(VII) Darüber, wie man eigene Pflicht angemessen erfüllt

404. Da wir ein Teil der Menschheit und gläubige Christen sind, ist es die Verantwortung und Pflicht von uns allen, unseren Geist und Leib zu opfern, damit Gottes Auftrag erfüllt wird. Denn unser komplettes Wesen kam von Gott und existiert dank Gottes Souveränität. Wenn unser Geist und unser Leib weder Gottes Auftrag, noch der gerechten Sache der Menschheit dienen, dann werden unsere Seelen derer unwürdig sein, die für Gottes Auftrag gepeinigt wurden, und noch unwürdiger werden sie im Angesicht Gottes sein, der uns alles zur Verfügung gestellt hat.

aus „Gott leitet das Schicksal der gesamten Menschheit“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

405. Wie du Gottes Aufträge betrachtest, ist eine sehr ernsthafte Angelegenheit! Wenn du nicht erfüllen kannst, was Gott dir anvertraut hat, dann eignest du dich nicht dazu, in Seiner Gegenwart zu leben, und solltest bestraft werden. Für die Menschen ist es das Gesetz des Himmels und das Prinzip der Erde, abzuschließen, welchen Auftrag auch immer ihnen anvertraut; das ist ihre höchste Verantwortung, ganz genauso wichtig wie ihr bloßes Leben. Wenn du Gottes Aufträge nicht ernst nimmst, dann betrügst du Ihn auf die schwerwiegendste Art und Weise; damit bist du beklagenswerter als Judas und solltest verflucht sein. Die Menschen müssen ein tiefes Verständnis dafür erreichen, wie sie das betrachten, was Gott ihnen anvertraut, und sie müssen zumindest verstehen, dass die Aufträge, die Er der Menschheit anvertraut, Erhöhungen und besondere Gefallen von Gott sind; sie sind äußerst glorreiche Dinge. Alles andere kann aufgegeben werden; – selbst wenn jemand sein eigenes Leben opfern muss, muss er trotzdem Gottes Auftrag erfüllen.

aus „Wie man die Natur des Menschen kennt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

406. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und ob er gesegnet oder verflucht ist. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine Pflicht und Schuldigkeit und sollte nicht von Belohnung, Bedingungen oder Gründen abhängen. Nur dann ist es das Tun seiner Pflicht. Ein Mensch, der gesegnet ist, genießt Güte, nachdem er nach dem Urteil vollkommen gemacht worden ist. Ein Mensch, der verflucht ist, erfährt Bestrafung, wenn seine Veranlagung nach Züchtigung und Urteil unverändert bleibt; das heißt, er wurde nicht vollkommen gemacht. Als ein erschaffenes Wesen sollte der Mensch seine Pflicht erfüllen, tun, was er tun sollte, und tun, was er tun kann; ungeachtet dessen, ob er gesegnet oder verflucht werden wird. Dies ist die grundlegendste Voraussetzung für den Menschen, als einer, der nach Gott sucht. Du solltest deine Pflicht nicht tun, nur um gesegnet zu werden, und du solltest keine Handlung verweigern, aus Angst, verflucht zu werden. Lasst Mich euch das Eine sagen: Wenn der Mensch fähig ist, seine Pflicht zu tun, dann bedeutet das, dass er ausführt, was er tun sollte. Wenn der Mensch imstande ist, seine Pflicht zu tun, bedeutet es, dass er das leistet, was er leisten sollte, und wenn er unfähig ist, seine Pflicht auszuführen, dann ist dies Aufsässigkeit. Der Mensch wird immer durch den Prozess seiner Pflichterfüllung allmählich geändert, und durch diesen Prozess demonstriert er seine Treue. Je mehr du von daher imstande bist, deine Pflicht zu tun, umso mehr Wahrheiten wirst du erhalten, und auch dein Ausdruck wird wirklicher werden. Diejenigen, die nur so tun, als ob sie ihre Pflicht tun, und die Wahrheit nicht suchen, werden am Ende beseitigt werden, denn solche Menschen tun nicht ihre Pflicht, wenn sie die Wahrheit praktizieren, und praktizieren in der Erfüllung ihrer Pflicht nicht die Wahrheit. Solche Menschen bleiben unverändert und werden verflucht werden. Ihre Ausdrücke sind nicht nur unrein, sondern das, was sie ausdrücken, ist reine Boshaftigkeit.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

408. Wenn eine Person akzeptiert, was Gott ihr anvertraut, hat Gott einen Standard für die Beurteilung, ob die Handlungen der Person gut oder schlecht sind und ob die Person gehorcht hat und ob die Person Gottes Willen erfüllt hat und ob das, was sie tut, qualifiziert ist. Was Gott interessiert, ist das Herz des Menschen, nicht ihre Handlungen an der Oberfläche. Es ist nicht so, dass Gott jemanden segnen sollte, so lange er etwas tut, unabhängig davon, wie er es tut. Dies ist das Missverständnis der Menschen gegenüber Gott. Gott schaut nicht nur auf das Endergebnis der Dinge, sondern legt mehr Wert darauf, wie das Herz eines Menschen ist und wie eine Haltung der Person während der Entwicklung der Dinge ist, und schaut, darauf ob es Gehorsam, Rücksicht und den Wunsch in ihrem Herzen gibt, Gott zufriedenzustellen.

aus „Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst I“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

409. Ganz gleich, welche Pflicht du erfüllst, du musst immer versuchen, Gottes Willen zu erfassen, und verstehen, was Seine Anforderungen bezüglich deiner Pflicht sind. Nur dann wirst du imstande sein, Angelegenheiten prinzipientreu zu handhaben. Bei der Ausführung deiner Pflichten kannst du dich absolut nicht nach deinen persönlichen Vorlieben richten, nur das tun, was du tun möchtest, was du gerne und bequem tun würdest oder was dich gut aussehen lassen würde. Wenn du Gott gewaltsam deine persönlichen Vorlieben aufzwingst oder sie so praktizierst, als wären sie die Wahrheit, sie betrachtest, als wären sie die Prinzipien der Wahrheit, dann ist das nicht die Erfüllung deiner Pflicht, und die Ausführung deiner Pflicht auf diese Weise, wird sie Gott nicht in Erinnerung bleiben. Manche Menschen verstehen die Wahrheit nicht, und sie wissen nicht, was es bedeutet, ihre Pflichten gut zu erfüllen. Sie haben das Gefühl, dass die Erledigung ihrer Pflichten dann den Anforderungen genügen sollte, da sie ihr Herzblut und ihre ganze Mühe hineingesteckt, dem Fleisch entsagt und gelitten haben – doch warum ist Gott dann immer unzufrieden? Wo haben diese Menschen etwas falsch gemacht? Ihr Fehler war, nicht Gottes Anforderungen herauszufinden und stattdessen nach ihrem eigenen Gedankengut zu handeln; sie betrachten ihre eigenen Wünsche, Vorlieben und die eigenen Motive als die Wahrheit und sie behandelten sie, als seien sie das, was Gott liebte, als wären sie Seine Maßstäbe und Anforderungen. Sie sahen, was sie für richtig, gut und schön hielten, als die Wahrheit an; das ist falsch. Obwohl Menschen vielleicht manchmal denken, etwas ist richtig und stimmt mit der Wahrheit überein, bedeutet es tatsächlich nicht unbedingt, dass es mit Gottes Willen übereinstimmt. Je mehr die Menschen denken, etwas ist richtig, umso vorsichtiger sollten sie sein und umso mehr sollten sie die Wahrheit suchen, um zu sehen, ob das, was sie denken, Gottes Anforderungen entspricht. Wenn es Seinen Anforderungen und Seinen Worten zuwiderlaufen sollte, dann liegst du falsch, zu denken, es ist richtig; es ist nur ein menschlicher Gedanke und er wird nicht unbedingt mit der Wahrheit übereinstimmen, egal, wie sehr du ihn auch für richtig hältst. Deine Bestimmung von richtig und falsch muss allein auf Gottes Worten beruhen und egal, wie sehr du auch etwas für richtig hältst, du musst es verwerfen, sofern es in Gottes Worten keine Grundlage dafür gibt. Was ist Pflicht? Es ist ein Auftrag, den Gott den Menschen anvertraut hat. Wie solltest du also deine Pflicht erfüllen? Indem du im Einklang mit Gottes Anforderungen und Maßstäben handelst und indem du dein Verhalten auf Grundlage der Prinzipien der Wahrheit statt menschlicher subjektiver Wünsche gründest. Auf diese Weise wird die Erfüllung deiner Pflichten dem vorgegebenen Maßstab entsprechen.

aus „Nur wenn du nach den Prinzipien der Wahrheit suchst, kann man seine Pflicht gut ausüben“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

410. Ganz gleich, auf welches Problem sie bei der Ausführung ihrer Pflichten stoßen, manche Menschen suchen nicht nach der Wahrheit und handeln immer nach ihren eigenen Auffassungen, Vorstellungen und Wünschen. Sie befriedigen immer ihre eigenen egoistischen Wünsche, und ihre verdorbene Disposition beherrscht stets ihre Handlungen. Obwohl sie die ihnen zugewiesene Pflicht möglicherweise erfüllen, erlangen sie keine Wahrheit. Worauf sind also diese Personen bei der Ausführung ihrer Pflicht angewiesen? Sie sind nicht auf die Wahrheit angewiesen und sie verlassen sich nicht auf Gott. Das bisschen Wahrheit, das sie verstehen, hat in ihren Herzen keine Herrschaft erlangt. Sie verlassen sich auf ihre eigenen Begabungen und Fähigkeiten, auf das Wissen, das sie erworben haben, und ihre Talente sowie auf ihre eigene Willenskraft oder ihre guten Absichten, um diese Pflicht zu erfüllen. Obwohl du dich manchmal auf deine Natürlichkeit, deine Vorstellungskraft, deine Auffassungen, dein Wissen und dein Lernen verlassen kannst, um deine Pflicht auszuführen, tauchen in den Dingen, die du tust, keine grundsätzlichen Fragen auf. Oberflächlich betrachtet sieht es so aus, als ob du nicht den falschen Weg eingeschlagen hast, aber eines kann nicht übersehen werden: Wenn sich während des gesamten Prozesses deiner Pflichtausführung deine Auffassungen, Vorstellungen und persönlichen Wünsche nie ändern und niemals durch die Wahrheit ersetzt werden, wenn deine Handlungen und Taten niemals mit den Grundsätzen der Wahrheit übereinstimmen, was wird dann das Endergebnis sein? Du wirst ein Dienender werden, und genau das steht in der Bibel: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!“ (Mt 7,22-23) Warum nennt Gott diese Menschen, die sich anstrengen und ihren Dienst tun, “ihr Übeltäter”? In einem Punkt können wir uns sicher sein, und zwar, dass unabhängig davon, welche Aufgaben oder Arbeiten diese Menschen ausführen, ihre Motivationen, Impulse, Absichten und Gedanken vollständig aus ihren egoistischen Wünschen erwachsen, vollständig auf ihren eigenen Ideen und persönlichen Interessen beruhen und sich ihre Überlegungen und Pläne vollständig um ihren Ruf, ihren Status, ihre Eitelkeit und ihre Zukunftsaussichten drehen. Tief in ihrem Inneren besitzen sie weder Wahrheit, noch handeln sie in Übereinstimmung mit den Prinzipien der Wahrheit. Was ist also für euch jetzt das Wichtigste, was ihr suchen müsst? (Wir sollten die Wahrheit suchen und unsere Pflichten in Übereinstimmung mit Gottes Willen und Anforderungen erfüllen). Was genau solltet ihr tun, wenn ihr eure Pflichten in Übereinstimmung mit Gottes Anforderungen erfüllt? Im Hinblick auf eure Absichten und Ideen, wenn ihr etwas tut, müsst ihr lernen zu erkennen, ob sie mit der Wahrheit übereinstimmen oder nicht, und ob eure Absichten und Ideen darauf ausgerichtet sind, eure eigenen egoistischen Wünsche oder die Interessen von Gottes Haus zu erfüllen. Wenn eure Absichten und Ideen mit der Wahrheit übereinstimmen, dann könnt ihr eure Pflicht im Einklang mit eurem Denken erfüllen; wenn sie jedoch nicht mit der Wahrheit übereinstimmen, dann müsst ihr schnell umkehren und diesen Weg verlassen. Dieser Weg ist nicht richtig, und ihr könnt diesen Weg nicht praktizieren; denn wenn ihr diesen Weg weiter beschreitet, werdet ihr am Ende Böses tun.

aus „Wie man Gottes Worte in seinen Pflichten erfährt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

411. Wenn du deine Pflicht erfüllst, solltest du dich immer selbst untersuchen, um zu sehen, ob du die Dinge dem Prinzip nach tust, ob du deine Pflicht anforderungsgemäß ausführst, ob du sie nur nachlässig tust, ob du versucht hast, dich vor deiner Verantwortung zu drücken, und ob es irgendwelche Probleme mit deiner Einstellung und Denkweise gibt. Sobald du dich selbst betrachtet hast und dir diese Dinge klar geworden sind, wird es dir leichter fallen, deine Pflicht zu erfüllen. Ganz gleich was dir bei der Ausübung deiner Pflicht begegnet – Negativität und Schwäche, oder eine schlechte Stimmung, nachdem du zurechtgestutzt worden bist – du solltest richtig damit umgehen, und außerdem musst du die Wahrheit suchen und Gottes Willen verstehen. Indem du diese Dinge tust, wirst du einen Weg in die Praxis finden. Wenn du beim Erfüllen deiner Pflicht gute Arbeit leisten möchtest, darfst du dich von deiner Stimmung nicht beeinflussen lassen. Ganz gleich wie negativ oder schwach du dich fühlst, du solltest die Wahrheit in allem, was du tust, mit absoluter Strenge praktizieren und dich an die Prinzipien halten. Wenn du das tust, werden dich nicht nur andere anerkennen, sondern auch Gott wird dich mögen. Somit wirst du ein Mensch sein, der verantwortungsvoll ist und eine Last schultert; du wirst ein wirklich guter Mensch sein, der seine Pflicht tatsächlich den Anforderungen entsprechend erfüllt und das Abbild einer echten Person vollständig auslebt. Solche Menschen werden gereinigt und erreichen beim Erfüllen ihrer Pflichten einen echten Wandel, und von ihnen kann man sagen, dass sie in Gottes Augen ehrlich sind. Nur ehrliche Menschen können weiterhin beharrlich die Wahrheit praktizieren, erfolgreich prinzipientreu handeln und ihre Pflichten den Anforderungen entsprechend erfüllen. Menschen, die prinzipientreu handeln, erfüllen ihre Pflichten gewissenhaft, wenn sie in einer guten Stimmung sind; sie arbeiten nicht oberflächlich, sie sind nicht arrogant und geben nicht an, damit andere sie schätzen. Wenn sie sich in einer schlechten Stimmung befinden, erledigen sie ihre täglichen Aufgaben jedoch genauso aufrichtig und verantwortungsvoll, und selbst wenn sie auf etwas stoßen, das die Erfüllung ihrer Pflichten beeinträchtigt oder sie etwas unter Druck setzt oder eine Störung bei der Ausübung ihrer Pflichten verursacht, sind sie dennoch in der Lage, ihr Herz vor Gott zur Ruhe zu bringen und sagen im Gebet: „Egal wie groß das Problem ist, auf das ich stoße – selbst wenn der Himmel einstürzt – solange Gott mich weiterleben lässt, bin ich entschlossen, mein Bestes bei der Erfüllung meiner Pflicht zu geben. Jeder Tag, den ich leben darf, ist ein Tag, an dem ich beim Erfüllen meiner Pflicht hart arbeite, damit ich dieser Pflicht, die Gott mir gegeben hat, würdig bin, sowie diesem Atem, den Er meinem Körper gegeben hat. In wie vielen Schwierigkeiten ich auch sein mag, ich werde alles zurückstellen, denn die Erfüllung meiner Pflicht ist von größter Wichtigkeit!“ Diejenigen, die von keiner Person, keinem Ereignis, keiner Sache oder Umgebung beeinflusst werden, die von keiner Stimmung oder äußeren Situationen gelenkt werden, und die ihre Pflichten und Aufträge, die Gott ihnen anvertraut hat, allen anderen Dingen voranstellen – das sind die Menschen, die Gott treu sind und sich Ihm wirklich unterwerfen. Solche Menschen haben den Lebenseintritt erlangt und sind in die Wirklichkeit der Wahrheit eingetreten. Dies ist eine der praktischsten und echtesten Ausdrucksformen dessen, die Wahrheit auszuleben.

aus „Der Lebenseintritt muss mit der Erfahrung beginnen, seine Pflicht zu tun“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

412. Egal, was Gott von dir verlangt, du musst nur dein Bestes geben. Hoffentlich bist du am Ende in der Lage, vor Gott deine Loyalität zu Ihm zu zeigen, und solange du Gottes zufriedenes Lächeln auf Seinem Thron sehen kannst, auch wenn es der Zeitpunkt deines Todes ist, solltest du lachen und lächeln können, während deine Augen geschlossen werden. Du musst während deiner Zeit auf der Erde deine letzte Pflicht für Gott tun. In der Vergangenheit wurde Petrus kopfüber für Gott gekreuzigt; du solltest jedoch Gott am Ende zufriedenstellen und alle deine Energie für Gott geben. Was kann ein Geschöpf für Gott tun? Du solltest dich selbst also lieber heute als morgen der Herrschaft Gottes übergeben. Solange Gott glücklich und zufrieden ist, lass Ihn tun, was immer Er will. Mit welchem Recht beklagen sich die Menschen?

aus „Kapitel 41“ von Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum in „Das Wort erscheint im Fleisch“

413. Was heute von euch erreicht werden muss, sind keine zusätzlichen Forderungen, sondern die Pflicht des Menschen, und das, was von allen Menschen getan werden sollte. Wenn ihr nicht in der Lage, seid eure Pflicht zu erfüllen oder sie gut zu erfüllen, bringt ihr euch dann nicht in Schwierigkeiten? Umwerbt ihr nicht den Tod? Wie könnt ihr immer noch eine Zukunft und Chancen erwarten? Gottes Werk ist um der Menschheit willen, und die Mitwirkung des Menschen ist um Gottes Führung willen. Nachdem Gott alles vollbracht hat, muss der Mensch in seiner Praxis unablässig sein und mit Gott zusammenarbeiten. In Gottes Werk sollte der Mensch keine Mühe scheuen; er sollte seine Treue darbringen, und sollte sich nicht zahlreichen Vorstellungen hingeben oder nur herumsitzen und auf den Tod warten. Gott kann Sich für den Menschen opfern, warum kann dann der Mensch Gott seine Treue nicht darbringen? Gott ist dem Menschen gegenüber eines Herzens und eines Sinnes, warum kann der Mensch nicht ein wenig Zusammenarbeit darbringen? Gott wirkt für die Menschheit, warum kann der Mensch nicht manche seiner Pflichten um Gottes Führung willen erfüllen? Gottes Werk ist so weit gekommen, doch obwohl ihr seht, handelt ihr immer noch nicht; ihr hört, aber bewegt euch nicht. Sind derartige Menschen nicht Ziel des Unheils? Gott hat bereits Sein Ganzes dem Menschen gewidmet. Warum ist der Mensch also heutzutage nicht in der Lage, seine Pflicht ernsthaft zu erfüllen? Für Gott hat Sein Werk erste Priorität, und das Werk Seiner Führung ist von äußerster Bedeutung. Die erste Priorität des Menschen ist Gottes Wort in die Praxis umzusetzen und Gottes Anforderungen zu erfüllen. Dies solltet ihr alle verstehen.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

414. Dass der Mensch seine Pflicht tut, ist in Wirklichkeit die Erfüllung von allem, was dem Menschen innewohnt, das heißt, was dem Menschen möglich ist. Dann ist seine Pflicht erfüllt. Die Fehler des Menschen während seines Dienstes werden durch fortschreitende Erfahrung und den Prozess seiner Erfahrung des Urteils allmählich reduziert. Sie behindern oder beeinträchtigen die Pflicht des Menschen nicht. Jene, die aufhören zu dienen oder aufgeben und aus Angst vor den Fehlern zurückweichen, die im Dienen existieren können, sind die größten Feiglinge aller Menschen. Wenn der Mensch das, was er während des Dienstes ausdrücken sollte, nicht ausdrücken kann, oder nicht erreichen kann, was von Natur aus für ihn möglich ist, stattdessen herumtrödelt und nur so tut als ob, hat er die Funktion verloren, die ein erschaffenes Wesen haben sollte. Diese Art Mensch gilt als ein mittelmäßiges Nichts und nutzloser Taugenichts. Wie kann so jemand mit dem Titel eines erschaffenen Wesens gewürdigt werden? Sind sie nicht Wesen der Verderbtheit, die nach außen hin strahlen, aber im Innern verdorben sind? Wenn ein Mensch sich selbst Gott nennt, jedoch außerstande ist, das Wesen der Göttlichkeit auszudrücken, das Werk von Gott Selbst zu tun oder Gott zu repräsentieren, dann ist er zweifellos nicht Gott, denn er hat nicht den Wesenskern Gottes, und das, was Gott von Natur aus erreichen kann, existiert in ihm nicht. Wenn der Mensch verliert, was von Natur aus erreichbar ist, kann er nicht länger als Mensch betrachtet werden und er ist es nicht wert, als erschaffenes Wesen zu gelten oder vor Gott zu kommen und Ihm zu dienen. Darüber hinaus ist er es nicht wert, die Gnade Gottes zu empfangen oder von Gott behütet, beschützt und vollkommen gemacht zu werden. Viele, die das Vertrauen von Gott verloren haben, verlieren daraufhin die Gnade Gottes. Sie verachten nicht nur ihre Missetaten nicht, sondern verbreiten dreist die Meinung, dass der Weg Gottes falsch ist. Diese Aufsässigen leugnen sogar die Existenz Gottes. Wie kann ein derartiger Mensch, mit einer solchen Aufsässigkeit, das Privileg haben, Gottes Gnade zu genießen? Menschen, die bei der Erfüllung ihrer Pflicht versagt haben, sind Gott gegenüber sehr aufsässig gewesen und schulden Ihm viel; aber sie wenden sich ab und kritisieren heftig, dass Gott im Unrecht ist. Wie könnte so ein Mensch es wert sein, vollkommen gemacht zu werden? Ist dies nicht der Vorreiter, um beseitigt und bestraft zu werden? Ein Mensch, der seine Pflicht vor Gott nicht tut, ist bereits des abscheulichsten Verbrechens schuldig, für das nicht einmal der Tod eine ausreichende Strafe ist, dennoch hat der Mensch die Frechheit, mit Gott zu streiten und sich mit Ihm zu vergleichen. Was ist es wert, einen solchen Menschen vollkommen zu machen? Wenn der Mensch bei der Erfüllung seiner Pflicht versagt, sollte er Schuld und Verpflichtung fühlen. Er sollte seine Schwäche und Nutzlosigkeit, seine Aufsässigkeit und Verderbtheit verabscheuen, und darüber hinaus sollte er sein Leben und Blut für Gott opfern. Nur dann ist er ein erschaffenes Wesen, das Gott wahrhaftig liebt, und nur eine solche Art von Mensch ist es wert, die Segnungen und die Verheißung von Gott zu genießen und von Ihm vollkommen gemacht zu werden. Und was ist mit der Mehrzahl von euch? Wie behandelt ihr den Gott, der unter euch lebt? Wie habt ihr eure Pflicht vor Ihm getan? Habt ihr alles getan, zu dem ihr aufgefordert wurdet, sogar auf Kosten eures eigenen Lebens? Was habt ihr geopfert? Habt ihr nicht viel von Mir erhalten? Könnt ihr die Unterscheidung vornehmen? Wie treu seid ihr Mir gegenüber? Wie habt ihr Mir gedient? Was ist mit all dem, was Ich euch beschert habe und für euch getan habe? Habt ihr alles verstanden? Habt ihr all dies mit dem bisschen Gewissen, das ihr in euch habt, beurteilt und verglichen? Wem könnten eure Worte und Taten würdig sein? Könnte es sein, dass ein so winziges Opfer von euch all das wert ist, was Ich euch habe zuteilwerden lassen? Ich habe keine andere Wahl und habe Mich euch mit Meinem ganzen Herzen gewidmet. Ihr jedoch hegt böse Zweifel über Mich und seid halbherzig. Das ist der Umfang eurer Pflicht, eure einzige Funktion. Ist dem nicht so? Wisst ihr nicht, dass ihr die Pflicht eines erschaffenen Wesens in keiner Weise erfüllt habt? Wie könnt ihr als erschaffenes Wesen betrachtet werden? Wisst ihr nicht genau, was es ist, was ihr ausdrückt und auslebt? Ihr habt dabei versagt, eure Pflicht zu erfüllen, aber ihr versucht, die Toleranz und großzügige Gnade Gottes zu gewinnen. Eine solche Gnade ist nicht für diejenigen vorbereitet worden, die so wertlos und niedrig wie ihr sind, sondern für jene die um nichts bitten und gerne opfern. Solche Menschen wie ihr, solche mittelmäßige Nichtse, sind es überhaupt nicht wert, die Gnade des Himmels zu genießen. Nur Elend und endlose Strafe werden eure Tage begleiten. Wenn ihr Mir nicht treu sein könnt, soll euer Schicksal ein Leiden sein. Wenn ihr Meinen Worten und Meinem Werk nicht gerecht werden könnt, soll Strafe euer Los sein. Jede Gnade, jeder Segen und ein wundervolles Leben im Königreich wird nichts mit euch zu tun haben. Dies ist das Ende, das ihr zu finden verdient, und eine Folge eures eigenen Tuns.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Zurück: (VI) Wie man Gehorsam gegenüber Gott praktiziert

Weiter: (VIII) Darüber, wie man Gottesfurcht erreicht und das böse meidet

Die letzten Tage sind gekommen. Weißt du, wie man den Herrn begrüßt und ins Himmelreich entrückt wird? Kontaktiere uns sofort zur Diskussion!

Verwandte Inhalte

Über Erfahrung

Im Verlauf seiner Erfahrungen hatte Petrus hunderte von Prüfungen ertragen müssen. Obwohl die Menschen von heute den Begriff „Prüfung“...

Gottes Werk, Gottes Disposition und Gott Selbst III

Diese verschiedenen Gemeinschaften haben einen großen Einfluss auf jede einzelne Person gehabt. Von nun an können die Menschen endlich die wahre Existenz von Gott wirklich fühlen und dass Gott ihnen sogar sehr nahe ist. Obwohl die Menschen viele Jahre lang an Gott geglaubt haben, haben sie nie wirklich Seine Gedanken und Ideen so verstanden, wie sie es jetzt tun; auch haben sie Seine praktischen Taten nie so erlebt wie jetzt. Ob es nun Wissen oder tatsächliche Praxis ist, die meisten Menschen haben etwas Neues gelernt und ein höheres Verständnis bekommen. Sie haben den Irrtum in ihren früheren Bestrebungen erkannt. Sie haben die Oberflächlichkeit ihrer Erfahrung erkannt und dass zu vieles nicht im Einklang mit Gottes Willen ist und haben erkannt, dass, was dem Menschen am meisten mangelt, Kenntnis von Gottes Disposition ist. Diese Kenntnis auf Seiten der Menschen ist eine Art emotionales Wissen; auf eine Ebene von rationaler Kenntnis zu gelangen verlangt eine schrittweise Vertiefung und Stärkung durch ihre Erfahrungen.

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen