Das Geheimnis der Menschwerdung (4) (Teil zwei)

Die Errettung des Menschen durch Gott wird nicht unmittelbar unter Einsatz der Methode des Geistes and die Identität des Geistes bewerkstelligt, denn Sein Geist kann vom Menschen weder berührt noch gesehen werden noch kann der Mensch ihm näherkommen. Wenn Er versuchen würde, den Menschen unmittelbar aus der Perspektive des Geistes zu retten, so wäre der Mensch nicht imstande, Seine Rettung zu empfangen. Würde Gott nicht die äußere Form eines erschaffenen Menschen annehmen, gäbe es keine Möglichkeit, dass der Mensch diese Rettung erhalten könnte. Denn der Mensch kann sich Ihm auf keinerlei Weise annähern, ähnlich wie niemand in die Nähe der Wolke Jehovas gelangen konnte. Nur dadurch, dass er ein erschaffenes menschliches Wesen wird, sprich, indem er Sein Wort in den Körper des Fleisches, zu dem Er wird, einbettet, kann Er persönlich das Wort in alle eintreiben, die Ihm folgen. Nur dann kann der Mensch für sich selbst Sein Wort sehen und hören und darüber hinaus in den Besitz Seines Wortes eingehen und dadurch vollkommen gerettet werden. Wenn Gott nicht Mensch geworden wäre, könnte weder jemand aus Fleisch und Blut so eine große Rettung erlangen und noch würde ein einziger Mensch gerettet werden. Wenn der Geist Gottes unmittelbar unter den Menschen wirken würde, würde die ganze Menschheit niedergeschlagen oder andernfalls völlig von Satan gefangen genommen werden, weil der Mensch keine Möglichkeit hätte, mit Gott in Kontakt zu treten. Die erste Menschwerdung diente dazu, den Menschen von der Sünde zu erlösen, ihn durch den fleischlichen Körper Jesus zu erlösen. Das bedeutet, Er rettete den Menschen vom Kreuz, doch die verdorbene, satanische Disposition verharrte weiterhin im Menschen. Die zweite Menschwerdung dient nicht länger als Sündopfer, sondern dazu, diejenigen, die von der Sünde erlöst wurden, gänzlich zu retten. Das wird getan, damit diejenigen, denen vergeben wurde, von ihren Sünden erlöst und vollkommen gereinigt werden können, und sich durch die Erlangung einer geänderten Disposition von Satans Einfluss der Dunkelheit losreißen und vor den Thron Gottes zurückkehren können. Nur so kann der Mensch vollkommen geheiligt werden. Nachdem das Zeitalter des Gesetzes zum Ende gekommen war, begann Gott das Werk der Errettung zum Beginn des Zeitalters der Gnade, das bis zu den letzten Tagen andauert, wenn Er die Menschheit durch Urteil und Züchtigung wegen der Aufsässigkeit des Menschen die Menschheit gänzlich reinigen wird. Erst dann wird Gott Seine Werk der Errettung abschließen und zur Ruhe kommen. Folglich wurde Gott während der drei Phasen des Werks nur zwei Mal Mensch, um Sein Werk unter dem Menschen Selbst auszuführen. Das liegt daran, dass nur eine dieser drei Phasen des Werks dazu dient, die Menschen beim Führen ihres Lebens anzuleiten, während die andern beiden aus dem Werk der Errettung bestehen. Nur durch die Menschwerdung kann Gott an der Seite des Menschen leben, das Leiden der Welt erfahren und in einem gewöhnlichen Körper aus Fleisch leben. Nur so kann Er die Menschen mit dem praktischen Weg versorgen, den sie als geschaffene Wesen brauchen. Der Mensch empfängt gänzliche Rettung von Gott durch die Menschwerdung Gottes und nicht unmittelbar vom Himmel als Antwort auf seine Gebete. Da der Mensch aus Fleisch besteht, ist er unfähig den Geist Gottes zu sehen, geschweige denn, sich Seinem Geist zu nähern. Das Einzige, womit der Mensch in Kontakt kommen kann, ist das Fleisch des menschgewordenen Gottes, und nur hierdurch ist der Mensch imstande, alle Wege und alle Wahrheiten zu erfassen und vollständige Errettung zu empfangen. Die zweite Menschwerdung wird ausreichen, um die Sünden des Menschen zu eliminieren und ihn gänzlich zu reinigen. Folglich wird mit der zweiten Menschwerdung die Gesamtheit des Werks des menschgewordenen Gottes zum Abschluss gebracht werden und die Bedeutung der Menschwerdung Gottes vervollständigt werden. Anschließend wird das Werk des menschgewordenen Gottes voll und ganz beendet worden sein. Nach der zweiten Menschwerdung wird Er für Sein Werk kein drittes Mal zum Menschen werden, denn Seine gesamte Führung wird zu einem Ende gekommen sein. Die Menschwerdung in den letzten Tagen wird Seine Auserwählten völlig gewonnen haben und die gesamte Menschheit in den letzten Tagen wird entsprechend ihrer Art aufgeteilt worden sein. Er wird nicht länger das Werk der Errettung tun noch wird Er wieder Mensch werden, um irgendein Werk auszuführen. Beim Werk der letzten Tage ist das Wort mächtiger als die Manifestation von Zeichen und Wundern und die Autorität des Wortes übersteigt die der Zeichen und Wunder. Das Wort enthüllt all die verdorbenen Dispositionen, die tief im Herzen des Menschen begraben sind. Du hast keine Möglichkeit, sie selbst zu erkennen. Wenn sie dir durch das Wort offengelegt werden, wirst du sie automatisch erkennen. Du wirst sie nicht leugnen können und du wirst absolut überzeugt sein. Ist dies nicht die Autorität des Wortes? Das ist das Ergebnis, das durch das gegenwärtige Werk des Wortes erreicht wird. Demzufolge kann der Mensch nicht gänzlich von seinen Sünden durch Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen gerettet werden noch kann er durch die Manifestation von Zeichen und Wundern nicht gänzlich vollkommen gemacht werden. Die Autorität, Krankheit zu heilen und Dämonen auszutreiben, verleiht dem Menschen nur Gnade, doch das Fleisch des Menschen gehört noch immer Satan und die verdorbene satanische Disposition verweilt weiterhin im Menschen. In anderen Worten gehört das, was noch nicht gereinigt wurde, noch immer der Sünde und dem Schmutz an. Erst wenn der Mensch durch die Wirkung des Worts gereinigt worden ist, kann er von Gott gewonnen und geheiligt werden. Als die Dämonen aus dem Menschen ausgetrieben wurden und er erlöst wurde, bedeutete das lediglich, dass er den Händen Satans entrissen und zu Gott zurückgebracht wurde. Allerdings bleibt er ein verdorbener Mensch, wenn er von Gott nicht gereinigt oder geändert wird. Im Menschen besteht noch immer Schmutz, Widerstand und Aufsässigkeit; der Mensch ist nur durch Gottes Erlösung zu Ihm zurückgekehrt, doch er hat nicht die geringste Gotteskenntnis und ist weiterhin imstande, sich Ihm zu widersetzen und Ihn zu verraten. Bevor der Mensch erlöst wurde, waren bereits viele von Satans Giften in ihn gepflanzt worden und nach tausenden von Jahren unter der Verdorbenheit Satans wohnt dem Menschen eine ausgeprägte Natur inne, die sich Gott widersetzt. Deshalb handelt es sich um nichts weiter als einen Fall der Erlösung, als der Mensch erlöst wurde, wobei der Mensch zu einem hohen Preis gekauft wird, jedoch die vergiftete Natur in ihm nicht ausgelöscht worden ist. Ein Mensch, der so verunreinigt ist, muss sich einer Veränderung unterziehen, bevor er würdig ist, Gott zu dienen. Durch dieses Werk des Urteils und der Züchtigung wird der Mensch das ihm innewohnende schmutzige und verdorbene Wesen voll und ganz in Erfahrung bringen und er wird dazu fähig sein, sich vollkommen zu ändern und rein zu werden. Nur auf diese Weise kann der Mensch würdig werden, vor den Thron Gottes zurückzukehren. Das ganze Werk, das heute getan wird, dient dazu, dass der Mensch gereinigt und geändert werden kann. Sowohl durch Urteil und Züchtigung des Wortes als auch durch Verfeinerung kann der Mensch seine Verdorbenheit vertreiben und rein gemacht werden. Anstatt diese Phase des Werks als die der Rettung zu erachten, wäre es passender, zu sagen, dass es das Werk der Reinigung ist. Tatsächlich ist diese Phase sowohl eine Phase der Eroberung als auch die zweite Phase im Werk der Errettung. Der Mensch gelangt durch das Urteil und die Züchtigung des Wortes an den Punkt, von Gott gewonnen zu werden, und durch den Gebrauch des Wortes, um zu verfeinern, zu richten und zu offenbaren, werden alle Unreinheiten, Auffassungen, Motive und individuellen Ansprüche im Herzen des Menschen komplett enthüllt. Obwohl der Mensch möglicherweise von seinen Sünden erlöst wurde und sie ihm vergeben wurden, kann dies nur so erachtet werden, dass kann sich an die Verfehlungen des Menschen nicht erinnern kann und den Menschen nicht seinen Verfehlungen entsprechend behandelt. Wenn der Mensch jedoch, der in einem Körper aus Fleisch lebt, nicht von der Sünde befreit worden ist, so kann er nur weiterhin sündigen und endlos seine verdorbene satanische Disposition enthüllen. So ist das Leben, das der Mensch führt: ein endloser Kreislauf von Sünde und Vergebung. Die meisten Menschen sündigen am Tag, nur um dann am Abend zu beichten. Auch wenn das Sündopfer auf ewig für den Menschen gültig ist, wird es nicht in der Lage sein, den Menschen von der Sünde zu retten. Nur die Hälfte des Werks des Errettung ist vervollständigt worden, denn der Mensch hat immer noch eine verdorbene Disposition. Als die Menschen zum Beispiel erkannten, dass sie von Moab abstammten, brachten sie klagende Worte hervor, sie hörten auf, nach Leben zu streben und wurden restlos negativ. Beweist das nicht, dass die Menschheit noch immer unfähig ist, sich gänzlich der Herrschaft Gottes zu unterwerfen? Ist das nicht genau ihre verdorbene satanische Disposition? Als du nicht der Züchtigung unterworfen wurdest, wurden deine Hände höher erhoben als alle anderen, sogar höher als die von Jesus. Und du riefst mit lauter Stimme: „Sei ein geliebter Sohn Gottes! Sei ein Vertrauter Gottes! Wir würden eher sterben, als uns Satan zu unterwerfen! Rebellion gegen den alten Satan! Rebellion gegen den großen, roten Drachen! Möge der große rote Drache völlig gestürzt werden! Möge Gott uns vollkommen machen!“ Deine Rufe waren lauter als alle anderen. Doch dann kam die Zeit der Züchtigung und wieder wurde die verdorbene Disposition der Menschheit enthüllt. Dann verstummten ihre Rufe und ihre Entschlossenheit verschwand. Das ist die Verdorbenheit des Menschen. Sie ist tiefer als die Sünde, etwas, was von Satan gepflanzt wurde, und liegt tief im Inneren des Menschen verwurzelt. Für den Menschen ist es nicht einfach, sich seiner Sünden bewusst zu werden. Er hat keine Möglichkeit, seine eigene, tiefverwurzelte Natur zu erkennen und er muss sich auf das Urteil durch das Wort verlassen, um dieses Ergebnis zu erreichen. Nur so kann der Mensch von diesem Punkt an allmählich geändert werden. Der Mensch hat früher so geschrien, weil er kein Verständnis von seiner ursprünglichen verdorbenen Disposition hatte. Dies sind die Unreinheiten, die im Menschen bestehen. Während solch eines langen Zeitraums des Urteils und der Züchtigung lebte der Mensch in einer Atmosphäre der Anspannung. Wurde all dies nicht durch die Wirkung des Worts erreicht? Riefst du vor der Prüfung der Dienenden nicht auch mit einer sehr lauten Stimme? „Geh in das Königreich ein! All jene, die diesen Namen annehmen, werden in das Königreich eingehen! Alle werden an Gott teilhaben!“ Als die Prüfung der Dienenden kam, riefst du nicht mehr. Zuerst riefen alle: „Gott! Was auch immer Du mit mir anstellst, ich werde mich Deiner Führung unterwerfen.“ Nachdem die Menschen die Worte Gottes „Wer wird Mein Paulus sein?“ gelesen hatte, sagten sie: „Ich bin dazu bereit!“ Dann sahen sie die Worte „Und was ist mit dem Glauben Hiobs?“ und sagten: „Ich bin dazu bereit, den Glauben Hiobs anzunehmen. Gott, bitte prüfe mich!“ Als die Prüfung der Dienenden kam, brachen sie sofort zusammen und konnten fast nicht mehr aufstehen. Daraufhin wurden allmählich die Unreinheiten in ihren Herzen weniger. Wurde dies nicht durch das Wort erreicht? Das, was ihr also heute erfahren habt sind Ergebnisse, die durch das Wort erreicht wurden, sogar noch großartiger als jene, die durch Jesus Werk der Zeichen und Wunder erreicht wurden. Die Herrlichkeit Gottes, die du siehst, und die Autorität von Gott Selbst, die du siehst, werden nicht nur durch die Kreuzigung, Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen gesehen, sondern mehr noch durch das Urteil Seines Wortes. Das zeigt dir, dass die Autorität und Kraft Gottes nicht nur im Wirken von Zeichen, Heilung von Krankheit und Austreibung von Dämonen bestehen, sondern dass das Urteil von Gottes Wort besser vermag, die Autorität Gottes darzustellen und Seine Allmacht zu offenbaren.

Was der Mensch jetzt erreicht hat – seine heutige Statur, sein Wissen, seine Liebe, Loyalität, sein Gehorsam und seine Einsicht –, dies sind Ergebnisse, die durch das Urteil des Wortes erreicht worden sind. Dass du zur Loyalität fähig bist und dazu, bis zum heutigen Tag standhaft zu bleiben, wird durch die Wirkung des Wortes erreicht. Jetzt erkennt der Mensch, dass das Werk des menschgewordenen Gottes tatsächlich außergewöhnlich ist und dass es darin vieles gibt, das vom Menschen nicht erlangt werden kann, und das sind Geheimnisse und Wunder. Infolgedessen haben sich viele unterworfen. Manche haben sich seit dem Tag ihrer Geburt nie irgendeinem Menschen unterworfen, doch wenn sie heute die Worte Gottes sehen, unterwerfen sie sich ganz und gar, ohne es überhaupt zu merken. Und sie wagen es nicht, zu hinterfragen oder etwas anderes zu sagen. Die Menschheit hat sich dem Wort ergeben und liegt ausgestreckt unter dem Urteil des Wortes. Wenn Gottes Geist unmittelbar zum Menschen sprechen würde, würde sich die ganze Menschheit der Stimme unterwerfen, sie würde ohne Worte der Offenbarung fallen, ähnlich wie Paulus von Licht umgeben auf der Straße nach Damaskus zu Boden fiel. Wenn Gott weiterhin so wirken würde, könnte der Mensch nie seine eigene Verdorbenheit durch das Urteil des Wortes kennen und somit Rettung erlangen. Nur indem Er Fleisch wird, kann Gott persönlich Seine Worte jedem einzelnen menschlichen Wesen zu Gehör bringen, damit alle, die Ohren haben, Seine Worte hören und Sein Urteilswerk des Wortes empfangen können. Nur dies ist das Ergebnis, das durch Sein Wort erreicht wird, und nicht der Geist, der sich manifestiert, um den Menschen zur Unterwerfung das Fürchten zu lehren. Nur durch dieses praktische und dennoch außergewöhnliche Werk kann die alte Disposition des Menschen, die sich seit vielen Jahren tief im Inneren versteckt, völlig offenbart werden, damit der Mensch sie zu erkennen vermag und sie ändern kann. Diese Dinge sind das ganze praktische Werk des menschgewordenen Gottes, wodurch er durch das Sprechen und Ausführen des Urteils auf praktische Weise die Ergebnisse des Urteils über den Menschen durch das Wort erzielt. Das ist die Autorität des menschgewordenen Gottes und die Bedeutung von Gottes Menschwerdung. Sie wird ausgeführt, um die Autorität des menschgewordenen Gottes bekanntzumachen, die durch das Werk des Wortes erreichten Ergebnisse bekanntzumachen und um bekanntzumachen, dass der Geist im Fleisch erschienen ist, und sie zeigt Seine Autorität durch das Urteil über den Menschen durch das Wort. Obwohl Sein Fleisch die äußere Form eines gewöhnlichen und normalen Menschen hat, sind es die Ergebnisse, die Seine Worte erreichen, die dem Menschen zeigen, dass Er voller Autorität ist, dass Er Gott Selbst ist und dass Seine Worte der Ausdruck von Gott Selbst sind. Hierdurch wird der ganzen Menschheit gezeigt, dass Er Gott Selbst ist, dass Er Gott Selbst ist, der Fleisch wurde, dass Er von niemandem verletzt werden darf und dass niemand Sein Urteil durch das Wort übertreffen kann und keine Macht der Dunkelheit über Seine Autorität siegen kann. Weil Er das fleischgewordene Wort ist, wegen Seiner Macht und wegen Seines Urteils des Wortes, unterwirft der Mensch sich Ihm voll und ganz. Das Werk, das durch Sein menschgewordenes Fleisch erbracht wurde, ist die Autorität, die Er besitzt. Der Grund, warum Er Fleisch wird, ist, dass auch das Fleisch Autorität besitzen kann, und Er ist imstande, das Werk auf praktische Weise dergestalt unter den Menschen auszuführen, dass es für den Menschen sichtbar und greifbar ist. Dieses Werk ist viel realistischer als das Werk, das unmittelbar durch den Geist Gottes getan wird, der die gesamte Autorität besitzt und dessen Ergebnisse sind auch offensichtlich. Das liegt daran, dass Gottes Menschwerdung auf praktische Weise sprechen und wirken kann. Die äußere Form Seines Fleisches besitzt keine Autorität und der Mensch kann sich ihr nähern, wohingegen Sein Wesen Autorität in sich trägt, aber Seine Autorität ist für niemanden sichtbar. Wenn Er spricht und wirkt, kann der Mensch die Existenz Seiner Autorität nicht wahrnehmen; das erleichtert Ihm, das Werk einer praktischen Natur zu verrichten. All dieses praktische Werk kann Ergebnisse erreichen. Obwohl kein Mensch erkennt, dass Er Autortiät besitzt, oder sieht, dass Er nicht angegriffen werden darf, oder Seinen Zorn sieht, erzielt Er durch Seine verhüllte Autorität, Seinen verborgenen Zorn und die Worte, die er offen spricht, die gewünschten Ergebnisse Seiner Worte. In anderen Worten, der Mensch ist vom Klang Seiner Stimme, von der Strenge Seiner Rede und durch all die Weisheit Seiner Worte, vollkommen überzeugt. So unterwirft sich der Mensch den Worten des menschgewordenen Gottes, der dem Anschein nach keine Autorität hat, und so erfüllt Er Gottes Ziel der Rettung des Menschen. Das ist ein weiterer Aspekt der Bedeutung Seiner Menschwerdung: realistischer zu sprechen und es der Realität Seiner Worte zu erlauben, eine Wirkung auf den Menschen zu haben, damit der Mensch die Macht von Gottes Wort bezeugen kann. Dieses Werk würde also, wenn es nicht durch die Menschwerdung ausgeführt werden würde, nicht die geringsten Ergebnisse erzielen und könnte die Sünder nicht gänzlich retten. Wenn Gott nicht Fleisch werden würde, würde Er der Geist bleiben, der für den Menschen sowohl unsichtbar als auch ungreifbar ist. Da der Mensch ein Geschöpf aus Fleisch ist, gehören er und Gott zwei verschiedenen Welten an und sind von unterschiedlicher Natur. Der Geist Gottes ist mit dem Menschen, der aus Fleisch ist, nicht vereinbar und es gibt einfach keine Möglichkeit, Beziehungen zwischen ihnen aufzubauen, geschweige denn, dass der Mensch außerstande ist, sich in einen Geist zu verwandeln. Von daher muss der Geist Gottes ein Geschöpf werden, um Sein ursprüngliches Werk auszuführen. Gott kann sowohl zum höchsten Ort aufsteigen und Sich Selbst dazu herablassen, ein menschliches Wesen zu werden, unter der Menschheit zu wirken und in ihrer Mitte zu leben, der Mensch hingegen, kann nicht zum höchsten Ort aufsteigen und zu einem Geist werden, und noch weniger kann er in den tiefsten Ort hinabsteigen. Deshalb muss Gott Fleisch werden, um Sein Werk auszuführen. Fast genauso wie bei der ersten Menschwerdung konnte nur das Fleisch des menschgewordenen Gottes den Menschen durch Seine Kreuzigung erlösen, wohingegen es für den Geist Gottes nicht möglich gewesen wäre, als Sündopfer für den Menschen gekreuzigt zu werden. Gott kann unmittelbar Fleisch werden, um als Sündopfer für den Menschen zu dienen, aber der Mensch kann nicht unmittelbar in den Himmel aufsteigen, um das Sündopfer anzunehmen, das Gott für ihn vorbereitet hatte. Aus diesem Grund wäre alles, was möglich ist, Gott darum zu bitten, zwischen Himmel und Erde ein paar Mal hin- und herzureisen, und nicht den Menschen in den Himmel aufsteigen zu lassen, damit er seine Rettung empfängt, denn der Mensch war gefallen und konnte zudem einfach nicht in den Himmel aufsteigen, geschweige denn das Sündopfer erlangen. Deshalb war es für Jesus notwendig unter die Menschheit zu kommen und persönlich das Werk zu verrichten, das durch den Menschen einfach nicht bewerkstelligt werden konnte. Jedes Mal, wenn Gott Mensch wird, ist dies absolut notwendig. Wenn irgendeine der Phasen unmittelbar von Gottes Geist hätte ausgeführt werden können, so hätte Er Sich der Demütigung der Menschwerdung nicht unterworfen.

In dieser letzten Phase des Werks werden Ergebnisse durch die Wirkung des Wortes erzielt. Durch das Wort versteht der Mensch allmählich die vielen Geheimnisse und das Werk, das Gottes über die vergangenen Generationen hinweg verrichtet hat. Durch das Wort wird der Mensch vom Heiligen Geist erleuchtet. Durch das Wort erfährt der Mensch die Geheimnisse, die nie zuvor von den vergangenen Generationen entwirrt worden waren, sowie das Werk der Propheten und Apostel vergangener Zeiten und die Prinzipien, nach denen sie ihr Werk verrichteten. Durch das Wort erfährt der Mensch auch die Disposition Gottes Selbst sowie die Aufsässigkeit und den Widerstand des Menschen und er erfährt sein eigenes Wesen. Anhand dieser Schritte des Werks und anhand all der gesprochenen Worte lernt der Mensch das Werk des Geistes kennen, das Werk, das Gottes menschgewordenes Fleisch tut, und sogar noch mehr Seine gesamte Disposition. Dein Wissen über Gottes Werk der sechstausendjährigen Führung wurde auch über das Wort erlangt. Wurde das Wissen über deine früheren Auffassungen und dein Erfolg, sie beiseitezulegen, nicht auch durch das Wort erlangt? In der vorherigen Phase wirkte Jesus Zeichen und Wunder, aber es gibt keine Zeichen und Wunder in dieser Phase. Wurde dein Verständnis davon, warum Gott keine Zeichen und Wunder offenbart, es nicht tut, nicht auch durch das Wort erlangt? Daher übertreffen die in dieser Phase gesprochenen Worte das Werk, das von Aposteln und Propheten der vergangenen Generationen getan wurde. Nicht einmal die von den Propheten vorhergesagten Prophezeiungen könnten solche Ergebnisse erzielt haben. Die Propheten sprachen nur über Prophezeiungen, sie sprachen darüber, was in der Zukunft geschehen würde, aber nicht über das Werk, das Gott zu diesem Zeitpunkt auszuführen wünschte. Sie sprachen auch nicht, um die Menschen in ihren Leben zu führen oder um den Menschen Wahrheiten zukommen zu lassen oder ihnen Geheimnisse zu offenbaren, geschweige denn, um Leben zu spenden. In den zu dieser Phase gesprochenen Worten liegen Prophezeiung und Wahrheit, jedoch dienen diese Worte hauptsächlich dazu, dem Menschen Leben zu spenden. Die gegenwärtigen Worte unterscheiden sich von den Prophezeiungen der Propheten. Dies ist eine Phase des Werks für das Leben des Menschen, um die Lebensdisposition des Menschen zu ändern und nicht zum zweck, die Prophezeiung zu sprechen. Die erste Phase war das Werk Jehovas: Sein Werk war, einen Weg für den Menschen zu ebnen, damit er Gott auf Erden anbeten kann. Es war das Werk des Anbeginns, um einen Ursprungsort für das Werk auf Erden zu finden. Zu jener Zeit lehrte Jehova den Israeliten den Sabbat einzuhalten, ihre Eltern zu ehren und friedvoll miteinander zu leben. Das lag daran, dass die Menschen jener Zeit weder verstanden, was den Menschen ausmachte, noch verstanden sie, wie man auf Erden lebt. Es war für Ihn in der ersten Phase des Werks notwendig, die Menschen beim Führen ihres Leben anzuleiten. Alles, was Jehova zu ihnen sprach, war der Menschheit bis dahin unbekannt oder nicht in ihrem Besitz gewesen. Seinerzeit erhöhte Gott viele Propheten, um Prophezeiungen zu verkünden, und sie alle taten dies unter der Führung Jehovas. Das war einfach ein Element im Werk Gottes. In der ersten Phase wurde Gott nicht Mensch und so wies Er alle Völker und Nationen durch die Propheten an. Als Jesus in Seiner Zeit wirkte, spraßch Er nicht so viel wie heute. Diese Phase des Werks des Wortes in den letzten Tagen ist in vergangenen Zeitaltern und Generationen nie verrichtet worden. Obwohl Jesaja, Daniel und Johannes viele Prophezeiungen gesprochen haben, unterschieden sich ihre Prophezeiungen gänzlich von den jetzt gesprochenen Worten. Was sie sprachen, waren nur Prophezeiungen, aber die jetzigen gesprochenen Worte sind das nicht. Wenn Ich nun alles, was Ich sage, in Prophezeiungen umwandeln würde, würdet ihr es dann verstehen können? Angenommen, dass das, wovon ich spreche, von Angelegenheiten handeln würde, nachdem ich fortgegangen war, wie könntest du dann Verständnis erlangen? Das Werk des Wortes wurde nie zu den Zeiten Jesus oder im Zeitalter des Gesetzes getan. Vielleicht werden einige sagen: „Hat Jehova zur Zeit Seines Werks nicht auch Worte gesprochen? Hat Jesus, außer Krankheiten zu heilen, Dämonen auszutreiben und Zeichen und Wunder zu wirken, Sich nicht auch zu der Zeit geäußert, als er wirkte?“ Es gibt Unterschiede, wie Worte gesprochen werden. Worin bestand das Wesen der von Jehova kundgegebenen Worte? Er leitete die Menschen lediglich beim Führen ihrer Leben auf Erden an, das nicht in geistliche Angelegenheiten im Leben verwickelt war. Warum wird gesagt, dass, als Jehova sprach, es dazu diente, um die Menschen an allen Orten anzuweisen? Das Wort „anweisen“ bezieht sich darauf, deutliche Erklärungen zu geben und direkt zu befehlen. Er versorgte den Menschen nicht mit Leben; Er nahm den Menschen eher bei der Hand und lehrte ihn, Ihn zu verehren, ohne zu sehr in der Art von Gleichnissen. Das Werk, das Jehova in Israel tat, diente nicht dazu, sich mit dem Menschen zu befassen oder ihn zu disziplinieren oder ihm Urteil und Züchtigung zu bringen; es diente dazu, ihn zu führen. Jehova befahl Moses, Seinem Volk zu sagen, es solle Manna in der Wildnis sammeln. Jeden Morgen vor Sonnenaufgang sollten sie Manna sammeln, gerade genug, um es an diesem Tag zu essen. Das Manna konnte nicht bis zum nächsten Tag aufgehoben werden, da es sonst schimmelig werden würde. Er lehrte die Menschen nicht oder offenbarte ihre Natur noch enthüllte Er ihre Ideen und Gedanken. Er änderte die Menschen nicht, sondern leitete sie beim Führen ihres Lebens an. Damals waren die Menschen wie Kinder, sie verstanden nichts und konnten nur grundlegende, mechanische Bewegungen vollbringen. Und deshalb erließ Jehova nur Gesetze, um die Massen zu führen.

Um das Evangelium zu verbreiten, damit alle, die mit wahrem Herzen suchen, Wissen über das gegenwärtig getane Werk erlangen können und eingehend überzeugt werden, musst du zu einem klaren Verständnis der eigentlichen Geschichte, des Wesens und der Bedeutung des in jeder Phase ausgeführten Werks gelangen. Mach es so, dass andere dadurch, dass sie deinem gemeinschaftlichen Austausch zuhören, das Werk Jehovas, das Werk Jesus und noch mehr das ganze Werk des heutigen Gottes verstehen können sowie auch die Verbindungen und die Unterschiede zwischen den drei Phasen des Werks. Mach es so, dass andere, nachdem sie zugehört haben, erkennen werden, dass keine der jeweiligen drei Phasen eine andere stört, sondern dass alle das Werk vom selben Geist sind. Obwohl Sie in verschiedenen Zeitaltern wirken, der Inhalt des Werks, das Sie ausführen, verschieden ist, und die Worte, die Sie sprechen, auch verschieden sind, sind die Prinzipien, nach denen Sie wirken, dennoch ein und dieselben. Diese Dinge sind die größten Visionen, die alle Menschen, die Gott folgen, verstehen sollten.

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