XI Klassische Worte über das Eintreten in die Wirklichkeit der Wahrheit

104. Da wir ein Teil der Menschheit und gläubige Christen sind, ist es die Verantwortung und Pflicht von uns allen, unseren Geist und Leib zu opfern, damit Gottes Auftrag erfüllt wird. Denn unser komplettes Wesen kam von Gott und existiert dank Gottes Souveränität. Wenn unser Geist und unser Leib weder Gottes Auftrag, noch der gerechten Sache der Menschheit dienen, dann werden unsere Seelen derer unwürdig sein, die für Gottes Auftrag gepeinigt wurden, und noch unwürdiger werden sie im Angesicht Gottes sein, der uns alles zur Verfügung gestellt hat.

aus „Gott leitet das Schicksal der gesamten Menschheit“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

105. Wie du mit Gottes Auftrag umgehst, ist eine sehr ernsthafte Angelegenheit! Wenn du nicht erfüllen kannst, was Gott dir anvertraut, dann eignest du dich nicht dazu, in Seiner Gegenwart zu leben, und solltest bestraft werden. Für die Menschen ist es das Gesetz des Himmels und das Prinzip der Erde, abzuschließen, was Gott ihnen anvertraut; das ist ihre höchste Verantwortung des Menschen, genauso wichtig wie ihr Leben. Wenn du Gottes Auftrag nicht ernst nimmst, dann betrügst du Gott auf die schwerwiegendste Art und Weise; dies ist beklagenswerter als Judas und lässt dich Verfluchung verdienen. Die Menschen müssen ein tiefes Verständnis dafür erreichen, wie sie das betrachten, was Gott ihnen anvertraut, und sie müssen zumindest verstehen, dass Gott die Menschheit beauftragt: Dies ist eine Erhöhung und eine besondere Gunst von Gott, eine äußerst glorreiche Sache. Alles andere kann aufgegeben werden – selbst wenn jemand sein Leben opfern muss, muss er trotzdem Gottes Auftrag erfüllen.

aus „Wie man die Natur des Menschen kennt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

106. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und ob er gesegnet oder verflucht ist. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine Pflicht und Schuldigkeit und sollte nicht von Belohnung, Bedingungen oder Gründen abhängen. Nur dann ist es das Tun seiner Pflicht. Ein Mensch, der gesegnet ist, genießt Güte, nachdem er nach dem Urteil vollkommen gemacht worden ist. Ein Mensch, der verflucht ist, erfährt Bestrafung, wenn seine Veranlagung nach Züchtigung und Urteil unverändert bleibt; das heißt, er wurde nicht vollkommen gemacht. Als ein erschaffenes Wesen sollte der Mensch seine Pflicht erfüllen, tun, was er tun sollte, und tun, was er tun kann; ungeachtet dessen, ob er gesegnet oder verflucht werden wird. Dies ist die grundlegendste Voraussetzung für den Menschen, als einer, der nach Gott sucht. Du solltest deine Pflicht nicht tun, nur um gesegnet zu werden, und du solltest keine Handlung verweigern, aus Angst, verflucht zu werden. Lasst Mich euch das Eine sagen: Wenn der Mensch fähig ist, seine Pflicht zu tun, dann bedeutet das, dass er ausführt, was er tun sollte. Wenn der Mensch unfähig ist, seine Pflicht zu tun, zeigt es die Aufsässigkeit des Menschen. Der Mensch wird immer durch den Prozess seiner Pflichterfüllung allmählich geändert, und durch diesen Prozess demonstriert er seine Treue. Je mehr du von daher imstande bist, deine Pflicht zu tun, umso mehr Wahrheiten wirst du erhalten, und auch dein Ausdruck wird wirklicher werden. Diejenigen, die nur so tun, als ob sie ihre Pflicht tun, und die Wahrheit nicht suchen, werden am Ende beseitigt werden, denn solche Menschen tun nicht ihre Pflicht, wenn sie die Wahrheit praktizieren, und praktizieren in der Erfüllung ihrer Pflicht nicht die Wahrheit. Solche Menschen bleiben unverändert und werden verflucht werden. Ihre Ausdrücke sind nicht nur unrein, sondern das, was sie ausdrücken, ist reine Boshaftigkeit.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

107. Jeder, der an Gott glaubt, sollte Seinen Willen verstehen. Nur diejenigen, die ihre Pflichten ordnungsgemäß erfüllen, können Gott zufriedenstellen, und nur wenn sie die Aufgaben erfüllen, mit denen Er sie betraut, wird ihre Pflichterfüllung den Anforderungen entsprechen. Wenn die Menschen bei der Vollendung einer Aufgabe nicht die Wahrheit in die Praxis umsetzen oder nach der Wahrheit streben, wenn sie nicht ihr Herz der Wahrheit widmen, das heißt, wenn sie ihr Hirn bloß zum Erinnern benutzen, ihre Hände bloß zum Handeln benutzen und ihre Beine bloß zum Laufen benutzen, dann haben sie Gottes Auftrag nicht wahrhaftig erfüllt. Es gibt Maßstäbe für die Erfüllung von Gottes Auftrag. Was sind die Maßstäbe? Der Herr Jesus sagte: „Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.“ Gott zu lieben ist ein Aspekt dessen, was Gott von den Menschen verlangt. Wenn Gott den Menschen einen Auftrag gibt, wenn sie ihre Pflicht aus ihrem Glauben heraus ausführen, sind die Maßstäbe, die Er von ihnen verlangt, genau genommen folgende: von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften. Wenn du präsent bist, dein Herz aber nicht, wenn du mit deinem Kopf über Aufgaben nachdenkst und sie dir einprägst, sie aber nicht von Herzen tust, und wenn du Dinge unter Verwendung deiner eigenen Fähigkeiten erreichst, ist das dann die Erfüllung von Gottes Auftrag? Welcher Maßstab muss also erreicht werden, um deine Pflicht ordnungsgemäß auszuführen und das zu vollenden, was Gott dir anvertraut hat, und um deine Pflicht loyal auszuüben? Er ist, deine Pflicht von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte, von allen deinen Kräften zu. Wenn du kein Herz hast, das Gott liebt, wird der Versuch, deine Pflicht ordnungsgemäß zu erfüllen, fehlschlagen. Wenn deine Liebe zu Gott stärker und aufrichtiger wird, wirst du auf natürliche Weise imstande sein, deine Pflicht von ganzem Herzen auszuführen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.

aus „Genau das, wonach die Menschen gelebt haben“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

108. Ganz gleich was du tust, du solltest zunächst verstehen, warum du es tust, welche Absicht dich dazu leitet, es zu tun, welche Bedeutung es hat, wenn du es tust, was die Natur der Angelegenheit ist, und ob das, was du tust, etwas Positives ist oder etwas Negatives. All das musst du klar verstehen; das ist durchaus notwendig, um prinzipientreu handeln zu können. Wenn du etwas tust, um deine Pflicht zu erfüllen, dann solltest du überlegen: Wie soll ich es tun? Wie erfülle ich meine Pflicht gut und nicht nur oberflächlich? Du solltest dich Gott in dieser Sache nähern. Sich Gott zu nähern bedeutet die Wahrheit in dieser Sache zu suchen, den Weg zum Praktizieren zu suchen, den Willen Gottes zu suchen und danach zu suchen, wie man Gott zufriedenzustellt. So näherst du dich Gott in allem, was du tust. Dazu gehört nicht, eine religiöse Zeremonie abzuhalten oder eine nach außen gerichtete Handlung auszuführen; es dient dazu, in Übereinstimmung mit der Wahrheit zu praktizieren, nachdem du Gottes Willen gesucht hat. Wenn du immer „Danke, Gott“ sagst, wenn du nichts getan hast, dann aber, wenn du etwas tust, so weitermachst, wie du willst, dann ist diese Art von Dank nur eine nach außen gerichtete Handlung. Wenn du deine Pflicht erfüllst oder an etwas arbeitest, solltest du stets denken: Wie erfülle ich diese Pflicht? Was ist Gottes Absicht? Nähere dich Gott durch das, was du tust; indem du das tust, suchst du sowohl die Prinzipien und die Wahrheit hinter deinem Handeln als auch Gottes Absicht und wirst in allem, was du tust, nicht von Gott abweichen. Nur ein solcher Mensch glaubt wahrhaft an Gott.

aus „Gottes Willen zu suchen, ist um das Praktizieren der Wahrheit willen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

109. Ganz gleich, welche Pflicht du erfüllst, du musst immer versuchen, Gottes Willen zu erfassen, und verstehen, was Seine Anforderungen bezüglich deiner Pflicht sind. Nur dann wirst du imstande sein, Angelegenheiten prinzipientreu zu handhaben. Bei der Ausführung deiner Pflichten kannst du dich absolut nicht nach deinen persönlichen Vorlieben richten, nur das tun, was du tun möchtest, was du gerne und bequem tun würdest oder was dich gut aussehen lassen würde. Wenn du Gott gewaltsam deine persönlichen Vorlieben aufzwingst oder sie so praktizierst, als wären sie die Wahrheit, sie betrachtest, als wären sie die Prinzipien der Wahrheit, dann ist das nicht die Erfüllung deiner Pflicht, und die Ausführung deiner Pflicht auf diese Weise, wird sie Gott nicht in Erinnerung bleiben. Manche Menschen verstehen die Wahrheit nicht, und sie wissen nicht, was es bedeutet, ihre Pflichten zu erfüllen. Sie haben das Gefühl, dass die Erledigung ihrer Pflichten den Anforderungen genügt, da sie ihr Herzblut und ihre ganze Mühe hineingesteckt und gelitten haben, weil sie dem Fleisch entsagten – warum dann ist Gott immer unzufrieden? Wo haben diese Menschen etwas falsch gemacht? Ihr Fehler war, nicht Gottes Anforderungen herauszufinden und stattdessen nach ihren eigenen Vorsätzen zu handeln; sie betrachten ihre eigenen Wünsche, Vorlieben und die eigenen Motive als die Wahrheit und sie behandelten sie, als seien sie Gottes Vorlieben, als erfüllten sie Seine Maßstäbe und Anforderungen. Sie sahen, was sie für richtig, gut und schön hielten, als die Wahrheit an; das ist ein Irrtum. Obwohl du vielleicht denkst, etwas ist richtig, musst du dennoch die Prinzipien suchen und sehen, ob das, was du denkst, Gottes Anforderungen erfüllt. Wenn es tatsächlich im Widerspruch zu Seinen Anforderungen steht, ist es falsche, selbst wenn du denkst, dass es richtig ist, denn das ist ein menschlicher Gedanke und du musst ihn verwerfen. Was ist Pflicht? Es ist ein von Gott anvertrauter Auftrag. Wie solltest du also deine Pflicht erfüllen? Indem du im Einklang mit Gottes Anforderungen und Maßstäben handelst und indem du dein Verhalten auf Grundlage der Prinzipien der Wahrheit statt menschlicher subjektiver Wünsche gründest. Auf diese Weise wird die Erfüllung deiner Pflichten dem vorgegebenen Maßstab entsprechen.

aus „Nur wenn du nach den Prinzipien der Wahrheit suchst, kannst du deine Pflicht gut ausführen“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

110. Für jeden von euch, die ihr eure Pflicht tut, gilt das Folgende: Ganz gleich, wie tiefgründig du die Wahrheit verstehst, wenn du in die Wirklichkeit der Wahrheit eintreten willst, dann besteht die einfachste Art des Praktizierens darin, bei allem, was du tust, an die Interessen von Gottes Haus zu denken und deine selbstsüchtigen Wünsche, deine individuellen Absichten, Motive und deinen Stolz loszulassen. Stelle die Interessen von Gottes Haus an erste Stelle – das ist das Mindeste, was du tun solltest. Wenn ein Mensch bei der Ausübung seiner Pflicht nicht einmal so viel tun kann, wie kann man dann von ihm sagen, dass er seine Pflicht ausübt? Dies bedeutet nicht, seine Pflicht auszuüben. Du solltest zuerst die Interessen von Gottes Haus berücksichtigen, Gottes eigene Interessen berücksichtigen und Sein Werk berücksichtigen und diese Erwägungen an allererste Stelle setzen; erst danach solltest du darüber nachdenken, wie solide dein Status ist oder wie andere dich sehen. Habt ihr nicht das Gefühl, dass es ein wenig einfacher wird, wenn ihr es in diese Schritte aufteilt und ein paar Kompromisse eingeht? Wenn du das eine Zeitlang tust, wirst du schließlich fühlen, dass es keine schwierige Sache ist, Gott zufrieden zu stellen. Wenn du darüber hinaus deinen Verantwortlichkeiten nachkommen, deine Pflichten und Aufgaben erfüllen, von deinen selbstsüchtigen Wünschen ablassen, deine eigenen Absichten und Motive vergessen, dir die Gottes Willen zu eigen machen und Seine Interessen und Sein Haus an die erste Stelle stellen kannst, dann wirst du nach einer Weile dieser Art von Erfahrung spüren, dass es eine gute Art zu leben ist: Geradlinigkeit und Ehrlichkeit sind die wahren Lebensprinzipien, ohne eine niederträchtige Person oder ein Nichtsnutz zu sein, und gerecht und ehrbar zu leben, anstatt engstirnig oder gemein zu sein. Du wirst spüren, dass ein Mensch so leben und handeln sollte.

aus „Du kannst Wahrheit erlangen, nachdem du dein aufrichtiges Herz Gott übergeben hast“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

111. Wenn du ganz darin aufgehen willst, in allem, was du tust, Gottes Willen zu erwidern, dann reicht es nicht, eine Pflicht ausüben; du musst jeden Auftrag annehmen, den Gott dir beschert. Ob er deinem Geschmack entspricht oder nicht, zu deinen Interessen zählt oder nicht, ob es etwas ist, woran du keinen Gefallen findest oder was du nie zuvor getan hast, oder ob es etwas Schwieriges ist, du sollst ihn trotzdem annehmen und dich fügen. Du musst ihn nicht nur annehmen, sondern du musst proaktiv mitwirken, etwas darüber erfahren und Zutritt haben. Selbst wenn du leidest und nicht herausstechen und glänzen konntest, musst du dich der Aufgabe dennoch mit Hingabe widmen. Du musst sie als deine Pflicht erachten, die es zu erfüllen gilt; nicht als persönliche Angelegenheit, sondern als deine Pflicht. Was sollten die Menschen unter ihren Pflichten verstehen? Wenn der Schöpfer – Gott – jemandem eine Aufgabe zu tun gibt – an diesem Punkt entsteht die Pflicht dieser Person. Die Aufgaben, die Gott dir gibt, die Aufträge, die Gott dir gibt – das sind deine Pflichten. Wenn du sie als deine Ziele verfolgst und du wahrhaft ein Herz besitzt, das Gott liebt, wirst du dich dann Gottes Auftrag verweigern? (Nein.) Es geht nicht darum, ob du kannst oder nicht; es geht darum, dass du ihn nicht verweigern solltest. Du solltest ihn annehmen, nicht wahr? Dies ist der Weg der Praxis. Was ist der Weg der Praxis? (In allen Dingen ganz und gar ergeben zu sein.) Sei in allen Dingen ergeben, um Gottes Willen zu erwidern. Was ist hier der Kern der Sache? Er ist „in allen Dingen“. „Alle Dinge” bedeutet nicht unbedingt Dinge, die dir gefallen oder in denen du gut bist, geschweige denn Dinge, mit denen du vertraut bist. Manchmal wirst du lernen müssen, manchmal wirst du auf Schwierigkeiten stoßen, und manchmal musst du leiden. Unabhängig davon jedoch, um welche Aufgabe es sich handelt, musst du sie, solange sie von Gott erteilt wird, von Ihm annehmen, sie als deine Pflicht erachten, dich ihrer Erfüllung widmen und Gottes Willen zu erwidern: Das ist der Weg des Praktizierens.

aus „Nur indem man ein ehrlicher Mensch ist, kann man wahrhaft glücklich sein“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

112. Ihr solltet eure eigene Pflicht mit offenen und aufrichtigen Herzen zum Besten eurer Fähigkeiten erfüllen, und bereit sein alles zu tun, was dafür nötig ist. Wie ihr gesagt habt, wenn der Tag kommt, wird Gott niemanden misshandeln, der für Ihn gelitten oder einen Preis bezahlt hat. Es lohnt sich, an diese Art von Überzeugung festzuhalten, und ihr solltet es nie vergessen. Nur so kann Ich, was euch betrifft, beruhigt sein. Ansonsten werde Ich niemals in der Lage sein, Mich, was euch betrifft, beruhigt zu fühlen, und Ihr werdet für immer die Objekte Meiner Abneigung sein. Wenn ihr alle eurem Gewissen folgen könnt und euer Alles für Mich geben könnt, und keine Mühe für Mein Werk scheut, und ein Leben voller Bemühungen Meiner Arbeit des Evangeliums widmet, wird dann nicht Mein Herz oft aus Freude über euch springen? Werde Ich dann nicht gänzlich beruhigt sein können, was euch betrifft?

aus „Über das Ziel“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

113. Nun werde ich euch etwas über ein Prinzip des Praktizierens erzählen: Ganz gleich, was dir begegnet, ob es etwas ist, das dich erprobt und dich prüft, oder eine Situation, in der man sich mit dir befasst, und ganz gleich, wie andere dich behandeln, zuerst musst du diese Sache beiseite legen und vor Gott beten. Du musst zum Geist zurückkehren, die Harmonie in deinem Geist wiederherstellen und deinen Zustand wieder in Ordnung bringen. Das ist das Erste, was geklärt werden sollte: „Ganz gleich, wie groß diese Sache ist, ob der Himmel herabfällt oder es Messer herniederregnet, ich muss meine Pflicht gut erfüllen; solange ich atme, kann ich meine Pflicht nicht aufgeben.“ Wie kannst du dann also deine Pflicht gut erfüllen? Nicht, indem du einfach so tust als ob, noch, indem du körperlich anwesend bist, aber im Geiste abwesend. Du musst mit ganzem Herzen an die Erfüllung deiner Pflicht gehen. Ganz gleich, wie groß das Problem, vor dem du stehst, ist, du musst es beiseitelegen und zu Gott zurückkehren und sehen, wie du deine Pflicht gut erfüllst zu Gottes Zufriedenheit. Du solltest überlegen: „Heute bin ich auf dieses Problem gestoßen, was soll ich tun, um meine Pflicht zu erfüllen? Früher habe ich Dinge nur oberflächlich erledigt, aber heute muss ich meine Herangehensweise ändern und danach streben, es besser zu machen, sodass es völlig fehlerfrei ist. Das Entscheidende ist, dass ich Gott nicht enttäuschen darf; ich muss Ihn beruhigen und Ihn sehen lassen, dass ich, während ich meiner Pflicht nachgehe, mich nicht nur gut benehme und gehorche, sondern auch ergeben bin.“ Wenn du auf diese Weise praktizierst und deine Anstrengungen darauf verwendest, wird deine Pflicht nicht beeinträchtigt, und du wirst sie gut ausführen können. Und während du weiter betest und Korrekturen vornimmst, wird dein Zustand immer normaler, und du wirst bei der Erfüllung deiner Pflicht immer kompetenter.

aus „Eintritt ins Leben muss damit anfangen, dass du deine Pflicht erfüllst“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

114. Egal, was Gott von dir verlangt, du musst nur dein Bestes geben. Hoffentlich bist du am Ende in der Lage, vor Gott deine Loyalität zu Ihm zu zeigen, und solange du Gottes zufriedenes Lächeln auf Seinem Thron sehen kannst, auch wenn es der Zeitpunkt deines Todes ist, solltest du lachen und lächeln können, während deine Augen geschlossen werden. Du musst während deiner Zeit auf der Erde deine letzte Pflicht für Gott tun. In der Vergangenheit wurde Petrus kopfüber für Gott gekreuzigt; du solltest jedoch Gott am Ende zufriedenstellen und alle deine Energie für Gott geben. Was kann ein Geschöpf für Gott tun? Du solltest dich selbst also lieber heute als morgen der Herrschaft Gottes übergeben. Solange Gott glücklich und zufrieden ist, lass Ihn tun, was immer Er will. Mit welchem Recht beklagen sich die Menschen?

aus „Kapitel 41“ von Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

115. Was heute von euch erreicht werden muss, sind keine zusätzlichen Forderungen, sondern die Pflicht des Menschen, und das, was von allen Menschen getan werden sollte. Wenn ihr nicht in der Lage, seid eure Pflicht zu erfüllen oder sie gut zu erfüllen, bringt ihr euch dann nicht in Schwierigkeiten? Umwerbt ihr nicht den Tod? Wie könnt ihr immer noch eine Zukunft und Chancen erwarten? Gottes Werk ist um der Menschheit willen, und die Mitwirkung des Menschen ist um Gottes Führung willen. Nachdem Gott alles vollbracht hat, muss der Mensch in seiner Praxis unablässig sein und mit Gott zusammenarbeiten. In Gottes Werk sollte der Mensch keine Mühe scheuen; er sollte seine Treue darbringen, und sollte sich nicht zahlreichen Vorstellungen hingeben oder nur herumsitzen und auf den Tod warten. Gott kann Sich für den Menschen opfern, warum kann dann der Mensch Gott seine Treue nicht darbringen? Gott ist dem Menschen gegenüber eines Herzens und eines Sinnes, warum kann der Mensch nicht ein wenig Zusammenarbeit darbringen? Gott wirkt für die Menschheit, warum kann der Mensch nicht manche seiner Pflichten um Gottes Führung willen erfüllen? Gottes Werk ist so weit gekommen, doch obwohl ihr seht, handelt ihr immer noch nicht; ihr hört, aber bewegt euch nicht. Sind derartige Menschen nicht Ziel des Unheils? Gott hat bereits Sein Ganzes dem Menschen gewidmet. Warum ist der Mensch also heutzutage nicht in der Lage, seine Pflicht ernsthaft zu erfüllen? Für Gott hat Sein Werk erste Priorität, und das Werk Seiner Führung ist von äußerster Bedeutung. Die erste Priorität des Menschen ist Gottes Wort in die Praxis umzusetzen und Gottes Anforderungen zu erfüllen. Dies solltet ihr alle verstehen.

aus „Gottes Arbeit und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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