Wie man nach der Wahrheit strebt (5)

Während dieser Zeit haben wir über den ersten Aspekt des Strebens nach der Wahrheit Gemeinschaft gehalten, nämlich über das Loslassen. Wir sprachen dabei hauptsächlich über den ersten Teil dieses Themas – das Loslassen verschiedener negativer Emotionen. Wie oft haben wir das Thema des Loslassens verschiedener negativer Emotionen besprochen? (Viermal.) Verfügt ihr über Wege, wie man negative Emotionen loslassen kann? Die verschiedenen negativen Emotionen, über die wir Gemeinschaft gehalten und die wir seziert haben, erscheinen oberflächlich zwar wie Arten von Emotionen oder Gedanken, doch eigentlich stammen sie in ihrem Kern von den falschen Lebensanschauungen und Wertesystemen der Menschen sowie von ihren fehlerhaften Gedanken und Standpunkten. Natürlich führen die verschiedenen verdorbenen Dispositionen der Menschen zur Entstehung verschiedener abwegiger und absurder Gedanken und Standpunkte, die wiederum verschiedene negative Emotionen hervorrufen. Das Auftreten verschiedener negativer Emotionen hat also einen bestimmten Ursprung und bestimmte Ursachen. Die negativen Emotionen, über die wir gesprochen haben, sind keine momentanen oder impulsiven Gedanken, noch sind es Gedanken und Standpunkte im grundlegenden Sinne dieser Worte oder vorübergehende Stimmungen. Diese Emotionen können die Lebensweise von Menschen beeinflussen, das, was sie praktizieren, ihre Gedanken und Standpunkte sowie die Perspektiven und Haltungen, mit denen sie Menschen und Dinge betrachten. Diese negativen Emotionen liegen tief in den Herzen und Köpfen der Menschen verborgen und begleiten sie ständig in ihrem täglichen Leben und beeinflussen die Perspektiven und Standpunkte, mit denen sie verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge betrachten. Diese negativen Emotionen haben einen erheblichen negativen Einfluss auf das tägliche Leben der Menschen, ihr Verhalten und die Wege, die sie im Leben wählen. Sie führen unbemerkt zu verschiedenen nachteiligen Konsequenzen für die Menschen. Daher müssen die Menschen diese negativen Emotionen langsam durch das Streben nach der Wahrheit verstehen und beseitigen und allmählich loslassen. Das Loslassen dieser negativen Emotionen ist nicht wie das Wegwerfen eines physischen Objekts, an das man dann nicht mehr denkt und das einen danach nicht mehr beherrscht. Es geht hier nicht darum, im wörtlichen Sinne etwas aufzuheben und dann loszulassen. Was also bedeutet „loslassen“ in diesem Zusammenhang? In erster Linie bedeutet es, dass ihr eure falschen Gedanken und Standpunkte sowie die falschen Perspektiven und Haltungen, mit denen ihr Menschen und Dinge betrachtet, bloßstellen und sezieren müsst, bis ihr die Wahrheit versteht. Dann werdet ihr in der Lage sein, eure negativen Emotionen wirklich aufzugeben. Egal welche negativen Emotionen in euch aufkommen, ihr müsst sie durch die Suche nach den relevanten Wahrheiten beseitigen, bis ihr über die Grundsätze und Wege für das Praktizieren der Wahrheit verfügt. Erst dann könnt ihr euch vollständig von der Qual, der Knechtschaft und dem Einfluss negativer Emotionen befreien und letztendlich in der Lage sein, euch der Wahrheit und den von Gott arrangierten Umständen zu unterwerfen und so in eurem Zeugnis standhaft zu bleiben. Ihr müsst euch in allen Dingen nach Gottes Worten richten, in eurem Verhalten, eurem Handeln, und wie ihr Menschen und Dinge betrachtet, wobei die Wahrheit euer Maßstab sein soll. Nur so könnt ihr eure negativen Emotionen, falschen Gedanken und Standpunkte vollständig loslassen. Warum bedarf es eines so komplexen Prozesses, um sie vollständig loszulassen? Der Grund dafür ist, dass diese negativen Emotionen keine greifbaren Dinge sind. Es handelt sich nicht um Emotionen, die vorübergehend vom Geist eines Menschen Besitz ergreifen oder ihn quälen, sondern um etablierte, bereits vorhandene oder sogar tief verwurzelte Gedanken und Standpunkte, die sich in Menschen entwickeln, und ihr Einfluss auf die Menschen ist besonders schwerwiegend. Daher sind verschiedene Methoden und Schritte erforderlich, um diese negativen Emotionen loszulassen. Ist dieser Prozess des Loslassens nicht auch der Prozess des Strebens nach der Wahrheit? (Das ist er.) Der Prozess des Loslassens dieser negativen Emotionen ist in der Tat der Prozess des Strebens nach der Wahrheit. Der einzige Weg, sich negativen Emotionen zu stellen, besteht daher darin, die Wahrheit zu suchen und diese Emotionen anhand von Gottes Worten zu beseitigen. Versteht ihr die Bedeutung dieser Aussage? (Ja.)

Als wir anfingen, über negative Emotionen Gemeinschaft zu halten, hatten die verschiedenen Wahrheiten, über die wir zuvor Gemeinschaft gehalten hatten, dieses Thema im Allgemeinen noch nicht berührt, weswegen keiner von euch damit vertraut war. Die Menschen denken, dass es normal ist, negative Emotionen zu haben, und sie betrachten sie als getrennt von verdorbenen Dispositionen. Sie glauben, dass negative Emotionen keine verdorbenen Dispositionen sind und dass diese zwei Dinge nichts miteinander zu tun haben. Das ist falsch. Manche Menschen glauben, dass negative Emotionen nur vorübergehende Gedanken oder Ideen sind, die keine Auswirkungen auf die Menschen haben, und daher glauben sie, dass es egal ist, ob sie diese loslassen oder nicht. Nach mehreren Sitzungen des gemeinschaftlichen Austauschs und dem Sezieren hat sich nun gezeigt, dass negative Emotionen einen sehr realen Einfluss auf die Menschen ausüben. In der Vergangenheit haben wir immer über das Verständnis und das Sezieren verdorbener Dispositionen Gemeinschaft gehalten und negative Emotionen nur oberflächlich berührt, wenn wir verdorbene Dispositionen bloßstellten, aber wir haben nicht im Detail darüber Gemeinschaft gehalten. Jetzt, nach mehreren konkreten gemeinschaftlichen Austauschen, hoffe ich, dass ihr euch auf dieses Thema konzentrieren und anfangen könnt, zu lernen, diese negativen Emotionen in eurem täglichen Leben zu sezieren und zu verstehen. Wenn ihr das Wesen dieser Emotionen versteht, könnt ihr sie ablehnen, euch gegen sie auflehnen und sie allmählich loslassen. Erst nachdem ihr diese negativen Emotionen losgelassen habt, könnt ihr euch auf den richtigen Weg, nach der Wahrheit zu streben, begeben und den Pfad des Strebens nach der Wahrheit beschreiten. Das sind die Schritte, die ihr unternehmen müsst, versteht ihr das? (Ja.) Obwohl negative Emotionen in Bezug auf das Leben der Menschen, ihr Dasein und die Wege, die sie einschlagen, die Menschen nicht in gleichem Maße kontrollieren und von ihnen Besitz ergreifen wie verdorbene Dispositionen, sind diese negativen Emotionen doch gleichermaßen unvermeidlich. In bestimmten Situationen und bis zu einem gewissen Grad sind ihre negativen Auswirkungen – sprich: das Denken der Menschen zu binden und ihre Akzeptanz der Wahrheit und ob sie den rechten Weg beschreiten oder nicht zu beeinflussen – nicht minder bedeutsam als die verdorbener Dispositionen. Ihr werdet das in eurem zukünftigen Streben, in euren zukünftigen Erfahrungen und in eurem zukünftigen Praktizieren nach und nach erkennen. Weil ihr aktuell mit diesem Thema gerade erst konfrontiert wurdet, werden einige von euch kein Bewusstsein oder kein Wissen darüber haben, geschweige denn es verstehen. Wenn du in Zukunft dieses Thema erfährst, wirst du feststellen, dass negative Emotionen nicht so trivial sind, wie sie scheinen. Sie nehmen einen bedeutenden und umfangreichen Platz in den Gedanken der Menschen, in den Tiefen ihres Herzens und sogar in ihrem Unterbewusstsein ein. Man kann sagen, dass diese negativen Emotionen die Menschen in hohem Maße dazu antreiben und verstärken, nach ihren verdorbenen Dispositionen zu handeln, und dass sie die Kontrolle und Knechtschaft, die verdorbene Dispositionen über die Menschen ausüben, antreiben und verstärken. Wenn es darum geht, wie sie Menschen und Dinge betrachten, wie sie sich verhalten und handeln, dann bringen diese negativen Emotionen die Menschen dazu, sich stur nach ihren verdorbenen Dispositionen zu richten. Ihr solltet diese negativen Emotionen also nicht unterschätzen. Es ist nämlich so: Zum einen liegen in negativen Emotionen viele negative Gedanken und Standpunkte verborgen, und zum anderen liegen unterschiedliche negative Emotionen in unterschiedlichem Maße in den verdorbenen Dispositionen der Menschen verborgen. Kurz gesagt, diese negativen Emotionen vereinnahmen die Herzen der Menschen und haben dasselbe Wesen wie ihre verdorbenen Dispositionen. Sie sind sowohl Facetten der Negativität als auch negative Dinge. Was bedeutet „negative Dinge“ in diesem Kontext? Worauf bezieht es sich? Einerseits bezieht es sich darauf, dass diese negativen Emotionen keine positive Rolle beim Lebenseintritt der Menschen spielen. Sie können dich nicht führen oder dir helfen, vor Gott zu treten, aktiv nach Seinen Absichten zu suchen und dann sich Ihm zu unterwerfen. Wenn solche negativen Emotionen in den Menschen verborgen liegen, sind ihre Herzen von Gott entfernt. Sie sind vor Ihm auf der Hut und meiden Ihn, und es kommt sogar vor, dass sie unbemerkt, schleichend und unwillkürlich Gott verdächtigen, verleugnen und verurteilen. Sind diese negativen Emotionen aus dieser Perspektive betrachtet etwas Positives? (Nein, das sind sie nicht.) Das ist ein Aspekt. Andererseits bringen diese negativen Emotionen Menschen nicht vor Gott, um sich der Wahrheit zu unterwerfen. Sie führen die Menschen auf Pfade, zu Zielen und in Richtungen, die der Wahrheit widersprechen und sich ihr widersetzen. Daran besteht kein Zweifel. Was diese negativen Emotionen in Menschen bewirken, ist, dass sie sich selbst schützen, die Interessen ihres Fleisches wahren und ihre Eitelkeit, ihren Stolz und ihren Status bewahren. Ständig kontrollieren sie dich, binden dich und hindern dich daran, Gottes Worten zu lauschen, ein ehrlicher Mensch zu sein und die Wahrheit zu praktizieren. Sie machen dich glauben, dass du Verluste erleiden wirst, wenn du die Wahrheit praktizierst, dass du Ansehen und Status einbüßen wirst, dass dich andere verspotten werden und dass dein wahres Ich vor der ganzen Welt bloßgestellt wird. Diese negativen Emotionen kontrollieren die Menschen, beherrschen ihre Gedanken und lassen sie nur über diese negativen Dinge nachdenken. Steht das Wesen dieser negativen Dinge im Widerspruch zur Wahrheit? (Ja.) Während dich negative Emotionen ständig an diese Dinge erinnern, hindern sie dich gleichzeitig auch daran, die Wahrheit zu praktizieren und nach ihr zu streben. Sie fungieren als Hindernisse in deinem Streben nach der Wahrheit und als Stolpersteine auf deinem Weg, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Immer, wenn du die Wahrheit praktizieren, ehrlich sprechen und dich Gottes Souveränität und Anordnungen unterwerfen willst, wenn du nach den Grundsätzen handeln oder dich aufrichtig für Gott einsetzen, einen Preis zahlen und deine Loyalität gegenüber Gott zeigen möchtest, treten diese negativen Emotionen sofort hervor und hindern dich daran, die Wahrheit zu praktizieren. Sie tauchen ständig in deinen Gedanken auf und schießen dir durch den Kopf, sie sagen dir, was du verlieren wirst, wenn du auf diese Weise handelst, wie dein Ergebnis am Ende sein wird, was die Konsequenzen sein werden und was du gewinnen kannst. Immer wieder erinnern und warnen sie dich, hindern dich daran, die Wahrheit anzunehmen und zu praktizieren und dich Gott zu unterwerfen. Stattdessen sorgen sie dafür, dass du an dich selbst denkst und lassen dich über deine eigenen Interessen nachdenken, und infolgedessen bist du nicht in der Lage, die Wahrheit zu praktizieren oder dich Gott einfach nur zu unterwerfen. Im Handumdrehen werden deine Gedanken von diesen negativen Emotionen gebunden und kontrolliert. Obwohl du ursprünglich die Wahrheit praktizieren möchtest und bereit bist, dich Gott zu unterwerfen und Ihn zufriedenzustellen, wirst du dich unwillkürlich nach ihnen richten und von ihnen kontrolliert, sobald negative Emotionen in dir aufkommen. Sie versiegeln dir die Lippen, fesseln deine Hände und Füße und verhindern, dass du tun und sagen kannst, was du tun und sagen solltest. Stattdessen gibst du falsche, betrügerische und verurteilende Worte von dir und tust Dinge, die der Wahrheit widersprechen. Sofort ist dein Herz in Finsternis und Folter gefangen. Deine ursprünglichen Ideen und Pläne sind gut – du möchtest die Wahrheit praktizieren und dich mit Treue aufopfern, um deine Pflicht gut zu tun, und du hast den Antrieb, den Wunsch und den Willen, die Wahrheit zu praktizieren. Aber in entscheidenden Momenten übernehmen diese negativen Emotionen die Kontrolle über dich. Du schaffst es nicht, dich gegen sie aufzulehnen oder sie abzulehnen, und am Ende kannst du nicht anders, als dich diesen negativen Emotionen hinzugeben. Wenn negative Emotionen die Menschen heimsuchen und stören, wenn sie die Gedanken der Menschen kontrollieren und sie daran hindern, die Wahrheit zu praktizieren, erscheinen die Menschen so machtlos, hilflos und bedauernswert. Wenn sie keine größeren Probleme haben und es nicht um die Grundsätze geht, glauben die Menschen, dass sie über grenzenlose Kraft verfügen, dass sie stark in ihrem Glauben und voller Entschlossenheit und Motivation sind. Sie glauben, dass sie Gott gar nicht genug lieben können, denken, dass sie ein gottesfürchtiges Herz haben und nichts falsch machen können, dass sie nicht in der Lage sind, Unterbrechungen oder Störungen zu verursachen, geschweige denn absichtlich Böses zu tun. Aber warum können sie dann ihre Reaktionen nicht kontrollieren, wenn etwas passiert? Diese unfreiwilligen Handlungen, die sie zeigen, sind nicht geplant oder erwünscht, und doch passieren sie und werden Realität, und was sie tun, ist weit entfernt von dem, wie sich diese Menschen verhalten wollten. Es steht außer Frage, dass das Auftreten dieser Dinge und das wiederholte Vorkommen solcher Phänomene durch negative Emotionen verursacht wird. Es ist offensichtlich, dass der Einfluss negativer Emotionen auf die Menschen und ihre Kontrolle über die Menschen nicht so trivial ist, wie die Menschen glauben, noch ist es leicht, sie zu beseitigen, geschweige denn sie loszulassen und sich gegen sie aufzulehnen. Es spielt keine Rolle, wie laut die Menschen normalerweise ihre Parolen rufen, wie entschlossen sie normalerweise sind, wie hoch ihre Ziele sind oder wie groß ihre gottliebenden Herzen und ihr Glaube an Gott sind, wenn diese Entschlossenheit und dieser Glaube und diese Ziele und Ideale nichts bewirken, wenn sie mit der Realität konfrontiert werden. Warum ist das so? Wie werden sie von flüchtigen negativen Emotionen beeinflusst und unterdrückt? Was dies beweist, ist, dass negative Emotionen im Leben der Menschen Wurzeln geschlagen haben; sie existieren neben und zusammen mit den verdorbenen Dispositionen der Menschen und sind in der Lage, genau wie verdorbene Dispositionen die Gedanken und Ansichten der Menschen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Noch schlimmer ist, dass sie gleichzeitig auch kontrollieren, was die Menschen sagen und tun, und mehr noch: Sie kontrollieren in allen möglichen Situationen sogar jeden Gedanken und jede Idee und jede Handlung und jedes Verhalten der Menschen. Ist es dementsprechend nicht enorm wichtig, diese negativen Emotionen zu beseitigen? (Ja.) Negative Emotionen sind keine positiven Dinge, und das lässt sich auf zwei Arten veranschaulichen: Erstens können negative Emotionen eine Person nicht dazu bringen, aktiv vor Gott zu treten, und zweitens können sie einer Person nicht ermöglichen, im Angesicht der Realität die Wahrheit erfolgreich zu praktizieren und in die Wahrheit einzutreten, wie sie es gerne würde. Sie sind Stolpersteine beim Streben der Menschen nach der Wahrheit und hindern sie daran, die Wahrheit zu suchen und zu praktizieren. Daher müssen negative Emotionen beseitigt werden. Wenn man die Auswirkungen und das Wesen dieser negativen Emotionen betrachtet, kann man erkennen, dass sie nichts Positives sind. Darüber hinaus kann man sagen, dass sie aufgrund ihres Wesens die Menschen in gewisser Weise noch wirksamer einschränken und kontrollieren können als verdorbene Dispositionen. Würdet ihr also sagen, dass die Existenz dieser negativen Emotionen ein ernsthaftes Problem darstellt? (Ja.) Wenn diese negativen Emotionen nicht beseitigt werden, welche Konsequenzen sind dann zu erwarten? Ihr könnt euch sicher sein, dass diese Emotionen einen Menschen lange Zeit in Negativität leben lassen, ihn enorm einschränken und binden können und ihn daran hindern, nach der Wahrheit zu streben. Sollte ein solch ernsthaftes Problem gelöst werden? Das sollte es. Während die Menschen sich also mit ihren verdorbenen Dispositionen auseinandersetzen, sollten sie auch ihre negativen Emotionen beseitigen. Wenn die Menschen ihre negativen Emotionen und ihre verdorbenen Dispositionen beseitigen, wird ihr Streben nach der Wahrheit viel reibungsloser und ohne nennenswerte Hindernisse ablaufen.

Verdorbene Dispositionen verbergen sich in einigen oberflächlichen Ausströmungen und Vorgehensweisen sowie in gewissen Zuständen. Wie kann man negative Emotionen also erkennen? Wie unterscheidet man negative Emotionen von verdorbenen Dispositionen? Habt ihr darüber schon einmal nachgedacht? (Nein.) Dispositionen und Emotionen sind zwei verschiedene Dinge. Wenn wir nur über Dispositionen und Emotionen sprechen, ist es dann leicht, ihre wörtlichen Bedeutungen voneinander zu unterscheiden? Dispositionen beziehen sich auf die Dinge, die aus der Wesensnatur eines Menschen hervorströmen, während Emotionen im Grunde genommen eine Art psychischer Zustand sind, in dem Menschen sich befinden, wenn sie etwas tun. Unabhängig davon, wie wir diese Begriffe wörtlich interpretieren, enthalten die Emotionen der Menschen – insbesondere ihre negativen Emotionen – viele negative Gedanken. Wenn ein Mensch diese negativen Emotionen hegt, kann dies dazu führen, dass er in einem negativen Zustand und unter der Herrschaft verschiedener falscher Denkweisen und Standpunkte lebt, nicht wahr? (Richtig.) Diese negativen Emotionen können lange Zeit in den Herzen der Menschen verborgen bleiben, und wenn die Menschen die Wahrheit nicht verstehen, werden sie diese Emotionen nie bemerken oder ihre Anwesenheit spüren. Genau wie ihre verdorbenen Dispositionen begleiten sie die Menschen immer und überall. Oft verbergen sich diese negativen Emotionen in den verschiedenen falschen Denkweisen und Standpunkten der Menschen, und diese falschen Denkweisen und Standpunkte bringen die Menschen dazu, an Gott zu zweifeln, ihren wahren Glauben zu verlieren und sogar alle möglichen unvernünftigen Forderungen an Gott zu stellen sowie jegliche normale Vernunft zu verlieren. Verkleidet als unterschiedliche Rechtfertigungen, Gedanken und Ansichten verstecken sich diese negativen Emotionen in den verdorbenen Dispositionen einer Person und innerhalb ihrer verschiedenen falschen Denkweisen und Standpunkte und verkörpern somit vollständig die Wesensnatur dieser Person. Verdorbene Dispositionen äußern sich in den verschiedenen Zuständen, die durch das Verhalten und die Handlungen der Menschen offenbart werden – diese verschiedenen Zustände tragen die verdorbenen Dispositionen der Menschen in sich. Obwohl sich negative Emotionen und verdorbene Dispositionen voneinander unterscheiden, besteht eine unweigerliche Verbindung zwischen ihnen, und sie können sogar untrennbar miteinander verflochten sein. In gewisser Hinsicht können sie sich gegenseitig unterstützen und bestärken, können nebeneinander bestehen und aufeinander aufbauen. Die Verzweiflung, die Sorge und die Angst, über die wir das letzte Mal Gemeinschaft gehalten haben, sind zum Beispiel eine Art dieser negativen Emotion. Genau diese Art von negativer Emotion führt dazu, dass Menschen in Verzweiflung, Sorge und Angst leben. Wenn Menschen in diesen Emotionen gefangen sind, werden sie natürlich bestimmte Denkweisen und Standpunkte entwickeln, die sie dazu veranlassen, an Gott zu zweifeln, zu spekulieren, vor Ihm auf der Hut zu sein, Ihn misszuverstehen und Ihn sogar zu verurteilen und anzugreifen. Gleichzeitig können sie auch unvernünftige Forderungen an Gott stellen und versuchen, mit ihm zu handeln. An diesem Punkt sind diese negativen Emotionen bereits zu einer verdorbenen Disposition eskaliert. Welche Lehren habt ihr also aus diesem Beispiel gezogen? Könnt ihr zwischen negativen Emotionen und verdorbenen Dispositionen unterscheiden? Nun? (Negative Emotionen führen zu bestimmten falschen Denkweisen und Standpunkten, während verdorbene Dispositionen tieferliegend sind und die Menschen dazu bringen, Gott misszuverstehen und vor Ihm auf der Hut zu sein.) Hier ist ein Beispiel. Nehmen wir die negativen Emotionen von Verzweiflung, Sorge und Angst. Angenommen, eine Person erkrankt und denkt über ihre Krankheit nach, woraufhin sie Verzweiflung, Sorge und Angst empfindet. Diese Dinge beherrschen ihr Herz, und bringen sie dazu, sich sowohl davor zu fürchten, dass ihre Krankheit einen ernsten Verlauf nimmt, als auch vor den verschiedenen Konsequenzen, die der Tod mit sich bringt. Die Person fängt an, den Tod zu fürchten, ihn abzulehnen und ihm entkommen zu wollen. Diese Gedanken und Ideen entwickeln sich aufgrund ihrer Krankheit. In Bezug auf diese Krankheit macht sich diese Person viele aktive Gedanken. Die Quelle dieser aktiven Gedanken beruht aber auf den Interessen ihres Fleisches und definitiv nicht auf der Tatsache, dass Gott über alle Dinge herrscht, geschweige denn auf der Wahrheit. Deshalb stufen wir sie als negative Emotionen ein. Diese Person fühlt sich wegen ihrer Krankheit schlecht, aber die Krankheit ist bereits vorhanden, und sie muss sich ihr stellen – sie kann ihr nicht entkommen. Deshalb denkt sie: „Oh nein, wie soll ich mit dieser Krankheit umgehen? Sollte ich sie behandeln lassen oder nicht? Was passiert, wenn ich es nicht tue? Was passiert, wenn ich es tue?“ Je mehr sie darüber nachdenkt, desto verzweifelter wird sie. Die verschiedenen Gedanken und Standpunkte, die sie bezüglich ihrer Krankheit hat, lassen sie in Verzweiflung, Sorge und Angst verfallen. Hatte diese negative Emotion dann nicht bereits Auswirkungen? (Ja.) Als sie ihre Krankheit zum ersten Mal bemerkt, will sie sich behandeln lassen, aber dann denkt sie, das sei nicht der richtige Weg, und plant stattdessen, im Glauben zu leben und ihre Pflicht normal zu tun, und doch macht sie sich noch Sorgen, dass die Krankheit schwerwiegend verlaufen könnte. Wie soll man mit so etwas angemessen umgehen? Ihr fehlt ein Weg. Von ihren negativen Emotionen beherrscht, ist sie wegen dieser Sache immerzu verzweifelt, besorgt und ängstlich, und sobald Verzweiflung, Sorge und Angst in ihr aufkommen, kann sie diese Emotionen nicht loslassen. Sie fühlt sich von ihrer Krankheit gequält – was soll sie dagegen tun? Dann kommen ihre Gedanken wie: „Es ist in Ordnung, ich glaube an Gott. Gott wird mich heilen. Ich habe Vertrauen.“ Doch nach einer gewissen Zeit bessert sich die Krankheit nicht und Gott heilt sie nicht. Die Person ist weiterhin verzweifelt, besorgt und verängstigt deswegen und sagt: „Wird Gott mich nun heilen oder nicht? Ich muss nur geduldig sein, Gott wird mich heilen. Ich habe Vertrauen.“ Sie sagt, dass sie an Gott glaubt, aber eigentlich, tief in ihrem Herzen, lebt sie in ihren negativen Emotionen und denkt: „Was, wenn Gott mich nicht heilt und ich schwer krank werde und sterbe? Habe ich meine Pflicht umsonst getan? Werde ich keine Segnungen empfangen können? Ich sollte Gott bitten, mich zu heilen.“ Also betet diese Person zu Gott und sagt: „Gott, kannst du mich aufgrund der vielen Jahre, in denen ich meine Pflicht ausgeführt habe, von meiner Krankheit befreien?“ Doch wenn sie weiter darüber nachdenkt, erkennt sie: „Es ist nicht richtig, dass ich das von Gott verlange. Ich sollte keine so übertriebenen Forderungen an Gott stellen. Ich sollte auf Gott vertrauen.“ Wenn sie Vertrauen hat, wird sie das Gefühl haben, dass ihre Krankheit sich etwas gebessert hat, aber nach einer Weile denkt sie: „Es kommt mir nicht so vor, als wäre meine Krankheit wirklich besser geworden. Vielmehr scheint sie schlimmer geworden zu sein. Was soll ich tun? Ich werde mich mehr anstrengen und bei meiner Pflicht mehr Einsatz zeigen, ich werde mehr Leid ertragen, einen höheren Preis zahlen und mich darum bemühen, dass Gott mich heilt. Ich werde Gott meine Treue und meinen Glauben zeigen und Ihm beweisen, dass ich diese Prüfung akzeptieren kann.“ Nach einiger Zeit wird ihre Krankheit immer noch nicht besser und verschlimmert sich sogar, und sie wird immer trauriger und denkt: „Gott hat mich nicht geheilt. Was soll ich tun? Wird Gott mich heilen oder nicht?“ Ihre Verzweiflung, ihre Sorge und ihre Angst nehmen zu. Wegen ihrer Krankheit lebt sie ununterbrochen in negativen Emotionen wie Verzweiflung, Sorge und Angst. Von Zeit zu Zeit entwickelt sich in ihr etwas „Glauben“ an Gott, und gelegentlich zeigt sie ein wenig Treue und Entschlossenheit. Egal was sie tut oder wie sie sich entscheidet, an diese Sache heranzugehen, sie ist in jedem Fall eine Geisel dieser Emotionen der Verzweiflung, Sorge und Angst. Ihre Krankheit beherrscht sie zutiefst, und alles, was sie tut, zielt darauf ab, ihre Krankheit zu verbessern und zu heilen und sich von ihr zu befreien. Wenn eine Person inmitten solch negativer Emotionen lebt, denkt sie nicht nur kurz einmal über ihre Krankheit nach; vielmehr macht sie sich, beherrscht von diesen negativen Emotionen, oft sehr viele Gedanken. Wenn diese aktiven Gedanken nicht verwirklicht werden können oder wenn die Realität nicht mit ihren Wünschen einhergeht, kommen ihr von Zeit zu Zeit gegen ihren Willen zahlreiche Ideen und sogar Herangehensweisen in den Sinn, und sie sagt: „Wenn Gott mich nicht heilt, werde ich dennoch meine Pflicht tun, aber wenn Gott mich wirklich nicht heilt, dann ist mein Glaube an Ihn nutzlos, und ich werde meine Krankheit selbst behandeln müssen.“ Siehst du, sie denkt: „Wenn Gott mich nicht heilt, werde ich meine Pflicht dennoch gut tun – das ist Gottes Prüfung für mich“, aber gleichzeitig denkt sie auch: „Wenn Gott mich wirklich nicht heilt, dann muss ich die Krankheit selbst behandeln. Wenn ich sie selbst behandeln muss, werde ich meine Pflicht nicht tun. Wenn mein Glaube an Gott nicht einmal meine Krankheit heilen kann, warum sollte ich dann überhaupt an Gott glauben? Warum heilt Gott andere, aber nicht mich?“ Sie ist immerzu in ihre negativen Emotionen verstrickt und nicht nur unfähig, ihre falschen Denkweisen und Standpunkte zu korrigieren oder zum Guten zu wenden, sondern diese negativen Emotionen bringen sie zudem allmählich dazu, Gott misszuverstehen, sich über Gott zu beklagen und an Gott zu zweifeln, während sie ihre Krankheit durchlebt. Dieser Vorgang besteht in der schrittweisen Umwandlung ihrer negativen Emotionen und darin, dass sie durch ihre verdorbene Disposition zum Handeln kommt. Sobald eine verdorbene Disposition die Kontrolle über die Handlungen einer Person übernimmt, wird diese Person nicht mehr nur negative Emotionen besitzen – stattdessen entwickeln sich in ihr bestimmte Denkweisen, Standpunkte, Verurteilen und Entschlossenheit, die zu entsprechenden Handlungen führen. Wenn sich eine Emotion in einen Zustand verwandelt, geht es nicht mehr nur um negative Emotionen, darum, dass man über etwas nachdenkt oder in gewissen Umständen lebt. Vielmehr geht es darum, dass diese Umstände Denkweisen, Standpunkte und Entschlossenheit sowie Regungen und Handlungen hervorbringen. Von was werden diese Denkweisen, Standpunkte, Regungen und Handlungen also beherrscht? Sie werden von einer verdorbenen Disposition beherrscht. Ist dieser Prozess der Verwandlung nun verständlicher? (Ja.) Zunächst entwickeln Menschen in Bezug auf einen bestimmten Zusammenhang negative Emotionen, und diese negativen Emotionen sind lediglich ein paar einfache Gedanken, Ansichten und Ideen, aber diese Ideen sind alle negativ. Diese negativen Ideen stagnieren innerhalb der Emotionen der Menschen und führen dann dazu, dass ihre Emotionen verschiedene falsche Zustände hervorrufen. Wenn Menschen in falschen Zuständen leben und sie Entscheidungen darüber treffen, was sie tun sollen und wie und zu welchen Methoden sie greifen sollen, bilden sich in ihnen falsche Standpunkte und Theorien, und dabei kommt dann ihre verdorbene Disposition ins Spiel. So einfach ist das. Ist das jetzt klar? (Ja, es ist klar.) Nun, dann erklärt es mir. (In Bezug auf bestimmte Umstände entwickeln die Menschen einige negative Emotionen. Zunächst gehen diese negativen Emotionen nicht über ein paar negative Ideen hinaus. Wenn diese negativen Ideen verschiedene falsche Zustände hervorrufen und die Menschen dann über ihre Handlungsweise und gewisse Vorgehensweisen entscheiden, werden sie von bestimmten Gedanken und Theorien beherrscht. Da kommt dann ihre verdorbene Disposition ins Spiel.) Denkt darüber nach und fragt euch, ob ihr es versteht. Es ist doch ganz einfach, oder? (Ja, das ist es.) Es klingt einfach, aber könnt ihr zwischen negativen Emotionen und verdorbenen Dispositionen unterscheiden? Unabhängig davon, ob es nun theoretisch einfach ist, zwischen den beiden zu unterscheiden oder nicht, habt ihr den Unterschied zwischen negativen Emotionen und verdorbenen Dispositionen verstanden? (Ja.)

Wenn die verschiedenen negativen Emotionen, über die wir Gemeinschaft gehalten haben, in euren eigenen Herzen existieren, könnt ihr sie erkennen und sezieren? (Wir können sie zumindest teilweise erkennen.) Wenn ihr sie in euch tragt, solltet ihr in der Lage sein, sie zu erkennen. Der Sinn darin, negative Emotionen zu erkennen, besteht nicht nur darin, ein allgemeines theoretisches Verständnis von ihnen zu haben oder ihre Bedeutung zu erfassen und mehr nicht. Er besteht darin, sich von der Qual negativer Emotionen zu befreien, sobald man ein praktisches Urteilsvermögen in sie erlangt hat, und diese verschiedenen negativen Emotionen, die in Menschen nicht existieren sollten, loszulassen, genauso, wie die negativen Emotionen, über die wir zuvor Gemeinschaft gehalten haben. Basierend auf dem Unterschied zwischen negativen Emotionen und verdorbenen Dispositionen, über den wir gerade Gemeinschaft gehalten haben, können wir nun sagen, dass negative Emotionen eine der Hauptursachen dafür sind, dass Menschen ihre verdorbenen Dispositionen offenbaren, oder ein Umstand, der sie dazu bringt, diese zu zeigen? Wenn du zum Beispiel im Falle einer Krankheit keine negativen Emotionen wie Verzweiflung, Sorge und Angst entwickelst, beweist es, dass du in dieser Sache Erfahrung hast und über Kenntnisse verfügst, dass du die richtigen Denkweisen und Standpunkte besitzt und wirklich unterwürfig bist. Folglich sollten deine Gedanken und Handlungen in dieser Hinsicht mit der Wahrheit übereinstimmen. Umgekehrt, wenn du ständig negative Emotionen über eine bestimmte Angelegenheit empfindest und deshalb ständig in negativen Emotionen verstrickt bist, werden aufgrund dieser negativen Emotionen natürlich verschiedene negative Zustände in dir entstehen. Diese negativen Zustände werden dazu führen, dass du deine verdorbene Disposition offenbarst, während du dich in diesen falschen Zuständen befindest. Dann wirst du dein Verhalten nach satanischen Philosophien richten, in jeder Hinsicht gegen die Wahrheit verstoßen und nach deiner verdorbenen Disposition leben. Unabhängig davon, wie wir zwischen negativen Emotionen und verdorbenen Dispositionen unterscheiden, sind diese beiden Dinge daher, alles in allem, miteinander verbunden und untrennbar. Insbesondere verfügen sie über das gleiche Wesen, denn sowohl negative Emotionen als auch verdorbene Dispositionen sind negative Dinge – sie haben dasselbe Wesen und ihnen liegen dieselben Denkweisen und Standpunkte zugrunde. Die Denkweisen und Standpunkte, die negative Emotionen hervorbringen, sind allesamt negativ, sie sind allesamt satanische Philosophien, und diese negativen Dinge führen dazu, dass Menschen ihre verdorbenen Dispositionen offenbaren und sich in ihrem Verhalten und Handeln nach ihren verdorbenen Dispositionen richten. Ist das nicht so? (Ja, das ist es.)

Letztes Mal haben wir über negative Emotionen wie Verzweiflung, Sorge und Angst Gemeinschaft gehalten. Nun wollen wir über einen weiteren Aspekt der negativen Emotionen Gemeinschaft halten, der von seinem Wesen her Verzweiflung, Sorge und Angst sehr ähnelt, aber von seiner Natur her noch negativer ist. Um welche Emotion handelt es sich? Es ist der Geisteszustand, dem die Menschen in ihrem täglichen Leben am häufigsten begegnen: Unterdrückung. Habt ihr alle schon einmal den Begriff „Unterdrückung“ gehört? (Ja, haben wir.) Dann bildet bitte einen Satz oder gebt ein Beispiel mit dem Wort „Unterdrückung“. Ich fange an. Manche Menschen sagen: „Oh, ich fühle mich oft unterdrückt, während ich meine Pflicht tue, und ich kann mich nicht von diesem Gefühl befreien.“ Habe ich diesen Satz korrekt gebildet? (Ja.) Nun seid ihr dran. (Wenn mir etwas zustößt, offenbare ich immer Verdorbenheit, und ich muss ständig über mich selbst nachdenken und versuchen, mich selbst zu kennen, weshalb ich mich unterdrückt fühle.) Du fühlst dich unterdrückt, weil du zu oft und zu angestrengt versuchst, dich selbst zu kennen. Welchen Hintergrund hat diese Unterdrückung? Wodurch wird sie verursacht? Der Grund dafür liegt darin, dass du weißt, dass du nichts bist, und es dir scheint, als hättest du keine Aussichten und keinen Bestimmungsort, der auf dich wartet, als hättest du keine Hoffnung, jemals gerettet zu werden – deswegen fühlst du dich unterdrückt. Wer möchte auch etwas beitragen? (Im Land des großen roten Drachen fühlen sich Menschen unterdrückt, wenn sie an Gott glauben.) Dieses Gefühl der Unterdrückung wird durch die eigene Umgebung hervorgerufen. (Wenn ich meine Pflicht tue, aber ständig von meinem Leiter überwacht werde, fühle ich mich unterdrückt.) Gut gesagt; das drückt das Gefühl der Unterdrückung sehr konkret aus. (Mir widerfahren bei der Ausführung meiner Pflicht immer wieder Misserfolge und Rückschläge, wodurch ich mich unterdrückt fühle.) Misserfolge und Rückschläge führen dazu, dass ihr euch unterdrückt fühlt, als gäbe es kein Vorankommen. Fühlt ihr euch unterdrückt, wenn eure Arbeit nur langsam voranschreitet? (Ja.) Das hat eine eher positive Konnotation. Erzählt Mir mehr darüber. (Ich fühle mich unterdrückt, wenn man ständig mich zurechtstutzt, während ich meine Pflicht tue.) So ist eben die Realität, oder? (Ich fühle mich unterdrückt, wenn ich in meiner Pflicht keine guten Ergebnisse erziele.) Was ist die Ursache für diese Unterdrückung? Liegt es wirklich daran, dass du keine guten Ergebnisse erzielt hast? Hast du keine Angst, dass deine Pflicht angepasst wird oder du ausgemustert werden könntest? (Ja.) Das sind die tatsächlichen Gründe für deine Unterdrückung. Gibt es noch andere Gefühle der Unterdrückung? Erzählt Mir davon. (Alle meine Arbeitspartner sind besser als ich, daher fühle ich mich unterdrückt.) Das ist die Folge von Eifersucht – man fühlt sich unterdrückt. Gibt es noch andere Fälle der Unterdrückung? (Ich fühle unterdrückt, weil ich seit langer Zeit keine Fortschritte in meinem Arbeitsbereich machen kann.) Geht es dabei um Druck oder Unterdrückung? Du spürst etwas Druck. Einen solchen Druck zu verspüren ist demnach eine gute Sache. Solltest du diesen Druck nicht einfach in Motivation umwandeln? Fühlt ihr euch auch unterdrückt, wenn die Pflichten der Mitglieder jedes Teams immer wieder angepasst werden? (Ja.) Auch dann fühlt ihr euch unterdrückt. Aus den Sätzen, die ihr gesagt habt, geht hervor, dass ihr alle die Emotion der Unterdrückung erlebt. Es scheint, dass die Menschen innerlich sehr unruhig und ständig ruhelos sind und unter einer Art unsichtbarem Druck stehen, weshalb in ihnen die Emotion der Unterdrückung entsteht und sie dann in dieser negativen Emotion der Unterdrückung leben. Ist das eine gute Sache? (Nein, das ist es nicht.) Es ist keine gute Sache. Sollte es dann nicht aufgelöst werden? Da es keine gute Sache ist, sollte es aufgelöst werden. Wenn Menschen ständig in einer negativen Emotion leben, unabhängig davon, um welche Emotion es sich handelt, kann dies im Kleinen nachteilige Auswirkungen auf ihren Körper und Geist haben, sie daran hindern, gesund zu leben und stark aufzuwachsen. Im Großen beschränken sich die Auswirkungen verschiedener negativer Emotionen auf die Menschen nicht nur auf die Grundbedürfnisse ihres täglichen Lebens wie Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Beförderungsmittel. Viel wichtiger ist, dass sie sich auf die Art und Weise auswirken, wie sie andere Menschen und Dinge betrachten, sowie auf ihr Verhalten und ihr Handeln. Genauer gesagt beeinflussen sie ihre Effizienz, ihren Fortschritt und ihre Wirksamkeit bei ihren Pflichten. Noch wichtiger ist natürlich, dass sie sich auch auf das auswirken, was die Menschen aus der Ausführung ihrer Pflichten ziehen und welche Gewinne sie durch ihren Glauben an Gott ernten sollten. Die Gedanken der Menschen werden ständig von diesen negativen Emotionen geplagt und gebunden, ihre Herzen sind oft verstört, und sie geben sich häufig Gefühlen wie Rastlosigkeit, Unbehagen und Impulsivität hin. Wenn Menschen Geiseln dieser Gefühle sind, werden ihr normales Gewissen und ihre normale Vernunft sowie ihr normales Leben und die normale Ausführung ihrer Pflichten behindert, beeinträchtigt und zerstört. Deshalb solltet ihr diese negativen Emotionen umgehend beseitigen und verhindern, dass sie euer normales Leben und eure normale Arbeit weiterhin beeinflussen. Die Unterdrückung, über die wir heute gesprochen haben, gleicht von ihrem Wesen her den verschiedenen negativen Emotionen, über die wir zuvor gesprochen haben. Die Menschen machen sich oft viele Sorgen oder haben Bedenken in Bezug auf viele Dinge oder tragen eine große Unruhe in den Tiefen ihres Herzens, wodurch sie sich unterdrückt fühlen. Wenn diese Emotion der Unterdrückung über einen längeren Zeitraum nicht beseitigt wird, werden die Menschen tief in ihren Herzen noch unruhiger und aufgewühlter. In bestimmten Umgebungen und Umständen können Menschen sogar der Kontrolle des Gewissens und der Vernunft der Menschlichkeit entkommen und sich extreme Methoden ausdenken, um ihre Situationen zu bewältigen. Dies geschieht, weil die instinktive Fähigkeit des menschlichen Körpers, bestimmte negative Emotionen zu ertragen, Grenzen hat. Wenn diese Grenze erreicht ist und der Zenit überschritten, lösen sich die Menschen von den Zwängen der menschlichen Vernunft und greifen zu einigen extremen Methoden, um ihren Emotionen und all den irrationalen Ideen, die tief in ihren Herzen liegen, Luft zu machen.

Mit den von euch vorgetragenen Sätzen habt ihr gerade einige der verschiedenen Gründe zum Ausdruck gebracht, warum Menschen sich unterdrückt fühlen. Heute werden wir uns in unserem gemeinschaftlichen Austausch hauptsächlich mit drei Ursachen und Gründen befassen, warum diese negative Emotion der Unterdrückung bei Menschen auftritt. Der erste Grund ist, dass viele Menschen, sei es in ihrem Alltag oder bei der Ausführung ihrer Pflichten, das Gefühl haben, dass sie nicht tun können, was sie wollen. Dies ist der erste Grund: die Unfähigkeit, zu tun, was man will. Was bedeutet es, nicht tun zu können, was man will? Es bedeutet, dass man nicht in der Lage ist, jedem Wunsch nachzugehen, der einem durch den Kopf geht. Tun zu können, was sie wollen, wann sie wollen und wie sie wollen, ist eine Anforderung, die diese Menschen sowohl an ihre Arbeit als auch an ihr Leben stellen. Aus verschiedenen Gründen, einschließlich Gesetzen, Lebensumständen oder den Regeln, Systemen, Bestimmungen und Disziplinarmaßnahmen einer Gruppe und so weiter, können die Menschen jedoch nicht nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen handeln. Folglich fühlen sie sich tief in ihrem Herzen unterdrückt. Um es ganz offen zu sagen, diese Emotion der Unterdrückung tritt auf, weil sich die Menschen gekränkt fühlen – manche fühlen sich sogar ungerecht behandelt. Nicht tun zu können, was man will, bedeutet im Klartext, nicht in der Lage zu sein, dem eigenen Willen zu folgen – es bedeutet, dass man aus unterschiedlichen Gründen und aufgrund der Einschränkungen verschiedener objektiver Umgebungen und Bedingungen nicht eigensinnig oder hemmungslos handeln kann. Zum Beispiel sind manche Menschen bei der Ausführung ihrer Pflichten immer nachlässig und finden Möglichkeiten, zu schlampen. Manchmal erfordert die Gemeindearbeit Eile, aber sie möchten tun, was sie wollen. Wenn sie sich physisch nicht gut fühlen oder ein paar Tage lang schlecht gelaunt und niedergeschlagen sind, sind sie nicht bereit, Mühsal zu ertragen und einen Preis für die Gemeindearbeit zu zahlen. Sie sind besonders faul und gieren nach Bequemlichkeit. Wenn sie keine Motivation haben, wird ihr Körper träge und sie wollen sich nicht bewegen, aber sie haben Angst davor, dass die Leiter sie zurechtstutzen und ihre Brüder und Schwestern sie als faul bezeichnen werden, also bleibt ihnen nichts anderes übrig, als widerwillig gemeinsam mit allen anderen ihre Arbeit zu erledigen. Sie tun das aber sehr ungern und werden dabei unglücklich und widerwillig sein. Sie werden sich ungerecht behandelt, gekränkt, genervt und erschöpft fühlen. Sie möchten nach ihrem eigenen Willen handeln, aber sie wagen es nicht, sich von den Anforderungen und Vorschriften des Hauses Gottes loszureißen oder ihnen zuwiderzuhandeln. Infolgedessen entsteht in ihnen im Laufe der Zeit eine Emotion – Unterdrückung. Sobald diese Emotion der Unterdrückung in ihnen Wurzeln schlägt, werden sie allmählich lustlos und schwach erscheinen. Wie eine Maschine werden sie nicht mehr klar verstehen, was sie tun, aber dennoch jeden Tag erledigen, was man ihnen aufträgt, und zwar so, wie man es ihnen aufträgt. Obwohl sie nach außen hin weiterhin ihre Aufgaben erfüllen, ohne Unterlass und ohne Pause und ohne sich der Ausführung ihrer Pflicht zu entziehen, werden sie sich dennoch in ihren Herzen unterdrückt fühlen und denken, dass ihr Leben erschöpfend und voller Missstände ist. Ihr größter Wunsch in diesem Augenblick ist es, eines Tages nicht mehr von anderen kontrolliert zu werden, nicht mehr von den Vorschriften des Hauses Gottes eingeschränkt zu sein und nicht mehr den Anordnungen des Hauses Gottes zu unterliegen. Sie wollen tun, was immer sie wollen, wann immer sie wollen, ein wenig Arbeit verrichten, wenn sie sich gut fühlen, und dies nicht tun, wenn sie sich nicht gut fühlen. Sie sehnen sich danach, von jeglicher Schuld befreit zu sein, dass man sie nie zurechtstutzt, und dass niemand sie beaufsichtigt, überwacht oder für sie verantwortlich ist. Sie glauben, wenn dieser Tag kommt, dann wird er großartig sein, und sie werden sich so frei und befreit fühlen. Dennoch sind sie noch nicht bereit, zu verschwinden oder aufzugeben. Sie haben Angst, dass sie, wenn sie ihre Pflichten nicht ausführen und eines Tages tatsächlich tun, was immer sie wollen, und frei und befreit sind, sich wie selbstverständlich von Gott entfernen, und sie fürchten, dass sie keine Segnungen erlangen können, wenn Gott sie dann nicht mehr haben will. Manche Menschen befinden sich in folgendem Dilemma: Wenn sie versuchen, sich bei ihren Brüdern und Schwestern zu beklagen, fällt es ihnen schwer, sich zu Wort zu melden. Wenn sie sich im Gebet an Gott wenden, kriegen sie den Mund nicht auf. Wenn sie sich beschweren, spüren sie, dass die Schuld eigentlich bei ihnen selbst liegt. Wenn sie sich nicht beschweren, fühlen sie sich unwohl. Sie fragen sich, warum ihr Leben so voller Missstände ist, warum es so entgegengesetzt zu ihrem eigenen Willen läuft und so erschöpfend ist. Sie wollen so nicht leben, sie wollen nicht mit allen anderen im Einklang sein, sie wollen tun, was immer sie wollen und wie sie wollen, und sie fragen sich, warum sie dies nicht erreichen können. Früher fühlten sie sich nur körperlich erschöpft, aber jetzt fühlen sie sich auch in ihrem Herzen müde. Sie verstehen nicht, was mit ihnen geschieht. Sagt Mir, wird dies nicht durch Emotionen der Unterdrückung verursacht? (Das wird es.)

Manche Menschen sagen: „Alle behaupten, dass Gläubige frei und von allen Fesseln gelöst sind, dass sie ein besonders glückliches, friedliches und erfreuliches Leben führen. Warum kann ich nicht so glücklich und friedlich leben wie andere? Warum fühle ich keine Freude? Warum fühle ich mich so unterdrückt und erschöpft? Wie kommt es, dass andere Menschen ein so glückliches Leben führen? Warum ist mein Leben so elend?“ Sagt Mir, was ist die Ursache dafür? Was hat ihre Unterdrückung herbeigeführt? (Ihre physischen Körper waren nicht zufrieden und ihr Fleisch hat gelitten.) Wenn eine Person körperliche Schmerzen hat und sie das in ihrem Herzen und Geist akzeptieren kann, wird sie dann nicht das Gefühl haben, dass ihr körperliches Leiden nicht mehr so schlimm ist? Wenn sie Trost, Frieden und Freude in ihrem Herzen und Geist findet, wird sie sich dann noch unterdrückt fühlen? (Nein.) Daher ist die Aussage, dass die Unterdrückung durch physisches Leiden verursacht wird, falsch. Wenn die Unterdrückung durch übermäßiges physisches Leiden entsteht, leidet ihr dann nicht auch? Fühlt ihr euch unterdrückt, weil ihr nicht tun könnt, was ihr wollt? Verstrickt ihr euch in unterdrückenden Emotionen, weil ihr nicht tun könnt, was ihr wollt? (Nein.) Habt ihr bei eurer täglichen Arbeit viel zu tun? (Ziemlich.) Ihr seid alle ziemlich beschäftigt, arbeitet von früh bis spät. Von Schlafen und Essen mal abgesehen, verbringt ihr fast den ganzen Tag vor einem Computer, strengt eure Augen und euer Gehirn an und erschöpft euren Körper, aber fühlt ihr euch unterdrückt? Wird diese Müdigkeit in euch Unterdrückung hervorrufen? (Nein.) Was verursacht Unterdrückung in den Menschen? Es liegt definitiv nicht an körperlicher Erschöpfung, was also ist die Ursache? Wenn Menschen ständig auf körperliche Bequemlichkeit und Glück aus sind, wenn sie ständig nach physischem Glück und Bequemlichkeit streben und nicht leiden wollen, dann werden sie sich unterdrückt fühlen, wenn sie auch nur ein wenig körperlich leiden müssen, etwas mehr als andere leiden müssen oder etwas überarbeiteter sind als normal. Dies ist eine der Ursachen für die Unterdrückung. Wenn Menschen ein kleines Maß an körperlichem Leiden nicht als großes Problem erachten und nicht nach körperlicher Bequemlichkeit sondern nach der Wahrheit streben und ihre Pflichten erfüllen wollen, um Gott zufriedenzustellen, passiert es oft, dass sie kein körperliches Leid empfinden. Selbst wenn sie sich gelegentlich beschäftigt, müde oder erschöpft fühlen, werden sie nach dem Schlafen aufwachen und sich besser und erholt fühlen und dann mit ihrer Arbeit weitermachen. Sie werden ihren Fokus auf ihre Pflichten und ihre Arbeit richten; für sie wird etwas körperliche Erschöpfung kein bedeutendes Problem darstellen. Wenn jedoch ein Problem in der Denkweise der Menschen auftritt und sie ständig nach körperlicher Bequemlichkeit streben, werden jedes Mal, wenn ihr physischer Körper ein wenig ungerecht behandelt wird oder keine Befriedigung erfährt, bestimmte negative Emotionen in ihnen aufkommen. Warum wird also ein solcher Mensch, der immer tun möchte, was er will, jemand, der seinem Fleisch nachgeben und das Leben genießen will, oft als Geisel dieser negativen Emotion der Unterdrückung enden, wann immer er unzufrieden ist? (Das liegt daran, dass er nach Bequemlichkeit und körperlicher Freude strebt.) Das trifft auf einige Menschen zu. Es gibt noch eine andere Gruppe von Menschen, die nicht nach körperlicher Bequemlichkeit strebt. Diese Menschen versuchen, Dinge nach Lust und Laune zu tun und sich nach ihren Stimmungen zu richten. Wenn sie glücklich sind, können sie mehr Leid ertragen und den ganzen Tag ununterbrochen arbeiten, und wenn man sie fragt, ob sie müde sind, werden sie sagen: „Ich bin nicht müde, wie könnte mich die Ausführung meiner Pflicht müde machen!“ Aber wenn sie einmal unglücklich sind, werden sie sich schon darüber ärgern, wenn du sie bittest, nur noch eine Minute länger an etwas zu arbeiten, und wenn du sie ein wenig zurechtweist, werden sie sagen: „Hör auf zu reden! Ich fühle mich unterdrückt. Wenn du weiterredest, werde ich meine Pflicht nicht tun, und du wirst daran schuld sein. Wenn ich in Zukunft keine Segnungen erhalte, geht das auf deine Kappe, und du wirst die gesamte Verantwortung dafür tragen!“ Menschen sind unberechenbar, wenn sie sich in einem abnormalen Zustand befinden. Manchmal sind sie in der Lage, zu leiden und einen Preis zu zahlen, aber manchmal beschweren sie sich bereits über ein wenig Leid, und jedes noch so geringfügige Problem bringt sie aus der Fassung. Wenn sie schlecht gelaunt sind, wollen sie nicht mehr ihre Pflichten tun, Gottes Worte lesen, Hymnen singen oder an Versammlungen teilnehmen und Predigten hören. Sie wollen dann einfach nur eine Zeit lang allein sein, was es unmöglich macht, ihnen zu helfen oder sie zu unterstützen. Nach ein paar Tagen sind sie vielleicht darüber hinweg und fühlen sich besser. Wenn sie irgendetwas nicht zufriedenstellt, fühlen sie sich gleich unterdrückt. Sind solche Menschen nicht besonders eigensinnig? (Ja.) Sie sind besonders eigensinnig. Wenn sie zum Beispiel jetzt gleich schlafen gehen wollen, dann bestehen sie darauf. Sie sagen dann: „Ich bin müde und will jetzt schlafen gehen. Wenn ich keine Energie habe, muss ich schlafen!“ Wenn jemand sagt: „Kannst du nicht noch zehn Minuten durchhalten? Wir sind gleich fertig mit dieser Aufgabe, und dann können wir alle ausruhen, wie wäre das?“, antworten sie: „Nein, ich muss jetzt sofort schlafen gehen!“ Wenn jemand sie überredet, werden sie widerwillig eine Weile durchhalten, sich dabei aber unterdrückt und genervt fühlen. Sie fühlen sich oft wegen solcher Angelegenheiten unterdrückt und sind nicht bereit, Hilfe von ihren Brüdern und Schwestern anzunehmen oder von Leitern beaufsichtigt zu werden. Wenn sie einen Fehler machen, erlauben sie es nicht, dass andere sie zurechtstutzen. Sie wollen sich in keiner Weise einschränken lassen. Sie denken: „Ich glaube an Gott, um glücklich zu sein, also warum sollte ich es mir selber schwer machen? Warum sollte mein Leben so erschöpfend sein? Die Menschen sollten glücklich leben. Sie sollten nicht so viel Wert auf diese Vorschriften und Systeme legen. Was bringt es einem, sich immer an diese Dinge zu halten? Ich werde jetzt, in diesem Moment, tun, was immer ich will. Keiner von euch sollte etwas dagegen haben.“ Solche Menschen sind besonders eigensinnig und ausschweifend: Sie lassen sich weder einschränken, noch wollen sie sich in irgendeiner Arbeitsumgebung eingeschränkt fühlen. Sie wollen sich nicht an die Vorschriften und Grundsätze des Hauses Gottes halten, weigern sich, die Grundsätze zu akzeptieren, nach denen sich die Menschen in ihrem Verhalten richten sollten, und wollen noch nicht einmal dem Folge leisten, was Gewissen und Vernunft ihnen vorschreiben. Sie wollen tun, was sie wollen, was sie glücklich macht, was ihnen nützt und was es ihnen bequem macht. Sie glauben, dass es ihren freien Willen verletzen würde, unter solchen Einschränkungen zu leben, dass es eine Art Selbstquälerei wäre und zu streng sich selbst gegenüber und dass Menschen nicht so leben sollten. Sie denken, dass Menschen frei und befreit leben sollten und sich ihrem Fleisch und ihren Begierden sowie ihren Idealen und Wünschen ungezügelt hingeben sollten. Sie denken, dass sie all ihren Ideen nachgeben sollten, dass sie sagen können, was sie wollen, tun können, was sie wollen, und gehen können, wohin sie wollen, ohne auf die Konsequenzen oder die Gefühle anderer Menschen Rücksicht nehmen zu müssen, geschweige denn auf ihre eigenen Verantwortungen und Verpflichtungen oder die Pflichten, die Gläubige ausführen sollten, oder die Wahrheitsrealitäten, die sie hochhalten und leben sollten, oder den Lebensweg, dem sie folgen sollten. Diese Gruppe von Menschen möchte in der Gesellschaft und unter anderen Menschen immer tun, was ihnen gefällt, aber egal wohin sie gehen, können sie das nie erreichen. Sie glauben, dass das Haus Gottes Wert auf Menschenrechte legt, den Menschen vollständige Freiheit gewährt und dass ihm die Menschlichkeit und der tolerante und nachsichtige Umgang mit Menschen wichtig sind. Sie denken, dass sie, nachdem sie in Gottes Haus gekommen sind, in der Lage sein sollten, sich ihrem Fleisch und ihren Begierden hinzugeben, aber weil es im Haus Gottes Verwaltungsverordnungen und Vorschriften gibt, können sie immer noch nicht tun, was sie wollen. Daher kann diese negative Emotion der Unterdrückung nicht beseitigt werden, selbst wenn sie sich dem Haus Gottes anschließen. Sie leben nicht, um irgendwelche Verantwortungen oder Missionen zu erfüllen oder ein wahrer Mensch zu werden. Ihr Glaube an Gott besteht nicht darin, die Pflichten eines geschaffenen Wesens und ihre Mission zu erfüllen und Rettung zu erlangen. Unabhängig von den Menschen, unter denen sie sich befinden, den Umständen, in denen sie sich befinden, oder der beruflichen Tätigkeit, der sie nachgehen, ist ihr ultimatives Ziel, sich selbst zu finden und zu befriedigen. Alles, was sie tun, ist auf dieses Ziel ausgerichtet, und die Befriedigung ihrer selbst ist ihr lebenslanges Verlangen und das Ziel all ihrer Bestrebungen.

Einige von euch sind dafür verantwortlich, Brüder und Schwestern zu beherbergen und für sie zu kochen. In diesem Fall musst du die Brüder und Schwestern fragen, was sie gerne essen, und dich selbst fragen, was die Grundsätze und Anforderungen des Hauses Gottes sind, und deine Gäste dann gemäß dieser beiden Arten von Grundsätzen bei dir beherbergen. Wenn du Menschen aus Nordchina beherbergst, bereite mehr Gerichte aus Weizen zu, wie Dampfbrötchen, Mandarin-Brötchen und gefüllte Teigtaschen. Gelegentlich kannst du auch Reis oder Reisnudeln zubereiten, wie sie die Menschen in Südchina essen. Das ist alles akzeptabel. Nehmen wir an, die meisten der von dir beherbergten Personen stammen aus Südchina. Sie mögen keine weizenlastigen Gerichte, sie bevorzugen Reis, und wenn es keinen Reis für sie gab, haben sie das Gefühl, es sei keine Mahlzeit gewesen. Wenn du sie beherbergst, musst du also öfter Reis zubereiten und sicherstellen, dass deine Gerichte den Geschmack der Menschen aus Südchina treffen. Wenn du Menschen aus Süd- und Nordchina beherbergst, kannst du zwei verschiedene Gerichte zubereiten und ihnen die freie Wahl lassen, welches sie bevorzugen. Menschen auf diese Weise zu beherbergen entspricht den Grundsätzen – die Sache ist wirklich nicht kompliziert. Solange die Mehrheit der Leute zufrieden ist, reicht das aus. Du musst dir keine Sorgen machen, wenn einige wenige unzufrieden sind. Aber wenn die Person, die als Gastgeber fungiert, die Wahrheit nicht versteht und nicht weiß, wie sie Dinge gemäß den Grundsätzen erledigen soll und immer nach ihren eigenen Vorlieben handelt und das Essen macht, das sie gerne mag, ohne darüber nachzudenken, ob die Leute es gerne essen werden – was für ein Problem liegt hier vor? Ein Problem von übermäßigem Eigensinn und Egoismus. Manche Menschen kommen aus dem Süden Chinas, und die Mehrheit der von ihnen beherbergten Personen kommt aus dem Norden. Sie machen jeden Tag Reis, ohne darüber nachzudenken, ob die Brüder und Schwestern das gewohnt sind, und wenn du versuchst, sie zurechtzustutzen und ihnen einige Ratschläge zu geben, taucht eine bestimmte Art von Emotion in ihnen auf, ihr Herz wird widerständig, ungehorsam und voller Groll, und sie sagen: „Im Haus Gottes zu kochen ist nicht einfach. Diese Menschen zu bedienen, ist sehr schwierig. Ich strenge mich von früh bis spät an, um für euch zu kochen, aber ihr seid immer noch so wählerisch. Wo liegt das Problem darin, Reis zu essen? Essen wir Südchinesen nicht drei Mahlzeiten am Tag, die Reis enthalten? Ist das nicht eine ziemlich gute Art zu leben? Wir sind kräftiger als ihr und haben mehr Energie. Was ist so toll daran, immer Nudeln und Dampfbrötchen zu essen? Wird man davon satt? Warum schmecken mir Nudeln nicht? Warum werde ich davon nicht satt? Aber da kann ich wohl nichts machen. Ich schätze, um meine Pflicht in Gottes Haus zu tun, muss ich das wohl aushalten und mich beherrschen. Wenn ich mich nicht beherrsche, könnte ich ersetzt oder ausgemustert werden. Also werde ich eben Nudeln und Dampfbrötchen machen!“ Sie machen das jeden Tag, widerwillig und voller Groll, und denken: „Ich kann nicht einmal eine Mahlzeit Reis essen. Ich möchte einfach zu jeder Mahlzeit Reis haben. Ohne Reis kann ich nicht überleben. Ich will Reis essen!“ Obwohl sie jeden Tag widerwillig Nudeln und Dampfbrötchen machen, ist ihre Stimmung extrem schlecht. Warum fühlen sie sich so niedergeschlagen? Weil sie sich unterdrückt fühlen. Sie denken: „Ich muss euch bedienen und das Essen kochen, das ihr gerne esst, und nicht das, was ich essen möchte. Warum muss ich immer euch zufriedenstellen und nicht mich selbst?“ Sie fühlen sich benachteiligt und unterdrückt und ihr Leben erscheint ihnen erschöpfend. Sie lehnen jede zusätzliche Arbeit ab, und wenn sie etwas Arbeit erledigen, tun sie es nachlässig; sie fürchten, ersetzt oder entfernt zu werden, wenn sie keine Arbeit verrichten. Folglich sind sie bei allem, was sie tun, widerwillig und ungern und tun auf diese Weise ihre Pflicht, ohne Momente des Glücks, der Freiheit oder der Befreiung zu erleben. Die Leute fragen sie: „Wie gefällt es dir, Brüder und Schwestern zu beherbergen und Essen zu kochen?“ Sie antworten: „Besonders anstrengend ist es eigentlich nicht, aber ich fühle mich unterdrückt.“ Die Leute fragen dann: „Warum fühlst du dich unterdrückt? Du hast Reis, Mehl und Gemüse – es ist alles da. Du musst noch nicht einmal dein eigenes Geld ausgeben, um diese Dinge zu kaufen. Du musst dich nur anstrengen und ab und zu etwas mehr Arbeit leisten als andere. Ist das nicht das, was du tun solltest? Der Glaube an Gott und die Ausführung der Pflicht sind erfreuliche Dinge. Sie sind freiwillig. Also warum fühlst du dich unterdrückt?“ Sie antworten: „Obwohl ich diese Dinge freiwillig tue, kann ich nicht oft Reis essen, und ich kann nicht tun, was ich will und essen, was ich mag und was mir wirklich gut schmeckt. Ich habe Angst davor, kritisiert zu werden, wenn man mich dabei ertappt, wenn ich versuche, etwas Köstliches für mich selbst zu kochen, daher fühle ich mich unterdrückt und bin nie glücklich.“ Solche Menschen leben in unterdrückenden Emotionen, weil sie ihr Verlangen nach Essen nicht befriedigen können.

Manche Menschen bauen auf den Farmen der Kirche Gemüse an. Wie sollten sie dabei vorgehen? Sie sollten je nach Jahreszeit, Klima, Temperatur und der Anzahl der zu versorgenden Personen eine geeignete Gemüsesorte pflanzen. Es gibt in Gottes Haus Vorschriften zur Kultivierung verschiedener Gemüsesorten, was für viele Menschen eine Herausforderung darstellen kann. Es gibt Gemüsesorten, die Menschen gerne täglich essen, und solche, die sie nicht gerne essen. Bei einigen ist die Anbaumenge reguliert, andere werden saisonabhängig verzehrt. Die Menge, die die Menschen essen können, ist dementsprechend begrenzt. Es gab da ein paar Leute, die dachten: „Oh, wir können dieses Gemüse nie wirklich genießen. Kaum haben wir ein bisschen gegessen, ist alles weg. Es gibt nicht viel zu verteilen! Wie zum Beispiel bei den Kirschtomaten; wir bekommen jedes Mal nur eine kleine Handvoll, und bevor wir ihren Geschmack richtig genießen können, sind sie schon weg. Es wäre großartig, wenn wir ganze Schalen von ihnen essen könnten!“ Also haben sie in einem Ort, wo etwa zehn Menschen lebten, zweihundert Kirschtomatensetzlinge gepflanzt. Sie haben sofort nach dem Aufwachen morgens angefangen, sie in Massen zu essen, und hörten nicht auf, bis sie abends schlafen gingen. Ganze Schüsseln voll Kirschtomaten und normalen Tomaten zu essen und Gurken körbeweise war für sie wirklich aufregend. Sie empfanden diese Tage als himmlisch, als wahrhaft herrlich. Solche Menschen können sich in ihrem Handeln weder an die Bestimmungen von Gottes Haus halten noch an wissenschaftliche Prinzipien. Sie lassen sich von niemandem etwas sagen, stellen ihre eigenen Interessen in den Vordergrund, denken nur an sich selbst und tun, was ihnen gefällt. Unter der Kontrolle, Aufsicht und Leitung von Gottes Haus, wurden diese Leute, die Früchte und Gemüse in Massen essen wollten, schließlich in ihre Schranken verwiesen, und man hat einige zurechtgestutzt. Was denkt ihr, wie fühlen sie sich jetzt? Sind sie nicht unglaublich enttäuscht? Haben sie nicht das Gefühl, dass die Welt trostlos ist und dass es in Gottes Haus keine Liebe oder Wärme gibt? Fühlen sie sich nicht unglaublich unterdrückt? (Ja.) Sie denken ständig: „Was ist falsch daran, wenn ich tue, was ich will? Kann ich nicht einfach etwas Gemüse genießen? Sie erlauben mir nicht einmal, Kirschtomaten in Massen zu essen. Wie geizig! Gottes Haus gewährt den Menschen keine Freiheit. Wenn wir Kirschtomaten essen wollen, verlangen sie von uns, diese je nach Anzahl der zu versorgenden Personen anzupflanzen. Was ist das Problem, wenn ich zwei- oder dreihundert Pflanzen anbaue? Wenn wir sie nicht alle essen können, verfüttern wir sie eben an die Tiere.“ Ist es angemessen, etwas in Massen zu essen? Sollte man sich nicht in Zurückhaltung üben und eine Grenze für den eigenen Verzehr setzen? Die jeweilige Menge, die die Menschen von den verschiedenen von Gott geschaffenen Lebensmitteln essen, sollte sich nach deren Ertrag und saisonaler Verfügbarkeit richten. Grundnahrungsmittel sollten solche mit hohem Ertrag sein, während solche mit niedrigem Ertrag, kurzen Ernte- und Wachstumszeiten oder begrenztem Ertrag in kleineren Mengen verzehrt werden sollten – es gibt Orte, an denen werden einige davon überhaupt nicht gegessen, und es ist nicht so, als würden die Leute dort etwas verpassen. So vorzugehen ist vernünftig. Die Menschen haben immer Verlangen und möchten sich ständig ihrem Heißhunger hingeben. Ist das angemessen? Es ist nicht angemessen, immer Verlangen und Heißhunger zu hegen. Gottes Haus hat seine eigenen Regeln. Es gibt Vorschriften, die Verwaltung und entsprechende Systeme für alle Bereiche der Arbeit im Haus Gottes. Wenn du ein Mitglied von Gottes Haus werden möchtest, solltest du dich strikt an seine Vorschriften halten. Du solltest nicht vorlaut sein, sondern lernen, dich zu unterwerfen und ein Verhalten an den Tag zu legen, mit dem alle zufrieden sind. Das entspricht den Maßstäben von Gewissen und Vernunft. Keine der Vorschriften des Hauses Gottes wurde zum Nutzen einer einzelnen Person aufgestellt, sondern zum Wohl aller im Hause Gottes. Sie sollen die Arbeit und Interessen von Gottes Haus schützen. Diese Vorschriften und Systeme sind vernünftig, und wenn die Menschen Gewissen und Vernunft besitzen, sollten sie ihnen folgen. Daher musst du, egal was du tust, einerseits gemäß den Vorschriften und Systemen des Hauses Gottes handeln, und andererseits hast du auch die Verantwortung und die Verpflichtung, für all das einzutreten, anstatt dich in deinem Handeln ständig nach deinen persönlichen Interessen und Perspektiven zu richten. Ist das nicht so? (Ja.) Wenn du dich bei deinem Leben und deiner Arbeit in Gottes Haus besonders unterdrückt fühlst, liegt das nicht an einem Problem mit den Vorschriften, Systemen oder Verwaltungsmethoden des Hauses Gottes, sondern an einem Problem mit dir selbst. Angenommen, du suchst im Hause Gottes immer nach Wegen, dich selbst zufriedenzustellen und deine eigenen Wünsche zu erfüllen, und fühlst dich immer unglaublich unterdrückt, eingeschränkt und angebunden, ohne jeglichen Frieden oder Freude zu empfinden. Sagen wir, du fühlst dich ständig unwohl und ungerecht behandelt, du kannst nie tun, was du willst, kannst nicht essen, was du willst, oder dich anziehen, wie du willst, du darfst dich nicht modisch oder verführerisch kleiden, und du fühlst dich wegen dieser Dinge jeden Tag elend und unwohl. Angenommen, du findest es immer unangenehm, mit deinen Brüdern und Schwestern Kontakt zu haben, und denkst: „Diese Leute halten mit mir immer Gemeinschaft über die Wahrheit, das ist mir zu anstrengend! Ich will mich nicht so benehmen. Ich möchte einfach glücklich, zufrieden und frei leben. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht so glücklich und frei bin, wie ich es mir im Glauben an Gott vorgestellt hatte. Ich möchte von niemandem eingeschränkt werden. Es gibt immer Leute, die mich anweisen und einschränken, und ich fühle mich unterdrückt.“ Solche Menschen mögen es nicht, in dieser Art von Umgebung zu leben, und empfinden Abneigung dagegen. Doch um Segnungen zu empfangen, haben sie keine andere Wahl, als sich darauf einzulassen. Sie haben keine Möglichkeit, um ihren Frustrationen Luft zu machen, trauen sich nicht, lauthals loszuschreien, und fühlen sich oft unterdrückt. Die einzige Lösung, die beste Methode, um mit solchen Menschen umzugehen, besteht darin, ihnen zu sagen: „Du kannst gehen. Geh und iss, was du willst, ziehe dich an, wie willst, lebe das Leben, das du willst, tue die Dinge, die du tun willst, verfolge die Karriere, die Ziele und die Richtung, die du verfolgen willst. Gottes Haus hält dich nicht zurück. Deine Hände und Füße sind frei und von allen Fesseln gelöst, ebenso wie dein Herz. Du bist durch niemanden gebunden. Abgesehen davon, dass du dich dem Haus Gottes verpflichtet hast, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, hat dir niemand diese Vorschriften auferlegt, die besagen, dass du im Haus Gottes bleiben sollst und musst und dass sonst das Haus Gottes dir etwas antut.“ Ich sage dir die Wahrheit, Gottes Haus wird dir nichts antun. Wenn du gehen willst, kannst du jederzeit gehen. Gib einfach die Bücher mit Gottes Worten zurück an die Kirche und übergebe die Dinge, an denen du gerade arbeitest, an jemand anderen. Du kannst gehen, wann immer du willst. Gottes Haus schränkt dich nicht ein, es ist weder Kerker noch Gefängnis. Gottes Haus ist ein Ort der Freiheit, und seine Türen stehen weit offen. Wenn du dich unterdrückt fühlst, liegt das daran, dass du nicht tun kannst, was du willst, und das bedeutet, dass Gottes Haus nicht der richtige Ort für dich ist. Es ist nicht das glückliche Zuhause, das du finden möchtest, noch der Ort, an dem du bleiben solltest. Wenn du auf eine Weise lebst, die so sehr gegen deinen Willen geht, solltest du gehen. Verstehst du? Gottes Haus wird niemals Ungläubige oder solche, die nicht die Wahrheit anstreben, zu etwas zwingen. Wenn du Geschäfte machen, reich werden, eine Karriere haben oder in die Welt hinausgehen und dir einen Namen machen möchtest, dann ist das dein persönliches Bestreben, und du solltest in die säkulare Welt zurückkehren. Gottes Haus schränkt niemals die Freiheit der Menschen ein. Die Türen von Gottes Haus stehen weit offen. Ungläubige und diejenigen, die nicht die Wahrheit anstreben, können jederzeit gehen und Gottes Haus verlassen.

Manche Menschen sind einfach nicht bereit, ihre Pflichten zu tun und über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten. Sie haben sich nicht an das Leben in der Kirche angepasst, können sich nicht anpassen und fühlen sich immer besonders elend und hilflos. Nun, Ich würde zu diesen Menschen sagen: Du solltest so bald wie möglich von hier weggehen. Geh in die säkulare Welt, um deine eigenen Ziele und deine eigene Richtung zu finden und das Leben zu leben, das du leben solltest. Gottes Haus wird nie jemanden zu etwas zwingen. Keine der Vorschriften, Systeme oder Verwaltungsverordnungen der Kirche zielen auf dich als Individuum ab. Wenn du sie lästig findest, dich nicht daran halten kannst und dich besonders elend und unterdrückt fühlst, kannst du dich entscheiden, auszutreten. Die Menschen, die in der Lage sind, die Wahrheit anzunehmen und die Grundsätze zu vertreten, sind diejenigen, die geeignet sind, in der Kirche zu bleiben. Wenn du natürlich das Gefühl hast, dass du nicht geeignet bist, in Gottes Haus zu bleiben, gibt es dann einen anderen geeigneten Ort für dich? Ja, die Welt ist groß, und es wird einen passenden Ort für dich geben. Kurz gesagt, wenn du dich hier unterdrückt fühlst, wenn du keine Befreiung findest, wenn du deinem Frust oft Luft machen möchtest und immer die Möglichkeit besteht, dass deine Natur gewaltsam hervortritt, dann schwebst du in Gefahr und bist nicht geeignet, in Gottes Haus zu bleiben. Die Welt ist groß, und es wird immer einen passenden Ort für dich geben. Nimm dir Zeit, um ihn zu finden. Ist das nicht eine angemessene Art, mit dieser Angelegenheit umzugehen? Ist das nicht rational? (Ja.) Wenn sich diese Menschen so unwohl fühlen, du sie aber dennoch hier behalten möchtest, bist du dann nicht töricht? Lassen wir sie gehen, und wünschen wir ihnen Erfolg bei der Verwirklichung ihrer Träume, in Ordnung? Was sind ihre Träume? (Ganze Schalen von Kirschtomaten zu essen.) Sie möchten auch bei jeder Mahlzeit und das ganze Jahr über Reis und Fisch essen. Wovon träumen sie noch? Jeden Tag auszuschlafen, nur zu arbeiten, wann sie es wollen, und von niemandem angewiesen oder beaufsichtigt zu werden, wenn sie nicht arbeiten wollen. Ist das nicht ihr Traum? (Ja.) Und was für ein großartiger Traum das ist! Wie erhaben! Sag Mir, haben solche Menschen gute Zukunftsaussichten? Kümmern sie sich um ihre eigentliche Arbeit? (Nein.) Zusammengefasst, fühlen sich Menschen wie diese immer unterdrückt. Offen gesagt, ist es ihr Wunsch, ihrem Fleisch nachzugeben und ihre Begierden zu befriedigen. Sie sind zu egoistisch, sie wollen alles nach Lust und Laune tun, die Regeln missachten und Angelegenheiten nicht entsprechend den Grundsätzen erledigen. Sie richten sich in ihrem Verhalten nur nach ihren eigenen Gefühlen, Vorlieben und Wünschen und handeln nach ihren eigenen Interessen. Ihnen fehlt es an normaler Menschlichkeit, und solche Menschen kümmern sich nicht um ihre eigentliche Arbeit. Menschen, die sich nicht um ihre eigentliche Arbeit kümmern, fühlen sich immer und überall unterdrückt. Selbst wenn sie alleine leben würden, würden sie sich unterdrückt fühlen. Um es nett auszudrücken, sind diese Menschen keine vielversprechenden Individuen, und sie kümmern sich nicht um ihre eigentliche Arbeit. Genauer betrachtet, haben sie eine abnormale Menschlichkeit, und sie sind ein wenig einfältig. Wie sind Menschen, die sich um ihre eigentliche Arbeit kümmern? Solche Menschen haben eine sehr einfache Sicht auf grundlegende Bedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Transportmittel: Solange diese Dinge einem angemessenen Standard gerecht werden, ist das für sie ausreichend. Ihnen geht es mehr um ihren Lebensweg, ihre Mission als Menschen, ihre Lebenseinstellung und ihre Wertvorstellungen. Über was zerbrechen sich wenig vielversprechende Menschen den ganzen Tag den Kopf? Sie denken ständig darüber nach, wie sie sich drücken und mit List und Tücke Verantwortung umgehen können, wie sie gut essen und Spaß haben können und wie sie ein bequemes und komfortables Leben führen können, ohne sich dabei Gedanken um die richtigen Angelegenheiten zu machen. Daher fühlen sie sich im Umfeld und der Umgebung, in der sie ihre Pflichten im Haus Gottes tun, unterdrückt. Das Haus Gottes verlangt von den Menschen, sich bestimmte allgemeine und berufliche Kenntnisse anzueignen, die sich auf ihre Pflichten beziehen, damit sie diese besser ausführen können. Das Haus Gottes verlangt von den Menschen, häufig Gottes Worte zu essen und zu trinken, damit sie ein besseres Verständnis der Wahrheit erlangen, in die Wahrheitsrealität eintreten und die Grundsätze für jede Handlung kennen. All diese Dinge, über die im Haus Gottes Gemeinschaft gehalten wird und die erwähnt werden, beziehen sich auf Themen, praktische Angelegenheiten und so weiter, die mit dem Leben der Menschen und der Ausführung ihrer Pflichten zusammenhängen, und sollen den Menschen helfen, sich um ihre eigentliche Arbeit zu kümmern und den richtigen Weg zu beschreiten. Diese Menschen, die sich nicht um ihre eigentliche Arbeit kümmern und tun, was sie wollen, möchten diese richtigen Dinge nicht tun. Indem sie immer nur tun, was sie wollen, versuchen sie letztendlich körperliches Wohlbefinden, Vergnügen und Bequemlichkeit zu erreichen, ohne in irgendeiner Weise eingeschränkt oder ungerecht behandelt zu werden. Sie wollen genug von allem essen können, was sie wollen, und tun können, was sie wollen. Aufgrund der Qualität ihrer Menschlichkeit und ihrer inneren Bestrebungen fühlen sie sich oft unterdrückt. Egal wie du mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, sie werden sich nicht ändern, und ihre Emotion der Unterdrückung wird nicht beseitigt werden. Das ist eben die Art von Menschen, die sie sind; sie sind nicht mehr als Gegenstände, die ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachkommen. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht, als ob sie große Übel begangen haben oder schlechte Menschen sind, und es scheint, als wären sie nur nicht für die Grundsätze eingetreten und hätten die Vorschriften nicht eingehalten, besteht ihre Wesensnatur in Wirklichkeit darin, dass sie sich weder um ihre eigentliche Arbeit kümmern noch dem richtigen Weg folgen. Solchen Menschen haben nicht das Gewissen und die Vernunft einer normalen Menschlichkeit, und sie können nicht die Intelligenz normaler Menschlichkeit erreichen. Sie machen sich keine Gedanken über die Ziele, die Menschen mit normaler Menschlichkeit verfolgen sollten, oder über die Lebenseinstellungen und Existenzmethoden, die Menschen mit normaler Menschlichkeit annehmen sollten, geschweige denn, dass sie nach diesen streben. Ihre Köpfe sind jeden Tag voll mit Gedanken darüber, wie sie körperliche Bequemlichkeit und Vergnügen finden können. Doch in der Lebensumgebung der Kirche können sie ihre fleischlichen Vorlieben nicht befriedigen, und deshalb fühlen sie sich unwohl und unterdrückt. Und so entstehen diese Emotionen, die sie haben. Sag Mir, haben Menschen wie diese nicht anstrengende Leben? (Ja, das haben sie.) Sind ihre Leben bemitleidenswert? (Nein, das sind sie nicht.) Das stimmt, sie sind nicht bemitleidenswert. Um es vorsichtig auszudrücken: Das sind genau die Menschen, die sich nicht um ihre eigentliche Arbeit kümmern. Wer sind in der weltlichen Gesellschaft die Menschen, die sich nicht um ihre eigentliche Arbeit kümmern? Es sind die Faulenzer, Dummköpfe, Drückeberger, Schläger, Raufbolde und Taugenichtse – solche Menschen. Sie möchten keine neuen Fähigkeiten oder Fertigkeiten erlernen, und sie wollen keine ernsthaften Karrieren verfolgen oder sich einen Job suchen, um über die Runden zu kommen. Sie sind die Faulenzer und Taugenichtse der Gesellschaft. Sie unterwandern die Kirche und wollen dann nichts tun und trotzdem etwas bekommen und ihren Anteil an Segnungen erhalten. Sie sind Opportunisten. Diese Opportunisten sind niemals bereit, ihre Pflichten zu tun. Sobald es einmal auch nur geringfügig nicht nach ihrem Willen läuft, fühlen sie sich unterdrückt. Sie möchten immer frei und ungebunden leben, keine Art von Arbeit verrichten und dennoch gutes Essen essen und schöne Kleidung tragen, essen können, was sie wollen, und schlafen können, wann immer es ihnen gefällt. Wenn dieser Tag kommt, so denken sie, wird es mit Sicherheit wunderbar sein. Sie möchten nicht einmal das kleinste bisschen Mühsal ertragen und wünschen sich ein Leben in Saus und Braus. Diese Menschen empfinden sogar das Leben an sich als anstrengend; sie sind Geiseln ihrer negativen Emotionen. Oft fühlen sie sich müde und verwirrt, weil sie nicht tun können, was sie wollen. Sie möchten sich weder um ihre eigentliche Arbeit kümmern noch ihre eigenen Angelegenheiten regeln. Sie möchten keine Arbeit konsequent und von Anfang bis Ende erledigen, sie als ihre eigene Berufung und Pflicht, als ihre Verpflichtung und Verantwortung betrachten; sie möchten sie nicht abschließen und Ergebnisse erzielen oder sie auf bestmöglichem Niveau erledigen. Das war nie ihre Denkweise. Sie wollen alles nur nachlässig erledigen und ihre Pflicht als Mittel zum Lebensunterhalt nutzen. Wenn sie ein wenig Druck oder irgendeine Form von Kontrolle verspüren oder zu etwas höheren Standards angehalten werden oder ein wenig Verantwortung tragen müssen, fühlen sie sich unwohl und unterdrückt. Dann entstehen diese negativen Emotionen in ihnen, und sie empfinden das als anstrengend und sind unglücklich. Ein wesentlicher Grund, warum sie das Leben als anstrengend empfinden, besteht darin, dass es solchen Menschen an Vernunft fehlt. Ihre Vernunft ist beeinträchtigt, sie verbringen den ganzen Tag damit, in Fantasien zu schwelgen, leben in einem Traum, mit dem Kopf in den Wolken, und stellen sich ständig die wildesten Dinge vor. Aus diesem Grund ist diese Emotion der Unterdrückung in ihnen sehr schwer zu beseitigen. Sie interessieren sich nicht für die Wahrheit, sie sind Ungläubige. Das Einzige, was wir tun können, ist, sie zu bitten, Gottes Haus zu verlassen, in die Welt zurückzukehren und ihren eigenen Ort der Bequemlichkeit und des Komforts zu finden.

Diejenigen, die wahrhaftig an Gott glauben, sind allesamt Menschen, die sich um ihre eigentliche Arbeit kümmern. Sie sind alle bereit, ihre Pflichten auszuführen, und in der Lage, eine Aufgabe zu übernehmen und sie gemäß ihrem Kaliber und den Vorschriften des Hauses Gottes gut zu erledigen. Natürlich kann es anfangs schwierig sein, sich an dieses Leben anzupassen. Es kann sein, dass du dich körperlich und geistig erschöpft fühlst. Wenn du jedoch wirklich entschlossen bist, zu kooperieren, und bereit bist, ein normaler und guter Mensch zu werden und Rettung zu erlangen, dann musst du einen gewissen Preis zahlen und es Gott erlauben, dich zu disziplinieren. Wenn du den Drang verspürst, eigenwillig zu sein, musst du dich gegen ihn auflehnen und ihn loslassen, indem du nach und nach deine Eigenwilligkeit und deine egoistischen Wünsche verringerst. In wichtigen Angelegenheiten, zu wichtigen Zeiten und bei wichtigen Aufgaben musst du Gottes Hilfe suchen. Wenn du wirklich entschlossen bist, dann solltest du Gott bitten, dich zu züchtigen, zu disziplinieren, und dich zu erleuchten, damit du die Wahrheit verstehen kannst – auf diese Weise wirst du bessere Ergebnisse erzielen. Wenn du wirklich entschlossen bist und in Gottes Gegenwart zu Ihm betest und Gott demütig darum bittest, wird Gott handeln. Er wird deinen Zustand und deine Gedanken verändern. Wenn der Heilige Geist ein wenig wirkt, dich ein wenig bewegt und ein wenig erleuchtet, wird sich dein Herz verändern und dein Zustand wird sich verwandeln. Wenn dieser Wandel erfolgt, wirst du feststellen, dass auf diese Weise zu leben nicht unterdrückend ist. Dein unterdrückter Zustand und deine Emotionen werden sich verändern und gemildert – sie werden anders sein als zuvor. Du wirst feststellen, dass auf diese Weise zu leben nicht erschöpfend ist. Du wirst Freude in der Ausführung deiner Pflicht im Haus Gottes finden. Du wirst feststellen, dass es gut ist, so zu leben, sich so zu verhalten und deine Pflicht auf diese Weise auszuführen, Mühsal zu ertragen und einen Preis zu zahlen, sich an die Regeln zu halten und Dinge nach den Grundsätzen zu erledigen. Du wirst feststellen, dass normale Menschen genau diese Art von Leben haben sollten. Wenn du nach der Wahrheit lebst und deine Pflicht gut ausführst, wirst du Ruhe und Frieden in deinem Herzen finden und feststellen, dass dein Leben einen Sinn hat. Du wirst denken: „Warum wusste ich das nicht schon früher? Warum war ich so eigensinnig? Früher habe ich nach Satans Philosophien und seiner Disposition gelebt, war weder Mensch noch Geist, und je mehr ich lebte, desto schmerzhafter war es. Jetzt, wo ich die Wahrheit verstehe, kann ich einen Teil meiner verdorbenen Disposition ablegen und ich kann wahrhaft den Frieden und die Freude eines Lebens verspüren, in dem ich meine Pflicht erfülle und die Wahrheit praktiziere!“ Hat sich deine Stimmung dann nicht schon verändert? (Doch, das hat sie.) Sobald du erkennst, warum dein Leben früher so unterdrückend und elend war, sobald du die Wurzel deines Leidens findest und das Problem löst, wirst du Hoffnung auf einen Wandel haben. Solange du nach der Wahrheit strebst, dich mehr um Gottes Worte bemühst, mehr über die Wahrheit Gemeinschaft hältst und auch den Erfahrungszeugnissen deiner Brüder und Schwestern zuhörst, wirst du einen klareren Weg haben. Und wird sich dein Zustand dann nicht bessern? Wenn sich dein Zustand bessert, werden deine Emotionen der Unterdrückung allmählich nachlassen und dich nicht mehr binden. Natürlich können in besonderen Umständen oder vor gewissen Hintergründen gelegentlich Emotionen der Unterdrückung und des Schmerzes auftreten, aber solange du die Wahrheit suchst, um diese zu beseitigen, werden diese Emotionen der Unterdrückung verschwinden. Du wirst in der Lage sein, deine Aufrichtigkeit und deine ganze Kraft und Treue bei der Ausführung deiner Pflicht einzusetzen, und du wirst Hoffnung auf Rettung haben. Wenn du einen solchen Wandel durchlaufen kannst, dann musst du das Haus Gottes nicht verlassen. Wenn du in der Lage bist, einen solchen Wandel zu durchlaufen, beweist das, dass es noch Hoffnung für dich gibt – Hoffnung auf Veränderung, Hoffnung auf Rettung. Es beweist, dass du immer noch ein Mitglied des Hauses Gottes bist, aber du wurdest zu lange und zu tief von verschiedenen egoistischen Motiven und persönlichen Erwägungen oder von verschiedenen schlechten Gewohnheiten und Ideen beeinflusst, die dein Gewissen betäubt und gefühllos machten und deine Vernunft beeinträchtigt und dein Schamgefühl untergraben haben. Wenn du eine solche Wandlung durchlaufen kannst, wird es das Haus Gottes begrüßen, wenn du bleibst, deine Pflicht verrichtest, deine Mission erfüllst und die Arbeit, mit der du gerade beschäftigt bist, gründlich zu Ende bringst. Natürlich kann Menschen mit solchen negativen Emotionen nur mit einem liebevollen Herzen geholfen werden. Wenn sich eine Person konsequent weigert, die Wahrheit anzunehmen, und trotz wiederholter Ermahnungen keine Reue zeigt, sollten wir uns von ihr verabschieden. Aber wenn jemand wirklich bereit ist, sich zu ändern, sich zum Guten zu wenden und umzukehren, begrüßen wir es sehr, wenn er bleibt. Solange er wirklich bereit ist, zu bleiben und seine bisherigen Methoden und Lebensweisen zu ändern, und er allmählich einen Wandel durchläuft, während er seine Pflicht durchführt, und diese umso besser macht, je länger er sie erfüllt, begrüßen wir es, wenn er bleibt, und hoffen, dass er sich weiter verbessern wird. Wir wollen auch einen großen Wunsch für diese Art von Menschen äußern: Wir wünschen uns, dass sie aus ihren negativen Emotionen ins Licht treten, dass sie nicht länger von ihnen gefangen oder von ihrem Schatten umhüllt werden, sondern sich stattdessen ihrer eigentlichen Arbeit widmen und den rechten Weg einschlagen, dass sie sich so verhalten und leben, wie es normale Menschen gemäß Gottes Anforderungen sollten, und dass sie ihre Pflichten im Haus Gottes gemäß Seinen Anforderungen beständig erfüllen und sich nicht länger durchs Leben treiben lassen. Wir wünschen ihnen vielversprechende Zukunftsaussichten und dass sie nicht mehr nur das tun, was sie wollen, oder sich ausschließlich mit der Suche nach Vergnügen und körperlichen Genüssen befassen, sondern stattdessen mehr über Dinge nachdenken, die die Ausführung ihrer Pflichten, den Weg, den sie im Leben beschreiten, und das Ausleben einer normalen Menschlichkeit betreffen. Wir wünschen von ganzem Herzen, dass sie glücklich, frei und befreit im Hause Gottes leben können, täglich Frieden und Freude erfahren und Wärme und Vergnügen in ihrem Leben hier verspüren. Ist dies nicht der bedeutendste aller Wünsche? (Ja.) Ich habe Meinen Wunsch geäußert und fordere euch alle auf, ihnen eure herzlichsten Wünsche zu übermitteln. (Unser herzlicher Wunsch ist, dass sie glücklich, frei und befreit im Hause Gottes leben können, täglich Frieden und Freude erfahren und Wärme und Vergnügen in ihrem Leben hier verspüren.) Was noch? Wie wäre es, von Herzen zu wünschen, dass sie nicht länger von Emotionen der Unterdrückung beherrscht leben? (Ja.) Das ist Mein Wunsch. Habt ihr noch weitere Dinge, die ihr ihnen wünscht? (Mein herzlicher Wunsch ist, dass sie in der Lage sind, sich ihrer eigentlichen Arbeit zu widmen und sich bei der Erfüllung ihrer Pflichten kontinuierlich zu verbessern.) Ist das ein guter Wunsch? (Ja.) Gibt es noch weitere Wünsche? (Mein herzlicher Wunsch ist, dass sie bald anfangen können, normale Menschlichkeit auszuleben.) Dieser Wunsch mag nicht sehr anspruchsvoll sein, aber es ist, so denke Ich, ein praktischer Wunsch. Menschen sollten eine normale Menschlichkeit ausleben und sich nicht unterdrückt fühlen. Warum können wir nicht die Mühsal ertragen, die andere ertragen können? Wenn eine Person das Gewissen, die Vernunft und das Schamgefühl normaler Menschlichkeit besitzt, sowie die Bestrebungen, Existenzmethoden und korrekten Ziele in ihrem Streben, die normale Menschen haben sollten, wird sie sich nicht unterdrückt fühlen. Ist dies nicht ein ziemlich guter Wunsch? (Ja.) Sonst noch etwas? (Mein herzlicher Wunsch ist, dass sie harmonisch mit ihren Brüdern und Schwestern zusammenarbeiten, die Liebe Gottes in Seinem Haus spüren und gemäß den Grundsätzen des Hauses Gottes handeln.) Ist diese Anforderung hochgesteckt? (Nein.) Ist sie also leicht zu erreichen, da sie nicht hochgesteckt ist? Die Liebe von Gottes Haus zu fühlen entspricht eher der Realität – das ist es, was diese Menschen brauchen, oder? (Ja.) Die Anforderungen an solche Menschen sind nicht hoch. Zuallererst müssen sie das Gewissen und die Vernunft einer normalen Menschlichkeit besitzen. Sie sollten nicht untätig sein oder sich durchs Leben treiben lassen; sie sollten lernen zu leben, sich um ihre eigentliche Arbeit zu kümmern und ihre Verantwortung und ihre Pflichten zu schultern. Dann müssen sie lernen, zu leben, eine normale Menschlichkeit auszuleben und ihre Verantwortungen und Pflichten gut zu erfüllen. Dadurch werden sie in der Lage sein, Trost, Frieden und Freude im Hause Gottes zu empfinden, und sie werden bereit sein, hier zu leben und ihre Pflichten auszuführen. Nachdem sie sich von ihren unterdrückenden, negativen Emotionen befreit haben, werden sie allmählich nach der Wahrheit streben und harmonisch mit anderen zusammenarbeiten können. Das sind die Anforderungen an solche Menschen. Unabhängig von ihrem Alter haben wir keine großen Wünsche und stellen keine hohen Anforderungen an sie, sondern nur die, die wir erwähnt haben. Erst einmal müssen sie lernen, sich ihrer eigentlichen Arbeit zu widmen und die Verantwortungen und Verpflichtungen eines Erwachsenen und eines normalen Menschen zu übernehmen. Dann müssen sie lernen, sich an die Regeln zu halten und die Führung und Beaufsichtigung im Hause Gottes anzunehmen sowie wenn man sie zurechtstutzt, und lernen, ihre Pflichten gut auszuführen. Das ist die richtige Einstellung, die eine Person mit Gewissen und Vernunft annehmen sollte. Zweitens sollten sie ein korrektes Verständnis und Wissen über die Verantwortlichkeiten, Verpflichtungen, Gedanken und Ansichten haben, die das Gewissen und die Vernunft einer normalen Menschlichkeit betreffen. Du solltest deine negativen Emotionen und das Gefühl der Unterdrückung ablegen und die verschiedenen Schwierigkeiten, die dir im Leben begegnen, auf richtige Weise angehen. Für dich sind das keine zusätzlichen Dinge, keine Lasten oder Fesseln, sondern das, was du als normaler Erwachsener auf dich nehmen solltest. Das bedeutet, dass jeder Erwachsene, unabhängig von seinem Geschlecht, seinem Kaliber, seinem Können oder seinem Talent, alle Dinge auf sich nehmen muss, die erwachsene Menschen schultern sollten, einschließlich der Lebensumstände, an die sich Erwachsene anpassen müssen, der Verantwortungen, Verpflichtungen und Missionen, die sie übernehmen sollten, und der Arbeit, die sie schultern sollten. Zuerst solltest du diese Dinge positiv annehmen, anstatt zu erwarten, dass andere dich einkleiden und ernähren, oder dich auf die Früchte der Arbeit anderer zu verlassen, um über die Runden zu kommen. Darüber hinaus solltest du lernen, verschiedene Arten von Regeln, Vorschriften und Führung zu akzeptieren. Du solltest die Verwaltungsverordnungen des Hauses Gottes annehmen und dich daran anpassen, in einer Gemeinschaft mit anderen Menschen zu existieren und zu leben. Du solltest das Gewissen und die Vernunft einer normalen Menschlichkeit besitzen, mit den Menschen, Ereignissen und Dingen um dich herum richtig umgehen und die verschiedenen Probleme, die dir begegnen, richtig handhaben und lösen. Dies sind alles Dinge, mit denen eine Person mit normaler Menschlichkeit umgehen sollte. Man kann auch sagen, dass dies das Leben und das Lebensumfeld ist, mit dem ein Erwachsener zurechtkommen sollte. Zum Beispiel sollte ein Erwachsener in der Lage sein, sich auf seine eigenen Fähigkeiten zu verlassen, um seine Familie zu unterstützen und zu ernähren, ganz gleich, wie schwierig das Leben sein mag. Das ist die Mühsal, die du ertragen, die Verantwortung, der du gerecht werden, und die Verpflichtung, die du erfüllen solltest. Du solltest die für einen Erwachsenen angemessene Verantwortung schultern. Egal wie viel Leid dir widerfährt oder welchen Preis du zahlst, egal wie traurig du dich fühlst, solltest du deine Beschwerden hinunterschlucken und keine negativen Emotionen entwickeln oder dich über andere beschweren, denn das sind die Dinge, die Erwachsene ertragen sollten. Als Erwachsener musst du diese Dinge auf dich nehmen – ohne dich zu beschweren oder zu widersetzen, geschweige denn, dich vor ihnen zu drücken oder sie zu verweigern. Dich im Leben treiben zu lassen, untätig zu sein, Dinge nach Lust und Laune zu erledigen, willkürlich oder eigenwillig zu handeln, nur zu tun, was du tun willst, und nicht zu tun, was du nicht tun willst – das ist nicht die Lebenseinstellung, die ein Erwachsener haben sollte. Jeder Erwachsene muss die Verantwortung eines Erwachsenen schultern, unabhängig davon, welchem Druck er ausgesetzt ist, welchen Härten, Krankheiten oder Schwierigkeiten er sich gegenübersieht – dies sind Dinge, die jeder erleben und ertragen sollte. Sie gehören zum Leben eines normalen Menschen. Wenn du keinem Druck standhalten oder kein Leiden ertragen kannst, dann bist du zu zerbrechlich und nutzlos. Wer lebt, muss dieses Leid ertragen, und niemand kann ihm entgehen. Das ist für alle gleich, ob nun in der weltlichen Gesellschaft oder im Hause Gottes. Das ist die Verantwortung, die du tragen solltest, die schwere Last, die ein Erwachsener auf sich nehmen und schultern sollte, und du solltest dich nicht vor ihr drücken. Wenn du immer versuchst, all dem zu entkommen oder dich davon zu befreien, dann werden deine Emotionen der Unterdrückung ans Tageslicht kommen, und du wirst immer von ihnen gefangen und gebunden sein. Wenn du jedoch all dies richtig verstehen und akzeptieren kannst und es als einen notwendigen Teil deines Lebens und deiner Existenz betrachtest, sollten diese Probleme kein Grund sein, negative Emotionen zu entwickeln. Einerseits musst du lernen, die Verantwortungen und Verpflichtungen auf dich zu nehmen, die Erwachsene haben und übernehmen sollten. Andererseits solltest du lernen, mit anderen in deiner Lebens- und Arbeitsumgebung in normaler Menschlichkeit harmonisch zusammenzuleben. Du solltest nicht einfach tun, was du willst. Was ist der Zweck des harmonischen Zusammenlebens? Er besteht darin, die Arbeit besser zu erledigen und die Pflichten und Verantwortlichkeiten, die du als Erwachsener erledigen solltest, besser zu erfüllen, um die Verluste, die durch die Probleme, mit denen du in deiner Arbeit konfrontiert wirst, zu minimieren und die Ergebnisse und Effizienz deiner Arbeit zu maximieren. Genau das solltest du erreichen. Wenn du eine normale Menschlichkeit besitzt, solltest du bei der Arbeit unter Menschen diese Dinge erreichen. Was den Arbeitsdruck anbelangt, so ist es egal, ob er nun von den Oberen oder aus dem Hause Gottes kommt oder ob es sich um den Druck handelt, der von deinen Brüdern und Schwestern auf dich ausgeübt wird. Er ist etwas, das du ertragen solltest. Du kannst nicht sagen: „Das ist zu viel Druck, also werde ich es nicht tun. Mir geht es nur um Muße, Leichtigkeit, Glück und Bequemlichkeit bei der Ausführung meiner Pflicht und der Arbeit im Hause Gottes.“ Das wird nicht funktionieren; das ist kein Gedanke, den ein normaler Erwachsener haben sollte, und das Haus Gottes ist kein Ort, um Bequemlichkeit zu frönen. Jeder Mensch nimmt in seinem Leben und seiner Arbeit ein gewisses Maß an Druck und Risiko auf sich. In jedem Job, insbesondere bei der Ausführung deiner Pflicht im Haus Gottes, solltest du nach optimalen Ergebnissen streben. Im Großen betrachtet stellt dies Gottes Lehre und Seine Forderung dar. Im Kleinen stellt es die Haltung, die Sichtweise, die Norm und die Grundsätze dar, die jeder Mensch in seinem Verhalten und Handeln einnehmen und annehmen sollte. Wenn du deine Pflicht im Hause Gottes ausführst, musst du lernen, dich an die Vorschriften und Systeme des Hauses Gottes zu halten, du musst lernen, die Vorschriften einzuhalten, die Regeln lernen und dich gut und angemessen verhalten. Diese Dinge sollten einen wesentlichen Teil deines Verhaltens darstellen. Du solltest nicht all deine Zeit damit verbringen, dich selbst zu verwöhnen, anstatt zu arbeiten, nicht ernsthaft über Dinge nachzudenken und deine Tage zu vertrödeln oder dich in ungebührliche Handlungen zu stürzen und deinen eigenen Lebensweg zu verfolgen, wie es Nichtgläubige tun. Bringe andere nicht dazu, dich zu verachten, werde ihnen nicht zum Dorn im Auge, verhalte dich nicht so, dass alle dich meiden oder ablehnen, und werde nicht zu einem Hindernis oder Stolperstein für irgendeine Arbeit. Ein solches Gewissen und eine solche Vernunft sollte jeder normale Erwachsene besitzen, und es ist gleichermaßen die Verantwortung, die jeder normale Erwachsene auf sich nehmen sollte. All diese Dinge sind Teil von dem, was du tun musst, um diese Verantwortung zu schultern. Verstehst du das? (Ja.)

Wenn du ein entschlossener Mensch bist, wenn du die Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen, die Menschen auf sich nehmen sollten, die Dinge, die Menschen mit normaler Menschlichkeit erreichen müssen, und die Aufgaben, die Erwachsene erfüllen müssen, als Ziele und Zwecke deines Strebens betrachten kannst, und wenn du deine Verantwortlichkeiten schultern kannst, dann wirst du dich nicht beschweren, egal welchen Preis du zahlst und wieviel Schmerz du erleidet. Solange du es als Gottes Anforderungen und Seinen Absichten erkennst, wirst du jedes Leid ertragen und deine Pflicht gut erfüllen können. Wie würde dein Gemütszustand zu dieser Zeit sein? Er wäre anders; du würdest Frieden und Stabilität in deinem Herzen verspüren und Freude erleben. Siehst du, allein schon durch den Versuch, eine normale Menschlichkeit auszuleben, und indem man den Verantwortlichkeiten, den Verpflichtungen und einer Mission nachgeht, die Leute mit normaler Menschlichkeit auf sich nehmen und erfüllen sollten, fühlen Menschen Frieden und Freude in ihren Herzen und genießen ihr Leben. Sie haben noch nicht einmal den Punkt erreicht, an dem sie ihre Angelegenheiten gemäß den Grundsätzen erledigen und die Wahrheit erlangen, und doch haben sie bereits eine gewisse Veränderung durchgemacht. Solche Menschen besitzen Gewissen und Vernunft; sie sind aufrichtige Menschen, die jede Schwierigkeit überwinden und jede Aufgabe übernehmen können. Sie sind die guten Soldaten Christi, sie haben ein Training durchlaufen, und es gibt keine Herausforderung, die sie bezwingen kann. Sag Mir, was haltet ihr von einem solchen Verhalten? Verfügen solche Menschen nicht über innere Stärke? (Doch, das tun sie.) Sie haben innere Stärke und werden von den Menschen bewundert. Würden sich solche Menschen trotzdem noch unterdrückt fühlen? (Nein.) Wie haben sie also ihre Emotionen der Unterdrückung verändert? Aus welchem Grund sind sie von diesen Emotionen der Unterdrückung weder betroffen noch werden sie von ihnen gequält? (Weil sie positive Dinge lieben und bei ihren Pflichten eine Last auf sich nehmen.) Richtig, es geht darum, sich um seine eigentliche Arbeit zu kümmern. Wenn die Leute ihre Gedanken auf die richtigen Dinge richten und das Gewissen und die Vernunft einer normalen Menschlichkeit sowie ihr Sinn für Verantwortung und ihr Sinn für die Mission ins Spiel kommen, haben sie überall Erfolg. Sie können jede Aufgabe meistern, ohne sich unterdrückt, in Not oder depressiv zu fühlen. Glaubst du, dass Gott solche Menschen segnet? Würden diesen Menschen, die ein solches Gewissen, eine solche Vernunft und eine normale Menschlichkeit besitzen, Schwierigkeiten bei ihrem Streben nach der Wahrheit begegnen? (Nein.) Ausgehend von den Bestrebungen, Ansichten und Existenzmethoden einer normalen Menschlichkeit wird es für sie nicht sehr schwierig sein, nach der Wahrheit zu streben. Wenn Menschen diesen Punkt erreichen, sind sie nicht weit davon entfernt, die Wahrheit zu verstehen, sie zu praktizieren, nach den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln und in die Wahrheitsrealität einzutreten. Was bedeutet „nicht weit entfernt“ in diesem Zusammenhang? Es bedeutet, dass ihre Sichtweise auf ihr Benehmen und die Existenzmethode, die sie gewählt haben, vollständig positiv und proaktiv ist und im Wesentlichen mit der normalen Menschlichkeit übereinstimmt, die Gott verlangt. Es bedeutet, dass sie die von Gott festgelegte Norm erreicht haben. Sobald sie diese Norm erfüllen, können solche Menschen die Wahrheit verstehen, wenn sie sie hören, und sie werden weit weniger Schwierigkeiten dabei haben, die Wahrheit zu praktizieren. Es wird ihnen leicht fallen, in die Wahrheitsrealität einzutreten und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Wie viele verschiedene Aspekte gibt es insgesamt in dem Verhalten, das Menschen mit normaler Menschlichkeit zeigen sollten? Grob gesagt, gibt es drei. Welche sind das? Sagt es Mir. (Der erste Aspekt besteht darin, zu lernen, die Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen zu schultern, die ein Erwachsener haben und auf sich nehmen sollte. Der zweite Aspekt besteht darin, zu lernen, mit anderen in seiner Lebens- und Arbeitsumgebung in normaler Menschlichkeit harmonisch zusammenzuleben und nicht zu tun, was man will. Und der dritte Aspekt besteht darin, zu lernen, im Rahmen der Vernunft der normalen Menschlichkeit Gottes Lehren zu befolgen und sich an die Einstellungen, Ansichten, Normen und Grundsätze zu halten, die man in seinem Verhalten zeigen sollte, sprich: sich an die Regeln zu halten.) Diese drei Aspekte sind es, die Menschen mit normaler Menschlichkeit besitzen sollten. Wenn Menschen anfangen, über diese Aspekte nachzudenken und ihr Augenmerk auf sie zu richten, und hart daran arbeiten, sie zu erreichen, werden sie auch anfangen, sich ihrer eigentlichen Arbeit zu widmen. Werden sie dann noch negative Emotionen erleben? Werden sie sich immer noch unterdrückt fühlen? Wenn du dich um deine eigentliche Arbeit kümmerst, deine eigenen Angelegenheiten regelst und die Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen übernimmst, die Erwachsene schultern sollten, wirst du so viel zu tun und zu bedenken haben, dass du unglaublich beschäftigt sein wirst. Gibt es für diejenigen, die derzeit ihre Pflichten im Hause Gottes ausführen, überhaupt Zeit, sich unterdrückt zu fühlen? Dafür bleibt keine Zeit. Was ist also los mit denjenigen, die sich unterdrückt fühlen, schlechte Laune haben und sich niedergeschlagen oder deprimiert fühlen, wenn sie etwas Unangenehmes erleben? Sie beschäftigen sich nicht mit den richtigen Dingen und sind untätig. Sie kümmern sich nicht um ihre eigentliche Arbeit und können nicht erkennen, was sie tun sollten, und so haben sie nichts, um ihren Geist zu beschäftigen, und ihre Gedanken schweifen ab. Sie grübeln und grübeln, ohne einen klaren Weg für sich zu finden, und fühlen sich deshalb unterdrückt. Je mehr sie nachdenken, desto mehr fühlen sie sich benachteiligt und hilflos, und ihr Weg wird immer unklarer. Je mehr sie nachdenken, desto mehr haben sie das Gefühl, dass ihr Leben nichts wert ist und dass sie unglücklich sind, und desto trauriger fühlen sie sich. Sie haben nicht die Kraft, sich zu befreien, und sind schließlich Gefangene dieser Gefühle der Unterdrückung. Ist das nicht so? (Ja.) Tatsächlich ist dieses Problem leicht zu lösen, weil es so viele Dinge gibt, die du tun solltest, so viele Angelegenheiten, die du eigentlich erwägen und berücksichtigen solltest, dass du keine Zeit haben wirst, über diese nutzlosen Dinge, diese Vergnügungen nachzudenken. Menschen, deren Geist nicht beschäftigt genug ist, sodass sie über solche Dinge nachdenken können, ziehen es vor, sich zu entspannen, anstatt zu arbeiten. Sie sind unersättliche Faulpelze und widmen sich nicht ihrer eigentlichen Arbeit. Menschen, die sich nicht um ihre eigentliche Arbeit kümmern, fühlen sich oft als Geisel ihres Gefühls der Unterdrückung. Solche Menschen beschäftigen sich nicht mit den richtigen Dingen. Obwohl es eine Menge wichtiger Angelegenheiten gibt, denen sie sich widmen sollten, denken sie weder über diese nach noch kümmern sie sich um sie. Stattdessen nehmen sie sich Zeit, um ihre Gedanken schweifen zu lassen, sich über ihren fleischlichen Körper zu beklagen und zu jammern, sich um ihre Zukunft zu sorgen und sich über den Schmerz, den sie erlitten haben, und den Preis, den sie bezahlt haben, aufzuregen. Wenn sie all dies nicht bewältigen können, es nicht ertragen und kein Ventil für diese Frustrationen finden, fühlen sie sich unterdrückt. Wenn sie daran denken, Gottes Haus zu verlassen, fürchten sie, keine Segnungen mehr zu bekommen. Sie fürchten, in die Hölle zu kommen, wenn sie Böses tun, sind gleichzeitig aber auch nicht bereit, nach der Wahrheit zu streben oder ihre Pflichten ordnungsgemäß zu erfüllen. Daher fühlen sie sich unterdrückt. Ist das nicht so? (Ja.) Das ist richtig. Wenn eine Person sich um ihre eigentliche Arbeit kümmert und den rechten Weg beschreitet, werden diese Emotionen nicht aufkommen. Selbst wenn sie gelegentlich aufgrund vorübergehender besonderer Umstände eine Emotion der Unterdrückung erlebt, wird sich das nur als kurzzeitige Launen und Stimmungen zeigen, denn Menschen, die dem richtigen Ansatz im Leben folgen und die richtige Perspektive auf ihr Dasein haben, werden diese negativen Emotionen schnell überwinden. Folglich wirst du dich nur selten von einer Emotion der Unterdrückung gefangen fühlen. Das bedeutet, dass dich solche Emotionen der Unterdrückung nicht quälen werden. Vielleicht hast du zeitweise schlechte Launen, aber du wirst nicht in ihnen gefangen sein. Das unterstreicht, wie wichtig es ist, nach der Wahrheit zu streben. Wenn du dich bemühst, dich um deine eigentliche Arbeit zu kümmern, wenn du die Verantwortlichkeiten übernimmst, die Erwachsene übernehmen sollten, und eine normale, gute, positive und proaktive Existenzweise anstrebst, dann wirst du diese negativen Emotionen nicht entwickeln. Diese Emotionen der Unterdrückung werden dich nicht erreichen oder sich an dir festkrallen.

Wir haben nun also den gemeinschaftlichen Austausch über das Thema der Bewältigung von Unterdrückung und die damit verbundenen Schwierigkeiten, einschließlich der zuvor genannten drei Aspekte, beendet. Wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass jene, die sich in Emotionen der Unterdrückung verstrickt haben, und jene, die sich von Emotionen der Unterdrückung gefangen fühlen, sich aber von ihnen befreien möchten, nicht mehr von diesen Emotionen kontrolliert werden. Wir hoffen, dass sie bald aus dem Schatten dieser negativen Emotionen der Unterdrückung hervortreten und das Abbild eines normalen Menschen ausleben können, indem sie einen normalen und angemessenen Existenzweg einschlagen. Ist dies ein guter Wunsch? (Ja.) Dann solltet auch ihr das wünschen. (Wir wünschen uns, dass jene, die sich in Emotionen der Unterdrückung verstrickt haben, und jene, die sich von Emotionen der Unterdrückung gefangen fühlen, sich aber von ihnen befreien möchten, nicht mehr von diesen Emotionen kontrolliert werden. Wir hoffen, dass sie bald aus dem Schatten ihrer negativen Emotionen der Unterdrückung hervortreten und das Abbild eines normalen Menschen ausleben können, indem sie einen normalen und angemessenen Existenzweg einschlagen.) Das ist ein realistischer Wunsch. Nachdem wir nun unsere Wünsche geäußert haben, hängt es letztendlich von den persönlichen Entscheidungen dieser Menschen ab, ob sie sich von ihren Emotionen der Unterdrückung befreien können – das sollte eine recht simple Angelegenheit sein. Tatsächlich ist es etwas, das Menschen mit normaler Menschlichkeit besitzen sollten. Wenn eine Person entschlossen und willensstark genug ist, nach der Wahrheit und positiven Dingen zu streben, wird es ihr leicht fallen, sich von Emotionen der Unterdrückung zu befreien. Es wird keine schwierige Aufgabe sein. Wenn jemand keine Freude daran empfindet, nach der Wahrheit und positiven Dingen zu streben, und positive Dinge nicht mag, dann lasst ihn weiterhin eine Geisel seiner Emotionen der Unterdrückung sein. Lasst ihn. Für solche Leute müssen wir keine Wünsche mehr äußern, in Ordnung? (In Ordnung.) Dies ist eine andere Art, mit dieser Situation umzugehen. Es gibt für alles eine Lösung, und alles kann anhand der Wahrheitsgrundsätze und der tatsächlichen Umstände der Menschen in Angriff genommen und gelöst werden. Wir haben unsere Wünsche für heute abgeschlossen und gründlich über verschiedene Situationen Gemeinschaft gehalten. Wir haben alles gesagt, was über diese Art von Mensch gesagt werden muss, also lasst uns unsere Diskussion hiermit abschließen.

12. November 2022

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