XI Klassische Worte über das Eintreten in die Wirklichkeit der Wahrheit

92. Das Wirken des Heiligen Geistes ändert sich von Tag zu Tag und steigt mit jedem Schritt höher empor; die Offenbarung von morgen ist sogar noch höher als die heutige und steigt Schritt für Schritt immer höher empor. So ist das Werk, durch welches Gott den Menschen vervollkommnet. Wenn der Mensch nicht Schritt halten kann, dann kann er jederzeit zurückgelassen werden. Wenn der Mensch kein folgsames Herz hat, dann kann er nicht bis zum Ende folgen. Das vorherige Zeitalter ist vorüber; dies ist ein neues Zeitalter. Und in einem neuen Zeitalter muss neues Werk verrichtet werden. Besonders im letzten Zeitalter, in welchem der Mensch vervollkommnet werden wird, wird Gott neues Werk immer schneller vollbringen. Daher wird es der Mensch ohne Gehorsam in seinem Herzen schwer finden, den Spuren Gottes zu folgen. Gott hält Sich nicht an irgendwelche Regeln, noch betrachtet Er irgendeinen Abschnitt Seines Werkes als unveränderlich. Vielmehr ist das Werk, das Er verrichtet, immer neuer und immer höher. Sein Werk wird mit jedem Schritt immer praktischer, mehr und mehr übereinstimmend mit den tatsächlichen Bedürfnissen des Menschen. Erst nachdem der Mensch diese Art Werk erfährt, kann er den endgültigen Wandel seiner Disposition erreichen. Das Wissen des Menschen über das Leben erreicht immer höhere Ebenen, und so erreicht gleichermaßen das Werk Gottes immer höhere Ebenen. Nur auf diese Weise kann der Mensch vervollkommnet werden und sich zu Gottes Verwendung eignen. Gott wirkt einerseits auf diese Weise, um den Vorstellungen des Menschen entgegenzuwirken und sie umzukehren und andererseits, um den Menschen in einen höheren und wirklicheren Zustand zu führen, in das höchste Reich des Gottesglaubens, sodass am Ende der Wille Gottes geschehen kann.

aus „Diejenigen, die Gott mit wahrem Herzen gehorchen, werden gewiss von Gott gewonnen werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

93. Das von Gott verrichtete Werk unterscheidet sich von Zeitabschnitt zu Zeitabschnitt. Wenn du in einer Phase großen Gehorsam zeigst, in der nächsten Phase jedoch weniger oder überhaupt keinen, dann wird Gott dich verlassen. Wenn du mit Gott Schritt hältst, während Er diese Stufe hinaufsteigt, dann musst du weiter Schritt halten, wenn Er die nächste hinaufsteigt. Erst dann bist du ein Mensch, der dem Heiligen Geist gehorsam ist. Da du an Gott glaubst, musst du in deinem Gehorsam konstant bleiben. Du kannst nicht einfach gehorchen, wenn es dir gefällt, und nicht gehorchen, wenn es dir nicht gefällt. Diese Art von Gehorsam findet bei Gott keinen Anklang. Wenn du nicht mit dem neuen Werk Schritt halten kannst, über das Ich Gemeinschaft halte, und weiter an den vorherigen Worten festhältst, wie kann es dann Fortschritte in deinem Leben geben? Gottes Werk soll dich durch Seine Worte versorgen. Wenn du gehorchst und Seine Worte annimmst, dann wird der Heilige Geist gewiss in dir wirken. Der Heilige Geist wirkt auf genau die gleiche Art und Weise, wie Ich rede. Tu das, was Ich gesagt habe, und der Heilige Geist wird sofort in dir wirken. Ich setze ein neues Licht frei, damit ihr es seht, und bringe euch in das Licht der Gegenwart. Wenn du dich in dieses Licht begibst, wird der Heilige Geist unverzüglich in dir wirken. Es gibt einige, die vielleicht aufsässig sind und sagen: „Ich werde einfach nicht ausführen, was Du sagst.“ Dann sage Ich dir, dass du nun am Ende des Weges angekommen bist, du bist ausgedörrt und hast kein Leben mehr. Daher ist es, während du den Wandel deiner Disposition erlebst, äußerst wichtig, mit dem gegenwärtigen Licht Schritt zu halten.

aus „Diejenigen, die Gott mit wahrem Herzen gehorchen, werden gewiss von Gott gewonnen werden“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

94. Wenn du folgst und das suchst, was immer der Heilige Geist sagt, bist du jemand, der Ihm gehorcht und auf diese Art und Weise wirst du in der Lage sein, eine Veränderung der Disposition zu erfahren. Die Disposition des Menschen ändert sich mit den gegenwärtigen Worten des Heiligen Geistes. Wenn du stets an deinen alten Erfahrungen und Regeln der Vergangenheit festhältst, wird sich deine Disposition nicht ändern. Wenn der Heilige Geist heute sprechen würde, um allen Menschen zu sagen, in ein Leben normaler Menschlichkeit einzutreten, du aber fortfährst, dich auf die Oberfläche zu konzentrieren und du bezüglich der Wirklichkeit verwirrt bist und sie nicht ernst nimmst, wirst du jemand sein, der nicht mit Seinem Werk Schritt hält und du wirst nicht jemand sein, der in den vom Heiligen Geist geleiteten Weg eingetreten ist. Ob sich deine Disposition ändern kann oder nicht, hängt davon ab, ob du in der Lage bist, mit den gegenwärtigen Worten des Heiligen Geistes Schritt zu halten und wirkliches Verständnis zu haben oder nicht. Dies unterscheidet sich von dem, was ihr zuvor verstanden habt.

aus „Diejenigen, deren Disposition sich geändert hat, sind diejenigen, die in die Wirklichkeit von Gottes Wort eingetreten sind“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

95. Wenn du mit alltäglichen Problemen konfrontiert wirst, wie solltest du die Autorität Gottes und Seine Souveränität erkennen und verstehen? Wenn du nicht weißt, wie diese Probleme zu verstehen, zu lösen und zu erfahren sind, welche Haltung solltest du dann einnehmen, um deine Absicht, deinen Wunsch und deine Wahrhaftigkeit, dich Gottes Souveränität und Anordnungen zu unterziehen zu zeigen? Zuerst musst du lernen zu warten; dann musst du lernen zu suchen und dann musst du lernen dich zu unterwerfen. „Warten“ bedeutet auf die Zeit Gottes warten, auf die Menschen, Ereignisse und Dinge, die Er für dich arrangiert hat warten, darauf warten, dass sich Sein Wille dir nach und nach offenbart. „Suchen“ bedeutet Gottes bedachte Absichten für dich durch Menschen, Ereignisse und Dinge zu beobachten und zu verstehen, die Er für dich vorgesehen hat, die Wahrheit durch sie zu verstehen, zu verstehen, was Menschen erfüllen müssen und die Wege verstehen, an die sie sich halten müssen, zu verstehen, welche Ergebnisse Gott in den Menschen zu erzielen beabsichtigt und welche Errungenschaften Er in ihnen zu erreichen beabsichtigt. „Unterwerfen“ bezieht sich natürlich darauf, die Menschen, Ereignisse und Dinge zu akzeptieren, die Gott orchestriert hat, Seine Souveränität zu akzeptieren und durch sie zu erfahren, wie der Schöpfer das Schicksal des Menschen diktiert, wie Er den Menschen mit Seinem Leben versorgt, wie Er die Wahrheit in den Menschen einarbeitet. Alle Dinge unter Gottes Anordnungen und Souveränität folgen Naturgesetzen und wenn du beschließt, Gott alles für dich arrangieren und diktieren zu lassen, solltest du lernen zu warten, solltest lernen zu suchen, solltest lernen dich zu unterwerfen. Das ist die Haltung, die jeder Mensch, der sich Gottes Autorität unterwerfen will, einnehmen muss, die grundlegende Qualität, die jeder Mensch besitzen muss, der Gottes Souveränität und Anordnungen annehmen will. Um eine solche Haltung einzunehmen und eine solche Qualität zu besitzen, müsst ihr härter arbeiten; und nur so könnt ihr in die wahre Wirklichkeit eintreten.

aus „Gott Selbst, der Einzigartige III“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

96. Es gibt ein oberstes Prinzip, wie der Herr der Schöpfung die Objekte der Schöpfung behandelt, und das ist auch das grundlegendste Prinzip. Wie Er die Objekte der Schöpfung behandelt, basiert vollständig auf Seinem Führungsplan und auf Seinen Anforderungen; Er muss niemanden konsultieren, noch braucht irgendwer Ihm zuzustimmen. Er tut, was immer Er tun muss, und Er behandelt die Menschen, wie auch immer Er sie behandeln muss, und was immer Er tut und wie auch immer Er die Menschen behandelt, alles stimmt mit den Prinzipien überein, den Prinzipien, nach denen der Herr der Schöpfung wirkt. Das Einzige, was die Objekte der Schöpfung tun sollten, ist sich fügen; sie sollten keine andere Wahl haben. Was zeigt das? Der Herr der Schöpfung wird immer der Herr der Schöpfung sein; Er hat die Macht und die Berechtigungen, jedes Objekt der Schöpfung zu orchestrieren und über es zu herrschen, wie es Ihm gefällt, und braucht dafür keinen Grund. Das ist Seine Vollmacht. Was ist mit den Objekten der Schöpfung? Nicht ein einziges Objekt der Schöpfung hat die Macht oder ist berechtigt dazu, darüber zu urteilen, wie der Schöpfer handeln sollte oder ob das, was Er tut, richtig oder falsch ist, noch sind irgendwelche Objekte der Schöpfung berechtigt sich auszusuchen, ob sie vom Herrn der Schöpfung beherrscht, orchestriert oder arrangiert werden sollen. Ebenso hat nicht ein einziges Objekt der Schöpfung die Berechtigung sich auszusuchen, wie der Herr der Schöpfung über sie herrscht und sie arrangiert. Das ist die höchste Wahrheit. Ganz gleich was der Herr der Schöpfung den Objekten der Schöpfung angetan hat und ganz gleich wie Er es getan hat, die Menschen, die Er schuf, sollten nur eines tun: Suchen, sich fügen, erkennen und diese Tatsache akzeptieren, die vom Herrn der Schöpfung in Kraft gesetzt wurde. Das Endresultat wird sein, dass der Herr der Schöpfung seinen Führungsplan vollbracht und Sein Werk vollendet haben wird, was dazu führt, dass Sein Führungsplan ungehindert voranschreitet; währenddessen werden die Objekte der Schöpfung, weil sie die Herrschaft und Arrangements des Schöpfers akzeptiert haben und sich Seiner Herrschaft und Seinen Arrangements unterworfen haben, die Wahrheit gewonnen, den Willen des Schöpfers verstanden und Seine Disposition erkannt haben.

aus „Nur indem du die Wahrheit suchst, kannst du Gottes gute Taten erkennen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

97. Als Noah tat, wie Gott ihm befahl, wusste er nicht, was Gottes Absichten waren. Er wusste nicht, was Gott erreichen wollte. Gott hatte ihm nur einen Befehl gegeben, ihn angewiesen, etwas zu tun, aber ohne viel Erklärung, und er ging voran und tat es. Er versuchte nicht, die Absichten Gottes im Privaten herauszufinden, noch hat er versucht, Gott zu widerstehen, oder ein geteiltes Herz gehabt. Er ging einfach und tat es dementsprechend mit einem reinen und einfachen Herzen. Was auch immer Gott ihn tun ließ, er tat es und gehorchte und Hören auf das Wort Gottes war seine Überzeugung, um die Dinge zu tun. So unkompliziert und einfach behandelte er das, was Gott ihm anvertraute. Sein Wesen – das Wesen seiner Handlungen – war Gehorsam, keine zweite Mutmaßung, kein Widerstand und darüber hinaus, kein Gedanke an seine eigenen persönlichen Interessen und seine Gewinne und Verluste. Wenn Gott sagte, Er würde die Welt mit einer Flut zerstören, fragte er sich nicht, wann es geschehen würde oder versuchte, den Grund dafür herauszufinden, und er hat Gott sicherlich nicht gefragt, wie Er die Welt zerstören würde. Er tat einfach das, was Gott ihm aufgetragen hatte. Wie Gott wollte, dass es gemacht wurde und womit es gemacht wurde, er tat genau das, was Gott forderte und fing sofort danach damit an. Er handelte nach Gottes Anweisungen, mit einer Haltung, Gott zufriedenstellen zu wollen. Tat er es, um sich zu helfen, der Katastrophe zu entkommen? Nein. Hat er Gott gefragt, wie lange es noch dauert, bevor die Welt zerstört werden würde? Er tat es nicht. Hat er Gott gefragt oder hat er gewusst, wie lange es dauern würde, die Arche zu bauen? Er wusste auch das nicht. Er gehorchte einfach, hörte zu und tat es entsprechend.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

98. Hiob sprach nicht vom Handel mit Gott und stellte keine Anforderungen oder Ansprüche an Gott. Sein Lobpreis des Namens Gottes war wegen der großen Kraft und Autorität Gottes in der Herrschaft über alle Dinge, und war nicht davon abhängig, ob er Segen erhielt oder von Unglück heimgesucht wurde. Er glaubte, dass Gottes Macht und Autorität sich nicht ändern werden, unabhängig davon, ob Gott die Menschen segnet oder ein Unglück über sie bringt, und somit, unabhängig von den Umständen eines Menschen, Gottes Name gelobt werden sollte. Dass der Mensch von Gott gesegnet wird, liegt an der Souveränität Gottes, und wenn dem Menschen Unglück widerfährt, so liegt es auch an Gottes Souveränität. Gottes Kraft und Autorität beherrschen und ordnen alles am Menschen; die Launen des menschlichen Glücks sind die Manifestation der Kraft und Autorität Gottes, und unabhängig vom Standpunkt eines Menschen, sollte Gottes Name gelobt werden. Dies ist, was Hiob während den Jahren seines Lebens erfuhr und kennenlernte. Alle Gedanken und Handlungen Hiobs erreichten Gottes Ohren und kamen vor Gott an und wurden von Gott als wichtig erachtet. Gott schätzte diese Kenntnis von Hiob und schätzte an Hiob, ein solches Herz zu haben. Dieses Herz erwartete Gottes Gebot immer und überall, und ungeachtet der Zeit oder des Ortes, begrüßte es was auch immer ihm widerfuhr. Hiob stellte keine Anforderungen an Gott. Was er von sich selbst verlangte, war, auf alle Anordnungen, die von Gott kamen, zu warten, sie zu akzeptieren, sich ihnen zu stellen und sie zu befolgen; Hiob glaubte, dies sei seine Pflicht, und es war genau das, was von Gott gewünscht war.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst II“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

99. Während Gottes Zeit im Fleisch ist der Gehorsam, den Er von den Menschen verlangt, nicht das, was die Menschen sich vorstellen – nicht zu urteilen oder sich zu widersetzen. Vielmehr verlangt Er, dass die Menschen Seine Worte zu ihrem Lebensgrundsatz machen und zur Grundlage ihres Überlebens, dass sie den Kern Seiner Worte absolut in die Praxis umsetzen und dass sie absolut Seinen Willen zufriedenstellen. Ein Aspekt der Anforderung an die Menschen, dem Mensch gewordenen Gott zu gehorchen, bezieht sich darauf, dass man Seine Worte in die Praxis umsetzt, und ein weiterer Aspekt bezieht sich darauf, dass man in der Lage ist, Seiner Normalität und Seinem praktischen Wesen zu gehorchen. Diese müssen beide bedingungslos sein. Diejenigen, die diese beiden Aspekte erreichen können, sind all jene, die ein Herz von echter Liebe für Gott haben. Sie sind alle Menschen, die von Gott erlangt worden sind, und sie alle lieben Gott so, wie sie ihr eigenes Leben lieben.

aus „Die Menschen, die Gottes praktischem Wesen absolut gehorsam sein können, sind diejenigen, die Gott wahrlich lieben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

100. Ein überwältigendes Zeugnis für Gott abzulegen, hängt hauptsächlich damit zusammen, ob du ein Verständnis von dem praktischen Gott hast oder nicht und ob du in der Lage bist, vor dieser Person, die nicht nur gewöhnlich ist, sondern normal, gehorsam zu sein und sogar bis zum Tode zu gehorchen oder nicht. Wenn du wahrhaft ein Zeugnis ablegst für Gott durch diesen Gehorsam, bedeutet dies, dass du von Gott erlangt worden bist. Bis zum Tode gehorsam sein können und ohne Klagen vor Ihm sein, nicht urteilen, nicht verleumden, keine Vorstellungen haben und keinerlei anderslautende Absichten haben – auf diese Weise wird Gott Herrlichkeit erlangen. Gehorsam vor einer normalen Person, auf die der Mensch herabsieht, und bis zum Tode gehorsam sein können ohne irgendwelche Vorstellungen – das ist wahres Zeugnis. Die Wirklichkeit, in die Gott die Menschen einzutreten verlangt, ist, dass du imstande bist, Seinen Worten zu gehorchen, imstande, Seine Worte in die Praxis umzusetzen, imstande, dich vor dem praktischen Gott zu verbeugen und deine eigene Verdorbenheit zu kennen, imstande, dein Herz vor Ihm zu öffnen und am Ende von Ihm durch diese Seine Worte erlangt zu werden. Gott gewinnt Herrlichkeit, wenn diese Worte dich erobern und dich Ihm vollends gehorsam machen; dadurch beschämt Er Satan und vollendet Sein Werk. Wenn du keinerlei Vorstellungen von dem praktischen Wesen des Mensch gewordenen Gottes hast, das heißt, wenn du in dieser Prüfung standhältst, dann legst du ein gutes Zeugnis ab. Wenn ein Tag kommt, an dem du volles Verständnis von dem praktischen Gott hast und du bis zum Tode gehorchen kannst wie Petrus, wirst du von Gott erlangt werden und von Ihm vervollkommnet werden. Was Gott tut, das nicht deinen Vorstellungen entspricht, ist eine Prüfung für dich. Wenn es deinen Vorstellungen entspräche, würde es von dir nicht verlangen, zu leiden oder geläutert zu werden. Weil Sein Werk so praktisch ist und weil es nicht deinen Vorstellungen entspricht, erfordert es, dass du deine Vorstellungen loslässt. Deshalb ist es eine Prüfung für dich. Es liegt an Gottes praktischem Wesen, dass sich alle Menschen inmitten von Prüfungen befinden; Sein Werk ist praktisch, nicht übernatürlich. Indem du Seine praktischen Worte vollends verstehst, Seine praktischen Kundgebungen ohne etwaige Vorstellungen, und du imstande bist, Ihn wirklich umso mehr zu lieben, je praktischer Sein Werk ist, wirst du von Ihm erlangt werden. Die Gruppe von Menschen, die Gott erlangen wird, besteht aus denjenigen, die Gott kennen, das heißt, die Sein praktisches Wesen kennen, und erst recht sind es diejenigen, die in der Lage sind, Gottes praktischem Werk zu gehorchen.

aus „Die Menschen, die Gottes praktischem Wesen absolut gehorsam sein können, sind diejenigen, die Gott wahrlich lieben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

101. Die Gruppe von Menschen, die der Mensch Gott heute gewinnen will, sind diejenigen, die sich Seinem Willen fügen. Die Menschen müssen nur Seinem Werk gehorchen, sich nicht immer mit den Ideen von Gott im Himmel befassen, in Vagheit leben oder Gott im Fleisch die Dinge schwer machen. Diejenigen, die Ihm gehorchen können, sind jene, die Seinen Worten absolut zuhören und Seinen Vorkehrungen gehorchen. Diese Menschen achten überhaupt nicht darauf, wie Gott im Himmel wirklich ist, oder welche Art von Werk Gott im Himmel gerade an der Menschheit vollbringt, sondern sie geben ihre Herzen ganz Gott auf Erden, und sie legen ihr gesamtes Sein vor Ihm hin. Nie bedenken sie ihre eigene Sicherheit, und nie machen sie viel Aufhebens um die Normalität und das praktische Wesen von Gott im Fleisch. Diejenigen, die Gott im Fleisch gehorchen, können von Ihm vervollkommnet werden. Diejenigen, die an Gott im Himmel glauben, werden nichts erlangen. Das liegt daran, dass es nicht Gott im Himmel ist, sondern es ist Gott auf Erden, der den Menschen die Verheißungen und Segnungen zuteilwerden lässt. Die Menschen sollten nicht immer Gott im Himmel verherrlichen und Gott auf Erden als einen durchschnittlichen Menschen ansehen. Das ist unfair. Gott im Himmel ist groß und wundervoll mit herrlicher Weisheit, aber dies existiert überhaupt nicht. Gott auf Erden ist recht durchschnittlich und unbedeutend; Er ist außerdem recht normal. Er hat keinen außergewöhnlichen Verstand oder weltbewegende Darbietungen. Er wirkt nur und spricht auf eine sehr normale und praktische Weise. Obwohl Er nicht durch Donner redet oder den Wind und den Regen herbeiruft, ist Er wahrlich die Menschwerdung von Gott im Himmel, und Er ist wahrlich der Gott, der unter Menschen lebt. Die Menschen dürfen nicht den einen verherrlichen, den sie verstehen können und der ihren eigenen Vorstellungen als Gott entspricht, oder den Einen sehen, den sie nicht akzeptieren können und sich absolut nicht als gering vorstellen können. All dies ist die Aufsässigkeit der Menschen; es ist alles die Ursache des Widerstandes der Menschheit gegen Gott.

aus „Die Menschen, die Gottes praktischem Wesen absolut gehorsam sein können, sind diejenigen, die Gott wahrlich lieben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

102. Beim Beurteilen, ob Menschen Gott gehorchen können oder nicht, ist das Wichtigste, auf das man schauen muss, zu prüfen, ob sie etwas Extravagantes von Gott wünschen und ob sie andere Absichten haben oder nicht. Wenn Menschen immer Forderungen an Gott stellen, beweist dies, dass sie Ihm nicht gehorcht haben. Was auch immer mit euch geschieht, wenn ihr es nicht von Gott bekommen könnt, nicht nach der Wahrheit suchen könnt, immer aus eurer eigenen subjektiven Argumentation heraus sprecht und immer das Gefühl habt, nur ihr hättet recht, und sogar noch immer fähig seid, an Gott zu zweifeln, dann werdet ihr in Schwierigkeiten sein. Solche Menschen sind am arrogantesten und ungehorsamsten gegenüber Gott. Menschen, die immer Forderungen an Gott stellen, können Ihm niemals wirklich gehorchen. Wenn ihr Forderungen an Gott stellt, beweist dies, dass ihr ein Geschäft mit Gott macht, dass ihr eure eigenen Gedanken wählt und nach euren eigenen Gedanken handelt. Hierin verratet ihr Gott und seid ohne Gehorsam. Es hat keinen Sinn, Forderungen an Gott zu stellen; wenn ihr wirklich glaubt, dass Er Gott ist, werdet ihr es nicht wagen, Forderungen an Ihn zu stellen, und ihr werdet nicht qualifiziert sein, Forderungen an Ihn zu stellen, ob sie vernünftig sind oder nicht. Wenn ihr wahren Glauben habt und glaubt, dass Er Gott ist, werdet ihr keine andere Wahl haben, als Ihn anzubeten und Ihm zu gehorchen. Die Menschen haben heute nicht nur eine Wahl, sondern fordern sogar, dass Gott im Einklang mit ihren eigenen Gedanken handelt, sie wählen ihre eigenen Gedanken und bitten, dass Gott im Einklang mit ihnen handelt, statt von sich zu verlangen, im Einklang mit Gottes Absicht zu handeln. Somit gibt es in ihnen keinen wahren Glauben noch das Wesentliche, was in diesem Glauben enthalten ist. Wenn du in der Lage bist, weniger Ansprüche an Gott stellen, werden dein wahrer Glaube und dein Gehorsam zunehmen, und auch dein Verstand wird relativ normal werden.

aus „Menschen stellen zu viele Forderungen an Gott“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

103. All jene, die in ihrem Glauben keinen Gehorsam gegenüber Gott suchen, widersetzen sich Gott. Gott verlangt, dass die Menschen nach der Wahrheit suchen, dass sie nach den Worten Gottes dürsten und die Worte Gottes essen und trinken und sie in die Tat umsetzen, damit sie Gehorsam gegenüber Gott erlangen können. Wenn deine Beweggründe wirklich diese sind, dann wird Gott dich sicherlich erheben und wird dir gegenüber sicherlich gnädig sein. Niemand kann das bezweifeln und niemand kann es ändern. Wenn deine Beweggründe nicht im Gehorsam zu Gott begründet sind und du andere Ziele hast, dann wird alles was du sagst und tust – deine Gebete vor Gott und sogar jede deiner Handlungen – im Gegensatz zu Gott sein. Du sprichst vielleicht leise und bist sanftmütig, jede deiner Handlungen und jeder Ausdruck von dir sieht vielleicht richtig aus, du magst wie jemand erscheinen, der gehorcht, aber wenn es um deine Beweggründe und deine Ansichten über den Glauben an Gott geht, ist alles was du tust im Gegensatz zu Gott und böse. Menschen, die gehorsam wie Schafe erscheinen, aber deren Herzen böse Absichten beherbergen, sind Wölfe im Schafspelz, sie beleidigen Gott direkt, und Gott wird keinen einzigen von ihnen verschonen. Der Heilige Geist wird jeden von ihnen offenbaren, damit alle sehen können, dass jeder von denen, die heuchlerisch sind, sicherlich vom Heiligen Geist verachtet und abgelehnt werden wird. Mach dir keine Sorgen: Gott wird Sich mit jedem von ihnen der Reihe nach befassen und ihn beseitigen.

aus „In deinem Glauben an Gott solltest du Gott gehorchen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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