Die Aufdeckung der Verdorbenheit der Menschheit I

Das tägliche Wort Gottes Auszug 300

Nach mehreren tausend Jahren der Verdorbenheit ist der Mensch empfindungslos und stumpfsinnig geworden, ein Dämon, der sich Gott widersetzt, in dem Ausmaß, dass die Widerspenstigkeit des Menschen gegenüber Gott in den Geschichtsbüchern dokumentiert wurde, und sogar der Mensch selbst nicht in der Lage ist, einen ausführlichen Bericht über sein rebellisches Verhalten zu geben – da der Mensch von Satan zutiefst verdorben und von Satan irregeführt wurde, sodass er nicht weiß, wohin er sich wenden soll. Sogar heute verrät der Mensch Gott immer noch: Wenn der Mensch Gott sieht, verrät er Ihn, und wenn er Gott nicht sehen kann, so verrät er Ihn ebenfalls. Es gibt sogar diejenigen, die Ihn immer noch verraten, nachdem sie Gottes Flüche und Gottes Zorn erlebt haben. Und so sage Ich, dass der Verstand des Menschen seine ursprüngliche Funktion verloren hat, und dass auch das Gewissen des Menschen seine ursprüngliche Funktion verloren hat. Der Mensch, auf den Ich schaue, ist ein wildes Tier in menschlichem Gewand, er ist eine giftige Schlange, und ungeachtet dessen, wie bemitleidenswert er vor Meinen Augen zu erscheinen versucht, werde Ich ihm gegenüber niemals barmherzig sein, da der Mensch kein Verständnis für den Unterschied zwischen schwarz und weiß, für den Unterschied zwischen Wahrheit und Unwahrheit hat. Der Verstand des Menschen ist so betäubt, jedoch wünscht er sich immer noch, Segnungen zu erlangen; seine Menschlichkeit ist so unedel, dennoch wünscht er sich immer noch, die Souveränität eines Königs zu besitzen. Wessen König könnte er sein, mit einem Verstand wie diesem? Wie könnte er mit solch einer Menschlichkeit auf einem Thron sitzen? Der Mensch kennt in der Tat keine Scham! Er ist ein arroganter Kerl! Für diejenigen unter euch, die Segnungen erlangen möchten, schlage Ich vor, dass ihr zuerst einen Spiegel findet und dann auf euer eigenes hässliches Abbild schaut – hast du das Zeug, ein König zu sein? Hast du das Gesicht von jemandem, der Segnungen erhalten könnte? Es gab nicht die geringste Veränderung an deiner Disposition und du hast keine der Wahrheiten in die Praxis umgesetzt, dennoch wünschst du immer noch ein wunderbares Morgen. Du täuschst dich selbst! In solch einem dreckigen Land geboren, wurde der Mensch von der Gesellschaft heftig verdorben, er wurde von feudalen Ethiken beeinflusst und er wurde an „Hochschulen“ unterrichtet. Das rückständige Denken, die verdorbene Moralität, die gemeine Lebensanschauung, die verabscheuungswürdige Philosophie zum Leben, die äußerst wertlose Existenz und verkommene Lebensstile und Bräuche – all diese Dinge sind tief in das Herz des Menschen eingedrungen und haben sein Gewissen schwer untergraben und angegriffen. Infolgedessen ist der Mensch von Gott immer weiter entfernt und widersetzt sich Ihm immer mehr. Die Disposition des Menschen wird von Tag zu Tag bösartiger und es gibt keine einzige Person, die bereitwillig irgendetwas für Gott aufgeben wird, nicht eine einzige Person, die bereitwillig Gott gehorchen wird, noch darüber hinaus eine einzige Person, die bereitwillig die Erscheinung Gottes suchen wird. Stattdessen strebt der Mensch unter der Domäne Satans nur danach, Vergnügungen nachzugehen und sich im Land des Schlamms der Verderbtheit des Fleisches hinzugeben. Sogar wenn sie die Wahrheit hören, verschwenden die, die in Finsternis leben, keinen Gedanken darauf, sie in die Praxis umzusetzen, noch sind sie geneigt, Gott ausfindig zu machen, sogar dann nicht, wenn sie Seine Erscheinung erblickt haben. Wie könnte eine derart verkommene Menschheit irgendeine Aussicht auf Erlösung haben? Wie könnte eine derart dekadente Menschheit im Licht leben?

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 301

Die verdorbene Disposition des Menschen beruht darauf, dass er von Satan vergiftet und mit Füßen getreten wurde, dass Satan seiner Denkweise, Moral, Einsicht und Vernunft ungeheuren Schaden zugefügt hat. Es liegt exakt daran, dass diese fundamentalen Dinge des Menschen von Satan verdorben wurden und sie völlig anders sind, als Gott sie ursprünglich erschuf, dass der Mensch sich Gott widersetzt und die Wahrheit nicht versteht. So sollten Veränderungen in der Disposition des Menschen mit Veränderungen in seiner Denkweise, seiner Einsicht und seinem Verstand beginnen, die seine Kenntnis von Gott und seine Kenntnis von der Wahrheit verändern werden. Die, die im verdorbensten aller Länder geboren wurden, sind noch unwissender gegenüber dem, was Gott ist oder was es bedeutet, an Gott zu glauben. Je verdorbener Menschen sind, desto weniger wissen sie von der Existenz Gottes und desto armseliger sind ihr Verstand und ihre Einsicht. Die Quelle des Widerstands und der Widerspenstigkeit des Menschen gegenüber Gott ist seine Verdorbenheit durch Satan. Weil er von Satan verdorben wurde, ist das Gewissen des Menschen immer empfindungsloser geworden, ist er unmoralisch, sind seine Gedanken degeneriert und hat er eine rückständige geistige Einstellung. Bevor er von Satan verdorben wurde, folgte der Mensch Gott von Natur aus und gehorchte Seinen Worten, nachdem er sie gehört hatte. Er war von Natur aus von gesundem Verstand und Gewissen und von normaler Menschlichkeit. Nachdem er durch Satan verdorben worden war, wurden sein ursprünglicher Verstand, sein Gewissen und seine Menschlichkeit abgestumpft und von Satan beeinträchtigt. So hat er seinen Gehorsam und seine Liebe gegenüber Gott verloren. Der Verstand des Menschen ist abnormal geworden, seine Disposition ist dieselbe wie die eines Tieres geworden und seine Widerspenstigkeit gegenüber Gott ist immer häufiger und schwerwiegender. Doch der Mensch weiß und erkennt das noch immer nicht, und er widersetzt sich lediglich blindlings und rebelliert. Die Offenbarung der Disposition des Menschen ist der Ausdruck seines Verstands, seiner Einsicht und seines Gewissens, und weil sein Verstand und seine Einsicht krank und sein Gewissen extrem abgestumpft sind, ist seine Disposition Gott gegenüber rebellisch. Wenn der Verstand und die Einsicht des Menschen sich nicht ändern können, dann kommen Veränderungen an seiner Disposition nicht in Frage, ebenso wie auch das Sein nach Gottes Herz. Wenn der Verstand des Menschen krank ist, kann er Gott nicht dienen und ist für den Gebrauch durch Gott nicht geeignet. „Normaler Verstand“ bezieht sich darauf, Gott zu gehorchen und Ihm gegenüber treu zu sein, sich nach Gott zu sehnen, Gott gegenüber eindeutig zu sein und ein Gewissen gegenüber Gott zu haben. Es bezieht sich darauf, eines Herzens und eines Geistes gegenüber Gott zu sein und sich nicht bewusst Gott zu widersetzen. Diejenigen, deren Verstand abnormal ist, sind nicht so. Seit der Mensch von Satan verdorben wurde, hat er Vorstellungen über Gott hervorgebracht, und er hatte keine Treue oder ein Sehnen nach Gott, ganz zu schweigen von einem Gewissen gegenüber Gott. Der Mensch wendet sich absichtlich gegen Gott und fällt Urteile über Ihn, und darüber hinaus stößt er hinter Seinem Rücken Schmähungen gegen Ihn aus. Der Mensch weiß eindeutig, dass Er Gott ist, und dennoch fällt er immer noch hinter Seinem Rücken Urteile über Ihn, hat nicht die Absicht, Ihm zu gehorchen, und stellt lediglich blind Forderungen und Bitten an Gott. Solche Menschen – Menschen, die einen abnormalen Verstand haben – sind nicht in der Lage, ihr eigenes verabscheuungswürdiges Verhalten zu kennen oder ihre Widerspenstigkeit zu bereuen. Wenn Menschen in der Lage sind, sich selbst zu kennen, haben sie ein wenig ihrer Vernunft wiedergewonnen; je mehr Menschen widerspenstig gegen Gott sind, sich aber selbst nicht kennen, desto kränker ist ihr Verstand.

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 302

Die Quelle der Offenbarung der verdorbenen Disposition des Menschen ist nichts weiter als sein abgestumpftes Gewissen, seine böswillige Natur und sein kranker Verstand; wenn das Gewissen und der Verstand des Menschen in der Lage sind, in den Normalzustand zurückzukehren, dann wird er für den Gebrauch vor Gott geeignet sein. Es liegt einfach daran, dass das Gewissen des Menschen immer empfindungslos war, der Verstand des Menschen niemals gesund war und immer abgestumpfter wird, dass der Mensch gegenüber Gott immer rebellischer wird, so sehr, dass er sogar Jesus ans Kreuz nagelte und dem menschgewordenen Gott der letzten Tage den Eintritt in sein Haus verweigert hat, Gottes Fleisch verurteilt und Gottes Fleisch als schändlich und gering betrachtet. Wenn der Mensch nur ein wenig Menschlichkeit hätte, wäre er nicht so grausam in seiner Behandlung des Fleisches des menschgewordenen Gottes; wenn er nur ein wenig Verstand hätte, wäre er nicht so bösartig in seiner Behandlung des Fleisches des menschgewordenen Gottes; wenn er nur ein wenig Gewissen hätte, wäre er nicht auf diese Art und Weise dem menschgewordenen Gott so „dankbar“. Der Mensch lebt in der Ära, in der Gott Fleisch geworden ist, und dennoch ist er nicht in der Lage, Gott dafür zu danken, dass Er ihm eine solch gute Gelegenheit bietet, und verflucht stattdessen das Kommen Gottes oder ignoriert die Tatsache von Gottes Menschwerdung völlig und ist anscheinend dagegen und ihrer überdrüssig. Ungeachtet dessen, wie der Mensch mit dem Kommen Gottes umgeht, hat Gott, kurz gesagt, Sein Werk immer geduldig fortgesetzt – obwohl der Mensch Ihn nicht im Geringsten willkommen geheißen hat und blindlings Anliegen an Ihn hat. Die Disposition des Menschen ist äußerst bösartig geworden, sein Verstand ist äußerst abgestumpft, und sein Gewissen wurde von dem Bösen völlig niedergetrampelt und hat vor Langem aufgehört, das ursprüngliche Gewissen des Menschen zu sein. Der Mensch ist nicht nur dem menschgewordenen Gott gegenüber nicht dankbar dafür, der Menschheit so viel Leben und Gnade geschenkt zu haben, sondern wurde Gott gegenüber sogar nachtragend, weil Er ihm die Wahrheit gegeben hat; weil der Mensch nicht das geringste Interesse an der Wahrheit hat, ist er Gott gegenüber nachtragend. Der Mensch ist nicht nur unfähig, sein Leben für den menschgewordenen Gott hinzugeben, sondern er versucht sogar, von Ihm Vergünstigungen zu erlangen, und fordert einen Zins, der dutzendfach höher ist als das, was der Mensch Gott gegeben hat. Menschen mit einem solchen Gewissen und Verstand betrachten all dies als gegeben und glauben immer noch, dass sie so viel für Gott verausgabt haben und dass Gott ihnen zu wenig gegeben hat. Es gibt Menschen, die Mir eine Schale Wasser gaben, jedoch ihre Hände ausstreckten und den Gegenwert[a] von zwei Schalen Milch verlangten, oder Mir ein Zimmer für eine Nacht gaben, aber anschließend versuchten, das Vielfache an Übernachtungsgebühren zu berechnen. Mit solch einer Menschlichkeit und solch einem Gewissen, wie könntet ihr immer noch wünschen, Leben zu erlangen? Was seid ihr für nichtswürdige Schurken! Aufgrund dieser Menschlichkeit und dieses Gewissens des Menschen wandert der menschgewordene Gott durch das Land, ohne Unterschlupf zu finden. Diejenigen, die wahrhaftig Gewissen und Menschlichkeit besitzen, sollten Gott anbeten und dem menschgewordenen Gott von ganzem Herzen dienen, nicht, weil Er so viel gewirkt hat, sondern sogar, wenn Er überhaupt nicht wirken sollte. Das sollte von denjenigen gemacht werden, die über einen gesunden Verstand verfügen, und es ist die Pflicht des Menschen. Die meisten Menschen sprechen sogar von Bedingungen in ihrem Dienst an Gott: Es ist ihnen egal, ob Er Gott oder ein Mensch ist, und sie reden nur über ihre eigenen Bedingungen und verfolgen nur die Erfüllung ihrer eigenen Wünsche. Wenn ihr für Mich kocht, verlangt ihr ein Honorar eines Küchenchefs, wenn ihr für Mich lauft, verlangt ihr ein Honorar für das Laufen, wenn ihr für Mich arbeitet, verlangt ihr ein Honorar für die Arbeit, wenn ihr Meine Wäsche wascht, verlangt ihr ein Honorar für das Waschen, wenn ihr etwas für die Kirche bereitstellt, verlangt ihr Vergütungskosten, wenn ihr sprecht, verlangt ihr ein Honorar als Redner, wenn ihr Bücher austeilt, verlangt ihr ein Honorar für die Verteilung und wenn ihr schreibt, verlangt ihr ein Honorar für das Schreiben. Diejenigen, mit denen Ich Mich befasste, verlangen sogar eine Entschädigung von Mir, und diejenigen, die nach Hause geschickt worden sind, verlangen eine Wiedergutmachung dafür, dass ihr Ruf Schaden genommen hat; diejenigen, die unverheiratet sind, verlangen eine Mitgift oder eine Entschädigung für ihre verlorene Jugend, diejenigen, die ein Hühnchen töten, verlangen ein Honorar als Metzger, diejenigen, die Lebensmittel braten, verlangen ein Honorar für das Braten und diejenigen, die eine Suppe kochen, verlangen auch dafür eine Bezahlung … Das ist eure erhabene und mächtige Menschlichkeit, und das sind die Handlungen, die euch euer warmherziges Gewissen vorschreibt. Wo ist euer Verstand? Wo ist eure Menschlichkeit? Lasst Mich euch sagen! Wenn ihr so weitermacht, werde Ich aufhören, unter euch zu wirken. Ich werde nicht inmitten eines Rudels von wilden Tieren in menschlicher Kleidung wirken. Ich werde nicht so für eine solche Gruppe von Menschen leiden, deren schönes Gesicht ein wildes Herz verbirgt. Ich werde nicht für ein solches Rudel von Tieren durchhalten, das nicht die kleinste Möglichkeit zur Errettung hat. Der Tag, an dem Ich euch Meinen Rücken zuwende, ist der Tag, an dem ihr sterbt, es ist der Tag, an dem Dunkelheit über euch kommt, und der Tag, an dem ihr vom Licht verlassen werdet. Lasst Mich euch sagen! Ich werde niemals einer Gruppe wie der euren gegenüber wohlwollend sein, einer Gruppe, die sogar unter den Tieren steht! Meine Worte und Taten haben Grenzen, und mit eurer Menschlichkeit und eurem Gewissen, so wie sie sind, werde Ich kein Werk mehr verrichten, weil es euch zu sehr an Gewissen fehlt, ihr habt Mir viel Leid zugefügt und euer verabscheuungswürdiges Verhalten ekelt Mich zu sehr an. Menschen, denen es derart an Menschlichkeit und Gewissen mangelt, werden niemals eine Aussicht auf Errettung haben. Ich würde niemals solche herzlosen und undankbaren Menschen retten. Wenn Mein Tag kommt, werde Ich Meine glühend heißen Flammen auf alle Ewigkeit auf die Kinder des Ungehorsams herabregnen lassen, die einst Meinen heftigen Zorn hervorriefen. Ich werde Meine ewige Strafe jenen Tieren auferlegen, die einst Schmähungen gegen Mich ausstießen und Mich im Stich ließen. Ich werde die Söhne des Ungehorsams, die einst mit Mir aßen und lebten, aber nicht an Mich glaubten und Mich beleidigten und verrieten, auf alle Zeit mit den Feuern Meines Grolls verbrennen. Ich werde all diejenigen, die Meinen Groll hervorriefen, Meiner Strafe unterwerfen. Ich werde Meinen gesamten Groll auf diese Tiere herabregnen lassen, die einst mit Mir Schulter an Schulter zusammenstehen wollten, aber Mich trotzdem nicht anbeteten und Mir nicht gehorchten. Die Rute, mit der Ich den Menschen schlage, wird auf diese Tiere herniedergehen, die einst Meine Fürsorge sowie die Mysterien genossen, die Ich sprach, und die versuchten, von Mir materielle Freuden zu erhalten. Ich werde niemandem vergeben, der versucht, Meinen Platz einzunehmen; Ich werde keinen von denen verschonen, die versuchen, Mir Lebensmittel und Kleider zu entreißen. Vorläufig bleibt ihr frei von Leid und fahrt fort, bei den Forderungen, die ihr an Mich stellt, zu übertreiben. Wenn der Tag des Zorns kommt, werdet ihr keine weiteren Forderungen an Mich stellen; zu dieser Zeit werde Ich euch nach Herzenslust „genießen“ lassen, Ich werde euer Gesicht in die Erde drücken und ihr werdet nie wieder in der Lage sein, aufzustehen! Früher oder später, werde Ich euch diese Schuld „zurückzahlen“ – und Ich hoffe, ihr wartet geduldig auf die Ankunft dieses Tages.

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. Der ursprüngliche Text lautet „die Goldmünzen für“.

Das tägliche Wort Gottes Auszug 303

Der Mensch schafft es nicht, Gott zu gewinnen, nicht weil Gott Emotionen hat oder weil Gott nicht vom Menschen gewonnen werden will, sondern weil der Mensch Gott nicht gewinnen will und weil der Mensch nicht bedingungslos Gott sucht. Wie könnte einer von denen, die wirklich Gott suchen, von Gott verflucht werden? Wie könnte einer von gesundem Verstand und empfindsamem Gewissen von Gott verflucht werden? Wie könnte einer, der Gott wirklich anbetet und Gott dient, von den Feuern Seines Zorns verzehrt werden? Wie könnte einer, der glücklich ist, Gott zu gehorchen, aus Gottes Haus geworfen werden? Wie könnte einer, der Gott nicht genug lieben konnte, in Gottes Strafe leben? Wie könnte jemand, der glücklich ist, für Gott alles aufzugeben, mit nichts zurückgelassen werden? Der Mensch ist nicht gewillt, Gott nachzufolgen, nicht gewillt, sein Hab und Gut für Gott auszugeben, und nicht gewillt, die Mühe ein Leben lang Gott zu widmen. Stattdessen sagt er, dass Gott zu weit gegangen ist, dass zu viel, was mit Gott zu tun hat, mit den Vorstellungen des Menschen nicht übereinstimmt. Mit einer derartigen Menschlichkeit wärt ihr trotzdem nicht in der Lage, Gottes Zustimmung zu erlangen, selbst wenn ihr in euren Bemühungen unermüdlich wärt, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass ihr Gott nicht sucht. Wisst ihr nicht, dass ihr die defekten Güter der Menschheit seid? Wisst ihr nicht, dass keine Menschlichkeit niedriger ist als die eure? Wisst ihr nicht, was euer „Ehrentitel“ ist? Diejenigen, die Gott wirklich lieben, nennen euch den Vater des Wolfes, die Mutter des Wolfes, den Sohn des Wolfes und den Enkel des Wolfes; ihr seid die Nachkommen des Wolfes, das Volk des Wolfes und ihr solltet eure Identität kennen und sie niemals vergessen. Denkt nicht, dass ihr überragende Figuren seid: Ihr seid die bösartigste Gruppe von Nicht-Menschen unter der Menschheit. Wisst ihr nichts davon? Wisst ihr, wie viel Risiko Ich auf Mich genommen habe, indem Ich unter euch wirkte? Wenn euer Verstand nicht in den Normalzustand zurückkehren kann und euer Gewissen nicht normal arbeiten kann, werdet ihr euch niemals von der Bezeichnung „Wolf“ befreien können, werdet ihr niemals dem Tag der Verfluchung entgehen, werdet ihr niemals dem Tag der Bestrafung entgehen. Ihr wurdet minderwertiger geboren, ein Ding ohne jeden Wert. Ihr seid von Natur aus ein Rudel hungriger Wölfe, ein Haufen Trümmer und Abfall und im Gegensatz zu euch, wirke Ich nicht an euch, um Gunst zu erlangen, sondern aufgrund der Notwendigkeit des Werkes. Wenn ihr mit eurer Widerspenstigkeit auf diese Weise fortfahrt, werde Ich Mein Wirken beenden und Ich werde nie wieder an euch wirken. Im Gegenteil, Ich werde Mein Wirken auf eine andere Gruppe übertragen, die Mir gefällt, und werde auf diese Art und Weise euch für immer verlassen, denn Ich bin nicht gewillt, auf diejenigen zu schauen, die Mir gegenüber feindlich sind. Möchtet ihr also mit Mir vereinbar oder Mir gegenüber feindlich sein?

aus „Eine unveränderte Disposition zu haben, bedeutet, in Feindschaft mit Gott zu sein“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 304

Alle Menschen wollen das wahre Antlitz Jesu sehen und alle haben den Wunsch, mit Ihm zu sein. Ich glaube, dass kein einziger der Brüder und Schwestern sagen würde, dass er oder sie ungern mit Jesus sein oder Ihn sehen will. Bevor ihr Jesus gesehen habt, das heißt, bevor ihr den fleischgewordenen Gott gesehen habt, werdet ihr wahrscheinlich alle möglichen Ideen haben, wie zum Beispiel über die Erscheinung Jesu, Seine Sprechweise, Seine Lebensweise usw. Sobald ihr Ihn jedoch wirklich gesehen habt, werden sich eure Ideen schnell ändern. Warum ist dem so? Wollt ihr es wissen? Es ist zwar wahr, dass das Denken des Menschen nicht übersehen werden kann, aber es ist noch unerträglicher für den Menschen, die Wesen Christi zu verändern. Ihr betrachtet Christus als unsterblich oder einen Weisen, aber niemand betrachtet Christus als einen normalen Menschen mit göttlichem Wesen. Deswegen sind viele von denen, die sich Tag und Nacht danach sehnen, Gott zu sehen, eigentlich Feinde von Gott und sind mit Ihm unvereinbar. Ist dies nicht ein Fehler von Seiten des Menschen? Sogar jetzt denkt ihr immer noch, dass euer Glaube und eure Treue genug sind, um euch würdig zu machen, das Antlitz Christi zu sehen, Ich ermahne euch aber, euch mit mehr Dingen auszustatten, die praktisch sind! Dies beruht darauf, dass in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft viele versagt haben oder versagen werden, die in Kontakt mit Christus gekommen sind; sie alle spielen die Rolle der Pharisäer. Was ist der Grund für euer Versagen? Gerade weil in euren Vorstellungen ein Gott existiert, der erhaben ist und Bewunderung verdient, ist das so. Die Wahrheit ist aber nicht so, wie sie sich der Mensch wünscht. Nicht nur dass Christus nicht erhaben ist, sondern Er ist besonders unbedeutend; Er ist nicht nur ein Mensch, sondern Er ist ein gewöhnlicher Mensch. Er kann nicht nur nicht zum Himmel aufsteigen, sondern Er kann Sich nicht einmal frei auf Erden bewegen. Und da dem so ist, behandeln Ihn die Menschen so, wie sie einen gewöhnlichen Menschen behandeln würden; wenn sie bei Ihm sind, gehen sie zwanglos mit Ihm um und sprechen unbedacht zu Ihm, während sie immer noch auf das Kommen des „wahren Christus“ warten. Ihr haltet den Christus, der bereits gekommen ist, für einen gewöhnlichen Menschen und Sein Wort für das eines gewöhnlichen Menschen. Aus diesem Grund habt ihr von Christus nichts empfangen und stattdessen habt ihr eure eigene Hässlichkeit im Licht total enthüllt.

Vor dem Kontakt mit Christus glaubst du vielleicht, dass deine Disposition komplett verwandelt wurde. Du magst glauben, dass du ein treuer Anhänger Christi bist und dass du die würdigste Person bist, den Segen von Christus zu erhalten. Auch dass du, da du auf vielen Straßen gereist bist, viel Arbeit geleistet hast und so viele Früchte hervorgebracht hast, du sicherlich jemand sein wirst, der am Schluss die Krone erhält. Es gibt jedoch eine Wahrheit, die du womöglich nicht kennst: Die verderbte Disposition des Menschen und seine Aufsässigkeit und sein Widerstand werden enthüllt, wenn er Christus sieht, und die Rebellion und die Aufsässigkeit, die dieses Mal enthüllt werden, werden absoluter und vollständiger enthüllt als bei jedem anderen Mal. Weil Christus der Menschensohn ist – ein Menschensohn, der gewöhnliche Menschlichkeit besitzt – ehrt und respektiert Ihn der Mensch nicht. Weil Gott im Fleisch lebt, wird die Aufsässigkeit des Menschen so gründlich und in solch anschaulicher Ausführlichkeit ans Licht gebracht. So sage Ich, dass das Kommen Christi die ganze Aufsässigkeit der Menschheit zutage gebracht und die Natur der Menschen deutlich hervorgehoben hat. Man nennt dies „den Tiger den Berg herab locken“ oder „den Wolf aus seiner Höhle locken“. Wagst du dich, dich zu erdreisten und zu sagen, dass du Gott treu bist? Wagst du dich, dich zu erdreisten und zu sagen, dass du Gott absoluten Gehorsam zeigst? Wagst du dich, dich zu erdreisten und zu sagen, dass du nicht aufsässig bist? Manche werden sagen: Jedes Mal, wenn Gott mich in eine neue Umgebung setzt, unterwerfe ich mich immer ohne zu murren, und darüber hinaus unterhalte ich keine Vorstellung von Gott. Manche werden sagen: Womit mich Gott auch immer beauftragt, ich mache es nach besten Kräften und bin nie nachlässig. In jenem Fall frage Ich euch: Könnt ihr mit Christus vereinbar sein, wenn ihr neben Ihm lebt? Und wie lange werdet ihr mit Ihm vereinbar sein? Einen Tag? Zwei Tage? Eine Stunde? Zwei Stunden? Euer Glaube mag durchaus lobenswert sein, ihr habt aber nicht viel Standhaftigkeit. Sobald du wirklich mit Christus lebst, werden deine Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit nach und nach durch deine Worte und Taten aufgedeckt, und so werden auch deine überheblichen Wünsche, deine ungehorsame Geisteshaltung und deine Unzufriedenheit auf natürliche Weise offenbart werden. Schließlich wird dein Hochmut immer größer werden, bis du mit Christus so uneins bis wie das Wasser mit dem Feuer, und dann wird deine Natur vollständig offengelegt sein. Zu diesem Zeitpunkt können deine Vorstellungen nicht länger verschleiert werden, auch deine Beschwerden werden spontanen Ausdruck finden und deine minderwertige Menschlichkeit wird vollständig offengelegt werden. Jedoch auch dann noch streitest du weiterhin deine eigene Aufsässigkeit ab, glaubst stattdessen, dass ein Christus wie dieser nicht leicht vom Menschen zu akzeptieren ist, dass Er zu anspruchsvoll mit dem Menschen ist und dass du dich total unterwerfen würdest, wenn Er nur ein liebenswürdigerer Christus wäre. Ihr glaubt, dass es immer einen gerechten Grund für eure Aufsässigkeit gibt und dass ihr nur gegen Ihn rebelliert, wenn Christus euch über einen gewissen Punkt hinaus getrieben hat. Ihr habt niemals bedacht, dass ihr darin versagt habt, Christus als Gott zu betrachten, und in der Absicht, Ihm zu gehorchen. Du bestehst vielmehr hartnäckig darauf, dass Christus nach deinen Wünschen wirkt, und sobald es eine einzige Sache gibt, in der Er dies nicht tut, dann glaubst du, dass Er nicht Gott, sondern ein Mensch ist. Gibt es nicht viele unter euch, die mit Ihm auf diese Art gefochten haben? An wen glaubt ihr letzten Endes? Und in welcher Weise sucht ihr?

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 305

Ihr wollt immer Christus sehen, aber Ich fordere euch auf, euch nicht so hochzuschätzen; jeder kann Christus sehen, aber Ich sage, dass niemand geeignet ist, Christus zu sehen. Weil die Natur des Menschen mit Bösem, Hochmut und Aufsässigkeit erfüllt ist, wird deine Natur dich ruinieren und zum Tode verdammen, in dem Moment, in dem du Christus siehst. Dein Umgang mit einem Bruder (oder einer Schwester) mag nicht viel über dich aussagen, es ist aber nicht so einfach, wenn du mit Christus verkehrst. Zu jeder Zeit können deine Auffassungen Wurzeln schlagen, dein Hochmut zu sprießen beginnen und deine Aufsässigkeit Früchte tragen. Wie kannst du mit einer solchen Menschlichkeit geeignet sein, mit Christus zu verkehren? Bist du wirklich imstande, Ihn jeden Moment jeden Tages als Gott zu behandeln? Wirst du wirklich die Realität der Unterwerfung unter Gott haben? Ihr betet den erhabenen Gott in euren Herzen als Jehova an, während ihr den sichtbaren Christus als einen Menschen betrachtet. Euer Verstand ist zu minderwertig und eure Menschlichkeit zu minderwertig! Ihr seid außerstande, Christus für immer als Gott zu betrachten; nur gelegentlich, wenn euch danach ist, greift ihr nach Ihm und betet Ihn als Gott an. Deswegen sage Ich, dass ihr keine Gottesgläubigen seid, sondern eine Schar von Komplizen, die gegen Christus kämpfen. Sogar Menschen, die anderen gegenüber Güte zeigen, werden belohnt, und doch hat Christus, der derartige Arbeit unter euch geleistet hat, weder die Liebe der Menschen, noch seine Belohnung und Unterwerfung bekommen. Ist das nicht herzzerreißend?

Es kann sein, dass du in all deinen Jahren des Glaubens an Gott nie jemanden verflucht hast oder eine schlechte Tat begangen hast. In deinem Umgang mit Christus jedoch kannst du nicht die Wahrheit sprechen, ehrlich handeln oder dem Wort Christi gehorchen. In jenem Fall sage Ich, dass du der finsterste und arglistigste Mensch in der Welt bist. Du magst außergewöhnlich höflich und ergeben zu deinen Verwandten und Freunden, zu deiner Ehefrau (oder deinem Ehemann), zu deinen Söhnen, Töchtern und Eltern sein und nie andere ausnutzt, aber wenn du nicht mit Christus vereinbar und in Harmonie sein kannst, dann würde Ich, auch wenn du alles, was du hast, erhaben für deinen Nachbarn aufwendest oder dich sorgfältig um deinen Vater, deine Mutter und deine Haushaltsmitglieder kümmerst, sagen, dass du trotzdem boshaft bist, und außerdem einer, der voller raffinierter Tricks ist. Denk nicht, dass du mit Christus vereinbar bist, nur weil du mit anderen gut auskommst oder ein paar gute Taten vollbringst. Denkst du, dass deine wohltätige Absicht einen Segen vom Himmel erschleichen kann? Denkst du, dass ein paar gute Taten zu tun, deinen Gehorsam ersetzen kann? Nicht einer von euch ist in der Lage zu akzeptieren, dass mit ihm umgegangen und dass er zurechtgestutzt wird, und alle finden es schwierig, die gewöhnliche Menschlichkeit Christi in die Arme zu schließen, ungeachtet dessen, dass ihr beständig euren Gehorsam gegenüber Gott herausposaunt. Ein Glaube wie eurer wird eine passende Vergeltung nach sich ziehen. Hört auf, euch fantasievollen Illusionen hinzugeben und Christus sehen zu wollen, denn eure Statur ist zu klein, so sehr, sodass ihr es nicht einmal wert seid, Ihn zu sehen. Wenn du völlig von deiner Aufsässigkeit gereinigt bist und in Harmonie mit Christus sein kannst, dann wird Gott dir in jenem Moment von Selbst erscheinen. Wenn du Gott sehen willst, ohne dich Zurechtstutzung und Urteil unterzogen zu haben, wirst du sicherlich ein Gegner Gottes werden und für die Zerstörung bestimmt sein. Die Natur des Menschen ist Gott gegenüber grundsätzlich feindlich, denn alle Menschen sind Satans tiefster Verderbtheit unterworfen worden. Wenn der Mensch versucht, mit Gott inmitten seiner eigenen Verderbtheit zu verkehren, ist es sicher, dass nichts Gutes dabei herauskommen kann; seine Handlungen und Worte werden mit Sicherheit seine Verderbtheit auf Schritt und Tritt aufdecken und wenn er mit Gott verkehrt, wird seine Aufsässigkeit in all ihren Aspekten aufgedeckt werden. Unbewusst widersetzt sich der Mensch Christus, betrügt Christus und weist Christus zurück; wenn dies geschieht, dann wird der Mensch in einem noch prekäreren Zustand sein, und sollte dies weitergehen, wird er bestraft werden.

Manche mögen glauben, dass es, wenn ein Umgang mit Gott so gefährlich ist, dann klüger sein könnte, Gott auf Distanz zu halten. Was können Menschen wie diese möglicherweise gewinnen? Können sie Gott treu sein? Sicherlich ist ein Umgang mit Gott sehr schwierig. Dem ist aber ausschließlich so, weil der Mensch verdorben ist, und nicht, weil Gott nicht imstande ist, mit ihm zu verkehren. Es wäre das Beste für euch, mehr Mühe der Wahrheit zu widmen, das Selbst zu kennen. Warum habt ihr bei Gott keine Gunst gefunden? Warum ist eure Disposition für Ihn abscheulich? Warum erregt eure Rede Seine Abscheu? Sobald ihre ein wenig Treue gezeigt habt, singt ihr eure eigenen Lobpreise und ihr verlangt eine Belohnung für einen kleinen Beitrag. Ihr schaut auf andere herab, wenn ihr ein Minimum an Gehorsam gezeigt habt, und werdet Gott gegenüber verächtlich, wenn ihr eine unbedeutende Aufgabe erledigt. Um Gott zu empfangen, bittet ihr um Geld, Geschenke und Komplimente. Euer Herz tut weh, wenn ihr ein oder zwei Münzen gebt; wenn ihr zehn gebt, wollt ihr Segnungen und ausgezeichnet behandelt werden. Es ist sicherlich beleidigend, von einer Menschlichkeit wie eurer zu reden oder zu hören. Gibt es etwas Lobenswertes in euren Worten und Taten? Diejenigen, die ihre Pflicht erfüllen, und jene, die es nicht tun; diejenigen, die führen, und jene, die folgen; diejenigen, die Gott empfangen, und jene, die es nicht tun; diejenigen, die spenden, und jene, die es nicht tun; diejenigen, die predigen, und jene, die das Wort empfangen, usw. Alle diese Menschen loben sich selbst. Findet ihr dies nicht lachhaft? Obwohl ihr sehr wohl wisst, dass ihr an Gott glaubt, könnt ihr dennoch nicht mit Gott kompatibel sein. Obwohl ihr genau wisst, dass euch keinerlei Verdienst zuzuschreiben ist, rühmt ihr euch trotzdem weiter. Habt ihr nicht das Gefühl, dass sich euer Verstand soweit verschlechtert hat, dass ihr keine Selbstkontrolle mehr haben? Wie könnt ihr mit einem Verstand wie diesem geeignet sein, mit Gott Umgang zu haben? Habt ihr an diesem kritischen Punkt keine Angst um euch selbst? Eure Disposition hat sich bereits so weit verschlechtert, dass ihr mit Gott nicht vereinbar sein könnt. Da dem so ist, ist euer Glaube nicht lächerlich? Ist euer Glaube nicht grotesk? Wie wirst du mit deiner Zukunft umgehen? Wie wirst du den Weg wählen, auf dem du gehen sollst?

aus „Diejenigen die mit Christus unvereinbar sind, sind mit Sicherheit Gegner von Gott“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 306

Ich habe so viele Worte zum Ausdruck gebracht und Ich habe auch Meinen Willen und Meine Disposition zum Ausdruck gebracht, aber trotzdem sind die Menschen noch immer nicht in der Lage, Mich zu kennen und an Mich zu glauben. Oder man könnte sagen, dass sie noch immer unfähig sind, Mir zu gehorchen. Diejenigen, die in der Bibel leben, diejenigen, die unter dem Gesetz leben, diejenigen, die am Kreuz leben, diejenigen, die gemäß den Glaubenslehren leben, diejenigen, die heute unter dem Werk leben, das Ich verrichte – wer von ihnen ist mit Mir vereinbar? Ihr denkt nur daran, Segen und Belohnungen zu empfangen, und habt niemals einen Gedanken daran verschwendet, wie ihr mit Mir vereinbar sein könnt oder wie ihr euch davon abhalten könnt, mit Mir in Feindschaft zu stehen. Ich bin so enttäuscht von euch, denn Ich habe euch so viel gegeben, trotzdem habe Ich so wenig von euch erhalten. Eure Täuschung, eure Arroganz, eure Gier, eure extravaganten Wünsche, euer Verrat, euer Ungehorsam – welche davon könnten Meiner Aufmerksamkeit entgehen? Ihr feilscht mit Mir, ihr betrügt Mich, ihr beleidigt Mich, ihr täuscht Mich, ihr fordert von Mir, ihr erpresst Mich um Opfergaben – wie könnte eine derartige Boshaftigkeit Meiner Bestrafung entkommen? Eure Missetaten stehen als Beweis für eure Feindseligkeit Mir gegenüber und beweisen eure Unvereinbarkeit mit Mir. Jeder von euch glaubt von sich selbst, so vereinbar mit Mir zu sein, doch wenn das der Fall ist, auf wen trifft dann so ein unwiderlegbarer Beweis zu? Ihr glaubt von euch selbst, dass ihr Mir gegenüber die höchste Ehrlichkeit und Loyalität besitzt. Ihr denkt, dass ihr so gutherzig, so mitfühlend seid und Mir so viel gewidmet habt. Ihr denkt, dass ihr genug für Mich getan habt. Habt ihr jedoch jemals diese Überzeugungen mit eurem eigenen Verhalten abgeglichen? Ich sage, ihr seid ausgesprochen arrogant, ausgesprochen gierig, ausgesprochen oberflächlich; die Tricks, mit denen ihr Mich betrügt, sind ausgesprochen raffiniert, und ihr habt viele verachtenswerte Absichten und verachtenswerte Methoden. Eure Loyalität ist zu dürftig, eure Ernsthaftigkeit zu armselig und euer Gewissen ist sogar noch mangelhafter. Es gibt zu viel Boshaftigkeit in euren Herzen, und niemandem bleibt eure Bosheit erspart, noch nicht einmal Mir. Ihr schließt Mich eurer Kinder oder eures Ehemanns oder eurer Selbsterhaltung wegen aus. Anstatt euch um Mich zu kümmern, kümmert ihr euch um eure Familien, eure Kinder, euren Status, eure Zukunft und um eure eigene Genugtuung. Wann habt ihr beim Sprechen oder Handeln jemals an Mich gedacht? Wenn das Wetter kalt ist, wenden sich eure Gedanken euren Kindern, eurem Ehemann, eurer Ehefrau oder euren Eltern zu. Wenn das Wetter heiß ist, habe Ich in euren Gedanken auch keinen Platz. Wenn du deine Pflicht ausführst, denkst du an deine eigenen Interessen, an deine persönliche Sicherheit, an die Mitglieder deiner Familie. Was hast du je getan, das Mir galt? Wann hast du je an Mich gedacht? Wann hast du dich jemals um jeden Preis Mir und Meinem Werk hingegeben? Wo ist der Beweis für deine Vereinbarkeit mit Mir? Wo ist die Wirklichkeit deiner Loyalität zu Mir? Wo ist die Wirklichkeit deines Gehorsams zu Mir? Wann bestanden deine Absichten nicht darin, Meinen Segen zu erhalten? Ihr betrügt und täuscht Mich, ihr spielt mit der Wahrheit, verschleiert die Existenz der Wahrheit und verratet den Wesenskern der Wahrheit. Ihr begebt euch in eine solche Feindschaft mit Mir. Was also erwartet euch in der Zukunft? Ihr sucht nur Vereinbarkeit mit einem vagen Gott und sucht nur einen vagen Glauben, zugleich seid ihr mit Christus nicht vereinbar. Wird eure Boshaftigkeit nicht die gleiche Vergeltung erhalten, wie sie die Bösen verdienen? Dann werdet ihr erkennen, dass niemand, der nicht vereinbar mit Christus ist, dem Tag des Zorns entkommen kann, und ihr werdet entdecken, welche Art von Vergeltung über jene gebracht wird, die mit Christus in Feindschaft stehen. Wenn jener Tag kommt, werden eure Träume, für euren Glauben an Gott gesegnet zu werden und in den Himmel zu gelangen, zerbrochen sein. Das trifft jedoch nicht auf diejenigen zu, die mit Christus vereinbar sind. Auch wenn sie so viel verloren haben, auch wenn sie so viel Not erlitten haben, werden sie das gesamte Erbe empfangen, das Ich der Menschheit hinterlassen werde. Letztlich werdet ihr verstehen, dass nur Ich der gerechte Gott bin und dass nur Ich es vermag, die Menschheit zu ihrer wundervollen Bestimmung zu bringen.

aus „Du solltest den Weg der Vereinbarkeit mit Christus suchen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 307

Gott hat den Menschen viel anvertraut und hat auch unaufhörlich über den Eintritt des Menschen gesprochen. Da aber das Kaliber der Menschen zu dürftig ist, wird vielen Worten Gottes kaum gefolgt. Für ihr dürftiges Kaliber gibt es mehrere Gründe, wie die Verdorbenheit der menschlichen Ideologie und Moral, ein Mangel an ordnungsgemäßer Erziehung; feudaler Aberglaube, der ernsthaft das Herz des Menschen einnimmt; zügellose und dekadente Lebensweisen, die viele Krankheiten in den tiefsten Ecken des menschlichen Herzens zur Folge haben; oberflächliches Bildungswissen, denn fast achtundneunzig Prozent der Menschen fehlt es an Bildungswissen, darüber hinaus erhalten sehr wenige Menschen einen höheren Ausbildungsgrad in Bildungswissen. Also haben die Leute praktisch keine Ahnung davon, was der Geist ist oder was Gott ist, sondern haben nur ein vages und undeutliches Bild von Gott, so wie es vom feudalen Aberglauben bestimmt wurde. Schädliche Einflüsse tief im Herzen des menschlichen Herzens als Folge von tausenden von Jahren von nationalem Geist und feudalem Denken, haben die Menschen ohne einen Funken Freiheit gefesselt und angekettet, wodurch die Menschen keine Aspiration, keine Ausdauer, kein Verlangen nach Fortschritt haben, sondern stattdessen passiv sind und sich rückwärts bewegen, mit einer Mentalität von Sklaven, welche besonders ausgeprägt ist, und so weiter – diese sachlichen Faktoren ein unauslöschliches, schmutziges und hässliches Image der menschlichen ideologischen Einstellungen, Ideale, Moral und Dispositionen geschaffen. Es scheint, als lebten die Menschen in einer terroristischen Welt der Dunkelheit und keiner versucht sie zu durchbrechen, keiner denkt daran in eine Welt von Idealen zu gelangen. Stattdessen akzeptieren sie einfach ihr Los, ihre Tage damit zu verbringen, Kinder zu gebären und großzuziehen, eifern, arbeiten, träumen von einer angenehmen und glücklichen Familie, ehelicher Zuneigung, kindlicher Pietät seitens der Kinder, freudigen Lebensabenden und friedlichem Leben ihres Lebens … Jahrzehntelang, über tausende, zehntausende von Jahren bis heute, haben die Menschen ihre Zeit verschwendet, niemand hat ein perfektes Leben geschaffen, sondern nur gegeneinander in einer dunklen Welt gekämpft, sich wegen Ruhm und Reichtum abgestrampelt und gegeneinander intrigiert. Wer hat nach Gottes Willen gesucht? Ist irgendjemand auf Gottes Arbeit eingegangen? All diese Teile im Menschen, besetzt vom Einfluss der Dunkelheit, sind vor langer Zeit zur menschlichen Natur geworden. Somit ist es ziemlich schwierig die Arbeit Gottes auszuführen; heutzutage wird Gottes Aufgabe sogar noch weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Wie auch immer, Ich glaube, dass die Leute nichts dagegen haben, dass Ich diese Worte ausspreche, da wovon Ich rede, die Geschichte von tausenden von Jahren ist. Von Geschichte zu sprechen bedeutet Fakten und darüber hinaus, Skandale, die für alle offensichtlich sind. Was für einen Zweck hat es also gegen die Tatsachen zu sprechen? Aber Ich glaube auch, dass vernünftige Menschen, nachdem sie diese Worte gesehen haben, aufwachen und nach Fortschritt streben werden. Gott hofft, dass die Menschen friedlich und zufrieden leben und arbeiten können, während sie gleichzeitig in der Lage sind, Gott zu lieben. Es ist Gottes Wille, dass die gesamte Menschlichkeit in die Ruhe eingehen kann; mehr als das – das Erfüllen des ganzen Landes mit der Herrlichkeit Gottes ist Gottes großer Wunsch. Es ist einfach nur ein Jammer, dass die Menschen weiterhin in Vergessenheit gesunken sind und nicht erweckt werden – so schlimm von Satan korrumpiert, dass sie heute nicht mehr länger den Menschen ähneln. Daher bilden das menschliche Gedankengut, die Moral und die Bildung eine wichtige Verbindung, wobei die Schulung in kultureller Bildung eine zweite Verbindung bildet, um besser das kulturelle Kaliber der Menschen zu heben und ihre spirituelle Einstellung zu ändern.

aus „Arbeit und Eintritt (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 308

Im Verlauf des Eintritts des Menschen ist das Leben immer langweilig, voller monotoner Elemente eines spirituellen Lebens, wie zum Beispiel einige Gebete, das Essen und Trinken der Worte Gottes oder die Bildung von Zusammenkünften, sodass die Menschen stets das Gefühl haben, dass an Gott zu glauben keine große Freude macht. Solche geistigen Aktivitäten werden immer auf der Grundlage der ursprünglichen Disposition der Menschheit ausgeführt, die durch Satan wurde. Obwohl Menschen manchmal die Erleuchtung des Heiligen Geistes empfangen können, sind ihr ursprüngliches Denken, ihre ursprüngliche Gesinnung, ihr ursprünglicher Lebensstil und ihre ursprünglichen Gewohnheiten weiterhin in ihnen verankert und daher bleibt ihre Natur unverändert. Die abergläubischen Aktivitäten, mit denen sich die Leute beschäftigen, sind die von Gott am meisten gehassten. Sogar heute sind viele Menschen noch immer nicht in der Lage von ihnen abzulassen und denken, dass diese abergläubischen Aktivitäten von Gott angeordnet werden. Bis heute sind sie ihnen noch nicht voll und ganz entkommen. Solche Angelegenheiten wie Hochzeitsfeiern oder Mitgiften für junge Paare, Geldgeschenke und das Bankett und weitere Floskeln und Ausdrücke, die festliche Anlässe betreffen: diese weitergegebenen, altertümlichen Floskeln und die ganzen bedeutungslosen, abergläubischen Aktivitäten, die im Auftrag der Toten und bei Beerdigungen ausgeführt werden, all dies wird von Gott sogar noch mehr verabscheut. Sogar der Tag der Anbetung (einschließlich des Sabbat, wie er von der religiösen Welt eingehalten wird,) wird von Gott verabscheut; menschliche Beziehungen und weltliche Kommunikation, werden von Gott sogar noch mehr verabscheut und abgelehnt. Sogar das Frühlingsfest und der Weihnachtstag, die jeder kennt, sind nicht von Gott angeordnet, ganz zu schweigen von Spielzeugen und den Geschenken (Zweizeiler, Neujahrskuchen, Feuerwerk, Laternen, Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsfeiern und Heilige Kommunion) denn diese Feiertage – sind sie nicht Götzen in den Herzen der Menschen? Das Brechen des Brots am Sabbat, Wein und feine Leinen sind sogar noch größere Götzen. All die verschiedenen traditionellen in China beliebten Feiertage, wie das Longtaitoufest, das Drachenbootfest, das Mittherbstfest, das Labafest und der Neujahrstag, und die komplett bedeutungslosen Feste der religiösen Welt, wie Ostern, Taufe und der Weihnachtstag, sie alle wurden vereinbart und aus alten Zeiten bis heute von vielen Menschen weitergereicht, und sie alle sind mit der von Gott erschaffenen Menschheit unvereinbar. Es ist die bunte Fantasie und „erfinderische Vorstellung“ der Menschen, die es erlaubt hat, sie bis heute weiterzugeben. Sie scheinen frei von Tücke zu sein, sind allerdings in Wahrheit alles Streiche, die Satan der Menschheit spielt. Je mehr Teufel an einem Ort leben und je überholter und rückständiger dieser Ort ist, umso gravierender sind die feudalen Bräuche. Diese Dinge legen den Menschen in enge Fesseln und erlauben absolut keine Bewegungsfreiheit. Viele der Feiertage der religiösen Welt scheinen eine große Originalität darzubringen und eine Brücke zu Gottes Arbeit zu bilden, aber eigentlich sind sie Satans ungreifbare Schnürbänder, die das Wissen der Menschen über Gott verschnüren, sie sind Satans Tricks. Wenn eine Phase von Gottes Arbeit endet, so hat Er in Wirklichkeit Seine Hilfsmittel und Gestaltung dieser Zeit bereits spurlos zerstört. Trotzdem verehren die „frommen Gläubigen“ immer noch diese greifbaren, materiellen Objekte, lassen aber das, was Gott hat, ohne etwas darüber zu wissen, zurück. Scheinbar sind sie voller Gottesliebe, tatsächlich aber schoben sie Ihn vor langer Zeit schon aus dem Haus und stellen Satan zur Anbetung auf den Tisch. Gemälde von Jesus, dem Kreuz, Maria, der Taufe Jesu und dem letzten Abendmahl, sie alle werden von den Menschen wie Gott behandelt und sie beten diese an, während sie fortwährend „Gott der Vater“ ausrufen. Ist das nicht alles ein Witz? Bis heute, werden viele ähnliche Redeweisen und Handlungen, die unter der Menschheit weitergereicht werden, von Gott gehasst. Sie versperren ernsthaft den vorliegenden Weg zu Gott und verursachen des Weiteren einen enormen Verlust für den menschlichen Eintritt. Wenn wir das Ausmaß, in dem Satan die Menschheit verdorben hat beiseite lassen, so hat das Gesetz von Witness Lee, die Erfahrungen von Lawrence, die Studie von Watchman Nee und die Arbeit des Paulus das Innere der Menschheit völlig eingenommen. Gott hat keine Möglichkeit im Menschen zu arbeiten, denn in ihnen liegt zu viel von Individualismus, Gesetzen, Regeln, Normen und Systemen. Zusätzlich zur Tendenz zum feudalen Aberglauben, haben diese Dinge die Menschen gefangen und verschlungen. Es ist als seien die Gedanken des Menschen ein bewegender Märchenfilm in Farbe, mit fantastischen Lebewesen, die auf Wolken reiten. Gleichermaßen fantasievoll, als auch aufregend und beeindruckend. Um die Wahrheit zu sagen, besteht das Werk, das Gott zu tun gekommen ist, darin, sich mit den abergläubischen Attributen der Menschen auseinanderzusetzen und sie zu vertreiben und ihre geistige Einstellung völlig umzuwandeln. Gottes Werk ist nicht das, was über Generationen überliefert wurde und bis heute von der Menschheit bewahrt wird. Es ist das Werk, das von Ihm persönlich begonnen und von Ihm vollendet wird, ohne dass es notwendig ist, das Vermächtnis eines bestimmten großen spirituellen Menschen zu übernehmen oder irgendein Werk von repräsentativer Natur zu erben, das von Gott in irgendeiner anderen Epoche vollbracht wurde. Die Menschen müssen sich nicht selbst um diese Dinge kümmern. Gott hat heute einen anderen Sprach- und Arbeitsstil, warum sollten sich die Menschen daher sorgen? Wenn die Menschen den heutigen Weg im gegenwärtigen Strom beschreiten, während sie das Vermächtnis ihrer „Vorfahren“ fortsetzen, werden sie nicht ihren Bestimmungsort erreichen. Gott verspürt eine tiefe Abneigung für diese bestimmte Art menschlichen Verhaltens. Genauso, wie Er die Jahre, Monate und Tage der menschlichen Welt verabscheut.

aus „Arbeit und Eintritt (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 309

Der beste Weg um die menschliche Disposition zu ändern, ist diese schwer vergifteten Dinge in der Tiefe der Herzen der Menschen rückgängig zu machen, was den Menschen erlaubt, ihre Ideologie und Moral zu ändern. Zunächst müssen die Menschen klar erkennen, dass all diese religiösen Riten, religiösen Tätigkeiten, Daten und Feste von Gott gehasst werden. Sie sollten sich von diesen Fesseln der feudalen Ideologie befreien und die tiefen abergläubischen Färbungen eliminieren. Das alles gehört zum menschlichen Eintritt. Ihr müsst begreifen, warum Gott die Menschheit vom Weltlichen und den Regeln wegführt. Das ist ein Tor zu eurem Eintritt und obwohl es nichts mit eurer spirituellen Erfahrung zu tun hat, sind das die Hauptgründe, die euren Eintritt und eure Gotteskenntnis blockieren. Sie bilden ein „Netz“, welches die Menschen verwickelt. Viele Menschen lesen zu viel in der Bibel und können sogar zahlreiche Textstellen der Bibel zitieren. Bei ihrem derzeitigen Eintritt benutzen die Menschen unbewusst die Bibel, um die Arbeit Gottes zu messen, als wäre die Bibel die Grundlage und Quelle dieser Phase der Arbeit Gottes. Wenn die Arbeit Gottes mit der Bibel übereinstimmt, unterstützen die Menschen stark Gottes Arbeit und betrachten Gott mit neuen Augen. Wenn die Arbeit Gottes nicht mit der Bibel übereinstimmt, werden die Menschen derart verunsichert, dass sie ins Schwitzen kommen und nach einer Grundlage der Arbeit Gottes suchen. Wenn die Arbeit Gottes in der Bibel nicht erwähnt wird, ignorieren die Menschen Gott. Man kann behaupten, dass die meisten Menschen zaghaft akzeptieren, wählerisch gehorchen und die gegenwärtige Arbeit Gottes flüchtig akzeptieren. Was die Dinge der Vergangenheit betrifft, so halten sie an der Hälfte davon fest und geben die andere Hälfte auf. Kann man das Eintritt nennen? Die Menschen bewahren die Bücher anderer wie Schätze und behandeln sie wie einen goldenen Schlüssel, um das Tor zum Himmelreich zu öffnen und zeigen gegenüber den heutigen Anforderungen Gottes keinerlei Interesse. Darüber hinaus halten viele „schlaue Experten“ in der linken Hand das Wort Gottes, während sie in der rechten Hand die „Meisterwerke“ anderer halten, als wollten sie die Grundlage der Worte Gottes in diesen Meisterwerken finden, um komplett zu beweisen, dass die Worte Gottes korrekt sind. Sie geben anderen sogar in Kombination mit den Meisterwerken Erklärungen, als würden sie arbeiten. Um die Wahrheit zu sagen, schätzen viele „wissenschaftliche Forscher“ der Menschheit die letzten wissenschaftlichen Errungenschaften, beispiellose wissenschaftliche Errungenschaften (zum Beispiel die Arbeit Gottes, die Worte Gottes und der Weg zum Lebenseintritt), nicht besonders hoch. So sind alle Menschen „selbstbestimmt“, „predigen“ weit und breit, wobei sie sich auf ihre Redegewandtheit verlassen und den „guten Namen Gottes“ zur Schau tragen. Ihr Eintritt ist jedoch gefährdet und die Entfernung zu Gottes Anforderungen liegt bis zu diesem Moment so weit entfernt wie die Schöpfung. Wie einfach ist es Gottes Arbeit zu tun? Es scheint, als hätten die Menschen sich schon dazu entschieden eine Hälfte von sich im Gestern zu lassen und die andere Hälfte ins Heute zu bringen, wobei sie eine Hälfte Satan übergeben und eine Hälfte Gott schenken, als wäre dies der Weg um ein gutes Gewissen zu haben und ein Gefühl der Geborgenheit zu verspüren. Die Herzen der Menschen sind derart heimtückisch, dass sie sich nicht nur davor fürchten die Zukunft zu verlieren, sondern auch die Vergangenheit, wobei sie sich zutiefst davor fürchten gleichzeitig Satan und den Gott von heute zu beleidigen, der dem Anschein nach ist, und doch nicht ist. Weil die Kultivierung der Ideologie und Moral der Menschen so dürftig ist, ist ihr Wahrnehmungsvermögen besonders schlecht und sie wissen praktisch nicht, ob die heutige Arbeit die von Gott ist oder nicht. Vielleicht liegt es daran, dass das Denken mit dem feudalen Aberglauben der Menschen zu tief sitzt, dass sie bereits Aberglaube und Wahrheit, Gott und Götzenbilder, derselben Kategorie zugeteilt haben. Es ist ihnen egal, zwischen diesen Dingen zu unterscheiden. Es scheint, als hätten sie sich den Kopf über sie zerbrochen, jedoch sich trotzdem nicht im Klaren über sie sind. Aus diesem Grund bleiben die Menschen in ihren Spuren stecken und bewegen sich nicht weiter vorwärts. Das alles entsteht durch den Mangel an der richtigen ideologischen Bildung der Menschen, was ihnen für ihren Eintritt große Schwierigkeiten bereitet. Folglich haben die Menschen nie irgendein Interesse an der Arbeit des wahren Gottes, sondern halten beharrlich an der Arbeit des Menschen fest[1] (wie jene, die als große Menschen angesehen werden), als seien sie dadurch gebrandmarkt worden. Sind das nicht die jüngsten Lektionen für den Eintritt des Menschen?

aus „Arbeit und Eintritt (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

1. „beharrlich festhalten“ wird spöttisch verwendet. Dieser Ausdruck verweist darauf, dass die Menschen hartnäckig und unnachgiebig sind, wenn sie an überholten Dingen festhalten und nicht dazu bereit sind, von ihnen abzulassen.

Das tägliche Wort Gottes Auszug 310

Das tausendjährige Wissen alter Kultur und Geschichte hat das Denken, die Konzepte und die mentale Einstellung des Menschen so fest verschlossen, dass diese undurchdringlich und nicht abbaubar[1] geworden sind. Die Menschen leben in der achtzehnten Ebene der Hölle, als wären sie von Gott in die Kerker verbannt worden, um niemals das Licht zu erblicken. Feudales Denken hat die Menschen derartig unterdrückt, dass sie kaum atmen können und ersticken. Sie haben nicht die geringste Kraft und ertragen es einfach fortdauernd … Noch nie hat es irgendjemand gewagt, für Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit zu kämpfen oder sich dafür zu erheben. Sie leben einfach ein Leben, nicht besser als das eines Tieres und unterliegen Jahr um Jahr und Tag für Tag dem Missbrauch und Angriff der feudalen Herren. Der Mensch hat nie daran gedacht Gott zu suchen, um Glückseligkeit auf Erden zu genießen. Es ist, als wäre der Mensch niedergeschlagen worden, wie gefallene Herbstblätter, verwittert und braun verfärbt. Die Menschen haben vor langer Zeit ihre Erinnerung verloren und leben hilflos in der Hölle, die „menschliche Welt“ genannt wird. Dort warten sie auf die Ankunft des jüngsten Tages, auf dass sie gemeinsam mit der Hölle zugrunde gehen, als wäre der jüngste Tag, nach dem sie sich sehnen, der Tag, an dem sie erholsamen Frieden genießen sollten. Feudale Ethik hat das Leben des Menschen in den „Hades“ gebracht, so dass der Mensch sogar noch weniger Widerstandsfähigkeit hat. Verschiedene Arten der Unterdrückung haben den Menschen dazu gezwungen, tiefer in den Hades und weiter weg von Gott zu fallen. Nunmehr ist Gott ein völliger Fremder für den Menschen gewesen und der Mensch hastet noch immer, um Ihn zu meiden, wenn sie sich treffen. Der Mensch beachtet Ihn nicht und isoliert Ihn, als hätte der Mensch Ihn vorher noch nie gekannt oder gesehen. Gott hat während der ganzen langen Reise des menschlichen Lebens gewartet, aber Er hat niemals Seine unkontrollierbare Wut auf den Menschen gerichtet. Er hat einfach nur still darauf gewartet, dass der Mensch bereut und noch einmal von vorne beginnt. Gott kam vor langer Zeit in die menschliche Welt und Er erduldet dasselbe Leid wie die Menschen. Er hat mit den Menschen viele Jahre lang gelebt und niemand hat Seine Existenz entdeckt. Gott hat still das Leid der menschlichen Welt erduldet, während Er das Werk ausführte, das Er mitgebracht hatte. Gott dem Vater, und den Bedürfnissen der Menschen zuliebe, hat Er Qualen erduldet, wie sie niemals zuvor von einem Menschen erlebt wurden. Vor dem Menschen, hat Er ihm still gedient und Sich Selbst erniedrigt, Gott dem Vater und den Bedürfnissen der Menschheit zuliebe. Die Kenntnis alter Kulturen hat den Menschen leise von der Gegenwart Gottes gestohlen und übergab den Menschen dem König der Teufel und seinen Söhnen. Die Vier Bücher und Fünf Klassiker haben das Denken und die Konzepte des Menschen in ein weiteres Zeitalter des Aufstands geführt. Sie haben den Menschen dazu gebracht, weiterhin jene anzubeten, die die Bücher und Klassiker schrieben und ihre Vorstellungen von Gott gefördert. Der König der Teufel vertrieb Gott herzlos aus dem Herzen des Menschen, ohne dass dieser es bemerkte, während er schadenfroh das Herz des Menschen einnahm. Seitdem war der Mensch von einer hässlichen und bösen Seele mit dem Gesicht des Königs der Teufel besessen. Ein Hass gegen Gott füllte ihre Brust und die Boshaftigkeit des Königs der Teufel verbreitete sich Tag für Tag im Menschen, bis der Mensch völlig aufgezehrt war. Der Mensch hatte keine Freiheit mehr und war nicht dazu in der Lage, sich aus der Verstrickung mit dem König der Teufel zu befreien. Folglich konnte der Mensch nur bleiben und ergriffen werden, sich ihm ergeben und sich ihm unterwerfen. Er pflanzte vor langer Zeit den Samen des Tumors des Atheismus im jungen Herzen des Menschen und lehrte dem Menschen Trugschlüsse wie „lerne von Wissenschaft und Technik, verwirkliche die Vier Modernisierungen, es gibt keinen Gott auf der Welt.“ Nicht nur das, er verkündete mehrfach „Lasst uns durch unsere fleißige Arbeit ein wunderschönes Heimatland aufbauen“ und verlangte von allen, von Kindheit an, bereit zu sein ihrem Land zu dienen. Der Mensch wurde ohne es zu merken vor ihn gebracht und er rechnete es sich ohne zu zögern als Verdienst an (mit Bezug auf Gott, der die ganze Menschheit in Seinen Händen hält). Nicht ein einziges Mal schämte er sich oder zeigte Schamgefühl. Außerdem nahm er Gottes Menschen schamlos in seinem Haus gefangen, während er wie eine Maus auf den Tisch sprang und die Menschen dazu brachte, ihn als Gott anzubeten. Solch ein Schurke ist er! Er schreit derart schockierende Skandale aus: „Es gibt auf der Welt keinen Gott. Der Wind ist ein Naturgesetz. Der Regen ist Feuchtigkeit, die kondensiert und in Tropfen zur Erde fällt. Ein Erdbeben ist das Rütteln der Erdoberfläche durch geologische Veränderungen. Dürre kommt von Trockenheit in der Luft, verursacht durch eine nukleonische Zerrüttung auf der Oberfläche der Sonne. Das sind Naturphänomene. Welcher Teil davon ist eine Handlung Gottes?“ Er schreit[a] sogar derart schamlose Behauptungen aus: „Der Mensch entwickelte sich aus urtümlichen Affen und die heutige Welt entwickelte sich aus einer primitiven Gesellschaft vor ungefähr einer Billion Jahre. Ob ein Land gedeiht oder fällt, wird durch die Hand seines Volkes entschieden.“ Im Hintergrund hat er den Menschen falsch herum an die Wand gehängt und stellt ihn auf Tische, damit er verehrt und angebetet wird. Während er ausschreit: „Es gibt keinen Gott“ betrachtet er sich selbst als Gott und schiebt Gott unaufhaltsam über den Rand der Erde. Er steht an Gottes Platz und verhält sich wie der König der Teufel. Wie absolut lächerlich! Er bringt einen dazu, von einer giftigen Feindseligkeit aufgezehrt zu werden. Es scheint, als wäre Gott sein geschworener Feind und dass Gott mit ihm unvereinbar ist. Er intrigiert Gott zu verjagen, während er unbestraft und auf freiem Fuß ist.[2] Solch ein König der Teufel ist er! Wie könnten wir seine Existenz tolerieren? Er wird nicht ruhen, bis er nicht die Arbeit Gottes gestört und sie in Fetzen und völligen Trümmern hinterlassen hat,[3] als wollte er sich Gott bis zum Ende widersetzen, bis entweder der Fisch stirbt oder das Netz aufreißt. Er widersetzt sich Gott absichtlich und kommt immer näher. Sein widerwärtiges Gesicht wurde schon vor langer Zeit komplett entblößt und ist nun zerschrammt und zerschlagen,[4] in einem furchtbaren Zustand. Trotzdem gibt er in seinem Hass zu Gott nicht nach, als wünschte er, dass er Gott mit einem Happs vollständig verschlingen könnte, um den Hass in seinem Herzen zu erleichtern. Wie könnten wir ihn, diesen verhassten Feind Gottes, tolerieren! Nur seine Vernichtung und völlige Auslöschung wird unseren Lebenswunsch beenden. Wie kann es ihm gestattet werden weiterhin zügellos umher zurennen? Er hat den Menschen in einem derartigen Ausmaß verdorben, dass der Mensch die Himmelssonne nicht kennt und abgetötet und abgestumpft wird. Der Mensch hat den normalen Menschenverstand verloren. Warum nicht unser ganzes Wesen opfern und es verbrennen, um die bleibende Angst vor Gefahr zu beseitigen und es der Arbeit Gottes zu ermöglichen, den beispiellosen Glanz eher zu erreichen? Diese Bande von Schurken ist unter die Menschen gekommen und hat absolute Unrast und Aufruhr verursacht. Sie haben alle Menschen an den Rand eines Abgrunds getrieben und heimlich geplant sie hinunterzustoßen, damit sie in Stücke zerschmettern und sie ihre Leichen verschlingen können. Sie hoffen vergeblich Gottes Plan zu zerrütten und mit Gott in einem Hasardspiel zu wetteifern.[5] Das ist keineswegs einfach! Das Kreuz ist immerhin bereit für den König der Teufel, der den aller schrecklichsten Verbrechen schuldig ist. Gott gehört nicht ans Kreuz und hat es bereits dem Teufel überlassen. Gott trat vor langer Zeit siegreich hervor und empfindet wegen der Sünden der Menschheit kein Leid mehr. Er wird der ganzen Menschheit Erlösung bringen.

aus „Arbeit und Eintritt (7)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

1. „Nicht abbaubar“ ist hier als Satire gedacht, mit der Bedeutung, dass die Menschen in ihrem Wissen, ihrer Kultur und ihrer spirituellen Einstellung starr sind.

2. „Unbestraft und auf freiem Fuß ist“ verweist darauf, dass der Teufel rasend wird und Amok läuft.

3. „In Fetzen und völligen Trümmern“ bezieht sich darauf, wie das gewalttätige Verhalten des Teufels untragbar ist.

4. „Zerschrammt und Zerschlagen“ bezieht sich auf das hässliche Gesicht des Königs der Teufel.

5. „Hasardspiel“ ist eine Metapher für die hinterhältigen, dunklen Pläne des Teufels. Es wird spöttisch verwendet.

a. Der Ausgangstext lautet: „Einige schreien sogar laut“.

Das tägliche Wort Gottes Auszug 311

Von oben bis unten und von Anfang bis Ende hat Satan die Arbeit Gottes gestört und in Zwietracht mit Ihm gehandelt. Das ganze Gerede von altem Kulturerbe, wertvollem Wissen über alte Kultur, Lehren des Taoismus und Konfuzianismus und konfuzianischen Klassikern und feudalen Riten haben den Menschen in die Hölle verfrachtet. Fortgeschrittene, moderne Wissenschaft und Technologie, sowie entwickelte Industrie, Agrikultur und Geschäftswesen werden nirgendwo gesehen. Er betont eher die feudalen Riten, die von den urtümlichen Affen verbreitet wurden, um die Arbeit Gottes bewusst zu zerrütten, zu bekämpfen und zu zerstören. Nicht nur, dass er den Menschen bis zum heutigen Tag heimgesucht hat, sondern er will den Menschen auch voll und ganz aufzehren.[1] Die Lehren der Ethik des feudalen Kodex und das Weitergeben des Wissens der altertümlichen Kultur, haben den Menschen seit langem infiziert und die Menschen in große und kleine Teufel verwandelt. Es gibt nur wenige, die Gott bereitwillig empfangen und das Kommen Gottes jubelnd willkommen heißen würden. Das Angesicht des Menschen ist von Mord erfüllt und Tod liegt überall in der Luft. Sie wollen Gott aus diesem Land vertreiben; mit Messern und Schwertern in der Hand, formieren sie sich zur Schlachtordnung, um Gott zu vernichten. Idole werden im ganzen Land des Teufels verbreitet, wo dem Mensch unaufhörlich beigebracht wird, dass es keinen Gott gibt. Dieses Land durchdringt ein widerlicher Gestank von brennendem Papier und Weihrauch, der erstickend dicht ist. Es scheint der Geruch von Schlamm zu sein, der aufgeworfen wird, wenn eine Schlange sich windet und ringelt; er ist so stark, dass der Mensch nicht anders kann, als sich zu übergeben. Abgesehen davon, kann man das leise Singen der Schriften böser Dämonen vernehmen. Diese Laute scheinen von weit her aus der Hölle zu kommen und der Mensch kann es nicht vermeiden, dass es ihm eiskalt den Rücken hinunterläuft. Idole sind über das ganze Land verstreut, in allen Farben des Regenbogens, die das Land in eine schillernde Welt verwandeln, und der König der Teufel lächelt spöttisch, als hätte sein böser Plan funktioniert. Der Mensch bemerkt dabei überhaupt nichts, noch weiß der Mensch, dass der Teufel ihn bereits derart verdorben hat, dass er bewusstlos geworden ist und bezwungen wurde. Er will das Ganze Gottes mit einem Streich auslöschen, um Ihn erneut zu beleidigen und zu ermorden und versucht Seine Arbeit zu stören und zu vernichten. Wie könnte er es erlauben, Gott auf den gleichen Status zu setzen? Wie kann er es tolerieren, dass Gott in die Arbeit unter den Menschen „eingreift“? Wie kann er es zulassen, dass Gott sein widerwärtiges Gesicht entblößt? Wie kann er es zulassen, dass Gott seine Arbeit zerrüttet? Wie könnte es dieser Teufel, in dem die Wut kocht, es zulassen, dass Gott seinen Gerichtshof der Macht auf Erden regiert? Wie könnte er bereitwillig seine Niederlage gestehen? Seine widerliche Haltung, so wie sie ist, ist enthüllt worden, folglich weiß man selbst nicht, ob man lachen oder weinen soll und es ist wahrhaftig schwierig von ihm zu sprechen. Ist das nicht sein Wesen? Mit seiner hässlichen Seele glaubt er immer noch, dass er ungeheuerlich schön ist. Diese Bande von Komplizen![2] Sie kommen unter die Sterblichen um sich dem Vergnügen hinzugeben und Verwirrung zu stiften. Ihre Störung verursacht Wankelmut in der Welt und bringt Panik in das Herz des Menschen. Sie haben den Menschen entartet, so dass der Mensch Bestien von unbeschreiblicher Abscheulichkeit gleicht und nicht länger die geringste Spur des ursprünglichen heiligen Menschen besitzt. Sie wünschen sogar als Tyrannen die Macht auf Erden zu übernehmen. Sie verhindern die Arbeit Gottes, so dass sie kaum vorankommt und halten den Menschen wie hinter Mauern aus Kupfer und Stahl. Sie haben so viele Sünden begangen und so viel Ärger verursacht, mit was anderem könnten sie dann rechnen, als auf die Züchtigung zu warten? Dämonen und böse Geister sind auf der Erde Amok gelaufen und haben den Willen und die mühselige Arbeit Gottes abgeriegelt und dadurch unzugänglich gemacht. Welch eine Todsünde! Wie könnte Gott nicht besorgt sein? Wie könnte Gott nicht zornig sein? Sie verursachen ernsthafte Behinderung und Widerstand für Gottes Arbeit. Zu aufständisch! Diese großen und kleinen Dämonen sind durch die Kraft des mächtigeren Teufels sogar überheblich geworden und fangen an Wellen zu schlagen. Sie widersetzen sich vorsätzlich der Wahrheit, obwohl sie sich ihr deutlich bewusst sind. Söhne der Rebellion! Nun, da ihr König der Hölle den königlichen Thron bestiegen hat, scheint es, als seien sie selbstgefällig geworden und behandeln alle anderen mit Verachtung. Wie viele suchen nach der Wahrheit und folgen der Rechtschaffenheit? Sie sind alles Bestien, wie Schweine und Hunde, die eine Bande von stinkenden Fliegen in einem Misthaufen führen, um mit ihrem Kopf zu wackeln und Verwirrung zu stiften.[3] Sie glauben, dass ihr König der Hölle der oberste aller Könige ist, ohne zu erkennen, dass sie nichts weiter als Fliegen auf Fäulnis sind. Nicht nur das, sie machen beleidigende Bemerkungen zu Gottes Existenz, wobei sie auf ihre Schweine und Hunde von Eltern vertrauen. Die winzigen Fliegen glauben, dass ihre Eltern so groß wie ein Zahnwal sind.[4] Erkennen sie nicht, dass sie winzig sind, doch ihre Eltern unreine Schweine und Hunde sind, die unzählige Male größer sind als sie selbst? Sie sind sich ihrer eigenen Niedrigkeit nicht bewusst und laufen auf der Grundlage des verfaulten Gestanks dieser Schweine und Hunde Amok und haben die Wahnidee zukünftige Generationen zu zeugen. Das ist absolut schamlos! Mit grünen Federn auf ihren Rücken (das bezieht sich auf ihre Behauptung an Gott zu glauben), fangen sie an arrogant zu werden und prahlen überall mit ihrer eigenen Schönheit und Attraktivität, wobei sie insgeheim ihre Unreinheiten auf den Menschen werfen. Sie sind sogar eingebildet, als könnte ein paar regenbogenfarbener Flügel ihre eigenen Unreinheiten verstecken und so verfolgen sie die Existenz des wahren Gottes (das bezieht sich auf die eigentliche Geschichte der religiösen Welt). Der Mensch ahnt nicht, dass obwohl die Flügel der Fliege bezaubernd sind, sie trotz allem nicht mehr als eine winzige Fliege ist, die verdreckt und mit Keimen übersät ist. Aufgrund ihrer Schweine und Hunde von Eltern, rennen sie mit überwältigender Grausamkeit über das ganze Land Amok (das bezieht sich auf die religiösen Amtsträger, die Gott anhand der starken Unterstützung des Landes verfolgen und so den wahren Gott und die Wahrheit verraten). Es ist, als wären die Geister der jüdischen Pharisäer zusammen mit Gott zu der Nation des großen roten Drachen zurückgekehrt, in ihr altes Nest zurückgekehrt. Sie haben erneut begonnen, ihr Werk der Verfolgung fortzusetzen, das mehrere Jahrtausende umfasst. Es ist sicher, dass diese Gruppe degenerierter Menschen am Ende auf der Erde zugrunde gehen wird. Es scheint, dass die unreinen Geister nach mehreren Jahrtausenden, sogar noch listiger und durchtriebener geworden sind. Sie denken unaufhörlich an Methoden um Gottes Arbeit insgeheim zu untergraben. Sie sind verschlagen und hinterlistig und wollen in ihrem Heimatland die Tragödie von vor mehreren tausend Jahren wiederholen. Das treibt Gott fast dazu einen lauten Schrei auszustoßen und Er kann Sich Selbst kaum davon abhalten zum dritten Himmel zurückzukehren, um sie alle zu vernichten. Damit der Mensch Gott lieben kann, muss er sowohl Seinen Willen und Seine Freude und Sorge verstehen, als auch das, was Er verabscheut. Diese wird den Eintritt des Menschen besser voranbringen. Je schneller der Eintritt des Menschen, desto zufriedener ist Gottes Herz; je klarer die Urteilskraft des Menschen über den König der Teufel, umso näher wird der Mensch zu Gott hingezogen, damit Sein Wunsch erfüllt werden kann.

aus „Arbeit und Eintritt (7)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

1. „Aufzehren“ bezieht sich auf das gewalttätige Verhalten des Königs der Teufel, das die gesamte Menschheit ausplündert.

2. „Komplizen“ sind von der gleichen Art wie „eine Bande von Ganoven“.

3. „Verwirrung stiften“ bezieht sich darauf, wie die Menschen, die dämonisch sind, Amok laufen, das Werk Gottes behindern und sich diesem widersetzen.

4. „Zahnwal“ wird spöttisch verwendet. Es ist eine Metapher dafür, dass Fliegen so klein sind, dass Schweine und Hunde ihnen so groß wie Wale erscheinen.

Das tägliche Wort Gottes Auszug 312

Seit Tausenden von Jahren ist dies das Land des Unrats gewesen, es ist unerträglich dreckig, es wimmelt von Elend, Geister greifen überall um sich, täuschen und betrügen. Sie machen grundlose Anschuldigungen[1], sind skrupellos und bösartig, trampeln diese Geisterstadt nieder und hinterlassen sie mit Leichen übersät. Der Gestank des Verfalls bedeckt das Land und durchdringt die Luft, und es wird streng bewacht[2]. Wer kann die Welt jenseits der Himmel sehen? Der Teufel schnürt den gesamten Körper des Menschen eng zusammen, löscht seine beiden Augen aus und versiegelt fest seine Lippen. Der König der Teufel hat seit mehreren tausend Jahren gewütet, bis zum heutigen Tag, wo er noch immer streng über die Geisterstadt wacht, als wäre sie ein uneinnehmbarer Palast der Dämonen. Dieses Rudel von Wachhunden starrt in der Zwischenzeit mit stechendem Blick. Sie fürchten sich zutiefst, dass Gott sie überrumpeln wird, sie alle ausmerzt und sie ohne einen Ort des Friedens und der Glückseligkeit zurücklässt. Wie könnten die Menschen einer Geisterstadt wie dieser Gott jemals gesehen haben? Haben sie jemals die Liebenswürdigkeit und Lieblichkeit Gottes genossen? Welche Anerkennung haben sie für die Angelegenheiten der menschlichen Welt? Wer von ihnen kann den eifrigen Wunsch Gottes verstehen? Es ist somit nicht verwunderlich, dass die Menschwerdung Gottes vollkommen verborgen bleibt: Wie könnte in einer dunklen Gesellschaft wie dieser, in der die Dämonen gnadenlos und unmenschlich sind, der König der Teufel, der Menschen augenblicklich tötet, die Existenz eines Gottes tolerieren, der lieblich, liebenswürdig und auch heilig ist? Wie könnte er der Ankunft Gottes Beifall und Jubel zukommen lassen? Diese Lakaien! Sie vergelten Liebenswürdigkeit mit Hass, sie verachten Gott seit langem, sie beschimpfen Gott, sie sind hochgradige Barbaren, sie haben nicht den geringsten Respekt vor Gott, sie plündern und brandschatzen, sie haben jegliches Gewissen verloren und haben keine Spur von Liebenswürdigkeit, und sie verführen die Unschuldigen zur Sinnlosigkeit. Urväter des Altertums? Geliebte Führer? Sie alle widersetzen sich Gott! Ihre Einmischung hat alles unter dem Himmel in einen Zustand der Dunkelheit und des Chaos versetzt! Religiöse Freiheit? Die legitimen Rechte und Interessen der Bürger? Das sind alles Tricks, um die Sünde zu vertuschen! Wer hat die Arbeit Gottes angenommen? Wer hat für Gottes Arbeit sein Leben gegeben oder Blut vergossen? Von Generation zu Generation, von Eltern zu Kindern, hat der Mensch ohne Umschweife Gott versklavt – wie könnte das keine Wut auslösen? Tausende von Jahren an Hass sind im Herzen konzentriert, Jahrtausende von Sündhaftigkeit sind im Herzen eingraviert – wie könnte das keinen Hass erwecken? Räche Gott, lösche Seinen Feind vollkommen aus, erlaube ihm nicht länger, ums sich zu greifen, und lass es nicht länger zu, dass er so viel Ärger macht, wie es ihm passt! Jetzt ist die Zeit: Seit langem hat der Mensch seine ganze Kraft gesammelt, er hat all seine Anstrengungen eingebracht, jeden Preis bezahlt, um das abscheuliche Gesicht eines solchen Dämons abzureißen und den Menschen, die geblendet worden sind und jede Art von Leiden und Elend ertragen haben, zu erlauben, sich aus ihrem Schmerz zu erheben und diesem bösen alten Teufel den Rücken zuzukehren. Warum ein solch undurchdringliches Hindernis für die Arbeit Gottes aufbauen? Warum verschiedene Tricks anwenden, um Gottes Volk zu betrügen? Wo ist die wahre Freiheit und wo sind die legitimen Rechte und Interessen? Wo ist die Fairness? Wo ist der Trost? Wo ist die Wärme? Warum von betrügerischen Intrigen Gebrauch machen, um Gottes Leute hereinzulegen? Warum von Gewalt Gebrauch machen, um Gottes Kommen zu unterdrücken? Warum Gott nicht erlauben, frei auf der Erde herumzuwandern, die Er schuf? Warum Gott jagen, bis Er keinen Ort mehr hat, wo Er Sein Haupt hinlege? Wo ist die Wärme unter den Menschen? Wo ist das Willkommen unter den Menschen? Warum solch eine verzweifelte Sehnsucht in Gott hervorrufen? Warum Gott immer und immer wieder ausrufen lassen? Warum Gott dazu zwingen, Sich um Seinen geliebten Sohn zu sorgen? Warum erlauben es diese dunkle Gesellschaft und ihre jämmerlichen Wachhunde Gott nicht, frei in der Welt, die Er geschaffen hat, zu kommen und zu gehen? Warum versteht der Mensch nicht, der Mensch, der in Schmerz und Leid lebt? Um euretwillen hat Gott große Qualen erduldet, mit großem Schmerz hat Er euch Seinen geliebten Sohn gegeben, Sein Fleisch und Blut – warum also stellt ihr euch blind? Vor den Augen aller lehnt ihr die Ankunft Gottes ab und verweigert Gottes Freundschaft. Warum seid ihr so gewissenlos? Seid ihr dazu bereit, die Ungerechtigkeiten in solch einer dunklen Gesellschaft wie dieser zu erdulden? Warum, anstatt eure Bäuche mit jahrtausendlanger Feindschaft zu füllen, stopft ihr euch mit dem Scheiß des Königs der Teufel voll?

aus „Arbeit und Eintritt (8)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

1. „Grundlose Anschuldigungen“ bezieht sich auf die Methoden, mit denen der Teufel den Menschen schadet.

2. „Streng bewacht“ weist darauf hin, dass die Methoden, mit denen der Teufel die Menschen heimsucht, besonders boshaft sind und die Menschen so sehr kontrollieren, dass sie keinen Platz haben, um sich zu bewegen.

Das tägliche Wort Gottes Auszug 313

Wie groß sind die Hindernisse für Gottes Werk? Hat das jemals irgendjemand gewusst? Mit Menschen, gefangen in tiefsitzenden abergläubischen Einfärbungen, wer ist da in der Lage, Gottes wahres Gesicht zu kennen? Mit diesem zurückgebliebenen kulturellen Wissen, so oberflächlich und absurd, wie könnten sie die von Gott gesprochenen Worte voll und ganz verstehen? Selbst wenn sie von Angesicht zu Angesicht gesprochen und genährt werden, Mund zu Mund, wie könnten sie verstehen? Manchmal ist es, als seien Gottes Worte auf taube Ohren gestoßen: Die Menschen reagieren nicht im Geringsten, sie wackeln mit ihren Köpfen und verstehen nichts. Wie könnte dies nicht besorgniserregend sein? Diese „ferne[1] uralte kulturelle Geschichte und dieses kulturelle Wissen“ hat eine solch wertlose Gruppe von Menschen genährt. Diese uralte Kultur – kostbares Erbe – ist ein Haufen Plunder! Längst ist sie zu einer unbeschreiblichen, ewigen Verleumdung geworden! Sie hat den Menschen die Tricks und Methoden des Widerstands gegen Gott gelehrt, und die „geordnete, sanfte Führung“[2] der nationalen Erziehung hat die Menschen Gott gegenüber sogar noch ungehorsamer gemacht. Jeder Teil von Gottes Werk ist äußerst schwierig, und jeder Schritt Seiner Arbeit auf Erden ist für Gott betrüblich gewesen. Wie hart Seine Arbeit auf Erden ist! Die Schritte von Gottes Arbeit auf Erden umfassen große Mühsal: Die Schwäche des Menschen, Unzulänglichkeiten, kindisches Gehabe, Ignoranz und alles am Menschen – jedes ist von Gott sorgfältig geplant und gewissenhaft berücksichtigt. Der Mensch ist wie ein Papiertiger, den man nicht zu locken oder provozieren wagt. Bei der leisesten Berührung beißt er zurück oder aber versagt und verirrt sich. Und es ist, als würde er beim geringsten Verlust an Konzentration rückfällig werden, oder aber er ignoriert Gott oder rennt zu seinem Schweinevater und seiner Hundemutter, um sich den unreinen Dingen ihrer Körper hinzugeben. Was für ein großes Hindernis! Bei praktisch jedem Schritt Seiner Arbeit wird Gott in Versuchung geführt, und fast jeder Seiner Schritte bringt große Gefahr mit sich. Seine Worte sind aufrichtig und ehrlich und ohne Arglist, aber wer ist dazu bereit, sie zu akzeptieren? Wer ist bereit dazu, sich völlig zu unterwerfen? Es bricht Gottes Herz. Er müht Sich Tag und Nacht für den Menschen ab, Er ist um das Leben des Menschen von Sorge erfüllt und Er sympathisiert mit der Schwäche des Menschen. Er hat bei jedem Schritt Seiner Arbeit viele plötzliche Wendungen ertragen, für jedes Wort, das Er spricht; Er befindet Sich stets zwischen Baum und Borke und denkt an die Schwäche, den Ungehorsam, das kindliche Gehabe und die Verwundbarkeit des Menschen … rund um die Uhr, immer und immer wieder. Wer wusste je etwas davon? Wem kann Er Sich anvertrauen? Wer könnte es verstehen? Stets verabscheut Er die Sünden des Menschen und den Mangel an Rückgrat, die Rückgratlosigkeit des Menschen, und stets sorgt Er Sich um die Verwundbarkeit des Menschen und denkt über den Weg nach, der vor dem Menschen liegt. Immer wenn Er die Worte und Taten des Menschen beobachtet, erfüllt es Ihn mit Barmherzigkeit und Zorn, und immer ruft der Anblick dieser Dinge Schmerz in Seinem Herzen hervor. Letzten Endes sind die Unschuldigen gefühllos geworden. Warum muss Gott ihnen alle Dinge immer schwer machen? Dem schwächlichen Menschen fehlt es völlig an Beharrlichkeit. Warum sollte Gott gegen ihn immer einen solch unverminderten Zorn hegen? Der schwache und kraftlose Mensch hat nicht mehr die geringste Vitalität. Warum sollte Gott ihn immer seines Ungehorsams wegen rügen? Wer kann den Drohungen des Gottes im Himmel standhalten? Letztendlich ist der Mensch zerbrechlich, und in arger Not hat Gott Seinen Zorn tief in Sein Herz geschoben, damit der Mensch langsam über sich selbst nachdenken kann. Trotzdem hat der Mensch, der sich in ernsten Schwierigkeiten befindet, nicht die leiseste Wertschätzung gegenüber Gottes Willen. Er wurde von dem alten König der Teufel mit Füßen getreten, ist sich dessen jedoch völlig unbewusst, lehnt sich immer gegen Gott auf oder ist Gott gegenüber weder heiß noch kalt. Gott hat so viele Worte gesprochen, doch wer hat sie jemals ernst genommen? Der Mensch versteht die Worte Gottes nicht, bleibt jedoch unbeirrt und ohne Sehnsucht und hat die wahre Wesensart des alten Teufels nie wirklich gekannt. Die Leute leben im Hades, in der Hölle, aber glauben, sie würden im Palast auf dem Meeresgrund leben. Sie werden vom großen roten Drachen verfolgt, jedoch glauben sie, vom Land des Drachen „begünstigt“[3] zu werden. Sie werden vom Teufel verspottet, glauben aber, dass sie die überragende Kunst des Fleisches genießen. Was für ein Haufen von dreckigen, niedrigen Kerlen sie doch sind! Der Mensch hat Unglück erlitten, aber er weiß es nicht, und in dieser dunklen Gesellschaft erleidet er Missgeschick um Missgeschick[4] und ist sich trotzdem dessen nie bewusst geworden. Wann wird er sich von seiner Selbstgefälligkeit und sklavischen Gesinnung befreien? Warum ist er dem Herzen Gottes gegenüber so gleichgültig? Sieht er stillschweigend über diese Unterdrückung und dieses Elend hinweg? Wünscht er sich nicht den Tag herbei, an dem er die Dunkelheit in Licht verwandeln kann? Wünscht er sich nicht noch einmal, die Ungerechtigkeiten zu Rechtschaffenheit und Wahrheit zu berichtigen? Will er zusehen und nichts tun, während die Menschen der Wahrheit entsagen und die Tatsachen verdrehen? Freut es ihn, weiterhin Misshandlungen zu ertragen? Will er ein Sklave sein? Will er zusammen mit dem Hab und Gut dieses gescheiterten Staates durch Gottes Hand untergehen? Wo bleibt dein Entschluss? Wo ist dein Ehrgeiz? Wo ist deine Würde? Wo ist deine Integrität? Wo ist deine Freiheit? Bist du gewillt, dein gesamtes Leben[5] für den großen roten Drachen, den König der Teufel zu geben? Freust du dich, ihn dich zu Tode quälen zu lassen? Die Fassade der Tiefe ist chaotisch und dunkel, das einfache Volk, das solch ein Elend erleidet, schreit zum Himmel, beschwert sich zur Erde. Wann wird der Mensch dazu fähig sein, seinen Kopf hoch zu halten? Der Mensch ist dürr und ausgemergelt, wie könnte er sich gegen diesen grausamen und tyrannischen Teufel behaupten? Warum gibt er Gott nicht so bald wie möglich sein Leben? Warum zögert er noch, wenn er Gottes Arbeit beenden kann? So ziellos schikaniert und unterdrückt, wird sein Leben letztendlich umsonst vergeudet worden sein. Warum beeilt er sich so, anzukommen, und hat es so eilig, fortzugehen? Warum behält er nicht etwas Wertvolles, um es Gott zu geben? Hat er die Jahrtausende des Hasses vergessen?

aus „Arbeit und Eintritt (8)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

1. „Ferne“ wird spöttisch benutzt.

2. „Geordnete, sanfte Führung“ wird spöttisch benutzt.

3. „Begünstigt“ wird benutzt, um Menschen zu verhöhnen, die hölzern zu sein scheinen und kein Selbstbewusstsein haben.

4. „Erleidet er Missgeschick um Missgeschick“ weist darauf hin, dass die Menschen im Land des großen roten Drachen geboren wurden und dass sie nicht in der Lage sind, mit erhobenen Häuptern dazustehen.

5. „Dein gesamtes Leben geben“ ist in einem abwertenden Sinne gemeint.

Das tägliche Wort Gottes Auszug 314

Das Verständnis, zu dem ihr heute gelangt seid, ist höher als das irgendeines Menschen im Laufe der Geschichte, der nicht vollkommen gemacht wurde. Sei es euer Wissen über Prüfungen oder der Glaube an Gott, es ist alles höher als das irgendeines Gottesgläubigen. Die Dinge, die ihr versteht, sind das, was ihr erfahrt, bevor ihr den Prüfungen der Umgebungen unterzogen werdet, aber eure wahre Statur ist mit ihnen völlig unvereinbar. Eure Erkenntnis ist höher als das, was ihr in die Praxis umsetzt. Obwohl ihr sagt, dass Menschen, die an Gott glauben, Gott lieben sollten und nicht nach Segnungen streben sollten, sondern nur danach, Gottes Willen zu erfüllen, ist das, was in eurem Leben bekundet wird, weit davon entfernt und ist in hohem Maße verdorben worden. Die meisten Menschen glauben an Gott um des lieben Friedens willen und wegen anderer Vorteile. Wenn es nicht zu deinem Vorteil ist, glaubst du nicht an Gott, und wenn du Gottes Gnaden nicht bekommen kannst, fängst du an zu schmollen. Wie könnte das, was du gesagt hast, deine wahre Statur sein? Wenn es um unvermeidbare familiäre Zwischenfälle geht, wie dass Kinder krank werden, geliebte Menschen ins Krankenhaus kommen, schlechte Ernteerträge und die Verfolgung von Familienangehörigen, sind selbst diese, sich häufig zutragende, alltägliche Angelegenheiten zu viel für dich. Wenn solche Dinge passieren, verfällst du in Panik, du weißt nicht, was du tun sollst – und die meiste Zeit beklagst du dich über Gott. Du beschwerst dich, dass Gottes Worte dich täuschten, dass Gottes Werk dich schikaniert hat. Habt ihr nicht solche Gedanken? Meinst du, so etwas geschieht nur selten unter euch? Jeden Tag verbringt ihr damit, inmitten von solchen Geschehnissen zu leben. Ihr macht euch nicht die geringsten Gedanken über das Gelingen eures Glaubens an Gott und wie ihr Gottes Willen erfüllt. Eure wahre Statur ist zu klein, kleiner noch als die eines Kükens. Wenn das Geschäft eurer Familie Geld verliert, beklagt ihr euch über Gott, wenn ihr euch in einer Umgebung ohne Gottes Schutz wiederfindet, beklagt ihr euch immer noch über Gott, ihr beklagt euch sogar, wenn eines eurer Küken stirbt oder eine alte Kuh im Stall krank wird, ihr beklagt euch, wenn es Zeit für euren Sohn ist, eine Familie zu gründen, eure Familie aber nicht genug Geld hat; du willst die Gastgeberpflicht verrichten, kannst es dir aber nicht leisten, und dann beklagst du dich auch. Dein Bauch ist vollgestopft mit Beschwerden, und mitunter gehst du deswegen nicht zu Versammlungen oder isst und trinkst die Worte Gottes nicht, du wirst wahrscheinlich für lange Zeit negativ werden. Nichts, was dir heute widerfährt, steht in irgendeinem Zusammenhang mit deinen Zukunftsaussichten oder deinem Schicksal; diese Dinge würden auch passieren, wenn du nicht an Gott glaubtest, dennoch schiebst du heute die Verantwortung für sie Gott zu und bestehst darauf zu sagen, dass Gott dich beseitigt hat. Was ist mit deinem Glauben an Gott, hast du wahrlich dein Leben aufgeopfert? Wenn ihr dieselben Prüfungen wie Hiob erlittet, wäre keiner unter euch, der Gott heute nachfolgt, in der Lage, standzuhalten, ihr würdet alle versagen. Und da liegen ganz einfach Welten zwischen euch und Petrus. Würde heute die Hälfte eures Vermögens beschlagnahmt werden, würdet ihr es riskieren, die Existenz Gottes zu leugnen; würde euer Sohn oder eure Tochter von euch weggenommen werden, würdet ihr auf die Straße laufen und es öffentlich kritisieren; wenn deine einzige Möglichkeit, deinen Lebensunterhalt zu verdienen, eine Sackgasse erreichte, würdest du versuchen, es mit Gott aufzunehmen; du würdest fragen, warum Ich zu Beginn so viele Worte sagte, um dir Angst einzujagen. Es gibt nichts, was ihr in solchen Zeiten nicht riskieren würdet. Das zeigt, dass ihr keine wahren Einsichten gewonnen habt und keine wahre Statur habt. Deshalb sind die Prüfungen in euch zu groß, denn ihr wisst zu viel, aber was ihr wirklich versteht, ist nicht einmal ein Tausendstel von dem, dessen ihr euch bewusst seid. Hört nicht bei bloßem Verständnis und Erkenntnis auf; am besten seht ihr, wie viel ihr wirklich in die Praxis umsetzen könnt, wie viel der Erhellung und Erleuchtung des Heiligen Geistes durch den Schweiß eurer eigenen harten Arbeit verdient wurde und in wie vielen eurer Praktiken ihr euren eigenen Entschluss umgesetzt habt. Du solltest deine Statur und Praxis ernst nehmen. In deinem Glauben an Gott solltest du nicht versuchen, das bloß mechanisch für irgendwen zu tun – ob du schließlich die Wahrheit und das Leben erlangen kannst oder nicht, hängt von deinem eigenen Streben ab.

aus „Praxis (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 315

Äußerlich sind sie schön geschmückt: Die Schwestern haben sich wie eine Blume hübsch zurechtgemacht, und die Brüder sehen aus wie Prinzen oder irgendein reicher, junger Stutzer. Sie kümmern sich nur um die Dinge, die sie essen und äußerlich tragen; innerlich sind sie verarmt, haben nicht die geringste Gotteskenntnis. Was soll das bringen? Andere sind nachlässig gekleidet, wie Bettler, und sehen aus wie morgenländische Sklaven! Versteht ihr wirklich nicht, was Ich von euch verlange? Tauscht euch untereinander aus: Was habt ihr erlangt? All diese Jahre habt ihr es angestrebt, und das ist alles, was ihr geerntet habt – geniert ihr euch nicht? Schämt ihr euch nicht? Ihr habt über all die Jahre hinweg den wahren Weg verfolgt, und heute ist eure Statur sogar noch kleiner, als die eines Spatzen. Seht die jungen Damen unter euch an, so hübsch zurechtgemacht wie Blumen, die sich untereinander vergleichen. Was benutzt ihr, um euch miteinander zu vergleichen? Ist es nicht Genuss? Und die Anforderungen, die ihr stellt? Denkt ihr, dass Ich gekommen bin, um Models anzuwerben? Ihr habt kein Schamgefühl! Wo ist euer Leben? Verfolgt ihr nicht extravagante Wünsche? Du glaubst, du seist so schön. Du magst wunderschön sein, aber bist du nicht eine sich windende Made, die in einem Misthaufen geboren wurde? Dass du heute das Glückt hast, dich an diesen himmlischen Segnungen zu erfreuen, liegt daran, dass Gott eine Ausnahme macht, dich zu erheben, und nicht, an deinem hübschen Gesicht; ist es dir noch immer unklar, woher du kamst? Bei Erwähnung von Leben, schließt du deinen Mund und sagst nichts, du bist wie ein Huhn aus Holz, aber trotzdem besitzt du die Frechheit, dich zu schminken? Du denkst trotzdem daran, dein Gesicht zu pudern? Und seht euch die Playboys unter euch an – sie sind so missraten, sie verbringen den ganzen Tag damit, mit lässigem Gesichtsausdruck umherzuziehen. Überall wo sie hingehen, benehmen sie sich schlecht, gibt es an ihnen irgendetwas Menschliches? Worauf lenkt jeder unter euch, sei es Mann oder Frau, den ganzen Tag seine Aufmerksamkeit? Wisst ihr, von wem ihr abhängt, um zu essen? Schau deine Kleider an, schau in deine Hände, was du geerntet hast, reibe deinen Bauch – was ist der Ertrag des Preises von Blut und Schweiß, den du bezahlt hast? Du denkst immer noch daran Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, du denkst immer noch daran, dein stinkendes Fleisch zu schmücken – worin liegt der Wert darin! Es wird von dir verlangt normal zu sein, aber heute bist du nur nicht, nicht normal, du bist das Gegenteil. Wie kann es so eine Person wagen, vor Mich zu kommen? Mit einer Menschlichkeit wie dieser, herumstolzierend und dein Fleisch offenbarend, immer inmitten der Lust des Fleisches lebend, bist du nicht ein Nachkomme von dreckigen Dämonen und bösen Geistern? Ich werde einem solchen dreckigen Dämon nicht erlauben für lange Zeit zu bleiben! Und glaube nicht, dass Ich nicht weiß, was du in deinem Herzen denkst. Du magst deine Lust und dein Fleisch an der Kandare haben, aber könnte Ich deine Gedanken in deinem Herzen und alles, was deine Augen begehren, nicht kennen? Macht ihr jungen Damen euch nicht so hübsch wie eine Blume zurecht, um euer Fleisch vorzuführen? Welchen Nutzen haben Männer für euch? Können sie euch tatsächlich vor dem Meer der Bedrängnis retten? Und ihr Playboys kleidet euch alle, damit ihr weltmännisch und vornehm ausseht – ist es nicht, um mit eurem Aussehen zu prahlen? Und für wen tut ihr das? Welchen Nutzen bringen euch Frauen? Sind sie nicht die Quelle eurer Sünden? Ihr Männer und Frauen, Ich habe viele Worte zu euch gesagt, trotzdem seid ihr nur wenigen davon nachgekommen. Eure Ohren sind schwer, eure Augen sind trübe geworden und eure Herzen sind hart, sodass es in euren Körpern nichts als Lust gibt; ihr seid darin verstrickt, unfähig zu entkommen. Wer will sich euch Maden, die ihr euch in Dreck und Schmutz windet, überhaupt nähern? Vergesst nicht, dass ihr nicht mehr als jene seid, die Ich aus dem Misthaufen emporhob, dass ihr ursprünglich nicht über normale Menschlichkeit verfügt hattet. Was Ich von euch verlange ist die normale Menschlichkeit, die ihr ursprünglich nicht hattet; Ich verlange nicht, dass ihr eure Lust zur Schau stellt, oder dass ihr eurem ranzigen Fleisch, das so viele Jahre lang vom Teufel unterwiesen wurde, freien Lauf lasst. Wenn ihr euch so feinmacht, fürchtet ihr dann nicht, dass ihr euch mehr denn je verstrickt? Wisst ihr nicht, dass ihr ursprünglich sündig wart? Wisst ihr nicht, dass eure Körper mit Lust angefüllt sind? Derart, dass die Lust sogar aus eurer Kleidung sickert, euren Zustand eines unerträglich hässlichen, dreckigen Dämons offenbart. Ist es nicht dies, was an euch am meisten klar ist? Eure Herzen, eure Augen, eure Lippen – sind sie nicht alle von dreckigen Dämonen verunreinigt worden? Sind sie nicht dreckig? Du denkst, dass du solange du nichts Unmoralisches[a] tust, der Heiligste bist; du denkst, dass sich hübsch zurechtzumachen, eure schäbigen Seelen verdecken kann – dafür besteht keine Chance! Ich rate euch, realistischer zu sein: Seid nicht arglistig und unecht, und stellt euch nicht zur Schau. Ihr prahlt voreinander mit eurer Lust, aber alles, was ihr bekommen werdet, ist ewiges Leiden und unbarmherzige Züchtigung! Welches Bedürfnis habt ihr, miteinander zu flirten und verliebt zu sein? Ist dies eure Rechtschaffenheit? Macht euch das aufrecht? Ich verabscheue jene unter euch, die Hexenheilkunst praktizieren und in Zauberei verwickelt sind. Ich verabscheue junge Männer und Frauen unter euch, die ihr eigenes Fleisch lieben. Ihr solltet euch lieber bändigen, denn heute verlange Ich von dir, dass du normale Menschlichkeit besitzt, nicht, dass du deine Lust zur Schau stellst. Ihr nehmt immer jede Gelegenheit wahr, denn euer Fleisch ist zu fruchtbar und eure Lust zu groß!

aus „Praxis (7)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. Der Originaltext führt „Unmoralisches“ nicht auf.

Das tägliche Wort Gottes Auszug 316

Ob euer Streben effektiv ist, wird anhand von eurem heutigen Streben gemessen, und an dem, was ihr derzeit besitzt. Dies wird verwendet, um euer Ende festzulegen, das heißt, euer Ende wird in dem Preis, den ihr bezahlt habt, und in den Dingen, die ihr getan habt, aufgezeigt. Euer Ende wird durch euer Streben offenbart, euren Glauben, und was ihr getan habt. Unter euch gibt es viele, die sich bereits jenseits der Errettung befinden – denn heute ist die Zeit der Offenbarung der Enden der Menschen, und Ich werde nicht törichterweise wirken, indem Ich diejenigen führe, die nicht in das nächste Zeitalter gerettet werden können. Es wird eine Zeit geben, da Mein Werk endet. Ich werde nicht an diesen stinkenden, geistlosen Leichen wirken, die nicht gerettet werden können; heute ist die Zeit der letzten Tage der Errettung des Menschen, und Ich werde kein Werk verrichten, das keinen Nutzen hat. Wettere nicht gegen Himmel und Erde – das Ende der Welt kommt und ist unvermeidlich; die Dinge haben diesen Punkt erreicht, und es gibt nichts, das du als Mensch tun kannst, um sie zu aufzuhalten, du kannst sie nicht willkürlich ändern. Gestern hast du keinen Preis für das Streben bezahlt, und warst nicht loyal. Heute ist die Zeit gekommen, du liegst jenseits der Errettung, und morgen wirst du beseitigt. Es gibt keinen Spielraum, um dich zu erretten. Selbst wenn Mein Herz weich ist und Ich Mein Bestes versuche, um dich zu retten: Wenn du nicht kämpfst oder nicht über dich selbst nachdenkst, was hat das mit Mir zu tun? Diejenigen, die nur an ihr Fleisch denken und Komfort mögen, diejenigen, deren Glauben zwiespältig ist, diejenigen, die sich mit Hexenheilkunst und Zauberei beschäftigen, diejenigen, die promiskuitiv sowie lumpig und stümperhaft sind, diejenigen, die Jehova Opfergaben und Seine Besitztümer stehlen, diejenigen, die Schmiergelder lieben, diejenigen, die untätig davon träumen, in den Himmel zu kommen, diejenigen, die arrogant und eingebildet sind und nur nach persönlichem Ruhm und Reichtum streben, diejenigen, die impertinente Worte verbreiten, diejenigen, die gegen Gott Selbst lästern, diejenigen, die nichts tun, außer gegen Gott Selbst zu urteilen und Ihn zu verleumden, diejenigen, die sich mit anderen zusammenrotten und versuchen unabhängig zu werden, diejenigen, die sich selbst höher als Gott erheben, jene leichtfertigen jungen Männer und Frauen sowie Männer und Frauen mittleren und fortgeschrittenen Alters, die in Laster verstrickt sind, jene Männer und Frauen, die sich an persönlichen Ruhm und Reichtum erfreuen und persönlichen Status unter anderen verfolgen, diese reuelosen Menschen, die in Sünde gefangen sind – sind sie nicht alle jenseits des Errettung? Unzüchtigkeit, Sündhaftigkeit, Hexenheilkunst, Zauberei, Profanität und impertinente Worte laufen alle unter euch Amok, die Worte der Wahrheit und des Lebens werden unter euch zertrampelt, und die heilige Sprache wird unter euch geschändet. Ihr Ungläubigen, aufgeblasen mit Schmutz und Ungehorsam! Wo werdet ihr enden? Wie wagen es jene, die das Fleisch lieben, die böse Taten des Fleisches begehen und die in Unzüchtigkeit verstrickt sind, weiterzuleben? Weißt du nicht, dass Menschen wie ihr Maden sind, die sich jenseits der Errettung befinden? Was berechtigt euch dieses und jenes zu verlangen? Bis heute gab es nicht die geringste Veränderung in denjenigen, die nicht die Wahrheit lieben und nur das Fleisch lieben – wie also, können solche Menschen gerettet werden? Sind selbst heute, diejenigen, die den Weg des Lebens nicht lieben, die Gott nicht erhöhen und Zeugnis für Ihn ablegen, die zum Zweck ihres eigenen Status intrigieren, die sich selbst verherrlichen – nicht immer noch dieselben? Worin liegt der Wert sie zu retten? Ob du gerettet werden kannst, hängt nicht davon ab, wie gut qualifiziert du bist, oder wie viele Jahre lang du gearbeitet hast, geschweige denn davon, wie viele Referenzen du hast. Es hängt davon ab, ob es in deinem Streben irgendeine Wirkung gab. Du solltest wissen, dass diejenigen, die gerettet werden, Bäume sind, die Früchte tragen, nicht Bäume, die satte Blätter und üppige Blüten haben, jedoch keine Früchte tragen. Auch wenn du viele Jahre damit zugebracht hast durch die Straßen zu wandern, na und? Wo ist dein Zeugnis? Deine Ehrfurcht vor Gott ist weit niedriger, als deine Liebe zu dir selbst und deine lüsternen Wünsche – ist so jemand nicht ein degenerierter Mensch? Wie könntest du ein Exemplar und Modell der Erlösung sein? Deine Natur ist unveränderlich, du bist zu aufsässig, du kannst nicht gerettet werden! Werden solche Menschen nicht beseitigt werden? Ist die Zeit, wenn Meine Arbeit endet, nicht die Zeit, in der dein letzter Tag kommen wird? Ich habe so viel gewirkt und unter euch gesprochen – wie viel davon ist in eure Ohren gelangt? Wie viel davon habt ihr je befolgt? Wenn Mein Werk endet, wird auch der Moment sein, an dem du aufhören wirst, dich Mir entgegenzusetzen und gegen Mich Widerstand zu leisten. Während der Zeit Meines Werkes, handelt ihr immer gegen Mich, ihr fügt euch nie Meinen Worten. Ich verrichte Mein Werk, und du tust deine eigene Arbeit, du bildest dein eigenes kleines Königreich – ihr Rudel Füchse und Hunde, alles was ihr tut, ist gegen Mich! Ihr versucht immer diejenigen, die nur euch lieben, in eure Umarmung zu nehmen – wo ist eure Ehrfurcht? Alles was ihr tut, ist so betrügerisch! Ihr habt keinen Gehorsam oder Ehrfurcht, alles, was ihr tut, ist tückisch und blasphemisch! Können solche Menschen gerettet werden? Sexuell unmoralische, lüsterne Männer wollen ständig diese koketten Huren zu ihrem eigenen Vergnügen an sich heranziehen. Ich werde solche sexuell unmoralischen Dämonen nicht retten, Ich hasse euch schmutzige Dämonen, eure Lüsternheit und Koketterie haben euch in die Hölle gestürzt – was habt ihr zu eurer Verteidigung zu sagen? Ihr schmutzigen Dämonen und bösen Geister seid so verabscheuungswürdig! Ihr seid widerlich! Wie könnte ein derartiges Gesindel gerettet werden? Könnten die in Sünde Verstrickten noch gerettet werden? Diese Wahrheiten, diese Art und dieses Leben haben keinen Anreiz für euch; ihr werdet von Sündhaftigkeit, von Geld, Ansehen, Ruhm und Gewinn, den Freuden des Fleisches, der Attraktivität von Männern und der Koketterie von Frauen angezogen. Was berechtigt euch, Mein Königreich zu betreten? Euer Abbild ist sogar größer als Gott, euer Status ist höher als Gott, ganz zu schweigen von eurem Prestige unter den Menschen – ihr seid zu einem Idol geworden, das Menschen anbeten. Wurdest du nicht der Erzengel? Wenn das Ende der Menschen offenbart wird, was auch der Moment ist, wenn das Erlösungswerk sich dem Ende zuneigt, werden viele von euch Leichen sein, die jenseits der Errettung liegen und beseitigt werden müssen. Während des Erlösungswerkes, bin Ich wohlwollend und gut zu allen Menschen. Wenn das Werk endet, wird das Ende verschiedener Arten von Menschen offenbart werden, und zu diesem Zeitpunkt werde Ich nicht wohlwollend und gut sein, denn das Ende der Menschen wird offenbart worden sein, jeder wird nach seiner Art zugeordnet worden sein, und es wird keinen Sinn mehr darin bestehen, weiteres Erlösungswerk zu verrichten. Es liegt rein daran, dass das Zeitalter der Erlösung vorbei sein wird; da es vorbei sein wird, wird es nicht zurückkehren.

aus „Praxis (7)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 317

Der Mensch lebt unter dem Schleier des Einflusses der Finsternis, wurde in Knechtschaft von Satans Einfluss gehalten, ohne entkommen zu können. Und die Gesinnung des Menschen, nachdem sie Satans Bearbeitung unterzogen wurde, wird immer verderbter. Man könnte sagen, dass der Mensch immer mit seiner verderbten satanischen Disposition gelebt hat, unfähig, Gott aufrichtig zu lieben. Da dem so ist, muss der Mensch, wenn er Gott lieben will, seine Selbstgerechtigkeit, Selbstherrlichkeit, Arroganz, Eitelkeit und dergleichen, die alle zu Satans Disposition gehören, abstreifen. Andernfalls ist die Liebe des Menschen eine unreine Liebe, eine Liebe Satans und eine, die absolut nicht die Zustimmung Gottes erhalten kann. Ohne dass der Mensch direkt perfekt gemacht, mit ihm umgegangen, er gebrochen, zurechtgestutzt, diszipliniert, gezüchtigt oder durch den Heiligen Geist verfeinert wird, ist niemand imstande, Gott wirklich zu lieben. Wenn du sagst, dass ein Teil deiner Gesinnung Gott repräsentiert und du daher wirklich Gott lieben kannst, dann bist du jemand, der Worte der Arroganz spricht und ein widersinniger Mensch. Und solche Menschen sind die Erzengel! Die angeborene Natur des Menschen ist unfähig, Gott unmittelbar zu vertreten. Der Mensch muss seine angeborene Natur durch die Vervollkommnung durch Gott ablegen, und dann, indem er sich nur um Gottes Willen sorgt, Gottes Willen zufriedenstellt und darüber hinaus das Wirken des Heiligen Geistes erlebt, kann sein Leben von Gott bestätigt werden kann. Niemand, der im Fleisch lebt, ist imstande, Gott direkt zu vertreten, es sei denn, er ist ein Mensch, der vom Heiligen Geist verwendet wird. Aber auch von einer solchen Person, ihrer Disposition und das, was sie auslebt, kann man nicht sagen, dass sie Gott völlig repräsentiert; man kann nur sagen, dass das, was sie auslebt, vom Heiligen Geist gesteuert wird. Die Disposition eines solchen Menschen kann Gott nicht vertreten.

Obwohl die menschliche Disposition von Gott bestimmt wird – das ist unbestreitbar und kann als etwas Positives angesehen werden – ist sie von Satan bearbeitet worden. Deshalb ist die gesamte Disposition des Menschen die Disposition Satans. Jemand könnte sagen, dass Gott, durch Seine Disposition, beim Tun von Dingen aufrichtig ist, und dass auch er sich so verhält, auch er diese Art von Charakter hat, und so, sagt er, diese seine Gesinnung repräsentiert Gott. Was ist das für ein Mensch? Ist die verderbte satanische Disposition imstande, Gott zu vertreten? Wer auch immer behauptet, dass seine Disposition Gott repräsentiert, jene Person lästert Gott und beleidigt den Heiligen Geist! Aus der Perspektive der Art und Weise, wie der Heilige Geist wirkt, ist das Werk, das Gott auf Erden verrichtet, nur zu erobern. Daher ist vieles der verderbten satanischen Gesinnung des Menschen noch nicht gereinigt worden, und daher ist das, was der Mensch auslebt, immer noch das Bild Satans. Es ist das, wovon der Mensch glaubt, dass es gut ist, und stellt die Handlungen des menschlichen Fleisches dar, oder, um es genauer auszudrücken, es repräsentiert Satan und kann auf keinen Fall Gott vertreten. Selbst wenn ein Mensch Gott schon so sehr liebt, dass er in der Lage ist, ein Leben des Himmels auf Erden zu genießen, dass er solche Aussagen wie: „Oh Gott! Ich kann Dich nicht genug lieben“ machen kann, und das höchste Reich erreicht hat, so kann man immer noch nicht sagen, dass er Gott auslebt oder Gott vertritt, denn die Wesenheit des Menschen ist nicht wie die Gottes. Der Mensch kann niemals Gott ausleben, geschweige denn Gott werden. Was der Heiligen Geist den Menschen auszuleben angewiesen hat, entspricht nur dem, was Gott vom Menschen verlangt.

Alle Handlungen und Taten Satans manifestieren sich im Menschen. Nun sind alle Handlungen und Taten des Menschen ein Ausdruck Satans und können daher Gott nicht repräsentieren. Der Mensch ist die Verkörperung Satans und die Disposition des Menschen ist außerstande, die Disposition Gottes zu repräsentieren. Einige Menschen sind von gutem Charakter; Gott kann etwas Arbeit durch den Charakter solcher Menschen vollbringen, und die Arbeit, die sie tun, wird durch den Heiligen Geist gesteuert. Doch ihre Disposition ist außerstande, Gott zu repräsentieren. Die Arbeit, die Gott an ihnen verrichtet, geht nur einher mit dem und erweitert das, was bereits innen existiert. Seien es Propheten oder Menschen, die von Gott in vergangenen Zeiten gebraucht wurden, niemand kann Ihn direkt repräsentieren. Alle Menschen kommen, um Gott nur unter dem Zwang der Umstände zu lieben, und niemand strebt nach eigenem Willen eine Zusammenarbeit an. Was sind positive Dinge? Alles, was direkt von Gott kommt, ist positiv. Jedoch ist die Disposition des Menschen von Satan bearbeitet worden und kann Gott nicht vertreten. Nur der menschgewordene Gott – Seine Liebe, Sein Wille zu leiden, Seine Gerechtigkeit, Unterwerfung Bescheidenheit und Verborgenheit – diese alle stellen Gott unmittelbar dar. Denn als Er kam, war Er ohne eine sündige Natur und kam direkt von Gott, ohne von Satan bearbeitet worden zu sein. Jesus ist nur im Ebenbild des sündigen Fleisches und stellt keine Sünde dar; deshalb stellen Seine Handlungen, Taten und Worte bis zu der Zeit vor Seiner Vollendung des Werkes durch die Kreuzigung (einschließlich des Augenblicks Seiner Kreuzigung) alle direkt Gott dar. Das Beispiel Jesu genügt, um zu beweisen, dass kein Mensch mit einer sündigen Natur Gott repräsentieren kann und die Sünde des Menschen Satan darstellt. Das heißt, die Sünde stellt nicht Gott dar, und Gott ist sündlos. Sogar die Arbeit des Heiligen Geistes im Menschen kann nur als vom Heiligen Geist gesteuert erachtet werden, und nicht als vom Menschen im Namen Gottes durchgeführt angesehen werden. Soweit es aber den Menschen betrifft, so repräsentiert weder seine Sünde noch seine Disposition Gott. Aus der Perspektive des Wirkens am Menschen durch den Heiligen Geist von heute bis in die Vergangenheit zurück, wurde das meiste am Menschen durch den Heiligen Geist durchgeführt. Daher hat der Mensch das, was er auslebt. Dies ist jedoch nur einseitig, und nur wenige sind in der Lage, die Wahrheit auszuleben, nachdem der Heilige Geist mit ihnen umgegangen ist und sie vom Heiligen Geist diszipliniert worden sind. Das heißt, nur das Wirken des Heiligen Geistes ist gegenwärtig und die Kooperation seitens des Menschen fehlt. Siehst du das jetzt deutlich? Da dem so ist, was solltest du tun, um dein Bestes zu geben, um gemeinsam mit Ihm zu arbeiten, während der Heilige Geist am Wirken ist, und dadurch deine Pflicht zu erfüllen?

aus „Der verdorbene Mensch ist unfähig, Gott zu repräsentieren“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 318

Dein Glaube an Gott, dein Streben nach der Wahrheit, sogar die Art und Weise, wie du dich benimmst, sie alle sollten auf der Wirklichkeit basieren: Alles, was du tust, sollte praktisch sein, und du solltest keine trügerischen und wirklichkeitsfremden Dinge anstreben. Diese Art von Benehmen hat keinen Wert und zudem für ein solches Leben keine Bedeutung. Weil dein Streben und Leben inmitten von nichts als Falschheit und Betrug aufgewendet werden und du keine Dinge anstrebst, die von Wert und Bedeutung sind, gewinnst du nichts anderes als absurde Argumente und eine Glaubenslehre, die nicht der Wahrheit angehören. Solche Dinge stehen in keiner Beziehung zur Bedeutung und zum Wert deiner Existenz und können dich nur in ein leeres Reich bringen. Auf diesem Weg wird dein ganzes Leben ohne Wert oder Bedeutung sein – und wenn du nicht ein Leben von Bedeutung verfolgst, dann könntest du hundert Jahre leben und es wäre alles umsonst. Wie könnte man dies ein menschliches Leben nennen? Ist dies nicht tatsächlich das Leben eines Tieres? Das Gleiche gilt, wenn ihr versucht, dem Weg des Glaubens an Gott zu folgen, aber keinen Versuch unternehmt, den Gott zu verfolgen, der gesehen werden kann, und stattdessen einen unsichtbaren, nicht greifbaren Gott anbetet. Ist dann so ein Streben nicht sogar noch sinnloser? Letztendlich wird dein Streben zu einem Trümmerhaufen werden. Welchen Nutzen hat so ein Streben für dich? Das größte Problem mit dem Menschen liegt darin, dass er nur Dinge liebt, die er nicht sehen oder anfassen kann, Dinge, die überaus mysteriös und wunderlich sind, die für den Menschen unvorstellbar und für den Normalsterblichen unerreichbar sind. Je unrealistischer diese Dinge sind, umso mehr analysiert sie der Mensch, der ihnen sogar ohne Rücksicht auf alles andere nachgeht und versucht, sie zu gewinnen. Je unrealistischer sie sind, umso genauer untersucht und analysiert der Mensch sie. Er geht sogar so weit, seine eigenen erschöpfenden Ideen über sie zu entwickeln. Doch je realistischer die Dinge sind, desto herablassender reagiert der Mensch auf sie. Er betrachtet sie einfach nur von oben herab und ist ihnen gegenüber sogar verächtlich. Ist dies nicht genau eure Einstellung gegenüber dem realistischen Werk, das Ich heute verrichte? Je realistischer solche Dinge sind, umso mehr seid ihr gegen sie voreingenommen. Ihr nehmt euch keine Zeit, sie zu untersuchen, sondern ignoriert sie einfach. Ihr schaut von oben herab auf diese realistischen, einfachen Anforderungen und hegt sogar zahlreiche Vorstellungen über diesen Gott, der äußerst real ist, und seid einfach außerstande, Seine Wirklichkeit und Normalität zu akzeptieren. Glaubt ihr auf diese Weise nicht inmitten von Unbestimmtheit? Ihr habt einen unerschütterlichen Glauben an den vagen Gott der vergangenen Zeiten und kein Interesse am wirklichen Gott von heute. Ist dies nicht, weil der Gott von gestern und der Gott von heute aus zwei verschiedenen Zeitaltern sind? Ist es nicht auch, weil der Gott von gestern der erhabene Gott des Himmels ist, während der Gott von heute ein kleiner Mensch auf Erden ist? Ist es außerdem nicht deshalb, weil der Gott, der vom Menschen angebetet wird, derjenige ist, der aus den Vorstellungen des Menschen hervorgeht, während der Gott von heute ein wirkliches auf Erden hervorgebrachtes Fleisch ist? Ist es letztendlich nicht deshalb, weil der Gott von heute zu real ist, dass der Mensch nicht nach Ihm strebt? Denn was der heutige Gott vom Menschen verlangt, ist genau das, was der Mensch am allerwenigsten tun will, wodurch er sich beschämt fühlt. Macht dies dem Menschen die Dinge nicht schwer? Legt dies nicht seine Narben offen? Auf diese Art und Weise werden viele von denen, die die Wirklichkeit nicht verfolgen, zu den Feinden des fleischgewordenen Gottes, werden zu Antichristen. Ist dies nicht eine offensichtliche Tatsache? In der Vergangenheit, als Gott erst noch Fleisch werden musste, bist du vielleicht eine religiöse Persönlichkeit oder ein frommer Gläubiger gewesen. Nachdem Gott Fleisch geworden war, wurden viele dieser frommen Gläubigen unwissentlich zum Antichristen. Weißt du, was hier vor sich geht? In deinem Glauben an Gott konzentrierst du dich nicht auf die Wirklichkeit und verfolgst nicht die Wahrheit, sondern du befasst dich zwanghaft mit Unwahrheiten – ist dies nicht die deutlichste Quelle deiner Feindschaft gegenüber dem fleischgewordenen Gott? Der fleischgewordene Gott wird Christus genannt, sind somit nicht alle, die nicht an den fleischgewordenen Gott glauben, der Antichrist? Und ist also derjenige, an den du glaubst und den du liebst, wahrhaftig dieser Gott im Fleisch? Ist es wirklich dieser lebendige, atmende Gott, der äußerst lebensecht und außerordentlich normal ist? Was genau ist das Ziel deines Strebens? Ist es im Himmel oder auf Erden? Ist es eine Vorstellung oder ist es die Wahrheit? Ist es Gott oder ist es irgendein übernatürliches Wesen? Die Wahrheit ist tatsächlich der wirklichste aller Aphorismen des Lebens und der höchste dieser Aphorismen unter der ganzen Menschheit. Da sie die Anforderung ist, die Gott an den Menschen stellt, und das Werk, das persönlich von Gott ausgeführt wird, wird sie „Aphorismus des Lebens“ genannt. Es ist kein Aphorismus, der aus etwas zusammengefasst wird; es ist auch kein berühmtes Zitat einer großen Persönlichkeit. Stattdessen ist es die Kundgebung an die Menschheit vom Meister der Himmel und der Erde und aller Dinge, und nicht irgendwelche Worte, die von Menschen zusammengefasst wurden, sondern das inhärente Leben Gottes. Deswegen wird sie „der größte aller Aphorismen des Lebens“ genannt. Das Streben des Menschen, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, ist die Ausführung seiner Pflicht, das heißt, das Streben, Gottes Anforderung zufriedenzustellen. Der Wesenskern dieser Forderung ist vielmehr die wirklichste aller Wahrheiten, anstatt leere Glaubenslehre, die für keinen Menschen erreichbar ist. Wenn dein Streben nichts als Glaubenslehre ist und keine Wirklichkeit enthält, rebellierst du dann nicht gegen die Wahrheit? Bist du dann nicht jemand, der die Wahrheit angreift? Wie könnte eine solche Person danach streben, Gott zu lieben? Menschen, die keine Wirklichkeit haben, betrügen die Wahrheit und sind von Natur aus alle rebellisch!

aus „Nur diejenigen, die Gott und Sein Werk kennen, können Gott zufriedenstellen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 319

Ihr alle freut euch darüber, Belohnungen vor Gott zu empfangen und zum Objekt Seiner Gunst in Seinen Augen zu werden. Das ist der Wunsch eines jeden, nachdem er beginnt, an Gott zu glauben, denn der Mensch strebt von ganzem Herzen nach Höherem und keiner ist bereit, hinter anderen zurückzubleiben. Das ist die Art des Menschen. Genau aus diesem Grund versuchen viele unter euch stets, sich beim Gott im Himmel anzubiedern, jedoch sind in Wahrheit eure Loyalität und Ehrlichkeit Gott gegenüber weit geringer als eure Loyalität und Ehrlichkeit euch selbst gegenüber. Warum sage Ich das? Weil Ich eure Loyalität Gott gegenüber überhaupt nicht anerkenne und Ich überdies die Existenz des Gottes abstreite, der im Inneren eurer Herzen existiert. Das heißt, der Gott, den ihr anbetet, der vage Gott, den ihr bewundert, existiert überhaupt nicht. Der Grund, warum Ich das so definitiv sagen kann ist, dass ihr viel zu weit weg von dem wahren Gott seid. Der Grund, warum ihr Loyalität besitzt, ist auf die Existenz eines Götzen in euren Herzen zurückzuführen, und was Mich betrifft, den Gott, der in euren Augen weder groß noch klein scheint, so tut ihr nichts anderes, als Mich mit Worten anzuerkennen. Wenn Ich von eurer großen Distanz zu Gott spreche, beziehe Ich Mich darauf, wie weit entfernt ihr vom wahren Gott seid, während der vage Gott in unmittelbarer Nähe zu sein scheint. Wenn Ich „nicht groß“ sage, bezieht es sich darauf, wie der Gott, an den ihr heute glaubt, nur ein Mensch ohne große Fähigkeiten zu sein scheint; ein Mensch, der nicht sehr erhaben ist. Und wenn Ich „nicht klein“ sage, bedeutet dies, dass, obwohl dieser Mensch den Wind nicht herbeirufen und den Regen nicht befehlen kann, Er dennoch imstande ist, den Geist Gottes anzurufen, um Werke zu tun, welche die Himmel und die Erde erschüttern und damit den Menschen völlig verwirrt. Nach außen hin scheint ihr alle diesem Christus auf Erden gegenüber sehr gehorsam zu sein, doch in Wirklichkeit glaubt ihr weder an Ihn noch liebt ihr Ihn. Ich meine damit, dass der Einzige an den ihr wirklich glaubt, jener vage Gott in euren Gefühlen ist, und derjenige, den ihr wirklich liebt, der Gott ist, nach den ihr euch Tag und Nacht sehnt, den ihr aber noch niemals persönlich gesehen habt. Was diesen Christus betrifft, ist euer Glaube nur minimal und eure Liebe zu Ihm ist nichts. Glaube bedeutet Überzeugung und Vertrauen; Liebe bedeutet Verehrung und Bewunderung im Herzen, niemals Trennung. Dennoch ist euer Glaube an und eure Liebe für den Christus von heute sehr weit davon entfernt. Wenn es um Glauben geht, wie glaubt ihr an Ihn? Wenn es um Liebe geht, auf welche Weise liebt ihr Ihn? Ihr habt einfach kein Verständnis Seiner Disposition, viel weniger kennt ihr Seine Substanz, wie glaubt ihr also an Ihn? Wo ist die Wirklichkeit eures Glaubens an Ihn? Wie liebt ihr Ihn? Wo ist die Wirklichkeit eurer Liebe zu Ihm?

Viele sind Mir ohne Zögern bis heute gefolgt und im Verlauf dieser wenigen Jahre seid ihr alle sehr müde geworden. Ich habe den angeborenen Charakter und die Gewohnheiten von jedem von euch gründlich erfasst, und es ist höchst mühsam gewesen, mit euch zu verkehren. Das Traurige ist dass, obwohl Ich viele Informationen über euch gesammelt habe, ihr nicht das geringste Verständnis von Mir habt. Es ist kein Wunder, dass Menschen sagen, dass ihr in einem Moment der Verwirrung von einem Menschen betrogen wurdet. Tatsächlich versteht ihr nichts von Meiner Disposition und noch viel weniger könnt ihr ergründen, was in Meinem Geist ist. Jetzt wachsen eure Missverständnisse Mir gegenüber lawinenartig an und euer Glaube an Mich ist weiterhin ein verworrener Glaube. Anstatt zu sagen, dass ihr an Mich glaubt, wäre es treffender zu sagen, dass ihr alle versucht, euch bei mir einzuschmeicheln und Mich zu hofieren. Eure Beweggründe sind sehr simpel – wer auch immer mich belohnen kann, dem werde ich folgen, und wer auch immer es mir ermöglichen kann, den großen Katastrophen zu entgehen, an den werde ich glauben, ob er Gott ist oder irgendein bestimmter Gott. Nichts davon ist für mich von Belang. Es gibt viele solche Menschen unter euch und dieser Zustand ist sehr ernst. Wenn eines Tages ein Test gemacht wird, um zu sehen, wie viele von euch an Christus glauben, weil ihr Einblick in Sein Wesen habt, dann fürchte Ich, dass nicht einer von euch imstande sein wird, das zu tun, was Ich will. Es würde daher nicht schaden, wenn jeder von euch über diese Frage nachdächte: Der Gott, an den ihr glaubt, unterscheidet sich stark von Mir, und da dem so ist, was ist dann das Wesen eures Glaubens an Gott? Je mehr ihr an euren so genannten Gott glaubt, desto weiter entfernt ihr euch von Mir. Was ist dann der Kern dieser Frage? Ich bin Mir sicher, dass keiner von euch jemals diese Frage in Betracht gezogen hat, aber ist euch der Ernst dieser Angelegenheit in den Sinn gekommen? Habt ihr über die Konsequenzen nachgedacht, die sich aus der Weiterführung dieser Form des Glaubens ergeben?

aus „Wie man den Gott auf Erden erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 320

Ich schätze diejenigen sehr, die keinen Verdacht über andere hegen, und Mir gefallen auch diejenigen sehr, die die Wahrheit bereitwillig akzeptieren; für diese beiden Arten von Menschen zeige Ich große Zuwendung, denn in Meinen Augen sind sie ehrliche Menschen. Wenn du sehr arglistig bist, dann wirst du ein vorsichtiges Herz haben und Gedanken des Misstrauens hinsichtlich aller Dinge und aller Menschen hegen. Aus diesem Grund ist dein Glaube an Mich auf ein Fundament des Argwohns aufgebaut. Diese Art des Glaubens ist eine, die Ich niemals anerkennen werde. Ohne echten Glauben wirst du noch weiter von der wahren Liebe entfernt sein. Und wenn du imstande bist, Gott anzuzweifeln und über Ihn nach Belieben spekulierst, dann bist du zweifellos der arglistigste Mensch von allen. Du spekulierst darüber, ob Gott wie ein Mensch sein kann: unverzeihlich sündhaft, von kleinkariertem Charakter, ohne Fairness und Vernunft, ohne Sinn für Gerechtigkeit, zu boshaften Taktiken neigend, verräterisch und hinterlistig, sowie sich des Bösen und Dunkeln erfreuend, und so weiter. Ist der Grund dafür, dass der Mensch solche Gedanken hat, nicht der, dass er nicht das geringste Wissen über Gott hat? Diese Art und Weise des Glaubens ist nichts weniger als Sünde! Darüber hinaus gibt es sogar einige, die glauben, dass diejenigen, an denen Ich Mich erfreue, nichts anderes als Schmeichler und Kriecher sind, und dass diejenigen, denen diese Fähigkeiten fehlen, unerwünscht sein werden und ihren Platz im Hause Gottes verlieren werden. Ist dies all das Wissen, das ihr in diesen vielen Jahre angesammelt habt? Ist es das, was ihr erworben habt? Und euer Wissen über Mich hört nicht bei diesen Missverständnissen auf; noch schlimmer ist eure Lästerung gegen Gottes Geist und die Verunglimpfung des Himmels. Darum sage Ich, dass eine solche Art und Weise des Glaubens wie die eure euch nur dazu veranlassen wird, weiter von Mir abzuweichen und in größerem Widerspruch gegen Mich zu sein. In vielen Jahren der Arbeit habt ihr viele Wahrheiten gesehen, aber wisst ihr was Meine Ohren gehört haben? Wie viele unter euch sind gewillt, die Wahrheit zu akzeptieren? Ihr alle glaubt, dass ihr gewillt seid, den Preis für die Wahrheit zu zahlen, aber wie viele haben wirklich für die Wahrheit gelitten? Alles, was in euren Herzen existiert, ist Ungerechtigkeit, und daher glaubt ihr, dass jeder, egal wer er auch sein mag, arglistig und unehrlich ist. Ihr glaubt sogar, dass der menschgewordene Gott, genauso wie ein normaler Mensch, ohne ein gütiges Herz oder eine wohlwollende Liebe wäre. Mehr noch glaubt ihr, dass ein edler Charakter und eine barmherzige, wohlwollende Natur nur im Gott im Himmel existieren. Und ihr glaubt, dass solch ein Heiliger nicht existiert und dass nur Finsternis und Übel auf Erden herrschen, während Gott etwas ist, wo der Mensch seine Sehnsucht nach dem Guten und Schönen hinterlegt, eine legendäre, vom Menschen geschaffene Gestalt. In euren Köpfen ist der Gott im Himmel sehr aufrichtig, gerecht und groß, der Anbetung und Bewunderung würdig, aber dieser Gott auf Erden ist lediglich ein Ersatz und ein Instrument von Gott im Himmel. Ihr glaubt, dass dieser Gott nicht gleichbedeutend mit dem Gott im Himmel sein kann, und noch viel weniger in demselben Atemzug wie Er erwähnt werden sollte. Wenn es um die Größe und die Ehre Gottes geht, dann gehören diese zur Herrlichkeit des Gottes im Himmel, doch wenn es um die Natur und die Verderbtheit des Menschen geht, sind sie Attribute, an denen der Gott auf Erden einen Anteil hat. Der Gott im Himmel ist für immer erhaben, während der Gott auf Erden für immer unbedeutend, schwach und inkompetent ist. Der Gott im Himmel gibt sich keinen Gefühlen hin, nur der Gerechtigkeit, während der Gott auf Erden nur selbstsüchtige Motive hat und ohne jegliche Gerechtigkeit oder Vernunft ist. Der Gott im Himmel hat nicht die geringste Falschheit und ist für immer treu, während der Gott auf Erden immer eine unehrliche Seite hat. Der Gott im Himmel liebt den Menschen sehr, während der Gott für den Menschen unzureichende Fürsorge zeigt und ihn sogar ganz vernachlässigt. Dieses fehlerhafte Wissen ist seit Langem in euren Herzen und kann auch in Zukunft weiter fortbestehen. Ihr betrachtet alle Taten Christi vom Standpunkt der Ungerechten und bewertet all Sein Werk sowie Seine Identität und Sein Wesen aus der Perspektive der Frevler. Ihr habt einen schweren Fehler begangen und das getan, was von jenen, die vor euch gekommen sind, niemals getan wurde. Und das ist, dass ihr nur dem erhabenen Gott im Himmel mit einer Krone auf Seinem Kopf dient und euch niemals um den Gott kümmert, den ihr als so unbedeutend betrachtet, dass Er für euch unsichtbar ist. Ist das nicht eure Sünde? Ist das nicht ein klassisches Beispiel eures Vergehens gegen die Disposition Gottes? Ihr betet den Gott im Himmel an. Ihr schwärmt für erhabene Erscheinungsbilder und schätzt diejenigen, die sich durch ihre große Beredsamkeit auszeichnen. Ihr werdet gern von dem Gott beherrscht, der eure Hände mit Reichtümern füllt, und du sehnst dich zutiefst nach dem Gott, der all deine Wünsche erfüllen kann. Den Einzigen, den du nicht anbetest, ist dieser Gott, der nicht erhaben ist; das Einzige, was du hasst, ist die Verbindung zu diesem Gott, den kein Mensch hoch schätzen kann. Das Einzige, das du nicht willens bist zu tun ist, diesem Gott zu dienen, der dir nie einen einzigen Groschen gegeben hat, und der Einzige, der dich nicht dazu bringen kann, dass du dich nach Ihm sehnst, ist dieser lieblose Gott. Diese Art von Gott kann dir nicht ermöglichen, deine Horizonte zu erweitern, dich zu fühlen, als hättest du einen Schatz gefunden, und noch viel weniger erfüllen, was du begehrst. Warum folgst du Ihm dann? Hast du über Fragen wie diese nachgedacht? Was du tust, beleidigt nicht nur diesen Christus, sondern vor allem den Gott im Himmel. Ich denke, das ist nicht der Zweck eures Glaubens an Gott!

aus „Wie man den Gott auf Erden erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 321

Ihr sehnt euch sehr danach, dass Gott sich euer erfreut, jedoch seid ihr sehr weit weg von Gott. Was ist hier los? Ihr akzeptiert nur Seine Worte, aber nicht Seinen Umgang oder Seine Zurechtstutzung; noch weniger seid ihr imstande, jede Seiner Anordnungen zu akzeptieren, voll an Ihn zu glauben. Was ist dann hier los? Letztlich ist euer Glaube eine leere Eierschale, aus der niemals ein Küken entstehen kann. Denn euer Glaube hat euch nicht die Wahrheit gebracht oder euch das Leben erlangt, sondern hat euch stattdessen ein trügerisches Gefühl der Versorgung und Hoffnung gebracht. Euer Zweck des Glaubens an Gott ist um dieser Hoffnung und dieses Gefühls der Versorgung willen, und nicht um der Wahrheit und des Lebens willen. Darum sage Ich, dass der Verlauf eures Glaubens an Gott nichts anderes ist als der Versuch, sich bei Gott durch Unterwürfigkeit und Schamlosigkeit einzuschmeicheln, und in keiner Weise als wahrer Glaube gelten kann. Wie kann ein Küken aus einem derartigen Glauben zum Vorschein kommen? Mit anderen Worten, welche Frucht kann diese Art des Glaubens tragen? Der Zweck eures Glaubens an Gott ist es, Gott zu benutzen, um eure Ziele zu erreichen. Ist das nicht eine weitere Tatsache eures Vergehens gegen die Disposition Gottes? Ihr glaubt an die Existenz des Gottes im Himmel, aber leugnet die des Gottes auf Erden. Ich heiße eure Ansichten allerdings nicht gut. Ich lobe nur jene Menschen, die mit ihren Füßen fest auf dem Boden stehen und dem Gott auf Erden dienen, aber niemals diejenigen, die den Christus, der auf Erden ist, niemals anerkennen. Egal wie loyal solche Menschen zu Gott im Himmel sind, am Ende werden sie Meiner Hand nicht entkommen, die die Bösen bestraft. Diese Menschen sind die Bösen; sie sind die Bösen, die sich Gott widersetzen und Christus nie bereitwillig gehorchten. Natürlich zählen zu ihnen all jene, die Christus nicht kennen und Christus zudem nicht anerkennen. Glaubst du, dass du Christus gegenüber handeln kannst, wie es dir gefällt, solange du dem Gott im Himmel ergeben bist? Falsch! Deine Unwissenheit über Christus ist auch Unwissenheit über den Gott im Himmel. Egal wie ergeben du dem Gott im Himmel bist, es ist nur leeres Gerede und Heuchelei, denn der Gott auf Erden ist nicht nur dafür dienlich, dass die Menschen die Wahrheit und tieferes Wissen empfangen, sondern noch dienlicher für die Verurteilung des Menschen, um danach die Fakten zur Bestrafung der Bösen zu nutzen. Hast du hier die vorteilhaften und schädlichen Ergebnisse verstanden? Hast du sie erfahren? Ich wünsche, dass ihr recht bald diese Wahrheit versteht: Um Gott zu kennen, müsst ihr nicht nur den Gott im Himmel kennen, sondern, was noch wichtiger ist, den Gott auf Erden. Bringt eure Prioritäten nicht durcheinander, und erlaubt nicht dem Zweitrangigen, das Erstrangige zu ersetzen. Nur so kannst du wirklich eine gute Beziehung zu Gott aufbauen, Gott näher kommen, und dein Herz näher an Ihn heranbringen. Wenn du seit vielen Jahren glaubst und seit Langem mit Mir Umgang hast, aber immer noch auf Distanz zu Mir bleibst, dann sage Ich, dass es daran liegen muss, dass du oft die Disposition Gottes beleidigst, und dein Ende wird schwer einzuschätzen sein. Wenn die vielen Jahre des Umgangs mit Mir nicht nur versäumt haben, dich in einen Menschen zu verwandeln, der Menschlichkeit und die Wahrheit besitzt, sondern stattdessen deine Pfade des Bösen tief in deiner Natur verwurzelt haben und du nicht nur doppelt so viel Größenwahn besitzt wie zuvor, sondern deine Missverständnisse von Mir sich auch so vervielfacht haben, dass du Mich als deinen geringen Handlanger betrachtest, dann sage Ich, dass deine Bedrängnis nicht mehr oberflächlich ist, sondern direkt bis in deine Knochen eingedrungen ist. Alles, was dir bleibt, ist darauf zu warten, dass die Vorbereitungen zu deiner Beerdigung getroffen werden! Du brauchst Mich dann nicht anzuflehen, dein Gott zu sein, denn du hast eine Sünde begangen, die den Tod verdient, eine unverzeihliche Sünde. Selbst wenn Ich Mich dir erbarmen könnte, wird der Gott im Himmel darauf bestehen, dein Leben zu nehmen, denn dein Vergehen gegen die Disposition Gottes ist kein gewöhnliches Problem, sondern eines von sehr schwerwiegender Natur. Wenn die Zeit kommt, gib Mir nicht die Schuld, dich nicht im Voraus informiert zu haben. Es kommt alles darauf zurück: Wenn du mit dem Christus – dem Gott auf Erden – als sei er ein gewöhnlicher Mensch in Verbindung trittst, das heißt, wenn du glaubst, dass dieser Gott nichts als ein Mensch ist, dann sollst du zugrunde gehen. Das ist Meine einzige Verwarnung an euch alle.

aus „Wie man den Gott auf Erden erkennt“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 322

Im Menschen existiert nur das ungewisse Wort des Glaubens, dennoch weiß der Mensch nicht, was den Glauben ausmacht, geschweige denn, warum er glaubt. Der Mensch versteht zu wenig und der Mensch selbst ist zu mangelhaft; er glaubt lediglich gedankenlos und unwissend an Mich. Obwohl er nicht weiß, was Glaube ist oder warum er an Mich glaubt, macht er zwanghaft so weiter. Was Ich vom Menschen fordere, ist, dass er Mich nicht nur zwanghaft auf diese Weise anruft oder halbherzig an Mich glaubt. Denn die Arbeit, die Ich tue, ist dazu da, dass der Mensch Mich sieht und kennenlernt, nicht damit der Mensch beeindruckt ist und Mich wegen Meines Werkes in einem neuen Licht betrachtet. Zuvor zeigte Ich viele Zeichen und Wunder und vollbrachte viele Wundertaten. Die Israeliten jener Zeit zeigten Mir große Bewunderung und verehrten in hohem Maße Meine außergewöhnliche Fähigkeit, die Kranken zu heilen und Dämonen auszutreiben. Damals dachten die Juden, dass Meine Heilungskräfte meisterhaft und außergewöhnlich seien. Wegen Meiner vielen derartigen Taten betrachteten sie Mich alle mit Respekt; sie empfanden große Bewunderung für alle Meine Kräfte. So folgte Mir jeder, der Mich Wunder vollbringen sah, dicht nach, so dass Tausende Mich umringten, um Mich dabei zu beobachten, wie Ich die Kranken heilte. Ich zeigte so viele Zeichen und Wunder, dennoch betrachtete Mich der Mensch lediglich als einen sehr guten Arzt; Ich sprach auch viele Worte der Lehre zu jenen Menschen damals, dennoch betrachteten sie Mich nur als einen Lehrer, der seinen Jüngern überlegen war! Selbst bis heute, nachdem die Menschen die historischen Aufzeichnungen Meines Werkes gesehen haben, ist ihre Interpretation weiterhin, dass Ich ein hervorragender Arzt bin, der die Kranken heilt, und ein Lehrer für die Unwissenden. Und sie haben entschieden, dass Ich der barmherzige Herr Jesus Christus bin. Diejenigen, die die Schriften auslegen, haben wahrscheinlich Meine Heilkünste übertroffen oder sind vielleicht sogar Jünger, die nun ihren Lehrer übertroffen haben, dennoch sehen Mich solche berühmten Männer, deren Namen überall auf der Welt bekannt sind, als so gering an, wie einen einfachen Arzt! Meine Taten sind zahlreicher als die Sandkörner an den Stränden, und Meine Weisheit ist größer als die aller Söhne Salomons, dennoch sehen Mich die Menschen nur als Arzt von geringer Bedeutung und einen unbekannten Lehrer des Menschen! Wie viele glauben nur an Mich, damit Ich sie heile? Wie viele glauben nur an Mich, damit Ich Meine Kräfte gebrauche, um unreine Geister aus ihren Körpern auszutreiben? Und wie viele glauben an Mich, nur um Frieden und Freude von Mir zu empfangen? Wie viele glauben an Mich, nur um mehr materiellen Reichtum von Mir zu fordern, und wie viele glauben an Mich, nur um ein Leben in Sicherheit zu führen und um sicher und gesund in der zukünftigen Welt zu sein? Wieviel glauben an Mich, nur um das Leiden der Hölle zu vermeiden und den Segen des Himmels zu empfangen? Wie viele glauben an Mich nur wegen vorübergehender Bequemlichkeit, aber streben nicht danach, etwas in der zukünftigen Welt zu erlangen? Als Ich Meinen Zorn auf den Menschen herniederbrachte und alle Freude und den Frieden wegnahm, den er ursprünglich besaß, wurde der Mensch unsicher. Als Ich dem Menschen das Leiden der Hölle gab und den Segen des Himmels zurückforderte, verwandelte sich die Scham des Menschen in Zorn. Als der Mensch Mich bat, ihn zu heilen, Ich ihn jedoch nicht beachtete und überdies Abscheu für ihn empfand, entfernte sich der Mensch weit von Mir und suchte den Weg der bösen Medizin und der Zauberei. Als Ich alles wegnahm, was der Mensch von Mir gefordert hatte, verschwanden der Mensch spurlos. Darum sage Ich, dass der Mensch an Mich glaubt, weil Ich zu viel Gnade erweise und es viel zu viel zu gewinnen gibt. Die Juden glaubten an Mich wegen Meiner Gnade und folgten Mir, wohin Ich auch immer ging. Diese unwissenden Menschen von begrenztem Wissen und begrenzter Erfahrung suchten nur danach, die Zeichen und Wunder zu sehen, die Ich bekundete. Sie betrachteten Mich als das Oberhaupt des Hauses der Juden, der die größten Wunder vollbringen konnte. Daher sprachen sie, als Ich Dämonen aus Menschen austrieb, miteinander in großer Verwirrung und sagten, dass Ich Elia sei, dass Ich Moses sei, dass Ich der älteste aller Propheten sei, dass Ich der größte aller Ärzte sei. Abgesehen davon, dass Ich Selbst sagte, Ich sei das Leben, der Weg und die Wahrheit, konnte niemand Mein Wesen oder Meine Identität kennen. Abgesehen davon, dass Ich Selbst sagte, dass der Himmel der Ort sei, an dem Mein Vater wohnt, wusste niemand, dass Ich der Sohn Gottes und Gott Selbst bin. Abgesehen davon, dass Ich sagte, dass Ich der ganzen Menschheit Erlösung bringen und die Menschheit auslösen würde, wusste niemand, dass Ich der Erlöser der Menschheit bin; die Menschen kannten Mich nur als gütigen und mitfühlenden Menschen. Und abgesehen davon, dass Ich in der Lage war, alles zu erklären, was es an Mir gibt, kannte Mich niemand und niemand glaubte, dass Ich der Sohn des lebendigen Gottes bin. Der Mensch hat nur so eine Art Glauben an Mich und hält Mich auf diese Weise zum Narren. Wie kann der Mensch Mich bezeugen, wenn er solche Ansichten über Mich hat?

aus „Was weißt du über den Glauben?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 323

Die Menschen haben seit langer Zeit an Gott geglaubt, dennoch haben die meisten von ihnen kein Verständnis von dem Wort „Gott“. Sie folgen lediglich einem Durcheinander. Die Menschen haben keine Ahnung, warum genau der Mensch an Gott glauben sollte oder was Gott genau ist. Wenn die Menschen nur wissen, dass sie an Gott glauben und Gott folgen sollen, aber weder wissen, was Gott ist, noch Gott verstehen, ist dies dann nicht der größte Witz der Welt? Auch wenn die Menschen inzwischen viele himmlische Mysterien erlebt und viel von tiefgründiger Kenntnis gehört haben, die der Mensch zuvor nie begriffen hatte, tappen die Menschen bezüglich der grundlegendsten, sowie noch nicht betrachteter Wahrheiten im Dunkeln. Einige Menschen mögen sagen, „Wir haben viele Jahre lang an Gott geglaubt. Wie könnten wir nicht wissen, was Gott ist? Setzt uns das nicht herab?“ Aber in Wahrheit hat, obwohl Mir heutzutage jeder folgt, niemand ein Verständnis von all dieser derzeitigen Arbeit. Sie lassen sogar die einfachsten und leichtesten Fragen aus, ganz zu schweigen von solch höchst komplizierten wie jene über Gott. Du solltest wissen, dass diese Fragen, die du beiseiteschiebst und nicht herausfinden kannst, jene sind, die du am meisten verstehen solltest, denn du weißt nur, der Menge zu folgen, und achtest nicht darauf oder kümmerst dich nicht darum, womit du dich ausstatten solltest. Weißt du wirklich, warum du an Gott glauben solltest? Weißt du wirklich, was Gott ist? Weißt du wirklich, was ein Mensch ist? Wenn ihr, als ein Mensch, der an Gott glaubt, alle diese Dinge nicht versteht, verliert ihr dann nicht die Würde als Gläubiger an Gott? Meine heutige Arbeit ist folgende: die Leute das Wesen der Menschen begreifen zu lassen, sie alles verstehen zu lassen, was Ich tue, und sie das wahre Gesicht Gottes kennenlernen zu lassen. Das ist der Schlusspunkt Meines Führungsplans, die letzte Phase Meiner Arbeit. Darum erzähle Ich euch die ganzen Mysterien des Lebens im Voraus, damit ihr alle sie von Mir annehmen könnt. Da dies die Arbeit des letzten Zeitalters ist, muss Ich euch alle Wahrheiten des Lebens erzählen, die ihr zuvor niemals begriffen habt, auch dann, wenn ihr sie nicht aufnehmen und ertragen könnt, weil ihr ganz einfach zu unzulänglich und zu schlecht ausgestattet seid. Ich will Meine Arbeit abschließen, all Meine erforderliche Arbeit beenden und euch voll und ganz darüber informieren, was Ich euch auftrage, damit ihr nicht wieder abirrt und auf die Täuschungen des Bösen hereinfallt, sobald die Dunkelheit sich herabsenkt. Es gibt viele Wege jenseits eures Begriffsvermögens, viele Angelegenheiten, die ihr nicht versteht. Ihr seid so unwissend. Ich kenne euren Status und eure Unzulänglichkeiten gut. Auch wenn es viele Worte gibt, die ihr nicht aufnehmen könnt, will Ich euch deshalb trotzdem alle diese Wahrheiten erzählen, die ihr nie zuvor begriffen habt – denn Ich mache Mir weiterhin Sorgen, ob ihr mit eurer derzeitigen Statur dazu fähig sein werdet, für Mich Zeugnis abzulegen. Es ist nicht so, dass Ich euch herabsetze. Ihr seid alle Bestien, die sich nicht Meiner formellen Ausbildung unterzogen haben, und es ist wahrhaft fraglich, wie viel Herrlichkeit in euch steckt. Obwohl Ich eine enorme Energie verbraucht habe, um an euch zu arbeiten, scheint es, als seien die positiven Elemente in euch praktisch nicht vorhanden, während die negativen Elemente sich an einer Hand abzählen lassen und nur als Zeugnisse dienen, um Satan zu beschämen. Fast alles andere in euch ist Satans Gift. Ihr scheint Mir jenseits der Erlösung zu sein. Nach dem heutigen Stand der Dinge also betrachte Ich eure verschiedenen Haltungen und erfahre letztendlich eure wahre Statur. Deshalb mache Ich Mir weiterhin Sorgen um euch: Wenn es ihm überlassen wird, sein Leben auf sich selbst gestellt zu leben, wird es dem Menschen dann wirklich besser oder vergleichbar so gehen, wie es ihm heute geht? Beunruhigt euch eure kindische Statur nicht? Könnt ihr wahrhaftig wie das auserwählte Volk Israels sein, Mir und nur Mir allein unter allen Umständen treu? Was ihr aufzeigt, ist nicht die Verschmitztheit von Kindern, die von ihren Eltern abgewichen sind, sondern die Bestialität, die in Tieren außer Reichweite der Peitsche ihrer Herren ausbricht. Ihr solltet eure Natur kennen, was auch die Schwäche ist, die ihr alle teilt, euer gemeinsames Leiden. Somit ist Meine einzige Ermahnung an euch heute, für Mich Zeugnis abzulegen. Lasst unter keinen Umständen dieses alte Leiden wieder aufflammen. Das Wichtigste ist, Zeugnis abzulegen. Das ist das Herzstück Meiner Arbeit. Ihr solltet Meine Worte annehmen, so wie Maria Jehovas Offenbarung annahm, die ihr in einem Traum erschien, glaubend und dann gehorchend. Nur dies gilt als tugendhaft. Denn ihr seid diejenigen, die Meine Worte am meisten hören, diejenigen, die von Mir am meisten gesegnet sind. Ich gebe euch all Meine wertvollen Besitztümer, lasse euch absolut alles zukommen. Allerdings ist euer Status und der des Volks von Israel so verschieden, so sehr Welten voneinander entfernt. Trotzdem empfangt ihr im Vergleich zu ihnen so viel mehr. Während sie verzweifelt auf Mein Erscheinen warten, verbringt ihr angenehme Tage mit Mir und habt an Meinen Reichtümern teil. Was gibt euch im Vergleich dazu das Recht, zu protestieren und mit Mir herumzuzanken und Teile Meiner Besitztümer zu verlangen? Erhaltet ihr etwa nicht genug? Ich gebe euch so viel, aber was ihr Mir zurückgebt, ist herzzerreißende Traurigkeit und Furcht und unbändige Verbitterung und Unzufriedenheit. Ihr seid so widerlich und doch ruft ihr Mitleid hervor. Darum habe Ich keine andere Wahl, als Meinen ganzen Ärger hinunterzuschlucken und immer und immer wieder euch Meine Einwände zum Ausdruck zu bringen. Über diese mehreren tausend Jahre der Arbeit hinweg habe Ich nie irgendwelche Einwände gegen die Menschheit erhoben, denn Ich habe herausgefunden, dass in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit allein die Betrügereien unter euch die angesehensten sind. Sie sind wie wertvolle Erbschaften, die euch von den berühmten Urahnen der Antike hinterlassen wurden. Wie Ich diese Schweinehunde hasse, die niedriger als Menschen sind! Ihr seid zu gewissenlos! Euer Charakter ist zu niederträchtig! Eure Herzen sind zu verhärtet! Wenn Ich diese Meine Worte und diese Meine Arbeit zu den Israeliten brächte, hätte Ich bereits vor langer Zeit Herrlichkeit erlangt. Aber nicht so unter euch. Unter euch herrschen nur grausame Vernachlässigung, eure kalte Schulter und eure Ausreden. Ihr seid zu gefühllos und zu wertlos!

aus „Was ist dein Verständnis von Gott?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 324

Ihr solltet jetzt alle die wahre Bedeutung des Glaubens an Gott verstehen. Die Bedeutung des Glaubens an Gott, von der Ich früher gesprochen habe, steht im Zusammenhang mit eurem positiven Eintritt. Das ist heute nicht so. Heute möchte Ich das Wesen eures Glaubens an Gott analysieren. Natürlich heißt das, euch vom negativen Aspekt aus zu führen. Wenn Ich das nicht tue, dann werdet ihr niemals euer wahres Antlitz kennen und euch ewiglich eurer Frömmigkeit und Treue rühmen. Mit anderen Worten: Wenn Ich die Hässlichkeit, die tief in euren Herzen ist, nicht aufdecke, dann wird sich jeder von euch eine Krone auf den Kopf setzen und ihr werdet euch all die Ehre selbst geben. Eure hochmütige und arrogante Natur treibt euch an, euer eigenes Gewissen zu verraten, gegen Christus aufzubegehren und euch Ihm zu widersetzen und eure Hässlichkeit zu offenbaren und dabei eure Absichten, Vorstellungen, übertriebenen Wünsche und Augen, die voller Gier sind, ans Licht zu bringen. Und doch bekundet ihr weiterhin, dass ihr euer Leben dem Werk Christi widmen werdet und ihr wiederholt immer wieder die Wahrheiten, die von Christus vor langer Zeit gesprochen wurden. Das ist euer „Glaube“. Das ist euer „Glaube ohne Unreinheit“. Ich habe den Menschen die ganze Zeit an einen sehr strengen Maßstab gehalten. Wenn deine Loyalität mit Absichten und Bedingungen einhergeht, dann verzichte Ich lieber auf deine sogenannte Loyalität, denn Ich verabscheue diejenigen, die Mich durch ihre Absichten täuschen und Mich mit Bedingungen unter Druck setzen. Ich wünsche nur, dass der Mensch Mir absolut treu ist und alle Dinge tut, um dieses eine Wort zu beweisen und um dessen willen tut: Glaube. Ich verabscheue eure Verwendung von versüßten Worten, um Mich zu erfreuen. Denn Ich behandle euch immer mit vollkommener Aufrichtigkeit und so wünsche Ich, dass auch ihr euch mit einem wahren Glauben an Mich richtet. Wenn es um den Glauben geht, mögen viele denken, dass sie Gott folgen, weil sie Glauben haben, anderenfalls würden sie solch Leid nicht ertragen. Dann frage Ich dich dies: Warum verehrst du Gott nie, obwohl du an Seine Existenz glaubst? Warum hast du dann keine Gottesfurcht in deinem Herzen, wenn du an Seine Existenz glaubst? Du akzeptierst, dass Christus die Menschwerdung Gottes ist, doch warum hegst du dann so eine Verachtung für Ihn? Warum handelst du so respektlos Ihm gegenüber? Warum richtest du Ihn öffentlich? Warum steckst du deine Nase ständig in Seine Bewegungen? Warum unterwirfst du dich nicht Seinen Fügungen? Warum handelst du nicht gemäß Seinem Wort? Warum setzt du Ihn unter Druck und beraubst Ihn Seiner Opfergaben? Warum sprichst du an Christi Stelle? Warum richtest du darüber, ob Sein Werk und Sein Wort richtig sind oder nicht? Warum wagst du es, Ihn hinter Seinem Rücken zu lästern? Sind diese und andere Dinge das, was euren Glauben ausmacht?

Jeder Teil eurer Rede und eures Verhaltens offenbart die Elemente des Unglaubens an Christus, die ihr in euch tragt. Eure Motive und Ziele für das, was ihr tut, sind von Unglauben durchdrungen; selbst das Gefühl, das vom Blick in euren Augen ausgeht, ist mit solchen Elementen befleckt. Mit anderen Worten: Jeder von euch trägt während jeder Minute des Tages Elemente des Unglaubens mit sich. Das bedeutet, dass ihr in jedem Augenblick Gefahr lauft, Christus zu verraten, denn das Blut, das durch euren Körper fließt, ist von Unglauben an den menschgewordenen Gott durchzogen. Deshalb sage Ich, dass die Fußspuren, die ihr auf dem Weg des Glaubens an Gott hinterlasst, nicht wesentlich sind. Eure Reise auf dem Weg des Glaubens an Gott ist nicht gut begründet und stattdessen geht ihr nur völlig mechanisch vor. Ihr seid immer skeptisch gegenüber dem Wort Christi und könnt es nicht sofort in die Praxis umsetzen. Dies ist der Grund, warum ihr nicht an Christus glaubt und immer Vorstellungen über Ihn zu haben ist ein anderer Grund dafür, dass ihr nicht an Christus glaubt. Immer Skepsis gegenüber dem Werk Christi zu bewahren, das Wort Christi auf taube Ohren stoßen zu lassen, eine Meinung über welches Werk Christus auch immer verrichtet zu haben und nicht in der Lage zu sein, es richtig zu verstehen, Schwierigkeiten zu haben die eigenen Vorstellungen abzulegen, ganz gleich, welche Erklärung ihr erhaltet und so weiter; dies sind alles Elemente des Unglaubens, die in eure Herzen vermischt sind. Obwohl ihr dem Werk Christi folgt und niemals zurückbleibt, ist in euren Herzen zu viel Aufbegehren beigemischt. Dieses Aufbegehren ist eine Unreinheit in eurem Glauben an Gott. Vielleicht stimmt ihr nicht zu, aber wenn ihr daraus eure eigenen Absichten nicht erkennen könnt, dann sollt ihr gewiss jemand sein, der zugrunde gehen wird. Denn Gott perfektioniert nur diejenigen, die wirklich an Ihn glauben, nicht diejenigen, die Ihm gegenüber skeptisch sind, und am wenigsten diejenigen, die Ihm widerwillig folgen, obwohl sie nie geglaubt haben, dass Er Gott ist.

aus „Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 325

Manche Menschen erfreuen sich nicht an der Wahrheit, geschweige denn am Gericht. Vielmehr erfreuen sie sich an Macht und Reichtum; solche Menschen werden als Machtmenschen bezeichnet. Sie suchen ausschließlich jene Konfessionen in der Welt heraus, die Einfluss haben, und jene Pastoren und Lehrer, die aus Bildungsanstalten kommen. Obwohl sie den Weg der Wahrheit angenommen haben, bleiben sie skeptisch und können sich nicht völlig hingeben. Sie sprechen davon für Gott zu opfern, aber ihre Augen sind auf die großen Pastoren und Lehrer gerichtet und Christus wird beiseitegeschoben. Ihre Herzen sind erfüllt von Ruhm, Reichtum und Pracht. Sie glauben gar nicht, dass ein so ärmlicher Mensch in der Lage ist, so viele zu erobern, dass jemand so unauffälliges die Menschen zu perfektionieren vermag. Sie glauben nicht im Geringsten, dass diese Niemands inmitten von Staub und Misthaufen das von Gott erwählte Volk sind. Sie glauben, wenn diese Menschen die Objekte der Erlösung Gottes wären, dass dann der Himmel und die Erde auf den Kopf gestellt würden und alle Menschen sich schieflachten. Sie glauben, wenn Gott solche Niemands für die Perfektion auswählen würde, dass dann diese großen Menschen zu Gott Selbst werden würden. Ihre Perspektiven sind mit Unglauben befleckt; weit vom Unglauben entfernt, sind sie tatsächlich groteske Bestien. Denn sie schätzen nur Stellung, Prestige und Macht; was bei ihnen hohes Ansehen hat, sind große Gruppen und Konfessionen. Sie berücksichtigen all jene, die von Christus geführten werden, nicht im Geringsten; sie sind einfach Verräter, die Christus, der Wahrheit und dem Leben den Rücken gekehrt haben.

Was du bewunderst, ist nicht die Demut Christi, sondern jene falschen Hirten mit herausragendem Ruf. Du liebst nicht die Lieblichkeit oder Weisheit Christi, sondern jene Wüstlinge, die Umgang mit der üblen Welt haben. Du lachst über den Schmerz Christi, der keinen Platz hat, um Sein Haupt hinzulegen, sondern bewunderst die Leichen, die sich Opfergaben aneignen und ein liederliches Leben führen. Du bist nicht bereit, neben Christus zu leiden, aber begibst dich gerne in die Arme jener rücksichtslosen Antichristen, obwohl sie dir nur Fleisch, nur Worte und nur Kontrolle liefern. Selbst jetzt wendet sich dein Herz immer noch ihnen zu, ihrem Ruf, ihrem Status und ihrem Einfluss. Und doch bewahrst du eine Haltung, mit welcher du das Werk Christi schwer zu schlucken findest, und nicht bereit bist, es anzunehmen. Deshalb sage Ich, dass du nicht den Glauben hast, Christus anzuerkennen. Der Grund, warum du Ihm bis heute gefolgt bist, ist einzig, dass du keine andere Wahl hattest. In deinen Herzen türmen sich stets viele erhabene Bilder auf; du kannst keines ihrer Worte und keine ihrer Taten vergessen, noch ihre einflussreichen Worte und Hände. Sie sind, in eurem Herzen, für immer zuoberst und für immer Helden. Aber das trifft nicht für den Christus von heute zu. Er ist für immer unbedeutend in deinem Herzen und für immer der Ehrfurcht unwürdig. Denn Er ist viel zu gewöhnlich, hat viel zu wenig Einfluss und ist alles andere als erhaben.

Jedenfalls sage Ich, dass all jene, die die Wahrheit nicht achten, alle Nichtgläubige und Verräter der Wahrheit sind. Solche Menschen werden niemals die Zustimmung Christi erhalten. Hast du nun erkannt, wie viel Unglaube in dir ist? Und wie viel Verrat an Christus? Ich ermahne dich hiermit: Da du den Weg der Wahrheit gewählt hast, solltest du dich von ganzem Herzen hingeben; sei nicht zwiespältig oder halbherzig. Du solltest verstehen, dass Gott nicht der Welt oder irgendeiner Person gehört, sondern all denen, die wirklich an Ihn glauben, all denen, die Ihn anbeten, und all denen, die Ihm ergeben und treu sind.

aus „Bist du ein wahrer Gläubiger Gottes?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 326

Der Glaube der Menschen an Gott versucht, Gott dazu zu bewegen, ihnen einen angemessenen Bestimmungsort zu geben und ihnen alle Gnade unter der Sonne zu geben, Gott zu ihrem Diener zu machen, Gott dazu zu bewegen, eine friedliche, freundliche Beziehung mit ihnen aufrechtzuerhalten, und dass es niemals einen Konflikt zwischen ihnen gibt. Dies bedeutet, dass ihr Glaube an Gott von Gott verlangt, dass Er verspricht, alle ihre Forderungen zu erfüllen, ihnen alles zu geben, für das sie gebetet haben, gerade so, wie es in der Bibel heißt: „Ich werde auf all eure Gebete hören.“ Sie verlangen von Gott, niemanden zu richten und sich mit niemand zu befassen, da Gott stets der freundliche Heiland Jesus ist, der stets und überall ein gutes Verhältnis mit den Menschen beibehält. Die Menschen glauben folgendermaßen an Gott: Sie stellen Gott nur schamlos Forderungen und glauben, ungeachtet dessen, ob sie rebellisch oder gehorsam sind, Er ihnen einfach alles blind zugestehen würde. Sie „sammeln“ ständig „Schulden“ von Gott ein und glauben, Er muss widerstandslos sie ihnen „zurückzahlen“ und zudem doppelt zahlen; sie glauben, ob Gott nun von ihnen irgendetwas empfangen hat oder nicht. Er kann von ihnen nur manipuliert werden und Er kann Menschen nicht willkürlich orchestrieren und noch weniger kann Er Seine Weisheit und Seine gerechte Disposition, die für viele Jahre verborgen waren, wann immer Er es wünscht, den Menschen ohne deren Erlaubnis offenlegen. Sie beichten Gott einfach ihre Sünden und glauben, Gott würde sie einfach lossprechen, dass Er dessen nicht überdrüssig würde und dass es sich auf ewig fortsetzt. Sie kommandieren Gott einfach herum und glauben, Er würde ihnen einfach gehorchen, denn es steht in der Bibel geschrieben, dass Gott nicht kam, damit die Menschen Ihm dienen, sondern sodass Er ihnen dient, und dass Er da ist, um ihr Diener zu sein. Habt ihr nicht immer so geglaubt? Wenn Ihr von Gott nichts gewinnen könnt, dann wollt ihr davonlaufen. Und wenn ihr etwas nicht versteht, werdet ihr so zornig und geht sogar soweit, Beschimpfungen aller Art auszustoßen. Ihr gestattet Gott Selbst einfach nicht, Seine Weisheit und Sein Wunder in vollem Umfang zum Ausdruck zu bringen; stattdessen wollt ihr einfach eine zeitweilige Unbefangenheit und Bequemlichkeit genießen. Bis jetzt war eure Einstellung in eurem Glauben an Gott die gleiche alte Ansicht. Wenn Gott euch nur das kleinste Bisschen Majestät zeigt, werdet ihr unglücklich. Seht ihr nun genau, wie eure Statur ist? Denkt nicht, dass ihr alle Gott ergeben seid, wenn euren alten Ansichten sich nicht tatsächlich geändert haben. Wenn dir nichts widerfährt, denkst du, dass alles glattgeht, und du liebst Gott so sehr, dass du Ihn in die höchsten Höhen hebst. Aber wenn dir etwas Kleines widerfährt, fällst du in den Hades. Ist das deine Treue zu Gott?

aus „Ihr solltet die Segnungen des Status beiseitelegen und Gottes Wille verstehen, dem Menschen Erlösung zu bringen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 327

Während eurer Suche habt ihr zu viele persönliche Auffassungen, Hoffnungen und Zukunftsaussichten. Das jetzige Werk geschieht, um mit eurem Verlangen nach Status und euren ausgefallenen Wünschen umzugehen. Hoffnungen, Status und Auffassungen sind alles klassische Charakterisierungen einer satanischen Gesinnung. Der Grund dafür, dass diese Dinge in den Herzen der Menschen existieren, liegt gänzlich darin, dass Satans Gift die Gedanken der Menschen allezeit zersetzt, und die Menschen stets unfähig sind, diese Versuchungen Satans abzuschütteln. Sie leben inmitten von Sünde, glauben aber nicht, dass es Sünde ist, und sie denken immer noch: „Wir glauben an Gott, also muss Er uns Segnungen zuteilwerden lassen und alles für uns passend einrichten. Wir glauben an Gott, also müssen wir anderen überlegen sein, und wir müssen mehr Status und eher eine Zukunft haben als jeder andere. Da wir an Gott glauben, muss Er uns unendlich viele Segnungen schenken. Ansonsten würde man es nicht Glauben an Gott nennen.“ Über viele Jahre haben die Gedanken, auf die sich die Menschen zum Überleben verlassen haben, ihre Herzen zersetzt, so weit, dass sie heimtückisch, feige und verabscheuungswürdig geworden sind. Es fehlt ihnen nicht nur an Willensstärke und Entschlossenheit, sondern sie sind außerdem gierig, überheblich und eigensinnig geworden. Es fehlt ihnen gänzlich an jeglicher Entschlossenheit, die das Ich übersteigt, und mehr noch, sie haben nicht ein bisschen Mut, um die Einschränkungen dieser finsteren Einflüsse abzuschütteln. Die Gedanken und das Leben der Menschen sind so verfault, dass ihre Sichtweisen über den Glauben an Gott immer noch unerträglich abscheulich sind, und selbst wenn die Menschen von ihren Sichtweisen über den Glauben an Gott sprechen, ist es einfach unerträglich anzuhören. Die Menschen sind alle feige, unfähig, verabscheuungswürdig und anfällig. Sie empfinden keine Abscheu für die Mächte der Finsternis, und sie fühlen keine Liebe für das Licht und die Wahrheit; stattdessen tun sie ihr Möglichstes, sie zu vertreiben. Sind eure momentanen Gedanken und Sichtweisen nicht genau so? „Da ich an Gott glaube, sollte ich einfach mit Segnungen überhäuft werden, und es sollte sichergestellt werden, dass mein Status nie entgleitet und dass er höher bleibt als der von Ungläubigen.“ Ihr habt diese Art von Sichtweise in euch nicht erst seit ein oder zwei Jahren gehegt, sondern seit vielen Jahren. Eure verhandelnde Denkweise ist überentwickelt. Obwohl ihr heute diese Stufe erreicht habt, habt ihr euren Status immer noch nicht losgelassen, sondern bemüht euch fortwährend, euch über ihn zu erkundigen, und ihr betrachtet ihn täglich, mit großer Furcht, dass euer Status eines Tages verloren sein und euer Name ruiniert sein wird. Die Menschen haben ihren Wunsch nach Mühelosigkeit nie zurückgestellt. Da Ich euch heute auf diese Weise richte, welches Maß an Verständnis werdet ihr am Ende haben? Ihr werdet sagen, dass ihr euch dennoch an der Erhöhung Gottes erfreut habt, obwohl euer Status nicht hoch ist. Da ihr von niedriger Geburt seid, habt ihr keinen Status, doch ihr erlangt Status, weil Gott euch erhöht – das ist etwas, das Er euch zuteilwerden ließ. Heute könnt ihr persönlich Gottes Schulung, Seine Züchtigung und Sein Urteil empfangen. Das ist, in noch weit größerem Maße, Seine Erhöhung. Ihr könnt persönlich Seine Reinigung und Verbrennung erhalten. Das ist Gottes große Liebe. Im Laufe der Zeitalter hat es nicht einen einzigen Menschen gegeben, der Seine Reinigung und Verbrennung empfangen hat, und nicht ein einziger Mensch ist in der Lage gewesen, durch Seine Worte vervollkommnet zu werden. Jetzt spricht Gott mit euch von Angesicht zu Angesicht, reinigt euch, offenbart eure innere Aufsässigkeit – dies ist wahrlich Seine Erhöhung. Welche Fähigkeiten haben die Menschen? Ob sie die Söhne Davids oder die Nachkommen Moabs sind, die Menschen sind, kurz gesagt, geschaffene Wesen, die nichts aufweisen, worüber es sich zu prahlen lohnt. Da ihr Gottes Geschöpfe seid, müsst ihr die Pflicht eines Geschöpfes erfüllen. Es gibt keine anderen Anforderungen an euch. Ihr solltet auf diese Weise beten: „Oh Gott! Ob ich Status habe oder nicht, jetzt verstehe ich mich selbst. Wenn mein Status hoch ist, ist er es wegen Deiner Erhöhung, und wenn er niedrig ist, ist er es wegen Deiner Verordnung. Alles ist in Deinen Händen. Ich habe weder irgendeine Wahl, noch irgendwelche Klagen. Du hast verordnet, dass ich in diesem Land und unter diesem Volk geboren werden würde, und alles, was ich tun sollte, ist, unter Deiner Herrschaft vollkommen gehorsam zu sein, denn alles ist in Deinen Verordnungen. Ich mache mir um Status keine Gedanken; denn schließlich bin ich nur ein Geschöpf. Wenn Du mich in den bodenlosen Abgrund gibst, in den Feuer- und Schwefelsee, bin ich nichts als ein Geschöpf. Wenn Du mich verwendest, bin ich ein Geschöpf. Wenn Du mich vervollkommnest, bin ich dennoch ein Geschöpf. Wenn Du mich nicht vervollkommnest, werde ich Dich immer noch lieben, weil ich nur ein Geschöpf bin. Ich bin nur ein winziges Geschöpf, von dem Herrn der Schöpfung geschaffen, nur einer unter all den geschaffenen Menschen. Du warst es, der mich schuf, und jetzt hast Du mich wieder in Deine Hände gegeben, um mit mir zu tun, was Du willst. Ich bin bereit, Dein Werkzeug und Deine Kontrastfigur zu sein, denn alles ist, was Du verordnet hast. Niemand kann es ändern. Alle Dinge und alle Geschehnisse sind in Deinen Händen.“ Wenn der Zeitpunkt kommt, an dem du nicht mehr an Status denkst, dann wirst du dich davon befreien. Erst dann wirst du imstande sein, zuversichtlich und mutig zu suchen, und erst dann kann dein Herz frei sein von jeglichen Zwängen. Sobald die Menschen aus diesen Dingen befreit worden sind, werden sie keine Sorgen mehr haben. Welche Sorgen hat der Großteil von euch im Augenblick? Ihr unterliegt stets dem Zwang von Status und seid ständig um eure eigenen Zukunftsaussichten besorgt. Ihr blättert ständig in den Seiten von Gottes Kundgebungen und möchtet Sprüche über das Ziel der Menschheit lesen und wollt eure Zukunftsaussichten wissen und was euer Ziel sein wird. Ihr fragt euch: „Habe ich eigentlich irgendwelche Zukunftsaussichten? Hat Gott sie fortgenommen? Gott sagt nur, ich sei eine Kontrastfigur; was sind demnach meine Zukunftsaussichten?“ Es fällt euch schwer, eure Zukunftsaussichten und euer Schicksal loszulassen. Jetzt seid ihr Anhänger, und ihr habt etwas Verständnis über dieser Stufe des Werkes gewonnen. Ihr habt jedoch immer noch nicht euer Verlangen nach Status abgelegt. Wenn euer Status hoch ist, sucht ihr ohne Weiteres, aber wenn euer Status niedrig ist, sucht ihr nicht mehr. Immer denkt ihr an die Segnungen des Status. Warum ist es so, dass der Großteil der Menschen sich nicht aus der Negativität befreien kann? Beruht die Antwort nicht unweigerlich auf düsteren Aussichten? Sobald Gottes Kundgebungen ergehen, eilt ihr herbei, um zu sehen, was euer Status und eure Identität tatsächlich sind. Ihr priorisiert Status und Identität und stuft Vision auf den zweiten Platz zurück. Auf dem dritten Platz ist etwas, worin ihr eintreten solltet, und auf dem vierten Platz befindet sich Gottes gegenwärtiger Wille. Zuerst seht ihr nach, ob sich Gottes Titel für euch als „Kontrastfiguren“ geändert hat oder nicht. Ihr lest und lest, und wenn ihr seht, dass der Titel „Kontrastfigur“ entfernt worden ist, seid ihr glücklich und dankt Gott beständig, preist Seine große Macht. Wenn ihr jedoch seht, dass ihr immer noch Kontrastfiguren seid, seid ihr verärgert, und der Antrieb in eurem Herzen verflüchtigt sich sofort. Je mehr du auf diese Weise suchst, desto weniger wirst du ernten. Je größer das Verlangen eines Menschen nach Status ist, desto strenger muss mit ihm umgegangen werden, und desto mehr wird er sich großer Läuterung unterziehen müssen. Solche Menschen sind wertlos! Man muss mit ihnen hinreichend umgehen und sie gleichermaßen richten, damit sie diese Dinge völlig loslassen. Wenn ihr diesen Weg bis zum Ende verfolgt, werdet ihr nichts ernten. Diejenigen, die das Leben nicht verfolgen, können nicht verwandelt werden, und diejenigen, die nicht nach der Wahrheit dürsten, können die Wahrheit nicht erlangen. Du konzentrierst dich nicht darauf, persönliche Verwandlung und Eintritt anzustreben, sondern richtest dein Augenmerk stattdessen auf diese ausgefallenen Wünsche und Dinge, die deine Liebe zu Gott einschränken und dich davon abhalten, dich Ihm zu nähern. Können dich diese Dinge verwandeln? Können sie dich in das Königreich bringen? Wenn es nicht das Ziel deines Strebens ist, die Wahrheit zu suchen, dann könntest du genauso gut diese Gelegenheit nutzen und zur Welt zurückkehren und dies zum Erfolg machen. Deine Zeit auf diese Weise zu verschwenden, ist es wirklich nicht wert – weshalb solltest du dich quälen? Trifft es nicht zu, dass du alle möglichen Dingen draußen in der schönen Welt genießen könntest? Geld, hübsche Frauen, Status, Eitelkeit, Familie, Kinder, und so weiter – sind nicht all diese Produkte der Welt die besten Dinge, die du genießen könntest? Was nützt es, hier herumzuwandern und nach einem Ort Ausschau zu halten, an dem du glücklich sein kannst? Der Menschensohn hat keinen Ort, wo Er Sein Haupt hinlegen kann, wie könntest demnach du einen Ort der Ruhe haben? Wie könnte Er für dich einen wunderschönen Ort der Ruhe schaffen? Ist das möglich? Abgesehen von Meinem Urteil, kannst du heute nur Lehren über die Wahrheit empfangen. Du kannst von Mir keine Bequemlichkeit erlangen und auch nicht auf Rosen gebettet liegen, wonach du dich Tag und Nacht sehnst. Ich werde dir nicht die Reichtümer der Welt zuteilwerden lassen. Wenn du aufrichtig strebst, dann bin Ich bereit, dir den Weg des Lebens in seiner Gesamtheit zu geben, dich wie ein Fisch sein lassen, der wieder im Wasser ist. Wenn du nicht aufrichtig strebst, werde Ich alles zurücknehmen. Ich bin nicht gewillt, die Worte aus Meinem Munde jenen zu geben, die nach Bequemlichkeit gieren und genau wie Schweine und Hunde sind!

aus „Warum bist du nicht bereit, eine Kontrastfigur zu sein?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 328

Zu prüfen, ob du in allem, was du tust, Gerechtigkeit ausübst und ob alle deine Handlungen von Gott beobachtet werden, sind die Verhaltensgrundsätze derer, die an Gott glauben. Ihr werdet gerecht genannt werden, da ihr in der Lage seid, Gott zufriedenzustellen und da ihr Gottes Schutz und Fürsorge annehmt. In Gottes Augen sind alle, die Gottes Fürsorge, Schutz und Perfektion annehmen und von Ihm gewonnen werden, gerecht und werden von Gott mit Wertschätzung betrachtet. Je mehr ihr die Worte Gottes im Hier und Jetzt annehmt, desto mehr seid ihr in der Lage, Gottes Willen zu empfangen und zu verstehen, und desto mehr könnt ihr dadurch Gottes Worte besser ausleben und Seine Anforderungen erfüllen. Dies ist Gottes Auftrag an euch und was ihr erreichen solltet. Wenn ihr Vorstellungen verwendet, um Gott zu messen und zu beschreiben, als wäre Gott eine unveränderliche Lehmstatue, und wenn ihr Gott in der Bibel abgrenzt und Ihn durch einen begrenzten Umfang Seines Wirkens eindämmt, dann beweist das, dass ihr Gott verdammt habt. Denn in ihren Herzen gossen die Juden des Zeitalters des Alten Testaments Gott in die Form von Idolen, als könne Gott nur Messias genannt werden, und nur Er, der Messias genannt wurde, Gott sei, und weil sie Gott dienten und anbeteten, als sei Er eine (leblose) Lehmstatue, schlugen sie den Jesus jener Zeit an das Kreuz, verurteilten Ihn zum Tode – und verdammten den unschuldigen Jesus zum Tode. Gott hatte kein Verbrechen begangen, aber der Mensch verschonte Gott nicht und verurteilte Ihn unbeirrbar zum Tode. So wurde Jesus gekreuzigt. Der Mensch glaubt immer, dass Gott unveränderlich ist, und definiert Ihn der Bibel entsprechend, als hätte der Mensch Gottes Führung durchschaut, als läge alles, was Gott tut, in den Händen der Menschen. Die Menschen sind lächerlich bis zum Äußersten, sie sind besessen von größter Arroganz und haben alle eine Vorliebe für geschwollene Beredsamkeit. Unabhängig davon, wie groß dein Wissen von Gott ist, sage Ich doch, dass du Gott nicht kennst, dass es niemanden gibt, der mehr gegen Gott eingestellt ist, und dass du Gott verdammst, da du völlig unfähig bist, Gottes Werk zu gehorchen und den Pfad der Perfektionierung durch Gott zu beschreiten. Wieso ist Gott nie mit den Handlungen des Menschen zufrieden? Weil der Mensch Gott nicht kennt, weil er so viele Vorstellungen hat und weil seine ganze Gotteskenntnis, statt der Wirklichkeit zu entsprechen, aus dem gleichen Holz geschnitzt ist, und jede Situation auf dieselbe Weise angeht. Und so ist Gott, da Er heute auf die Erde gekommen ist, ein weiteres Mal vom Menschen ans Kreuz geschlagen worden. Grausame, brutale Menschheit! Die Hinterhältigkeit und Intrigen, die Drängelei mit allen, das Gerangel um Ansehen und Vermögen, das gegenseitige Abschlachten – wann wird es je enden? Gott hat Hunderttausende von Worten gesprochen, doch niemand ist zur Besinnung gekommen. Sie handeln zum Wohle ihrer Familien und ihrer Söhne und Töchter, für ihre Karriere, ihre Zukunftsperspektiven, ihren Status, ihre Eitelkeit und ihr Geld, um ihrer Kleider willen, für Nahrung und um des Fleisches willen – wessen Handlungen sind wirklich zum Wohle Gottes? Selbst unter denen, deren Handlungen zum Wohle Gottes sind, gibt es nur wenige, die Gott kennen. Wie viele handeln nicht zum Wohle ihrer eigenen Interessen? Wie viele unterdrücken und diskriminieren andere nicht, um ihren eigenen Status aufrechtzuerhalten? So wurde Gott unzählige Male gewaltsam zum Tode verurteilt, unzählige barbarische Richter haben Gott verurteilt und Ihn auf Neue ans Kreuz geschlagen. Wie viele können gerecht genannt werden, weil sie wirklich zum Wohle Gottes handeln?

Ist es vor Gott so einfach, zu einem Heiligen perfektioniert zu werden oder zu einer gerechten Person? Es ist eine wahre Aussage, dass „keine Gerechten auf dieser Erde sind, die Gerechten nicht in dieser Welt sind“. Wenn ihr vor Gott tretet, überlegt was ihr tragt, prüft jedes Wort und jede Handlung, all eure Gedanken und Ideen, und selbst die Träume, die ihr jeden Tag träumt – sie sind alle zu eurem Wohle. Ist dies nicht der wahre Stand der Dinge? „Gerechtigkeit“ bedeutet nicht, Almosen zu geben, es bedeutet nicht, deinen Nächsten wie dich selbst zu lieben, und es bedeutet nicht, nicht zu kämpfen, zu streiten, zu rauben oder zu stehlen. Gerechtigkeit bedeutet, Gottes Auftrag als deine Pflicht anzusehen und Gottes Orchestrierungen und Fügungen als vom Himmel gesandte Berufung zu verstehen, unabhängig von der Zeit oder dem Ort, genau wie alles, was vom Herrn Jesu getan wurde. Dies ist genau die Gerechtigkeit, von der Gott spricht. Der Grund, dass Lot als gerechter Mann bezeichnet werden konnte, ist, dass er die zwei von Gott gesandten Engel rettete, ohne sich darum zu kümmern, was er dadurch gewann oder verlor; was er zu jener Zeit tat, kann gerecht genannt werden, aber er kann nicht ein gerechter Mensch genannt werden. Es lag nur daran, dass Lot Gott gesehen hatte, dass er seine zwei Töchter im Austausch für die Engel gab. Aber nicht sein ganzes Verhalten in der Vergangenheit repräsentiert Gerechtigkeit, und daher sage Ich: „Es gibt keine Gerechten auf dieser Erde“. Selbst unter denen, die im Strom der Heilung sind, kann niemand gerecht genannt werden. Egal wie gut deine Handlungen sind, egal wie du den Namen Gottes zu verherrlichen scheinst, und also andere nicht schlägst und verfluchst, oder sie nicht ausraubst und bestiehlst, du kannst immer noch nicht gerecht genannt werden, da sich jede normale Person solche Dinge aneignen kann. Heutzutage ist das Entscheidende, dass du Gott nicht kennst. Man kann nur sagen, dass du heute über ein wenig normale Menschlichkeit verfügst, aber du bist der Gerechtigkeit beraubt, von der Gott spricht, und daher ist nichts, was du tust, ein Beweis deiner Kenntnis von Gott.

aus „Die Frevler werden gewiss bestraft“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 329

Früher, als Gott im Himmel war, versuchte der Mensch, Gott mit seinen Handlungen zu täuschen; heute ist Gott unter die Menschen gekommen – für wie lange, weiß keiner – und dennoch verhält sich der Mensch gegenüber Gott rein mechanisch und versucht, Gott etwas vorzumachen. Ist der Mensch nicht äußerst rückständig in seinem Denken? Es war das Gleiche mit Judas: Bevor Jesus kam, log Judas seine Schwestern und Brüder an, und als Jesus gekommen war, hat er sich nicht geändert; er hatte nicht die geringste Kenntnis von Jesus und hat Jesus am Ende verraten. War das nicht, weil er Gott nicht kannte? Wenn ihr heute Gott immer noch nicht kennt, dann werdet ihr wie Judas werden, und die Tragödie der Kreuzigung Jesu im Zeitalter der Gnade vor Tausenden von Jahren wird noch einmal durchgespielt werden. Glaubt ihr dies nicht? Es ist eine Tatsache! Heute leben die meisten Menschen in solchen Umständen – Ich sage das vielleicht ein wenig voreilig – und solche Leute werden die Rolle des Judas übernehmen. Ich spreche nicht unbekümmert, sondern den Tatsachen entsprechend – und du musst glauben. Obwohl viele Menschen vorgeben, demütig zu sein, ist in ihren Herzen nichts als stehendes, stinkendes Wasser. Zu viele sind in der Kirche nun so. Glaubt ihr, dass Ich gar nichts weiß? Heute entscheidet Mein Geist für Mich und bezeugt Mich. Glaubst du, dass Ich nichts weiß? Glaubst du, dass Ich nichts von den hinterhältigen Gedanken in euren Herzen und den Dingen, die ihr in euren Herzen bewahrt, verstehe? Ist Gott so leicht zu täuschen? Glaubst du, dass du Ihn behandeln kannst, wie du willst? In der Vergangenheit machte Ich Mir Sorgen, dass ihr in Ketten gelegt wurdet, und so ließ Ich euch freien Lauf, aber niemand bemerkte, dass Ich gut zu ihnen war. Ich gab ihnen den kleinen Finger, und sie nahmen die ganze Hand. Fragt euch gegenseitig: Ich befasste Mich fast mit niemandem zu tun und ließ Mich nicht schnell dazu reizen, jemanden zurechtzuweisen – und doch bin Ich Mir sehr über die Motivationen und Vorstellungen des Menschen im Klaren. Glaubst du, dass der Gott Selbst, für den Gott Zeugnis gibt, ein Narr ist? Wenn ja, dann sage Ich, dass du zu blind bist. Ich werde dich nicht verurteilen, und lass uns sehen, wie verdorben du werden wirst. Lass uns sehen, ob deine Tricks dich retten können, oder ob dein Versuch, dein Bestes zu geben, um Gott zu lieben, dich retten kann. Heute werde Ich dich nicht verdammen; lass uns warten bis zu dem Zeitpunkt Gottes, um zu sehen, wie Er Vergeltung an dir nimmt. Ich habe jetzt keine Zeit für leeres Gerede mit dir und bin nicht dazu bereit, Mein größeres Werk deinetwegen zu verzögern. Eine Made wie du ist nicht dazu geeignet, dass Gott Sich die Zeit nimmt, Sich mit dir zu befassen – also lass uns sehen, wie sehr du dich selbst verhätscheln kannst. Solche Menschen streben auch nicht die geringste Gotteskenntnis an und sie haben kein bisschen Gottesliebe, aber trotzdem wollen sie von Gott gerecht genannt werden – ist das nicht ein Scherz? Da es tatsächlich eine kleine Anzahl von Menschen gibt, die ehrlich sind, befasse Ich Mich damit, dem Menschen nichts als Leben zu spenden. Ich werde nur das vollenden, was heute getan werden sollte, und später soll Vergeltung über jeden entsprechend seinem Verhalten gebracht werden. Ich habe gesagt, was Ich sagen muss, da dies das Werk ist, das Ich verrichte. Ich tue das, was Ich tun muss, und tue nicht, was Ich nicht tun muss, aber trotzdem hoffe Ich, dass ihr mehr Zeit mit Besinnung verbringt: Wie viel genau von deiner Gotteskenntnis ist wirklich wahr? Bist du einer von denen, die Gott ein weiteres Mal ans Kreuz geschlagen haben? Zum Abschluss sage Ich dies: Wehe denen, die Gott kreuzigen.

aus „Die Frevler werden gewiss bestraft“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 330

Welche ist die angebrachteste Art des Strebens, während du den heutigen Weg beschreitest? Als welche Art von Person solltest du dich bei deinem Streben sehen? Du solltest wissen, wie du an alles, was dir heute widerfährt, herangehen solltest, seien es Prüfungen oder Schwierigkeiten oder gnadenlose Züchtigung und Verfluchung. Du solltest in allen Fällen sorgfältig darüber nachdenken. Weshalb sage Ich das? Ich sage es, weil das, was dir widerfährt, letzten Endes kurze Prüfungen sind, die immer wieder vorkommen; vielleicht hältst du sie für nicht sonderlich mental anspruchsvoll, lässt die Dinge deshalb treiben und betrachtest sie beim Streben nach Fortschritt nicht als kostbares Gut. Wie leichtsinnig du bist! Es zeigt sich, dass du dieses kostbare Gut für eine Wolke hältst, die an deinen Augen vorüberzieht; du schätzt diese harten Schläge nicht, die immer wieder auf dich herabregnen – Schläge, die kurz sind und dir sanft erscheinen – sondern betrachtest sie kühl, nimmst sie dir nicht zu Herzen, betrachtest sie einfach als gelegentliche Stöße. Du bist so arrogant! Diesen heftigen Angriffen gegenüber, Angriffe, die Stürmen gleichen, die immer wieder aufkommen, lässt du nur Unbeschwertheit erkennen; manchmal zeigst du sogar ein kaltes Lächeln und offenbarst deine Gleichgültigkeit – denn du hast dir nie Gedanken darüber gemacht, warum du ständig solche „Missgeschicke“ erleidest. Bin Ich dem Menschen gegenüber in hohem Maße ungerecht? Bemängele Ich dich? Auch wenn die Probleme in Bezug auf deine Denkweise womöglich nicht so ernst sind, wie Ich sie beschrieben habe, hast du durch deine äußere Gelassenheit längst ein perfektes Bild deiner Innenwelt erzeugt. Es ist sinnlos, wenn Ich dir sage, dass das Einzige, was sich in den Tiefen deines Herzens verbirgt, grobe Beschimpfung und kaum wahrnehmbare Traurigkeit ist. Da du glaubst, es sei so unfair, derartige Prüfungen durchlitten zu haben, fluchst du; diese Prüfungen lassen dich die Trostlosigkeit der Welt spüren und deshalb bist du voller Schwermut. Anstatt diese wiederholten Schläge und diese Disziplin als den allerbesten Schutz zu betrachten, betrachtest du sie als sinnlose Unruhestiftung des Himmels oder aber als angemessene Vergeltung an dir. Du bist so unwissend! Du begrenzt die guten Zeiten gnadenlos auf die Dunkelheit; wieder und wieder siehst du wundervolle Prüfungen und Disziplinierung als Angriffe deiner Feinde an. Du bist unfähig, dich deiner Umgebung anzupassen, geschweige denn bereit, dies zu tun, denn du bist nicht bereit, aus dieser wiederholten – und für dich grausamen – Züchtigung etwas zu gewinnen. Weder suchst du, noch erforschst du – du fügst dich einfach deinem Schicksal und akzeptierst den Ort, an dem du dich befindest. Was dir wie brutale Züchtigung erscheint, hat weder dein Herz verändert noch dein Herz eingenommen; stattdessen versetzt es dir Messerstiche ins Herz. Du betrachtest diese „grausame“ Züchtigung als nichts weiter als deinen Feind in diesem Leben und du hast nichts gewonnen. Du bist so selbstgerecht! Selten glaubst du, dass du derartige Prüfungen durchleidest, weil du so verachtenswert bist; stattdessen hältst du dich für so unglücklich und sagst, dass Ich immer etwas an dir zu bemängeln hätte. Wie viel Kenntnis hast du bis zum heutigen Zeitpunkt wirklich von dem, was Ich sage und tue? Denkst du, du seist ein Naturtalent, nur geringfügig niedriger als die Himmel, aber viel höher als die Erde? Du bist nicht schlauer als alle anderen – und man könnte sogar sagen, dass deine reizende Dummheit die anderer vernünftiger Menschen auf Erden übertrifft, denn du schätzt dich selbst so hoch und hast noch nie Minderwertigkeitsgefühle gehabt; es scheint, dass du das kleinste Detail Meiner Handlungen wahrnimmst. Tatsächlich bist du jemand, dem es grundsätzlich an Verstand fehlt, denn du hast keine Ahnung, was Ich tun werde, geschweige denn ist dir bewusst, was Ich jetzt gerade tue. Deshalb sage Ich, dass du noch nicht einmal einem alten Bauern gleichkommst, der sich auf dem Feld schindet, einem Bauern, der nicht die geringste Erkenntnis vom menschlichen Leben hat, und beim Bestellen des Feldes doch auf die Segnungen des Himmels angewiesen ist. Du verschwendest keinen einzigen Gedanken an dein Leben, du weißt nichts von Ruhm, geschweige denn besitzt du Selbsterkenntnis. Du bist so „erhöht“!

aus „Sind jene, die nicht lernen und nichts wissen, nicht Tiere?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 331

Ihr habt Meine wiederholten Belehrungen längst verdrängt. Ihr behandelt sie sogar wie Spielsachen für eure Freizeit und betrachtet sie stets als euer eigenes „Schutzamulett“. Wenn Satan euch bezichtigt, dann betet ihr; wenn ihr negativ seid, dann schlummert ihr; wenn ihr glücklich seid, dann lauft ihr umher; wenn Ich euch zurechtweise, katzbuckelt ihr; und wenn ihr Mich verlasst, lacht ihr wie wahnsinnig. In einer Menschenmenge gibt es niemanden, der höher ist als du, doch du hältst dich niemals für den Arrogantesten von allen. Du bist immer erhaben, selbstgefällig und unbeschreiblich hochmütig. Wie könnten solche „jungen Mädchen und Kavaliere“ und „Damen und Herrschaften“, die nichts wissen und niemals lernen, Meine Worte wie einen kostbaren Schatz behandeln? Ich befrage dich nun weiter: Was genau hast du aus Meinen Worten und Meinem Werk während einer so langen Zeit gelernt? Bist du in deinem Täuschen nicht gerissener geworden? Raffinierter in deinem Fleisch? Lässiger in deiner Haltung Mir gegenüber? Ich sage es dir geradeheraus: Ich habe ein so umfangreiches Werk vollbracht, doch es hat deinen Mut gesteigert, Mut, der einst der einer Maus gleichkam. Deine Angst vor Mir nimmt jeden Tag ab, denn Ich bin zu freundlich und habe dein Fleisch nie unter Verwendung von Gewalt bestraft; vielleicht denkst du, dass Ich nur unverschämte Bemerkungen mache – doch noch häufiger lächle Ich dich an und Ich rüge dich fast nie von Angesicht zu Angesicht. Außerdem verzeihe Ich dir immer deine Schwäche, und nur deshalb behandelst du Mich so, wie die Schlange den guten Bauern behandelt. Wie Ich doch die Fertigkeit, die Fähigkeiten der menschlichen Beobachtungsgabe bewundere! Um dir die Wahrheit zu sagen, heute ist es nicht wichtig, ob du ein Herz ohne Ehrfurcht hast oder nicht. Ich bin weder ängstlich noch besorgt. Aber Ich muss dir auch Folgendes sagen: Du, als „talentierter Mensch“, der du bist, unwissend und nicht bereit zu lernen, wirst am Ende durch deine selbstzufriedene, armselige Schlauheit zu Fall gebracht werden – du wirst derjenige sein, der leidet und gezüchtigt wird. Ich wäre nicht so dumm, dich zu begleiten, während du in der Hölle leidest, denn Ich bin nicht von derselben Art wie du. Vergiss nicht, dass du ein geschaffenes Wesen bist, das von Mir verflucht ist und das Ich dennoch belehre und errette. Du hast nichts für Mich, von dem Ich Mich nicht trennen möchte. Wann immer Ich wirke, werde Ich nicht durch Menschen, Gegebenheiten oder Gegenstände eingeschränkt. Meine Einstellungen und Meinungen zur Menschheit sind immer gleichgeblieben: Ich mag dich nicht sonderlich, denn du bist ein Beiwerk Meiner Führung, und es gibt nichts Besseres an dir als an irgendetwas anderem. Dies ist Mein Ratschlag an dich: Denke jederzeit daran, dass du nichts weiter bist als ein Geschöpf Gottes! Du lebst zwar mit Mir, doch du solltest deine Identität kennen; denke nicht zu hoch von dir. Selbst wenn Ich dich nicht zurechtweise oder Mich mit dir befasse und dir mit einem Lächeln gegenübertrete, beweist das nicht, dass du von der gleichen Art wie Ich bist; du solltest wissen, dass du einer von jenen bist, die nach der Wahrheit streben, und nicht die Wahrheit an sich! Du solltest niemals aufhören, dich zusammen mit Meinen Worten zu ändern. Dem kannst du nicht entkommen. Ich rate dir, es zu versuchen und während dieser bedeutenden Zeit etwas zu lernen, wenn sich diese seltene Gelegenheit bietet. Halte Mich nicht zum Narren; Du brauchst nicht zu deinen Schmeicheleien zu greifen, um zu versuchen, Mich zu täuschen. Wenn du Mich suchst, ist nicht alles Meinetwegen, sondern deinetwegen!

aus „Sind jene, die nicht lernen und nichts wissen, nicht Tiere?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 332

Gerade jetzt ist jeder Tag, den ihr durchlebt, entscheidend, und er ist von größter Bedeutung für eure Bestimmung und euer Schicksal, daher müsst ihr alles wertschätzen, was ihr heute habt, und jede Minute, die vergeht, als kostbar ansehen. Ihr müsst euch so viel Zeit wie möglich nehmen, um euch selbst den größten Nutzen zu verschaffen, damit ihr dieses Leben nicht vergeblich gelebt habt. Vielleicht verwirrt es euch, dass Ich solche Worte spreche. Offen gesagt, gibt es keinen unter euch, dessen Verhalten Mir Freude macht, denn so, wie ihr heute seid, habt ihr die Hoffnungen enttäuscht, die Ich für euch hegte. Ich kann also Folgendes sagen: Jeder von euch steht am Rande des Abgrunds, und euer früherer Schrei nach Hilfe und euer einstiges Streben nach Wahrheit und Licht nähern sich ihrem Ende. Hier wird euer Lohn am Ende offengelegt, und dies ist etwas, das Ich nie erwartet hatte. Ich möchte nicht tatsachenwidrig sprechen, denn ihr habt Mich sehr enttäuscht. Vielleicht wollt ihr das nicht hinnehmen, wollt euch nicht der Realität stellen – aber Ich muss euch ernsthaft fragen: Womit genau waren in all diesen Jahren eure Herzen erfüllt? Wem galt ihre Treue? Sagt nicht, diese Fragen kämen aus heiterem Himmel, und fragt Mich nicht, warum Ich solche Dinge gefragt habe. Ihr müsst wissen: Weil Ich euch zu gut kenne, Mich zu sehr um euch sorge und zu viel von Meinem Herzen in eure Handlungen und Taten investiert habe – darum habe Ich euch ohne Unterlass zur Rechenschaft gezogen und bittere Drangsal ertragen. Doch ihr lohnt es Mir mit nichts als Gleichgültigkeit und unerträglicher Resignation. Ihr wart Mir gegenüber so nachlässig. Könnte es möglich sein, dass Ich nichts davon weiß? Wenn ihr dies glaubt, ist es ein neuer Beweis, dass ihr Mich nicht wirklich liebevoll behandelt. Und so sage Ich, dass ihr eure Köpfe in den Sand steckt. Ihr seid alle so schlau, dass ihr nicht einmal wisst, was ihr tut – was also werdet ihr vorbringen, um Mir Rechenschaft abzulegen?

Die Frage, die Mich am meisten umtreibt, ist genau die, wem eure Herzen treu sind. Ich hoffe auch, dass jeder von euch versuchen wird, seine Gedanken zu ordnen und sich zu fragen, wem er treu ist und für wen er lebt. Vielleicht habt ihr noch nie gründlich über diese Fragen nachgedacht – also wie wäre es, wenn Ich euch die Antworten offenbarte?

Jeder, der ein Gedächtnis hat, wird folgende Tatsache anerkennen: Der Mensch lebt für sich selbst und ist sich selbst gegenüber treu. Ich glaube nicht, dass eure Antworten völlig richtig sind, denn ihr lebt jeder in seinem eigenen Leben, und jeder ringt mit seinem eigenen Leid. Daher seid ihr treu gegenüber den Menschen, die ihr liebt, und den Dingen, die euch gefallen; euch selbst aber seid ihr nicht ganz treu. Da ein jeder von den Menschen, Ereignissen und Objekten um ihm herum beeinflusst wird, seid ihr euch selbst nicht wirklich treu. Ich sage diese Worte nicht, um euch in eurer Treue zu euch selbst zu bestärken, sondern um eure Treue zu allen möglichen Dingen bloßzulegen, denn im Laufe so vieler Jahre habe Ich nie von einem von euch Treue erfahren. Ihr seid Mir all die Jahre gefolgt, habt Mir aber nie ein Jota an Treue geschenkt. Stattdessen hat sich euer Leben um die Menschen gedreht, die ihr liebt, und um die Dinge, die euch gefallen – und zwar so sehr, dass ihr sie jederzeit und überall in euren Herzen getragen und nie von ihnen abgelassen habt. Wann immer ihr Eifer oder Leidenschaft für eine Sache zeigt, die ihr liebt, geschieht dies, während ihr Mir folgt oder sogar, während ihr Meinen Worten lauscht. Deshalb sage Ich, dass ihr die Treue, die Ich von euch verlange, dazu benutzt, stattdessen euren "Haustieren" treu zu sein und sie zu schätzen. Obwohl ihr das eine oder andere für Mich opfert, repräsentiert es euch nicht in Gänze und zeigt nicht, dass Ich derjenige bin, dem eure wirkliche Treue gilt. Ihr engagiert euch für Unternehmungen, die euch begeistern: Einige Menschen sind ihren Söhnen und Töchtern treu, andere ihren Ehemännern, Ehefrauen, dem Reichtum, der Arbeit, den Vorgesetzten, dem Status oder den Frauen. Der Dinge, denen eure Treue gilt, seid ihr nie überdrüssig, und nie sind sie euch lästig; stattdessen zeigt ihr immer mehr Eifer, diese Dinge in größerer Menge und höherer Qualität zu besitzen, und gebt nie auf. Ich und Meine Worte stehen für euch immer hinter den Dingen zurück, denen eure Leidenschaft gilt. Und ihr habt keine andere Wahl, als sie hintanzustellen. Es gibt sogar diejenigen, die diesen letzten Platz für Dinge aufheben, die sie noch entdecken müssen, denen sie aber treu sind. Niemals gab es die geringste Spur von Mir in ihren Herzen. Ihr denkt vielleicht, Ich verlangte zu viel von euch oder beschuldigte euch zu Unrecht – habt ihr jemals darüber nachgedacht, dass ihr zwar sehr gern Zeit mit eurer Familie verbringt, Mir gegenüber aber nicht ein einziges Mal loyal wart? Schmerzt euch das nicht in Zeiten wie diesen? Wenn eure Herzen mit Freude erfüllt sind und ihr für eure Mühen belohnt werdet, fühlt ihr euch dann nicht entmutigt, dass ihr euch selbst nicht genügend Wahrheit geschenkt habt? Wann habt ihr darüber geweint, nicht Meine Billigung erhalten zu haben? Um eurer Söhne und Töchter willen zerbrecht ihr euch den Kopf und nehmt große Mühen auf euch, und doch seid ihr nicht zufrieden; noch immer glaubt ihr, ihr hättet nicht genug Fleiß und Sorgfalt aufgewandt und nicht alles Menschenmögliche für sie getan. Mir gegenüber jedoch seid ihr immer nachlässig und achtlos gewesen; Ich bin nur in eurem Gedächtnis, aber bleibe nicht in euren Herzen. Meine Hingabe und Meine Bemühungen habt ihr nie empfunden und nie anerkannt. Ihr denkt nur kurz darüber nach und glaubt, dies sei ausreichend. Solche „Treue“ ist nicht das, wonach Ich Mich lange gesehnt habe, sondern das, was Ich lange verachtet habe. Dennoch: Was immer ich sage, ihr gebt weiterhin nur ein oder zwei Dinge zu; ihr könnt das nicht vollständig akzeptieren, denn ihr alle seid sehr „selbstsicher“ und wählt aus den Worten, die Ich gesprochen habe, nur die aus, die ihr akzeptieren wollt. Wenn ihr heute noch so seid, habe Ich einige Methoden, mit eurem Selbstvertrauen umzugehen. Mehr noch: Ich werde dafür sorgen, dass ihr anerkennt, dass alle Meine Worte wahr sind und keines von ihnen die Tatsachen verzerrt.

aus „Wem gilt deine Treue?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 333

Wenn Ich jetzt Geld vor euch hinlegen und euch die Freiheit geben würde zu wählen – und wenn Ich euch nicht für eure Wahl verurteilen würde – dann würden die meisten von euch das Geld wählen und die Wahrheit aufgeben. Die Besseren unter euch würden das Geld aufgeben und widerwillig die Wahrheit wählen, während diejenigen dazwischen mit der einen Hand das Geld und mit der anderen die Wahrheit ergreifen würden. Würde euer wahres Gesicht also nicht offensichtlich werden? Vor die Wahl gestellt zwischen der Wahrheit und allem, dem ihr treu seid, würdet ihr alle diese Wahl treffen, und eure Einstellung würde die gleiche bleiben. Ist das nicht so? Gibt es nicht viele unter euch, die zwischen richtig und falsch geschwankt haben? Wenn Positiv und Negativ, Schwarz und Weiß miteinander wetteifern, seid ihr euch sicherlich über die Entscheidungen im Klaren, die ihr getroffen habt: zwischen Familie und Gott, Kindern und Gott, Frieden und Zerrissenheit, Reichtum und Armut, Status und Gewöhnlichkeit, zwischen unterstützt werden und abgelehnt werden usw. Vor die Wahl gestellt zwischen einer friedlichen und einer zerbrochenen Familie wählt ihr erstere, und zwar ohne zu zögern; zwischen Reichtum und Pflicht wählt ihr wiederum ersteren, ohne auch nur den guten Willen zu haben, auf den rechten Weg zurückzukehren; zwischen Luxus und Armut wählt ihr ersteren; wenn ihr zwischen euren Söhnen, Töchtern, Frauen und Ehemännern auf der einen Seite und Mir auf der anderen wählt, wählt ihr erstere; und zwischen Vorstellung und Wahrheit wählt ihr wiederum erstere. Angesichts eurer bösen Taten aller Art habe Ich einfach den Glauben an euch verloren. Es erstaunt Mich einfach, dass eure Herzen so unerweichlich sind. Viele Jahre der Hingabe und Mühe haben Mir anscheinend nichts anderes gebracht als eure Abwendung und Verzweiflung, aber Meine Hoffnungen auf euch wachsen mit jedem Tag, denn Mein Tag ist vor aller Welt völlig offengelegt worden. Ihr aber verharrt im Streben nach dunklen und bösen Dingen und weigert euch, euren Griff nach ihnen zu lockern. Was wird dann das Ergebnis für euch sein? Habt ihr jemals sorgfältig darüber nachgedacht? Wenn ihr gebeten würdet, erneut zu wählen, wie wäre eure Haltung dann? Wäre sie noch immer wie zuvor? Würdet ihr Mir noch immer Enttäuschung und elendes Leid bringen? Würden eure Herzen noch immer bloß ein Minimum an Wärme besitzen? Würdet ihr immer noch nicht wissen, was zu tun ist, um Mein Herz zu trösten? Was wählt ihr in diesem Moment? Werdet ihr euch Meinen Worten unterwerfen oder ihrer überdrüssig sein? Mein Tag wurde vor euer aller Augen dargelegt, und was ihr seht, ist ein neues Leben und ein neuer Ausgangspunkt. Allerdings muss Ich euch sagen, dass dieser Ausgangspunkt nicht der Beginn des bisherigen neuen Werks ist, sondern der Abschluss des alten. Das heißt, dies ist der letzte Akt. Ich glaube, ihr alle versteht, was an diesem Ausgangspunkt ungewöhnlich ist. Eines baldigen Tages jedoch werdet ihr die wahre Bedeutung dieses Ausgangspunkts verstehen, also lassen wir ihn gemeinsam hinter uns und begrüßen das bevorstehende Finale! Was Mir jedoch weiterhin Sorge um euch bereitet, ist, dass ihr, vor die Wahl gestellt zwischen Ungerechtigkeit und Gerechtigkeit, immer erstere wählt. Das jedoch ist alles in eurer Vergangenheit. Auch hoffe Ich, alles von eurer Vergangenheit zu vergessen, so schwierig dies auch ist. Dennoch weiß Ich einen sehr guten Weg dazu: Lasst uns die Vergangenheit durch die Zukunft ersetzen und die Schatten eurer Vergangenheit zu Gunsten eures wahren heutigen Selbst verschwinden. So muss Ich euch belästigen, damit ihr die Wahl noch einmal trefft – und dann werden wir genau sehen, wem ihr treu seid.

aus „Wem gilt deine Treue?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 334

Wann immer das Ziel erwähnt wird, behandelt ihr es mit besonderer Ernsthaftigkeit. Darüber hinaus sind alle von euch in dieser Angelegenheit besonders empfindlich. Manche Menschen können es kaum erwarten, mit ihrem Kopf auf den Boden zu stoßen und vor Gott einen Kotau zu machen, um ein gutes Ziel zu bekommen. Ich kann Mich mit eurem Eifer identifizieren, was nicht in Worten ausgedrückt werden muss. Ihr wollt nur nicht, dass euer Fleisch Katastrophen anheimfällt, und noch weniger wollt ihr in der Zukunft in ewiger Bestrafung versinken. Ihr hofft nur darauf, es euch zu leisten, ein wenig freier, ein wenig leichter leben zu können. So seid ihr besonders beunruhigt, wann immer das Ziel erwähnt wird, und fürchtet euch zutiefst davor, dass ihr Gott beleidigen und dadurch eurer verdienten Vergeltung unterworfen werden könntet, wenn ihr nicht aufmerksam genug seid. Ihr habt nicht gezögert, Kompromisse um eures Zieles willen zu schließen, und selbst die vielen unter euch, die einst verschlagen und leichtfertig waren, sind plötzlich besonders sanft und aufrichtig geworden; euer aufrichtiges Auftreten lässt das Blut in den Adern der Menschen gefrieren. Dennoch habt ihr alle „ehrliche“ Herzen und ihr habt Mir beständig die Geheimnisse in euren Herzen eröffnet, ohne irgendetwas zu verschweigen, ob Klage, Täuschung oder Hingabe. Alles in allem habt ihr Mir die Dinge in den tiefsten Winkeln eurer innewohnenden Natur sehr offen „gebeichtet“. Natürlich habe Ich solche Dinge niemals umgangen, weil sie Mir allzu vertraut geworden sind. Ihr würdet für euer letztes Ziel eher in den Feuersee steigen, als eine einzige Haarsträhne zu verlieren, um Gottes Zustimmung zu erlangen. Es ist nicht so, dass Ich mit euch zu dogmatisch bin; es ist so, dass es euch zu sehr an einem Herz der Hingabe fehlt, um euch von Angesicht zu Angesicht allem zu stellen, was Ich vollbringe. Vielleicht versteht ihr nicht, was Ich gerade gesagt habe, lasst Mich euch also eine einfache Erklärung geben: Was ihr braucht, sind nicht die Wahrheit und das Leben, noch die Prinzipien, wie ihr euch verhalten sollt, und noch weniger Mein mühevolles Wirken. Was ihr braucht, ist vielmehr alles, was ihr im Fleisch besitzt – Reichtum, Status, Familie, Ehe usw. Ihr seid völlig uninteressiert an Meinen Worten und an Meinem Werk, weshalb Ich euren Glauben in einem Wort zusammenfassen kann: oberflächlich. Ihr tut alles Erdenkliche, um die Dinge zu erreichen, denen ihr absolut ergeben seid, aber Ich habe festgestellt, dass ihr zugunsten der Angelegenheiten, die euren Glauben an Gott betreffen, nicht das Gleiche tun würdet. Vielmehr seid ihr relativ ergeben und relativ ernsthaft. Deshalb sage Ich, dass diejenigen, denen ein Herz der höchsten Aufrichtigkeit fehlt, in ihrem Glauben an Gott Versager sind. Denkt sorgfältig nach – gibt es viele Versager unter euch?

Ihr solltet wissen, dass Erfolg im Gottesglauben durch das eigene Handeln der Menschen erreicht wird. Wenn Menschen nicht erfolgreich sind, sondern scheitern, liegt es ebenfalls an ihren eigenen Handlungen und keine anderen Faktoren spielen dabei eine Rolle. Ich glaube, dass ihr alles dafür tun würdet, um etwas zu erreichen, das schwieriger ist und mehr Leiden mit sich bringt, als an Gott zu glauben, und dass ihr es sehr ernsthaft behandeln würdet, so sehr, dass ihr keinerlei Fehler dulden würdet; das sind die unermüdlichen Anstrengungen, die ihr alle in euer eigenes Leben eingebracht habt. Ihr seid sogar fähig, Mein Fleisch unter Umständen zu täuschen, unter denen ihr keines eurer eigenen Familienmitglieder täuschen würdet. Dies ist euer beständiges Verhalten und das Prinzip, nach dem ihr lebt. Seid ihr nicht immer noch dabei, eine Fassade aufzusetzen, um Mich zu täuschen, zugunsten eures Zieles, auf dass euer Ziel vollkommen schön werde sowie alles, was ihr euch wünscht? Ich bin Mir bewusst, dass eure Hingabe und eure Aufrichtigkeit nur vorübergehend sind. Gelten eure Bestrebungen und der Preis, den ihr zahlt, nicht nur dem gegenwärtigen Augenblick und nicht der Zukunft? Ihr wollt nur eine letzte Anstrengung aufbringen, um euch ein schönes Ziel zu sichern, wobei das einzige Bestreben darin liegt, einen Handel zu machen. Du bringst diese Mühe nicht auf, um zu vermeiden, in der Schuld der Wahrheit zu stehen, geschweige denn, um Mir den Preis zurückzuzahlen, den Ich bezahlt habe. Ihr seid kurz gesagt nur bereit, clevere Listen anzuwenden, um zu bekommen, was ihr wollt, aber nicht dazu, offen dafür zu kämpfen. Ist das nicht euer Herzenswunsch? Ihr dürft euch nicht verstellen, noch dürft ihr euch nicht den Kopf über euer Ziel zerbrechen, sodass ihr nicht mehr in der Lage seid, zu essen oder zu schlafen. Ist es nicht wahr, dass euer Ergebnis am Ende bereits festgelegt sein wird? Jeder von euch sollte seine eigene Pflicht mit offenen und aufrichtigen Herzen zum Besten eurer Fähigkeiten erfüllen und bereit sein, jeden Preis zu bezahlen, der notwendig ist. Wie ihr gesagt habt, wenn der Tag kommt, wird Gott niemandem gegenüber nachlässig sein, der für Ihn gelitten oder einen Preis bezahlt hat. Es lohnt sich, an dieser Art von Überzeugung festzuhalten, und es ist richtig, dass ihr es niemals vergessen solltet. Nur so kann Ich, was euch betrifft, beruhigt sein. Ansonsten werde Ich niemals in der Lage sein, Mich, was euch betrifft, beruhigt zu fühlen, und Ihr werdet für immer die Objekte Meiner Abneigung sein. Wenn ihr alle eurem Gewissen folgen könnt und euer Alles für Mich geben könnt, und keine Mühe für Mein Werk scheut, und die Kraft eines ganzen Lebens Meinem Werk des Evangeliums widmet, wird dann nicht Mein Herz oft aus Freude über euch springen? Werde Ich dann nicht gänzlich beruhigt sein können, was euch betrifft? Es ist schade, dass das, was ihr tun könnt, nur ein erbärmlicher und winziger Teil dessen ist, was Ich erwarte. Wie könnt ihr daher die Frechheit haben, Mich um das zu bitten, was ihr euch erhofft?

aus „Über das Ziel“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 335

Euer Ziel und euer Schicksal sind euch sehr wichtig – sie geben Anlass zu großer Besorgnis. Ihr glaubt, wenn ihr Dinge nicht mit großer Sorgfalt tut, ist es gleichbedeutend damit, kein Ziel zu haben, und mit der Zerstörung eures Schicksals. Habt ihr jedoch jemals daran gedacht, dass Menschen, die nur für ihr Ziel Bemühungen aufbringen, sich umsonst anstrengen? Solche Bemühungen sind nicht echt – sie sind gefälscht und trügerisch. Wenn das der Fall ist, dann befinden sich diejenigen, die nur für ihr Ziel arbeiten, auf der Schwelle ihrer endgültigen Niederlage, denn das Versagen im eigenen Glauben an Gott wird durch Täuschung herbeigeführt. Ich habe zuvor gesagt, dass Ich es nicht mag, wenn man Mich umschmeichelt, um Mich herumschwänzelt oder Mich mit Begeisterung behandelt. Ich mag es, wenn ehrliche Menschen sich Meiner Wahrheit und Meinen Erwartungen stellen. Noch mehr mag Ich es, wenn Menschen in der Lage sind, Meinem Herzen die größte Fürsorge und Rücksicht entgegenzubringen, und wenn sie Meinetwegen sogar alles aufgeben können. Nur so kann Mein Herz getröstet werden. Wie viele Dinge gibt es im Augenblick an euch, die Ich nicht mag? Wie viele Dinge gibt es an euch, die Ich mag? Kann es sein, dass keiner von euch all die Hässlichkeit erkannt hat, die ihr wegen eures Zieles zum Vorschein bringt?

In Meinem Herzen möchte Ich kein Herz verletzen, das positiv ist und aufwärts strebt, und insbesondere möchte Ich die Energie von keinem dämpfen, der treu seine Pflicht erfüllt; dennoch muss Ich jeden von euch an eure Unzulänglichkeiten und die schmutzige Seele erinnern, die in den tiefsten Winkeln eurer Herzen liegt. Mein Grund hierfür ist die Hoffnung darauf, dass ihr imstande sein werdet, euer wahres Herz hinzugeben, wenn ihr Meinen Worten gegenübersteht, denn am meisten hasse Ich es, wenn Menschen Mich täuschen. Ich hoffe nur, dass ihr in der letzten Phase Meines Werks eure herausragendste Leistung erbringen könnt und dass ihr euch mit ganzem Herzen hingeben könnt, anstatt halbherzig. Natürlich hoffe Ich auch, dass ihr alle ein gutes Ziel bekommen könnt. Dennoch besteht Meine Bedingung nach wie vor, nämlich dass ihr die beste Entscheidung trefft, indem ihr Mir eure alleinige und endgültige Hingabe darbringt. Wer diese alleinige Hingabe nicht haben sollte, ist gewiss ein geschätzter Besitz Satans, und Ich werde ihn nicht länger zur Verwendung behalten, sondern ihn nach Hause schicken, damit seine Eltern sich um ihn kümmern. Mein Werk ist eine große Hilfe für euch; was Ich hoffe, von euch zu bekommen, ist ein Herz, das ehrlich ist und aufwärts strebt, aber bis jetzt sind Meine Hände noch leer. Denkt darüber nach: Was wird Meine Haltung euch gegenüber sein, wenn ich eines Tages immer noch so unsagbar betrübt bin? Werde Ich genauso liebenswürdig zu euch sein, wie ich es jetzt bin? Wird Mein Herz so gelassen sein, wie es jetzt ist? Versteht ihr die Gefühle einer Person, die kein einziges Korn erntet, nachdem sie mühsam ihr Feld bestellt hat? Versteht ihr, wie schwer das Herz eines Menschen verletzt ist, dem in schwerer Schlag versetzt wurde? Könnt ihr die Bitterkeit einer Person schmecken, die einst so voller Hoffnung war, sich aber im Schlechten trennen musste? Habt ihr den Zorn einer Person gesehen, die provoziert worden ist? Könnt ihr das Verlangen nach Rache einer Person verstehen, die man feindselig und betrügerisch behandelt hat? Wenn ihr die Denkweise dieser Menschen versteht, dann denke Ich, dass es nicht schwer für euch sein sollte, euch das Verhalten vorzustellen, das Gott zum Zeitpunkt Seiner Vergeltung aufweisen wird! Schließlich hoffe Ich, dass ihr alle ernsthafte Anstrengungen um eures eigenen Zieles willen unternehmt, allerdings solltet ihr besser keine trügerischen Mittel bei euren Bemühungen anwenden, andernfalls werde Ich in Meinem Herzen weiterhin von euch enttäuscht sein. Und wozu führt eine solche Enttäuschung? Macht ihr euch nicht selbst etwas vor? Diejenigen, die an ihr Ziel denken, es jedoch ruinieren, sind die Menschen, die am wenigsten gerettet werden können. Selbst wenn eine solche Person verzweifelt und wütend werden würde, wer würde Mitleid mit ihr haben? Zusammengefasst wünsche Ich euch dennoch, dass ihr ein Ziel habt, das angemessen und gut ist und noch mehr hoffe Ich, dass keiner von euch Katastrophen anheimfallen wird.

aus „Über das Ziel“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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