XI Klassische Worte über das Eintreten in die Wirklichkeit der Wahrheit

173. Angesichts des Zustands des Menschen und seiner Einstellung gegenüber Gott, hat Gott ein neues Werk getan, indem Er dem Menschen erlaubt, sowohl Kenntnis über Ihn als auch Gehorsam Ihm gegenüber zu haben, und sowohl Liebe als auch Zeugnis für Ihn. Daher muss der Mensch Gottes Verfeinerung an sich erfahren, ebenso wie Sein Gericht, Seinen Umgang und Seine Zurückschneidung, ohne die der Mensch Gott niemals kennen würde und niemals in der Lage wäre, Ihn wahrhaftig zu lieben und Zeugnis für Ihn abzulegen. Gottes Verfeinerung des Menschen ist nicht nur dazu da, um einen einseitigen Effekt zu erreichen, sondern einen Effekt mit vielen Facetten. Nur auf diese Weise führt Gott die Verfeinerung in jenen durch, die bereit sind, nach der Wahrheit zu suchen, damit der Entschluss des Menschen und seine Liebe von Gott vervollkommnet werden. Für diejenigen, die bereit sind nach der Wahrheit zu suchen und die sich nach Gott sehnen, ist nichts bedeutungsvoller oder von größerer Hilfe als eine derartige Verfeinerung. Gottes Disposition ist für den Menschen nicht so einfach zu erkennen oder zu verstehen, denn Gott ist schließlich Gott. Am Ende des Tages ist es für Gott unmöglich, dieselbe Disposition zu haben wie der Mensch und daher ist es nicht einfach für den Menschen, Seine Disposition zu kennen. Die Wahrheit ist keine angeborene Eigenschaft des Menschen und ist nicht leicht von denen zu verstehen, die von Satan verdorben worden sind. Der Mensch ist ohne die Wahrheit und ohne den Entschluss, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Wenn er nicht leidet und nicht verfeinert oder gerichtet wird, dann wird sein Entschluss niemals vollkommen gemacht werden. Für alle Menschen ist Verfeinerung qualvoll und sehr schwer anzunehmen – dennoch geschieht es während der Verfeinerung, dass Gott Seine gerechte Disposition dem Menschen verdeutlicht und Seine Anforderungen an den Menschen veröffentlicht und mehr Erleuchtung verschafft und mehr tatsächliche Zurückschneidung und tatsächlichen Umgang. Durch den Vergleich zwischen den Fakten und der Wahrheit gibt Er dem Menschen größere Kenntnis von sich und der Wahrheit und gibt dem Menschen ein größeres Verständnis für Gottes Willen und erlaubt so dem Menschen eine wahrhaftigere und reinere Liebe zu Gott zu haben. Das sind die Ziele Gottes bei der Durchführung der Verfeinerung. All das Werk, das Gott im Menschen tut, hat seine eigenen Ziele und seine eigene Bedeutung. Gott vollführt kein bedeutungsloses Werk, noch vollbringt Er ein Werk, das ohne Nutzen für den Menschen ist. Verfeinerung bedeutet nicht, dass die Menschen vor Gott entfernt werden, noch bedeutet es, dass sie in der Hölle vernichtet werden. Sie bedeutet eine Veränderung der Gesinnung des Menschen, während er verfeinert wird, eine Veränderung seiner Beweggründe, seiner alten Ansichten, eine Veränderung seiner Liebe zu Gott und eine Veränderung seines ganzen Lebens. Verfeinerung ist ein wahrer Test des Menschen und eine Form echter Schulung und nur während der Verfeinerung kann seine Liebe ihrer inhärenten Funktion dienen.

aus „Nur durch das Erfahren von Verfeinerung kann der Mensch Gott wahrhaft lieben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

174. In ihrem Gottesglauben streben Menschen danach, Segnungen für die Zukunft zu erhalten; das ist ihr Ziel in ihrem Glauben. Alle Menschen haben diese Absicht und Hoffnung, aber die Verderbtheit in ihrer Natur muss durch Prüfungen aufgelöst werden. In welchen Aspekten du auch immer nicht gereinigt wirst, dies sind die Aspekte, in denen du geläutert werden musst – das ist Gottes Fügung. Gott schafft eine Umgebung für dich und zwingt dich, da geläutert zu werden, damit du deine eigene Verderbtheit kennen kannst. Letztlich gelangst du an einen Punkt, an dem du lieber sterben und deine Pläne und Wünsche aufgeben und dich Gottes Souveränität und Fügung unterwerfen würdest. Deshalb wird jeder, der nicht mehrere Jahre an Läuterung aufweist und der nicht eine gewisse Menge an Leid ertragen hat, nicht imstande sein, die Knechtschaft der Verderbtheit des Fleisches in seinen Gedanken und in seinem Herzen loszuwerden. In welchen Aspekten auch immer du noch Satans Knechtschaft unterliegst und in welchen Aspekten auch immer du noch deine eigenen Wünsche und deine eigenen Forderungen hast, dies sind die Aspekte, in denen du leiden solltest. Nur durch Leiden können Menschen Lektionen lernen, die Wahrheit erlangen und Gottes Willen verstehen. Tatsächlich werden viele Wahrheiten durch das Erfahren schmerzlicher Prüfungen verstanden. Niemand kann Gottes Willen nachvollziehen, Gottes Allmacht und Weisheit erkennen oder Gottes gerechte Disposition würdigen, wenn er sich in einer behaglichen und mühelosen Umgebung befindet oder wenn die Umstände günstig sind. Das wäre unmöglich!

aus „Wie man Gott inmitten von Prüfungen zufriedenstellt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

175. Wenn du Gottes Disposition nicht kennst, dann wirst du bei den Prüfungen unweigerlich scheitern, weil du dir nicht bewusst bist, wie Gott Menschen vollkommen macht und mit welchen Mitteln Er sie vollkommen macht; und wenn Gottes Prüfungen über dich kommen und sie nicht deinen Vorstellungen entsprechen, wirst du nicht in der Lage sein, standhaft zu bleiben. Gottes wahre Liebe ist Seine gesamte Disposition, und wenn dir Gottes gesamte Disposition gezeigt wird, was bringt das deinem Fleisch? Wenn dir Gottes gerechte Disposition gezeigt wird, wird dein Fleisch unweigerlich viel Schmerz erleiden. Wenn du diesen Schmerz nicht erleidest, dann kannst du von Gott nicht vollkommen gemacht werden, noch wirst du in der Lage sein, Gott wahre Liebe zu widmen. Wenn Gott dich vollkommen macht, wird Er dir gewiss Seine gesamte Disposition zeigen. Von der Zeit der Schöpfung bis heute hat Gott niemals Seine gesamte Disposition gezeigt – aber in den letzten Tagen offenbart Er sie dieser Gruppe von Menschen, die Er vorherbestimmt und auserwählt hat, und indem Er Menschen vollkommen macht, legt Er Seine Dispositionen offen, durch die Er eine Gruppe von Menschen vollständig macht. Derart ist Gottes wahre Liebe für die Menschen. Gottes wahre Liebe für sie zu erfahren, erfordert, dass Menschen extreme Schmerzen erdulden und einen hohen Preis zahlen. Erst danach werden sie von Gott gewonnen werden und in der Lage sein, Gott ihre wahre Liebe zu erwidern, und nur dann wird Gottes Herz zufriedengestellt sein. Wenn Menschen von Gott vollkommen gemacht werden möchten und wenn sie Seinen Willen tun und Gott ihre wahre Liebe geben möchten, dann müssen sie viel Leid und viele Qualen aus den Umständen erfahren, um Schmerz zu erleiden, der schlimmer ist als der Tod; letztendlich werden sie gezwungen werden, Gott ihr wahres Herz zurückzugeben. Ob jemand Gott wahrhaft liebt oder nicht, wird in Not und Läuterung offenbart. Gott reinigt die Liebe der Menschen, und dies wird auch nur inmitten von Not und Läuterung erreicht.

aus „Nur Gott zu lieben, ist wahrlich an Gott zu glauben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

176. Die Menschen können ihre Disposition nicht selbst ändern. Sie müssen sich dem Urteil und der Züchtigung, dem Leiden und der Verfeinerung von Gottes Worten unterziehen oder sich von Seinen Worten behandeln, disziplinieren und zurechtstutzen lassen. Erst danach können sie die Gehorsamkeit und Hingabe an Gott erreichen und nicht versuchen, Ihn zu täuschen und mit Ihm oberflächlich umzugehen. Es ist unter der Verfeinerung der Worte Gottes, dass die Menschen eine Änderung in der Disposition erfahren. Nur diejenigen, die sich der Bloßstellung, dem Urteil, dem Disziplinieren und dem Umgang mit Seinen Worten unterwerfen, werden es nicht mehr länger wagen, Dinge leichtfertig zu tun und werden ruhig und gesammelt sein. Der wichtigste Punkt ist, dass sie in der Lage sind, die gegenwärtigen Worte Gottes zu befolgen und das Werk Gottes zu befolgen und selbst wenn dies nicht im Einklang mit den menschlichen Vorstellungen ist, können sie diese Vorstellungen ablegen und sich bereitwillig unterwerfen.

aus „Diejenigen, deren Disposition sich geändert hat, sind diejenigen, die in die Wirklichkeit von Gottes Wort eingetreten sind“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

177. Um die Reinigung von der Verderbtheit zu erlangen und die Umwandlung der Disposition zu empfangen, sind die Liebe zur Wahrheit und die Fähigkeit erforderlich, die Wahrheit zu akzeptieren. Wie akzeptierst du die Wahrheit? Die Wahrheit zu akzeptieren bedeutet, dass, ganz gleich, welche Art verdorbener Veranlagung du besitzt, oder welches Gift des großen roten Drachen auch immer deine Natur vergiftet hat, du es eingestehst, wenn es durch Gottes Wort enthüllt wird, und dass du dich Gottes Wort unterwirfst; du akzeptierst es bedingungslos, ohne Begründung oder Alternative, und du kennst dich dem Wort Gottes entsprechend selbst. Das bedeutet es, Gottes Wort zu akzeptieren. Ungeachtet dessen, was Gott sagt, ungeachtet dessen, wie sehr sie dein Herz durchdringen mögen, ungeachtet dessen, welche Worte Er benutzt, du kannst es akzeptieren, solange es die Wahrheit ist, und du kannst es anerkennen, solange es der Realität entspricht. Du kannst dich Gottes Wort unterwerfen, ungeachtet dessen, wie tiefgreifend du es verstehst, und du akzeptierst und unterwirfst dich dem Licht der Erleuchtung des Heiligen Geistes, das von den Brüdern und Schwestern vermittelt wird. Wenn das Streben nach Wahrheit eines solchen Menschen einen gewissen Punkt erreicht hat, kann er die Wahrheit erlangen und die Umwandlung seiner Veranlagung erreichen.

aus „Wie man die Natur des Menschen kennt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

178. Wenn wir das Gericht von Gottes Worten empfangen, dürfen wir weder Leid fürchten, noch sollten wir Angst vor Schmerz haben; geschweige denn sollten wir befürchten, dass Gottes Worte unsere Herzen durchbohren werden. Wir sollten mehr von Seinen Äußerungen darüber lesen, wie Er uns richtet und züchtigt und unsere verderbten Wesen enthüllt. Wir müssen sie lesen und uns mehr mit ihnen aufhalten. Wir sollten nicht andere mit ihnen vergleichen – wir sollten uns selbst mit ihnen vergleichen. Es mangelt uns an keinem dieser Dinge; wir können alle mit ihnen übereinstimmen. Wenn du es nicht glaubst, erfahre es selbst. … In unserem Glauben müssen wir fest behaupten, dass Gottes Worte die Wahrheit sind. Da sie in der Tat die Wahrheit sind, sollten wir sie rational annehmen. Ob wir es anerkennen oder einräumen können oder nicht, unsere anfängliche Haltung gegenüber Gottes Worten sollte eine der absoluten Annahme sein. Jede einzelne Zeile von Gottes Worten bezieht sich auf einen bestimmten Zustand. Das heißt, in allen Zeilen Seiner Kundgebungen geht es nicht um äußere Phänomene, geschweige denn um äußere Regeln oder eine einfache Form des Verhaltens in Menschen. Dem ist nicht so. Wenn du jede von Gott geäußerte Zeile als eine einfache Art menschlichen Verhaltens oder als äußeres Phänomen siehst, dann hast du kein geistliches Verständnis und du verstehst nicht, was die Wahrheit ist. Gottes Wort sind tiefgründig. In welcher Weise sind sie tiefgründig? Alles, was Gott sagt, was Er offenbart, handelt von den verdorbenen Dispositionen der Menschen und den substantiellen und tief verwurzelten Dingen in ihrem Leben. Es sind wesentliche Dinge, keine äußeren Phänomene, und insbesondere keine äußeren Verhaltensweisen. Von ihren äußerlichen Phänomenen her betrachtet, erscheinen die Menschen vielleicht alle in Ordnung zu sein – warum sagt Gott dennoch, manche Menschen seien böse Geister sind und manche unreine Geister? Das ist eine Sache, die für dich nicht sichtbar ist. Somit kannst du dich nicht darauf verlassen, dass ein Erscheinungsbild oder was du äußerlich siehst Gottes Worten standhält.

aus „Die Bedeutung und der Weg des Strebens nach der Wahrheit“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

179. Wenn du an Gottes Herrschaft glaubst, dann musst du glauben, dass die Dinge, die jeden Tag geschehen, seien sie gut oder schlecht, nicht zufällige Begebenheiten sind. Es ist nicht so, dass jemand absichtlich hart mit dir ins Gericht geht oder es auf dich abgesehen hat; es wird genau genommen alles von Gott bewirkt und orchestriert. Wofür orchestriert Gott diese Dinge? Nicht um deine Unzulänglichkeiten zu offenbaren oder um dich zu enthüllen; dich zu enthüllen ist nicht das Endziel. Das Endziel ist, dich zu vervollkommnen und dich zu retten. Wie macht Gott das? Zunächst einmal macht Er dir deine eigene verderbte Gesinnung, deine Natur und dein Wesen, deine Unzulänglichkeiten und was dir fehlt bewusst. Nur indem du diese Dinge in deinem Herzen verstehst, kannst du der Wahrheit nachgehen und allmählich deine verderbte Gesinnung ablegen. Das ist Gott, der dir eine Gelegenheit bietet. Du musst wissen, wie du diese Gelegenheit nutzen kannst, und schlag dir nicht mit Gott den Kopf ein. Insbesondere wenn du dich mit Menschen, Geschehnissen und Dingen konfrontiert siehst, die Gott um dich herum bewirkt, denk nicht immer, dass die Dinge nicht so sind, wie du sie dir wünschst, immer willst du flüchten, immer Gott die Schuld geben und Ihn missverstehen. Das ist nicht, Gottes Wirken zu erdulden, und das wird es dir sehr schwer machen, in die Wirklichkeit der Wahrheit einzutreten. Was auch immer die Sache ist, die du nicht völlig verstehen kannst, wenn du Schwierigkeiten hast, musst du lernen, dich zu fügen. Du solltest zunächst vor Gott kommen und mehr beten. Auf diese Weise wird es, bevor du dich versiehst, eine Veränderung in deinem innerlichen Zustand geben, und du wirst in der Lage sein, die Wahrheit zu suchen und dein Problem zu lösen – du wirst das Wirken Gottes erfahren können. Während dieses Zeitraums wird die Wirklichkeit der Wahrheit in dir ausgearbeitet, und so wirst du Fortschritte machen und so wird eine Veränderung in deinen Lebensumständen erfolgen. Sobald du diese Veränderung durchgemacht hast und diese Art von Wirklichkeit der Wahrheit hast, wirst du geistige Größe besitzen, und mit geistiger Größe kommt Leben.

aus „Um die Wahrheit zu erlangen, musst du von den Menschen, Belangen und Dingen um dich herum lernen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

180. Gott wirkt in jedem einzelnen Menschen, und egal was Seine Methode ist, welche Art von Menschen, Dingen und Angelegenheiten Er nutzt, um Dienst zu erbringen, oder welche Art von Tonfall Seine Worte haben, Er hat nur ein Endziel: dich zu retten. Bevor Er dich rettet, muss Er dich verwandeln, wie könntest du also nicht ein bisschen leiden? Du wirst leiden müssen. Dieses Leiden kann viele Dinge einschließen. Manchmal erhebt Gott die Menschen, Belange und Dinge um dich herum, damit du dich selbst zu kennenlernen kannst, oder aber Er geht direkt mit dir um, du wirst zurechtgestutzt und enthüllt. Genau wie jemand auf einem Operationstisch – du musst für ein gutes Resultat einigen Schmerz erdulden. Wenn jedes Mal, wenn du dich zurechtstutzt und mit dir umgangen wirst, und jedes Mal, wenn Er Menschen, Belange und Dinge erhebt, es deine Gefühle aufwühlt und dir Auftrieb verleiht, dann ist es richtig, und du wirst geistige Größe besitzen und wirst in die Wirklichkeit der Wahrheit eintreten. Wenn du jedes Mal, wenn du zurechtgestutzt wirst und mit dir umgegangen wird, und jedes Mal, wenn Gott deine Umgebung erhöht, du keine Schmerzen oder keinerlei Beschwerden verspürst und überhaupt nichts spürst, und wenn du nicht vor Gott kommst, um Seinen Willen zu suchen, weder betest noch die Wahrheit suchst, dann bist du wirklich ziemlich empfindungslos! Wenn eine Person zu empfindungslos ist und niemals geistlich bewusst ist, wird Gott keine Möglichkeit haben, an ihr zu arbeiten. Er wird sagen: „Diese Person ist allzu empfindungslos und ist zu sehr verdorben worden. Ich habe so viele Dinge an ihr getan und Mich so sehr bemüht, aber Ich kann immer noch nicht ihr Herz anrufen noch kann Ich ihren Geist erwecken. Es ist so mühsam und schwierig, damit zu arbeiten.“ Wenn Gott bestimmte Umgebungen, Menschen, Dinge und Objekte für dich veranlasst, wenn Er dich zurechtstutzt und mit dir umgeht und wenn du daraus Lehren ziehst, wenn du gelernt hast, vor Gott zu kommen, gelernt hast, die Wahrheit zu suchen und du unwissentlich erleuchtet und erhellt wirst und die Wahrheit erlangst, wenn du eine Veränderung in diesen Umgebungen erfahren, Belohnungen erhalten und Fortschritte erzielt hast, wenn du anfängst, ein wenig Verständnis von Gottes Willen zu haben, und du aufhörst, dich zu beklagen, dann wird all dies bedeuten, dass du inmitten der Prüfungen dieser Umgebungen standgehalten und den Test bestanden hast. Von daher wirst du diese Tortur überstanden haben.

aus „Um die Wahrheit zu erlangen, musst du von den Menschen, Belangen und Dingen um dich herum lernen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

181. Die verdorbene Gesinnung der Menschen versteckt sich in jedem ihrer Gedanken und in jeder Idee, in den Motiven hinter jeder ihrer Handlungen; sie versteckt sich in jedem Standpunkt, den der Mensch zu irgendetwas hat, und in jeder Meinung, Einsicht, Sichtweise und in jedem Wunsch, die er in seiner Herangehensweise an alles, was Gott tut, hat. Sie ist darin verborgen. Und was tut Gott? Wie geht Gott diese Menschendinge an? Er richtet Umgebungen her, um dich bloßzustellen. Er wird dich nicht nur bloßstellen, sondern Er wird dich auch richten. Wenn du deine verderbte Gesinnung zeigst, wenn du Gedanken und Ideen hast, die Gott trotzen, wenn du Zustände und Sichtweisen hast, die mit Gott wetteifern, wenn du Zustände hast, durch die du Gott missverstehst oder dich Ihm widersetzt oder entgegenstellst, wird Gott dich zurechtweisen, dich richten und dich züchtigen, und Er wird dich manchmal sogar bestrafen und dich disziplinieren. Wozu diszipliniert Er dich? Um dich verstehen zu lassen, dass das, was du getan hast, falsch ist. „Was ich erwog, waren die Vorstellungen der Menschen und sie waren falsch. Meine Absicht hatte ihren Ursprung in Satan, im Willen des Menschen, und sie repräsentierte Gott nicht. Sie was mit Gott unvereinbar und konnte Gottes Willen nichterwidern. Gott verabscheut sie, hasst sie, und sie macht Ihn wütend, so sehr, dass Er sie verflucht. Ich muss meine Absicht ändern.“ Wie kannst du sie ändern? Zunächst musst du der Art und Weise, wie Gott dich behandelt, gehorchen, und den Umgebungen, Menschen, Ereignissen und Dinge, die Er für dich einrichtet. Du solltest gehorsam sein und nicht alles bemängeln, nicht nach objektiven Gründen suchen und dich nicht vor deinen Verantwortlichkeiten drücken. Abgesehen davon musst du in dem, was Gott tut, suchen, welche Wahrheiten du praktizieren und betreten solltest. Das ist, was Gott will, dass du verstehst. Er will, dass du deine verderbten Gesinnungen und dein teuflisches Wesen erkennst, damit den Umgebungen, die Gott für dich herrichtet, gehorchen kannst und letztlich, damit du im Einklang mit Seinem Willen praktizieren kannst, was Er von dir verlangt, und Seinen Willen erwidern kannst. Dann wirst du die Prüfung bestanden haben.

aus „Nur wirklich gehorsam sein ist ein wirklicher Glaube“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

182. Gescheitert und mehrere Male hingefallen zu sein ist nichts Schlimmes; es ist auch nicht schlimm, bloßgestellt zu werden. Ob man sich mit dir befasste, ob du zurechtgestutzt oder bloßgestellt wurdest, an eines musst du dich jederzeit erinnern: Bloßgestellt zu werden bedeutet nicht, dass du verdammt wirst. Bloßgestellt zu werden ist etwas Gutes; es ist die beste Gelegenheit für dich, dich selbst kennenzulernen. Es kann zu einem Gangwechsel in deiner Lebenserfahrung führen. Ohne es wirst du weder die Gelegenheit, die Voraussetzung noch den Kontext haben, die Wahrheit deiner Verderbtheit verstehen zu können. Wenn du schließlich die Dinge in deinem Inneren erkennen kannst, sind all jener Aspekten, die tief in dir verborgen sind, schwer zu erkennen und schwer zutage zu fördern, dann ist das etwas Gutes. Fähig zu werden, dich wahrhaft selbst zu kennen, ist die beste Gelegenheit für dich, dich zu bessern und ein neuer Mensch zu werden; es ist die beste Gelegenheit für dich, ein neues Leben zu erlangen. Sobald du dich wahrhaft selbst kennst, wirst du sehen können, dass es in der Tat etwas Kostbares ist, wenn die Wahrheit zu jemandes Leben wird, und du wirst nach der Wahrheit dürsten und in die Wirklichkeit eintreten. Das ist so etwas Großartiges! Wenn du diese Gelegenheit ergreifen kannst und ernsthaft über dich selbst nachdenkst und zu echter Erkenntnis über dich selbst gelangst, wann immer du scheiterst oder hinfällst, dann wirst du inmitten von Negativität und Schwäche wieder aufstehen können. Wenn du diese Schwelle einmal überschritten hast, dann wirst du einen großen Schritt nach vorn machen können und in die Wirklichkeit der Wahrheit eintreten.

aus „Um die Wahrheit zu erlangen, musst du von den Menschen, Belangen und Dingen um dich herum lernen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

183. Je größer Gottes Verfeinerung ist, desto mehr sind die Herzen der Menschen in der Lage, Gott zu lieben. Die Qual in ihrem Herzen ist für ihr Leben von Nutzen. Sie sind fähiger, vor Gott im Frieden zu sein, ihre Beziehung zu Gott ist enger und sie sind besser fähig, Gottes höchste Liebe und Seine höchste Rettung zu erkennen. Petrus erlebte hunderte von Malen Verfeinerung und Hiob machte etliche Prüfungen durch. Wenn Ihr von Gott vervollkommnet werden wollt, müsst ihr hunderte von Malen Verfeinerung durchmachen; nur wenn ihr durch diesen Prozess gehen müsst und euch auf diesen Schritt verlassen müsst, seid ihr fähig, Gottes Willen zufriedenzustellen und werdet von Gott vervollkommnet werden. Verfeinerung ist das beste Mittel, durch das Gott die Menschen vervollkommnet; nur Verfeinerung und bittere Prüfungen können die wahre Liebe zu Gott in den Herzen der Menschen hervorbringen. Ohne Bedrängnis fehlt den Menschen die wahre Liebe zu Gott. Wenn sie innerlich nicht getestet werden, und sie nicht wahrhaftig der Verfeinerung unterworfen werden, dann werden ihre Herzen ständig in der Außenwelt herumtreiben. Wenn du bis zu einem bestimmten Punkt verfeinert worden bist, wirst du deine eigenen Schwächen und Schwierigkeiten erkennen, du wirst erkennen, wie viel dir fehlt und, dass du unfähig bist, viele Probleme, denen du begegnest, zu überwinden und du wirst erkennen, wie groß dein Ungehorsam ist. Nur während der Prüfungen werden die Menschen fähig sein, ihren tatsächlichen Zustand wirklich zu kennen und die Prüfungen befähigen die Menschen mehr dazu, vervollkommnet zu werden.

aus „Nur durch das Erfahren von Verfeinerung kann der Mensch Gott wahrhaft lieben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

184. Wenn Gott arbeitet, um den Menschen zu verfeinern, leidet der Mensch, seine Liebe zu Gott nimmt zu und desto mehr von Gottes Macht wird im Menschen deutlich gemacht. Je geringer die Verfeinerung des Menschen, desto geringer ist seine Liebe zu Gott und desto weniger wird Gottes Macht in ihm deutlich gemacht. Je größer seine Verfeinerung und sein Schmerz und je mehr seine Qual, desto tiefer wird seine wahre Liebe zu Gott sein, desto echter wird sein Glaube an Gott sein und desto tiefer wird sein Wissen von Gott sein. In deinen Erfahrungen wirst du erkennen, dass diejenigen, die große Verfeinerung und Schmerzen sowie viel Umgang und Disziplin ertragen, eine tiefe Liebe zu Gott und ein tieferes und aufschlussreicheres Wissen von Gott haben. Diejenigen, die keinerlei Umgang erfahren haben, haben lediglich ein oberflächliches Wissen und können nur sagen: „Gott ist so gut, Er gibt den Menschen Gnaden, damit sie sich an Ihm erfreuen können.“ Wenn die Menschen Umgang und Disziplin erfahren haben, dann könnten sie das wahre Wissen von Gott aussprechen. Je wundersamer also Gottes Arbeit am Menschen ist, desto wertvoller und bedeutungsvoller ist sie; je undurchdringlicher sie für dich ist und je unvereinbarer mit deinen Vorstellungen, desto mehr kann Gottes Arbeit dich erobern, dich gewinnen und dich vervollkommnen. Die Bedeutung von Gottes Arbeit ist so groß! Wenn Er den Menschen nicht auf diese Weise verfeinern würde, wenn Er nicht auf diese Weise arbeiten würde, dann wäre Gottes Arbeit unwirksam und ohne Belang. Dies ist der Grund hinter der außergewöhnlichen Bedeutung Seiner Auswahl einer Gruppe von Menschen während der letzten Tage. Früher wurde gesagt, dass Gott diese Gruppe aussuchen und gewinnen würde. Je größer die Arbeit ist, die Er in euch durchführt, desto tiefer und reiner ist eure Liebe, und je größer die Arbeit Gottes, desto mehr kann der Mensch Seine Weisheit schätzen und desto tiefer ist das Wissen des Menschen von Ihm.

aus „Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen sich einer Verfeinerung unterziehen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

185. Für jeden Schritt von Gottes Arbeit gibt es ein Verfahren, wie die Menschen kooperieren sollten. Gott verfeinert die Menschen, so dass sie inmitten von Verfeinerungen Zuversicht haben. Gott vervollkommnet die Menschen, so dass sie Zuversicht haben, von Gott vervollkommnet zu werden und bereit sind, Seine Verfeinerungen anzunehmen und sich Gottes Umgang und Zurechtstuzung zu unterziehen. Der Geist Gottes arbeitet in den Menschen, um ihnen Erleuchtung und Erhellung zu bringen, und sie zu veranlassen, mit Ihm zu kooperieren und auszuüben. Gott spricht während Verfeinerungen nicht. Er erhebt Seine Stimme nicht, aber die Arbeit, die die Menschen tun sollten, besteht weiterhin. Du solltest dich an das aufrechterhalten, was du bereits hast, du solltest weiterhin zu Gott beten, Gott nahe sein und vor Gott als Zeuge auftreten können; auf diese Weise wirst du deine eigene Pflicht erfüllen. Ihr alle solltet aus Gottes Werk deutlich erkennen, dass Seine Prüfungen des Vertrauens und der Liebe der Menschen verlangen, dass sie mehr zu Gott beten und dass sie Gottes Worte vor Ihm öfter würdigen. Wenn Gott dich erleuchtet und dich Seinen Willen verstehen lässt, aber du ihn ganz und gar nicht in die Praxis umsetzt, dann wirst du nichts erlangen. Wenn du Gottes Worte in die Praxis umsetzt, solltest du immer noch imstande sein, zu Ihm zu beten, und wenn du Seine Worte würdigst, dann solltest du immer vor Ihm suchen und voller Vertrauen zu Ihm sein, ohne entmutigt oder kalt zu sein. Diejenigen, die die Worte Gottes nicht in die Praxis umsetzen, sind während der Versammlungen voller Energie, stürzen aber in die Dunkelheit, wenn sie nach Hause zurückkehren. Es gibt einige, die nicht einmal zusammenkommen wollen. Also musst du deutlich erkennen, welche Pflicht es ist, die die Menschen erfüllen sollten. Du weißt vielleicht nicht, was Gottes Wille tatsächlich ist, aber du kannst deine Pflicht erfüllen, du kannst beten, wenn du solltest, du kannst die Wahrheit in die Praxis umsetzen, wenn du solltest, und du kannst tun, was die Menschen tun sollten. Du kannst an deiner ursprünglichen Vision festhalten. Auf diese Weise wirst du Gottes nächsten Arbeitsschritt leichter annehmen können. Es ist ein Problem, wenn du nicht suchst, wenn Gott in einer versteckten Weise wirkt. Wenn Er während Versammlungen spricht und predigt, hörst du mit Begeisterung zu, aber wenn Er nicht spricht, fehlt es dir an Energie und du ziehst dich zurück. Was für ein Mensch tut das? Das ist jemand, der nur mit dem Strom schwimmt. Sie haben keine Haltung, kein Zeugnis und keine Vision! Die meisten Menschen sind so. Wenn du auf diese Weise weitermachst, wirst du in Bestrafung versinken, wenn du eines Tages auf eine große Prüfung triffst. Eine Haltung zu haben, ist sehr wichtig bei Gottes Vervollkommnung der Menschen. Wenn du nicht an einem einzigen Schritt von Gottes Arbeit zweifelst, du die Pflicht des Menschen erfüllst, du aufrichtig an dem festhältst, was Gott dich in die Praxis umsetzen lässt, das heißt, wenn du dich an Gottes Ermahnungen erinnerst und wenn du, ganz gleich was Er jetzt tut, Seine Ermahnungen nicht vergisst, keinen Zweifel an Seiner Arbeit hast, du deine Haltung bewahrst, dein Zeugnis aufrechterhältst und siegreich auf jedem Schritt des Weges bist, dann wirst du am Ende von Gott zu einem Überwinder vervollkommnet werden. Wenn du bei jedem Schritt von Gottes Prüfungen standhaft sein kannst und du bis ganz zum Schluss immer noch standhaft sein kannst, dann bist du ein Überwinder und du bist jemand, der von Gott vervollkommnet ist.

aus „Du solltest deine Hingabe an Gott bewahren“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

186. Während sie sich Prüfungen unterziehen, ist es normal, dass Menschen schwach sind oder dass sie Negativität in sich haben oder dass es ihnen an Klarheit in Bezug auf Gottes Willen oder ihren Weg für die Praxis fehlt. Aber auf jeden Fall musst du an Gottes Arbeit glauben und darfst Gott nicht leugnen, so wie Hiob. Obwohl Hiob schwach war und er den Tag seiner eigenen Geburt verfluchte, bestritt er nicht, dass alle Dinge im menschlichen Leben von Jehova gegeben wurden und dass Jehova auch Derjenige ist, der es alles wegnimmt. Egal wie er geprüft wurde, behielt er diesen Glauben bei. Egal welcher Art von Verfeinerung du dich in deinen Erfahrungen aus Gottes Worten unterziehst, verlangt Gott deinen Glauben. Auf diese Weise sind es der Glaube und die Ansprüche der Menschen, die vervollkommnet werden. Du kannst es nicht berühren oder sehen; unter diesen Umständen ist dein Glaube erforderlich. Der Glaube der Menschen ist dafür erforderlich, wenn etwas mit dem bloßen Auge nicht gesehen werden kann, wenn du deine eigenen Vorstellungen nicht loslassen kannst. Wenn dir Gottes Arbeit nicht klar ist, dann ist es dein Glaube, der erforderlich ist, und dass du eine feste Haltung einnimmst und als Zeuge einstehst. Als Hiob diesen Punkt erreichte, erschien ihm Gott und sprach zu ihm. Das heißt, dass du nur aus deinem Glauben heraus imstande sein wirst, Gott zu sehen, und wenn du Glauben hast, wird Gott dich vervollkommnen. Ohne Glauben kann Er das nicht tun. Gott wird dir geben, was auch immer du zu erlangen hoffst. Wenn du keinen Glauben hast, kannst du nicht vervollkommnet werden und du wirst nicht imstande sein, Gottes Handlungen zu sehen, und noch viel weniger, Seine Allmacht zu sehen. Wenn du Glauben hast und Seine Handlungen in deiner praktischen Erfahrung berühren kannst, wird dir Gott erscheinen und Er wird dich erleuchten und von innen führen. Ohne diesen Glauben wird Gott das nicht tun können. Wenn du die Hoffnung auf Gott verloren hast, wie wirst du Ihn dann erfahren können? Daher wird Gott dich nur dann erleuchten und in deinen Erfahrungen erhellen, wenn du Glauben hast und keine Zweifel an Ihm hegst, wenn du einen wahren Glauben an Ihn hast, egal was Er tut, und nur dann wirst du Seine Handlungen sehen können. All diese Dinge werden durch den Glauben erlangt, und der Glaube wird nur durch Verfeinerung erzielt – der Glaube kann sich nicht in der Abwesenheit von Verfeinerung entwickeln. Worauf bezieht sich Glaube? Glaube ist die echte Überzeugung und das aufrichtige Herz, das Menschen besitzen sollten, wenn sie etwas nicht sehen oder berühren können, wenn Gottes Arbeit nicht mit menschlichen Vorstellungen übereinstimmt, wenn sie jenseits der menschlichen Reichweite ist. Das ist der Glaube, von dem Ich spreche. Die Menschen bedürfen des Glaubens in Zeiten von Not und Verfeinerung, und zusammen mit dem Glauben kommt die Verfeinerung. Diese sind untrennbar.

aus „Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen sich einer Verfeinerung unterziehen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

187. Die Arbeit der Verfeinerung dient in erster Linie dazu, den Glauben der Menschen zu vervollkommnen und am Ende einen Zustand zu erreichen, wo du gehen willst, aber es nicht kannst, wo einige Menschen eines Funkens von Hoffnung beraubt werden, aber sie noch immer ihren Glauben haben, wo die Menschen keine Hoffnung mehr in ihre eigene Zukunft haben, und nur zu diesem Zeitpunkt wird Gottes Verfeinerung enden. Die Menschheit hat noch immer nicht das Stadium des Schwebens zwischen Leben und Tod erreicht – sie hat den Tod nicht gekostet, so dass die Verfeinerung nicht abgeschlossen ist. Selbst diejenigen, die auf der Stufe der Dienst-Erbringer standen, wurden nicht vollständig verfeinert, aber Hiob hatte seine Verfeinerung abgeschlossen, ohne irgendetwas, auf das er sich verlassen konnte. Die Menschen müssen sich Verfeinerungen bis zu dem Punkt unterziehen, dass sie keine Hoffnung mehr haben und nichts, auf dass sie sich verlassen können – nur dann sind es wirklich Verfeinerungen. Während der Zeit der Dienst-Erbringer war dein Herz vor Gott stets ruhig. Egal was Er tat und egal was Sein Wille für dich war, du gehorchtest immer Seinen Regelungen und am Ende des Weges verstandst du alles. Sich den Prüfungen Hiobs zu unterziehen, ist auch, sich den Prüfungen von Petrus zu unterziehen. Als Hiob geprüft wurde, stand er als Zeuge ein, und am Ende wurde ihm Jehova offenbart. Erst nachdem er Zeuge aufgetreten war, war er würdig, das Gesicht Gottes zu sehen. Warum heißt es: „Ich verberge Mich vor dem Land der Unreinheit, zeige Mich aber dem heiligen Königreich“? Das heißt, nur wenn du heilig bist und als Zeuge einstehst, kannst du würdig sein, das Gesicht Gottes zu sehen. Wenn du nicht als Zeuge für Ihn einstehen kannst, dann bist du nicht würdig, Sein Gesicht zu sehen. Wenn du dich angesichts von Verfeinerungen zurückziehst oder dich über Gott beklagst und dabei versagst, Zeuge für Ihn zu sein, und somit Satans Gespött bist, dann wirst du das Erscheinen Gottes nicht gewinnen. Wenn du wie Hiob bist, der inmitten von Prüfungen sein eigenes Fleisch verfluchte und sich nicht über Gott beklagte und sein eigenes Fleisch verabscheuen konnte, ohne sich durch seine Worte zu beschweren oder zu sündigen, dann ist das als Zeuge einzustehen. Wenn du dich zu einem gewissen Grad Verfeinerungen unterziehst und immer noch wie Hiob sein kannst, ganz und gar gehorsam vor Gott und ohne andere Anforderungen an Ihn oder ohne deine eigenen Vorstellungen, dann wird dir Gott erscheinen.

aus „Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen sich einer Verfeinerung unterziehen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

188. Dieser Mensch ist in der Lage, für Gott zu leiden und hat es geschafft, so weit zu kommen, was einerseits auf Gottes Liebe und andererseits auf Gottes Erlösung beruht. Mehr noch, es beruht auf der Arbeit des Gerichts und der Züchtigung, die Gott am Menschen ausgeführt hat. Wenn ihr ohne das Urteil, die Züchtigung und die Prüfungen Gottes seid, und wenn Gott euch nicht leiden gelassen hat, dann, um ehrlich zu sein, liebt ihr Gott nicht wahrhaftig. Je größer Gottes Wirken im Menschen ist, und je größer das Leid des Menschen, umso mehr ist es möglich aufzuzeigen, wie bedeutungsvoll Gottes Werk ist, und umso mehr ist das Herz dieses Menschen in der Lage, Gott wirklich zu lieben. Wie lernst du, wie man Gott liebt? Ohne Qual und Verfeinerung, ohne schmerzhafte Prüfungen – und wenn zudem alles, was Gott dem Menschen gäbe, Gnade, Liebe und Barmherzigkeit wäre – wärst du in der Lage, Gottes wahre Liebe zu erlangen? Einerseits erkennt der Mensch während der Prüfungen Gottes seine Mängel und sieht, dass er unbedeutend, verachtenswert und gering ist, dass er nichts hat und nichts ist; andererseits schafft Gott während Seiner Prüfungen verschiedene Situationen für den Menschen, die ihn noch mehr befähigen, die Lieblichkeit Gottes zu erfahren. Obgleich der Schmerz groß und manchmal unüberwindlich ist – und er bisweilen sogar das Niveau von erdrückendem Leid erreicht – sieht der Mensch, der ihn erfahren hat, wie lieblich Gottes Werk ist, und nur auf dieser Grundlage wird im Menschen die wahre Liebe zu Gott geboren. Heute sieht der Mensch, dass er mit der Gnade, der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes allein nicht fähig ist, sich selbst zu kennen, und noch viel weniger ist er fähig, die Wesenheit des Menschen zu kennen. Nur durch die Verfeinerung und das Urteil Gottes, nur während einer solchen Verfeinerung kann der Mensch sein Mängel erkennen und wissen, dass er nichts hat. Folglich ist die Liebe des Menschen zu Gott auf der Grundlage der Verfeinerung und des Urteils Gottes aufgebaut.

aus „Nur durch die Erfahrung schmerzhafter Prüfungen kannst du die Lieblichkeit Gottes kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

189. Als Hiob erstmals seinen Prüfungen unterzogen wurde, wurde er seines gesamten Besitzes beraubt und all seiner Kinder, aber er versagte deshalb nicht oder sagte etwas, das eine Sünde gegen Gott darstellte. Er hatte die Versuchungen Satans überwunden, und er hatte sein materielles Vermögen und seine Nachkommen überwunden und die Prüfung, alle seine weltlichen Besitztümer zu verlieren. Das bedeutet, dass er sich fügen konnte, als Gott von ihm nahm und Gott deswegen Dank und Lobpreis darbringen konnte. Das war Hiobs Verhalten während der ersten Versuchung Satans, und das war auch Hiobs Zeugnis während der ersten Prüfung Gottes. Bei der zweiten Prüfung streckte Satan seine Hand aus, um Hiob zuzusetzen, und obwohl Hiob schlimmere Schmerzen erlebt hatte, als er je zuvor empfunden hatte, reichte sein Zeugnis aus, um die Menschen zu verblüffen. Er setzte sowohl seine Standhaftigkeit, Überzeugung und seinen Gehorsam Gott gegenüber ein als auch seine Gottesfurcht, um Satan abermals zu besiegen, und sein Verhalten und sein Zeugnis wurden von Gott abermals bestätigt und befürwortet. Während dieser Versuchung setzte Hiob sein wirkliches Verhalten ein, um Satan zu verkünden, dass der Schmerz des Fleisches seinen Glauben an Gott und Gehorsam Ihm gegenüber nicht ändern oder ihm seine Hingabe an Gott und seine Gottesfurcht nicht wegnehmen könnte; er würde Gott nicht entsagen oder seine eigene Vollkommenheit und Aufrichtigkeit aufgeben, weil er dem Tod ausgesetzt war. Hiobs Entschlossenheit machte aus Satan einen Feigling, sein Glaube ließ Satan befangen und zitternd zurück, die Stärke seines Kampfes mit Satan auf Leben und Tod brachte in Satan einen tiefen Hass und Groll hervor, seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit hinterließen Satan ohne etwas, was er ihm noch antun konnte, sodass Satan von seinen Angriffen auf ihn abließ und seine Bezichtigungen gegen Hiob vor Gott Jehova aufgab. Dies bedeutete, dass Hiob die Welt überwunden hatte, das Fleisch überwunden hatte, Satan überwunden hatte und den Tod überwunden hatte; er war ganz und gar ein Mensch, der zu Gott gehörte. Während dieser beiden Prüfungen war Hiob in seinem Zeugnis standhaft und lebte tatsächlich seine Vollkommenheit und Aufrichtigkeit aus und erweiterte dem Umfang seiner Lebensprinzipien, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Nachdem er sich diesen beiden Prüfungen unterzogen hatte, wurde in Hiob eine reichere Erfahrung geboren, und diese Erfahrung machte ihn reifer und erfahrener, sie machte ihn stärker und von größerer Überzeugung und ließ ihn hinsichtlich der Richtigkeit und Würdigkeit der Integrität, an die er sich fest hielt, zuversichtlicher sein. Gott Jehovas Prüfungen an Hiob gaben ihm ein tiefes Verständnis und einen Sinn für die Sorge Gottes um den Menschen und erlaubten ihm, die Kostbarkeit der Liebe Gottes zu spüren, wobei fortan Rücksicht gegenüber Gott und Liebe zu Ihm zu seiner Gottesfurcht hinzukamen. Nicht nur, dass die Prüfungen von Gott Jehova Hiob nicht von Ihm entfremdeten, sondern sie brachten sein Herz näher zu Gott. Als der fleischliche Schmerz, den Hiob erlitt, seinen Höhepunkt erreichte, ließ ihm die Sorge von Gott Jehova, die er spürte, keine andere Wahl, als den Tag seiner Geburt zu verfluchen. Solches Verhalten war nicht lange geplant, sondern eine natürliche Offenbarung der Rücksichtnahme auf Gott und der Liebe zu Ihm aus seinem Herzen, es war eine natürliche Offenbarung, die aus seiner Rücksichtnahme auf Gott und seiner Liebe zu Ihm rührte. Das heißt, weil er sich selbst verabscheute, und er nicht gewillt war und es nicht ertragen konnte, Gott zu quälen, gelangten somit seine Rücksichtnahme und Liebe am Punkt der Selbstlosigkeit an. Zu dieser Zeit erhob Hiob seine langjährige Anbetung und Sehnsucht nach Gott und die Hingabe an Gott auf die Ebene der Rücksichtnahme und des Liebens. Gleichzeitig erhob er auch seinen Glauben und Gehorsam gegenüber Gott und seine Gottesfurcht auf die Ebene der Rücksichtnahme und des Liebens. Er erlaubte sich nicht, etwas zu tun, was Gott schaden würde, er erlaubte sich kein Verhalten, das Gott verletzen würde, und erlaubte sich nicht, aus seinen eigenen Gründen Leid, Kummer oder gar Unglück über Gott zu bringen. In Gottes Augen, obwohl Hiob immer noch der Hiob von früher war, hatte Hiobs Glaube, Gehorsam und Gottesfurcht Gott völlige Zufriedenheit und Freude gebracht. Zu dieser Zeit hatte Hiob die Vollkommenheit erreicht, die Gott von ihm zu erreichen erwartet hatte, er war jemand geworden, der wirklich würdig war, in Gottes Augen als „vollkommen und aufrecht“ erachtet zu werden. Seine gerechten Taten ließen ihn Satan überwinden und in seinem Zeugnis für Gott standhalten. Auch seine gerechten Taten machten ihn vollkommen und erlaubten es, den Wert seines Lebens zu erhöhen und mehr denn je zu überwinden und ihn zum ersten Menschen zu machen, der nicht mehr vom Satan angegriffen und versucht werden würde. Da Hiob gerecht war, wurde er von Satan bezichtigt und versucht; weil Hiob gerecht war, wurde er Satan übergeben; und weil Hiob gerecht war, überwältigte und besiegte er Satan und blieb in seinem Zeugnis standhaft. Von nun an wurde Hiob zum ersten Menschen, der niemals mehr Satan übergeben werden würde, er kam wirklich vor den Thron Gottes und lebte im Licht unter den Segnungen Gottes ohne die Bespitzelung oder Zerstörung Satans. … Er war in Gottes Augen ein wahrer Mensch geworden, er war befreit worden. …

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

190. Jedes von Gottes Worten trifft uns an unserer tödlichen Stelle und lässt uns traurig und ängstlich zurück. Er offenbart unsere Ansichten, offenbart unsere Vorstellungen und offenbart unsere verderbte Disposition. Durch alles, was wir sagen und tun, und alle unsere Gedanken und Ideen, werden unsere Natur und unser Wesen durch Seine Worte offenbart und lassen uns gedemütigt und vor Angst zitternd zurück. Er sagt uns alles über unsere Taten, unsere Ziele und Absichten, und sogar über die verderbte Disposition, die wir nie entdeckt haben. Er lässt uns in all unserer erbärmlichen Unvollkommenheit das Gefühl von Bloßstellung spüren, aber mehr noch, vollkommen überzeugt sein. Er richtet uns wegen unseres Widerstands gegen Ihn, züchtigt uns, weil wir Ihn lästern und verurteilen. Er gibt uns das Gefühl, dass wir in Seinen Augen wertlos und der lebende Satan sind. Unsere Hoffnungen sind dahin. Wir wagen nicht länger unvernünftige Forderungen und Versuche an Ihn zu stellen; sogar unsere Träume sind über Nacht verschwunden. Das ist eine Tatsache, die sich keiner von uns vorstellen kann und die keiner von uns akzeptieren kann. Für einen Moment sind unsere Gedanken unausgeglichen, und wir wissen nicht, wie wir auf diesem Weg und mit unserem Glauben weitermachen sollen. Es scheint als ob unser Glaube wieder ganz am Anfang stände und als ob wir den Herrn Jesum nie getroffen hätten oder mit Ihm bekannt wären. Alles, was vor unseren Augen ist,verwirrt uns, und wir haben das Gefühl, ausgesetzt worden zu sein. Wir sind bestürzt, enttäuscht, und tief in unserem Herzen sind ununterdrückbarer Groll und Schande. Wir versuchen Dampf abzulassen, versuchen einen Ausweg zu finden, und zudem warten wir weiterhin auf Jesum unseren Erlöser und schütten Ihm unsere Herzen aus. Obwohl es Zeiten gibt, in denen wir nach außen weder hochmütig noch demütig sind, sind unsere Herzen mit einem Gefühl des Verlustes behaftet wie noch nie zuvor. Obwohl wir manchmal nach außen ungewöhnlich ruhig erscheinen, ertragen wir in unserem Inneren ein wogendes Meer von Qualen. Sein Urteil und Seine Züchtigung haben uns alle unsere Hoffnungen und Träume genommen, haben uns ohne unsere extravaganten Wünsche zurückgelassen, und wir sind nicht gewillt zu glauben, dass Er unser Erlöser ist und in der Lage ist, uns zu retten. Sein Urteil und Seine Züchtigung haben eine große Kluft zwischen Ihm und uns geöffnet, und niemand ist bereit, sie zu überqueren. Sein Urteil und seine Züchtigung sind das erste Mal, dass wir einen so großen Rückschlag und eine so große Erniedrigung erleiden. Sein Urteil und Seine Züchtigung erlaubten uns, Gottes Ehre und Unduldsamkeit in Bezug auf die Beleidigung des Menschen, im Vergleich zu der wir gering und unrein sind, wahrlich zu schätzen. Sein Urteil und Seine Züchtigung haben uns zum ersten Mal erkennen lassen, wie arrogant und aufgeblasen wir sind, und dass der Mensch nie mit Gott gleich oder mit Gott auf einer Stufe sein wird. Sein Urteil und Seine Züchtigung bringen uns dazu, dass wir uns danach sehnen, nicht länger in dieser verderbten Disposition zu leben, und haben uns dazu veranlasst, diese Natur und dieses Wesen sobald als möglich loszuwerden, dass wir von Ihm nicht länger verabscheut werden und für Ihn abstoßend sind. Sein Urteil und Seine Züchtigung haben uns dazu gebracht, Seinen Worten gerne zu gehorchen, und dass wir nicht länger bereit sind, gegen Seine Orchestrierungen und Anordnungen zu rebellieren. Sein Urteil und Seine Züchtigung haben uns einmal mehr das Verlangen gegeben, das Leben zu suchen und dazu gebracht, Ihn freudig als unseren Erlöser zu akzeptieren…. Wir sind aus dem Werk der Eroberung hervorgetreten, sind aus der Hölle getreten, sind aus dem Tal des Schatten des Todes getreten…. Der Allmächtige Gott hat uns gewonnen – diese Gruppe von Menschen! Er hat über Satan triumphiert und alle Seine Feinde besiegt!

aus „Die Erscheinung Gottes in Seinem Urteil und Seiner Züchtigung zu sehen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

191. Nachdem Jahre vergangen waren, wurde der Mensch wettergegerbt, da er die Härte der Läuterung und der Züchtigung erfahren hatte. Obwohl der Mensch die „Herrlichkeit“ und die „Romantik“ vergangener Zeiten verloren hat, hat er im Unterbewusstsein die Wahrheit des Menschseins verstanden und hat Gottes Jahre der Hingabe zur Rettung der Menschheit schätzen gelernt. Der Mensch beginnt langsam, seine eigene Barbarei zu verabscheuen. Er fängt an zu hassen, wie verwildert er ist, und auch all seine Missverständnisse Gott gegenüber und die unsinnigen Forderungen, die er Ihm gestellt hat. Die Zeit kann nicht zurückgedreht werden; vergangene Begebenheiten werden zu reuevollen Erinnerungen des Menschen, und die Worte und die Liebe Gottes werden zur treibenden Kraft im neuen Leben des Menschen. Die Wunden des Menschen heilen von Tag zu Tag, seine Kraft kehrt zurück, er steht auf und schaut auf das Gesicht des Allmächtigen … nur um herauszufinden, dass Er schon immer an meiner Seite gewesen ist und dass Sein Lächeln und Sein wunderschönes Antlitz noch immer so ergreifend sind. Sein Herz sorgt sich noch immer um die Menschheit, die Er erschaffen hat, und Seine Hände sind noch genauso warm und kraftvoll, wie sie am Anfang waren. Es ist, als sei der Mensch zum Garten Eden zurückgekehrt, doch dieses Mal hört der Mensch nicht länger auf die Verführungen der Schlange, er wendet sich nicht länger vom Gesicht Jehovas ab. Der Mensch kniet vor Gott nieder, sieht hinauf in Gottes lächelndes Gesicht und bietet sein wertvollstes Opfer an – Oh! Mein Herr, mein Gott!

aus „Der Mensch kann nur unter Gottes Führung gerettet werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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