XI Klassische Worte über das Eintreten in die Wirklichkeit der Wahrheit

149. Der Glaube an Gott ist die erste Stufe, Gott zu kennen. Der Prozess, von diesem anfänglichen Glauben an Gott bis zum tiefgründigsten Glauben an Ihn fortzuschreiten, ist der Prozess, Gott kennenzulernen und der Prozess, das Werk Gottes zu erfahren. Wenn du nur an Gott um des Glaubens an Gott willen glaubst und nicht, um Ihn kennenzulernen, dann existiert keine Realität in deinem Glauben und dein Glaube kann nicht rein werden – daran besteht kein Zweifel. Wenn der Mensch während des Prozesses, bei dem er Gottes Werk erfährt, allmählich Gott kennenlernt, dann wird sich seine Disposition allmählich wandeln und sein Glaube wird zunehmend wahrer werden. Auf diese Weise, wenn der Mensch in seinem Glauben an Gott erfolgreich ist, wird er Gott völlig gewonnen haben. Der Grund, warum Gott so große Anstrengungen unternommen hat, um ein zweites Mal Fleisch zu werden und Sein Werk in eigener Person zu verrichten, war, damit der Mensch Ihn kennen und sehen könnte. Gott zu kennen[a] ist die letzte Wirkung, die bei Abschluss von Gottes Werk erzielt werden muss. Es ist die letzte Anforderung, die Gott an die Menschheit stellt. Der Grund, warum Er dies tut, ist um Seines letzten Zeugnisses willen; damit sich der Mensch Ihm endgültig und vollständig zuwenden kann, verrichtet Er dieses Werk. Der Mensch kann nur dadurch dazu gelangen, Gott zu lieben, indem er Ihn kennt, und um Gott zu lieben, muss er Gott kennen. Ganz gleich, wie er anstrebt und was er zu erlangen anstrebt, er muss in der Lage sein, Gotteskenntnis zu erhalten. Nur so kann der Mensch Gottes Herz zufriedenstellen. Nur dadurch, dass er Gott kennt, kann der Mensch einen wahren Glauben an Gott haben, und nur dadurch, dass er Gott kennt, kann er Gott wirklich verehren und Gott gehorchen. Diejenigen, die Gott nicht kennen, werden niemals zu wahrem Gehorsam und wahrer Ehrfurcht vor Gott gelangen. Gott zu kennen, umfasst Seine Disposition zu kennen, Seinen Willen zu verstehen und zu wissen, was Er ist. Welchen Aspekt der Gotteskenntnis man auch kennenlernt, jeder verlangt vom Menschen dennoch, einen Preis zu zahlen, und verlangt den Willen zu gehorchen, ohne den niemand in der Lage sein, würde bis zum Ende weiter zu folgen.

aus „Nur diejenigen, die Gott kennen, können für Gott Zeugnis ablegen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

150. Was solltest du über den praktischen Gott wissen? Der Geist, die Person und das Wort bilden den praktischen Gott Selbst und dies ist die wahre Bedeutung des praktischen Gottes Selbst. Wenn du nur die Person kennst – wenn du Seine Gewohnheiten und Persönlichkeit kennst – aber das Werk des Geistes nicht kennst oder das, was der Geist im Fleisch macht und nur auf den Geist und das Wort achtest und nur vor dem Geist betest, ohne Kenntnis über das Werk von Gottes Geist im praktischen Gott, dann beweist dies jedoch, dass du den praktischen Gott nicht kennst. Die Kenntnis vom praktischen Gott umfasst die Kenntnis und die Erfahrung Seiner Worte und das Erfassen der Regeln und Prinzipien des Werkes des Heiligen Geistes und wie der Geist Gottes im Fleisch wirkt. So umfasst dies auch die Kenntnis darüber, dass jede Tat Gottes im Fleisch vom Geist geregelt wird und dass die Worte, die Er spricht, der direkte Ausdruck des Geistes sind. Wenn du also den praktischen Gott kennen möchtest, musst du vor allem wissen, wie Gott in Menschlichkeit und in Göttlichkeit wirkt; dies wiederum betrifft die Äußerungen des Geistes, mit denen alle Menschen in Beziehung treten.

aus „Du solltest wissen, dass der praktische Gott Gott Selbst ist“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

151. Gottes Besitz und Wesen, Gottes Wesenheit, Gottes Disposition – alles ist in Seinen Worten an die Menschheit bekannt gemacht worden. Wenn er die Worte Gottes erfährt, wird der Mensch während des Prozesses ihrer Ausführung den Zweck hinter den Worten, die Gott spricht, verstehen und die Quelle und den Hintergrund der Worte Gottes verstehen, und die beabsichtigte Wirkung der Worte Gottes verstehen und zu schätzen wissen. Für die Menschheit sind dies alles Dinge, die der Mensch erfahren, begreifen und auf die er zugreifen muss, um auf Wahrheit und das Leben zuzugreifen, Gottes Absichten zu begreifen, in seiner Disposition umgewandelt zu werden und fähig zu werden, sich Gottes Souveränität und Vorkehrungen zu fügen. Zur gleichen Zeit, in der der Mensch diese Dinge erfährt, begreift und auf sie zugreift, wird er allmählich ein Verständnis von Gott gewonnen haben, und zu dieser Zeit wird er auch verschiedene Grade von Wissen über Ihn gewonnen haben. Dieses Verständnis und Wissen kommt nicht von etwas, dass der Mensch sich vorgestellt oder zusammengestellt hat, sondern vielmehr von dem, was er schätzt, erfährt, fühlt und in sich bestätigt. Erst nachdem er diese Dinge geschätzt, erfahren, gefühlt und bestätigt hat, nimmt das Wissen des Menschen von Gott Inhalt an, nur das Wissen, das er zu diesem Zeitpunkt erhält, ist tatsächlich, wirklich und genau, und dieser Prozess des Erreichens eines echten Verständnisses und Wissens von Gott durch Schätzen, Erfahren, Fühlen und Bestätigen Seiner Worte ist nichts anderes, als wahre Gemeinschaft zwischen Mensch und Gott. Während dieser Art der Gemeinschaft versteht und begreift der Mensch wirklich die Absichten Gottes, versteht und lernt er wirklich Gottes Besitz kennen, Sein Wesen kennen, versteht und lernt er wirklich die Wesensart Gottes kennen, versteht und lernt er allmählich Gottes Disposition kennen, gelangt zu einer wirklichen Gewissheit über die Tatsache von Gottes Herrschaft über die ganze Schöpfung und zu einer korrekten Definition davon, und erlangt eine überzeugende Haltung zu Gottes Identität und Stellung und Kenntnis davon. Während dieser Art von Gemeinschaft ändert der Mensch Schritt für Schritt seine Vorstellungen von Gott, stellt sich Ihn nicht mehr aus der Luft gegriffen vor, gibt seinen eigenen Vermutungen über Ihn nicht mehr freien Lauf, missversteht Ihn nicht mehr, verurteilt Ihn nicht mehr, fällt nicht mehr ein Urteil über Ihn und zweifelt nicht mehr an Ihm. Infolgedessen wird der Mensch weniger Debatten mit Gott haben, er wird weniger Konflikte mit Gott haben und es wird weniger Gelegenheiten geben, bei denen er sich gegen Gott auflehnt. Umgekehrt wird die Fürsorge des Menschen für Gott und sein Gehorsam Ihm gegenüber größer werden, und seine Ehrfurcht gegenüber Gott wird wirklicher sowie tiefer werden. Während dieser Art von Gemeinschaft wird der Mensch nicht nur die Versorgung mit Wahrheit und die Taufe des Lebens erlangen, sondern zugleich auch die wahre Gotteskenntnis erlangen. Während dieser Art von Gemeinschaft wird der Mensch nicht nur in seiner Disposition umgewandelt werden und die Errettung empfangen, sondern zugleich auch die wahre Ehrfurcht und Anbetung eines von Gott geschaffenen Wesens erlangen. Nach dieser Art von Gemeinschaft wird der Glaube des Menschen an Gott kein leeres Blatt Papier mehr sein oder ein Versprechen, das als Lippenbekenntnis dargebracht wird, oder eine Form des blinden Strebens und der Vergötterung. Nur mit dieser Art von Gemeinschaft wird das Leben des Menschen von Tag zu Tag mehr zur Reife gelangen und erst jetzt wird seine Disposition allmählich umgewandelt werden, und sein Glaube an Gott wird Schritt für Schritt von einem vagen und unsicheren Glauben in echten Gehorsam und echte Fürsorge, in echte Ehrfurcht übergehen. Der Mensch wird auch in seinem Streben nach Gott nach und nach von einer passiven zu einer aktiven Haltung fortschreiten, von jemandem, auf den eingewirkt wird, zu jemandem, der positive Handlungen durchführt; nur mit dieser Art von Gemeinschaft wird der Mensch zu wahrer Einsicht und wahrem Verständnis von Gott, zu wahrer Gotteskenntnis gelangen.

aus „Gott zu kennen ist der Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

152. Während seiner Zeit, als er Jesus folgte, hatte Petrus viele Meinungen über Ihn und beurteilte Ihn immer aus seiner eigenen Perspektive. Obwohl er ein gewisses Maß an Verständnis vom Geist hatte, war Petrus nicht sehr erleuchtet; daher seine Worte, als er sagte: „Ich muss dem folgen, der vom himmlischen Vater gesandt wird. Ich muss anerkennen, wer vom Heiligen Geist auserwählt ist.“ Er verstand die Dinge nicht, die Jesus tat, und erhielt keine Erleuchtung. Nachdem er Ihm eine Zeit lang gefolgt war, interessierte er sich für das, was Er tat und sagte – und für Jesus Selbst. Er spürte, dass Jesus sowohl Zuneigung als auch Respekt hervorrief; er mochte es, mit Ihm Umgang zu haben und bei Ihm zu bleiben, und auf die Worte Jesu zu hören, bot ihm Versorgung und Hilfe. Während der Zeit, in der er Jesus folgte, beobachtete Petrus alles über Sein Leben und nahm es sich zu Herzen: Seine Handlungen, Worte, Bewegungen und Ausdrücke. Er gewann ein tiefes Verständnis dafür, dass Jesus nicht wie gewöhnliche Menschen war. Obwohl Sein menschliches Äußeres außerordentlich gewöhnlich war, war Er voller Liebe, Mitgefühl und Toleranz für den Menschen. Alles, was Er tat oder sagte, war für andere von großer Hilfe, und an Seiner Seite sah und lernte Petrus Dinge, die er noch nie zuvor gesehen oder gehabt hatte. Er sah, dass Jesus, obwohl Er weder eine großartige Statur noch eine ungewöhnliche Menschlichkeit hatte, über ein wirklich außergewöhnliches und ungewöhnliches Auftreten verfügte. Obwohl Petrus es nicht ganz erklären konnte, konnte er sehen, dass Jesus anders als alle anderen handelte, denn Er tat Dinge, die sich weit davon unterschieden, was der gewöhnliche Mensch tat. Von seiner Zeit im Kontakt mit Jesus erkannte Petrus auch, dass Sein Charakter anders war als der eines gewöhnlichen Menschen. Er handelte immer ruhig und nie in Eile, nie übertrieb Er ein Thema oder spielte es herunter, und führte Sein Leben in einer Weise, die sowohl normal als auch bewundernswert war. Im Gespräch war Jesus gewandt und anmutig, offen und fröhlich und doch heiter, und Er verlor nie Seine Würde in der Ausführung Seines Werkes. Petrus sah, dass Jesus manchmal schweigsam war, doch zu anderen Zeiten redete Er unaufhörlich. Er war manchmal so glücklich, dass Er lebhaft und lebendig wie eine Taube wurde, und doch manchmal so traurig, dass Er überhaupt nicht sprach, als ob Er eine wettergegerbte Mutter wäre. Manchmal war Er voller Zorn wie ein tapferer Soldat, der sich entlud, um Feinde zu töten, und manchmal sogar wie ein brüllender Löwe. Manchmal lachte Er; andere Male betete Er und weinte. Egal wie Jesus Sich verhielt, entwickelte Petrus grenzenlose Liebe und Respekt zu Ihm. Das Lachen Jesu erfüllte ihn mit Glück, Seine Traurigkeit stürzte ihn in Kummer, Sein Zorn erschreckte ihn, während Seine Barmherzigkeit, Seine Vergebung und Seine Strenge ihn dazu brachten, Jesus wirklich zu lieben und eine wahre Ehrfurcht und Sehnsucht nach Ihm zu entwickeln. Natürlich erkannte Petrus das alles erst allmählich, nachdem er ein paar Jahre neben Jesus gelebt hatte.

aus „Wie Petrus Jesus kennenlernte“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

153. Petrus folgte Jesus einige Jahre, und er sah viele Dinge in Jesus, die Menschen nicht haben. Nachdem er Ihm ein Jahr gefolgt war, wurde er von Jesus als das Oberhaupt der zwölf Jünger ausgewählt. (Natürlich war dies eine Angelegenheit des Herzens Jesu, und Menschen waren völlig unfähig, es zu sehen.) Jeder Zug von Jesus diente ihm als ein Musterbeispiel in seinem Leben, und Jesu Predigten waren besonders in sein Herz eingeprägt. Er war sehr bedacht auf Jesus und lebte für Ihn, und nie hatte er Klagen über Jesus. Deshalb wurde er Jesu treuer Begleiter, überall wo Er hinging. Petrus beachtete Jesu Lehren, Seine sanften Worte, und was Er aß, trug, Sein Alltagsleben und Seine Reisen. Er folgte Jesu Beispiel in jeder Hinsicht. Er war nicht selbstgerecht, sondern er verwarf all seine bisherigen überholten Dinge und folgte Jesu Beispiel in Wort und Tat. Genau in dem Moment fühlte er, dass der Himmel und die Erde und alle Dinge darin in den Händen des Allmächtigen waren, und aus diesem Grund hatte er keine eigene Wahl, sondern er sog alles ein, was Jesus war, um als sein Musterbeispiel zu agieren. Er konnte an seinem Leben sehen, dass Jesus nicht selbstgerecht war in dem, was Er tat, noch brüstete Er Sich Seiner Selbst, sondern stattdessen bewegte Er Menschen mit Liebe. In verschiedenen Situationen konnte Petrus sehen, was Jesus war. Deshalb wurde alles in Jesus zum Objekt, nach dem er sich selbst formte. In seinen Erlebnissen fühlte er Jesu Lieblichkeit mehr und mehr. Er sagte etwas wie dieses: „Ich suchte nach dem Allmächtigen in dem Universum, und ich sah die Wunder des Himmels und der Erde und aller Dinge, und so hatte ich eine tiefe Empfindung der Lieblichkeit des Allmächtigen. Doch ich hatte nie echte Liebe in meinem Herzen, und ich sah nie die Lieblichkeit des Allmächtigen mit meinen eigenen Augen. Heute, in den Augen des Allmächtigen, bin ich mit Wohlwollen von Ihm erblickt worden, und ich habe endlich Gottes Lieblichkeit gefühlt und endlich entdeckt, dass es für Gott nicht nur die Erschaffung aller Dinge ist, derentwegen die Menschheit Ihn lieben würde. In meinem täglichen Leben habe ich Seine grenzenlose Lieblichkeit gefunden; wie könnte sie wohl nur auf diese Situation heute begrenzt sein?“

aus „Über das Leben von Petrus“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

154. Wenn Menschen Gott nicht verstehen und Seine Disposition nicht kennen, können sich ihre Herzen nie wirklich für Ihn öffnen. Sobald sie Gott verstanden haben, werden sie auch beginnen zu verstehen und mit Interesse und Glauben würdigen, was in Seinem Herzen ist. Wenn du verstehst und würdigst, was in Seinem Herzen ist, wird dein Herz sich nach und nach, Stück für Stück, für Ihn öffnen. Wenn sich dein Herz für Ihn öffnet, wirst du empfinden, wie beschämend und verachtenswert dein Austausch mit Gott, deine Anforderungen an Gott, und deine eigenen übertriebenen Wünsche waren. Wenn sich dein Herz wirklich für Gott öffnet, wirst du verstehen, dass Sein Herz solch eine unendliche Welt ist, und du wirst ein Reich betreten, welches du noch nie zuvor erlebt hast. In diesem Reich gibt es keine Betrügerei, keine Täuschung, keine Dunkelheit und kein Übel. Es gibt nur Aufrichtigkeit und Treue; nur Licht und Rechtschaffenheit, nur Gerechtigkeit und Güte. Es ist voller Liebe und Fürsorge, voller Mitgefühl und Langmut, und durch dies fühlst du die Freude und das Glück, am Leben zu sein. Dies sind die Dinge, die Er dir zeigen wird, wenn du dein Herz für Gott öffnet. Diese unendliche Welt ist voll mit Gottes Weisheit und Seiner Allmacht und auch voll mit Seiner Liebe und Autorität. Hier kannst du jede Seite von dem, was Gott hat und ist, sehen, was Ihm Freude macht, warum Er Sich sorgt, warum Er traurig wird und warum Er zornig wird… Jeder Mensch, der sein Herz öffnet und Gott erlaubt, einzutreten, kann dies sehen. Gott kann nur in dein Herz eintreten, wenn du es Ihm öffnet. Du kannst nur sehen, was Gott hat und ist, und du kannst Seinen Willen für dich nur sehen, wenn Er in dein Herz gekommen ist. Dann wirst du entdecken, dass alles an Gott so wertvoll ist, dass das, was Er hat und ist, so sehr wert ist, geschätzt zu werden. Damit verglichen sind die Menschen deiner Umgebung, die Gegenstände und Ereignisse in deinem Leben, sogar deine Lieben, dein Partner, und die Dinge, die du liebst, fast nicht erwähnenswert. Sie sind so klein und gering, du wirst empfinden, dass kein materieller Gegenstand dich jemals wieder anziehen kann, und sie werden dir nicht mehr dazu bringen, jeden Preis für sie zu zahlen. In Gottes Demut wirst du Seine Größe und Überlegenheit erkennen. Darüber hinaus wirst du in etwas, das Er tat und wovon du dachtest, dass es sehr klein ist, Seine unendliche Weisheit und Langmut erkennen, und du wirst Seine Geduld, Seine Nachsicht und Verständnis für dich erkennen. Das wird in dir die Liebe für Ihn hervorbringen. An diesem Tag wirst du spüren, dass die Menschheit in einer schmutzigen Welt lebt, dass die Menschen an deiner Seite, die Dinge, die in deinem Leben geschehen, sogar die, die du liebst, ihre Liebe für dich und ihr sogenannter Schutz oder ihre Sorge um dich nicht einmal erwähnenswert sind – nur Gott ist dein Geliebter und es ist Gott allein, den du am meisten schätzt. Ich denke, wenn dieser Tag kommt, glaube Ich, dass es manche Leute geben wird, die sagen: Gottes Liebe ist so groß und Sein Wesen ist so heilig – in Gott gibt es keinen Betrug, kein Übel, keinen Neid, keinen Streit, nur Rechtschaffenheit und Echtheit, und die Menschen sollten sich nach allem sehnen, was Gott hat und ist. Die Menschen sollten sich darum bemühen und danach streben. Auf welcher Basis ist die Fähigkeit des Menschen, dies zu erreichen, aufgebaut? Sie ist auf der Basis aufgebaut, dass die Menschen Gottes Disposition und Sein Wesen verstehen. Gottes Disposition und das, was Er hat und ist, zu verstehen, ist also für jeden eine lebenslange Lehre und es ist ein lebenslanges Ziel das von jedem, der danach strebt, seine Disposition zu ändern und Gott zu kennen, verfolgt wird.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

155. Wenn du Gott kennen willst und Ihn wirklich kennenlernst und verstehst, dann sei nicht nur auf die drei Phasen von Gottes Werk beschränkt und sei nicht nur auf die Geschichten über das Werk beschränkt, das Gott einst verrichtete. Wenn du versuchst, Ihn auf jene Weise zu kennen, dann beschränkst du Gott auf einen gewissen Grenzbereich. Du siehst Gott als zu unbedeutend an. Welche Einwirkungen würden dir solche Konsequenzen bringen? Du wärst niemals in der Lage, Gottes Wunderbarkeit und Vormachtstellung zu kennen, und du wärst niemals in der Lage, Gottes Macht und Allmacht und den Umfang Seiner Autorität zu kennen. Ein solches Verständnis würde sich auf deine Fähigkeit auswirken, die Wahrheit zu akzeptieren, dass Gott der Herrscher aller Dinge ist, sowie dein Wissen über Gottes wahre Identität und Status. Mit anderen Worten, wenn dein Verständnis von Gott von begrenztem Umfang ist, ist das, was du erhalten kannst, auch begrenzt. Deshalb musst du den Umfang erweitern und deinen Horizont öffnen. Ob es sich um den Umfang von Gottes Werk handelt, Gottes Führung und Gottes Herrschaft, oder alle Dinge, die von Gott beherrscht und geführt werden, solltest du es alles kennenlernen und Gottes Handlungen darin kennenlernen. Durch solch eine Art des Verstehens wirst du unbewusst fühlen, dass Gott über alle Dinge unter ihnen herrscht, sie führt und sie versorgt. Gleichzeitig wirst du auch wirklich fühlen, dass du ein Teil aller Dinge und ein Mitglied aller Dinge bist. Da Gott alle Dinge bereitstellt, akzeptierst du auch Gottes Herrschaft und Versorgung. Das ist eine Tatsache, die niemand leugnen kann.

aus „Gott Selbst, der Einzigartige VIII“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

156. Kenntnisse von Gottes Autorität, Gottes Kraft, Gottes eigener Identität und Gottes Substanz können nicht erreicht werden, indem du dich auf deine Fantasie verlässt. Da du dich nicht auf Fantasie verlassen kannst, um Gottes Autorität zu kennen, auf welche Weise kannst du dann wahre Kenntnis von Gottes Autorität erreichen? Durch das Essen und Trinken von Gottes Worten Gottes, durch gemeinschaftlichen Austausch und durch das Erfahren von Gottes Worten wirst du eine allmähliche Erfahrung und Bestätigung von Gottes Autorität haben und so wirst du ein allmähliches Verständnis und zunehmende Kenntnis von ihr erhalten. Dies ist der einzige Weg, um Kenntnis von Gottes Autorität zu erlangen; es gibt keine Abkürzungen. Euch zu bitten, euch nichts vorzustellen, ist nicht das gleiche, wie euch untätig dasitzen zu lassen, um auf Zerstörung zu warten oder euch davon abzuhalten, irgendetwas zu tun. Euer Gehirn nicht zum Denken oder für Vorstellungen zu benutzen, bedeutet, keine Logik zu verwenden, um zu folgern, kein Wissen zu verwenden, um zu analysieren, keine Wissenschaft als Grundlage zu benutzen. Es bedeutet vielmehr zu schätzen, zu bestätigen und zu bekräftigen, dass der Gott, an den du glaubst, Autorität hat, zu bestätigen, dass Er Autorität über dein Schicksal hat und dass Seine Kraft zu allen Zeiten durch Gottes Worte, durch die Wahrheit, durch alles, was dir im Leben begegnet, beweist, dass Er der wahre Gott Selbst ist. Nur auf diesem Wege kann jeder ein Verständnis von Gott erreichen. Manche sagen, dass sie einen einfachen Weg finden möchten, um dieses Ziel zu erreichen, doch fällt euch ein solcher Weg ein? Ich sage es euch, es ist unnötig darüber nachzudenken: Es gibt keine anderen Wege! Der einzige Weg ist gewissenhaft und standhaft durch jedes Wort, das Er zum Ausdruck bringt, und alles, was Er tut, das zu kennen und zu bestätigen, was Gott hat und ist. Dies ist der einzige Weg, um Gott zu kennen. Denn das, was Gott hat und ist, und alles von Gott, ist nicht hohl und leer – sondern echt.

aus „Gott Selbst, der Einzigartige I“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

157. Wie viel vom Verständnis von Gott in den Herzen der Menschen ist, bestimmt jedoch die Größe der Stellung, die Er in ihren Herzen einnimmt. Wie hoch der Grad der Gotteskenntnis in ihren Herzen ist, so groß ist auch Gott in ihren Herzen. Wenn der Gott, den du kennst, leer und vage ist, dann ist der Gott, an den du glaubst, auch leer und vage. Wenn der Gott, den du kennst, auf deinen eigenen Bereich begrenzt ist, dann ist dein Gott ein sehr kleiner Gott und hat nichts mit dem wahren Gott zu tun. Die Kenntnis der praktischen Handlungen Gottes, die Kenntnis der Wirklichkeit Gottes und Seiner Allmacht, die Kenntnis der wahren Identität Gottes Selbst, die Kenntnis dessen, was Er hat und ist, die Kenntnis, was Er unter allen Dingen gezeigt hat – dies alles ist daher für jeden Einzelnen sehr wichtig, der nach Gotteskenntnis strebt. Diese haben eine direkte Auswirkung darauf, ob Menschen in die Wirklichkeit der Wahrheit eintreten können. Wenn du dein Verständnis von Gott nur auf Worte beschränkst, wenn du es auf deine eigenen kleinen Erfahrungen beschränkst, Gottes Gnade, die du abzählst, oder deine kleinen Zeugnisse für Gott, dann sage Ich, dass der Gott, an den du glaubst, absolut nicht der wahre Gott ist. Er Selbst und man kann auch sagen, dass der Gott, an den du glaubst, ein imaginärer Gott ist, und nicht der wahre Gott. Das liegt daran, dass der wahre Gott der Eine ist, der über alles herrscht, der unter allem wandelt, der alles verwaltet. Er ist der Eine, der das Schicksal der ganzen Menschheit trägt – der Eine, der das Schicksal von allem trägt. Das Werk und die Handlungen des Gottes, von dem Ich spreche, sind nicht nur auf einen kleinen Teil von Menschen beschränkt. Das heißt, es ist nicht nur auf die Menschen beschränkt, die Ihm gegenwärtig folgen. Seine Handlungen werden unter allen Dingen, im Fortbestand aller Dinge und in den Gesetzen der Veränderung aller Dinge gezeigt.

Wenn du keine Handlungen Gottes unter allen Dingen ersehen oder anerkennen kannst, dann kannst du keine Seiner Handlungen bezeugen. Wenn du Gott nicht bezeugen kannst, wenn du weiterhin von dem kleinen sogenannten Gott sprichst, den du kennst, dem Gott, der auf deine eigenen Ideen beschränkt ist und sich in deinem engen Geist befindet, wenn du weiterhin von dieser Art von Gott sprichst, dann wird Gott deinen Glauben niemals preisen. Wenn du Gott bezeugst, wenn du in deinem Zeugnis für Ihn nur verwendest, wie du Gottes Gnade genießt, Gottes Disziplin und Seine Züchtigung akzeptierst und Seine Segnungen genießt, dann ist das höchst unangemessen und es ist weit davon entfernt, Ihn zufriedenzustellen. Wenn du Gott in einer Weise bezeugen willst, die mit Seinem Willen in Einklang steht, den wahren Gott Selbst bezeugen willst, dann musst du aus Seinen Handlungen ersehen, was Gott hat und ist. Du musst Gottes Autorität aus Seiner Kontrolle über alles ersehen und die Wahrheit sehen, wie Er für die ganze Menschheit sorgt. Wenn du nur anerkennst, dass deine täglichen Speisen und Getränke und deine Bedürfnisse im Leben von Gott kommen, aber nicht die Wahrheit siehst, dass Gott für alle Menschheit mittels aller Dinge sorgt, dass Er die gesamte Menschheit mittels Seiner Herrschaft über alle Dinge führt, dann wirst du niemals in der Lage sein, Gott zu bezeugen. Jetzt verstehst du das alles, richtig? Was ist Meine Absicht dabei, das alles zu sagen? Sie ist, dass ihr das nicht leicht nehmt, dass ihr nicht glaubt, dass diese Themen, von denen Ich gesprochen habe, für euren eigenen persönlichen Lebenseintritt irrelevant sind, und dass ihr diese Themen nicht nur als eine Art Wissen oder Glaubenslehre auffasst. Wenn ihr dem mit dieser Art von Einstellung zuhört, werdet ihr rein gar nichts gewinnen. Ihr werdet diese großartige Gelegenheit verpassen, Gott zu kennen.

aus „Gott Selbst, der Einzigartige IX“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

158. Die Leute sagen oft, dass es keine einfache Sache ist, Gott zu kennen. Ich aber sage, dass Gott zu kennen, überhaupt keine schwierige Sache ist, denn Gott erlaubt dem Menschen häufig Seiner Taten Zeuge zu sein. Gott hat nie Seinen Dialog mit der Menschheit eingestellt; Er hat sich nie vor dem Menschen verhüllt, noch hat Er sich versteckt. Seine Gedanken, Seine Ideen, Seine Worte und Seine Taten wurden alle der Menschheit offenbart. Deshalb ist es so, dass, solange der Mensch wünscht Gott zu kennen, er Ihn durch alle möglichen Mittel und Methoden verstehen und kennenlernen kann. Der Grund, warum der Mensch blindlings glaubt, dass Gott ihn absichtlich vermieden hat, dass Gott Sich absichtlich vor der Menschheit versteckt hat, dass Gott nicht die Absicht hat, dem Menschen zu erlauben Ihn zu verstehen und zu kennen, ist, dass er nicht weiß, wer Gott ist, noch wünscht er Gott zu verstehen; mehr noch, er schert sich nicht um des Schöpfers Gedanken, Worte oder Taten. … Ehrlich gesagt, wenn man nur seine Freizeit nutzt, um sich auf des Schöpfers Worte oder Taten zu konzentrieren und sie zu verstehen und ein wenig Aufmerksamkeit auf die Gedanken des Schöpfers und die Stimme Seines Herzens richtet, wäre es nicht schwierig für sie, zu erkennen, dass die Gedanken des Schöpfers, Seine Worte und Taten sichtbar und transparent sind. Ebenso erfordert es wenig Aufwand zu realisieren, dass der Schöpfer zu allen Zeiten unter den Menschen ist, dass Er immer im Gespräch mit dem Menschen und der Gesamtheit der Schöpfung ist, und dass Er jeden Tag neue Taten vollbringt. Seine Substanz und Disposition werden in Seinem Dialog mit dem Menschen zum Ausdruck gebracht; Seine Gedanken und Ideen offenbaren sich vollständig in Seinen Taten; Er begleitet und beobachtet die Menschen zu allen Zeiten. Er spricht mit Seinen stillen Worten leise zur Menschheit und zur ganzen Schöpfung: Ich bin in den Himmeln und Ich bin inmitten Meiner Schöpfung. Ich halte Wache; Ich warte; Ich bin an deiner Seite … Seine Hände sind warm und stark; Seine Schritte sind leicht; Seine Stimme ist weich und anmutig; Seine Gestalt geht vorbei und wendet sich um, umarmt die ganze Menschheit; Sein Antlitz ist schön und sanft. Er ist niemals fortgegangen, noch ist Er verschwunden. Von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen ist Er ständiger Begleiter der Menschheit.

aus „Gott Selbst, der Einzigartige II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

159. Bis du eines Tages fühlst, dass der Schöpfer nicht länger ein Rätsel ist, dass der Schöpfer vor dir nie verborgen wurde, dass der Schöpfer nie sein Angesicht vor dir verborgen hat, dass der Schöpfer überhaupt nicht weit von dir entfernt ist, dass der Schöpfer nicht mehr der Eine ist, nach dem du dich andauernd in deinen Gedanken siehst, den du aber nicht mit deinen Gefühlen erreichen kannst, sondern das Er wirklich und wahrhaftig links und rechts neben dir Wache steht, dein Leben versorgt und dein Schicksal steuert. Weder ist Er hinter dem entfernten Horizont, noch hat Er Sich Selbst hoch oben in den Wolken verborgen gehalten. Er ist direkt an deiner Seite und führt über alles, was du bist, den Vorsitz. Er ist alles, was du hast, und Er ist das Einzige, was du hast. Ein solcher Gott erlaubt dir, Ihn von ganzem Herzen zu lieben, an Ihm zu hängen, dich an Ihm festzuhalten, Ihn zu bewundern, zu fürchten, Ihn zu verlieren, und nicht bereit zu sein, je wieder auf Ihn zu verzichten, Ihm nicht mehr zu gehorchen, oder Ihn zu umgehen oder Distanz zu Ihm aufzubauen. Alles, was du willst, ist Ihn zu umsorgen, Ihm zu gehorchen, alles was Er dir gibt, zurückzugeben und dich Seiner Herrschaft zu unterwerfen. Du weigerst dich nicht mehr, geführt zu werden, versorgt zu werden, bewacht und von Ihm bewahrt zu werden, du weigerst dich nicht mehr gegen das, was Er dir auferlegt und für dich bestimmt. Alles was du willst, ist Ihm zu folgen, rechts oder links neben Ihm zu gehen, alles was du willst, ist, Ihn als dein einziges Leben zu akzeptieren, Ihn als deinen einzigen Herrn, als deinen einzigen Gott zu akzeptieren.

aus „Gott zu kennen ist der Weg, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. Im Originaltext heißt es „Gottes Werk zu kennen.“

Zurück: (X) Über Gottesfurcht und das Meiden des Bösen

Weiter: (XII) Darüber, wie man nach Liebe zu Gott strebt

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