Eintritt in das Leben I
Das tägliche Wort Gottes Auszug 374
Von Seinem Thron aus übt der Allmächtige Gott, das Haupt aller Dinge, Seine königliche Macht aus. Er herrscht über das Universum und alle Dinge und Er ist dabei, uns auf der ganzen Erde zu führen. Wir werden Ihm in jedem Augenblick nahe sein und in Stille vor Ihn treten; nie werden wir einen einzigen Moment verpassen und wir werden zu jeder Zeit Lektionen lernen können. Sowohl die Umgebung als auch die Menschen, Ereignisse und Dinge existieren mit der Erlaubnis Seines Throns. Lass auf keinen Fall Klagen in deinem Herzen aufkommen, sonst wird Gott dir Seine Gnade nicht zuteilwerden lassen. Wenn Krankheit auftritt, dann ist dies Gottes Liebe und sicherlich sind darin Seine guten Absichten enthalten. Selbst wenn dein Fleisch ein wenig leidet, nimm keine Ideen von Satan an. Lobe Gott inmitten von Krankheit und erfreue dich an Gott inmitten deines Lobes. Verliere nicht den Mut angesichts von Krankheit, suche weiter und weiter und gib niemals auf, und Gott wird dich erhellen und erleuchten. Wie war der Glaube Hiobs? Der Allmächtige Gott ist ein allmächtiger Arzt! In der Krankheit zu verweilen, bedeutet krank zu sein, aber im Geist zu verweilen, bedeutet gesund zu sein. Solange du auch nur einen Atemzug hast, wird Gott dich nicht sterben lassen.
Wir haben das auferstandene Leben Christi in uns. Es ist unbestreitbar, dass uns der Glaube an die Gegenwart Gottes fehlt: Möge Gott uns wahren Glauben schenken. Süß ist das Wort Gottes in der Tat! Gottes Wort ist starke Medizin! Sie beschämt Teufel und Satan! Das Begreifen von Gottes Wort gibt uns Halt. Sein Wort wirkt schnell, um unsere Herzen zu retten! Es vertreibt alle Dinge und versetzt alles in Frieden. Der Glaube ist wie eine Brücke, die aus einem einzigen Baumstamm besteht: Diejenigen, die sich erbärmlich an das Leben klammern, werden Schwierigkeiten haben, sie zu überqueren, doch diejenigen, die bereit sind, ihr Leben zu geben, können sicheren Fußes und sorglos hinübergehen. Wenn der Mensch zaghafte und ängstliche Gedanken hegt, dann deshalb, weil Satan ihn getäuscht hat. Er fürchtet, dass wir die Brücke des Glaubens überqueren werden, um in Gott einzutreten. Satan versucht auf jede erdenkliche Weise, uns seine Gedanken zu schicken. Wir sollten jeden Augenblick beten, dass Gott uns erleuchtet und erhellt, uns jeden Augenblick darauf verlassen, dass Gott unser Inneres vom Gift Satans reinigt, in unserem Geist jeden Augenblick üben, wie wir Gott nahe kommen können und Gott die Herrschaft über unser ganzes Sein überlassen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Kundgebungen Christi am Anfang, Kapitel 6
Das tägliche Wort Gottes Auszug 375
Was sollten die Menschen als Erstes tun, wenn sie keinen Einblick in die Dinge haben, die ihnen widerfahren, und nicht wissen, wie man angemessen handelt? Sie sollten zuerst beten; das Gebet steht an erster Stelle. Was zeigt das Gebet? Dass du fromm bist, dass du in gewisser Hinsicht ein gottesfürchtiges Herz hast und weißt, wie man nach Gott sucht, was beweist, dass du Gott an die erste Stelle setzt. Wenn Gott in deinem Herzen ist und dort einen Platz hat, und wenn du in der Lage bist, dich Gott zu unterwerfen, dann bist du ein frommer Christ. Es gibt viele ältere Gläubige, die jeden Tag zur gleichen Zeit niederknien, um zu beten. Sie verbringen jedes Mal eine Stunde oder zwei auf den Knien, aber wie viele Jahre sie sich auch auf diese Weise niedergekniet haben, viele ihrer Sündenprobleme sind dadurch nicht gelöst worden. Lassen wir zunächst beiseite, ob ein solches religiöses Gebet nützlich ist. Zumindest sind diese älteren Brüder und Schwestern ein wenig fromm. Sie sind in diesem Punkt weitaus besser als die jüngeren Leute. Wenn ihr vor Gott leben und Gottes Wirken erleben wollt, dann ist das Erste, was ihr tun solltet, wenn euch etwas widerfährt, zu beten. Beim Beten geht es nicht nur darum, gedankenlos auswendig gelernte Phrasen zu psalmodieren, und sonst nichts; damit wirst du nicht weit kommen. Du musst dich darin üben, mit dem Herzen zu beten. Es kann sein, dass du acht oder zehn Mal auf diese Weise betest, ohne dass viel dabei herauskommt, aber lass dich nicht entmutigen: Du musst weiter üben. Wenn dir etwas widerfährt, dann bete zuerst. Erzähle es zuerst Gott und lass Ihn übernehmen. Lass Gott dir helfen, lass Ihn dich führen und dir den Weg zeigen. Damit beweist du, dass du ein gottesfürchtiges Herz hast und Gott an die erste Stelle setzt. Wenn dir etwas widerfährt oder du auf eine Schwierigkeit stößt und du negativ bist und dich ärgerst, ist das ein Zeichen für Gottes Abwesenheit in deinem Herzen und für deine mangelnde Gottesfurcht. Vor welchen Schwierigkeiten du auch im täglichen Leben stehst, du musst vor Gott treten. Das Erste, was du tun musst, ist niederknien und beten. Das ist das Wichtigste. Das Gebet zeigt, dass Gott einen Platz in deinem Herzen hat. Wenn du in Schwierigkeiten steckst und zu Gott aufschaust und zu Ihm betest und von Ihm suchst, zeigt das, dass du in gewisser Hinsicht ein gottesfürchtiges Herz hast; du würdest das nicht tun, wenn Gott nicht in deinem Herzen wäre. Manche sagen: „Ich habe gebetet, aber Gott hat mich trotzdem nicht erleuchtet!“ So kann man das nicht ausdrücken. Du musst zuerst darauf schauen, ob die Absicht hinter deinem Gebet richtig ist. Wenn du aufrichtig die Wahrheit suchst und oft zu Gott betest, dann ist es durchaus möglich, dass Gott dich in einer bestimmten Angelegenheit erleuchtet und dich verstehen lässt. Gott wird dich auf alle Fälle verstehen lassen. Wenn Gott dich nicht erleuchtet, wirst du nicht selbständig zu einem Verständnis kommen können. Es gibt einige Dinge, die das menschliche Denken nicht erreichen kann, ob du Verstandeskraft hast oder nicht und wie auch immer dein Kaliber beschaffen ist. Wenn du doch zu einem Verständnis kommst, kommt das dann von deiner Überlegung? Bei Gottes Absichten und dem Wirken des Geistes wirst du, wenn der Heilige Geist dich nicht erleuchtet, niemanden finden, der dieses Verständnis hat. Du wirst dieses Verständnis nur haben, wenn Gott selbst dir sagt, was Er meint. Das Erste, was du also tun solltest, wenn dir etwas widerfährt, ist beten. Wenn du betest, solltest du Gott deine Gedanken, Ansichten und Einstellung zum Ausdruck bringen und die Wahrheit von Ihm suchen, mit einer Geisteshaltung der Unterwerfung; das ist es, was die Menschen praktizieren sollten. Du wirst keine Ergebnisse erzielen, wenn du nur nach Schema F vorgehst, und dann solltest du dich nicht beschweren, dass der Heilige Geist dich nicht erleuchtet hat. Ich habe festgestellt, dass einige Menschen sich nur an religiöse Zeremonien halten und in ihrem Glauben an Gott nur religiösen Tätigkeiten nachgehen. In ihren Herzen ist überhaupt kein Platz für Ihn; sie leugnen sogar das Wirken des Heiligen Geistes. Sie beten nicht und lesen nicht die Worte Gottes. Sie besuchen nur weiterhin Versammlungen und sonst nichts. Ist das etwa Glaube an Gott? Dabei glauben sie weiterhin, doch es gibt keinen Gott in ihrem Glauben. Gott ist nicht in ihrem Herzen, sie wollen nicht mehr zu Gott beten und sind nicht mehr bereit, die Worte Gottes zu lesen. Sind sie dann nicht zu Nichtgläubigen geworden? Vor allem gibt es einige Leiter und Mitarbeiter, die sich oft um allgemeine Angelegenheiten kümmern. Sie konzentrieren sich nie auf den Lebenseintritt, sondern halten Arbeit, die allgemeine Angelegenheiten betrifft, für ihre Hauptaufgabe. Sie sind zu nichts weiter als Aufgabenmanagern geworden und verrichten keine der wesentlichen Arbeiten von Leitern und Mitarbeitern. Infolgedessen haben sie nach zwanzig oder dreißig Jahren des Glaubens an Gott keine Worte, die sie über ihre Lebenserfahrung anbieten könnten, und sie haben keine echte Gotteskenntnis. Sie können nur ein paar Worte und Glaubenslehren sprechen. Sind sie damit nicht zu falschen Leitern geworden? Das liegt daran, dass sie in ihrem Glauben an Gott ihren eigentlichen Aufgaben nicht nachkommen und nicht nach der Wahrheit streben. Sich nur auf das eigene Verständnis einiger Worte und Glaubenslehren zu stützen, wird nichts lösen. Sobald sie geprüft werden, eine Katastrophe sie heimsucht oder sie erkranken, beschweren sie sich gegen Gott. Sie haben keine wahre Kenntnis von sich selbst und überhaupt kein Erfahrungszeugnis. Das zeigt, dass sie in den Jahren ihres Glaubens an Gott nicht nach der Wahrheit gestrebt sind, dass sie sich nur mit Äußerlichkeiten beschäftigt haben und dadurch ruiniert wurden. Egal, wie viele Jahre Menschen an Gott glauben, sie müssen es zumindest schaffen, einige Wahrheiten zu verstehen, um sicherzustellen, dass sie nicht fallen, Böses begehen oder ausgemustert werden. Das ist das Mindeste, womit sie ausgestattet sein sollten. Wenn sich manche Menschen Predigten anhören, tun sie dies nur halbherzig und denken nicht über Gottes Worte nach. Sie suchen die Wahrheit nicht, egal was ihnen widerfährt. Sie sind damit zufrieden, nur Worte und Glaubenslehren zu verstehen und gehen davon aus, dass sie die Wahrheit erlangt haben. Wenn dann eine Prüfung kommt, haben sie überhaupt keine Kenntnis, und ihre Herzen sind voller Beschwerden und Klagen, die sie nicht wagen, laut auszusprechen, obwohl sie es gern tun würden. Sind solche Menschen nicht einfach dermaßen erbärmlich? Viele Menschen führen ihre Pflicht immer oberflächlich aus. Sie denken nicht nach und versuchen nicht, sich selbst zu verstehen, wenn man sie zurechtstutzt. Sie rationalisieren immer, und so kommt ihre Hässlichkeit auf viele verschiedene Weisen zum Vorschein. Sie werden entlarvt und ausgemustert sind bis zum Schluss unfähig, sich selbst zu kennen. Welchen Sinn hat es dann, dass sie diese Glaubenslehren verstehen? Es hat überhaupt keinen Sinn. Egal, wie viele Jahre Menschen an Gott glauben, bloß Glaubenslehren verstehen und von sich geben zu können, ist nutzlos. Sie haben die Wahrheit nicht erlangt, sondern sind abgeirrt. Wenn dir etwas widerfährt und du zu Gott betest, um Seine Absichten zu suchen, liegt der Schlüssel somit darin, zu einem Verständnis der Wahrheit zu gelangen, wenn das Problem gelöst werden soll. Das ist der richtige Weg, und du solltest diese Praxis konsequent beibehalten.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Im Glauben an Gott ist das Erlangen der Wahrheit das Wichtigste
Das tägliche Wort Gottes Auszug 376
Die größte Weisheit ist, in allen Dingen zu Gott aufzuschauen und auf Ihn zu vertrauen. Das wird von gewöhnlichen Menschen nicht erkannt. Die Menschen denken alle, sie werden sich Gottes Anerkennung und Rettung verdienen, indem sie mehr Versammlungen besuchen, sich mehr Predigten anhören, mehr Gemeinschaft mit ihren Brüdern und Schwestern halten, mehr entsagen, mehr leiden und einen höheren Preis zahlen. Sie denken, so zu praktizieren, sei die größte Weisheit, aber sie vernachlässigen die wichtigste Sache: zu Gott aufzuschauen und sich auf Gott zu verlassen. Sie halten kleinkarierte menschliche Schlauheit für Weisheit und ignorieren, welche Auswirkung ihre Handlungen letztlich erreichen sollten. Das ist ein Fehler. Unabhängig davon, wie viel Wahrheit man versteht, wie viele Pflichten man ausgeführt hat, wie viel man bei der Ausführung dieser Pflichten erlebt hat, wie groß oder klein die eigene Größe ist, oder in welcher Art von Umgebung man sich befindet, worauf man nicht verzichten kann, ist, dass man, bei allem, was man tut, zu Gott aufschauen und auf Ihn vertrauen muss. Das ist die höchste Form der Weisheit. Warum sage Ich, dass dies die höchste Form der Weisheit ist? Selbst wenn jemand einige Wahrheiten verstanden hat, würde es ausreichen, wenn man nicht auf Gott vertraut? Manche Menschen glauben seit vielen Jahren an Gott, und sie haben mehrere Prüfungen erlebt, verfügen über einiges an praktischer Erfahrung, verstehen manche Wahrheit, und haben einiges an praktischem Wissen über die Wahrheit, aber sie wissen nicht, dass sie sich auf Gott verlassen sollen, noch verstehen sie, wie sie zu Gott aufschauen und auf Ihn vertrauen sollen. Besitzen solche Menschen Weisheit? Sie sind die einfältigsten aller Menschen und sie sind von der Art, die sich selbst als klug erachten; sie fürchten Gott nicht und meiden das Böse nicht. Manche Leute sagen: „Ich verstehe viele Wahrheiten und besitze die Wahrheitsrealitäten. Es ist in Ordnung, Dinge einfach aus Prinzip zu tun. Ich bin Gott treu und ich weiß, wie ich mich Ihm nähere. Reicht es nicht, dass ich die Wahrheit praktiziere, wenn mir etwas widerfährt? Es ist überhaupt nicht nötig, dass ich zu Gott bete oder zu Gott aufschaue.“ Es ist richtig, die Wahrheit zu praktizieren, aber es gibt viele Momente und Situationen, in denen die Menschen nicht wissen, welche Wahrheit und welche Wahrheitsgrundsätze berührt werden. All jene mit praktischer Erfahrung verstehen das. Wenn du zum Beispiel auf ein Problem stößt, weißt du vielleicht nicht, welche Wahrheit diese Angelegenheit berührt oder wie die für dieses Problem relevante Wahrheit praktiziert oder angewandt werden sollte. Was solltest du in solchen Fällen tun? Ganz gleich, wie viel praktische Erfahrung du hast, du kannst nicht in allen Situationen die Wahrheitsgrundsätze verstehen. Ganz gleich, wie lange du an Gott geglaubt hast, wie viele Dinge du erfahren hast und wie viel Zurechtstutzen und Disziplinierung du erfahren hast, selbst wenn du die Wahrheit verstehst, traust du dich zu sagen, dass du die Wahrheit bist? Traust du dich zu sagen, dass du die Quelle der Wahrheit bist? Manche Leute sagen: „Ich kann all jene bekannten Kundgebungen und Textstellen aus dem Buch ‚Das Wort erscheint im Fleisch‘ auswendig. Ich muss mich nicht auf Gott verlassen oder zu Ihm aufschauen. Wenn es so weit ist, werde ich schon klarkommen, indem ich auf diese Worte Gottes vertraue.“ Die Worte, die du dir eingeprägt hast, sind statisch, doch die Umgebungen, mit denen du in Berührung kommst, – sowie auch deine Verfassung, – sind dynamisch. Du kannst zwar Worte und Glaubenslehren aussprechen, aber nichts damit anfangen, wenn dir etwas widerfährt, was beweist, dass du die Wahrheit nicht verstehst. Ganz gleich, wie gut du darin bist, Worte und Glaubenslehren aufzusagen, das bedeutet nicht, dass du die Wahrheit verstehst, geschweige denn, dass du die Wahrheit praktizieren kannst. Es muss hier also eine sehr wichtige Lektion gelernt werden. Und was ist diese Lektion? Dass Menschen in allen Dingen zu Gott aufschauen müssen und dass sie dadurch ein Vertrauen auf Gott erreichen können. Nur indem sie auf Gott vertrauen, werden die Menschen einen Weg haben, dem sie folgen können, und das Wirken des Heiligen Geistes. Andernfalls kannst du etwas richtig tun, ohne die Wahrheit zu missachten, aber wenn du nicht auf Gott vertraust, dann sind deine Handlungen nur die guten Verhaltensweisen des Menschen und können Gott nicht zufriedenstellen. Da die Menschen ein solch oberflächliches Verständnis der Wahrheit haben, neigen sie dazu, Vorschriften anzuwenden, und halten hartnäckig an Worten und Glaubenslehren fest, indem sie jene selbe Wahrheit anwenden, wenn sie mit verschiedenen Situationen konfrontiert werden. Es ist möglich, dass sie viele Angelegenheiten in allgemeiner Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen zum Abschluss bringen können, aber Gottes Führung ist darin nicht zu erkennen, ebenso wenig wie das Werk des Heiligen Geistes. Hier liegt ein ernstes Problem vor, nämlich: Menschen tun viele Dinge in Abhängigkeit von ihrer Erfahrung und den Vorschriften, die sie verstanden haben, und von gewissen menschlichen Einbildungen. Es ist schwierig, wahres Gebet zu Gott zustande zu bringen und bei allem, was die Menschen tun, wahrhaft zu Gott aufzuschauen und sich auf Ihn zu verlassen. Selbst wenn man die Absichten Gottes versteht, ist es schwierig, den Effekt eines von Gott geführten und mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmenden Handelns zu erzielen. Aus diesem Grund sage ich, dass die größte Weisheit ist, in allen Dingen zu Gott aufzuschauen und auf Ihn zu vertrauen.
Wie können Menschen praktizieren, in allen Dingen zu Gott aufzuschauen und auf Ihn zu vertrauen? Manche Leute sagen: „Ich bin jung, meine Größe ist gering und ich glaube seit Kurzem an Gott. Ich weiß nicht, wie ich praktizieren soll, zu Gott aufzuschauen und mich auf Gott zu verlassen, wenn etwas passiert.“ Ist das ein Problem? Im Glauben an Gott gibt es viele Schwierigkeiten, und du musst viel Trübsal, viele Prüfungen und Qualen durchmachen. Alle diese Dinge erfordern, dass man zu Gott aufschaut und sich auf Gott verlässt, um die schwierigen Zeiten durchzustehen. Wenn du nicht praktizieren kannst, zu Gott aufzuschauen und dich auf Gott zu verlassen, wirst du Schwierigkeiten nicht durchstehen können, und du wirst Gott nicht folgen können. Zu Gott aufzuschauen und dich auf Gott zu verlassen, ist keine leere Glaubenslehre, noch ist es ein Mantra für den Glauben an Gott. Es ist vielmehr eine entscheidende Wahrheit, eine Wahrheit, die du besitzen musst, um an Gott zu glauben und Ihm zu folgen. Manche Menschen sagen: „Zu Gott aufzuschauen und sich auf Gott zu verlassen gilt nur, wenn ein wichtiges Ereignis eintritt. Du musst nur zu Gott aufschauen und dich auf Gott verlassen, wenn du beispielsweise mit Trübsal, Prüfungen, Gefangennahme und Verfolgung konfrontiert bist oder wenn du bei deinen Pflichten auf Schwierigkeiten stößt oder wenn du zurechtgestutzt wirst. Es ist nicht nötig, in den banalen Angelegenheiten des Privatlebens zu Gott aufzuschauen und sich auf Gott zu verlassen, weil sie Gott nicht interessieren.“ Stimmt diese Aussage? Sie stimmt definitiv nicht. Hier liegt eine Abweichung vor. Es ist notwendig, in wichtigen Angelegenheiten zu Gott aufzuschauen, aber kannst du ohne Grundsätze mit den belanglosen Dingen und unbedeutenden Angelegenheiten umgehen? Kannst du in Fragen wie etwa Kleidung und Essen ohne Grundsätze handeln? Mit Sicherheit nicht. Wenn es um deinen Umgang mit Menschen und Belangen geht? Mit Sicherheit nicht. Selbst im Alltag und in banalen Angelegenheiten musst du mindestens über Grundsätze verfügen, um das Abbild eines Menschen auszuleben. Probleme, die mit Grundsätzen zu tun haben, sind Probleme, die mit der Wahrheit zu tun haben. Können Menschen sie selbst lösen? Natürlich nicht. Also müsst ihr zu Gott aufschauen und euch auf Gott verlassen. Nur wenn ihr Gottes Erleuchtung erlangt und die Wahrheit versteht, können diese banalen Probleme gelöst werden. Denkt ihr, diese Probleme, die mit Grundsätzen zu tun haben, können gelöst werden, wenn ihr nicht zu Gott aufschaut und euch nicht auf Gott verlasst? Mit Sicherheit nicht leicht. Man kann sagen, dass die Menschen bei allem, was sie nicht klar erkennen können und wofür es nötig ist, nach der Wahrheit zu suchen, zu Gott aufschauen und sich auf Gott verlassen müssen. Egal wie groß oder klein, jedes Problem, das mit der Wahrheit gelöst werden muss, erfordert, dass man zu Gott aufschaut und sich auf Gott verlässt. Das ist eine Notwendigkeit. Selbst wenn Menschen die Wahrheit verstehen und Probleme selbst lösen können, sind diese Erkenntnisse und Lösungen begrenzt und oberflächlich. Wenn Menschen nicht zu Gott aufschauen und sich auf Gott verlassen, kann ihr Eintritt nie sehr tiefgehend sein. Wenn du beispielsweise heute krank bist und sich das auf die Ausführung deiner Pflicht auswirkt, musst du in dieser Sache beten und sagen: „Gott, ich fühle mich heute nicht wohl, ich kann nicht essen, und das wirkt sich auf die Ausführung meiner Pflicht aus. Ich muss mich überprüfen. Was ist der wahre Grund dafür, dass ich krank bin? Werde ich von Gott diszipliniert, weil ich meine Pflicht nicht hingebungsvoll ausführe? Gott, ich bitte Dich, mich zu erleuchten und zu führen.“ So musst du nach Gott rufen. Das heißt, zu Gott aufzuschauen. Wenn du zu Gott aufschaust, kannst du allerdings nicht einfach Formalitäten befolgen und dich an Vorschriften halten. Wenn du nicht nach der Wahrheit suchst, um Probleme zu lösen, wirst du Dinge hinauszögern. Nachdem du zu Gott gebetet und zu Gott aufgeschaut hast, solltest du dein Leben weiter so leben, wie du es tun solltest, ohne die Pflicht zu verzögern, die du zu tun hast. Wenn du krank bist, solltest du einen Arzt aufsuchen, und das ist richtig. Gleichzeitig musst du beten, über dich nachdenken und nach der Wahrheit suchen, um das Problem zu lösen. Nur auf diese Weise zu praktizieren ist völlig angebracht. Wenn die Menschen wissen, wie man bestimmte Dinge richtig macht, dann sollten sie sie tun. So sollten Menschen kooperieren. Ob der gewünschte Effekt und das Ziel in diesen Belangen ganz erreicht werden können, hängt allerdings davon ab, ob man zu Gott aufschaut und sich auf Gott verlässt. Bei Problemen, die die Menschen nicht klar erkennen und selbst nicht gut bewältigen können, müssen sie erst recht zu Gott aufschauen und nach der Wahrheit suchen, um sie zu lösen. Menschen mit normaler Menschlichkeit sollten die Fähigkeit besitzen, das zu tun. Es gibt viele Lektionen, die es zu lernen gilt, wenn man zu Gott aufschaut. Während du zu Gott aufschaust, empfängst du vielleicht die Erleuchtung durch den Heiligen Geist, und du wirst einen Weg haben, oder wenn Gottes Wort dich trifft, wirst du wissen, wie du kooperieren sollst, oder vielleicht wird Gott einige Situationen für dich arrangieren, damit du Lektionen lernst, worin Gottes gute Absichten liegen. Während du zu Gott aufschaust, wirst du Gottes Anleitung und Führung sehen, und diese werden dir helfen, viele Lektionen zu lernen und ein besseres Verständnis von Gott zu erlangen. Das ist der Effekt, der dadurch erzielt wird, dass man zu Gott aufschaut. Zu Gott aufzuschauen ist daher eine Lektion, die diejenigen, die Gott folgen, oft lernen müssen, und es ist etwas, das sie zu Lebzeiten nie aufhören werden zu erleben. Es gibt viele Menschen, deren Erfahrung zu oberflächlich ist und die Gottes Handeln nicht sehen können, also denken sie: „Es gibt viele kleine Dinge, die ich selbst tun kann und bei denen ich nicht zu Gott aufschauen muss.“ Das ist falsch. Manche kleinen Dinge führen zu großen Dingen, und Gottes Absichten sind in manchen kleinen Dingen verborgen. Viele Menschen ignorieren die kleinen Dinge, und infolgedessen erleiden sie wegen Kleinigkeiten große Rückschläge. Diejenigen, die wahrhaft gottesfürchtige Herzen haben, werden sowohl in großen wie auch kleinen Angelegenheiten zu Gott aufschauen, zu Gott beten, Gott alles anvertrauen und dann sehen, wie Gott sie leitet und führt. Sobald du über solche Erfahrungen verfügst, wirst du in der Lage sein, in allen Dingen zu Gott aufzuschauen, und je mehr du das erlebst, desto mehr wirst du spüren, dass es sehr praktisch ist, in allen Dingen zu Gott aufzuschauen. Wenn du bei einer Sache zu Gott aufschaust, ist es möglich, dass Gott dir kein Gefühl beschert, keine klare Bedeutung, geschweige denn klare Anweisungen. Er wird jedoch dafür sorgen, dass du eine Idee mit direkter Relevanz zu dieser Sache verstehst, und hierin führt dich Gott, indem Er sich einer anderen Methode bedient und dir einen Weg aufweist. Wenn du das spüren und verstehen kannst, wird dir das zugutekommen. In dem Moment verstehst du vielleicht nichts, aber du musst weiter beten und zu Gott aufschauen. Daran gibt es nichts auszusetzen, und früher oder später wirst du erleuchtet. Auf diese Weise zu praktizieren, bedeutet nicht, sich an Vorschriften zu halten, sondern die Erfordernisse des Geistes zu erfüllen und so zu praktizieren, wie Menschen es tun sollten. Vielleicht empfängst du nicht jedes Mal, wenn du zu Gott betest und zu Gott aufschaust, Erleuchtung und Anleitung, aber so müssen die Menschen praktizieren, und wenn sie die Wahrheit verstehen wollen, müssen sie so praktizieren. Das ist der normale Zustand von Leben und Geist, und nur auf diese Weise können die Menschen eine normale Beziehung zu Gott aufrechterhalten, sodass sich ihre Herzen nicht von Gott entfernen. Deshalb kann man sagen, dass es in den Herzen der Menschen das normale Zusammenspiel mit Gott ist, zu Gott aufzuschauen. Unabhängig davon, ob du Gottes Erleuchtung und Anleitung empfangen kannst, solltest du in allen Dingen zu Gott beten und auf Gott bauen. Das ist auch der notwendige Weg, um vor Gott zu leben. Wenn Menschen an Gott glauben und Gott folgen, sollte ihre Gemütsverfassung so sein, dass sie immer zu Gott aufschauen. Diese Gemütsverfassung sollten Menschen mit normaler Menschlichkeit haben. Manchmal bedeutet auf Gott zu bauen nicht, bestimmte Worte zu verwenden, um Gott zu bitten, etwas zu tun oder lenkend einzugreifen, oder um Seinen Schutz zu bitten. Es ist vielmehr so, dass die Menschen, wenn sie auf ein Problem stoßen, Ihn aufrichtig anrufen können. Was macht Gott also, wenn die Menschen Ihn anrufen? Wenn sich das Herz von jemandem regt und er diesen Gedanken hat: „O Gott, ich schaffe das nicht selbst, ich weiß nicht, wie ich es tun soll, und ich fühle mich schwach und negativ …“ – wenn dieser Gedanke in ihm aufsteigt, weiß Gott nicht darüber Bescheid? Wenn dieser Gedanke in den Menschen aufkommt, sind ihre Herzen aufrichtig? Wenn sie Gott aufrichtig auf diese Weise anrufen, willigt Gott ein, ihnen zu helfen? Trotz der Tatsache, dass sie vielleicht kein Wort gesprochen haben, zeigen sie Aufrichtigkeit, und so willigt Gott ein, ihnen zu helfen. Wenn jemand auf eine besonders heikle Schwierigkeit stößt, wenn sie niemanden haben, an den sie sich wenden können, und wenn sie sich besonders hilflos fühlen, vertrauen sie auf Gott als ihre einzige Hoffnung. Wie sind ihre Gebete? Wie ist ihr Geisteszustand? Sind sie aufrichtig? Haben sie zu diesem Zeitpunkt irgendeine zwiespältige Absicht? Nur wenn du Gott vertraust, als wäre Er der letzte Strohhalm, an den du dich klammerst, wenn du hoffst, dass Gott dir helfen wird, dann ist dein Herz aufrichtig. Obwohl du vielleicht nicht viel gesagt hast, hat sich dein Herz bereits geregt. Das heißt, du gibst Gott dein aufrichtiges Herz und Gott hört zu. Wenn Gott zuhört, sieht Er deine Schwierigkeiten, und Er wird dich erleuchten, führen und dir helfen. Wann ist das Herz des Menschen am aufrichtigsten? Es ist überaus ehrlich, wenn der Mensch zu Gott aufschaut, wenn es keinen Ausweg gibt. Das Wichtigste, was man besitzen sollte, wenn man zu Gott aufschaut, ist ein aufrichtiges Herz. Du musst dich in einem Zustand befinden, in dem du Gott wirklich brauchst, das heißt, die Herzen der Menschen müssen zumindest aufrichtig sein, nicht oberflächlich; sie sollten nicht nur ihren Mund bewegen, sondern auch ihre Herzen. Wenn du dich, während du zu Gott redest, irgendwie durchwurstelst, dein Herz aber nicht ergriffen ist, und du eigentlich meinst „Ich habe bereits meine eigenen Pläne gemacht, und, Gott, ich teile Dir das nur mit. Ich werde sie durchsetzen, unabhängig davon, ob Du damit einverstanden bist oder nicht. Ich tue einfach so als ob“, dann bedeutet das Ärger. Du hintergehst Gott und treibst dein Spiel mit Ihm, und das ist auch ein Ausdruck von Respektlosigkeit gegenüber Gott. Wie wird Gott dich danach behandeln? Gott wird dich ignorieren und ins Abseits stellen, und du wirst vollkommen gedemütigt werden. Wenn du Gott nicht aktiv suchst und dich nicht um die Wahrheit bemühst, wirst du ausgemustert werden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Glaube an Gott muss damit beginnen, dass man die bösen Trends der Welt durchschaut
Das tägliche Wort Gottes Auszug 377
Die Wahrheit ist das Leben Gottes Selbst; sie verkörpert Seine Disposition, Sein Wesen und was Er hat und ist. Wenn du sagst, dass du durch etwas erfahrungsbasiertes Wissen über die Wahrheit verfügst, hast du dann Heiligkeit erreicht? Warum offenbarst du immer noch Verdorbenheit? Warum kannst du nicht zwischen verschiedenen Arten von Menschen unterscheiden? Warum kannst du nicht Gott bezeugen? Selbst wenn du einige Wahrheiten verstehst, kannst du Gott repräsentieren? Kannst du Gottes Disposition ausleben? Du magst einiges an erfahrungsbasiertem Wissen in Bezug auf einen bestimmten Aspekt einer Wahrheit haben, und du magst mit deiner Rede ein wenig Licht ins Dunkel bringen können, aber was du den Menschen geben kannst, ist äußerst begrenzt und kann nicht lange anhalten. Das liegt daran, dass dein Verständnis und das Licht, das du erlangt hast, nicht das Wesen der Wahrheit repräsentieren, und sie repräsentieren nicht die Gesamtheit der Wahrheit. Sie repräsentieren nur eine Seite oder einen kleinen Aspekt der Wahrheit, es ist nur eine Ebene, die von Menschen erreicht werden kann, und es ist noch weit von dem Wesen der Wahrheit entfernt. Dieses kleine bisschen Licht, Erleuchtung und erfahrungsbasiertes Wissen können niemals den Platz der Wahrheit einnehmen. Selbst wenn alle Menschen einige Ergebnisse durch das Erleben einer Wahrheit erreicht hätten und man all ihr erfahrungsbasiertes Wissen zusammennehmen würde, würde dies nicht die Gesamtheit und das Wesen auch nur einer einzigen Zeile dieser Wahrheit erreichen. Es wurde bereits Folgendes in der Vergangenheit gesagt: „Ich fasse dies mit einem Sprichwort für die Welt des Menschen zusammen: Unter den Menschen gibt es keinen, der Mich liebt.“ Dieser Satz ist die Wahrheit, die wahre Essenz des Lebens, etwas sehr Tiefgründiges und ein Ausdruck von Gott Selbst. Du durchläufst Erfahrungen, und nach drei Jahren Erfahrung hast du vielleicht ein wenig oberflächliches Verständnis, und nach sieben oder acht Jahren hast du vielleicht ein wenig mehr Verständnis, aber dieses Verständnis kann niemals an die Stelle dieser Zeile der Wahrheit treten. Nach zwei Jahren mag jemand anderes ein wenig Verständnis haben oder etwas mehr Verständnis nach zehn Jahren oder ein noch relativ großes Verständnis nach einem ganzen Leben, aber das gesammelte Verständnis von euch beiden kann nicht an die Stelle dieser Zeile der Wahrheit treten. Wie viel Einsicht, Licht, Erfahrung oder Wissen ihr beide zusammen auch haben mögt, dies kann niemals an die Stelle der Wahrheit treten. Das heißt, menschliches Leben ist immer menschliches Leben, und ganz gleich, wie sehr dein Wissen mit der Wahrheit, Gottes Absichten oder Gottes Anforderungen übereinstimmt: Es kann niemals an die Stelle der Wahrheit treten. Zu sagen, dass Menschen über die Wahrheit verfügen, bedeutet, dass sie die Wahrheit wirklich verstehen, einige der Wirklichkeiten des Wortes Gottes ausleben, etwas an wahrer Gotteskenntnis haben und Gott erhöhen und bezeugen können. Man kann jedoch nicht sagen, dass die Menschen die Wahrheit bereits besitzen, denn die Wahrheit ist zu tiefgründig. Nur eine Zeile von Gottes Wort zu erfahren, kann für die Menschen ein ganzes Leben in Anspruch nehmen, und selbst nach mehreren Lebenszeiten oder Tausenden von Jahren, kann man eine einzelne Zeile des Wortes Gottes nicht vollständig erfahren. Es ist klar, dass der Prozess, die Wahrheit zu verstehen und Gott zu kennen, in der Tat endlos ist und dass es begrenzt ist, wie viel von der Wahrheit Menschen ein Leben lang erfahren können. Manche Menschen sagen, sie besitzen die Wahrheit, sobald sie die textliche Bedeutung von Gottes Wort verstehen. Ist das nicht Unsinn? Sowohl beim Licht als auch bei der Erkenntnis gibt es Unterschiede in der Tiefgründigkeit. Die Wahrheitsrealitäten, in die ein Mensch im Laufe seines Glaubenslebens eintreten kann, sind begrenzt. Nur weil du ein gewisses Maß an Wissen und Licht besitzt, heißt das deshalb noch lange nicht, dass du die Wahrheitsrealitäten besitzt. Du musst vor allem darauf achten, ob dieses Licht und dieses Wissen das Wesen der Wahrheit berühren. Das ist das Wichtigste. Manche Menschen haben das Gefühl, im Besitz der Wahrheit zu sein, wenn sie Licht ins Dunkel bringen oder ein wenig oberflächliches Verständnis bieten können. Das macht sie glücklich, sodass sie selbstgefällig und eingebildet werden. In Wirklichkeit sind sie noch weit davon entfernt, in die Wahrheitsrealitäten einzutreten. Welche Wahrheit besitzen die Menschen? Können Menschen, die die Wahrheit besitzen, jederzeit und überall scheitern? Wenn Menschen die Wahrheit besitzen, wie können sie sich dann Gott immer noch widersetzen und Gott verraten? Wenn du behauptest, dass du die Wahrheit besitzt, beweist das, dass in dir das Leben Christi ist – das ist unerhört! Du bist der Herr geworden, du bist Christus geworden? Das ist eine absurde Aussage und sie wird gänzlich von Menschen gefolgert; sie ist Teil menschlicher Auffassungen und Vorstellungen, und ist bei Gott keine vertretbare Position.
Wenn wir von Menschen reden, die die Wahrheit verstehen und mit ihr als ihrem Leben leben, was ist da mit diesem „Leben“ gemeint? Es bedeutet, in ihren Herzen herrscht uneingeschränkt die Wahrheit, es bedeutet, sie können nach Gottes Worten leben, und es bedeutet, dass sie wahres Wissen von Gottes Worten haben und ein echtes Wahrheitsverständnis. Wenn die Menschen dieses neue Leben in ihrem Inneren besitzen, wird es vollständig durch das Praktizieren und Erleben von Gottes Worten erreicht. Es ist auf dem Fundament der Wahrheit der Worte Gottes aufgebaut und wird durch ein Leben im Reich der Wahrheit erreicht; alles, was das Leben der Menschen beinhaltet, sind ihr Wissen und ihre Erfahrung mit der Wahrheit. Das fungiert als dessen Grundlage, und es geht nicht über diesen Rahmen hinaus; das ist das Leben, von dem gesprochen wird, wenn es darum geht, die Wahrheit und das Leben zu erlangen. Nach der Wahrheit von Gottes Worten leben zu können, heißt nicht, dass das Leben der Wahrheit in den Menschen ist, noch, dass sie, wenn sie die Wahrheit als ihr Leben besitzen, zur Wahrheit werden und ihr Innenleben zum Leben der Wahrheit wird, geschweige denn, dass sie die Wahrheit und das Leben sind. Letztendlich ist ihr Leben immer noch das Leben eines Menschen. Wenn du nach Gottes Worten leben kannst und Wissen von der Wahrheit besitzt, und wenn dieses Verständnis in dir Wurzeln schlägt und zu deinem Leben wird und die Wahrheit, die du durch Erfahrung gewonnen hast, zur Grundlage deiner Existenz wird, und wenn du nach diesen Worten Gottes lebst, niemand es ändern kann und Satan dich nicht in die Irre führen oder verderben kann, dann wirst du die Wahrheit und das Leben gewonnen haben. Das heißt, dein Leben enthält lediglich die Wahrheit, womit dein Verständnis, deine Erfahrung und deine Erkenntnis der Wahrheit gemeint sind; und was du auch tust, du wirst nach diesen Dingen leben und nicht über ihren Rahmen hinausgehen. Das ist, was es bedeutet, die Wahrheitsrealität zu besitzen, und solche Menschen sind das, was Gott letztendlich mit Seinem Wirken gewinnen möchte. Doch wie gut die Menschen die Wahrheit auch verstehen, ihr Wesen ist immer noch eines der Menschheit und überhaupt nicht mit dem Wesen Gottes vergleichbar. Der Grund dafür liegt darin, dass sie niemals die Gesamtheit der Wahrheit erfahren können, und es ist ihnen unmöglich, die Wahrheit vollständig auszuleben; sie können nur den äußerst begrenzten Teil der Wahrheit ausleben, der für die Menschen erreichbar ist. Wie könnten sie dann zu Gott werden? … Wenn du etwas Erfahrung mit Gottes Worten hast und anhand von echtem erfahrungsbasiertem Wissen in Bezug auf die Wahrheit lebst, dann werden Gottes Worte nach und nach zu deinem Leben werden. Du kannst allerdings nicht sagen, dass die Wahrheit dein Leben ist oder dass das, was du zum Ausdruck bringst, die Wahrheit ist; wenn du dieser Meinung bist, dann liegst du falsch. Wenn du nur etwas Erfahrung mit einem bestimmten Aspekt der Wahrheit hast, kann das an sich dafür stehen, dass du die Wahrheit besitzt? Kann das als Erlangen der Wahrheit betrachtet werden? Kannst du die Wahrheit gründlich erklären? Kannst du anhand der Wahrheit Gottes Disposition erkennen und das, was Gott hat und ist? Wenn diese Wirkungen nicht erreicht werden, dann beweist das, dass nur einen Aspekt der Wahrheit verstanden zu haben, nicht als die Wahrheit wirklich zu verstehen oder Gott zu kennen gelten kann, geschweige denn, als die Wahrheit erlangt zu haben. Jeder hat nur mit einem Aspekt und Bereich der Wahrheit Erfahrung; die Menschen erleben sie in ihrem begrenzten Rahmen und können nicht auf all die zahllosen Aspekte der Wahrheit eingehen. Können Menschen die ursprüngliche Bedeutung der Wahrheit ausleben? Auf wie viel beläuft sich dein kleines bisschen Erfahrung? Nur auf ein einzelnes Sandkorn am Strand; ein einziger Tropfen Wasser im Ozean. Daher spielt es keine Rolle, wie kostbar das Verständnis und diese Gefühle, die du durch deine Erfahrungen erlangt hast, sein mögen, sie können dennoch nicht als Wahrheit zählen. Man kann nur sagen, dass sie mit der Wahrheit übereinstimmen. Die Wahrheit kommt von Gott, und die innere Bedeutung und die Wirklichkeiten der Wahrheit decken einen sehr weiten Bereich ab, und niemand kann sie ergründen oder anfechten. Solange du ein wirkliches Verständnis der Wahrheit und von Gott hast, wirst du einige Wahrheiten verstehen; niemand wird in der Lage sein, dieses wirkliche Verständnis zu widerlegen, und die Zeugnisse, die die Wahrheitsrealitäten enthalten, sind für immer vertretbar. Gott billigt diejenigen, die die Wahrheitsrealitäten besitzen. Solange du nach der Wahrheit strebst und dich, ganz gleich, in welcher Situation du dich befindest, auf Gott verlassen kannst, um Gottes Worte zu erfahren, und die Wahrheit als dein Leben akzeptieren kannst, wirst du einen Weg haben, in der Lage sein, zu überleben, und Gottes Anerkennung erlangen. Auch wenn das Wenige, was die Menschen erreichen, der Wahrheit entspricht, kann man nicht sagen, dass dies die Wahrheit ist, und noch weniger kann man sagen, dass sie die Wahrheit erlangt haben. Das kleine bisschen Licht, das die Menschen erhalten haben, ist nur für sie selbst oder für einige andere innerhalb eines bestimmten Rahmens geeignet, doch innerhalb eines anderen Rahmens wären sie ungeeignet. Wie tief gehend die Erfahrung einer Person auch sein mag, sie ist dennoch so begrenzt, und ihre Erfahrung wird niemals die Tiefgründigkeit der Wahrheit erreichen. Das Licht einer Person und das Verständnis einer Person können niemals mit der Wahrheit verglichen werden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
Das tägliche Wort Gottes Auszug 378
Wenn du die Wahrheit praktizieren und verstehen willst, dann musst du zunächst nach der Wahrheit suchen, wenn dir etwas in deinem Alltag passiert. Das heißt, du musst die Dinge anhand von Gottes Worten und der Wahrheit betrachten; wenn dir der Kern des Problems klar ist, dann wirst du wissen, wie man im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen praktiziert. Und wenn du die Dinge immer Gottes Worten entsprechend betrachtest, wirst du in allem, was um dich herum passiert, die Hand Gottes sehen können – Gottes Taten. Manche Menschen meinen, egal was um sie herum passiert, es hätte nichts mit ihrem Glauben an Gott oder der Wahrheit zu tun; sie folgen bloß ihren eigenen Neigungen und reagieren den Philosophien Satans entsprechend. Können sie so irgendeine Lektion lernen? Mit Sicherheit nicht. Deswegen glauben viele Menschen seit zehn oder zwanzig Jahren an Gott und haben trotzdem kein Verständnis von der Wahrheit oder Lebenseintritt. Sie sind nicht in der Lage, Gott in ihren Alltag einzubeziehen oder an alles, was um sie herum passiert, anhand von Gottes Worten heranzugehen, und so kommt es, dass sie, wann immer ihnen irgendetwas passiert, es nicht als das erkennen können, was es wirklich ist, noch können sie damit anhand der Wahrheitsgrundsätze umgehen. Solche Menschen erlangen keinen Lebenseintritt. Manche Menschen schalten ihren Verstand nur ein, wenn sie Gottes Worte in der Versammlung lesen; dann können sie von ein wenig Erkenntnis reden. Wenn ihnen aber im wirklichen Leben irgendetwas widerfährt, können sie Gottes Worte nicht umsetzen, noch wissen sie, wie man die Wahrheit praktiziert, und so denken sie, dass alles, was in ihrem Alltag passiert, in keinem Zusammenhang mit der Wahrheit steht, in keiner Beziehung zu den Worten Gottes. Bei ihrem Glauben an Gott ist es so, als ob sie die Worte Gottes und die Wahrheit wie einen Wissensbereich behandeln, der völlig getrennt von ihrem Alltag und ihrer Sicht der Dinge, ihren Lebenszielen und den Bestrebungen in ihrem Leben ist. Was ist mit so einer Form des Gottesglaubens? Werden sie die Wahrheit verstehen und in die Wirklichkeit eintreten können? Wenn sie auf diese Weise an Gott glauben, sind sie dann Anhänger Gottes? Sie glauben nicht wirklich an Gott, geschweige denn sind sie Anhänger Gottes. Alle Probleme in ihrem Alltag – einschließlich alles, was mit Familie, Ehe, Arbeit oder ihren Zukunftsaussichten zu tun hat – betrachten sie als etwas, was nicht mit der Wahrheit zusammenhängt, und so versuchen sie, sie mithilfe menschlicher Methoden zu lösen. Durch solche Erfahrungen werden sie niemals die Wahrheit erlangen, nie verstehen können, was genau Gott in den Menschen vollbringen will, und die Wirkung, die Er in ihnen erzielen will. Gott tut die Wahrheit kund, um Menschen zu retten, sie zu reinigen und ihre verdorbenen Dispositionen zu ändern, aber sie wissen nicht, dass sie nur, wenn sie die Wahrheit annehmen und nach ihr streben, ihre eigenen verdorbenen Dispositionen beheben können; sie wissen nicht, dass sie nur, wenn sie die Worte Gottes in ihrem Alltag erleben und praktizieren, die Wahrheit erlangen können. Sind solche Menschen nicht einfältig und unwissend? Sind sie nicht die Menschen, die am törichtesten, am lächerlichsten sind? Einige Menschen haben in ihrem Glauben an Gott nie nach der Wahrheit gestrebt. Sie denken, dass Glaube an Gott bedeutet, zur Versammlung zu gehen, zu beten, geistliche Lieder zu singen, Gottes Worte zu lesen; sie stellen religiöse Zeremonien in den Vordergrund, und sie praktizieren Gottes Worte nie bzw. erleben sie nie. So glauben religiöse Menschen an Gott. Und wenn Menschen etwas so Wichtiges wie Glaube an Gott wie eine religiöse Überzeugung behandeln, sind sie dann nicht Ungläubige? Sind sie keine Nichtgläubigen? Wenn man nach der Wahrheit strebt, ist es erforderlich, viele Prozesse durchzumachen. Es gibt diesbezüglich eine einfache Seite, und es gibt auch eine komplexe Seite. Einfach ausgedrückt, sollten wir die Wahrheit suchen sowie Gottes Worte in allem praktizieren und erfahren, was um uns herum geschieht. Sobald du damit anfängst, wirst du immer mehr sehen, wie viel Wahrheit du in deinem Glauben an Gott erlangen und anstreben musst, und dass die Wahrheit so praktisch ist, und dass die Wahrheit Leben ist. Gott rettet die Menschheit, damit sie die Wahrheit als ihr Leben erlangen kann. Die ganze erschaffene Menschheit sollte die Wahrheit als ihr Leben annehmen, nicht nur diejenigen, die Pflichten ausführen, die Leiter und Arbeiter sind oder die Gott dienen. Gottes Worte sind an die ganze Menschheit gerichtet, und Gott spricht zu der ganzen Menschheit. Daher sollten alle geschaffenen Wesen und die ganze Menschheit Gottes Worte und die Wahrheit annehmen, in allen Dingen nach der Wahrheit suchen und dann gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren, sodass sie in die Lage versetzt werden können, die Wahrheit zu praktizieren und sich ihr zu unterwerfen. Wenn nur von Leitern und Arbeitern verlangt würde, die Wahrheit zu praktizieren, würde das Gottes Absicht komplett zuwiderlaufen, weil die von Gott kundgetane Wahrheit der ganzen Menschheit gilt und sie zu dem Zweck kundgetan wird, die Menschheit zu retten, nicht nur, um ein paar Menschen zu retten. Wenn das der Fall wäre, hätten die von Gott kundgetanen Worte wenig Bedeutung. Habt ihr jetzt einen Weg, um nach der Wahrheit zu streben? Was ist das Erste, das beim Streben nach der Wahrheit praktiziert werden muss? Zuallererst müsst ihr mehr Zeit damit verbringen, die Worte Gottes zu essen und zu trinken sowie den Predigten und Gemeinschaften zuzuhören. Wenn ihr auf ein Problem stoßt, betet und sucht noch mehr. Wenn ihr euch mit mehr Wahrheiten ausgerüstet habt, schnell reift und Größe besitzt, werdet ihr in der Lage sein, eine Pflicht auszuführen, ein wenig Arbeit in Angriff zu nehmen, und werdet imstande sein, einige Prüfungen sowie Versuchungen zu überstehen. Dann werdet ihr das Gefühl haben, dass ihr einige Wahrheiten wirklich verstanden und erlangt habt, und ihr werdet spüren, dass die von Gott gesprochenen Worte die ganze Wahrheit sind, dass sie die Wahrheiten sind, die für die Rettung der verdorbenen Menschheit am notwendigsten sind, und dass sie die Wahrheit des Lebens sind, die von dem einzigartigen Schöpfer gegeben wurde.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Wichtigkeit und der Weg des Strebens nach der Wahrheit
Das tägliche Wort Gottes Auszug 379
Wenn Menschen gerettet werden wollen, wenn sie an Gott glauben, ist es entscheidend, ob sie ein gottesfürchtiges Herz haben oder nicht, ob Gott einen Platz in ihren Herzen hat oder nicht, ob sie vor Gott leben können oder nicht und eine normale Beziehung zu Gott pflegen. Entscheidend ist, ob Menschen in der Lage sind, die Wahrheit zu praktizieren oder nicht und Gott gegenüber Gehorsam erreichen. Derart sind der Weg und die Bedingungen, um gerettet zu werden. Wenn dein Herz nicht in der Lage ist, vor Gott zu leben, wenn du nicht oft zu Gott betest und mit Gott Gemeinschaft hältst und die normale Beziehung zu Gott verlierst, wirst du nie gerettet werden, denn du hast den Weg zur Errettung blockiert. Wenn du keinerlei Beziehung zu Gott hast, bist du am Ende. Wenn Gott nicht in deinem Herzen ist, dann ist es nutzlos zu behaupten, du hättest Glauben, nur dem Namen nach an Gott zu glauben. Es spielt keine Rolle, wie viele Worte und Glaubenslehren du sagen kannst, wie viel du für deinen Glauben an Gott gelitten hast oder wie begabt du bist. Wenn Gott in deinem Herzen fehlt und du Gott nicht fürchtest, dann spielt es keine Rolle, wie du an Gott glaubst. Gott wird sagen: „Weiche von Mir, du Übeltäter.“ Du wirst als Übeltäter eingestuft werden. Du wirst ohne Verbindung zu Gott sein; Er wird weder dein Herr noch dein Gott sein. Obwohl du anerkennst, dass Gott über alles herrscht und dass Er der Schöpfer ist, betest du Ihn nicht an und unterwirfst dich nicht Seiner Herrschaft. Du folgst Satan und Teufeln; nur Satan und Teufel sind dein Herr. Wenn du in allen Dingen auf dich selbst vertraust und deinem eigenen Willen folgst, wenn du darauf vertraust, dass dein Schicksal in deinen eigenen Händen liegt, dann glaubst du an dich selbst. Obwohl du behauptest, an Gott zu glauben und Gott anzuerkennen, erkennt Gott dich nicht an. Du hast keine Beziehung zu Gott, und somit bist du dazu bestimmt, letztlich von Ihm verschmäht, von Ihm bestraft und von Ihm ausgemustert zu werden; Menschen wie dich rettet Gott nicht. Menschen, die wahrhaft an Gott glauben, sind diejenigen, die Ihn als den Retter annehmen, die akzeptieren, dass Er die Wahrheit, der Weg und das Leben ist. Sie können sich aufrichtig für Ihn aufwenden und die Pflicht eines geschaffenen Wesens ausführen; sie erleben das Werk Gottes, sie praktizieren Seine Worte und die Wahrheit und sie gehen den Weg des Strebens nach der Wahrheit. Sie sind Menschen, die der Herrschaft Gottes und dem, was Er anordnet, gehorchen und die Seinen Willen befolgen. Nur wenn Menschen solchen Glauben an Gott haben, können sie gerettet werden; wenn nicht, werden sie verdammt. Ist es akzeptabel, dass sich Menschen auf Wunschdenken einlassen, wenn sie an Gott glauben? Können Menschen in ihrem Glauben an Gott die Wahrheit erlangen, wenn sie sich immer an ihre eigenen Auffassungen und vagen, abstrakten Vorstellungen klammern? Keinesfalls. Wenn Menschen an Gott glauben, müssen sie die Wahrheit akzeptieren, sie müssen so an Ihn glauben, wie Er es verlangt, und Seinen Orchestrierungen und Anordnungen gehorchen; nur dann können sie Rettung erlangen. Es gibt keinen anderen Weg als diesen – was immer du tust, du darfst dich auf keinerlei Wunschdenken einlassen. Sich über dieses Thema gemeinschaftlich auszutauschen, ist für die Menschen sehr wichtig, nicht wahr? Das ist ein Weckruf für euch.
Nun, da ihr diese Worte gehört habt, solltet ihr die Wahrheit verstehen und euch darüber im Klaren sein, was Errettung bedeutet. Ganz gleich, was den Menschen gefällt, wonach sie streben, oder wofür sie sich brennend interessieren – nichts davon ist wichtig. Am wichtigsten ist es, die Wahrheit zu akzeptieren. Im Endeffekt ist es am wichtigsten, die Wahrheit erlangen zu können, und was dir ermöglichen kann, Gott zu fürchten und Böses zu meiden, ist der richtige Weg. Wenn du seit mehreren Jahren an Gott geglaubt und dich immer auf das Streben nach Dingen fokussiert hast, die in keinem Bezug zur Wahrheit stehen, dann hat dein Glaube nichts mit der Wahrheit und nichts mit Gott zu tun. Du behauptest vielleicht, an Gott zu glauben, und erkennst Gott verbal an, aber Gott ist nicht dein Herr, Er ist nicht dein Gott; du akzeptierst nicht, dass Gott über dein Schicksal herrscht, du unterwirfst dich nicht allem, was Gott für dich orchestriert, und du erkennst die Tatsache nicht an, dass Gott die Wahrheit ist. Ist das der Fall, wurde deine Hoffnung auf Errettung zerschlagen. Wenn du nicht den Weg des Strebens nach der Wahrheit einschlägst, dann gehst du den Weg der Vernichtung. Wenn alles, wonach du strebst, worauf du dich fokussierst, worüber du betest und worum du bittest, auf den Worten Gottes beruht und darauf, was Gott verlangt, und wenn du verstärkt das Gefühl hast, dass du dich dem Schöpfer unterwirfst und den Schöpfer anbetest, und spürst, dass Gott dein Herr, dein Gott ist, wenn du zusehends froh darüber bist, allem zu gehorchen, was Gott für dich orchestriert und anordnet, und deine Beziehung zu Gott immer enger wird und immer normaler, und wenn deine Liebe zu Gott immer reiner und wahrer wird, dann werden deine Klagen und Missverständnisse über Gott und deine extravaganten Wünsche gegenüber Gott immer weniger werden, und du wirst es gänzlich geschafft haben, Gott zu fürchten und Böses zu meiden, was bedeutet, dass du den Weg der Errettung bereits betreten hast. Obwohl der Weg der Errettung damit einhergeht, dass Gott dich diszipliniert und zurechtstutzt, dich richtet und züchtigt und dies dir viel Leid beschert, ist das die Liebe Gottes, die dir begegnet. Wenn du in deinem Glauben an Gott nur danach strebst, Segnungen zu erhalten, und nur nach Status, Ansehen und Vorteil strebst und du nie diszipliniert, zurechtgestutzt, gerichtet oder gezüchtigt wirst, dann wird dein Herz, obwohl du vielleicht ein leichtes Leben hast, sich immer mehr von Gott entfernen, du wirst die normale Beziehung zu Gott verlieren, und du wirst auch nicht bereit sein zu akzeptieren, dass Gott dich genau prüft; du wirst dein eigener Herr sein wollen – was alles beweist, dass der Weg, den du gehst, nicht der richtige Weg ist. Wenn du das Wirken Gottes eine Zeitlang erlebst und zunehmend spürst, wie die Menschheit so abgrundtief verdorben ist und so anfällig dafür, sich Gott zu widersetzen, und wenn du Angst hast, dass vielleicht ein Tag kommt, an dem du etwas tust, das Gott widerstrebt, und du Gott kränkst und von Ihm verlassen wirst, und du folglich denkst, dass nichts furchteinflößender ist, als sich Gott zu widersetzen, dann wirst du ein gottesfürchtiges Herz haben. Du wirst spüren, dass Menschen, wenn sie an Gott glauben, nicht von Gott abirren dürfen; wenn sie von sich Gott abwenden, wenn sie von sich Seiner Disziplinierung, Seinem Gericht und Seiner Züchtigung abwenden, dann ist das gleichbedeutend damit, den Schutz und die Fürsorge Gottes zu verlieren, die Segnungen Gottes zu verlieren, und dann ist für die Menschen alles vorbei; sie können nur immer verkommener werden, sie werden wie die Menschen in der religiösen Welt sein und immer noch dazu neigen, sich gegen Gott zu stellen, während sie an Gott glauben – und dadurch werden sie zu Antichristen. Wenn du das begreifen kannst, dann wirst du zu Gott beten: „Oh, Gott! Bitte richte mich und züchtige mich. Ich bitte Dich, dass Du mich bei allem, was ich tue, genau prüfst. Mögest Du, wenn ich etwas tue, das gegen die Wahrheit verstößt und gegen Deinen Willen verstößt, hart über mich richten und mich züchtigen – ich kann nicht ohne Dein Gericht und Deine Züchtigung sein.“ Das ist der rechte Weg, den Menschen in ihrem Glauben an Gott gehen sollten. Messt also nach diesem Maßstab: Traut ihr euch zu sagen, dass ihr den Weg der Errettung betreten habt? Das traut ihr euch nicht, weil ihr noch zu jenen Menschen werden müsst, die nach der Wahrheit streben, in vielen Dingen sucht ihr nicht nach der Wahrheit, und ihr könnt es nicht akzeptieren, wenn man euch zurechtstutzt, und euch dem unterwerfen – was beweist, dass ihr noch weit weg davon seid, den Weg der Errettung zu beschreiten. Ist es leicht, den Weg der Errettung zu betreten, wenn du nicht jemand bist, der nach der Wahrheit strebt? Tatsächlich ist es das nicht. Wenn Menschen nicht erfahren haben, dass Gott sie richtet und züchtigt, wenn sie nicht erfahren haben, dass Gott sie diszipliniert, züchtigt und zurechtstutzt, dann ist es für sie nicht leicht, jemand zu werden, der nach der Wahrheit strebt, und infolgedessen ist es für sie sehr schwierig, den Weg der Errettung einzuschlagen. Wenn du, nachdem du diese Worte gehört hast, weißt, dass sie die Wahrheit sind, du aber den Weg, nach der Wahrheit zu streben und Errettung zu erlangen, noch nicht eingeschlagen hast und du dies nicht als etwas Ernstes betrachtest und glaubst, dass früher oder später der Tag kommen wird, an dem du – ohne Eile – damit weitermachen wirst, welche Art von Ansicht ist das dann? Wenn du eine derartige Ansicht hast, steckst du in Schwierigkeiten, und du wirst es schwer haben, den Weg der Errettung einzuschlagen. Was für eine Entschlossenheit musst du also besitzen, um diesen Weg einschlagen zu können? Du solltest sagen: „Ah! Ich habe momentan den Weg der Errettung noch nicht eingeschlagen – das ist ziemlich gefährlich! Gott sagt, dass die Menschen jederzeit vor Ihm leben müssen und mehr beten müssen, und dass sie mit ihrem Herzen im Reinen sein müssen und nicht impulsiv sein dürfen – also sollte ich anfangen, all das jetzt gleich in die Praxis umzusetzen.“ So zu praktizieren, heißt, den rechten Pfad des Gottesglaubens zu betreten; so einfach ist das. Was sind das für Menschen, die Gottes Worte hören und dann loslegen und sie in die Praxis umsetzen? Sind das gute Menschen? Das sind sie – sie sind Menschen, die die Wahrheit lieben. Was sind das für Menschen, die, nachdem sie Gottes Worte gehört haben, gefühllos, gleichgültig, unnachgiebig bleiben – die Gottes Worte auf die leichte Schulter nehmen und sich taub und blind stellen? Sind das nicht Wirrköpfe? Die Menschen fragen immer, ob es, wenn sie an Gott glauben, keine Abkürzungen gibt, um gerettet zu werden. Ich sage euch, dass es keine gibt, und dann erzähle ich euch von diesem einfachen Weg, aber nachdem ihr davon hört, setzt ihr es nicht in die Praxis um – also erkennt ihr eine gute Sache nicht, wenn ihr davon hört. Können solche Menschen gerettet werden? Selbst wenn etwas Hoffnung für sie besteht, ist sie nicht groß; ihre Errettung wird sehr schwierig sein. Es kommt vielleicht ein Tag, an dem sie aus dem Schlaf erwachen, an dem sie sich denken: „Ich bin nicht mehr jung, und ich habe mich nicht um meine eigentlichen Pflichten gekümmert, während ich all diese Jahre an Gott geglaubt habe. Gott verlangt, dass die Menschen jederzeit vor Ihm leben, und ich habe nicht vor Gott gelebt. Ich muss mich beeilen und beten.“ Wenn sie in ihren Herzen zur Vernunft kommen und anfangen, sich um ihre eigentlichen Pflichten zu kümmern, dann ist es nicht zu spät! Aber lasst euch nicht zu viel Zeit; wenn ihr wartet, bis ihr über siebzig oder achtzig seid, und euer Körper verfällt und ihr keine Energie mehr habt, wird es dann nicht zu spät sein, um nach der Wahrheit zu streben? Wenn ihr die besten Jahre eures Lebens mit bedeutungslosen Dingen verbringt und es am Ende aufschiebt oder verpasst, nach der Wahrheit zu streben, was das Wichtigste von allem ist, ist das nicht extrem töricht? Gibt es irgendetwas Dümmeres? Viele Menschen sind sich des wahren Weges wohl bewusst und warten dennoch die Zukunft ab, um ihn anzunehmen und anzustreben – sie sind alles Narren. Sie wissen nicht, dass das Streben nach Wahrheit Jahrzehnte der Anstrengung erfordert, bevor sie Leben gewinnen können. Es wird zu spät für Reue sein, wenn sie die beste Zeit vergeuden, um gerettet zu werden!
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Nur mit einem gottesfürchtigen Herzen kann man den Weg der Rettung beschreiten
Das tägliche Wort Gottes Auszug 380
Als Kirchenleiter muss man nicht nur lernen, die Wahrheit anzuwenden, um Probleme zu lösen, man muss auch lernen, talentierte Menschen zu entdecken und zu fördern, die man keinesfalls beneiden oder unterdrücken darf. Auf diese Weise zu praktizieren, nützt der Arbeit der Kirche. Wenn du ein paar nach der Wahrheit Strebende fördern kannst, damit sie mit dir zusammenarbeiten und die ganze Arbeit gut verrichten, und ihr alle letztendlich Erfahrungszeugnisse habt, dann bist du ein Leiter oder Mitarbeiter, der den Anforderungen entspricht. Wenn du in der Lage bist, in allen Dingen den Grundsätzen entsprechend zu handeln, dann bringst du deine Treue dar. Manche Menschen haben immer Angst davor, dass andere besser sind als sie oder über ihnen stehen, dass andere Anerkennung bekommen, während sie selbst ignoriert und übersehen werden. Das führt dazu, dass sie andere angreifen und ausschließen. Sind sie damit nicht neidisch auf talentierte Menschen? Ist das nicht egoistisch und verachtenswert? Was für eine Art von Disposition ist das? Es ist eine Boshaftigkeit! Wer nur an seine eigenen Interessen denkt und nur seine eigenen egoistischen Wünsche zufriedenstellt, ohne an andere zu denken oder Rücksicht auf die Interessen von Gottes Haus zu nehmen, hat eine schlechte Disposition, und Gott hat keine Liebe für solche Menschen. Wenn du wahrhaft Rücksicht auf Gottes Absichten nehmen kannst, wirst du andere Menschen gerecht behandeln können. Wenn du einen guten Menschen empfiehlst und ihm ermöglichst, sich einzuarbeiten und eine Pflicht auszuführen, und damit Gottes Haus eine talentierte Person hinzufügst, wird das deine Arbeit nicht erleichtern? Wirst du dann nicht Treue bei deiner Pflicht gezeigt haben? Das ist eine gute Tat vor Gott; es ist das Minimum an Gewissen und Vernunft, das jene, die als Leiter dienen, besitzen sollten. Diejenigen, die fähig sind, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, können die Überprüfung Gottes in allem, das sie tun, akzeptieren. Wenn du Gottes Überprüfung akzeptierst, wird dein Herz auf den rechten Weg geführt. Wenn du immer nur Dinge tust, damit andere sie sehen, und immer Lob und Bewunderung von anderen ernten willst und Gottes Überprüfung nicht akzeptierst, ist Gott dann noch in deinem Herzen? Solche Menschen haben kein gottesfürchtiges Herz. Tu nicht immer Dinge für dich selbst und berücksichtige nicht ständig deine eigenen Interessen; berücksichtige nicht die Interessen des Menschen, und denke nicht über deinen eigenen Stolz, Ruf und Status nach. Du musst zuerst an die Interessen von Gottes Haus denken und sie zu deiner Priorität machen. Du solltest auf Gottes Absichten Rücksicht nehmen und damit beginnen, indem du darüber nachsinnst, ob es bei der Ausführung deiner Pflicht Unreinheiten gab oder nicht, ob du treu gewesen bist, deinen Verantwortungen nachgekommen bist und alles gegeben hast, sowie ob du von ganzem Herzen über deine Pflicht und die Arbeit der Kirche nachgedacht hast oder nicht. Du musst über diese Dinge nachdenken. Wenn du häufig über sie nachdenkst und sie begreifst, wird es dir leichter fallen, deine Pflicht gut auszuführen. Wenn du von geringem Kaliber bist, wenn deine Erfahrung oberflächlich ist oder wenn du deine berufliche Arbeit nicht beherrschst, dann kann es in deiner Arbeit Fehler oder Mängel geben, und du wirst möglicherweise keine guten Ergebnisse erzielen – aber du wirst dein Bestes gegeben haben. Du befriedigst nicht deine eigenen selbstsüchtigen Wünsche oder Vorlieben. Stattdessen schenkst du der Arbeit der Kirche und den Interessen von Gottes Haus ständige Beachtung. Obwohl du bei deiner Pflicht vielleicht keine guten Ergebnisse erreichst, wird dein Herz wieder auf den rechten Weg geführt worden sein; wenn du darüber hinaus die Wahrheit suchen kannst, um die Probleme bei deiner Pflichterfüllung zu lösen, wirst du bei der Erfüllung der Pflicht den Anforderungen entsprechen, und gleichzeitig wirst du in die Wahrheitsrealität eintreten können. Das heißt es, Zeugnis zu besitzen.
Manche Menschen glauben an Gott, streben aber nicht nach der Wahrheit. Sie leben immer nach dem Fleisch, begehren fleischliche Freuden und stillen immer ihre eigenen selbstsüchtigen Begierden. Ganz gleich, wie viele Jahre sie an Gott glauben, sie werden nie in die Wahrheitsrealität eintreten. Das ist das Zeichen, das besagt, dass man Schande über Gott gebracht hat. Du sagst: „Ich habe gar nichts getan, um mich Gott zu widersetzen; wie habe ich Schande über Gott gebracht?“ Alle deine Gedanken und Ideen sind niederträchtig. Die Absichten, Ziele und Beweggründe hinter dem, was du tust, und die Konsequenzen deiner Handlungen stellen immer Satan zufrieden, machen dich zu seiner Lachnummer und ermöglichen ihm, etwas gegen dich in der Hand zu haben. Du hast in keiner Weise Zeugnis abgelegt, wie es ein Christ tun sollte. Du gehörst zu Satan. Du bringst Schande über Gottes Namen in allen Dingen, und du besitzt kein echtes Zeugnis. Wird Gott sich an die Dinge erinnern, die du getan hast? Welche Schlussfolgerung wird Gott am Ende über all deine Taten, dein Verhalten und die Pflichten, die du ausgeführt hast, ziehen? Muss dabei nicht etwas herauskommen, eine Art Aussage? In der Bibel sagt der Herr Jesus: „Es werden viele zu Mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in Deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in Deinem Namen viele wunderbare Werke getan? Dann werde Ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von Mir, ihr Übeltäter!“ (Matthäus 7,22-23). Warum sagte der Herr Jesus das? Warum wurden so viele von denen, die im Namen des Herrn predigten, Dämonen austrieben und viele Wunder vollbrachten, zu Übeltätern? Es lag daran, dass sie die Wahrheiten, die durch den Herrn Jesus zum Ausdruck gebracht wurden, nicht akzeptierten, sie hielten sich nicht an Seine Gebote und sie besaßen keine Liebe zur Wahrheit in ihren Herzen. Sie wollten nur die Arbeit, die sie geleistet, die Nöte, die sie ertragen, und die Opfer, die sie für den Herrn erbracht hatten, gegen die Segnungen des Himmelreichs eintauschen. Sie versuchten, mit Gott zu feilschen, und sie versuchten Gott zu benutzen und auszutricksen, weshalb der Herr Jesus von ihnen angewidert war, sie hasste und sie als Übeltäter verdammte. Heute akzeptieren die Menschen das Gericht und die Züchtigung durch Gottes Worte, aber einige streben immer noch nach Ansehen und Status und wollen sich immer auszeichnen, wollen immer Leiter und Gemeindearbeiter sein und Ansehen und Status erlangen. Obwohl sie alle sagen, dass sie an Gott glauben und Gott folgen und für Gott Dingen entsagen und sich für Ihn aufwenden, tun sie ihre Pflichten, um Ruhm, Gewinn und Status zu erlangen, und immer haben sie ihre eigenen Pläne. Sie sind Gott gegenüber nicht unterwürfig oder treu; sie können hemmungslos ihr Unwesen treiben und böse Dinge tun, ohne dabei je über sich selbst nachzudenken, und so werden sie zu Übeltätern. Gott verabscheut diese bösen Menschen, und Gott rettet sie nicht. Was ist der Maßstab, nach dem die Handlungen und das Verhalten einer Person als gut oder böse beurteilt werden? Der Maßstab ist, ob sie in ihren Gedanken, Offenbarungen und Handlungen das Zeugnis besitzen, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen und die Wahrheitsrealität auszuleben, oder nicht. Wenn du diese Realität nicht hast oder auslebst, dann bist du zweifellos ein Übeltäter. Wie betrachtet Gott Frevler? In Gottes Augen legen deine Gedanken und äußeren Taten kein Zeugnis für Ihn ab, genauso wenig demütigen und besiegen sie Satan. Stattdessen beschämen sie Gott und sind durchsetzt mit Zeichen der Schande, die du über Ihn gebracht hast. Du bezeugst Gott nicht, du wendest dich nicht für Gott auf, auch erfüllst du deine Verantwortung und Verpflichtungen gegenüber Gott nicht. Stattdessen handelst du um deiner selbst willen. Was bedeutet „um deiner selbst willen“? Genau genommen, bedeutet es „um Satans willen“. Darum wird Gott am Ende sagen: „Weichet alle von Mir, ihr Übeltäter!“ In Gottes Augen werden deine Handlungen nicht als gute Taten, sondern als böse Taten erachtet werden. Nicht nur werden sie Gottes Zustimmung nicht erhalten – sie werden verdammt werden. Was erhofft man sich von einem solchen Glauben an Gott? Würde ein solcher Glaube nicht am Ende im Sande verlaufen?
Für alle, die eine Pflicht erfüllen, unabhängig davon, wie tiefgründig oder oberflächlich ihr Verständnis von der Wahrheit ist, besteht die einfachste Art, um den Eintritt in die Wahrheitsrealität zu praktizieren, darin, bei allem an die Interessen von Gottes Haus zu denken und die eigenen selbstsüchtigen Wünsche, persönlichen Absichten und Motive sowie Stolz und Status loszulassen. Stelle die Interessen von Gottes Haus an erste Stelle – das ist das Mindeste, was man tun sollte. Wenn ein Mensch, der eine Pflicht erfüllt, nicht einmal so viel tun kann, wie kann man dann von ihm behaupten, dass er seine Pflicht erfüllt? Das kann man nicht als Erfüllung der eigenen Pflicht bezeichnen. Du solltest zuerst an die Interessen von Gottes Haus denken, Rücksicht auf Gottes Absichten nehmen und die Arbeit der Kirche berücksichtigen. Setze diese Dinge an allererste Stelle; erst danach kannst du darüber nachdenken, wie solide dein Status ist oder wie andere dich betrachten. Habt ihr nicht das Gefühl, dass dies ein wenig einfacher wird, wenn ihr es in diese zwei Schritte aufteilt und ein paar Kompromisse eingeht? Wenn du eine Zeit lang so praktizierst, wirst du schließlich merken, dass es gar nicht so schwierig ist, Gott zufriedenzustellen. Darüber hinaus solltest du in der Lage sein, deinen Verantwortlichkeiten nachzukommen, deine Pflicht und deine Aufgaben zu erfüllen und von deinen selbstsüchtigen Wünschen, Absichten und Motiven abzulassen; du solltest Gottes Absichten berücksichtigen und die Interessen von Gottes Haus, die Arbeit der Kirche und die Pflicht, die du erfüllen sollst, an oberste Stelle setzen. Nachdem du das eine Weile erfahren hast, wirst du merken, dass es gut ist, dich so zu verhalten. Das heißt es, geradlinig und ehrlich zu leben und kein gemeiner, niederträchtiger Mensch zu sein; das heißt es, gerecht und ehrbar zu leben, anstatt rückgratlos, verachtenswert und gemein zu sein. Du wirst merken, dass ein Mensch so handeln und dieses Abbild ausleben sollte. Dein Verlangen, deine eigenen Interessen zu befriedigen, wird allmählich schwinden. Ungeachtet dessen, wie lange ihr schon an Gott glaubt, fehlt es eurem Eintritt und eurer Erfahrung der Lektionen, die das Streben nach der Wahrheit, das Praktizieren der Wahrheit und den Eintritt in die Wahrheitsrealität betreffen, derzeit an Tiefe. Zudem habt ihr keine echte Erfahrung mit diesen Lektionen gemacht und könnt daher kein wahres Zeugnis ablegen. Ich habe euch jetzt diesen einfachen Ansatz erklärt: Beginnt damit, auf diese Weise zu praktizieren, und sobald ihr das eine Zeit lang getan habt, wird sich der Zustand in euch, ohne dass ihr es bemerkt, anfangen, zu verändern. Er wird sich von diesem ambivalenten Zustand, in dem ihr weder schrecklich interessiert daran seid, an Gott zu glauben, noch dessen schrecklich abgeneigt seid, in einen Zustand verwandeln, in dem ihr spürt, dass es gute Dinge sind, an Gott zu glauben und ein ehrlicher Mensch zu sein, und in dem ihr daran interessiert seid, ein ehrlicher Mensch zu sein, und spürt, dass es bedeutungsvoll und nährend ist, so zu leben. Ihr werdet euch geerdet und im Reinen mit euch selbst fühlen und Freude in eurem Herzen spüren. Das wird euer Zustand sein. Das ist das Resultat, wenn man von seinen eigenen Absichten, Interessen und eigensinnigen Wünschen ablässt. Das ist das Ergebnis. Zum einen ist das das Resultat menschlicher Kooperation und zum anderen das Werk des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist wird nicht ohne die Mitarbeit der Menschen wirken.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Freiheit und Befreiung können nur erlangt werden, indem man seine verdorbene Gesinnung ablegt
Das tägliche Wort Gottes Auszug 381
Was wisst ihr über Veränderungen der Disposition? Veränderungen der Disposition unterscheiden sich ihrem Wesen nach von Veränderungen im Verhalten, und sie unterscheiden sich auch von Veränderungen in der Praxis – sie sind vom Wesen her alle verschieden. Die meisten Menschen stellen ihr Verhalten in ihrem Glauben an Gott in den Vordergrund, was zur Folge hat, dass gewisse Veränderungen in ihrem Verhalten auftreten. Nachdem sie begonnen haben, an Gott zu glauben, hören sie auf zu rauchen und zu trinken, sie streiten nicht mehr mit anderen und üben sich lieber in Geduld, wenn sie Verlust erleiden. Sie machen einige Verhaltensänderungen durch. Manche Menschen haben das Gefühl, dass sie, sobald sie an Gott glauben, die Wahrheit durch das Lesen von Gottes Wort verstehen; sie haben das Wirken des Heiligen Geistes erlebt und sie haben wahre Freude in ihren Herzen, was sie besonders eifrig sein lässt, und es gibt nichts, das sie nicht aufgeben oder erleiden können. Doch nachdem sie acht, zehn, oder zwanzig Jahre lang geglaubt haben, verfallen sie schließlich wieder alten Verhaltensmustern, weil sich ihre Lebensdisposition nicht geändert hat. Ihre Arroganz und Eingebildetheit prägen sich stärker aus und sie beginnen, um Macht und Gewinn zu wetteifern, sie begehren das Geld der Kirche, sie beneiden diejenigen, die das Haus Gottes ausgenutzt haben. Sie werden zu Parasiten und Ungeziefer in Gottes Haus und einige werden sogar als falsche Leiter und Antichristen offenbart und ausgemustert. Und was beweisen diese Fakten? Verhaltensveränderungen allein sind unhaltbar; wenn es keine Veränderung in den Lebensdispositionen der Menschen gibt, werden sie früher oder später ihr wahres Gesicht zeigen. Das liegt daran, dass Eifer die Quelle ihrer Verhaltensänderungen ist, und gepaart mit etwas Wirken des Heiligen Geistes zu der Zeit wird es für sie extrem leicht, in Eifer zu verfallen oder für kurze Zeit gute Absichten zu hegen. Wie die Nichtgläubigen sagen: „Ein gutes Ding zu tun ist leicht, hingegen ist es schwer, ein Leben lang gute Dinge zu tun.“ Warum sind Menschen außerstande, ein ganzes Leben lang gute Dinge zu vollbringen? Weil die Menschen von Natur aus niederträchtig, selbstsüchtig und verdorben sind. Das eigene Verhalten wird von ihrer Natur gelenkt; wie immer die Natur eines Menschen ist, so ist auch das Verhalten, das er an den Tag legt, und nur das, was sich auf natürliche Weise offenbart, stellt die Natur eines Menschen dar. Dinge, die unecht sind, können nicht von Dauer sein. Wenn Gott wirkt, um den Menschen zu retten, geht es nicht darum, den Menschen mit gutem Verhalten zu schmücken – der Zweck von Gottes Werk ist, die Disposition der Menschen zu verwandeln, zu bewirken, dass sie als neue Menschen wiedergeboren werden. Gottes Gericht, Züchtigung, Prüfungen und Läuterung des Menschen dienen alle dazu, seine Disposition zu ändern, sodass er Gott gegenüber absolute Unterwerfung und Treue erlangen und Gott schließlich auf normale Weise anbeten kann. Das ist das Ziel von Gottes Werk. Sich gut zu benehmen ist nicht dasselbe wie sich Gott zu unterwerfen, noch weniger kommt es dem gleich, mit Christus vereinbar zu sein. Veränderungen im Verhalten basieren auf Glaubenslehre und entstehen aus Leidenschaft; sie gründen nicht auf wahrer Gotteskenntnis oder auf der Wahrheit, geschweige denn beruhen sie auf der Führung des Heiligen Geistes. Obwohl es Zeiten gibt, in denen einiges von dem, was die Menschen tun, durch den Heiligen Geist erleuchtet oder gelenkt wird, handelt es sich hierbei nicht um ein Offenbarwerden ihres Lebens. Sie sind noch nicht in die Wahrheitsrealitäten eingetreten und ihre Lebensdisposition hat sich überhaupt nicht verändert. Unabhängig davon, wie gut das Verhalten einer Person ist, beweist dies nicht, dass sie sich Gott fügt oder dass sie die Wahrheit in die Praxis umsetzt. Verhaltensänderungen stellen keine Veränderungen der Lebensdisposition dar und sie können nicht als ein Offenbarwerden des Lebens gelten.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
Das tägliche Wort Gottes Auszug 382
Wenn eine Person viele gute Verhaltensweisen hat, bedeutet das nicht, dass sie die Wahrheitsrealitäten besitzt. Nur indem man die Wahrheit praktiziert und nach Grundsätzen handelt, kann man die Wahrheitsrealitäten besitzen. Nur indem man Gott fürchtet und das Böse meidet, kann man die Wahrheitsrealitäten besitzen. Manche Menschen sind enthusiastisch, können Glaubenslehren von sich geben, die Vorschriften befolgen und tun viele gute Dinge, aber alles, was man über sie sagen kann, ist, dass sie ein wenig Menschlichkeit besitzen. Diejenigen, die Glaubenslehren von sich geben können und stets die Vorschriften befolgen, sind nicht unbedingt in der Lage, die Wahrheit zu praktizieren. Auch wenn das, was sie sagen, richtig ist und sich so anhört, als sei es unproblematisch, haben sie nichts zu sagen, wenn es um das Wesen der Wahrheit geht. Unabhängig davon, wie viele Glaubenslehren jemand äußert, heißt das daher nicht, dass er die Wahrheit versteht, und ganz gleich, wie viele Glaubenslehren er versteht, er kann keine Probleme lösen. Religiöse Theoretiker können alle die Bibel erklären, aber am Ende stürzen sie alle, weil sie nicht die ganze Wahrheit akzeptieren, die Gott ausgedrückt hat. Menschen, die eine Veränderung in ihrer Disposition erfahren haben, sind anders. Sie haben die Wahrheit verstanden, sie können in allen Angelegenheiten unterscheiden, sie wissen, wie sie im Einklang mit Gottes Absichten handeln müssen, wie sie im Einklang mit dem Wahrheitsgrundsatz handeln müssen und wie sie handeln müssen, um Gott zufriedenzustellen, und sie verstehen die Natur der Verdorbenheit, die sie offenbaren. Wenn ihre eigenen Ideen und Vorstellungen offengelegt werden, können sie unterscheiden und gegen das Fleisch aufbegehren. So manifestiert sich eine Veränderung in der Disposition. Die wichtigste Äußerungsform der Menschen, die eine Änderung in der Disposition durchgemacht haben, ist, dass sie erreicht haben, die Wahrheit klar zu verstehen, und wenn sie Dinge ausführen, setzen sie die Wahrheit mit ziemlicher Genauigkeit in die Praxis um, und sie offenbaren nicht so oft Verderbtheit. Im Allgemeinen erscheinen diejenigen, deren Disposition sich gewandelt hat, besonders vernünftig und erkennend zu sein, und aufgrund ihres Verständnisses der Wahrheit offenbaren sie nicht so viel Selbstgerechtigkeit oder Arroganz. Sie können einen Großteil der Verderbtheit durchschauen, die in ihnen offenbart worden ist, und sie erkennen, deshalb lassen sie keine Arroganz aufkommen. Sie können maßvoll begreifen, welchen Platz sie einnehmen sollten und was sie Vernünftiges tun sollten, wie man pflichtbewusst ist, was man sagen und was man nicht sagen soll, und was man zu welchen Menschen sagen soll und wie man mit welchen Menschen umgeht. Somit sind Menschen, deren Dispositionen sich geändert haben, relativ vernünftig, und nur solche Menschen leben wirklich das Abbild eines Menschen aus. Weil sie die Wahrheit verstehen, sind sie in der Lage, übereinstimmend mit der Wahrheit zu sprechen und Dinge zu sehen und sie sind prinzipientreu in allem, was sie tun; sie unterliegen nicht dem Einfluss irgendeines Menschen, irgendeiner Angelegenheit oder Sache, sie alle haben ihre eigenen Ansichten und können die Wahrheitsgrundsätze aufrechterhalten. Ihre Disposition ist relativ stabil, sie sind nicht unbeständig, und unabhängig von den Umständen verstehen sie, wie sie ihre Pflichten richtig erfüllen können und wie sie sich zu Gottes Zufriedenheit verhalten sollten. Diejenigen, deren Dispositionen sich geändert haben, konzentrieren sich nicht darauf, was sie nach außen hin tun müssen, damit andere gut über sie denken; sie haben eine innere Klarheit darüber gewonnen, was sie tun müssen, um Gott zufriedenzustellen. Deshalb kann es sein, dass sie äußerlich nicht übermäßig enthusiastisch wirken oder so, als hätten sie irgendetwas Wichtiges vollbracht, aber alles, was sie tun, ist bedeutungsvoll, ist wertvoll, und liefert praktische Ergebnisse. Diejenigen, deren Disposition sich geändert hat, besitzen mit Gewissheit viele Wahrheitsrealitäten, und dies kann durch ihre Perspektive der Dinge und durch ihre Handlungsgrundsätze bestätigt werden. Diejenigen, die die Wahrheit nicht erlangt haben, haben absolut keine Veränderungen in ihrer Lebensdisposition erreicht. Wie genau wird eine Änderung der Disposition erreicht? Die Menschen sind zutiefst von Satan verdorben worden, sie alle widersetzen sich Gott und sie alle weisen die Natur des Widerstands gegen Gott auf. Gott rettet Menschen, indem Er diejenigen mit der Natur, sich Gott zu widersetzen, und die imstande sind, sich Gott zu widersetzen, in diejenigen verwandelt, die imstande sind, sich Gott zu fügen und Ihn zu fürchten. Das ist es, was bedeutet, jemand zu sein, dessen Disposition sich geändert hat. Ganz gleich, wie verdorben ein Mensch ist oder wie viele verdorbene Dispositionen er hat, solange er die Wahrheit annehmen, Gottes Gericht und Züchtigung akzeptieren und verschiedene Prüfungen und Läuterungen annehmen kann, wird er ein wahres Verständnis von Gott haben und gleichzeitig seine eigene Wesensnatur klar erkennen können. Wenn sie sich selbst wirklich kennen, werden sie in der Lage sein, sich selbst und Satan zu hassen, und sie werden bereit sein, gegen Satan aufzubegehren und sich Gott völlig zu fügen. Wenn ein Mensch diese Entschlossenheit hat, kann er nach der Wahrheit streben. Wenn Menschen über wahre Gotteskenntnis verfügen, wenn ihre satanische Disposition gereinigt ist und Gottes Worte in ihnen Wurzeln schlagen und zu ihrem Leben und zur Grundlage ihrer Existenz geworden sind, wenn sie nach Gottes Worten leben und sich völlig verändert haben und zu neuen Menschen geworden sind – dann gilt dies als Veränderung ihrer Lebensdisposition. Eine Veränderung der Disposition bedeutet nicht, dass man eine reife und gefestigte Menschlichkeit aufweist, noch bedeutet es, dass die äußeren Dispositionen der Menschen unterwürfiger als zuvor sind, dass sie vorher arrogant waren, aber nun vernünftig kommunizieren können oder dass sie vorher auf niemanden gehört haben, aber jetzt ein wenig auf andere hören können – solche äußerlichen Veränderungen können nicht als Verwandlungen in der Disposition bezeichnet werden. Natürlich schließen Umwandlungen in der Disposition solche Manifestationen ein, aber der wesentlichste Bestandteil besteht darin, dass ihr Leben sich innerlich verändert hat. Das liegt gänzlich daran, dass Gottes Worte und die Wahrheit in ihnen Wurzeln geschlagen haben, in ihnen herrschen und zu ihrem Leben geworden sind. Auch ihre Sicht der Dinge hat sich verändert. Sie können direkt durchschauen, was in der Welt und mit der Menschheit los ist, wie Satan die Menschheit verdirbt, wie der große rote Drache sich Gott widersetzt und können das Wesen des großen roten Drachen durchschauen. Sie können den großen roten Drachen, Satan, in ihrem Herzen hassen und sich ganz Gott zuwenden und Ihm folgen. Das bedeutet, dass sich ihre Lebensdisposition verändert hat und dass sie von Gott gewonnen worden sind. Veränderungen in der Lebensdisposition sind grundlegende Veränderungen, während Veränderungen im Verhalten oberflächlich sind. Nur diejenigen, die Veränderungen in ihrer Lebensdisposition erreicht haben, sind diejenigen, die die Wahrheit erlangt haben, und nur sie sind von Gott gewonnen worden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
Das tägliche Wort Gottes Auszug 383
Die Wandlung der eigenen Disposition ist weder eine Verhaltensänderung noch eine vorgetäuschte äußere Veränderung oder ein vorübergehender, aus Eifer vorgenommener Wandel. Wie gut diese Veränderungen auch sein mögen, sie können Veränderungen in der Lebensdisposition nicht ersetzen, denn diese äußeren Veränderungen können durch menschliches Bemühen erreicht werden, aber Veränderungen in der Lebensdisposition können nicht allein durch persönliches Bemühen der Einzelnen erreicht werden. Um dies zu erreichen, bedarf es der Erfahrung von Gottes Gericht, Züchtigung, Prüfungen und Läuterung sowie der Vervollkommnung durch den Heiligen Geist. Obwohl Menschen, die an Gott glauben, einige gute Verhaltensweisen aufweisen, unterwirft sich kein einziger von ihnen Gott wirklich, liebt Gott wirklich oder kann Gottes Willen befolgen. Woran liegt das? Es liegt daran, dass dies eine Veränderung der Lebensdisposition erfordert, und eine bloße Verhaltensänderung reicht bei weitem nicht aus. Eine Änderung der Disposition bedeutet, dass du Kenntnis von der Wahrheit und Erfahrung mit ihr hast, dass die Wahrheit zu deinem Leben geworden ist, dass sie dein Leben und alles an dir steuern und beherrschen kann. Das ist eine Veränderung in deiner Lebensdisposition. Nur Menschen, die die Wahrheit als Leben besitzen, sind diejenigen, deren Dispositionen sich verändert haben. In der Vergangenheit mag es einige Wahrheiten gegeben haben, die du nicht in die Praxis umsetzen konntest, als du sie verstanden hattest, aber jetzt kannst du jeden Aspekt der Wahrheit, den du verstanden hast, ohne Hindernisse oder Schwierigkeiten praktizieren. Wenn du die Wahrheit praktizierst, fühlst du dich von Frieden und Glück erfüllt, aber wenn du die Wahrheit nicht praktizieren kannst, fühlst du Schmerz und dein Gewissen ist beunruhigt. Du kannst in allem die Wahrheit praktizieren, nach den Worten Gottes leben und eine Grundlage für das Leben haben. Das bedeutet, dass sich deine Disposition verändert hat. Du kannst jetzt deine Auffassungen und Fantasien, deine fleischlichen Vorlieben und Bestrebungen und all die Dinge, die du vorher nicht loslassen konntest, leicht loslassen. Du empfindest Gottes Worte als wirklich gut und dass es nichts Besseres gibt, als die Wahrheit zu praktizieren. Das bedeutet, dass sich deine Disposition verändert hat. Ein Wandel in der Disposition hört sich sehr einfach an, aber er ist in Wirklichkeit ein Prozess, der viel Erfahrung erfordert. Während dieser Zeit müssen Menschen viele Härten erleiden, sie müssen ihren eigenen Körper überwältigen und gegen ihr Fleisch aufbegehren, sie müssen auch Gericht, Züchtigung, Zurechtstutzen, Prüfungen und Läuterung erleiden, und sie müssen auch viele Misserfolge, Stürze, innere Kämpfe und Qualen in ihrem Herzen erleben. Erst nach diesen Erfahrungen können die Menschen ein gewisses Verständnis ihrer eigenen Natur erlangen, aber ein gewisses Verständnis führt nicht sofort zu einer vollständigen Veränderung; sie müssen eine lange Zeit der Erfahrung durchleben, bevor sie sich endlich von ihren verdorbenen Dispositionen befreien können. Deshalb braucht es ein ganzes Leben, um die eigene Disposition zu ändern. Wenn du zum Beispiel in einer Sache Verdorbenheit zeigst, kannst du dann sofort die Wahrheit praktizieren, sobald du sie erkannt hast? Das kannst du nicht. In diesem Stadium des Verständnisses wirst du von anderen zurechtgestutzt, und dann nötigt und zwingt dein Umfeld dich dazu, im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Manchmal findest du dich immer noch nicht damit ab und du fragst dich: „Muss ich das so machen? Warum kann ich es nicht so machen, wie ich will? Warum werde ich immer aufgefordert, die Wahrheit zu praktizieren? Ich will das nicht tun, ich habe es satt!“ Um Gottes Wirken zu erfahren, muss man folgenden Prozess durchlaufen: vom Widerwillen, die Wahrheit zu praktizieren, zur Bereitschaft, die Wahrheit zu praktizieren; von der Negativität und Schwäche zur Stärke und der Fähigkeit, gegen das Fleisch aufzubegehren. Wenn Menschen einen bestimmten Punkt der Erfahrung erreichen, dann einige Prüfungen und Läuterungen durchmachen und schließlich dazu kommen, Gottes Absichten und einige Wahrheiten zu verstehen, dann werden sie irgendwie glücklich sein und bereit, im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Anfangs zögern die Menschen, die Wahrheit zu praktizieren. Nehmen wir die hingebungsvolle Ausführung der eigenen Pflichten als Beispiel: Du hast ein gewisses Verständnis davon, wie du deine Pflichten ausführst und Gott gegenüber hingebungsvoll bist, und du besitzt auch ein gewisses Verständnis der Wahrheit, aber wann wirst du in der Lage sein, Gott voll und ganz hingebungsvoll zu sein? Wann wirst du in der Lage sein, deine Pflichten so auszuführen, dass es dem Namen gerecht wird? Das wird einen Prozess erfordern. Während dieses Prozesses könntest du viele Nöte erleiden. Einige Menschen werden dich vielleicht zurechtstutzen, andere dich kritisieren. Alle Augen werden auf dich gerichtet sein, dich eingehend prüfen, und erst dann wirst du anfangen zu begreifen, dass du im Irrtum bist und dass eigentlich du der bist, der es schlecht gemacht hat, dass mangelnde Hingabe bei der Ausführung deiner Pflicht inakzeptabel ist und dass du nicht achtlos oder oberflächlich sein darfst. Der Heilige Geist wird dich von innen erleuchten, und Er wird dich tadeln, wenn du einen Fehler machst. Während dieses Prozesses wirst du dazu kommen, einiges über dich selbst zu verstehen, und erfahren, dass du zu viele Unreinheiten hast, zu viele persönliche Motive hegst und zu viele unmäßige Wünsche hast, wenn du deine Pflichten ausführst. Sobald du das Wesen dieser Dinge verstanden hast, wenn du im Gebet vor Gott treten und wahre Reue aufweisen kannst, dann kannst du von diesen verdorbenen Dingen gereinigt werden. Wenn du auf diese Weise häufig nach der Wahrheit suchst, um deine eigenen praktischen Probleme zu lösen, wirst du nach und nach den rechten Weg des Glaubens beschreiten; du wirst beginnen, wahre Lebenserfahrungen zu machen, und deine verdorbene Disposition wird anfangen, allmählich gereinigt zu werden. Je mehr deine verdorbene Disposition gereinigt wird, desto mehr wird sich deine Lebensdisposition verändern.
Obwohl viele Menschen jetzt ihre Pflichten erfüllen, wie viele Menschen wurschteln sich im Grunde genommen durch ihre Pflichten? Wie viele Menschen können die Wahrheit akzeptieren und ihre Pflichten nach den Wahrheitsgrundsätzen erfüllen? Wie viele Menschen führen ihre Pflichten gemäß den Anforderungen Gottes aus, nachdem sich ihre Dispositionen geändert haben? Indem du diese Dinge genauer untersuchst, wirst du in der Lage sein, zu erkennen, ob du bei der Ausführung deiner Pflicht wirklich den Anforderungen entsprichst, und du wirst auch in der Lage sein, klar zu sehen, ob sich deine Disposition geändert hat. Eine Wandlung der eigenen Disposition zu erreichen, ist keine einfache Sache; es bedeutet nicht bloß, dass man ein paar Verhaltensänderungen aufweist, ein wenig Wissen über die Wahrheit erlangt hat, ein wenig über seine Erfahrungen mit jedem Aspekt der Wahrheit sprechen kann oder dass man gewisse Veränderungen aufweist oder sich ein wenig unterwirft, nachdem man diszipliniert worden ist. Diese Dinge stellen keine Veränderung in der eigenen Lebensdisposition dar. Warum sage Ich das? Obwohl du dich vielleicht etwas verändert hast, setzt du die Wahrheit immer noch nicht wirklich in die Praxis um. Vielleicht verhältst du dich so, weil du dich vorübergehend in einer geeigneten Umgebung befindest und die Situation es zulässt, oder weil deine gegenwärtigen Umstände dich dazu gezwungen haben. Außerdem kannst du, wenn du gut gelaunt bist, wenn dein Zustand normal ist und wenn du das Wirken des Heiligen Geistes hast, die Wahrheit praktizieren. Aber angenommen, du befindest dich inmitten einer Prüfung, dass du wie Hiob inmitten deiner Prüfungen leidest oder dass du der Todesprüfung gegenüberstehst. Wenn das eintrifft, wirst du dann noch in der Lage sein, die Wahrheit zu praktizieren und in deinem Zeugnis standhaft zu sein? Kannst du etwas Ähnliches sagen wie das, was Petrus sagte: „Selbst wenn ich sterben müsste, nachdem ich Dich gekannt habe, wie könnte ich das nicht mit Freude und Glück tun?“ Was schätzte Petrus? Was Petrus schätzte, war Unterwerfung, und er hielt Gott zu kennen für die wichtigste Sache, sodass er in der Lage war, sich bis zum Tod zu unterwerfen. Eine Wandlung der Disposition geschieht nicht von heute auf morgen; um das zu erreichen, braucht es ein ganzes Leben an Erfahrung. Die Wahrheit zu verstehen, ist etwas einfacher, aber die Wahrheit in verschiedenen Zusammenhängen zu praktizieren, ist schwierig. Warum haben die Menschen immer Schwierigkeiten, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen? Tatsächlich stehen diese Schwierigkeiten alle in direktem Zusammenhang mit den verdorbenen Dispositionen der Menschen, und sie sind allesamt Hindernisse, die von verdorbenen Dispositionen herrühren. Deshalb musst du viel leiden und in der Lage sein, einen hohen Preis zu zahlen, um die Wahrheit in die Praxis umzusetzen. Hättest du keine verdorbenen Dispositionen, müsstest du nicht leiden und keinen Preis zahlen, um die Wahrheit zu praktizieren. Ist das nicht eine offensichtliche Tatsache? Manchmal mag es so aussehen, als würdest du die Wahrheit in die Praxis umsetzen, aber in Wirklichkeit zeigt die Natur deiner Handlungen nicht, dass du dies tust. Beim Nachfolgen Gottes sind viele Menschen in der Lage, ihre Familien und Karrieren ins Abseits zu stellen und ihre Pflichten auszuführen, und deshalb glauben sie, dass sie die Wahrheit praktizieren. Allerdings sind sie nie in der Lage, ein wahres, erfahrungsbezogenes Zeugnis abzulegen. Was genau geht hier vor? Wenn man sie nach den Auffassungen der Menschen misst, scheinen sie die Wahrheit zu praktizieren, dennoch erkennt Gott das, was sie tun, nicht als das Praktizieren der Wahrheit an. Wenn die Dinge, die man tut, persönliche Motive haben und verfälscht sind, dann läuft man Gefahr, von den Prinzipien abzuweichen und es kann nicht von einem gesagt werden, dass man die Wahrheit praktiziert; das ist einfach nur eine Art von Verhalten. Streng genommen wird deine Art von Verhalten wahrscheinlich von Gott verurteilt werden; Er wird es nicht gutheißen oder sich daran erinnern. Wenn man dies bis zu dessen Wesen und Wurzel weiter seziert, dann bist du jemand, der Böses tut, und diese äußerlichen Verhaltensweisen deinerseits stellen einen Widerspruch zu Gott dar. Von außen betrachtet, störst und unterbrichst du nichts und hast keinen wirklichen Schaden angerichtet. Es erscheint logisch und vernünftig, doch darin finden sich menschliche Verunreinigungen und Absichten, und dessen Wesen ist, Böses zu begehen und sich Gott zu widersetzen. Daher solltest du feststellen, ob es eine Veränderung in deiner Disposition gegeben hat und ob du die Wahrheit in die Praxis umsetzt, indem du Gottes Worte benutzt und die Motive hinter deinen eigenen Handlungen betrachtest. Es kommt nicht darauf an, ob deine Handlungen mit den menschlichen Vorstellungen und menschlichen Gedanken übereinstimmen oder ob sie deinem Geschmack entsprechen; solche Dinge sind nicht wichtig. Es kommt vielmehr darauf an, ob Gott sagt, dass du mit Seinen Absichten im Einklang stehst oder nicht, dass dein Handeln Wahrheitsrealität besitzt oder nicht und dass es Seinen geforderten Maßstäben entspricht oder nicht. Nur sich selbst an Gottes Anforderungen zu messen, ist richtig. Die Wandlung der Disposition und die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, das ist nicht so einfach und leicht, wie die Menschen sich das vorstellen. Versteht ihr das jetzt? Habt ihr damit Erfahrung? Wenn es um den Kern eines Problems geht, versteht ihr ihn vielleicht nicht; euer Eintritt ist zu oberflächlich gewesen. Ihr rennt den ganzen Tag umher, vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung, steht früh auf und geht spät zu Bett, aber ihr habt keine Wandlung in eurer Lebensdisposition erreicht, und ihr könnt nicht begreifen, was ein solcher Wandel der Disposition ist. Das bedeutet, dass euer Eintritt zu oberflächlich ist, nicht wahr? Unabhängig davon, wie lange ihr an Gott geglaubt habt, spürt ihr vielleicht nicht das Wesentliche und Tiefgründige, das mit der Umwandlung eurer Disposition zu tun hat. Kann man sagen, dass sich eure Disposition verändert hat? Woher weißt du, ob Gott dich gutheißt oder nicht? Zumindest wirst du dich im Hinblick auf alles, was du tust, außerordentlich gefestigt fühlen, und du wirst spüren, dass der Heilige Geist dich leitet und erleuchtet und in dir wirkt, während du deine Pflichten ausführst und irgendeine oder allgemeine Arbeit im Haus Gottes verrichtest. Deine Handlungen werden mit Gottes Worten einhergehen, und sobald du einmal einen gewissen Grad an Erfahrung gewonnen hast, wirst du der Ansicht sein, dass eine Handlungsweise in der Vergangenheit relativ angemessen war. Wenn du allerdings, nachdem du eine Zeitlang Erfahrungen gesammelt hast, spürst, dass einige Dinge, die du in der Vergangenheit getan hast, nicht angemessen waren und du unzufrieden damit bist, und das Gefühl hast, dass die Dinge, die du getan hast, nicht mit der Wahrheit übereinstimmten, dann beweist das, dass alles, was du getan hast, im Widerstand gegen Gott geschehen ist. Es ist ein Beweis dafür, dass deine Dienste voller Aufsässigkeit, Widerstand und menschlicher Handlungsweisen waren und dass du völlig dabei versagt hast, Veränderungen in der Disposition zu erreichen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Was man über den Wandel der eigenen Disposition wissen sollte
Das tägliche Wort Gottes Auszug 384
Um zu beurteilen, ob Menschen sich Gott unterwerfen können oder nicht, ist das Entscheidende, ob sie Ihm gegenüber extravagante Wünsche hegen oder Hintergedanken haben. Wenn Menschen immer Forderungen an Gott stellen, beweist dies, dass sie sich Ihm nicht unterwerfen. Es spielt keine Rolle, was dir geschieht, wenn du es nicht von Gott annimmst, nicht nach der Wahrheit suchst, dich immer rechtfertigst und immer das Gefühl hast, nur du hättest recht, und du zudem sogar fähig bist, daran zu zweifeln, dass Gott die Wahrheit und Gerechtigkeit ist, dann droht dir Böses. Solche Menschen sind am arrogantesten und rebellischsten gegenüber Gott. Menschen, die immer Forderungen an Gott stellen, können sich Ihm nicht wirklich unterwerfen. Wenn du Forderungen an Gott stellst, beweist dies, dass du versuchst, mit Gott zu handeln, dass du deine eigenen Willen wählst und dich danach richtest. Damit verrätst du Gott, und es fehlt dir an Unterwerfung. Forderungen an Gott zu stellen ist an und für sich unvernünftig; wenn du wirklich glaubst, dass Er Gott ist, dann wirst du es nicht wagen, Forderungen an Ihn zu stellen, und du wirst nicht glauben, dass du das Recht hast, Forderungen an Ihn zu stellen, ob du diese nun für vernünftig hältst oder nicht. Wenn du wahren Glauben an Gott hast und glaubst, dass Er Gott ist, wirst du nichts tun, außer Ihn zu verehren und dich Ihm zu unterwerfen. Die Menschen heutzutage treffen nicht nur ihre eigenen Entscheidungen, sie fordern sogar, dass Gott nach ihrem eigenen Willen handelt. Nicht nur, dass sie sich entscheiden, sich Gott nicht zu unterwerfen, sie verlangen sogar von Gott, dass Er sich ihnen unterwirft. Ist das nicht enorm unvernünftig? Wenn ein Mensch keinen wahren Glauben in sich trägt und keine substanzielle Überzeugung hat, kann er niemals Gottes Anerkennung erhalten. Wenn die Menschen weniger Ansprüche an Gott stellen können, werden sie mehr wahren Glauben und Unterwerfung haben, und ihre Vernunft ist relativ normal. Oftmals ist es der Fall, dass es umso schwieriger ist, mit Menschen umzugehen, je mehr sie dazu neigen, zu debattieren und sich zu rechtfertigen. Sie stellen nicht nur viele Forderungen, sondern wollen gleich die ganze Hand, wenn man ihnen den kleinen Finger reicht. Wenn sie in einer Hinsicht zufrieden sind, dann werden sie in einer anderen wieder Forderungen stellen. Sie müssen in jeglicher Hinsicht zufrieden sein, und wenn sie es nicht sind, fangen sie an sich zu beklagen, alles als hoffnungslos abzutun und sich rücksichtslos zu benehmen. Danach fühlen sie sich schuldig und reumütig, und sie weinen bittere Tränen und wollen sterben. Worin liegt da der Nutzen? Sind sie nicht unvernünftig und machen ohne Pause Ärger? Diese Reihe von Problemen muss an der Wurzel gelöst werden. Wenn man eine verdorbene Disposition hat und sie nicht beseitigt, wenn man damit wartet, bis man in Schwierigkeiten gerät oder eine Katastrophe verursacht, wie kann man dann diesen Verlust wiedergutmachen? Ist das nicht ein bisschen, wie wenn man das Scheunentor schließt, nachdem das Pferd schon auf und davon ist? Um das Problem der eigenen verdorbenen Disposition vollständig zu lösen, muss man daher die Wahrheit suchen, um es zu lösen, wenn es zum ersten Mal auftritt. Man muss die verdorbene Disposition im Keim ersticken, um sicherzustellen, dass man keinen Fehler begeht, und um künftige Probleme zu vermeiden. Wenn eine verdorbene Disposition Wurzeln schlägt und zur Denkweise oder zum Standpunkt einer Person wird, kann sie diese Person dazu bringen, Böses zu tun. Daher geht es bei der Selbstreflexion und Selbsterkenntnis hauptsächlich darum, die eigenen verdorbenen Dispositionen zu entdecken und schnell nach der Wahrheit zu suchen, um sie zu beseitigen. Du musst dir bewusst sein, welche Dinge in deiner Natur liegen, was du magst, was du anstrebst und was du erlangen willst. Du musst diese Dinge gemäß Gottes Worten im Detail analysieren, um zu sehen, ob sie mit Gottes Absichten übereinstimmen und in welcher Weise sie abwegig und absurd sind. Sobald du diese Dinge verstehst, musst du das Problem deiner abnormalen Vernunft, also das Problem deiner unvernünftigen und unerbittlichen Lästigkeit, lösen. Das ist nicht nur das Problem deiner verdorbenen Disposition, sondern betrifft auch deine fehlende Vernunft. Besonders in Angelegenheiten, bei denen es um ihre Interessen geht, fehlt Menschen, die sich von Eigennutz leiten lassen, jegliche normale Vernunft. Das ist ein psychologisches Problem, und das ist auch die Achillesferse des Menschen. Manche Menschen glauben, dass sie über ein gewisses Kaliber verfügen und einige Gaben besitzen, und sie wollen immer als Leiter tätig sein und sich profilieren, also bitten sie Gott, sie einzusetzen. Wenn Gott sie nicht einsetzt, sagen sie: „Wie kann mich Gott nicht wohlwollend betrachten? Gott, wenn Du mich für etwas Wichtiges einsetzt, verspreche ich, dass ich mich für Dich aufwenden werde!“ Ist diese Art von Absicht richtig? Es ist eine gute Sache, sich für Gott aufzuwenden, aber sie hegen Hintergedanken bei ihrer Bereitschaft, sich für Gott aufzuwenden. Was sie lieben, ist Status, und das ist es, worauf sie ihren Fokus legen. Wenn Menschen zu wahrer Unterwerfung fähig sind und Gott von ganzem Herzen folgen, egal, ob Gott sie nun einsetzt oder nicht, und sich für ihn aufwenden, egal, ob sie Status haben oder nicht, nur dann kann man sie als vernünftig und als Gott gegenüber unterwürfig betrachten. Es ist gut, wenn Menschen bereit sind, sich für Gott aufzuwenden, und Gott ist bereit, solche Menschen einzusetzen, aber wenn sie nicht mit der Wahrheit ausgerüstet sind, hat Gott keine Möglichkeit, sie einzusetzen. Wenn Menschen bereit sind, nach der Wahrheit zu eifern und mitzuwirken, muss es eine Vorbereitungsphase geben. Erst wenn die Menschen die Wahrheit verstehen und sich Gott wirklich unterwerfen können, wird Gott sie in aller Form einsetzen können. Diese Ausbildungsphase ist unerlässlich. Die Leiter und Mitarbeiter von heute befinden sich alle in dieser Ausbildungsphase. Erst wenn sie Lebenserfahrung gesammelt haben und Angelegenheiten nach den Grundsätzen erledigen können, sind sie geeignet, von Gott eingesetzt zu werden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Die Menschen stellen zu viele Forderungen an Gott
Das tägliche Wort Gottes Auszug 385
Die einzige Haltung, die ein geschaffenes Wesen dem Schöpfer gegenüber haben sollte, ist eine der Unterwerfung, eine der uneingeschränkten Unterwerfung. Heutzutage können manche Menschen dies womöglich nicht akzeptieren. Das liegt daran, dass die Menschen von zu geringer Größe sind und die Wahrheitsrealität nicht besitzen. Wenn Gott Dinge tut, die zu deinen Auffassungen im Widerspruch stehen, ist es wahrscheinlich, dass du Gott missverstehst – dich sogar gegen Gott auflehnst und Ihn verrätst –, dann bist du weit davon entfernt, dich Gott unterwerfen zu können. Während die Menschen durch das Wort Gottes versorgt und bewässert werden, streben sie in Wirklichkeit ein einziges Ziel an, nämlich, sich Gott am Ende bedingungslos und absolut unterwerfen zu können. Wenn du diesen Punkt erreichst, dann wirst du, dieses geschaffene Wesen, den Anforderungen entsprechen. Es gibt Zeiten, in denen Gott absichtlich Dinge tut, die im Widerspruch zu deinen Auffassungen stehen, und Er tut absichtlich Dinge, die deinen Wünschen zuwiderlaufen und die scheinbar sogar im Widerspruch zur Wahrheit stehen, dir gegenüber rücksichtslos sind und denen eigenen Vorlieben zuwiderlaufen. Dir mag es schwerfallen, diese Dinge zu akzeptieren, du kannst dir vielleicht keinen Reim darauf machen und wie du sie auch analysierst, sie mögen dir falsch vorkommen. Vielleicht bist du nicht in der Lage, sie zu akzeptieren und womöglich hast du das Gefühl, dass es von Gott unvernünftig war, dies zu tun – aber in Wirklichkeit hat Gott dies absichtlich getan. Welches Ziel verfolgt Gott also, wenn Er diese Dinge tut? Er will dich prüfen und offenbaren, sehen, ob du in der Lage bist, die Wahrheit zu suchen oder nicht, ob du Gott wirklich unterwürfig bist oder nicht. Such nicht nach einem Grund für all das, was Gott tut und verlangt, und frag nicht nach dem Warum. Der Versuch, vor Gott deine Gründe darzulegen, ist sinnlos. Du musst nur erkennen, dass Gott die Wahrheit ist und zu absoluter Unterwerfung fähig sein. Du musst nur anerkennen, dass Gott dein Schöpfer und dein Gott ist. Das ist höher als jede Argumentation, höher als jede weltliche Weisheit, höher als jede menschliche Moral, Ethik, Wissen, Philosophie oder traditionelle Kultur – höher sogar als menschliche Gefühle, menschliche Rechtschaffenheit und so genannte menschliche Liebe. Es ist höher als alles. Wenn dir das nicht klar ist, dann wird früher oder später der Tag kommen, an dem dir etwas zustößt und du fällst. Zumindest wirst du dich gegen Gott auflehnen und einen abweichenden Weg gehen; wenn du schließlich fähig bist, Buße zu tun und die Lieblichkeit Gottes zu erkennen und die Bedeutung von Gottes Wirken in dir zu erkennen, dann wirst du immer noch Hoffnung auf Rettung haben – aber wenn du wegen dieser Sache fällst und nicht wieder aufstehen kannst, hast du keine Hoffnung. Ob Gott Menschen richtet, züchtigt oder verflucht, all das geschieht, um sie zu retten, und sie brauchen keine Angst zu haben. Was solltest du fürchten? Du solltest dich davor fürchten, dass Gott sagt: „Ich verschmähe dich.“ Wenn Gott das sagt, bist du in Schwierigkeiten: Das bedeutet, dass Gott dich nicht retten wird, dass du keine Hoffnung auf Rettung hast. Wenn die Menschen also Gottes Werk annehmen, müssen sie Gottes Absichten verstehen. Was auch immer du tust, mäkel nicht herum, wenn es um Gottes Worte geht, indem du sagst: „Gericht und Züchtigung sind in Ordnung, aber Verdammung, Fluch, Zerstörung – bedeutet das nicht, dass alles für mich vorbei ist? Welchen Sinn hat es, ein geschaffenes Wesen zu sein? Also werde ich es nicht sein, und Du wirst nicht mehr mein Gott sein.“ Wenn du Gott ablehnst und in deinem Zeugnis nicht standhaft bist, dann könnte Gott dich tatsächlich ablehnen. Wisst ihr das? Wie lange die Menschen auch an Gott geglaubt haben, wie viele Wege sie zurückgelegt haben, wie viel Arbeit sie geleistet haben oder wie viele Pflichten sie erfüllt haben, alles, was sie in dieser Zeit getan haben, diente der Vorbereitung auf eine Sache. Welche ist das? Sie haben sich darauf vorbereitet, Gott letztendlich absolute Unterwerfung entgegenzubringen, bedingungslose Unterwerfung. Was bedeutet „bedingungslos“? Es bedeutet, dass du dich nicht rechtfertigst und nicht über deine eigenen objektiven Gründe sprichst, es bedeutet, dass du von jeder Haarspalterei absiehst; du bist dessen nicht würdig, du bist ein geschaffenes Wesen. Wenn du mit Gott Haarspalterei betreibst, stehst du nicht an deinem ordnungsgemäßen Platz, und wenn du versuchst, vor Gott deine Gründe darzulegen, stehst du wiederum nicht an deinem ordnungsgemäßen Platz. Streite nicht mit Gott, versuch nicht immer, den Grund herauszufinden, bestehe nicht darauf, zu verstehen, bevor du dich unterwirfst, und dich nicht zu unterwerfen, wenn du nicht verstehst. Wenn du dies tust, stehst du nicht an deinem ordnungsgemäßen Platz, denn dann ist deine Unterwerfung gegenüber Gott nicht absolut; diese Unterwerfung ist relativ und bedingt. Sind diejenigen, die ihre Unterwerfung gegenüber Gott an Bedingungen knüpfen, Menschen, die sich Gott wirklich unterwerfen? Behandelst du Gott als Gott? Betest du Gott als den Schöpfer an? Wenn nicht, erkennt Gott dich nicht an. Was musst du erfahren, um absolute und bedingungslose Unterwerfung gegenüber Gott zu erreichen? Und wie solltest du Erfahrungen machen? Zum einen müssen die Menschen das Gericht und die Züchtigung Gottes akzeptieren, und sie müssen akzeptieren, dass man sie zurechtstutzt. Darüber hinaus müssen sie Gottes Auftrag annehmen, sie müssen nach der Wahrheit streben, während sie ihre Pflicht erfüllen, sie müssen die verschiedenen Aspekte der Wahrheit verstehen, die sich auf den Lebenseintritt beziehen, und Verständnis von Gottes Absichten erlangen. Manchmal übersteigt dies das Kaliber der Menschen, und es fehlt ihnen die nötige Einsicht, um ein Verständnis der Wahrheit zu erreichen, und sie können nur ein wenig verstehen, wenn andere mit ihnen Gemeinschaft halten, oder indem sie Lektionen aus den verschiedenen von Gott eingerichteten Situationen lernen. Aber du musst dir bewusst sein, dass sich dein Herz Gott unterwerfen muss, du darfst nicht versuchen, vor Gott deine Gründe darzulegen oder Bedingungen zu stellen. Alles, was Gott tut, ist das, was getan werden sollte, denn Er ist der Schöpfer, und du bist ein geschaffenes Wesen. Du musst eine unterwürfige Haltung haben und darfst nicht immer nach dem Grund fragen oder von Bedingungen sprechen. Wenn dir selbst die grundlegendste Haltung der Unterwerfung fehlt und du sogar dazu neigst, zu zweifeln und Gott gegenüber auf der Hut zu sein oder in deinem Herzen zu denken: „Ich muss schauen, ob Gott mich wirklich retten wird und ob Gott wirklich gerecht ist. Alle sagen, dass Gott Liebe ist – dann muss ich sehen, ob in dem, was Gott in mir vollbringt, wirklich Liebe steckt, ob es wirklich Liebe ist.“ Wenn du ständig prüfst, ob das, was Gott tut, deinen Auffassungen und Vorlieben entspricht oder sogar dem, was du für die Wahrheit hältst, dann stehst du nicht an deinem ordnungsgemäßen Platz und du bist in Schwierigkeiten: Du wirst Gottes Disposition wahrscheinlich verletzen. Die Wahrheiten, die sich auf Unterwerfung beziehen, sind von entscheidender Bedeutung, und keine Wahrheit kann in nur ein paar Sätzen vollständig und deutlich erklärt werden; sie beziehen sich alle auf die verschiedenen Zustände und die Verdorbenheit der Menschen. Der Eintritt in die Wahrheitsrealität kann nicht in einem Jahr oder zwei Jahren – oder drei oder fünf Jahren – erreicht werden. Es erfordert, viele Dinge zu erleben, viel von dem Gericht und der Züchtigung durch Gottes Worte und viel Zurechtstutzen zu erleben. Nur wenn du schließlich die Fähigkeit erlangst, die Wahrheit zu praktizieren, wird dein Streben nach der Wahrheit effektiv sein, und nur dann werden die Menschen die Wahrheitsrealität besitzen. Nur diejenigen, die die Wahrheitsrealität besitzen, sind diejenigen, die wahre Erfahrung aufweisen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
Das tägliche Wort Gottes Auszug 386
Wie oft du im Laufe des Erfahrens von Gottes Werk auch gescheitert bist, gefallen bist, zurechtgestutzt oder enthüllt worden bist, dabei handelt es sich nicht um schlechte Dinge. Unabhängig davon, wie du zurechtgestutzt wurdest, ob von Leitern, Mitarbeitern oder deinen Brüdern und Schwestern, dabei handelte es sich in allen Fällen um etwas Gutes. An Folgendes musst du dich erinnern: Egal, wie sehr du leidest, eigentlich profitierst du davon. Jeder, der Erfahrung hat, kann das bezeugen. Was auch geschieht: Zurechtgestutzt und enthüllt zu werden, ist immer eine gute Sache. Das ist keine Verurteilung. Es ist Gottes Rettung und die beste Gelegenheit für dich, dich selbst kennenzulernen. Es kann zu einer positiven Wende in deiner Lebenserfahrung führen. Ohne diese Erfahrung wirst du weder die Gelegenheit, die Voraussetzung noch den Kontext haben, die Wahrheit deiner Verderbtheit verstehen zu können. Wenn du die Wahrheit wirklich verstehst und in der Lage bist, die verdorbenen Dinge, die in den Tiefen deines Herzens verborgen sind, auszugraben, wenn du sie klar erkennen kannst, dann ist das gut, hat ein großes Problem für deinen Lebenseintritt gelöst und ist von großem Nutzen für Veränderungen der Disposition. Fähig zu werden, dich wahrhaft selbst zu kennen, ist die beste Gelegenheit für dich, dich zu bessern und ein neuer Mensch zu werden; es ist die beste Gelegenheit für dich, ein neues Leben zu erlangen. Sobald du dich wahrhaft selbst kennst, wirst du sehen können, dass es in der Tat etwas Kostbares ist, wenn die Wahrheit zu jemandes Leben wird, und du wirst nach der Wahrheit dürsten, die Wahrheit ausüben und in die Realität eintreten. Das ist so etwas Großartiges! Wenn du diese Gelegenheit ergreifen kannst und ernsthaft über dich selbst nachdenkst und zu echter Erkenntnis über dich selbst gelangst, wann immer du scheiterst oder hinfällst, dann wirst du inmitten von Negativität und Schwäche wieder aufstehen können. Wenn du diese Schwelle einmal überschritten hast, dann wirst du einen großen Schritt nach vorn machen können und in die Wahrheitsrealität eintreten.
Wenn du an Gottes Souveränität glaubst, dann musst du daran glauben, dass alltägliche Vorkommnisse, ob gute oder schlechte, nicht zufällig geschehen. Das heißt nicht, dass es dir jemand bewusst schwer macht oder es auf dich abgesehen hat; das wurde alles von Gott arrangiert und orchestriert. Warum orchestriert Gott all diese Dinge? Es geschieht nicht, um dich als den bloßzustellen, der du bist, oder um dich zu enthüllen und auszumustern; dich zu enthüllen, ist nicht das Endziel. Ziel ist es, dich zu vervollkommnen und zu retten. Wie vervollkommnet dich Gott? Und wie rettet Er dich? Er fängt damit an, dir deine eigene verdorbene Disposition bewusst zu machen und dich deine Wesensnatur, deine Unzulänglichkeiten und das, was dir fehlt, in Erfahrung bringen zu lassen. Nur indem du diese Dinge kennst und verstehst, kannst du nach der Wahrheit streben und deine verdorbene Disposition allmählich ablegen. Gott bietet dir damit eine Gelegenheit. Das ist Gottes Barmherzigkeit. Du solltest wissen, dass du diese Gelegenheit ergreifen musst. Du solltest dich Gott nicht widersetzen, nicht gegen Gott anrennen oder Ihn missverstehen. Wenn du insbesondere mit den Menschen, Ereignissen und Dingen konfrontiert bist, die Gott um dich herum arrangiert, dann empfinde es nicht ständig so, dass die Dinge nicht so sind, wie du es gern hättest; wünsche dir nicht ständig, ihnen zu entkommen, und beschwere dich nicht immer über Gott und verstehe Ihn nicht ständig falsch. Wenn du das ständig tust, dann erfährst du Gottes Wirken nicht, und das wird es dir sehr schwer machen, in die Wahrheitsrealität einzutreten. Egal worauf du triffst, das du nicht vollständig verstehen kannst, oder das dich dazu bringt, Schwierigkeiten zu erleben – du musst lernen, dich zu unterwerfen. Du solltest damit anfangen, vor Gott zu kommen und mehr zu beten. So wird sich, ehe du dich versiehst, eine Veränderung in deinem inneren Zustand vollziehen, und du wirst die Wahrheit suchen können, um dein Problem zu lösen. Somit wirst du Gottes Wirken erfahren können. Während das passiert, wird in dir die Wahrheitsrealität bewirkt werden, und so wirst du vorankommen und eine Verwandlung deines Lebenszustands erleben. Sobald du diese Veränderung erlebt hast und diese Wahrheitsrealität besitzt, wirst du auch Größe besitzen, und mit der Größe kommt das Leben. Wenn jemand immer basierend auf einer verderbten satanischen Disposition lebt, dann kann er, egal wie viel Enthusiasmus oder Energie er hat, trotzdem nicht als jemand gelten, der geistliche Größe oder Leben besitzt. Gott wirkt in jedem einzelnen Menschen, und egal was Seine Methode ist, welche Art von Menschen, Ereignissen und Dingen Er in Seinem Dienst nutzt, oder welche Art von Tonfall Seine Worte haben, Er hat nur ein Endziel: dich zu retten. Und wie rettet Er dich? Er verändert dich. Wie könntest du also nicht ein bisschen leiden? Du wirst leiden müssen. Dieses Leiden kann viele Dinge einschließen. Zunächst einmal müssen die Menschen leiden, wenn sie das Gericht und die Züchtigung der Worte Gottes annehmen. Wenn Gottes Worte zu streng und deutlich sind und die Menschen Gott falsch verstehen – und sogar Auffassungen aufweisen – kann auch das schmerzhaft sein. Manchmal schafft Gott ein Umfeld um die Menschen herum, um ihre Verdorbenheit zu offenbaren und sie dazu zu bringen, über sich selbst nachzudenken und sich selbst zu erkennen, und dann werden sie auch ein wenig leiden. Manchmal, wenn sie direkt zurechtgestutzt werden und sie direkt entlarvt werden, müssen die Menschen leiden. Es ist, als hätten sie eine Operation – wenn es kein Leid gibt, gibt es keine Wirkung. Wenn jedes Mal, wenn man dich zurechtstutzt, und jedes Mal, wenn du durch ein Umfeld enthüllt wirst, dies dein Herz rührt und dir Auftrieb verleiht, dann wirst du durch diese Art von Erfahrungen in die Wahrheitsrealität eintreten und Größe haben. Wenn du jedes Mal, wenn du Zurechtstutzung unterzogen wirst und durch ein Umfeld enthüllt wirst, keine Schmerzen oder keinerlei Beschwerden verspürst und überhaupt nichts spürst, und du nicht vor Gott kommst, um Seine Absichten zu suchen, weder betest noch die Wahrheit suchst, dann bist du ziemlich empfindungslos! Gott wirkt nicht in dir, wenn dein Geist nichts empfindet, wenn dieser nicht reagiert. Er wird sagen: „Dieser Mensch ist allzu empfindungslos und ist zu sehr verdorben worden. Wie Ich ihn auch diszipliniere, ihn zurechtstutze oder versuche, ihn in Schach zu halten, Ich kann sein Herz trotzdem nicht bewegen oder seinen Geist erwecken. Diese Person wird in Schwierigkeiten sein; sie ist nicht leicht zu retten.“ Angenommen Gott errichtet bestimmte Umgebungen, Menschen, Ereignisse und Dinge für dich, oder Er stutzt dich zurecht, und du ziehst daraus Lehren; du lernst, vor Gott zu kommen, lernst, die Wahrheit zu suchen und du wirst unwissentlich erleuchtet und erhellt und gewinnst die Wahrheit; du erfährst eine Veränderung in diesen Umgebungen, gewinnst etwas und erzielst Fortschritte und du fängst an, ein wenig Verständnis von Gottes Absicht zu haben und hörst auf, dich zu beklagen. Das bedeutet, dass du inmitten der Prüfungen dieser Umgebungen standgehalten und den Test bestanden hast. In diesem Falle wirst du dieses Hindernis überwunden haben. Wie wird Gott jene betrachten, die dem Test standhalten? Gott wird sagen, dass sie ein treues Herz haben und diese Art von Leid ertragen können und dass sie tief im Inneren die Wahrheit lieben und die Wahrheit erlangen wollen. Wenn Gott dich so einschätzt, bist du dann nicht jemand mit geistlicher Größe? Hast du dann nicht das Leben? Und wie wird dieses Leben erlangt? Wird es von Gott gegeben? Gott versorgt dich auf verschiedene Weise und benutzt verschiedene Menschen, Ereignisse und Dinge, um dich zu schulen. Das ist, als würde Gott dir persönlich Essen und Trinken geben, dich persönlich mit verschiedenen Lebensmitteln beliefern, damit du dich satt essen und es genießen kannst; nur so kannst du wachsen und stark werden. So musst du diese Dinge erleben und verstehen; so musst du dich allem unterwerfen, was von Gott kommt. Das ist die Art von Einstellung und Haltung, die du aufweisen musst, und du musst lernen, die Wahrheit zu suchen. Du solltest nicht ständig nach äußeren Ursachen suchen oder andere für deine Probleme verantwortlich machen oder Fehler bei den Menschen finden; du musst ein klares Verständnis von Gottes Absichten haben. Von außen scheinen einige Leute Meinungen über dich oder Vorurteile gegen dich zu haben, aber du solltest die Dinge nicht so sehen. Wenn du Dinge aus dieser Sicht betrachtest, wird zu diskutieren das Einzige sein, was du tun wirst, und du wirst nicht imstande sein, etwas zu erreichen. Du solltest die Dinge objektiv betrachten und alles von Gott annehmen. Wenn du die Dinge auf diese Weise betrachtest, wird es leicht für dich sein, dich dem Werk Gottes zu unterwerfen, und du wirst die Wahrheit suchen können und die Absichten Gottes begreifen. Sobald dein Blickwinkel und deine Geisteshaltung korrigiert sind, wirst du in der Lage sein, die Wahrheit zu erlangen. Warum also tust du es nicht einfach? Warum wehrst du dich? Wenn du aufhören würdest, dich zu wehren, würdest du die Wahrheit gewinnen. Wenn du dich wehrst, wirst du nichts gewinnen, und du wirst auch Gottes Gefühle verletzen und Ihn enttäuschen. Warum wird Gott enttäuscht sein? Weil du die Wahrheit nicht annimmst, du keine Hoffnung auf Errettung hast und Gott nicht in der Lage ist, dich zu gewinnen – wie könnte Er demnach nicht enttäuscht sein? Wenn du die Wahrheit nicht annimmst, ist das gleichbedeutend mit dem Wegstoßen von Nahrung, die dir persönlich von Gott angeboten wurde. Du sagst, dass du nicht hungrig bist und dass du sie nicht brauchst; Gott versucht immer wieder, dich zum Essen zu ermutigen, aber du willst es immer noch nicht. Du würdest lieber hungern. Du denkst, dass du gesättigt bist, wenn du tatsächlich absolut nichts hast. Solchen Menschen fehlt es so sehr an Vernunft und sie sind so selbstgerecht; wirklich, sie erkennen eine gute Sache nicht, wenn sie sie sehen, sie sind die ärmlichsten und erbärmlichsten Menschen.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Um die Wahrheit zu erlangen, muss man von den Menschen, Ereignissen und Dingen um sich herum lernen
Das tägliche Wort Gottes Auszug 387
Bei ihrer Arbeit müssen Leiter und Mitarbeiter der Kirche auf zwei Grundsätze achten: Der eine ist, ihre Arbeit genau nach den durch die Arbeitsanordnungen vorgeschriebenen Grundsätzen zu erledigen, nie gegen jene Grundsätze zu verstoßen und ihre Arbeit nicht auf irgendetwas zu gründen, was sie sich vielleicht vorstellen, oder auf irgendwelche eigenen Ideen. Bei allem, was sie tun, sollten sie Sorge um die Arbeit der Kirche zeigen und die Interessen von Gottes Haus stets an die erste Stelle setzen. Eine weitere Sache – und das ist das Wichtigste – ist, dass sie sich in allen Dingen darauf konzentrieren müssen, der Leitung des Heiligen Geistes zu folgen und alles in striktem Einklang mit den Worten Gottes zu tun. Wenn sie immer noch fähig sind, sich der Leitung des Heiligen Geistes zu widersetzen, oder wenn sie stur ihren eigenen Ideen folgen und nach ihren eigenen Vorstellungen verfahren, dann wird ihr Handeln einen äußerst schwerwiegenden Widerstand gegen Gott darstellen. Wenn sie der Erleuchtung und Leitung durch den Heiligen Geist häufig den Rücken zukehren, wird das nur in eine Sackgasse führen. Wenn sie das Wirken des Heiligen Geistes verlieren, werden sie nicht in der Lage sein, zu arbeiten. Und selbst wenn sie es irgendwie schaffen, zu arbeiten, werden sie nichts erreichen. Das sind die zwei wichtigsten Prinzipien, an die sich Leiter und Mitarbeiter bei der Arbeit halten müssen: Eines ist, ihre Arbeit in genauer Übereinstimmung mit den Arbeitsvereinbarungen von dem Oberen zu verrichten und gemäß den Prinzipien zu handeln, die von dem Oberen dargelegt worden sind, und das andere ist, der Leitung durch den Heiligen Geist in ihnen zu folgen. Sobald diese zwei Prinzipien begriffen worden sind, werden sie nicht mehr so anfällig für Fehler bei der Arbeit sein. Eure Erfahrung mit der Ausführung der Kirchenarbeit ist noch begrenzt, und wenn ihr arbeitet, dann ist dies in hohem Maße durch eure eigenen Vorstellungen verfälscht. Zuweilen versteht ihr vielleicht die Erleuchtung oder Führung nicht, die vom Heiligen Geist kommt. Zu anderen Zeiten scheint ihr sie zu verstehen, aber ihr ignoriert sie wahrscheinlich. Du denkst oder schlussfolgerst immer auf menschliche Art und Weise und handelst so, wie du es für richtig hältst, ohne jegliche Rücksicht auf die Absichten des Heiligen Geistes. Du gehst deine Arbeit ausschließlich nach deinen eigenen Vorstellungen an und lässt jegliche Erleuchtung durch den Heiligen Geist außer Acht. Derartige Situationen kommen häufig vor. Innere Leitung durch den Heiligen Geist ist nicht überirdisch; tatsächlich ist sie sehr normal. Das heißt, in den Tiefen deines Herzens spürst du, dass dies eine angemessene Handlungsweise ist und dass es der beste Weg ist. Tatsächlich ist dieser Gedanke ziemlich klar; er kam nicht durch Nachdenken, und manchmal verstehst du nicht ganz, warum du in dieser Weise handeln solltest. Oft ist dies nichts anderes als Erleuchtung durch den Heiligen Geist. Am häufigsten geschieht dies Menschen mit Erfahrung. Der Heilige Geist führt dich dazu, das zu tun, was am angemessensten ist. Es ist nicht etwas, worüber du nachdenkst, sondern es ist eher ein Gefühl in deinem Herzen, das dich erkennen lässt, dass dies der beste Weg ist, es zu tun, und du tust es gerne auf diese Weise, ohne zu wissen warum. Das kann vom Heiligen Geist kommen. Die eigenen Ideen entspringen oft dem Denken und Erwägen und sind alle durch Eigenwillen verfälscht; sie denken immer daran, welchen Nutzen und Vorteil es für sie hat; jede Handlung, zu der sich Menschen entscheiden, beinhaltet diese Dinge. Leitung durch den Heiligen Geist enthält jedoch in keiner Weise derartige Verfälschungen. Man muss der Leitung oder der Erleuchtung durch den Heiligen Geist genaue Beachtung schenken; vor allem bei Kernfragen musst du sorgfältig sein, um sie zu ergreifen. Menschen, die gerne ihren Verstand einsetzen und die gerne nach ihren eigenen Ideen handeln, neigen am meisten dazu, eine solche Leitung oder Erleuchtung zu versäumen. Leiter und Mitarbeiter, die dem Maßstab entsprechen, sind Menschen, die das Wirken des Heiligen Geistes besitzen, die dem Wirken des Heiligen Geistes in jedem Augenblick Aufmerksamkeit schenken, die sich dem Heiligen Geist unterwerfen, ein gottesfürchtiges Herz haben, die Absichten Gottes berücksichtigen und unermüdlich nach der Wahrheit streben. Um Gott zufriedenzustellen und Ihn auf angemessene Weise zu bezeugen, sollte man oft über seine Beweggründe und Verfälschungen bei seiner Pflichtausführung nachdenken und dann versuchen zu beobachten, wie viel der Arbeit auf menschlichen Ideen gründet, wie viel aus der Erleuchtung durch den Heiligen Geist hervorgeht und wie viel den Worten Gottes entspricht. Du musst ständig und unter allen Umständen darüber nachdenken, ob deine Worte und Taten mit der Wahrheit übereinstimmen. Oft auf diese Weise zu praktizieren, wird dich auf den richtigen Weg bringen, Gott zu dienen. Es ist notwendig, die Wahrheitsrealitäten zu besitzen, um Dienst an Gott auf eine Art und Weise zu erreichen, die Seinen Absichten entspricht. Erst nachdem sie die Wahrheit verstanden haben, können Menschen die Fähigkeit besitzen, das zu unterscheiden und zu erkennen, was aus ihren eigenen Ideen und was aus menschlichen Beweggründen hervorgeht. Sie können menschliche Unreinheiten erkennen und auch, was es bedeutet, der Wahrheit entsprechend zu handeln. Erst nachdem sie unterscheiden können, ist es gewährleistet, dass sie die Wahrheit in die Praxis umsetzen und voll und ganz mit Gottes Absichten übereinstimmen. Ohne die Wahrheit zu verstehen, ist es den Menschen unmöglich, Urteilsvermögen auszuüben. Eine wirrköpfige Person könnte ihr ganzes Leben lang an Gott glauben, ohne zu wissen, was es bedeutet, wenn ihre eigene Verdorbenheit offenbart wird, oder was es bedeutet, sich Gott zu widersetzen, weil sie die Wahrheit nicht versteht; in ihrem Kopf existiert dieser Gedanke noch nicht einmal. Die Wahrheit ist für Menschen von übermäßig niedrigem Kaliber unerreichbar; ganz gleich, wie du mit ihnen darüber Gemeinschaft hältst, sie verstehen es trotzdem nicht. Solche Menschen sind wirrköpfig. Wirrköpfige Menschen können Gott in ihrem Glauben nicht bezeugen; sie können nur ein bisschen schuften. Wenn Leiter und Mitarbeiter ihre Pflichten gut erfüllen sollen, dann darf ihr Kaliber nicht zu schlecht sein. Zumindest müssen sie geistliches Verständnis haben und die Dinge rein erfassen, sodass sie die Wahrheit leicht verstehen und praktizieren können. Die Erfahrung mancher Menschen ist zu oberflächlich, sodass sie manchmal Verzerrungen in ihrem Verständnis der Wahrheit aufweisen, und dann neigen sie dazu, Fehler zu machen. Wenn sie Verzerrungen in ihrem Verständnis aufweisen, sind sie der Aufgabe, die Wahrheit zu praktizieren, nicht gewachsen. Wenn es Verzerrungen im Verständnis der Leute gibt, neigen sie dazu, Vorschriften zu befolgen, und wenn sie Vorschriften folgen, ist es leicht, Fehler zu machen, und sie sind der Aufgabe, die Wahrheit zu praktizieren, nicht gewachsen. Wenn es Verzerrungen im Verständnis gibt, ist es auch leicht, irregeführt und von Antichristen ausgenutzt zu werden. Daher können Verzerrungen im Verständnis zu vielen Fehlern führen. Infolgedessen können sie nicht nur ihre Pflichten nicht gut erfüllen, sondern auch leicht in die Irre gehen, was den Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk beeinträchtigt. Welchen Wert hat jemand, der seine Pflicht auf diese Weise ausführt? Sie sind einfach zu jemandem geworden, der die Arbeit der Kirche unterbricht und stört. Überdies müssen aus diesen Fehlern Lehren gezogen werden. Um die Arbeit, die Gott anvertraut, zu erfüllen, ist es notwendig, dass die Leiter und Mitarbeiter diese beiden Grundsätze begreifen: Man muss sich bei der Ausführung der Pflicht strikt an die Arbeitsanordnungen von dem Oberen halten, und man muss jede Führung des Heiligen Geistes in Übereinstimmung mit dem Wort Gottes beachten und sich ihr unterwerfen. Erst wenn diese beiden Prinzipien begriffen werden, kann die eigene Arbeit effektiv sein, und Absichten Gottes können zufriedengestellt werden.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Teil 3
Das tägliche Wort Gottes Auszug 388
Wonach Petrus suchte, war, sich selbst zu erkennen und zu untersuchen, was in ihm durch die Läuterung der Worte Gottes und in den diversen Prüfungen, die Gott für ihn vorgesehen hatte, offenbart worden war. Als er sich selbst wirklich verstand, begriff Petrus, wie zutiefst verdorben die Menschen sind, wie wertlos und unwürdig sie sind, Gott zu dienen, und dass sie es nicht verdienen, vor Gott zu leben. Sodann fiel Petrus vor Gott auf die Knie. Da er so viel durchlebt hatte, kam Petrus schließlich zu folgender Erkenntnis: „Gott zu kennen, ist das Kostbarste! Wenn ich sterben würde, bevor ich Ihn kennengelernt habe, wäre das so schade. Gott zu kennen ist das Wichtigste und Bedeutsamste, was es gibt. Wenn der Mensch Gott nicht kennt, dann verdient er es nicht zu leben und ist genau wie ein Tier und hat kein Leben.“ Als die Erfahrungen von Petrus an diesem Punkt angelangt waren, hatte er seine eigene Natur kennengelernt und er hatte ein relativ gutes Verständnis für sie erlangt. Obwohl er vielleicht nicht in der Lage gewesen wäre, es so deutlich zu erklären wie die Menschen heutzutage, hatte Petrus diesen Zustand in der Tat erreicht. Den Weg zu beschreiten, auf dem man nach der Wahrheit strebt, und durch Gott Vervollkommnung zu erlangen, erfordert daher, aus Gottes Kundgebungen seine eigene Natur zu erkennen sowie die verschiedenen Aspekte seiner eigenen Natur zu verstehen und sie klar und deutlich mit präzisen Worten zu beschreiben. Nur das ist wahre Selbsterkenntnis, und nur auf diese Weise wirst du das Ergebnis erzielt haben, das Gott verlangt. Wenn deine Erkenntnis noch nicht an diesem Punkt angekommen ist, du aber behauptest, dich zu kennen und sagst, dass du Leben gewonnen hast, prahlst du dann nicht einfach? Du kennst dich selbst nicht, auch weißt du nicht, was du vor Gott bist, ob du die Maßstäbe des Menschseins wirklich erfüllt hast oder wie viele satanische Elemente du immer noch in dir hast. Du bist dir immer noch im Unklaren darüber, zu wem du gehörst, und du hast keinerlei Selbsterkenntnis – wie also kannst du vor Gott Vernunft besitzen? Als Petrus nach Leben strebte, konzentrierte er sich darauf, sich selbst zu verstehen und seine Disposition im Verlaufe seiner Prüfungen zu verwandeln, und er strebte danach, Gott zu kennen. Am Ende dachte er: „Die Menschen müssen in ihrem Leben danach streben, Gott zu verstehen; Ihn zu kennen, ist das Entscheidendste. Wenn ich Gott nicht kenne, dann kann ich nicht in Frieden ruhen, wenn ich sterbe. Wenn ich Ihn einmal kenne, hätte ich mich, falls Er mich dann sterben ließe, trotzdem überaus erfreut gefühlt; ich werde mich nicht im Geringsten beklagen, und mein ganzes Leben wird erfüllt gewesen sein.“ Petrus war nicht in der Lage, diesen Grad an Verständnis sofort zu erlangen bzw. an diesen Punkt zu gelangen, nachdem er angefangen hatte, an Gott zu glauben; stattdessen durchlief er sehr viele Prüfungen. Sein Erfahrungsstand musste einen gewissen Meilenstein erreichen, und er musste sich selbst völlig verstehen, bevor er den Wert der Gotteserkenntnis spüren konnte. Daher war der Weg, den Petrus einschlug, der Weg, nach der Wahrheit zu streben und der, auf dem man Leben gewinnt und vervollkommnet wird. Dies war der Aspekt, auf den sich sein gezieltes Praktizieren in erster Linie konzentrierte.
Welchen Weg geht ihr gerade in eurem Glauben an Gott? Wenn du nicht wie Petrus nach Leben, nach Selbsterkenntnis und nach Gotteserkenntnis strebst, dann gehst du nicht den Weg des Petrus. Heutzutage befinden sich die meisten Menschen in diesem Zustand: Um Segnungen zu erlangen, muss ich mich für Gott aufwenden und einen Preis für Ihn zahlen. Um Segnungen zu erlangen, muss ich für Gott allem entsagen; ich muss zu Ende bringen, was Er mir anvertraut hat, und ich muss meine Pflicht gut erledigen. In diesem Zustand herrscht die Absicht vor, Segnungen zu erlangen, was ein Beispiel dafür ist, sich für Gott aufzuwenden, um Belohnungen von Ihm zu erhalten und eine Krone zu bekommen. Solche Menschen haben die Wahrheit nicht in ihren Herzen, und es ist sicher, dass ihr Verständnis bloß in ein paar Worten und Glaubenslehren besteht, mit denen sie überall, wo sie hingehen, angeben. Sie gehen den Weg des Paulus. Der Glaube solcher Menschen ist ein Akt ständigen Mühens, und tief im Innern haben sie das Gefühl, dass sie ihre Treue zu Gott umso mehr beweisen werden, je mehr sie tun; je mehr sie tun, desto zufriedener wird Er gewiss sein, und je mehr sie tun, desto mehr verdienen sie es, vor Gott eine Krone verliehen zu bekommen, und umso größer werden die Segnungen sein, die sie erlangen. Sie denken, wenn sie Leid ertragen, predigen und für Christus sterben können, wenn sie ihr eigenes Leben opfern und alle Pflichten, mit denen Gott sie betraut hat, zu Ende bringen können, dann werden sie jene sein, die die größten Segnungen erlangen, und sie werden mit Sicherheit Kronen erhalten. Das ist genau das, was Paulus sich vorgestellt hatte und wonach er strebte. Dies ist genau der Weg, den er nahm, und solche Gedanken leiteten ihn, wenn er arbeitete, um Gott zu dienen. Entspringen diese Gedanken und Absichten nicht einer satanischen Natur? Es ist genau wie bei den weltlichen Menschen, die glauben, dass sie, während sie auf Erden sind, nach Wissen streben müssen und dass sie sich, nachdem sie es erlangt haben, von der Masse abheben, Beamte werden und Status haben können. Sie denken, dass sie, wenn sie erst einmal Status haben, ihre Ambitionen verwirklichen und ihre Geschäfte und ihre Familienbetriebe auf ein gewisses Wohlstandsniveau bringen können. Gehen nicht alle Nichtgläubigen diesen Weg? Diejenigen, die von dieser satanischen Natur beherrscht werden, können in ihrem Glauben nur wie Paulus sein. Sie glauben: „Ich muss mich allem entsagen, um mich für Gott aufzuwenden; ich muss vor Gott hingebungsvoll sein, und schließlich werde ich große Belohnungen und herrliche Kronen empfangen.“ Das ist dieselbe Haltung wie die weltlicher Menschen, die nach weltlichen Dingen streben. Sie sind überhaupt nicht unterschiedlich, und sie sind derselben Natur unterworfen. Wenn Menschen diese Art von satanischer Natur haben, dann werden sie draußen in der Welt danach streben, Wissen, Bildung und Status zu erlangen und sich von der Masse abzuheben. Wenn sie an Gott glauben, werden sie danach streben, herrliche Kronen und große Segnungen zu erlangen. Wenn die Menschen nicht nach der Wahrheit streben, wenn sie an Gott glauben, werden sie mit Sicherheit diesen Weg einschlagen. Das ist eine unabänderliche Tatsache, ein Naturgesetz. Der Weg, den Menschen einschlagen, die nicht nach der Wahrheit streben, setzt sich dem von Petrus völlig entgegen. Auf welchem Weg befindet ihr euch alle gerade? Obwohl du vielleicht nicht vorhattest, den Weg des Paulus einzuschlagen, hat deine Natur verfügt, dass du diesen Weg einschlägst, und du gehst unwillkürlich in diese Richtung. Obwohl du den Weg des Petrus betreten willst, wirst du, wenn du dir nicht im Klaren darüber bist, wie man das tut, unfreiwillig den Weg des Paulus einschlagen: So sieht die Realität der Lage aus. Wie genau sollte man heutzutage den Weg des Petrus einschlagen? Wenn du nicht in der Lage bist, zwischen dem Weg des Petrus und dem des Paulus zu unterscheiden oder wenn du dich damit überhaupt nicht auskennst, dann sind deine Worte nur leer, ganz gleich wie sehr du behauptest, den Weg des Petrus zu gehen. Zuerst musst du eine klare Vorstellung davon haben, was der Weg des Petrus ist und was der Weg des Paulus ist. Erst wenn du wirklich verstehst, dass der Weg von Petrus der Weg ist, nach dem Leben zu streben und der einzige Weg zur Vervollkommnung, wirst du in der Lage sein, den Weg des Petrus zu gehen, so zu streben, wie er strebte, und die Grundsätze zu praktizieren, die er praktizierte. Wenn du Petrus’ Weg nicht verstehst, dann wird der Weg, den du beschreitest, definitiv der von Paulus sein, denn es wird keinen anderen Weg für dich geben; du wirst dabei keine andere Wahl haben. Menschen, die die Wahrheit nicht verstehen und die außerstande sind, nach ihr zu streben, wird es schwerfallen, den Weg des Petrus zu gehen, selbst wenn sie Entschlossenheit zeigen. Man kann sagen, dass es ein Zeichen von Gottes Gnade und Seiner Erhöhung von euch ist, dass Er euch jetzt den Weg der Errettung und Vervollkommnung offenbart hat. Das ist Er, der euch auf den Weg des Petrus führt. Ohne Gottes Führung und Erleuchtung könnte niemand Petrus’ Weg einschlagen und man hätte nur die Wahl, Paulus’ Weg hinab zu nehmen und in seine Fußstapfen zu treten, die in die Verdammnis führen. Paulus glaubte damals nicht, dass es falsch wäre, diesen Weg zu beschreiten; er glaubte fest daran, dass er richtig war. Er erlangte nicht die Wahrheit und er durchlief insbesondere keine Veränderung in seiner Disposition. Er glaubte zu sehr an sich selbst und war der Auffassung, dass in dieser Glaubensweise keineswegs ein Problem lag. So ging er weiter, voller Zuversicht und mit allergrößter Selbstsicherheit. Bis zum Ende kam er nicht zur Besinnung. Er dachte immer noch, dass er in seinem Leben Christus war. Also ging Paulus diesen Weg bis ganz zum Ende fort, und als er letztlich bestraft wurde, war es aus und vorbei mit ihm. Selbsterkenntnis gehörte nicht zu Paulus’ Weg, geschweige denn das Streben nach einer Veränderung der Disposition. Er analysierte weder seine eigene Natur im Detail, noch erlangte er irgendeine Erkenntnis darüber, was er war. Er wusste einfach nur, dass er an Jesu Verfolgung der Hauptschuldige war. Er verstand seine eigene Natur jedoch nicht im Geringsten und nachdem er seine Arbeit beendet hatte, glaubte Paulus, dass er in seinem Leben Christus war und belohnt werden sollte. Die Arbeit, die Paulus tat, war lediglich ein Dienst, den er für Gott leistete. Paulus persönlich hatte zwar einige Offenbarungen vom Heiligen Geist empfangen, hatte jedoch nicht das geringste Maß an Wahrheit oder Leben erlangt. Aus diesem Grund wurde er nicht von Gott gerettet. Stattdessen wurde er von Gott bestraft. Warum sagt man, dass Petrus’ Weg der Weg zur Vervollkommnung ist? Es liegt daran, dass Petrus beim Praktizieren besonderen Wert auf das Leben legte, auf das Bemühen, Gott zu kennen und auf Selbsterkenntnis. Durch seine Erfahrung von Gottes Wirken lernte er sich selbst kennen, verstand die verderbten Zustände des Menschen, erkannte er seine eigenen Unzulänglichkeiten und entdeckte das Wertvollste, nach dem die Menschen streben sollten. Er war in der Lage, Gott aufrichtig zu lieben, er lernte, Gott zu vergelten, er erlangte einiges an Wahrheit, und er besaß die Wirklichkeit, die Gott verlangt. Aus all dem, was Petrus während seiner Prüfungen sagte, kann man sehen, dass er tatsächlich derjenige mit dem größten Gottesverständnis war. Weil er aus Gottes Worten so viel Wahrheit verstand, wurde sein Weg immer heller und richtete sich immer mehr an Gottes Absichten aus. Wenn Petrus diese Wahrheit nicht besessen hätte, dann hätte der Weg, den er nahm, nicht so richtig gewesen sein können.
– Das Wort, Bd. 3, Die Diskurse des Christus der letzten Tage: Wie man den Weg des Petrus beschreitet
Das tägliche Wort Gottes Auszug 389
Petrus war Mir viele Jahre lang treu, dennoch murrte er nie, noch hatte er irgendwelche Klagen; selbst Hiob kam ihm nicht gleich, und durch die Zeitalter haben die Heiligen Petrus nicht das Wasser reichen können. Er war nicht nur bestrebt, Mich zu kennen, sondern hat Mich auch während einer Zeit kennengelernt, als Satan seine betrügerischen Pläne ausführte. Dies führte dazu, dass Petrus Mir viele Jahre lang diente, stets in Übereinstimmung mit Meinem Willen, und aus diesem Grund wurde er nie von Satan ausgebeutet. Petrus zog Lehren aus dem Glauben von Hiob, doch er erkannte auch deutlich Hiobs Schwächen. Obwohl Hiob einen großen Glauben gehabt hatte, fehlte ihm das Wissen über die Angelegenheiten des geistlichen Reiches, weshalb er viele Worte sagte, die nicht der Wirklichkeit entsprachen. Dies zeigt, dass Hiobs Wissen oberflächlich und ungeeignet für die Perfektionierung war. Petrus konzentrierte sich daher immer darauf, einen Sinn für den Geist zu gewinnen und achtete stets auf die Dynamik des geistlichen Reiches. Er konnte deswegen nicht nur etwas über Meine Wünsche herausfinden, sondern wusste auch ein bisschen von Satans betrügerischen Plänen. Deshalb überstieg Sein Wissen über Mich das aller anderen im Laufe der Jahrhunderte.
Aus Petrus’ Erfahrung ist es nicht schwer zu ersehen, dass die Menschen, wenn sie Mich kennen wollen, sich darauf konzentrieren müssen, in ihrem Geist sorgfältige Überlegungen anzustellen. Ich verlange nicht, dass du Mir äußerlich ein bestimmtes Maß „widmest“ – das ist ein zweitrangiges Anliegen. Wenn du Mich nicht kennst, dann sind der ganze Glaube, die ganze Liebe und Treue, von denen du sprichst, nur Illusionen; sie sind Schaum, und du wirst mit Sicherheit jemand werden, der vor Mir groß angibt, aber sich selbst nicht kennt. Demnach wirst du erneut von Satan umgarnt werden und außerstande sein, dich selbst zu befreien. Du wirst ein Sohn des Verderbens und ein Objekt der Zerstörung werden. Wenn du jedoch Meinen Worten gegenüber kalt und gleichgültig bist, dann widersetzt du dich Mir zweifellos. Dies ist eine Tatsache, und du tätest gut daran, durch die Tore des geistlichen Reiches auf die zahlreichen und unterschiedlichen Geister zu blicken, die von Mir gezüchtigt worden sind. Welche von ihnen waren angesichts Meiner Worte nicht passiv, gleichgültig und akzeptierten sie nicht? Wer von ihnen war nicht zynisch über Meine Worte? Wer von ihnen versuchte nicht, Meine Worte zu bemängeln? Wer von ihnen benutzte Meine Worte nicht als „Verteidigungswaffe“, um sich damit zu „schützen“. Sie benutzten den Inhalt Meiner Worte nicht als Mittel, um Mich zu kennen, sondern nur als Spielzeug, um damit zu spielen. Widersetzten sie sich Mir damit nicht direkt? Wer sind Meine Worte? Wer ist Mein Geist? Ich habe euch solche Fragen so oft gestellt, doch habt ihr jemals irgendwelche höheren und deutlicheren Erkenntnisse über sie erlangt? Habt ihr sie jemals wirklich erfahren? Ich erinnere euch noch einmal daran: Wenn ihr Meine Worte nicht kennt, sie weder akzeptiert noch in die Praxis umsetzt, werdet ihr zwangsläufig zu Objekten Meiner Züchtigung werden! Ihr werdet mit Sicherheit zu Satans Opfern!
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Die Worte Gottes an das gesamte Universum, Kapitel 8
Das tägliche Wort Gottes Auszug 390
Obwohl viele Menschen an Gott glauben, verstehen wenige, was Glaube an Gott bedeutet und wie genau sie handeln müssen, um den Absichten Gottes zu entsprechen. Das liegt daran, dass die Menschen, obwohl ihnen das Wort „Gott“ und Formulierungen wie etwa „das Werk Gottes“ bekannt sind, keine Gotteskenntnis besitzen, geschweige denn Kenntnis Seines Werks. Kein Wunder also, dass all jene, die Gott nicht kennen, in ihrem Glauben an Ihn verwirrt sind. Die Menschen nehmen den Glauben an Gott nicht ernst und das liegt gänzlich daran, dass der Glaube an Gott zu ungewohnt, zu fremdartig für sie ist. Dadurch bleiben sie weit hinter den Anforderungen Gottes zurück. Anders ausgedrückt, wenn Menschen Gott nicht kennen und Sein Werk nicht kennen, dann eignen sie sich nicht für Gottes Verwendung und noch weniger können sie Gottes Absichten zufriedenstellen. „Glaube an Gott“ bedeutet zu glauben, dass es einen Gott gibt; das ist das einfachste Konzept, was den Glauben an Gott betrifft. Und um das noch einen Schritt weiter zu führen: Zu glauben, dass es einen Gott gibt, ist nicht dasselbe, wie wahrhaft an Gott zu glauben; vielmehr ist es eine Art von einfachem Glauben mit starken religiösen Untertönen. Wahrer Glaube an Gott bedeutet Folgendes: Auf Grundlage des Glaubens, dass Gott über alle Dinge herrscht, erlebt man Seine Worte und Sein Wirken, und befreit sich so von seinen verdorbenen Dispositionen, stellt Gottes Absichten zufrieden und erlangt Gotteskenntnis. Nur diese Art von Weg kann man „Glauben an Gott“ nennen. Doch oft betrachten die Menschen den Glauben an Gott als eine sehr simple und belanglose Angelegenheit. Wenn Menschen auf diese Weise an Gott glauben, verliert dieser Glaube seine Bedeutung, und obwohl sie vielleicht bis zuletzt weiter glauben, werden sie niemals die Zustimmung Gottes erlangen, weil sie den falschen Weg beschreiten. Diejenigen, die bis zum heutigen Tag laut Worten und gehaltlosen Glaubenslehren an Gott glauben, wissen immer noch nicht, dass ihnen das Wesen des Glaubens an Gott fehlt und dass sie Gottes Anerkennung nicht erlangen können. Dennoch beten sie darum, dass Gott sie mit Frieden und ausreichender Gnade segnen möge. Lasst uns Ruhe in unsere Herzen bringen und genau nachdenken: Kann es sein, dass an Gott zu glauben die einfachste Sache der Welt ist? Kann es sein, dass an Gott zu glauben nichts Weiteres bedeutet, als viel Gnade von Gott zu empfangen? Sind Menschen, die an Gott glauben, ohne Ihn zu kennen, oder die an Gott glauben, sich Ihm jedoch widersetzen, wirklich in der Lage, Gottes Absichten zufriedenzustellen?
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Vorwort
Das tägliche Wort Gottes Auszug 391
Was hat der Mensch gewonnen, seit er anfing, an Gott zu glauben? Was hast du über Gott erfahren? Wie sehr hast du dich aufgrund deines Glaubens an Gott verändert? Heute wisst ihr nun alle, dass der Glaube des Menschen an Gott nicht nur der Errettung der Seele und dem Wohl des Fleisches dient, noch soll er dessen Leben durch die Liebe zu Gott bereichern und so weiter. Nach aktuellem Stand der Dinge ist diese Liebe, die du suchst, immer noch unrein und unbefriedigend für Gott, wenn du Gott um des Wohlergehens des Fleisches und kurzzeitigen Genusses willen liebst. Das ist selbst dann der Fall, wenn deine Liebe zu Gott schließlich ihren Höhepunkt erreicht, und du weiter nichts verlangst. Diejenigen, die die Liebe zu Gott dazu nutzen, ihr langweiliges Dasein zu bereichern und eine Leere in ihrem Herzen zu füllen, sind jene Art von Menschen, die gierig nach einem bequemen Leben sind, nicht jene, die wirklich danach streben, Gott zu lieben. Diese Art der Liebe ist erzwungen und ein Streben nach geistiger Befriedigung, und Gott braucht sie nicht. Welche Art der Liebe ist nun deine Liebe? Wozu liebst du Gott? Wie viel wahre Liebe zu Gott steck gerade in dir? Die Liebe der großen Mehrheit von euch ist von der zuvor erwähnten Art. Diese Art der Liebe kann nur den gegenwärtigen Stand aufrechterhalten; sie kann weder Unveränderlichkeit erreichen, noch im Menschen Wurzeln schlagen. Diese Art der Liebe ist lediglich wie eine Blume, die blüht und verwelkt, ohne Früchte zu tragen. Mit anderen Worten: Wenn du Gott einmal auf diese Art und Weise geliebt hast, wirst du zusammenbrechen, wenn niemand da ist, der dich auf dem Weg, der vor dir liegt, führt. Wenn du Gott nur in der Zeit der Liebe zu Gott lieben kannst, aber deine Lebensdisposition danach unverändert bleibt, dann wirst du nicht in der Lage sein, dem Schleier des Einflusses der Dunkelheit zu entkommen. Du wirst weiterhin außerstande sein, dich von Satans Fesseln und seinen Tricks zu befreien. Kein Mensch wie dieser kann vollständig von Gott gewonnen werden; am Ende werden sein Geist, seine Seele und sein Körper immer noch Satan gehören. Daran kann kein Zweifel bestehen. Alle, die nicht vollständig von Gott gewonnen werden können, werden an ihren ursprünglichen Ort zurückkehren, das heißt, zurück zu Satan. Sie werden zum Feuer- und Schwefelsee hinabsteigen, um die nächste Stufe der Bestrafung Gottes anzunehmen. Diejenigen, die von Gott gewonnen werden, sind jene, die Satan abschwören und seiner Domäne entfliehen. Sie zählen offiziell zum Volk des Königreiches. So entsteht das Volk des Königreiches. Bist du bereit, diese Art von Person zu werden? Bist du bereit, von Gott gewonnen zu werden? Bist du bereit, der Domäne Satans zu entfliehen und zu Gott zurückzukehren? Gehörst du jetzt Satan oder zählst du zum Volk des Königreiches? Diese Dinge sollten bereits klar sein und keiner weiteren Erklärung bedürfen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Welchen Standpunkt Gläubige vertreten sollten
Das tägliche Wort Gottes Auszug 392
In der Vergangenheit suchten viele mit wildem Ehrgeiz und wilden Vorstellungen, sie suchten aufgrund ihrer eigenen Hoffnungen. Lassen wir solche Angelegenheiten für den Moment beiseite; was jetzt von entscheidender Bedeutung ist, ist, eine Art der Praxis zu finden, die es jedem von euch ermöglichen wird, vor Gott einen normalen Zustand aufrechtzuerhalten und sich allmählich von den Fesseln des Einflusses Satans zu befreien, damit ihr von Gott gewonnen werden und auf Erden ausleben könnt, was Gott von euch verlangt. Nur so könnt ihr die Absichten Gottes erfüllen. Viele glauben an Gott, wissen jedoch weder, was Gott wünscht, noch was Satan begehrt. Ihr Glaube ist wirr, sie schwimmen einfach mit dem Strom und haben daher nie ein normales christliches Leben gehabt. Außerdem hatten sie nie normale persönliche Beziehungen, geschweige denn, eine normale Beziehung mit Gott. Daraus kann man erkennen, dass die Schwierigkeiten und Mängel des Menschen und andere Faktoren, die den Willen Gottes vereiteln können, zahlreich sind. Dies reicht aus, um zu beweisen, dass der Mensch noch nicht den richtigen Weg des Glaubens an Gott eingeschlagen hat und auch noch nicht in die wirkliche Erfahrung des menschlichen Lebens eingetreten ist. Was bedeutet es also, den richtigen Weg des Glaubens an Gott zu einzuschlagen? Den richtigen Weg einzuschlagen bedeutet, dass du vor Gott jederzeit dein Herz beruhigen und dich einer normalen Gemeinschaft mit Gott erfreuen kannst. Dabei erkennst du allmählich, woran es dem Menschen mangelt und gewinnst langsam eine tiefere Erkenntnis von Gott. Dadurch gewinnt dein Geist jeden Tag neue Einsichten und neue Erleuchtung; deine Sehnsucht wächst und du strebst danach, in die Wahrheit einzutreten. Jeden Tag gibt es neues Licht und neues Verständnis. Durch diesen Weg befreist du dich allmählich aus dem Einfluss Satans und wächst in deinem Leben. Solche Menschen haben den richtigen Weg eingeschlagen. Bewerte deine eigenen tatsächlichen Erfahrungen und prüfe den Weg, dem du in deinem Glauben gefolgt bist: Bist du auf dem richtigen Weg, wenn du diese mit den oben beschriebenen Ausführungen vergleichst? In welchen Angelegenheiten hast du dich von den Fesseln und dem Einfluss Satans befreit? Wenn du dich noch nicht auf dem richtigen Weg befindest, dann ist deine Verbindung zu Satan noch nicht durchtrennt worden. Kann dein Streben, Gott zu lieben, dich in diesem Fall zu einer Liebe führen, die authentisch, unbeirrbar und rein ist? Du behauptest, deine Liebe zu Gott sei unerschütterlich und komme von Herzen, aber dennoch hast du dich nicht von den Fesseln Satans befreit. Hältst du Gott damit nicht zum Narren? Wenn du einen Zustand unverfälschter Liebe zu Gott erreichen und vollkommen von Gott gewonnen werden und zum Volk des Königreiches zählen möchtest, dann musst du dich zuerst auf den richtigen Weg des Glaubens an Gott begeben.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Welchen Standpunkt Gläubige vertreten sollten
Das tägliche Wort Gottes Auszug 393
Das allgemeine, in allen Menschen vorhandene Problem ist, dass sie die Wahrheit verstehen, sie jedoch nicht in die Praxis umsetzen. Das liegt einerseits daran, dass sie nicht bereit sind, den Preis zu bezahlen und andererseits daran, dass ihr Urteilsvermögen zu unzureichend ist; sie sind nicht in der Lage, viele der alltäglichen Schwierigkeiten als das zu erkennen, was sie sind, und wissen nicht, wie man richtig praktiziert. Da die Erfahrungen der Menschen zu oberflächlich sind, ihr Kaliber zu schlecht ist und das Maß, in dem sie die Wahrheit verstehen, begrenzt ist, ist es ihnen unmöglich, die Schwierigkeiten zu beheben, auf die sie in ihrem täglichen Leben stoßen. Sie glauben nur wörtlich an Gott und sind unfähig, Gott in ihr tägliches Leben einzubringen. Das heißt, Gott ist Gott und Leben ist Leben, und es ist, als hätten die Menschen in ihrem täglichen Leben keine Beziehung zu Gott. Das ist, was alle glauben. Wenn die Menschen so an Gott glauben, werden die Menschen in Wirklichkeit nicht von Ihm gewonnen und vervollkommnet werden. Tatsächlich ist es nicht so, dass Gottes Wort nicht vollständig zum Ausdruck gekommen ist, sondern vielmehr, dass die Fähigkeit der Menschen, Sein Wort zu empfangen, einfach zu unzulänglich ist. Man könnte sagen, dass fast niemand Gottes ursprünglichen Absichten entsprechend handelt; stattdessen entspricht ihr Glaube an Gott ihren eigenen Absichten, den religiösen Auffassungen, die sie früher hatten, und ihrer eigenen Art und Weise, die Dinge zu tun. Es sind wenige, die einen Wandel erfahren, nachdem sie Gottes Wort angenommen haben und beginnen, in Übereinstimmung mit Seinem Willen zu handeln. Stattdessen beharren sie auf ihren falschen Glaubensvorstellungen. Wenn die Menschen anfangen, an Gott zu glauben, tun sie das basierend auf den herkömmlichen Regeln der Religion, und sie leben und verkehren mit anderen auf der Basis ihrer eigenen Lebensphilosophie. Man könnte sagen, dass das bei neun von zehn Menschen der Fall ist. Es gibt nur sehr wenige, die, nachdem sie begonnen haben, an Gott zu glauben, einen anderen Plan ausarbeiten und ein neues Kapitel aufschlagen. Die Menschheit ist darin gescheitert, das Wort Gottes als die Wahrheit zu betrachten oder es als die Wahrheit aufzufassen, um sie in die Praxis umzusetzen.
Nehmen wir beispielsweise den Glauben an Jesus. Ob jemand gerade erst angefangen hatte zu glauben oder seit sehr langer Zeit gläubig gewesen war, alle setzten, welche Talente auch immer sie hatten, ein und zeigten die Fertigkeiten, die sie besaßen. Die Menschen fügten ihrem gewohnten Leben einfach „Glauben an Gott“, diese drei Worte, hinzu. Sie änderten allerdings nichts an ihrer Disposition und ihr Glaube an Gott wurde nicht im Geringsten stärker. Ihr Streben war weder heiß noch kalt. Sie sagten nicht, dass sie ihren Glauben aufgeben würden, doch sie weihten auch nicht alles Gott. Sie hatten Gott nie wirklich geliebt oder Ihm wirklich gehorcht. Ihr Glaube an Gott war eine Mischung aus echt und gefälscht, sie gingen ihn mit einem offenen und einem geschlossenen Auge an und praktizierten ihren Glauben nicht ernsthaft. Sie fuhren in einem solchen Zustand der Verwirrung fort und starben letztendlich einen wirren Tod. Welchen Sinn hat das? Um heute an den praktischen Gott zu glauben, musst du den richtigen Weg einschlagen. Wenn du an Gott glaubst, solltest du nicht nur nach Segnungen streben, sondern danach, Gott zu lieben und Gott zu kennen. Durch Seine Erleuchtung, durch dein individuelles Streben, kannst du Sein Wort essen und trinken, ein wahres Verständnis von Gott entwickeln und eine wirkliche Liebe zu Gott aufweisen, die aus deinem innersten Herzen kommt. Mit anderen Worten, wenn deine Liebe zu Gott überaus echt ist und niemand deine Liebe zu Ihm zunichtemachen oder sich ihr in den Weg stellen kann, dann bist du mit deinem Glauben an Gott auf dem richtigen Weg. Das beweist, dass du zu Gott gehörst, weil dein Herz sich bereits in Gottes Besitz befindet und nichts anderes dich mehr einnehmen kann. Durch deine Erfahrung, durch den Preis, den du bezahlt hast, und durch Gottes Wirken, bist du in der Lage, eine unaufgeforderte Liebe zu Gott zu entwickeln – und wenn du das tust, dann wirst du von Satans Einfluss befreit sein und schließlich in dem Licht von Gottes Wort leben. Erst wenn du dich von dem Einfluss der Finsternis befreit hast, kann man von dir behaupten, dass du Gott gewonnen hast. In deinem Glauben an Gott musst du versuchen, dieses Ziel anzustreben. Das ist die Pflicht eines jeden von euch. Keiner von euch sollte mit dem gegenwärtigen Stand der Dinge zufrieden sein. Ihr könnt gegenüber dem Werk Gottes nicht unschlüssig sein, noch könnt ihre es auf die leichte Schulter nehmen. Ihr solltet in jeder Beziehung und zu jeder Zeit an Gott denken und alle Dinge Seinetwillen tun. Und wann immer ihr sprecht oder handelt, solltet ihr die Interessen des Hauses Gottes an erste Stelle setzen. Nur so kannst du nach Gottes Herzen sein.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Da du an Gott glaubst, solltest du für die Wahrheit leben
Das tägliche Wort Gottes Auszug 394
In ihrem Glauben an Gott ist der größte Fehler der Menschen, dass sie nur dem Wort nach glauben und Gott in ihrem praktischen Leben völlig fehlt. Alle Menschen glauben in der Tat an die Existenz Gottes, und doch ist Gott kein Teil ihres alltäglichen Lebens. Die Münder der Menschen sprechen viele Gebete zu Gott, aber in ihren Herzen hat Gott wenig Platz, und deshalb prüft Gott sie immer wieder. Weil die Menschen unrein sind, bleibt Gott nichts anderes übrig, als sie zu prüfen, damit sie sich schämen und sich inmitten der Prüfungen selbst erkennen können. Andernfalls würde die Menschheit zu den Nachkommen des Erzengels und zunehmend verderbt werden. Im Laufe ihres Glaubens an Gott legt jeder Mensch unter Gottes unaufhörlicher Läuterung viele seiner persönlichen Absichten und Ziele ab. Andernfalls wäre es Gott unmöglich irgendjemanden zu verwenden und unmöglich, in den Menschen das Werk zu vollbringen, das Er vollbringen sollte. Zunächst reinigt Gott den Menschen und durch dieses Verfahren können sie sich selbst erkennen, und Gott kann sie verändern. Erst dann wirkt Gott Sein Leben in sie ein und nur so können sich ihre Herzen Gott vollständig zuwenden. Also sage Ich, dass an Gott zu glauben nicht so einfach ist, wie die Menschen es behaupten. Wenn du Gottes Ansicht nach nur Wissen besitzt, jedoch Sein Wort nicht als Leben hast und wenn du dich nur auf dein eigenes Wissen beschränkst, aber die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen oder das Wort Gottes nicht ausleben kannst, dann ist das weiterhin ein Beweis, dass du immer noch kein gottliebendes Herz hast, und es zeigt, dass dein Herz nicht Gott gehört. Man kann Gott kennenlernen, indem man an Ihn glaubt: Das ist das endgültige Ziel und das, Ziel des menschlichen Strebens. Du musst Mühe dafür aufwenden, die Worte Gottes auszuleben, damit sie in deiner Praxis verwirklicht werden können. Wenn du nur lehrmäßiges Wissen hast, dann wird dein Glaube an Gott im Sande verlaufen. Nur wenn du Sein Wort dann auch in die Praxis umsetzt und auslebst, kann dein Glaube als umfassend und mit Gottes Absichten übereinstimmend erachtet werden. Auf diesem Weg können viele Menschen von viel Wissen sprechen, doch zum Zeitpunkt ihres Todes stehen ihnen Tränen in den Augen und sie hassen sich selbst, weil sie ihr ganzes Leben verschwendet haben und bis ins reife hohe Alter vergebens gelebt haben. Sie verstehen nur Lehren, können jedoch die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen oder Gott nicht bezeugen; sie rennen nur oberflächlich hin und her, geschäftig wie eine Biene, und erst dann, wenn sie sich an der Schwelle des Todes befinden, erkennen sie schließlich, dass es ihnen an wahrem Zeugnis fehlt, dass sie Gott überhaupt nicht kennen. Ist es dann nicht zu spät? Warum nutzt du nicht den Tag und strebst nach der Wahrheit, die du liebst? Warum bis morgen warten? Wenn du im Leben nicht für die Wahrheit leidest oder danach strebst, sie zu erlangen, kann es dann sein, dass du dir wünschst, in deiner Stunde des Todes Bedauern zu empfinden? Wenn dem so ist, warum dann an Gott glauben? In Wirklichkeit gibt es viele Angelegenheiten, in denen die Menschen die Wahrheit in die Praxis umsetzen und Gott zufriedenstellen können, wenn sie nur die geringste Anstrengung unternehmen. Nur weil der Verstand der Menschen immer getrübt ist, können sie nicht um Gottes willen handeln und eilen andauernd ihres Fleisches wegen umher und stehen am Ende mit leeren Händen da. Aus diesem Grund werden die Menschen ständig von Kümmernissen und Schwierigkeiten heimgesucht. Sind diese nicht die Quälereien Satans? Ist das nicht die fleischliche Verdorbenheit? Du solltest nicht versuchen, Gott zum Narren zu halten, indem du Lippenbekenntnisse ablegst. Vielmehr musst du konkrete Maßnahmen ergreifen. Täusche dich nicht selbst – welchen Sinn hätte das? Was kannst du dadurch gewinnen, dass du um deines Fleisches willen lebst und dich für Profit und Ruhm abmühst?
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Da du an Gott glaubst, solltest du für die Wahrheit leben
Das tägliche Wort Gottes Auszug 395
Nun sollt ihr danach streben, Gottes Volk zu werden und sollt damit beginnen ganz den richtigen Weg zu betreten. Gottes Volk zu sein bedeutet, in das Zeitalter des Königreichs einzutreten. Heute fangt ihr offiziell an, in das Training des Königreichs einzutreten. Und euer zukünftiges Leben wird aufhören so locker und nachlässig zu sein, wie es zuvor war; wenn man so lebt, ist es unmöglich, die von Gott geforderten Maßstäbe zu erreichen. Wenn du keine Dringlichkeit verspürst, dann zeigt dies, dass du kein Verlangen hast, dich selbst zu verbessern, dass dein Streben verworren und konfus ist; und du unfähig bist, Gottes Willen zu erfüllen. Der Eintritt in das Training des Königreichs bedeutet den Anfang des Lebens des Volks Gottes – bist du bereit, so ein Training anzunehmen? Bist du bereit, Gefühl von Dringlichkeit zu spüren? Bist du bereit, unter Gottes Disziplin zu leben? Bist du bereit, unter Gottes Züchtigung zu leben? Wenn Gottes Worte über dich kommen und dich prüfen, wie wirst zu handeln? Und was wirst du tun, wenn du allen möglichen Tatsachen gegenüber stehst? In der Vergangenheit war dein Fokus nicht auf das Leben gerichtet. Heute musst du dich darauf konzentrieren, in die Lebensrealität einzutreten und Änderungen in deiner Lebensdisposition anzustreben. Das ist, was vom Volk des Königreichs erreicht werden muss. All jene, die Gottes Volk sind, müssen das Leben besitzen, sie müssen das Training des Königreichs annehmen und Änderungen in der Disposition ihres Lebens anstreben. Das ist, was Gott vom Volk des Königreichs fordert.
Gottes Anforderungen an das Volk des Königreichs sind folgende:
1. Sie müssen Gottes Aufträge annehmen. Das heißt, sie müssen alle Worte, die in Gottes Werk der letzten Tage gesprochen werden, annehmen.
2. Sie müssen in das Training des Königreichs eintreten.
3. Sie müssen danach streben, dass ihre Herzen von Gott berührt werden. Wenn dein Herz vollständig Gott zugewandt ist und du ein normales geistliches Leben hast, wirst du im Reich der Freiheit leben, was bedeutet, dass du unter der Obhut und dem Schutz von Gottes Liebe leben wirst. Nur wenn du unter der Obhut und dem Schutz Gottes lebst, wirst du zu Gott gehören.
4. Sie müssen von Gott gewonnen werden.
5. Sie müssen eine Manifestation der Herrlichkeit Gottes auf Erden werden.
Diese fünf Punkte sind Meine Aufträge für euch. Meine Worte werden zum Volk Gottes gesprochen und wenn du nicht bereit bist, diese Aufträge zu akzeptieren, werde Ich dich nicht zwingen – aber wenn du sie wirklich akzeptierst, dann wirst du imstande sein, den Willen Gottes zu tun. Heute beginnt ihr, Gottes Aufträge anzunehmen und danach zu streben, das Volk des Königreichs zu werden und die Maßstäbe zu erreichen, die erforderlich sind, um das Volk des Königreichs zu sein. Das ist der erste Schritt des Eintritts. Wenn du Gottes Willen vollständig tun möchtest, dann musst du dieses fünf Aufträge akzeptieren und wenn du in der Lage bist, sie zu erreichen, wirst du nach Gottes Herzen sein und Gott wird dich sicher große Verwendung für dich haben. Was heute wichtig ist, ist in das Training des Königreichs einzutreten. Der Eintritt in das Training des Königreichs bezieht das geistliche Leben mit ein. Zuvor war nicht die Rede vom geistlichen Leben, aber heute, da du anfängst in das Training des Königreiches einzutreten, trittst du offiziell in das geistliche Leben ein.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Erkennt Gottes neustes Werk und folgt Seinen Fußspuren
Das tägliche Wort Gottes Auszug 396
Was für ein Leben ist das geistliche Leben? Das geistliche Leben ist eines, in dem sich dein Herz Gott vollständig zugewandt hat und imstande ist, gegenüber der Liebe Gottes aufmerksam zu sein. Es ist eines, in dem du in Gottes Worten lebst und nichts anderes dein Herz einnimmt und du fähig bist, den Willen Gottes heute zu erfassen und du vom Licht des Heiligen Geistes heute geleitet wirst, um deine Pflicht zu erfüllen. Solch ein Leben zwischen dem Menschen und Gott ist das geistliche Leben. Wenn du unfähig bist, dem heutigen Licht zu folgen, dann hat sich eine Distanz in deiner Beziehung zu Gott aufgetan – sie kann sogar durchtrennt worden sein – und du bist ohne ein normales geistliches Leben. Eine normale Beziehung zu Gott ist auf der Grundlage der Annahme der Worte von Gott heute aufgebaut. Hast du ein normales geistliches Leben? Hast du eine normale Beziehung zu Gott? Bist du jemand, der dem Wirken des Heiligen Geistes folgt? Wenn du imstande bist, dem Licht des Heiligen Geistes heute zu folgen und Gottes Willen in Seinen Worten zu erfassen und in diese Worte eintrittst, dann bist du jemand, der dem Strom des Heiligen Geistes folgt. Wenn du dem Strom des Heiligen Geistes nicht folgst, bist du zweifellos jemand, der nicht nach der Wahrheit strebt. Der Heilige Geist hat keine Möglichkeit in denen zu wirken, die kein Verlangen haben, sich selbst zu verbessern. Infolgedessen sind solche Menschen niemals imstande, eigene Kraft zu mobilisieren und sind immer passiv. Folgst du heute dem Strom des Heiligen Geistes? Bist du im Strom des Heiligen Geistes? Bist du aus einem passiven Zustand aufgetaucht? All jene, die an die Worte Gottes glauben, die das Werk Gottes als das Fundament betrachten und dem Licht des Heiligen Geistes heute folgen – sie alle sind im Strom des Heiligen Geistes. Wenn du glaubst, dass Gottes Worte eindeutig wahr und richtig sind und wenn du den Worten Gottes glaubst, egal was Er sagt, dann bist du jemand der den Eintritt in das Werk Gottes anstrebt und auf diese Weise erfüllst du Gottes Willen.
Um in den Strom des Heiligen Geistes einzutreten, musst du eine normale Beziehung zu Gott haben und du musst dich zuerst von deinem negativen Zustand befreien. Manche Menschen folgen immer der Menge und ihre Herzen irren zu weit von Gott ab; solche Menschen haben kein Verlangen sich selbst zu verbessern und die Maßstäbe, die sie anstreben, sind zu niedrig. Nur das Streben danach, Gott zu lieben und von Gott gewonnen zu werden, ist Gottes Absicht. Es gibt Menschen, die ihr Gewissen nur dazu benutzen, Gottes Liebe zu vergelten, aber das kann nicht Gottes Absichten entsprechen; je höher die Maßstäbe sind, die du anstrebst, umso mehr wird es in Übereinstimmung mit Gottes Absichten sein. In das Königreich einzugehen und Mitglieder von Gottes Volk zu werden, ist für euch als normale Menschen und als Menschen, die danach streben, Gott zu lieben, eure wahre Zukunft und ein Leben von höchstem Wert und größter Bedeutung; niemand ist gesegneter als ihr. Warum sage Ich das? Weil diejenigen, die nicht an Gott glauben, für das Fleisch leben und sie leben für Satan, aber heute lebt ihr für Gott und lebt, um den Willen Gottes zu befolgen. Darum sage Ich, eure Leben sind von größter Bedeutung. Nur diese Gruppe von Menschen, die von Gott ausgewählt worden ist, ist imstande, ein Leben größter Bedeutung auszuleben. Niemand sonst auf der Erde ist imstande, ein Leben von solchem Wert und solcher Bedeutung auszuleben wie das deine. Weil ihr von Gott ausgewählt worden seid und von Gott erhöht worden seid, und, mehr noch, wegen Gottes Liebe, habt ihr das wahre Leben ergriffen und wisst, wie man auf eine Weise lebt, die von höchstem Wert ist. Das liegt nicht daran, dass ihr gut strebt, sondern an der Gnade Gottes. Es war Gott, der eure geistigen Augen geöffnet hat, und es war der Geist Gottes, der eure Herzen berührt hat, und euch dadurch das Glück zuteil werden ließ, vor Ihn zu kommen. Wenn euch der Geist Gottes nicht erleuchtet hätte, dann wärt ihr unfähig zu sehen, was liebenswürdig an Gott ist, noch wäre es euch möglich, Gott zu lieben. Es ist ganz allein deswegen, weil der Geist Gottes die Herzen der Menschen berührt hat, dass sich ihre Herzen zu Gott gewandt haben. Manchmal, wenn du dich an den Worten Gottes erfreust, wird dein Geist berührt und du fühlst, dass du nicht umhin kannst, Gott zu lieben, dass da eine große Stärke in dir ist und dass es nichts gibt, was du nicht ablegen kannst. Wenn du dich so fühlst, dann bist du vom Geist Gottes berührt worden und dein Herz hat sich Gott vollkommen zugewandt und du wirst zu Gott beten und sagen: „Oh Gott! Wir sind wahrhaftig von Dir vorherbestimmt und erwählt worden. Deine Herrlichkeit verleiht mir Stolz und ich fühle mich geehrt, einer aus Deinem Volk zu sein. Ich will alles aufwenden und alles geben, um Deinem Willen zu folgen, und will Dir alle meine Jahre und mein Leben lang alle Bemühungen widmen.“ Wenn du so betest, werden eine endlose Liebe und wahre Unterwerfung Gott gegenüber in deinem Herzen sein. Hast du jemals zuvor eine Erfahrung wie diese gemacht? Wenn Menschen oft vom Geist Gottes berührt werden, sind sie besonders bereit, sich Gott in ihren Gebeten hinzugeben: „Oh Gott! Ich möchte Deinen Tag der Herrlichkeit erblicken und ich möchte für Dich leben – nichts ist wertvoller oder bedeutungsvoller, als für Dich zu leben, und ich habe nicht das geringste Verlangen danach, für Satan und das Fleisch zu leben. Du richtest mich auf, indem Du mich befähigst, heute für Dich zu leben.“ Wenn du so gebetet hast, wirst du fühlen, dass du nicht anders kannst, als dein Herz Gott zu geben, dass du Gott gewinnen musst und dass du es hassen würdest, zu sterben ohne Gott während deines Lebens gewonnen zu haben. Nachdem du so ein Gebet gesprochen hast, wird in dir eine unerschöpfliche Stärke sein und du wirst nicht wissen, woher sie kommt. In deinem Herzen wird es grenzenlose Kraft geben und du wirst ein Gespür dafür haben, dass Gott so liebenswürdig ist und dass Er es wert ist, geliebt zu werden. Das geschieht, wenn du von Gott berührt worden bist. All jene, die eine solche Erfahrung gemacht haben, sind von Gott berührt worden. Bei denen, die oft von Gott berührt werden, geschehen Veränderungen in ihrem Leben, sie sind fähig, ihren Entschluss zu treffen und bereit, Gott vollständig zu gewinnen. Ihre gottliebenden Herzen sind relativ stark, und ihre Herzen haben sich vollständig Gott zugewandt. Sie schenken der Familie, der Welt, Verstrickungen oder ihrer Zukunft keine Beachtung und sie sind bereit, Gott ein Leben voller Bemühungen zu widmen. All jene, die vom Geist Gottes berührt worden sind, sind Menschen, die nach der Wahrheit streben und die die Hoffnung haben, von Gott perfektioniert zu werden.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Erkennt Gottes neustes Werk und folgt Seinen Fußspuren
Das tägliche Wort Gottes Auszug 397
Von grundlegender Bedeutung bei der Nachfolge Gottes ist, dass alles den Worten Gottes heute entsprechen sollte. Ob du den Lebenseintritt oder die Zufriedenstellung von Gottes Absichten anstrebst, sollte alles heute die Worte Gottes zum Mittelpunkt haben. Wenn das, worüber du Gemeinschaft hältst und in das du Eintritt suchst, nicht die Worte Gottes heute zum Mittelpunkt hat, sind dir die Worte Gottes fremd und du bist des Wirkens des Heiligen Geistes vollkommen beraubt. Was Gott möchte, sind Menschen die Seinen Fußspuren folgen. Gleichgültig wie wunderbar und rein das ist, was du zuvor verstanden hast, Gott will es nicht, und wenn du unfähig bist, solche Dinge abzulegen, werden sie ein gewaltiges Hindernis für deinen Eintritt in die Zukunft sein. All jene, die fähig sind, dem gegenwärtigen Licht des Heiligen Geistes zu folgen, sind gesegnet. Die Menschen vergangener Zeitalter folgten den Fußspuren Gottes ebenso, dennoch konnten sie nicht bis in die heutige Zeit folgen. Dies ist der Segen der Menschen der letzten Tage. Jene, die dem gegenwärtigen Wirken des Heiligen Geistes folgen können und die fähig sind, den Fußspuren Gottes so zu folgen, dass sie Gott folgen, wo immer Er sie hinführt – diese sind Menschen, die von Gott gesegnet sind. Jene, die dem gegenwärtigen Wirken des Heiligen Geistes nicht folgen, sind nicht in das Werk von Gottes Worten eingetreten und ganz gleich, wie viel sie arbeiten oder wie groß ihr Leiden ist oder wie viel sie herumlaufen, nichts davon bedeutet Gott etwas und Er wird sie nicht gutheißen. Heute sind alle, die den gegenwärtigen Worten Gottes folgen, im Strom des Heiligen Geistes; jene denen die Worte Gottes heute fremd sind, befinden sich außerhalb des Stroms des Heiligen Geistes; und solche Menschen werden von Gott nicht gutgeheißen. Ein Dienst, der von den gegenwärtigen Kundgebungen des Heiligen Geistes getrennt ist, ist ein Dienst des Fleisches und der Auffassungen und es ist unmöglich, dass er mit den Absichten Gottes übereinstimmt. Wenn die Menschen inmitten von religiösen Auffassungen leben, dann sind sie unfähig, irgendetwas zu tun, das im Einklang mit Gottes Absichten steht, und selbst wenn sie Gott dienen, dienen sie inmitten ihrer Vorstellungen und Auffassungen und sind völlig unfähig, in Übereinstimmung mit den Absichten Gottes zu dienen. Jene, die unfähig sind, dem Wirken des Heiligen Geistes zu folgen, verstehen die Absichten Gottes nicht; und jene, die die Absichten Gottes nicht verstehen, können Gott nicht dienen. Gott will einen Dienst, der im Einklang mit Seinen Absichten steht; Er möchte keinen Dienst, der aus fleischlichen Auffassungen besteht. Wenn Menschen unfähig sind, den Fußspuren des Wirkens des Heiligen Geistes zu folgen, dann leben sie inmitten von Auffassungen. Der Dienst solcher Menschen unterbricht und stört, und solch ein Dienst steht im Widerspruch zu Gott. Daher sind jene, die unfähig sind, den Fußspuren Gottes zu folgen, unfähig, Gott zu dienen. Jene, die unfähig sind, Gottes Fußspuren zu folgen, widersetzen sich Gott ganz gewiss, und können nicht mit Gott vereinbar sein. „Dem Wirken des Heiligen Geistes folgen“ bedeutet, die Absichten des Gottes von heute zu verstehen, in der Lage zu sein, in Übereinstimmung mit den gegenwärtigen Anforderungen Gottes zu handeln, in der Lage zu sein, sich dem Gott von heute zu unterwerfen und zu folgen, und in die Übereinstimmung mit den neuesten Kundgebungen Gottes einzutreten. Nur dies ist jemand, der dem Wirken des Heiligen Geistes folgt und sich im Strom des Heiligen Geistes befindet. Solche Menschen sind nicht nur fähig, Gottes Anerkennung zu bekommen und Gott zu sehen, sondern sie können auch Gottes Disposition durch das neuste Werk Gottes kennen, und die Auffassungen und die Aufsässigkeit des Menschen kennen und die Natur und das Wesen des Menschen durch Sein neustes Werk kennen. Außerdem sind sie fähig, nach und nach Veränderungen in ihrer Disposition während ihres Dienstes zu erreichen. Nur solche Menschen sind die, die fähig sind, Gott zu gewinnen und die wirklich den wahren Weg gefunden haben. Jene, die durch das Wirken des Heiligen Geistes ausgemustert werden, sind Menschen, die unfähig sind, dem neusten Werk Gottes zu folgen und die gegen das neuste Werk Gottes rebellieren. Dass solche Menschen Gott öffentlich widerstehen, liegt daran, dass Gott neues Werk vollbracht hat und dass das Bild von Gott nicht dasselbe ist wie das ihrer Auffassungen – infolgedessen widersetzen sie sich Gott öffentlich und urteilen über Gott, was dazu führt, dass Gott sie verschmäht. Kenntnis von der neusten Arbeit Gottes zu haben ist keine einfache Angelegenheit, aber wenn Menschen den Willen haben, sich dem Wirken Gottes zu unterwerfen und das Wirken Gottes zu suchen, dann werden sie die Gelegenheit haben, Gott zu sehen und werden die Gelegenheit haben, die neuste Führung des Heiligen Geistes zu erlangen. Diejenigen, die sich absichtlich der Arbeit Gottes widersetzen, können die Erleuchtung durch den Heiligen Geist oder Gottes Führung nicht erhalten. So hängt es von der Gnade Gottes ab, ob Menschen das neueste Wirken von Gott empfangen können oder nicht, es hängt von ihrem Streben ab und es hängt von ihren Absichten ab.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Erkennt Gottes neustes Werk und folgt Seinen Fußspuren
Das tägliche Wort Gottes Auszug 398
Alle, die imstande sind, sich den gegenwärtigen Kundgebungen des Heiligen Geistes zu unterwerfen, sind gesegnet. Es spielt keine Rolle, wie sie vorher waren oder wie der Heilige Geist früher in ihnen gewirkt hat – diejenigen, die das neueste Wirken Gottes erlangt haben, sind am meisten gesegnet und jene, die unfähig sind, dem neuesten Werk zu folgen, werden ausgemustert. Gott möchte jene, die fähig sind, das neue Licht zu akzeptieren und Er möchte jene, die Seine neuste Arbeit akzeptieren und kennen. Warum sagt man, dass man eine keusche Jungfrau sein muss? Eine keusche Jungfrau ist imstande, das Wirken des Heiligen Geistes zu suchen und die neuen Dinge zu verstehen, und außerdem ist sie fähig, alte Auffassungen abzulegen und sich heute dem Werk Gottes zu unterwerfen. Diese Gruppe von Menschen, die das neuste Werk von heute akzeptieren, wurden vor den Zeitaltern von Gott vorherbestimmt und sind die gesegnetsten aller Menschen. Ihr hört Gottes Stimme direkt und seht die Erscheinung Gottes und so ist überall im Himmel und auf der Erde und durch die Jahrhunderte niemand mehr gesegnet worden als ihr, diese Gruppe von Menschen. All dies geschieht wegen Gottes Wirken, wegen Gottes Vorherbestimmung und Auswahl, und wegen Gottes Gnade. Wenn Gott nicht sprechen und Seine Worte nicht verkünden würde, könnten eure Zustände dann so sein, wie sie es heute sind? Mögen alle Herrlichkeit und alles Lob daher Gott gebühren, denn all das geschieht, weil Gott euch aufrichtet. Könntest du mit diesen Dingen im Hinterkopf denn noch negativ sein? Könnte deine Stärke immer noch unfähig sein, sich zu erheben?
Dass du in der Lage bist, Urteil, Züchtigung, Schläge und die Verfeinerung durch Gottes Worte anzunehmen, und außerdem imstande bist, Gottes Aufträge anzunehmen, das bestimmte Gott vor den Zeitaltern vorher, und daher darfst du nicht zu sehr bekümmert sein, wenn du gezüchtigt wirst. Niemand kann das Werk, das in euch vollbracht worden ist und die Segnungen, die euch erwiesen worden sind, wegnehmen, und niemand kann all das wegnehmen, was euch gegeben worden ist. Religiöse Menschen dulden keinen Vergleich mit euch. Ihr seid nicht im Besitz großer Sachkenntnis von der Bibel und nicht mit religiöser Theorie ausgestattet, aber weil Gott in euch gearbeitet hat, habt ihr mehr als alle im Laufe der Jahrhunderte erreicht – und so ist dies euer größter Segen. Deswegen müsst ihr Gott sogar noch mehr ergeben sein und Gott noch loyaler sein. Weil Gott dich aufrichtet, musst du deine Anstrengungen verstärken und du musst deine Statur bereitmachen, die Aufträge Gottes anzunehmen. Du musst auf dem Platz, den Gott dir gegeben hat, fest stehen, danach streben, einer von Gottes Volk zu werden, das Training des Königreichs annehmen, von Gott gewonnen werden und schließlich ein glorreiches Zeugnis für Gott werden. Hast du diese Vorsätze? Wenn du solche Vorsätze hast, wird Gott dich gewiss gewinnen und du wirst ein glorreiches Zeugnis für Gott sein. Du solltest verstehen, dass der wesentliche Auftrag darin besteht, von Gott gewonnen zu werden und zu einem ruhmvollen Zeugnis für Gott zu werden. Das ist der Wille Gottes.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Erkennt Gottes neustes Werk und folgt Seinen Fußspuren
Das tägliche Wort Gottes Auszug 399
Die Worte des Heiligen Geistes heute sind die Antriebskräfte des Wirkens des Heiligen Geistes; und die andauernde Erleuchtung des Menschen durch den Heiligen Geist während dieser Zeitspanne ist der Verlauf des Wirkens des Heiligen Geistes. Und was ist der Verlauf im heutigen Wirken des Heiligen Geistes? Es ist die Führung der Menschen in das Werk Gottes heute und in ein normales geistliches Leben. Es gibt mehrere Schritte, um in ein normales geistliches Leben einzutreten:
1. Erstens musst du die Worte Gottes in dein Herzen fließen lassen. Du darfst nicht den Worten Gottes der Vergangenheit folgen und darfst sie nicht studieren oder mit den Worten von heute vergleichen. Stattdessen musst du die gegenwärtigen Worte Gottes vollständig in dein Herzen fließen lassen. Wenn es Menschen gibt, die immer noch die Worte Gottes, spirituelle Bücher oder andere Berichte von Predigten aus der Vergangenheit lesen wollen und die nicht den heutigen Worten des Heiligen Geistes folgen, dann sind diese die törichtesten aller Menschen; Gott verabscheut solche Menschen. Wenn du bereit bist, das Licht des Heiligen Geistes heute zu akzeptieren, dann lass die Kundgebungen Gottes heute vollständig in dein Herzen fließen. Das ist das erste, was du erreichen musst.
2. Du musst auf Grundlage der von Gott heute gesprochenen Worte beten, in Gottes Worte eintreten, mit Ihm Gemeinschaft führen und deine Vorsätze vor Gott treffen, und bestimmen, welche Maßstäbe du zu erreichen anstrebst.
3. Du musst tiefgründigen Eintritt in die Wahrheit auf der Grundlage des heutigen Wirkens des Heiligen Geistes anstreben. Halte nicht an veralteten Kundgebungen und Theorien der Vergangenheit fest.
4. Du musst danach trachten, vom Heiligen Geist berührt zu werden und in die Worte Gottes einzutreten.
5. Du musst nach dem Betreten des Weges, den der Heilige Geist heute geht, streben.
Und wie trachtest du danach, vom Heiligen Geist berührt zu werden? Das Entscheidende ist, in Gottes gegenwärtigen Worten zu leben und auf der Grundlage von Gottes Anforderungen zu beten. Wenn du so gebetet hast, wird dich der Heilige Geist mit Sicherheit berühren. Wenn du nicht mit einer Grundlage auf den Worten, die Gott heute spricht, suchst, dann ist dies fruchtlos. Du solltest beten und sagen: „Oh Gott! Ich widerstehe Dir und schulde Dir so viel, ich bin so ungehorsam und niemals in der Lage, Dich zufrieden zu stellen. Oh Gott, ich wünsche, dass Du mich rettest, ich wünsche, Dir bis zum Ende zu dienen, ich möchte für Dich sterben. Urteile Du über mich, züchtige mich und ich beklage mich nicht; ich widerstehe Dir und verdiene zu sterben, sodass alle Menschen Deine gerechte Disposition in meinem Tod sehen mögen.“ Wenn du aus dem Inneren deines Herzens so betest, wird Gott dich hören und wird dich führen; wenn du nicht auf der Grundlage der Worte des Heiligen Geistes heute betest, dann besteht keine Möglichkeit, dass der Heilige Geist dich berührt. Wenn du gemäß dem Willen Gottes betest und gemäß dem, was Gott heute zu tun wünscht, wirst du sagen: „Oh Gott, ich möchte Deine Aufträge annehmen und Deinen Aufträgen treu sein und ich bin bereit, mein ganzes Leben Deiner Herrlichkeit zu widmen, sodass alles, was ich tue, die Maßstäbe des Volkes Gottes erreicht. Möge mein Herz von Dir berührt werden. Ich möchte, dass Dein Geist mich für immer erleuchtet, damit alles was ich tue, Schande über Satan bringt, damit ich schließlich von Dir gewonnen werde.“ Wenn du so betest, auf eine Art und Weise, die den Willen Gottes in den Mittelpunkt stellt, dann wird der Heilige Geist zwangsläufig in dir wirken. Es spielt keine Rolle, aus wie vielen Worten deine Gebete bestehen – der Schlüssel ist, ob du den Willen Gottes erfasst oder nicht. Ihr alle habt vielleicht folgende Erfahrung gemacht: Manchmal, während in einer Versammlung gebetet wird, erreichen die Antriebskräfte des Wirkens des Heiligen Geistes ihren Höhepunkt und verursachen die Stärke aller, sich zu erheben. Manche Menschen weinen bitterlich und vergießen Tränen, während sie beten, überwältigt von Reue vor Gott, und manche Menschen zeigen ihre Entschlossenheit und legen Gelübde ab. Derart ist der Effekt, der durch das Wirken des Heiligen Geistes erreicht wird. Heute ist es entscheidend, dass die Menschen die Worte Gottes in ihr Herzen fließen lassen. Konzentriere dich nicht auf die Worte, die früher gesprochen wurden, wenn du dich noch daran festhältst, was sich früher war, wird der Heilige Geist nicht in dir arbeiten, verstehst du, wie wichtig das ist?
Kennt ihr den Weg, den der Heilige Geist heute geht? Die oben genannten verschiedenen Punkte sind, was durch den Heiligen Geist heute und in der Zukunft erfüllt werden soll. Sie sind der Weg, den der Heilige Geist geht und der Eintritt, der vom Menschen angestrebt werden soll. Bei deinem Eintritt in das Leben musst du allerwenigstens die Worte Gottes in dein Herz fließen lassen und in der Lage sein, Urteil und Züchtigung von Gottes Worten anzunehmen; dein Herz muss sich nach Gott sehnen, du musst tiefgehenden Eintritt in die Wahrheit und zu den von Gott geforderten Zielen anstreben. Wenn du im Besitz dieser Stärke bist, dann zeigt das, dass du von Gott berührt worden bist und dein Herz angefangen hat, sich Gott zuzuwenden.
Der erste Schritt zum Eintritt in das Leben ist vollständig die Worte Gottes in dein Herzen fließen zu lassen und der zweite Schritt ist es, zu akzeptieren, vom Heiligen Geist berührt zu werden. Welcher Effekt wird dadurch erreicht, wenn man akzeptiert, vom Heiligen Geist berührt zu werden? Er ist, fähig zu sein, sich nach einer tiefer gehenden Wahrheit zu sehnen, sie zu suchen und zu erforschen und fähig zu sein, mit Gott auf eine positive Art zusammenzuarbeiten. Heute arbeitest du mit Gott zusammen, das bedeutet, es gibt ein Ziel bei deinem Streben, deinen Gebeten und deinem gemeinschaftlichen Austausch von Worten Gottes und du erfüllst deine Pflicht in Übereinstimmung mit Gottes Anforderungen – nur das ist mit Gott zusammenzuarbeiten. Wenn du nur davon sprichst, Gott handeln zu lassen, aber nichts unternimmst, weder betest noch suchst, könnte das dann Zusammenarbeit genannt werden? Wenn du kein bisschen Zusammenarbeit in dir hast und eines Trainings für den Eintritt, welches ein Ziel hat, beraubt bist, dann kooperierst du nicht. Manche Menschen sagen: „Alles hängt von der Vorherbestimmung durch Gott ab, es wird alles von Gott Selbst getan, wenn Gott es nicht getan hat, wie könnte der Mensch es dann tun?“ Gottes Arbeit ist normal und nicht im geringsten übernatürlich und es geschieht nur durch dein aktives Suchen, dass der Heilige Geist wirkt, denn Gott zwingt den Menschen nicht – du musst Gott die Gelegenheit geben zu wirken und wenn du nicht danach strebst oder eintrittst und wenn es nicht das geringste bisschen Sehnsucht in deinem Herzen gibt, dann hat Gott keine Chance zu wirken. Durch welchen Weg kannst du danach streben, von Gott berührt zu werden? Durch Gebet und dadurch Gott näher zu kommen. Aber am wichtigsten ist es, denke daran, dass es auf der Grundlage der von Gott gesprochenen Worte geschieht. Wenn du oft von Gott berührt wirst, bist du nicht vom Fleisch versklavt: Ehemann, Ehefrau, Kinder und Geld – sie sind alle nicht in der Lage, dich zu fesseln und du möchtest nur der Wahrheit folgen und vor Gott leben. Zu diesem Zeitpunkt wirst du jemand sein, der im Reich der Freiheit lebt.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Erkennt Gottes neustes Werk und folgt Seinen Fußspuren
Das tägliche Wort Gottes Auszug 400
Gott hat den Vorsatz gefasst, den Menschen zu vollenden, und aus welcher Perspektive Er auch immer spricht, es geschieht alles, um diese Menschen perfekt zu machen. Aus der Perspektive des Geistes gesprochene Worte sind für die Menschen schwierig zu verstehen; es fehlen ihnen Mittel, um den Weg des Praktizierens zu finden, denn ihre Fähigkeit zu verstehen ist begrenzt. Das Werk Gottes erzielt unterschiedliche Wirkungen, und indem Er jede Stufe des Werkes unternimmt, verfolgt Er Seinen Zweck. Außerdem ist es unerlässlich, dass Er aus verschiedenen Perspektiven spricht, denn nur, indem Er das tut, kann Er den Menschen vervollkommnen. Wenn Er Seine Stimme nur aus der Perspektive des Geistes äußern würde, könnte dieses Stadium von Gottes Werk unmöglich vollendet werden. Aus dem Tonfall, mit dem Er spricht, kannst du erkennen, dass Er entschlossen ist, diese Gruppe von Menschen zu vollenden. Was wäre demnach für alle, die von Gott perfekt gemacht werden wollen, der erste Schritt, den sie tun sollten? Vor allem musst du das Werk Gottes kennen. Heute hat in Gottes Werk eine neue Methode begonnen; das Zeitalter hat sich gewandelt, Gottes Art und Weise zu wirken hat sich ebenfalls verändert und die Methode, die Gott beim Sprechen anwendet, ist anders. Heute hat sich nicht nur die Methode Seines Wirkens geändert, sondern auch das Zeitalter. Jetzt ist das Zeitalter des Königreichs. Es ist auch das Zeitalter, Gott zu lieben. Es ist ein Vorgeschmack auf das Zeitalter des Tausendjährigen Königreichs – das auch das Zeitalter des Wortes ist und in dem Gott viele Mittel des Sprechens verwendet, um den Menschen zu vervollkommnen, und aus verschiedenen Perspektiven spricht, um den Menschen zu versorgen. Nach dem Eintritt in das Zeitalter des Tausendjährigen Königreichs, wird Gott beginnen, Worte zu verwenden, um den Menschen vollkommen zu machen, wobei Er es dem Menschen ermöglicht, in die Lebensrealität einzutreten und ihn auf den richtigen Weg führt. Da der Mensch so viele Stufen von Gottes Werk erfahren hat, hat er gesehen, dass das Werk Gottes nicht unverändert bleibt, sondern sich unaufhörlich weiterentwickelt und vertieft. Nachdem die Menschen es eine so lange Zeit erfahren haben, hat sich das Werk mehrfach erneuert, sich immer wieder verändert. Doch wie sehr es sich auch verändert, es weicht dennoch nie von Gottes Absicht ab, der Menschheit Errettung zu bringen. Selbst durch zehntausend Veränderungen weicht es nie von seiner ursprünglichen Absicht ab. Wie auch immer sich die Methoden von Gottes Werk verändern mögen, dieses Werk weicht niemals von der Wahrheit oder vom Leben ab. Veränderungen in der Methode, nach der Werk vollbracht wird, umfassen lediglich eine Veränderung in dem Format des Wirkens und in der Perspektive, aus der Gott spricht; das zentrale Ziel von Gottes Werk bleibt unverändert. Veränderungen in Gottes Tonfall und der Methode Seines Wirkens erfolgen, um eine Wirkung zu erzielen. Eine Veränderung im Tonfall bedeutet nicht eine Veränderung in der Zielsetzung oder dem Prinzip hinter dem Wirken. Die Menschen glauben in erster Linie deshalb an Gott, um Leben zu suchen; wenn du an Gott glaubst, aber Leben nicht suchst oder nicht nach der Wahrheit oder der Gotteskenntnis strebst, dann ist das kein Glaube an Gott! Und ist es realistisch, weiterhin danach zu streben, in das Königreich einzutreten, um König zu sein? Wahre Liebe zu Gott dadurch zu erreichen, dass man Leben sucht – nur das ist Wirklichkeit; das Streben nach und das Praktizieren der Wahrheit – das alles ist Wirklichkeit. Indem du Gottes Worte liest und diese Worte erlebst, wirst du die Gotteskenntnis inmitten von tatsächlicher Erfahrung schließlich begreifen, und das ist, was es bedeutet, wirklich zu suchen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Zeitalter des Königreichs ist das Zeitalter des Wortes
Das tägliche Wort Gottes Auszug 401
Jetzt ist das Zeitalter des Königreichs. Ob du in dieses neue Zeitalter eingetreten bist, hängt davon ab, ob du in die Wirklichkeit von Gottes Worten eingetreten bist, ob Seine Worte zu deiner Lebensrealität geworden sind. Gottes Worte werden jedem Menschen bekannt gemacht, sodass am Ende alle Menschen in der Welt der Worte Gottes leben werden, und Seine Worte werden jeden Menschen von innen erleuchten und erhellen. Wenn du während dieses Zeitraums nachlässig beim Lesen von Gottes Worten bist und kein Interesse an Seinen Worten hast, zeigt das, dass dein Zustand falsch ist. Wenn du nicht in das Zeitalter des Wortes eintreten kannst, dann wirkt der Heilige Geist nicht in dir; wenn du in dieses Zeitalter eingetreten bist, wird Er Sein Werk vollbringen. Was kannst du zum Beginn des Zeitalters des Wortes tun, um das Wirken des Heiligen Geistes gewinnen zu können? In diesem Zeitalter und auch unter euch wird Gott folgende Tat vollbringen: Jeder Mensch wird Gottes Worte ausleben, wird die Wahrheit in die Praxis umsetzen können und wird Gott ernsthaft lieben; alle Menschen werden Gottes Worte als Grundlage und als eigene Wirklichkeit verwenden und gottesfürchtige Herzen haben; und durch das Praktizieren von Gottes Worten wird der Mensch dann mit Gott zusammen königliche Macht ausüben. Das ist das Werk, das durch Gott verwirklicht werden wird. Kannst du darauf verzichten, Gottes Worte zu lesen? Es gibt heute viele, die spüren, dass sie nicht einmal einen Tag oder zwei auf das Lesen Seiner Worte verzichten können. Sie müssen Seine Worte jeden Tag lesen, und wenn es die Zeit nicht zulässt, wird es genügen, sie anzuhören. Das ist das Gefühl, dass der Heilige Geist den Menschen gibt, und das ist die Art und Weise, wie Er sie zu bewegen beginnt. Das heißt, Er lenkt die Menschen durch Worte, sodass sie in die Wirklichkeit von Gottes Worten eintreten können. Wenn du nach nur einem Tag, ohne Gottes Worte zu essen und zu trinken, Finsternis und Durst verspürst und du es nicht aushältst, zeigt das, dass du durch den Heiligen Geist bewegt worden bist und dass Er Sich nicht von dir abgewendet hat. Dann bist du einer, der in diesem Strom ist. Wenn du aber nach einem Tag, ohne Gottes Worte zu essen und zu trinken, gar nichts empfindest, wenn du keinen Durst hast und überhaupt nicht bewegt wirst, zeigt das, dass der Heilige Geist Sich von dir abgewendet hat. Das bedeutet dann, dass etwas mit deinem inneren Zustand nicht stimmt; du bist nicht in das Zeitalter des Wortes eingetreten und du bist einer von denen, die zurückgefallen sind. Gott benutzt Worte, um die Menschen zu lenken; du fühlst dich gut, wenn du Gottes Worte isst und trinkst, und wenn du es nicht tust, dann hast du keinen Weg, dem du folgen kannst. Die Worte Gottes werden zur Nahrung der Menschen und zur Kraft, die sie antreibt. In der Bibel heißt es: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht“ (Matthäus 4,4). Heute wird Gott dieses Werk zum Abschluss bringen und Er wird diese Tatsache in euch verwirklichen. Wie kommt es, dass die Menschen in der Vergangenheit viele Tage darauf verzichten konnten, Gottes Worte zu lesen, und dennoch wie gewohnt essen und arbeiten konnten, dies jedoch heute nicht der Fall ist? In diesem Zeitalter verwendet Gott in erster Linie Worte, um alles zu lenken. Der Mensch wird durch die Worte Gottes gerichtet und vervollkommnet und schließlich durch diese Worte in das Königreich gebracht. Nur Gottes Worte können das Leben des Menschen versorgen und nur Gottes Worte können dem Menschen Licht und einen Weg der Praxis geben, besonders im Zeitalter des Königreichs. Sofern du nicht von der Wirklichkeit von Gottes Worten abschweifst, Seine Worte täglich isst und trinkst, wird Gott dich vervollkommnen.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Zeitalter des Königreichs ist das Zeitalter des Wortes
Das tägliche Wort Gottes Auszug 402
Das Streben nach Leben kann nicht beschleunigt werden; Lebenswachstum geschieht nicht in nur einem Tag oder zwei. Das Werk Gottes ist normal und praktisch, und es besteht ein Prozess, den es zwingend durchläuft. Der menschgewordene Jesus brauchte dreiunddreißigeinhalb Jahre, um Sein Kreuzigungswerk zu vollenden – wie sieht es demnach damit aus, den Menschen zu reinigen und sein Leben zu verwandeln, was ein Werk von größter Schwierigkeit darstellt? Es ist keine leichte Aufgabe, einen normalen Menschen zu schaffen, der Gott manifestiert. Das gilt insbesondere für die Menschen, die in der Nation des großen roten Drachen geboren werden, die von armseligem Kaliber sind und Gottes Worte und Wirken über einen langen Zeitraum hinweg benötigen. Sei also nicht ungeduldig, um Ergebnisse zu sehen. Du musst beim Essen und Trinken von Gottes Worten proaktiv sein und mehr Mühe in die Worte Gottes investieren. Wenn du mit dem Lesen Seiner Worte fertig bist, musst du sie in die eigentliche Praxis umsetzen können und in Wissen, Einsicht, Unterscheidungsfähigkeit und Weisheit innerhalb von Gottes Worten wachsen. Dadurch wirst du dich verändern, ohne es zu merken. Wenn du dir das Essen und Trinken von Gottes Worten zu deinem Prinzip machen kannst, sie liest, sie kennenlernst, sie erfährst und sie praktizierst, wirst du zur Reife gelangen, ohne es zu merken. Es gibt jene, die sagen, dass sie Gottes Worte nicht in die Praxis umsetzen können, selbst nachdem sie sie gelesen haben. Warum hast du es eilig? Wenn du eine gewisse geistliche Größe erreichst, wirst du Seine Worte in die Praxis umsetzen können. Würde ein vier- oder fünfjähriges Kind sagen, dass es seine Eltern nicht unterstützen oder ehren kann? Du solltest wissen, welches Ausmaß deine gegenwärtige geistliche Größe hat. Setze in die Praxis um, was du in die Praxis umsetzen kannst, und vermeide es, jemand zu sein, der Gottes Führung stört. Iss und trink Gottes Worte einfach und mache dir das von jetzt an zu deinem Prinzip. Mach dir einstweilen keine Sorgen darüber, ob Gott dich vollenden kann. Befasse dich noch nicht eingehend damit. Iss und trink Gottes Worte einfach so, wie sie zu dir kommen, und Gott wird dich sicherlich vollenden. Es gibt jedoch ein Prinzip, nach dem du Seine Worte essen und trinken musst. Tue es nicht blindlings. Suche dir beim Essen und Trinken von Gottes Worten einerseits die Worte heraus, die du kennenlernen solltest –, das heißt, jene, die Visionen betreffen –, und suche dir andererseits das heraus, was du in die eigentliche Praxis umsetzen solltest –, das heißt, das, worin du eintreten solltest. Ein Aspekt hat mit Wissen zu tun und der andere mit Eintritt. Sobald du beide begriffen hast – das heißt, wenn du begriffen hast, was du wissen solltest und was du praktizieren solltest –, wirst du wissen, wie man Gottes Worte isst und trinkt.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Zeitalter des Königreichs ist das Zeitalter des Wortes
Das tägliche Wort Gottes Auszug 403
Künftig sollte das Sprechen von Gottes Worten das Prinzip sein, nach dem du sprichst. Wenn ihr zusammenkommt, solltet ihr euch in der Regel mit Gemeinschaft über Gottes Worte befassen, Gottes Worte zum Inhalt eures gemeinschaftlichen Austauschs mit anderen machen, darüber reden, was ihr über diese Worte wisst, wie ihr sie in die Praxis umsetzt und wie der Heilige Geist wirkt. Solange du dich gemeinschaftlich über Gottes Worte austauschst, wird der Heilige Geist dich erhellen. Die Welt der Worte Gottes zu verwirklichen erfordert die Kooperation des Menschen. Wenn du nicht darin eintrittst, wird Gott keine Möglichkeit haben zu wirken; wenn du den Mund hältst und nicht über Seine Worte redest, wird es Gott unmöglich sein, dich zu erhellen. Wann immer du nicht anderweitig beschäftigt bist, rede über Gottes Worte und befasse dich nicht einfach mit leerem Gerede! Lass dein Leben von Gottes Worten erfüllt sein – nur dann bist du ein frommer Gläubiger. Es macht nichts, wenn dein gemeinschaftlicher Austausch oberflächlich ist. Ohne Oberflächlichkeit kann es keine Tiefe geben. Es muss ein Prozess vorhanden sein. Durch deine Schulung wirst du die Erhellung des Heiligen Geistes auf dir begreifen und begreifen, wie man Gottes Worte effektiv isst und trinkt. Nach einem Zeitraum des Erforschens wirst du in die Wirklichkeit von Gottes Worten eintreten. Nur wenn du entschlossen bist, zu kooperieren, wirst du das Wirken des Heiligen Geistes empfangen können.
Eines der Prinzipien zum Essen und Trinken von Gottes Worten bezieht sich auf das Wissen und das andere auf den Eintritt. Welche Worte solltest du schließlich kennen? Du solltest schließlich die Worte kennen, die Visionen betreffen (wie etwa jene, die sich darauf beziehen, in welches Zeitalter Gottes Werk jetzt eingetreten ist, was Gott jetzt erreichen will, was die Menschwerdung ist und so weiter; all das betrifft Visionen). Was ist mit dem Weg gemeint, den der Mensch betreten sollte? Dies bezieht sich auf die Worte Gottes, die der Mensch praktizieren und in die er eintreten sollte. Das Obengenannte sind die beiden Aspekte des Essens und Trinkens des Wortes Gottes. Iss und trink von nun an Gottes Worte auf diese Weise. Wenn du ein klares Verständnis von Seinen Worten in Bezug auf Visionen hast, dann brauchst du nicht mehr ständig zu lesen. Von vorrangiger Bedeutung ist es, mehr von den Worten über das Eintreten zu essen und zu trinken, beispielsweise, wie du Gott dein Herz zuwendest, wie du dein Herz vor Gott still werden lässt und wie du dem Fleisch entsagst. Das sind die Dinge, die du in die Praxis umsetzen solltest. Ohne zu wissen, wie man Gottes Worte isst und trinkt, ist wahre Gemeinschaft unmöglich. Sobald du weißt, wie man Seine Worte isst und trinkt, wenn du begriffen hast, was wesentlich ist, wird Gemeinschaft frei werden, und welche Frage auch immer aufgeworfen wird, du wirst Gemeinschaft darüber halten können und die Wirklichkeit erfassen. Wenn du beim gemeinschaftlichen Austausch über Gottes Worte über keine Wirklichkeit verfügst, dann hast du das Wesentliche nicht begriffen, was zeigt, dass du nicht weißt, wie man Gottes Worte isst und trinkt. Manche Menschen mögen das Lesen von Gottes Worten mühsam finden, was kein normaler Zustand ist. Was normal ist, ist niemals müde zu werden, Gottes Worte zu lesen, nach ihnen zu dürsten und Gottes Worte immer als gut zu befinden. So isst und trinkt jemand, der wirklich eingetreten ist, die Worte Gottes. Wenn du spürst, dass Gottes Worte überaus praktisch sind und genau das sind, worin der Mensch eintreten sollte; wenn du spürst, dass Seine Worte für den Menschen sehr hilfreich und nützlich sind und dass sie die Versorgung des Lebens des Menschen sind, dann ist es der Heilige Geist, der dir dieses Gefühl gibt, und es ist der Heilige Geist, der dich bewegt. Das beweist, dass der Heilige Geist in dir wirkt und dass Gott Sich nicht von dir abgewendet hat. Wenn manche Menschen feststellen, dass Gott ständig spricht, werden sie Seiner Worte müde und denken, dass es nicht ins Gewicht fällt, ob sie sie lesen oder nicht, was kein normaler Zustand ist. Es fehlt ihnen ein Herz, das danach dürstet, in die Wirklichkeit einzutreten, und solche Menschen dürsten weder danach, vervollkommnet zu werden, noch messen sie dem Bedeutung bei. Wann immer du merkst, dass du nicht nach Gottes Worten dürstest, zeigt das, dass du dich nicht in einem normalen Zustand befindest. Ob Sich Gott von dir abgewendet hatte, konnte in der Vergangenheit anhand dessen bestimmt werden, ob du innerlich im Frieden warst und ob du Freude erfuhrst. Jetzt ist der Schlüssel, ob du nach Gottes Worten dürstest, ob Seine Worte deine Wirklichkeit sind, ob du treu bist und ob du imstande bist, alles zu tun, was du für Gott tun kannst. Mit anderen Worten, der Mensch wird nach der Wirklichkeit von Gottes Worten gerichtet. Gott richtet Seine Worte an die ganze Menschheit. Wenn du gewillt bist, sie zu lesen, wird Er dich erleuchten, wenn du es aber nicht bist, wird Er es nicht tun. Gott erleuchtet jene, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, und jene, die Ihn suchen. Manche sagen, dass Gott sie nicht erleuchtet, nicht einmal, nachdem sie Seine Worte gelesen haben. Aber wie hast du diese Worte gelesen? Wenn du Seine Worte so gelesen hast, wie ein Mensch zu Pferde Blumen ansieht und der Wirklichkeit keine Bedeutung beigemessen hast, wie könnte Gott dich dann erleuchten? Wie kann jemand, der Gottes Worte nicht schätzt, von Ihm vollkommen gemacht werden? Wenn du Gottes Worte nicht schätzt, dann wirst du weder über Wahrheit noch Wirklichkeit verfügen. Wenn du Seine Worte schätzt, dann wirst du die Wahrheit in die Praxis umsetzen können, und nur dann wirst du Wirklichkeit besitzen. Deshalb musst du Gottes Worte jederzeit essen und trinken, ob du beschäftigt bist oder nicht, ob die Umstände widrig sind oder nicht und ob du geprüft wirst oder nicht. Alles in allem sind Gottes Worte die Grundlage der Existenz des Menschen. Niemand kann sich von Seinen Worten abwenden, sondern muss von Seinen Worten essen, wie er drei Mahlzeiten am Tag zu sich nimmt. Könnte von Gott vervollkommnet und gewonnen werden so einfach sein? Ob du es derzeit verstehst oder nicht und ob du Einsicht in das Werk Gottes hast oder nicht, du musst so viel wie möglich von Gottes Worten essen und trinken. Das ist, auf proaktive Weise einzutreten. Nachdem du die Worte Gottes gelesen hast, beeile dich, das in die Praxis umzusetzen, worin du eintreten kannst, und lass für den Moment das beiseite, worin du nicht eintreten kannst. Vielleicht gibt es viele Worte Gottes, die du am Anfang nicht verstehen kannst, doch nach zwei oder drei Monaten, vielleicht sogar einem Jahr, wirst du sie verstehen. Wie kann das sein? Der Grund dafür ist, dass Gott den Menschen nicht innerhalb von einem Tag oder zweien perfekt machen kann. Die meiste Zeit, wenn du Seine Worte liest, verstehst du sie vielleicht nicht sofort. Zu diesem Zeitpunkt erscheinen sie vielleicht wie nichts anderes als bloßer Text; du musst sie erst eine Zeit lang erfahren, bevor du sie verstehen kannst. Da Gott so viel gesprochen hat, solltest du dein Möglichstes tun, um Seine Worte zu essen und zu trinken, und dann wirst du, ohne dass du es bemerkst, schließlich verstehen, und ohne dass du es bemerkst, wird der Heilige Geist dich erleuchten. Wenn der Heilige Geist den Menschen erleuchtet, geschieht es oft, ohne dass sich der Mensch dessen bewusst ist. Er erleuchtet und führt dich, wenn du dürstest und suchst. Bei dem Prinzip, nach dem der Heilige Geist wirkt, stehen die Worte Gottes, die du isst und trinkst, im Mittelpunkt. All jene, die Gottes Worten keine Bedeutung beimessen und immer eine andere Haltung zu Seinen Worten einnehmen und in ihrem verwirrten Denken glauben, es sei unwichtig, ob sie Seine Worte lesen oder nicht, sind diejenigen, die keine Wirklichkeit besitzen. Weder das Wirken des Heiligen Geistes noch Seine Erleuchtung kann man in solch einem Menschen feststellen. Solche Menschen lassen sich einfach nur mitgleiten und sind Heuchler ohne echte Qualifikationen, wie Herr Nanguo aus dem Gleichnis[a].
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Zeitalter des Königreichs ist das Zeitalter des Wortes
Fußnote:
a. Der Ausdruck „aus dem Gleichnis“ steht nicht im Originaltext.
Das tägliche Wort Gottes Auszug 404
Wenn Gottes Worte hervorgebracht werden, solltest du sie umgehend empfangen und sie essen und trinken. Ganz gleich wie viel du verstehst, der eine Standpunkt, an dem du festhalten musst, ist, Seine Worte zu essen und zu trinken, sie zu kennen und sie zu praktizieren. Das ist etwas, wozu du imstande sein solltest. Kümmere dich nicht darum, wie groß deine geistliche Größe werden könnte; konzentriere dich einfach darauf, Seine Worte zu essen und zu trinken. Hierin sollte der Mensch kooperieren. Dein geistliches Leben ist hauptsächlich dazu da, zu versuchen, in die Wirklichkeit des Essens und Trinkens von Gottes Worten einzutreten und sie in die Praxis umzusetzen. Es ist nicht deine Aufgabe, dich auf irgendetwas anderes zu konzentrieren. Gemeindeleiter sollten alle ihre Brüder und Schwestern anleiten können, damit sie wissen, wie man Gottes Worte isst und trinkt. Das ist die Verantwortung jedes einzelnen Gemeindeleiters. Ob sie jung oder alt sind, alle sollten das Essen und Trinken von Gottes Worten als äußerst wichtig betrachten und sollten Seine Worte im Herzen bewahren. In diese Wirklichkeit einzutreten bedeutet, in das Zeitalter des Königreichs einzutreten. Heute glauben die meisten Menschen, nicht leben zu können, ohne Gottes Worte zu essen und zu trinken und haben das Gefühl, dass Seine Worte unabhängig von den Zeiten frisch sind. Das bedeutet, dass sie anfangen, den richtigen Weg einzuschlagen. Gott verwendet Worte, um Sein Werk zu vollbringen und den Menschen zu versorgen. Wenn sich jeder nach Gottes Worten sehnt und nach ihnen dürstet, wird die Menschheit in die Welt Seiner Worte eintreten.
Gott hat sehr viel gesprochen. Wie viel hast du in Erfahrung gebracht? In wie viel bist du eingetreten? Wenn ein Gemeindeleiter seine Brüder und Schwestern nicht in die Wirklichkeit von Gottes Worten geführt hat, dann ist er in seiner Pflicht fahrlässig gewesen und ist seinen Verantwortungen nicht nachgekommen! Ob dein Verständnis tiefgehend oder oberflächlich ist, ungeachtet des Ausmaßes deines Verständnisses, du musst wissen, wie man Seine Worte isst und trinkt, du musst Seinen Worten große Aufmerksamkeit schenken und die Wichtigkeit und Notwendigkeit dessen verstehen, sie zu essen und zu trinken. Da Gott so viel gesprochen hat, kann dies nicht als Glauben an Gott bezeichnet werden, wenn du Seine Worte nicht isst und trinkst oder nicht versucht, sie zu suchen oder Seine Worte nicht in die Praxis umsetzt. Da du doch an Gott glaubst, musst du folglich Seine Worte essen und trinken, Seine Worte erfahren und Seine Worte ausleben. Nur das kann als Glaube an Gott bezeichnet werden! Wenn du mit deinem Mund sagst, du glaubst an Gott, und dennoch keines Seiner Worte in die Praxis umsetzen kannst oder keine Wirklichkeit hervorbringen kannst, wird dies nicht als Glaube an Gott bezeichnet. Vielmehr ist es „Brot suchen, um den Hunger zu stillen“. Nur von belanglosen Zeugnissen, nutzlosen Dingen und oberflächlichen Angelegenheiten zu sprechen, ohne das geringste bisschen Wirklichkeit zu besitzen, das stellt keinen Glauben an Gott dar, und du hast den richtigen Weg des Glaubens an Gott einfach nicht begriffen. Warum musst du so viele Worte Gottes wie möglich essen und trinken? Wenn du Seine Worte nicht isst und trinkst, sondern nur danach trachtest, in den Himmel aufzufahren, ist das etwa Glaube an Gott? Was ist der erste Schritt, den jemand machen sollte, der an Gott glaubt? Durch welchen Weg vervollkommnet Gott den Menschen? Kannst du vervollkommnet werden, ohne Gottes Worte zu essen und zu trinken? Kannst du als ein Mensch des Königreichs gelten, ohne dass dir die Worte Gottes als eigene Wirklichkeit dienen? Was genau bedeutet Glaube an Gott? Gottesgläubige sollten zumindest äußerlich gutes Benehmen zeigen; am allerwichtigsten ist es, über Gottes Worte zu verfügen. Was auch immer passiert, du kannst dich nie von Seinen Worten abwenden. Gott zu kennen und Seine Absichten zu erfüllen, all das wird durch Seine Worte erreicht. In Zukunft wird jede Nation, Konfession, Religion und jeder Bereich durch Gottes Worte erobert werden. Gott wird direkt sprechen und alle Menschen werden die Worte Gottes in ihren Händen halten, und dadurch wird die Menschheit vervollkommnet werden. Innerlich und äußerlich, Gottes Worte durchdringen durch und durch: Die Menschheit wird Gottes Worte mit ihrem Munde sprechen, im Einklang mit Gottes Worten praktizieren und die Worte Gottes im Inneren halten, und sowohl innerlich als auch äußerlich von Gottes Worten durchdrungen bleiben. So wird die Menschheit vervollkommnet werden. Jene, die Gottes Absichten erfüllen und imstande sind, Ihn zu bezeugen, das sind die Menschen, die die Worte Gottes als eigene Wirklichkeit besitzen.
Das Eintreten in das Zeitalter des Wortes – das Zeitalter des Tausendjährigen Königreichs –, ist das Werk, das heute vollbracht wird. Praktiziere von nun an, Gemeinschaft über die Worte Gottes zu halten. Nur dadurch, dass du die Worte Gottes isst und trinkst sowie sie erfährst, wirst du Gottes Worte ausleben können. Du musst etwas an praktischer Erfahrung hervorbringen, um andere zu überzeugen. Wenn du die Wirklichkeit von Gottes Worten nicht ausleben kannst, wird niemand überzeugt sein! All jene, die Gott verwendet, sind Menschen, die die Wirklichkeit der Worte Gottes ausleben können. Wenn du diese Wirklichkeit nicht hervorbringen und Gott nicht bezeugen kannst, dann zeigt das, dass der Heilige Geist nicht in dir gewirkt hat und dass du nicht vervollkommnet worden bist. Das ist die Wichtigkeit der Worte Gottes. Hast du ein Herz, das nach Gottes Worten dürstet? Diejenigen, die nach Gottes Worten dürsten, dürsten nach Wahrheit, und nur solche Menschen sind von Gott gesegnet. In Zukunft wird es viele Worte mehr geben, die Gott zu allen Religionen und allen Konfessionen sagen wird. Zuerst spricht Er und erhebt Seine Stimme unter euch, um euch zu vollenden, bevor Er dazu übergeht, unter den Heiden zu sprechen und Seine Stimme zu erheben, um sie zu erobern. Durch Seine Worte werden alle aufrichtig und völlig überzeugt werden. Durch Gottes Worte und Seine Offenbarungen schwindet die verderbte Disposition des Menschen, erlangt er die Erscheinung eines Menschen und vermindert sich seine rebellische Disposition. Die Worte wirken am Menschen mit Vollmacht und erobern den Menschen im Lichte Gottes. Das Werk, das Gott im gegenwärtigen Zeitalter vollbringen wird, und auch die Wendepunkte Seines Werkes, können alle in Seinen Worten gefunden werden. Wenn du Seine Worte nicht liest, wirst du nichts verstehen. Durch dein eigenes Essen und Trinken Seiner Worte und dadurch, dass du dich mit dem gemeinschaftlichen Austausch mit deinen Brüdern und Schwestern befasst sowie durch deine eigentlichen Erfahrungen, wirst du die volle Kenntnis von Gottes Worten gewinnen. Nur dann wirst du imstande sein, ihre Wirklichkeit auszuleben.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Das Zeitalter des Königreichs ist das Zeitalter des Wortes
Das tägliche Wort Gottes Auszug 405
Zuvor habe Ich gesagt, dass „alle, die sich darauf konzentrieren, Zeichen und Wunder zu erblicken, verlassen werden; sie sind nicht diejenigen, die perfektioniert werden“. Ich habe so viele Worte gesprochen, trotzdem hat der Mensch nicht die geringste Kenntnis über dieses Werk und an diesem Punkt angekommen verlangen die Menschen noch immer nach Zeichen und Wundern. Ist dein Glaube an Gott nichts als das Streben nach Zeichen und Wundern oder gilt er dem Erlangen von Leben? Jesus sprach auch viele Worte, und einige davon müssen sich erst noch erfüllen. Kannst du behaupten, dass Jesus nicht Gott ist? Gott bezeugte, dass Er Christus war und der geliebte Sohn Gottes. Kannst du das abstreiten? Heute spricht Gott nur Worte, und wenn du das nicht gründlich verstehst, dann kannst du nicht standhalten. Glaubst du an Ihn, weil Er Gott ist oder glaubst du an Ihn anhand dessen, ob Seine Worte sich erfüllen oder nicht? Glaubst du an Zeichen und Wunder oder glaubst du an Gott? Heute zeigt Er keine Zeichen und Wunder – ist Er wirklich Gott? Wenn sich die Worte, die Er spricht, nicht erfüllen, ist Er dann wirklich Gott? Wird die Essenz Gottes dadurch bestimmt, ob die Worte, die Er spricht, sich erfüllen oder nicht? Woran liegt es, dass einige Menschen immer auf die Erfüllung der Worte Gottes warten, bevor sie an Ihn glauben werden? Bedeutet das nicht, dass sie Ihn nicht kennen? Alle, die solche Auffassungen haben, sind diejenigen, die Gott verleugnen. Sie messen Gott anhand von Auffassungen. Wenn sich Gottes Worte erfüllen, glauben sie an Ihn, und wenn nicht, dann glauben sie nicht an Ihn, und sie streben immer nach Zeichen und Wundern. Sind diese Menschen nicht die Pharisäer der modernen Zeit? Ob du standhaft sein kannst oder nicht, hängt davon ab, ob du den wahren Gott kennst oder nicht – das ist entscheidend! Je größer die Wirklichkeit von Gottes Wort in dir ist, umso größer ist deine Kenntnis der Wirklichkeit Gottes, und umso fähiger bist du, während Prüfungen standzuhalten. Je mehr du dich darauf konzentrierst, Zeichen und Wunder zu sehen, umso unfähiger bist du, standhaft zu bleiben, und du wirst inmitten von Prüfungen fallen. Zeichen und Wunder sind nicht die Grundlage; nur die Wirklichkeit Gottes ist Leben. Einige Menschen kennen die Auswirkungen nicht, die durch Gottes Werk erreicht werden sollen. Sie verbringen ihre Tage in Verwirrung und streben nicht nach der Kenntnis über Gottes Werk. Das Ziel ihres Strebens ist immer nur, Gott dazu zu bringen, ihre Wünsche zu erfüllen, und erst dann werden sie ihren Glauben ernst nehmen. Sie sagen, dass sie nach dem Leben streben werden, wenn sich die Worte Gottes erfüllen, wenn sich Seine Worte aber nicht erfüllen, dann sei es für sie unmöglich, nach dem Leben zu streben. Der Mensch glaubt, es anzustreben, Zeichen und Wunder zu erblicken und das Streben danach, in den Himmel und in den dritten Himmel aufzufahren, sei Glaube an Gott. Keiner von ihnen sagt, sein Glaube an Gott sei das Streben nach dem Eintritt in die Wirklichkeit, das Streben nach dem Leben und das Bestreben, von Gott gewonnen zu werden. Welcher Wert liegt in einem solchen Streben? Diejenigen, die Gotteskenntnis und das Zufriedenstellen Gottes nicht anstreben, sind jene, die nicht an Gott glauben; sie sind diejenigen, die gegen Gott lästern!
Versteht ihr jetzt, was der Glaube an Gott ist? Bedeutet Glaube an Gott, Zeichen und Wunder zu erblicken? Bedeutet er, in den Himmel aufzufahren? An Gott zu glauben, ist nicht im Geringsten einfach. Diese religiösen Praktiken sollten bereinigt werden; nach Heilung der Kranken und Austreibung von Dämonen zu streben, sich auf Zeichen und Wunder zu konzentrieren, mehr von Gottes Gnade, Frieden und Freude zu begehren, nach Perspektiven und fleischlicher Bequemlichkeit zu streben – das sind religiöse Praktiken, und solche religiösen Praktiken sind eine vage Art des Glaubens. Was ist wahrer Glaube an Gott heute? Es ist, Gottes Wort als deine Lebensrealität anzunehmen und Gott durch Sein Wort zu kennen, um eine wahre Liebe zu Ihm zu erreichen. Um deutlich zu sein: Der Glaube an Gott existiert, damit du Gott gehorchen kannst, Gott lieben kannst und die Pflicht erfüllen kannst, die von einem Geschöpf Gottes erfüllt werden sollte. Das ist das Ziel des Glaubens an Gott. Du musst Kenntnis von der Lieblichkeit Gottes erlangen, davon, wie würdig Gott der Ehrfurcht ist, davon, wie Gott in Seinen Geschöpfen das Werk der Errettung vollbringt und sie perfekt macht – das ist das Wesentliche deines Glaubens an Gott. Der Glaube an Gott ist vorwiegend der Wechsel von einem Leben des Fleisches zu einem Leben der Gottesliebe; vom Leben in Verderbtheit zum Leben im Leben von Gottes Worten; es bedeutet, aus der Domäne Satans hervorzukommen und unter der Fürsorge und dem Schutz Gottes zu leben; er ist, fähig zu sein, Gott gegenüber Gehorsam zu erreichen und nicht Gehorsam gegenüber dem Fleisch; er ist, Gott zu erlauben, dein ganzes Herz zu gewinnen, Gott zu erlauben, dich zu perfektionieren und dich von der verdorbenen satanischen Veranlagung zu befreien. Beim Glauben an Gott geht es vor allem darum, dass die Kraft und Herrlichkeit Gottes in dir verwirklicht werden kann, damit du Gottes Willen tun und Gottes Plan erfüllen kannst und in der Lage sein kannst, vor Satan Zeugnis für Gott abzulegen. Der Wunsch, Zeichen und Wunder zu erblicken, sollte im Glauben an Gott nicht im Mittelpunkt stehen, noch sollte er um deines persönlichen Fleisches willen sein. Dabei sollte es um das Streben nach Gotteskenntnis gehen und darum, imstande zu sein, Gott zu gehorchen und Ihm, wie Petrus, bis hin zum Tod gehorchen zu können. Das sind die Hauptziele des Glaubens an Gott. Man isst und trinkt Gottes Wort, um Gott zu kennen und Ihn zufriedenzustellen. Das Essen und Trinken von Gottes Wort gibt dir eine umfangreichere Gotteskenntnis, und erst danach kannst du Ihm gehorchen. Nur mit Gotteskenntnis, kannst du Ihn lieben, und das ist das Ziel, das der Mensch bei seinem Glauben an Gott haben sollte. Wenn du in deinem Glauben an Gott immer versuchst, Zeichen und Wunder zu erblicken, dann ist die Sichtweise dieses Glaubens an Gott falsch. Glauben an Gott ist in erster Linie das Annehmen von Gottes Wort als die Lebensrealität. Das Ziel Gottes wird nur dadurch erreicht, die Worte Gottes aus Seinem Mund in die Praxis umzusetzen und sie in deinem Inneren auszuüben. Beim Glauben an Gott sollte der Mensch bestrebt sein, von Gott perfektioniert zu werden, sich Gott unterwerfen zu können und absoluten Gehorsam Gott gegenüber zu erreichen. Wenn du Gott ohne Klage gehorchen kannst, auf die Wünsche Gottes achten kannst, die geistliche Größe von Petrus erreichen kannst und die Art und Weise von Petrus besitzt, von der Gott spricht, dann wirst du erfolgreich den Glauben an Gott erreicht haben, und es wird bedeuten, dass du von Gott gewonnen worden bist.
– Das Wort, Bd. 1, Das Erscheinen und Wirken Gottes: Alles wird durch das Wort Gottes erreicht