11. Suche, und du wirst finden

Von Li Min, China

Meine Tochter litt von Geburt an an Epilepsie. Mein Mann und ich suchten überall nach ärztlicher Hilfe und versuchten alles, aber sie wurde nicht besser. Als ich voller Schmerz war und keinen Ausweg mehr sah, predigte mir jemand das Evangelium, und ich begann, an den Herrn Jesus zu glauben. Der Zustand meiner Tochter besserte sich bald, und auch mein Mann und seine Mutter begannen, an den Herrn zu glauben. Später wurde mein Mann Prediger, während ich bei uns zu Hause Gastgeberin für Versammlungen für die Mitarbeiter der Kirche war.

1997 kamen Gläubige des Östlichen Blitzes zu uns. Sie bezeugten meinem Mann und mir, dass der Herr Jesus bereits wiedergekehrt ist, dass Er im Fleisch ist und ein neues Werk verrichtet und dass Sein Name Allmächtiger Gott sei. Ich fragte mich, wie das möglich sein könnte. Die Bibel besagt: „Und ist in keinem andern-Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden“ (Apostelgeschichte 4,12). „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ (Hebräer 13,8). Der Name des Herrn Jesus ist auf ewig unveränderlich, wie also könnte Er Allmächtiger Gott heißen? Wie könnte Er ein neues Werk verrichten? Ich konnte das damals nicht annehmen und wollte sie nicht beachten. Einige Zeit später kamen sie wieder, um uns das Evangelium zu predigen, aber ich stellte mich stur und wollte nicht zuhören. Ich dachte: „In der Bibel steht eindeutig, dass der Name des Herrn Jesus auf ewig unveränderlich ist, und doch sagt ihr, der Herr sei gekommen und heiße Allmächtiger Gott. Das stimmt nicht mit der Bibel überein. Egal, was ihr sagt, ich werde es nicht annehmen.“ Auch mein Mann hörte ihnen nicht zu und nahm es nicht an.

Im Jahr 2002 ging mein Mann fort, um zu predigen. Als er zurückkam, sah er ganz aufgeregt aus und sagte zu mir: „Ich habe gute Neuigkeiten für dich. Der Herr Jesus, nach dem wir uns gesehnt haben, ist zurückgekehrt! Der Allmächtige Gott, der vom Östlichen Blitz bezeugt wird, ist der wiedergekehrte Herr Jesus! Gottes sechstausendjähriger Führungsplan ist in drei Stufen unterteilt: Das erste war das Werk des Zeitalters des Gesetzes, als Gott Jehova das Gesetz verkündete, um die Menschen in ihrem Leben auf der Erde zu führen. Das zweite war das Werk des Zeitalters der Gnade, als der Herr Jesus gekreuzigt wurde und die Menschheit erlöste. Das dritte ist das Werk des Zeitalters des Königreichs, in dem der Allmächtige Gott viele Wahrheiten zum Ausdruck bringt und das Werk des Gerichts und der Züchtigung verrichtet, die sündige Natur des Menschen auflöst, den Menschen vollständig reinigt und rettet und ihn schließlich an einen wunderbaren Bestimmungsort bringt. Diese drei Arbeitsstufen sind Gottes vollständiges Werk der Errettung des Menschen, und jede einzelne ist unerlässlich …“ Mein Mann erzählte mir vieles. Aber ich fand es unbegreiflich. Ich fragte mich: „Wie konntest du den Östlichen Blitz annehmen? Du predigst schon seit so vielen Jahren, wie konntest du dich von ihnen in die Irre führen lassen? Wir lesen den ganzen Tag in der Bibel. In Galater 1,6-7 steht: ‚Mich wundert, daß ihr euch so bald abwenden lasset von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem anderen Evangelium, so doch kein anderes ist, außer, daß etliche sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren.‘ Und in Hebräer 13,8: ‚Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.‘ Diese Verse besagen eindeutig, dass sich der Name des Herrn Jesus niemals ändern wird. Doch die Gläubigen des Östlichen Blitzes sagen, Gottes Name sei Allmächtiger Gott. Ändert das nicht den Namen Gottes? Verdrehen sie nicht das Evangelium Christi? Wie kannst du das glauben? In unserem Glauben an Ihn müssen wir immer am Namen des Herrn festhalten. Der Name des Herrn kann sich nicht ändern!“ Da mein Mann sehr bibelfest war und gut predigen konnte, wusste ich, dass ich ihn nicht überzeugen konnte. Wenn er von einer Sache überzeugt war, konnte ihn niemand umstimmen. Also sagte ich nichts. Ich dachte: „Ganz gleich, wie gut du auch redest, ich werde es nicht annehmen! Der Herr Jesus hat uns so viel Gnade geschenkt; ich könnte Ihn niemals verraten. Ich werde dem Herrn bis zum Ende folgen, selbst wenn wir uns scheiden lassen müssen!“ Also sagte ich zu ihm: „Wenn du weiter über den Herrn Jesus predigst, werde ich dir zuhören. Wir sind schließlich eine Familie. Aber wenn du über den Östlichen Blitz predigst, dann geh deinen Weg und ich gehe meinen – wir gehen dann einfach getrennte Wege.“ Mein Mann schüttelte hilflos den Kopf, als er sah, dass ich mich stur weigerte zuzuhören, und sagte nichts mehr.

Danach predigte er den Leuten in unserer Konfession das Evangelium. Unerwarteterweise warf Feng, sein engster Mitarbeiter in der Kirche, ihn hinaus. Danach begannen Feng und die anderen, den Zugang zu den Versammlungsorten zu sperren, und erlaubten den Gläubigen nicht, zu hören, was mein Mann zu sagen hatte. Sie sagten zu mir: „Dein Mann hat den Östlichen Blitz angenommen. Hör nicht auf ihn. Er ist in seinem Glauben vom Weg abgekommen!“ Ich sagte: „Ich habe es nicht angenommen, aber manches, was er sagt, stimmt mit der Bibel überein.“ Weil ich das sagte, waren sie sogar mir gegenüber auf der Hut. Sie redeten hinter meinem Rücken über mich und sagten: „Ihr Mann glaubt jetzt an den Allmächtigen Gott, also dürfen wir nichts mit ihr zu tun haben! Im Laufe der Zeit wird sie bestimmt beeinflusst werden. Sie wird es definitiv annehmen!“ Als ich das hörte, fühlte ich mich sehr gekränkt. Egal, wie ich es erklärte und sogar schwor, dass ich den Östlichen Blitz nicht angenommen hatte, sie glaubten mir nicht. Wann immer ich zu einem Versammlungsort ging, veränderten sich ihre Mienen. Sie waren mir gegenüber auf der Hut, aus Angst, ich könnte andere Gläubige in die Irre führen, und sie wünschten sich, dass ich gar nicht erst bei den Versammlungen auftauchte. Meistens trauten sie sich nicht, mit mir zu sprechen, als hätte ich eine ansteckende Krankheit. Ich fühlte mich so verletzt und nahm es meinem Mann übel. Ich hatte das Gefühl, dass seine Entscheidung all den Ärger verursacht hatte und sie mich deshalb ablehnten. Ich fühlte mich sehr unglücklich und bedrückt, also betete ich zum Herrn: „O Herr, die Brüder und Schwestern haben mich zurückgewiesen. Das verletzt mich so sehr. Ich weiß nicht, was Deine Absicht ist.“ Um zu beweisen, dass ich den Östlichen Blitz nicht angenommen hatte, kaufte ich einer Schwester, die Versammlungen abhielt, gezielt ein Geschenk, als sie krank wurde und ins Krankenhaus kam, und besuchte sie, damit sie sehen konnte, wie aufrichtig ich war. Aber nachdem sie entlassen worden war, ignorierte sie mich sofort wieder. Also hörte ich auf, zu den Versammlungen zu gehen, und betete und las die Bibel einfach zu Hause. Mein Mann sah, wie unglücklich ich war, und bezeugte mir erneut Gottes neues Werk. Ich wies ihn wütend zurecht und sagte: „Hättest du den Östlichen Blitz nicht angenommen, hätte die Kirche mich dann weggeschickt? Hätten mich alle zurückgewiesen? Auch wenn sie mich nicht zu den Versammlungen gehen lassen, werde ich nicht an den Östlichen Blitz glauben wie du! Ich werde am Namen des Herrn festhalten und niemals leugnen, dass Christus mein Herr ist!“ Er wurde nicht wütend, als er meine schlechte Einstellung sah, sondern wurde nur unruhig und besorgt. Später brachte er zwei Brüder mit, um mit mir Gemeinschaft zu halten. Einer der Brüder sagte sehr aufrichtig: „Schwester, der Herr Jesus ist wirklich zurückgekehrt und hat Millionen von Worten zum Ausdruck gebracht. Diese Worte sind alle die Wahrheit. Deine Verwirrungen können alle durch Gottes Worte gelöst werden. Hör einfach zu, dann wirst du es wissen.“ Damals kümmerte ich mich nur um das, was ich gerade tat, und wollte sie nicht beachten. Die Brüder sahen, dass ich nicht zuhörte, also hatten sie keine andere Wahl, als zu gehen. Ich sah, wie würdevoll und aufrecht die Leute vom Östlichen Blitz waren und wie liebevoll sie waren. Sie wurden nicht wütend, obwohl ich sie so brüsk behandelte, und sie hielten sehr geduldig Gemeinschaft mit mir. Sie waren eindeutig wahre Gläubige, aber wie konnten sie an den Östlichen Blitz glauben? Ich konnte es nicht begreifen. Danach verreiste mein Mann, um das Evangelium zu predigen. Während er weg war, bezeugten mir immer wieder Leute Gottes neues Werk, aber ich wollte nicht zuhören. Wann immer jemand kam, schloss ich die Tür ab und versteckte mich. Sie sahen dann, dass die Tür verschlossen war, und gingen wieder. In jenen Tagen fühlte ich mich tief verletzt, wann immer ich daran dachte, wie die Leute in der Kirche mich missverstanden und zurückgewiesen hatten. Ich weinte und klagte dem Herrn so viele Male mein Leid. Einmal dachte ich plötzlich: „Die Kirche lässt mich nicht mehr an Versammlungen teilnehmen. Wenn ich die guten Schafe, die der Östliche Blitz gestohlen hat, in die Kirche zurückbringe, dann werden meine Brüder und Schwestern mir glauben, dass ich den Herrn nicht verraten habe.“ Als ich das dachte, wurde es hell in meinem Herzen, und ich betete sofort zum Herrn: „O Herr, Du prüfst unser Innerstes genau und Du weißt, dass ich Dir treu bin. Ich habe den Östlichen Blitz nicht angenommen. O Herr, die Kirche will mich nicht mehr, und das tut weh. Ich will nicht zu Hause bleiben und mich so gekränkt und vernachlässigt fühlen. O Herr, bitte gib mir die Weisheit und die Kraft, die guten Schafe, die der Östliche Blitz gestohlen hat, zu Deinem Namen zurückzubringen. O Herr, bitte hilf mir!“ Nach dem Gebet plante ich, die Initiative zu ergreifen, die Leute vom Östlichen Blitz zu kontaktieren und sie zur Rede zu stellen, sie anhand der Bibel zu widerlegen, und Gottes Schafe zurückzubringen. Also verbrachte ich jeden Tag viel Zeit damit, die Bibel zu lesen.

Eines Tages las ich eifrig in der Schrift, als ich plötzlich sah, dass in Lukas 17,24-25 steht: „Denn wie der Blitz oben vom Himmel blitzt und leuchtet über alles, was unter dem Himmel ist, also wird des Menschen Sohn an Seinem Tage sein. Zuvor aber muß Er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht.“ Ich war fassungslos. Warum fühlte sich dieser Vers anders an, als ich ihn jetzt las, verglichen mit früher? Ich dachte über die Worte nach: „Zuvor aber muß Er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht.“ Ich dachte früher immer, dies beziehe sich auf den Herrn Jesus, denn im Zeitalter der Gnade wurde Gott Fleisch, um der Herr Jesus Christus zu werden, und wurde von jenem Geschlecht verworfen, gekreuzigt, und Er erlitt so große Schmerzen. Wie kommt es, dass der Herr sagte: „und verworfen werden von diesem Geschlecht“, als Er die Rückkehr des Menschensohnes prophezeite? Ist hier immer noch die Rede vom Herrn Jesus vor 2000 Jahren? Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass das, was die Gläubigen des Östlichen Blitzes sagten, doch mit der Bibel übereinstimmte. Ich dachte auch daran, dass die Gläubigen des Östlichen Blitzes bezeugen, der Allmächtige Gott sei Gottes zweite Menschwerdung, und wie Menschen aus allen Konfessionen das Werk des Allmächtigen Gottes richten, sich ihm widersetzen und es verdammen, und wie die Regierungspartei der KPCh den Östlichen Blitz aufs Schärfste jagt und verfolgt – leidet der Allmächtige Gott hier nicht viel und wird von diesem Geschlecht verworfen? Könnte sich „Zuvor aber muß Er viel leiden und verworfen werden von diesem Geschlecht“ auf den Allmächtigen Gott beziehen? Ist der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus? Bei diesem Gedanken bekam ich einen Schreck: „Oh nein! Hatte ich mich wirklich dem Herrn widersetzt?“ Aber dann dachte ich: „Sicherlich nicht! Der Name des Herrn ist unveränderlich!“ Dann dachte ich wiederum: „Das ist eine so ernste Angelegenheit, ich kann den Östlichen Blitz nicht einfach blindlings verdammen. Ich darf mich dem Herrn wirklich nicht widersetzen.“ Dann dachte ich an die Worte des Herrn: „Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan(Matthäus 7,8). Ich hatte das Gefühl, als wären mir die Augen geöffnet worden, und ich dachte: „Ja, ich muss suchen.“

Ich erinnerte mich, dass mein Mann eine Evangeliumsbroschüre hatte. Er hatte mir gesagt: „Deine Verwirrungen können alle durch dieses Buch gelöst werden.“ Ich eilte los, um das Buch zu finden, aber bevor ich es las, sprach ich ein Gebet: „O Herr, bitte erleuchte mich und erlaube mir, den Inhalt dieses Buches zu unterscheiden. Ich bin von geringer Größe und habe Angst, in die Irre geführt zu werden, aber ich habe auch Angst, mich Dir zu widersetzen. O Herr, bitte beschütze mich, wenn ich heute dieses Buch lese.“ Nach dem Beten öffnete ich das Buch und warf einen Blick hinein. Da waren wirklich Fragen drin, die ich stellen wollte. Die erste handelte von Gottes Namen. In dem Buch stand: „In der Bibel steht geschrieben: ‚Und ist in keinem andern-Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden‘ (Apostelgeschichte 4,12). Das ist absolut wahr. Aber das konnte nicht beweisen, dass Gott nur Jesus heißen konnte und dass Sein Name sich niemals ändern könnte. Wir alle erinnern uns, dass Jehova im Alten Testament sagte: ‚Ich, ich bin Jehova, und ist außer mir kein Heiland(Jesaja 43,11). ‚Jehova … ist Mein Name ewiglich, dabei soll man Mein Gedenken für und für(Exodus 3,15). Und im Neuen Testament heißt es in Apostelgeschichte 4,12: ‚Und ist in keinem andern-Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden.‘ ‚Kein anderer‘ bezieht sich auf jeden außer Jesus. Welcher ist also Gottes einziger Name – Jehova oder Jesus? Gottes Name war ursprünglich Jehova, aber später war er Jesus. Hat sich Gottes Name also nicht geändert? Wenn der Herr Jesus in den letzten Tagen wiederkehrt, erfährt Sein Name eine ähnliche Veränderung. Lasst uns diese Prophezeiung in der Offenbarung lesen, dann werden wir verstehen. Offenbarung 3,12 besagt: ‚Wer überwindet, den will Ich machen zum Pfeiler in dem Tempel Meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen; und will auf ihn schreiben den Namen Meines Gottes und den Namen des neuen Jerusalem, der Stadt Meines Gottes, die vom Himmel herniederkommt von Meinem Gott, und Meinen Namen, den neuen.‘ Dies prophezeit eindeutig, dass Gott, wenn Er in den letzten Tagen wiederkehrt, einen neuen Namen haben wird. Könnte dieser neue Name also immer noch Jesus sein? Wie könnte es ein neuer Name sein, wenn Er immer noch Jesus heißt?“ Ich fand, dass diese Worte sehr vernünftig waren, dass sie mit der Bibel übereinstimmten und nicht von ihr abwichen. Ich hatte diese Verse schon oft gelesen, warum hatte ich sie nicht verstanden? Jehova war Gottes Name im Zeitalter des Gesetzes. Jesus war Gottes Name im Zeitalter der Gnade. Jehova und Jesus waren beides Gottes Namen. In verschiedenen Zeitaltern trugen sie verschiedene Namen. Seine Namen in diesen beiden Zeitaltern waren unterschiedlich. Früher glaubte ich, dass Gottes Name unveränderlich sei, aber das stand im Widerspruch zu den Fakten. Die Offenbarung besagt, der Herr werde einen „neuen Namen“ haben. Es stellt sich heraus, dass sich dieser „neue Name“ nicht auf den Herrn Jesus bezieht.

In der Antwort auf diese Frage zitierte die Evangeliumsbroschüre auch die Worte des Allmächtigen Gottes: „In jedem Zeitalter verrichtet Gott neues Werk und wird bei einem neuen Namen genannt; wie könnte Er das gleiche Werk in verschiedenen Zeitaltern tun? Wie könnte Er sich an das Alte klammern? Der Name von Jesus wurde zum Zweck des Werks der Erlösung angenommen, würde Er also trotzdem beim selben Namen gerufen werden, wenn Er in den letzten Tagen zurückkehrt? Würde Er noch immer das Werk der Erlösung tun? Woran liegt es, dass Jehova und Jesus eins sind, Sie aber trotzdem bei verschiedenen Namen in unterschiedlichen Zeitaltern gerufen werden? Liegt es nicht daran, dass die Zeitalter Ihrer Werke unterschiedlich sind? Könnte ein einzelner Name Gott in Seiner Gesamtheit repräsentieren? Da dem so ist, muss Gott in einem anderen Zeitalter bei einem anderen Namen gerufen werden und Er muss den Namen benutzen, um das Zeitalter zu verändern und das Zeitalter zu repräsentieren. Denn kein einzelner Name kann Gott Selbst voll und ganz repräsentieren, und jeder Name kann nur Gottes Disposition repräsentieren, die für ein bestimmtes Zeitalter charakteristisch ist; er muss nur Sein Werk repräsentieren(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Vision von Gottes Werk (3)). „‚Jehova‘ ist der Name, den Ich während Meines Werkes in Israel annahm, und er bezeichnet den Gott der Israeliten (Gottes auserwähltes Volk), der den Menschen Barmherzigkeit erweisen, den Menschen verfluchen und das Leben des Menschen führen kann; den Gott, der große Kraft besitzt und voller Weisheit ist. ‚Jesus‘ ist Immanuel, was das Sündopfer bezeichnet, das voller Liebe und voller Barmherzigkeit ist und das den Menschen erlöst. Er verrichtete das Werk des Zeitalters der Gnade und Er verkörpert das Zeitalter der Gnade und kann nur einen Teil des Werks des Führungsplans darstellen. … der Name Jesus stammt aus dem Zeitalter der Gnade und entstand aufgrund des Erlösungswerks im Zeitalter der Gnade. Der Name Jesus entstand, um den Menschen des Zeitalters der Gnade zu erlauben, wiedergeboren und gerettet zu werden, und er ist ein spezieller Name für die Erlösung der gesamten Menschheit. Daher verkörpert der Name Jesus das Werk der Erlösung und kennzeichnet das Zeitalter der Gnade. Der Name Jehova ist ein spezieller Name für das Volk Israels, das unter dem Gesetz lebte. In jedem Zeitalter und in jeder Phase des Werkes ist Mein Name nicht grundlos, sondern ist von kennzeichnender Bedeutung: Jeder Name stellt ein Zeitalter dar. ‚Jehova‘ stellt das Zeitalter des Gesetzes dar und ist die ehrenvolle Anrede, mit der das Volk Israel den Gott benannte, den es anbetete. ‚Jesus‘ verkörpert das Zeitalter der Gnade und ist der Name des Gottes all jener, die während des Zeitalters der Gnade erlöst wurden. Wenn der Mensch sich immer noch nach der Ankunft von Jesus, dem Erlöser, während der letzten Tage sehnt und immer noch erwartet, dass Er in dem Bild herabsteigt, das Er in Judäa hatte, dann hätte der gesamte sechstausendjährige Führungsplan im Zeitalter der Erlösung aufgehört und hätte sich unmöglich weiterentwickeln können. Die letzten Tage würden zudem niemals eintreffen, und das Zeitalter würde niemals zu Ende gebracht werden(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Der Erlöser ist bereits auf einer „weißen Wolke“ wiedergekehrt). Nachdem ich diese Worte gelesen hatte, verstand ich ein wenig. Gottes Werk schreitet immer voran und Gottes Name ändert sich immer zusammen mit Seinem Werk. Gott verrichtet in verschiedenen Zeitaltern unterschiedliche Werke und trägt unterschiedliche Namen. Durch Seinen Namen ändert Er das Zeitalter, und Sein Name repräsentiert das Zeitalter. Gott trägt in verschiedenen Zeitaltern unterschiedliche Namen, um die verschiedenen Dispositionen darzustellen, die Er in jedem Zeitalter zum Ausdruck bringt. Im Zeitalter des Gesetzes verkündete Gott das Gesetz, um die Israeliten in ihrem Leben auf der Erde zu führen. Und der Name Jehova steht für Gottes Disposition der Majestät, des Zorns, der Barmherzigkeit und sogar des Verfluchens von Menschen. Im Zeitalter der Gnade wurde Gott Fleisch, um der Herr Jesus zu werden. Er wurde gekreuzigt und wurde zum Sündopfer für den Menschen. Der Name Jesus steht für Gottes barmherzige und liebende Disposition. Ich sah, dass der Name, den Gott in jedem Zeitalter annimmt, eine Bedeutung hat, und doch hatte ich gesagt, dass Gottes Werk und Sein Name sich niemals ändern könnten – hatte ich Gott damit nicht eingeschränkt?

Dann las ich eine weitere Passage der Worte des Allmächtigen Gottes, und mein Herz wurde noch mehr erhellt. Der Allmächtige Gott sagt: „Einst wurde Ich Jehova genannt; Ich war den Menschen auch einst als der Messias bekannt, und die Menschen nannten Mich mit Liebe und Wertschätzung einst Jesus, den Erlöser. Heute bin Ich nicht mehr der Jehova oder Jesus, den die Menschen in den vergangenen Zeiten kannten. Ich bin vielmehr der Gott, der in den letzten Tagen wiedergekehrt ist, der Gott, der das Zeitalter zu einem Ende bringen wird; Ich bin der Gott Selbst, der vom Ende der Erde aufsteigt, erfüllt von Meiner gesamten Disposition, und voller Autorität, Ehre und Herrlichkeit. Die Menschen sind nie mit Mir in Berührung gekommen, sie haben Mich nie gekannt, und sie kannten zu keiner Zeit Meine Disposition. Von der Weltschöpfung bis heute hat Mich noch nie jemand gesehen. Dies ist der Gott, der den Menschen in den letzten Tagen erscheint, aber unter ihnen verborgen ist. Er wohnt unter den Menschen, wirklich und wahrhaftig, wie die brennende Sonne und die lodernde Flamme, erfüllt von Kraft und voller Autorität. Es gibt weder einen einzigen Menschen noch eine einzige Sache, die nicht durch Meine Worte gerichtet werden, und weder Mensch noch Sache, die nicht durch das brennende Feuer gereinigt werden. Letztendlich werden die unzähligen Nationen aufgrund Meiner Worte gesegnet und auch aufgrund Meiner Worte in Stücke zerschlagen werden. So werden alle Menschen in den letzten Tagen sehen, dass Ich der wiedergekehrte Erlöser bin und dass Ich der Allmächtige Gott bin, der die ganze Menschheit erobert. Und alle werden sehen, dass Ich einst das Sündopfer für den Menschen war, dass Ich aber in den letzten Tagen auch zu den Flammen der glühenden Sonne geworden bin, die alle Dinge verbrennen, und auch zur Sonne der Gerechtigkeit, die alles enthüllt. Dies ist Mein Werk in den letzten Tagen. Ich nehme diesen Namen an und trage diese Disposition, damit alle Menschen sehen können, dass Ich der gerechte Gott, die brennende Sonne und die lodernde Flamme bin und damit alle Mich anbeten können, den einen wahren Gott, und damit sie Mein wahres Gesicht sehen können: Ich bin nicht nur der Gott der Israeliten, und Ich bin nicht nur der Erlöser, sondern Ich bin der Gott aller Geschöpfe in den Himmeln und auf Erden und in den Meeren(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Der Erlöser ist bereits auf einer „weißen Wolke“ wiedergekehrt). Ich spürte, dass diese Worte so viel Autorität besaßen, dass es Gottes Worte waren. Ich verstand auch, dass Jehova, Messias, Jesus und Allmächtiger Gott alles Gottes Namen waren, dass sie alle ein Gott sind und dass Allmächtiger Gott Gottes Name in den letzten Tagen ist. Dies erfüllt, was in der Bibel steht: „Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige(Offenbarung 1,8). Ich war so bestürzt, als ich das dachte. Die Pharisäer von damals klammerten sich an die Worte der Bibel und dachten, dass jemand, der nicht Messias hieß, nicht Gott sein könne, und infolgedessen kreuzigten sie den Herrn Jesus und wurden von Gott bestraft. War ich jetzt nicht genauso wie die Pharisäer? Ich klammerte mich an die Worte der Bibel und lebte in meinen Auffassungen und Vorstellungen und dachte, dass Gott nicht Gott sei, wenn Er nicht Jesus hieß. Wenn es darum ging, den Herrn willkommen zu heißen, suchte oder forschte ich nicht, sondern klammerte mich nur stur an meine Auffassungen und Vorstellungen und dachte, ich würde den Namen des Herrn verteidigen und den Weg des Herrn aufrechterhalten, ohne zu merken, dass ich mich Gottes neuem Werk widersetzte. Ich empfand solche Reue, dass ich weinte.

Hastig las ich weiter und sah, dass in der Evangeliumsbroschüre stand: „Viele Menschen haben diese Auffassung. Sie glauben, dass die Bibel eindeutig besagt, dass alle, die etwas anderes predigen als sie, verflucht werden, dass das, was vom Östlichen Blitz gepredigt wird, anders ist als das, was sie predigen, dass es ein anderes Evangelium ist, und deshalb trauen sie sich nicht, es anzunehmen.“ Auch ich war darüber verwirrt, also hatte ich das Gefühl, dass ich es sorgfältig lesen musste. In dem Buch stand: „Der Brief an die Galater war ein Brief, den der Apostel Paulus an die Kirche in Galatien schrieb. Zu jener Zeit hatte sich das Evangelium des Herrn Jesus bereits spektakulär verbreitet, und viele Menschen in Galatien nahmen auch das neue Werk des Herrn Jesus an, und es wurden Kirchen gegründet. Das war die Zeit, als das Zeitalter des Gesetzes in das Zeitalter der Gnade überging, und es gab zwei Gruppen von Predigern unter den Juden jener Zeit: Eine Gruppe predigte das alte Werk des Zeitalters des Gesetzes und brachte die Menschen dazu, die Gesetze Jehovas zu halten, das heißt, sich beschneiden zu lassen, den Sabbat zu halten, in den Tempel zu gehen und so weiter. Die andere Gruppe (angeführt von den 12 Jüngern Jesu) predigte das neue Werk des Zeitalters der Gnade und brachte die Menschen dazu, an den Herrn Jesus zu glauben und errettet zu werden, das zu tun, was der Herr Jesus verlangte, das heißt, zu bekennen, Buße zu tun, getauft zu werden, Brot zu brechen, einander zu lieben, tolerant und geduldig zu sein und so weiter. Die Pharisäer, die sich an das Gesetz des Alten Testaments klammerten, sagten, dass das Evangelium, das von Jesu Jüngern gepredigt wurde, anders sei als das, was sie predigten, dass Jesu Weg über die Bibel hinausgehe und dass Er dem Gesetz den Rücken gekehrt habe. Sie verurteilten Jesu neues Werk und störten diejenigen, die die Errettung durch Jesu Kreuzigung angenommen hatten. Sie sagten, die Menschen könnten nicht durch den Glauben an Jesus errettet werden, dass es gegen Jehovas Lehren verstoße, dass sie weiterhin den Sabbat halten, sich beschneiden lassen müssten und so weiter. Die Galater hatten damals jedoch kein Unterscheidungsvermögen und wandten sich von dem von Paulus gepredigten Evangelium Jesu ab, um den Juden zu folgen, die das Gesetz des Alten Testaments predigten. Als Paulus hörte, dass die Brüder und Schwestern in der Gemeinde in Galatien das Evangelium des Herrn Jesus verworfen hatten und zum Tempel zurückgekehrt waren, schrieb er an die Gemeinde in Galatien: ‚Mich wundert, daß ihr euch so bald abwenden lasset von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem anderen Evangelium, so doch kein anderes ist, außer, daß etliche sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren‘ (Galater 1,6-7). Er schrieb dies, um die Galater zu ermahnen, auf den wahren Weg zurückzukehren. Wir alle wissen, dass die Pharisäer sich an das Gesetz klammerten und den Herrn Jesus verdammten und vom neuen Werk des Heiligen Geistes ausgemustert und letztlich von Gott bestraft und verflucht wurden. Wie sollten wir also heute an Gottes neues Werk herangehen?“ Erst nach dem Lesen dieses gemeinschaftlichen Austausches wurde mir klar, dass ich die Bibel nicht verstanden hatte. Ohne zu wissen, warum Paulus das gesagt hatte, was er sagte, hatte ich es so interpretiert, wie es mir gefiel und meinen Auffassungen und Vorstellungen entsprach. Das „andere Evangelium“, von dem Paulus sprach, bezog sich auf das Evangelium Jehovas, das am Ende des Zeitalters des Gesetzes gepredigt wurde, um die Menschen dazu zu bringen, das Gesetz des Alten Testaments zu halten, und nicht auf das Evangelium des Zeitalters des Königreichs. Dies lag daran, dass Gott Sein Werk der letzten Tage noch nicht verrichtet hatte, als Paulus diesen Brief schrieb, und niemand predigte Gottes Evangelium der letzten Tage. Ich dachte von denjenigen, die das Evangelium des Königreichs predigten, dass sie ein anderes Evangelium predigten. Ich hatte alles durcheinandergebracht und hatte ein verdrehtes Verständnis der Schriften! Ich war so armselig, erbärmlich und blind! Ich schämte mich wirklich sehr. Ich hatte zuvor schamlos gesagt, ich wolle die Schafe, die der Östliche Blitz gestohlen hatte, zurück in die Kirche bringen. Erst jetzt verstand ich, dass sie nicht in die Irre geführt worden waren. Stattdessen hatten sie gesehen, dass die Worte des Allmächtigen Gottes die Wahrheit sind, und festgestellt, dass sie Gottes Stimme sind, und so begannen sie, dem Allmächtigen Gott zu folgen. Kein Wunder, dass ihr Glaube nach der Annahme des Östlichen Blitzes so stark war, dass keine zehn Pferde sie davon abbringen konnten. Es stellte sich heraus, dass sie den Herrn willkommen geheißen hatten. Ich dachte, ich könnte mehr in der Bibel lesen und die guten Schafe, die der Östliche Blitz gestohlen hatte, zurückbringen. Nie hätte ich gedacht, dass Gott diese besondere Situation nutzen würde, um mein taubes und starrsinniges Herz wiederzubeleben. Ich war so begeistert!

Ich begann eifrig, Gottes Worte zu lesen, und las Folgendes: „Nach dem Werk von Jehova wurde Jesus Fleisch, um Sein Werk unter den Menschen zu tun. Sein Werk wurde nicht isoliert ausgeführt, sondern wurde auf das Werk Jehovas aufgebaut. Es war ein Werk für ein neues Zeitalter, das Gott vollbrachte, nachdem Er das Zeitalter des Gesetzes beendet hatte. In ähnlicher Weise führte Gott, nachdem das Werk Jesu geendet hatte, Sein Werk für das nächste Zeitalter weiter, denn die gesamte Führung Gottes schreitet immer weiter voran. Wenn das alte Zeitalter vergeht, wird es durch ein neues Zeitalter ersetzt, und sobald das alte Werk vollendet worden ist, wird es ein neues Werk geben, um Gottes Führung fortzusetzen. Diese Menschwerdung ist Gottes zweite Menschwerdung, die dem Werk Jesu folgt. Natürlich erfolgt diese Menschwerdung nicht eigenständig; sie ist die dritte Stufe des Werkes nach dem Zeitalter des Gesetzes und dem Zeitalter der Gnade. Jedes Mal, wenn Gott eine neue Stufe des Werkes beginnt, muss es immer einen Neuanfang geben und es muss immer ein neues Zeitalter herbeigebracht werden. Somit gibt es auch entsprechende Veränderungen in der Disposition Gottes, in der Art Seines Wirkens, am Ort Seines Wirkens und in Seinem Namen. Kein Wunder also, dass es für den Menschen schwierig ist, das Werk Gottes im neuen Zeitalter anzunehmen. Doch unabhängig davon, wie der Mensch sich Ihm widersetzt, vollbringt Gott stets Sein Werk und führt stets die ganze Menschheit vorwärts. Als Jesus in die Welt des Menschen kam, läutete Er das Zeitalter der Gnade ein und beendete das Zeitalter des Gesetzes. Während der letzten Tage wurde Gott erneut Fleisch, und mit dieser Menschwerdung beendete Er das Zeitalter der Gnade und läutete das Zeitalter des Königreichs ein. All jene, die die zweite Menschwerdung Gottes annehmen können, werden in das Zeitalter des Königreichs geführt werden und werden außerdem in der Lage sein, Gottes Führung persönlich zu akzeptieren. Obgleich Jesus unter die Menschen kam und viel wirkte, vollendete Er nur das Werk der Erlösung der ganzen Menschheit und diente nur als ihr Sündopfer; Er befreite den Menschen nicht von seiner ganzen verdorbenen Disposition. Den Menschen völlig aus dem Einfluss Satans zu retten, verlangte nicht nur von Jesus, das Sündopfer zu werden und die Sünden des Menschen auf sich zu nehmen, sondern es verlangte auch von Gott, ein noch größeres Werk zu vollbringen, um den Menschen völlig von seiner von Satan verdorbenen Disposition zu befreien. Nachdem dem Menschen dann also seine Sünden vergeben worden waren, ist Gott in das Fleisch zurückgekehrt, um den Menschen in das neue Zeitalter zu führen, und hat das Werk der Züchtigung und des Gerichts begonnen. Dieses Werk hat den Menschen in eine höhere Sphäre versetzt. All jene, die sich Seiner Herrschaft unterwerfen, werden sich an höherer Wahrheit erfreuen und größere Segnungen empfangen. Sie werden wahrlich im Licht leben und sie werden die Wahrheit, den Weg und das Leben gewinnen(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Vorwort). Je mehr ich die Worte des Allmächtigen Gottes las, desto heller wurde es in meinem Herzen. Ich verstand, dass Gottes Werk und Sein Name nicht unveränderlich sind. Gottes Werk schreitet immer voran, und das Werk jedes Zeitalters baut auf dem Werk des vorherigen Zeitalters auf. Weil Gottes Werk in jedem Zeitalter anders ist, sind auch Gottes Name und die Disposition, die Er zum Ausdruck bringt, anders. Wäre es so, wie ich geglaubt hatte, dass Gottes Name und Werk sich niemals änderten, dann wäre Gottes Name für immer Jehova und hätte sich nicht in Jesus ändern können. Gottes Werk hätte auch nicht voranschreiten können, sondern wäre im Zeitalter des Gesetzes stehen geblieben. Dann hätte der Mensch nicht von Gott erlöst werden können, sondern wäre unter dem Gesetz gestorben. Wenn ich nur am Namen Jesu festhielte und Gottes neues Werk und neuen Namen in den letzten Tagen nicht annähme, dann könnte ich niemals die Rückkehr des Herrn willkommen heißen und wäre am Ende unter Weinen und Zähneknirschen ins Unglück gestürzt, weil ich Gottes Werk der letzten Tage verpasst hätte.

Ich las mehr von den Worten des Allmächtigen Gottes: „Nachdem du den Weg der Wahrheit gehört hast und das Wort des Lebens gelesen hast, glaubst du vielleicht, dass nur eines von 10 000 dieser Worte mit deinen Ansichten und der Bibel übereinstimmt, und dann solltest du in diesem zehntausendsten unter diesen Worten weitersuchen. Ich rate dir trotzdem, bescheiden zu sein, nicht allzu selbstsicher zu sein, und dich selbst nicht zu sehr zu erhöhen. Mit dem bisschen eines gottesfürchtigen Herzens, das du besitzt, wirst du größeres Licht erhalten. Wenn du diese Worte sorgfältig prüfst und wiederholt über sie nachdenkst, wirst du verstehen, ob sie die Wahrheit und ob sie das Leben sind oder nicht(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Zu der Zeit, zu der du den geistlichen Leib Jesu erblickst, wird Gott Himmel und Erde schon erneuert haben). Die Worte des Allmächtigen Gottes sprachen direkt zu meinem Herzen: In diesem Zustand befand ich mich. Früher hatte mir mein Mann oft das Werk des Allmächtigen Gottes in den letzten Tagen bezeugt, aber ich war zu selbstherrlich und unwissend, völlig ohne ein gottesfürchtiges Herz, und verließ mich auf mein geringes Bibelwissen, um Gottes Werk zu beschränken, und wollte sogar noch mehr Grundlagen in der Bibel finden, um Gottes neuen Namen und neues Werk zu leugnen. Ich war wirklich so stur und mein Denken war so verdreht! Ich wollte meine Auffassungen loslassen, weiter suchen und untersuchen und vor Gott bekennen und Buße tun. Ich hatte mich immer geweigert, meinem Mann zuzuhören, wenn er mit mir über Gottes Werk der letzten Tage Gemeinschaft hielt, aber jetzt wollte ich so gerne davon hören. Mein Mann war jedoch unterwegs, um das Evangelium zu predigen, und ich wusste nicht, wann er zurückkommen würde. Also öffnete ich jeden Tag die Vordertür und wartete auf Brüder und Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes in der Hoffnung, dass jemand kommen und irgendwann mit mir Gemeinschaft halten würde.

Eines Morgens hatte ich gerade gefrühstückt, als ich hörte, dass jemand nach mir rief. Als ich sah, dass es zwei Schwestern der Kirche des Allmächtigen Gottes waren, war ich unglaublich aufgeregt. Ich lud sie freudig ein, hineinzukommen. Sie hielten ein wenig Gemeinschaft mit mir, und dann öffnete eine von ihnen „Das Wort erscheint im Fleisch“, schlug das Kapitel „Die drei Phasen von Gottes Werk zu kennen, ist der Weg zur Gotteskenntnis“ auf und begann, es mir vorzulesen. Die Schwester las laut vor, während ich gespannt zuhörte. Der Allmächtige Gott sagt: „Die drei Phasen des Werkes stehen im Mittelpunkt der gesamten Führung Gottes und in ihnen werden Gottes Disposition und was Er ist, zum Ausdruck gebracht. Diejenigen, die nichts von den drei Phasen von Gottes Werk wissen, sind nicht in der Lage zu erkennen, wie Gott Seine Disposition ausdrückt, noch kennen sie die Weisheit von Gottes Werk. Außerdem bleiben sie den vielen Wegen gegenüber unwissend, auf denen Gott die Menschheit rettet, und Seinen Absichten bezüglich der gesamten Menschheit. Die drei Phasen des Werkes sind die gesamte Ausdrucksform des Werkes zur Errettung der Menschheit, und diejenigen, die die drei Phasen des Werkes nicht kennen, werden von den zahlreichen Methoden und Grundsätzen des Wirkens des Heiligen Geistes nichts verstehen. Diejenigen, die sich nur strikt an Vorschriften halten, die von einer bestimmten Phase des Werkes übrig geblieben sind, sind Menschen, die Gott auf Vorschriften begrenzen, und deren Glaube an Gott vage ist – solche Menschen werden Gottes Errettung niemals empfangen. Nur die drei Phasen von Gottes Werk können die Gesamtheit der Disposition Gottes vollkommen zum Ausdruck bringen und Gottes Absicht, die ganze Menschheit zu retten, und den gesamten Verlauf der Errettung der Menschheit komplett ausdrücken. Dies ist Beweis dafür, dass Er Satan besiegt und die Menschheit gewonnen hat; es ist Beweis für Gottes Sieg und es ist der Ausdruck der gesamten Disposition Gottes. Diejenigen, die nur eine Phase der drei Phasen von Gottes Werk verstehen, kennen Gottes Disposition nur teilweise. Wahrscheinlich bilden sich innerhalb der Auffassungen des Menschen Vorschriften basierend auf dieser einzelnen Phase des Werkes und es kommt die Wahrscheinlichkeit auf, dass der Mensch Gott einschränken und diesen einzelnen Teil der Disposition Gottes benutzen wird, um die gesamte Disposition Gottes darzustellen. Außerdem ist ein Großteil der Vorstellung des Menschen darin vermischt, sodass der Mensch die Disposition, das Wesen und die Weisheit Gottes, sowie die Prinzipien von Gottes Werk innerhalb von begrenzten Rahmenbedingungen strikt einschränkt. Wenn Gott einst so war, so glaubt er, wird Er für alle Zeiten gleich bleiben und sich niemals ändern. Nur diejenigen, die die drei Phasen des Werkes kennen und verstehen, können Gott vollkommen und genau kennen. Zumindest werden sie Gott nicht als den Gott der Israeliten oder der Juden definieren und sie werden Ihn nicht als einen Gott betrachten, der um der Menschen willen ewiglich gekreuzigt wird. Wenn die Menschen Gott nur durch eine Phase Seines Werkes kennenlernen, dann ist ihr Wissen viel zu dürftig und beläuft sich auf nicht mehr als auf einen Tropfen im Ozean. Warum sonst würden viele der alten religiösen Garde Gott lebendig ans Kreuz schlagen? Liegt es nicht daran, dass der Mensch Gott innerhalb gewisser Rahmenbedingungen beschränkt? Widersetzen sich viele Menschen Gott etwa nicht und behindern sie das Werk des Heiligen Geistes etwa nicht, weil sie das vielfältige und diverse Wirken Gottes nicht kennen, und darüber hinaus, weil sie das bisschen an Wissen und Glaubenslehre, das sie besitzen, verwenden, um das Werk des Heiligen Geistes zu messen? Obwohl diese Menschen nur oberflächliche Erfahrungen gemacht haben, sind sie in ihrer Natur hochmütig, eigensinnig und zügellos. Sie betrachten das Werk des Heiligen Geistes mit Verachtung, ignorieren die vom Heiligen Geist verhängte Disziplin und nutzen überdies ihre unbedeutenden alten Glaubenslehren, um das Werk des Heiligen Geistes zu ‚bestätigen‘. Außerdem sind sie Wichtigtuer und sind von ihrer eigenen Gelehrsamkeit völlig überzeugt, in dem Glauben, sie könnten in der ganzen Welt frei schalten und walten. Sind solche Menschen nicht jene, die vom Heiligen Geist verschmäht werden, und jene, die vom neuen Zeitalter ausgemustert werden? Sind diejenigen, die vor Gott treten und sich Ihm offen widersetzen, nicht verabscheuungswürdige Individuen mit oberflächlichem und begrenztem Wissen, die mit ihrer eigenen ‚Brillanz‘ prahlen? Sie wissen nur ganz wenig über die Bibel, und doch wollen sie die ‚akademische Welt‘ dominieren; sie haben nur ein winziges bisschen oberflächlicher Glaubenslehre, um die Menschen zu lehren, und doch wollen sie den Lauf des Werkes des Heiligen Geistes umkehren und versuchen, es um ihre eigenen Gedankengänge kreisen zu lassen. Kurzsichtig, wie sie sind, möchten sie die Pracht von Gottes 6.000-jährigem Werk erblicken. Diese Menschen besitzen keinerlei nennenswerte Vernunft! Tatsächlich ist es so: Je mehr Erkenntnis die Menschen über Gott haben, desto weniger urteilen sie leichtfertig über Sein Werk – sie sprechen nur ein wenig über ihre Erkenntnis von Gottes gegenwärtigem Werk, aber sie fällen nicht beiläufig ein Urteil darüber. Je weniger die Menschen Gott kennen, desto unverschämter sind sie, desto mehr überschätzen sie sich selbst, und desto mutwilliger verkünden sie, was Gott ist, und doch ist das, was sie verkünden, nur Glaubenslehre und entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Das sind die wertlosesten Menschen(Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die drei Phasen von Gottes Werk zu kennen, ist der Weg zur Gotteskenntnis). Als ich diese Worte Gottes hörte, hatte ich das Gefühl, dass Gott wirklich in mein Herz gesehen und meine Auffassungen so deutlich offengelegt hatte. Ich kannte nur eine der drei Stufen von Gottes Werk und klammerte mich an die Worte in der Bibel, die aus dieser Arbeitsstufe übrig geblieben waren. Ich beschränkte Gott auf Vorschriften und glaubte, dass Gottes Name Jesus sei und niemals geändert werden könne. Ich sagte auch, dass die Annahme des Werkes des Allmächtigen Gottes Verrat am Herrn Jesus und Abfall vom Glauben sei. Ich sah, dass ich nichts über Gottes Werk wusste und dass mein Glaube an Gott so vage war. Die drei Arbeitsstufen sind der gesamte Ausdruck von Gottes Werk zur Rettung der Menschheit. Da ich nur eine der drei Arbeitsstufen kannte, kannte ich nur einen Teil von Gottes Disposition, dennoch zwängte ich Gottes Disposition, Sein Wesen, Seine Weisheit und Sein Werk so fest in diesen begrenzten Rahmen und glaubte, dass Gott, wenn Er einmal so war, immer so sein müsse. Ich war kurzsichtig und kannte Gott nicht, und doch schränkte ich Gottes Namen und Werk ein. Ich war wirklich so arrogant!

Später las ich viel mehr von den Worten des Allmächtigen Gottes und wurde mir sicher, dass der Allmächtige Gott der wiedergekehrte Herr Jesus ist, also trat ich der Kirche des Allmächtigen Gottes bei und begann, mich mit Brüdern und Schwestern zu versammeln und die Worte des Allmächtigen Gottes zu lesen. Ich fühle mich so gut versorgt. Ich danke Gott, dass Er mir Barmherzigkeit und Güte erwiesen hat, sodass ich Gottes Errettung der letzten Tage auf wundersame Weise annehmen und das Erscheinen des Herrn willkommen heißen konnte.

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Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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