Wie man nach der Wahrheit strebt (6)

Das letzte Mal haben wir über das „Loslassen“ Gemeinschaft gehalten, einen der Grundsätze der Praxis für das Streben nach der Wahrheit. Der erste Teil des „Loslassens“ bedeutet, alle negativen Emotionen loszulassen. Wir haben bereits mehrfach über dieses Thema Gemeinschaft gehalten. Haben wir das letzte Mal über die negative Emotion des Unterdrücktseins Gemeinschaft gehalten? (Das haben wir.) Worüber haben wir in diesem Zusammenhang Gemeinschaft gehalten? Was führt dazu, dass Menschen sich unterdrückt fühlen? (Gott hat Gemeinschaft darüber gehalten, dass Menschen in ihren Pflichten tun, was sie wollen, und nicht bereit sind, sich an die Regeln und Vorschriften der Kirche zu halten oder sich Beschränkungen zu fügen. Aufgrund ihrer Eigensinnigkeit und ihres Versagens, nach den Grundsätzen zu handeln, können sie ihre Pflichten nicht gut erfüllen, weshalb man sie oft zurechtstutzt. Wenn sie nicht über ihr Verhalten nachdenken und ihre Probleme nicht durch die Suche nach der Wahrheit lösen, werden sie sich unterdrückt fühlen.) Das letzte Mal haben wir über eine bestimmte Art von Situation Gemeinschaft gehalten, in der Menschen die negative Emotion des Unterdrücktseins empfinden, und zwar hauptsächlich deshalb, weil sie nicht tun können, was sie wollen. In diesem gemeinschaftlichen Austausch ging es in erster Linie um Situationen, in denen Menschen nicht tun können, was sie wollen, um die Dinge, die sie gerne tun würden, und um einige Verhaltensweisen von Menschen, die sich der Emotion des Unterdrücktseins hingeben. Dann haben wir über den Weg Gemeinschaft gehalten, den man einschlagen muss, um diese Emotion zu bewältigen. Habt ihr aus diesem mehrfachen gemeinschaftlichen Austausch über das Loslassen negativer Emotionen irgendwelche Schlussfolgerungen gezogen, ob er die Erscheinungsformen der negativen Emotionen des Menschen offenbarte oder den Menschen den Weg zeigte, wie man diese loslassen kann? Worauf zielt diese Praxis des Loslassens negativer Emotionen ab? Habt ihr über diese Frage nachgedacht, nachdem ihr euch diese gemeinschaftlichen Austausche angehört habt? (Gott, meinem Verständnis nach richtet sich diese Praxis an die Ansichten, die Menschen bezüglich der Dinge haben.) Das ist richtig, das ist ein Aspekt davon. Es betrifft die Ansichten, die Menschen bezüglich der Dinge haben. Diese Ansichten beziehen sich hauptsächlich auf die verschiedenen Ideen und Ansichten, an die man sich klammert, wenn man mit verschiedenen Menschen, Angelegenheiten und Dingen konfrontiert wird, und sie richten sich hauptsächlich an die verschiedenen Probleme, denen man in seinem normalen menschlichen Leben und Dasein begegnet. Dazu gehören zum Beispiel: wie man mit anderen umgehen sollte, wie man Feindseligkeiten entschärft oder welche Einstellung man gegenüber Ehe, Familie, Arbeit, Zukunftsaussichten, Krankheit, Alter, Tod und belanglosen Dingen im Leben haben sollte. Unter anderem geht es auch darum, wie man sich seinen Umständen und der Pflicht, die man ausführen soll, stellen sollte. Schneidet es diese Dinge nicht an? (Ja.) Was alle wichtigen Angelegenheiten und Grundsatzfragen betrifft, die sich auf ein normales menschliches Leben und Dasein beziehen: Wenn jemand die richtigen Ideen, Ansichten und Einstellungen hat, wird seine Menschlichkeit relativ normal sein. Mit „normal“ meine Ich, eine normale Vernunft und eine normale Perspektive und Haltung gegenüber den Dingen zu haben. Nur wer die richtigen Ideen und Ansichten hat, dem wird es beim Streben nach der Wahrheit leichtfallen, sie zu verstehen und in sie einzutreten. Das bedeutet, dass nur diejenigen mit normalen Ideen und normalen Ansichten, Perspektiven und Haltungen gegenüber Menschen und Dingen in der Lage sein werden, bei ihrem Streben nach der Wahrheit bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Wenn die Perspektive und Haltung einer Person gegenüber Menschen und Dingen sowie ihre Ideen, Ansichten und Einstellungen allesamt negativ sind, nicht dem Gewissen und der Rationalität einer normalen Menschlichkeit entsprechen und radikal, stur und unrein sind – kurz gesagt, wenn sie alle negativ, ablehnend und depressiv sind – wenn eine Person, die diese Art von negativen Ideen und Ansichten hat, nach der Wahrheit strebt, wird es ihr dann leichtfallen, sie zu verstehen und zu praktizieren? (Nein.) Von einem theoretischen Blickpunkt aus ist das für euch sehr leicht zu sagen, aber wirklich verstehen tut ihr es eigentlich nicht. Um es einfach auszudrücken: Wenn eine Person im Hinblick auf die verschiedenen negativen Emotionen, über die wir Gemeinschaft halten, eine negative und falsche Perspektive und Haltung gegenüber verschiedenen Menschen, Angelegenheiten und Dingen hat, mit denen sie in ihrem Leben und auf ihrem Lebensweg konfrontiert wird, wird sie dann in der Lage sein, die Wahrheit zu verstehen? (Nein.) Wenn sie sich immer negativen Emotionen hingibt, kann sie dann ein reines Verständnis von Gottes Worten erlangen? (Nein.) Wenn sie immerzu von den Gedanken und Ansichten negativer Emotionen beherrscht, kontrolliert und beeinflusst wird, werden dann ihre Perspektive und Haltung zu allen Dingen und ihre Ansichten über Dinge, die ihr widerfahren, nicht negativ sein? (Das werden sie.) Was ist in diesem Zusammenhang mit „negativ“ gemeint? Können wir zunächst einmal sagen, dass es den Tatsachen und objektiven Gesetzen zuwiderläuft? Verstößt es gegen die Naturgesetze, an die sich der Mensch halten sollte, sowie gegen die Tatsache von Gottes Souveränität? (Ja.) Wenn Menschen diese negativen Ideen und Ansichten mit sich herumtragen, während sie Gottes Worte hören und lesen, können sie Seine Worte dann wirklich akzeptieren und sich ihnen unterwerfen? Können sie Unterwerfung unter und Vereinbarkeit mit Gott erreichen? (Nein.) Gebt mir ein Beispiel, das dies veranschaulicht, damit ich sehen kann, ob ihr es verstanden habt. Findet ein Beispiel, bei dem es um wichtige Fragen des Lebens und des Überlebens geht, wie zum Beispiel Fragen zu Ehe, Familie, Kindern oder Krankheit, zur Zukunft, zum Schicksal, ob das Leben reibungslos verläuft, zum eigenen Wert, sozialen Status oder zu persönlichen Interessen usw. (Ich erinnere mich, dass Gott beim letzten Mal in Seinem gemeinschaftlichen Austausch sagte, dass Menschen, wenn sie sich mit Krankheit konfrontiert sehen, in negativen Emotionen wie Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis versinken und große Angst vor dem Sterben haben. Dies beeinträchtigt ihre Fähigkeit, ihre Pflicht zu erfüllen und ein normales Leben zu führen, und macht sie unfähig, sich objektiven Gesetzen zu fügen. Tatsächlich sind Leben und Tod der Menschen, wann sie krank werden und wie sehr sie leiden müssen alles von Gott vorherbestimmt. Die Menschen sollten diesen Situationen mit einer angemessenen, positiven Einstellung begegnen und sie erleben. Sie sollten sich um die notwendige Behandlung ihrer Krankheit kümmern und die Pflicht, die sie tun sollen, ausführen – sie sollten einen positiven Zustand des Seins beibehalten und nicht in dieser Krankheit gefangen sein. Aber wenn Menschen in negativen Emotionen schwelgen, glauben sie weder an Gottes Souveränität noch daran, dass Gott ihr Leben und ihren Tod vorherbestimmt hat. Sie sind einfach nur besorgt, eingeschüchtert und ängstlich wegen ihrer Krankheit. Sie werden immer besorgter und ängstlicher – sie lassen sich nicht von der Wahrheit der Souveränität Gottes über das Schicksal des Menschen leiten und tragen Gott nicht in ihren Herzen.) Das ist ein großartiges Beispiel. Bezieht sich dies auf die Frage, welche Einstellung die Menschen zu der wichtigen Angelegenheit von Leben und Tod haben sollten? (Ja.) Wisst ihr alle etwas über dieses Thema? Es geht hier darum, sich dem eigenen Leben und Sterben zu stellen. Bezieht sich das auf Probleme, die in den Bereich der normalen Menschlichkeit fallen? (Ja.) Dies ist ein wichtiges Thema, dem sich jeder stellen muss. Auch wenn du jung oder bei bester Gesundheit bist und dich noch nie mit Fragen um Leben und Tod auseinandergesetzt oder diese erlebt hast, wird irgendwann unweigerlich der Tag kommen, an dem es soweit ist – das ist etwas, dem sich jeder stellen muss. Als normaler Mensch ist das in jedem Fall die wichtigste Frage, der du in deinem Leben begegnen wirst, ob du nun persönlich davon betroffen bist oder es dich überhaupt nicht berührt. Sollten Menschen also, wenn sie mit der wichtigen Frage des Todes konfrontiert werden, nicht darüber nachdenken, wie sie mit dieser Angelegenheit umgehen sollten? Werden sie dazu nicht zu einigen menschlichen Methoden greifen? An welchen Ansichten sollten die Menschen festhalten? Ist das nicht eine praktische Frage? (Ja.) Wenn die Menschen in negativen Emotionen schwelgen, was werden sie dann denken? Wir haben darüber bereits Gemeinschaft gehalten – wenn die Menschen nach den Gedanken und Ansichten negativer Emotionen leben, entsprechen ihre Handlungen und Äußerungen der Wahrheit oder nicht? Stimmen sie mit der Denkweise einer normalen Menschlichkeit überein oder nicht? (Nein, das tun sie nicht.) Sie stimmen nicht mit der Denkweise einer normalen Menschlichkeit überein, geschweige denn mit der Wahrheit. Sie stimmen nicht mit objektiven Tatsachen oder objektiven Gesetzen überein und schon gar nicht mit der Souveränität Gottes.

Was ist letztendlich das Ergebnis unseres gemeinschaftlichen Austausches über das Loslassen verschiedener negativer Emotionen? Wie kann man das „Loslassen“ konkret ausführen und praktizieren, um die Denkweise und Vernunft einer normalen Menschlichkeit zu besitzen, beziehungsweise, um die Gedanken, Perspektiven und Sichtweisen zu besitzen, die jemand mit normaler Menschlichkeit und Vernunft haben sollte? Welches sind die konkreten Schritte oder Wege der Praxis, die zu diesem „Loslassen“ gehören? Ist der erste Schritt nicht, zu erkennen, ob deine Sichtweisen zu den Dingen, mit denen du konfrontiert wirst, korrekt sind und ob sie irgendwelche negativen Emotionen beinhalten? Das ist der erste Schritt. Nehmen wir das zuvor erwähnte Beispiel über den Umgang mit Krankheit und Tod: Zuerst solltest du deine Ansichten zu diesen Angelegenheiten analysieren, ob sich darin negative Emotionen finden lassen, ob du zum Beispiel wegen diesen Fragen Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis empfindest und wie deine Betrübnis, deine Beklemmung und deine Besorgnis entstehen, und du solltest die Ursache dieser Probleme erforschen. Wenn du dann mit deiner Analyse fortfährst, wirst du feststellen, dass du diese Angelegenheiten nicht vollständig verstanden hast. Du hast nicht klar erkannt, dass die Menschheit in allen Belangen in Gottes Händen liegt und unter Seiner Souveränität steht. Selbst wenn sie krank werden oder dem Tod ins Auge blicken, sollten sich die Menschen nicht in diesen Dingen verstricken. Stattdessen sollten sie sich den Anordnungen und Orchestrierungen Gottes unterwerfen und sich nicht von Krankheit oder Tod einschüchtern oder überwältigen lassen. Sie sollten weder Angst vor diesen Dingen haben noch ihr normales Leben und die Ausführung ihrer Pflichten davon beeinflussen lassen. Zum einen sollten sie die Souveränität Gottes aktiv erfahren und sie anerkennen und sich Seinen Orchestrierungen und Anordnungen unterwerfen, während sie eine Krankheit durchmachen, und wenn nötig, können sie sich behandeln lassen. Das bedeutet, sie sollten sich diesem Prozess aktiv stellen, ihn erleben und anerkennen. Zum anderen sollten sie in ihren Herzen ein korrektes Verständnis über diese Angelegenheiten entwickeln und daran glauben, dass alles in Gottes Händen liegt. Die Menschen können nur ihren Teil tun und sollten sich für alles andere dem himmlischen Willen unterwerfen. Denn alles liegt in Gottes Händen, und das Leben und der Tod der Menschen sind von Gott vorherbestimmt. Selbst wenn die Menschen tun, was sie tun sollen, ändert sich das letztendliche Ergebnis all dessen nicht nach ihrem Willen und wird nicht von den Menschen bestimmt, richtig? (Richtig.) Wenn du mit einer Krankheit konfrontiert wirst, solltest du zuerst dein eigenes Herz erforschen und alle negativen Emotionen identifizieren. Du solltest dein Verständnis der Sache und die Sichtweisen, die du in deinem Herzen hegst, überprüfen, ob du unter der Kontrolle oder dem Joch negativer Emotionen stehst und wie diese negativen Emotionen entstanden sind. Folgende Dinge solltest du analysieren: was dich beunruhigt, wovor du dich fürchtest, wo du dich unsicher fühlst und welche Dinge du aufgrund deiner Krankheit nicht loslassen kannst. Dann solltest du die Ursache der Dinge erforschen, die dir Sorgen und Angst machen und dich einschüchtern, und sie nach und nach eines nach dem anderen beseitigen. Du solltest zunächst einmal analysieren und ergründen, ob diese negativen Elemente in dir vorhanden sind, und wenn sie das sind, analysieren und bestimmen, ob sie korrekt sind oder ob es Elemente gibt, die nicht mit der Wahrheit übereinstimmen. Wenn du Elemente findest, die nicht mit der Wahrheit übereinstimmen, solltest du in den Worten Gottes nach Antworten suchen und Schritt für Schritt nach der Wahrheit suchen, um diese zu beseitigen. Du solltest danach streben, einen Zustand zu erreichen, in dem dich diese negativen Elemente nicht mehr beunruhigen, beeinflussen oder binden, damit sie weder dein normales Leben noch deine Arbeit noch die Ausführung deiner Pflichten beeinträchtigen oder die Ordnung deines Lebens stören. Und natürlich sollten sie auch nicht deinen Glauben an Gott und das Folgen Seines Weges beeinflussen. Zusammengefasst besteht das Ziel darin, dass du schließlich in der Lage bist, diese Art von Problemen, denen du begegnest oder begegnen wirst, mit Vernunft, Korrektheit, Objektivität und Sorgfalt anzugehen. Ist das nicht der Prozess des Loslassens? (Das ist er.) Das ist der konkrete Pfad der Praxis. Könnt ihr zusammenfassen, was der konkrete Pfad der Praxis ist? (Zuerst muss man die Angelegenheit verstehen, der man sich gegenübersieht, analysieren, ob man während dieses Prozesses negative Emotionen hat, dann Antworten in den Worten Gottes suchen, die Wahrheit suchen, um diese negativen Emotionen zu beseitigen, und sich nicht von ihnen stören lassen oder zulassen, dass sie das eigene Leben oder die Ausführung der eigenen Pflichten beeinträchtigen. Außerdem sollte man daran glauben, dass die Angelegenheiten, mit denen man konfrontiert wird, aus der Souveränität und den Anordnungen Gottes resultieren. Mit dieser Art von Verständnis können die Menschen schließlich Unterwerfung erreichen und auf positive und proaktive Weise praktizieren.) Sagt Mir, wenn Menschen, die in negativen Emotionen leben, krank werden, wie verhalten sie sich dann normalerweise? Wie erkennst du, dass du negative Emotionen hast? (Erst einmal ist da eine Menge Angst, und uns kommen willkürliche Gedanken wie: „Was ist das für eine Krankheit? Wird sie mir viel Leid bringen, wenn ich sie nicht heilen kann? Wird sie schließlich tödlich enden? Werde ich später meine Pflicht noch tun können?“ Wir werden über diese Dinge nachdenken und uns deswegen Sorgen machen und uns fürchten. Manche Menschen werden beginnen, mehr auf ihre Gesundheit zu achten und nicht bereit sein, einen Preis für die Ausführung ihrer Pflicht zu zahlen, weil sie denken, dass ihre Krankheit sich bessern könnte, wenn sie einen geringeren Preis zahlen. Das sind alles negative Emotionen.) Negative Emotionen können aus zwei Perspektiven betrachtet werden. Eine Perspektive ist, dass du wissen solltest, was du in deinem eigenen Kopf denkst. Wenn du krank wirst, denkst du vielleicht: „Oh nein, wie bin ich an diese Krankheit gekommen? Habe ich mich bei jemandem angesteckt? Liegt es daran, dass ich erschöpft bin? Wird sich diese Krankheit verschlimmern, wenn ich mich weiterhin verausgabe? Wird sie schmerzhafter werden?“ Das ist eine Perspektive; du kannst die Dinge in deinen Gedanken wahrnehmen. Die andere Perspektive ist: Wenn du diese Gedanken hast, wie äußern sie sich in deinem Verhalten? Wenn Menschen Gedanken haben, haben diese einen entsprechenden Einfluss auf ihre Handlungen. Die Handlungen, das Verhalten und die Vorgehensweisen der Menschen werden alle von verschiedenen Gedanken gesteuert. Wenn die Menschen diese negativen Emotionen haben, bringen diese verschiedene Gedanken hervor, und unter der Kontrolle dieser Gedanken durchlaufen ihre Einstellungen oder ihre Vorgehensweisen in Bezug auf die Ausführung ihrer Pflichten eine Veränderung. Früher haben sie zum Beispiel manchmal gleich nach dem Aufwachen mit der Ausführung ihrer Pflichten begonnen. Aber wenn es jetzt Zeit ist, aufzustehen, fangen sie an zu grübeln: „Könnte diese Krankheit auf Erschöpfung zurückzuführen sein? Vielleicht sollte ich noch etwas länger schlafen. Ich habe in der Vergangenheit zu viel gelitten und war zu oft erschöpft. Ich muss mich jetzt darauf konzentrieren, mich um meinen Körper zu kümmern, damit meine Krankheit nicht schlimmer wird.“ Geleitet von diesen aktiven Gedanken, stehen sie später auf als sonst. Wenn es ums Essen geht, überlegen sie: „Meine Krankheit könnte mit mangelnder Ernährung zusammenhängen. Früher konnte ich alles essen, aber jetzt muss ich wählerisch sein. Ich sollte mehr Eier und Fleisch essen, damit meine Ernährung Schritt halten kann und mein Körper stark wird – auf diese Weise werde ich nicht mehr unter meiner Krankheit leiden müssen.“ Wenn es um die Ausführung ihrer Pflichten geht, denken sie auch ständig darüber nach, wie sie auf ihren Körper achten können. Früher streckten sie sich nach einer oder zwei Stunden ununterbrochener Arbeit höchstens oder standen auf und bewegten sich. Doch jetzt haben sie es sich zur Regel gemacht, sich alle halbe Stunde zu bewegen, um Erschöpfung vorzubeugen. Wenn sie bei Versammlungen Gemeinschaft halten, versuchen sie, so wenig wie möglich zu sprechen, weil sie denken: „Ich muss lernen, auf meinen Körper zu achten.“ Früher haben sie ohne zu zögern geantwortet, egal was oder wann man sie gefragt hat. Aber jetzt wollen sie weniger reden, um ihre Kräfte zu schonen, und wenn jemand zu viele Fragen stellt, sagen sie: „Ich muss mich ausruhen.“ Verstehst du, sie sind nun besonders besorgt um ihren physischen Körper, was ein Unterschied zu früher ist. Oftmals achten sie auch konsequent darauf, Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen, regelmäßig Obst zu essen und Sport zu treiben. Sie denken: „Früher war ich zu dumm und unwissend und wusste nicht, wie ich Acht auf meinen Körper geben sollte. Ich ließ mich von meinem Appetit leiten und gab mich der Völlerei hin. Wenn ich mich jetzt, wo es Probleme mit meinem Körper gibt, nicht auf meine Gesundheit konzentriere, wenn meine Krankheit schwerwiegend verläuft und ich meine Pflicht nicht tun kann, werde ich dann immer noch Segnungen erhalten? Ich muss in Zukunft darauf achten, dass ich mich um meinen Körper kümmere und keine Beschwerden entstehen lasse.“ Also fangen sie an, auf ihre Gesundheit zu achten, und sie tun ihre Pflichten nicht mehr mit voller Hingabe. Sie bereuen und bedauern sogar das Leid, das sie in der Vergangenheit bei der Ausführung ihrer Pflichten erduldeten, und den Preis, den sie bezahlten. Entstehen diese Gedanken und Verhaltensweisen nicht aus negativen Emotionen und werden sie nicht von ihnen beeinflusst? Diese Gedanken und Verhaltensweisen werden tatsächlich von diesen negativen Emotionen verursacht. Können diese Gedanken und Verhaltensweisen zusammen mit ihren negativen Emotionen ihnen denn dabei helfen, mehr an Gott zu glauben und ihre Pflichten mit mehr Hingabe auszuführen? Auf keinen Fall. Was wird letztendlich das Ergebnis sein? Sie werden ihre Pflichten nachlässig und ohne Treue tun. Können sie, wenn sie etwas tun, die Wahrheit suchen und nach den Grundsätzen der Wahrheit handeln? (Nein, das können sie nicht.) Während sie von diesen negativen Emotionen gesteuert werden, werden sie tun, was immer sie wollen, die Wahrheit beiseitelegen und sie nicht schätzen oder in die Praxis umsetzen. Alles, was sie tun, alles, was sie in die Praxis umsetzen, wird sich um die Gedanken drehen, die durch ihre eigenen negativen Emotionen hervorgebracht werden. Kann so jemand das Streben nach der Wahrheit erreichen? (Nein, das kann er nicht.) Sind solche Gedanken dann die Gedanken, die Menschen mit normaler Menschlichkeit haben sollten? (Nein, das sind sie nicht.) Da diese Art von Gedanken nicht die Gedanken sind, die Menschen mit normaler Menschlichkeit haben sollten, was glaubt ihr, was sie falsch machen? (Die Menschen haben kein Verständnis für Gottes Souveränität und Seine Anordnungen. In Wirklichkeit liegen all diese Krankheiten in Gottes Händen. Das Ausmaß des Leidens, das eine Person ertragen sollte, wird ebenfalls von Gott bestimmt und angeordnet. Wenn eine Person jedoch in negativen Emotionen lebt, neigt sie dazu, auf Listen zurückzugreifen, und wird von abwegigen und absurden Gedanken und Sichtweisen gesteuert. Sie verlässt sich auf menschliche Vorgehensweisen und schätzt ihren physischen Körper.) Ist es richtig für einen Menschen, den eigenen physischen Körper so zu schätzen? Welchen Wert hat das für einen Menschen, wenn er sich übermäßig um seinen physischen Körper sorgt und ihn wohlgenährt, gesund und bei Kräften hält? Welchen Sinn hat es, so zu leben? Welchen Wert hat das Leben eines Menschen? Besteht er nur darin, fleischlichen Genüssen wie Essen, Trinken und Unterhaltung zu frönen? (Nein, das tut er nicht.) Was dann? Bitte, teilt eure Gedanken mit. (Die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu erfüllen, ist das Mindeste, das ein Mensch in seinem Leben erreichen sollte.) Das ist korrekt. Sag Mir, wenn die alltäglichen Handlungen und Gedanken eines Menschen sein ganzes Leben lang nur darauf ausgerichtet sind, Krankheit und Tod zu vermeiden, seinen Körper gesund und frei von Krankheiten zu halten und nach einem langen Leben zu streben, hat ein solches Leben den Wert, den das Leben eines Menschen haben sollte? (Nein, das hat es nicht.) Das ist nicht der Wert, den das Leben eines Menschen haben sollte. Was also ist der Wert, den das Leben eines Menschen haben sollte? Gerade hat jemand die Erfüllung der Pflicht eines geschaffenen Wesens erwähnt, was einen konkreten Aspekt darstellt. Gibt es noch etwas? Erzählt Mir von den Bestrebungen, die ihr normalerweise habt, wenn ihr betet oder einen Entschluss fasst. (Sich Gottes Anordnungen und Orchestrierungen für uns zu unterwerfen.) (Die von Gott für uns vorgesehene Rolle gut zu erfüllen und unsere Mission und unsere Verantwortung zu erfüllen.) Noch etwas? Einerseits geht es darum, die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu erfüllen. Auf der anderen Seite geht es darum, alles in eurer Macht Stehende zu tun, zumindest an einen Punkt zu kommen, an dem euer Gewissen euch nicht anklagt, an dem ihr mit eurem Gewissen im Reinen sein und euch in den Augen anderer als akzeptabel erweisen könnt. Um noch einen Schritt weiterzugehen: Du musst im Laufe deines Lebens, unabhängig von der Familie, in die du geboren wurdest, deiner Bildung oder deinem Kaliber, ein Verständnis der Grundsätze besitzen, die die Menschen in ihrem Leben begreifen sollten. Zum Beispiel, welchen Weg die Menschen einschlagen sollten, wie sie leben sollten und wie sie ein sinnvolles Leben führen können – du solltest den wahren Wert des Lebens zumindest ansatzweise erforschen. Dieses Leben darf nicht umsonst gelebt werden, und man darf nicht umsonst auf diese Erde kommen. Ein weiterer Aspekt ist, dass du zu Lebzeiten deinen Auftrag erfüllen musst; das ist das Wichtigste. Damit ist nicht gemeint, dass du eine wichtige Mission, eine wichtige Pflicht oder eine große Verantwortung erfüllen sollst, aber du solltest zumindest irgendetwas erreichen. In der Kirche gibt es zum Beispiel Menschen, die ihre ganze Kraft und die Energie ihres ganzen Lebens für die Verbreitung des Evangeliums einsetzen, einen hohen Preis bezahlen und viele Menschen gewinnen. Deshalb glauben sie, dass sie ihr Leben nicht umsonst gelebt haben, dass ihr Leben Wert hat und ihnen ein Trost ist. Wenn sie mit Krankheit oder Tod konfrontiert werden, wenn sie ihr ganzes Leben Revue passieren lassen und sich an alles erinnern, was sie je getan haben, über den Weg, den sie gegangen sind, finden sie Trost in ihren Herzen. Sie machen sich keine Vorwürfe und bereuen nichts. Manche Menschen scheuen keine Mühen, wenn sie in der Kirche die Position eines Leiters einnehmen oder für einen bestimmten Aspekt der Arbeit verantwortlich sind. Sie entfalten ihr volles Potenzial und setzen ihre ganze Kraft und ihre ganze Energie ein und zahlen den Preis für die Arbeit, die sie tun. Durch ihre Bewässerung, Führung, Hilfe und Unterstützung helfen sie vielen Menschen, die in ihren eigenen Schwächen und Negativität verstrickt sind, Stärke zu finden und standhaft zu bleiben und sich nicht zurückzuziehen, sondern in die Gegenwart Gottes zurückzukehren und schließlich sogar Zeugnis für Ihn abzulegen. Während ihrer Zeit als Leiter erfüllen sie außerdem viele bedeutende Aufgaben, mustern mehr als nur ein paar böse Menschen aus, schützen viele Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk und schaffen es, eine Reihe von erheblichen Verlusten wiedergutzumachen. All diese Erfolge finden während ihrer Zeit als Leiter statt. Wenn sie auf den Weg zurückblicken, den sie gegangen sind, an die Arbeit denken, die sie geleistet haben, und an den Preis, den sie im Laufe der Jahre gezahlt haben, sind sie frei von Reue und Selbstvorwürfen. Sie glauben, dass sie nichts getan haben, was sie bereuen müssten, und leben mit einem Gefühl der Wertschätzung und der Beständigkeit und des Trostes in ihren Herzen. Wie wunderbar das ist! Ist das nicht das Ergebnis? (Ja.) Dieses Gefühl von Beständigkeit und Trost, diese Abwesenheit von Reue, sind das Ergebnis und die Belohnung für das Streben nach positiven Dingen und der Wahrheit. Lasst uns keine hohen Ansprüche an die Menschen stellen. Stellen wir uns eine Situation vor, in der jemand vor einer Aufgabe steht, die er in seinem Leben tun sollte oder tun möchte. Nachdem er seinen Platz gefunden hat, bleibt er beständig und standhaft in seiner Position, nimmt große Mühen auf sich, zahlt den Preis und wendet all seine Energie auf, um das, woran er arbeiten und was er vollenden sollte, erfolgreich zu erreichen und abzuschließen. Wenn er schließlich vor Gott steht, um Rechenschaft abzulegen, ist er relativ zufrieden, ohne Selbstvorwürfe oder Reue in seinem Herzen. Er empfindet ein Gefühl von Trost und Belohnung, dass er ein wertvolles Leben gelebt hat. Ist dies nicht ein bedeutendes Ziel? Unabhängig vom Ausmaß, sagt Mir, ist es praktisch? (Es ist praktisch.) Ist es konkret? Es ist konkret genug, praktisch genug und realistisch genug. Um also ein wertvolles Leben zu führen und letztendlich eine solche Belohnung zu erhalten, ist es deiner Meinung nach wert, dass der physische Körper eines Menschen etwas leidet und einen kleinen Preis zahlt, selbst wenn ihm dadurch Erschöpfung und körperliche Krankheiten widerfahren? (Es ist es wert.) Wenn ein Mensch auf diese Welt kommt, ist das nicht nur, um die Freuden des Fleisches zu genießen, und auch nicht nur um zu essen, zu trinken und Spaß zu haben. Man sollte nicht nur für diese Dinge leben; das ist nicht der Wert eines menschlichen Lebens und auch nicht der richtige Weg. Der Wert eines menschlichen Lebens und der richtige Weg, den man einschlagen sollte, bestehen darin, etwas von Wert zu vollbringen und eine oder mehrere Aufgaben von Wert zu erfüllen. Das ist keine Karriere; das ist der richtige Weg, das, was man auch die richtige Aufgabe nennt. Sag Mir, lohnt es sich für eine Person, den Preis zu zahlen, um eine bestimmte Arbeit von Wert zu erledigen, ein sinnvolles und wertvolles Leben zu führen und nach der Wahrheit zu streben und sie zu erlangen? Wenn du dir wirklich wünschst, nach der Wahrheit zu streben und sie zu verstehen, den richtigen Weg im Leben einzuschlagen, deine Pflicht gut zu erfüllen und ein wertvolles und sinnvolles Leben zu führen, dann solltest du nicht zögern, all deine Energie einzusetzen, den Preis zu zahlen und all deine Zeit und all deine dir zur Verfügung stehenden Tage aufzuwenden. Wenn du währenddessen ein wenig krank wirst, macht das nichts, es wird dich nicht umbringen. Ist das nicht weitaus besser als ein Leben in Bequemlichkeit und Müßiggang, in dem du deinen physischen Körper so lange pflegst, bis er wohlgenährt und gesund ist und du letztendlich ein langes Leben hast? (Ja.) Welche dieser beiden Möglichkeiten führt eher zu einem wertvollen Leben? Welche kann den Menschen Trost spenden und sie nichts bereuen lassen, wenn sie schließlich am Ende dem Tod gegenüberstehen? (Ein sinnvolles Leben zu führen.) Ein sinnvolles Leben zu führen bedeutet, im Herzen Ergebnisse und Trost zu verspüren. Und was ist mit den Menschen, die wohlgenährt sind und bis zu ihrem Tod einen rosigen Teint behalten? Sie streben kein sinnvolles Leben an, also wie fühlen sie sich, wenn sie sterben? (Als hätten sie vergeblich gelebt.) Diese zwei Worte sind prägnant – vergeblich leben. Was bedeutet „vergeblich leben“? (Sein Leben verschwenden.) Vergeblich leben, sein Leben verschwenden – worauf basieren diese beiden Ausdrücke? (Am Ende ihres Lebens stellen sie fest, dass sie nichts erreicht haben.) Was sollte ein Mensch denn erreichen? (Er sollte die Wahrheit erlangen oder wertvolle und sinnvolle Dinge in seinem Leben vollbringen. Er sollte die Dinge gut machen, die ein geschaffenes Wesen tun sollte. Tut er all das nicht und lebt nur für seinen physischen Körper, wird er das Gefühl haben, dass sein Leben vergeblich war und er es verschwendet hat.) Wenn sie dem Tod ins Auge blicken, werden sie sich fragen, was sie ihr ganzes Leben lang getan haben. Sie werden sagen: „Oh, ich habe nur daran gedacht, jeden Tag zu essen, zu trinken und Spaß zu haben. Ich war bei guter Gesundheit und nie krank. Mein ganzes Leben verlief friedlich. Aber jetzt im Alter und kurz vor dem Tod frage ich mich: wohin werde ich nach dem Tod gehen? Werde ich in die Hölle oder in den Himmel kommen? Was wird Gott für mein Ende anordnen? Was wird mein Bestimmungsort sein?“ Sie werden sich unwohl fühlen. Als sie ihr ganzes Leben lang körperliche Bequemlichkeiten genossen, waren sie sich nicht bewusst, wie es um sie steht, doch jetzt naht der Tod und sie fühlen sich unwohl. Wird sie dieses Unwohlsein nicht dazu bringen, darüber nachzudenken, ihre Versäumnisse wiedergutzumachen? Haben sie an diesem Punkt denn noch Zeit, irgendetwas wiedergutzumachen? (Es ist keine Zeit mehr.) Sie haben nicht mehr die Kraft zu laufen, noch haben sie die Kraft zu sprechen. Selbst wenn sie einen kleinen Preis zahlen oder ein wenig Mühsal ertragen wollten, ist ihr Körper nicht kräftig genug. Selbst wenn sie hinausgehen und das Evangelium predigen wollten, sind sie nicht in der körperlichen Verfassung dazu. Außerdem fehlt ihnen jegliches Verständnis der Wahrheit und sie können über kein Quäntchen davon Gemeinschaft halten. Ihnen bleibt keine Zeit mehr, etwas wiedergutzumachen. Nehmen wir an, sie wollen sich ein paar Loblieder anhören. Während sie ihnen lauschen, schlafen sie ein. Nehmen wir an, sie möchten sich eine Predigt anhören. Während sie ihr zuhören, werden sie schläfrig. Sie haben keine Energie mehr und können sich nicht mehr konzentrieren. Sie denken darüber nach, was sie all die Jahre getan haben und wofür sie ihre Energie eingesetzt haben. Jetzt sind sie im fortgeschrittenen Alter und wollen sich ihrer eigentlichen Aufgabe widmen, aber ihr schwächelnder Körper lässt es nicht mehr zu. Sie haben einfach keine Energie mehr, sie können nichts mehr lernen, selbst wenn sie es wollten, und ihre Reaktionen sind langsam. Viele der Wahrheiten können sie nicht verstehen, und wenn sie versuchen, mit anderen Gemeinschaft zu halten, sind alle zu beschäftigt und haben keine Zeit für den gemeinschaftlichen Austausch mit ihnen. In allem, was sie tun, fehlen ihnen die Grundsätze und ein Weg. Was wird am Ende mit ihnen geschehen? Je mehr sie darüber nachdenken, desto unwohler wird ihnen. Je mehr sie darüber nachdenken, desto reumütiger werden sie. Je mehr sie darüber nachdenken, desto mehr Dinge bedauern sie. Am Ende bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auf den Tod zu warten. Ihr Leben ist vorbei, und es gibt keine Möglichkeit, etwas wiedergutzumachen. Empfinden sie Reue? (Ja.) Es ist zu spät! Sie haben keine Zeit mehr. Wenn sie dem Tod ins Auge sehen, erkennen sie, dass der Genuss eines Lebens voll physischer Bequemlichkeit vollständig bedeutungslos ist. Sie durchschauen nun alles und wollen das Schiff herumreißen, um nach der Wahrheit zu streben, ihre Pflicht zu erfüllen und etwas Gutes tun, aber sie können nichts erreichen oder sich in irgendeiner Hinsicht um etwas bemühen. Dieses Leben ist fast vorbei; es wird voller Reue, Bedauern und Unwohlsein enden. Was ist das endgültige Ergebnis für solche Menschen, wenn sie dem Tod gegenüberstehen? Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als voller Bedauern, Reue und Unwohlsein zu sterben. Sie haben ihr Leben vergeudet! Ihr physischer Körper hat keine Mühsal erlitten. Sie haben nichts außer Bequemlichkeit genossen, ohne dem Wind oder der Sonne ausgesetzt zu sein oder Risiken einzugehen. Sie haben keinen Preis bezahlt. Sie haben bei bester Gesundheit gelebt, sind nur selten krank geworden und haben kaum einmal eine Erkältung gehabt. Sie haben sich gut um ihren physischen Körper gekümmert, aber leider keine Pflichten erfüllt oder Wahrheiten erlangt. Erst im Moment ihres Todes empfinden sie Reue. Und was ist, wenn sie Reue empfinden? Das nennt man „die Suppe auslöffeln, die man sich selbst eingebrockt hat“!

Wenn ein Mensch ein wertvolles und sinnvolles Leben führen möchte, muss er nach der Wahrheit streben. Vor allem sollte er eine korrekte Lebensanschauung haben, sowie die richtigen Gedanken und Sichtweisen zu den verschiedenen großen und kleinen Angelegenheiten, denen er im Leben und auf seinem Lebensweg begegnet. Er sollte auch all diese Angelegenheiten aus der richtigen Perspektive und mit der richtigen Haltung betrachten und nicht mit extremen oder radikalen Gedanken und Sichtweisen die verschiedenen Probleme betrachten, mit denen er im Laufe seines Lebens oder in seinem Alltag konfrontiert wird. Natürlich darf er diese Dinge auch nicht aus einer weltlichen Perspektive betrachten, sondern sollte solche negativen und falschen Gedanken und Sichtweisen loslassen. Wenn du das erreichen möchtest, solltest du zuerst die verschiedenen negativen Gedanken, die Menschen hegen, analysieren, aufdecken und erkennen und dann die Fähigkeit erlangen, deine verschiedenen negativen Emotionen zu verändern, zu korrigieren, von ihnen abzulassen und richtige und positive Gedanken und Sichtweisen sowie die richtigen Perspektiven und Haltungen für die Betrachtung von Menschen und Dingen erlangen. Auf diese Weise wirst du über das notwendige Gewissen und die notwendige Vernunft verfügen, um nach der Wahrheit zu streben. Ganz konkret könnte man natürlich sagen, dass eine Person, die die richtigen Ansichten, Perspektiven und Sichtweisen zur Betrachtung von Menschen und Dingen besitzt, über normale Menschlichkeit verfügt. Wenn Menschen diese Art von normaler Menschlichkeit und diese richtigen Gedanken und Sichtweisen besitzen, wird es für sie weitaus einfacher und weniger herausfordernd sein, nach der Wahrheit zu streben. Es ist so, wie wenn eine Person ein Ziel erreichen will – wenn sie den richtigen Weg eingeschlagen hat und in die richtige Richtung geht, dann wird sie, unabhängig von ihrer Geschwindigkeit, irgendwann ihr Ziel erreichen. Wenn jemand jedoch in die entgegengesetzte Richtung seines beabsichtigten Ziels geht, wird er sich, egal wie schnell oder langsam er geht, nur noch weiter von seinem Ziel entfernen. Wie lautet das Sprichwort? "Du fährst nach Norden, um in den Süden zu kommen." Das ist genauso, wie manche Menschen, die an Gott glauben und sich Rettung wünschen, aber nach Ruhm, Profit und Status streben, wodurch sie keine Chance auf Rettung haben. Was wird letztendlich ihr Ergebnis sein? Es wird mit Sicherheit Bestrafung sein. Ein Beispiel: Nehmen wir an, eine Person ist an Krebs erkrankt und hat Angst zu sterben. Sie weigert sich, den Tod zu akzeptieren, und betet ständig zu Gott, damit Er sie vor dem Tod schützt und ihr Leben um ein paar Jahre verlängert. Tag für Tag trägt sie die negativen Emotionen von Betrübnis, Beklemmung und Besorgnis in sich, obwohl sie es schafft, einige Jahre länger zu leben, ihr Ziel zu erreichen und das Glück zu erfahren, dass sich einstellt, wenn man dem Tod entgeht. Sie schätzt sich glücklich und glaubt, dass Gott so gut und wirklich großartig ist. Durch ihre eigenen Bemühungen, ihre wiederholten Bitten, ihre Selbstliebe und ihre Selbstfürsorge entgeht sie dem Tod und bleibt schließlich am Leben, genau, wie sie es sich gewünscht hat. Sie ist dankbar für Gottes Schutz, Gnade, Liebe und Barmherzigkeit. Jeden Tag dankt sie Gott und tritt vor Ihn, um Ihn dafür zu preisen. Oft weint sie, wenn sie Loblieder singt und über Gottes Worte reflektiert, und sie denkt darüber nach, wie wunderbar Gott ist: „Gott hat wirklich die Kontrolle über Leben und Tod; Er hat es mir erlaubt zu leben.“ Während sie jeden Tag ihre Pflicht tut, überlegt sie oft, wie sie Leiden vor Vergnügen stellen und in allem besser sein kann als andere, um ihr eigenes Leben zu bewahren und den Tod zu vermeiden – am Ende lebt sie dann noch einige Jahre länger und ist durchaus zufrieden und glücklich. Aber eines Tages verschlechtert sich ihr Zustand, und der Arzt gibt ihr die finale Nachricht, sich auf das Ende vorzubereiten. Nun schaut sie dem Tod ins Auge; sie ist wirklich kurz davor zu sterben. Wie wird sie reagieren? Ihre größte Angst hat sie eingeholt, ihre größte Sorge ist schließlich wahr geworden. Der Tag, vor dem sie sich am meisten scheute und den sie nie erleben wollte, ist gekommen. In einem Augenblick wird ihr das Herz schwer, und ihre Stimmung erreicht den Tiefpunkt. Sie hat keine Lust mehr, ihre Pflicht zu tun, und keine Worte mehr übrig, um zu Gott zu beten. Sie möchte Gott nicht länger loben oder hören, wie Er irgendwelche Worte spricht oder Wahrheiten an sie weitergibt. Sie glaubt nicht mehr daran, dass Gott Liebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Güte ist. Gleichzeitig kommt in ihr Reue auf: „All die Jahre habe ich es versäumt, mehr gutes Essen zu genießen und in meiner Freizeit etwas Spaß zu haben. Jetzt habe ich keine Chance mehr, diese Dinge zu tun.“ Ihr Verstand ist voller Kummer und Klagen und ihr Herz voller Schmerz, Beschwerden, Groll und Verleugnung gegenüber Gott. Dann verlässt sie voller Bedauern diese Welt. War Gott noch in ihrem Herzen, bevor sie starb? Hat sie immer noch an die Existenz Gottes geglaubt? (Sie hat nicht mehr geglaubt.) Wie kam es zu diesem Ergebnis? Begann es nicht alles mit den falschen Ansichten, die sie von Anfang an über Leben und Tod hatte? (Ja.) Nicht nur, dass sie von Anfang an falsche Gedanken und Sichtweisen hatte, sie hat sich dann auch, was noch schlimmer war, in ihrem Streben nach ihren eigenen Gedanken und Sichtweisen gerichtet und sich ihnen angepasst. Sie gab niemals auf und stürmte voran und rannte, ohne zurückzuschauen, den falschen Weg entlang. Das führte dazu, dass sie letztendlich den Glauben an Gott verlor – ihre Glaubensreise kam auf diese Weise zu ihrem Ende, und ihr Leben war damit abgeschlossen. Hat sie die Wahrheit erlangt? Hat Gott sie wirklich für Sich gewonnen? (Nein.) Als sie schließlich starb, änderten sich da die Ansichten und Haltungen über den Tod, an denen sie festhielt? (Nein.) Ist sie voller Trost, Freude und Frieden oder voller Bedauern, Widerwillen und Bitterkeit gestorben? (Sie ist voller Widerwillen und Bitterkeit gestorben.) Sie hat überhaupt nichts gewonnen. Sie hat die Wahrheit nicht erlangt, und Gott hat sie auch nicht für Sich gewonnen. Würdet ihr sagen, dass ein solcher Mensch Rettung erlangt hat? (Nein.) Er wurde nicht gerettet. Bevor er starb, ist er da nicht viel durch die Gegend gelaufen und hat sich enorm aufgewendet? (Ja, das hat er.) Genau wie andere Menschen glaubte er an Gott und tat seine Pflicht, und nach außen hin schien es keinen Unterschied zwischen ihm und anderen zu geben. Als er Krankheit und Tod erlebte, betete er zu Gott und gab seine Pflicht trotzdem nicht auf. Er arbeitete weiter, und das sogar auf dem gleichen Niveau wie zuvor. Es gibt jedoch etwas, das die Menschen verstehen und durchschauen sollten: Die Gedanken und Sichtweisen, die diese Person hegte, waren durchweg negativ und falsch. Unabhängig davon, wie viel sie litt oder welchen Preis sie bei der Ausführung ihrer Pflicht zahlte, hegte sie diese fehlerhaften Gedanken und Ansichten in ihrem Streben. Sie wurde ständig von ihnen beherrscht und brachte ihre negativen Emotionen in ihre Pflicht ein, in der Hoffnung, die Ausführung ihrer Pflicht Gott im Austausch für ihr eigenes Überleben anzubieten, um ihr Ziel zu erreichen. Das Ziel ihres Strebens bestand nicht darin, die Wahrheit zu verstehen oder zu erlangen oder sich allen Orchestrierungen und Anordnungen Gottes zu unterwerfen. Das Ziel ihres Strebens war das genaue Gegenteil davon. Sie wollte nach ihrem eigenen Willen und ihren eigenen Anforderungen leben und das erreichen, wonach sie strebte. Sie wollte ihr eigenes Schicksal und sogar ihr eigenes Leben und Sterben festlegen und orchestrieren. Und so kam es, dass sie am Ende des Weges überhaupt nichts gewonnen hat. Sie hat die Wahrheit nicht erlangt, und sie hat Gott letztendlich verleugnet und den Glauben an Ihn verloren. Selbst als der Tod nahte, verstand sie immer noch nicht, wie Menschen leben sollten und wie ein geschaffenes Wesen mit den Orchestrierungen und Anordnungen des Schöpfers umgehen sollte. Das ist das Erbärmlichste und Tragischste an ihr. Selbst an der Schwelle zum Tod verstand diese Person nicht, dass während des gesamten Lebens eines Menschen alles der Souveränität und Anordnung des Schöpfers untersteht. Wenn der Schöpfer möchte, dass du lebst, wirst du nicht sterben, selbst wenn du an einer tödlichen Krankheit leidest. Wenn der Schöpfer möchte, dass du stirbst, musst du sterben, wenn deine Zeit gekommen ist, selbst wenn du jung, gesund und stark bist. Alles untersteht der Souveränität und den Anordnungen Gottes, das ist Gottes Autorität, und niemand kann sich darüber erheben. Diese einfache Tatsache hat diese Person nicht verstanden – ist das nicht erbärmlich? (Ja.) Obwohl sie an Gott glaubte, an Versammlungen teilnahm, sich Predigten anhörte und ihre Pflicht tat, obwohl sie an Gottes Existenz glaubte, weigerte sie sich wiederholt anzuerkennen, dass das Schicksal des Menschen, einschließlich Leben und Tod, in Gottes Händen liegt und nicht dem menschlichen Willen unterliegt. Niemand stirbt, nur weil er es will, und niemand lebt weiter, nur weil er weiterleben will und den Tod fürchtet. Diese einfache Tatsache hat diese Person nicht begriffen. Selbst als sie dem Tod ins Auge sah, konnte sie das nicht verstehen, und sie war sich immer noch nicht bewusst, dass das Leben und Sterben eines Menschen nicht von ihm selbst bestimmt werden, sondern von der Vorherbestimmung des Schöpfers abhängen. Ist das nicht tragisch? (Ja.) Obwohl verschiedene negative Emotionen den Menschen unbedeutend erscheinen mögen, sind sie doch alle an der Einstellung beteiligt, mit der eine Person im Rahmen der normalen Menschlichkeit andere Menschen und Dinge betrachtet. Wenn eine Person allen Dingen, die in einem normalen menschlichen Leben und Dasein passieren, positiv gegenüberstehen kann, dann wird sie relativ wenige negative Emotionen haben. Außerdem kann man sagen, dass ihr Gewissen und ihre Vernunft relativ normal sein werden, wodurch es ihr leichter fallen wird, nach der Wahrheit zu streben und in die Wirklichkeit einzutreten, und so die Schwierigkeiten und Hindernisse zu reduzieren, denen sie begegnen wird. Wenn das Herz eines Menschen voller negativer Emotionen ist, was bedeutet, dass er in seiner Herangehensweise an die Herausforderungen des Lebens und Daseins von negativen Gedanken geradezu strotzt, dann wird er in seinem Streben nach der Wahrheit auf mehr Hindernisse und Schwierigkeiten stoßen. Wenn sein Wille, nach der Wahrheit zu streben, nicht stark ist, wenn er keinen großen Eifer für und kein enorm starkes Verlangen nach Gott hat, dann werden die Schwierigkeiten und Hindernisse, denen er bei seinem Streben nach der Wahrheit begegnet, erheblich sein. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass es für ihn schwierig sein wird, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Von der Ernsthaftigkeit seiner verdorbenen Disposition einmal abgesehen, werden allein schon diese negativen Emotionen ihn binden und jeden seiner Schritte erschweren. Wenn sich manche Menschen Hass, Wut, verschiedenen Arten von Schmerzen oder anderen Problemen gegenübersehen, sind die verschiedenen Gedanken, die in ihnen aufkommen, negativ. Das heißt, dass in fast jeder Angelegenheit ihr Zustand im Grunde immer von negativen Emotionen beherrscht wird. Wenn es dir an der notwendigen Entschlossenheit und Beharrlichkeit fehlt, um diese negativen Emotionen zu beseitigen und diesen Status negativer Emotionen hinter dir zu lassen, wird es für dich extrem schwierig sein, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Es wird nicht einfach sein. Das bedeutet, dass die Menschen, bevor sie in die Wirklichkeit des Strebens nach der Wahrheit eintreten, zunächst die grundlegendsten richtigen Gedanken, Ansichten und Haltungen zu jedem Problem besitzen müssen, das die normale Menschlichkeit betrifft. Nur dann können sie die Wahrheit begreifen und akzeptieren und allmählich in die Wahrheitsrealität eintreten. Bevor du offiziell dein Streben nach der Wahrheit beginnst, musst du zuerst deine verschiedenen negativen Emotionen beseitigen und diese Stufe überwinden. Sobald die Menschen diese Stufe überwunden haben und ihre Gedanken und Ansichten zu verschiedenen Angelegenheiten sowie die Perspektive und Haltung, aus und mit der sie Menschen und Dinge betrachten, alle korrekt sind, wird ihnen das Streben nach der Wahrheit und der Eintritt in die Wirklichkeit leichter fallen.

Das letzte Mal haben wir über einen Grund Gemeinschaft gehalten, warum in Menschen die negative Emotion des Unterdrücktseins aufkommt. Sie entsteht, weil sie nicht tun können, was sie wollen. Heute werden wir unseren gemeinschaftlichen Austausch fortsetzen und über einen weiteren Grund für das Auftreten dieser negativen Emotion des Unterdrücktseins sprechen, und zwar, dass Menschen oft in dieser Emotion des Unterdrücktseins leben, weil sie ihr Fachwissen nicht einsetzen können. Ist das nicht ein weiterer Grund? (Ja.) Das letzte Mal haben wir darüber gesprochen, dass manche Menschen in der Kirche oder in ihrem täglichen Leben oft tun möchten, was sie wollen und müßig herumlungern und ihre eigentliche Arbeit vernachlässigen. Und wenn dann ihre Wünsche unerfüllt bleiben, fühlen sie sich unterdrückt. Dieses Mal werden wir über die Erscheinungsformen einer anderen Gruppe von Menschen Gemeinschaft halten. Diese Menschen besitzen bestimmte Gaben, Stärken oder berufliche Fähigkeiten und Fertigkeiten oder sie beherrschen einen besonderen technischen Beruf und so weiter, aber in der Kirche können sie ihre Gaben, Stärken und beruflichen Fähigkeiten nicht wie gewöhnlich einsetzen. Infolgedessen sind sie oft niedergeschlagen und haben das Gefühl, dass das Leben in diesem Umfeld unangenehm und traurig ist und dass es ihnen an jeglicher Freude mangelt. Kurz gesagt, das Wort, das dieses Gefühl beschreibt, ist Unterdrücktsein. Wie werden solche Menschen in der weltlichen Gesellschaft genannt? Man nennt sie Fachleute, technische Experten und Spezialisten – kurz gesagt, werden sie Experten genannt. Welche Eigenschaften machen Experten aus? Sie haben eine hohe Stirn und wache Augen, tragen Brillen, laufen schnellen Schrittes und mit erhobenem Haupt, und um Angelegenheiten kümmern sie sich auf entschiedene und effiziente Weise. Ihr auffälligstes Merkmal ist, dass sie egal, wo sie hingehen, immer ihre Laptops in ihren Taschen mit sich führen. Man kann sie sofort als Fachleute und technische Experten erkennen. Kurz gesagt verfügen solche Menschen über bestimmte berufliche Fähigkeiten oder sind in einer bestimmten Art von Technologie relativ versiert. Sie haben eine professionelle Ausbildung und Unterweisung erhalten und eine professionelle Einweisung und Schulung durchlaufen. Einige von ihnen haben möglicherweise keine professionelle Unterweisung und Schulung erhalten, wurden aber mit bestimmten Talenten und Kalibern geboren. Solche Menschen werden als Fachleute und technische Experten bezeichnet. Wenn diese Menschen der Kirche beitreten, tragen sie, genau wie in der Gesellschaft, oft ihre Laptops mit sich herum und möchten überall, wo sie arbeiten, als Fachleute und technische Experten erkannt werden. Sie genießen es, wenn man sie Experten nennt, und bevorzugen es sogar, dass man ihrem Nachnamen den Zusatz „Professor“ voranstellt und so weiter; so möchten sie behandelt und angesprochen werden. Die Kirche ist jedoch ein besonderer Ort und ein Ort besonderer Arbeit. Sie unterscheidet sich von jeder Gruppe, jeder Organisation und jeder Einrichtung in der weltlichen Gesellschaft. Was wird hier normalerweise besprochen? Die Wahrheit, die Grundsätze, die Regeln und Arbeitsanordnungen sowie die Wahrung der Interessen des Hauses Gottes und des Zeugnisses für Gott. Konkreter wird von den Menschen natürlich auch verlangt, die Wahrheit zu praktizieren, sich Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen sowie den Anordnungen des Hauses Gottes und den von ihm vermittelten Grundsätzen zu unterwerfen und so weiter. Sobald diese expliziten Regeln propagiert werden und von den Menschen verlangt wird, sie zu praktizieren und einzuhalten, fühlen sich diese Experten, die der Kirche beigetreten sind, irgendwie ungerecht behandelt. Die Fähigkeiten, die sie erlernt haben oder das Wissen, das sie in bestimmten Bereichen haben, bleiben in der Kirche oft ungenutzt. Sie werden in der Regel nicht in wichtige Positionen gesetzt oder hoch angesehen, und sie werden oft ins Abseits gedrängt. Natürlich haben solche Menschen oft das Gefühl, untätig zu sein und dass ihre Fähigkeiten nicht genutzt werden. Was denken sie bei sich? „Oh, das ist genau wie in dem Sprichwort: ‚Wenn ein Tiger in die Steppe kommt, wird er von Hunden beleidigt!‘ Früher, als ich noch für dieses oder jenes staatliche oder ausländische Unternehmen gearbeitet habe, war das wirklich herrlich! Ich brauchte nicht einmal meine eigene Tasche zu tragen, und andere kümmerten sich für mich um jeden Aspekt meines täglichen Lebens und meiner Arbeit. Ich selbst musste mich um gar nichts kümmern. Ich war ein hochrangiger Experte, ein Meistertechniker und demnach ein hohes Tier in der Firma. Was bedeutet es, ein hohes Tier zu sein? Es bedeutet, dass das Unternehmen ohne mich nicht funktionieren könnte, dass es keine Aufträge ergattern könnte, und dass alle Mitarbeiter eine Pause einlegen müssten – das Unternehmen wäre von der Pleite bedroht, es könnte nicht ohne mich auskommen. Das waren die glorreichen Zeiten, in denen ich mich wirklich gesehen fühlte!“ Jetzt, wo sie an Gott glauben, wollen sie immer noch das gleiche Maß an Glorie genießen. Sie denken sich: „Mit meinen Fähigkeiten sollte es doch erst recht einen Platz für mich geben, um im Haus Gottes zu glänzen. Warum werde ich also nicht eingesetzt? Warum übersehen mich die Leiter und Brüder und Schwestern in der Kirche immer? Was fehlt mir im Vergleich zu anderen? Was das Aussehen angeht, sehe ich gut aus; was das Temperament angeht, ist meins nicht schlechter als das der anderen; was Ruf und Ansehen angeht, habe ich überhaupt keine Probleme; und was das Fachwissen angeht, ist meines erstklassig. Warum also schenkt mir niemand Beachtung? Warum hört niemand auf meine Worte und Vorschläge? Warum werde ich im Haus Gottes nicht gut aufgenommen? Könnte es sein, dass das Haus Gottes keinen Experten wie mich braucht? Wie kommt es, dass ich seit meiner Ankunft hier nirgendwo meine Fähigkeiten einsetzen kann? Es muss doch einen Aspekt der Arbeit des Hauses Gottes geben, der die technischen Fähigkeiten erfordert, die ich gelernt habe. Meine Expertise sollte hier geschätzt werden! Ich bin ein Fachmann, ich sollte ein Teamleiter, eine verantwortliche Person, ein Leiter sein – ich sollte andere Menschen leiten. Warum bin ich immer nur ein Untergebener? Niemand beachtet mich, niemand respektiert mich. Was ist hier los? Sollte ich wirklich so behandelt werden, wenn ich die Wahrheit nicht verstehe?“ Diese Fragen stellen sie sich wieder und wieder, aber sie können nie Antworten finden und verfallen so in die Emotion des Unterdrücktseins.

Einmal fragten Mich die Leute vom Chor, als sie zum Singen auf die Bühne kamen, nach ihren Frisuren. Ich sagte: „Schwestern können ihr Haar zu einem Pferdeschwanz binden oder es auf Ohrlänge oder bis zur Schulter schneiden lassen. Natürlich können sie auch einen Dutt oder eine Hochsteckfrisur tragen. Brüder können einen Bürstenschnitt oder einen Scheitel tragen. Schmuck oder Styling sind nicht nötig. Achtet einfach darauf, dass es ordentlich, gepflegt, adrett und natürlich aussieht. Kurz gesagt, solange ihr anständig und würdevoll wirkt und wie Christen ausseht, ist es gut. Das Wichtigste ist, dass ihr gut singt und das Programm gut aufführt.“ Waren Meine Worte klar? Waren sie leicht zu verstehen? (Ja.) Ich habe die Frisuren für Männer und Frauen deutlich erklärt. Was sind die Grundsätze für die Wahl der Frisur? Brüder können gescheiteltes Haar oder einen Kurzhaarschnitt tragen, und Schwestern können kurzes oder langes Haar haben. Langes Haar können sie zu einem Pferdeschwanz zusammenbinden, und wenn es kurz ist, sollen sie einfach darauf achten, dass es nicht zu kurz ist. Das ist ein Grundsatz. Der andere Grundsatz betrifft Gepflegtheit und Ordentlichkeit, ein positives und würdevolles Erscheinungsbild sowie einen positiven Charakter. Wir versuchen nicht, Stars oder Berühmtheiten in der Gesellschaft zu werden. Wir wollen kein glamouröses Image, sondern nur ein anständiges und würdevolles Erscheinungsbild. Kurz gesagt, man sollte gepflegt, ordentlich, anständig und würdevoll aussehen. Habe Ich Mich klar ausgedrückt? Sind diese beiden Grundsätze leicht zu verstehen und umzusetzen? (Das sind sie.) Haben die Menschen sie einmal gehört, haben sie ein klares Verständnis davon im Herzen, und es ist nicht notwendig, sie zu wiederholen. Sie sind wirklich leicht umzusetzen. Etwas mehr als zehn Tage später schickten sie mir ein Video. Ich schaute es mir an und sah drei oder vier Reihen von Schwestern. In der ersten Reihe hatten alle gestylte Haare, jede hatte eine andere Frisur, ein anderes Styling. Alle sahen unterschiedlich aus, jede ihrer Frisuren wirkte seltsam, und einige Schwestern in ihren Zwanzigern schienen in ihren Dreißigern oder Vierzigern zu sein, und manche sahen aus wie alte Damen. Kurz gesagt, jede hatte eine andere Frisur. Die Person, die Mir das Video geschickt hatte, sagte: „Wir haben viele verschiedene Frisuren für Dich zur Auswahl zusammengestellt. Du kannst Dir eine aussuchen, und wir kümmern uns darum. Das ist kein Problem für uns! Wenn Du Dir eine ausgesucht hast, sag einfach Bescheid, und wir erledigen den Rest, kein Problem!“ Was glaubt ihr, wie Ich Mich fühlte, nachdem Ich das Video gesehen hatte? Ich fühlte Mich ein bisschen abgestoßen, und nach genauerer Prüfung war Ich verärgert. Am Ende, als Ich an die Grundsätze zurückdachte, die Ich ihnen erklärt hatte, war Ich sprachlos. Ich wusste nicht, was Ich sagen sollte. Ich dachte: „Oh, diese Leute verstehen die menschliche Sprache nicht.“ Ich dachte darüber nach, was Ich gesagt hatte, und über die Grundsätze, die Ich ihnen vermittelt hatte – alles Dinge, die wirklich jeder verstehen und begreifen konnte. So einfache Dinge waren nicht schwer für die Leute, und sie waren machbar – warum schickten sie Mir so ein Video? Ich untersuchte die Angelegenheit und stellte fest, es lag nicht daran, dass Ich meinen Standpunkt nicht deutlich erklärt hatte, geschweige denn, ihnen angeschafft hätte, verschiedene Frisuren zu probieren. Dieses Verhalten hat zwei Gründe: Ein Grund ist, dass sie meine Worte nicht verstehen konnten. Der zweite Grund ist, dass Menschen, sobald sie in der Lage sind, etwas zu tun, sobald sie etwas verstehen und gewisse Fähigkeiten und Techniken beherrschen, ihren Platz im Universum nicht mehr kennen. Sie respektieren niemanden und wollen sich immer zur Schau stellen. Sie werden extrem arrogant. Selbst wenn sie Meine Worte verstehen, nehmen sie sie weder an noch setzen sie sie in die Praxis um. Sie nehmen sich Meine Worte nicht zu Herzen, halten sie nicht für wichtig und ignorieren einfach, was Ich sage. Sie interessieren sich einfach nicht dafür, was Ich von ihnen verlange oder was Ich brauche. Als sie Mich nach den Grundsätzen fragten, hatten sie in Wirklichkeit bereits entschieden, was sie tun würden und wie sie es tun würden. Mich zu fragen war für sie nur ein Schritt in ihrem Vorgehen. Ist es nicht irgendwie eine Verhöhnung, dass sie Mich das gefragt haben? (Ja.) Egal, was Ich sagte, als sie durch waren mit ihrer Verhöhnung, machten sie am Ende eh, was sie wollten, ohne Meine Worte auch nur im Geringsten zu befolgen. Sie waren so eigensinnig! Was dachten sie sich? „Du unterschätzt uns. Wir sind professionelle Fachleute. Wir haben in der Gesellschaft mit einflussreichen Menschen zu tun. Wir haben diese Fähigkeiten und Fachkenntnisse, und wir können ein gutes Leben führen und uns den Respekt der Leute verdienen, ganz egal, wo wir hingehen. Aber wenn wir dem Haus Gottes beitreten, werden wir zu Dienstleistenden, und man schaut ständig auf uns herab. Wir besitzen Fachkenntnisse, wir sind Experten, keine gewöhnlichen Menschen. Wir sollten im Haus Gottes respektiert werden. Du kannst unser Talent nicht so unterdrücken. Wir nutzen unsere Fachkenntnisse im Haus Gottes, und Du solltest uns fördern und unterstützen.“ Ist das nicht unhöflich und unvernünftig? (Ja.) Zeugt das von normaler Menschlichkeit? (Nein.) Als Ich das sah, dachte Ich: „Oh, mit diesen Menschen kann man nicht vernünftig reden!“ Als Ich ihnen die Grundsätze erklärte, habe Ich sie sogar mehrfach gefragt: „Habt ihr das verstanden? Werdet ihr euch das merken?“ Als sie vor Mir standen, haben sie mir alles hoch und heilig versprochen, doch kaum hatten sie sich umgedreht, brachen sie sofort ihr Wort. Was sie sagten, klang so gut: „Ich bin hier, um meine Pflicht auszuführen, um Gott zufriedenzustellen.“ Nennst du das deine Pflicht auszuführen? Versuchst du wirklich, Gott zufriedenzustellen? Du befriedigst dein Fleisch, deinen Wunsch nach Ansehen. Du bist hier, um deine eigene Karriere zu verfolgen, nicht um deine Pflicht zu erfüllen. Mit anderen Worten: Du bist ins Haus Gottes gekommen, um Unheil anzurichten. Sag Mir, wer hat das letzte Wort, wenn es um die Grundsätze geht, die die Menschen bei allen Aspekten der Arbeit des Hauses Gottes vertreten sollten? Bist du das? Oder Gott? (Gott hat das letzte Wort.) Sind deine Worte die Wahrheit, oder sind Gottes Worte die Wahrheit? (Gottes Worte sind die Wahrheit.) Alles, was ihr sagt, ist eine Art Glaubenslehre. Wenn diese Glaubenslehre nicht mit der Wahrheit übereinstimmt, wird sie zum Trugschluss. Da ihr zugebt, dass was Ich sage, die Wahrheit ist, warum könnt ihr es dann nicht akzeptieren? Warum hat es keine Wirkung, wenn Ich mit euch spreche? Wenn ihr vor Mir steht, sagt ihr gut klingende Sachen, aber hinter Meinem Rücken praktiziert ihr nicht die Wahrheit. Was geht hier vor? Wenn verdorbene Menschen nur ein bisschen Talent und Fachwissen oder ein paar Ideen besitzen, werden sie arrogant und überheblich und weigern sich, irgendjemandem zu gehorchen. Sie hören auf niemanden. Ist das nicht einfach extrem unvernünftig? Wenn ihr glaubt, ihr tut das Richtige, warum lasst ihr es Mich dann überprüfen? Wenn Ich eure Schwächen aufzeige und eure Fehler aufdecke, warum könnt ihr das nicht akzeptieren? Ihr versteht die Wahrheit nicht, aber Ich kann mit euch über die Wahrheit Gemeinschaft halten. Ich weiß, wie man im Einklang mit der Wahrheit, den Grundsätzen und dem Anstand von Heiligen handelt. Ich weiß, wie man sich auf eine Weise verhält, die für andere erbaulich ist. Wisst ihr das? Wenn ihr noch nicht einmal diese Dinge wisst, warum könnt ihr die Wahrheit noch immer nicht akzeptieren? Warum tut ihr nicht, was Ich sage?

Manche Menschen können sehr gut schreiben; sie haben eine natürliche Begabung, Sprache zu gestalten und Ideen zu vermitteln. Vielleicht verfügen sie auch über eine gewisse literarische Kompetenz und verwenden bestimmte Techniken und Stilmittel, wenn sie etwas beschreiben. Doch bedeuten diese Qualitäten, die sie haben, dass sie die Wahrheit verstehen? (Nein.) Dies ist lediglich ein Aspekt von Wissen, ein Teil der Begabungen und Talente einer Person. Es bedeutet, dass du ein gewisses Talent hast, dass du gut im Schreiben und im Vermitteln von Ideen mit Hilfe von Sprache bist und dich gut im Gebrauch von Worten auskennst. Solche Dinge zu beherrschen lässt einige Menschen denken: „Ich führe die Feder im Haus Gottes; ich sollte Textarbeiten übernehmen.“ Es ist gut, wenn mehr Menschen an Texten arbeiten; das Haus Gottes braucht solche Menschen. Doch das Haus Gottes braucht nicht nur das, worin du dich auszeichnest, oder ausschließlich deine beruflichen Fähigkeiten. Deine beruflichen Fähigkeiten und deine Expertise sind lediglich Werkzeuge für die Arbeit, die du ausführst. Unabhängig von deinen beruflichen Fähigkeiten und deiner Kompetenz solltest du dich nach den von Gottes Haus geforderten Grundsätzen richten und die gewünschten Ergebnisse und Ziele erreichen, wie sie das Haus Gottes vorgibt. Gottes Haus hat für diese Ergebnisse und Ziele erforderliche Standards und damit verbundene Grundsätze; es erlaubt dir nicht, nach deinem persönlichen Geschmack oder deinen Vorlieben zu handeln. Zum Beispiel gibt es Menschen, die gut schreiben können und Drehbücher mit kunstvoller Sprache und einer ausgefeilt arrangierten Handlung verfassen. Aber wird dadurch das gewünschte Ergebnis erzielt? Solche Drehbücher sind weit davon entfernt, Zeugnis abzulegen für Gott, und halten einer genaueren Prüfung nicht stand. Dennoch sind diese Drehbuchautoren selbstbewusst und zufrieden damit, dass sie raffinierte Sprache schreiben können, und sie haben eine hohe Meinung von sich selbst. Sie verstehen nicht, dass die Wirkung eines Drehbuchs ein Zeugnis für Gott sein muss, dass es das Wort Gottes verbreiten muss. Das ist das Ziel. Gottes Haus verlangt, dass ein Drehbuch die Worte Gottes, gelesen vom Protagonisten, wiedergibt und das aufrichtige Verständnis spiegelt, das der Protagonist durch das Erfahren und das Praktizieren der Worte Gottes unter der Führung von Gottes Werk gewinnt. Es muss einerseits als Zeugnis für Gott dienen und andererseits Sein Wort verbreiten. Nur dann erzielt das Drehbuch das gewünschte Ergebnis. Das sind die Anforderungen von Gottes Haus. Macht das den Leuten das Leben schwer? (Nein.) Nein, es ist die Arbeit des Hauses Gottes. Dennoch sind diese Drehbuchautoren nicht bereit, es so zu machen. Ihre Einstellung ist: „Was ich geschrieben habe, ist perfekt und konkret genug. Wenn du von mir verlangst, dieses Material hinzuzufügen, durchkreuzt das meine Absicht. Mir gefällt es nicht, und ich will es nicht so schreiben.“ Dieses Material wird zwar später widerwillig hinzugefügt, aber an diesem Punkt haben sich ihre Gefühle erheblich verändert. Manche von ihnen sagen: „Wir fühlen uns so unterdrückt, wenn wir unsere Pflicht in Gottes Haus tun. Ständig stutzt man uns zurecht und kritisiert uns. Ich fühle mich wirklich in die Enge getrieben. Aber wie sagt man so schön: In der Not frisst der Teufel Fliegen. Wenn ich doch nur das letzte Wort haben könnte und schreiben könnte, was ich will, das wäre wirklich großartig! Wenn wir unsere Pflicht im Haus Gottes tun, müssen wir immer auf andere hören und es akzeptieren, dass man uns zurechtstutzt. Es unterdrückt uns so sehr!“ Ist das die richtige Einstellung? Um was für eine Disposition handelt es sich hier? Arrogant und selbstgerecht! Im Chor gibt es auch welche, die ihre Pflicht als Maskenbildner tun. Ihnen gefallen die Frisuren der Ungläubigen, aber das Endresultat, wenn sie die Leute so frisieren, wird abgelehnt. Warum? Weil das Haus Gottes keine dämonischen Frisuren will; es will Frisuren, die normal, würdevoll und anständig sind. All die Frisuren, die du kreierst, die kannst du in der Welt der Ungläubigen präsentieren. Dort brauchen sie solche Fachleute, im Haus Gottes aber nicht. Manche Leute sagen, sie seien bereit, diese Frisuren im Haus Gottes kostenlos zu kreieren, aber selbst dann ist das weder erwünscht noch wird es geschätzt; es ist widerlich, das mit anzusehen. Was das Haus Gottes von dir verlangt, ist, dass du würdevoll und respektabel wirkst, wie ein anständiger Mensch. Gottes Haus verlangt nicht, elegant zu sein, wie ein Adeliger in einem Schloss auszusehen und schon gar nicht wie eine Prinzessin, eine Dame, ein reicher junger Herr oder ein Edelmann. Wir sind gewöhnliche Menschen, ohne jeglichen Status, ohne Stellung, ohne Wert, nicht mehr als die normalsten und gewöhnlichsten Menschen. Ein gewöhnlicher Menschen zu sein ist das Beste, nicht edel oder vornehm zu sein, gewöhnliche Kleidung zu tragen und wie ein gewöhnlicher Menschen auszusehen, niemandem etwas vorzuspielen, Freude zu haben an dem, was man tun kann, und zufrieden damit zu sein, das Leben eines gewöhnlichen Menschen ohne Ehrgeiz oder Verlangen zu leben. Das ist das Beste, das ist das Leben eines Menschen mit normaler Menschlichkeit. Du bist nur ein gewöhnlicher Mensch, aber du versuchst ständig, dich wie ein Adeliger zu verhalten. Ist das nicht widerlich? (Es ist widerlich.) Ständig versuchst du, deine Expertise im Haus Gottes zur Schau zu stellen und anzugeben. Ich frage dich: Ist es von Wert, wenn du deine Expertise zur Schau stellst? Wenn sie wirklich von Wert ist, dann ist es akzeptabel. Aber wenn sie überhaupt keinen Wert hat und stattdessen stört und zerstört, dann zeigst du so nur deine abstoßende Natur und deine nicht wünschenswerten Eigenschaften. Weißt du, welche Konsequenzen es hat, wenn du diese Eigenschaften offenbarst? Wenn du es nicht weißt, dann offenbare sie auch bitte nicht. Was du tun kannst, welche technischen Fähigkeiten du besitzt, welche besonderen Talente du von Natur aus beherrschst oder besitzt, nichts davon wird als nobel angesehen; du bist einfach nur ein gewöhnlicher Mensch. Es gibt Leute, die sagen: „Ich beherrsche mehrere Sprachen.“ Dann arbeite als Übersetzer und mach deine Übersetzungsarbeit gut; dann kannst du als guter Mensch gelten. Andere Leute sagen: „Ich kann das gesamte Xinhua-Wörterbuch auswendig.“ Na und? Selbst wenn du das gesamte Xinhua-Wörterbuch auswendig gelernt hast, kannst du deswegen auch das Evangelium verbreiten? Kannst du deswegen für Gott Zeugnis ablegen? Wiederum andere sagen: „Ich kann mit einem Blick zehn Zeilen lesen. Ich kann an einem Tag 100 Seiten des Wortes Gottes lesen. Was für ein Talent! Ist das nicht beeindruckend?“ Mag sein, dass du 100 Seiten von „Das Wort erscheint im Fleisch“ an einem Tag lesen kannst, aber verstehst du etwas von dem, was du liest? Welchen Aspekt der Wahrheit verstehst du? Kannst du es in die Praxis umsetzen? Dann gibt es Menschen, die sagen: „Ich bin ein Wunderkind. Mit fünf Jahren konnte ich schon singen und Gedichte schreiben.“ Ist das nützlich? Mag sein, dass dich Ungläubige bewundern, aber im Haus Gottes gibt es keine Verwendung für dich. Nehmen wir an, Ich bitte dich, hier und jetzt ein Lied zu komponieren, das Gott lobt. Könntest du das tun? Wenn nicht, bedeutet das, dass du keinen einzigen Aspekt der Wahrheit verstehst. Einfach nur Talent zu haben ist keine große Sache. Wenn du die Wahrheit nicht verstehst, wirst du nichts erreichen können. Es spielt keine Rolle, welche Begabungen, Fähigkeiten oder Talente eine Person besitzt, in Wirklichkeit sind das nur Werkzeuge. Wenn sie für positive Dinge verwendet werden können und eine positive Wirkung haben, kann man sagen, dass sie einen gewissen Wert haben. Wenn sie nicht für positive Dinge verwendet werden können oder keine positive Wirkung haben, dann haben sie keinen Wert, und sie zu erlernen bringt dir nichts und ist für dich belastend. Wenn du deine beruflichen Fähigkeiten oder deine Talente bei der Erfüllung deiner Pflicht anwenden und eine Aufgabe im Haus Gottes gemäß den Wahrheitsgrundsätzen erfüllen kannst, dann kann man sagen, deine beruflichen Fähigkeiten und deine Talente werden am richtigen Ort eingesetzt und dienen einem Zweck – das ist ihr Wert. Wenn du sie andererseits überhaupt nicht bei der Erfüllung deiner Pflicht anwenden kannst, dann haben deine beruflichen Fähigkeiten und deine Talente weder Wert noch Nutzen für Mich. Manche Menschen sind zum Beispiel von Natur aus wortgewandt und können sich gut ausdrücken, sind begabte Linguisten und geistig beweglich, was man als ein Talent sehen kann. Wenn solche Menschen in der Welt als öffentliche Redner, Publizisten oder Unterhändler tätig sind oder als Richter, Anwälte oder in einem ähnlichen Beruf arbeiten, dann haben sie einen Platz für ihre Talente gefunden. Wenn du hingegen im Haus Gottes eine solche Gabe besitzt, aber keinerlei Verständnis für irgendeinen Aspekt der Wahrheit und nicht einmal ein grundlegendes Verständnis der Wahrheit der Visionen hast und nicht in der Lage bist, das Evangelium zu verkünden oder Zeugnis für Gott abzulegen, dann ist deine Begabung oder dein Talent nicht viel wert. Wenn du immerfort von deiner Begabung lebst, dein Talent überall zur Schau stellst, prahlst und Glaubenslehren predigst, werden die Menschen dich abstoßend finden. Denn jedes Wort, das du sagst, ist ekelhaft, und jeder Gedanke oder Standpunkt, den du äußerst, ist lästig. In diesem Fall ist es besser, du schweigst. Je mehr du versuchst, dich selbst zur Schau zu stellen und in Szene zu setzen, desto abstoßender wirst du. Die Menschen werden sagen: „Halt deinen unflätigen Mund! Was du da sagst, ist alles Glaubenslehre, aber wer hat diese Dinge denn nicht schon verstanden? Wie viele Jahre predigst du schon? Deine Worte sind genau wie die der Pharisäer, voll von nichtssagenden Theorien, die das Umfeld der Kirche verunreinigen. Niemand will es hören!“ Wie du siehst, erregt es Wut und stößt die Menschen ab. Daher ist es besser, wenn du dich mehr auf die Wahrheit konzentrierst und danach strebst, mehr von der Wahrheit zu verstehen, und das ist eine echte Fähigkeit. Je mehr ich das betone, desto mehr fühlen sich diese „Fachleute“ und „Experten“ unterdrückt und denken: „Das war’s, es gibt keinen Ausweg mehr. Ich habe mich immer für talentiert und überragend gehalten, und wo immer ich hinging, wurden mir Schlüsselpositionen anvertraut. Gibt es da nicht ein Sprichwort: ,Wenn es aus Gold ist, wird es früher oder später glänzen‘? Aber im Haus Gottes komme ich unerwarteter Weise nicht weiter. Ich werde so unterdrückt, so unterdrückt! Wie konnte es nur so weit kommen?“ An Gott zu glauben ist etwas Gutes, warum also fühlen sich diese außergewöhnlich begabten und erfahrenen Experten unterdrückt, wenn sie ins Haus Gottes kommen? Sie fühlen sich seit so vielen Jahren unterdrückt, dass sie jetzt an Depressionen leiden. Sie wissen nicht einmal mehr, wie sie reden oder sich verhalten sollen. Manche sagen schließlich: „Ständig stutzt man mich zurecht, ich werde so unterdrückt. Jetzt bin ich viel gehorsamer und stimme allem zu, was die Kirchenleiter oder die Gruppenleiter sagen, antworte immer mit ‚Ja‘ oder ‚Okay‘.“ Es mag so aussehen, als hätten sie gelernt, sich zu unterwerfen und zu gehorchen, aber sie haben noch immer kein Verständnis der Grundsätze oder davon, wie sie ihre Pflichten ordnungsgemäß erfüllen sollen. Sie tragen dieses Gefühl des Unterdrücktseins mit sich herum, sind empört und fühlen sich in ihrem Wert nicht anerkannt. Auf die Frage nach ihrem Bildungsstand sagen manche: „Ich habe meinen Bachelor gemacht“; andere sagen: „Ich habe einen Master-Abschluss“; wiederum andere sagen: „Ich habe einen Doktortitel“, oder „Ich habe ein Medizinstudium abgeschlossen“, „Ich habe Finanzwissenschaft studiert“ oder „Ich habe Business Management studiert“, während andere Programmierer oder Ingenieure sind. Wenn sie keinen „Dr.“ vor ihrem Namen haben, dann einen anderen formellen Titel. Im Haus Gottes werden diese Leute nicht so angesprochen und auch nicht besonders hoch geschätzt. Sie fühlen sich oft unterdrückt und verlieren ihr Identitätsgefühl. In der Kirche gibt es alle möglichen Fachleute, darunter Musiker, Tänzer, Filmemacher, Techniker, Geschäftsleute, Ökonomen und sogar Politiker. Unter den Brüdern und Schwestern sagen diese Leute oft: „Ich bin eine angesehene Führungskraft in einem staatlichen Unternehmen. Ich bin der leitende Angestellte eines multinationalen Konzerns. Ich bin der CEO, hab ich je vor jemandem Angst gehabt? Hab ich mich je unterworfen? Ich bin der geborene Manager, und wohin ich auch gehe, sollte ich eine Führungsposition übernehmen, ich sollte das Sagen haben, immer andere Leute anleiten und nie selbst jemandem unterstehen. Also sollte ich im Haus Gottes zumindest Gruppenleiter oder Betreuer sein!“ Danach dauert es nicht lange, bis allen klar wird, dass diese Leute keine Wahrheitsrealität besitzen, dass sie keine einzige Aufgabe erfüllen können und besonders arrogant und selbstgefällig sind. Sie können keine Pflicht ordnungsgemäß erfüllen, und letztendlich bleibt keine andere Wahl, als einigen von ihnen körperliche Arbeit zuzuteilen, während andere nie bereit sind, sich zu unterwerfen, immer versuchen, ihre Fähigkeiten zur Schau zu stellen, und tun, was sie wollen. Sie verursachen so zu viele Probleme und erregen den Ärger der Gemeinde und werden schließlich hinausgeworfen. Werden sich diese Menschen nicht unterdrückt fühlen? Letztendlich fassen sie ihre Erfahrung in folgender Aussage zusammen: „Das Haus Gottes ist kein Ort für talentierte Menschen wie uns. Wir sind wie Vollblüter, aber im Haus Gottes gibt es niemanden, der uns richtig beurteilen und einschätzen kann. Die Menschen, die an Gott glauben, sind unwissend und schlecht informiert, insbesondere die Leiter der verschiedenen Führungsebenen. Obwohl sie die Wahrheit verstehen, erkennen sie nicht, dass wir Vollblüter sind. Wir müssen hier weggehen und jemanden finden, der unsere Talente erkennt.“ Das ist der Schluss, zu dem sie kommen. Es gibt andere, die sagen: „Das Haus Gottes ist nicht groß genug für Menschen wie uns. Wir sind alle wichtige Persönlichkeiten, während die Leute, die an Gott glauben, bescheidene Menschen aus den unteren Schichten der Gesellschaft sind: Bauern, Straßenverkäufer und Kleinunternehmer. Es gibt unter ihnen keine hochrangigen Fachleute. Die Kirche mag klein sein, doch die Welt ist groß, und in so einer großen Welt muss es einen Platz für uns geben. Wir, die Talentierten, werden irgendwann selber jemanden finden, der uns zu schätzen weiß!“ Wir wollen diesen Menschen viel Glück bei ihrer Suche nach jemandem, der sie zu schätzen weiß, wünschen, ja? (In Ordnung.) Wenn sie sich von uns verabschieden, an dem Tag, an dem sie jemanden gefunden haben, der sie schätzt, wollen wir für sie ein Abschiedsessen veranstalten und hoffen, dass sie ihren rechtmäßigen Platz finden, ohne sich unterdrückt zu fühlen. Auf dass sie besser leben als wir und ein friedliches Leben haben werden. Wenn wir das sagen, werden sich diese Menschen mit unterdrückten Emotionen dadurch etwas erleichtert fühlen? Werden die Enge in ihrer Brust, der Druck in ihrem Kopf, die Schwere in ihrem Herzen und ihr physisches Unbehagen und ihre Unruhe verschwunden sein? Ich hoffe, dass sich ihre Wünsche erfüllen und sie sich nicht mehr unterdrückt fühlen und ein glückliches und freies Leben führen können.

Sagt Mir, glaubt ihr, dass Gottes Haus diesen talentierten Menschen das Leben absichtlich schwer macht? (Nein.) Definitiv nicht. Warum lassen dann die verschiedenen Grundsätze, Arbeitsanordnungen und Anforderungen für jede Aufgabe in Gottes Haus Emotionen des Unterdrücktseins in ihnen aufkommen? Warum sind diese talentierten Individuen im Haus Gottes in Emotionen des Unterdrücktseins gefangen? Hat Gottes Haus einen Fehler gemacht? Oder macht Gottes Haus diesen Menschen das Leben absichtlich schwer? (Weder noch.) Was die Glaubenslehre angeht, wisst ihr alle, dass beide dieser Erklärungen absolut falsch sind. Warum passiert es dann? (Weil Menschen bei der Ausführung ihrer Pflichten ihr berufliches Fachwissen, das sie in der säkularen Welt erworben haben, oder ihre persönlichen Vorlieben über die Grundsätze und Anforderungen von Gottes Haus stellen.) Aber erlaubt Gottes Haus ihnen, diese Dinge über seine Anforderungen und Grundsätze zu stellen? Definitiv nicht. Manche Menschen fühlen sich unterdrückt, weil Gottes Haus es nicht erlaubt. Was denkt ihr, sollten sie dagegen tun? (Bevor sie eine Pflicht tun, müssen sie zuerst die Anforderungen und Grundsätze verstehen, deren Erfüllung Gottes Haus für diese Pflicht verlangt. Nachdem sie diese Grundsätze genau verstanden haben, können sie ihr erworbenes berufliches Fachwissen auf angemessene Weise anwenden.) Dieser Grundsatz ist korrekt. Und nun sagt Mir: Ist es der richtige Ansatzpunkt, wenn man im Haus Gottes ständig sein Fachwissen zeigen und seine Fähigkeiten zur Schau stellen will? (Nein.) Inwiefern? Bitte erklärt Mir, warum. (Die Absicht dieser Leute ist es, sich zur Schau zu stellen und zu profilieren – sie verfolgen ihre eigenen Karrieren. Sie denken nicht darüber nach, wie sie ihre Pflichten gut erfüllen können oder wie sie sich verhalten sollten, um der Arbeit des Hauses Gottes zu nützen. Stattdessen wollen sie nach ihren eigenen Vorlieben handeln, ohne die Interessen des Hauses Gottes zu schützen oder nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen.) Wie sehen andere dieses Problem? (Sich immer hervorzutun, wenn etwas passiert, ist eine satanische Disposition. Solche Menschen denken nicht darüber nach, wie sie ihre Pflichten tun und für Gott Zeugnis ablegen können; sie wollen immer für sich selbst Zeugnis ablegen, was einen grundsätzlich falschen Weg darstellt.) Dieser Ansatzpunkt ist grundsätzlich falsch, das steht fest. In welcher Hinsicht ist er falsch? Das ist eine Frage, die keiner von euch beantworten kann. Offenbar fühlt ihr euch alle unterdrückt und wollt alle euer Fachwissen zeigen, um eure Fähigkeiten zur Schau zu stellen – ist es nicht so? Unter den Ungläubigen gibt es ein Sprichwort, wie lautet das noch mal? „Eine alte Frau trägt Lippenstift auf, damit du was zum Gucken hast.“ Das ist es doch, was „die eigenen Fähigkeiten zur Schau zu stellen“ bedeutet, oder? (Ja.) Die eigenen Fähigkeiten zur Schau zu stellen bedeutet, seine Fähigkeiten zeigen zu wollen und anzugeben, um Prestige und Status und hohes Ansehen in den Augen anderer zu erlangen. Oder zumindest will man die Gelegenheit zu nutzen, um sich anderen zu zeigen und sie wissen zu lassen: „Ich habe ein paar richtige Fähigkeiten, ich bin kein gewöhnlicher Mensch, schau nicht auf mich herab, ich bin ein begabter Mensch.“ Das ist zumindest der Sinn dahinter. Wenn also jemand solche Absichten hat und immer seine Fähigkeiten zur Schau stellen will, von welcher Natur zeugt das? Sie wollen ihre eigene Karriere verfolgen, die Kontrolle über ihren eigenen Status haben, bei anderen Menschen einen Fuß in die Tür bekommen und an Ansehen gewinnen. Nicht mehr und nicht weniger. Sie tun es nicht, um ihre Pflicht auszuführen oder im Sinne des Hauses Gottes zu handeln, und sie suchen auch nicht nach der Wahrheit und handeln nicht gemäß den Grundsätzen und Anforderungen des Hauses Gottes. Sie tun es für sich selbst, um sich mehr Anerkennung zu verschaffen und ihren Wert und ihren Ruf zu verbessern; sie tun es, damit die Menschen sie zum Betreuer oder Leiter wählen. Wenn sie erst einmal zum Leiter oder einem Gemeindearbeiter gewählt wurden, haben sie dann nicht Status erreicht? Stehen sie dann nicht im Rampenlicht? Das ist ihr Bestreben, schlicht und einfach ihr Ansatzpunkt – es ist nichts weiter als das Streben nach Status. Sie jagen gezielt nach Status, und sie schützen dabei weder die Arbeit des Hauses Gottes noch seine Interessen.

Auf welche Art und Weise sollten Menschen mit Begabung und Talenten praktizieren, um sich nicht unterdrückt zu fühlen? Ist es leicht, das zu schaffen? (Es ist leicht.) Wie können negative Emotionen des Unterdrücktseins, die entstehen, weil man das eigene Fachwissen nicht verwenden kann, beseitigt werden? Zunächst einmal musst du verstehen, was die technischen Fähigkeiten, jegliche Art von Talenten und Fachwissen, die Menschen sich aneignen und die sie beherrschen, sind – sind sie das Leben selbst? (Nein, das sind sie nicht.) Können sie als positive Dinge eingestuft werden? (Nein, das können sie nicht.) Man kann sie nicht als positive Dinge einstufen; bestenfalls stellen sie eine Art Werkzeug dar. In der Gesellschaft und in der säkularen Welt sind sie allenfalls Fähigkeiten, die es den Menschen ermöglichen, sich selbst angemessen zu versorgen und ihr Überleben zu sichern. Aber in den Augen des Hauses Gottes hast du nur eine Art von technischer Fähigkeit erworben; es ist lediglich eine Art von Wissen, eine Art von einfachem und reinem Wissen. Es sagt mit Sicherheit nichts darüber aus, ob jemand edel oder niedrigstehend ist – man kann nicht sagen, dass jemand edler ist als jemand anderes, nur weil er über ein gewisses Fachwissen oder eine bestimmte Fähigkeit verfügt. Wie kann man also erkennen, ob Menschen edel oder niedrigstehend sind? Indem man ihre Menschlichkeit, ihre Bestrebungen und den Weg betrachtet, den sie einschlagen. Technische Fähigkeiten oder Fachwissen können nur zeigen, welche spezifischen Fertigkeiten oder Kenntnisse du erworben hast, wie tiefgehend oder oberflächlich dein Verständnis davon ist und auf welchem Niveau du sie beherrschst. Man kann über diese technischen Fähigkeiten und Fachkenntnisse nur im Hinblick auf Leistungsniveau, Menge, Breite und ob jemand in diesem Bereich sehr erfahren ist oder nur oberflächliches Wissen hat, sprechen. Man kann sie nicht dazu verwenden, die Qualität der Menschlichkeit von Leuten, ihre Bestrebungen oder den Weg, den sie eingeschlagen haben, zu bewerten. Sie sind lediglich eine Art von Wissen oder ein Werkzeug. Dieses Wissen oder Werkzeug erlaubt es dir vielleicht, einige damit verbundene Aufgaben auszuführen oder deine Kompetenz für eine bestimmte Art von Arbeit zu steigern, aber das verschafft dir nur einen sicheren Arbeitsplatz und eine garantierte Lebensgrundlage. Das ist alles. Unabhängig davon, was die Gesellschaft von deinen technischen Fähigkeiten und Fachkenntnissen hält, ist das jedenfalls die Sichtweise von Gottes Haus. Das Haus Gottes wird niemals jemanden anders einschätzen, Ausnahmen machen, um ihn zu befördern, wird ihn niemals davon ausnehmen, dass man ihn zurechtstutzt, ihn züchtigt oder richtet, nur weil er eine besondere Fähigkeit besitzt. Unabhängig von den technischen Fähigkeiten oder Fachkenntnissen, die jemand hat, ist seine verdorbene Disposition immer noch da, und er ist immer noch ein verdorbenes menschliches Wesen. Die Begabungen, Talente und technischen Fähigkeiten von Leuten sind gesondert von ihrer verdorbenen Disposition und stehen damit in keinem Zusammenhang; sie haben auch nichts mit ihrer Menschlichkeit oder ihrem Charakter zu tun. Manche Menschen sind von etwas besserem Kaliber, sind etwas intelligenter, geistig etwas reger und aufnahmefähiger, was es ihnen ermöglicht, ein tiefgreifenderes Verständnis zu erlangen, wenn sie sich bestimmte technische Fähigkeiten aneignen. Sie erzielen etwas bessere Leistungen und Ergebnisse, und erreichen mehr, wenn sie diese professionellen Fähigkeiten in ihrer Arbeit anwenden können. In der Gesellschaft kann ihnen das etwas größere finanzielle Erträge, einen etwas höheren Status, eine höhere Position oder mehr Prestige in ihrem Bereich einbringen. Das ist alles. Dennoch sagt all das nichts über den Weg aus, den sie beschreiten, über ihre Bestrebungen oder über ihre Einstellung zu Leben und Dasein. Technische Fähigkeiten und Fachkenntnisse sind Dinge aus dem Reich reinen Wissens, und sie haben nichts mit den Gedanken und Sichtweisen oder der Perspektive und dem Standpunkt zu tun, den ein Mensch einnimmt. Sie haben mit diesen Dingen absolut nichts zu tun. Natürlich sind die Ideen, die in einigen Wissensbereichen verbreitet werden, Irrlehren und Trugschlüsse, die Menschen bei ihrem Verständnis der Wahrheit und dem Erkennen positiver Dinge in die Irre führen. Aber das ist ein anderes Thema. Hier geht es um reines Wissen und reine technische Fähigkeiten, die keine positive oder aktive Unterstützung und Berichtigung für die verdorbenen Dispositionen der Menschen oder für ihre normale Menschlichkeit bieten. Sie sind auch nicht in der Lage, die verdorbene Disposition eines Menschen zu zügeln oder einzuschränken. Das ist die Natur dieser Dinge. Ganz gleich, ob sich jemand mit Literatur, Musik oder irgendeinem Bereich der Künste, mit den Wissenschaften, Biologie oder Chemie, mit Design, Architektur, Wirtschaft oder auch handwerklich beschäftigt, ganz gleich, auf welchem Gebiet er tätig ist, ist das die Natur seines technischen Wissens – es ist sein Wesen. Denkt ihr, es ist zutreffend, was ich gesagt habe? (Ja.) Egal in welchem Bereich du tätig bist oder welche technischen Fähigkeiten du lernst oder ob du eine gewisse angeborene Expertise für etwas besitzt, es sagt nichts darüber aus, ob du edel oder niedrigstehend bist. Zum Beispiel denken manche Menschen, dass jene, die in der Gesellschaft als Geschäftsleute und in der Wirtschaft tätig sind, insbesondere die Elite unter ihnen, einen edlen Charakter besitzen, und weil die Berufe und die Kenntnisse, die sie erworben haben, von Menschen besonders hoch geschätzt werden und sie besonders hohe Einkommen erzielen, haben sie einen hohen sozialen Status. Diese Meinung herrscht jedoch nicht im Haus Gottes, und das Haus Gottes wird sie nicht danach beurteilen. Da es sich bei den Grundsätzen und Maßstäben, mit deren Hilfe diese Menschen die Sache bewerten, nicht um die Wahrheit, sondern um menschliche Erkenntnisse handelt, die zum menschlichen Wissen gehören, sind solche Standpunkte im Haus Gottes nicht tragbar. Um ein weiteres Beispiel zu nennen: Es gibt Menschen, die Fischer, Straßenhändler oder Handwerker in der Gesellschaft sind; sie gelten dort als Menschen von geringem Status und genießen keine Wertschätzung. In Gottes Haus jedoch sind alle Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk gleich. Vor der Wahrheit sind alle gleich, und es wird nicht zwischen edlen und niedrigstehenden Menschen unterschieden. Man wird dich nicht als ehrenhaft betrachten, weil du in der Gesellschaft einen hohen Status hast oder einen erhabenen Beruf ausübst, noch wirst du als jemand Niedrigstehendes angesehen, weil du in der Gesellschaft eine Tätigkeit mit wenig Status ausübst. Daher hat es in Gottes Haus und in Gottes Augen absolut nichts mit deinen beruflichen Fähigkeiten, technischen Fertigkeiten oder deiner Expertise zu tun, ob deine Identität, dein Wert und dein Status als hoch oder niedrig erachtet werden. Manche sagen: „Ich war früher Kommandant, General und Marschall in der Armee.“ Solchen Menschen sage Ich: „Du, geh zur Seite.“ Warum sollst du zur Seite gehen? Weil deine satanische Disposition zu schlimm ist und es Mich anwidert, dich anzuschauen. Lies erst einmal eine Zeit lang die Worte Gottes, erlange ein Verständnis für einige Wahrheiten und lebe ein wenig das Abbild eines Menschen aus, und wenn du dann wiederkommst, werden dich alle akzeptieren können. In Gottes Haus wird man dich nicht verehren, weil du in der Gesellschaft eine von den Menschen als erhaben angesehene Arbeit ausgeübt hast, noch wird man auf dich herabschauen, weil du einst einen niedrigen Status in der Gesellschaft hattest. Die Maßstäbe und Grundsätze von Gottes Haus zur Beurteilung von Menschen basieren ausschließlich auf den Kriterien der Wahrheit. Und was sind die Kriterien der Wahrheit? Es gibt spezifische Aspekte dieser Kriterien: Erstens werden Menschen anhand der Qualität ihrer Menschlichkeit beurteilt, ob sie Gewissen und Vernunft, ein gutes Herz und einen Sinn für Gerechtigkeit haben; zweitens werden Menschen danach beurteilt, ob sie die Wahrheit lieben und welchen Weg sie beschreiten – ob sie nach der Wahrheit streben und positive Dinge und Gottes Fairness und Gerechtigkeit lieben, oder ob sie nicht nach der Wahrheit streben, der Wahrheit und positiven Dingen abgeneigt sind und sich immer mit persönlichen Unterfangen befassen, und so weiter. Deshalb wirst du in Gottes Haus gerecht behandelt, unabhängig davon, ob du gewisse technische Fähigkeiten oder Fachkenntnisse besitzt oder nicht. Im Haus Gottes lief es schon immer so, und so läuft es auch heute noch, und so wird es auch in Zukunft laufen. Diese Grundsätze und Maßstäbe werden sich niemals ändern. Ändern müssen sich dementsprechend die Leute, die sich unterdrückt fühlen, weil sie ihre Fachkenntnisse nicht nutzen können. Wenn du wirklich glaubst, dass Gott gerecht ist, dass in Gottes Haus die Wahrheit regiert und es in Gottes Haus Fairness und Gerechtigkeit gibt, dann fordere Ich dich auf, so schnell wie möglich deine falschen Ansichten und Meinungen über technische Fähigkeiten und Fachkenntnisse loszulassen. Denke nicht, dass du anderen überlegen bist, nur weil du über einige Talente oder etwas Expertise verfügst. Du magst zwar technische Fähigkeiten oder Fachkenntnisse besitzen, die anderen Menschen fehlen, aber deine Menschlichkeit und deine verdorbene Disposition unterscheiden sich nicht von denen anderer Menschen. In den Augen Gottes bist du nur ein gewöhnlicher Mensch, und es gibt an dir nichts Besonderes. Vielleicht sagst du: „Ich war früher ein hochrangiger Beamter.“ Nun, du bist trotzdem nur ein gewöhnlicher Mensch. Vielleicht sagst du: „Ich habe früher Großes vollbracht.“ Nun, du bist trotzdem nur ein gewöhnlicher Mensch. Vielleicht sagst du: „Ich war einst ein Held“, doch es spielt keine Rolle, was für ein Held oder großer Star du warst, es macht keinen Unterschied. In Gottes Augen bist du trotzdem nur ein gewöhnlicher Mensch. Das ist ein Aspekt der Wahrheit und der Grundsätze, die die Menschen in Bezug auf technische Fähigkeiten und gewisse Arten von Fachkenntnissen verstehen sollten. Ein anderer Aspekt – wie man diese beruflichen Fähigkeiten und Fachkenntnisse betrachten sollte – ist ein konkreter Weg der Praxis, den die Menschen verstehen sollten. Zunächst einmal musst du dir in deinen Gedanken und deinem Bewusstsein darüber klar sein, dass du, unabhängig von deinen beruflichen Fähigkeiten oder Fachkenntnissen, nicht in Gottes Haus eintrittst, um einen Job zu erledigen, deinen Wert zu demonstrieren, ein Gehalt zu verdienen oder deinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Du bist hier, um deine Pflicht auszuführen. Deine einzige Identität in Gottes Haus ist die eines Bruders oder einer Schwester; mit anderen Worten: ein geschaffenes Wesen in Gottes Augen. Du hast keine zweite Identität. Ein geschaffenes Wesen in Gottes Augen ist kein Tier, kein Gemüse und auch kein Teufel. Es ist ein menschliches Wesen, und als menschliches Wesen solltest du deine Pflicht ausführen. Die Ausführung deiner Pflicht als menschliches Wesen ist das grundlegendste Ziel, das du für deinen Eintritt in Gottes Haus haben solltest, und die grundlegendste Sichtweise, die du besitzen solltest. Du solltest sagen: „Ich bin ein Mensch. Ich bin jemand mit normaler Menschlichkeit, mit Gewissen und Vernunft. Ich sollte meine Pflicht ausführen.“ Diese Denk- und Sichtweise sollten die Menschen als Erstes haben, was die Theorie betrifft. Dann geht es um die Frage, wie du deine Pflicht ausführen sollst: Solltest du auf dich selbst oder auf Gott hören? (Auf Gott.) Das ist richtig. Und warum solltest du auf Gott hören? Grundsätzlich und theoretisch wissen die Menschen, dass sie auf Gott hören müssen, dass Gott die Wahrheit ist und dass Gott das letzte Wort hat. Dies ist die Ansicht, die man haben sollte, was die Theorie betrifft. Tatsächlich führst du diese Pflicht nicht für dich aus, für deine Familie, für dein tägliches Dasein und auch nicht für deine persönliche Karriere oder persönlichen Unterfangen, sondern für Gottes Werk, für Gottes Führung zur Rettung der Menschheit. Es hat nichts mit deinen persönlichen Angelegenheiten zu tun. Du musst diesen Standpunkt verstehen und vertreten. Wenn du diesen Standpunkt eingenommen hast, musst du als Nächstes verstehen, dass du, da du deine Pflicht nicht für dich selbst, sondern für Gottes Werk ausführst, betend und suchend vor Gott treten musst, um zu lernen, wie du diese Pflicht ausführen sollst und welches die Grundsätze und Anforderungen Gottes Haus sind. Erfülle deine Pflicht genauso, wie Gott es dir sagt, und tu, was auch immer Er von dir verlangt, ohne darüber zu sprechen, ohne zu zögern und ohne dich zu widersetzen. Das ist absolut. Dies ist das Haus Gottes, und deswegen ist es nur recht und billig, dass die Menschen die Pflichten ausführen, die sie hier ausführen sollten. Aber die Menschen tun es nicht für sich selbst, ihr tägliches Dasein, ihr Leben, ihre Familie oder ihre Karriere. Wofür tun sie es dann? Für Gottes Werk und Gottes Führung. Unabhängig davon, um welches konkretes Berufsfeld oder welche Art der Arbeit es sich handelt, ob es um eine Kleinigkeit wie ein Satzzeichen oder eine Formatierung geht oder um etwas so Bedeutsames wie eine bestimmte Aufgabe, es ist alles Teil von Gottes Werk. Wenn du also Vernunft besitzt, solltest du dich zuerst fragen: „Wie sollte ich diese Arbeit ausführen? Was sind Gottes Anforderungen? Welche Grundsätze hat Gottes Haus aufgestellt?“ Dann solltest du die relevanten Grundsätze nacheinander auflisten und in deinem Handeln jede Regel und jeden Grundsatz genau beachten. Solange es mit den Grundsätzen einhergeht und nicht über ihren Rahmen hinausgeht, wird alles, was du tust, angemessen sein, und Gott wird es als Ausführung deiner Pflicht betrachten und einstufen. Ist das nicht etwas, das die Menschen verstehen sollten? (Ja.) Wenn du das verstehst, solltest du nicht ständig darüber nachdenken, wie du etwas erledigen möchtest oder was du tun willst. Solche Gedanken und so ein Verhalten zeugen von einem Mangel an Vernunft. Sollte man Dinge tun, denen es an Vernunft fehlt? Nein, sollte man nicht. Was solltest du tun, wenn du sie trotzdem tun willst? (Gegen mich selbst aufbegehren.) Du solltest gegen dich selbst aufbegehren und dich selbst loslassen und deine Pflicht sowie die Anforderungen und Grundsätze von Gottes Haus an erste Stelle setzen. Wenn du dich deshalb unwohl fühlst und wenn du deinen Interessen und Hobbys in deiner Freizeit nachgehst, wird Gottes Haus nichts dagegen unternehmen. Was deine Pflicht ist und wie du sie ausführen sollst, ist also ein Aspekt von dem, was du verstehen solltest. Ein weiterer Aspekt bezieht sich auf die beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse der Menschen. Wie solltest du berufliche Fähigkeiten und Kenntnisse betrachten? Wenn Gottes Haus von dir verlangt, die beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten bereitzustellen, in denen du gut bist oder die du bereits beherrschst, was für eine Haltung solltest du einnehmen? Du solltest sie ohne Vorbehalte zur Verfügung stellen, damit sie in deiner Pflicht so gut wie möglich ihren Zweck erfüllen und ihren Wert zeigen können. Du solltest sie nicht verkümmern lassen; weil du sie einsetzen kannst, sie verstehst und beherrschst, solltest du zulassen, dass sie genutzt werden. Welchen Grundsatz solltest du bei ihrer Nutzung befolgen? Dass du diese Fähigkeiten bei deiner Pflicht gezügelt und maßvoll einsetzt, ganz gleich, was Gottes Haus benötigt, wie viel es benötigt und in welchem Umfang. Wende deine technischen Fähigkeiten und Fachkenntnisse bei deiner Pflicht an, damit sie ihren Zweck erfüllen und du bessere Ergebnisse in deiner Pflicht erzielen kannst. Hast du auf diese Weise deine beruflichen Fähigkeiten und Fachkenntnisse dann nicht für einen guten Grund erlernt? So haben sie doch einen Wert, nicht wahr? Hast du so nicht einen Beitrag geleistet? (Ja.) Seid ihr bereit, auf diese Weise einen Beitrag zu leisten? (Ja.) Das ist gut. Was die Fähigkeiten und Fachkenntnisse betrifft, die in Gottes Haus überhaupt keine Verwendung finden, so werden diese von Gottes Haus einfach nicht verlangt oder gefördert, und diejenigen, die solche Fähigkeiten oder Fachkenntnisse besitzen, sollten sie nicht willkürlich ausüben. Wie solltest du diese Angelegenheit verstehen? (Ich sollte diese Fähigkeiten aufgeben.) Genau, der einfachste Ansatz ist, sie aufzugeben, so zu tun, als hättest du sie nie erlernt. Sag Mir, wenn du sie freiwillig aufgibst, werden sie sich dann trotzdem zeigen und dich stören, wenn du deine Pflicht ausführst? Nein, werden sie nicht. Liegt das nicht in deiner Hand? Sie sind doch nur etwas Wissen. Wie viel Ärger können sie verursachen, was können sie bewirken? Behandle sie einfach so, als hättest du sie nie gelernt, als hättest du sie gar nicht; ist die Sache damit nicht erledigt? Du solltest mit dieser Angelegenheit richtig umgehen. Wenn es nicht um etwas geht, das Gottes Haus von dir verlangt, solltest du es nicht ständig forcieren, deine Fähigkeiten zur Schau stellen, um anzugeben, um deine eigenen Interessen zu befriedigen oder um allen zu zeigen, dass du ein paar Asse im Ärmel hast. Das ist falsch. Das zählt nicht als Erfüllung deiner Pflicht, und Gott wird sich nicht daran erinnern. Glaub Mir, wenn Ich sage, dass Gott sich nicht nur nicht daran erinnern wird, sondern Er wird es verdammen, weil du nicht deine Pflicht ausführst, sondern dich mit deinen eigenen Bestrebungen beschäftigst, und das ist eine wirklich ernste Sache! Warum ist das eine ernste Sache? Weil es von seiner Natur her eine Störung und eine Unterbrechung darstellt! Gottes Haus hat dir wiederholt gesagt, dass du dich nicht so verhalten oder diese Dinge tun oder so vorgehen darfst, aber du hörst nicht zu. Du tust diese Dinge weiterhin, weigerst dich beharrlich, von ihnen abzulassen, und bestehst darauf, sie zu tun. Ist das keine Störung? Ist das nicht vorsätzlich? Du weißt ganz genau, dass Gottes Haus diese Dinge nicht braucht, und doch tust du sie absichtlich weiter. Ist es nicht so, dass du Freude hast an der Angeberei? Wenn die Videos oder Beiträge, die du erstellst, Gott demütigen, werden die Konsequenzen unvorstellbar sein, und du wirst eine enorme Verfehlung begangen haben. Das ist dir klar, oder? (Ja.) Was also deine beruflichen Fähigkeiten und die Dinge, an denen du Freude hast, betrifft – wenn sie dir gefallen, sie dich interessieren und du sie schätzt, tu sie in privatem Rahmen bei dir zu Hause. Das ist in Ordnung. Aber stelle sie nicht öffentlich zur Schau. Wenn du etwas öffentlich demonstrieren willst, muss es ein hohes Niveau haben und Gott weder demütigen oder dem Ruf Seines Hauses schaden. Es geht hier um mehr, als darum, ob du Einsicht besitzt oder wie gut du bestimmte berufliche Fähigkeiten beherrschst. So einfach ist das nicht. Die Grundsätze und Maßstäbe, die Gottes Haus für jede Arbeit hat, die ihr verrichtet, haben eine Grundlage, genauso wie die Ausrichtung und die Ziele, die eure Arbeit in jeder Phase leiten. Sie sollen alle die Arbeit und die Interessen von Gottes Haus schützen und sie nicht stören, unterbrechen, in Verruf bringen oder zerstören. Wenn euer persönliches Kaliber, eure Einsicht, eure Erfahrung und euer Geschmack hinter ihnen zurückbleiben oder ihnen nicht gerecht werden, dann haltet in privatem Rahmen Gemeinschaft und bittet um Führung und Unterstützung von Menschen, die sie verstehen und nicht hinter ihnen zurückbleiben. Widersetzt euch nicht und hegt nicht ständig negative Emotionen, nur weil euch bestimmte Dinge nicht erlaubt sind. Die paar Asse, die ihr im Ärmel habt, sind einfach nicht gut genug. Warum sage ich, dass ihr nicht gut genug seid? Weil eure Gedanken und Standpunkte zu verzerrt sind. Nicht nur, dass euer Geschmack, eure Einsicht, euer Urteilsvermögen und eure Erfahrung unzureichend und unbefriedigend sind, ihr hegt auch viele veraltete religiöse Auffassungen. Eure religiösen Vorstellungen sind zu zahlreich und zu tief verwurzelt, ja, es gibt sogar einige junge Leute in ihren Zwanzigern, die enorm veraltete Gedanken und Auffassungen haben. Obwohl ihr moderne Menschen seid, die moderne technische Fähigkeiten erlernen und gewisse Fachkenntnisse besitzen, sind eure Perspektiven, Standpunkte, Einstellungen und eure Gedanken zu verschiedenen Angelegenheiten alle veraltet, und zwar, weil ihr die Wahrheit nicht versteht. Es spielt also keine Rolle, wie viele berufliche Fähigkeiten ihr erlernt, eure Gedanken sind immer noch veraltet. Ihr müsst dieses Problem und die tatsächliche Situation verstehen. Deswegen müsst ihr von den Dingen ablassen, von denen Gottes Haus verlangt, dass ihr sie beseitigt und ächtet, oder die ihr nicht verwenden dürft. Ihr müsst lernen zu gehorchen. Selbst wenn ihr die Gründe dafür nicht versteht, müsst ihr zumindest genug Vernunft besitzen, um zu lernen zu gehorchen und immer zuerst nach den Anforderungen von Gottes Haus zu handeln. Widersetzt euch nicht, sondern lernt als Erstes, zu gehorchen.

Wir haben gerade über die richtige Einstellung Gemeinschaft gehalten, die Menschen gegenüber ihren beruflichen Fähigkeiten haben sollten. Was noch solltest du verstehen? Was solltest du tun, wenn du bei der Ausführung deiner Pflicht aufgrund mangelhafter Verwendung bestimmter technischer Fähigkeiten oder Fachkenntnisse scheiterst, was Unterbrechungen und Verluste in der Arbeit der Kirche verursacht, und man stutzt dich zurecht? Das ist nicht schwer. Kehr sofort um und tu Buße, und Gottes Haus wird dir eine Chance geben, deine Fehler wieder gutzumachen. Denn niemand ist perfekt, jeder macht Fehler und erlebt Momente der Verwirrung. Fehler sind nicht das Problem – bedenklich wird es, wenn du dieselben Fehler immer wieder machst, beharrlich dieselben Irrtümer begehst und weiter diesem Weg folgst, bis du an eine Mauer stößt und es nicht mehr weitergeht. Wenn du deine Fehler erkennst, dann korrigiere sie. Das ist nicht so schwer, oder? Jeder hat schon einmal Fehler gemacht, also sollte keiner einen anderen verspotten. Wenn du Fehler, die du gemacht hast, zugeben und daraus lernen kannst und dann in der Lage bist, deinen Kurs zu korrigieren, wirst du Fortschritte machen. Wenn das Problem auf mangelnde Kompetenz bei deiner Arbeit zurückzuführen ist, kannst du dich zudem weiterbilden und die notwendigen Fähigkeiten erwerben, und so kann das Problem gelöst werden. Wenn du sicherstellen kannst, dass du diesen Fehler in Zukunft nicht wiederholen wirst, ist die Sache damit nicht getan? Es ist so einfach! Du hast keinen Grund, dich unterdrückt zu fühlen, nur weil du ständig wegen falscher Verwendung deiner beruflichen Fähigkeiten Fehler machst und man dich zurechtstutzt. Warum fühlst du dich unterdrückt? Warum bist du so fragil? Menschen machen eben manchmal Fehler, und es gibt Bereiche, in denen ihr Kaliber, ihre Erkenntnisse und Perspektiven nicht ausreichen – egal in welcher Situation oder Arbeitsumgebung. Das ist ganz normal, und du solltest lernen, damit richtig umzugehen. Du solltest dich dem auf jeden Fall stellen und richtig und aktiv damit umgehen, was auch immer deine Praxis ist. Werde nicht depressiv oder negativ und fühle dich nicht unterdrückt, wenn du mit ein paar Schwierigkeiten konfrontiert bist, und versinke nicht in negativen Emotionen. Das ist alles nicht notwendig, mach keine große Sache daraus. Du solltest in so einem Fall sofort über dich selbst nachdenken und herausfinden, ob es ein Problem mit deinen beruflichen Fähigkeiten oder deinen Absichten gibt. Prüfe, ob es in deinen Handlungen Unreinheiten gibt oder die Schuld bei bestimmten Auffassungen liegt. All diese Aspekte solltest du überprüfen. Wenn das Problem fehlende Kompetenz ist, kannst du dich weiterbilden, dich an jemanden wenden, der dir bei der Suche nach Lösungen hilft, oder dich mit anderen Menschen im gleichen Bereich beraten. Wenn falsche Absichten im Spiel sind und es sich um ein Problem handelt, das mit der Wahrheit gelöst werden kann, wende dich für Rat und gemeinschaftlichen Austausch an die Gemeindeleiter oder an jemanden, der die Wahrheit versteht. Sprich mit ihnen über deinen momentanen Zustand und lass dir von ihnen helfen, diesen Zustand zu berichtigen. Wenn das Problem mit Auffassungen zu tun hat, kannst du diese Auffassungen, sobald du sie überprüft und erkannt hast, analysieren und verstehen und dich von ihnen abwenden und dich gegen sie auflehnen. Mehr ist es doch nicht, oder? Deine Zukunft wartet noch immer auf dich, morgen geht wieder die Sonne auf, und du musst weiterleben. Du bist am Leben, und du bist ein Mensch, also solltest du weiterhin deine Pflicht ausführen. Solange du am Leben bist und denken kannst, solltest du danach streben, deine Pflicht zu erfüllen und zu Ende zu bringen. Das ist ein Ziel, das sich im Leben eines Menschen nie ändern sollte. Ganz egal, was für Schwierigkeiten dir begegnen oder was dir widerfährt, du solltest dich zu keiner Zeit unterdrückt fühlen. Wenn du dich unterdrückt fühlst, machst du keine Fortschritte und wirst besiegt. Welche Art von Mensch fühlt sich immer unterdrückt? Schwächlinge und Narren fühlen sich oft unterdrückt. Aber du bist weder leer im Kopf noch leer im Herzen, also warum fühlst du dich unterdrückt? Es ist einfach so, dass deine technischen Fähigkeiten oder Fachkenntnisse im Moment nicht normal genutzt werden. Was bedeutet „etwas normal zu nutzen“? Es bedeutet, das zu tun, was Gottes Haus von dir verlangt, und deine erlernten technischen Fähigkeiten anzuwenden, um den geforderten Standards von Gottes Haus gerecht zu werden. Ist das nicht genug? Das verstehen wir doch unter einer normalen Verwendung, oder? Gottes Haus verbietet dir nicht, deine Fähigkeiten zu nutzen. Es wünscht sich einfach, dass du sie gezielt, maßvoll und in Übereinstimmung mit Normen und Grundsätzen einsetzt, anstatt sie leichtfertig zu verwenden. Davon abgesehen, mischt sich Gottes Haus nicht in Angelegenheiten ein, die nichts mit der Ausführung deiner Pflichten zu tun haben oder dein Privatleben betreffen. Nur wenn es um die Ausführung deiner Pflichten geht, hat Gottes Haus strenge Regeln und obligatorische Standards festgelegt. Was also den Umgang mit deinen beruflichen Fähigkeiten und Fachkenntnissen betrifft, sind dir weder die Hände gebunden noch werden deine Gedanken kontrolliert. Deine Gedanken sind ungebunden, deine Hände und Füße sind ungebunden, und auch dein Herz ist ungebunden. Das Problem ist nur, wenn in dir negative Emotionen aufkommen, dann entscheidest du dich, dich zurückzuziehen und depressiv, ablehnend und widerständig zu werden. Aber wenn du dich dazu entscheidest, Dingen positiv zu begegnen, aufmerksam zuzuhören und die Grundsätze, Regeln und Anforderungen von Gottes Haus zu befolgen, wirst du nie ohne einen klaren Weg oder ohne etwas zu tun dastehen. Du bist kein Taugenichts, kein Schwächling und kein Narr. Gott hat dir einen freien Willen, normale Gedanken und eine normale Menschlichkeit geschenkt. Daher hast du eine Pflicht auszuführen, und du solltest diese deine Pflicht tun. Zudem besitzt du berufliche Fähigkeiten und Fachkenntnisse und bist daher jemand Nützliches in Gottes Haus. Wenn du deine Expertise in bestimmten Bereichen der Arbeit von Gottes Haus, die berufliche Fähigkeiten und Fachkenntnisse erfordern, so einsetzen kannst, wie du solltest, wirst du deinen Platz finden und die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen. Solange du standhaft an deinem Platz bleibst, deine Pflicht ausführst und deine Arbeit gut machst, bist du kein Taugenichts, sondern jemand Nützliches. Wenn du deine Pflicht ausführen, über Dinge nachdenken und kompetent deine Arbeit verrichten kannst, solltest du dich nicht unterdrückt fühlen, noch dich zurückziehen, ablehnend sein oder dich drücken, ganz gleich, welchen Schwierigkeiten du dich gegenübersiehst. Jetzt gerade, in diesem Augenblick, solltest du nicht so tief in negativen Emotionen versinken, dass du dich nicht mehr befreien kannst. Du solltest dich nicht wie eine verbitterte Frau darüber beschweren, wie unfair Gottes Haus ist, wie deine Brüder und Schwestern auf dich herabschauen, Gottes Haus dich nicht schätzt oder dir keine Chancen gibt. Tatsächlich hat dir Gottes Haus Chancen gegeben und dir eine Pflicht anvertraut, die du ausführen solltest, aber du bist damit nicht gut umgegangen. Du hast dich nach deinen eigenen Entscheidungen und Anforderungen gerichtet, hast nicht aufmerksam auf Gottes Worte gehört oder die Grundsätze beachtet, die dir Gottes Haus für deine Arbeit gegeben hatte. Du bist zu eigensinnig. Wenn du also der negativen Emotion des Sich-unterdrückt-Fühlens verfallen bist, ist dafür niemand anderes verantwortlich. Es liegt nicht daran, dass Gottes Haus dich im Stich gelassen hat, geschweige denn, dass du hier nicht geduldet werden kannst. Es liegt daran, dass du deine Fähigkeiten bei der Ausführung deiner Pflicht nicht voll ausgeschöpft hast. Du bist mit dieser technischen Kompetenz und diesem Fachwissen weder richtig umgegangen, noch hast du sie richtig verwendet. Du bist an diese Angelegenheit nicht vernünftig herangetreten, sondern hast dich impulsiv und mit negativen Emotionen dagegen gesträubt. Das ist dein Fehler. Wenn du von deinen negativen Emotionen ablässt und dich aus diesem Zustand des Sich-unterdrückt-Fühlens befreist, wirst du feststellen, dass es viele Aufgaben gibt, die du erledigen kannst, und viele Aufgaben, die du erledigen musst. Wenn du dich von diesen negativen Emotionen befreien und deiner Pflicht mit einer positiven Einstellung begegnen kannst, wirst du sehen, dass der Weg, der vor dir liegt, hell und nicht dunkel ist. Niemand versperrt dir die Sicht, und niemand legt dir Steine in den Weg. Du willst einfach nicht vorwärts gehen. Deine Vorlieben, Wünsche und persönlichen Pläne haben deinen Fortschritt behindert. Leg diese Dinge beiseite, lass von ihnen ab, lerne, dich an die Arbeitsumgebung in Gottes Haus anzupassen, an die Hilfe und Unterstützung, die du von deinen Brüdern und Schwestern erhältst, und an die Art, wie du deine Pflicht ausführen und in Gottes Haus arbeiten sollst. Lass nach und nach von deinen Vorlieben, Wünschen und unrealistischen, phantastischen Ideen ab. Mit der Zeit wirst du auf ganz natürliche Weise diese negativen Emotionen des Sich-unterdrückt-Fühlens hinter dir lassen. Du musst noch eine weitere Sache verstehen, und zwar, dass deine beruflichen Fähigkeiten und Fachkenntnisse nicht dein Leben sind, wie fortgeschritten sie auch sein mögen. Sie sagen nichts über deine Reife im Leben aus, noch stehen sie dafür, dass du bereits gerettet wurdest. Wenn du deine Pflicht in Gottes Haus auf normale und gehorsame Weise gemäß den Wahrheitsgrundsätzen ausführst und dabei deine beruflichen Fähigkeiten und Fachkenntnisse verwendest, dann machst du deine Sache hier gut und bist ein wahres Mitglied von Gottes Haus. Du hältst immer die Fahne der Ausführung deiner Pflicht hoch, nutzt die Gelegenheiten aus, die dir die Ausführung einer Pflicht und Gottes Haus bieten, hältst jedoch an deinen Vorlieben, Ambitionen und Wünschen fest, um deine Fachkenntnisse voll auszuschöpfen und dadurch deine Karriere und persönlichen Bestrebungen zu verfolgen, und in der Folge endest du in einer Sackgasse und fühlst dich unterdrückt. Wer hat dieses Gefühl des Unterdrücktseins verursacht? Du selbst hast es verursacht. Wenn du weiterhin persönliche Bestrebungen verfolgst, während du deine Pflicht in Gottes Haus ausführst, wird es hier nicht funktionieren – dafür bist du am falschen Ort. Alles, was im Haus Gottes besprochen wird, dreht sich um die Wahrheit, um Gottes Anforderungen und um Seine Worte. Darüber hinaus gibt es nichts weiter zu sagen. Daher richten sich die Anforderungen, die Gottes Haus an die Menschen in Bezug auf jeden Aspekt ihrer Arbeit oder ihres Berufs stellt, oder die besonderen Arbeitsanordnungen weder an eine bestimmte Person, noch zielen sie darauf ab, jemanden zu unterdrücken oder seinen Enthusiasmus oder Stolz zu zerstören. Sie dienen einzig und allein dem Werk Gottes, um Zeugnis für Ihn abzulegen, Sein Wort zu verbreiten und mehr Menschen vor Seine Gegenwart zu bringen. Natürlich sind sie auch für jeden von euch hier gedacht, um so schnell wie möglich den Weg des Strebens nach der Wahrheit einzuschlagen und in die Wahrheitsrealität einzutreten. Versteht ihr das? Wenn die heute erwähnten Beispiele auf einige Leute hier zutreffen, lasst euch nicht entmutigen. Wenn du dem, was ich sage, zustimmst, akzeptiere es. Wenn du anderer Meinung bist und dich immer noch unterdrückt fühlst, dann bleibe in deinem Gefühl des Unterdrücktseins. Lasst uns sehen, wie sehr sich solche Menschen unterdrückt fühlen können und wie lange sie es mit solchen negativen Emotionen im Gepäck in Gottes Haus aushalten, ohne nach der Wahrheit zu streben oder umzukehren.

Wenn sie nicht von ihrem Gefühl des Unterdrücktseins ablassen, sehen sich Menschen, die in dieser negativen Emotion leben, mit einem weiteren Nachteil konfrontiert: Sobald sie eine Chance sehen, springen sie auf und machen sich an die Arbeit, nehmen die Sache selbst in die Hand und ignorieren alle Anforderungen, Regeln und Grundsätze von Gottes Haus, handeln rücksichtslos und geben sich ganz ihren eigenen Wünschen hin. Wenn sie einmal angefangen haben, sind die Konsequenzen unvorstellbar. Weniger schlimm ist es, wenn sie finanzielle Verluste für Gottes Haus verursachen; eine ernstere Folge ist, wenn sie die Gemeindearbeit stören. Wenn diese Leiter und Betreuer ihre Verantwortung scheuen und Probleme nicht lösen, wird dadurch auch die Arbeit der Verbreitung des Evangeliums von Gottes Haus beeinträchtigt, was bedeutet, sich Gott zu widersetzen. Wenn sich unter diesen Leuten solche Vorfälle und Konsequenzen häufen, ist ihr Ende nahe. Anstatt eine solche Zukunft für sich vorauszusehen, ist es besser, wenn sie frühzeitig von ihrem Gefühl des Unterdrücktseins ablassen und ihre andauernd vertretenen Haltungen und Meinungen zu ändern, nämlich technischen Fähigkeiten und Fachkenntnissen große Bedeutung zuzuschreiben oder sie zu überschätzen. Es ist wichtig, dass sie ihre Sichtweisen ändern und ihnen keinen so hohen Stellenwert einräumen – aber nicht, weil diese Sichtweisen im Hause Gottes grundsätzlich unwichtig sind oder wegen Meines Urteils oder Meiner negativen Meinung über diese Dinge, sondern weil technische Fähigkeiten und Fachkenntnisse im Grunde genommen eine Art Werkzeug sind. Sie sind nicht die Wahrheit oder das Leben. Wenn Himmel und Erde vergehen, werden auch alle technischen Fähigkeiten und Fachkenntnisse vergehen, während die positiven Dinge und die Wahrheiten, die Menschen erworben haben, nicht nur bestehen bleiben, sondern niemals vergehen werden. Egal wie tiefgreifend, großartig oder unersetzlich die technischen Fähigkeiten oder speziellen Fachkenntnisse sind, die du besitzt – sie können die Menschheit oder die Welt nicht verändern, noch können sie auch nur einen einzigen kleinen Gedanken oder Standpunkt der Menschen ändern. Diese Dinge können nicht einmal einen einzigen kleinen Gedanken oder Standpunkt ändern, geschweige denn die verdorbene Disposition der Menschen – die vermögen sie noch weniger zu ändern. Sie können die Menschheit nicht ändern, noch können sie die Welt verändern. Sie können weder die Gegenwart der Menschheit bestimmen, noch ihre kommenden Tage oder ihre Zukunft, geschweige dass sie das Schicksal der Menschheit bestimmen können. Das ist eine Tatsache. Wenn du Mir nicht glaubst, warte einfach ab. Wenn du Meinen Worten nicht glaubst und Dinge wie Wissen, technische Fähigkeiten und Fachkenntnisse schätzt, wirst du schon sehen, wer zurückbleibt, wenn du bis zuletzt an ihnen festhältst, und was du von ihnen haben wirst. Manche Menschen sind hochqualifiziert und sachkundig in Computertechnologie, übertreffen den Durchschnittsmenschen und zeichnen sich in diesem Bereich aus. Sie sind erfahrene Techniker, die sich überall, wo sie hinkommen, als überlegen aufspielen und verkünden: „Ich bin sehr kompetent im Umgang mit Computern, ich bin ein Computertechniker!“ Wenn du so weitermachst, werden wir schon sehen, wie weit du wirklich kommst und wo du endest. Du solltest diesen Titel ablegen und dich neu definieren. Du bist ein gewöhnlicher Mensch. Du musst verstehen, dass technische Fähigkeiten und Fachkenntnisse menschlichen Ursprungs sind. Sie sind auf die geistigen Fähigkeiten und die Gedanken der Menschen beschränkt, überschwemmen allenfalls die Neuronen im Gehirn der Menschen und hinterlassen Eindrücke und Spuren in ihren Erinnerungen. Sie haben jedoch keinen positiven Einfluss auf die Lebensdisposition eines Menschen oder auf seinen zukünftigen Weg. Sie bieten keinen wirklichen Nutzen. Wenn du dich weiterhin an deine erlernten technischen Fähigkeiten oder dein Fachwissen klammerst, nicht bereit bist, sie loszulassen, stets denkst, sie seien wertvoll und begehrenswert und dass du, weil du sie besitzt, anderen überlegen bist, über ihnen stehst und es verdient hast, verehrt zu werden, dann sage Ich: Du bist töricht. Diese Dinge sind völlig wertlos! Ich hoffe, du kannst versuchen, von ihnen abzulassen, dich vom Titel des Technikers oder Fachmanns trennen, die Technik und dein Fachgebiet hinter dir lassen und lernen, auf bodenständige Art und Weise zu sprechen und zu handeln und mit allen Menschen und Dingen umzugehen. Schwelge nicht in phantastischen Ideen und sei nicht abgehoben. Stattdessen solltest du mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen, Sachen auf bodenständige Weise erledigen und eine praktische Einstellung bewahren. Du solltest lernen, in dem, was du sagst, ehrlich, aufrichtig und realistisch zu sein und die richtigen Gedanken, Ansichten, Perspektiven und Standpunkte gegenüber Menschen und Dingen zu vertreten. Das ist elementar. Es bedeutet, die technischen Fähigkeiten und Fachkenntnisse, die du viele Jahre lang in deinem Herzen getragen hast und die dein Herz und deine Gedanken eingenommen haben, loszulassen und aus deinem Herzen zu entfernen und so grundlegende Dinge zu lernen, wie zum Beispiel, wie du dich verhalten und deine Worte wählen solltest, wie du Menschen und Angelegenheiten betrachten solltest und wie du deine Pflicht im Einklang mit Gottes Worten und Anforderungen erfüllen kannst. All das ist für die Wege, die die Menschen beschreiten, für ihre Existenz und für ihre Zukunft von Bedeutung. Diese Dinge, die für die Wege, die die Menschen beschreiten, und für ihre Zukunft von Bedeutung sind, können dein Schicksal ändern, über dein Schicksal entscheiden und zu deiner Rettung führen. Technische Fähigkeiten und Fachkenntnisse, auf der anderen Seite, können weder dein Schicksal noch deine Zukunft ändern. Sie können gar nichts entscheiden. Wenn du diese Fähigkeiten und Fachkenntnisse nutzt, um in der Gesellschaft zu arbeiten, erlauben sie dir nur, deinen Lebensunterhalt zu verdienen oder dein Leben bis zu einem bestimmten Punkt zu verbessern. Aber glaub Mir, wenn Ich sage, dass sie überhaupt nichts entscheiden oder bestimmen, wenn du in das Haus Gottes kommst. Stattdessen können sie zu Hindernissen bei der Erfüllung deiner Pflicht werden und dich daran hindern, ein gewöhnlicher und normaler Mensch zu sein. Daher musst du, egal was passiert, zunächst einmal das richtige Verständnis und die richtige Perspektive haben, was diese Dinge betrifft. Halte dich nicht für ein besonderes Talent oder glaube, du seist im Haus Gottes außergewöhnlich, anderen überlegen oder unter ihnen etwas Besonderes. Du bist nicht im Geringsten besonders, jedenfalls nicht in Meinen Augen. Von deinen speziellen Kompetenzen oder Kenntnissen und Fähigkeiten, die andere nicht haben, mal abgesehen, unterscheidest du dich nicht von ihnen. Deine Worte, deine Taten und dein Verhalten sowie deine Gedanken und Ansichten sind voll von den Giften Satans und voller verdrehter und negativer Gedanken und Ansichten. Es gibt viele Dinge, die du ändern musst, viele Dinge, die du zum Guten wenden musst. Wenn du in einem Zustand der Selbstgefälligkeit, Selbstzufriedenheit und Selbstbewunderung gefangen bleibst, dann bist du zu töricht, und du überschätzt dich selbst. Selbst wenn du aufgrund deiner beruflichen Fähigkeiten und Fachkenntnisse einige Beiträge zum Haus Gottes geleistet hast, sind diese Beiträge es nicht wert, dass du weiterhin daran festhältst. Keine berufliche Fähigkeit oder Expertise ist es wert, ihr dein ganzes Leben zu widmen oder sogar deine Zukunft und deinen wunderbaren Bestimmungsort zu riskieren, um sie zu hegen, zu bewahren, zu schützen und an ihr festzuhalten oder so weit zu gehen, für sie zu leben oder zu sterben. Natürlich darfst du auch nicht zulassen, dass ihre bloße Anwesenheit deine Gedanken und Emotionen in irgendeiner Hinsicht beeinflusst, und noch weniger solltest du dich wegen ihnen unterdrückt fühlen, weil du sie verlierst oder sie von niemandem anerkannt werden. Auf so eine Weise damit umzugehen ist töricht und unvernünftig. Offen gesagt, sie sind wie Kleidungsstücke, die man jederzeit ablegen oder aufheben und tragen kann. Nichts an ihnen ist besonders. Du trägst sie, wenn du sie brauchst, und wenn nicht, kannst du sie jederzeit ausziehen und weglegen. Sie sollten dir egal sein; das sollte deine Einstellung und Sichtweise gegenüber jedem Wissen, jeder Fähigkeit und jeglichen Fachkenntnissen sein. Du solltest sie nicht hegen oder sie als dein Leben betrachten, an ihnen Freude oder Glück finden oder um ihretwillen leben oder sterben. Dafür gibt es keinen Grund. Du solltest ihnen mit Vernunft begegnen. Natürlich ist es noch weniger tragbar, wenn dich deshalb negative Emotionen des Sich-unterdrückt-Fühlens gefangen halten, was die Ausführung deiner Pflichten und die wichtigste Sache in deinem Leben, das Streben nach der Wahrheit, beeinträchtigt. Denn sie sind lediglich ein Werkzeug, das du jederzeit nutzen oder weglegen kannst, du solltest nicht an ihnen hängen oder eine emotionale Bindung zu ihnen haben. Es spielt also keine Rolle, wie das Haus Gottes mit deinen erlernten beruflichen Fähigkeiten oder Fachkenntnissen umgeht, ob es diese gutheißt oder dich bittet, von ihnen abzulassen, oder sie sogar verurteilt und kritisiert, du solltest keine eigenen Vorstellungen haben. Du solltest diese Sache von Gott annehmen, ihr mit der richtigen Haltung und Perspektive begegnen und vernünftig mit ihr umgehen. Wenn das Haus Gottes deine Fähigkeiten einsetzt, aber feststellt, dass sie unzureichend sind, dann kannst du dich weiterbilden und verbessern. Wenn das Haus Gottes sie nicht einsetzt, solltest du sie problemlos und ohne Zögern oder Bedenken aufgeben – so einfach ist das. Die Tatsache, dass Gottes Haus keine Verwendung für deine beruflichen Fähigkeiten und Fachkenntnisse hat, richtet sich nicht gegen dich persönlich, noch nimmt es dir das Recht, deine Pflicht auszuführen. Wenn du es versäumst, deine Pflicht zu tun, liegt das an deiner eigenen Auflehnung. Wenn du sagst: „Das Haus Gottes schaut auf mich, auf meine Talente und auf das Wissen, das ich erworben habe, herab und behandelt mich nicht als einen talentierten Menschen. Deshalb werde ich meine Pflicht nicht mehr ausführen!“, ist das deine persönliche Entscheidung, deine Pflicht nicht auszuführen; das liegt nicht daran, dass das Haus Gottes dir die Gelegenheit verweigert hat oder dir dein Recht genommen hat, sie auszuführen. Wenn du deine Pflicht nicht ausführst, ist das gleichbedeutend damit, deine Chance auf Rettung aufzugeben. Weil du die Wahrung deiner beruflichen Fähigkeiten, deiner Fachkenntnisse und deiner persönlichen Würde an erste Stelle stellst, gibst du die Ausführung deiner Pflicht und deine Hoffnung auf Rettung auf. Sag Mir, ist das vernünftig oder unvernünftig? (Unvernünftig.) Ist es töricht oder weise? (Töricht.) Gibt es also einen Weg, den du wählen solltest? (Ja.) Es gibt einen Weg. Nun, fühlst du dich immer noch unterdrückt? (Nein, das tue ich nicht.) Du fühlst dich nicht mehr unterdrückt, oder? Menschen, die sich unterdrückt fühlen, und solche, die sich nicht unterdrückt fühlen, haben völlig unterschiedliche Einstellungen zur Ausführung ihrer Pflichten und völlig unterschiedliche Arten, Dinge zu erledigen. Menschen, die sich unterdrückt fühlen, können niemals glücklich sein, sie werden niemals Frieden oder Glück empfinden, und sie werden nie die Freude und den Trost erleben, die mit der Ausführung ihrer Pflichten einhergehen. Nachdem sie sich von dieser negativen Emotion der Unterdrücktseins befreit haben, werden sie selbstverständlich Glück, Trost und Freude bei der Ausführung ihrer Pflichten im Haus Gottes empfinden. Danach sollten sich einige Menschen dann um ihr Streben nach der Wahrheit bemühen – diese Menschen haben eine strahlende Zukunft vor sich. Wenn du dich jedoch ständig unterdrückt fühlst und nicht nach der Wahrheit strebst, um dich zu befreien, dann mach ruhig so weiter, bleibe in deinem Gefühl des Unterdrücktseins versunken und schau, wie lange du es ertragen kannst. Wenn du in diesem Zustand des Dich-unterdrückt-Fühlens verharrst, wird deine Zukunft düster sein, pechschwarz, sodass du nichts sehen kannst, und es wird für dich keinen Weg nach vorne geben. Du wirst deine Tage wie in Trance verbringen, oh, du wirst so unwissend sein! Tatsächlich handelt es sich bei der Sache hier nur um eine Kleinigkeit, eine unwichtige Angelegenheit, aber die Menschen können sich nicht davon befreien, von ihr ablassen, oder sich zum Guten wenden. Wenn sie es zum Guten wenden könnten, wären ihre Denkweise, die Wünsche in ihrem Herzen und ihre Bestrebungen anders. Nun gut, lasst uns unseren gemeinschaftlichen Austausch für heute hier beenden. Ich hoffe, ihr werdet euch bald von der negativen Emotion des Sich-unterdrückt-Fühlens befreien!

19. November 2022

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