Wie man nach der Wahrheit strebt (26)

Vor Kurzem haben wir über das Thema des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft gehalten. Dieses Thema beinhaltet die Praxis des „Loslassens“ des Themas „Wie man nach der Wahrheit strebt“, und wir hielten Gemeinschaft über „das Loslassen der eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gott“ im Rahmen des Themas „das Loslassen der Barrieren zwischen einem selbst und Gott und der eigenen Feindseligkeit Gott gegenüber“. Wir haben über diesen Aspekt mehrere Male Gemeinschaft gehalten und hauptsächlich besprochen, wie man den menschgewordenen Gott behandeln sollte. Wir haben diesen Inhalt in zwei Themen unterteilt. Könnt ihr Mir sagen, welche zwei Themen das sind? (Bezüglich des menschgewordenen Gottes hat Gott uns zwei korrekte Grundsätze der Praxis gegeben: Der erste ist, Ihn nicht mit dem Gott im Himmel zu vergleichen, und der zweite ist, Ihn nicht in einem Atemzug mit der verdorbenen Menschheit zu nennen.) Wir haben über einige Details dieser beiden Themen Gemeinschaft gehalten, einschließlich einiger Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes. Dies schloss Gemeinschaft darüber ein, welche spezifischen Grundsätze der menschgewordene Gott beim Leben, Existieren, Sich-Verhalten und Wirken unter den Menschen beachtet und einhält. Gemeinschaft über diese Themen zu halten ermöglicht es den Menschen, zu verstehen und zu wissen, welche Äußerungsformen der menschgewordene Gott, diese Person mit einer besonderen Identität, zeigt, während Er unter den Menschen lebt. Wir haben hauptsächlich über das Thema der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft gehalten und dabei viele Einzelheiten besprochen. Welche Wirkung hatte das auf euch, nachdem ihr es gehört habt? Habt ihr weniger Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott, oder sind euch einige neue Auffassungen gekommen? (Wir haben weniger Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott.) Ist die Gemeinschaft über dieses Thema dann hilfreich für die Menschen, um den menschgewordenen Gott kennenzulernen? (Ja.) Das ist ziemlich gut.

Unsere Gemeinschaft über das Thema des menschgewordenen Gottes dreht sich hauptsächlich um die spezifischen Enthüllungen und Praktiken bezüglich der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes, mit dem Ziel, den Menschen ein konkreteres Verständnis des menschgewordenen Gottes, dieser Person mit einer besonderen Identität, zu vermitteln. Findet ihr also, dass ihr, je mehr ihr die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes versteht, umso mehr das Gefühl habt, dass Er nur ein normaler Mensch ist, nichts Besonderes, und dass ihr, je mehr ihr die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes versteht, umso weniger Seine göttliche Aura spürt? Habt ihr solche Gedanken? (Nein. Wenn ich mir einige der Beispiele anhöre, die Gott nannte und die von einem gewissen praktischen Ausleben und von Enthüllungen des menschgewordenen Gottes handelten, habe ich das Gefühl, dass Gottes äußeres Erscheinungsbild einfach gewöhnlich und normal ist, aber die Enthüllungen Seiner normalen Menschlichkeit übertreffen die von uns Menschen bei weitem; es sind Dinge, die wir nicht erreichen können. Gottes normale Menschlichkeit enthält keine verdorbenen Dispositionen, keine Arroganz oder Verlogenheit, keinen menschlichen Stolz oder Zügellosigkeit. Obwohl der menschgewordene Gott äußerlich gewöhnlich und normal erscheint, kann man Seine Größe an Seiner Demut erkennen. So empfinde ich das.) Wenn berühmte Menschen, große Menschen oder vollendete, bedeutende Persönlichkeiten der Menschheit sich gewöhnlich in verschiedenen Aspekten vorstellen, sprechen sie dann über ihre Normalität, Praktikabilität, Gewöhnlichkeit und Alltäglichkeit? (Nein.) Wenn jemand von der verdorbenen Menschheit sich vorstellt, damit andere ihn kennenlernen, wird er absolut nicht beschreiben, wie gewöhnlich, alltäglich und normal er ist. Im Gegenteil, er wird mit seiner Vorstellung und Beschreibungen versuchen, den Menschen das Gefühl zu geben, dass er sich von anderen unterscheiden, dass er außergewöhnlich und großartig ist und übermenschliche Fähigkeiten besitzt. Wenn jemand einen solchen Menschen sogar als eine Ausnahmeerscheinung wahrnehmen könnte, wären er umso glücklicher. Seht euch an, wie verdorbene Menschen sich vorstellen. Zuerst werden sie beschreiben, wie perfekt sie sind, ohne jegliche Mängel oder Fehler. Sie werden auch damit angeben, wie erlaucht ihr familiärer Hintergrund ist, wie edel ihr Status ist, welche akademischen Qualifikationen sie haben und was an ihrem Aussehen hervorsticht. Selbst wenn sie ein Muttermal im Gesicht haben, müssen sie einen einzigartigen Weg finden, es zu beschreiben, indem sie sagen: „Seht, sogar die Platzierung dieses Muttermals ist ungewöhnlich; man sagt, dass Menschen mit Muttermalen an dieser Stelle zu Reichtum oder Adel bestimmt sind.“ Wenn es um ihr Aussehen geht, werden sie prahlerisch verkünden, wie einzigartig jeder Zug ihres Gesichts ist und welche positiven Deutungen es in der Physiognomie für jeden Zug ihres Gesichts gibt, wie etwa, dass sie zu Reichtum oder Adel bestimmt sind oder eine bekannte Persönlichkeit werden können und dass sie unter den Menschen zu Höherem berufen sind. Darüber hinaus genießen sie es besonders, mit ihren Begabungen und Stärken in bestimmten Bereichen anzugeben, wie außergewöhnlich und andersartig ihr Denken und ihre Ideen sind, und damit anzugeben, welche Leistungen sie in welchen Gruppen erbracht haben, wie angesehene Persönlichkeiten sie loben, eine hohe Meinung von ihnen haben und sie beneiden und bewundern, oder welch große Beiträge sie in welchem Berufsfeld geleistet haben und wie sehr ihre Vorgesetzten sie schätzen. Unabhängig davon, ob das, was sie sagen, wahr ist, versuchen sie in jedem Aspekt ihrer Selbstvorstellung, den Menschen das Gefühl zu geben, dass sie sich von anderen unterscheiden, dass sie unter den Menschen außergewöhnlich und einzigartig sind und alle gewöhnlichen Menschen übertreffen. Sie blicken auf alle herablassend; sie sehen alle anderen als niedrige Menschen und unbedeutende einfache Leute, während nur sie selbst die Größten, Edelsten und Ungewöhnlichsten sind. Wenn du sie nach ihren akademischen Qualifikationen fragst, werden sie sagen, dass sie ihren Abschluss an einer renommierten Universität gemacht haben, dass sie einen Doktortitel haben oder promoviert haben, während sie in Wirklichkeit nur eine gewöhnliche Universität besucht haben. Sie sprechen nie über ihre eigenen Mängel, Fehler, verdorbenen Dispositionen, Aspekte ihres niedrigen Charakters oder die falschen Dinge, die sie getan haben. Solange es darum geht, sich vorzustellen, damit andere sie kennenlernen, werden sie jedes Mittel versuchen, um anzugeben, sich selbst zu loben und zu inszenieren, indem sie sich als sehr großartig, außergewöhnlich und ungewöhnlich beschreiben. Selbst wenn sie krank werden, werden sie sagen, es sei eine „Reichenkrankheit“, um den Menschen das Gefühl zu geben, sie seien zart, verhätschelt und anders als andere. Ganz gleich, was ist, sie werden den Menschen absolut nicht zu erkennen geben, dass sie nur ein gewöhnlicher, alltäglicher Mensch sind. Stattdessen versuchen sie mit allen Mitteln, die Menschen dazu zu bringen, zu ihnen aufzuschauen, eine hohe Meinung von ihnen zu haben und sie zu bewundern. Wenn Menschen ihnen folgen und ihnen einen Platz in ihrem Herzen einräumen können, fühlen sie sich umso zufriedener mit sich selbst. Wenn du sagst, dass sie gewöhnlich und normal sind, ein Mitglied der breiten Masse, haben sie das Gefühl, dass sie ihr Gesicht völlig verloren haben und dass du ihren Stolz wirklich verletzt hast; es ist sogar, als ob es sie umbringen würde. Ihr ganzes Leben lang versuchen sie, einzigartig und außergewöhnlich zu sein. Viele Menschen pflegen aufgrund ihrer verdorbenen Dispositionen und solcher Begierden oft ein äußeres Image, um sehr erhaben, nobel und edel zu erscheinen, und das äußere Verhalten, das sie annehmen, ihre Worte und ihre Taten zeigen sehr stark die Ausstrahlung einer großen Persönlichkeit. Wenn in irgendeiner Gruppe jemand zu ihnen sagt: „Ich habe dich in dieser Menge auf den ersten Blick entdeckt; an deinem Blick, deinen Gesichtszügen und deiner Präsenz kann ich erkennen, dass du kein gewöhnlicher Mensch bist“, werden sie sehr glücklich. Sie werden diese Angelegenheit maßlos übertreiben, und für den Rest ihres Lebens werden sie diese Worte auf den Lippen führen und überall angeben: „In einer Menschenmenge können die Leute mich auf den ersten Blick erkennen und sehen, dass ich ein Anführer bin, zu Höherem berufen, kein gewöhnlicher Mensch!“ Sie mögen es besonders, diese Art Mensch zu sein, positionieren sich besonders gerne als ein außergewöhnliches, ungewöhnliches Individuum, das sich von anderen unterscheidet und sogar einzigartig ist. Viele andere schenken berühmten Menschen, großen Persönlichkeiten und solchen mit Status und Stellung in der Gesellschaft besondere Aufmerksamkeit und verfolgen jegliche Neuigkeiten über sie, interessieren sich für ihre Worte und Taten und ihr tägliches Leben. Sie tun dies nicht zur Unterhaltung, sondern um sie nachzuahmen und ihnen zu folgen. Sie ahmen nach, was auch immer diese Leute essen und tragen und was auch immer bei ihnen beliebt ist. Egal welche Themen diese Leute diskutieren, sie diskutieren sie auch. Sie folgen ihnen auf Schritt und Tritt, aus Angst, den Anschluss an den Trend zu verlieren, zurückzufallen und geringgeschätzt zu werden. Sie wollen einfach nur jemand sein, der aus der Menge heraussticht, ein außergewöhnlicher Mensch, und sind absolut nicht bereit, ein normaler, gewöhnlicher Mensch zu sein. Manche Menschen sind, auch wenn sie von durchschnittlichem Kaliber sind, keine Stärken oder Begabungen haben und ihre angeborenen Voraussetzungen in jeder Hinsicht sehr gewöhnlich und alltäglich sind, dennoch nicht bereit, ein gewöhnlicher Mensch zu sein, nicht bereit, ein Niemand zu sein. Stattdessen stellen sie sich als sehr erhaben und nobel dar oder beschreiben sich selbst als sehr ungewöhnlich, nicht als irgendein Niemand. Manche arbeiten sogar hart daran, große Persönlichkeiten, fähige und kompetente Menschen und solche mit hervorragenden Fähigkeiten nachzuahmen. Sie beobachten, was diese Leute tun, sagen und diskutieren, und ahmen sie nach, wobei sie versuchen, außergewöhnliche große Persönlichkeiten wie sie zu werden, keine gewöhnlichen, alltäglichen Menschen mehr. Wenn wir daher über die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft halten, denken manche Leute unweigerlich: „Die Menschen loben, inszenieren und brüsten sich energisch damit, dass sie sich so sehr von anderen unterscheiden, so außergewöhnlich und großartig sind, doch Du beschreibst Dich selbst immer als so normal und praktisch. Ist das nicht ein bisschen unvernünftig? Ist das nicht ein bisschen dumm? Du bist der menschgewordene Christus, mit einer so edlen Identität, mit einem so großen Heiligenschein und einer so großen Krone auf Deinem Haupt. Wie kannst Du Dich selbst als einen gewöhnlichen, normalen und praktischen Menschen beschreiben? Und aus Angst, dass die Leute es nicht glauben, nennst Du sogar so viele Beispiele, um zu beweisen, wie normal, praktisch und gewöhnlich Du bist. Das ist natürlich etwas verwirrend.“ Obwohl es nicht den menschlichen Auffassungen entspricht, verhält es sich tatsächlich so. Die spezifischen Enthüllungen der Normalität, Praktikabilität und Gewöhnlichkeit des menschgewordenen Gottes sind genau so; das ist eine Tatsache, Ich kann sie nicht erfinden. Manche Leute sagen: „Solltest Du nicht zumindest einige Beispiele nennen, die den Menschen das Gefühl geben, dass Du Dich von anderen unterscheidest und außergewöhnlich bist und dass Deine Identität und Dein Bild besonders erhaben und imposant sind?“ Nun, es tut Mir leid, euch zu enttäuschen, aber es gibt wirklich keine solchen Beispiele. Tatsächlich sind Meine Beschreibungen der Art und Weise, wie Ich Mich im Leben und bei der Arbeit verhalte und wie ich dabei handle, die wahren Enthüllungen des menschgewordenen Gottes; es ist einfach so objektiv. So ist es alles tatsächlich; es gibt keine Beispiele, die die Menschen dazu bringen, Mich als jemanden zu sehen, der sich von anderen unterscheidet, außergewöhnlich oder großartig ist oder ein erhabenes, imposantes Bild abgibt. Manche Leute sagen: „Kannst Du Dir nicht etwas ausdenken? Das würde einen besseren Eindruck in den Herzen der Menschen hinterlassen und sie nicht enttäuscht zurücklassen. Du beschreibst Dich selbst als so normal und praktisch, nur als einen gewöhnlichen Menschen; Dein Bild ist überhaupt nicht erhaben! Wer wird Dich noch verehren und zu Dir aufblicken? Wenn die Menschen nicht zu Dir aufblicken oder Dich verehren, können sie dann noch einen Platz für Dich in ihren Herzen haben?“ Ich sage, Ich ersuche das wahrlich nicht. Es ist völlig in Ordnung, wenn du nicht zu Mir aufblickst oder Mich verehrst; Ich fühle mich ganz wohl dabei. Manche Leute sagen: „Wenn die Menschen nicht zu Dir aufblicken oder Dich verehren, nennt man das dann noch Gott folgen?“ Ob du zu Mir aufblickst oder Mich verehrst – diese Dinge sind nicht wichtig; sie sind Mir wirklich egal. Wenn du nicht zu Mir aufblickst oder Mich verehrst, aber du jedes Wort, das Ich sage, und jeden Aspekt der Wahrheit, über den Ich Gemeinschaft halte, in deinem Herzen bedenken kannst, sie als Gottes Worte annehmen kannst und dich auf der Grundlage dieser Worte verhältst, handelst und Menschen und Dinge betrachtest, dann ist das genug – Meine Worte werden nicht umsonst gesprochen worden sein. Angenommen, du blickst nicht zu Mir auf oder verehrst Mich nicht, aber die Worte, die Ich spreche, und die Predigten, die Ich halte, bringen dich vor Gott und befähigen dich zu wissen, wie man nach der Wahrheit strebt, befähigen dich zu wissen, wie man gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handelt, wenn man mit irgendeiner Angelegenheit konfrontiert wird, zu lernen, wie man sich verhält und handelt, zu lernen, wie man die Pflicht eines geschaffenen Wesens tut, zu wissen, wie man Gott treu ist und wie man seine Pflicht auf eine Weise tut, die dem Maßstab entspricht, zu wissen, wie man sich Gott unterwirft, Gott fürchtet und das Böse meidet, und befähigen dich letztendlich, deine verdorbenen Dispositionen abzulegen und von Gott gewonnen zu werden. Dann werden Meine Worte nicht umsonst gesprochen worden sein, und ihr Ziel wird erreicht worden sein. Was Mich betrifft, so genügt es, wenn du Mich richtig behandeln kannst, indem du Mich fair und vernünftig gemäß den Grundsätzen behandelst. Meine Anforderungen an euch sind nicht hoch. Ich habe zuvor die drei Grundsätze für unseren Umgang miteinander erwähnt: Sei offen gegenüber Christus, respektiere Ihn und gehorche Seinen Worten. Es genügt, wenn ihr gemäß dieser drei Grundsätze praktizieren könnt. Ich brauche nicht, dass die Menschen Mich verehren, noch brauche Ich die Bewunderung oder das hohe Ansehen der Menschen. Ich brauche nicht, dass die Menschen ein Bild von Mir in ihren Herzen haben. Ich bin an diesen Dingen nicht interessiert. Viele Menschen verehren besonders Persönlichkeiten, die ein erhabenes Bild haben, sich von anderen unterscheiden, außergewöhnlich fähig und hervorragend sind, und glauben, dass der menschgewordene Gott kein normaler, praktischer und gewöhnlicher Menschensohn sein kann. Diejenigen, die Mich nie getroffen haben, nehmen natürlich an, Mein Bild sei erhabener als das gewöhnlicher Menschen, besonders imposant. Du darfst absolut nicht so denken. Ich bin überhaupt nicht imposant; Ich bin von recht kleiner Statur und klein gewachsen. Im täglichen Leben sind Meine Worte und Taten besonders normal und praktisch. Alle Aspekte Meines täglichen Lebens – was Ich anziehe, Meine Kleidung, Ernährung, Unterkunft und Fortbewegung – sind besonders gewöhnlich. Ich versuche nie, jemand Besonderes zu sein, noch versuche Ich je, einzigartig zu sein. Ich versuche nur, Dinge auf regelkonforme Weise zu tun, Mich Meiner Stellung entsprechend zu verhalten, Meine Arbeit gut zu machen, Mein Amt zu erfüllen und klar und gründlich auszusprechen, was gesagt werden muss. Das sind Meine Grundsätze dafür, wie Ich Mich verhalte und handle. Ich besitze weder das menschliche Streben danach, anders zu sein, außergewöhnlich und großartig zu sein, noch versuche Ich je, in einer Menschenmenge auf den ersten Blick erkannt zu werden. Selbst wenn du Mich in einer Menschenmenge nicht erkennst, werde Ich überhaupt nicht traurig oder verärgert sein, noch werde Ich je das Gefühl haben, mein Gesicht verloren zu haben, und natürlich werde Ich sicherlich nicht sagen, dass du Mich kränkst.

Wenn Ich spreche und wirke und mit euch Kontakt habe – sei es, dass Ich über irgendeinen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft halte, Probleme in irgendeinem Bereich löse oder einfach über alltägliche Dinge plaudere oder über irgendetwas rede – bin Ich immer bestrebt, Mich euch verständlich zu machen; und ganz gleich, worüber Ich rede, tue Ich es, damit es den Menschen nützt. Wenn es bei der Gemeinschaft natürlich um Fragen geht, die die Wahrheit betreffen, dann ist es umso wichtiger, dass sie es den Menschen ermöglicht, Grundsätze für das Praktizieren der Wahrheit zu gewinnen und Wege zu finden, um jene Fragen zu lösen. Wenn es nur ein Plaudern über alltägliche Dinge ist, ist das sogar noch normaler, denn es ist ein Bedürfnis der normalen Menschlichkeit. Worauf bezieht sich dieses Bedürfnis der normalen Menschlichkeit? Es bedeutet, dass Menschen manchmal kommunizieren und mitteilen müssen, was sie in ihrem Alltag sehen und hören. Über alltägliche Dinge zu sprechen, zu plaudern und sich anderen mitzuteilen, sind alles Bedürfnisse des Gewissens und der Vernunft der normalen Menschlichkeit. Für Mich geht es beim Teilen von Dingen öfter darum, dir zu helfen, mehr über diese Welt, diese Gesellschaft und diese Menschheit zu verstehen, und dir auch zu sagen, wie du einige der Dinge betrachten solltest, die in dieser Gesellschaft und unter dieser Menschheit geschehen, wie man böse Trends versteht, wie man verschiedene Dinge versteht und wie man verschiedene Arten von Menschen versteht. Selbst wenn Ich plaudere oder über alltägliche Angelegenheiten spreche, werde Ich von Zeit zu Zeit oder kurz einige wesentliche Fragen in Bezug auf Menschen, Ereignisse und Dinge erörtern. Ganz gleich bei welchem Anlass, wenn Menschen Kontakt mit Mir haben, sehen, hören und begreifen sie von Mir also, dass Ich überhaupt nicht außergewöhnlich bin, sondern ganz normal, praktisch und gewöhnlich. Da Ich mit einem solchen menschlichen Erscheinungsbild lebe, fühle Ich Mich besonders frei und ungezwungen, wenn Ich mit Menschen zusammenlebe. Wenn du denkst, dass Ich irgendwelche Handlungen vollziehe, die außergewöhnlich sind und sich von anderen unterscheiden, oder dass irgendein Teil Meiner äußeren Gesichtszüge oder irgendein anderer Aspekt von Mir sich von anderen unterscheidet oder besonders außergewöhnlich ist – wenn du so denkst, dann werde Ich Mich sehr unbehaglich und unwohl fühlen. Ich mag es wirklich nicht, wenn Leute solche Dinge sagen, und Ich mag es auch wirklich nicht, wenn Leute Mich auf diese Weise ansehen. Insbesondere manche Leute beobachten Mich, wenn sie Mich zum ersten Mal treffen, mustern den Blick in Meinen Augen, Meine Gesichtszüge, hören sorgfältig auf jedes Wort, das Ich benutze, und auf Meinen Tonfall, und wollen sehen, ob Ich so außergewöhnlich bin und Mich so von anderen unterscheide, wie sie es sich vorgestellt hatten. Ich sage, das ist nicht nötig; es ist nicht nötig, Mich zu beobachten oder genau zu prüfen. Ich bin ein ganz gewöhnlicher und normaler Mensch. Wenn du mit Mir umgehst, solltest du entspannt, frei und ungezwungen sein. Wenn du immer beobachtest und genau prüfst, wirst du umso müder werden, je mehr du genau prüfst, und du wirst umso verwirrter werden. Wenn Ich von dir genau geprüft und beobachtet werde, werde Ich mehr und mehr Abneigung gegen dich und Abscheu vor dir empfinden. Was nützt dein prüfender Blick, ganz gleich, wie genau du Mich prüfst, wenn du nicht verstehst, was Ich sage, nicht weißt, worauf sich Meine Worte eigentlich beziehen, und nicht weißt, was die Wahrheitsgrundsätze sind, die hier verstanden werden sollten? Dein prüfender Blick ist sogar noch widerlicher. Einmal sagte jemand – Ich weiß nicht, ob er lange beobachtet hatte oder es unabsichtlich sah –, dass Meine Augen einen hellen Punkt hätten und dass ein Blick genüge, um zu zeigen, dass Ich Gott sei. Ich sagte: „Was hast du noch gesehen? Hast du den Geist Gottes wie eine Taube auf Mich herabkommen sehen? Hast du ein zweischneidiges Schwert aus Meinem Mund kommen sehen? Hast du Meinen ganzen Körper wie eine Lichtsäule gesehen? Hast du einen eisernen Stab in Meiner Hand gesehen? Du sagst, du hast einen hellen Punkt in Meinen Augen gesehen, aber was du sagst, ist falsch. Die Bibel sagt: ‚Seine Augen waren wie eine Feuerflamme.‘ Deinem Verständnis nach hättest du Meine beiden Augen wie Flammen sehen müssen, um etwas von Gottes göttlicher Aura wahrzunehmen, aber du hast nur einen hellen Punkt gesehen, das bedeutet also, dass du Gott verunglimpfst.“ Sag Mir, hat sich dieser Mensch nicht zum Narren gemacht? Ist das nicht eine Äußerungsform von kleiner Größe? (Doch.) Ich sage dir, du brauchst diese Dinge nicht zu beobachten oder genau zu prüfen. Es reicht aus, einfach auf diese Worte zu hören, die Ich ausdrücke, um dich zu befähigen, in die Wahrheitsrealität einzutreten und den Weg der Errettung einzuschlagen. Welche Probleme entstehen, wenn du darauf bestehst, zu beobachten? Weder wird es Ergebnisse geben, noch wirst du in der Lage sein, Gott im Geringsten zu erkennen, und deine Auffassungen über Gott werden stärker und stärker werden. Der menschgewordene Gott steht in keinerlei Zusammenhang mit Gottes Person oder Gottes wahrem Körper, von denen Er spricht, oder dem Bild Gottes, das von Gott in der Offenbarung prophezeit wurde, oder dem Bild Gottes, das die Menschheit durch vergangene Aufzeichnungen gesehen hat. Ganz gleich also, wie du den menschgewordenen Gott beobachtest, Er ist immer normal und praktisch, ein gewöhnlicher Mensch; Er wird dir keine Seite zeigen, die außergewöhnlich ist oder sich von anderen unterscheidet. Was meine Ich also damit, wenn Ich diese Worte sage? Ich sage dir einfach, dass du den menschgewordenen Gott nicht beobachten oder genau prüfen solltest. Je mehr du Ihn genau prüfst, desto weiter wird Gott von dir entfernt sein. Wenn du Ihn nicht genau prüfst, sondern dich rein unterwirfst und fähig bist, die Wahrheit anzunehmen, wird der Heilige Geist dich erleuchten und erhellen und dich anleiten, die Wahrheit zu verstehen. Wenn du Ihn immer beobachtest und genau prüfst, wird der Heilige Geist dich verlassen. Sobald der Heilige Geist dich verlässt, wird es sein, als ob es vor deinen Augen stockfinster wird und du nichts mehr erkennen kannst. Du wirst Gottes Worte nicht verstehen, wenn du sie liest; wenn dir irgendetwas widerfährt, wirst du es nicht durchschauen können oder wissen, was zu tun ist, und wenn du mit anderen Gemeinschaft hältst, wirst du nicht wissen, wo du anfangen sollst. Du wirst dich so unbehaglich fühlen und selbst bei der einfachsten Sache, die du früher tun konntest, ratlos sein. Dann laufen die Dinge völlig schief. Sind das gute Anzeichen? (Nein.) Wenn diese Anzeichen also auftreten, musst du schnell umkehren und aufhören, Gott zu beobachten und genau zu prüfen. Und tu es auch nicht, wenn diese Anzeichen nicht auftreten. Warum solltest du es nicht tun? Dieser Weg ist eine Sackgasse; dieser Weg ist nicht der, den du einschlagen solltest. Der Weg, den du einschlagen solltest, wenn du Gott folgst, ist, die Wahrheit anzunehmen und dich Gott zu unterwerfen, nicht Gott zu beobachten, genau zu prüfen oder auf die Probe zu stellen. Wenn du insbesondere den menschgewordenen Gott noch nie gesehen hast und nicht weißt, wie Er aussieht, ist es normal, Ihn beim ersten Treffen sorgfältig zu mustern. Nachdem du Ihn gemustert hast, hast du einen gewissen Eindruck von Ihm, und du kannst Seine Stimme der Stimme zuordnen, die in den Aufnahmen der Predigten spricht: „So sieht der menschgewordene Gott also aus, so groß ist Er, so kleidet Er sich. Er ist wahrlich normal, praktisch und gewöhnlich – es ist alles wahr, genau wie in Gottes Worten beschrieben.“ Das ist genug; belasse es dabei. Investiere keine weitere Mühe darin, diese Angelegenheit in deinem Herzen genau zu prüfen. Als Nächstes solltest du sorgfältig zuhören, worüber Gott Gemeinschaft hält, darüber nachdenken, welchen Aspekt der Wahrheit die Angelegenheit beinhaltet, über die Gott Gemeinschaft hält, es schnell aufschreiben, es dann in deinem Herzen bedenken und es in die Praxis umsetzen, wenn du es verstanden hast. Das ist die korrekte Art, Christus – den menschgewordenen Gott – zu behandeln. Ganz gleich, wie Ich Gemeinschaft halte, ganz gleich, über welchen Inhalt Ich Gemeinschaft halte, wenn es den menschgewordenen Gott betrifft, versuche Ich immer, euch dazu zu bringen, Gottes Normalität, Praktikabilität und Gewöhnlichkeit zu erkennen, anstatt Ihn damit in Verbindung zu bringen oder Ihn so zu kennen, dass Er außergewöhnlich, großartig, einzigartig ist oder sich von anderen unterscheidet. Jede Angelegenheit, von der Ich spreche, jedes Beispiel, das Ich nenne, bezieht sich auf dieses Thema der Normalität, Praktikabilität und Gewöhnlichkeit des menschgewordenen Gottes. Ich werde absolut nichts erfinden, um dich fälschlicherweise denken zu lassen, Ich unterschiede Mich von anderen, sei außergewöhnlich oder großartig, Ich hätte die Ausstrahlung eines Anführers, den Großmut eines großen Mannes oder die Weitherzigkeit und Größe eines großen Mannes. Lass Mich dir sagen, Ich verstehe nie, was „Größe“ oder „Weitherzigkeit“ bedeutet, noch denke Ich darüber nach oder verwende Mühe auf diese Aspekte. Worüber denke Ich nach? Ich denke darüber nach, über welche Themen Ich mit euch Gemeinschaft halten soll, damit diese euch in die Wahrheitsrealität bringen können, welche Themen euch anspornen, führen, helfen und anleiten können, damit ihr die Bereitschaft und Entschlossenheit habt, zu leiden und einen Preis zu zahlen, und fähig seid, nach der Wahrheit zu streben, eure Pflicht gut auszuführen und Errettung zu erlangen. Ich denke immer darüber nach, über welche Themen Ich sprechen und welche Predigten Ich halten soll, damit die Menschen den Weg der Errettung einschlagen, ihre Pflicht auf eine Weise erfüllen können, die dem Maßstab entspricht, und wahre geschaffene Wesen werden können. Ganz gleich, über welches Thema Ich spreche, Ich versuche immer, euch zu helfen, geschaffene Wesen zu werden, die dem Maßstab entsprechen, zu lernen, sich Gott zu unterwerfen, und ein gottesfürchtiges Herz zu entwickeln. Ich denke nie darüber nach, welche Worte Ich sagen soll, damit ihr zu Mir aufblickt, oder welche Dinge Ich tun soll, damit ihr Mich bewundert, sodass ihr in euren Herzen das Gefühl habt, Ich sei so unergründlich wie eine berühmte oder große Persönlichkeit; Ich habe nichts von diesen Dingen in Meinem Herzen. Ich habe nie darüber nachgedacht, wie Ich sprechen sollte, über Meine Art zu sprechen, oder wie Ich Mich inszenieren sollte, um euch das Gefühl zu geben, Ich sei sehr erhaben, um euch unfähig zu machen, Mich zu ergründen oder zu erreichen, und euch sehr unbedeutend und unwissend erscheinen zu lassen. Ich denke in Meinem Herzen nie über diese Dinge nach und spreche oder handle nie, um Meinen eigenen Status, Mein Bild oder Meine Identität zu schützen; Ich führe lediglich mein Amt von ganzem Herzen aus.

Manchmal, wenn Ich müde bin, gehe Ich dorthin, wo die Brüder und Schwestern wohnen, um spazieren zu gehen und Mich umzusehen. Manchmal schlendere Ich auch über den Bauernhof und schaue Mir die Gemüsebeete, die Schweine und die Schafe an. Wenn Ich ein Kätzchen sehe, streichle Ich es auch, nehme es in den Arm und spreche mit ihm. Wenn Ich einen niedlichen Welpen sehe, nehme Ich ihn auch in den Arm. Es gab eine Hundemutter, die mehr als zehn Welpen zur Welt brachte. Sie war so glücklich vor den Menschen, als hätte sie sich ein Verdienst erworben. Ich lobte sie und sagte: „Jetzt bist du zufrieden mit dir selbst, nicht wahr? Schau, du hast so viele Welpen zur Welt gebracht, du hast wirklich tolle Arbeit geleistet, sehr gut, gut gemacht!“ Ich streichelte sie und legte den Arm um ihren Hals. Ich besuche auch die Hundehütten, das Ackerland und die Gemüsebeete und schaue Mich überall um; es ist wirklich schön. Sagt Mir, gehen jene großen Persönlichkeiten an diese schmutzigen, stinkenden, chaotischen Orte? Das tun sie nicht. Besonders an Orte wie Hundehütten und Schweineställe mit unangenehmen Gerüchen – die meisten Menschen sind nicht bereit, dorthin zu gehen. Ich mag auch keine schlechten Gerüche oder unangenehmen Ausdünstungen, aber ein wenig Geruch von einem Welpen ist erträglich. Manchmal reiben sich Welpen an Mir, küssen und lecken Mein Gesicht, und Ich nehme sie in den Arm. Tiere sind sehr einfach; sie vertrauen ihren Herren und müssen nicht auf der Hut sein, also können sie nach Herzenslust mit ihren Herren spielen und interagieren. Ihr Leben ist so einfach. Manche Leute sagen immer, sie mögen Hunde, mögen kleine Tiere und kümmern sich um kleine Tiere, aber wenn man sie bittet, einen Welpen in den Arm zu nehmen, sind sie dazu nicht bereit. Sie sagen: „Hunde sind schmutzig und stinken, und sie könnten sogar Viren haben!“ Ich sage: „Du bist so pingelig. Magst du keine kleinen Tiere? Du magst sie nicht wirklich.“ Sind solche Menschen nicht ziemlich heuchlerisch? (Doch.) Sie betrachten sich selbst nicht als gewöhnliche Menschen; sie denken, sie seien edel, hätten Status und seien große Persönlichkeiten, wie könnten sie sich da mit diesen kleinen Tieren abgeben, die die Menschen als unbedeutend ansehen? Selbst wenn sie sie mit den Händen berühren, müssen sie sich schnell die Hände waschen und desinfizieren, und sie wechseln sogar ihre Kleidung, und wenn sie nach Hause kommen, nehmen sie sofort ein Bad. So weit treiben sie es mit der Sauberkeit. Sagt Mir, sind solche Menschen nicht seltsam? Wenn du kleine Tiere nicht wirklich magst, dann verstell dich nicht. Sobald die Leute sehen, dass du dich verstellst, wissen sie, dass du zu heuchlerisch und unaufrichtig bist, fühlen sich bei deinem Anblick angewidert und haben einen schlechten Eindruck von dir. Wenn du keine Tiere magst, verstell dich absolut nicht und versuche nicht, dich gut aussehen zu lassen. Je mehr du versuchst, dich gut aussehen zu lassen, desto hässlicher und niedriger werden die Leute dich einschätzen. Ehrlich und aufrichtig zu sein ist so viel besser. Wenn du nicht ehrlich und aufrichtig sein kannst, beweist das, dass es ein Problem mit deiner Menschlichkeit gibt. Jedenfalls ist die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes eine Tatsache, und Seine Gewöhnlichkeit ist ebenfalls eine Tatsache. Viele Menschen haben diese Dinge gesehen, indem sie Kontakt mit Ihm hatten, und wissen, dass dies Tatsachen sind. Das sind die Tatsachen, die ihr am meisten verstehen und kennen solltet. Ein solch gewöhnlicher, normaler Mensch ist der menschgewordene Gott, und das widerspricht den menschlichen Auffassungen. Wenn Er sich wie die verdorbene Menschheit verhielte, damit angeben würde, wie sehr Er sich von anderen unterscheidet, unabhängig davon, ob Er etwas Großes oder Kleines getan hat, und versuchen würde, sich abzuheben, dann würde das vielleicht den menschlichen Auffassungen entsprechen. Auf der einen Seite gibt es die verschiedenen Äußerungsformen der verdorbenen Menschheit, und auf der anderen Seite gibt es den menschgewordenen Gott, der, obwohl Er so viel Wahrheit ausdrückt, dennoch Äußerungsformen zeigt, die so normal sind wie die eines gewöhnlichen Menschen – welche dieser Arten von Äußerungsformen sind etwas Positives, das den Menschen nützt? Welche sind etwas Negatives, das die Menschen verabscheuen und ablehnen? Seid ihr jetzt in der Lage, dies bis zu einem gewissen Grad zu unterscheiden? (Ja.) Dann brauchen wir nicht mehr ins Detail zu gehen; lasst uns mit dem Thema vom letzten Mal fortfahren.

Das letzte Mal hielten wir Gemeinschaft über ein anderes Thema, nämlich dem Loslassen von Auffassungen und Vorstellungen über den menschgewordenen Gott: den menschgewordenen Gott nicht in einem Atemzug mit der verdorbenen Menschheit zu nennen, richtig? (Ja.) Zu diesem Thema habe ich einige spezifische Äußerungsformen des menschgewordenen Gottes darin aufgeführt, wie Er sich aus der Perspektive Seiner Menschlichkeit verhält und handelt, sowie einige Äußerungsformen Seiner Dispositionsessenz – nicht betrügen, nicht streiten, nicht kämpfen, nicht intrigieren, andere nicht niedermachen, keine Vergeltung üben, nicht verleiten und so weiter. Davon haben wir das letzte Mal ein wenig über das Nicht-Betrügen, Nicht-Streiten und Nicht-Kämpfen Gemeinschaft gehalten. Über welche Äußerungsform sollten wir dieses Mal Gemeinschaft halten? (Nicht intrigieren.) Nicht intrigieren ist, wie nicht betrügen, nicht streiten und nicht kämpfen, ebenfalls ein Grundsatz, nach dem der menschgewordene Gott, dieser gewöhnliche Mensch, sich verhält und handelt. Natürlich beinhaltet dieser Grundsatz auch Seine Menschlichkeitsessenz und Seine Disposition. Nicht intrigieren ist auch eine spezifische Äußerungsform der Dispositionsessenz oder ein Aspekt des Verhaltens des menschgewordenen Gottes, dieses gewöhnlichen Menschen. Ist der Ausdruck „nicht intrigieren“ leicht zu verstehen? Versteht ihr ihn alle? (Ja.) Das grundlegendste Verständnis von nicht intrigieren ist, keine Komplotte zu schmieden und nicht auf Taktiken oder hinterlistige Ränke zurückzugreifen. Das heißt, wenn Ich Kontakt mit euch habe und mit euch umgehe, sei es bei der Arbeit oder im täglichen Leben, bin Ich immer ehrlich und aufrichtig. Ich greife nicht auf Taktiken zurück, betreibe keine hinterlistigen Ränke und schmiede keine Komplotte. Stattdessen spreche Ich wahrheitsgemäß, sage, was auch immer in Meinem Herzen ist, und sage euch die Dinge so, wie sie sind. Ich intrigiere nicht gegen euch und betrüge euch nicht. Ich werde keine blumigen Worte benutzen, um euer Vertrauen zu gewinnen und euch dann dazu zu bringen, bereit zu sein, euch aufzuwenden, zu leiden und einen Preis zu zahlen. Habt ihr Mich solche Dinge tun sehen? (Nein.) Wenn Ich euch frage, werdet ihr definitiv nein sagen, aber könnt ihr ein Beispiel nennen, um dies zu veranschaulichen? Wenn jeder von euch ein Beispiel nennen kann, dann wird diese Tatsache unwiderlegbar bewiesen sein, und ihr werdet wirklich ein gewisses Verständnis von diesem Punkt haben – nicht zu intrigieren. Zum Beispiel sagt jemand, dass er in der Welt einige Fähigkeiten erlernt hat und einen bestimmten Beruf versteht. Es trifft sich gerade so, dass das Haus Gottes Arbeit oder eine Aufgabe hat, die mit diesem Beruf zu tun hat, den er erlernt hat. Ich spreche mit ihm und sage: „Du verstehst ein bisschen von diesem Beruf, und es trifft sich so, dass das Haus Gottes Arbeit in diesem Bereich hat. Kannst du diese Arbeit, basierend auf deinem Fachwissen und gemäß den Regeln oder Grundsätzen eurer Branche, gut ausführen? Wenn du bereit bist, dann kannst du diese Arbeit haben.“ Sind darin irgendwelche berechnenden oder ausbeuterischen Worte enthalten? Gibt es irgendwelche Worte, die eine Intrige verbergen? (Nein.) Seid ihr sicher, dass es keine gibt? (Sicher.) Da du dich selbst empfohlen und dich so vorgestellt hast, dass du diesen Beruf verstehst, und Ich von deiner Situation erfahren habe, habe Ich dir diese Arbeit zugewiesen. Wenn du bereit bist, sie zu tun, und du sagst: „Ich nehme das von Gott an; ich übernehme diese Arbeit, diese Pflicht“, das heißt, du meldest dich freiwillig, sie zu tun, dann solltest du sie gut machen. Wenn du unwillig bist, kannst du Mir ins Gesicht sagen, dass du diese Pflicht nicht tun willst. Würde Ich dich zwingen? (Nein.) Gemäß Meinen Grundsätzen für den Umgang mit Menschen würde Ich dich nicht zwingen. Ich werde keinesfalls ‚ein Pferd zum Trinken zwingen‘ und dich nötigen, Dinge gemäß Meinem persönlichen Willen zu tun. Ich werde dich nicht dazu bringen, Dinge zu tun, auch wenn du nicht willst, oder so handeln, als müssten Meine Worte, weil Ich diese Identität habe, Gewicht haben oder in ihrer Endgültigkeit und Unabänderlichkeit denen eines Kaisers gleichen. Ich behandle Menschen mit Toleranz; Ich gebe dir die Freiheit, selbst zu wählen. Ich ordne Arbeit immer basierend auf den Bedürfnissen der Arbeit des Hauses Gottes an. Wenn es Leute mit Erfahrung in dem Bereich gibt oder die sachkundig in dem Gebiet sind, die bereit sind, die Arbeit zu tun und sie besser machen können, ist das sicherlich großartig. Wenn niemand es versteht, dann tun wir mit den Fähigkeiten, die wir haben, so viel wir können, in welchem Ausmaß wir auch können. Das ist Mein Grundsatz. Wenn du eingeteilt bist, bestimmte Arbeit zu tun, aber du sagst: „Ich will sie nicht tun. Ich mag es nicht, von Leuten ausgenutzt oder vom Haus Gottes engeleitet zu werden; ich treffe meine eigenen Entscheidungen“, dann gut, das Haus Gottes wird dich nicht einsetzen. Seine Pflicht zu tun ist etwas, das man bereitwillig und gern tut. Nur wenn Menschen bereit sind, ihre Pflicht zu tun, nachdem sie an Gott glauben, kann die Kirche Arbeit für sie arrangieren. Wenn du unwillig bist, deine Pflicht zu tun, wird das Haus Gottes dich nicht zwingen, und noch weniger werde Ich Meine Identität oder Meinen Status nutzen, um dich zu zwingen, Kirchenarbeit zu verrichten. Es ist gänzlich durch das Verstehen der Wahrheit, dass Gottes auserwähltes Volk seine Pflicht tut und Arbeit verrichtet. Wenn Menschen die Wahrheit nicht verstehen, wird das Haus Gottes sie nicht zwingen oder von ihnen verlangen, ihre Pflicht zu tun, und noch weniger werde Ich Menschen dazu bringen, gänzlich gemäß Meinem Willen zu handeln. Wenn Ich also will, dass du etwas tust, werde Ich es direkt sagen. Ich werde keinesfalls auf Taktiken zurückgreifen oder indirekte Andeutungen machen oder verhüllte Sprache benutzen, damit du verstehst, was Ich meine. Ich werde das nicht tun. Wenn du die Größe und das Gefühl der Bürde hast, etwas Arbeit für das Haus Gottes zu tun, werde Ich dich direkt fragen: „Bist du bereit, diese Arbeit zu übernehmen?“ Oder Ich werde noch direkter sagen: „Übernimm einfach diese Arbeit.“ Ich spreche geradeheraus, alles in einfacher Sprache. Solange du ein Mensch bist, kannst du verstehen. Du brauchst keine Gehirnzellen zu verschwenden, um darüber nachzudenken und zu erfassen, was Meine Worte eigentlich bedeuten oder warum Ich sie gesagt habe. Ich werde dich nicht dazu bringen, dir den Kopf zu zerbrechen, um die Bedeutung Meiner Worte zu erfassen; Ich werde es dir direkt sagen. Was auch immer die wörtliche Bedeutung Meiner Worte ist, das ist es. Und warum bitte Ich dich, diese Arbeit zu tun? Weil du eine Person bist, die ihre Pflicht im Haus Gottes tut, und du bereit bist, deine Pflicht im Haus Gottes zu tun. Dann hast du eine Verpflichtung, jedwede Arbeit zu übernehmen, die das Haus Gottes von dir verlangt, um deinen Teil beizutragen. Welche Arbeit oder welche Aufgaben Ich dir auch anvertraue, Ich vertraue sie dir allein deswegen an, weil Ich dich als einen Gläubigen an Gott betrachte. Du solltest sie als deine Verantwortung, Verpflichtung und Pflicht annehmen; es ist richtig, das zu tun. Ob es darum geht, dir Arbeit anzuvertrauen oder dir Aufgaben zuzuweisen, es ist alles um deinetwillen, damit du die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllst, und auch damit du die Wahrheit suchst und die Wahrheit erlangst, während du deine Pflicht tust. Es gibt hier keine Transaktionsbeziehung, noch beschwatze oder täusche Ich dich. All diese gesprochenen Worte und zugewiesenen Aufgaben sind positiv und offen; es gibt keine Geheimnisse. Es sind keine Beziehungen von Geld, materiellen Dingen oder Interessen involviert, noch gibt es irgendeine Beziehung des Ausnutzens oder Ausgenutztwerdens. Es ist absolut kein Fall davon, deine Stärken, Fähigkeiten oder dein Fachwissen zu nutzen, damit das Haus Gottes davon profitiert; das Haus Gottes wird das absolut nicht tun. Seine Pflicht zu tun entspringt gänzlich der Bereitschaft und Freiwilligkeit; das Haus Gottes zwingt niemals jemanden. Diese Pflicht anzunehmen ist das, was du als geschaffenes Wesen tun solltest. Diese Pflicht zu tun ist auch der Weg für dich, Gottes Werk zu erfahren und Errettung zu erlangen. Wenn du durch das Tun deiner Pflicht lernst, dich Gott zu unterwerfen und die Wahrheit zu erlangen, dann wirst dich Gott annehmen, Sich an dich erinnern und dich anerkennen. Das ist der Lohn deiner Hingabe. Deshalb solltest du diese Arbeit als deine Pflicht annehmen, ohne irgendwelche Bedenken oder Vermutungen. Was auch immer Ich will, dass du tust, Ich werde es dir wahrheitsgemäß sagen. Ich spreche gerne offen. Ich muss dich nicht wie ein dreijähriges Kind beschwatzen, um den heißen Brei herumreden, im Kreis reden und dir nette Dinge sagen. Ich werde das nicht tun. Wenn du singen oder tanzen kannst und du diese angeborenen Voraussetzungen besitzt, dann solltest du diese Pflicht tun, wenn du dazu eingeteilt wirst. Wenn du sagst: „Basierend auf meinen angeborenen Voraussetzungen bin ich für diese Pflicht nicht ganz qualifiziert. Ist es in Ordnung, wenn ich diese Pflicht nicht tue?“ Das ist in Ordnung. Es ist deine Freiheit; Ich werde dich nicht zwingen.

Ganz gleich, was Ich sage oder worum Ich euch bitte, Ich intrigiere dabei nicht. Wenn Ich mit Leitern und Mitarbeitern spreche, frage Ich sie: „Wie war das Kirchenleben in letzter Zeit? Die Neulinge haben begonnen, das Kirchenleben zu führen – welche Probleme haben sie noch? Wurden sie gelöst? Welche Gedanken haben sie, nachdem sie Filme oder Erfahrungszeugnisse aus dem Haus Gottes gesehen haben?“ Manche Leiter und Mitarbeiter können nicht antworten. Sie grübeln in ihren Herzen: „Versuchst Du, mir Worte zu entlocken, um meine wahre Situation zu enthüllen? Prüfst Du, ob ich irgendeine echte Arbeit geleistet habe? Ich muss vorsichtig antworten und darf nicht unachtsam sein! Ich kann über die Arbeit sprechen, die gut gemacht wurde, aber wenn irgendeine Arbeit nicht getan wurde oder nicht gut gemacht wurde, darf ich das absolut nicht erwähnen. Wenn ich es erwähne, wird das Problem bloßgestellt!“ Wenn sie also über ihre Arbeit Bericht erstatten, widerstrebt es ihnen immer, ein Wort zu viel zu sagen, und sie haben große Angst davor, Probleme bloßzustellen. Solche Menschen haben komplizierte Gedankengänge. Wenn Ich sie etwas frage, liegen ihnen die Worte eigentlich auf der Zunge, aber sie sprechen sie nicht direkt aus. Sie müssen in ihrem Kopf darüber nachgrübeln und es verarbeiten: „Warum fragst Du das? Wie kann ich angemessen antworten, sodass Du einerseits die wahre Situation nicht erfährst und Du andererseits zufrieden bist?“ Tatsächlich ist kein einziges Wort, das Ich sage, im Kopf zurechtgelegt. In welchem Zustand befinde Ich Mich, wenn Ich Fragen stelle? Wenn Ich jemanden sehe und weiß, für welche Arbeit er verantwortlich ist, denke Ich sofort daran, welche spezifischen Aufgaben er erledigen kann, auf welche Probleme er bei seiner Arbeit leicht stoßen kann und welchen Schwierigkeiten er begegnen könnte. Da Ich an diese Dinge denke, frage Ich ihn direkt: „Wie war das Kirchenleben in letzter Zeit in den Kirchen, für die du verantwortlich bist? Sind die Kirchenleiter und Diakone alle geeignet? Wissen die Brüder und Schwestern, wie man Gottes Worte isst und trinkt? Üben die meisten von ihnen geistliche Andacht aus? Lernen sie in ihrer Freizeit Hymnen und Tänze? Wie schreitet die Evangeliumsarbeit voran?“ Jede Frage, die Ich stelle, ist direkt und geradeheraus, ohne jemanden auf die Probe zu stellen oder Hintergedanken zu haben. Ich berücksichtige nur die Arbeit und den Lebenseintritt der Menschen. Ganz gleich, wie du antwortest, du wirst nicht feststellen, dass du auf die Probe gestellt wirst, noch werde Ich irgendetwas gegen dich verwenden; es gibt kein Problem damit, dass du dich verrätst oder dass etwas als Druckmittel gegen dich verwendet wird. Ich versuche einfach, etwas über die Arbeit herauszufinden, Ich erkundige Mich nicht absichtlich nach der Situation von irgendjemandem, noch ziele Ich auf jemanden ab, um Mich mit ihm zu befassen oder ihn zu entlassen. Die Kirche betreibt keinen Klassenkampf oder Richtungsstreit – sie leistet tatsächliche Arbeit. Wenn Ich Brüder und Schwestern oder Leiter und Mitarbeiter sehe, möchte Ich manchmal einfach zwanglos plaudern und einige Worte von Herzen sagen und über einige alltägliche Dinge sprechen. Manchmal frage Ich auch, welche Probleme in der Arbeit der Kirche noch bestehen. Alles, was Ich sage, ist Alltagssprache, sind aufrichtige Worte. Zum Beispiel frage Ich euch: „Wie war das Kirchenleben in letzter Zeit? Können die Brüder und Schwestern aus jeder Versammlung Nutzen ziehen? Kann das Führen des Kirchenlebens dabei helfen, tatsächliche Probleme zu lösen?“ Manche Leute antworten: „Das Kirchenleben war in letzter Zeit nicht gut. Auch wenn wir uns versammeln, gewinnen wir nicht viel, und grundlegende Probleme können nicht gelöst werden.“ Dann frage Ich: „Wo liegt das Problem?“ Die meisten Leute können nicht antworten. Sagt Mir, stelle ich euch mit Meiner Frage eine Falle? Habe ich einen Hintergedanken dabei? Überhaupt nicht. Ich frage nur, um etwas über die Arbeit herauszufinden und die Situation zu erfassen, damit Ich mit euch über die Wahrheit Gemeinschaft halten und Probleme lösen kann. Ganz gleich, wie ihr antwortet, ihr werdet nicht feststellen, dass ihr auf die Probe gestellt werdet. Einige relativ einfache Menschen können wahrheitsgemäß sprechen. Sie sagen: „Die Brüder und Schwestern haben Gottes Werk gerade erst angenommen und haben noch nicht viel Erfahrung. Sie haben während der Versammlungen nichts zu sagen. Wenn sie zu viele von Gottes Worten lesen, können sie sie nicht begreifen, und sie werden auch schläfrig und können sie nicht aufnehmen. Wir wissen nicht, wie wir das lösen sollen.“ Ich sage: „Das ist leicht zu lösen. Alle können zuerst eine Hymne singen, dann ein bisschen tanzen, dann einige von Gottes Worten lesen. Diejenigen, die Verständnis haben, können über ihr Verständnis sprechen, und diejenigen, die Erfahrung haben, können über ihre Erfahrung sprechen. Diejenigen, die kein Verständnis und keine Erfahrung haben, können auch ihre tatsächlichen Schwierigkeiten vorbringen und sich von Brüdern und Schwestern mit Erfahrung helfen lassen, diese zu lösen. Werden die Versammlungen auf diese Weise nicht ergiebig sein? Diejenigen von kleiner Größe können auch erbaut werden.“ Siehst du, löst das nicht das Problem? Wenn Ich mit den Leuten plaudere und manchmal ein paar Fragen stelle, grübeln manche Leute mit komplizierten Gedankengängen: „Deine Frage ist ziemlich direkt. Ich weiß nicht, warum Du sie stellst. Ich muss bei meiner Antwort vorsichtig sein!“ Ich sage, du liegst falsch. Ganz gleich, mit wem Ich plaudere oder welche Fragen Ich stelle, das endgültige Ziel ist immer, Probleme zu entdecken und zu lösen, dich zu unterstützen und zu führen und dir zu helfen, Probleme zu lösen. Erstens sind meine Fragen nicht dazu da, dich bloßzustellen und dich dumm dastehen zu lassen. Zweitens sind sie nicht dazu da, zu testen, ob du die Wahrheit sagst oder ob du ein argloser Mensch bist. Drittens sind sie nicht dazu da, dich hereinzulegen, damit du deine wahre Situation enthüllst. Viertens geht es noch weniger darum, zu testen, ob du kompetent bist, die Arbeit zu tun, oder ob du echte Arbeit verrichten kannst. Ganz gleich, wie Ich mit dir plaudere, es dient tatsächlich alles dazu, dir zu helfen und dich dabei zu führen, deine Pflicht zu erfüllen, die Arbeit gut zu machen und Probleme zu lösen. Manche Leute überinterpretieren Meine einfachen Erkundigungen, in großer Angst, dass es irgendeine verborgene Bedeutung gibt. Manche verdächtigen Mich sogar, dass Ich gegen sie intrigiere. Ich will dir eindeutig helfen, Probleme zu lösen, doch du denkst fälschlicherweise, dass Ich gegen dich intrigiere. Tut Mir das nicht Unrecht? (Doch.) Was ist dann hier das Problem? Das menschliche Herz ist hinterlistig! Obwohl die Leute laut sagen mögen: „Du bist Gott, ich muss Dir die Wahrheit sagen und offen zu Dir sein. Ich folge Dir, ich glaube an Dich!“, denken sie tief im Inneren nicht so. Ganz gleich, wie gewöhnlich und einfach Meine Fragen sind, sie werden von den Menschen oft auf überempfindliche Weise interpretiert. Durch ihre Mutmaßungen und dann durch genaue Prüfung gehen sie viele verschlungene Wege und scheinen die endgültige Antwort zu finden, aber in Wirklichkeit ist sie weit von der ursprünglichen Absicht Meiner Worte entfernt. Es ist eindeutig eine sehr einfache Frage, doch sie zerdenken sie. Sind solche Menschen nicht überempfindlich? Ganz gleich, welche Frage Ich ihnen stelle, ihre Herzen sind aufgewühlt, nachdem sie sie gehört haben: „Warum fragst Du das? Wie kann ich auf eine Weise antworten, die Dich zufriedenstellt und keine Schwachstellen offenbart? Was soll ich zuerst sagen und was später?“ Innerhalb von drei bis fünf Sekunden kommen die Worte heraus, ohne jede Verzögerung. Ihr Verstand ist schneller als Computer. Warum so schnell? Tatsächlich ist ihnen dieser Prozess bereits in Fleisch und Blut übergegangen; es ist ihr üblicher Trick und Stil im Umgang mit Menschen und bei der Erledigung von Angelegenheiten. Sie intrigieren gegen jeden. Ganz gleich wie einfach Meine Erkundigungen also sind, sie denken zu viel darüber nach und glauben, Ich hätte irgendein Motiv oder Ziel. Sie grübeln in ihren Herzen: „Wenn ich wahrheitsgemäß antworte, werde ich dann nicht meine wahre Situation bloßstellen? Das kommt einem Verrat an mir selbst gleich. Ich kann nicht zulassen, dass Du meine wahre Situation erfasst. Wie soll ich dann angemessen antworten? Wie kann ich Dich glücklich und zufrieden machen, damit Du einen guten Eindruck von mir hast und mich weiterhin einsetzt?“ Seht, wie hinterlistig diese Menschen sind! Die Gedanken dieser Menschen sind zu kompliziert. Ganz gleich, wie Ich mit ihnen rede, sie werden zweifeln und genau prüfen. Können solche Menschen die Wahrheit praktizieren? Können sie für Gottes Verwendung geeignet sein? Absolut nicht. Das liegt daran, dass die Gedanken solcher Menschen zu komplex sind und überhaupt nicht einfach; jeder, der lange Zeit mit ihnen Kontakt hat, kann es sehen. Die Menschen sind besonders gut im Intrigieren, aber habe Ich jemals gegen euch intrigiert, wenn Ich mit euch rede und kommuniziere? (Nein.) Ob Ich versuche, etwas über deinen persönlichen Zustand oder über deine Arbeitssituation herauszufinden, es ist immer, um dir zu helfen, Probleme bei der Arbeit zu lösen. Selbst wenn du Fehler machst und Zurechtstutzen oder Entlassung über dich kommt, werde Ich nicht gegen dich intrigieren oder dich quälen. Sobald das Problem gelöst ist, ist es vorbei. Das Haus Gottes wird nicht gegen dich intrigieren oder dich quälen, und noch weniger werde Ich an deinen Fehlern als Druckmittel festhalten und mich weigern loszulassen, oder mir Wege ausdenken, dich in Verruf zu bringen und alle dazu zu bringen, dich zu isolieren und abzulehnen, sodass du dich hoffnungslos fühlst und von selbst zurücktrittst. Ich werde das absolut nicht tun. Wenn du nicht geeignet bist, ein Leiter oder Mitarbeiter zu sein, werde Ich höchstens sagen: „Dein Kaliber ist zu schlecht, und es mangelt dir an geistlichem Verständnis. Du bist nicht geeignet, ein Leiter oder Mitarbeiter zu sein. Selbst wenn du als Leiter oder Mitarbeiter gewählt würdest, könntest du keine echte Arbeit verrichten.“ Das Haus Gottes wird dich deswegen absolut nicht quälen oder gegen dich intrigieren.

Es gibt Grundsätze dafür, welche Art von Menschen das Haus Gottes befördert und einsetzt und welche Art von Menschen es nicht einsetzt, sowie dafür, welche Menschen es fördert und welche nicht; all das basiert darauf, was für die Arbeit des Hauses Gottes benötigt wird. Ganz gleich, wer befördert und eingesetzt wird, das Ziel ist es, ihn zu fördern, damit er seine Pflicht gut tun kann und weiß, wie man Gottes Werk erfährt, und damit er in der Lage ist, Arbeit zu schultern und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Ganz gleich, welches Problem gelöst wird, das Ziel ist es, ihn zu befähigen, mehr von der Wahrheit zu verstehen und zu lernen, wie man aus den verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen, denen man begegnet, Lehren zieht und Urteilsvermögen gewinnt. Auf diese Weise ist es für ihn leichter, in allen Aspekten in die Wahrheitsrealität einzutreten. Es geht nicht darum, dich auszunutzen, damit du einen Dienst erweist, und noch viel weniger darum, dich auszunutzen, um eine Lücke zu füllen, weil keine geeignete Person gefunden werden kann, nur um dich dann hinauszuschmeißen, wenn jemand Geeignetes daherkommt. So verhält es sich nicht. Tatsächlich gibt dir das eine Gelegenheit, dich zu üben. Wenn du nach der Wahrheit strebst, wirst du standhaft bleiben; wenn du nicht nach der Wahrheit strebst, wirst du nicht standhaft bleiben können. Es ist absolut nicht der Fall, dass das Haus Gottes eine Handhabe gegen dich sucht, weil du ihm missfällst, und nach einer Gelegenheit Ausschau hält, dich auszumustern. Wenn das Haus Gottes sagt, dass es dich fördern und befördern wird, dann wird es dich wirklich fördern. Es kommt darauf an, wie du dich um die Wahrheit bemühst. Wenn du die Wahrheit nicht im Geringsten annimmst, dann wird das Haus Gottes dich aufgeben und dich nicht länger fördern. Manche Menschen werden nach einer Zeit der Förderung entlassen, weil ihr Kaliber schlecht ist und sie keine tatsächliche Arbeit verrichten können. Manche nehmen während der Zeit ihrer Förderung die Wahrheit nicht im Geringsten an, handeln willkürlich, unterbrechen und stören die Arbeit des Hauses Gottes und werden entlassen. Wieder andere streben überhaupt nicht nach der Wahrheit, gehen den Weg der Antichristen, arbeiten immer für Ruhm, Gewinn und Status und werden entlassen und ausgemustert. All diese Situationen werden gemäß den Grundsätzen des Hauses Gottes für den Einsatz von Menschen gehandhabt. Das Haus Gottes wird diejenigen, die die Wahrheit annehmen und sich um die Wahrheit bemühen können, dennoch fördern, selbst wenn sie Verfehlungen begehen, indem sie einige Fehler machen. Wenn es jemand ist, der die Wahrheit nicht annehmen kann, und er die Wahrheit nicht annimmt, wenn er zurechtgestutzt wird, dann sollte er direkt entlassen und ausgemustert werden. Manche Leute sagen: „Ist das nicht so, als würde man jemanden restlos ausnutzen und dann beiseite werfen? Wird er so nicht ausgenutzt?“ Sagt Mir, wurde jemals jemand vom Haus Gottes entlassen, ausgemustert oder nicht mehr gefördert, weil er keinen Wert mehr hatte, den man hätte ausnutzen können? Ist so etwas jemals passiert? (Nein.) Unter welchen Umständen entlässt oder mustert das Haus Gottes Menschen dann aus? (Das Haus Gottes entlässt oder mustert jemanden nur aus, wenn er die Arbeit nicht schultern kann oder wenn er Unterbrechungen und Störungen verursacht und Böses tut.) Niemand wird ohne Grund entlassen. Manche haben ein schlechtes Kaliber und können keine konkrete Arbeit verrichten. Manche besitzen ein gewisses Kaliber, verrichten aber keine konkrete Arbeit und wahren nicht die Interessen des Hauses Gottes; sie tun nicht die Arbeit, zu der sie fähig sind, sind nicht bereit, sich um die Arbeit der Kirche zu sorgen und sich dabei abzumühen, nicht bereit, zu leiden und einen Preis zu zahlen, und nicht bereit, jemanden zu verärgern. Solche Menschen können keine tatsächliche Arbeit verrichten, also müssen sie ausgemustert werden; es ist nicht mehr angemessen, dass sie eine solche Position besetzen. Sie behindern nicht nur die Arbeit der Kirche, sondern beeinträchtigen auch den Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk. In einer solchen Situation müssen sie Selbsterkenntnis besitzen und schnell zurücktreten, damit diejenigen, die tatsächliche Arbeit verrichten können, diese Arbeit übernehmen. Manche Menschen verrichten keine tatsächliche Arbeit, genießen aber dennoch die Vorteile von Status und verursachen sogar Störungen und Unterbrechungen. Sie sind immer besorgt, dass der Obere ihre Probleme entdecken und sie entlassen wird. Wenn es also an der Zeit ist, über ihre Arbeit Bericht zu erstatten, geben sie vor, einige Fragen zu stellen, um die Wahrheit zu suchen, und erscheinen besonders proaktiv, weil sie beim Oberen einen guten Eindruck hinterlassen und beweisen wollen, dass sie Menschen sind, die die Wahrheit suchen und tatsächliche Arbeit verrichten können. Der Obere befördert und setzt Menschen nicht danach ein, ob sie gut reden können, ob sie geschickt darin sind, Fragen zu stellen, oder ob sie einen flinken Verstand haben, sondern er wählt Menschen danach aus und fördert sie, ob sie die Wahrheit lieben, ob sie nach der Wahrheit streben und ob sie ihre Pflicht hingebungsvoll tun können. Es gibt auch manche Menschen, die keine konkrete Arbeit verrichten und die Interessen des Hauses Gottes nicht wahren und darüber hinaus auch Unterbrechungen und Störungen verursachen und die Interessen des Hauses Gottes verraten. Die Arbeitsanordnungen des Hauses Gottes schreiben klar vor, was nicht getan werden darf und was getan werden sollte, doch sie setzen nicht einen einzigen Punkt um und begehen sogar rücksichtslos Übeltaten. Es hat viele solcher Menschen gegeben, und sie sind alle entlassen worden. Ganz gleich, wie die Situation ist: Wenn das Haus Gottes diese Menschen befördert, geschieht das immer, um sie zu fördern und sie in die Wahrheitsrealität zu führen, in der Hoffnung, dass sie die Arbeit der Kirche gut verrichten und die Pflichten erfüllen können, die sie erfüllen sollten. Selbst wenn du nicht weißt, wie man eine bestimmte Arbeit verrichtet, weil du töricht bist und es dir an Einsicht mangelt oder weil dein Kaliber schlecht ist: Solange du nach den Wahrheitsgrundsätzen strebst, dieses Verantwortungsbewusstsein hast, bereit bist, diese Arbeit gut zu machen, und die Arbeit der Kirche wahren kannst, wird das Haus Gottes dich dennoch fördern, selbst wenn du in der Vergangenheit einige törichte Dinge getan hast. Manche Menschen können einige einfache Arbeiten verrichten, obwohl ihr Kaliber etwas schlecht ist. Obwohl ihre Gemeinschaft über die Wahrheit zur Lösung von Problemen keine guten Ergebnisse erzielen kann, können sie die Arbeit der Kirche wahren. Ganz gleich, über welchen Aspekt der Wahrheit bei jeder Versammlung Gemeinschaft gehalten wird, sie sind in der Lage, ihn anzunehmen und gehorsam und unterwürfig zu sein. Wenn irgendeine Arbeit nicht gut gemacht wird, können sie Lehren daraus ziehen. Obwohl ihr Kaliber etwas schlecht ist, können sich ihre Herzen um die Wahrheit bemühen. Wenn sie eine Zeit lang gearbeitet haben, machen sie Fortschritte, und ihre Ergebnisse werden immer besser. In Meinen Augen haben solche Menschen Hoffnung, Errettung zu erlangen. Die meisten Menschen glauben, dass diejenigen mit gutem Kaliber wahrscheinlich Errettung erlangen werden. Meiner Ansicht nach ist das nicht unbedingt so. Der Schlüssel ist, dass die Menschen nach der Wahrheit streben müssen, damit sie das Werk des Heiligen Geistes gewinnen, ihre verdorbenen Dispositionen ablegen und Errettung erlangen können. Manche Menschen haben ein durchschnittliches Kaliber und die Ergebnisse ihrer Pflicht sind ebenfalls durchschnittlich, aber nach Jahren der Bewässerung und Versorgung durch das Haus Gottes beginnen sie, ihr Herz auf die Wahrheit zu richten, und sie gelangen tatsächlich dazu, einige Wahrheiten zu verstehen. Sie gewinnen auch einige praktische Erfahrungen, können manche Dinge durchschauen und manche Probleme lösen, wobei sie in der Kirchenarbeit immer mehr Fortschritte machen. Das ist ziemlich gut; solche Menschen sind es wert, gefördert zu werden. Obwohl du für diese Arbeit vielleicht nicht ganz kompetent bist, hat der Obere zumindest eine gewisse Anerkennung für dich bei der Ausführung dieser Arbeit. Sagt Mir, nutzt man Menschen aus, wenn man sie einteilt, eine Pflicht zu tun? (Nein.) Ganz gleich, zu wie viel Arbeit du fähig bist oder wie dein Kaliber ist, dich zu befördern und einzusetzen bedeutet nicht, dich auszunutzen. Vielmehr ist die Absicht, diese Gelegenheit zu nutzen, um dich in der Arbeit üben zu lassen und dich durch dein Streben nach der Wahrheit und durch harte Arbeit und das Schultern schwerer Bürden zu vervollkommnen. Einerseits vervollkommnet dich das persönlich; andererseits erfüllt es auch die Arbeit des Hauses Gottes. Du hast sowohl gute Taten vorbereitet als auch Gewinne in deinem persönlichen Lebenseintritt erzielt. Wie gut das ist! Das sind zwei gute Ergebnisse auf einen Schlag. Einige von denen, die offenbart und ausgemustert wurden, sagten einmal: „Versuchst du, mich auszunutzen, damit ich dem Haus Gottes einen Dienst erweise? Keine Chance! So dumm bin ich nicht!“ Sie sind sogar fähig, solche Worte zu äußern – glauben sie wahrhaftig an Gott? Verstehen solche Menschen die Wahrheit? Inwiefern nutzt man Menschen aus, wenn man sie einteilt, eine kleine Pflicht zu tun? Wenn du wirklich jemand bist, der die Wahrheit versteht, solltest du die Absichten des Schöpfers verstehen und die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen. Das bedeutet, der eigenen Verantwortung und Verpflichtung als Mensch nachzukommen. Wenn du nicht einmal so viel Gewissen und Vernunft besitzt, bist du es dann wert, ein geschaffenes Wesen genannt zu werden? Wenn du wirklich Gewissen und Vernunft besitzt, solltest du mit deiner Pflicht richtig umgehen. Wenn du das Kaliber dafür besitzt, solltest du dich um die Wahrheit bemühen. Wenn du bereit bist, deinen Teil proaktiv zu tun, wird das Haus Gottes dich für eine bestimmte Arbeit einteilen, damit du eine Bürde schulterst. Das bedeutet nicht, dass es gegen dich intrigiert oder dich ausnutzt, sondern dass es dich befördert, dich fördert, dich üben lässt und dich in die Wahrheitsrealität führt. So einfach ist das. Manche Leute sagen: „Ich bin jetzt alt, ich habe zu wenig Elan, und meine körperliche Kraft lässt nach. Ich möchte diese Bürde nicht mehr schultern. Kann ich zurücktreten?“ Ich sage, das ist in Ordnung, aber bevor du zurücktrittst, musst du es gründlich durchdenken. Wenn es nicht wirklich an körperlichen Gründen liegt, sondern daran, dass sich deine persönlichen Gedanken geändert haben, du Bedenken hast, du Angst vor dem Leiden hast, Angst davor, müde zu werden, Angst davor, höher zu steigen und dann tiefer zu fallen, und immer den Gedanken und die Ansicht hast, dass es an der Spitze einsam ist – dann musst du vorsichtig sein. Lehne diesen Auftrag, diese besondere Pflicht, nicht ab; du musst es dir gut überlegen. Solche Gelegenheiten sind dünn gesät – sie sind selten, nicht wahr? Vielleicht bestehst du darauf und sagst: „Du brauchst mich nicht zu überreden. Ich habe lange darüber nachgedacht und meinen Entschluss bereits gefasst. Du kannst mich nicht überreden; ich will diese Strapazen einfach nicht mehr ertragen. Alle anderen haben es bequem, warum sollte ich der Einzige sein, der so müde ist? Bin ich dazu bestimmt zu leiden? Ich bin nicht bereit, solches Leid zu ertragen! Ich bin nicht bereit, mich meinem Schicksal zu unterwerfen! Die Kirche sollte nicht gegen mich intrigieren; ich bin nicht der Sklave der Kirche, noch habe ich mich an die Kirche verkauft!“ Du solltest aufhören solch unfreundlichen Worte zu sprechen; wenn du mehr sagst, wird das dazu führen, dass du zu viele Sünden begehst, und du musst die Verantwortung für die Worte übernehmen, die du gesprochen hast, und für die Entscheidungen, die du getroffen hast. Erstens glaubst du an Gott, um Segnungen zu erlangen; du hast dich nicht an das Haus Gottes verkauft. Zweitens, wenn du dich an das Haus Gottes verkaufen wolltest, müsste das Haus Gottes immer noch sorgfältig prüfen, ob du diesen Wert hast, ob es nützlich wäre, dich zu kaufen. Wenn du also denkst, dass das Haus Gottes gegen dich intrigiert und dich ausnutzen will, damit du ihm einen Dienst erweist, dann denkst du falsch, denn die Maßstäbe, nach denen das Haus Gottes Menschen prüft, sind, ob sie aufrichtig an Gott glauben, ob sie die Wahrheit lieben und ob sie Gottes Worten gehorchen und sich Gott unterwerfen können. Das Haus Gottes wählt und fördert Menschen auf der Grundlage dieser Maßstäbe. Wenn du so schlecht über das Haus Gottes denkst, dann hast du weder Gewissen noch Vernunft, und du bist völlig wertlos. Nicht nur wird dich das Haus Gottes nicht einsetzen, um deine Pflicht zu tun, sondern es wird dich, einen Nichtgläubigen, auch schnell ausmustern müssen. Wenn du kein aufrichtiger Gläubiger an Gott bist, solltest du das Haus Gottes schnell verlassen; mogle dich nicht im Haus Gottes durch. Du gehörst nicht zum Haus Gottes; das Haus Gottes braucht solche Menschen nicht. Verschwinde schnell.

Ganz gleich, ob Ich plaudere oder formell Gemeinschaft halte und predige, Mein Ziel bei jedem Wort, das Ich spreche, bei jeder Angelegenheit, über die Ich rede, und bei jedem Aspekt der Wahrheit, über den Ich Gemeinschaft halte, ist es, euch zu befähigen, eure eigenen verdorbenen Zustände zu kennen, eure Mängel, Defizite, Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten zu erkennen und, was am wichtigsten ist, eure eigenen verdorbenen Dispositionen und die Offenbarungen eurer Verdorbenheit vor verschiedenen Hintergründen und in verschiedenen Umgebungen zu kennen. Sobald ihr eure verdorbenen Dispositionen kennt, werdet ihr ein tieferes Verständnis von euch selbst haben, ihr werdet euer eigenes Maß kennen, ihr werdet ein wenig vernünftiger werden. Und ihr werdet euch an Gottes Worten messen und die relevanten Grundsätze der Praxis und Wege der Praxis in Gottes Worten finden, um eure eigenen Schwierigkeiten zu lösen, sei es das Lösen der verdorbenen Dispositionen, die ihr im täglichen Leben offenbart, oder eurer Defizite in der Menschlichkeit. Allmählich werdet ihr diese verdorbenen Dispositionen und die verschiedenen satanischen Gedanken und Ansichten, die Gott verabscheut, ablegen und durch das Annehmen der Wahrheit wahre Veränderungen in euren Ansichten über Dinge und in euren Lebensdispositionen erreichen. Das ist der einzige Weg, der mit Gottes Absichten im Einklang steht. Bei all diesen Worten, die Ich spreche, ob Ich im täglichen Leben mit euch plaudere oder formell Gemeinschaft halte und predige, wird jedes Wort auf der Grundlage eurer tatsächlichen Situationen gesprochen. Ich spreche diese Worte, weil Ich eure Nöte gesehen habe. Obwohl die Fakten, die Ich aufzähle, vielleicht einer einfachen Bearbeitung unterzogen wurden, sind diese Beispiele repräsentative Fälle, die auf der Grundlage der Tatsachen eurer Offenbarungen von Verdorbenheit und eurer Handlungen ausgewählt wurden. Indem Ich diese Fakten und Beispiele verwende, decke Ich die verdorbenen Dispositionen und die Wesensnatur der Menschheit auf, damit die Menschen über sich selbst nachdenken können, und das wird gute Ergebnisse bringen. Deshalb gibt es, ganz gleich, über welches Thema Ich Gemeinschaft halte, erstens keine Fallen, zweitens keine Intrigen und drittens keine Proben. Es dient alles dazu, euch zu befähigen, Gottes Absichten und Gottes Anforderungen besser zu verstehen, zu erreichen, dass ihr Menschen und Dinge gemäß den Wahrheitsgrundsätzen betrachtet und euch dementsprechend verhaltet und handelt, und letztendlich vor Gott zu treten und Unterwerfung und Ehrfurcht Ihm gegenüber zu haben. Das sind alles Tatsachen. Wenn Ich also mit euch über einige Angelegenheiten kommuniziere oder plaudere, die im täglichen Leben vorkommen, oder ich Mich formell mit euch über die Arbeit austausche oder danach erkundige, siehst du dann, wenn du zurückblickst, ganz gleich, wie viele Jahre vergehen, irgendwelche Intrigen oder Fallen in Meinen Worten? (Nein.) Gibt es irgendeine Absicht, euch auszunutzen? Gibt es irgendeine Absicht, euch zu erpressen? (Nein.) Seid ihr sicher? (Sicher.) Zum Beispiel ist jemand für die Tierhaltung auf einer Farm verantwortlich. Ich frage ihn, wie viele Tage eine Henne braucht, um ein Ei zu legen, und er grübelt: „Warum fragst Du das? Versuchst Du zu sehen, ob ich die Hennen gut füttere? Wie soll ich dann angemessen antworten? Wenn ich sage, sie legen ein Ei pro Tag, ist das eigentlich nicht erreichbar; das wäre gelogen. Wenn ich sage, sie legen alle zwei oder drei Tage ein Ei, wirst Du dann denken, dass ich die Hühner nicht gut gefüttert habe und dass ich ihnen kein nahrhaftes Futter gegeben habe? Wie soll ich dann angemessen antworten?“ Er grübelt weiter in seinem Herzen und gibt überhaupt keine Antwort. Tatsächlich habe Ich keine Hintergedanken, wenn Ich das frage; Ich möchte nur einige Informationen darüber erhalten, wie die Hühner aufgezogen wurden. Aber sobald Ich frage, interpretiert er zu viel hinein und versucht ständig zu erraten, warum Ich das frage. Sagt Mir, ist es schwer, mit solchen Menschen umzugehen? Ist es überhaupt möglich, normal zu kommunizieren, wenn man mit solchen Menschen Kontakt hat? Es wird unmöglich zu kommunizieren. Ich habe eine Angewohnheit: Ich gehe immer gerne herum und sehe mir die Dinge an. Manchmal entdecke Ich ein paar Probleme. Wenn es ein Problem mit der Sauberkeit der Umgebung ist, dann sollte aufgeräumt werden. Wenn es ein Personalproblem ist, dann sollten Anpassungen vorgenommen werden. Wenn es ein Problem in Bezug auf fachliche Fähigkeiten ist, dann sollten wir uns beraten und lernen. Wenn Probleme entdeckt werden, sollten sie korrigiert werden. Viele Probleme wurden beiläufig entdeckt und während alltäglicher Plaudereien gelöst; einige tatsächliche Probleme wurden leicht gelöst. Also ist es nicht nötig, dass die Leute so nervös sind, wenn sie mit Mir in Kontakt kommen und mit Mir umgehen. Viele Probleme werden durch den Kontakt mit Menschen entdeckt und leicht gelöst. Mit Menschen in Kontakt zu sein und mit Menschen zu plaudern ist so notwendig; es geht nicht nur darum, die Situation zu verstehen und Probleme zu entdecken, sondern auch darum, gleichzeitig Probleme zu lösen. Ist das nicht ein Gewinn? (Doch.) Wenn Ich mit Menschen plaudere, sagen manche die Wahrheit, während andere sehr kompliziert denken und es nicht wagen, die Wahrheit zu sagen; sie fragen sich ständig, ob Meine Worte versteckte Bedeutungen beinhalten oder ob Ich versuche, gegen jemanden zu intrigieren. Sobald Ich sie dann etwas frage, werden sie nervös, und ihnen steht der Schweiß auf der Stirn. Ich sage: „Es ist nicht heiß, warum schwitzt du?“ Sie sagen: „Dir mag nicht heiß sein, aber mir schon! Was Du gesagt hast, hat mich so erschreckt, dass mir das Herz fast aus der Brust gesprungen wäre. Jetzt schwitzen meine Handflächen und Fußsohlen, mein Herz pocht, und ich weiß nicht, was ich tun soll.“ Ich sage: „Du brauchst nicht nervös zu sein. Ich rede nur zwanglos, plaudere nur. Wenn es wirklich ein Problem gibt, werden wir es einfach lösen. Halte Mich nicht für so furchterregend, als ob das Entdecken irgendeines Problems bedeutete, dass Ich deine ganze Sippschaft hinrichten werde. Ich ‚beseitige‘ keine Menschen; Ich löse Probleme. Probleme zu lösen ist der Schlüssel.“ Welchen Glauben solltest du haben? Einerseits handle Ich definitiv gemäß den Grundsätzen, absolut gerecht. Ich werde nicht emotional, eigensinnig oder willkürlich handeln: Ich werde nicht an dir Anstoß nehmen, dann an dir herummäkeln, kleinlich sein oder nach Fehlern suchen, und dich dann hinauswerfen und jemanden finden, der Mir gefällt, um die Arbeit zu tun. Andererseits befasse Ich Mich mit jedem auf der Grundlage der tatsächlichen Situation und des tatsächlichen Problems; es gibt Grundsätze. Es ist Menschen erlaubt, Fehler zu machen, es ist ihnen erlaubt, töricht, schwach und negativ zu sein. Aber eines ist nicht erlaubt: Wenn du ein Unruhestifter bist und vorsätzlich die Arbeit der Kirche unterbrichst und störst, dann solltest du über dich selbst nachdenken. Wenn du die Interessen des Hauses Gottes nicht wahrst, wenn du die Interessen des Hauses Gottes immer verrätst, dann braucht die Kirche dich nicht, um deine Pflicht zu tun; das Haus Gottes wird eine geeignete Person finden müssen, um dich zu ersetzen. Das ist Handeln gemäß den Grundsätzen. Wie Ich Probleme löse, wie Ich Angelegenheiten handhabe, wie Ich mit Menschen umgehe – das geschieht alles gemäß den Grundsätzen. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, dass Ich Mich mit dir befassen werde, wenn Ich irgendein Problem bei dir entdecke; es hängt davon ab, welches Problem es ist, und die Situation wird gemäß der Natur des Problems gehandhabt. Wenn die Natur deines Problems nicht sehr schwerwiegend ist, wenn du es nicht vorsätzlich verursacht hast, sondern es durch ein momentanes Versehen oder durch Torheit verursacht hast, dann wird es durch Gemeinschaft über die Wahrheit gelöst werden. Zieh die Lehre daraus und mach den Fehler nicht noch einmal. Manchmal liegt es daran, dass es Menschen an Wissen und Erfahrung mangelt und sie bestimmte fachliche Fähigkeiten nicht verstehen; in diesem Fall lerne schnell die fachlichen Fähigkeiten und sei nicht faul. Aber wenn es absichtlich und vorsätzlich ist, wenn du nicht bereit bist, diese Pflicht zu tun, und sogar vorsätzlich die Besitztümer des Hauses Gottes beschädigst, dann sollte dies ernsthaft gehandhabt werden. Diejenigen, die entlassen werden sollten, werden entlassen, und diejenigen, die fortgeschickt werden sollten, werden fortgeschickt; es nützt nichts, Angst zu haben. Wenn ihr diesen Glauben habt, dann werdet ihr euch viel entspannter fühlen, wenn Ich mit euch spreche und Angelegenheiten handhabe. Wenn Ich mit dir spreche oder die Arbeit oder fachliche Angelegenheiten bespreche, solltest du wissen, dass du dich entspannen kannst, du solltest wissen, dass Gott gegen niemanden intrigieren wird, noch wird Er gegen dich intrigieren; du kannst ganz beruhigt sein. Wenn dir selbst dieser Glaube fehlt, wenn du nicht glaubst, dass Gott gütig und gerecht ist, wenn du dann sagst, dass du an Gott glaubst, dem menschgewordenen Gott folgst, Christus folgst – wo ist dein Glaube? Wie kannst du es schaffen, Ihm gegenüber aufrichtig zu sein? Wenn du Ihm gegenüber auf Schritt und Tritt auf der Hut bist, über Ihn spekulierst, Ihm gegenüber misstrauisch bist und Ihn genau prüfst, dann hast du keinen wahren Glauben an Ihn. Wenn du kein wahres Vertrauen, keinen wahren Glauben an diese Person hast, inwieweit kannst du dann an Meine Worte glauben? Gibt es irgendeine Aussage, die du wirklich glauben, wirklich annehmen kannst? Es gibt fast keine, oder? (Nein.)

Einmal ging Ich in eine Kirche, um zu sehen, wie die Dinge standen. Als Ich den Raum betrat, grüßte Ich zuerst alle. Einige Leute kamen herüber, boten Mir prompt einen Stuhl an und sagten dann, sie würden gerade etwas besprechen. Während sie redeten, bemerkte Ich plötzlich, dass gerade noch vier oder fünf Leute im Raum gewesen waren, jetzt aber nur noch zwei übrig waren. Ich dachte, vielleicht waren sie in ihre Zimmer gegangen, um sich zu kämmen und frisch zu machen, und würden gleich wieder herauskommen, aber Ich blieb eine ganze Weile dort, und sie kamen nicht heraus. Da verstand Ich: Sie hießen Mich nicht willkommen; Ich war zu einer ungelegenen Zeit gekommen. Ich war ein ungebetener Gast. Durch Meine Ankunft fühlten sie sich eingeschränkt und unwohl. Sie dachten: „Hat Dein Besuch irgendeinen Grund?“ Sie hatten Angst, in eine Falle zu tappen, Angst, ausgetrickst zu werden, Angst vor irgendeiner Intrige, also weigerten sie sich, Mir von Angesicht zu Angesicht zu begegnen, und weigerten sich, mit Mir zu sprechen oder sich mit Mir auszutauschen. Das ist keine Übertreibung, und Ich habe auch nichts ausgeschmückt. Ich erzähle keine Geschichte – das ist wirklich passiert. Vielleicht atmeten sie erst, als Ich die Tür öffnete und ging, erleichtert auf und sagten: „Endlich ist Er weg! Oh, das hat mich zu Tode erschreckt!“ Ich dachte bei Mir: Habe Ich einen so großen „Charme“, dass Ich Menschen derart ängstigen kann? Sagt Mir, auf welches Problem deutet es hin, wenn Menschen diese Äußerungsformen zeigen? Ich habe wahrlich noch nie gesehen, dass Menschen so an Gott glauben. Diese Art Mensch lebt gerne in dunklen Ecken; sie lebt nicht gerne im Licht, und sie lebt nicht gerne offen und ehrlich. Sagt Mir, wenn Ich mit euch Kontakt habe, fühlt ihr euch dann unbehaglich und nervös und wollt nicht mit Mir kommunizieren? Oder seid ihr bereit, mit Mir in Kontakt zu kommen, weil ihr etwas Wahrheit gewinnen wollt, und es macht euch nichts aus, selbst wenn es euch ein bisschen nervös macht? Wie ist eure Verfassung? (Obwohl wir uns ein bisschen nervös fühlen, ist es in Ordnung, solange wir die Wahrheit verstehen und einen Nutzen daraus ziehen können.) Die meisten Menschen finden, nachdem sie mit Mir in Kontakt gekommen sind und zwei oder drei Stunden lang mit Mir kommuniziert haben, dass viele Worte in Meiner Gemeinschaft sehr wichtig sind, dass es Dinge sind, die sie noch nie zuvor gehört haben. Sie haben also das Gefühl, dass es sich unglaublich gelohnt hat, an jenem Tag diesen Worten zuzuhören, und sie werden besonders bereitwillig, Meiner Gemeinschaft zuzuhören. Wenn Ich Mich gelegentlich auf ein zwangloses Gespräch einlasse, sind sie ein wenig enttäuscht und erst zufrieden, wenn sie etwas aus Meinen Worten gewinnen können. Für solche Menschen bin Ich bereit, über einige Wahrheiten Gemeinschaft zu halten und dabei Dinge aus dem wirklichen Leben einzubeziehen, damit alle davon profitieren können. Manche Menschen haben, wenn sie Mich sehen, immer Angst, dass Ich sie nach bestimmten Situationen frage und dass sie nicht wissen, wie sie antworten sollen, und sehr unbeholfen wirken. Die Denkweise solcher Menschen ist zu kompliziert; sie ist nicht einfach. Andere sind bereit, die Wahrheit zu suchen, und teilen offen mit, welche Schwierigkeiten sie auch haben, ohne Angst, ausgelacht zu werden – das ist die richtige Herangehensweise. Der Grundsatz unseres Austauschs und unserer Gespräche ist es, unsere Herzen zu öffnen und zu sagen, was uns auf dem Herzen liegt, und wahrheitsgemäß zu sprechen. Ich verkehre und interagiere mit euch innerhalb der normalen Menschlichkeit. Aufgrund Meiner Identität und Meines Status weiß Ich mehr als ihr, also sollte Ich natürlich mehr sprechen. Wenn ihr bereit seid zuzuhören, könnt ihr etwas gewinnen; wenn ihr nicht bereit seid zuzuhören, werde Ich euch nicht zwingen. Zu den Themen, die wir besprechen, könnt ihr, wenn ihr Einsichten, Ideen, Erfahrungen, Verständnis oder Erkenntnisse habt, diese auch teilen. Das nennt man Austausch; das ist normale Menschlichkeit. Wenn du das Gefühl hast, dass das, was Ich sage, sehr wichtig ist, dann solltest du aufmerksam zuhören. Wenn du das, was Ich sage, nicht aufnehmen kannst, dann werde Ich aufhören zu sprechen und dich sprechen lassen. Wenn du nichts zu sagen hast, werde Ich dir Fragen stellen und dich führen. Ich könnte zum Beispiel fragen: „Wie war dein Kirchenleben in letzter Zeit? Gibt es irgendwelche Schwierigkeiten, wenn du deine Pflicht tust?“ Wenn du Schwierigkeiten hast, solltest du wahrheitsgemäß darüber sprechen, und Ich werde dir helfen, sie zu lösen. Das nennt man Austausch, und es ist etwas, das innerhalb der normalen Menschlichkeit existieren sollte. Ist das nicht etwas, das jeder mag? (Doch.) Wenn du Gewissen und Vernunft besitzt, wird deine Menschlichkeit normal sein, und unsere Unterhaltungen und Plaudereien können auf einer Grundlage von Offenheit, Vertrauen und Respekt aufbauen, was uns erlaubt, uns zu öffnen und auszusprechen, was uns auf dem Herzen liegt. Wenn du kein Gewissen und keine Vernunft besitzt und die Wahrheit nicht suchen willst, dann gibt es nur einen Weg für dich zu praktizieren: Lerne von nun an, nicht genau zu prüfen, nicht zu versuchen, Meine Gedanken aus Meinen Worten und Mienen zu lesen, nicht eingeschränkt zu sein und keine probenden Worte zu sprechen. Manche könnten sagen: „Ich kann diese Dinge nicht erreichen.“ In diesem Fall halt einfach den Mund. Wenn dir gesagt wird, du sollst schweigen, aber du denkst, Ich intrigiere gegen dich und schränke dich ein, dann ist das auch leicht zu handhaben: Du kannst einfach weggehen. Ich stelle keine Forderungen an jemanden, den Ich treffe, und Ich schränke Menschen niemals ein. Wenn jemand immer etwas an Mir auszusetzen hat und es ihm nie recht ist, ob Ich nun mit ihm spreche oder nicht, dann kann Ich Mich von einer solchen Person nur fernhalten und den Kontakt mit ihr meiden. Wenn manche Menschen immer Angst haben, mit Mir in Kontakt zu sein, und immer denken, Ich würde gegen sie intrigieren, aber dennoch mit Mir in Kontakt sein wollen, um etwas Wahrheit zu gewinnen, dann sage Ich, dass du mit einer solchen Mentalität die Wahrheit nicht gewinnen kannst; du bist kein Mensch, der die Wahrheit liebt. Du denkst immer das Schlechteste von den Menschen und glaubst, niemand sei so gut wie du. Ganz gleich, was Ich zu dir sage, du denkst immer, Ich müsse gegen dich intrigieren. Du glaubst Mir nicht und hast keinerlei Vertrauen in Mich. In diesem Fall ist es unmöglich für uns, in Harmonie zu leben; zumindest stimmen wir in Bezug auf die Menschlichkeit nicht überein. Wir haben keine gemeinsamen Hobbys oder Interessen, keine gemeinsamen Ziele, die wir verfolgen oder anstreben. In Bezug auf die Menschlichkeit unterscheiden sich der Weg, den du gehst, dein Glück, dein Ärger, dein Kummer und deine Freude sowie deine Vorlieben und Interessen von den Meinen. Alles, was du magst, ist negativ, während die Themen, über die Ich sprechen möchte, alle mit positiven Dingen zu tun haben. Du versuchst immer, Mich genau zu prüfen. Ganz gleich, über welche Wahrheit Ich Gemeinschaft halte, du grübelst immer, ob ein Komplott dahintersteckt, ob Ich intrigiere, ob du einen Verlust erleiden oder getäuscht werden könntest. Wenn du immer über diese Dinge grübelst, wozu würde es dann kommen, wenn wir sprechen und uns miteinander befassen? (Unbehagen.) In dieser Situation würde Ich Mich in deiner Nähe unwohl fühlen, und du würdest dich in Meiner Nähe unwohl fühlen; wir würden uns beide unwohl fühlen. Wäre unser Zusammensein daher nicht nur eine gegenseitige Qual? Gäbe es darin irgendein Glück? Darin gäbe es kein Glück. Wenn du gerne hörst, was Ich sage, wenn du bereit bist zuzuhören, wenn die Themen, über die Ich spreche, das sind, wonach du strebst, was du in deinem Herzen schätzt, was du verfolgst, und wenn sie den Bedürfnissen deiner Menschlichkeit gerecht werden können, gäbe es keine Abneigung und keinen Widerstand in unseren Herzen, selbst wenn wir nur schweigend dasäßen. Wir könnten miteinander umgehen, und wenn wir zusammenleben würden, könnten wir Harmonie erreichen. Aber angenommen, du hörst die Worte nicht gerne, die Ich spreche, und spürst sogar Abneigung und Widerstand in deinem Herzen, obwohl sie alle sehr praktisch und für die Menschen von Nutzen sind. Du kannst die positiven Dinge, von denen Ich spreche, und die Worte der Gemeinschaft über die Wahrheit, die Ich spreche, um Probleme zu lösen, besonders die Themen über das Lösen verdorbener Dispositionen, wirklich nicht aufnehmen, und du hast sogar das Gefühl, dass Ich dich einer Gehirnwäsche unterziehe, dich täusche, versuche, dich zu benutzen, um das Evangelium zu predigen und mehr Menschen zu gewinnen, um den Einfluss des Hauses Gottes zu erweitern. In diesem Fall bist du es, der im Unrecht ist. Du denkst immer auf eine verdrehte Weise, willst immer Tatsachen verdrehen, Schwarz als Weiß bezeichnen und du beschreibst sogar positive Dinge, die mit der Wahrheit übereinstimmen, als negative, niederträchtige Dinge, die nicht den gesellschaftlichen Trends entsprechen. Ganz gleich, was Ich sage, du glaubst nicht, dass es Wahrheit ist, dass es eine positive Sache ist. Dann können wir uns nicht austauschen; wir können wir nicht in Harmonie leben, weil es keine gemeinsame Sprache gibt. Wir können nicht am selben Tisch essen; wir können keine Einmütigkeit erreichen. Was für eine Art Mensch bist du dann? Um genau zu sein, gehörst du nicht zum Haus Gottes; du bist ein Nichtgläubiger. Ganz gleich, wie angemessen die Themen sind, über die Ich spreche, oder wie angemessen die Wege der Praxis und Grundsätze der Praxis sind, du interpretierst immer etwas anderes hinein. Du betrachtest, verstehst und interpretierst sie immer durch eine niederträchtige Brille und von einem niederträchtigen Standpunkt und einer niederträchtigen Sichtweise aus; du nimmst die korrekten Wege der Praxis und Grundsätze der Praxis, von denen Ich spreche, nicht an. Also fühlt es sich für dich unbehaglich an, Mir beim Sprechen zuzuhören. Warum fühlt es sich unbehaglich an? Weil dies nicht die Bedürfnisse deiner Menschlichkeit sind. Was brauchst du? Nach Freiheit streben, ein Vermögen machen, essen, trinken und fröhlich sein. Deine Lebensmottos lauten: „Im Leben geht es allein um gutes Essen und schöne Kleidung“ und „Genieße das Leben, solange du kannst“. Was magst du? Du magst böse Trends, ausgefallene Kleidung, Prominente und berühmte Leute und die Außergewöhnlichkeit und Größe des Menschen. Da dies der Fall ist, bist du kein aufrichtiger Gläubiger an Gott, du gehörst nicht zum Haus Gottes; deine Menschlichkeit hat kein Bedürfnis nach positiven Dingen. Wenn Ich mit dir umgehe, ganz gleich, was Ich sage, was Ich tue oder wie Ich es tue, für diejenigen, die nicht das Gewissen, die Vernunft oder die Bedürfnisse normaler Menschlichkeit haben, ist das alles nur eine Theorie, eine Redensart, eine Methode. Manche denken sogar: „Wenn Du sprichst, gehst Du so sehr ins Detail und gibst sogar Beispiele. Ist das nicht nur ein Versuch, Deine Gedanken und Ansichten tief in die Herzen der Menschen einzupflanzen? Ist das nicht nur ein Versuch, die Menschen dazu zu bringen, Deine Gedanken und Ansichten anzunehmen, sie einer Gehirnwäsche zu unterziehen und sie mit der Zeit mit Deinen verschiedenen Gedanken und Ansichten zu betäuben?“ Wenn du wirklich so fühlst, wenn du glaubst, dass diese Worte nicht die Wahrheit sind, nicht der wahre Weg, den Menschen annehmen und praktizieren sollten, noch Grundsätze, die Menschen befolgen sollten, dann kannst du dich weigern, sie anzunehmen; das ist deine Freiheit. Du kannst auch die Kirche verlassen. Du hast das Recht, für dich selbst zu wählen, und auch das Recht, die Annahme der Wahrheit zu verweigern. Aber verdrehe nicht die Tatsachen und bezeichne Weiß nicht als Schwarz. Wahrheit ist zu allen Zeiten Wahrheit; sie kann nicht aufhören, Wahrheit zu sein, weil ein paar Teufel und Satane sie leugnen und verurteilen, geschweige denn kann sie aufhören, Wahrheit zu sein, weil viele Menschen sie nicht mögen oder nicht annehmen können. Die Wahrheit existiert für immer; sie ist ewig unveränderlich. Ganz gleich, wie viele Menschen sie annehmen können, die Wahrheit ist für immer die Wahrheit. Mein Plaudern, Mein Austausch und Mein Umgang mit euch bauen vollständig auf dem Fundament eures Vertrauens in Mich auf; das ist einer der grundlegendsten Grundsätze. Um Vertrauen zu erreichen, ist das Wichtigste, dass ihr alle in euren Herzen bestätigen müsst, dass in jedem Wort, das Ich spreche, jeder Frage, die Ich stelle, oder jeder Angelegenheit, über die Ich rede, es keine Intrige, kein Komplott und keine Falle gibt und dass Ich euch sicherlich nicht auf die Probe stelle. Also könnt ihr ganz beruhigt sein – wenn Ich mit euch umgehe, sollte euch das ein Gefühl völliger Freiheit und Entspannung geben. Wenn ihr das Gefühl habt, dass der Umgang mit Mir nicht befreiend oder entspannt ist, dass ihr entweder eingeschränkt seid oder euch sehr unbehaglich fühlt, oder sonst immer auf der Hut in euren Herzen, dann sage Ich, es ist wahrlich nicht Mein Problem, sondern eures. In welchem Aspekt liegt euer Problem? Ihr selbst solltet euch darüber im Klaren sein, welche Probleme ihr habt und was ihr in euren Herzen denkt; dann löst spezifische Probleme spezifisch. Welche Probleme auch immer ihr entdecken könnt, löst sie. Wenn ihr viele Probleme entdeckt, schreibt sie auf und löst sie dann eins nach dem anderen. Wenn nicht jedes Problem sofort gelöst werden kann, dann löst sie eins nach dem anderen, langsam. Wenn diese Dinge geschehen, solltest du genau prüfen und reflektieren, sehen, was du zu der Zeit tatsächlich gedacht hast, bei welchen Fragen du so denkst und welche Ansichten du zu welchen Fragen entwickelst; dann löse sie allmählich. Wenn du diese Gedanken und Ansichten in deinem Herzen loslässt, sind diese Probleme eines Tages alle gelöst und du verstehst die Wahrheit wirklich und erkennst den Wert der Wahrheit, dann wirst du Mir vertrauen. Du wirst glauben, dass Ich jeden Menschen und jedes Problem gemäß den Wahrheitsgrundsätzen behandeln kann und absolut nicht gegen dich intrigieren werde. Folglich kann unser Umgang entspannt und freudig werden, wir können in Harmonie leben, und Glück kann sich dann aus dieser unserer Harmonie entwickeln. Glück, Wonne, Frieden und Freude zu haben – ist das nicht gut? (Doch.)

Wenn Ich mit Menschen in Kontakt komme, frage Ich sie manchmal, wie viele Jahre sie schon an Gott glauben. Jemand sagt, er glaube erst seit drei Jahren, und fühlt sich verlegen. In seinem Herzen denkt er, dass er erst seit kurzer Zeit an Gott glaubt und eine kleine Größe hat. Wenn er sich dann mit denen vergleicht, die seit zehn, zwanzig oder dreißig Jahren glauben, fühlt er sich immer minderwertig, eine Stufe unter ihnen. Er grübelt: „Fragst Du das, um mich daran zu erinnern, dass ich erst seit kurzer Zeit an Gott glaube, eine kleine Größe habe und das Haus Gottes eine Ausnahme gemacht hat, mich einzusetzen, und damit ich dem Haus Gottes zutiefst dankbar bin?“ Warum macht ihn eine solche Frage so verlegen? Das liegt daran, dass er Meine Frage verkompliziert und denkt, dass Meine Worte geplant sind und dass Ich versuche, gegen ihn zu intrigieren. Er interpretiert mehrere Bedeutungsebenen in eine so einfache Frage hinein. Nachdem er gesagt hat, dass er seit drei Jahren glaubt, hat er das Gefühl, in einer schwierigen Situation zu sein. Ist er in seinem Herzen nicht unzufrieden mit Meiner Frage? Tatsächlich stelle Ich diese Frage ohne irgendeine besondere Absicht, und Ich würde nicht erwarten, dass sie dich in eine schwierige Lage bringt. Warum hast du dann das Gefühl, in einer schwierigen Situation zu sein? Das liegt daran, dass deine Denkweise zu kompliziert ist. Ist an Meiner Frage irgendetwas falsch? (Nein.) Ich frage nur beiläufig. Wenn Ich dich fragen würde, wie viele romantische Partner du hattest, wäre das vielleicht unangemessen, da Ich in deinen privaten Angelegenheiten herumschnüffeln würde. Aber wonach Ich frage, ist etwas, das mit deinem Glauben an Gott zu tun hat – Ich frage dich, seit wie vielen Jahre du an Gott glaubst. Ist das nicht angemessen? (Doch.) Warum wagst du dann nicht zu antworten? Das ist wirklich nicht Mein Problem; es ist deines. Deine Denkweise ist zu kompliziert. Was hat es mit dieser deiner komplizierten Denkweise auf sich? Liegt es nicht daran, dass deine Disposition niederträchtig und betrügerisch ist? (Doch.) Warum frage Ich dich, seit wie vielen Jahre du an Gott glaubst? Ich frage das, um etwas über deine Größe herauszufinden, welche Wahrheiten du verstehst, ob du ein Fundament gelegt hast, welche Schwierigkeiten du hast, ob du eine Pflicht tun kannst und ob du irgendwelche Prüfungen erfahren hast. Basierend auf diesen Dingen bestimme Ich, worüber Ich mit dir Gemeinschaft halte, welche Stichworte ich gebe, und das ist alles. Ein so einfacher Gedanke von Mir wird von dir so missinterpretiert, als hätte Ich Hintergedanken, was dazu führt, dass du Mir gegenüber abgeneigt bist. Sag Mir, ernte Ich da nicht einfach Ärger für Meine guten Absichten? (Doch.) Wenn Ich dich frage, seit wie vielen Jahren du an Gott glaubst, gibt es da irgendeinen Teil von Mir, der darauf aus ist, dich herabzusetzen? (Nein.) Gibt es irgendeine Bösartigkeit? Gibt es irgendeine Absicht, dich unbehaglich fühlen und schlecht aussehen zu lassen? (Nein.) Ob du nun seit ein paar Monaten oder seit ein oder zwei Jahren an Gott glaubst, Meine Absicht ist nur, dir zu helfen. Da Ich sehe, dass du in deinem Streben recht ernsthaft und recht enthusiastisch bist, da Ich sehe, dass du so viel leidest, einen solchen Preis zahlst und so viel aufgibst, möchte Ich mit dir plaudern, damit du etwas gewinnen kannst, das du normalerweise nicht bekommen würdest. Die Frage, wie viele Jahre du schon glaubst, entspringt einerseits der Sorge um dich und andererseits der Wertschätzung für dich. Liegt darin irgendeine Bösartigkeit? (Nein.) Es ist eine so angemessene Frage, doch zu was hat eine solche Person sie verdreht? „Du willst, dass jeder weiß, dass ich noch nicht lange an Gott glaube, dass meine Größe klein ist und ich keine Wahrheit verstehe, dass ich schlechter bin als andere, dass ich minderwertig bin, und Du willst mich blamieren.“ Wenn du so denkst, können wir dann noch Umgang miteinander haben? (Nein.) Damit wir also Umgang miteinander haben und in Harmonie leben können, müsst ihr Mir zunächst vertrauen und dürft nicht an Mir zweifeln oder über Mich spekulieren. Wenn es keinen Umgang zwischen uns gibt, wo liegt das Problem? Es liegt bei den Menschen; das heißt, die Menschen haben alle möglichen Schwierigkeiten. Und woher kommen diese verschiedenen Schwierigkeiten? Sie kommen von den verschiedenen irrigen Gedanken und Ansichten der Menschen. Welche irrigen Gedanken und Ansichten hat also die gerade erwähnte Person? Sie denkt, dass sie ein neuer Gläubiger in der Kirche ist, weil sie seit drei Jahren an Gott glaubt, dass es etwas Beschämendes ist, erst seit kurzer Zeit zu glauben, und es sie minderwertig macht, und dass sie zu wenig von der Wahrheit versteht und immer noch keine Erfahrungszeugnisse teilen kann. Daher sieht sie sich als „Bürger zweiter Klasse“, auf den andere herabsehen, und findet es peinlich und demütigend, darüber zu sprechen. Andere hingegen glauben schon seit zehn oder zwanzig Jahren an Gott, während sie erst seit drei Jahren glaubt, und so sorgt sie sich, dass andere zu ihr sagen werden: „Was hast du all die Jahre gemacht? Warum hast du es nicht früher angenommen? Hast du eine beschämende Vergangenheit?“ In den Augen weltlicher Menschen wird großer Wert auf Qualifikationen, Erfahrungen und Hintergründe gelegt, und sie nutzen diese, um Menschen in verschiedene Ränge einzuteilen. Was denkt diese Person also? Sie misst den Hintergründen und Erfahrungen von Menschen ebenfalls große Bedeutung bei, sodass es in ihrem Herzen verschiedene Ränge gibt, je nachdem, ob man seit drei, fünf, zehn, zwanzig oder dreißig Jahren an Gott glaubt. Diese Rangordnung gibt ihr das Gefühl, dass ihre drei Jahre des Glaubens eine etwas unrühmliche Sache in der Kirche sind, so als wäre sie ein „Bürger zweiter Klasse“. Für sie ist das ein Zeichen der Schande, eine Demütigung. Sie sieht die Anzahl der Jahre, die man an Gott glaubt, als sehr wichtig an, und es trifft sich nun einmal so, dass sie erst seit drei Jahren glaubt. Wenn man an die Drei eine Null anfügen würde, was dreißig Jahre Glauben ergäbe, dann würde sie das als ehrenvoll empfinden. Sie würde sagen: „Ich gehörte zur ersten Gruppe, die Gottes Werk annahm. Ich folgte Gott, als Er gerade begann zu erscheinen und zu wirken. All die Jahre habe ich das Evangelium gepredigt und Gott überall bezeugt und an Gottes Seite gekämpft, um Sein Königreich zu bauen! Ich bin ein Veteran im Hause Gottes, eine Gründerfigur!“ Sie würde das als besonders ehrenvoll empfinden. Manche Menschen, die gerade erst Gottes Werk angenommen haben, sehen, dass Gott so viele Wahrheiten ausgedrückt hat und dass es so viele Erfahrungszeugnisse im Hause Gottes gibt, und sie haben das Gefühl, dass sie zu spät angefangen haben, an Gott zu glauben. Wenn sie sagen, dass sie seit einem bis drei Jahren glauben, fällt es ihnen schwer, es über die Lippen zu bringen, und sie grübeln in ihren Herzen: „Warum habe ich all die Jahre nicht geglaubt? Gott hat so viele Wahrheiten ausgedrückt, warum habe ich das nicht untersucht? Wer hat mich daran gehindert, an Gott zu glauben? Wer hat mir solch bitteres Leid zugefügt? Es sind diese religiösen Pastoren; diese Leute sind wahrlich Teufel und Satane, die Menschenseelen verschlingen. Wenn ich nicht in das Himmelreich eintreten kann, werde ich mit ihnen abrechnen müssen!“ Dann denken sie wieder: „Ach, es ist nur mein bitteres Schicksal; ich habe diesen Segen nicht.“ Aber dann denken sie: „Nein, das stimmt nicht. Gott ist allmächtig; warum hat Gott mich, dieses verlorene kleine Schaf, nicht früher in Sein Haus zurückgebracht?“ Und so schieben sie die Schuld auf Gott. Ganz gleich, was sie denken, zunächst einmal ist ihre Ansicht, was den Glauben seit drei Jahren im Vergleich zu dreißig Jahren betrifft, tatsächlich falsch. Sie stufen Menschen anhand der Anzahl ihrer Glaubensjahre ein und glauben, dass eine kurze Zeit des Glaubens einen minderwertig macht. Da sie diese Ansicht entwickelt haben, schämen sie sich, es auszusprechen, wenn Ich sie frage, wie viele Jahre sie schon glauben. „Drei Jahre“ zu sagen, ist ihnen sehr unangenehm, sehr peinlich und sehr beschämend, als ob ihr Wert und ihr Rang augenblicklich offengelegt würden. Sie sehen das als sehr wichtig an; es ist diese Ansicht, die ihre Haltung gegenüber Meiner Frage beeinflusst. Ist das nicht so? (Doch.) Angenommen, ihre Ansicht wäre: „Es ist eine Tatsache, dass ich seit drei Jahren an Gott glaube, und mit nur drei Jahren des Glaubens ist meine Größe in der Tat klein. Was viele Wahrheiten betrifft, so kann ich nicht einmal die Glaubenslehren klar erklären. Da Gott mich fragt, wie viele Jahre ich schon glaube, werde ich einfach die Wahrheit sagen. Es gibt nichts, wofür man sich schämen müsste. Vor Gott ist alles offen, alles ist bloßgelegt. Ich werde antworten, was auch immer Gott fragt.“ Wenn sie so dächten, wäre es einfach. Es ginge dabei nicht um Identität, Status, Wert oder Rang. Sie würden nicht von irgendwelchen irrigen Gedanken oder Ansichten eingeschränkt, beeinflusst, kontrolliert oder manipuliert werden, und am Ende könnten sie ganz entspannt und ehrlich sagen: „Ich glaube seit drei Jahren an Gott.“ Dann würde Ich weiter fragen: „Du glaubst seit drei Jahren an Gott; bist du dir über die Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren?“ Handelte es sich um eine Person mit einer komplizierten Denkweise, würde sie denken: „Wenn ich sage, dass ich mir darüber nicht im Klaren bin, würde das nicht bedeuten, dass ich in meinem Glauben meiner eigentlichen Arbeit nicht nachgegangen bin? Seit drei Jahren zu glauben und mir über die Wahrheiten bezüglich der Visionen immer noch nicht im Klaren zu sein – bedeutet das nicht, dass ich Gottes Worte nicht ernsthaft gegessen und getrunken habe? Aber wenn ich sage, dass ich mir darüber im Klaren bin, dann wird Gott über dieses Thema keine Gemeinschaft halten, und ich werde diese Gelegenheit verpassen. Wenn ich sage, dass ich mir darüber nicht im Klaren bin, hält Er vielleicht noch ein bisschen mehr Gemeinschaft mit mir, ergänzt noch ein bisschen was? Wenn ich sage, dass ich mir darüber im Klaren bin, wird Er für mich nichts mehr ergänzen, aber vielleicht wird Er mich dann hochschätzen?“ Siehst du, sie denkt schon wieder auf verdrehte Weise, nicht wahr? Ist die Denkweise eines solchen Menschen nicht zu kompliziert? (Doch.) Solche Menschen sind wirklich mühsam. Ganz gleich, mit wem sie reden, sie kalkulieren immer, wie sie antworten sollen, damit sie ihr Gesicht nicht verlieren oder Schaden an ihren Interessen erleiden. Zudem beobachten sie immer die Haltung anderer ihnen gegenüber, kalkulieren immer, wie sie andere dazu bringen können, sie hochzuschätzen, und wie sie ihren eigenen Status erhöhen können. Sie kalkulieren immer diese Dinge, deshalb fällt es ihnen nicht leicht, sich in der Gemeinschaft zu öffnen und auszusprechen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Wenn Ich sie frage: „Bist du dir in deinem Glauben an Gott über die Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren?“, hat diese Frage dann eine zweite Bedeutungsebene? (Nein.) Warum stelle Ich diese Frage direkt? Normalerweise brauchen diejenigen, die seit einem bis drei Jahren glauben, noch Gemeinschaft über die Wahrheiten bezüglich der Visionen; das ist ganz alltäglich. Wenn sie sich über die Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren sind, dann ist es nicht nötig, darüber Gemeinschaft zu halten, und wir können über andere Themen sprechen. Wenn sie sagen: „Ich bin mir über die Wahrheiten bezüglich der Visionen noch nicht ganz im Klaren, besonders die Wahrheit über Gottes Werk des Gerichts zur Rettung des Menschen ist zu tiefgründig, und ich verstehe sie noch nicht. Könntest Du darüber Gemeinschaft halten?“, dann haben wir ein gemeinsames Thema gefunden, und Ich werde darüber Gemeinschaft halten. Wenn alle es noch einmal hören, werden sie etwas mehr gewinnen, nicht wahr? (Ja.) Manche Menschen verstehen nicht, und doch tun sie so als ob. Wozu verstellst du dich? Du tust ständig so als ob, was den Anschein erweckt, dass du alles verstehst und dass es überflüssig wäre, wenn Ich noch mehr sage. In dem Fall werde Ich nichts sagen, und du wirst nichts gewinnen. Ganz gleich, wie die Situation also ist: Wenn du wahrheitsgemäß sprechen kannst, ohne Argwohn, ohne Meine Worte überzuinterpretieren, können unsere Gespräche und unser Austausch das Niveau eines lebhaften Miteinanders erreichen. Wir können uns innerhalb der normalen Menschlichkeit austauschen, miteinander befassen und Kontakt haben und Themen besprechen, die wir alle lieben. Ist das nicht gut? (Doch.) Auf diese Weise werdet ihr etwas gewinnen. Manche Menschen sind sehr berechnend. Wenn Ich sie frage, ob sie sich über die Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren sind, grübeln sie in ihrem Herzen: „Warum fragst Du das? Versuchst Du zu sehen, ob ich mir über den wahren Weg sicher bin, ob ich ein Fundament gelegt habe, und versuchst Du zu sehen, wie mein Kaliber ist, um mein Kaliber auf die Probe zu stellen? Dann muss ich sagen, dass ich darüber mir im Klaren bin.“ Also sagen sie: „In diesen drei Jahren habe ich ständig Gottes Worte gegessen und getrunken, ich habe viele Filme vom Haus Gottes gesehen, ich höre oft Predigten und halte Gemeinschaft, und ich teile in Versammlungen oft mein eigenes erfahrungsbasiertes Verständnis. Ich bin mir über all diese Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren.“ Welches Ziel verfolgen sie damit, das zu sagen? Sie wollen einen guten Eindruck bei Mir hinterlassen, damit Ich das Gefühl habe, ihr Kaliber sei sehr gut, und ich sie hochschätze. Glaubst du, Ich würde sie hochschätzen, nur weil sie diese paar Worte sagen? (Nein.) Würde Ich jemanden so leicht hochschätzen? Absolut nicht; da haben sie sich verrechnet. Wenn du sagst, dass du dir über alle Wahrheiten bezüglich der Visionen im Klaren bist, dann lass Mich dich auf die Probe stellen. Ich werde dich bezüglich der Wahrheiten über die Visionen auf die Probe stellen, die du oft liest. Warum verrichtet Gott das Werk der Züchtigung und des Gerichts? Welche Wirkung sollen Züchtigung und Gericht hauptsächlich erzielen? Hast du in diesen drei Jahren deines Glaubens irgendeine Erfahrung mit dem Werk der Züchtigung und des Gerichts gemacht? Hast du auch nur einmal Züchtigung und Gericht erfahren? Hast du, als du Züchtigung und Gericht erfahren hast, die Wahrheitsgrundsätze begriffen? Wusstest du, was Gottes Absichten waren? Kannst du eine konkrete Erfahrung teilen? Die meisten Menschen werden nur einige Glaubenslehren von sich geben und können kein praktisches erfahrungsbasiertes Verständnis teilen. Den Menschen fehlt es an zu vielen Dingen; wenn wir also plaudern, gibt es viele Themen zu besprechen. Aber ganz gleich, welche Art von Thema besprochen wird: Halte über so viel Gemeinschaft, wie du weißt. Wenn du etwas nicht weißt, sag einfach, dass du es nicht weißt. Denke nicht auf verdrehte Weise. Welche Frage dir auch gestellt wird, antworte einfach darauf. Sag, was du in diesem Moment in deinem Herzen denkst. Wie auch immer die wahre Situation aussieht, sprich einfach wahrheitsgemäß darüber. Rede nicht um den heißen Brei herum, schmücke nichts aus, sag keine Dinge, die einen falschen Eindruck erwecken, nur um dich besser darzustellen und dich zu inszenieren, lüge und täusche nicht. Das sind alles Dinge, die du nicht tun solltest. Ganz gleich, welche Frage Ich dir also stelle oder über welche Art von Thema Ich mit dir Gemeinschaft halte: Sag so viel, wie du weißt. Wenn Ich feststelle, dass du einen bestimmten Aspekt der Wahrheit nicht verstehst oder dass dein Verständnis doktrinär ist oder dass dein Begreifen verdreht ist und du irrige Gedanken und Ansichten hast, werde Ich dich unverzüglich korrigieren, führen und dir helfen, damit du diesen Aspekt der Wahrheit verstehen, ein reines Verständnis und einen genauen Weg der Praxis haben kannst. Auf diese Weise wird unsere Gemeinschaft effektiv sein. Der Grundsatz, über ein Thema Gemeinschaft zu halten, baut also auf dem Fundament des wahrheitsgemäßen Sprechens auf, auf dem Fundament des gemeinsamen Haltens von Gemeinschaft und Diskussionen oder des Austauschs über die Wahrheit und positive Dinge, damit die Menschen sich über das positive Thema, über das Gemeinschaft gehalten wird, klarer werden, es genauer verstehen und einen klareren Weg der Praxis haben. Er sollte nicht auf dem Fundament von Argwohn, Intrigen und Täuschung aufbauen.

Findet ihr es gut, über Themen wie die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes Gemeinschaft zu halten? (Es ist gut.) Und inwiefern ist es gut? (Wir glauben, es kann unsere Auffassungen und Einbildungen über den menschgewordenen Gott lösen.) Manche Leute sagen: „Du hast uns Dein wahres Selbst offengelegt, und jetzt wissen wir, was für eine Art Mensch Du bist. Du bist zu naiv, wenn Du die reine Wahrheit sagst! Du hast zwar diese Äußerungsformen des Normal- und Praktisch-Seins, aber wie kannst Du die reine Wahrheit sagen? Du musst den Menschen das Gefühl geben, dass Du geheimnisvoll, unergründlich, erhaben und undurchschaubar bist. Selbst wenn Du nicht gegen Menschen intrigierst, musst Du sagen, dass Du es kannst. Du musst behaupten, die Kunst der Manipulation von Menschen zu besitzen, sowie die Kunst, sie zu benutzen, die 36 Strategeme zu kennen und fähig zu sein, alle Arten von Menschen auszunutzen, damit sie Dir einen Dienst erweisen. Nur wenn Du so sprichst, werden die Menschen Dich verehren; Du darfst nicht die reine Wahrheit sagen. Dadurch, dass Du solch reine Wahrheit sagst – warum habe ich das Gefühl, dass Du überhaupt nicht geheimnisvoll oder unergründlich bist? Dass Du nicht wie Gott bist? Sieh Dir diese großen Persönlichkeiten in der Welt an – diejenigen, die sich mit militärischen Angelegenheiten oder Politik befassen, und die Monarchen vergangener Zeitalter. Wer von diesen großen Persönlichkeiten, diesen außergewöhnlichen Menschen, hat jemals die reine Wahrheit gesagt? Hat irgendeiner von ihnen jemals gesagt, dass er normal, praktisch und gewöhnlich ist, nur ein einfacher Mensch? Sie wollen unbedingt, dass die Menschen denken, dass sie anders sind als der Rest, dass sie vom Himmel gesandt wurden, und dass sie, obwohl sie jetzt ein einfacher Mensch geworden sind, immer noch geheimnisvoll und unergründlich sind, und dass sie für gewöhnliche Menschen undurchschaubar sind – nur dann ist es leicht, Menschen zu beherrschen!“ Jene Monarchen besaßen alle die Künste der kaiserlichen Herrschaft, und ihre Minister und das einfache Volk konnten nicht durchschauen, was für Menschen sie waren. Wie lautet dieser Spruch? „Der Wille des Kaisers ist schwer zu ergründen, und seinem Befehl darf nicht zuwidergehandelt werden.“ Die Beamten aus der nicht-gläubigen Welt haben alle diese Art von Mentalität; selbst ein kleiner Bereichsleiter, Sektionsleiter oder Manager hat diese Mentalität. Sie wollen nicht, dass die Menschen ihr wahres Maß durchschauen, welche Mängel ihre Menschlichkeit hat, welche Fehler sie gemacht haben oder welche Makel es in ihren Handlungen gibt. Sobald ihre Verfehlungen entdeckt werden, tun sie ihr Äußerstes, um sie zu vertuschen und zu verbergen, und wenn ihre schlechten Taten aufgedeckt und ans Licht gebracht werden, finden sie dann einen Sündenbock. Ihr Ziel dabei ist es, die Wahrheit der Sache zu vertuschen, damit die Menschen weiterhin zu ihnen aufschauen und sie verehren. Ganz gleich, was ein solcher Mensch tut, er tut es mit Vorsatz und Planung, um seine eigenen Ziele zu erreichen, damit jeder das Gefühl hat, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist, dass er die Situation kontrollieren kann, dass er derjenige ist, der die Fäden zieht. Er würden die Menschen absolut niemals wissen lassen, dass er ein normaler, praktischer und gewöhnlicher Mensch ist. Tatsächlich ist er nur ein gewöhnlicher verdorbener Mensch mit viel mehr listigen Ränken als der Durchschnittsmensch, und er ist gut darin, sich auf Verschwörungen und Komplotte einzulassen. Wie könnte er die Menschen jemals wissen lassen, wie finster und böswillig seine Menschlichkeit ist? Würde das nicht sein Image beschädigen? Alle verdorbenen Menschen haben diese Art von Mentalität, und sie sind alle so heuchlerisch wie die Pharisäer, mit finsteren und böswilligen Herzen. Obwohl sie in ihren Herzen anerkennen, dass Gott Fleisch werden kann, wie können sie glauben, dass der menschgewordene Gott ein gewöhnlicher, normaler Mensch wäre? Sie glauben in ihren Herzen, dass die Menschen, wenn Gott wirklich Fleisch würde, zumindest in der Lage sein sollten, in Seinem Fleisch Seine göttliche Aura und verschiedene Zeichen von Gottes Identität und Wesen sehen zu können. Sie glauben auch fest: „Wenn Er alle Menschen betrachtet, muss der menschgewordene Gott die Perspektive und das Verhalten haben, auf die breiten Massen herabzublicken, aber ich kann diese Dinge in Dir nicht sehen. Du sagst auch immer, dass Du Dich auf eine regelkonforme Weise verhältst und Dinge gemäß Deiner angemessenen Stellung tust. Enthüllt das nicht völlig, dass du in Wirklichkeit ein gewöhnlicher Mensch bist? Würde das erhabene, geheimnisvolle und unergründliche Bild des menschgewordenen Gottes in den Herzen der Menschen nicht völlig zerstört werden?“ Denkt ihr, dass diese Zerstörung gut ist? (Ja, das ist sie. Sie zerstört unsere Auffassungen und Einbildungen.) Ich sage diese Worte genau deshalb, um eure Träume und eure Auffassungen und Einbildungen zu zerstören, damit ihr nicht länger in einem Traum lebt, sondern in der Realität. Das steht in völliger Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen, deren Einhaltung Ich von euch verlange: dass ihr euch auf eine regelkonforme Weise verhaltet, dass ihr Dinge gemäß eurer angemessenen Stellung tut und ein gewöhnlicher Mensch seid, der an der Stelle eines geschaffenen Wesens steht, weil Ich Selbst die Dinge auf diese Weise tue. Wenn Ich mit euch Umgang habe und in Meinem persönlichen Leben, spreche Ich niemals auf prahlerische oder leere Weise, noch gebe Ich jemals an oder stelle Mich zur Schau. Das ist etwas, das ihr alle sehen und fühlen könnt. Außerdem intrigiere Ich niemals gegen jemanden, und wenn Ich Dinge tue, bin Ich nicht aalglatt und lasse niemals nach, und Ich verhalte Mich auf eine regelkonforme Weise. Dieser Mindestmaßstab des Gewissens muss aufrechterhalten werden. Manche Menschen benutzen Intrigen, wenn sie sprechen und handeln, sie sagen wohlklingende Dinge zu anderen und versuchen dann mit allen Mitteln, sie dazu zu bringen, in ihre Fallen zu tappen, ihnen zu dienen und ihnen einen Dienst zu erweisen. Ich tue solche Dinge nicht. Wenn Ich möchte, dass Mir jemand bei etwas hilft, werde Ich ihn direkt darum bitten. Manche Leute sagen: „Du hast diese Identität und diesen Status, genügt Dir da nicht ein Wort, um jemanden dazu zu bringen, etwas zu tun?“ Selbst wenn ein Wort genügt, muss Ich es dennoch auf eine regelkonforme Weise handhaben, und Ich kann Menschen nicht zwingen, geschweige denn sie nötigen, Dinge zu tun, die sie nicht tun wollen. Wenn du bereit bist, dann tu es; wenn du nicht bereit bist, kannst du dich weigern. Wenn Ich dich jedoch bitte, etwas zu tun, werde Ich immer die reine Wahrheit sagen. Ich werde absolut nicht um den heißen Brei herumreden oder Umschweife machen, um dich auszutricksen, oder dich ködern, damit du anbeißt, und dich dann dazu bringen, Mir bereitwillig zu dienen und Mir einen Dienst zu erweisen; und dann, nachdem Ich gegen dich intrigiert habe, dich sogar sagen lassen, dass du es freiwillig getan hast und das Gefühl hast, dass Ich dir nichts schulde. Ich würde das absolut niemals tun. Diese Praktiken – ob sie das sind, was Menschen die Kunst nennen, andere zu benutzen, Spielregeln, Taktiken, um mit Menschen zu spielen, oder kaiserliche Strategien, um andere zu manipulieren – existieren alle bei Mir nicht. Ich spiele nicht mit Menschen – andere mögen das tun, aber Ich werde es nicht tun, noch werde Ich sie nachahmen oder von ihnen lernen. Ich habe niemals Dinge wie Die Kunst des Krieges oder Die Sechsunddreißig Strategeme gelesen, und Ich werde absolut keine Scheinmanöver durchführen oder Schwarz als Weiß bezeichnen, wenn Ich spreche. Wenn Ich spreche und handele, ist eins gleich eins und zwei gleich zwei. Die einzige Ausnahme ist, wenn Ich aufgrund besonderer Umstände Dinge auf eine kluge Art ausdrücken mag, aber das geschieht lediglich aus Rücksicht auf die Schwächen und Schwierigkeiten der Menschen und ihrer kleinen Größe. Es dient dazu, sie zu beschützen und wertzuschätzen, und es liegt keine Bösartigkeit darin, also ist das auch kein Intrigieren. Vielleicht sind manche Leute schwer enttäuscht und denken: „Es stellt sich also heraus, dass Dein Herz und Dein Verstand nicht die verschiedenen Intrigen der berühmten und großen Menschen der Welt enthalten. Es stellt sich also heraus, dass Du so einfach bist!“ Ist es nicht gut, so einfach zu sein? Nicht zu intrigieren bedeutet nicht, dass Ich Menschen nicht durchschauen kann; es bedeutet nicht, dass Ich die Substanz und das Wesen der Dinge nicht durchschauen kann; es bedeutet nicht, dass Ich nicht weiß, wie Ich alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen handhaben soll. Ich kann auch ohne zu intrigieren Grundsätze anwenden, um alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen angemessen und genau gemäß der Umgebung und dem Hintergrund zu handhaben und sie dazu bringen, natürlich ihre Rollen zu spielen und innerhalb ihrer Regeln und Gesetze unter Gottes Herrschaft und Anordnungen zu leben, anstatt Taktiken anzuwenden, Täuschung zu betreiben oder mit Menschen zu spielen, um sie irrezuführen. Die Grundsätze, nach denen Ich Dinge tue, die Grundsätze, nach denen Ich verschiedene Probleme handhabe, und die Grundsätze, nach denen Ich alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen behandele, sind alle in Meiner Gemeinschaft und Meinen Predigten über die Jahre besprochen worden. Wenn Ich von diesen Dingen spreche, rufe Ich keine Parolen; diese Dinge kommen aus Meinen Gedanken und aus Meiner Menschlichkeitsessenz, und Ich wende auch Meine Gedanken und Ansichten an, um alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen zu handhaben. Wenn Ich also Meine Gedanken und Ansichten anwende, um alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen zu handhaben, oder sie gemäß diesen Grundsätzen handhabe, würdet ihr sagen, das Endergebnis ist, dem Weg Gottes zu folgen oder sich dagegen aufzulehnen? (Dem Weg Gottes zu folgen.) Deshalb, ganz gleich wie normal, praktisch und gewöhnlich – überhaupt nicht geheimnisvoll – Ich, der menschgewordene Gott, den Menschen erscheinen mag, wird dies absolut nicht euer Verständnis der Wahrheit beeinträchtigen, noch werde Ich euch in die Irre führen. Im Gegenteil, gerade weil Ich Selbst Grundsätze habe, wie Ich Mich verhalte und handele, werdet ihr früher oder später Errettung erlangen, Unterwerfung unter Gott erreichen und ein Mensch werden, der Gott fürchtet und das Böse meidet, solange ihr nach der Wahrheit streben könnt, euch auf eine gehorsame und regelkonforme Weise gemäß den Grundsätzen, von denen Ich spreche, verhalten und handeln könnt und gemäß der Richtung und den Zielen praktiziert, die Ich aufzeige. Fähig zu sein, Errettung zu erlangen – ist das nicht das Ziel, das diejenigen verfolgen, die aufrichtig an Gott glauben? Was sucht ihr denn sonst? Und ob Ich geheimnisvoll und unergründlich, erhaben oder anders als der Rest bin, oder ob Ich irgendwelche besonderen Fähigkeiten habe, die ihr euch nicht vorstellen könnt oder nicht besitzt, das ist nicht wichtig. Darüber hinaus ist es auch nicht wichtig, wenn ihr denkt, Ich sei normal und praktisch und eurer Verehrung oder Bewunderung nicht würdig. Was ist wichtig? Wichtig ist, dass die Worte, die Ich, dieser unbedeutende Mensch, dieser gewöhnliche und normale Mensch, spreche, euch garantiert vor Gott bringen und euch garantiert befähigen, Errettung zu erlangen. Es gibt noch eine Sache, die sicher ist: Wenn ihr gemäß diesen Worten, die Ich gesprochen habe, praktiziert und erfahrt, dann ist es garantiert, dass eines Tages eure Gedanken, Ansichten und Lebensdispositionen alle umgewandelt werden, und ihr werdet ein neuer Mensch werden. Du kannst ein Mitglied der neuen Menschheit werden – dessen kann Ich sicher sein. Seid ihr euch dessen sicher? (Ja.)

Habt ihr jetzt ein gewisses neues Verständnis über die Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes? (Ja.) Wenn ihr seht, dass die Art, wie Ich Mich verhalte und handele, sowie Meine Gedanken und Ansichten alle im Rahmen der Normalität und Praktikabilität liegen, und wenn Meine Grundsätze für das Handeln und Meine Gedanken und Ansichten euch jederzeit beeinflussen können und ihr sie bereitwillig annehmt, dann werde Ich etwas mit Gewissheit sagen: Weil ihr die Wahrheit auf diese Weise liebt, fähig seid, die Wahrheit in den normalen und praktischen Äußerungsformen des menschgewordenen Gottes zu suchen, und auch die Grundsätze, nach denen der menschgewordene Gott Sich verhält, und Seine Gedanken und Ansichten in verschiedenen Belangen annehmen könnt, werden sich euer Streben und die Richtung eures Verhaltens natürlich in eine positive Richtung entwickeln. Das heißt, während ihr weiter glaubt, werdet ihr zunehmend normale Menschlichkeit besitzen und zunehmend das Abbild eines Menschen ausleben, und ihr werdet auch Gottes Anforderungen immer näher kommen und letztendlich Errettung erlangen. Dass ihr solche Gewinne erzielt, steht in direktem Zusammenhang mit der Bewässerung und Versorgung durch den menschgewordenen Gott, diesen gewöhnlichen, normalen Menschen. Wenn ihr diese Wesenszüge und Äußerungsformen der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes sowie die Art und Weise, wie Er Sich verhält, und Seine Leitsätze dafür annehmen und auch lieben könnt, dann werden eure Äußerungsformen und eure Menschlichkeit immer besser werden. Was bedeutet es, dass sie immer besser werden? Zu sagen, dass du immer mehr wie ein guter Mensch wirst, mag ein bisschen hohl klingen. Dieses „immer besser werden“ bedeutet, dass dein Gewissen und deine Rationalität sich in eine positive Richtung entwickeln werden. Wenn du jedoch die Normalität, Praktikabilität und Gewöhnlichkeit des menschgewordenen Gottes verachtest oder davon abgestoßen bist, oder sie sogar diskriminierst, nicht annimmst, Widerstand dagegen empfindest und sie verspottest, dann wird es für dich sehr schwer sein, alle Wahrheiten anzunehmen, die Er ausdrückt, und schwer für dich, die praktische Bedeutung und den Einfluss der normalen Menschlichkeit zu verstehen, die Er besitzt. Im Gegenteil, du wirst allen Wahrheiten, die Gott in Seiner normalen Menschlichkeit ausdrückt, sogar abgeneigt sein und sie hassen. Auf diese Weise wird es für dich sehr schwer sein, das Abbild eines normalen Menschen auszuleben und jemand zu werden, an dem Gott Gefallen hat, denn die Dinge, die du verehrst, sind keine positiven Dinge, sondern negative Dinge. Die Berühmtheiten und Stars der Gesellschaft und gesellschaftliche Trends sind das, wonach du dich sehnst und was du verehrst. In dem Fall ist der Weg, den du gehst, ein falscher, und was die Richtung deines Strebens und deiner Entwicklung angeht, ist eine Sache sicher: Du wirst dich nicht in eine positive Richtung entwickeln, sondern in eine bösartige. Zum Beispiel sage Ich, dass Ich nicht gegen Menschen intrigiere, und manche Leute sagen: „Wenn Du nicht gegen Menschen intrigierst, wie kannst Du dann so ein großes Werk tun? Wenn Du mit Menschen Umgang hast und mit ihnen zu tun hast, musst Du intrigieren. Wenn Du nicht weißt, wie man intrigiert, kannst Du nicht mit Menschen spielen, und Du wirst der Aufgabe nicht gewachsen sein.“ Ich sage, wenn du solche Dinge sagen kannst, bist du erledigt. Deine Gedanken und Ansichten sind nicht nur verdreht, sondern mehr noch, sie sind niederträchtig. Es ist unmöglich für dich, den richtigen Weg einzuschlagen, weil es deiner Menschlichkeit an dem Element fehlt, die Wahrheit zu lieben und positive Dinge zu lieben. Es ist unmöglich für dich, den Weg der Errettung einzuschlagen.

Wenn Ich Mich mit Menschen innerhalb der normalen Menschlichkeit unterhalte, taucht oft das Problem auf, dass die Unterhaltung nicht reibungslos verläuft. Was meine Ich mit nicht reibungslos verlaufen? Manchmal, wenn Ich auf vollkommen normale Weise mit jemandem Umgang habe und plaudere, verkompliziert oder zerdenkt er die Dinge, und die Unterhaltung kann einfach nicht weitergehen. Was tue Ich, wenn sie nicht weitergehen kann? Ich höre einfach auf, mich mit dieser Person Umgang zu haben – Ich finde jemanden, der in der Lage ist, mit anderen Umgang zu haben, der weiß, wie man sich austauscht und plaudert, der die Denkweise normaler Menschlichkeit besitzt, und plaudere und habe dann stattdessen mit ihm Umgang. Wenn Ich mit euch Kontakt habe, sehe Ich oft, dass die Menschen das Gefühl haben: „Deine Identität und Dein Status haben einen zu großen Einfluss, wenn Du mit Menschen sprichst und Dich mit ihnen austauschst. Du bist der menschgewordene Gott, und wir sind geschaffene Wesen. Wenn wir etwas Falsches sagen, stellen wir uns wahrscheinlich auf dieselbe Stufe und verletzen Gottes Disposition. Außerdem ist es als menschgewordener Gott Deine Arbeit, die Menschheit zu retten, und Du repräsentierst Gott Selbst, also kann Deine Verantwortung oder die Arbeit, die Du verrichtest, nur darin bestehen, die Wahrheit auszudrücken, um das Problem der Errettung der verdorbenen Menschheit anzugehen. Du solltest nur über Arbeit sprechen oder über Themen, die der Göttlichkeit entstammen. Du kannst nicht über das normale menschliche Leben sprechen – über Angelegenheiten wie Essen, Kleidung, Unterkunft und Fortbewegung, oder darüber sprechen, wie dieser oder jener Mensch ist. Wenn Du darüber sprichst, wie sie sind, richtest Du sie oder hast Hintergedanken.“ Weil Menschen diese Auffassungen hegen, stufen sie den menschgewordenen Gott als ein nicht-menschliches Wesen ein. Wenn Ich also mit Menschen Umgang habe, denen es an normalem Denken und normaler Menschlichkeit mangelt, und Ich ein wenig über alltägliche Angelegenheiten oder Dinge des täglichen Bedarfs spreche, errichten manche eine geistige Barriere und denken: „Was hat es für einen Sinn, darüber zu sprechen? Das ist nicht geistlich! Und hast Du Hintergedanken, weswegen Du das zur Sprache bringst?“ Wenn Ich die Situation einer Einzelperson bespreche, fragen sich manche: „Richtest oder intrigierst Du so gegen Menschen hinter ihrem Rücken? Hast Du etwas mit ihnen vor? Wirst Du sie fördern oder sie ausmustern? Wirst Du sie weiter einsetzen oder sie entlassen?“ Wenn Ich über die Probleme von jemandem spreche, denken manche: „Magst Du diese Person nicht oder fühlst Du Dich von ihr abgestoßen? Hat sie etwas getan, um Dich zu verletzen? Hat sie etwas gesagt oder getan, um Dich zu kränken?“ Besonders wenn sensible Themen besprochen werden, die Leiter und Mitarbeiter betreffen, haben manche noch mehr Angst, darauf einzugehen, und sagen: „Du sprichst darüber wegen der Arbeit, aber wir werden sie nicht mit Dir besprechen. Das sind heikle Themen. Sobald wir etwas Falsches sagen, wirst Du uns enthüllen und zurechtstutzen, und Du wirst die Offenbarung unserer Verdorbenheit sehen und einen schlechten Eindruck von uns behalten, was unangemessen wäre.“ Es gibt auch Zeiten, in denen Ich bestimmte Themen zur Sprache bringe, wie zum Beispiel die Frage: „Wer in eurer Familie glaubt an Gott?“ Das ist ein heikles Thema in Festlandchina. In Festlandchina wird es jedoch nicht als heikel angesehen, bestimmte Personen zu fragen, mit denen man schon relativ lange zu tun hat und die man recht gut kennt – in Übersee erst recht nicht. Aber wenn Ich das frage, wagen manche Leute nicht einmal zu antworten. Sie grübeln: „Versuchst Du, meinen Hintergrund auszuforschen, indem Du fragst, wer in meiner Familie glaubt?“ Wenn Ich frage: „Wie viele Leute sind in eurer Ortskirche? Wer ist der Kirchenleiter?“, denken sie: „Oh nein, versuchst Du, etwas über die Kirche herauszufinden? Ich kann darüber nicht mit Dir sprechen. Wenn ich etwas sage und der Kirchenleiter es herausfindet, gibt es Ärger.“ Seht ihr, sie sind sogar auf der Hut, wenn sie über Kirchenangelegenheiten sprechen, und sie haben Angst, irgendetwas zu sagen. Viele Menschen wagen es nicht, über Themen zu sprechen, die Kirchenleiter und Kirchenarbeit betreffen, oder frei heraus zu sagen, was ihnen durch den Kopf geht. Einer der Hauptgründe dafür ist die Angst, die Situation der Kirche preiszugeben und die Leiter und Mitarbeiter zu verärgern, und gleichzeitig die Angst, unbeabsichtigt die eigenen Gedanken und Ansichten zu offenbaren und zurechtgestutzt oder enthüllt zu werden. Sie wollen nicht, dass das passiert. Wenn Ich also mit vielen Menschen Umgang habe, kann selbst ein gewöhnlicher Austausch nicht reibungslos verlaufen. Wenn Ich mit Nichtgläubigen, deren Gedanken und Hintergründe kompliziert sind, Umgang habe und mich um Angelegenheiten kümmere, gehe Ich schnell wieder, sobald Ich die Dinge erledigt habe – Ich kann keine tiefen Beziehungen aufbauen oder ihnen zu nahe kommen. Aber wenn Ich mit Brüdern und Schwestern Umgang habe, stelle Ich fest, dass die meisten Menschen auch so sind: Ich kann ihnen nicht zu nahe kommen oder tiefe Beziehungen aufbauen. Es ist nicht so, dass Ich Mich für überlegen halte und nicht bereit bin, mit den meisten Menschen Umgang zu haben; vielmehr schrecken sie unterbewusst zurück oder weichen Mir aus, wenn Ich versuche, Mich ihnen zu nähern oder Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Warum weichst du Mir aus? Wenn du etwas Falsches sagst, werde Ich dich nicht verurteilen oder eine große Sache daraus machen. Wenn du ein Leiter oder Mitarbeiter bist, können wir über die Wahrheit Gemeinschaft halten und über jeden Aspekt plaudern, den du nicht verstehst. Wenn du ein gewöhnlicher Bruder oder eine gewöhnliche Schwester bist und du wirklich etwas Falsches sagst oder einige irrige Gedanken und Ansichten hast, dann hängt es davon ab, ob Ich bereit bin, mit dir darüber zu sprechen. Wenn Ich sehe, dass dein Kaliber schlecht ist und dass es dir an Begriffsvermögen mangelt und du nichts durchschauen kannst, dann möchte Ich nicht mit dir plaudern, und selbst wenn wir plaudern würden, würde es keine Ergebnisse erzielen. Wenn dein Kaliber jedoch gut ist, du Begriffsvermögen hast und einige Dinge durchschauen kannst, dann kann das Plaudern mit dir Ergebnisse erzielen, und die Worte werden nicht verschwendet sein. Ganz gleich, mit wem Ich zwanglos plaudere oder welche Probleme Ich entdecke, in Meinem Herzen werde Ich sie erstens nicht verurteilen, zweitens werde Ich sie nicht verfluchen, und drittens werde Ich nicht ihr Ende bestimmen. So zu handeln wäre grundlos, und Ich tue keine törichten Dinge. Aufgrund Meiner normalen Menschlichkeit möchte Ich manchmal, wenn Ich jemanden treffe, der Mir bekannt ist, einfach ein bisschen reden und plaudern. Wenn du bereit bist, werde Ich mit dir reden. Wenn nicht, werde Ich dich nicht zwingen. Manche Menschen haben Angst, mit Mir zu plaudern. Ganz gleich, was Ich sage, sie sind Mir gegenüber auf der Hut und äußern ihre Ansichten nicht, aus Angst, sie könnten etwas Falsches sagen und Mir eine Handhabe gegen sie geben. Wenn Ich sehe, dass du nicht bereit bist auszusprechen, was in deinem Herzen ist, werde Ich an der passenden Stelle aufhören. Wenn du Mir gegenüber immer auf der Hut bist, immer Angst hast, dass Ich gegen dich intrigiere, dann werde Ich nicht geneigt sein, mit dir zu sprechen. Sagt Mir, ist diese Meine Rationalität normal? (Ja.) Wenn Ich mit jemandem spreche und Mich mit ihm austausche, gibt es immer irgendeinen Kontext. Wenn du zum Beispiel auf einer Farm für die Tierhaltung verantwortlich bist, werden wir über Tierhaltung sprechen. Wenn du ein Kirchenleiter bist, werden wir Kirchenangelegenheiten besprechen, Angelegenheiten, die die Brüder und Schwestern betreffen, wie die gegenwärtigen Zustände der Brüder und Schwestern sind oder wie das Kirchenleben ist. Wenn du ein Evangeliumsprediger bist, dann werden wir über die Evangeliumsarbeit sprechen. Das ist Umgang mit Menschen im Rahmen der normalen Menschlichkeit, und das ist auch Teil Meiner Arbeit. Manche Angelegenheiten betreffen nicht die Kirchenarbeit, sind aber dennoch allgemeine Angelegenheiten des Hauses Gottes. Es ist normal, über diese Dinge zu plaudern, wenn wir uns treffen. Du erledigst Angelegenheiten und tust deine Pflicht im Haus Gottes, also sollte Ich dich grüßen und mit dir plaudern, wenn wir uns begegnen, und sehen, ob du irgendwelche Schwierigkeiten hast. Manchmal frage Ich während zwangloser Plaudereien so etwas wie: „Die Temperatur ist die letzten paar Nächte gesunken – war es bei euch kühl?“ Manche wollen das nicht hören und denken: „Wir sind Erwachsene; haben wir es nötig, dass Du Dir Sorgen um uns machst?“ Gute Absichten werden nicht gewürdigt, nicht wahr? Ein anderes Mal gehe Ich in die Küche und frage: „Wie ist das Gemüse dieses Jahr? Gibt es genug zu essen? Welches Gemüse oder welche Speisen mögt ihr?“ Das sind ganz normale Dinge, nicht wahr? (Ja.) Aber die Herzen der Menschen sind zu kompliziert, und in manchen Fällen verläuft der Austausch nicht reibungslos, selbst wenn Ich auf normale Weise mit ihnen Umgang habe und Mich mit ihnen austausche. Warum ist das so? Das geschieht, weil die Menschen immer Angst haben, ihre Probleme und ihre wahren Situationen offenzulegen. Und wovor haben andere Angst? Sie fürchten: „Wenn ich meine wahre Situation enthülle, wirst Du mich in Deinen Predigten bei Versammlungen enthüllen und mich als Zielscheibe benutzen.“ Warum kannst du keine Zielscheibe sein? Wenn Ich über die Wahrheit bezüglich deiner Probleme Gemeinschaft halte, werden sie gelöst. Hast du somit nicht etwas Zusätzliches gewonnen? Ist das nicht dein Glück? Das ist eine gute Sache. Es beweist, dass Ich dich ernst nehme und dich wertschätze. Stimmt das? Wenn Ich dich nicht beachten würde und du nicht in Meinem Herzen wärst, und wenn Ich irgendwelche Probleme bei dir entdeckte, sie aber nicht beachtete und dir keine Führung und Gemeinschaft gäbe, könntest du dann die Wahrheit verstehen und deine Probleme lösen? Wärst du damit glücklich? Wenn du damit zufrieden wärst und dächtest: „Keines der Probleme, die Gott aufdeckt, bezieht sich auf mich, also beweist das, dass ich keine Probleme habe“ – wenn du Gottes Werk auf diese Weise erfährst, wärst du niemand, der nach der Wahrheit strebt. Manche Menschen sind nach Jahren des Glaubens überhaupt noch nie zurechtgestutzt worden, sie haben kein einziges Mal als Kontrastfigur gedient, fühlen sich aber dennoch stolz und glücklich und denken, sie seien sehr gut, hätten keine Probleme und würden sicherlich errettet werden. Ist das nicht sehr problematisch? Solche Menschen können definitiv keine Errettung erlangen.

Wenn Menschen, die die Denkweise normaler Menschlichkeit besitzen, innerhalb der normalen Menschlichkeit mit anderen Umgang haben und sich mit ihnen austauschen, folgen sie dem Gespür für Gewissen und Vernunft der normalen Menschlichkeit. Mit diesem Gespür haben sie einen Mindestmaßstab und Grundsätze dafür, wie sie andere behandeln. Wenn du innerhalb der Denkweise normaler Menschlichkeit mit Menschen sprichst und Umgang hast, spüren die Leute einerseits, dass du ein Bewusstsein für das Gewissen der Menschlichkeit hast. Andererseits handelst du mit Anstand, sodass du anderen nicht unangenehm bist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass andere, wenn du dich mit ihnen austauschst und Umgang mit ihnen hast, aus den Worten, die du mitteilst, Nutzen ziehen und etwas gewinnen, was die Menschlichkeit braucht. Das nennt man Umgang und Austausch mit Menschen. Was bedeutet Austausch? Einfach gesagt ist es Plaudern. Die meisten Menschen wissen nicht, wie man plaudert; sobald sie den Mund aufmachen, neigen sie zu Streit und Wortgefechten, oder sie profilieren sich und belehren andere, damit diese auf sie hören. Wer ein wenig redegewandt ist, will anderen Predigten halten, sobald er den Mund aufmacht, und sich als Lehrer aufspielen. Diese Äußerungsformen sind allesamt das Offenbaren verdorbener Dispositionen. Menschen mit verdorbenen Dispositionen können nicht auf normale Weise mit anderen plaudern. Selbst wenn sie eine Zeit lang normal sprechen, hält das nicht an. Irgendwann fangen sie an zu streiten, bekommen einen hochroten Kopf und steigern sich völlig hinein. Das ist kein normales Plaudern. Beim normalen Plaudern geht es definitiv nicht darum, über Richtig und Falsch zu debattieren oder sich zu zanken und zu streiten, und schon gar nicht darum, über Menschen zu urteilen oder sie zu verurteilen. Lasst uns Plaudern definieren. Es ist der Austausch und das Teilen von Informationen – das nennt man Plaudern. Ist diese Definition zutreffend? (Zutreffend.) Inwiefern ist sie zutreffend? Der Austausch und das Teilen von Informationen bauen auf dem Fundament des Gewissens und der Rationalität der normalen Menschlichkeit auf. Seht – wie plaudern und tauschen sich Menschen aus, die Gewissen und Vernunft besitzen? Sie streiten nicht und können einander respektieren, was dem anderen zugutekommt. Nachdem sie gehört haben, was der andere geteilt hat, gewinnen sie daraus einige neue Informationen. Dann geben sie ihrerseits einige Informationen, die sie kennen, an den anderen weiter, sodass auch der andere davon profitiert und in seiner Menschlichkeit an Erfahrung, Einsicht und Wissen gewinnt. Die Informationen, die man kennt, mit dem anderen zu teilen – basierend auf den Grundsätzen, diese Person zu respektieren und auf gleicher Augenhöhe harmonisch miteinander auszukommen – und dann die Informationen zu empfangen, die der andere mit einem teilt: Ist das keine gegenseitige Hilfe? Dies baut auf dem Fundament von Gleichheit, gegenseitiger Hilfe, Harmonie und Fairness auf. Das ist mit Austausch und Plaudern gemeint. Sagt Mir, ist Meine Definition zutreffend? (Zutreffend.) Das Plaudern und den Austausch auf der Grundlage dieses Grundsatzes zu praktizieren, ist richtig. Wenn der Austausch und das Plaudern voller Intrigen, Streit, Kämpfe, Verschwörungen, Listen, Fallen und Proben sind, und wenn das, was offenbart wird, alles verdorbene Dispositionen sind, wenn es nur gegenseitige Unterdrückung ist, wobei jeder sich profiliert, sich mit dem anderen misst und wetteifert, wer hochtrabender spricht oder wer mehr sagt, dann ist das kein normaler Austausch. Es ist kein Austausch im Rahmen des Gewissens und der Rationalität der normalen Menschlichkeit. Dieser Austausch ist kein Austauschen und Teilen von Informationen, sondern ein offener und verdeckter Kampf und ein Wortgefecht. Ist das nicht so? (Doch.)

Um einen Austausch mit anderen zu erreichen, ohne zu intrigieren, musst du lernen, dich im Rahmen des Gewissens und der Rationalität der normalen Menschlichkeit auszutauschen. Der Zweck des Austauschs besteht darin, anderen zu helfen und auch Hilfe und Nutzen von ihnen zu empfangen. Das ist normaler Austausch, und auf diese Weise kannst du einen Austausch erreichen, ohne zu intrigieren. Seht euch den Austausch und die Plaudereien der Nichtgläubigen an; kann so die Wirkung eines normalen Austauschs erzielt werden? (Nein.) Sind der Inhalt, die Beweggründe und der Ton des Austauschs normal, wenn verdorbene Menschen sich austauschen und miteinander plaudern? (Nein.) Ihr Austausch gleicht schlichtweg einem Hahnen- oder Hundekampf. Kann ihr Austausch reibungslos verlaufen? (Nein.) Sie schaffen es nicht einmal, nicht gegen andere zu intrigieren oder mit ihnen zu streiten. Damit der Austausch reibungslos fließen kann, bedarf es eines Herzens voller Liebe, des Wunsches, einander zu helfen, und der Bereitschaft, von den Stärken des anderen zu lernen, um die eigenen Schwächen auszugleichen. Wenn Ich Mich mit euch austausche und plaudere, reicht es nicht, wenn nur Ich nicht intrigiere; auch ihr müsst gemäß diesem Grundsatz praktizieren, nicht intrigieren und nicht misstrauisch sein. Wenn Ich nicht intrigiere, ihr aber ständig intrigiert, und nicht nur selbst intrigiert, sondern auch noch argwöhnt, dass Ich intrigiere, dann kann unser Austausch nicht reibungslos fließen, und wir können weder ein wahres, nützliches Miteinander erreichen noch harmonisch miteinander auskommen. Manche Leute suchen sich schnell ein Versteck, wenn sie Mich kommen sehen. Wenn sie Mir wirklich nicht ausweichen können, grüßen sie Mich widerwillig, aber im Herzen wollen sie Mich nicht treffen und denken: „Wie lästig. Du bist wieder hier, um unsere tatsächliche Situation herauszufinden. Nachdem Du das getan hast, wirst Du wieder über Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft halten und uns in Verlegenheit bringen. Was sollen wir nur tun?“ Wenn du Mir nicht begegnen oder keinen Umgang mit Mir haben willst und du dich innerlich erschöpft fühlst, während du mit Mir Umgang hast, und du immer das Gefühl hast, Ich versuche gegen dich zu intrigieren, dann kannst du Mir ausweichen, wenn du Mich kommen siehst. Wenn du das Gefühl hast, dass Ich nicht intrigiere, wenn du mit Mir Umgang hast, und dass es dir Leichtigkeit, Freude, Freiheit und Entspannung bringt, dann lass uns zusammenkommen, plaudern und uns darüber austauschen, wie es in letzter Zeit gelaufen ist. Wenn du Mich fragst: „Wie ist es Dir in letzter Zeit ergangen?“, werde Ich ehrlich antworten. Wenn Ich dich frage: „Wie ist es in letzter Zeit gelaufen? Hast du im Leben Fortschritte gemacht? Hast du beim Tun deiner Pflicht etwas gewonnen?“ und du auch ehrlich antworten kannst, ist das sehr gut. Jedes Treffen kann in einer angenehmen Atmosphäre verlaufen. Wenn es nicht richtig ist, dass Menschen sich immer vor Mir verstecken, wenn sie Mich sehen, ist es dann richtig, sich immer in unaufrichtige Schmeichelei zu flüchten, um sich absichtlich bei Mir einzuschmeicheln? (Nein.) Warum ist es nicht richtig? (Sich gerne einzuschmeicheln läuft auf Falschheit und Verlogenheit hinaus. Es ist besser für uns, authentischer zu sprechen, und wir müssen Gott einfach mit einer normalen Mentalität behandeln. Zum einen sollten wir offen Ihm gegenüber sein. Zum anderen sollten wir uns nicht einschmeicheln, nicht absichtlich versuchen, uns bei Gott beliebt zu machen, oder absichtlich versuchen, uns bei Ihm anzubiedern.) Ich habe nur eine Anforderung: Wenn Ich dich sehe, versteck dich nicht vor Mir, und wenn Ich nicht nach dir suche, belästige Mich nicht. Tu, was du tun sollst, und mach alles normal. Ich werde die Ausführung eurer Pflicht nicht beeinträchtigen, und ihr solltet Mich nicht beeinträchtigen. Weder sich vor Mir zu verstecken noch Mich zu belästigen, sind Grundsätze, denen Menschen folgen sollten, wenn sie mit Mir in Kontakt stehen und mit Mir Umgang haben. Wie lautet also der Grundsatz? Es geht darum, sich im Rahmen des Gewissens und der Vernunft der normalen Menschlichkeit auszutauschen und fähig zu sein, offen zu sprechen und die reine Wahrheit zu sagen; was auch immer Ich frage, solltest du wahrheitsgemäß beantworten. Warum schaffen es die Menschen nicht, die reine Wahrheit zu sagen? Angenommen, Ich frage dich zum Beispiel: „Wie viele Leute hast du diesen Monat beim Predigen des Evangeliums gewonnen?“ und du willst nicht antworten. Wenn Ich sehe, dass es dir unangenehm ist, werde Ich nicht weiter nachhaken. Ich möchte niemanden in eine schwierige Lage bringen, und Ich zwinge niemals jemanden zu sprechen. Manche Menschen grübeln immer, egal was andere sie fragen: „Was meinen sie mit dieser Frage?“ Sie wollen nicht direkt antworten, aus großer Angst, falsch zu antworten und sich Probleme einzuhandeln. Wenn du immer so spekulierst und intrigierst, dann können wir uns nicht austauschen. Du brauchst die Bedeutung Meiner Fragen nicht immer genau zu prüfen, noch solltest du gegen Mich intrigieren. Wenn du einfach sein kannst und dich öffnen kannst, um darüber zu sprechen, was in deinem Herzen ist, dann können wir uns miteinander austauschen. Ist das einfach oder nicht? (Einfach.) Es ist leicht gesagt, aber es mag ein bisschen schwierig sein, es tatsächlich zu tun. Es ist nicht so einfach, wie es klingt. Es könnte zum Beispiel sein, dass Ich dir einmal eine Frage gestellt habe und du damals nicht die Wahrheit gesagt hast – du hast gelogen. Dieser Kontakt und Austausch sind gescheitert. Was solltest du tun, nachdem es gescheitert ist? Bemühe dich, mutig genug zu sein, es zuzugeben, wenn wir uns das nächste Mal treffen: „Ich habe letztes Mal gelogen. Von jetzt an werde Ich die reine Wahrheit sagen.“ Dann werde Ich dich ermutigen – Ich werde dir applaudieren und dir einen Daumen hoch geben: Du hast Erfolg darin gehabt, die Wahrheit zu praktizieren und ein ehrlicher Mensch zu sein. Ist das nicht großartig? (Doch.)

Wenn es darum geht, über das Thema des Nicht-Intrigierens Gemeinschaft zu halten, wird euch, ganz gleich, wie viele Beispiele angeführt werden, ein einziger Grundsatz vermittelt. Wisst ihr, was dieser Grundsatz ist? (Nutzt nicht die Perspektive der verdorbenen Menschheit, um Gott zu messen oder Ihm gegenüber argwöhnisch zu sein.) Das ist richtig. Behandelt Gott nicht aus der Perspektive der verdorbenen Menschheit. Welcher Grundsatz sollte also befolgt werden? (Behandle Gott als Gott.) Ist es nicht in Ordnung, Ihn als Menschen zu behandeln? Ist es nicht in Ordnung, Ihn als normalen, gewöhnlichen Menschen zu behandeln? Ganz gleich, ob du Ihn als Gott oder als Menschen behandelst, der wichtigste Grundsatz für den zwischenmenschlichen Umgang ist, aufrichtig zueinander zu sein. Wenn Ich mit dir spreche und mich um Angelegenheiten kümmere, intrigiere Ich nicht gegen dich, und auch du solltest aufrichtig zu Mir sein. Wenn also jemand gegen dich intrigiert, solltest du dann auch gegen ihn intrigieren? (Nein.) Wenn jemand gegen dich intrigiert, solltest du ihn dennoch gemäß den Grundsätzen behandeln. Das ist der richtige Weg. Es geht nicht nur darum, dass Ich nicht gegen dich intrigiere, sodass du aufrichtig zu Mir bist, ohne Intrigen oder Argwohn. Vielmehr kannst du, selbst wenn andere gegen dich intrigieren, dennoch gemäß den Wahrheitsgrundsätzen handeln und dich so um Angelegenheiten kümmern. So hält man sich an Grundsätze. Manche Leute sagen: „Sie haben gegen mich intrigiert – wie kann ich da nicht Vergeltung üben? Wenn ich es ihnen nicht heimzahle und zulasse, dass sie mich so schikanieren, ziehe ich dann nicht den Kürzeren? Kann man mich so leicht herumschubsen?“ Sagt Mir, ergibt ihre Argumentation Sinn? Auge um Auge, Zahn um Zahn – das ergibt unter den Menschen der Welt Sinn. Aber wenn man diese Aussage an der Wahrheit misst, so ist sie falsch. Dass andere gegen dich intrigieren, ist eine böse Tat. Wenn du im Gegenzug Vergeltung übst und dieselbe Methode anwendest, um gegen sie zu intrigieren, ist das Wesen in Gottes Augen dasselbe; beides sind böse Taten. Gott wird nicht sagen, dass dein Zurückschlagen völlig gerechtfertigt ist und den Grundsätzen entspricht und keine böse Tat ist, weil sie gegen dich intrigiert haben. Gott schaut nicht darauf, warum du gegen sie intrigiert hast; Er schaut darauf, ob deine Handlung an sich eine Intrige ist, ob sie eine böse Tat ist, und ob du mit dieser Angelegenheit umgehst, indem du sie an der Wahrheit oder an menschlichen moralischen Ansichten. Wenn die Angelegenheit an menschlichen moralischen Ansichten gemessen wird, dann würde „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ als angemessen erachtet werden. Andere haben zuerst gegen dich intrigiert, also ist es vernünftig, dass du Vergeltung übst und mit denselben Mitteln gegen sie intrigierst, und sie sollten solche Konsequenzen akzeptieren. Wenn man es aus einer menschlichen Perspektive misst und menschliche moralische Ansichten anwendet, ist es nicht falsch. Und wenn man es am Gesetz misst, ist es vielleicht nicht illegal. Aber in Gottes Augen läuft das der Wahrheit zuwider. Alles, was der Wahrheit zuwiderläuft, ist eine böse Tat und wird in Gottes Augen verurteilt. Selbst wenn dein Zurückschlagen legitim ist, wird Gott nicht davon absehen, dich zu verurteilen, nur weil dein Zurückschlagen angemessen und moralisch gerechtfertigt ist. Gott wird auf die Art und Weise schauen, wie du andere behandelst, nachdem sie gegen dich intrigiert haben. Wenn du sie auf dieselbe Weise behandelst, wird Gott dich verurteilen. Aber wenn du sie gemäß den Wahrheitsgrundsätzen behandelst und sie auf die Weise, die Gott dich gelehrt hat, fair und gerecht behandelst, dann sagt Gott – auch wenn Menschen moralisch gesehen Auffassungen haben und dich verurteilen mögen und du rechtlich gesehen vielleicht verurteilt wirst –, dass du in Gottes Augen in dieser Angelegenheit gemäß den Grundsätzen gehandelt hast und dass es keine böse Tat ist – Er wird dich nicht verurteilen. Wenn du Menschen gemäß den Wahrheitsgrundsätzen behandeln kannst, dann praktizierst du die Wahrheit. Du solltest Christus nicht gemäß deinen Auffassungen und Einbildungen oder basierend auf deinen verdorbenen Dispositionen behandeln oder Verschwörungen und Listen gegen Ihn anwenden. Menschen solltest du auch nicht so behandeln. Wenn du Christus, diesen gewöhnlichen Menschen, richtig behandeln kannst, dann kannst du auf dieselbe Weise auch andere richtig behandeln. Ganz gleich, wer eine Person ist, du solltest in ihrer Behandlung die richtige Haltung einnehmen. Auf diese Weise werden deine Grundsätze und Methoden für die Behandlung von Menschen richtig sein. Wenn du einen Fehler in deiner Haltung gegenüber Menschen oder in deinen Gedanken und Ansichten bezüglich ihrer Behandlung machst, wirst du zeitnah anhand von Gottes Worten über dich selbst reflektieren und deine Gedanken und Ansichten korrigieren, während du gleichzeitig ständig dein Verhalten regulierst; und allmählich werden deine Gedanken und Ansichten bezüglich der Behandlung von Menschen und deine Grundsätze für dein Verhalten und Handeln zunehmend mit der Wahrheit übereinstimmen. Wenn die Wahrheitsgrundsätze zu deinem Leben werden, dann wird deine verdorbene Disposition abgelegt und verwandelt sein, und du wirst fähig sein, Menschen fair und gerecht zu behandeln, und zwar auf eine Weise, die mit Gottes Absichten übereinstimmt. Wenn sie nicht gegen dich intrigieren, hältst du es für richtig, dass du nicht gegen sie intrigierst. Aber wenn sie gegen dich intrigieren und du davon absehen kannst, gegen sie zu intrigieren, und stattdessen die Wahrheit suchst und die Menschen gemäß den Wahrheitsgrundsätzen behandelst, ist das nicht Fortschritt? Ist das nicht Verwandlung? (Doch.) Wenn jemand gegen dich intrigiert und du auch gegen ihn intrigierst, gehst du dann nicht denselben Weg wie derjenige, der gegen dich intrigiert? Was ist in diesem Fall der Unterschied zwischen dir und den Menschen der Welt? Es hat keine Veränderung in deinen Ansichten über Menschen und Dinge oder in den Ansichten hinter deinem Verhalten und Handeln gegeben. Diese basieren nicht auf Gottes Worten oder den Wahrheitsgrundsätzen, sondern auf den Grundsätzen der Menschen der Welt: Wer gegen dich intrigiert, gegen den intrigierst du – Auge um Auge, Zahn um Zahn. Du unterscheidest dich nicht von den Menschen der Welt, von Nichtgläubigen. Wenn du, ganz gleich, ob jemand gegen dich intrigiert oder nicht, niemals gegen ihn intrigierst, sondern ihn vielmehr gemäß Gottes Worten und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen behandelst, dann sind dieser Standpunkt und diese Perspektive richtig; so praktiziert man die Wahrheit. Was sagte der Herr Jesus den Menschen im Zeitalter der Gnade? Wenn dich jemand auf deine rechte Wange schlägt, was solltest du tun? (Der Herr Jesus sagte: „Sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar“ [Matthäus 5,39].) Manche Leute sagen: „Wenn sie mich schlagen, schlage ich zurück! Wenn sie meine linke Wange schlagen, schlage ich ihre linke Wange. Wenn sie meine rechte Wange schlagen, schlage ich ihre rechte Wange. Das wird weder moralisch noch rechtlich verurteilt.“ Gott sagt: „Falsch. Wenn sie deine linke Wange schlagen, dreh ihnen auch deine rechte Wange zu. Schlag nicht zurück.“ Kannst du das tun? Ganz gleich, ob Gottes Anforderung in menschlichen Augen akzeptabel ist – vielleicht ist dies für manche Menschen eine törichte Aussage, eine alberne Praxis –, dies ist Gottes Anforderung an dich. Kannst du es tun? Du sagst: „Ich kann es nicht tun. Wenn sie meine linke Wange schlagen, muss ich zurückschlagen, sonst sind mein Stolz und meine Würde dahin, und ich werde mein Gesicht völlig verloren haben.“ Ganz gleich, ob diese Aussage von dir unter der verdorbenen Menschheit Bestand hat – wenn deine Aussage in Gottes Augen falsch ist, dein Standpunkt falsch ist und dein Verhalten falsch ist, dann wird dein Verhalten in Gottes Augen verurteilt. Was ist der Grund dafür, dass es verurteilt wird? Es liegt daran, dass du nicht auf Gottes Worte gehört hast und dem Weg Gottes nicht gefolgt bist. Gott hat dir gesagt, dass du jemandem, der deine linke Wange schlägt, auch deine rechte Wange hinhalten sollst. Hast du das getan? Gott fragt dich nur: Hast du auf Gottes Worte gehört? Hast du gemäß dem praktiziert, was Gott dich angewiesen hat? Wenn du nicht so praktiziert hast, dann bist du dem Weg Gottes nicht gefolgt und du bist ein Mensch, der sich gegen Gott auflehnt; du bist kein Mensch, der die Wahrheit praktiziert, und kein Mensch, der die Dinge gemäß Gottes Worten betrachtet und sich danach verhält. In diesem Fall mag Gott dich nicht, du bist kein Mensch, den Gott annimmt, und in Gottes Augen ist jener Schlag, den du zurückgegeben hast, eine böse Tat. Vielleicht wirst du immer denken, dass es völlig gerechtfertigt ist, dass es ein notwendiges Mittel ist, um deine Würde und deine Rechte zu schützen. Aber in Gottes Augen bedeutet jener Schlag, dass du dem Weg Gottes nicht gefolgt bist und es auch nicht willst, dass du nicht auf Gottes Worte hörst und dass Gottes Worte in deinen Augen nur Glaubenslehren sind, leere Worte. Du predigst Gottes Worte nur, aber du praktizierst sie nie. Gott wird dich als einen Menschen charakterisieren, der dem Weg Gottes nicht folgt. Und kannst du dann noch Gottes Akzeptanz erlangen? Wenn du dem Weg Gottes nicht folgst, können Gottes Worte niemals zu deinem Leben werden. Wie sehr du auch deine eigenen Gründe vorbringst, Gott wird nicht darauf hören. Gott wird nicht sagen: „Jemand hat grundlos deine linke Wange geschlagen, und du bist ziemlich bemitleidenswert. Um deine Würde zu schützen, kannst du zurückschlagen. Nachdem du zurückgeschlagen hast, kannst du beten und deine Sünde beichten, und Gott wird dir vergeben und dich nicht verurteilen.“ Das hat Gott nicht gesagt. Gott hat gesagt, wenn jemand deine linke Wange schlägt, hältst du ihm auch deine rechte Wange hin. Wenn du das tun kannst, bist du ein Mensch, der dem Weg Gottes folgt. Wenn du das nicht kannst, bist du in Gottes Augen ein Mensch, der sich gegen Gott auflehnt, ein Mensch, der Gottes Worte nicht praktiziert oder dem Weg Gottes nicht folgt, ein böser Mensch. Was ist Gottes Haltung gegenüber bösen Menschen? Gott sagt: „Weicht von Mir! Ich kenne euch nicht.“ Gott will solche Menschen nicht. Verstanden? (Verstanden.) Dasselbe gilt für das Intrigieren. Du sagst: „Sie haben gegen mich intrigiert, was ist also falsch daran, dass ich gegen sie intrigiere?“ Dass du gegen Menschen intrigierst, ist schlichtweg falsch. Inwiefern ist es falsch? Es ist falsch, weil das Intrigieren an sich eine böse Tat ist, keine gute. Wenn andere also gegen Menschen intrigieren, verurteilt Gott sie. Wenn du dasselbe tust, wird Gott dich auf dieselbe Weise verurteilen. Du solltest auf eine Weise handeln, die frei von Intrigieren ist, auf eine Weise, die Gott annimmt. Deine Pflicht ist es, gemäß dem Weg und den Grundsätzen für die Praxis zu praktizieren, die Gott dir genenant hat, und nicht deine eigene Argumentation vorzubringen oder deine persönliche Würde oder dein Gesicht zu wahren. Dein persönliches Gesicht, dein Status und deine Würde sind nicht wichtig. Was ist wichtig? Wichtig ist, ob Gottes Worte in dir umgesetzt werden, ob Gottes Worte zu deinem Leben geworden sind, ob du Gottes Worte ausgelebt hast und ob Gottes Worte in dir erfüllt wurden. Verstanden? (Verstanden.) Manche Leute sagen: „Sie haben mich beschimpft, also werde auch ich sie beschimpfen.“ Ist es richtig, das zu sagen? (Nein.) Andere sagen: „Sie sind immer kleinlich zu mir, warum kann ich dann nicht kleinlich zu ihnen sein? Wenn ich es nicht bin, sehe ich dann nicht dumm aus?“ Ist es wichtig, wie andere dich sehen? (Nein.) Die Menschen machen immer ein Aufheben um ihr Gesicht, haben immer Angst, dass andere sie als albern und dumm ansehen. Tatsächlich spielt es keine Rolle, wie andere dich sehen. Was zählt? Wie reagierst du, wenn sie dich als albern, als dumm ansehen, wenn sie dich verspotten? Reagierst du mit Hitzköpfigkeit, mit menschlichen Methoden und Mitteln oder gemäß den Grundsätzen, die Gott dir genannt hat? Hast du gemäß Gottes Worten praktiziert? Hast du an deiner Pflicht festgehalten? Nur weil sie dich auslachen und dich albern nennen, bekommst du einen Wutanfall und gibst deine Arbeit auf: „Du hältst mich für albern, also mache ich es nicht mehr!“ Du tust es nicht für sie. Was würde Gott sagen, wenn du deine Pflicht aufgeben würdest? „Weil dich jemand albern genannt hat, hast du die Pflicht aufgegeben, die Ich dir anvertraut habe. Du hast keine Treue!“ Gott wird es so sehen. Wenn du Gott wirklich in deinem Herzen hast, wenn du wirklich Treue zu Gott hast, dann solltest du zuerst nachdenken, wenn dich jemand auslacht und dich albern nennt: „Du sagst, ich sei albern, du sagst, ich sei dumm, und du lachst hinter meinem Rücken über mich. Ich werde nicht mit dir streiten und ich werde es dir nicht übelnehmen. Ich bin töricht und mein Kaliber ist schlecht, aber Gott hat mich erhoben und verachtet mich nicht. Diese Pflicht wurde mir nicht von dir gegeben, sie wurde mir von Gott gegeben: Es ist Gottes Auftrag für mich. Es spielt keine Rolle, ob du viel von mir hältst oder nicht. Ich tue meine Pflicht nicht, damit du es siehst. Meine Pflicht zu tun, ist meine Berufung. Ich muss meine Pflicht gut tun und muss Gott treu sein. Ich muss diese Pflicht schätzen und Gottes Erhebung und Vertrauen in mich gerecht werden. Ich muss mich meiner Pflicht hingeben. Ich kann meine Pflicht nicht aufgeben und Gott enttäuschen, weil du mich albern genannt hast. Dann wäre ich wirklich albern.“ Stimmt diese Denkweise nicht mit den Grundsätzen überein? Ist das nicht das Loslassen von Hitzköpfigkeit? Das ist kein Reagieren mit Hitzköpfigkeit. Wenn ihr so handeln könnt, werdet ihr euch wirklich verändert haben und Größe haben. Ihr werdet nicht von Menschen, Ereignissen oder Dingen eingeschränkt sein. Ganz gleich der Umständen, ihr werdet Gottes Worte und die Wahrheitsgrundsätze fest im Gedächtnis behalten und keine Angelegenheit mit Hitzköpfigkeit, Emotionen oder Launen oder persönlichen Vorlieben, Begierden oder Ambitionen behandeln. Gottes Worte werden die höchsten und größten Dinge in deinem Herzen sein, und wenn irgendetwas passiert, wirst du zuerst Gottes Worte suchen: „Gottes Worte sagen dies, also werde ich daran festhalten. Es spielt keine Rolle, ob andere mich als albern ansehen. Was zählt, ist, wie Gott mich sieht. Obwohl ich töricht bin und mein Kaliber schlecht ist, hat Gott mir dennoch eine Pflicht anvertraut, die ich tun soll. Was für eine große Erhebung durch Gott habe ich genossen! Das ist eine Segnung!“ Wenn du die Dinge, denen du begegnest, gemäß Gottes Worten behandeln kannst, wirst du wissen, wie man in Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen praktiziert.

Lasst uns weiter über das Thema des Nicht-Intrigierens sprechen. Im täglichen Leben werden Menschen bei verschiedenen Dingen, die ihnen widerfahren, oft von anderen intrigiert. Manche wetteifern mit dir um Ruhm und Gewinn, manche debattieren mit dir über Richtig und Falsch, manche streiten sogar wegen eines einzigen Wortes mit dir, manche urteilen über dich und untergraben dich hinter deinem Rücken, und legen dir Steine in den Weg, und manche stellen dir ein Bein und verhalten sich dir gegenüber unvernünftig. Wie gehst du damit um, wenn du mit den Intrigen verschiedener Leute konfrontiert wirst? Du musst an einem Grundsatz festhalten: „Ganz gleich, wie andere gegen mich intrigieren, ich werde nicht gegen sie intrigieren; ich werde mich von ihnen fernhalten! Ich muss verstehen, was Gottes Absichten sind und welche Lektion Er mich lernen lassen will. Ich muss in meiner Position standhaft bleiben, Gottes Worte praktizieren und an meiner Pflicht festhalten. Nach den Grundsätzen von Gottes Worten zu handeln, wird niemals falsch sein und niemals zu Verlust führen. Ganz gleich, wie sehr mich andere schätzen, das ist keine Krone oder eine Belohnung; es ist ein Unheil!“ Wenn du an einem solchen Grundsatz festhältst, kann dich das davor bewahren, Böses zu tun und von Gott verurteilt zu werden. Wenn du dein ganzes Leben lang in der Position eines geschaffenen Wesens standhaft bleibst, die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen und die dir von Gott anvertraute Arbeit mit ganzem Herzen und Verstand vollbringen kannst und du all deine Gedanken darauf verwendest, deine Pflicht zu tun – ganz gleich, ob du darüber Essen und Schlaf vernachlässigst oder dir den Kopf zerbrichst –, wenn du die Arbeit, die Gott dir anvertraut hat, gut machst und deine Pflicht dem Maßstab entsprechend ausführst, dann wirst du ein wertvolles Leben führen. In diesem Leben sollten wir uns nicht bemühen, große Dinge zu tun, irgendwelche Unternehmungen durchzuführen oder Wunder zu schaffen. Wir sind nur unbedeutende Menschen und sollten mehr von Gottes Worten lesen, uns bemühen, die Wahrheit in den Dingen zu verstehen, die uns widerfahren, unsere Verantwortlichkeiten erfüllen und das, was wir tun sollen, gut tun. Wir sollten sicherstellen, dass wir in jeder Angelegenheit mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen können, dass die Pflicht, die wir tun, den von den Arbeitsanweisungen geforderten Grundsätzen entspricht, und dass, wenn wir die Motivation, den Zweck und die Grundsätze jeder Sache, die wir tun, sorgfältig untersuchen, sie alle den Anforderungen von Gottes Worten entsprechen und der genauen Prüfung und der Untersuchung durch Gott standhalten können. Jeden Tag tust du deine Pflicht normal, mit Frieden und Freude, und lebst immer vor Gott. Wenn du in deinem Herzen etwas zu Gott zu sagen hast, betest du zu Ihm; wenn du keine Worte zum Beten hast, kannst du dich Gott in deinem Herzen dennoch nähern, und wenn du betest, empfängst du Gottes Erleuchtung und Führung und wirst von Ihm bewegt. Du kannst auch beim Tun deiner Pflicht Gott treu sein und dich offen und aufrichtig verhalten. Wie wunderbar das ist! Im Umgang mit Menschen und im Austausch mit ihnen hast du im Allgemeinen immer weniger Makel und Verfehlungen. Ganz gleich, wie andere gegen dich intrigieren, du reagierst nicht mit Hitzköpfigkeit. Wann immer du das Gefühl hast, deine Hitzköpfigkeit nicht überwinden zu können, betest du zu Gott; wenn du schwach bist, betest du auch zu Gott. Wenn der Heilige Geist dich ein wenig bewegt, wirst du die Kraft gewinnen, sie zu überwinden, und du wirst diese Hürde nehmen. Jedes Mal, wenn du mit den Intrigen, Angriffen, Vergeltungsmaßnahmen und Ähnlichem von Menschen konfrontiert wirst, ist es, als ob du eine Hürde nimmst, als ob du eine Schwierigkeit überwindest. Letztendlich kannst du all diese Intrigen überwinden, die Angriffe, Vergeltungsmaßnahmen und Kämpfe der Menschen gegen dich überwinden, indem du nicht auf der Grundlage von Hitzköpfigkeit oder verdorbenen Dispositionen reagierst, sondern fähig bist, an Grundsätzen festzuhalten. Dann bist du wirklich ein Überwinder. Wie wunderbar das ist! Angenommen jedoch, du lebst den ganzen Tag in Hitzköpfigkeit und verdorbenen Dispositionen. Wenn jemand gegen dich intrigiert oder etwas Unangenehmes sagt, nimmst du es dir zu Herzen, fühlst dich davon extrem gestört, regst dich auf, deine Augen lodern vor Zorn und du gerätst in Wut. Oder nachdem du unangenehme Worte gehört hast, fühlst du dich in deinem Herzen unwohl, bekommst Ausschlag am Mund, du verlierst den Appetit auf Essen und Trinken und kannst nachts nicht schlafen. Dann entfernst du dich von Gott. Du lebst entweder in Hitzköpfigkeit oder in Emotionen, verbringst jeden Tag im Elend, unfähig, normal Gottes Worte zu essen und zu trinken, unfähig, normal deine Pflicht zu tun, weil dein Herz mit diesen Angelegenheiten von Richtig und Falsch beschäftigt und darin verstrickt ist. Einmal verstrickt, ist es für dich sehr schwierig, dich zu befreien, und manchmal schaffst du es monatelang nicht. Wenn es sich um eine große Angelegenheit handelt, wie eine Heirat oder einen Rechtsstreit, dann ist das Intrigieren noch schwerwiegender, und sobald du dich in diesen Dingen verstrickst, vergehen Monate – oder sogar Jahre –, und du verschwendest die besten Jahre deines Lebens. Am Ende ist dein ganzes Leben verschwendet – du wirst deine Pflicht nicht gut getan haben und du wirst die Wahrheit nicht gewonnen haben. Bedeutet das nicht, dass du völlig zugrunde gerichtet bist? Wenn du ständig in Streitigkeiten, Intrigen, Kämpfen und Kleinlichkeit lebst, kannst du dann noch deine Pflicht gut tun? Nicht nur wirst du deine Pflicht nicht gut tun, sondern durch dein Intrigieren und Kämpfen auch viele böse Taten auf dich laden. Wenn du inmitten von Intrigen und Kämpfen zwischen den Menschen lebst, wie viele schlechte Dinge wirst du tun, wie viele anmaßende Worte, rebellische Worte, Worte, die die Wahrheit verletzen, und Worte, die sich gegen Gott sträuben, wirst du sprechen? Diese werden alle als Worte von Teufeln eingestuft. Selbst wenn einige Worte nicht laut ausgesprochen werden, werden sie in deinen Gedanken verarbeitet; du hasst, beschimpfst und verfluchst Menschen in deinem Herzen. Diese Dinge sind in Gottes Augen alle sonnenklar. Gott sieht, was deine Absichten sind, wie du planst und wie du praktizierst, wenn dir Dinge widerfahren. Wenn du inmitten dieser Intrigen und Kämpfe lebst, kommst du weder auf die Idee, über dich selbst nachzudenken, Buße zu tun und vor Gott deine Sünden zu bekennen, noch weißt du, wie du in diesen Angelegenheiten die Wahrheit suchen sollst, sondern du „genießt“ die Situation blindlings. Obwohl du körperlich und geistig erschöpft bist, denkst du nie über dich selbst nach oder betest zu Gott und nimmst Gottes Disziplin und Führung an, nimmst Gottes Worte in dein Herz auf und lässt Gott herrschen. Du fasst nie den Entschluss, Gottes Worte zu praktizieren. Das beweist, dass du kein Mensch bist, der aufrichtig an Gott glaubt und nach der Wahrheit strebt. Diejenigen, die aufrichtig an Gott glauben und nach der Wahrheit streben, konzentrieren sich darauf, wie sie die Wahrheit praktizieren und in ihren Herzen das Abbild eines Menschen ausleben können, und schätzen Gottes Anerkennung über alles andere. Das befähigt sie, Kämpfe und Intrigen zu meiden; ihre Herzen können sich oft Gott nähern und sie können vor Gott leben. Infolgedessen tragen ihre Pflichten immer größere Früchte, sie spüren, dass ein solches Leben wertvoll ist und einen Beitrag für die Menschheit darstellt, und so haben sie wahren Frieden und wahre Freude in ihren Herzen. Weil sie die Pflicht eines geschaffenen Wesens erfüllen können, hat jeder Tag, den sie leben, wahren Wert und wahre Bedeutung. Aber wenn du inmitten verschiedener Arten von Kämpfen und Intrigen lebst, dann lädst du an jedem Tag, an dem du lebst, Sünden auf dich. Nicht nur versäumst du es, den Wert und die Bedeutung auszuleben, die ein geschaffenes menschliches Wesen haben sollte, sondern du lädst auch Sünden für deine Zukunft auf dich. In Gottes Herzen verschmäht Er dich immer mehr und wird immer enttäuschter von dir. Wenn Gott sieht, dass Seine Sorge und Seine Erwartungen an dich kurz davorstehen, zunichtegemacht zu werden, wie würde Gott dann über dich denken? Wenn die Dinge, die du tust, Gott immer mehr enttäuschen, Gott immer mehr entmutigen, bis du eines Tages wirklich nicht umkehrst und Gott dich aufgeben will, dann sag Mir, welchen Wert und welche Bedeutung haben dein Leben und dein Glaube an Gott? Welche Hoffnung bleibt in deinem Leben? Nur weil andere gegen dich intrigieren und über dich urteilen, verstrickst du dich in Streit mit Menschen und vernachlässigst deine eigentlichen Angelegenheiten, um für deinen Stolz zu kämpfen und dein eigenes Gesicht und deine Würde wiederzuerlangen. Manchmal wirst du, nur weil jemand etwas Unangenehmes sagt oder dir einen bestimmten Blick zuwirft, der dich beleidigt, dich dein Gesicht verlieren lässt und dein Selbstwertgefühl verletzt, sogar nachtragend in deinem Herzen und verstrickst dich endlos in Streitigkeiten mit diesem Menschen. Und was geschieht am Ende? Du verschwendest all deine kostbare Zeit mit diesen Dingen, ruinierst deine Chance, die Errettung zu erlangen, und gewinnst keinerlei Wahrheit. Infolgedessen verschmäht Gott dich, beachtet dich nicht mehr, und du bist völlig zugrunde gerichtet. Was also versuche Ich euch zu sagen, indem Ich über diese Dinge Gemeinschaft halte? Die Wahl, wie man sich verhält, die Wahl, auf welche Weise man sich verhält, ist sehr wichtig. Jeder, der unter Menschen lebt, wird oft mit Intrigen, Kämpfen, Gewinnen und Verlusten bei persönlichen Interessen sowie mit verschiedenen Stimmen des Lobes, der Kritik, des Urteils und der Verurteilung konfrontiert sein; jeder wird diesen Dingen begegnen. Auch Ich lebe von Anfang an in dieser Welt gelebt, und auch Ich lebe nicht in einem Vakuum. Auch Ich begegne diesen Dingen, aber Mein Herz wird nicht intrigieren. Seht Mich an – wie habe Ich gelebt? Diese Dinge beeinträchtigen Mein Leben oder Mein Werk nicht im Geringsten. Jeden Tag konzentriere Ich Mich nur darauf, Mein Werk zu tun. Bis heute bin Ich nicht von der äußeren Umgebung beeinflusst worden. Meine Identität und Mein Status, Mein Wert in den Augen der Menschen – nichts davon ist beeinflusst worden. Nicht nur das, Ich mache Mir sogar Sorgen, dass ihr fälschlicherweise denken könntet, Ich sei sehr erhaben, sehr außergewöhnlich und ganz anders als andere, also muss Ich ein paar tatsächliche Beispiele Meiner Normalität, Praktikabilität und Gewöhnlichkeit auf eine spezifischere Weise geben, damit ihr Mich nicht vergöttert und keine unrealistischen Einbildungen und Auffassungen über Mich habt. Erst nachdem Ich diese gegeben habe, sehen einige Leute, dass Ich nur ein gewöhnlicher, normaler Mensch bin, und dann werden sie Mir gegenüber gleichgültig. Ich kümmere Mich nicht um diese Dinge. Solange du diese Worte, die Ich spreche, annehmen kannst, ist das genug; Ich stelle keine anderen Anforderungen. Wenn ihr den ganzen Tag damit verbringen würdet, Mich anzustarren, Mich genau zu prüfen, Meinen Gesichtsausdruck zu lesen, würde Mich das unbehaglich machen. Ich mag es nicht, wenn Menschen Mich vergöttern oder sich bei Mir einschmeicheln, und noch viel weniger mag Ich es, wenn Menschen Mich immer umschwärmen. Ich mag die Stille. Siehst du, habe Ich in diesen Jahren nicht ziemlich gut gelebt? Warum versucht ihr dann nicht, auf dieselbe Weise zu leben? Sieh, ob du überleben kannst, ohne um Ruhm und Gewinn zu wetteifern, ohne um Status zu wetteifern, ohne deine eigene Würde zu verteidigen, ohne um irgendeine Autorität in Worten zu kämpfen. Sieh, wie dein Leben sein wird, wenn du gemäß Gottes Worten und Gottes Anforderungen handelst, lebst, dich verhältst, Dinge tust und deine Pflicht ausführst – sieh, ob du Freude gewinnen wirst und ob du Frieden in deinem Herzen haben wirst. Versuche eine andere Lebensweise, praktiziere gemäß den Wahrheitsgrundsätzen und habe klare Ziele, und dann wirst du eine strahlende Zukunft vor dir sehen. Wenn du immer nachhältst, wer gegen dich intrigiert, wer deinen Status beeinflusst, wer einen höheren Ruf hat als du, wer hinter deinem Rücken über dich redet und so weiter, und inmitten dieser Dinge lebst, dann gibt es keinen Weg vor dir, nur Dunkelheit. Du wirst immer verloren sein und dir denken: „Mein Leben ist anstrengend, es gibt kein Glück, ich habe keine Segnungen!“ Du genießt die Segnungen nicht, die Gott dir gibt, sondern gräbst dich immer weiter in die Hölle. Sage Mir, kannst du Segnungen haben? Kannst du Freude und Frieden haben?

Wie fühlt ihr euch, wenn über diese Themen Gemeinschaft gehalten wird? (Gut.) Inwiefern ist es gut? (Wir haben das Gefühl, dass es die Schwierigkeiten, denen wir im echten Leben begegnen, und die verdorbenen Dispositionen, die wir offenbaren, lösen kann. Gott hat uns auch einige konkrete Wege aufgezeigt: wie wir vermeiden können, mit anderen zu kämpfen und gegen sie zu intrigieren, und wie wir frei von den Einschränkungen durch Menschen, Ereignisse und Dinge sein und im Licht leben können.) Was ist das Hauptziel, wenn wir über diese Grundsätze Gemeinschaft halten? Es geht nicht nur darum, dir zu helfen, einem Leben des Kampfes mit anderen zu entkommen; der Schlüssel ist, dich zu befähigen, innerhalb der normalen Menschlichkeit zu leben und ein Leben der normalen Menschlichkeit zu führen. Wenn du gemäß Gottes Worten handelst, kannst du Unterwerfung unter Gott erreichen, Seine Worte und die Wahrheit zu deinem Leben machen, die Errettung erlangen und Gott fürchten und das Böse meiden: Du kannst ein solcher Mensch werden. Verstanden? (Ja.) Es geht nicht nur darum, einem Leben des Intrigierens und Kämpfens mit anderen zu entkommen; wenn es nur darum ginge, würdest du die Wahrheit nicht erlangen. Sagt Mir, was ist das Ziel des Praktizierens eines Menschen, wenn nicht das Erlangen der Wahrheit? Wäre es nicht immer noch hohl? Da du in dieser Gesellschaft lebst, unter Menschen, wirst du immer deine eigenen Gedanken und Ansichten haben, wenn dir Dinge widerfahren; es ist unmöglich, überhaupt keine Gedanken oder Ansichten zu haben, als ob du in einem Vakuum leben würdest. Eine solche Situation existiert nicht. Wenn niemand gegen dich intrigiert oder mit dir kämpft, schaffst du es, nicht gegen andere zu intrigieren oder mit ihnen zu kämpfen. Aber was tust du, wenn jemand gegen dich intrigiert oder mit dir kämpft? Löst das bloße Rufen von Parolen wie „Ich werde nicht mit ihnen kämpfen, ich werde nicht gegen sie intrigieren“ das Problem? (Nein.) Wie sollte das Problem dann gelöst werden? Manche Leute rufen Parolen und sagen: „Bin ich nicht zu alt, um immer noch zu intrigieren? Gottes Werk ist so weit fortgeschritten, und ich intrigiere immer noch? Was nützt es, über diese Dinge zu intrigieren?“ Können diese Worte das Problem lösen? (Nein.) Die meisten Menschen können in ihren Herzen noch immer nicht loslassen, wenn ihnen Dinge widerfahren, und sie intrigieren und kämpfen noch immer mit anderen. Wie sollte dieses Problem dann gelöst werden? Es sollte gelöst werden, indem die Probleme der Gedanken und Ansichten der Menschen und ihre verdorbenen Dispositionen gemäß Gottes Worten und den Wahrheitsgrundsätzen gelöst werden. Nachdem du einen korrekten Gedanken oder eine korrekte Sichtweise empfangen hast, ändern sich deine Perspektive, deine Haltung und dein Standpunkt zu solchen Angelegenheiten. Deine Gefühle zu solchen Angelegenheiten werden anders sein; du wirst das Gefühl haben, dass es sinnlos ist, mit anderen zu kämpfen – es verschwendet deine Energie, behindert die Arbeit, verursacht inneres Unbehagen, und es gibt dabei keine Freude und keinen Frieden. Wenn du dann in Gottes Worten liest, wie Er solche Angelegenheiten verurteilt, wirst du diese Angelegenheiten in deinem Herzen völlig anders betrachten, dein emotionaler Zustand wird anders sein, dein Drang, mit anderen zu kämpfen, wird nachlassen, dein Zorn wird abnehmen und deine Hitzköpfigkeit wird verschwinden. Wenn andere mit dir kämpfen und dich unerbittlich provozieren, wird dich das nicht beeinflussen und du wirst das Gefühl haben, dass es keine große Sache ist und es keinen Grund gibt, mit ihnen zu kämpfen. Selbst Zuschauer konnten nicht länger zusehen und sagten: „Sie behandeln dich so, wie kannst du da nichts fühlen? Bist du töricht?“ Du sagst: „Früher habe ich solche Angelegenheiten sehr ernst genommen; es hätte sich angefühlt, als ob der Himmel einstürzt. Wenn ich die Dinge nicht mit ihnen geklärt hätte oder wenn sie mir keine Erklärung gegeben hätten, hätte ich es gewiss nicht einfach so auf sich beruhen lassen. Aber jetzt ist es anders. Ich intrigiere oder kämpfe nicht mehr mit anderen, nicht weil ich älter bin, sondern weil ich in Gottes Worten das verdorbene Wesen der Menschheit durchschaut habe. Ihr Verhalten sind die typischen Offenbarungen und Äußerungsformen eines bösen Menschen, eines Antichristen, eines Satans, wie sie in Gottes Worten entlarvt werden. Ich hatte früher auch diese Äußerungsformen, aber jetzt sehe ich in Gottes Worten, dass diese Art von wahrem Gesicht, diese Art von Disposition, zu hässlich und widerlich ist; Gott verabscheut sie! Jetzt verabscheue ich sie selbst, und in meinem Herzen bin ich nicht bereit, in dieser verdorbenen Disposition zu leben. Wenn sie also wieder mit mir kämpfen, habe ich einfach die Nase voll und bin von ihnen angewidert und habe kein Interesse oder Verlangen zu kämpfen. In Gottes Worten habe ich auch die Grundsätze der Praxis gefunden, und ich weiß, wie man solche Menschen behandelt.“ Was sagen Gottes Worte? Einerseits entlarven und charakterisieren Gottes Worte solche Menschen; andererseits sagt Gott den Menschen, dass der Grundsatz für die Behandlung anderer darin besteht, sie fair zu behandeln. Wenn es sich um wahre Brüder und Schwestern handelt und sie verdorbene Dispositionen offenbaren, sollten wir sie mit Liebe behandeln und über die Wahrheit Gemeinschaft halten, um ihre Verfehlungen und verdorbenen Dispositionen zu lösen, damit sie sich nicht länger gegen Gott sträuben oder Verfehlungen begehen. Vielleicht werden ihre Probleme durch Hilfe gelöst. Wenn sie keine Hilfe annehmen, die Wahrheit nicht annehmen können, aber ihre Pflicht ausführen können und die Arbeit der Kirche nicht stören, dann sollte ihnen erlaubt werden, in der Kirche zu bleiben und ihre Pflicht zu tun. Wenn sie ihre Pflicht nicht richtig tun und weiterhin mit anderen kämpfen und intrigieren und eine Störung verursachen, dann sollten sie gemäß den Verwaltungsverordnungen des Hauses Gottes und den Grundsätzen des Hauses Gottes für die Behandlung von Menschen entfernt werden. Wären unsere Herzen dann nicht in Frieden? Das Haus Gottes hat Grundsätze und Wege für den Umgang mit faulen Äpfeln. Wie man diese Menschen erkennt und mit ihnen umgeht, wie man diese Menschen behandelt – für all das gibt es Grundsätze und Wege in Gottes Worten. Wenn die Menschen gemäß Gottes Worten praktizieren, wird es leicht und freudig gehandhabt werden, sie werden nicht das Gefühl haben, dass es eine schwierige Angelegenheit ist, ihre Herzen werden überhaupt nicht gestört sein, und es wird ganz natürlich gelöst werden. Wenn sie vor einigen Jahren auf solche Angelegenheiten gestoßen wären, hätten sie sie nicht überwinden können, hätten nicht gewusst, wie sie sie lösen sollten. Aber jetzt, mit einigen Jahren Lebenserfahrung, ist diese Angelegenheit für sie keine Schwierigkeit mehr; sie können sie lösen. Plötzlich stellen sie fest, dass ihre Größe zugenommen hat und sie sich wirklich verändert haben. Wie fühlen sich die meisten dieser Menschen dann? „Früher hatte ich immer das Gefühl, mein Kaliber sei schlecht, und ich habe mich oft gegen Gott aufgelehnt und mich gegen Ihn gesträubt, als wäre ich unrettbar. Wenn ich mich jetzt mit dieser Angelegenheit befasse, habe ich das Gefühl, keine Schwierigkeiten zu haben, dass ich Probleme lösen kann und Hoffnung habe.“ Welche Hoffnung? (Die Hoffnung, die Errettung zu erlangen.) Wenn du die Hoffnung siehst, die Errettung zu erlangen, siehst du dann Licht oder Dunkelheit vor dir? (Licht.) Das erfüllt jenen Spruch – das Licht winkt mir zu. Richtig? (Ja.) Wenn deine Größe dieses Niveau erreichen kann, wirst du wirklich spüren, dass das Praktizieren der Wahrheit tatsächlich kein Rufen von Parolen erfordert; es ist so einfach und freudig. Solange du Gottes Worte annimmst, solange du die Wahrheitsgrundsätze annimmst, die von Gott kommen, ist das Praktizieren der Wahrheit so einfach, und deine Größe nimmt zu, ohne dass du es bemerkst. Wenn du spürst, dass deine Größe zugenommen hat, dass du dich verändert hast, dass deine Jahre des Glaubens an Gott Früchte getragen haben und nicht umsonst waren, und wenn dann jemand anmaßende Worte spricht und sagt: „Was habe ich vom Glauben an Gott gewonnen? In den 20 Jahren, in denen ich an Gott geglaubt habe, habe ich nur gelitten und mich angestrengt; ich habe so viel aufgegeben und aufgewendet, aber keine einzige Segnung genossen – nur endlose Erschöpfung!“, wirst du ihn in deinem Herzen verachten: „Dieser Mensch hat kein Gewissen und spricht nur teuflische Worte! Nach seinem erbärmlichen Aussehen zu urteilen, hat er wirklich nichts gewonnen – alles, was er kann, ist, unvernünftig und hinderlich zu sein, und das Einzige, was er sagen kann, sind anmaßende Worte!“ Er sagt immer: „Was habe ich vom Glauben an Gott gewonnen?“ Was genau hoffst du also durch den Glauben an Gott zu gewinnen? Hoffst du, materielle Gnade und Segnungen zu erlangen, oder hoffst du, die Wahrheit zu gewinnen und die Errettung zu erlangen? Gläubige an Gott müssen einen dieser Wege wählen. Welchen Weg wirst du in deinem Glauben an Gott gehen, den des Strebens nach Gnade und Segnungen oder den des Strebens nach der Wahrheit? Wenn du ein Mensch bist, der nach der Wahrheit strebt, und du alle Wahrheiten, die du verstehst, in die Praxis umsetzt und sie zu deiner Realität machst, dann wirst du das ewige Leben erlangt haben, und nachdem du Gottes Werk in den letzten Tagen erfahren hast, wirst du nicht umsonst geglaubt haben. Wenn du dich nur darauf konzentrierst, Gnade zu genießen, aber nicht die Wahrheit und das Leben erlangst, und du dich über Gott beschwerst und sagst: „Was habe ich gewonnen?“, beweist das, dass du kein Mensch bist, der nach der Wahrheit strebt. Ganz gleich, wie viel Gnade du genießt, wenn du kein bisschen Wahrheit erlangt hast, dann ist dein Glaube überaus bemitleidenswert; es zeigt, dass du ein blinder Mensch bist. Jetzt drückt Gott die Wahrheit aus, um die Menschen mit Leben zu versorgen, und spricht jeden Tag neue Worte, so viele, dass die Menschen sie in Ewigkeit essen, trinken und genießen können. Es gibt zu viele Wahrheiten, die praktiziert werden sollten und in die eingetreten werden sollte; viele Wahrheiten können nicht einmal in einem ganzen Leben vollständig erfahren werden. Diejenigen, die seit vielen Jahren an Gott glauben und nach der Wahrheit streben, haben so viel und in solcher Fülle gewonnen. Aber wenn die Menschen nicht nach der Wahrheit streben, die Wahrheit nicht lieben und die Wahrheit nicht praktizieren, werden sie immer das Gefühl haben, nichts gewonnen zu haben. Diejenigen, die die Wahrheit genießen, fühlen sich von diesen Worten wirklich bis zum Überfließen erfüllt. Nun, sei es in Bezug auf die Wahrheit oder materielle Segnungen, was Gott den Menschen schenkt, ist reichlich; man kann sagen, dass das Haus Gottes ein Land ist, in dem Milch und Honig fließen. Die Worte Gottes, die in den Versammlungen gegessen und getrunken werden, sind so reichlich; Erfahrungszeugnisse, Filme, Hymnen, Tänze – alles ist da, in Fülle. Materielle Dinge – Nahrung, Kleidung und Gegenstände für den täglichen Gebrauch – sind ebenfalls reichlich vorhanden. Darüber hinaus ermöglichen das Schuften, das der große rote Drache leistet, den Gott eingerichtet hat, die Darbietungen von Antichristen und falschen Leitern und die Zurschaustellung verschiedener Arten von negativen Dingen vor den Menschen jeden Tag, dass die Menschen Lektionen lernen und ihr Urteilsvermögen wächst. Wenn du nicht eine ganze Lektion auf einmal lernen kannst, wird Gott weiterhin Umgebungen, Menschen, Ereignisse und Dinge für dich einrichten und sie erst entfernen, wenn du genug gelernt hast. Wenn du also Gottes Werk annehmen kannst, wenn du ein Mensch bist, der die Wahrheit liebt, nimmst du an einem üppigen Festmahl teil. Einige Jahre des Glaubens werden dir großen Fortschritt und echte Veränderung bringen. Gott hat Sein auserwähltes Volk in diesen Jahren persönlich gehütet, bewässert und geführt. Alle, die die Wahrheit annehmen können, können spüren, dass sie so viel gewonnen haben, und sie haben einige wahre Veränderungen erfahren. Insbesondere diejenigen, die ihre Pflicht in Vollzeit tun, haben sich noch mehr verändert. Du kannst spüren, dass der Weg immer heller wird, wenn man Gott folgt, und du wahren Glauben daran hast, die Errettung zu erlangen und in das Himmelreich einzutreten. Aber wenn du dich immer weigerst, die Wahrheit anzunehmen, und du in deinem Herzen nicht bereit bist, die Wahrheit zu praktizieren, wirst du nicht spüren können, dass du irgendeine Hoffnung auf Errettung hast. Du wirst die um dich herum immer wieder fragen: „Glaubst du, ich habe geistliches Verständnis?“ Wenn jemand sagt: „Du scheinst kein geistliches Verständnis zu haben“, wirst du denken: „Es ist aus, ich habe keine Hoffnung!“ Tatsächlich ist es nicht so, dass du keine Hoffnung hast; es ist so, dass du nicht nach der Wahrheit strebst. Wenn du die Wahrheit verstehst und auch die Wahrheit praktizieren kannst, wirst du allmählich geistliches Verständnis erlangen. Sobald du geistliches Verständnis hast, wirst du immer mehr Wahrheiten verstehen, und du wirst in der Lage sein, in jedem Aspekt einige Erfahrungszeugnisse zu teilen. Du wirst dich innerlich bereichert und sehr erfüllt fühlen und spüren, dass du durch das Folgen Gottes so viel gewonnen hast. Richtig? (Ja.) Wenn ein Mensch die Wahrheit nicht praktiziert oder sie nicht als sein Leben annimmt, wird er sich in seinem Herzen immer verloren und ziellos fühlen, ohne wahren Glauben. Er wird die Menschen um ihn herum immer fragen, ob er irgendeine Hoffnung hat, die Errettung zu erlangen. Einige fragen auch ständig andere, ob sie geistliches Verständnis haben, und denken, ob sie geistliches Verständnis haben oder nicht, zeige, ob sie Hoffnung haben. Sagt Mir, sind solche Menschen töricht? (Töricht.) Ob du geistliches Verständnis hast oder nicht, du solltest nach der Wahrheit streben – und nicht nur danach streben, sie zu verstehen, sondern auch danach streben, sie zu praktizieren. Sobald du die Wahrheit verstehen und die Wahrheit praktizieren kannst, wird es dann nicht Hoffnung geben, die Errettung zu erlangen? Ist das nicht so? (Doch.) Ihr solltet über dieses Problem nachdenken.

Das war alles für unsere heutige Gemeinschaft. Auf Wiedersehen!

7. September 2024

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