Kundgebungen Christus der letzten Tage (Auswahl)

Inhaltsverzeichnis

Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen

Ihr müsst die Visionen von Gottes Werk kennenlernen und die allgemeine Richtung Seines Werkes begreifen. Dies ist der Eintritt in einen positiven Weg. Sobald ihr die Wahrheiten der Vision komplett meistert, wird dein Eintritt sicher sein. Egal wie sich Sein Werk ändert, du wirst in deinem Herzen standhaft bleiben, dir über die Vision klar sein, und du wirst ein Ziel für deinen Eintritt und dein Streben haben. Auf diese Weise werden deine ganze Erfahrung und dein ganzes Wissen in deinem Innern tiefer und mehr verfeinert werden. Sobald du das große Ganze in seiner Gesamtheit begriffen hast, wirst du in deinem Leben keine Verluste mehr erleiden, und du wirst dich nicht verirren. Wenn du diese Stufen des Werkes nicht kennenlernst, wirst du bei jeder von ihnen Verluste erleiden. Du kannst nicht in nur wenigen Tagen umkehren, und du wirst dich nicht innerhalb von gerade ein paar Wochen wieder auf den richtigen Weg begeben können. Wirft dich das nicht zurück? Es gibt viel Eintritt in einer positiven Art und solche Praktiken, die ihr meistern müsst. So musst du auch verschiedene Punkte über die Vision Seines Werkes begreifen, wie zum Beispiel die Bedeutung Seines Werkes der Eroberung, den Weg, um in der Zukunft vollkommen gemacht zu werden, was mit der Erfahrung von Prüfungen und Sorgen erreicht werden soll, die Bedeutung von Urteil und Züchtigung, die Grundsätze des Werkes des Heiligen Geistes sowie die Grundsätze von Perfektion und von Eroberung. Dies sind alles Wahrheiten der Vision. Der Rest sind die drei Stufen des Werkes des Zeitalters des Gesetzes, des Zeitalters der Gnade und des Zeitalters des Königreiches sowie zukünftiges Zeugnis. Dies sind ebenfalls Wahrheiten, die die Vision betreffen, und sie sind die grundsätzlichsten und auch sehr wichtig. Gegenwärtig gibt es zu viel, in das ihr eintreten und das ihr praktizieren sollt, und es verfügt jetzt über mehrere Schichten und es ist detaillierter. Wenn du kein Wissen über diese Wahrheiten hast, ist es Beweis, dass du noch nicht eingetreten bist. Das Wissen des Menschen ist die meiste Zeit zu oberflächlich. Der Mensch ist außerstande, gewisse Grundwahrheiten in die Tat umzusetzen, und weiß nicht einmal, wie er unbedeutende Angelegenheiten handhaben soll. Der Grund, warum der Mensch die Wahrheit nicht praktizieren kann, ist seine Veranlagung der Aufsässigkeit, und weil sein Wissen vom heutigen Werk zu oberflächlich und einseitig ist. Es ist somit keine leichte Aufgabe für den Menschen, vollkommen gemacht zu werden. Deine Aufsässigkeit ist zu groß und du behältst zu viel von deinem alten Selbst. Du bist nicht in der Lage, auf der Seite der Wahrheit zu stehen, und du bist sogar außerstande, die offensichtlichsten Wahrheiten zu praktizieren. Solche Menschen können nicht gerettet werden und sind jene, die nicht erobert wurden. Wenn dein Eintritt weder Detail noch Grundsätze hat, wirst du nur langsam wachsen. Wenn dein Eintritt nicht die geringste Realität hat, wird dein Streben umsonst sein. Wenn du dir dem Wesen der Wahrheit nicht bewusst bist, wirst du dich nicht verändern. Wachstum im Leben des Menschen und Änderungen in seiner Veranlagung werden alle durch das Eintreten in die Realität erreicht, und darüber hinaus durch das Eintreten in detaillierte Erfahrungen. Wenn du während deines Eintritts viele detaillierte Erfahrungen hast, und du viel tatsächliches Wissen und Eintritt hast, wird sich deine Veranlagung schnell ändern. Auch wenn du gegenwärtig in der Praxis nicht sehr erleuchtet bist, musst du zumindest über die Vision des Werkes erleuchtet sein. Wenn nicht, wirst du nicht eintreten können, und du wirst außerstande sein, es zu tun, wenn du nicht zuerst das Wissen über die Wahrheit hast. Nur wenn der Heilige Geist dich in deiner Erfahrung erleuchtet, wirst du ein tieferes Verständnis für die Wahrheit gewinnen, und tiefer eintreten. Ihr müsst das Werk Gottes kennenlernen.

Nach der Erschaffung der Menschheit am Anfang waren es die Israeliten, welche als Grundlage für das Werk dienten, und ganz Israel war die Basis von Jehovas Werk auf Erden. Das Werk von Jehova war, den Menschen durch das Darlegen der Gesetze direkt zu führen und zu umsorgen, damit der Mensch ein normales Leben führen und Jehova auf eine normale Art und Weise auf Erden anbeten konnte. Der Gott im Zeitalter des Gesetzes war Einer, der vom Menschen weder gesehen noch angefasst werden konnte. Er hat lediglich Menschen geführt, die zuerst von Satan verdorben wurden, und Er war da, um diese Menschen zu unterweisen und zu umsorgen. Die Worte, die Er sprach, waren demnach nur Satzungen, Verordnungen und allgemeines Wissen darüber, wie man das Leben eines Menschen führt, und ganz und gar nicht von Wahrheiten, die das Leben des Menschen versorgen. Die Israeliten unter Seiner Führung waren nicht jene, die von Satan zutiefst verdorben worden waren. Sein Werk des Gesetzes war nur die allererste Stufe des Werkes der Erlösung, der exakte Anfang des Werkes der Erlösung und hatte mit den Änderungen der Lebensveranlagung des Menschen praktisch nichts zu tun. Deswegen war es zu Beginn des Werkes der Erlösung nicht notwendig, dass Er für Sein Werk in Israel Fleisch annahm. Er benötigte deswegen ein Hilfsmittel, das heißt, ein Werkzeug durch welches Er mit dem Menschen Kontakt haben konnte. So entstanden unter den erschaffenen Wesen diejenigen, die im Auftrag von Jehova sprachen und arbeiteten. So kam es dazu, dass die Menschensöhne und Propheten im Auftrag von Jehova unter den Menschen arbeiteten. Die Menschensöhne arbeiteten im Auftrag von Jehova. Von Ihm so genannt zu werden bedeutet, dass solche Männer im Auftrag von Jehova das Gesetz darlegten, und sie waren auch Priester unter dem Volk Israels. Solche Männer waren Priester die von Jehova bewacht und beschützt wurden und im Geist von Jehova arbeiteten. Sie waren Führer unter den Menschen und dienten Jehova direkt. Die Propheten andererseits waren jene, die dafür bestimmt waren, im Auftrag von Jehova zu den Menschen aller Länder und aller Stämme zu sprechen. Sie waren auch jene, welche das Werk von Jehova voraussagten. Ob es die Menschensöhne oder die Propheten waren, sie waren alle durch den Geist von Jehova erhoben und hatten das Werk von Jehova in sich. Sie waren diejenigen unter den Menschen die Jehova direkt repräsentierten. Sie arbeiteten nur, weil Jehova sie erhoben hatte, und nicht, weil sie das Fleisch waren, in das der Heilige Geist Selbst leibhaftig wurde. Obwohl sie gleichermaßen im Auftrag Gottes sprachen und arbeiteten, waren diese Menschensöhne und Propheten im Zeitalter des Gesetzes deshalb nicht das Fleisch des menschgewordenen Gottes. Dies war im Zeitalter der Gnade und der letzten Stufe das genaue Gegenteil, weil beide, das Werk der Erlösung und die Arbeit des Gerichts, vom fleischgewordenen Gott Selbst getan wurden. Es war deshalb nicht nötig, die Propheten und Menschensöhne wieder zu erheben, um in Seinem Auftrag zu arbeiten. In den Augen des Menschen besteht kein wesentlicher Unterschied zwischen dem Wesen und den Mitteln ihres Werkes. Aus diesem Grund bringt der Mensch das Werk des fleischgewordenen Gottes und das der Propheten und Söhne des Menschen immer durcheinander. Die Erscheinung des fleischgewordenen Gottes war im Prinzip dieselbe, wie die der Propheten und Menschensöhne. Der fleischgewordene Gott war sogar noch gewöhnlicher und realer als die Propheten. Daher ist der Mensch vollkommen außerstande, sie zu unterscheiden. Der Mensch konzentriert sich nur auf Erscheinungen, ihm ist absolut nicht bewusst, dass, obwohl beide arbeiten und sprechen, es einen erheblichen Unterschied gibt. Weil das Urteilsvermögen des Menschen zu schwach ist, kann er grundlegende Fragen nicht erkennen und kann noch weniger etwas so Komplexes unterscheiden. Die Worte und das Werk der Propheten und jener, die vom Heiligen Geist genutzt wurden, erfüllten alle die Pflicht des Menschen, übten seine Funktion als erschaffenes Wesen aus und taten, was der Mensch tun sollte. Die Worte und das Werk des fleischgewordenen Gottes dienten jedoch dazu, Sein Amt auszuführen. Obwohl Seine äußerliche Form die eines erschaffenen Wesens war, war Sein Werk nicht, Seine Funktion auszuführen, sondern Sein Amt. Der Begriff „Pflicht“ wird in Bezug auf erschaffene Wesen verwendet, während „Amt“ in Bezug auf das Fleisch des verkörperten Gottes verwendet wird. Zwischen diesen beiden besteht ein wesentlicher Unterschied und sie sind nicht austauschbar. Die Arbeit des Menschen besteht nur darin, seine Pflicht zu tun, wohingegen das Werk Gottes darin besteht, zu führen und Sein Amt auszuführen. Obwohl viele Apostel vom Heiligen Geist genutzt wurden und viele Propheten von Ihm erfüllt waren, waren ihre Arbeit und Worte darum lediglich, ihre Pflicht als erschaffenes Wesen zu tun. Obwohl ihre Prophezeiungen vielleicht größer waren als der Weg des Lebens, von dem der fleischgewordene Gott spricht, und sogar ihre Menschlichkeit überweltlicher war als die des fleischgewordenen Gottes, haben sie trotzdem ihre Pflicht getan, und nicht ihr Amt erfüllt. Die Pflicht des Menschen bezieht sich auf die Funktion des Menschen und ist etwas für den Menschen Erreichbares. Das Amt, welches der fleischgewordene Gott ausführt, bezieht sich jedoch auf Seine Führung, und ist für den Menschen unerreichbar. Ob der fleischgewordene Gott spricht, wirkt oder Wunder vollbringt, verrichtet Er ein großes Werk innerhalb Seiner Führung, und ein derartiges Werk kann von keinem Menschen an Seiner Stelle getan werden. Die Arbeit des Menschen ist es nur, seine Pflicht als erschaffenes Wesen in einer bestimmten Phase in Gottes Führungsarbeit zu erfüllen. Ohne eine derartige Führung, das heißt, wenn das Amt des fleischgewordenen Gottes verloren ist, ist auch die Pflicht des erschaffenen Wesens verloren. Das Werk Gottes bei der Ausführung Seines Amtes ist, den Menschen zu führen, während der Mensch durch das Erfüllen seiner Pflicht seine eigene Verpflichtung erfüllt, um den Forderungen des Schöpfers gerecht zu werden. Dies kann in keinster Weise als die Ausführung seines Amtes betrachtet werden. Für das inhärente Wesen Gottes, das heißt, für den Geist, ist das Werk Gottes Seine Führung, aber für den fleischgewordenen Gott, der die äußerliche Form eines erschaffenen Wesens trägt, ist Sein Werk das Ausführen Seines Amtes. Was immer Er für ein Werk verrichtet, besteht es darin, Sein Amt auszuführen. Der Mensch kann sein Bestes nur innerhalb Seines Rahmens der Führung und unter Seiner Leitung tun.

Dass der Mensch seine Pflicht tut, ist in Wirklichkeit die Erfüllung von allem, was dem Menschen innewohnt, das heißt, von allem, was dem Menschen möglich ist. Dann ist seine Pflicht erfüllt. Die Fehler des Menschen während seines Dienstes werden durch fortschreitende Erfahrung und den Prozess seiner Erfahrung der Beurteilung allmählich reduziert. Sie behindern oder beeinträchtigen die Pflicht des Menschen nicht. Jene, die aufhören zu dienen oder aufgeben und aus Angst vor den Fehlern zurückweichen, die im Dienen existieren können, sind die größten Feiglinge aller Menschen. Wenn der Mensch das, was er während des Dienstes ausdrücken sollte, nicht ausdrücken kann, oder nicht erreichen kann, was von Natur aus für ihn möglich ist, stattdessen herumtrödelt und nur so tut, als ob, hat er die Funktion verloren, die ein erschaffenes Wesen haben sollte. Diese Art Mensch gilt als ein mittelmäßiges Nichts und nutzloser Taugenichts. Wie kann so jemand mit dem Titel eines erschaffenen Wesens gewürdigt werden? Sind sie nicht Wesen der Verderbtheit, die nach außen hin strahlen, aber im Innern verdorben sind? Wenn ein Mensch sich selbst Gott nennt, jedoch außerstande ist, das Wesen der Göttlichkeit auszudrücken, das Werk von Gott Selbst zu tun oder Gott zu repräsentieren, dann ist er zweifellos nicht Gott, denn er hat nicht das Wesen Gottes, und das, was Gott von Natur aus erreichen kann, existiert in ihm nicht. Wenn der Mensch verliert, was von Natur aus erreichbar ist, kann er nicht länger als Mensch betrachtet werden, und er ist es nicht wert, als erschaffenes Wesen zu gelten oder vor Gott zu kommen und Ihm zu dienen. Darüber hinaus ist er es nicht wert, die Gnade Gottes zu empfangen oder dass über ihn gewacht wird, er beschützt wird, und er von Gott vollkommen gemacht wird. Viele, die das Vertrauen von Gott verloren haben, verlieren daraufhin die Gnade Gottes. Sie verachten nicht nur ihre Missetaten nicht, sondern verbreiten dreist die Meinung, dass der Weg Gottes falsch ist. Diese Aufsässigen leugnen sogar die Existenz Gottes. Wie kann ein derartiger Mensch, mit einer solchen Aufsässigkeit, das Privileg haben, Gottes Gnade zu genießen? Menschen, die bei der Erfüllung ihrer Pflicht versagt haben, sind Gott gegenüber sehr aufsässig gewesen und schulden Ihm viel; aber sie wenden sich ab und kritisieren heftig, dass Gott im Unrecht ist. Wie könnte so ein Mensch es wert sein, vollkommen gemacht zu werden? Ist dies nicht der Vorreiter, um beseitigt und bestraft zu werden? Ein Mensch, der seine Pflicht vor Gott nicht erfüllt, ist bereits des abscheulichsten Verbrechens schuldig, für das nicht einmal der Tod eine ausreichende Strafe ist, dennoch hat der Mensch die Frechheit, mit Gott zu streiten und sich mit Ihm zu vergleichen. Was ist es wert, einen solchen Menschen vollkommen zu machen? Wenn der Mensch bei der Erfüllung seiner Pflicht versagt, sollte er Schuld und Verschuldung fühlen. Er sollte seine Schwäche und Nutzlosigkeit, seine Aufsässigkeit und Verderbtheit verabscheuen, und darüber hinaus sollte er sein Leben und Blut für Gott opfern. Nur dann ist er ein erschaffenes Wesen, das Gott wahrhaftig liebt, und nur eine solche Art von Mensch ist es wert, die Segnungen und die Versprechung von Gott zu genießen, und von Ihm vollkommen gemacht zu werden. Und was ist mit der Mehrzahl von euch? Wie behandelt ihr den Gott, der unter euch lebt? Wie habt ihr eure Pflicht vor Ihm erfüllt? Habt ihr alles getan, zu dem ihr aufgefordert wurdet, sogar auf Kosten eures eigenen Lebens? Was habt ihr geopfert? Habt ihr nicht viel von Mir erhalten? Könnt ihr die Unterscheidung vornehmen? Wie treu seid ihr Mir gegenüber? Wie habt ihr Mir gedient? Was ist mit all dem, was Ich euch beschert habe und für euch getan habe? Habt ihr alles verstanden? Habt ihr all dies mit dem bisschen Gewissen, das ihr in euch habt, beurteilt und verglichen? Wem könntet ihr es mit euren Worten und Taten richtig machen? Könnte es sein, dass ein so winziges Opfer von euch all das wert ist, was Ich euch habe zuteilwerden lassen? Ich habe keine andere Wahl und habe Mich euch mit Meinem ganzen Herzen gewidmet. Ihr jedoch hegt böse Zweifel über Mich und seid halbherzig. Das ist der Umfang eurer Pflicht, eure einzige Funktion. Ist dem nicht so? Wisst ihr nicht, dass ihr die Pflicht eines erschaffenen Wesens in keiner Weise erfüllt habt? Wie könnt ihr als erschaffenes Wesen betrachtet werden? Wisst ihr nicht genau, was es ist, was ihr ausdrückt und auslebt? Ihr habt dabei versagt, eure Pflicht zu erfüllen, aber ihr versucht, die Barmherzigkeit und großzügige Gnade Gottes zu gewinnen. Eine solche Gnade ist nicht für diejenigen vorbereitet worden, die so wertlos und niedrig wie ihr sind, sondern für jene die um nichts bitten und gerne opfern. Menschen wie ihr, mittelmäßige Nichtse, sind es überhaupt nicht wert, die Gnade des Himmels zu genießen. Nur Elend und endlose Strafe sollen eure Tage begleiten. Wenn ihr Mir nicht treu sein könnt, soll euer Schicksal ein Leiden sein. Wenn ihr Meinen Worten und Meinem Werk nicht gerecht werden könnt, soll Strafe euer Los sein. Jede Gnade, jeder Segen und ein wundervolles Leben im Königreich sollen nichts mit euch zu tun haben. Dies ist das Ende, das ihr zu finden verdient, und eine Folge eures eigenen Tuns. Diese unklugen und arroganten Menschen haben nicht nur nicht ihr Bestes versucht oder nicht ihre Pflicht getan, sondern stattdessen ihre Hände um Gnade ausgestreckt, als ob das, worum sie bitten, verdient ist. Wenn sie nicht bekommen was sie verlangen, dann werden sie immer untreuer. Wie kann man solche Menschen als vernünftig betrachten? Ihr seid von schwachem Kaliber und ohne Vernunft, vollkommen unfähig, die Pflicht zu erfüllen, die ihr während der Führungsarbeit tun solltet. Euer Wert ist bereits steil abgestürzt. Euer Versagen, es Mir zu vergelten, dass Ich euch solches Wohlwollen gezeigt habe, ist bereits ein Akt von ausgesprochener Aufsässigkeit, ausreichend, um euch zu verdammen und eure Feigheit, Unfähigkeit, Niederträchtigkeit und Unwürdigkeit vorzuführen. Wie könntet ihr dennoch dafür qualifiziert sein, eure Hände ausgestreckt zu lassen? Ihr seid außerstande, auch nur die kleinste Hilfestellung für Mein Werk zu leisten, außerstande, euch zu eurem Glauben zu bekennen, und außerstande, für Mich Zeuge zu sein. Dies sind bereits eure Missetaten und Fehler, ihr aber greift Mich stattdessen an, erzählt Unwahrheiten über Mich und beschwert euch, dass Ich ungerecht bin. Ist dies, was eure Treue ausmacht? Ist dies, was eure Liebe ausmacht? Was für eine andere Arbeit könnt ihr darüber hinaus tun? Wie habt ihr zu dem ganzen Werk beigetragen, das getan worden ist? Wie viel habt ihr aufgewendet? Es ist bereits ein Akt großer Barmherzigkeit, dass Ich euch keine Schuld zuweise, dennoch liefert ihr Mir immer noch schamlose Ausreden und beschwert euch insgeheim über Mich. Habt ihr überhaupt den kleinsten Hauch von Menschlichkeit? Obwohl die Pflicht des Menschen durch seinen Geist und seine Vorstellungen verdorben ist, musst du deine Pflicht erfüllen und dich zu deinem Glauben bekennen. Die Unreinheiten in der Arbeit des Menschen sind ein Problem seines Kalibers, wohingegen wenn der Mensch seine Pflicht nicht tut, dies seine Aufsässigkeit zeigt. Es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen der Pflicht des Menschen und ob er gesegnet oder verflucht ist. Pflicht ist, was der Mensch erfüllen sollte; es ist seine Pflicht und Schuldigkeit und sollte nicht von Belohnung, Bedingungen oder Gründen abhängen. Nur mit diesem Tun erfüllt er seine Pflicht. Ein Mensch, der gesegnet ist, genießt die Güte, nachdem er nach dem Urteil vollkommen gemacht worden ist. Ein Mensch, der verflucht ist, erfährt Bestrafung, wenn seine Veranlagung nach Züchtigung und Urteil unverändert bleibt; das heißt, er wurde nicht vollkommen gemacht. Als ein erschaffenes Wesen sollte der Mensch seine Pflicht erfüllen, tun, was er tun sollte, und tun, was er tun kann; ungeachtet dessen, ob er gesegnet oder verflucht wird. Dies ist die ganz normale Grundvoraussetzung für den Menschen, als einer, der nach Gott sucht. Du solltest deine Pflicht nicht erfüllen, nur um gesegnet zu werden, und du solltest keine Handlung verweigern, aus Angst, verflucht zu werden. Lasst Mich euch das Eine sagen: Wenn der Mensch fähig ist, seine Pflicht zu tun, dann bedeutet das, dass er ausführt, was er tun sollte. Wenn der Mensch unfähig ist, seine Pflicht zu tun, zeigt es die Aufsässigkeit des Menschen. Der Mensch wird immer durch den Prozess seiner Pflichterfüllung allmählich geändert, und durch diesen Prozess demonstriert er seine Treue. Je mehr du als solcher imstande bist, deine Pflicht zu erfüllen, umso mehr Wahrheiten wirst du erhalten, und auch dein Ausdruck wird realer werden. Diejenigen, die nur so tun, als ob sie ihre Pflicht tun, und die Wahrheit nicht suchen, werden am Ende beseitigt werden, denn solche Menschen tun nicht ihre Pflicht, wenn sie die Wahrheit praktizieren, und praktizieren in der Erfüllung ihrer Pflicht nicht die Wahrheit. Solche Menschen bleiben unverändert und werden verflucht werden. Ihre Ausdrücke sind nicht nur unrein, sondern das, was sie ausdrücken, ist reine Boshaftigkeit.

Im Zeitalter der Gnade sprach Jesus auch viel und verrichtete viel Werk. Wie hat Er Sich von Jesaja unterschieden? Wie hat Er Sich von Daniel unterschieden? War Er ein Prophet? Warum heißt es, dass Er Christus ist? Was sind die Unterschiede zwischen ihnen? Sie waren alle Männer, die Worte sprachen, und den Menschen erschienen ihre Worte mehr oder weniger gleich. Sie alle sprachen und verrichteten Arbeit. Die Propheten des Alten Testaments machten Prophezeiungen, und Jesus konnte Ähnliches tun. Warum ist dem so? Die Unterscheidung basiert hier auf dem Wesen des Werkes. Um diese Angelegenheit zu erkennen, kannst du nicht die Natur des Fleisches berücksichtigen, und du solltest nicht die Tiefe oder Oberflächlichkeit der Worte von jemandem berücksichtigen. Du musst immer zuerst seine Arbeit, und die Wirkungen berücksichtigen, die seine Arbeit beim Menschen erzielt. Die von Jesaja zu der Zeit ausgesprochenen Prophezeiungen versorgten nicht das Leben des Menschen, und die Botschaften, die von solchen wie Daniel empfangen wurden, waren lediglich Prophezeiungen und nicht der Weg des Lebens. Wenn es nicht die direkte Offenbarung von Jehova gegeben hätte, hätte keiner die Arbeit machen können, da dies für Sterbliche nicht möglich ist. Jesus sprach auch viel, aber solche Worte waren der Weg des Lebens, auf dem der Mensch einen Pfad zur Praxis finden konnte. Das heißt, erstens konnte Er das Leben des Menschen versorgen, denn Jesus ist das Leben; zweitens konnte Er die Abschweifungen des Menschen rückgängig machen; drittens konnte Sein Werk dem von Jehova folgen, um das Zeitalter fortzuführen; viertens konnte Er die inneren Bedürfnisse des Menschen begreifen und verstehen, an was es dem Menschen mangelt; fünftens konnte Er ein neues Zeitalter einführen und das alte beenden. Deswegen wird Er Gott und Christus genannt; Er unterscheidet Sich nicht nur von Jesaja, sondern auch von allen anderen Propheten. Nehmt Jesaja als Vergleich für die Arbeit der Propheten. Erstens konnte er nicht das Leben der Menschen versorgen; zweitens konnte er kein neues Zeitalter einleiten. Er arbeitete unter der Führung von Jehova, und nicht um ein neues Zeitalter einzuleiten. Drittens war das, wovon er selbst sprach, jenseits seines Begriffsvermögens. Er empfing Offenbarungen direkt vom Geist Gottes, und andere würden sie nicht verstehen, auch wenn sie ihnen zugehört hätten. Diese wenigen Dinge allein sind ausreichend, um zu beweisen, dass seine Worte nicht mehr als Prophezeiungen waren; nicht mehr als ein Aspekt der Arbeit, die an Jehovas Stelle getan wurde. Er konnte jedoch Jehova nicht vollkommen repräsentieren. Er war Jehovas Diener, ein Werkzeug in Jehovas Werk. Er tat nur das Werk innerhalb des Zeitalters des Gesetzes und im Bereich des Werkes von Jehova; er arbeitete nicht über das Zeitalter des Gesetzes hinaus. Das Werk Jesu unterschied sich hingegen davon. Er überschritt den Bereich von Jehovas Werk; Er wirkte als der fleischgewordene Gott und unterzog Sich der Kreuzigung, um die ganze Menschheit zu erlösen. Das heißt, Er führte ein neues Werk außerhalb des von Jehova verrichteten Werkes durch. Dies war die Einleitung eines neuen Zeitalters. Eine andere Bedingung war, dass Er in der Lage war, über das zu sprechen, was der Mensch nicht erreichen konnte. Sein Werk war ein Werk innerhalb der Führung Gottes und bezog die ganze Menschheit mit ein. Er wirkte nicht nur in ein paar Menschen, noch war es Sein Werk, nur eine begrenzte Zahl an Menschen zu führen. Hinsichtlich dessen, wie Gott Fleisch wurde, um ein Mensch zu sein, wie der Geist zu der Zeit Offenbarungen verkündete, und wie der Geist auf einen Menschen herabkam, um zu wirken, sind dies Angelegenheiten, die der Mensch weder sehen noch anfassen kann. Es ist für diese Wahrheiten völlig unmöglich, als Beweis zu dienen, dass Er der fleischgewordene Gott ist. Als solches können Unterscheidungen nur aufgrund der Worte und des Wirkens von Gott getroffen werden, welche für den Menschen greifbar sind. Nur das ist real. Das liegt daran, dass die Angelegenheiten des Geistes für dich nicht sichtbar sind und sie nur Gott Selbst klar bekannt sind, und nicht einmal Gottes menschgewordenes Fleisch weiß alles. Du kannst nur anhand des Werkes, das Er getan hat, bestätigen, ob Er Gott ist[a]. Anhand Seines Werkes kann man erkennen, dass Er erstens in der Lage ist, ein neues Zeitalter zu eröffnen; zweitens ist Er in der Lage, das Leben des Menschen zu versorgen und dem Menschen den Weg zu zeigen, dem er folgen soll. Dies ist ausreichend, um unter Beweis zu stellen, dass Er Gott Selbst ist. Zumindest kann das Werk, das Er verrichtet, den Geist Gottes vollkommen repräsentieren, und aus einem derartigen Werk kann man erkennen, dass der Geist Gottes in Ihm ist. Da das vom fleischgewordenen Gott verrichtete Werk hauptsächlich war, ein neues Zeitalter einzuleiten, ein neues Werk zu leiten und neue Umstände zu erschließen, sind diese wenigen Bedingungen ausreichend, um unter Beweis zu stellen, dass Er Gott Selbst ist. Dies unterscheidet Ihn also von Jesaja, Daniel und anderen großen Propheten. Jesaja, Daniel und die anderen waren alle aus einer Klasse von hoch gebildeten und kultivierten Menschen; sie waren außerordentliche Menschen unter der Führung von Jehova. Das Fleisch des menschgewordenen Gottes war auch sachkundig und hatte keinen Mangel an Intellekt, aber Seine Menschlichkeit war ausgesprochen normal. Er war ein gewöhnlicher Mensch, und das bloße Auge konnte keine spezielle Menschlichkeit an Ihm wahrnehmen oder etwas in Seiner Menschlichkeit entdecken, das sich von anderen unterschieden hätte. Er war überhaupt nicht übernatürlich oder einzig, und Er besaß keine höhere Kultur, höheres Wissen oder höhere Theorie. Das Leben, von dem Er sprach, und der Weg, den Er führte, waren nicht durch Theorie, Wissen, durch Lebenserfahrung oder durch Erziehung in der Familie erworben. Sie waren vielmehr das direkte Wirken des Geistes und des menschgewordenen Fleisches. Weil der Mensch großartige Begriffe von Gott hat und insbesondere, weil diese Begriffe aus zu vielen Elementen der Unklarheit und des Übernatürlichen bestehen, ist ein gewöhnlicher Gott mit menschlicher Schwäche, der keine Zeichen und Wunder wirken kann, in den Augen der Menschen sicherlich kein Gott. Sind dies nicht die fehlerhaften Begriffe des Menschen? Wenn das Fleisch des menschgewordenen Gottes nicht ein normaler Mensch wäre, wie könnte dann von Ihm gesagt werden, dass Er Fleisch geworden ist? Aus Fleisch zu sein bedeutet, ein gewöhnlicher, normaler Mensch zu sein; wenn Er ein überirdisches Wesen gewesen wäre, dann wäre Er nicht aus Fleisch gewesen. Um zu beweisen, dass Er aus Fleisch ist, musste der menschgewordene Gott ein normales Fleisch besitzen. Dies diente einfach dazu, die Bedeutung der Fleischwerdung zu vervollständigen. Dies war jedoch für die Propheten und Menschensöhne nicht der Fall. Sie waren begabte Männer, die vom Heiligen Geist genutzt wurden. In den Augen der Menschen war ihre Menschlichkeit besonders groß, und sie vollbrachten viele Taten, welche die normale Menschlichkeit überstiegen. Aus diesem Grund betrachtete der Mensch sie als Gott. Jetzt müsst ihr dies alles klar durchschauen, weil dies der Punkt ist, der in vergangenen Zeitaltern am leichtesten von den Menschen durcheinandergebracht wurde. Hinzu kommt noch, dass die Fleischwerdung das geheimnisvollste aller Dinge ist und der fleischgewordene Gott für den Menschen am schwierigsten zu akzeptieren ist. Was Ich sage, ist für die Erfüllung eurer Funktion und für euer Verständnis des Geheimnisses der Fleischwerdung förderlich. Dies bezieht sich alles auf Gottes Führung, auf die Vision. Euer Verständnis davon wird vorteilhafter sein, um Wissen über die Vision, das heißt die Führungsarbeit, zu erlangen. Auf diese Weise werdet ihr auch ein größeres Verständnis für die Pflicht erlangen, die unterschiedliche Arten von Menschen erfüllen sollten. Obwohl euch diese Worte nicht direkt den Weg zeigen, sind sie trotzdem eine große Hilfe für euren Eintritt, da euren derzeitigen Leben sehr viel an Vision fehlt, und dies ein erhebliches Hindernis für euren Eintritt werden wird. Wenn ihr außerstande gewesen seid, diese Probleme zu verstehen, dann gibt es keine Motivation, die euren Eintritt antreibt. Wie kann so ein Streben euch ermöglichen, eure Pflicht am besten zu erfüllen?

Anmerkungen:

a. Der Originaltext lässt „ob Er Gott ist“ weg.