Das Geheimnis der Menschwerdung (4)

Ihr solltet über die Geschichte hinter der Bibel und ihre Schaffung Bescheid wissen. Dieses Wissen gehört nicht zu denjenigen, die das neue Werk Gottes nicht angenommen haben. Sie wissen es nicht. Erkläre ihnen diese wesentlichen Angelegenheiten und sie werden dir gegenüber, was die Bibel betrifft, nicht pedantisch sein. Sie nehmen ständig unter die Lupe, was prophezeit wurde: Ist diese Aussage eingetroffen? Ist jene Aussage eingetroffen? Ihre Annahme des Evangeliums entspricht der Bibel und sie verkünden das Evangelium nach der Bibel. Ihr Glaube an Gott basiert auf den Worten der Bibel. Ohne die Bibel werden sie nicht an Gott glauben. Auf diese Art und Weise leben sie, indem sie so die Bibel ziemlich unter die Lupe nehmen. Wenn sie einmal wieder die Bibel hinterfragen und dich um Erklärungen bitten, dann sagst du: „Lasst uns zunächst einmal nicht jede Aussage überprüfen. Lasst uns stattdessen anschauen, wie der Heilige Geist wirkt. Nehmen wir den Weg, den wir gehen, und vergleichen wir ihn mit der Wahrheit, um festzustellen, ob dieser Weg tatsächlich das Werk des Heiligen Geistes ist, und benutzen wir das Wirken des Heiligen Geistes, um zu überprüfen, ob solch ein Weg richtig ist. Wir Menschen sollten uns da nicht einmischen, ob diese Aussage oder jene Aussage wie vorhergesagt eingetroffen ist. Für uns ist es besser, wenn wir stattdessen vom Werk des Heiligen Geistes und dem jüngsten Werk, das Gott jetzt tut, sprechen.“ Die Prophezeiungen in der Bibel sind Gottes Worte, die damals von den Propheten überliefert wurden, sowie Worte der von Gott eingesetzten Menschen, die Eingebung erlangt hatten; nur Gott Selbst kann diese Worte erklären, nur der Heilige Geist kann die Bedeutung dieser Worte offenbaren und nur Gott Selbst kann die sieben Siegel brechen und die Schriftrolle öffnen. Du sagst: „Du bist nicht Gott und genauso wenig bin ich es. Wer kann es also wagen, nach Belieben die Worte Gottes zu erklären? Wagst du es, diese Worte zu erklären? Sogar wenn die Propheten Jeremia, Johannes und Elia kommen würden, würden sie nicht wagen, diese Worte zu erklären versuchen, denn sie sind nicht das Lamm. Nur das Lamm kann die sieben Siegel brechen und die Schriftrollen öffnen und niemand anderes kann Seine Worte erklären. Ich wage es nicht, mir den Namen Gottes anzueignen, geschweige denn die Worte Gottes zu erklären. Ich kann nur jemand sein, der Gott gehorcht. Bist du Gott? Keines von Gottes Geschöpfen wagt es, die Schriftrolle zu öffnen oder diese Worte zu erklären, und so wage auch ich es nicht, sie zu erklären. Du solltest besser nicht versuchen, sie zu erklären. Niemand von uns sollte sie erklären. Lasst uns über das Werk des Heiligen Geistes reden; das ist, was der Mensch tun kann. Ich weiß ein wenig über das Werk Jehovas und Jesus, da ich jedoch keine persönliche Erfahrung mit solch einem Werk habe, kann ich nur in geringem Ausmaß darüber reden. Was die Bedeutung der Worte betrifft, die von Jesaja und Jesus damals gesprochen wurden, so werde ich dazu keine Erklärung abgeben. Ich studiere die Bibel nicht. Ich folge eher dem aktuellen Werk Gottes. Du betrachtest die Bibel tatsächlich wie die kleine Schriftrolle, aber stimmt es denn nicht, dass sie nur vom Lamm geöffnet werden kann? Wer, außer dem Lamm, kann das tun? Du bist nicht das Lamm und noch weniger wage ich zu behaupten, ich sei Gott Selbst; also lasst uns die Bibel nicht analysieren oder hinterfragen. Besser diskutieren wir über das Werk des Heiligen Geistes, das heißt, das aktuelle, von Gott Selbst getane Werk. Lasst uns einen Blick auf die Prinzipien werfen, nach denen Gott wirkt, und darauf, was das Wesen Seines Werks ist, wodurch wir überprüfen, ob der Weg, auf dem wir am heutigen Tag gehen, der richtige Weg ist, und auf diese Weise sichergehen.“ Wenn ihr wünscht, das Evangelium zu verkünden, besonders denjenigen in der religiösen Welt, dann müsst ihr die Bibel verstehen und ein meisterhaftes Wissen über die ihr innewohnende Geschichte haben; ansonsten gibt es keine Möglichkeit für dich, das Evangelium zu verkünden. Sobald du einen Einblick in den größeren Zusammenhang erlangst und aufhörst, die toten Worte der Bibel auf engstirnige Weise zu hinterfragen, sondern nur von Gottes Werk und der Wahrheit des Lebens sprichst, dann wirst du diejenigen gewinnen können, die mit einem wahren Herzen suchen.

Ihr solltet Jehovas Werk verstehen, die Gesetze, die Er erließ und die Prinzipien, mit welchen Er das Leben des Menschen führte, den Inhalt des Werks, das Er im Zeitalter des Gesetzes vollbrachte, die Bedeutung dessen, dass Er Gesetze einführte, die Bedeutung Seines Werks für das Zeitalter der Gnade und das Werk, das Gott in dieser finalen Phase tut. Die erste Phase ist das Werk des Zeitalters des Gesetzes, die zweite ist das Werk des Zeitalters der Gnade und die dritte ist das Werk der letzten Tage. Ihr müsst diese Phasen von Gottes Werk verstehen. Vom Anfang bis zum Ende gibt es insgesamt drei Phasen. Was ist das Wesen jeder Phase des Werks? Wie viele Phasen werden während des Werks des sechstausendjährigen Führungsplans ausgeführt? Wie werden diese Phasen ausgeführt und warum wird jede auf ihre spezielle Weise ausgeführt? Das sind alles entscheidende Fragen. Das Werk jeder Phase hat einen repräsentativen Wert. Welches Werk führte Jehova aus? Warum tat Er es auf diese spezielle Weise? Warum wurde Er Jehova genannt? Welches Werk verrichtete Jesus nochmals im Zeitalter der Gnade und wie tat Er es? Welche Aspekte von Gottes Disposition sind durch jede Phase des Werks und jedes Zeitalter vertreten? Welche Aspekte Seiner Disposition wurden im Zeitalter des Gesetzes ausgedrückt? Und welche im Zeitalter der Gnade? Und welche im letzten Zeitalter? Das sind die substanziellen Fragen, über die ihr euch im Klaren sein müsst. Die Gesamtheit von Gottes Disposition wurde im Verlauf des sechstausendjährigen Führungsplans offenbart. Sie wird nicht nur im Zeitalter der Gnade oder nur im Zeitalter des Gesetzes oder sogar noch weniger nur in diesem Zeitraum der letzten Tage offenbart. Das ausgeführte Werk in den letzten Tagen verkörpert Urteil, Zorn und Züchtigung. Das Werk, das in den letzten Tagen ausgeführt wird, kann das Werk des Zeitalters des Gesetzes oder des Zeitalters der Gnade nicht ersetzen. Dennoch bilden die drei Phasen miteinander verbunden eine Einheit und sie stellen alle das von einem Gott getane Werk dar. Natürlich ist die Ausführung dieses Werks in separate Zeitalter eingeteilt. Das in den letzten Tagen verrichtete Werk bringt alles zu einem Abschluss; das im Zeitalter des Gesetzes ausgeführte war das Werk des Beginns; und das im Zeitalter der Gnade verrichtete war das Werk der Erlösung. Was die Visionen des Werks in diesem gesamten sechstausendjährigen Führungsplan betrifft, kann hierzu niemand Einblick oder Verständnis erlangen und diese Visionen bleiben Rätsel. In den letzten Tagen wird nur das Werk des Wortes ausgeführt, um das Zeitalter des Königreichs einzuleiten, aber das ist nicht für alle Zeitalter kennzeichnend. Die letzten Tage sind nichts weiter als die letzten Tage und nichts weiter als das Zeitalter des Königreiches und sie stellen nicht das Zeitalter der Gnade oder das Zeitalter des Gesetzes dar. Während der letzten Tage wird euch lediglich das gesamte Werk im sechstausendjährigen Führungsplan offenbart. Das ist die Enthüllung des Geheimnisses. Diese Art von Geheimnis ist etwas, was von keinem Menschen enthüllt werden kann. Ungeachtet davon, wie viel Verständnis ein Mensch von der Bibel hat, so bleibt es doch nichts weiter als Worte, denn der Mensch versteht das Wesentliche der Bibel nicht. Beim Lesen der Bibel kann der Mensch einige Wahrheiten verstehen, einige Worte erklären oder ein paar berühmte Passagen und Kapitel seiner engstirnigen Prüfung unterziehen, aber er wird niemals dazu imstande sein, diesen Worten die darin enthaltene Bedeutung zu entnehmen, denn alles, was der Mensch sieht, sind tote Worte und nicht die Szenen des Werks Jehovas und Jesus. Und der Mensch hat keine Möglichkeit, das Geheimnis dieses Werks zu lösen. Deshalb ist das Geheimnis des sechstausendjährigen Führungsplans das größte Geheimnis, das am tiefsten verborgenste und für den Menschen absolut Unergründlichste. Niemand kann unmittelbar den Willen Gottes erfassen, außer wenn Gott Selbst es dem Menschen erklärt und offenbart; andernfalls werden diese Dinge für den Menschen immer Rätsel und auf ewig versiegelte Geheimnisse bleiben. Ganz zu schweigen von denjenigen der religiösen Welt: Wenn man es euch heute nicht gesagt hätte, dann hättet ihr es auch nicht verstanden. Dieses Werk der sechstausend Jahre ist geheimnisvoller als alle Prophezeiungen der Propheten. Es ist das größte Geheimnis von der Schöpfung bis heute und keiner unter den Propheten im Laufe der Zeitalter war je fähig, es zu ergründen, denn dieses Geheimnis wird erst im letzten Zeitalter enthüllt und wurde niemals zuvor offenbart. Wenn ihr dieses Geheimnis versteht und es in seiner Gesamtheit empfangen könnt, dann werden all diese religiösen Leute von diesem Geheimnis überwältigt werden. Nur diese ist die größte aller Visionen; es ist die, nach welcher der Mensch sich am eifrigsten sehnt, sie zu verstehen, aber es ist auch diejenige, die ihm am unklarsten ist. Als ihr euch im Zeitalter der Gnade befandet, wusstet ihr weder, worum es sich beim Werk handelt, das von Jesus getan wurde noch worum es sich bei dem, das von Jehova getan wurde handelte. Die Menschen verstanden nicht, warum Jehova Gesetze erließ, warum Er die Menschenmenge dazu aufforderte, diese Gesetze zu befolgen, oder warum der Tempel gebaut werden musste, und geschweige denn verstanden die Menschen, warum die Israeliten von Ägypten aus in die Wildnis geführt wurden und dann weiter nach Kanaan. Erst am heutigen Tag wurden diese Angelegenheiten enthüllt.

Das Werk in den letzten Tagen ist die letzte der drei Phasen. Es ist das Werk eines anderen, neuen Zeitalters und symbolisiert nicht die Gesamtheit der Führungsarbeit. Der sechstausendjährige Führungsplan ist in drei Werkphasen geteilt. Keine einzelne Phase kann alleine das Werk der drei Phasen symbolisieren, sondern nur einen Teil eines Ganzen. Der Name Jehova kann nicht für die Gesamtheit von Gottes Dispositionen stehen. Die Tatsache, dass Er das Werk im Zeitalter des Gesetzes ausführte, beweist nicht, dass Gott nur nach dem Gesetz Gott sein kann. Jehova erließ für den Menschen Gesetze und gab Gebote an ihn weiter, wobei Er den Menschen dazu aufforderte, den Tempel und die Altäre zu bauen. Das Werk, das er verrichtete, symbolisierte nur das Zeitalter des Gesetzes. Dieses Werk, das Er tat, beweist nicht, dass Gott nur ein Gott ist, der den Menschen auffordert, das Gesetz einzuhalten, oder dass Er der Gott im Tempel oder dass Er der Gott vor dem Altar ist. Das zu sagen, wäre unwahr. Das nach dem Gesetz verrichtete Werk kann nur ein Zeitalter symbolisieren. Wenn Gott das Werk also nur im Zeitalter des Gesetzes getan hätte, dann würde der Mensch Gott deshalb mit der folgenden Definition begrenzen und sagen: „Gott ist der Gott im Tempel und um Gott zu dienen, müssen wir Priestergewänder anziehen und in den Tempel gehen.“ Wenn das Werk des Zeitalters der Gnade nie ausgeführt worden wäre und das Zeitalter des Gesetzes bis zur Gegenwart angedauert hätte, dann würde der Mensch nicht wissen, dass Gott auch barmherzig und liebend ist. Wenn das Werk des Zeitalters des Gesetzes nicht getan worden wäre und stattdessen nur das Werk im Zeitalter der Gnade, dann würden alle Menschen wissen, dass Gott den Menschen nur erlösen und ihm seine Sünden vergeben kann. Der Mensch würde lediglich wissen, dass Er heilig und unschuldig ist, dass Er Sich um des Menschen willen Selbst opfern und gekreuzigt werden kann. Der Mensch würde nur diese Dinge wissen, aber kein Verständnis von allem anderen haben. Also vertritt jedes Zeitalter einen Teil der Disposition Gottes. Bezüglich dessen, welche Aspekte von Gottes Disposition im Zeitalter des Gesetzes symbolisiert werden, welche im Zeitalter der Gnade und welche in diesem gegenwärtigen Zeitalter, gilt: Nur wenn alle drei Phasen in ein Ganzes einbezogen wurden, können sie die Gesamtheit von Gottes Disposition offenbaren. Nur wenn der Mensch alle drei Phasen kennengelernt hat, kann er sie vollständig verstehen. Keine der drei Phasen kann ausgelassen werden. Du wirst die Disposition Gottes in ihrer Gesamtheit nur sehen, wenn du diese drei Phasen des Werks kennengelernt hast. Die Tatsache, dass Gott Sein Werk im Zeitalter des Gesetzes vollendet hat, beweist nicht, dass Er nur der Gott nach dem Gesetz ist, und die Tatsache, dass Er Sein Werk der Erlösung vollendet hat, bedeutet nicht, dass Gott die Menschheit auf ewig erlösen wird. Das alles sind vom Menschen gezogene Schlussfolgerungen. Nachdem das Zeitalter der Gnade zu einem Ende gekommen ist, kannst du dann nicht sagen, dass Gott nur ans Kreuz gehört und dass das Kreuz allein die Errettung von Gott symbolisiert. Das zu tun, würde bedeuten, Gott zu definieren. In der gegenwärtigen Phase vollbringt Gott hauptsächlich das Werk des Wortes, aber du kannst dann nicht sagen, dass Gott dem Menschen gegenüber nie barmherzig war und dass alles, was Er gebracht hat, Züchtigung und Urteil ist. Das Werk in den letzten Tagen brachte das Werk Jehovas und Jesus und alle Geheimnisse hervor, die vom Menschen nicht verstanden werden. Dadurch sollten das Ziel und das Ende der Menschheit offenbart und das ganze Werk der Errettung unter der Menschheit beendet werden. Diese Phase des Werks in den letzten Tagen bringt alles zu einem Abschluss. Alle vom Menschen unverstandenen Geheimnisse müssen gelöst werden, damit der Mensch sie in ihrer Tiefe ergründen und ein völlig klares Verständnis in seinem Herzen haben kann. Nur dann kann die Menschheit entsprechend ihrer Art eingeteilt werden. Erst nachdem der sechstausendjährige Führungsplan vollendet ist, wird der Mensch die Disposition Gottes in ihrer Gesamtheit kennenlernen, denn dann wird Seine Führung zu einem Ende gekommen sein. Jetzt, da ihr Gottes Werk im letzten Zeitalter erfahren habt, was ist Gottes Disposition? Wagst du es zu sagen, dass Gott der Gott ist, der nur Worte spricht und nichts weiter? Du würdest es nicht wagen, solch eine Schlussfolgerung zu ziehen. Einige würden sagen, dass Gott der Gott ist, der Geheimnisse enthüllt, dass Gott das Lamm ist und der Eine, der die sieben Siegel bricht. Aber niemand wagt es, solch eine Schlussfolgerung zu ziehen. Andere mögen sagen, dass Gott das Mensch gewordene Fleisch ist, aber dies wäre noch immer nicht korrekt. Noch andere mögen sagen, dass der Mensch gewordene Gott nur Worte spricht und keine Zeichen und Wunder vollbringt, aber noch weniger würdest du es wagen, auf diese Weise zu reden, denn Jesus wurde Mensch und vollbrachte Zeichen und Wunder, also würdest du es nicht wagen, Gott so leichthin zu definieren. Das gesamte im Verlauf des sechstausendjährigen Führungsplans verrichtete Werk ist erst jetzt zu einem Abschluss gekommen. Erst nachdem die Gesamtheit dieses Werks dem Menschen offenbart und unter den Menschen ausgeführt wurde, wird die Menschheit alles über Gottes Disposition und was Er hat und ist wissen. Wenn das Werk dieser Phase komplett ausgeführt wurde, dann werden alle vorher nicht verstandenen Geheimnisse offenbart worden sein, alle vorher nicht verstandenen Wahrheiten werden klar gemacht worden sein und der Menschheit wird von ihrem zukünftigen Weg und Ziel berichtet worden sein. Das ist das gesamte Werk, das im gegenwärtigen Zeitalter ausgeführt werden soll. Obwohl der Weg, den der Mensch heute geht, auch der Weg des Kreuzes und der des Leidens ist, unterscheidet sich das, was der Mensch ausübt, und was er isst, trinkt und genießt, sehr von dem, was dem Menschen nach dem Gesetz und im Zeitalter der Gnade zufiel. Wozu der Mensch heute aufgefordert wird, unterscheidet sich von dem der Vergangenheit und noch mehr von dem, wozu der Mensch im Zeitalter des Gesetzes aufgefordert wurde. Wozu wurde nun der Mensch nach dem Gesetz aufgefordert, als Gott Sein Werk in Israel tat? Es war nichts weiter, als dass der Mensch den Sabbat und die Gesetze Jehovas einhalten sollte. Niemand durfte am Sabbat arbeiten oder die Gesetze Jehovas übertreten. Aber jetzt ist das nicht so. Die Menschen arbeiten am Sabbat, versammeln sich und beten wie gewöhnlich und ihnen werden keine Einschränkungen auferlegt. Diejenigen im Zeitalter der Gnade mussten getauft werden und sie wurden außerdem dazu aufgefordert, zu fasten, Brot zu brechen, Wein zu trinken, ihre Häupter zu bedecken und die Füße anderer für sich zu waschen. Diese Regeln sind nun abgeschafft worden, doch an den Menschen werden größere Anforderungen gestellt, denn das Werk Gottes wird fortlaufend tiefgründiger und der Eintritt des Menschen reicht sogar noch höher. In der Vergangenheit legte Jesus dem Menschen Seine Hände auf und betete, aber nun, da alles gesagt worden ist, was für einen Nutzen hat da das Handauflegen? Worte allein können Ergebnisse erreichen. Als Er dem Menschen Seine Hände in der Vergangenheit auflegte, so war das, den Menschen zu segnen und von seinen Krankheiten zu heilen. Auf diese Weise wirkte damals der Heilige Geist, aber so ist es jetzt nicht. Jetzt benutzt der Heilige Geist Worte, um zu wirken und Ergebnisse zu erzielen. Seine Worte wurden euch klargemacht und ihr sollt sie einfach so in die Praxis umsetzen, wie es euch geheißen wurde. Seine Worte sind Sein Wille. Sie sind das Werk, das Er zu verrichten wünscht. Durch Seine Worte wirst du Seinen Willen und das, wozu Er dich auffordert, es zu erlangen, verstehen, und du kannst Seine Worte einfach unmittelbar in die Praxis umsetzen, ohne dass die Hände aufgelegt werden müssen. Einige könnten sagen: „Lege mir Deine Hände auf! Lege mir Deine Hände auf, damit ich Deinen Segen erhalten kann und an Dir teilnehmen kann.“ All das sind überholte Methoden aus der Vergangenheit, die nun hinfällig sind, denn das Zeitalter hat sich geändert. Der Heilige Geist wirkt im Einklang mit dem Zeitalter, weder nach Belieben noch festgelegten Regeln entsprechend. Das Zeitalter hat sich geändert und ein neues Zeitalter bringt zwangsläufig neues Werk mit sich. Das trifft auf jede Phase des Werks zu und daher wiederholt sich Sein Werk nie. Im Zeitalter der Gnade tat Jesus einen Großteil dieses Werks, wie Krankheiten heilen, Dämonen austreiben und Menschen Seine Hände auflegen, um für ihn zu beten und den Menschen zu segnen. Allerdings wäre es bedeutungslos, dies heute zu wiederholen. So wirkte der Heilige Geist zu jener Zeit, denn es war das Zeitalter der Gnade und es gab genügend Gnade, woran sich der Mensch erfreuen konnte. Keinerlei Bezahlung wurde von ihm gefordert und er hat die Gnade empfangen, solange er Glauben hatte. Alle wurden sehr gnädig behandelt. Jetzt hat sich das Zeitalter geändert und das Werk Gottes ist weiter fortgeschritten. Durch Züchtigung und Urteil werden die Aufsässigkeit und die unreinen Dinge im Menschen vertrieben. Da es die Phase der Erlösung war, ziemte es sich für Gott, auf diese Weise zu wirken, wobei Er dem Menschen ausreichend Gnade zeigte, damit er sich daran erfreuen konnte, damit der Mensch von der Sünde erlöst werden konnte und durch Gnade seine Sünden vergeben werden konnten. Diese gegenwärtige Phase dient sowohl dazu, die Ungerechtigkeit im Menschen durch Züchtigung, Urteil und schlagende Worte zu offenbaren, als auch durch Disziplin und Offenbarung der Worte, damit die Menschheit danach gerettet werden kann. Das ist tiefgründigeres Werk als die Erlösung. Die Gnade im Zeitalter der Gnade war für die Freude des Menschen hinreichend; nachdem der Mensch diese Gnade bereits erfahren hat, darf er sie nicht länger genießen. Dieses Werk ist jetzt veraltet und muss nicht mehr verrichtet werden. Jetzt muss der Mensch durch das Urteil des Wortes gerettet werden. Nachdem der Mensch gerichtet, gezüchtigt und verfeinert wird, wird dadurch seine Disposition geändert. Liegt das nicht gänzlich an den Worten, die Ich gesprochen habe? Jede Phase des Werks wird übereinstimmend mit dem Fortschritt der gesamten Menschheit und dem Zeitalter getan. Das gesamte Werk ist bedeutend und es wird gänzlich um der letzten Erlösung willen getan, damit die Menschheit ein gutes Ziel in der Zukunft hat und damit die Menschheit gemäß der Art am Ende aufgeteilt werden kann.

Das Werk der letzten Tage besteht darin, Worte zu sprechen. Durch Worte können große Veränderungen im Menschen hervorgerufen werden. Die nun hervorgerufenen Auswirkungen in diesen Menschen, nachdem sie diese Worte akzeptiert haben, sind viel größer als die der Menschen, nachdem sie die Zeichen und Wunder des Zeitalters der Gnade akzeptiert haben. Denn im Zeitalter der Gnade wurden die Dämonen vom Menschen durch das Auflegen der Hände und Gebete ausgetrieben, jedoch verweilten die verdorbenen Dispositionen weiterhin im Menschen. Der Mensch wurde von seiner Krankheit geheilt und seine Sünden wurden ihm vergeben, aber was das Werk betrifft, wie genau der Mensch von den verdorbenen, satanischen Dispositionen in ihm gereinigt werden sollte, das musste noch getan werden. Der Mensch wurde lediglich gerettet und ihm wurden durch seinen Glauben seine Sünden vergeben, aber die sündhafte Natur des Menschen wurde nicht entfernt und blieb noch in ihm. Die Sünden des Menschen wurden durch die Wirkung des menschgewordenen Gottes vergeben, was aber nicht bedeutete, dass der Mensch in sich keine Sünde mehr hatte. Die Sünden des Menschen konnten durch das Sündopfer vergeben werden, doch was das anbetrifft, wie der Mensch dazu gebracht werden kann, nicht mehr zu sündigen und wie seine sündhafte Natur völlig ausgetrieben werden und verwandelt werden kann, hat er keine Möglichkeit, dieses Problem zu lösen. Die Sünden des Menschen wurden durch Gottes Werk der Kreuzigung vergeben, aber der Mensch lebte weiterhin in seinen alten verdorbenen, satanischen Dispositionen. Da dem so ist, muss der Mensch aus seinen verdorbenen, satanischen Dispositionen völlig errettet werden, damit seine sündhafte Natur komplett vertrieben werden und sich nie mehr entwickeln kann. Auf diese Weise kann die Disposition des Menschen verwandelt werden. Dies würde voraussetzen, dass der Mensch den Weg des Wachstums im Lebens versteht, den Lebensweg versteht und die Art und Weise versteht, seine Disposition zu ändern. Des Weiteren würde es voraussetzen, dass der Mensch in Übereinstimmung mit diesem Weg handelt, damit seine Disposition schrittweise geändert werden und er unter dem Leuchten des Lichts leben kann, damit alles, was er tut, im Einklang mit Gottes Willen sein kann, damit er seine verdorbene satanische Disposition abwerfen und aus Satans Einfluss der Dunkelheit ausbrechen kann. Dadurch wird er völlig frei von Sünde in Erscheinung treten. Nur dann wird der Mensch die vollständige Rettung empfangen. Zu der Zeit, als Jesus Sein Werk tat, war das Wissen des Menschen über Ihn noch vage und unklar. Der Mensch glaubte stets, dass Er der Sohn Davids war und erklärte Ihn zu einem großen Propheten und dem wohlwollenden Herrn, der die Sünden des Menschen einlöste. Einige wurden anhand ihres Glaubens allein dadurch geheilt, indem sie einen Zipfel Seiner Kleidung berührten. Die Blinden konnten sehen und sogar die Toten konnten zum Leben erweckt werden. Trotzdem konnte der Mensch die verdorbene, satanische Disposition, die tief in ihm verwurzelt lag, weder entdecken noch wusste er, wie er sie abwerfen konnte. Der Mensch empfing viel Gnade, wie den Frieden und die Freude des Fleisches, den Segen für die ganze Familie dank des Glaubens eines Einzelnen, die Heilung von Krankheiten und so weiter. Das Übrige waren die guten Taten des Menschen und seine fromme Erscheinung. Wenn jemand auf der Grundlage davon leben konnte, dann wurde er für einen annehmbaren Gläubigen gehalten. Nur solche Gläubigen konnten nach dem Tod in den Himmel eingehen, was bedeutet, dass sie gerettet wurden. Jedoch verstanden sie zu ihren Lebenszeiten den Lebensweg ganz und gar nicht. Alles, was sie taten, war in einem ständigen Kreislauf Sünden zu begehen und dann ihre Sünden zu beichten, ohne einen Weg, ihre Disposition zu verändern. So war die Beschaffenheit des Menschen während des Zeitalters der Gnade. Hat der Mensch die volle Rettung empfangen? Nein! Nach Vollendung dieser Phase des Werks bestand deshalb noch das Werk des Urteils und der Züchtigung. Diese Phase soll den Menschen durch das Wort reinigen, damit der Mensch einen Weg hat, dem er folgen kann. Diese Phase wäre nicht erfolgreich oder bedeutsam, wenn sie mit der Austreibung von Dämonen fortfahren würde, denn die sündhafte Natur des Menschen würde nicht ausgetrieben werden und der Mensch würde bei der Vergebung seiner Sünden stehenbleiben. Durch das Sündopfer wurden dem Menschen seine Sünden vergeben, denn das Werk der Kreuzigung hat bereits geendet und Gott hat über Satan gesiegt. Die verdorbene Disposition des Menschen verweilt jedoch noch immer in ihm und der Mensch kann noch immer sündigen und sich Gott widersetzen und Gott hat die Menschheit nicht gewonnen. Deshalb benutzt Gott in dieser Phase des Werks das Wort, um die verdorbene Disposition des Menschen zu enthüllen, und sorgt so dafür, dass er, dem rechten Weg folgend praktiziert. Diese Phase ist bedeutungsvoller als die vorhergehende und auch erfolgreicher, denn jetzt ist es das Wort, das das Leben des Menschen unmittelbar versorgt und es der Disposition des Menschen ermöglicht, vollkommen erneuert zu werden; es ist eine viel gründlichere Phase des Werks. Darum hat die Menschwerdung in den letzten Tagen die Bedeutung der Menschwerdung Gottes vollendet und den Führungsplan Gottes für die Rettung des Menschen komplett abgeschlossen.

Die Errettung des Menschen durch Gott wird nicht unmittelbar unter Einsatz der Methode des Geistes and die Identität des Geistes bewerkstelligt, denn Sein Geist kann vom Menschen weder berührt noch gesehen werden noch kann der Mensch ihm näherkommen. Wenn Er versuchen würde, den Menschen unmittelbar aus der Perspektive des Geistes zu retten, so wäre der Mensch nicht imstande, Seine Rettung zu empfangen. Würde Gott nicht die äußere Form eines erschaffenen Menschen annehmen, gäbe es keine Möglichkeit, dass der Mensch diese Rettung erhalten könnte. Denn der Mensch kann sich Ihm auf keinerlei Weise annähern, ähnlich wie niemand in die Nähe der Wolke Jehovas gelangen konnte. Nur dadurch, dass er ein erschaffenes menschliches Wesen wird, sprich, indem er Sein Wort in den Körper des Fleisches, zu dem Er wird, einbettet, kann Er persönlich das Wort in alle eintreiben, die Ihm folgen. Nur dann kann der Mensch für sich selbst Sein Wort sehen und hören und darüber hinaus in den Besitz Seines Wortes eingehen und dadurch vollkommen gerettet werden. Wenn Gott nicht Mensch geworden wäre, könnte weder jemand aus Fleisch und Blut so eine große Rettung erlangen und noch würde ein einziger Mensch gerettet werden. Wenn der Geist Gottes unmittelbar unter den Menschen wirken würde, würde die ganze Menschheit niedergeschlagen oder andernfalls völlig von Satan gefangen genommen werden, weil der Mensch keine Möglichkeit hätte, mit Gott in Kontakt zu treten. Die erste Menschwerdung diente dazu, den Menschen von der Sünde zu erlösen, ihn durch den fleischlichen Körper Jesus zu erlösen. Das bedeutet, Er rettete den Menschen vom Kreuz, doch die verdorbene, satanische Disposition verharrte weiterhin im Menschen. Die zweite Menschwerdung dient nicht länger als Sündopfer, sondern dazu, diejenigen, die von der Sünde erlöst wurden, gänzlich zu retten. Das wird getan, damit diejenigen, denen vergeben wurde, von ihren Sünden erlöst und vollkommen gereinigt werden können, und sich durch die Erlangung einer geänderten Disposition von Satans Einfluss der Dunkelheit losreißen und vor den Thron Gottes zurückkehren können. Nur so kann der Mensch vollkommen geheiligt werden. Nachdem das Zeitalter des Gesetzes zum Ende gekommen war, begann Gott das Werk der Errettung zum Beginn des Zeitalters der Gnade, das bis zu den letzten Tagen andauert, wenn Er die Menschheit durch Urteil und Züchtigung wegen der Aufsässigkeit des Menschen die Menschheit gänzlich reinigen wird. Erst dann wird Gott Seine Werk der Errettung abschließen und zur Ruhe kommen. Folglich wurde Gott während der drei Phasen des Werks nur zwei Mal Mensch, um Sein Werk unter dem Menschen Selbst auszuführen. Das liegt daran, dass nur eine dieser drei Phasen des Werks dazu dient, die Menschen beim Führen ihres Lebens anzuleiten, während die andern beiden aus dem Werk der Errettung bestehen. Nur durch die Menschwerdung kann Gott an der Seite des Menschen leben, das Leiden der Welt erfahren und in einem gewöhnlichen Körper aus Fleisch leben. Nur so kann Er die Menschen mit dem praktischen Weg versorgen, den sie als geschaffene Wesen brauchen. Der Mensch empfängt gänzliche Rettung von Gott durch die Menschwerdung Gottes und nicht unmittelbar vom Himmel als Antwort auf seine Gebete. Da der Mensch aus Fleisch besteht, ist er unfähig den Geist Gottes zu sehen, geschweige denn, sich Seinem Geist zu nähern. Das Einzige, womit der Mensch in Kontakt kommen kann, ist das Fleisch des menschgewordenen Gottes, und nur hierdurch ist der Mensch imstande, alle Wege und alle Wahrheiten zu erfassen und vollständige Errettung zu empfangen. Die zweite Menschwerdung wird ausreichen, um die Sünden des Menschen zu eliminieren und ihn gänzlich zu reinigen. Folglich wird mit der zweiten Menschwerdung die Gesamtheit des Werks des menschgewordenen Gottes zum Abschluss gebracht werden und die Bedeutung der Menschwerdung Gottes vervollständigt werden. Anschließend wird das Werk des menschgewordenen Gottes voll und ganz beendet worden sein. Nach der zweiten Menschwerdung wird Er für Sein Werk kein drittes Mal zum Menschen werden, denn Seine gesamte Führung wird zu einem Ende gekommen sein. Die Menschwerdung in den letzten Tagen wird Seine Auserwählten völlig gewonnen haben und die gesamte Menschheit in den letzten Tagen wird entsprechend ihrer Art aufgeteilt worden sein. Er wird nicht länger das Werk der Errettung tun noch wird Er wieder Mensch werden, um irgendein Werk auszuführen. Beim Werk der letzten Tage ist das Wort mächtiger als die Manifestation von Zeichen und Wundern und die Autorität des Wortes übersteigt die der Zeichen und Wunder. Das Wort enthüllt all die verdorbenen Dispositionen, die tief im Herzen des Menschen begraben sind. Du hast keine Möglichkeit, sie selbst zu erkennen. Wenn sie dir durch das Wort offengelegt werden, wirst du sie automatisch erkennen. Du wirst sie nicht leugnen können und du wirst absolut überzeugt sein. Ist dies nicht die Autorität des Wortes? Das ist das Ergebnis, das durch das gegenwärtige Werk des Wortes erreicht wird. Demzufolge kann der Mensch nicht gänzlich von seinen Sünden durch Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen gerettet werden noch kann er durch die Manifestation von Zeichen und Wundern nicht gänzlich vollkommen gemacht werden. Die Autorität, Krankheit zu heilen und Dämonen auszutreiben, verleiht dem Menschen nur Gnade, doch das Fleisch des Menschen gehört noch immer Satan und die verdorbene satanische Disposition verweilt weiterhin im Menschen. In anderen Worten gehört das, was noch nicht gereinigt wurde, noch immer der Sünde und dem Schmutz an. Erst wenn der Mensch durch die Wirkung des Worts gereinigt worden ist, kann er von Gott gewonnen und geheiligt werden. Als die Dämonen aus dem Menschen ausgetrieben wurden und er erlöst wurde, bedeutete das lediglich, dass er den Händen Satans entrissen und zu Gott zurückgebracht wurde. Allerdings bleibt er ein verdorbener Mensch, wenn er von Gott nicht gereinigt oder geändert wird. Im Menschen besteht noch immer Schmutz, Widerstand und Aufsässigkeit; der Mensch ist nur durch Gottes Erlösung zu Ihm zurückgekehrt, doch er hat nicht die geringste Gotteskenntnis und ist weiterhin imstande, sich Ihm zu widersetzen und Ihn zu verraten. Bevor der Mensch erlöst wurde, waren bereits viele von Satans Giften in ihn gepflanzt worden und nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine ausgeprägte Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als einen Fall der Erlösung, als der Mensch erlöst wurde, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch dieses Werk des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch das ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Wesen voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein zu werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig werden, vor den Thron Gottes zurückzukehren. Das ganze Werk, das heute getan wird, dient dazu, dass der Mensch gereinigt und geändert werden kann. Sowohl durch Urteil und Züchtigung des Wortes als auch durch Verfeinerung kann der Mensch seine Verdorbenheit vertreiben und rein gemacht werden. Anstatt diese Phase des Werks als die der Rettung zu erachten, wäre es passender, zu sagen, dass es das Werk der Reinigung ist. Tatsächlich ist diese Phase sowohl eine Phase der Eroberung als auch die zweite Phase im Werk der Errettung. Der Mensch gelangt durch das Urteil und die Züchtigung des Wortes an den Punkt, von Gott gewonnen zu werden, und durch den Gebrauch des Wortes, um zu verfeinern, zu richten und zu offenbaren, werden alle Unreinheiten, Auffassungen, Motive und individuellen Ansprüche im Herzen des Menschen komplett enthüllt. Obwohl der Mensch möglicherweise von seinen Sünden erlöst wurde und sie ihm vergeben wurden, kann dies nur so erachtet werden, dass kann sich an die Verfehlungen des Menschen nicht erinnern kann und den Menschen nicht seinen Verfehlungen entsprechend behandelt. Wenn der Mensch jedoch, der in einem Körper aus Fleisch lebt, nicht von der Sünde befreit worden ist, so kann er nur weiterhin sündigen und endlos seine verdorbene satanische Disposition enthüllen. So ist das Leben, das der Mensch führt: ein endloser Kreislauf von Sünde und Vergebung. Die meisten Menschen sündigen am Tag, nur um dann am Abend zu beichten. Auch wenn das Sündopfer auf ewig für den Menschen gültig ist, wird es nicht in der Lage sein, den Menschen von der Sünde zu retten. Nur die Hälfte des Werks des Errettung ist vervollständigt worden, denn der Mensch hat immer noch eine verdorbene Disposition. Als die Menschen zum Beispiel erkannten, dass sie von Moab abstammten, brachten sie klagende Worte hervor, sie hörten auf, nach Leben zu streben und wurden restlos negativ. Beweist das nicht, dass die Menschheit noch immer unfähig ist, sich gänzlich der Herrschaft Gottes zu unterwerfen? Ist das nicht genau ihre verdorbene satanische Disposition? Als du nicht der Züchtigung unterworfen wurdest, wurden deine Hände höher erhoben als alle anderen, sogar höher als die von Jesus. Und du riefst mit lauter Stimme: „Sei ein geliebter Sohn Gottes! Sei ein Vertrauter Gottes! Wir würden eher sterben, als uns Satan zu unterwerfen! Rebellion gegen den alten Satan! Rebellion gegen den großen, roten Drachen! Möge der große rote Drache völlig gestürzt werden! Möge Gott uns vollkommen machen!“ Deine Rufe waren lauter als alle anderen. Doch dann kam die Zeit der Züchtigung und wieder wurde die verdorbene Disposition der Menschheit enthüllt. Dann verstummten ihre Rufe und ihre Entschlossenheit verschwand. Das ist die Verdorbenheit des Menschen. Sie ist tiefer als die Sünde, etwas, was von Satan gepflanzt wurde, und liegt tief im Inneren des Menschen verwurzelt. Für den Menschen ist es nicht einfach, sich seiner Sünden bewusst zu werden. Er hat keine Möglichkeit, seine eigene, tiefverwurzelte Natur zu erkennen und er muss sich auf das Urteil durch das Wort verlassen, um dieses Ergebnis zu erreichen. Nur so kann der Mensch von diesem Punkt an allmählich geändert werden. Der Mensch hat früher so geschrien, weil er kein Verständnis von seiner ursprünglichen verdorbenen Disposition hatte. Diese sind die Unreinheiten, die im Menschen bestehen. Während solch eines langen Zeitraums des Urteils und der Züchtigung lebte der Mensch in einer Atmosphäre der Anspannung. Wurde all dies nicht durch die Wirkung des Worts erreicht? Riefst du vor der Prüfung der Dienenden nicht auch mit einer sehr lauten Stimme? „Geh in das Königreich ein! Alle jene, die diesen Namen annehmen, werden in das Königreich eingehen! Alle werden an Gott teilhaben!“ Als die Prüfung der Dienenden kam, riefst du nicht mehr. Zuerst riefen alle: „Gott! Was auch immer Du mit mir anstellst, ich werde mich Deiner Führung unterwerfen.“ Nachdem die Menschen die Worte Gottes „Wer wird Mein Paulus sein?“ gelesen hatte, sagten sie: „Ich bin dazu bereit!“ Dann sahen sie die Worte „Und was ist mit dem Glauben Hiobs?“ und sagten: „Ich bin dazu bereit, den Glauben Hiobs anzunehmen. Gott, bitte prüfe mich!“ Als die Prüfung der Dienenden kam, brachen sie sofort zusammen und konnten fast nicht mehr aufstehen. Daraufhin wurden allmählich die Unreinheiten in ihren Herzen weniger. Wurde dies nicht durch das Wort erreicht? Das, was ihr also heute erfahren habt sind Ergebnisse, die durch das Wort erreicht wurden, sogar noch großartiger als jene, die durch Jesus Werk der Zeichen und Wunder erreicht wurden. Die Herrlichkeit Gottes, die du siehst, und die Autorität von Gott Selbst, die du siehst, werden nicht nur durch die Kreuzigung, Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen gesehen, sondern mehr noch durch das Urteil Seines Wortes. Das zeigt dir, dass die Autorität und Kraft Gottes nicht nur im Wirken von Zeichen, Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen bestehen, sondern dass das Urteil von Gottes Wort besser vermag, die Autorität Gottes darzustellen und Seine Allmacht zu offenbaren.

Was der Mensch jetzt erreicht hat – seine heutige Statur, sein Wissen, seine Liebe, Loyalität, sein Gehorsam und seine Einsicht –, diese sind Ergebnisse, die durch das Urteil des Wortes erreicht worden sind. Dass du zur Loyalität fähig bist und dazu, bis zum heutigen Tag standhaft zu bleiben, wird durch die Wirkung des Wortes erreicht. Jetzt erkennt der Mensch, dass das Werk des menschgewordenen Gottes tatsächlich außergewöhnlich ist und dass es darin vieles gibt, das vom Menschen nicht erlangt werden kann, und das sind Geheimnisse und Wunder. Infolgedessen haben sich viele unterworfen. Manche haben sich seit dem Tag ihrer Geburt nie irgendeinem Menschen unterworfen, doch wenn sie heute die Worte Gottes sehen, unterwerfen sie sich ganz und gar, ohne es überhaupt zu merken. Und sie wagen es nicht, zu hinterfragen oder etwas anderes zu sagen. Die Menschheit hat sich dem Wort ergeben und liegt ausgestreckt unter dem Urteil des Wortes. Wenn Gottes Geist unmittelbar zum Menschen sprechen würde, würde sich die ganze Menschheit der Stimme unterwerfen, sie würde ohne Worte der Offenbarung fallen, ähnlich wie Paulus von Licht umgeben auf der Straße nach Damaskus zu Boden fiel. Wenn Gott weiterhin so wirken würde, könnte der Mensch nie seine eigene Verdorbenheit durch das Urteil des Wortes kennen und somit Rettung erlangen. Nur indem Er Fleisch wird, kann Gott persönlich Seine Worte jedem einzelnen menschlichen Wesen zu Gehör bringen, damit alle, die Ohren haben, Seine Worte hören und Sein Urteilswerk des Wortes empfangen können. Nur dies ist das Ergebnis, das durch Sein Wort erreicht wird, und nicht der Geist, der sich manifestiert, um den Menschen zur Unterwerfung das Fürchten zu lehren. Nur durch dieses praktische und dennoch außergewöhnliche Werk kann die alte Disposition des Menschen, die sich seit vielen Jahren tief im Inneren versteckt, völlig offenbart werden, damit der Mensch sie zu erkennen vermag und sie ändern kann. Diese Dinge sind das ganze praktische Werk des menschgewordenen Gottes, wodurch er durch das Sprechen und Ausführen des Urteils auf praktische Weise die Ergebnisse des Urteils über den Menschen durch das Wort erzielt. Das ist die Autorität des menschgewordenen Gottes und die Bedeutung von Gottes Menschwerdung. Sie wird ausgeführt, um die Autorität des menschgewordenen Gottes bekanntzumachen, die durch das Werk des Wortes erreichten Ergebnisse bekanntzumachen und um bekanntzumachen, dass der Geist im Fleisch erschienen ist, und sie zeigt Seine Autorität durch das Urteil über den Menschen durch das Wort. Obwohl Sein Fleisch die äußere Form eines gewöhnlichen und normalen Menschen hat, sind es die Ergebnisse, die Seine Worte erreichen, die dem Menschen zeigen, dass Er voller Autorität ist, dass Er Gott Selbst ist und dass Seine Worte der Ausdruck von Gott Selbst sind. Hierdurch wird der ganzen Menschheit gezeigt, dass Er Gott Selbst ist, dass Er Gott Selbst ist, der Fleisch wurde, dass Er von niemandem verletzt werden darf und dass niemand Sein Urteil durch das Wort übertreffen kann und keine Macht der Dunkelheit über Seine Autorität siegen kann. Weil Er das fleischgewordene Wort ist, wegen Seiner Macht und wegen Seines Urteils des Wortes, unterwirft der Mensch sich Ihm voll und ganz. Das Werk, das durch Sein menschgewordenes Fleisch erbracht wurde, ist die Autorität, die Er besitzt. Der Grund, warum Er Fleisch wird, ist, dass auch das Fleisch Autorität besitzen kann, und Er ist imstande, das Werk auf praktische Weise dergestalt unter den Menschen auszuführen, dass es für den Menschen sichtbar und greifbar ist. Dieses Werk ist viel realistischer als das Werk, das unmittelbar durch den Geist Gottes getan wird, der die gesamte Autorität besitzt und dessen Ergebnisse sind auch offensichtlich. Das liegt daran, dass Gottes Menschwerdung auf praktische Weise sprechen und wirken kann. Die äußere Form Seines Fleisches besitzt keine Autorität und der Mensch kann sich ihr nähern, wohingegen Sein Wesen Autorität in sich trägt, aber Seine Autorität ist für niemanden sichtbar. Wenn Er spricht und wirkt, kann der Mensch die Existenz Seiner Autorität nicht wahrnehmen; das erleichtert Ihm, das Werk einer praktischen Natur zu verrichten. All dieses praktische Werk kann Ergebnisse erreichen. Obwohl kein Mensch erkennt, dass Er Autortiät besitzt, oder sieht, dass Er nicht angegriffen werden darf, oder Seinen Zorn sieht, erzielt Er durch Seine verhüllte Autorität, Seinen verborgenen Zorn und die Worte, die er offen spricht, die gewünschten Ergebnisse Seiner Worte. In anderen Worten, der Mensch ist vom Klang Seiner Stimme, von der Strenge Seiner Rede und durch all die Weisheit Seiner Worte, vollkommen überzeugt. So unterwirft sich der Mensch den Worten des menschgewordenen Gottes, der dem Anschein nach keine Autorität hat, und so erfüllt Er Gottes Ziel der Rettung des Menschen. Das ist ein weiterer Aspekt der Bedeutung Seiner Menschwerdung: realistischer zu sprechen und es der Realität Seiner Worte zu erlauben, eine Wirkung auf den Menschen zu haben, damit der Mensch die Macht von Gottes Wort bezeugen kann. Dieses Werk würde also, wenn es nicht durch die Menschwerdung ausgeführt werden würde, nicht die geringsten Ergebnisse erzielen und könnte die Sünder nicht gänzlich retten. Wenn Gott nicht Fleisch werden würde, würde Er der Geist bleiben, der für den Menschen sowohl unsichtbar als auch ungreifbar ist. Da der Mensch ein Geschöpf aus Fleisch ist, gehören er und Gott zwei verschiedenen Welten an und sind von unterschiedlicher Natur. Der Geist Gottes ist mit dem Menschen, der aus Fleisch ist, nicht vereinbar und es gibt einfach keine Möglichkeit, Beziehungen zwischen ihnen aufzubauen, geschweige denn, dass der Mensch außerstande ist, sich in einen Geist zu verwandeln. Von daher muss der Geist Gottes ein Geschöpf werden, um Sein ursprüngliches Werk auszuführen. Gott kann sowohl zum höchsten Ort aufsteigen und Sich Selbst dazu herablassen, ein menschliches Wesen zu werden, unter der Menschheit zu wirken und in ihrer Mitte zu leben, der Mensch hingegen, kann nicht zum höchsten Ort aufsteigen und zu einem Geist werden, und noch weniger kann er in den tiefsten Ort hinabsteigen. Deshalb muss Gott Fleisch werden, um Sein Werk auszuführen. Fast genauso wie bei der ersten Menschwerdung konnte nur das Fleisch des menschgewordenen Gottes den Menschen durch Seine Kreuzigung erlösen, wohingegen es für den Geist Gottes nicht möglich gewesen wäre, als Sündopfer für den Menschen gekreuzigt zu werden. Gott kann unmittelbar Fleisch werden, um als Sündopfer für den Menschen zu dienen, aber der Mensch kann nicht unmittelbar in den Himmel aufsteigen, um das Sündopfer anzunehmen, das Gott für ihn vorbereitet hatte. Aus diesem Grund wäre alles, was möglich ist, Gott darum zu bitten, zwischen Himmel und Erde ein paar Mal hin- und herzureisen, und nicht den Menschen in den Himmel aufsteigen zu lassen, damit er seine Rettung empfängt, denn der Mensch war gefallen und konnte zudem einfach nicht in den Himmel aufsteigen, geschweige denn das Sündopfer erlangen. Deshalb war es für Jesus notwendig unter die Menschheit zu kommen und persönlich das Werk zu verrichten, das durch den Menschen einfach nicht bewerkstelligt werden konnte. Jedes Mal, wenn Gott Mensch wird, ist dies absolut notwendig. Wenn irgendeine der Phasen unmittelbar von Gottes Geist hätte ausgeführt werden können, so hätte Er Sich der Demütigung der Menschwerdung nicht unterworfen.

In dieser letzten Phase des Werks werden Ergebnisse durch die Wirkung des Wortes erzielt. Durch das Wort versteht der Mensch allmählich die vielen Geheimnisse und das Werk, das Gottes über die vergangenen Generationen hinweg verrichtet hat. Durch das Wort wird der Mensch vom Heiligen Geist erleuchtet. Durch das Wort erfährt der Mensch die Geheimnisse, die nie zuvor von vergangenen Generationen entwirrt worden waren, sowie das Werk der Propheten und Apostel vergangener Zeiten und die Prinzipien, nach denen sie ihr Werk verrichteten. Durch das Wort erfährt der Mensch auch die Disposition Gottes Selbst sowie die Aufsässigkeit und den Widerstand des Menschen und er erfährt sein eigenes Wesen. Anhand dieser Schritte des Werks und anhand all der gesprochenen Worte lernt der Mensch das Werk des Geistes kennen, das Werk, das Gottes menschgewordenes Fleisch tut, und sogar noch mehr Seine gesamte Disposition. Dein Wissen über Gottes Werk der sechstausendjährigen Führung wurde auch über das Wort erlangt. Wurde das Wissen über deine früheren Auffassungen und dein Erfolg, sie beiseitezulegen, nicht auch durch das Wort erlangt? In der vorherigen Phase wirkte Jesus Zeichen und Wunder, aber es gibt keine Zeichen und Wunder in dieser Phase. Wurde dein Verständnis davon, warum Gott keine Zeichen und Wunder offenbart, es nicht tut, nicht auch durch das Wort erlangt? Daher übertreffen die in dieser Phase gesprochenen Worte das Werk, das von Aposteln und Propheten der vergangenen Generationen getan wurde. Nicht einmal die von den Propheten vorhergesagten Prophezeiungen könnten solche Ergebnisse erzielt haben. Die Propheten sprachen nur über Prophezeiungen, sie sprachen darüber, was in der Zukunft geschehen würde, aber nicht über das Werk, das Gott zu diesem Zeitpunkt auszuführen wünschte. Sie sprachen auch nicht, um die Menschen in ihren Leben zu führen oder um den Menschen Wahrheiten zukommen zu lassen oder ihnen Geheimnisse zu offenbaren, geschweige denn, um Leben zu spenden. In den zu dieser Phase gesprochenen Worten liegen Prophezeiung und Wahrheit, jedoch dienen diese Worte hauptsächlich dazu, dem Menschen Leben zu spenden. Die gegenwärtigen Worte unterscheiden sich von den Prophezeiungen der Propheten. Dies ist eine Phase des Werks für das Leben des Menschen, um die Lebensdisposition des Menschen zu ändern und nicht zum zweck, die Prophezeiung zu sprechen. Die erste Phase war das Werk Jehovas: Sein Werk war, einen Weg für den Menschen zu ebnen, damit er Gott auf Erden anbeten kann. Es war das Werk des Anbeginns, um einen Ursprungsort für das Werk auf Erden zu finden. Zu jener Zeit lehrte Jehova den Israeliten den Sabbat einzuhalten, ihre Eltern zu ehren und friedvoll miteinander zu leben. Das lag daran, dass die Menschen jener Zeit weder verstanden, was den Menschen ausmachte, noch verstanden sie, wie man auf Erden lebt. Es war für Ihn in der ersten Phase des Werks notwendig, die Menschen beim Führen ihres Leben anzuleiten. Alles, was Jehova zu ihnen sprach, war der Menschheit bis dahin unbekannt oder nicht in ihrem Besitz gewesen. Seinerzeit erhöhte Gott viele Propheten, um Prophezeiungen zu verkünden, und sie alle taten dies unter der Führung Jehovas. Das war einfach ein Element im Werk Gottes. In der ersten Phase wurde Gott nicht Mensch und so wies Er alle Völker und Nationen durch die Propheten an. Als Jesus in Seiner Zeit wirkte, spraßch Er nicht so viel wie heute. Diese Phase des Werks des Wortes in den letzten Tagen ist in vergangenen Zeitaltern und Generationen nie verrichtet worden. Obwohl Jesaja, Daniel und Johannes viele Prophezeiungen gesprochen haben, unterschieden sich ihre Prophezeiungen gänzlich von den jetzt gesprochenen Worten. Was sie sprachen, waren nur Prophezeiungen, aber die jetzigen gesprochenen Worte sind das nicht. Wenn Ich nun alles, was Ich sage, in Prophezeiungen umwandeln würde, würdet ihr es dann verstehen können? Angenommen, dass das, wovon ich spreche, von Angelegenheiten handeln würde, nachdem ich fortgegangen war, wie könntest du dann Verständnis erlangen? Das Werk des Wortes wurde nie zu den Zeiten Jesus oder im Zeitalter des Gesetzes getan. Vielleicht werden einige sagen: „Hat Jehova zur Zeit Seines Werks nicht auch Worte gesprochen? Hat Jesus, außer Krankheiten zu heilen, Dämonen auszutreiben und Zeichen und Wunder zu wirken, Sich nicht auch zu der Zeit geäußert, als er wirkte?“ Es gibt Unterschiede, wie Worte gesprochen werden. Worin bestand das Wesen der von Jehova kundgegebenen Worte? Er leitete die Menschen lediglich beim Führen ihrer Leben auf Erden an, das nicht in geistliche Angelegenheiten im Leben verwickelt war. Warum wird gesagt, dass, als Jehova sprach, es dazu diente, um die Menschen an allen Orten anzuweisen? Das Wort „anweisen“ bezieht sich darauf, deutliche Erklärungen zu geben und direkt zu befehlen. Er versorgte den Menschen nicht mit Leben; Er nahm den Menschen eher bei der Hand und lehrte ihn, Ihn zu verehren, ohne zu sehr in der Art von Gleichnissen. Das Werk, das Jehova in Israel tat, diente nicht dazu, sich mit dem Menschen zu befassen oder ihn zu disziplinieren oder ihm Urteil und Züchtigung zu bringen; es diente dazu, ihn zu führen. Jehova befahl Moses, Seinem Volk zu sagen, es solle Manna in der Wildnis sammeln. Jeden Morgen vor Sonnenaufgang sollten sie Manna sammeln, gerade genug, um es an diesem Tag zu essen. Das Manna konnte nicht bis zum nächsten Tag aufgehoben werden, da es sonst schimmelig werden würde. Er lehrte die Menschen nicht oder offenbarte ihre Natur noch enthüllte Er ihre Ideen und Gedanken. Er änderte die Menschen nicht, sondern leitete sie beim Führen ihres Lebens an. Damals waren die Menschen wie Kinder, sie verstanden nichts und konnten nur grundlegende, mechanische Bewegungen vollbringen. Und deshalb erließ Jehova nur Gesetze, um die Massen zu führen.

Um das Evangelium zu verbreiten, damit alle, die mit wahrem Herzen suchen, Wissen über das gegenwärtig getane Werk erlangen können und eingehend überzeugt werden, musst du zu einem klaren Verständnis der eigentlichen Geschichte, des Wesens und der Bedeutung des in jeder Phase ausgeführten Werks gelangen. Mach es so, dass andere dadurch, dass sie deinem gemeinschaftlichen Austausch zuhören, das Werk Jehovas, das Werk Jesus und noch mehr das ganze Werk des heutigen Gottes verstehen können sowie auch die Verbindungen und die Unterschiede zwischen den drei Phasen des Werks. Mach es so, dass andere, nachdem sie zugehört haben, erkennen werden, dass keine der jeweiligen drei Phasen eine andere stört, sondern dass alle das Werk vom selben Geist sind. Obwohl Sie in verschiedenen Zeitaltern wirken, der Inhalt des Werks, das Sie ausführen, verschieden ist, und die Worte, die Sie sprechen, auch verschieden sind, sind die Prinzipien, nach denen Sie wirken, dennoch ein und dieselben. Diese Dinge sind die größten Visionen, die alle Menschen, die Gott folgen, verstehen sollten.

Zurück: Das Geheimnis der Menschwerdung (3)

Weiter: Die beiden Menschwerdungen vollenden die Bedeutung der Menschwerdung

Weißt du es schon? Der Herr ist vor langer Zeit im Geheimen vor den Katastrophen gekommen. Kontaktiere uns jetzt gerne, um den Weg zu finden, den Herrn willkommen zu heißen.
Kontakt uns
Kontaktiere uns über Whatsapp

Verwandte Inhalte

Kapitel 38

Den angeborenen Eigenschaften der Menschheit entsprechend – das heißt, dem wahren Gesicht der Menschheit entsprechend – war es wahrlich...

Du solltest eine Hinlänglichkeit guter Taten für deinen Bestimmungsort vorbereiten

Ich habe viel Arbeit unter euch getan, und natürlich auch einige Kundgebungen gehalten. Ich habe jedoch das Gefühl, dass Meine Worte und Arbeit den Zweck Meiner Arbeit in den letzten Tagen nicht ganz erfüllt haben. Denn in den letzten Tagen ist Meine Arbeit nicht einer bestimmten Person oder Menschen zuliebe, sondern um Meine angeborene Disposition zu demonstrieren.

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen