Gottes Werk kennen I

Das tägliche Wort Gottes Auszug 141

Gottes Arbeit in diesen Zeiten zu kennen, ist zum größten Teil zu wissen, was das wesentliche Amt des menschgewordenen Gottes der letzten Tage ist, und um welche Arbeit auf Erden zu tun Er gekommen ist. Zuvor habe Ich in Meinen Worten erwähnt, dass Gott (während der letzten Tage) zur Erde gekommen ist, um vor dem Fortgehen ein Beispiel zu geben. Wie gibt Gott dieses Beispiel? Dadurch, dass Er Worte spricht, und dadurch, dass Er im ganzen Land arbeitet und spricht. Dies ist Gottes Arbeit während der letzten Tage; Er spricht nur, damit die Erde eine Welt der Worte wird, damit für jeden Menschen gesorgt und jeder von Seinen Worten erleuchtet wird, und somit der Geist des Menschen erweckt wird und er sich über die Visionen im Klaren ist. Der menschgewordene Gott ist während der letzten Tage vorwiegend deshalb zur Erde gekommen, um Worte zu sprechen. Als Jesus kam, verbreitete Er das Evangelium des himmlischen Königreichs und vollbrachte die Arbeit der Erlösung der Kreuzigung. Er brachte das Zeitalter des Gesetzes zu Ende und hob alle alten Dinge auf. Die Ankunft Jesu beendete das Zeitalter des Gesetzes und leitete das Zeitalter der Gnade ein. Die Ankunft des menschgewordenen Gottes der letzten Tage hat das Zeitalter der Gnade zu Ende gebracht. Er kam vor allem, um Seine Worte zu sprechen, um Worte zu benutzen, um den Menschen zu perfektionieren, um den Menschen zu beleuchten und zu erleuchten, sowie um den Platz des vagen Gottes im Herzen des Menschen zu entfernen. Das ist nicht die Arbeitsphase, die Jesus ausführte, als Er kam. Als Jesus kam, vollbrachte Er viele Wunder, heilte Er und trieb Dämonen aus, tat Er die Arbeit der Erlösung der Kreuzigung. Infolgedessen glaubt der Mensch in seinen Vorstellungen, dass Gott so sein sollte. Denn als Jesus kam, tat Er nicht die Arbeit, das Abbild des vagen Gottes aus dem Herzen des Menschen zu entfernen; als Er kam, wurde Er gekreuzigt, Er heilte und trieb Dämonen aus und Er verbreitete das Evangelium des Himmelreichs. In einer Hinsicht räumt die Menschwerdung Gottes während der letzten Tage den Platz, den der vage Gott in den Vorstellungen des Menschen einnimmt, damit das Abbild des vagen Gottes nicht länger im Herzen des Menschen ist. Durch Seine wirklichen Worte und Sein wirkliches Werk, Seine Bewegung durch alle Länder hindurch und das außergewöhnlich wirkliche und normale Werk, das Er unter den Menschen verrichtet, lässt Er den Menschen Gottes Wirklichkeit kennen und beseitigt den Platz des vagen Gottes im Herzen des Menschen. In weiterer Hinsicht benutzt Gott die von Seinem Fleisch ausgesprochenen Worte, um den Menschen vollkommen zu machen und alle Dinge zu vollenden. Dies ist die Arbeit, die Gott während der letzten Tage vollenden wird.

Was ihr wissen müsst:

1. Die Arbeit Gottes ist nicht übernatürlich und ihr solltet keine Vorstellungen darüber hegen.

2. Ihr müsst die wesentliche Arbeit verstehen, die der fleischgewordene Gott dieses Mal zu tun gekommen ist.

Er ist nicht gekommen, um zu heilen oder um Dämonen auszutreiben oder um Wunder zu vollbringen, und Er ist nicht gekommen, um das Evangelium der Buße zu verbreiten oder dem Menschen Erlösung zu gewähren. Denn Jesus hat diese Arbeit bereits getan und Gott wiederholt nicht dieselbe Arbeit. Heute ist Gott gekommen, um das Zeitalter der Gnade zu beenden und alle Praktiken des Zeitalters der Gnade zu verbannen. Der praktische Gott ist überwiegend deshalb gekommen, um zu zeigen, dass Er echt ist. Als Jesus kam, sprach Er wenige Worte; Er stellte hauptsächlich Wunder zur Schau, vollbrachte Zeichen und Wunder und heilte und trieb Dämonen aus, oder aber Er sprach Prophezeiungen aus, um den Menschen zu überzeugen und um den Menschen erkennen zu lassen, dass Er wahrhaftig Gott war und ein sachlicher Gott war. Schließlich vollendete Er die Arbeit der Kreuzigung. Der Gott von heute zeigt keine Zeichen und Wunder, noch heilt Er und treibt Dämonen aus. Als Jesus kam, repräsentierte die Arbeit, die Er tat, einen Teil Gottes, doch dieses Mal ist Gott gekommen, um die Arbeitsphase durchzuführen, die fällig ist, denn Gott wiederholt nicht dieselbe Arbeit; Er ist der Gott, der immer neu und niemals alt ist, und so ist alles, was du heute siehst, die Worte und die Arbeit des praktischen Gottes.

aus „Gottes heutige Arbeit kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 142

Der menschgewordene Gott der letzten Tage ist vor allem gekommen, um Seine Worte zu sprechen, um alles zu erklären, was für das Leben des Menschen notwendig ist, um auf das hinzuweisen, in das der Mensch eintreten sollte, um dem Menschen die Taten Gottes zu zeigen und um dem Menschen Gottes Weisheit, Allmächtigkeit und Herrlichkeit zu zeigen. Durch die vielerlei Arten, durch die Gott spricht, erblickt der Mensch die Vorherrschaft Gottes, das Ausmaß Gottes und darüber hinaus die Bescheidenheit und Verborgenheit Gottes. Der Mensch erkennt, dass Gott allwaltend ist, dass Er jedoch bescheiden und verborgen ist und zum niedrigsten aller werden kann. Manche Seiner Worte werden unmittelbar aus der Perspektive des Geistes gesprochen, manche Seiner Worte werden direkt aus der Perspektive des Menschen gesprochen und manche Seiner Worte werden aus der Perspektive einer dritten Person gesprochen. Daraus kann man erkennen, dass die Art und Weise von Gottes Arbeit erheblich variiert und Er dem Menschen durch Worte gestattet, sie zu sehen. Gottes Arbeit während der letzten Tage ist sowohl normal als auch real und somit wird die Menschengruppe der letzten Tage der größten aller Prüfungen unterzogen. Wegen der Normalität und Realität Gottes sind alle Menschen mitten in solche Prüfungen eingetreten; dass der Mensch unter die Prüfungen Gottes geraten ist, liegt an der Normalität und Realität Gottes. Während des Zeitalters Jesu gab es keine Vorstellungen oder Prüfungen. Da die meiste von Jesus getane Arbeit mit den Vorstellungen des Menschen übereinstimmte, folgten die Menschen Ihm und hatten keine Vorstellungen von Ihm. Die heutigen Prüfungen sind die größten, denen der Mensch jemals gegenüberstand, und wenn gesagt wird, dass diese Menschen aus einer großen Trübsal hervorgegangen sind, dann ist von dieser Trübsal die Rede. Heute spricht Gott, um Glauben, Liebe, Duldung und Gehorsam in diesen Menschen zu schaffen. Die vom menschgewordenen Gott gesprochenen Worte der letzten Tage entsprechen dem Wesen der Natur des Menschen, dem Verhalten des Menschen und dem, worin der Mensch heute eintreten sollte. Seine Worte sind sowohl real als auch normal: Er spricht weder von morgen, noch blickt Er auf gestern zurück; Er spricht nur davon, worin heute eingetreten werden sollte, was heute in die Praxis umgesetzt und was heute verstanden werden sollte. Sollte heutzutage eine Person erscheinen, die Zeichen und Wunder zur Schau stellen, Dämonen austreiben, heilen und viele Wunder vollbringen kann, und sollte diese Person behaupten, dass sie das Kommen Jesu ist, dann wäre dies eine Nachahmung böser Geister und ihre Imitation Jesu. Denkt daran! Gott wiederholt nicht dieselbe Arbeit. Die Arbeitsphase Jesu ist bereits vollendet worden und Gott wird diese Arbeitsphase nie wieder ausführen. Die Arbeit Gottes ist mit den Vorstellungen des Menschen unvereinbar; beispielsweise sagte das Alte Testament das Kommen eines Messias voraus, aber es stellte sich heraus, dass Jesus kam, somit wäre es falsch, wenn ein weiterer Messias erneut kommen würde. Jesus ist bereits einmal gekommen und es wäre falsch, wenn Jesus dieses Mal erneut kommen würde. Für jedes Zeitalter gibt es einen Namen und jeder Name wird von dem Zeitalter geprägt. In den Vorstellungen des Menschen muss Gott immer Zeichen und Wunder zeigen, immer heilen und Dämonen austreiben sowie immer genauso wie Jesus sein, doch dieses Mal ist Gott überhaupt nicht so. Wenn Gott während der letzten Tage noch immer Zeichen und Wunder zeigen, noch immer Dämonen austreiben und heilen würde – wenn Er genau dasselbe täte wie Jesus – dann würde Gott dieselbe Arbeit wiederholen und die Arbeit Jesu hätte keine Bedeutung oder Wert. Deshalb führt Gott eine Arbeitsphase in jedem Zeitalter durch. Sobald jede Phase Seiner Arbeit vollendet worden ist, wird sie bald darauf von bösen Geistern nachgeahmt, und sobald Satan damit anfängt, Gott auf den Fersen zu sein, wechselt Gott zu einer anderen Methode über. Sobald Gott eine Phase Seiner Arbeit vollendet hat, wird sie von bösen Geistern nachgeahmt. Ihr müsst euch darüber im Klaren sein. Warum unterscheidet sich Gottes heutige Arbeit von der Arbeit Jesu? Warum zeigt Gott heute keine Zeichen und Wunder, treibt keine Dämonen aus und heilt nicht? Wäre die Arbeit Jesu dieselbe, wie die während des Zeitalters des Gesetzes durchgeführte Arbeit, hätte Er dann Gott im Zeitalter der Gnade repräsentieren können? Hätte Er die Arbeit der Kreuzigung vollenden können? Wenn Jesus, wie im Zeitalter des Gesetzes, in den Tempel eingetreten wäre und den Sabbat eingehalten hätte, dann wäre Er von niemandem verfolgt und von allen in die Arme geschlossen worden. Wenn dem so gewesen wäre, hätte Er dann gekreuzigt werden können? Hätte Er die Arbeit der Erlösung vollenden können? Welchen Sinn hätte es, wenn der menschgewordene Gott der letzten Tage, wie Jesus, Zeichen und Wunder zeigen würde? Nur wenn Gott während der letzten Tage einen anderen Teil Seiner Arbeit durchführt, einen, der einen Teil Seines Führungsplans darstellt, kann der Mensch tiefere Gotteskenntnis gewinnen, und nur dann kann der Führungsplan Gottes vollendet werden.

aus „Gottes heutige Arbeit kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 143

Während der letzten Tage ist Gott vorwiegend gekommen, um Seine Worte zu sprechen. Er spricht aus der Perspektive des Geistes, der Perspektive des Menschen und aus der Perspektive einer dritten Person; Er spricht auf verschiedene Arten, wendet dabei eine Art für eine Zeitspanne an und benutzt die Redeweisen, um die Vorstellungen des Menschen zu verändern sowie das Abbild des vagen Gottes aus dem Herzen des Menschen zu entfernen. Das ist die wesentliche Arbeit, die von Gott getan wird. Da der Mensch glaubt, dass Gott gekommen ist, um zu heilen, Dämonen auszutreiben, Wunder zu wirken und dem Menschen materialistischen Segen zukommen zu lassen, führt Gott diese Arbeitsphase durch – die Arbeit der Züchtigung und des Urteils – um solche Dinge aus den Vorstellungen des Menschen zu entfernen, damit der Mensch die Realität und Normalität Gottes kennen kann und damit das Abbild Jesu aus seinem Herzen entfernt werden kann und von einem neuen Abbild Gottes ersetzt werden kann. Sobald das Abbild Gottes im Menschen alt wird, wird es zu einem Götzenbild. Als Jesus kam und jene Arbeitsphase durchführte, repräsentierte Er nicht die Gesamtheit Gottes. Er vollbrachte einige Zeichen und Wunder, sprach einige Worte und wurde schließlich gekreuzigt, und Er repräsentierte einen Teil Gottes. Er konnte nicht all das repräsentieren, was Gott ist, sondern repräsentierte Gott, indem Er einen Teil von Gottes Arbeit tat. Das liegt daran, dass Gott so groß ist und so herrlich und unergründlich ist und weil Gott nur einen Teil Seiner Arbeit in jedem Zeitalter tut. Die von Gott getane Arbeit dieses Zeitalters ist vorwiegend die Bereitstellung von Worten für das Leben des Menschen, die Bloßstellung der verdorbenen Disposition und des Wesens der Natur des Menschen und die Beseitigung von religiösen Auffassungen, feudalem Denken, überholtem Denken, sowie dem Wissen und der Kultur des Menschen. All dies muss durch die Worte Gottes bloßgelegt und bereinigt werden. In den letzten Tagen wendet Gott Worte und keine Zeichen und Wunder an, um den Menschen perfekt zu machen. Er benutzt Seine Worte, um den Menschen zu entlarven, den Menschen zu richten, den Menschen zu züchtigen und um den Menschen zu perfektionieren, damit der Mensch in den Worten Gottes die Weisheit und Lieblichkeit Gottes erkennen und Gottes Disposition verstehen kann, und der Mensch somit durch die Worte Gottes die Taten Gottes erblicken kann. Während des Zeitalters des Gesetzes führte Jehova Moses mit Seinen Worten aus Ägypten und sprach einige Worte zu den Israeliten; damals wurde ein Teil von Gottes Taten verdeutlicht, doch da das Kaliber des Menschen limitiert war und nichts sein Wissen vervollständigen konnte, fuhr Gott damit fort, zu sprechen und zu arbeiten. Im Zeitalter der Gnade sah der Mensch ein weiteres Mal einen Teil der Taten Gottes. Jesus konnte Zeichen und Wunder zeigen, heilen und Dämonen austreiben sowie gekreuzigt werden, woraufhin Er drei Tage später wiedererweckt wurde und im Fleisch vor dem Menschen erschien. Der Mensch wusste von Gott nicht mehr als dies. Der Mensch weiß so viel, wie ihm von Gott gezeigt wird, und sollte Gott dem Menschen nichts Weiteres zeigen, dann wäre dies das Ausmaß der Abgrenzung Gottes seitens des Menschen. Somit arbeitet Gott weiter, damit die Kenntnis des Menschen von Ihm tiefer werden und er schrittweise die Wesenheit Gottes erfahren kann. In den letzten Tagen benutzt Gott Seine Worte, um den Menschen perfekt zu machen. Deine verdorbene Disposition wird von den Worten Gottes offengelegt und deine religiösen Vorstellungen werden durch Gottes Realität ersetzt. Der menschgewordene Gott der letzten Tage ist vor allem gekommen, um die Worte zu erfüllen, dass „das Wort Fleisch wird, das Wort in das Fleisch kommt und das Wort im Fleisch erscheint,“ und wenn du darüber nicht genügend Kenntnis hast, dann wirst du weiterhin unfähig sein, standhaft zu bleiben. Während der letzten Tage beabsichtigt Gott hauptsächlich eine Arbeitsphase zu vollenden, in der das Wort im Fleisch erscheint, und dies ist ein Teil von Gottes Führungsplan. Somit muss eure Kenntnis klar sein; ungeachtet davon, wie Gott arbeitet, gestattet es Gott dem Menschen nicht, Ihn abzugrenzen. Wenn Gott diese Arbeit während der letzten Tage nicht tun würde, dann könnte das Wissen des Menschen über Ihn nicht voranschreiten. Du würdest lediglich wissen, dass Gott gekreuzigt werden und Sodom vernichten kann, sowie dass Jesus von den Toten wiedererweckt werden und dass Er Petrus erscheinen kann … Aber du würdest nie sagen, dass Gottes Worte alles vollbringen und den Menschen erobern können. Nur durch das Erfahren von Gottes Worten kannst du von solcher Kenntnis sprechen und je mehr du von Gottes Arbeit erfährst, desto gründlicher wird dein Wissen über Ihn sein. Erst dann wirst du damit aufhören, Gott innerhalb deiner eigenen Vorstellungen einzugrenzen. Der Mensch lernt Gott kennen, indem er Seine Arbeit erfährt und es gibt keinen anderen rechten Weg, um Gott kennenzulernen.

aus „Gottes heutige Arbeit kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 144

Heute sollte es euch allen klar sein, dass es in den letzten Tagen hauptsächlich die Tatsache, dass „das Wort wird Fleisch“ ist, die von Gott verwirklicht wird. Durch Seine gegenwärtige Arbeit auf Erden bringt Er den Menschen dazu, Ihn zu kennen, sich auf Ihn einzulassen und Seine gegenwärtigen Taten zu sehen. Er bringt den Menschen dazu, deutlich zu erkennen, dass Er Zeichen und Wunder wirken kann, und es auch Zeiten gibt, in denen Er das nicht kann, und dies hängt vom Zeitalter ab. Daraus kannst du erkennen, dass Gott nicht unfähig ist, Zeichen und Wunder zu wirken, sondern dass Er stattdessen Seine Arbeitsweise Seiner Arbeit und dem Zeitalter entsprechend ändert. In der gegenwärtigen Arbeitsphase zeigt Er keine Zeichen und Wunder; dass Er einige Zeichen und Wunder im Zeitalter Jesu zeigte lag daran, dass Seine Arbeit in jenem Zeitalter anders war. Gott tut diese Arbeit heute nicht und manche Menschen glauben, Er sei unfähig Zeichen und Wunder zu wirken oder aber sie denken, dass Er nicht Gott ist, wenn Er keine Zeichen und Wunder wirkt. Ist das nicht ein Trugschluss? Gott kann Zeichen und Wunder wirken, aber Er arbeitet in einem anderen Zeitalter, also tut Er eine solche Arbeit nicht. Da dies ein anderes Zeitalter ist und da dies eine andere Phase der Arbeit Gottes ist, sind die von Gott verdeutlichten Taten ebenfalls anders. Der Glaube des Menschen an Gott ist kein Glaube an Zeichen und Wunder, noch der Glaube an Wundertaten, sondern der Glaube an Seine wirkliche Arbeit während des neuen Zeitalters. Der Mensch lernt Gott durch die Art und Weise kennen, wie Gott arbeitet, und diese Kenntnis ruft im Menschen den Glauben an Gott hervor, das heißt, den Glauben an die Arbeit und Taten Gottes. In dieser Arbeitsphase spricht Gott hauptsächlich. Warte nicht darauf, Zeichen und Wunder zu sehen; du wirst sie nicht sehen! Denn du wurdest nicht während des Zeitalters der Gnade geboren. Wenn dem so wäre, hättest du Zeichen und Wunder sehen können, aber du wurdest während der letzten Tage geboren, also kannst du nur die Realität und Normalität Gottes sehen. Erwarte nicht, den übernatürlichen Jesus in den letzten Tagen zu sehen! Du kannst nur den praktischen menschgewordenen Gott sehen, der Sich nicht von einem normalen Menschen unterscheidet. In jedem Zeitalter verdeutlicht Gott andere Taten. In jedem Zeitalter verdeutlicht Er einen Teil der Taten Gottes, und die Arbeit jedes Zeitalters stellt einen Teil der Disposition Gottes dar und repräsentiert einen Teil der Taten Gottes. Die Taten, die Er verdeutlicht, verändern sich mit dem Zeitalter, in welchem Er arbeitet, sie alle versehen jedoch den Menschen mit einer Kenntnis von Gott, die tiefer ist, einem Glauben an Gott, der bodenständiger und wahrhaftiger ist. Der Mensch glaubt wegen all der Taten Gottes an Gott und weil Gott so herrlich ist, so groß, weil Er allmächtig ist und unergründlich. Wenn du an Gott glaubst, weil Er in der Lage ist, Zeichen und Wunder zu wirken, und weil Er heilen und Dämonen austreiben kann, dann ist deine Ansicht falsch und manche Menschen werden sagen, „Sind böse Geister nicht ebenso in der Lage, solche Dinge zu tun?“ Bedeutet das nicht, das Abbild Gottes mit dem Abbild Satans durcheinanderzubringen? Heute beruht der Glaube des Menschen an Gott auf Seinen vielen Taten und dem großen Ausmaß an Werk, das Er vollbringt, und der zahlreichen Weisen, auf die Er spricht. Gott benutzt Seine Kundgebungen, um den Menschen zu erobern und um ihn perfekt zu machen. Der Mensch glaubt an Gott wegen Seiner vielen Taten, nicht weil Er Zeichen und Wunder zeigen kann, und der Mensch versteht Ihn nur, weil er Seine Taten sehen kann. Nur durch die Kenntnis der gegenwärtigen Taten Gottes, wie Er arbeitet, welch weise Methoden Er verwendet, wie Er spricht und wie Er den Menschen perfekt macht – nur durch die Kenntnis dieser Aspekte – kannst du die Realität Gottes begreifen und Seine Disposition verstehen, wissen, was Ihm gefällt, was Er verabscheut, wie Er am Menschen arbeitet. Durch das Verstehen der Vorlieben und Abneigungen Gottes kannst du zwischen dem unterscheiden, was positiv und negativ ist, und durch deine Gotteskenntnis gibt es in deinem Leben Fortschritt. Kurz gesagt, du musst eine Kenntnis von Gottes Arbeit gewinnen und deine Ansichten über den Glauben an Gott richtigstellen.

aus „Gottes heutige Arbeit kennen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 145

Egal wie dein Streben ist, du musst vor allen Dingen das Werk verstehen, das Gott heute verrichtet, und du musst die Bedeutung Seines Werkes kennen. Du musst verstehen und wissen, welches Werk Gott bringt, wenn Er in den letzten Tagen kommt, welche Disposition Er bringt und was im Menschen vollkommen gemacht werden wird. Wenn du das Werk, für das Er gekommen ist, um es im Fleisch zu verrichten, nicht kennst oder verstehst, wie kannst du dann Seinen Willen erfassen und wie kannst du Sein Vertrauter werden? Gottes Vertrauter zu sein, ist eigentlich nicht kompliziert, es ist aber auch nicht einfach. Wenn der Mensch es wahrnehmen kann, dann kann er es umsetzen, und somit ist es nicht kompliziert. Wenn der Mensch es nicht wahrnehmen kann, ist es viel schwieriger, und zudem wird der Mensch dazu neigen, inmitten von Unbestimmtheit zu streben. Wenn der Mensch im Streben nach Gott nicht seine eigene Position hat, um an ihr festzuhalten, und nicht weiß, an welche Wahrheit er sich halten soll, bedeutet dies, dass er keine Grundlage hat und es somit für ihn nicht einfach ist, standhaft zu sein. Es gibt heutzutage so viele, die die Wahrheit nicht verstehen, die nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden können oder erkennen können, was zu lieben oder zu hassen ist. Solche Menschen können kaum standhaft sein. Der Schlüssel zum Glauben an Gott ist die Fähigkeit, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, sich um Gottes Willen zu kümmern, Gottes Wirken am Menschen zu kennen, wenn Er im Fleisch kommt, und zu kennen, nach welchen Grundsätzen Er spricht. Folge nicht den Massen! Und du musst in Bezug auf das, worin du eintreten solltest, Grundsätze haben und musst dich an sie halten. Dich an diesen von Gott erleuchteten Dingen in deinem Inneren festzuhalten, ist dir hilfreich. Wenn du dies nicht tust, wirst du dich heute in eine Richtung drehen und morgen in die andere und du wirst nie etwas Wirkliches gewinnen. So zu sein, hat für dein eigenes Leben keinen Nutzen. Diejenigen, die die Wahrheit nicht verstehen, folgen immer anderen: Wenn die Leute sagen, dies sei das Werk des Heiligen Geistes, dann sagst du auch, dass es das Werk des Heiligen Geistes ist. Wenn die Leute sagen, es sei das Werk eines bösen Geistes, dann beginnst auch du zu zweifeln oder sagst auch, dass es das Werk eines bösen Geistes ist. Du plapperst immer die Worte der anderen nach und bist weder in der Lage, selbst irgendetwas zu unterscheiden, noch kannst du für dich selbst denken. Dies ist jemand, der keinen Standpunkt hat, der nicht unterscheiden kann – so eine Person ist ein nichtsnutziger Kerl! Du wiederholst immer die Worte von anderen: Heute wird gesagt, dass dies das Werk des Heiligen Geistes sei, doch wahrscheinlich wird jemand eines Tages sagen, dass es nicht das Werk des Heiligen Geistes sei, sondern nichts anderes als die Taten des Menschen – trotzdem kannst du dies nicht unterscheiden, und wenn du miterlebst, wie es andere sagen, sagst du dasselbe. Es ist wirklich das Werk des Heiligen Geistes, aber du sagst, es sei das Wirken des Menschen. Bist du nicht einer derjenigen geworden, die gegen das Werk des Heiligen Geistes lästern? Hast du dich damit nicht Gott widersetzt, weil du nicht unterscheiden kannst? Wer weiß, vielleicht erscheint eines Tages irgendein Dummkopf und sagt: „Dies ist das Werk eines bösen Geistes.“ Wenn du diese Worte hörst, wirst du ratlos und du bist wieder einmal an die Worte anderer gebunden. Jedes Mal, wenn jemand Unruhe schürt, bist du außerstande, an deinem Standpunkt festzuhalten. Und das liegt alles daran, dass du die Wahrheit nicht besitzt. Der Glaube an Gott und das Streben nach der Gotteskenntnis sind keine einfache Angelegenheit. Sie können nicht einfach erreicht werden, indem man sich versammelt und der Predigt zuhört. Du kannst nicht durch Leidenschaft alleine perfektioniert werden. Du musst erfahren und wissen sowie in deinen Handlungen prinzipientreu sein und das Wirken des Heiligen Geistes erlangen. Wenn du Erfahrungen gemacht hast, wirst du in der Lage sein, viele Dinge zu unterscheiden. Du wirst imstande sein, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, zwischen Gerechtigkeit und Frevel, zwischen dem, was aus Fleisch und Blut ist, und dem, was der Wahrheit angehört. Du solltest imstande sein, zwischen allen diesen Dingen zu unterscheiden, und wenn du dies tust, wirst du, egal unter welchen Umständen, nie verloren sein. Nur dies ist deine wahre Statur.

aus „Nur diejenigen, die Gott und Sein Werk kennen, können Gott zufriedenstellen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 146

Das Werk Gottes zu kennen, ist keine einfache Sache. Du solltest in deinem Streben Maßstäbe und ein Ziel haben. Du solltest wissen, wie man den richtigen Weg sucht und wie man abschätzt, ob es der richtige Weg ist oder nicht und ob es das Werk Gottes ist oder nicht. Was ist das grundlegendste Prinzip bei der Suche nach dem richtigen Weg? Du musst darauf achten, ob das Wirken des Heiligen Geistes auf diesem Weg gegenwärtig ist oder nicht, ob diese Worte der Ausdruck der Wahrheit sind oder nicht, wer bezeugt wird und was es dir bringen kann. Zwischen dem wahren und dem falschen Weg zu unterscheiden, erfordert einige Aspekte der Grundkenntnis, von denen der wesentlichste ist, festzustellen, ob es das Wirken des Heiligen Geistes ist oder nicht. Denn der Wesenskern des Glaubens des Menschen an Gott ist der Glaube an den Geist Gottes, und selbst sein Glaube an den fleischgewordenen Gott ist darauf zurückzuführen, dass dieses Fleisch die Verkörperung von Gottes Geist ist. Das bedeutet, dass ein solcher Glaube immer noch der Glaube an den Geist ist. Es gibt Unterschiede zwischen dem Geist und dem Fleisch. Da dieses Fleisch aber vom Geist kommt und das fleischgewordene Wort ist, ist somit das, woran der Mensch glaubt, immer noch die inhärente Wesenheit Gottes. So musst du beim Unterscheiden, ob es der wahre Weg ist oder nicht, vor allem darauf achten, ob das Wirken des Heiligen Geistes gegenwärtig ist oder nicht. Danach musst du prüfen, ob in diesem Weg die Wahrheit liegt oder nicht. Diese Wahrheit ist die Lebensdisposition von normaler Menschlichkeit. Das heißt, es ist das, was vom Menschen verlangt wurde, als Gott ihn am Anfang schuf, nämlich die gesamte normale Menschlichkeit (einschließlich menschlicher Verstand, Verständnis, Weisheit und Grundkenntnis darüber, Mensch zu sein). Das heißt, du musst betrachten, ob dieser Weg den Menschen in ein Leben normaler Menschlichkeit führen kann oder nicht, ob die Wahrheit, von der die Rede ist, gemäß der Wirklichkeit normaler Menschlichkeit erforderlich ist oder nicht, ob diese Wahrheit praktisch und wirklich ist oder nicht, und ob sie am zeitgerechtesten ist oder nicht. Wenn da Wahrheit ist, dann kann sie den Menschen zu normalen und wirklichen Erfahrungen bringen. Darüber hinaus wird der Mensch immer normaler; der menschliche Verstand des Menschen wird immer vollendeter, das Leben des Menschen im Fleisch und das geistliche Leben werden immer geregelter und die Gefühle des Menschen normalisieren sich immer weiter. Das ist der zweite Grundsatz. Es gibt noch einen weiteren Grundsatz, nämlich, ob die Gotteskenntnis des Menschen zunimmt oder nicht, ob das Erfahren eines solchen Wirkens und einer solchen Wahrheit eine Liebe zu Gott in ihm erwecken und ihn noch näher zu Gott bringen kann oder nicht. Darin kann gemessen werden, ob es der wahre Weg ist oder nicht. Am wesentlichsten ist, ob dieser Weg eher realistisch als übernatürlich ist und ob er das Leben des Menschen bereitstellen kann. Wenn er mit diesen Grundsätzen übereinstimmt, kann die Schlussfolgerung gezogen werden, dass dieser Weg der wahre Weg ist. Ich sage diese Worte nicht, um euch dazu zu bringen, in euren zukünftigen Erfahrungen andere Wege zu akzeptieren, noch als Prognose, dass es das Werk eines anderen, neuen Zeitalters in der Zukunft geben wird. Ich sage sie, damit ihr sicher sein könnt, dass der heutige Weg der wahre Weg ist; damit ihr in eurem Glauben an das Werk von heute nicht nur halbwegs sicher seid und nicht außerstande seid, Einblick darin zu gewinnen. Es gibt sogar viele, die, obwohl sie sich sicher sind, immer noch in Verwirrung folgen. Eine solche Gewissheit hat keine Grundsätze und sie müssen früher oder später beseitigt werden. Sogar jene, die in ihrem Folgen ausgesprochen leidenschaftlich sind, sind zu drei Teilen sicher und zu fünf Teilen unsicher. Dies zeigt, dass sie keine Grundlage haben. Weil euer Kaliber zu armselig und eure Grundlage zu oberflächlich ist, habt ihr kein Verständnis von Unterscheidungen. Gott wiederholt Sein Werk nicht. Er verrichtet kein Werk, das nicht realistisch ist, Er stellt keine überhöhten Anforderungen an den Menschen und Er verrichtet kein Werk, das über den Verstand des Menschen hinausgeht. Sein gesamtes Wirken liegt im Bereich des normalen menschlichen Verstands und geht nicht über den Verstand normaler Menschlichkeit hinaus, und Sein Werk entspricht den normalen Voraussetzungen des Menschen. Wenn es das Werk des Heiligen Geistes ist, wird der Mensch immer normaler und seine Menschlichkeit wird immer normaler. Der Mensch hat eine zunehmende Kenntnis von seiner satanischen verderbten Disposition und vom Wesen des Menschen, und er hat ein immer größeres Verlangen nach der Wahrheit. Das heißt, das Leben des Menschen wächst und wächst und die verderbte Disposition des Menschen ist zu immer mehr Veränderungen imstande – und das alles ist die Bedeutung davon, dass Gott zum Leben des Menschen wird. Wenn ein Weg die Dinge, die das Wesen des Menschen sind, nicht offenbaren kann, die Disposition des Menschen nicht ändern kann und ihn zudem nicht vor Gott bringen oder ihm ein klares Verständnis von Gott vermitteln kann und sogar verursacht, dass seine Menschlichkeit immer schwächer und sein Verstand immer abartiger wird, dann darf dieser Weg nicht der wahre Weg sein und er kann das Werk eines bösen Geistes oder der alte Weg sein. Kurzum, es kann nicht das gegenwärtige Werk des Heiligen Geistes sein. Ihr habt all diese Jahre lang an Gott geglaubt, dennoch habt ihr keine Ahnung von den Grundsätzen, um zwischen dem wahren Weg und dem falschen Weg zu unterscheiden oder um den wahren Weg zu suchen. Die meisten Menschen interessieren sich nicht einmal für diese Angelegenheiten. Sie gehen lediglich dorthin, wo die Mehrheit hingeht, und wiederholen, was die Mehrheit sagt. Wie kann dies jemand sein, der den wahren Weg sucht? Und wie können solche Menschen den wahren Weg finden? Wenn du diese verschiedenen Hauptgrundsätze begreifst, dann wirst du nicht getäuscht werden, was immer auch geschieht. Heutzutage ist es maßgeblich, dass der Mensch imstande ist, Unterschiede zu machen. Dies ist es, was die normale Menschlichkeit besitzen sollte und was der Mensch in seiner Erfahrung besitzen muss. Wenn der Mensch selbst heute immer noch nichts bei seinem Folgen unterscheidet und sein menschlicher Verstand immer noch nicht gewachsen ist, dann ist der Mensch zu töricht und sein Streben ist irrig und abgewichen. In deinem heutigen Streben gibt es nicht die geringste Differenzierung, und während es wahr ist, dass du, wie du sagst, den wahren Weg gefunden hast, hast du ihn denn gewonnen? Konntest du irgendetwas unterscheiden? Was ist die Wesensart des wahren Weges? Auf dem wahren Weg hast du nicht den wahren Weg gewonnen, du hast nichts von der Wahrheit gewonnen. Das heißt, du hast nicht erreicht, was Gott von dir verlangt, und an deiner Verderbtheit hat sich deswegen nichts geändert. Wenn du diesen Weg weiter verfolgst, wirst du letztendlich beseitigt werden. Da du bis zum heutigen Tag gefolgt bist, solltest du dir sicher sein, dass der Weg, den du eingeschlagen hast, der richtige Weg ist, und du solltest keine weiteren Zweifel haben. Viele Menschen sind immer unsicher und hören wegen ein paar Kleinigkeiten auf, nach der Wahrheit zu streben. Solche Menschen haben keine Kenntnis von Gottes Werk. Sie sind jene, die Gott in Verwirrung folgen. Menschen, die Gottes Werk nicht kennen, sind außerstande, Seine Vertrauten zu sein oder Zeugnis für Ihn abzulegen. Ich rate jenen, die nur Segen suchen und nach dem streben, was vage und abstrakt ist, so bald wie möglich nach der Wahrheit zu streben, damit ihr Leben eine Bedeutung haben kann. Haltet euch selbst nicht weiter zum Narren!

aus „Nur diejenigen, die Gott und Sein Werk kennen, können Gott zufriedenstellen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 147

Das gesamte Werk während der 6.000 Jahre hat sich mit der Zeit allmählich geändert. Die Veränderungen in diesem Werk erfolgten nach den Umständen der ganzen Welt. Gottes Führungswerk hat sich erst allmählich entsprechend den Entwicklungstendenzen der Menschheit als Ganzes gewandelt. Es war nicht schon zu Beginn der Schöpfung geplant. Bevor die Welt erschaffen wurde oder kurz nachdem sie erschaffen war, hatte Jehova den ersten Abschnitt des Werkes, den des Gesetzes, noch nicht geplant. Und auch nicht den zweiten Abschnitt des Werkes, den der Gnade, oder den dritten Abschnitt des Werkes, den der Eroberung, in dem Er anfangs inmitten einer Gruppe von Menschen wirken würde, einige der Abkömmlinge Moabs, und dadurch würde Er das ganze Universum erobern. Er sprach diese Worte nicht, nachdem Er die Welt erschaffen hatte. Er sprach diese Worte nicht nach Moab und schon gar nicht vor Lot. Sein gesamtes Werk wurde spontan ausgeführt. Und genau so hat sich Sein gesamtes sechstausendjähriges Führungswerk entwickelt. Mitnichten hatte Er solch einen Plan als Übersichtsdiagramm für die Entwicklung der Menschheit verfasst, bevor Er die Welt erschuf. Gott drückt in Seinem Werk direkt aus, was Er ist. Er zermartert Sich nicht das Hirn, um einen Plan zu formulieren. Natürlich haben viele Propheten viele Prophezeiungen ausgesprochen. Es kann aber dennoch nicht gesagt werden, dass das Werk Gottes immer einer präzisen Planung unterworfen war. Die Prophezeiungen wurden in Übereinstimmung mit Gottes aktuellem Werk gemacht. Sein gesamtes Werk ist das aktuellste Werk. Er führt Sein Werk gemäß der Art aus, wie sich die Zeiten entwickeln, und Sein aktuelles Werk führt Er gemäß der Veränderung der Dinge aus. Werk zu verrichten, ist für Ihn gleichbedeutend wie die Verabreichung von Medizin bei einer Krankheit. Während Er Sein Werk ausführt, beobachtet Er, und Er wirkt in Übereinstimmung mit Seinen Beobachtungen. Er ist in jedem Abschnitt Seines Werkes imstande, Seine umfassende Weisheit und Sein umfassendes Können auszudrücken. Er offenbart Seine umfassende Weisheit und Seine umfassende Autorität in Übereinstimmung mit dem Werk des jeweiligen Zeitalters und ermöglicht jedem dieser Menschen, die von Ihm während dieser Zeitalter zurückgebracht wurden, Seine gesamte Disposition zu sehen. Er versorgt die Bedürfnisse der Menschen und führt das Werk durch, das Er in Übereinstimmung mit dem Werk, das in jedem Zeitalter getan werden muss, tun sollte. Er versorgt die Bedürfnisse der Menschen in dem Maße, wie Satan sie verdorben hat. So war es, als Jehova zunächst Adam und Eva erschuf, um es ihnen zu ermöglichen, Gott auf Erden zu bekunden und Gottes Zeugen inmitten der Schöpfung zu haben. Eva versündigte sich aber, nachdem sie von der Schlange verführt worden war, und Adam tat dasselbe. Sie aßen zusammen im Garten die Frucht des Baumes der Erkenntnis des Guten und Bösen. Deswegen musste Jehova zusätzliches Werk an ihnen vollbringen. Er sah ihre Nacktheit und bedeckte ihre Körper mit Kleidung aus Tierhäuten. Danach sprach Er zu Adam: „Dieweil du hast gehorcht der Stimme deines Weibes und hast gegessen von dem Baum, davon ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen, verflucht sei der Acker um deinetwillen … bis daß du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden.“ Und zum Weibe sprach Er: „Ich will dir viel Schmerzen schaffen, wenn du schwanger wirst; du sollst mit Schmerzen Kinder gebären; und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, und er soll dein Herr sein.“ Von da an verbannte Er sie aus dem Garten Eden und zwang sie, außerhalb des Gartens zu leben, wie es der moderne Mensch heute auf Erden tut. Als Gott den Menschen ganz zu Anfang schuf, plante Er nicht, den Menschen von der Schlange verleiten zu lassen, nachdem er erschaffen worden war, und daraufhin den Menschen und die Schlange zu verfluchen. Er hatte nicht wirklich einen solchen Plan. Es war einfach die Entwicklung der Dinge, die Ihm neue Arbeit unter Seiner Schöpfung verschaffte. Nachdem Jehova dieses Werk an Adam und Eva auf Erden ausgeführt hatte, entwickelte sich die Menschheit mehrere tausend Jahre lang weiter, bis „Da aber Jehova sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, da reute es ihn, daß Er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte Ihn in Seinem Herzen. … Aber Noah fand Gnade vor Jehova.“ Zu diesem Zeitpunkt hatte Jehova mehr neue Arbeit, da die Menschheit, die Er erschaffen hatte, zu sündig geworden war, nachdem sie von der Schlange verführt worden war. Angesichts dieser Umstände wählte Jehova Noahs Familie aus diesen Menschen aus und verschonte sie, und führte Sein Werk aus, die Welt durch eine Flut zu zerstören. Die Menschheit hat sich bis zum heutigen Tag auf diese Weise weiterentwickelt, ist zunehmend verderbt geworden, und wenn die Entwicklung der Menschheit ihren Höhepunkt erreicht, wird es auch das Ende der Menschheit sein. Seit Anbeginn bis zum Ende der Welt ist die innere Wahrheit Seines Werkes immer so gewesen. Es ist dasselbe, wie der Mensch gemäß seiner Art eingestuft werden wird; weit davon entfernt, dass jede Person der Kategorie zugeteilt wird, der sie am Anfang angehörte, werden die Menschen erst allmählich zugeordnet, nachdem sie einen Entwicklungsprozess durchlaufen haben. Am Ende wird jeder, der nicht völlig gerettet werden kann, seinen Vorfahren zurückgegeben. Nichts vom Werk Gottes unter der Menschheit war bereits zu Beginn der Schöpfung der Welt vorbereitet. Es war vielmehr die Entwicklung der Dinge, die es Gott ermöglichte, Sein Werk unter der Menschheit Stufe für Stufe realistischer und praktischer auszuführen, so wie auch der Gott Jehova nicht die Schlange erschuf, um die Frau in Versuchung zu führen. Das war weder Sein spezieller Plan, noch war es etwas, das Er absichtlich vorherbestimmt hatte; man könnte sagen, dass dies unerwartet war. Aus diesem Grund vertrieb Jehova Adam und Eva aus dem Garten Eden und gelobte, nie wieder einen Menschen zu erschaffen. Aber Gottes Weisheit wird von den Menschen nur auf dieser Grundlage festgestellt, genau wie der Punkt, den Ich vorher schon erwähnte: „Die Ausübung Meiner Weisheit basiert auf den Komplotten Satans“. Egal wie verderbt die Menschheit wurde oder wie die Schlange sie verleitete, Jehova hatte trotzdem Seine Weisheit. Deswegen hat Er Sich seit Seiner Erschaffung der Welt mit neuer Arbeit beschäftigt und keine Stufen Seines Werkes haben sich jemals wiederholt. Satan hat ständig Komplotte ausgeführt; die Menschheit wurde ständig von Satan verdorben und Gott Jehova hat auch ständig Sein weises Werk ausgeführt. Er hat nie versagt und Er hat Sein Werk seit Beginn der Erschaffung der Welt bis zum heutigen Tag niemals eingestellt. Nachdem die Menschheit von Satan verdorben worden war, arbeitete Er ständig unter den Menschen, um Seinen Feind zu besiegen, der die Menschheit verdirbt. Dieser Kampf wird vom Beginn bis zum Ende der Welt dauern. Bei der Verrichtung all dieses Werkes hat Er der von Satan verdorbenen Menschheit nicht nur erlaubt, Seine große Rettung zu empfangen, sondern ermöglichte ihr auch, Seine Weisheit, Allmächtigkeit und Autorität zu sehen. Am Ende wird Er die Menschheit Seine gerechte Disposition sehen lassen – indem Er die Bösen bestraft und die Guten belohnt. Er hat Satan bis zum heutigen Tag bekämpft und weil Er ein weiser Gott ist und Seine Weisheit aufgrund der Komplotte Satans ausgeübt wird, ist Er nie besiegt worden. Somit bewirkt Er nicht nur, dass sich alles im Himmel Seiner Autorität unterwirft, sondern Er bringt auch alles auf Erden dazu, unter Seinem Fußschemel zu ruhen; nicht zuletzt veranlasst Er, dass die Übeltäter, die die Menschheit überfallen und belästigen, unter Seine Züchtigung fallen. Alle Ergebnisse der Arbeit werden aufgrund Seiner Weisheit zustande gebracht. Er hatte Seine Weisheit nie offenbart, bevor die Menschheit existierte, weil Er im Himmel, auf Erden und im gesamten Universum keine Feinde hatte; es gab keine finsteren Mächte, die etwas in der Natur überfielen. Nachdem der Erzengel Ihn verraten hatte, schuf Er die Menschheit auf Erden. Und wegen der Menschheit begann Er formell Seinen jahrtausendelangen Krieg mit Satan, dem Erzengel, einen Krieg, der mit jedem weiteren Abschnitt hitziger wird. Seine Allmächtigkeit und Weisheit sind in jedem dieser Abschnitte gegenwärtig. Nur zu dieser Zeit kann alles im Himmel und auf Erden Gottes Weisheit, Seine Allmächtigkeit und insbesondere Gottes Echtheit sehen. Er führt auch heute noch Sein Werk auf die gleiche realistische Art und Weise aus. Darüber hinaus offenbart Er auch Seine Weisheit und Allmacht, während Er Sein Werk ausführt. Er erlaubt euch, die innere Wahrheit jedes Abschnitts des Werkes zu sehen, genau zu sehen, wie Gottes Allmacht zu erklären ist, und insbesondere genau, wie Gottes Echtheit zu erklären ist.

aus „Du sollst wissen, wie sich die gesamte Menschheit bis zum heutigen Tag entwickelt hat“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 148

Das Werk des Heiligen Geistes wird immer spontan getan. Jedes Mal, wenn Er Sein Werk plant, wird der Heilige Geist es ausführen. Warum sage Ich immer, dass das Wirken des Heiligen Geistes realistisch ist? Dass es immer neu und niemals alt ist, und immer das allerneuste ist? Sein Werk war nicht bereits geplant, als die Welt erschaffen wurde. Das ist überhaupt nicht das, was geschah! Jede Stufe des Werkes erzielt in ihrer jeweiligen Zeit die richtige Wirkung, und sie beeinträchtigen sich nicht gegenseitig. Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen die Pläne in deinem Kopf einfach nicht mit dem jüngsten Werk des Heiligen Geistes mithalten können. Sein Wirken ist nicht so einfach wie das logische Denken der Menschen, noch ist es so komplex wie die Vorstellungskraft der Menschen. Es besteht darin, die Menschen jederzeit und an jedem Ort gemäß ihren momentanen Bedürfnissen zu versorgen. Niemand ist sich über die Wesensart der Menschen mehr im Klaren als Er, und gerade deshalb kann nichts den realistischen Bedürfnissen der Menschen so gut entsprechen wie Sein Wirken. Deswegen wurde aus menschlicher Sicht Sein Wirken mehrere Jahrtausende im Voraus geplant. Während Er jetzt unter euch in Übereinstimmung mit eurem Zustand wirkt, verrichtet Er auch Arbeit und spricht zu jeder Zeit und an jedem Ort. Wenn Menschen sich in einem bestimmten Zustand befinden, spricht Er jene Worte, die genau das sind, was sie in diesem Moment im Innern brauchen. Es ist wie die erste Stufe Seines Werkes, die Zeiten der Züchtigung. Nach den Zeiten der Züchtigung wiesen die Menschen ein bestimmtes Verhalten auf, sie handelten in gewisser Weise rebellisch, bestimmte positive Zustände traten hervor, und bestimmte negative Bedingungen tauchten auch auf, und die Obergrenzen dieser Negativität erreichten eine gewisse Stufe. Gott führte Sein Werk auf Grundlage all dieser Dinge durch und griff diese auf, um eine viel bessere Wirkung für Sein Werk zu erreichen. Er führt schlichtweg Sein Versorgungswerk unter den Menschen ihrer gegenwärtigen Zustände entsprechend aus. Er führt jede Stufe Seines Werkes in Übereinstimmung mit den tatsächlichen Zuständen der Menschen aus. Die ganze Schöpfung ist in Seinen Händen. Könnte Er sie nicht kennen? Angesichts der Zustände der Menschen führt Gott die nächste Stufe Seines Werkes, die getan werden sollte, jederzeit und an jedem Ort aus. Dieses Werk wurde keineswegs vor Tausenden von Jahren im Voraus geplant – das ist eine menschliche Vorstellung! Er wirkt, während Er die Auswirkungen Seines Werkes beobachtet, und Sein Werk vertieft und entwickelt sich ständig weiter. Während Er die Ergebnisse Seines Wirkens beobachtet, führt Er die nächste Stufe Seines Werkes aus. Er verwendet viele Dinge, um sich allmählich zu wandeln und Sein neues Werk nach und nach für die Menschen sichtbar zu machen. Diese Art von Wirken kann die Bedürfnisse der Menschen versorgen, denn Gott kennt die Menschen nur allzu gut. So führt Er Sein Werk vom Himmel aus durch. Gleichermaßen verrichtet der menschgewordene Gott Sein Werk auf die gleiche Weise. Er plant gemäß der Wirklichkeit und wirkt unter der Menschheit. Nichts von Seinem Werk war geplant, bevor die Welt erschaffen war, noch war es vorher minuziös geplant. Zweitausend Jahre nachdem die Welt erschaffen worden war, sah Jehova, dass die Menschheit so verderbt geworden war, dass Er den Mund des Propheten Jesaja verwendete, um zu prophezeien, dass Er nach dem Ende des Zeitalters des Gesetzes Sein Werk der Erlösung der Menschheit im Zeitalter der Gnade ausführen würde. Dies war natürlich Jehovas Plan, aber dieser Plan wurde auch gemäß den Umständen gemacht, die Er zu jener Zeit wahrnahm; Er dachte mit Sicherheit nicht sofort daran, nachdem Er Adam erschaffen hatte. Jesaja prophezeite lediglich, aber Jehova traf nicht unverzüglich im Zeitalter des Gesetzes Vorbereitungen dafür. Vielmehr machte Er Sich zu Beginn des Zeitalters der Gnade an dieses Werk, als der Bote Josef im Traum erschien, ihn erleuchtete und ihm sagte, dass Gott Fleisch werden würde und somit das Werk Seiner Menschwerdung beginne. Gott bereitete Sich nicht, nachdem Er die Welt erschaffen hatte, auf Sein Werk der Menschwerdung vor, so wie es sich die Menschen vorstellen. Dies wurde nur gemäß dem Entwicklungsstand der Menschheit und dem Status Seines Krieges mit Satan entschieden.

aus „Du sollst wissen, wie sich die gesamte Menschheit bis zum heutigen Tag entwickelt hat“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 149

Wenn Gott ins Fleisch kommt, kommt Sein Geist auf einen Menschen herab; mit anderen Worten, der Geist Gottes trägt ein Fleisch. Er verrichtet Sein Werk auf der Erde und anstatt mehrere eingeschränkte Stufen mit Sich zu bringen, ist dieses Werk völlig unbegrenzt. Das Werk, das der Heilige Geist im Fleisch ausführt, wird immer noch von den Auswirkungen Seines Wirkens bestimmt und Er verwendet diese Dinge, um die Zeitspanne zu bestimmen, die Er im Fleisch arbeiten wird. Der Heilige Geist offenbart direkt jede Stufe Seines Werkes. Er prüft Sein Werk, während Er voranschreitet, und nichts davon ist so übernatürlich, als dass es die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft erweitern würde. Es ist wie Jehovas Werk bei der Erschaffung der Himmel und der Erde und aller Dinge; Er plante und wirkte gleichzeitig. Er schied das Licht von der Finsternis, und Morgen und Abend entstanden – dies dauerte einen Tag. Am zweiten Tag schuf Er den Himmel, was wiederum einen Tag dauerte, und dann schuf Er die Erde, die Meere und die Dinge, die sie bevölkerten, was einen weiteren Tag dauerte. Dies ging bis zum sechsten Tag weiter, als Gott den Menschen erschuf und ihn alle Dinge auf Erden führen ließ, bis zum siebten Tag, als Er mit der Erschaffung aller Dinge fertig war und Sich ausruhte. Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn zu einem heiligen Tag. Er entschied über diesen heiligen Tag, nachdem Er alle Dinge erschaffen hatte, nicht bevor Er sie erschuf. Dieses Werk wurde auch spontan ausgeführt; bevor Er alle Dinge erschuf, beschloss Er nicht, die Welt in sechs Tagen zu schaffen und am siebten Tag zu ruhen; die Tatsachen sind bei Weitem nicht so. Er sagte dies nicht, noch plante Er es. Er sagte auf keinen Fall, dass die Erschaffung aller Dinge am sechsten Tag vollendet sein und Er am siebten Tag ruhen würde; Er erschuf vielmehr nach dem, was Ihm gut schien. Nachdem Er alles erschaffen hatte, war es bereits der sechste Tag. Wäre es der fünfte Tag gewesen, an dem Er alles erschaffen hatte, hätte Er den sechsten Tag als heiligen Tag bestimmt; Er schloss jedoch am sechsten Tag die Erschaffung ab und somit wurde der siebte Tag zum heiligen Tag, was bis zum heutigen Tag verkündet wird. Deshalb wird gegenwärtiges Werk auf dieselbe Art und Weise ausgeführt. Er spricht und versorgt eure Bedürfnisse in Übereinstimmung mit euren Zuständen. Das heißt, der Geist spricht und arbeitet gemäß den Zuständen der Menschen. Der Geist wacht über alles und wirkt zu jeder Zeit und an jedem Ort. Das, was Ich tue, sage, euch auferlege und zuteilwerden lasse, ist ohne Ausnahme das, was ihr braucht. Daher ist keines Meiner Werke von der Wirklichkeit getrennt ist; es ist alles wirklich, denn ihr alle wisst, dass „Gottes Geist über alles wacht“. Wenn all dies vorzeitig bestimmt worden wäre, wäre es dann nicht zu schablonenhaft gewesen? Du denkst, dass Gott es sechs ganze Jahrtausende ausarbeitete und dann vorherbestimmte, dass die Menschheit rebellisch, widerspenstig, unehrlich und hinterlistig sei, dass sie die Verderbtheit Fleisch, die satanische Disposition, die Begehrlichkeit der Augen und ihre eigenen Schwächen habe. Dies war nicht von Gott vorherbestimmt, sondern vielmehr Satans Verdorbenheit geschuldet. Einige werden sagen: „War Satan nicht auch in Gottes Zugriff? Gott hatte vorherbestimmt, dass Satan die Menschen auf diese Weise verderben würde, und danach führte Er Sein Werk unter den Menschen aus.“ Würde Gott Satan tatsächlich dazu vorherbestimmen, die Menschheit zu verderben? Er ist nur zu bemüht, der Menschheit ein normales Menschenleben zu ermöglichen. Würde Er die Leben der Menschheit schikanieren? Wenn ja, wäre dann nicht der Sieg über Satan und die Rettung der Menschheit eine vergebliche Anstrengung? Wie könnte die Widerspenstigkeit der Menschheit vorherbestimmt werden? Sie wurde tatsächlich durch die Schikane Satans verursacht. Wie könnte sie von Gott vorherbestimmt sein? Der Satan im Zugriff Gottes, den ihr versteht, und der Satan im Zugriff Gottes, von dem Ich spreche, sind sehr verschieden. Nach eurer Aussage, dass „Gott allmächtig ist und Satan in Seinen Händen ist“, würde Satan Ihn nicht verraten. Hast du nicht gesagt, dass Gott allmächtig ist? Euer Wissen ist zu abstrakt und entspricht nicht der Wirklichkeit; der Mensch kann niemals die Gedanken Gottes ergründen, noch kann er jemals die Weisheit Gottes ergründen! Gott ist allmächtig; das ist überhaupt nicht falsch. Der Erzengel verriet Gott, weil Gott ihm ursprünglich einen Teil Autorität gab. Dies war natürlich ein unerwartetes Ereignis, wie Eva, die der Versuchung der Schlange erlag. Aber egal wie Satan seinen Verrat ausführt, er ist nicht allmächtig wie Gott. Wie ihr gesagt habt, Satan ist mächtig; aber egal was er tut, Gottes Autorität besiegt ihn immer. Dies ist die wahre Bedeutung hinter der Redewendung „Gott ist allmächtig und Satan ist in Seinen Händen“. Deswegen muss Sein Krieg mit Satan Schritt für Schritt geführt werden. Darüber hinaus plant Er Sein Werk als Antwort auf Satans Listen. Das heißt, in Übereinstimmung mit den Zeitaltern rettet Er die Menschen und offenbart Seine Weisheit und Allmächtigkeit. Das Werk der letzten Tage war auch nicht vor dem Zeitalter der Gnade vorherbestimmt. Es war nicht wie dieses in einer geordneten Weise vorherbestimmt: erstens, die äußere Veranlagung des Menschen ändern; zweitens, dem Menschen Seine Züchtigung und Prüfungen empfangen lassen; drittens, den Menschen die Prüfung des Todes erfahren lassen; viertens, den Menschen die Zeiten seiner Liebe zu Gott erleben lassen und die Entschlossenheit eines erschaffenen Wesens ausdrücken lassen; fünftens, den Menschen Gottes Willen sehen und Gott völlig kennen lassen und dann den Menschen vollkommen machen. Er plante all diese Dinge nicht während des Zeitalters der Gnade. Vielmehr begann Er, sie im derzeitigen Zeitalter zu planen. Satan ist am Werk, und Gott ist es auch. Satan drückt seine verdorbene Disposition aus, während Gott direkt spricht und einige wesentliche Dinge offenbart. Dies ist das Werk, das heute verrichtet wird, und diese selbe Art von Arbeitsprinzip wurde schon vor langer Zeit verwendet, nachdem die Welt erschaffen worden war.

aus „Du sollst wissen, wie sich die gesamte Menschheit bis zum heutigen Tag entwickelt hat“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 150

Zunächst erschuf Gott Adam und Eva und Er erschuf auch eine Schlange. Die Schlange war unter allen Dingen das giftigste; ihr Körper enthielt Gift, und Satan setzte dieses Gift ein, um sie zu nutzen. Es war die Schlange, die Eva zur Sünde verleitete. Adam sündigte, nachdem Eva es getan hatte, und beide waren dann imstande, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Wenn Jehova gewusst hätte, dass die Schlange Eva verleiten würde und dass Eva dann Adam verleiten würde, warum hat Er sie dann alle in einen Garten platziert? Wenn Er imstande wäre, diese Dinge vorherzusagen, warum hat Er dann eine Schlange erschaffen und sie in den Garten Eden gesetzt? Warum enthielt der Garten Eden die Früchte des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse? Beabsichtigte Er, dass sie die Frucht essen? Als Jehova kam, wagten weder Adam noch Eva, Ihm entgegenzutreten, und erst zu dieser Zeit wusste Jehova, dass sie die Frucht des Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hatten und der List der Schlange zum Opfer gefallen waren. Am Ende verfluchte Er die Schlange und Er verfluchte Adam und Eva. Jehova war es nicht bewusst, wann die beiden die Frucht des Baumes aßen. Die Menschheit wurde in dem Maß verdorben, dass sie böse und sexuell promiskuitiv war, sogar so weit, dass die Dinge, die sie in ihren Herzen hegten, alle schlecht und ungerecht waren; sie waren allesamt schmutzig. Daher bereute Jehova, die Menschheit erschaffen zu haben. Danach führte Er Sein Werk aus, die Welt mit einer Flut zu zerstören, was Noah und seine Söhne überlebten. Manche Dinge sind eigentlich nicht so vorangeschritten oder übernatürlich, wie Menschen sich das vorstellen könnten. Manche fragen: „Da Gott wusste, dass der Erzengel Ihn verraten würde, warum hat Er ihn dann erschaffen?“ Die Tatsachen sind wie folgt: Als die Erde noch nicht existierte, war der Erzengel der höchste Engel des Himmels. Er hatte für alle Engel im Himmel die Zuständigkeit inne. Dies war die Autorität, die Gott ihm verliehen hatte. Mit Ausnahme von Gott war er der höchste der Engel im Himmel. Als Gott später die Menschheit erschuf, verübte der Erzengel auf der Erde einen größeren Verrat an Gott. Ich sage, dass er Gott verriet, weil er die Menschheit führen und Gottes Autorität übertreffen wollte. Es war der Erzengel, der Eva zur Sünde verleitete. Er tat dies, weil er sein Königreich auf Erden gründen und die Menschheit dazu bringen wollte, Gott zu verraten und stattdessen ihm zu gehorchen. Er sah, dass es viele Dinge gab, die ihm gehorchten: die Engel gehorchten dem Erzengel, und so taten es die Menschen auf der Erde. Die Vögel und Tiere, Bäume, Wälder, Berge, Flüsse und alle Dinge auf der Erde waren unter der Obhut des Menschen – das heißt, unter der von Adam und Eva – während Adam und Eva ihm gehorchten. So wollte der Erzengel Gottes Autorität übertreffen und Gott verraten. Später brachte er viele Engel dazu, Gott zu verraten, die dann zu verschiedenen unreinen Geistern wurden. Ist nicht die Entwicklung der Menschheit bis zum heutigen Tag von der Verdorbenheit des Erzengels verursacht worden? Die Menschheit ist heutzutage nur so, weil der Erzengel Gott verriet und die Menschheit verdarb. Dieses stufenweise Werk ist bei Weitem nicht so abstrakt und einfach, wie die Menschen es sich vorstellen. Satan vollzog seinen Verrat aus einem bestimmten Grund, doch die Menschen sind nicht in der Lage, so etwas Einfaches zu begreifen. Warum erschuf Gott die Himmel und die Erde und alle Dinge und auch Satan? Wenn Gott Satan so sehr verachtet und Satan Sein Feind ist, warum erschuf Er dann Satan? Schuf Er durch die Erschaffung Satans nicht einen Feind? Gott erschuf nicht wirklich einen Feind; vielmehr erschuf Er einen Engel, und der Engel verriet Ihn später. Sein Status war so groß, dass er Gott verraten wollte. Man könnte sagen, dass dies ein Zufall war, es war aber auch eine unvermeidbare Entwicklung. Es ist ungefähr damit vergleichbar, dass man in einem bestimmten Alter zwangsläufig stirbt; die Dinge haben sich bereits bis zu einem bestimmten Stadium entwickelt. Es gibt einige Absurde, die sagen: „Da Satan Dein Feind ist, warum hast Du ihn erschaffen? Wusstest Du nicht, dass der Erzengel Dich verraten würde? Kannst Du nicht von Ewigkeit zu Ewigkeit blicken? Kennst Du seine Natur nicht? Da Du genau wusstest, dass er Dich verraten würde, warum machtest Du ihn dann zum Erzengel? Auch wenn man die Angelegenheit seines Verrates ignoriert, führte er doch so viele Engel und stieg in die Welt der Sterblichen hinab, um die Menschheit zu verderben. Bis zum heutigen Tag bist Du außerstande, Deinen sechstausendjährigen Führungsplan zu vollenden.“ Ist dies richtig? Machst du dir nicht mehr Probleme als nötig? Wieder andere sagen: „Hätte Satan die Menschheit nicht bis zum heutigen Tag verdorben, hätte Gott die Menschheit nicht auf diese Art und Weise gerettet. In diesem Fall wäre Gottes Weisheit und Allmächtigkeit unsichtbar gewesen. Wo würde sich Seine Weisheit bekunden? So erschuf Gott für Satan eine Menschheit. In der Zukunft würde Gott Seine Allmächtigkeit offenbaren – wie könnte der Mensch sonst Gottes Weisheit entdecken? Wenn der Mensch sich Ihm nicht widersetzen und Ihm gegenüber rebellisch handeln würde, wäre es unnötig, dass sich Seine Taten bekunden. Wenn die ganze Schöpfung Ihn anbeten und Ihm gehorchen würde, hätte Er kein Werk zu verrichten.“ Dies ist sogar noch weiter von der Wirklichkeit der Dinge entfernt, da es nichts Schmutziges an Gott gibt und Er somit keinen Schmutz erschaffen kann. Er offenbart Seine Taten jetzt nur, um Seinen Feind zu besiegen, um die Menschheit, die Er erschuf, zu retten, und die Dämonen und Satan zu besiegen, die Ihn hassen, Ihn verraten und sich Ihm widersetzen und die ganz am Anfang unter Seiner Herrschaft waren und Ihm gehörten. Er will diese Dämonen besiegen, und indem Er dies tut, allen Dingen Seine Allmächtigkeit offenbaren. Die Menschheit und alle Dinge auf Erden sind jetzt unter der Domäne Satans und unter der Domäne der Bösen. Gott will Seine Handlungen allen Dingen offenbaren, damit die Menschen Ihn kennen können, und damit Satan besiegen und Seine Feinde vollkommen bezwingen. Die Gesamtheit dieses Werkes wird durch die Offenbarung Seiner Handlungen erreicht. Alle Seine Geschöpfe sind unter der Domäne Satans, und daher will Er ihnen Seine Allmächtigkeit offenbaren und damit Satan besiegen. Wenn es keinen Satan gäbe, müsste Er Seine Handlungen nicht offenbaren. Wäre nicht die Schikane von Satan, hätte Er die Menschheit geschaffen und zum Leben im Garten Eden geführt. Warum offenbarte Er vor dem Verrat von Satan all Seine Handlungen nie den Engeln und dem Erzengel? Wenn die Engel und der Erzengel Ihn gekannt und Ihm zu Beginn auch gehorcht hätten, hätte Er diese bedeutungslosen Arbeitshandlungen nicht vollbracht. Wegen der Existenz von Satan und Dämonen widersetzen sich die Menschen Ihm und sind bis zum Rand voll von rebellischer Veranlagung. Deswegen will Gott Seine Handlungen offenbaren. Da Er Sich mit Satan bekriegen will, muss Er Seine eigene Autorität einsetzen, um Satan zu besiegen, und alle Seine Taten verwenden, um Satan zu besiegen. Auf diese Weise wird das Werk der Errettung, das Er unter der Menschheit verrichtet, die Menschen Seine Weisheit und Allmächtigkeit sehen lassen. Das Werk, das Gott heute tut, ist bedeutungsvoll und ähnelt in keiner Weise dem, was manche Menschen sagen: „Widerspricht sich das Werk nicht, das Du verrichtest? Ist diese Abfolge von Arbeiten nicht lediglich eine Übung, Dir Selbst Schwierigkeiten zu bereiten? Du erschufst Satan, dann ließest Du ihn Dich verraten und Dir widerstehen. Du erschufst die Menschheit und übergabst sie dann Satan, und Du ließest zu, dass Adam und Eva verleitet werden. Da Du all diese Dinge absichtlich tatest, warum verabscheust Du dann die Menschheit? Warum verabscheust Du Satan? Sind diese Dinge nicht von Dir Selbst gemacht? Was gibt es da für Dich zu hassen?“ Viele absurde Menschen werden das sagen. Sie wollen Gott lieben, in ihren Herzen beschweren sie sich aber über Gott – wie widersprüchlich! Du verstehst die Wahrheit nicht, du hast zu viele übernatürliche Gedanken und du behauptest sogar, dass dies Gottes Fehler ist – wie absurd du bist! Du bist es, der die Wahrheit manipuliert. Es ist nicht der Fehler Gottes! Manche Menschen werden sich sogar immer wieder beschweren: „Du warst es, der Satan erschuf, und Du warfst Satan in die Welt des Menschen und übergabst ihm die Menschheit. Die Menschheit besitzt eine satanische Veranlagung; anstatt ihr zu vergeben, verabscheust Du sie bis zu einem gewissen Grad. Am Anfang liebtest Du die Menschheit bis zu einem gewissen Grad und nun verabscheust Du die Menschheit. Du bist es, der die Menschheit verabscheut und liebt. Was ist die Erklärung dafür? Ist das nicht ein Widerspruch?“ Unabhängig davon, wie ihr es betrachtet, ist es das, was im Himmel passierte: Der Erzengel verriet Gott auf diese Weise und die Menschheit wurde auf diese Weise verdorben und hat bis zum heutigen Tag so weitergemacht. Unabhängig davon, wie ihr es formuliert, ist dies die ganze Geschichte. Ihr müsst allerdings verstehen, dass Gott das heutige Werk verrichtet, um euch zu retten und um Satan zu besiegen.

aus „Du sollst wissen, wie sich die gesamte Menschheit bis zum heutigen Tag entwickelt hat“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 151

Gott setzt Seine Führung der Menschen ein, um Satan zu besiegen. Indem Satan die Menschen verdirbt, bringt er deren Schicksal zum Abschluss und belästigt Gottes Werk. Andererseits ist Gottes Werk die Rettung der Menschheit. Welche Stufe von Gottes eigenem Werk ist nicht dazu gedacht, die Menschheit zu retten? Welche Stufe ist nicht dazu gedacht, die Menschen zu säubern, sie dazu zu bringen, Gerechtigkeit auszuüben und in einer Weise zu leben, die ein Bild schafft, das geliebt werden kann? Satan tut dies jedoch nicht. Er verdirbt die Menschheit; er führt unablässig seine Arbeit der Verdorbenheit der Menschheit im ganzen Universum durch. Gott verrichtet natürlich auch Sein eigenes Werk. Er schenkt Satan keine Aufmerksamkeit. Egal wie viel Autorität Satan besitzt, seine Autorität wurde ihm dennoch von Gott gegeben. Gott gab ihm nur nicht wirklich Seine ganze Autorität, und somit kann er, egal was er tut, Gott nicht übertreffen und ist immer im Zugriff Gottes. Während Gott im Himmel war, offenbarte Er keine Seiner Handlungen. Er gab Satan lediglich ein klein wenig Autorität, um ihm zu erlauben, die Kontrolle über die Engel auszuüben. Deswegen kann er, egal was er tut Gottes Autorität nicht übertreffen, weil die Autorität, die Gott ihm ursprünglich gab, beschränkt ist. Während Gott wirkt, schikaniert Satan. In den letzten Tagen wird er seine Schikanen beenden. Gottes Werk wird gleichfalls beendet sein und die Art von Mensch, die Gott vollkommen machen will, wird vervollkommnet werden. Gott leitet die Menschen positiv. Sein Leben ist lebendiges Wasser, unermesslich und ohne Grenzen. Satan hat die Menschen zu einem gewissen Grad verdorben. Am Ende wird das lebendige Wasser des Lebens den Menschen vollkommen machen, und es wird für Satan unmöglich sein, sich einzumischen und seine Arbeit auszuführen. So wird Gott diese Menschen vollständig bekommen. Satan weigert sich immer noch, dies jetzt zu akzeptieren. Er misst sich unaufhörlich mit Gott, aber Gott schenkt ihm keine Beachtung. Er sagte: „Ich werde über alle dunklen Mächte von Satan und alle dunklen Einflüsse siegreich sein.“ Dies ist das Werk, das nun im Fleisch getan werden muss, und es ist auch der Sinn der Menschwerdung. Sie dient dazu, den Abschnitt des Werkes, Satan in den letzten Tagen zu besiegen, zu vollenden, und alle Dinge, die zu Satan gehören, zu vernichten. Gottes Sieg über Satan ist eine unvermeidbare Entwicklung! Satan hat tatsächlich schon vor langem versagt. Als das Evangelium sich im Land des großen roten Drachen zu verbreiten begann, das heißt, als der menschgewordene Gott zu wirken begann und Sein Werk in Gang gebracht wurde, wurde Satan völlig besiegt, da die Menschwerdung dazu gedacht war, Satan zu besiegen. Satan sah, dass Gott erneut Fleisch geworden war und ebenso begonnen hatte, Sein Werk auszuführen, und er sah, dass keine Macht das Werk aufhalten konnte. Deswegen war er sprachlos, als er dieses Werk sah, und wagte es nicht mehr, weitere Arbeit zu tun. Zuerst dachte Satan, dass er auch viel Weisheit besitze, und er störte und belästigte das Werk Gottes. Er hatte jedoch nicht erwartet, dass Gott noch einmal Fleisch geworden war und dass Gott in Seinem Werk seine Aufsässigkeit einsetzte, um der Menschheit als Offenbarung und Urteil zu dienen, um dadurch die Menschheit zu erobern und ihn zu besiegen. Gott ist weiser als er und Sein Werk geht weit über ihn hinaus. Deshalb habe Ich zuvor das Folgende dargelegt: Das Werk, das Ich verrichte, wird als Antwort auf die Listen Satans ausgeführt. Am Ende werde Ich Meine Allmächtigkeit und Satans Machtlosigkeit offenbaren. Wenn Gott Sein Werk verrichtet, folgt Satan Ihm hinterrücks, bis er am Ende endgültig zerstört wird – er wird nicht einmal wissen, was ihn getroffen hat! Er wird die Wahrheit erst erkennen, wenn er bereits zerschlagen und zermalmt ist. Zu diesem Zeitpunkt wird er bereits im Feuersee verbrannt worden sein. Wird er dann nicht vollkommen überzeugt sein? Hat er doch keine weiteren Pläne mehr, die er anwenden kann!

aus „Du sollst wissen, wie sich die gesamte Menschheit bis zum heutigen Tag entwickelt hat“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 152

Gottes Wirken unter den Menschen ist vom Menschen untrennbar, da der Mensch Ziel dieses Werkes und das einzige von Gott geschaffene Geschöpf ist, das für Gott Zeugnis ablegen kann. Das Leben des Menschen und alle seine Aktivitäten sind untrennbar von Gott und werden alle von Gottes Händen gelenkt; man könnte sogar sagen, dass keine Person unabhängig von Gott existieren kann. Niemand kann dies leugnen, denn es ist Tatsache. Alles, was Gott tut, ist zum Nutzen der Menschheit und auf die Machenschaften Satans gerichtet. Alles, was der Mensch braucht, kommt von Gott, und Gott ist die Quelle des Lebens des Menschen. Der Mensch ist somit außerstande, sich von Gott zu trennen. Gott hatte außerdem nie die Absicht, Sich vom Menschen zu trennen. Das Werk Gottes ist um der ganzen Menschheit willen und Seine Gedanken sind immer gütig. Für den Menschen sind beides, Gottes Wirken und Gottes Gedanken (das heißt, Gottes Wille), „Visionen“, die der Mensch kennen sollte. Solche Visionen sind auch die Führung Gottes und Wirken, das nicht vom Menschen getan werden kann. Die Anforderungen, die Gott während Seines Werkes an den Menschen stellt, werden unterdessen die „Praxis“ des Menschen genannt. Visionen sind das Wirken von Gott Selbst oder sie sind Sein Wille für die Menschheit oder die Ziele und Bedeutung Seines Werkes. Man kann auch sagen, dass die Visionen ein Teil der Führung sind, denn diese Führung ist Gottes Werk und gilt dem Menschen, was bedeutet, dass es das Werk ist, das Gott unter den Menschen verrichtet. Das Werk ist der Beweis und der Weg, durch den der Mensch Gott kennenlernt. Es ist für den Menschen von außerordentlicher Bedeutung. Wenn die Menschen der Kenntnis von Gottes Werk keine Aufmerksamkeit schenken und stattdessen nur die Lehren des Glaubens an Gott beachten oder nur unbedeutenden, unwichtigen Einzelheiten Beachtung schenken, dann werden sie Gott schlichtweg nicht kennen und auch nicht nach Gottes Herzen sein. Gottes Wirken ist für die Gotteserkenntnis des Menschen überaus hilfreich. Man nennt es Visionen. Diese Visionen sind Gottes Wirken, Gottes Wille und die Ziele und Bedeutung von Gottes Werk; sie sind alle nutzbringend für den Menschen. Die Praxis bezieht sich auf das, was vom Menschen getan werden soll, was von Geschöpfen, die Gott folgen, getan werden soll. Sie ist auch die Pflicht des Menschen. Was der Mensch tun soll, ist nicht etwas, was der Mensch von Anfang an verstanden hat, sondern es sind die Anforderungen, die Gott während Seines Werkes an den Menschen stellt. Während Gott wirkt, werden diese Anforderungen allmählich tiefgründiger und höher. Während des Zeitalters des Gesetzes, mussten die Menschen zum Beispiel dem Gesetz folgen und während des Zeitalters der Gnade, musste der Mensch das Kreuz tragen. Das Zeitalter des Königreiches ist anders: Die Anforderungen an den Menschen sind höher als während des Zeitalters des Gesetzes und des Zeitalters der Gnade. Während die Visionen erhabener werden, werden die Anforderungen an den Menschen immer größer und werden immer deutlicher und wirklicher. Ebenso werden die Visionen immer wirklicher. Diese vielen wirklichen Visionen fördern nicht nur den Gehorsam des Menschen Gott gegenüber, sondern sind zudem auch für seine Gotteskenntnis förderlich.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 153

Mit früheren Zeitaltern verglichen, ist Gottes Werk im Zeitalter des Königreiches praktischer. Es gilt mehr dem Wesen des Menschen und den Änderungen in seiner Disposition, und alle, die Ihm folgen, sind besser in der Lage, für Gott Selbst Zeugnis abzulegen. Anders ausgedrückt: Während Gott im Zeitalter des Königreiches wirkt, zeigt Er dem Menschen mehr von Sich als jemals zuvor; das heißt, dass die Visionen, die der Mensch kennen sollte, höher sind als in irgendeinem früheren Zeitalter. Da sich Gottes Wirken unter den Menschen in ein bisher nicht gekanntes Gebiet begeben hat, sind die Visionen, die der Mensch während des Zeitalters des Königreiches kennt, die höchsten der gesamten Führungsarbeit. Gottes Werk hat sich in ein bisher nicht gekanntes Gebiet begeben, somit sind die dem Menschen bekannten Visionen zu den höchsten aller Visionen geworden. Die daraus resultierende Praxis des Menschen ist ebenfalls höher als in jedem vorangegangenen Zeitalter, weil die Praxis des Menschen sich im Einklang mit den Visionen ändert und die Perfektion der Visionen die Perfektion der Anforderungen an den Menschen kennzeichnet. Sobald Gottes ganze Führung zum Stillstand kommt, wird auch die Praxis des Menschen enden. Ohne Gottes Wirken wird der Mensch keine andere Wahl haben, als sich an die Lehren der Vergangenheit zu halten; andernfalls wird er sich nirgendwo hinwenden können. Ohne neue Visionen wird es keine neue Praxis des Menschen geben; ohne vollständige Visionen wird es keine perfekte Praxis des Menschen geben; ohne höhere Visionen wird es keine höhere Praxis des Menschen geben. Die Praxis des Menschen ändert sich mit Gottes Schritten und das Wissen und die Erfahrung des Menschen ändern sich ebenfalls mit Gottes Wirken. Unabhängig davon, wie fähig der Mensch ist, er ist trotzdem von Gott untrennbar. Wenn Gott nur für einen Moment aufhörte zu wirken, würde der Mensch sofort anhand Seines Zorns sterben. Der Mensch kann sich mit nichts rühmen, denn ungeachtet dessen, wie hoch sein Wissen heute ist, ungeachtet dessen, wie tiefgründig seine Erfahrungen sind, er ist von Gottes Werk untrennbar – denn die Praxis des Menschen und was er in seinem Glauben an Gott suchen sollte, ist von den Visionen untrennbar. Die Visionen, die der Mensch kennen sollte, sind in jedem Vorgang von Gottes Werk; Visionen, denen die passenden Anforderungen von Gott an den Menschen folgen. Ohne diese Visionen als Grundlage, wäre der Mensch schlichtweg außerstande zu praktizieren, noch wäre der Mensch in der Lage, Gott standhaft zu folgen. Wenn der Mensch Gott nicht kennt oder Gottes Willen nicht versteht, ist alles, was der Mensch tut, umsonst, und kann nicht von Gott anerkannt werden. Ganz gleich, wie reichlich die Begabungen des Menschen sind, er ist trotzdem untrennbar von Gottes Werk und Gottes Führung. Ganz gleich, wie gut oder zahlreich die Taten des Menschen sind, sie können trotzdem Gottes Wirken nicht ersetzen. Deswegen kann die Praxis des Menschen unter keinen Umständen von den Visionen getrennt werden. Diejenigen, die die neuen Visionen nicht akzeptieren, haben keine neue Praxis. Ihre Praxis hat keinen Bezug zur Wahrheit, weil sie sich an die Lehre und das tote Gesetz halten. Sie haben überhaupt keine neuen Visionen und setzen deswegen im neuen Zeitalter nichts in die Praxis um. Sie haben die Visionen verloren und dabei haben sie auch das Wirken des Heiligen Geistes und die Wahrheit verloren. Diejenigen, die ohne die Wahrheit sind, sind die Nachkommen der Absurdität; sie sind die Verkörperung Satans. Ganz gleich, um welche Person es sich handelt, sie können nicht ohne die Visionen von Gottes Werk sein und können nicht der Gegenwart des Heiligen Geistes beraubt werden. Sobald jemand die Visionen verliert, stürzt er sofort in den Hades und lebt inmitten von Finsternis. Menschen ohne Visionen sind jene, die Gott im Unverstand folgen; es sind jene, die ohne das Wirken des Heiligen Geistes sind und in der Hölle leben. Solche Menschen streben nicht nach der Wahrheit und hängen den Namen Gottes wie ein Aushängeschild aus. Diejenigen, die das Wirken des Heiligen Geistes nicht kennen, die den fleischgewordenen Gott nicht kennen und die drei Stufen des Werkes in der Gesamtheit von Gottes Führung nicht kennen – sie kennen auch die Visionen nicht und sind somit ohne die Wahrheit. Sind nicht alle, die die Wahrheit nicht besitzen, Übeltäter? Diejenigen, die bereit sind, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, die bereit sind, nach Gotteskenntnis zu suchen und wirklich mit Gott zusammenarbeiten, sind Menschen, denen die Visionen als Grundlage dienen. Sie sind von Gott anerkannt, weil sie mit Gott zusammenarbeiten und es sollte diese Zusammenarbeit sein, die vom Menschen in die Praxis umgesetzt wird.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 154

Die Visionen enthalten viele Wege zur Praxis. Die praktischen Forderungen an den Menschen sind auch in den Visionen enthalten, ebenso wie Gottes Werk, das der Mensch kennen sollte. In der Vergangenheit wurde während den besonderen oder großen Versammlungen, die an verschiedenen Orten abgehalten wurden, nur über einen Aspekt des Weges der Praxis gesprochen. Diese Praxis war das, was während des Zeitalters der Gnade in die Praxis umgesetzt werden sollte und hatte so gut wie keine Beziehung zur Gotteskenntnis, denn die Vision des Zeitalters der Gnade war nur die Vision der Kreuzigung Jesu, und es gab keine größeren Visionen. Der Mensch sollte nicht mehr kennen als das Werk Seiner Erlösung der Menschheit durch die Kreuzigung und somit gab es während des Zeitalters der Gnade keine anderen Visionen, die der Mensch kennen sollte. Auf diese Weise hatte der Mensch nur eine geringe Gotteskenntnis. Außer die Kenntnis über die Liebe und Barmherzigkeit Jesu, gab es nur ein paar einfache, jämmerlich Dinge, die der Mensch in die Praxis umsetzen konnte; Dinge, die weit entfernt von heute waren. Ganz gleich, welche Form die Zusammenkunft des Menschen in der Vergangenheit hatte, er war nicht in der Lage, über ein praktisches Wissen von Gottes Werk zu sprechen, geschweige denn war jemand in der Lage, eindeutig zu sagen, welchen Weg der Praxis der Mensch am besten einschlagen sollte. Er fügte nur ein paar einfache Einzelheiten zu einem Fundament aus Duldsamkeit und Geduld hinzu; es gab einfach keine Veränderung im Wesen seiner Praxis, weil Gott innerhalb des gleichen Zeitalters kein neueres Werk vollbrachte und die einzigen Anforderungen, die Er an den Menschen hatte, waren Duldsamkeit und Geduld, oder das Kreuz zu tragen. Abgesehen von solchen Praktiken gab es keine höheren Visionen als die Kreuzigung Jesu. Es wurden in der Vergangenheit keine anderen Visionen erwähnt, weil Gott nicht viel wirkte und Er nur geringe Anforderungen an den Menschen stellte. Auf diese Weise konnte der Mensch, egal, was er tat, diese Grenzen nicht überschreiten, Grenzen, die nur ein paar einfache, oberflächliche Dinge waren, die der Mensch in die Praxis umzusetzen hatte. Heute spreche Ich von anderen Visionen, weil heutzutage mehr Werk verrichtet worden ist; Werk, das das Werk des Zeitalters des Gesetzes und des Zeitalters der Gnade um ein Mehrfaches überragt. Die Anforderungen an den Menschen sind auch um einiges höher als in den vergangenen Zeitaltern. Wenn der Mensch außerstande ist, solches Werk gänzlich zu kennen, dann hätte es keine große Bedeutung. Man kann sagen, dass der Mensch Schwierigkeiten hätte, dieses Werk gänzlich zu kennen, wenn er sich nicht sein Leben lang darum bemühte. Im Werk der Eroberung nur über den Weg der Praxis zu sprechen, würde die Eroberung des Menschen unmöglich machen. Nur über Visionen zu sprechen, ohne Anforderungen an den Menschen zu stellen, würde die Eroberung des Menschen ebenso unmöglich machen. Wenn über nichts anderes als über den Weg der Praxis gesprochen würde, wäre es unmöglich, die Achillesferse des Menschen zu treffen oder die Vorstellungen des Menschen auszuräumen. Somit wäre es wiederum unmöglich, den Menschen völlig zu erobern. Visionen sind das wichtigste Werkzeug der Eroberung des Menschen. Wenn es außer den Visionen jedoch keinen anderen Weg der Praxis gäbe, hätte der Mensch keine Möglichkeit zu folgen, geschweige denn hätte er irgendwelche Mittel für den Eintritt. Von Anfang bis Ende war Folgendes ein Grundsatz von Gottes Werk: Die Visionen enthalten das, was in die Praxis umgesetzt werden kann, und so gibt es auch Visionen zusätzlich zur Praxis. Das Ausmaß der Änderungen im Leben des Menschen und auch in seiner Disposition geht mit Veränderungen in den Visionen einher. Würde der Mensch sich nur auf seine eigenen Anstrengungen verlassen, wäre es für ihn unmöglich, ein großes Maß an Veränderung zu erreichen. Die Visionen sprechen vom Werk Gottes Selbst und Gottes Führung. Die Praxis bezieht sich auf den Weg der Praxis des Menschen und auf den Weg der Existenz des Menschen. In Gottes gesamter Führung ist die Beziehung zwischen Visionen und Praxis die Beziehung zwischen Gott und Mensch. Wenn die Visionen beseitigt würden oder über sie gesprochen würde, ohne die Praxis zu erwähnen, oder wenn es nur Visionen gäbe und die Praxis des Menschen beseitigt würde, könnten diese Dinge nicht als Gottes Führung betrachtet werden. Noch viel weniger könnte man sagen, dass das Werk Gottes um der Menschheit willen ist. Auf diese Weise würde nicht nur die Pflicht des Menschen beseitigt, sondern es wäre auch eine Verleugnung des Zweckes von Gottes Werk. Wenn der Mensch von Anfang bis Ende nur praktizieren müsste, ohne die Einbeziehung von Gottes Werk, und außerdem vom Menschen nicht verlangt würde, Gottes Werk zu kennen, könnte ein solches Werk erst recht nicht Gottes Führung genannt werden. Würde der Mensch Gott nicht kennen und würde er den Willen Gottes nicht kennen und blindlings seine Praxis auf eine vage und gegenstandslose Art und Weise ausführen, dann würde er nie ein vollqualifiziertes Geschöpf werden. Diese beiden Dinge sind somit unerlässlich. Wenn es nur Gottes Werk gäbe, das heißt, wenn es nur die Visionen gäbe und keine Zusammenarbeit oder Praxis der Menschen, könnten diese Dinge nicht die Führung Gottes genannt werden. Wenn es nur die Praxis und den Eintritt des Menschen gäbe, wäre auch dies, ungeachtet dessen, wie hoch der Weg ist, den der Mensch eingeschlagen hat, inakzeptabel. Der Eintritt des Menschen muss sich allmählich und im Einklang mit dem Werk und den Visionen ändern. Er kann sich nicht nach Lust und Laune ändern. Die Grundsätze der Praxis des Menschen sind nicht frei und unbegrenzt, sondern befinden sich innerhalb bestimmter Grenzen. Diese Grundsätze ändern sich im Einklang mit den Visionen des Werkes. Somit ist Gottes Führung letztendlich Gottes Werk und die Praxis des Menschen.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 155

Die Führungsarbeit kam nur wegen der Menschheit zustande, das heißt, sie wurde nur durch die Existenz der Menschheit hervorgerufen. Es gab vor der Menschheit oder am Anfang, als die Himmel, die Erde und alle Dinge geschaffen wurden, keine Führung. Gäbe es im ganzen Werk Gottes keine Praxis, die für den Menschen von Nutzen ist, das heißt, wenn Gott keine passenden Anforderungen an die verderbte Menschheit stellte (wenn es in dem von Gott verrichteten Werk keinen geeigneten Weg für die Praxis des Menschen gäbe), dann könnte dieses Werk nicht Gottes Führung genannt werden. Wenn Gottes gesamtes Werk nur umfasste, der verderbten Menschheit zu sagen, wie sie praktizieren sollte und wenn Gott keine Seiner eigenen Unternehmungen ausführte und keine Spur Seiner Allmacht und Weisheit zeigte, dann würde der Mensch, auch wenn Gottes Anforderungen an den Menschen noch so hoch wären und Gott noch so lange unter den Menschen leben würde, nichts von Gottes Disposition wissen. Wenn das der Fall wäre, dann wäre derartiges Wirken es noch weniger würdig, Gottes Führung genannt zu werden. Um es einfach auszudrücken, das Werk der Führung Gottes ist Wirken, das von Gott verrichtet wird, und alles Wirken, das jene, die von Gott gewonnen wurden, unter Gottes Führung verrichten. Ein solches Wirken kann als Führung zusammengefasst werden und bezieht sich auf Gottes Werk unter den Menschen, sowie auf die Zusammenarbeit jener, die Ihm folgen. All dies kann zusammenfassend Führung genannt werden. Hier wird Gottes Werk Visionen genannt und die Zusammenarbeit des Menschen wird Praxis genannt. Je höher Gottes Werk ist (das heißt, je höher die Visionen), je mehr Gottes Disposition dem Menschen verdeutlicht wird und je mehr es den Vorstellungen der Menschen widerspricht, umso höher ist die Praxis und Zusammenarbeit des Menschen. Je höher die Anforderungen an den Menschen sind, je mehr Gottes Werk im Widerspruch mit den Vorstellungen des Menschen steht, umso größer werden infolgedessen auch die Prüfungen des Menschen und die Ansprüche, die er erfüllen muss. Am Schluss dieses Werkes werden alle Visionen vervollständigt worden sein und das, was der Mensch in die Praxis umsetzen muss, wird den Gipfel der Perfektion erreicht haben. Dies wird auch die Zeit sein, in der jeder seiner Art nach eingestuft wird, da alles, was der Mensch wissen muss, ihm gezeigt worden ist. Wenn die Visionen also ihren Höhepunkt erreichen, wird das Werk sich dementsprechend seinem Ende nähern, und auch die Praxis des Menschen wird ihren Höhepunkt erreicht haben. Die Praxis des Menschen basiert auf Gottes Werk und die Führung Gottes wird nur dank der Praxis und Zusammenarbeit des Menschen vollständig zum Ausdruck gebracht. Der Mensch ist das Vorzeigestück von Gottes Werk und das Ziel des Wirkens Gottes ganzer Führung sowie die Hervorbringung Gottes gesamter Führung. Wenn Gott alleine und ohne die Zusammenarbeit der Menschen wirkte, gäbe es nichts, was als die Kristallisierung Seines gesamten Werkes dienen könnte und Gottes Führung hätte so nicht die geringste Bedeutung. Nur durch die Wahl eines passenden Zieles, das sich außerhalb von Gottes Werk befindet und das dieses Werk ausdrücken und dessen Allmacht und Weisheit beweisen kann, ist es möglich, das Ziel von Gottes Führung zu erreichen und die Zielsetzung zu erreichen, dieses ganze Werk einzusetzen, um Satan völlig zu besiegen. Der Mensch ist somit ein unabkömmlicher Teil von Gottes Werk der Führung und der Mensch ist der einzige, der erreichen kann, dass Gottes Führung Früchte trägt und ihr endgültiges Ziel erreicht. Außer dem Menschen kann keine andere Lebensform diese Rolle übernehmen. Wenn der Mensch die wahre Kristallisierung der Führungsarbeit werden soll, muss der Ungehorsam der verderbten Menschheit vollkommen beseitigt werden. Dies erfordert, dass dem Menschen die Praxis gegeben wird, die sich für verschiedene Zeiten eignet, und dass Gott das entsprechende Werk unter den Menschen ausführt. Nur auf diesem Weg wird letztendlich eine Gruppe von Menschen gewonnen werden, die die Kristallisierung der Führungsarbeit sind. Gottes Werk unter den Menschen kann nicht allein durch Gottes Werk Zeugnis für Gott Selbst ablegen. Ein solches Zeugnis zu erreichen, erfordert lebende Menschen, die sich für Sein Werk eignen. Gott wird zuerst an diesen Menschen wirken, durch die dann Sein Werk ausgedrückt wird, und so wird ein solches Zeugnis für Ihn inmitten der Geschöpfe abgelegt. Hierin wird Gott das Ziel Seines Werkes erreicht haben. Gott wirkt nicht allein, um Satan zu besiegen, weil Er unter allen Geschöpfen nicht direkt Zeugnis für Sich ablegen kann. Wenn Er dies täte, wäre es unmöglich, den Menschen völlig zu überzeugen. Gott muss demnach am Menschen wirken, um ihn zu erobern, und nur dann wird Er imstande sein, unter allen Geschöpfen Zeugnis zu erlangen. Wenn Gott alleine wirkte, wenn es keine Zusammenarbeit seitens des Menschen gäbe, oder wenn vom Menschen die Zusammenarbeit nicht gefordert würde, dann wäre der Mensch nie in der Lage, Gottes Disposition zu kennen und bliebe für immer über Gottes Willen unwissend; somit könnte es nicht Gottes Werk der Führung genannt werden. Wenn nur der Mensch selbst strebte, suchte und hart arbeitete, aber Gottes Werk nicht verstünde, würde der Mensch Streiche spielen. Ohne das Wirken des Heiligen Geistes kommt das, was der Mensch tut, von Satan, er ist aufsässig und ein Übeltäter. In allem, was die verderbte Menschheit tut, wird Satan aufgezeigt, und es gibt nichts, was mit Gott vereinbar ist; alles ist die Manifestation Satans. Nichts von allem, was gesprochen wurde, ist von den Visionen und der Praxis ausgeschlossen. Auf der Grundlage von Visionen findet der Mensch die Praxis und den Weg des Gehorsams, damit er seine Vorstellungen ablegen und die Dinge gewinnen kann, über die er in der Vergangenheit nicht verfügte. Gott verlangt, dass der Mensch mit Ihm zusammenarbeitet, dass der Mensch sich vollkommen Seinen Anforderungen unterwirft. Der Mensch bittet darum, Gottes Werk zu sehen, um die allmächtige Kraft Gottes zu erleben und Gottes Disposition zu kennen. Zusammenfassend sind diese Dinge Gottes Führung. Der Bund Gottes mit dem Menschen ist die Führung, und die größte Führung.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 156

Was mit Visionen verbunden ist, bezieht sich hauptsächlich auf das Werk von Gott Selbst und das, was mit Praxis verbunden ist, sollte vom Menschen getan werden, und steht nicht mit Gott in Verbindung. Gottes Werk wird von Gott Selbst vollendet, und die Praxis des Menschen wird vom Menschen selbst erreicht. Was von Gott Selbst getan werden soll, muss nicht vom Menschen getan werden und das, was vom Menschen praktiziert werden soll, steht in keiner Beziehung zu Gott. Gottes Werk ist Sein eigenes Amt und steht in keiner Beziehung zum Menschen. Dieses Werk muss nicht vom Menschen verrichtet werden. Zudem wäre der Mensch außerstande, das Werk zu verrichten, das von Gott verrichtet werden soll. Was der Mensch praktizieren muss, muss vom Menschen erzielt werden. Sei es das Opfer seines Lebens oder seine Übergabe an Satan, um Zeugnis abzulegen – all dies muss vom Menschen erreicht werden. Gott Selbst vollendet das ganze Werk, das es für Ihn zu verrichten gilt, und was der Mensch tun soll, wird dem Menschen gezeigt. Die verbleibende Arbeit wird dem Menschen überlassen. Gott verrichtet kein zusätzliches Werk. Er verrichtet nur das Werk, das innerhalb Seines Amtes liegt und zeigt dem Menschen nur den Weg. Er verrichtet nur das Werk des Wegöffnens und nicht das Werk des Wegebnens; dies sollte vom Menschen verstanden werden. Die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, bedeutet, die Worte Gottes in die Praxis umzusetzen. All dies ist die Aufgabe des Menschen, ist das, was vom Menschen getan werden sollte, und hat nichts mit Gott zu tun. Wenn der Mensch verlangt, dass Gott auf dieselbe Weise wie der Mensch Qualen und Läuterung in der Wahrheit leidet, dann ist der Mensch hierin ungehorsam. Gottes Werk ist es, Sein Amt auszuführen, und die Aufgabe des Menschen ist es, sich ohne Widerstand Gottes ganzer Führung zu fügen. Der Mensch ist dazu verpflichtet, das, was er erreichen muss, zu vollenden, unabhängig davon, auf welche Weise Gott wirkt oder lebt. Nur Gott Selbst kann an den Menschen Anforderungen stellen; das heißt, nur Gott Selbst steht es zu, Anforderungen an den Menschen zu stellen. Der Mensch sollte keine Wahl haben, sollte nichts anderes tun, als sich zu völlig zu fügen und zu praktizieren. Das ist die Einsicht, die der Mensch besitzen sollte. Sobald das Werk, das von Gott Selbst verrichtet werden soll, beendet ist, muss der Mensch es Schritt für Schritt erfahren. Wenn am Schluss Gottes ganzes Werk vollendet ist und der Mensch immer noch nicht getan hat, was Gott verlangt, dann wird der Mensch bestraft werden. Wenn der Mensch die Anforderungen Gottes nicht erfüllt, ist dies aufgrund des Ungehorsams des Menschen; es bedeutet nicht, dass Gott in Seinem Wirken nicht gründlich genug war. All jene, die Gottes Worte nicht in die Praxis umsetzen können, jene, die Gottes Anforderungen nicht erfüllen können und jene, die Ihm nicht treu sein und ihre Pflicht nicht erfüllen können, sie alle werden bestraft. Was heute von euch erreicht werden muss, sind keine zusätzlichen Forderungen, sondern die Pflicht des Menschen, und das, was von allen Menschen getan werden sollte. Wenn ihr nicht in der Lage, seid eure Pflicht zu erfüllen oder sie gut zu erfüllen, bringt ihr euch dann nicht in Schwierigkeiten? Umwerbt ihr nicht den Tod? Wie könnt ihr immer noch eine Zukunft und Chancen erwarten? Gottes Werk ist um der Menschheit willen, und die Mitwirkung des Menschen ist um Gottes Führung willen. Nachdem Gott alles vollbracht hat, muss der Mensch in seiner Praxis unablässig sein und mit Gott zusammenarbeiten. In Gottes Werk sollte der Mensch keine Mühe scheuen; er sollte seine Treue darbringen, und sollte sich nicht zahlreichen Vorstellungen hingeben oder nur herumsitzen und auf den Tod warten. Gott kann Sich für den Menschen opfern, warum kann dann der Mensch Gott seine Treue nicht darbringen? Gott ist dem Menschen gegenüber eines Herzens und eines Sinnes, warum kann der Mensch nicht ein wenig Zusammenarbeit darbringen? Gott wirkt für die Menschheit, warum kann der Mensch nicht manche seiner Pflichten um Gottes Führung willen erfüllen? Gottes Werk ist so weit gekommen, doch obwohl ihr seht, handelt ihr immer noch nicht; ihr hört, aber bewegt euch nicht. Sind derartige Menschen nicht Ziel des Unheils? Gott hat bereits Sein Ganzes dem Menschen gewidmet. Warum ist der Mensch also heutzutage nicht in der Lage, seine Pflicht ernsthaft zu erfüllen? Für Gott hat Sein Werk erste Priorität, und das Werk Seiner Führung ist von äußerster Bedeutung. Die erste Priorität des Menschen ist Gottes Wort in die Praxis umzusetzen und Gottes Anforderungen zu erfüllen. Dies solltet ihr alle verstehen. Die Worte, die zu euch gesprochen worden sind, haben den innersten Kern eures Wesens erreicht, und Gottes Werk hat sich in ein nicht gekanntes Gebiet begeben. Viele Menschen verstehen immer noch nicht die Wahrheit oder die Falschheit dieses Weges. Sie warten immer noch ab und erfüllen nicht ihre Pflicht. Stattdessen untersuchen sie jedes Wort und jede Handlung Gottes; sie konzentrieren sich auf das, was Er isst und trägt, und ihre Vorstellungen werden immer schlimmer. Machen diese Menschen nicht viel Lärm um nichts? Wie könnten diese Menschen jene sein, die Gott suchen? Und wie könnten sie jene sein, die die Absicht haben, sich Gott zu unterwerfen? Sie verdrängen ihre Treue und Pflicht, und konzentrieren sich stattdessen auf Gottes Verbleib. Sie sind eine Unverschämtheit! Wenn der Mensch alles verstanden hat, was er verstehen soll, und alles in die Praxis umgesetzt hat, was er in die Praxis umsetzen soll, wird Gott dem Menschen mit Sicherheit Seinen Segen erweisen, denn, was Er verlangt, ist die Pflicht des Menschen und ist das, was vom Menschen getan werden soll. Wenn der Mensch außerstande ist, das, was er verstehen soll, zu erfassen und nicht in der Lage ist, das, was er in die Praxis umsetzen soll, in die Praxis umzusetzen, dann wird der Mensch bestraft werden. Diejenigen, die nicht mit Gott zusammenarbeiten, stehen mit Gott in Feindschaft. Diejenigen, die das neue Werk nicht akzeptieren, widersetzen sich diesem, auch wenn diese Menschen nichts tun, was offensichtlich im Widerspruch zu ihm steht. All jene, die die von Gott geforderte Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen, sind Menschen, die sich vorsätzlich widersetzen und Gottes Worte missachten, auch wenn diese Menschen dem Wirken des Heiligen Geistes besondere Aufmerksamkeit schenken. Menschen, die Gottes Worte missachten und sich Gott nicht unterwerfen, sind aufsässig und widersetzen sich Gott. Menschen, die nicht ihre Pflicht erfüllen, sind jene, die nicht mit Gott zusammenarbeiten, und Menschen, die nicht mit Gott zusammenarbeiten, sind jene, die das Wirken des Heiligen Geistes nicht annehmen.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 157

Wenn Gottes Werk einen gewissen Punkt erreicht und Seine Führung einen gewissen Punkt erreicht, sind alle, die nach Seinem Herzen sind, imstande, Seine Anforderungen zu erfüllen. Gott stellt nach Seinen eigenen Ansprüchen Anforderungen an den Menschen und nach dem, was der Mensch erreichen kann. Während Er von Seiner Führung spricht, zeigt Er den Menschen auch den Weg und gibt ihnen einen Weg zum Überleben. Gottes Führung und die Praxis des Menschen befinden sich beide im gleichen Abschnitt des Werkes und werden gleichzeitig ausgeführt. Die Rede von Gottes Führung spricht Änderungen in der Disposition des Menschen an und die Rede davon, was vom Menschen getan werden sollte, und die Änderungen in seiner Disposition, sprechen Gottes Werk an; es gibt keine Zeit, in der diese beiden Dinge getrennt werden dürfen. Die Praxis des Menschen verändert sich Schritt für Schritt, weil sich Gottes Anforderungen an den Menschen ebenfalls ändern und weil Gottes Werk sich ständig verändert und voranschreitet. Wenn die Praxis des Menschen in Lehren verstrickt bleibt, beweist dies, dass er Gottes Werk und Führung beraubt ist; wenn die Praxis des Menschen sich nie ändert oder tiefer greift, dann beweist dies, dass die Praxis des Menschen nach dem Willen des Menschen ausgeführt wird und nicht die Praxis der Wahrheit ist; wenn der Mensch keinen Weg hat, den er beschreiten kann, ist er bereits in Satans Hände gefallen und ist von Satan gelenkt worden, das heißt, dass er vom bösen Geist gelenkt worden ist. Wenn sich die Praxis des Menschen nicht vertieft, wird sich Gottes Werk nicht entwickeln, und wenn es keine Veränderung in Gottes Werk gibt, ist es unvermeidbar, dass der Eintritt des Menschen zum Stillstand kommt. Hielte der Mensch sich während Gottes gesamten Werkes immer an Jehovas Gesetz, könnte Gottes Werk nicht vorankommen, geschweige denn wäre es möglich, das gesamte Zeitalter zu beenden. Hielte sich der Mensch immer an das Kreuz, praktizierte Geduld und Bescheidenheit, dann wäre es für Gottes Werk unmöglich, weiter voranzukommen. Sechstausend Jahre Führung können nicht einfach unter Menschen, die sich nur an das Gesetz oder das Kreuz halten und Geduld und Bescheidenheit praktizieren, zu einem Ende gebracht werden. Stattdessen wird das gesamte Werk von Gottes Führung unter denjenigen der letzten Tage abgeschlossen, die Gott kennen und die aus den Klauen Satans gerettet worden sind und sich vollkommen dem Einfluss Satans entzogen haben. Dies ist die unvermeidbare Richtung von Gottes Werk. Warum sagt man, dass die Praxis jener in den religiösen Kirchen veraltet ist? Weil das, was sie in die Praxis umsetzen, vom heutigen Werk getrennt ist. Was sie im Zeitalter der Gnade in die Praxis umsetzten, war richtig. Da aber das Zeitalter vorüber ist und Gottes Werk sich verändert hat, ist ihre Praxis allmählich veraltet. Sie wurde von dem neuen Werk und dem neuen Licht zurückgelassen. Basierend auf ihrer ursprünglichen Grundlage ist das Wirken des Heiligen Geistes um mehrere Stufen tiefschürfender vorangeschritten. Diese Menschen bleiben aber dennoch in der ursprünglichen Stufe von Gottes Werk stecken und halten sich an den alten Praktiken und dem alten Licht fest. Gottes Werk kann sich innerhalb von drei bis fünf Jahren maßgebend verändern. Fänden dann über einen Zeitraum von zweitausend Jahren nicht noch größere Veränderungen statt? Wenn der Mensch kein neues Licht oder keine neue Praxis hat, bedeutet dies, dass er mit dem Wirken des Heiligen Geistes nicht Schritt gehalten hat. Dies ist das Versagen des Menschen. Die Existenz von Gottes neuem Werk kann nicht deshalb geleugnet werden, weil sich heute diejenigen mit dem ursprünglichen Wirken des Heiligen Geistes immer noch an die alten Praktiken halten. Das Wirken des Heiligen Geistes bewegt sich stets voran und alle, die im Strom des Heiligen Geistes sind, sollten ebenfalls tiefer voranschreiten und sich Schritt für Schritt ändern. Sie sollten nicht bei einer einzelnen Stufe anhalten. Nur jene, die das Wirken des Heiligen Geistes nicht kennen, würden in Seinem ursprünglichen Wirken verbleiben und das neue Wirken des Heiligen Geistes nicht annehmen. Nur jene, die ungehorsam sind, wären außerstande, das Wirken des Heiligen Geistes zu gewinnen. Wenn die Praxis des Menschen mit dem neuen Wirken des Heiligen Geistes nicht Schritt hält, dann ist die Praxis des Menschen mit Sicherheit vom heutigen Werk abgetrennt und nicht mit dem heutigen Werk vereinbar. Menschen, die derartig veraltet sind, sind einfach nicht in der Lage, Gottes Willen auszuführen. Viel weniger noch können sie zu jenen endgültigen Menschen werden, die vor Gott Zeugnis ablegen. Die gesamte Führungsarbeit könnte in einer derartigen Gruppe von Menschen nicht abgeschlossen werden. Wenn diejenigen, die sich einst an Jehovas Gesetz hielten, und jene, die einst für das Kreuz litten, nicht die Stufe des Werkes der letzten Tage akzeptieren können, war alles, was sie getan haben, umsonst und nutzlos. Der deutlichste Ausdruck des Wirkens des Heiligen Geistes ist, das Hier und Jetzt zu umfassen und nicht an der Vergangenheit festzuhalten. Diejenigen, die nicht mit dem heutigen Werk mithielten und von der heutigen Praxis getrennt wurden, sind jene, die sich widersetzen und das Wirken des Heiligen Geistes nicht annehmen. Solche Menschen widersetzen sich Gottes gegenwärtigem Werk. Obwohl sie sich an dem Licht der Vergangenheit festhalten, bedeutet dies nicht, dass geleugnet werden kann, dass sie das Wirken des Heiligen Geistes nicht kennen. Warum gab es all dieses Gerede über Veränderungen in der Praxis des Menschen, über die Unterschiede zwischen der früheren und der heutigen Praxis, über die Ausführung der Praxis während des vorigen Zeitalters und der Ausführung von heute? Es wird immer über diese Spaltungen der Praxis des Menschen gesprochen, weil sich das Wirken des Heiligen Geistes ständig vorwärts bewegt, und somit muss sich auch die Praxis des Menschen ständig verändern. Wenn der Mensch in einer Stufe steckenbleibt, ist es ein Beweis dafür, dass er nicht in der Lage ist, mit Gottes neuem Werk und neuem Licht Schritt zu halten; das beweist nicht, dass Gottes Führungsplan sich nicht verändert hat. Diejenigen, die sich außerhalb des Stromes des Heiligen Geistes befinden, denken ständig, dass sie recht haben. Tatsache ist aber, dass Gottes Wirken in ihnen schon seit langem aufgehört hat und ihnen das Wirken des Heiligen Geistes fehlt. Gottes Werk wurde schon längst auf eine andere Gruppe von Menschen übertragen, auf eine Gruppe, an der Er beabsichtigt, Sein neues Werk zu vollenden. Weil diejenigen in der Religion außerstande sind, Gottes neues Werk anzunehmen und sich nur am alten Werk der Vergangenheit festhalten, hat Gott diese Menschen aufgegeben und vollbringt nun Sein neues Werk an den Menschen, die dieses neue Werk annehmen. Dies sind Menschen, die an Seinem neuen Werk mitarbeiten und nur auf diese Weise kann Seine Führung vollbracht werden. Die Führung Gottes geht immer voran und die Praxis des Menschen steigt immer höher. Gott wirkt immer und der Mensch hat immer Bedürfnisse, sodass beide ihren Höhepunkt erreichen, Gott und Mensch vollkommen im Bunde sind. Dies ist der Ausdruck der Vollendung von Gottes Werk und das endgültige Ergebnis von Gottes gesamtem Führungsplan.

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 158

In jeder Stufe von Gottes Werk gibt es auch entsprechende Anforderungen an den Menschen. All jene, die sich innerhalb des Stromes des Heiligen Geistes befinden, besitzen die Gegenwart und Disziplin des Heiligen Geistes. Diejenigen, die sich nicht im Strom des Heiligen Geistes befinden, stehen unter Satans Kommando und sind ohne jegliches Wirken des Heiligen Geistes. Menschen, die sich im Strom des Heiligen Geistes befinden, sind jene, die Gottes neues Werk annehmen, jene die an Gottes neuem Werk mitarbeiten. Wenn jene, die innerhalb des Stromes sind, außerstande sind, mitzuarbeiten und nicht in der Lage sind, die Wahrheit, die von Gott während dieser Zeit gefordert wird, in die Praxis umzusetzen, dann werden sie diszipliniert und schlimmstenfalls vom Heiligen Geist aufgegeben werden. Diejenigen, die das neue Wirken des Heiligen Geistes annehmen, werden innerhalb des Stromes des Heiligen Geistes leben und die Fürsorge und den Schutz des Heiligen Geistes empfangen. Jene, die bereit sind, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, sind vom Heiligen Geist erleuchtet und diejenigen, die nicht bereit sind, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen, werden vom Heiligen Geist diszipliniert und können sogar bestraft werden. Unabhängig davon, welche Art Mensch sie sind, sofern sie sich innerhalb des Stromes des Heiligen Geistes befinden, wird Gott die Verantwortung für all jene übernehmen, die Sein neues Werk um Seines Namens willen annehmen. Jene, die Seinen Namen verherrlichen und bereit sind, Seine Worte in die Praxis umzusetzen, werden Seinen Segen erhalten; diejenigen, die Ihn missachten und Sein Wort nicht in die Praxis umsetzen, werden Seine Bestrafung erhalten. Menschen, die im Strom des Heiligen Geistes sind, sind jene, die das neue Werk annehmen, und da sie das neue Werk angenommen haben, sollten sie über die entsprechende Zusammenarbeit mit Gott verfügen und keine Rebellen sein, die ihre Pflicht nicht erfüllen. Das ist die einzige Anforderung, die Gott an den Menschen stellt. Das gilt nicht für die Menschen, die das neue Werk nicht annehmen: Sie befinden sich außerhalb des Stromes des Heiligen Geistes, und die Disziplin und der Tadel des Heiligen Geistes gelten ihnen nicht. Diese Menschen leben den ganzen Tag im Fleisch, leben in ihren Köpfen, und alles, was sie tun, entspricht der Lehre, die durch die Analyse und Forschung ihres eigenen Gehirns hervorgebracht wurde. Es sind nicht die Anforderungen des neuen Wirkens des Heiligen Geistes, geschweige denn ist es Zusammenarbeit mit Gott. Jene, die Gottes neues Werk nicht annehmen, werden der Gegenwart Gottes beraubt und sind zudem ohne die Segnungen und den Schutz Gottes. Die meisten ihrer Worte und Handlungen halten an den vergangenen Anforderungen des Wirkens des Heiligen Geistes fest; sie sind Lehre, und nicht die Wahrheit. Solch Lehre und Regel genügen, um zu beweisen, dass das Einzige, was sie zusammenbringt, Religion ist. Sie sind nicht die Auserwählten oder die Ziele von Gottes Wirken. Die Versammlung all jener unter ihnen kann nur eine große Zusammenkunft von Religion genannt werden, und kann nicht als Kirche bezeichnet werden. Dies ist eine unumstößliche Tatsache. Sie haben nicht das neue Wirken des Heiligen Geistes. Was sie tun, scheint stark an Religion zu erinnern; wie sie ausleben, scheint von Religion übersättigt zu sein; sie besitzen nicht die Gegenwart und das Wirken des Heiligen Geistes, und noch weniger sind sie berechtigt, die Disziplin oder Erleuchtung des Heiligen Geistes zu empfangen. Diese Menschen sind alle leblose Leichen und Maden, ohne Geistlichkeit. Sie wissen nichts über die Aufsässigkeit und den Widerstand des Menschen, wissen nichts über die ganzen Übeltaten des Menschen, und noch weniger kennen sie Gottes gesamtes Werk und Gottes gegenwärtigen Willen. Sie sind alle unwissende nichtswürdige Menschen, sie sind Abschaum und können nicht Gläubige genannt werden. Nichts, was sie tun, hat einen Einfluss auf Gottes Führung, geschweige denn kann es Gottes Pläne beeinträchtigen. Ihre Worte und Handlungen sind zu abscheulich, zu erbärmlich und einfach nicht erwähnenswert. Nichts, was von jenen getan wird, die nicht im Strom des Heiligen Geistes sind, hat irgendetwas mit dem neuen Wirken des Heiligen Geistes zu tun. Ganz gleich, was sie tun, sind sie deswegen ohne die Disziplin des Heiligen Geistes und zudem ohne die Erleuchtung des Heiligen Geistes. Denn sie sind alle Menschen, die keine Liebe für die Wahrheit hegen, und der Heilige Geist hat sie verabscheut und zurückgewiesen. Sie werden Übeltäter genannt, weil sie im Fleisch wandeln und unter dem Aushängeschild Gottes tun, was sie wollen. Während Gott wirkt, zeigen sie sich Ihm gegenüber vorsätzlich feindselig und rennen in die Ihm entgegengesetzte Richtung. Das Versagen des Menschen, mit Gott zusammenzuarbeiten, ist an sich schon äußerst rebellisch, werden daher jene Menschen, die bewusst im Widerspruch zu Gott sind dann nicht ausdrücklich ihre gerechte Vergeltung erhalten?

aus „Gottes Werk und die Praxis des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 159

Ihr müsst die Vision von Gottes Werk kennenlernen und die allgemeine Richtung Seines Werkes begreifen. Dies ist der Eintritt in einen positiven Weg. Sobald du die Wahrheiten der Vision komplett meisterst, wird dein Eintritt sicher sein. Egal wie sich Sein Werk ändert, du wirst in deinem Herzen standhaft bleiben, dir über die Vision klar sein und du wirst ein Ziel für deinen Eintritt und dein Streben haben. Auf diese Weise werden die ganze Erfahrung und das ganze Wissen in deinem Innern tiefer und mehr verfeinert werden. Sobald du das große Ganze in seiner Gesamtheit begriffen hast, wirst du in deinem Leben keine Verluste mehr erleiden und du wirst dich nicht verirren. Wenn du diese Stufen des Werkes nicht kennenlernst, wirst du bei jeder von ihnen Verluste erleiden. Du kannst nicht in nur wenigen Tagen umkehren, und du wirst dich nicht innerhalb von nicht einmal ein paar Wochen wieder auf den richtigen Weg begeben können. Wird dies nicht Verzögerungen verursachen? Es gibt viel Eintritt in einer positiven Art und solche Praktiken, die ihr meistern müsst. So musst du auch verschiedene Punkte über die Vision Seines Werkes begreifen, wie zum Beispiel die Bedeutung Seines Werkes der Eroberung, den Weg, um in der Zukunft vollkommen gemacht zu werden, was mit der Erfahrung von Prüfungen und Sorgen erreicht werden muss, die Bedeutung von Urteil und Züchtigung, die Grundsätze des Werkes des Heiligen Geistes sowie die Grundsätze von Perfektion und von Eroberung. Dies sind alles Wahrheiten der Vision. Der Rest sind die drei Stufen des Werkes des Zeitalters des Gesetzes, des Zeitalters der Gnade und des Zeitalters des Königreiches sowie zukünftiges Zeugnis. Dies sind ebenfalls Wahrheiten, die die Vision betreffen, und sie sind die grundsätzlichsten und auch die wichtigsten. Gegenwärtig gibt es zu viel, in das ihr eintreten und das ihr praktizieren sollt, und es ist jetzt mehrschichtiger und detaillierter. Wenn du kein Wissen über diese Wahrheiten hast, ist es Beweis, dass du noch nicht eingetreten bist. Das Wissen des Menschen ist die meiste Zeit zu oberflächlich. Der Mensch ist außerstande, gewisse Grundwahrheiten in die Tat umzusetzen, und weiß nicht einmal, wie er unbedeutende Angelegenheiten handhaben soll. Der Grund, warum der Mensch die Wahrheit nicht praktizieren kann, ist seine Veranlagung der Aufsässigkeit, und weil sein Wissen vom heutigen Werk zu oberflächlich und einseitig ist. Es ist somit keine leichte Aufgabe für den Menschen, vollkommen gemacht zu werden. Deine Aufsässigkeit ist zu groß und du behältst zu viel von deinem alten Selbst. Du bist nicht in der Lage, auf der Seite der Wahrheit zu stehen, und du bist außerstande, selbst die offensichtlichsten Wahrheiten zu praktizieren. Solche Menschen können nicht gerettet werden und sind jene, die nicht erobert worden sind. Wenn dein Eintritt weder Detail noch Grundsätze hat, wirst du nur langsam wachsen. Wenn dein Eintritt nicht die geringste Wirklichkeit hat, wird dein Streben umsonst sein. Wenn du dir dem Wesenskern der Wahrheit nicht bewusst bist, wirst du dich nicht verändern. Wachstum im Leben des Menschen und Änderungen in seiner Veranlagung werden alle durch das Eintreten in die Wirklichkeit erreicht und darüber hinaus durch das Eintreten in detaillierte Erfahrungen. Wenn du während deines Eintritts viele detaillierte Erfahrungen hast und du viel tatsächliches Wissen und Eintritt hast, wird sich deine Veranlagung schnell ändern. Auch wenn du dir gegenwärtig nicht ganz klar über die Praxis bist, musst du dir zumindest über die Vision des Werkes im Klaren sein. Wenn nicht, wirst du nicht eintreten können, und du wirst außerstande sein, es zu tun, wenn du nicht zuerst das Wissen über die Wahrheit hast. Nur wenn der Heilige Geist dich in deiner Erfahrung erleuchtet, wirst du ein tieferes Verständnis für die Wahrheit gewinnen und tiefer eintreten. Ihr müsst das Werk Gottes kennenlernen.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 160

Nach der Erschaffung der Menschheit am Anfang waren es die Israeliten, welche als Grundlage für das Werk dienten, und ganz Israel war die Basis von Jehovas Werk auf Erden. Das Werk von Jehova war, den Menschen durch das Darlegen der Gesetze direkt zu führen und zu umsorgen, damit der Mensch ein normales Leben führen und Jehova auf eine normale Art und Weise auf Erden anbeten konnte. Der Gott im Zeitalter des Gesetzes war Einer, der vom Menschen weder gesehen noch angefasst werden konnte. Er hat lediglich Menschen geführt, die zuerst von Satan verdorben worden waren, und Er war da, um diese Menschen zu unterweisen und zu umsorgen. Die Worte, die Er sprach, waren demnach nur Satzungen, Verordnungen und allgemeines Wissen darüber, wie man das Leben eines Menschen führt, und ganz und gar nicht von Wahrheiten, die das Leben des Menschen versorgen. Die Israeliten unter Seiner Führung waren nicht jene, die von Satan zutiefst verdorben worden waren. Sein Werk des Gesetzes war nur das allererste Stadium des Werkes der Erlösung, der exakte Anfang des Werkes der Erlösung und hatte mit den Änderungen der Lebensveranlagung des Menschen praktisch nichts zu tun. Deswegen war es zu Beginn des Werkes der Erlösung nicht notwendig, dass Er für Sein Werk in Israel Fleisch annahm. Er benötigte deswegen ein Hilfsmittel, das heißt, ein Werkzeug durch welches Er mit dem Menschen Kontakt haben konnte. So entstanden unter den erschaffenen Wesen diejenigen, die im Auftrag von Jehova sprachen und arbeiteten. So kam es dazu, dass die Menschensöhne und Propheten im Auftrag von Jehova unter den Menschen arbeiteten. Die Menschensöhne arbeiteten im Auftrag von Jehova. Von Ihm so genannt zu werden bedeutet, dass solche Männer im Auftrag von Jehova das Gesetz darlegten, und sie waren auch Priester unter dem Volk Israels. Solche Männer waren Priester, die von Jehova bewacht und beschützt wurden und vom Geist Jehovas eingearbeitet wurden. Sie waren Führer unter den Menschen und dienten Jehova direkt. Die Propheten andererseits waren jene, die dafür bestimmt waren, im Auftrag von Jehova zu den Menschen aller Länder und aller Stämme zu sprechen. Sie waren auch jene, welche das Werk von Jehova voraussagten. Ob es die Menschensöhne oder die Propheten waren, sie waren alle durch den Geist von Jehova Selbst erhoben und hatten das Werk von Jehova in sich. Sie waren diejenigen unter den Menschen, die Jehova direkt repräsentierten. Sie arbeiteten nur, weil Jehova sie erhoben hatte, und nicht, weil sie das Fleisch waren, in das der Heilige Geist Selbst leibhaftig wurde. Obwohl sie gleichermaßen im Auftrag Gottes sprachen und arbeiteten, waren diese Menschensöhne und Propheten im Zeitalter des Gesetzes nicht das Fleisch des menschgewordenen Gottes. Dies war im Zeitalter der Gnade und im letzten Stadium das genaue Gegenteil, weil beide, das Werk der Erlösung und das Werk des Gerichts, vom fleischgewordenen Gott Selbst getan wurden. Es war deshalb nicht nötig, die Propheten und Menschensöhne wieder zu erheben, um in Seinem Auftrag zu arbeiten. In den Augen des Menschen besteht kein wesentlicher Unterschied zwischen dem Wesenskern und den Mitteln ihres Werkes. Aus diesem Grund bringt der Mensch das Werk des fleischgewordenen Gottes und das der Propheten und Söhne des Menschen immer durcheinander. Die Erscheinung des fleischgewordenen Gottes war im Prinzip dieselbe wie die der Propheten und Menschensöhne. Der fleischgewordene Gott war sogar noch gewöhnlicher und wirklicher als die Propheten. Daher ist der Mensch vollkommen außerstande, sie zu unterscheiden. Der Mensch konzentriert sich nur auf Erscheinungen, ihm ist absolut nicht bewusst, dass es, obwohl beide arbeiten und sprechen, einen erheblichen Unterschied gibt. Weil das Urteilsvermögen des Menschen zu schwach ist, kann er grundlegende Fragen nicht erkennen und kann noch weniger etwas so Komplexes unterscheiden. Die Worte und das Werk der Propheten und jener, die vom Heiligen Geist eingesetzt wurden, taten alle die Pflicht des Menschen, übten seine Funktion als erschaffenes Wesen aus und taten, was der Mensch tun sollte. Die Worte und das Werk des fleischgewordenen Gottes sollten jedoch Sein Amt ausführen. Obwohl Seine äußerliche Form die eines erschaffenen Wesens war, war Sein Werk nicht, Seine Funktion auszuführen, sondern Sein Amt. Der Begriff „Pflicht“ wird in Bezug auf erschaffene Wesen verwendet, während „Amt“ in Bezug auf das Fleisch des menschgewordenen Gottes verwendet wird. Zwischen diesen beiden besteht ein wesentlicher Unterschied und sie sind nicht austauschbar. Die Arbeit des Menschen besteht nur darin, seine Pflicht zu tun, wohingegen das Werk Gottes darin besteht, zu führen und Sein Amt auszuführen. Obwohl viele Apostel vom Heiligen Geist eingesetzt wurden und viele Propheten von Ihm erfüllt waren, waren ihre Arbeit und Worte darum lediglich, ihre Pflicht als erschaffenes Wesen zu tun. Obwohl ihre Prophezeiungen vielleicht größer waren als der Weg des Lebens, von dem der fleischgewordene Gott spricht, und sogar ihre Menschlichkeit überweltlicher war als die des fleischgewordenen Gottes, taten sie trotzdem ihre Pflicht und erfüllten nicht ihr Amt. Die Pflicht des Menschen bezieht sich auf die Funktion des Menschen und ist etwas für den Menschen Erreichbares. Das Amt, welches der fleischgewordene Gott ausführt, bezieht sich jedoch auf Seine Führung, und das ist für den Menschen unerreichbar. Ob der fleischgewordene Gott spricht, wirkt oder Wunder vollbringt, verrichtet Er ein großes Werk innerhalb Seiner Führung, und ein derartiges Werk kann nicht vom Menschen an Seiner Stelle getan werden. Die Arbeit des Menschen ist es nur, seine Pflicht als erschaffenes Wesen in einem bestimmten Stadium in Gottes Führungsarbeit zu tun. Ohne Gottes Führung, das heißt, wenn das Amt des fleischgewordenen Gottes verloren gehen sollte, würde auch die Pflicht des erschaffenen Wesens verlorengehen. Das Werk Gottes bei der Ausführung Seines Amtes ist, den Menschen zu führen, während der Mensch durch das Tun seiner Pflicht seine eigene Verpflichtung erfüllt, um den Forderungen des Schöpfers gerecht zu werden. Dies kann in keinster Weise als die Ausführung seines Amtes betrachtet werden. Für das inhärente Wesen Gottes, das heißt, für den Geist, ist das Werk Gottes Seine Führung, aber für den fleischgewordenen Gott, der die äußerliche Form eines erschaffenen Wesens trägt, ist Sein Werk das Ausführen Seines Amtes. Was immer Er für ein Werk verrichtet, besteht es darin, Sein Amt auszuführen. Alles, was der Mensch tun kann, ist, sein Bestes innerhalb des Rahmens Seiner Führung und unter Seiner Leitung zu geben.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 161

Im Zeitalter der Gnade sprach Jesus auch viel und verrichtete viel Werk. Wie unterschied Er Sich von Jesaja? Wie unterschied Er Sich von Daniel? War Er ein Prophet? Warum heißt es, dass Er Christus ist? Was sind die Unterschiede zwischen ihnen? Sie waren alle Männer, die Worte sprachen, und dem Menschen erschienen ihre Worte mehr oder weniger gleich. Sie alle sprachen und verrichteten Arbeit. Die Propheten des Alten Testaments machten Prophezeiungen, und Jesus konnte Ähnliches tun. Warum ist dem so? Die Unterscheidung basiert hier auf der Natur des Werkes. Um diese Angelegenheit zu erkennen, kannst du nicht die Natur des Fleisches berücksichtigen, und du solltest nicht die Tiefe oder Oberflächlichkeit ihrer Worte berücksichtigen. Du musst immer zuerst ihre Arbeit und die Wirkungen berücksichtigen, die ihre Arbeit beim Menschen erzielt. Die von den Propheten zu der Zeit ausgesprochenen Prophezeiungen versorgten nicht das Leben des Menschen, und die Botschaften, die von solchen wie Jesaja und Daniel empfangen wurden, waren lediglich Prophezeiungen und nicht der Weg des Lebens. Wenn es nicht die direkte Offenbarung von Jehova gegeben hätte, hätte keiner jenes Werk verrichten können, das für Sterbliche nicht möglich ist. Jesus sprach auch viel, aber solche Worte waren der Weg des Lebens, auf dem der Mensch einen Weg zur Praxis finden konnte. Das heißt, erstens konnte Er das Leben des Menschen versorgen, denn Jesus ist das Leben; zweitens konnte Er die Abschweifungen des Menschen rückgängig machen; drittens konnte Sein Werk dem von Jehova folgen, um das Zeitalter fortzuführen; viertens konnte Er die inneren Bedürfnisse des Menschen begreifen und verstehen, an was es dem Menschen mangelt; fünftens konnte Er ein neues Zeitalter einführen und das alte beenden. Deswegen wird Er Gott und Christus genannt; Er unterscheidet Sich nicht nur von Jesaja, sondern auch von allen anderen Propheten. Nehmt Jesaja als Vergleich für die Arbeit der Propheten. Erstens konnte er nicht das Leben der Menschen versorgen; zweitens konnte er kein neues Zeitalter einleiten. Er arbeitete unter der Führung von Jehova und nicht, um ein neues Zeitalter einzuleiten. Drittens war das, wovon er selbst sprach, jenseits seines Begriffsvermögens. Er empfing Offenbarungen direkt vom Geist Gottes, und andere würden sie nicht verstehen, auch wenn sie ihnen zugehört hätten. Diese wenigen Dinge allein sind ausreichend, um zu beweisen, dass seine Worte nicht mehr als Prophezeiungen waren, nicht mehr als ein Aspekt der Arbeit, die an Jehovas Stelle getan wurde. Er konnte jedoch Jehova nicht vollkommen repräsentieren. Er war Jehovas Diener, ein Werkzeug in Jehovas Werk. Er verrichtete nur Arbeit innerhalb des Zeitalters des Gesetzes und im Bereich des Werkes von Jehova; er arbeitete nicht über das Zeitalter des Gesetzes hinaus. Das Werk Jesu unterschied sich hingegen davon. Er überschritt den Bereich von Jehovas Werk; Er wirkte als der fleischgewordene Gott und unterzog Sich der Kreuzigung, um die ganze Menschheit zu erlösen. Das heißt, Er führte ein neues Werk außerhalb des von Jehova verrichteten Werkes durch. Dies war die Einleitung eines neuen Zeitalters. Eine weitere Bedingung ist, dass Er in der Lage war, über das zu sprechen, was der Mensch nicht erreichen konnte. Sein Werk war ein Werk innerhalb der Führung Gottes und bezog die ganze Menschheit mit ein. Er wirkte nicht nur in ein paar Menschen, noch war es Sein Werk, nur eine begrenzte Zahl an Menschen zu führen. Hinsichtlich dessen, wie Gott Fleisch wurde, um ein Mensch zu sein, wie der Geist zu der Zeit Offenbarungen verkündete und wie der Geist auf einen Menschen herabkam, um zu wirken, sind dies Angelegenheiten, die der Mensch weder sehen noch anfassen kann. Es ist für diese Wahrheiten völlig unmöglich, als Beweis zu dienen, dass Er der fleischgewordene Gott ist. Von daher können Unterscheidungen nur aufgrund der Worte und des Wirkens von Gott getroffen werden, welche für den Menschen greifbar sind. Nur das ist wirklich. Das liegt daran, dass die Angelegenheiten des Geistes für dich nicht sichtbar sind und sie nur Gott Selbst klar bekannt sind, und nicht einmal Gottes menschgewordenes Fleisch weiß alles. Du kannst nur anhand des Werkes, das Er getan hat, bestätigen, ob Er Gott ist[a]. Anhand Seines Werkes kann man erkennen, dass Er erstens in der Lage ist, ein neues Zeitalter zu eröffnen; zweitens ist Er in der Lage, das Leben des Menschen zu versorgen und dem Menschen den Weg zu zeigen, dem er folgen soll. Dies ist ausreichend, um nachzuweisen, dass Er Gott Selbst ist. Zumindest kann das Werk, das Er verrichtet, den Geist Gottes vollkommen repräsentieren, und aus einem derartigen Werk kann man erkennen, dass der Geist Gottes in Ihm ist. Da das vom fleischgewordenen Gott verrichtete Werk hauptsächlich war, ein neues Zeitalter einzuleiten, ein neues Werk zu leiten und ein neues Reich zu erschließen, sind diese wenigen Bedingungen ausreichend, um nachzuweisen, dass Er Gott Selbst ist. Dies unterscheidet Ihn also von Jesaja, Daniel und den anderen großen Propheten. Jesaja, Daniel und die anderen waren alle aus einer Klasse von hoch gebildeten und kultivierten Menschen; sie waren außerordentliche Menschen unter der Führung von Jehova. Das Fleisch des menschgewordenen Gottes war auch sachkundig und hatte keinen Mangel an Verstand, aber Seine Menschlichkeit war ausgesprochen normal. Er war ein gewöhnlicher Mensch und das bloße Auge konnte keine spezielle Menschlichkeit an Ihm wahrnehmen oder etwas in Seiner Menschlichkeit entdecken, das sich von anderen unterschieden hätte. Er war überhaupt nicht übernatürlich oder einzig und Er besaß keine höhere Bildung, kein höheres Wissen oder keine höhere Theorie. Das Leben, von dem Er sprach, und der Weg, den Er führte, waren nicht durch Theorie, Wissen, durch Lebenserfahrung oder durch Erziehung in der Familie erworben. Sie waren vielmehr das direkte Wirken des Geistes, welches das Wirken des menschgewordenen Fleisches ist. Weil der Mensch großartige Auffassungen von Gott hat und insbesondere, weil diese Auffassungen aus zu vielen Elementen der Unklarheit und des Übernatürlichen bestehen, ist ein gewöhnlicher Gott mit menschlicher Schwäche, der keine Zeichen und Wunder wirken kann, in den Augen der Menschen sicherlich kein Gott. Sind dies nicht die fehlerhaften Auffassungen des Menschen? Wenn das Fleisch des menschgewordenen Gottes nicht ein normaler Mensch wäre, wie könnte dann von Ihm gesagt werden, dass Er Fleisch geworden ist? Aus Fleisch zu sein bedeutet, ein gewöhnlicher, normaler Mensch zu sein; wenn Er ein überirdisches Wesen gewesen wäre, dann wäre Er nicht aus Fleisch gewesen. Um zu beweisen, dass Er aus Fleisch ist, musste der menschgewordene Gott ein normales Fleisch besitzen. Dies diente einfach dazu, die Bedeutung der Fleischwerdung zu vervollständigen. Dies war jedoch für die Propheten und Menschensöhne nicht der Fall. Sie waren begabte Männer, die vom Heiligen Geist eingesetzt wurden. In den Augen der Menschen war ihre Menschlichkeit besonders groß, und sie vollbrachten viele Taten, welche die normale Menschlichkeit überstiegen. Aus diesem Grund betrachtete der Mensch sie als Gott. Jetzt müsst ihr dies alles klar verstehen, weil dies der Punkt ist, der in vergangenen Zeitaltern am leichtesten von den Menschen durcheinandergebracht wurde. Hinzu kommt noch, dass die Fleischwerdung das geheimnisvollste aller Dinge ist und der fleischgewordene Gott für den Menschen am schwierigsten zu akzeptieren ist. Was Ich sage, ist für die Erfüllung eurer Funktion und für euer Verständnis des Geheimnisses der Fleischwerdung förderlich. Dies bezieht sich alles auf Gottes Führung, auf die Vision. Euer Verständnis davon wird vorteilhafter sein, um Wissen über die Vision, das heißt die Führungsarbeit, zu erlangen. Auf diese Weise werdet ihr auch großes Verständnis für die Pflicht erlangen, die unterschiedliche Arten von Menschen ausführen sollten. Obwohl euch diese Worte nicht direkt den Weg zeigen, sind sie trotzdem eine große Hilfe für euren Eintritt, da euren derzeitigen Leben sehr viel an Vision fehlt, und dies ein erhebliches Hindernis werden wird, das euren Eintritt verhindern wird. Wenn ihr außerstande gewesen seid, diese Probleme zu verstehen, dann wird es keine Motivation geben, die euren Eintritt antreibt. Wie kann so ein Streben euch ermöglichen, eure Pflicht am besten zu erfüllen?

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. Der Originaltext enthält nicht den Ausdruck „ob Er Gott ist“.

Das tägliche Wort Gottes Auszug 162

Manche Menschen werden fragen: „Was ist der Unterschied zwischen dem Werk, das vom fleischgewordenen Gott vollbracht wird, und der Arbeit, die von den Propheten und Aposteln vergangener Zeiten verrichtet wurde? David wurde auch ‚der Herr‘ genannt und Jesus auch. Obwohl ihr Wirken unterschiedlich war, wurden sie gleich genannt. Warum, sagst du, war ihre Identität nicht dieselbe? Was Johannes bezeugte, war eine Vision; eine, die auch vom Heiligen Geist kam, und er war in der Lage, die Worte zu äußern, die der Heilige Geist zu sagen beabsichtigte; warum unterscheidet sich die Identität von Johannes von der Jesu?“ Die Worte, die Jesus sprach, konnten Gott vollständig repräsentieren und Gottes Werk vollständig repräsentieren. Was Johannes sah, war eine Vision, und er war nicht in der Lage, das Werk Gottes vollständig zu repräsentieren. Warum ist es so, dass Johannes, Petrus und Paulus viele Worte sprachen – wie Jesus – sie jedoch nicht die gleiche Identität wie Jesus hatten? Es liegt hauptsächlich daran, dass die Arbeit, die sie verrichteten, anders war. Jesus verkörperte den Geist Gottes und war der unmittelbar wirkende Geist Gottes. Er vollbrachte das Werk des neuen Zeitalters, das Werk, das niemand zuvor verrichtet hatte. Er eröffnete einen neuen Weg, Er repräsentierte Jehova und Er repräsentierte Gott Selbst. Wohingegen Petrus, Paulus und David, ungeachtet dessen, wie sie genannt wurden, nur die Identität eines Geschöpfs Gottes repräsentierten und von Jesus oder Jehova gesandt waren. Unabhängig davon also, wie viel Arbeit sie verrichteten, unabhängig davon, wie großartig ihre Wunder waren, sie waren dennoch nur Geschöpfe Gottes und nicht in der Lage, den Geist Gottes zu repräsentieren. Sie arbeiteten im Namen Gottes oder arbeiteten, nachdem sie von Gott ausgesandt worden waren. Darüber hinaus arbeiteten sie in den Zeitaltern, die Jesus oder Jehova begonnen hatte, und die Arbeit, die sie verrichteten, war nicht eigenständig. Trotz allem waren sie nur Geschöpfe Gottes. Im Alten Testament machten viele Propheten Vorhersagen oder schrieben Bücher der Prophezeiung. Niemand behauptete Gott zu sein, aber sobald Jesus zu arbeiten begann, bezeugte Ihn der Geist Gottes als Gott. Weshalb tat Er das? Du solltest das an diesem Punkt bereits wissen! Die Apostel und die Propheten hatten zuvor verschiedene Briefe geschrieben und hatten viele Prophezeiungen gemacht. Später wählten die Menschen einige von ihnen dazu aus, in die Bibel aufgenommen zu werden, und manche gingen verloren. Da es Menschen gibt, die behaupten, dass alles, was sie sagten, vom Heiligen Geist kommt – weshalb wird dann einiges von dem, was sie sagten, als gut und einiges als schlecht erachtet? Und warum wurden manche ausgewählt und andere nicht? Wenn es wirklich die gesprochenen Worte des Heiligen Geistes gewesen wären, wäre es dann notwendig, dass Menschen sie auswählten? Warum sind die Aufzeichnungen der Worte, die Jesus sprach und des Werkes, das Er verrichtete, in allen vier Evangelien verschieden? Ist das nicht die Schuld jener, die sie niederschrieben? Einige Menschen werden fragen: „Da die von Paulus und den anderen Autoren geschriebenen Briefe des Neuen Testaments und ihre Arbeit teilweise vom Willen des Menschen kamen und mit den Auffassungen des Menschen vermischt wurden, ist dann in den Worten, die Du (Gott) heute spricht, nicht menschliche Unreinheit vorhanden? Beinhalten sie wirklich keine menschlichen Vorstellungen?“ Diese Stufe des Werkes, die von Gott verrichtet wird, unterscheidet sich völlig von dem, was Paulus und die vielen Apostel und Propheten verrichteten. Es besteht nicht nur ein Unterschied in der Identität, sondern es besteht grundsätzlich ein Unterschied in der durchgeführten Arbeit. Nachdem Paulus zerschlagen worden war und vor dem Herrn niederfiel, wurde er durch den Heiligen Geist zur Arbeit angeleitet und wurde so zu einem Gesandten. Und so schrieb er Briefe an die Kirchen und all diese Briefe folgten den Lehren Jesu. Paulus wurde vom Herrn gesandt, damit er im Namen des Herrn Jesus arbeitete, aber als Gott Selbst kam, wirkte Er in keinem Namen und repräsentierte in Seinem Wirken nur den Geist Gottes. Gott kam, um Sein Werk direkt zu verrichten: Er wurde nicht durch den Menschen vervollkommnet und Sein Werk wurde nicht nach den Lehren eines Menschen ausgeführt. In dieser Stufe des Werkes führt Gott nicht, indem Er über Seine persönlichen Erfahrungen spricht, sondern verrichtet stattdessen Sein Werk direkt nach dem, was Er hat. Zum Beispiel die Prüfung der Dienenden, die Zeiten der Züchtigung, die Prüfung des Todes, die Zeiten der Liebe zu Gott … Das sind alles Werke, die nie zuvor verrichtet wurden und ist Wirken, das dem gegenwärtigen Zeitalter entspricht, und nicht den Erfahrungen des Menschen. Welche sind in den Worten, die Ich gesprochen habe, die Erfahrungen der Menschen? Kommen sie nicht alle direkt vom Geist und werden sie nicht vom Geist hervorgebracht? Dass du die Wahrheit nicht durchschauen kannst, liegt nur daran, dass dein Kaliber so armselig ist! Der praktische Weg des Lebens, von dem Ich spreche, ist die Anleitung des Weges, und durch ihn hat niemand zuvor gesprochen, noch hat irgendjemand diesen Weg je erlebt oder von dieser Wirklichkeit gewusst. Bevor Ich diese Worte aussprach, hatte niemand sie je gesprochen gehabt. Niemand hatte jemals von solchen Erfahrungen gesprochen, noch wurde jemals von solchen Einzelheiten geredet und zudem hat niemand jemals auf solche Zustände hingewiesen, um diese Dinge zu enthüllen. Niemand hatte jemals den Weg gewiesen, den Ich heute weise, und würde er vom Menschen gewiesen, so wäre er kein neuer Weg. Zum Beispiel Paulus und Petrus; bevor sie auf dem Weg gingen[a], den Jesus wies, hatten sie keine eigenen persönlichen Erfahrungen. Erst nachdem Jesus den Weg gewiesen hatte, begannen sie die von Jesus gesprochenen Worte und den Weg, den Er wies, zu erfahren; daraus gewannen sie viele Erfahrungen und schrieben die Briefe. Und so sind die Erfahrungen des Menschen nicht dasselbe wie das Werk Gottes, und das Werk Gottes ist nicht dasselbe wie das Wissen, das durch die Vorstellungen und Erfahrungen des Menschen beschrieben wird. Ich habe immer wieder gesagt, dass Ich heute einen neuen Weg weise und neues Werk verrichte, und Mein Werk und Meine Kundgebungen sich von denen des Johannes und all den anderen Propheten unterscheiden. Ich erlange niemals zuerst Erfahrung und sage sie euch daraufhin – das ist keineswegs der Fall. Wenn dem so wäre, hätte euch das nicht schon lange aufgehalten? In der Vergangenheit war auch das Wissen erhaben, über das viele sprachen, jedoch wurden alle ihre Worte nur beruhend auf denen der sogenannten geistlichen Persönlichkeiten gesprochen. Sie wiesen nicht den Weg, sondern kamen von ihren Erfahrungen, von dem, was sie gesehen hatten und von ihrem Wissen. Manche waren ihre Vorstellungen, und einige andere waren ihre Erfahrungen, die sie zusammengefasst hatten. Heute unterscheidet sich die Natur Meines Werkes vollkommen von der ihren. Ich habe es nicht erfahren, von anderen geführt zu werden, noch habe Ich akzeptiert, von anderen vervollkommnet zu werden. Darüber hinaus ist alles, was Ich gesprochen und gemeinschaftlich ausgetauscht habe, anders als das, eines jeden anderen, und wurde nie von einem anderen gesagt. Heute wird eure Arbeit, ungeachtet dessen wer ihr seid, auf Grundlage der Worte ausgeführt, die Ich spreche. Wer wäre ohne diese Kundgebungen und dieses Wirken fähig, mit diesen Dingen Erfahrung zu machen (die Prüfung der Dienenden, die Zeiten der Züchtigung …), und wer wäre fähig, über solch ein Wissen zu sprechen? Bist du wirklich nicht in der Lage, das zu erkennen? Ungeachtet der Stufe des Werkes, sobald Meine Worte gesprochen sind, fangt ihr an in Übereinstimmung mit Meinen Worten Gemeinschaft zu halten und ihnen entsprechend zu arbeiten, und es ist kein Weg, der jemandem von euch in den Sinn gekommen ist. Bist du, an diesem Punkt angekommen, unfähig, eine so klare und einfache Frage zu erkennen? Es ist kein Weg, den sich jemand ausgedacht hat, noch basiert er auf einer geistlichen Persönlichkeit. Es ist ein neuer Weg und selbst viele Worte, die Jesus einst sprach, finden keine Anwendung mehr. Was Ich äußere, ist das Werk des Eröffnens einer neuen Epoche, und es ist ein eigenständiges Werk. Das Werk, das Ich verrichte, und die Worte, die Ich spreche, sind alle neu. Ist das nicht das neue Werk von heute? Das Werk Jesu war auch so. Sein Werk war auch anders als das der Menschen im Tempel, und so unterschied es sich auch von der Arbeit der Pharisäer und hatte keine Ähnlichkeit mit jener, die vom gesamten Volk Israels verrichtet wurde. Nachdem sie das gesehen hatten, konnten die Menschen sich nicht schlüssig werden: „Wurde dies wirklich von Gott verrichtet?“ Jesus hielt Sich nicht an das Gesetz Jehovas; als Er kam, um die Menschen zu lehren, war alles, was Er äußerte, neu und anders als das, was von den historischen Heiligen und Propheten des Alten Testaments gesagt wurde, und deshalb blieben sie verunsichert. Das ist es, was den Umgang mit dem Menschen so schwierig macht. Bevor ihr diese Stufe des Werkes angenommen hattet, war der Weg, den die meisten von euch gingen, um zu praktizieren und um auf der Grundlage jener geistlichen Persönlichkeiten einzutreten. Doch heute unterscheidet sich das Werk, das Ich verrichte, erheblich, und somit könnt ihr nicht entscheiden, ob es richtig ist oder nicht. Es kümmert Mich nicht, welchen Weg du vorher gegangen bist, noch interessiert Mich, wessen „Essen“ du gegessen hast oder wen du dir als deinen „Vater“ genommen hast. Da Ich gekommen bin und neues Wirken gebracht habe, um den Menschen zu führen, müssen alle, die Mir folgen, übereinstimmend mit dem handeln, was Ich sage. Wie einflussreich die Familie, aus der du kommst, auch sein mag, du musst Mir folgen, du darfst nicht nach deinen früheren Praktiken handeln, dein „Ziehvater“ sollte zurücktreten und du solltest vor deinen Gott kommen und um deinen rechtmäßigen Anteil zu bitten. Deine Gesamtheit ist in Meinen Händen, und du solltest deinem Ziehvater nicht zu viel blinden Glauben schenken; er kann dich nicht ganz unter Kontrolle halten. Das heutige Werk ist eigenständig. Alles, was Ich heute sage, basiert natürlich nicht auf einer Grundlage der Vergangenheit. Es ist ein Neubeginn und wenn du sagst, dass er durch Menschenhand geschaffen wurde, dann bist du jemand, dessen Blindheit durch nichts geheilt werden kann.

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Fußnoten:

a. Der Originaltext enthält nicht den Ausdruck „auf … gingen“.

Das tägliche Wort Gottes Auszug 163

Jesaja, Hesekiel, Moses, David, Abraham und Daniel waren Führer oder Propheten unter dem auserwählten Volk Israel. Warum wurden sie nicht Gott genannt? Warum legte der Heilige Geist nicht Zeugnis für sie ab? Warum legte der Heilige Geist Zeugnis für Jesus ab, sobald Er Sein Werk begann und anfing, Seine Worte zu sprechen? Und warum legte der Heilige Geist kein Zeugnis für andere ab? Sie, die Menschen, die fleischlich waren, wurden alle „Herr“ genannt. Unabhängig davon, wie sie genannt wurden, ihre Arbeit repräsentiert ihr Sein und Wesen, und ihr Sein und Wesen repräsentieren ihre Identität. Ihr Wesen steht nicht mit ihrer Anrede in Beziehung; es wird durch das repräsentiert, was sie zum Ausdruck brachten und auslebten. Im Alten Testament war es nichts Ungewöhnliches, „Herr“ genannt zu werden, und eine Person mochte wie auch immer genannt werden, doch ihr Wesen und ihre innewohnende Identität waren unveränderlich. Gibt es unter diesen falschen Christussen, falschen Propheten und Betrügern nicht auch jene, die „Gott“ genannt werden? Und weshalb sind sie nicht Gott? Weil sie unfähig sind, Gottes Werk zu tun. Im Grunde sind sie Menschen, Betrüger von Leuten, und nicht Gott, und somit haben sie nicht die Identität Gottes. Wurde unter den zwölf Stämmen nicht auch David „Herr“ genannt? Auch Jesus wurde „Herr“ genannt; warum wurde nur Jesus „der fleischgewordene Gott“ genannt? War Jeremia nicht auch als „der Menschensohn“ bekannt? Und war Jesus nicht als „der Menschensohn“ bekannt? Warum wurde Jesus für Gott gekreuzigt? Ist es nicht deshalb, weil Sein Wesen anders war? Ist es nicht deshalb, weil das Werk, das Er vollbrachte, anders war? Ist ein Titel wichtig? Auch wenn Jesus „der Menschensohn“ genannt wurde, war Er die erste Menschwerdung Gottes. Er war gekommen, um Macht zu übernehmen und das Werk der Erlösung zu vollbringen. Das beweist, dass die Identität und das Wesen Jesu sich von anderen unterschieden, die auch „der Menschensohn“ genannt wurden. Wer von euch wagt heute zu behaupten, dass all die gesprochenen Worte derjenigen, die vom Heiligen Geist verwendet wurden, vom Heiligen Geist kamen? Wagt es irgendjemand, so etwas sagen? Solltest du so etwas sagen, warum wurde dann Esras Buch der Prophezeiung verworfen und warum wurde mit den Büchern der altertümlichen Heiligen und Propheten dasselbe getan? Wenn sie alle vom Heiligen Geist kamen, warum wagt ihr dann solche willkürlichen Entscheidungen zu treffen? Bist du berufen, das Werk des Heiligen Geistes auszuwählen? Viele Geschichten aus Israel wurden ebenfalls ausgesondert. Und wenn du glaubst, dass diese Schriften der Vergangenheit alle vom Heiligen Geist kamen, warum wurden dann einige der Bücher ausgesondert? Wenn sie alle vom Heiligen Geist kamen, sollten sie alle behalten, und zu den Brüdern und Schwestern der Kirchen gesandt werden, damit sie sie lesen. Sie sollten nicht durch menschlichen Willen ausgewählt oder ausgesondert werden; es ist falsch, das zu tun. Zu sagen, die Erfahrungen des Paulus und Johannes seien mit ihren persönlichen Ansichten vermischt worden, bedeutet nicht, dass ihre Erfahrungen und ihr Wissen von Satan kamen, sondern nur, dass sie Dinge enthielten, die von ihren persönlichen Erfahrungen und Ansichten rührten. Ihr Wissen entsprach dem Hintergrund der tatsächlichen Erfahrungen der damaligen Zeit. Wer könnte mit Gewissheit sagen, dass alles davon vom Heiligen Geist kam? Wenn die vier Evangelien alle vom Heiligen Geist kamen, warum haben dann Matthäus, Markus, Lukas und Johannes unterschiedliche Dinge über das Werk Jesu gesagt? Wenn ihr das nicht glaubt, dann seht euch die Aufzeichnungen der Bibel darüber an, wie Petrus den Herrn dreimal verleugnete: Sie sind alle unterschiedlich und sie alle haben ihre eigenen Merkmale. Viele, die unwissend sind, sagen: „Der fleischgewordene Gott ist auch ein Mensch, können die Worte, die Er spricht, vollständig vom Heiligen Geist kommen? Wenn die Worte von Paulus und Johannes mit dem menschlichen Willen vermischt waren, sind dann die Worte, die Er spricht, wirklich nicht mit menschlichem Willen vermischt?“ Menschen, die solche Dinge sagen, sind blind, und unwissend! Lies die vier Evangelien sorgfältig durch; lies die Aufzeichnungen der Dinge, die Jesus tat, und die Worte, die Er sprach. Jede Aufzeichnung war ganz einfach unterschiedlich und jede hatte ihre eigene Perspektive. Wenn alles, was die Autoren in diesen Büchern niederschrieben, vom Heiligen Geist kam, sollte alles gleich sein und übereinstimmen. Warum bestehen dann Unterschiede? Ist der Mensch nicht äußerst töricht, dass er das nicht sehen kann? Wenn du gebeten wirst, für Gott Zeugnis abzulegen, welche Art Zeugnis kannst du liefern? Kann diese Art der Gotteskenntnis Zeugnis für Ihn ablegen? Wenn andere dich fragen: „Wenn die Aufzeichnungen von Johannes und Lukas mit dem menschlichen Willen vermengt worden sind, sind dann die Worte, die euer Gott spricht, nicht mit dem menschlichen Willen vermischt?“, könntest du eine klare Antwort geben? Nachdem Lukas und Matthäus Jesu Worte gehört und Jesu Werk gesehen hatten, sprachen sie von ihrem eigenen Wissen und schilderten anhand ihrer Erinnerungen einige Tatsachen, die Jesus vollbracht hatte. Kannst du sagen, dass ihr Wissen vollständig vom Heiligen Geist offenbart wurde? Außerhalb der Bibel gab es viele geistlichen Persönlichkeiten mit einem höheren Wissen als sie. Warum sind ihre Worte nicht von den nachfolgenden Generationen aufgegriffen worden? Wurden sie nicht auch vom Heiligen Geist verwendet? Wisse, dass Ich im heutigen Werk nicht von Meinem eigenen Sehen spreche, begründet auf dem Wirken Jesu, noch spreche Ich Mich mit Meinem eigenen Wissen gegen den Hintergrund des Werks Jesu aus. Welches Werk verrichtete Jesus zu jener Zeit? Und welches Werk verrichte Ich heute? Was Ich verrichte und sage, ist noch nie dagewesen. Der Weg, den Ich heute gehe, ist nie zuvor beschritten worden; er wurde nie von den Menschen der vergangenen Zeitalter und Generationen gegangen. Heute ist er eröffnet worden – und ist dies nicht das Werk des Geistes? Obwohl es das Werk des Heiligen Geistes war, führten die Führer der Vergangenheit ihre Arbeit auf der Grundlage anderer durch; das Werk von Gott Selbst ist jedoch anders. Die Stufe des Werks Jesu war dieselbe: Er erschloss einen neuen Weg. Als Er kam, predigte Er das Evangelium des Königreichs des Himmels und sagte, dass die Menschen Buße tun und beichten sollten. Nachdem Jesus Sein Werk vollendet hatte, begannen Petrus und Paulus und andere das Werk Jesu weiterzuführen. Nachdem Jesus gekreuzigt worden und in den Himmel aufgefahren war, wurden sie durch den Geist ausgesandt, um den Weg des Kreuzes zu verbreiten. Obwohl die Worte des Paulus erhöht wurden, beruhten auch sie auf der Grundlage dessen, was Jesus gesagt hatte, wie Geduld, Liebe, Leiden, Kopfbedeckung, Taufe oder anderen Lehren, die es zu befolgen galt. Dies alles beruhte auf der Grundlage der Worte Jesu. Sie konnten keinen neuen Weg eröffnen, denn sie alle waren Menschen, die Gott verwendete.

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 164

Die Kundgebungen und das Werk Jesu hielten sich damals nicht an Lehren und Er verrichtete Sein Werk nicht nach dem Werk des Gesetzes des Alten Testaments. Es entsprach dem Werk, das im Zeitalter der Gnade verrichtet werden sollte. Er wirkte nach dem Werk, das Er hervorgebracht hatte, nach Seinem eigenen Plan und nach Seinem Amt; Er wirkte nicht nach dem Gesetz des Alten Testaments. Nichts von dem, was Er tat, entsprach dem Gesetz des Alten Testaments, und Er kam nicht zum Wirken, um die Worte der Propheten zu erfüllen. Jede Stufe von Gottes Werk diente nicht eigens dem Erfüllen der Vorhersagen der altertümlichen Propheten, und Er kam nicht, um Sich an Lehren zu halten oder die Vorhersagen der Propheten der Vorzeit bewusst zu verwirklichen. Jedoch störten Seine Taten die Vorhersagen der altertümlichen Propheten nicht, noch störten sie das Werk, das Er zuvor getan hatte. Der springende Punkt Seines Wirkens war, dass Er Sich an keine Lehren hielt und das Werk vollbrachte, das Er Selbst verrichten sollte. Er war kein Prophet oder Seher, sondern ein Handelnder, der in Wirklichkeit kam, um das Werk zu verrichten, das Er zu verrichten hatte, und Er kam, um Seine neue Ära zu eröffnen und Sein neues Werk durchzuführen. Als Jesus kam, um Sein Werk zu verrichten, erfüllte Er natürlich auch viele der Worte, die von den altertümlichen Propheten im Alten Testament gesprochen wurden. Genauso hat das Werk von heute auch die Vorhersagen der historischen Propheten des Alten Testaments erfüllt. Es ist nur so, dass Ich diesen „vergilbten alten Almanach“ nicht hochhalte, das ist alles. Denn es gibt mehr Werk, das Ich verrichten muss, es gibt mehr Worte, die Ich zu euch sprechen muss, und dieses Werk und diese Worte sind bei weitem von größerer Wichtigkeit als das Erklären von Passagen aus der Bibel, denn ein Wirken wie dieses, hat keine große Bedeutung oder Wert für euch, und kann euch nicht helfen oder euch verändern. Ich beabsichtige nicht der Erfüllung einiger Passagen aus der Bibel wegen neues Werk zu tun. Wenn Gott nur auf die Erde kam, um die Worte der altertümlichen Propheten der Bibel zu erfüllen, wer ist dann größer, der menschgewordene Gott oder diese altertümlichen Propheten? Leiten letztendlich die Propheten Gott oder leitet Gott die Propheten? Wie erklärst du diese Worte?

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 165

Jede Stufe von Gottes Werk folgt ein und demselben Strom, und so folgte in Gottes sechstausendjährigem Führungsplan jeder Stufe unmittelbar die nächste, seit der Gründung der Welt bis heute. Gäbe es niemanden, der den Weg bereitet, dann würde es niemanden geben, der nachfolgt; da es aber jene gibt, die nachfolgen, gibt es auch diejenigen, die den Weg bereiten. Auf diese Weise wurde das Werk Schritt für Schritt weitergereicht. Ein Schritt folgt dem anderen, und ohne jemanden, der den Weg öffnet, wäre es unmöglich, das Werk zu beginnen, und Gott hätte keine Möglichkeit, Sein Werk voranzubringen. Keine Stufe steht mit der anderen im Widerspruch und jede folgt der Reihe nach der anderen, um einen Strom zu bilden; das wird alles durch den gleichen Geist vollbracht. Jedoch unabhängig davon, ob jemand den Weg öffnet oder die Arbeit eines anderen weiterführt, bestimmt dies nicht seine Identität. Nicht wahr? Johannes eröffnete den Weg, und Jesus führte sein Werk weiter; beweist das somit, dass die Identität Jesu geringer ist als die des Johannes? Jehova führte Sein Werk vor Jesus aus, kannst du somit sagen, dass Jehova bedeutender als Jesus ist? Ob sie den Weg bereitet haben oder das Werk anderer weitergeführt haben, ist nicht wichtig; das Wichtigste ist das Wesentliche ihres Wirkens und die Identität, die es verkörpert. Ist dem nicht so? Da Gott beabsichtigte unter den Menschen zu wirken, musste Er auch diejenigen hervorbringen, die die Arbeit der Wegbereitung verrichten konnten. Als Johannes gerade erst zu predigen begann, sagte er: „Bereitet dem HERRN den Weg und macht richtig Seine Steige!“ „Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ So sprach er von Anfang an, und weshalb war er in der Lage, diese Worte zu sagen? Hinsichtlich der Reihenfolge, in der diese Worte gesprochen wurden, war es zuerst Johannes, der das Evangelium des Königreichs des Himmels sprach, und Jesus sprach erst danach. Den Vorstellungen des Menschen zufolge war es Johannes, der den neuen Weg eröffnete, und natürlich war Johannes bedeutender als Jesus. Aber Johannes sagte nicht, dass er Christus sei, und Gott legte kein Zeugnis für ihn als der geliebte Sohn Gottes ab, sondern verwendete ihn lediglich, um den Weg zu eröffnen und den Weg für den Herrn zu bereiten. Er bahnte den Weg für Jesus, konnte aber nicht an Seiner Statt wirken. Alle Arbeit des Menschen wurde ebenfalls vom Heiligen Geist aufrechterhalten.

Im Zeitalter des Alten Testaments war es Jehova, der den Weg wies, und das Werk Jehovas repräsentierte das gesamte Zeitalter des Alten Testaments und das gesamte Werk, das in Israel verrichtet wurde. Moses wahrte nur dieses Werk auf Erden, und seine Mühen gelten als die Mithilfe, die der Mensch bereitstellt. Damals war es Jehova, der sprach, und Er rief Moses und erhöhte ihn unter dem Volk Israel und ließ es Moses in die Wildnis nach Kanaan führen. Das war nicht das Werk von Moses selbst, sondern das, was Jehova persönlich angewiesen hatte, und deshalb kann Moses nicht Gott genannt werden. Moses schrieb auch das Gesetz nieder, aber dieses Gesetz wurde von Jehova persönlich erlassen. Es war nur so, dass Er es Moses aussprechen ließ. Auch Jesus erließ Gebote, hob das Gesetz des Alten Testaments auf und ordnete die Gebote für das neue Zeitalter an. Warum ist Jesus Gott Selbst? Weil sie nicht die gleiche Sache sind. Damals repräsentierte die Arbeit, die von Moses getan wurde, nicht das Zeitalter, noch eröffnete sie einen neuen Weg; er wurde von Jehova nach vorne gelenkt und war nur jemand, der von Gott verwendet wurde. Als Jesus kam, hatte Johannes eine Stufe des Werkes der Wegbereitung ausgeführt und hatte begonnen, das Evangelium des Königreichs des Himmels zu verbreiten (der Heilige Geist hatte dies begonnen). Als Jesus kam, verrichtete Er unmittelbar Sein eigenes Werk, aber es bestand ein großer Unterschied zwischen Seinem Werk und der Arbeit Mose. Jesaja sprach auch viele Prophezeiungen aus, doch weshalb war er nicht Gott Selbst? Jesus machte nicht so viele Prophezeiungen, warum jedoch war Er Gott Selbst? Niemand wagt zu sagen, dass das damalige Werk Jesu gänzlich vom Heiligen Geist kam, noch wagt man zu behaupten, dass es vollständig vom Willen des Menschen herrührte, oder dass es gänzlich das Werk von Gott Selbst gewesen war. Der Mensch hat keine Möglichkeit, solche Dinge zu analysieren. Man kann sagen, dass Jesaja eine solche Arbeit verrichtete und solche Prophezeiungen aussprach, und dass sie alle vom Heiligen Geist kamen; sie kamen nicht direkt von Jesaja selbst, sondern waren Offenbarungen Jehovas. Jesus verrichtete nicht viele Werke und sagte nicht viele Worte, noch sprach Er viele Prophezeiungen. Seine Predigten erschienen den Menschen nicht besonders erhaben, dennoch war Er Gott Selbst, und das kann der Mensch nicht erklären. Niemand hat je an Johannes oder an Jesaja oder an David geglaubt, noch hat irgendjemand sie Gott genannt, oder „der Gott David“, oder „der Gott Johannes“; niemand hat je auf diese Weise gesprochen, und nur Jesus wurde jemals Christus genannt. Diese Einteilung wird Gottes Zeugnis entsprechend gemacht, nach dem Wirken, das Er durchführte, und dem Amt, das Er ausübte. Hinsichtlich der bedeutenden Menschen der Bibel – Abraham, David, Josua, Daniel, Jesaja, Johannes und Jesus – anhand ihres Wirkens, kannst du sagen, wer Gott Selbst ist und welche Arten von Menschen Propheten und welche Apostel sind. Wer von Gott verwendet wurde und wer Gott Selbst war, wird durch das Wesen und die Art ihres Wirkens unterschieden und bestimmt. Wenn du nicht imstande bist, den Unterschied zu erkennen, dann beweist das, dass du nicht weißt, was es bedeutet, an Gott zu glauben. Jesus ist deshalb Gott, weil Er so viele Worte sprach und so viel Werk verrichtete, insbesondere Seine vielen Wundertaten. Genauso verrichtete auch Johannes viel Arbeit und sprach viele Worte und auch Moses; warum wurden sie nicht „Gott“ genannt? Adam wurde unmittelbar von Gott erschaffen; warum wurde er nicht „Gott“ genannt, anstatt nur als Geschöpf bezeichnet zu werden? Wenn jemand zu dir sagt: „Heute hat Gott so viel Werk verrichtet und so viele Worte gesagt; Er ist Gott Selbst. Dann muss auch Moses, da er so viele Worte sprach, Gott Selbst sein!“, dann solltest du darauf mit der Frage antworten: „Weshalb bezeugte Gott damals Jesus als Gott Selbst und nicht Johannes? Kam Johannes nicht vor Jesus? Was war bedeutender, das Wirken von Johannes oder das von Jesus? Dem Menschen erscheint die Arbeit von Johannes bedeutender als die Jesu, weshalb jedoch bezeugte der Heilige Geist Jesus und nicht Johannes?“ Dasselbe geschieht heute! Als Moses am Anfang das Volk Israel führte, sprach Jehova zu ihm aus den Wolken heraus. Moses sprach nicht direkt, sondern wurde stattdessen direkt von Jehova geführt. Das war das Werk des Israels des Alten Testaments. In Moses befand sich nicht der Geist oder das Wesen Gottes. Er konnte dieses Werk nicht verrichten, und deshalb gibt es einen großen Unterschied zwischen dem, was von ihm verrichtet wurde und dem, was Jesus verrichtete. Und deshalb unterscheidet sich das Werk, das sie verrichten! Ob jemand von Gott verwendet wird oder ein Prophet, ein Apostel oder Gott Selbst ist, kann durch die Natur seiner Arbeit erkannt werden, und das wird deinen Zweifeln ein Ende setzen. In der Bibel steht geschrieben, dass nur das Lamm die sieben Siegel öffnen kann. Im Verlauf der Zeitalter gab es unter diesen großen Persönlichkeiten viele Ausleger der Heiligen Schrift, kannst du also sagen, dass sie alle das Lamm sind? Kannst du sagen, dass ihre Erläuterungen alle von Gott kommen? Sie sind lediglich Ausleger; sie haben nicht die Identität des Lammes. Wie könnten sie würdig sein, die sieben Siegel zu öffnen? Es ist wahr, dass „nur das Lamm die sieben Siegel öffnen kann“, aber Es kommt nicht nur, um die sieben Siegel zu öffnen; es gibt für diese Arbeit keine Notwendigkeit, dies geschieht beiläufig. Es ist Sich über Sein eigenes Werk vollkommen im Klaren; ist es notwendig, dass Es viel Zeit damit verbringt, die Schrift auszulegen? Muss das „Zeitalter des Lammes, das die Schriften auslegt“, zu den sechstausend Jahren des Werkes hinzugefügt werden? Es kommt, um neues Werk zu verrichten, aber Es liefert auch einige Offenbarungen über das Werk vergangener Zeiten und macht Menschen die Wahrheit des sechstausendjährigen Wirkens verständlich. Es ist nicht nötig, zu viele Passagen der Bibel zu erklären; das Werk von heute ist entscheidend, das ist wichtig. Du solltest wissen, dass Gott nicht eigens kommt, um die sieben Siegeln zu brechen, sondern, um das Werk der Errettung auszuführen.

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 166

Im Zeitalter der Gnade ebnete Johannes den Weg für Jesus. Er konnte die Arbeit Gottes nicht selbst durchführen und erfüllte lediglich seine Pflichten als Mensch. Obwohl Johannes der Vorbote des Herrn war, konnte er Gott nicht vertreten. Er war nur ein Mensch, der vom Heiligen Geist benutzt wurde. Nach der Taufe Jesus, „kam der Heilige Geist über Ihn wie eine Taube“. Danach begann Er Seine Arbeit, in anderen Worten, Er begann das Amt des Christus auszuüben. Aus diesem Grund hat Er die Identität Gottes angenommen, denn Er kam von Gott. Ungeachtet dessen, wie Sein Glaube davor war – vielleicht war dieser manchmal schwach oder manchmal stark – war das alles Sein normales, menschliches Leben, bevor Er Sein Amt ausübte. Nachdem Er getauft (gesalbt) wurde, waren die Macht und die Herrlichkeit Gottes sofort mit Ihm. So begann Er Seines Amtes zu walten. Er konnte Zeichen und Wunder tun, Wundertaten vollbringen. Er hatte Macht und Autorität, denn Er arbeitete unmittelbar im Auftrag Gottes Selbst. Er tat die Arbeit des Geistes an Dessen Stelle und sprach mit der Stimme des Geistes. Darum war Er Gott Selbst. Das ist unbestreitbar. Johannes wurde vom Heiligen Geist benutzt. Er konnte Gott nicht vertreten und es war ihm auch nicht möglich, Gott zu vertreten. Wenn er es so gewünscht hätte, so hätte es der Heilige Geist nicht zugelassen, denn er konnte die Arbeit nicht tun, die Gott Selbst zu vollbringen gedachte. Vielleicht trug er viel von dem Willen oder der Unstimmigkeit des Menschen in sich. Er konnte unter keinen Umständen Gott vertreten. Nur er selbst verkörperte sein Irrtum und seine Fehlerhaftigkeit, aber seine Arbeit war repräsentativ für den Heiligen Geist. Dennoch kann man nicht behaupten, dass Gott alles an ihm vertrat. Könnten seine Unstimmigkeit und Fehlerhaftigkeit Gott denn ebenso vertreten? Beim Vertreten des Menschen fehlerhaft zu sein, ist normal, wenn er jedoch Unstimmigkeit bei der Vertretung Gottes aufweisen würde, wäre das dann Gott gegenüber nicht entehrend? Wäre das nicht Blasphemie des Heiligen Geistes? Der Heilige Geist erlaubt es dem Menschen nicht nach Belieben an Gottes Stelle zu treten, auch dann nicht, wenn er von anderen erhöht wird. Wenn er nicht Gott ist, dann wäre er unfähig, bis zum Ende Stand zu halten. Der Heilige Geist gestattet es dem Menschen, nicht Gott so zu vertreten, wie es dem Menschen gefällt! Der Heilige Geist legte zum Beispiel über Johannes Zeugnis ab und offenbarte ihm, dass er derjenige sei, der den Weg für Jesus ebnen würde, doch die in ihm getane Arbeit des Heiligen Geistes war gut abgewichtet. Alles, was von Johannes verlangt wurde, war derjenige zu sein, der für Jesus den Weg ebnen würde, um Ihm den Weg vorzubereiten. Der Heilige Geist nämlich unterstützte nur seine Arbeit, um den Weg zu ebnen und erlaubte ihm nur diese Arbeit zu tun und keine andere. Johannes vertrat Elia und er vertrat einen Propheten, der den Weg ebnete. Dies wurde vom Heiligen Geist unterstützt; solange seine Arbeit darin bestand, den Weg zu ebnen, unterstützte sie der Heilige Geist. Wenn er jedoch behauptet hätte, dass er Gott Selbst sei und gekommen wäre, um die Arbeit der Erlösung abzuschließen, hätte der Heilige Geist ihn disziplinieren müssen. Wie großartig auch immer die Arbeit Johannes war und auch wenn sie vom Heiligen Geist unterstützt wurde, so hatte sie doch ihre Grenzen. Es ist tatsächlich wahr, dass seine Arbeit vom Heiligen Geist unterstützt wurde, jedoch war die Macht, die er derzeit zugesprochen bekam, auf die Ebnung des Weges eingeschränkt. Er konnte überhaupt keine andere Arbeit ausüben, denn er war nur Johannes, der den Weg ebnete und nicht Jesus. Folglich ist das Zeugnis des Heiligen Geistes ausschlaggebend, aber die Arbeit, die dem Menschen vom Heiligen Geist erlaubt wird auszuüben, ist sogar noch entscheidender. Wurde Johannes nicht großartig bezeugt? War nicht auch sein Werk groß? Doch das Werk, das er tat, konnte das von Jesus nicht übertreffen, denn er war nicht mehr als ein Mensch, der vom Heiligen Geist gebraucht wurde, und konnte Gott nicht direkt vertreten, und somit war das Werk, das er tat, begrenzt. Nachdem er das Werk, den Weg zu bereiten, beendet hatte, hielt keiner sein Zeugnis weiter aufrecht, kein neues Werk folgte ihm wiederum nach, und er schied dahin, als das Werk von Gott Selbst begann.

Es gibt Menschen, die von bösen Geistern besessen sind und beharrlich rufen „Ich bin Gott“. Doch am Ende werden sie offenbart, denn sie handeln im Auftrag des falschen Wesens. Sie vertreten Satan und der Heilige Geist schenkt ihnen keine Aufmerksamkeit. Egal, wie sehr du dich selbst erhöhst oder wie laut du rufst, du bleibst noch immer ein erschaffenes Geschöpf; eines, das Satan angehört. Ich rufe nie, „Ich bin Gott, Ich bin der geliebte Sohn Gottes“! Jedoch die Arbeit, die Ich ausführe, ist Gottes Arbeit. Muss ich rufen? Es gibt keinen Grund zu rufen. Gott vollbringt Seine Arbeit Selbst und bedarf keines Menschen, der Ihm einen Status oder Ehrentitel zuspricht. Seine Arbeit reicht aus, um Seine Identität und Seinen Status darzustellen. War Jesus vor Seiner Taufe nicht Gott Selbst? War Er nicht das leibhaftig gewordene Fleisch Gottes? Kann man mit Sicherheit behaupten, dass Er erst zum einzigen Sohn Gottes wurde, nachdem Er bezeugt wurde? Gab es nicht schon einen Menschen mit dem Namen Jesus, lange bevor Er Seine Arbeit begann? Du kannst keinen neuen Weg erschaffen oder den Geist vertreten. Du kannst die Arbeit des Heiligen Geistes oder die Worte, die Er spricht, nicht zum Ausdruck bringen. Du kannst die Arbeit Gottes Selbst oder die des Heiligen Geistes nicht ausüben. Du kannst die Weisheit, das Wunder und die Unergründlichkeit Gottes oder die gesamte Disposition, mit der Gott den Menschen züchtigt, nicht zum Ausdruck bringen. Somit sind deine wiederholten Behauptungen Gott zu sein nicht von Bedeutung; du besitzt nur den Namen, aber rein gar nichts vom Wesentlichen. Gott Selbst ist gekommen, aber keiner erkennt Ihn. Trotzdem führt Er Seine Arbeit fort und tut dies als Vertretung des Heiligen Geistes. Ob du Ihn nun Mensch oder Gott, den Herrn oder Christus oder sie Schwester nennst, es ist so in Ordnung. Aber die Arbeit, die Er ausübt, ist die des Geistes und repräsentiert die Arbeit Gottes Selbst. Der Name, bei welchem Ihn der Mensch ruft, ist Ihm gleichgültig. Kann der Name etwa Seine Arbeit bestimmen? Ungeachtet davon, wie du Ihn nennst, aus Gottes Perspektive gesehen, ist Er der menschgewordene Geist Gottes. Er vertritt den Geist und wurde von Ihm befürwortet. Du kannst einem neuen Zeitalter keinen Platz einräumen und du kannst das Alte nicht zu einem Ende bringen. Du kannst kein neues Zeitalter einführen oder eine neue Arbeit tun. Deshalb kann man dich nicht Gott nennen!

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 167

Sogar ein Mensch, der vom Heiligen Geist benutzt wird, kann Gott Selbst nicht vertreten. Nicht nur, dass dieser Mensch Gott nicht vertreten kann, sondern auch seine Arbeit kann Gott nicht unmittelbar vertreten. Sprich, die Erfahrung des Menschen kann nicht unmittelbar innerhalb der Führung Gottes platziert werden und sie kann die Führung Gottes nicht repräsentieren. Die gesamte Arbeit, die Gott Selbst ausübt, ist die geplante Arbeit Seines eigenen Führungsplans und betrifft die hohe Führung. Die Arbeit, die vom Menschen ausgeführt wird (ein vom Heiligen Geist benutzter Mensch), bringt seine individuelle Erfahrung mit ein. Er findet einen neuen Weg der Erfahrung über den Weg, der von denjenigen vor ihm begangen wurde und er führt seine Brüder und Schwestern unter der Anleitung des Heiligen Geistes. Was diese Menschen miteinbringen, sind ihre individuelle Erfahrung oder geistliche Aufzeichnungen geistlicher Menschen. Obwohl sie vom Heiligen Geist benutzt werden, hat die Arbeit solcher Menschen nichts mit der Arbeit der hohen Führung des sechstausend jährigen Plans zu tun. Sie werden lediglich vom Heiligen Geist während verschiedener Epochen erhoben, um die Menschen im Zustrom des Heiligen Geistes zu führen, bis sie ihren Zweck erfüllt haben oder ihr Leben zu einem Ende kommt. Ihre Arbeit besteht lediglich darin, für Gott Selbst einen geeigneten Weg vorzubereiten oder eine Angelegenheit unter der Führung Gottes Selbst auf Erden weiterzuführen. Solche Menschen können nicht eine größere Arbeit in Seiner Führung auszuführen. Sie können keine neuen Wege erschließen, geschweige denn die Arbeit Gottes eines vorigen Zeitalters abschließen. Folglich stellt ihre Arbeit nur die eines erschaffenen Geschöpfes dar, welches seinen Zweck erfüllt, aber Gott Selbst nicht bei Seinem Amt vertreten kann. Das liegt daran, dass ihre Arbeit sich von der von Gott Selbst getanen Arbeit unterscheidet. Die Arbeit, die darin besteht, ein neues Zeitalter einzuleiten, kann nicht von einem Menschen anstelle von Gott getan werden. Sie kann von keinem anderen, außer Gott Selbst ausgeführt werden. Die Arbeit, die von den Menschen ausgeführt wird, ist die Erfüllung seiner Pflicht als ein Teil der Schöpfung und wird dann getan, wenn er vom Heiligen Geist bewegt oder erleuchtet wird. Solche Menschen erläutern, wie es im täglichen Leben des Menschen Anwendung findet und wie der Mensch im Einklang mit dem Willen Gottes handeln sollte. Die Arbeit des Menschen umfasst weder die Führung Gottes, noch vertritt sie die Arbeit des Geistes. Beispielsweise war es das Werk von Witness Lee und Watchman Nee, die Richtung zu weisen. Sei der Weg nun neu oder alt, das Werk basierte auf der Grundlage, innerhalb der Bibel zu bleiben. Ob die Ortskirchen erneuert oder gebaut wurden, ihr Werk war es, Kirchen zu gründen. Das Werk, das sie taten, setzte das Werk fort, das Jesus und Seine Apostel nicht beendet hatten, oder entwickelte sich im Zeitalter der Gnade weiter. Was sie in ihrem Wirken taten, war, wiederherzustellen, was Jesus in Seinem Werk von den Generationen nach Ihm verlangt hatte, wie zum Beispiel ihre Häupter bedeckt zu halten, sich taufen zu lassen, Brot zu brechen oder Wein zu trinken. Man könnte sagen, dass ihr Werk war, sich bloß an die Bibel zu halten und nur nach Wegen innerhalb der Bibel zu suchen. Sie machten überhaupt keine neuen Fortschritte. Daher kann man in ihrem Wirken nur die Entdeckung neuer Wege innerhalb der Bibel sehen als auch bessere und realistischere Praktiken. Aber man kann in ihrer Arbeit nicht den jetzigen Willen Gottes finden, geschweige denn das neue Werk finden, das Gott in den letzten Tagen tun wird. Das liegt daran, dass der Weg, den sie beschritten, immer noch ein alter war; es gab keinen Fortschritt und nichts Neues. Sie behielten weiter die Tatsache der „Kreuzigung von Jesus“ bei, die Praxis, „die Menschen aufzufordern, Buße zu tun und ihre Sünden zu bekennen“, den Spruch, dass „derjenige, der bis zum Ende aushält, gerettet wird“, und die Worte, dass „der Mann das Haupt der Frau ist und die Frau ihrem Mann gehorchen muss“. Außerdem behielten sie die traditionelle Vorstellung, dass „Schwestern nicht predigen können und sie nur gehorchen können“. Wenn dergleichen Führungsverhalten anhielte, dann wäre der Heilige Geist nie imstande, neues Werk auszuführen, die Menschen von Glaubenslehre zu befreien oder die Menschen in ein Reich der Freiheit und Schönheit zu führen. Deshalb muss diese Stufe des Werkes zur Änderung der Zeitalter von Gott Selbst getan und gesprochen werden, ansonsten kann dies kein Mensch an Seiner Statt tun. Bisher ist das ganze Wirken des Heiligen Geistes außerhalb dieser Strömung zum Stillstand gekommen, und diejenigen, die vom Heiligen Geist gebraucht wurden, haben ihre Orientierung verloren. Folglich unterscheidet sich die Arbeit des vom Heiligen Geist benutzten Menschen von der, die Gott Selbst tut. Ihre Identitäten und in wessen Auftrag sie handeln, unterscheiden sich gleichermaßen. Das liegt daran, dass die Arbeit, die der Heilige Geist beabsichtigt, anders ist und dadurch all denjenigen, die arbeiten, verschiedene Identitäten und Status erteilt werden. Die vom Heiligen Geist benutzten Menschen können teilweise auch Arbeiten ausführen, die neu sind. Ebenso können sie einige Arbeiten, die in einem vorherigen Zeitalter vollbracht wurden, eliminieren. Jedoch kann ihre Arbeit die Disposition und den Willen Gottes in einem neuen Zeitalter nicht zum Ausdruck bringen. Sie arbeiten nur, um die Arbeit eines vergangenen Zeitalters zu eliminieren, jedoch nicht um die neue Arbeit auszuführen, indem sie die unmittelbare Disposition Gottes Selbst vertreten. Somit vertreten sie, ungeachtet davon wie viele überholte Praktiken sie abschaffen oder wie viele neue Praktiken sie einführen, lediglich den Menschen und erschaffene Geschöpfe. Wenn Gott Selbst jedoch Arbeit vollbringt, verkündet Er nicht öffentlich die Abschaffung von Praktiken des alten Zeitalters oder direkt den Beginn eines neuen Zeitalters. Er ist bei Seiner Arbeit direkt und eindeutig. Er ist bei Seiner geplanten Arbeit geradlinig, das heißt, Er gibt der Arbeit, die Er zuwege brachte, unmittelbar Ausdruck, führt Seine Arbeit direkt durch, so wie Er es ursprünglich vorhatte und äußert Sein Wesen und Seine Disposition. Nach Ansicht des Menschen unterscheiden sich Seine Disposition und auch Seine Arbeit von denen der vergangenen Zeitalter. Allerdings ist dies, von der Perspektive Gottes Selbst aus gesehen, lediglich eine Fortsetzung und Weiterentwicklung Seiner Arbeit. Wenn Gott Selbst arbeitet, äußert Er Sein Wort und führt die neue Arbeit direkt herbei. Wenn der Mensch im Unterschied dazu arbeitet, geschieht das durch Überlegung und Studium oder aber es ist die Entwicklung von Wissen und Systematisierung von Praxis, basierend auf der Arbeit anderer. In anderen Worten, das Wesen der vom Menschen ausgeführten Arbeit besteht darin, sich an Grundsätze zu halten und „alte Wege in neuen Schuhen zu begehen“. Das bedeutet, dass sogar der Weg des vom Heiligen Geist benutzten Menschen auf dem von Gott Selbst erschlossenen Weg gebaut ist. Also ist trotz allem der Mensch ein Mensch und Gott ist Gott.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 168

Johannes wurde durch Verheißung geboren, ganz wie Isaak Abraham geboren wurde. Er ebnete den Weg für Jesus und verrichtete viel Arbeit, aber er war nicht Gott. Vielmehr wird er für einen Propheten gehalten, weil er nur den Weg für Jesus ebnete. Auch sein Werk war groß, und erst, nachdem er den Weg geebnet hatte, begann Jesus offiziell Sein Werk. Im Wesentlichen arbeitete er einfach für Jesus, und seine Arbeit war im Dienste von Jesu Werk. Nachdem er den Weg geebnet hatte, begann Jesus Sein Werk, ein Werk, das neuer, konkreter und detaillierter war. Johannes tat nur die Arbeit zu Beginn; mehr von dem neuen Werk wurde von Jesus vollbracht. Auch Johannes verrichtete neues Werk, aber er war nicht derjenige, der ein neues Zeitalter einleitete. Johannes wurde aus einem Versprechen heraus geboren und den Namen bekam er vom Engel. Derzeit wollten einige ihn nach seinem Vater Sacharja nennen, aber seine Mutter erhob ihre Stimme und sagte: „Dieses Kind kann nicht bei diesem Namen gerufen werden. Er soll Johannes heißen“. Das alles wurde vom Heiligen Geist veranlasst. Warum wurde Johannes dann nicht Gott genannt? Der Name Jesus entsprang auch der Anleitung des Heiligen Geistes und Er wurde aus dem Heiligen Geist und durch das Versprechen des Heiligen Geistes geboren. Jesus war Gott, Christus und der Menschensohn. Die Arbeit Johannes war ebenfalls groß, aber warum wurde er nicht Gott genannt? Was genau war der Unterschied zwischen der von Jesus vollbrachten Arbeit und der des Johannes? War der einzige Grund, dass Johannes derjenige war, der für Jesus den Weg ebnete? Oder weil es von Gott so vorherbestimmt war? Obwohl Johannes ebenfalls sagte „Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ und auch das Evangelium des Himmelreichs predigte, war seine Arbeit nicht tiefgründig und stellte lediglich einen Anfang dar. Im Unterschied dazu leitete Jesus ein neues Zeitalter ein und brachte das alte zu Ende. Er erfüllte jedoch zugleich das Gesetz des Alten Testaments. Die Arbeit, die Er tat, war größer als die des Johannes und Er führte diese Arbeitsphase aus, um die gesamte Menschheit zu erlösen. Johannes bereitete lediglich den Weg vor. Obwohl seine Arbeit groß war, seine Worte viele und die Anhänger, die ihm folgten zahlreich waren, so bewirkte seine Arbeit nicht mehr, als dem Menschen einen neuen Anfang zu bringen. Die Menschen empfingen niemals das Leben, den Weg oder tiefgründigere Wahrheiten von ihm und erlangten durch ihn auch nicht ein Verständnis von Gottes Willen. Johannes war ein großer Prophet (Elia), der neue Wege für die Arbeit Jesu bahnte und die Auserwählten vorbereitete. Er war der Vorreiter des Zeitalters der Gnade. Solche Angelegenheiten können nicht nur einfach dadurch wahrgenommen werden, dass man ihre normale, menschliche Erscheinung beobachtet. Insbesondere Johannes vollbrachte ein ziemlich großartiges Werk. Darüber hinaus wurde er durch das Versprechen des Heiligen Geistes geboren und seine Arbeit wurde vom Heiligen Geist unterstützt. Somit können ihre jeweiligen Identitäten nur durch ihre Arbeit unterschieden werden, denn das äußere Erscheinungsbild eines Menschen erzählt nichts über sein Wesen und der Mensch ist unfähig das wahre Zeugnis des Heiligen Geistes wahrzunehmen. Die vollbrachte Arbeit des Johannes und die des Jesus waren nicht gleich und von verschiedener Beschaffenheit. Das sollte festlegen, ob er Gott ist oder nicht. Die Arbeit Jesu war sie zu beginnen, weiterzuführen, abzuschließen und zu vollenden. Jeder dieser Schritte wurde von Jesus durchgeführt, wohingegen die Arbeit des Johannes nichts mehr als ein Anfang war. Zu Beginn verkündete Jesus das Evangelium und predigte den Weg der Buße, dann fuhr Er damit fort, die Menschen zu taufen, Krankheiten zu heilen und Dämonen auszutreiben. Am Ende erlöste Er die Menschheit von der Sünde und vervollständigte Sein Werk des gesamten Zeitalters. Er predigte zu den Menschen und verkündete überall das Evangelium des Himmelreichs. Dasselbe gilt auch für Johannes, mit dem Unterschied, dass Jesus ein neues Zeitalter einleitete und den Menschen das Zeitalter der Gnade brachte. Aus Seinem Mund kamen die Worte, was der Mensch ausüben sollte und welchem Weg der Mensch im Zeitalter der Gnade folgen sollte und am Schluss vollendete Er die Arbeit der Erlösung. Eine solche Arbeit hätte niemals von Johannes ausgeführt werden können. Somit war es Jesus, der die Arbeit Gottes Selbst tat und es ist Er, der Gott Selbst ist und Gott unmittelbar vertritt. Die Vorstellungen des Menschen besagen, dass alle diejenigen, die durch Verheißung geboren wurden, vom Geist geboren, vom Heiligen Geist gehalten und die neuen Auswege eröffneten, Gott sind. Nach dieser Argumentation wäre auch Johannes Gott, und Mose, Abraham und David…, auch sie wären Gott. Ist das nicht ein großer Witz?

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 169

Einige denken vielleicht: „Warum muss das Zeitalter von Gott Selbst eingeleitet werden? Kann ein erschaffenes Geschöpf es nicht an Seiner Stelle tun“? Ihr seid euch alle bewusst, das Gott eigens zu dem Zweck Mensch wird, um das neue Zeitalter einzuleiten und natürlich, dass Er, wenn Er das neue Zeitalter einleitet, das vorherige Zeitalter gleichzeitig abgeschlossen hat. Gott ist der Anfang und das Ende. Es ist Er Selbst, der Seine Arbeit ausübt und so muss es sein, dass Er Selbst das vorige Zeitalter abschließt. Das ist der Beweis dafür, dass Er Satan besiegt und die Welt erobert. Jedes Mal, wenn Er Selbst unter den Menschen arbeitet, ist es der Anfang einer neuen Schlacht. Ohne den Beginn einer neuen Arbeit, gäbe es natürlich keinen Abschluss der alten. Und kein Abschluss des Alten ist ein Beweis dafür, dass die Schlacht mit Satan erst noch zu einem Ende kommen muss. Erst wenn Gott Selbst unter die Menschen tritt und neue Arbeit ausführt, kann der Mensch sich völlig von Satans Domäne befreien und ein neues Leben und einen neuen Anfang erlangen. Anderenfalls wird der Mensch für immer im alten Zeitalter leben und für immer unter dem alten Einfluss Satans leben. Mit jedem Zeitalter, das von Gott geführt wird, wird ein Teil des Menschen befreit und somit schreitet der Mensch, zusammen mit Gottes Arbeit, auf ein neues Zeitalter zu. Der Sieg Gottes ist ein Sieg für alle, die Ihm folgen. Würde die Menschheit der Schöpfung damit beauftragt werden, das Zeitalter abzuschließen, ob nun aus der Sichtweise des Menschen oder aus der Sichtweise Satans, so wäre es nichts anderes als eine Handlung, die sich Gott widersetzt oder Ihn verrät und keineswegs eine des Gehorsams Gottes, und die Arbeit des Menschen würde zu einem Werkzeug für Satan werden. Nur wenn der Mensch Gott in einem von Gott Selbst eingeleiteten Zeitalter gehorcht und folgt, wäre Satan völlig überzeugt, denn das ist die Pflicht eines erschaffenen Geschöpfes. Und so sage Ich, dass ihr nur zu folgen und zu gehorchen braucht, nichts weiter wird von euch verlangt. Seine Pflicht zu tun und seinen Zweck zu erfüllen beziehen sich hierauf. Gott tut Seine eigene Arbeit und braucht den Menschen nicht um Seine Arbeit an Seiner Stelle zu erledigen. Ebenso wenig verwickelt Er sich in die Arbeit der erschaffenen Geschöpfe. Der Mensch erfüllt seine eigene Pflicht und greift nicht in die Arbeit Gottes ein, das ist wahres Gehorsam und der Beweis, dass Satan besiegt ist. Nachdem Gott Selbst das neue Zeitalter eingeleitet hat, arbeitet Er nicht mehr Selbst unter den Menschen. Erst dann betritt der Mensch offiziell das neue Zeitalter, um seine Pflicht und Mission als erschaffenes Geschöpf zu erfüllen. So sind die Arbeitsprinzipien, die von niemandem überschritten werden können. Nur auf diese Art und Weise zu arbeiten ist sinnvoll und vernünftig. Die Arbeit Gottes wird von Gott Selbst ausgeführt. Er setzt Seine Arbeit in Bewegung und auch Er schließt sie ab. Es ist Er, der die Arbeit plant und auch Er, der sie führt und vor allem ist Er es, der die Arbeit erfolgreich verwirklicht. Es ist so, wie es in der Bibel steht: „Ich bin der Anfang und das Ende; Ich bin der Sämann und der Schnitter“. Das alles steht im Zusammenhang damit, dass Seine Führung durch Seine Hand vollzogen wird. Er ist der Herrscher über den sechstausend jährigen Führungsplan. Niemand kann an Seiner Stelle Seine Arbeit tun oder Seine Arbeit abschließen, denn Er ist es, der über alles Kontrolle hat. Da Er diese Welt erschaffen hat, wird Er die ganze Welt führen, um in Seinem Licht zu leben und Er wird das ganze Zeitalter abschließen, um Seinen gesamten Plan erfolgreich zu verwirklichen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 170

Alles an Gottes Disposition ist im Verlauf des sechstausendjährigen Führungsplans offenbart worden. Sie wird nicht nur im Zeitalter der Gnade, oder nur im Zeitalter des Gesetzes oder sogar noch weniger nur in dieser Phase der Endzeit offenbart. Die getane Arbeit in der Endzeit verkörpert Urteil, Zorn und Züchtigung. Die Arbeit, die in der Endzeit ausgeübt wird, kann die Arbeit des Zeitalters des Gesetzes oder des Zeitalters der Gnade nicht ersetzen. Dennoch binden sich die drei Phasen zu einer Entität zusammen und sie stellen alle die von einem Gott getane Arbeit dar. Natürlich ist die Ausführung dieser Arbeit in drei separate Zeitalter geteilt. Die in der Endzeit ausgeführte Arbeit bringt alles zu einem Abschluss; die im Zeitalter des Gesetzes ausgeführte ist die eines Beginns; und die im Zeitalter der Gnade ausgeführte ist die der Erlösung. Was die Visionen der Arbeit in diesem gesamten sechstausendjährigen Führungsplan betrifft, so kann hierzu niemand Einblick oder Verständnis erlangen. Derartige Visionen sind seit jeher ein Geheimnis geblieben. In der Endzeit wird nur die Arbeit des Wortes getan, um das Zeitalter des Königreichs einzuleiten, aber das ist nicht für alle Zeitalter kennzeichnend. Die Endzeit ist nichts weiter als die Endzeit und nichts weiter als das Zeitalter des Königreiches. Sie stellt nicht das Zeitalter der Gnade oder das Zeitalter des Gesetzes dar. Die Endzeit ist lediglich die Zeit, in der euch das gesamte Werk des sechstausend jährigen Führungsplans offenbart wird. Das ist die Offenbarung des Geheimnisses. Ein solches Geheimnis kann von keinem Menschen enthüllt werden. Ungeachtet davon, wie viel Kenntnis ein Mensch von der Bibel hat, so ist sie doch nichts weiter als nur Worte, denn der Mensch versteht das Wesentliche der Bibel nicht. Wenn der Mensch die Bibel liest, mag er daraus einige Wahrheiten erhalten, einige Worte erklären oder ein paar berühmte Textstellen und Zitate hinterfragen können, aber er wird niemals dazu im Stande sein, diesen Worten die darin enthaltene Bedeutung zu entnehmen. Alles was der Mensch sieht, sind tote Worte und nicht die Schauplätze der Arbeit Jehovas und Jesus. Der Mensch ist unfähig das Geheimnis einer solchen Arbeit zu lösen. Deshalb ist das Geheimnis des sechstausendjährigen Führungsplans das größte Geheimnis, das verborgenste und für den Menschen absolut Unerdenklichste. Niemand kann unmittelbar den Willen Gottes verstehen, außer wenn Gott Selbst erklärt und sich dem Menschen öffnet, andernfalls werden sie für den Menschen immer Rätsel und auf ewig versiegelte Geheimnisse bleiben. Ganz zu schweigen von denjenigen der religiösen Welt: Wenn man es euch heute nicht sagen würde, dann würdet ihr auch nicht verstehen. Diese Arbeit der sechstausend Jahre ist geheimnisvoller als alle Prophezeiungen der Propheten. Es ist das größte Geheimnis seit der Schöpfung und kein damaliger Prophet war fähig, es zu ergründen, denn dieses Geheimnis wird erst im letzten Zeitalter enträtselt und wurde niemals zuvor gelüftet. Wenn ihr dieses Geheimnis versteht und es gänzlich empfangen könnt, werden diese religiösen Leute alle von diesem Geheimnis erobert werden. Nur diese ist die größte aller Visionen, nach welcher der Mensch sich am meisten sehnt sie zu verstehen, aber es ist auch diejenige, die ihm am unklarsten ist. Als ihr euch im Zeitalter der Gnade befandet, wusstet ihr weder von der Arbeit, die von Jesus getan wurde, noch von der Jehovas. Die Menschen verstanden nichts davon, warum Jehova die vier Gesetze erließ, warum Er von den Menschen verlangte, diese Gesetze zu befolgen, oder warum der Tempel gebaut werden musste, geschweige denn verstanden die Menschen, warum die Israeliten aus Ägypten in die Wildnis geführt wurden und dann weiter nach Kanaan. Erst heute werden diese Angelegenheiten enthüllt.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (4)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 171

Niemand, außer denjenigen, denen besondere Leitung und Führung durch den Heiligen Geist gegeben wird, ist in der Lage unabhängig zu leben, denn sie benötigen den Dienst und Behütung derer, die von Gott verwendet werden. Demnach erhebt Gott in jedem Zeitalter andere Menschen, die sich um Seiner Arbeit willen abmühen und unermüdlich die Kirchen behüten. Das heißt, Gottes Werk muss von jenen ausgeführt werden, auf die Er wohlwollend blickt und die Er anerkennt; der Heilige Geist muss den Teil in ihnen gebrauchen, der es wert ist, benutzt zu werden, um wirken zu können, und sie werden für den Gebrauch Gottes tauglich gemacht, indem sie vom Heiligen Geist vervollkommnet werden. Weil die Fähigkeit des Menschen zu verstehen zu mangelhaft ist, muss er von jenen behütet werden, die von Gott verwendet werden; es war dasselbe mit Gottes Verwendung von Mose, in dem Er viel fand, das sich zu jener Zeit zur Verwendung eignete, und was Er verwendete, um Gottes Werk während jener Phase zu vollbringen. In dieser Phase gebraucht Gott einen Menschen, während Er Sich zugleich den Teil zunutze macht, der vom Heiligen Geist verwendet werden kann, um zu wirken. Der Heilige Geist lenkt ihn und vervollkommnet gleichzeitig den verbleibenden, unbrauchbaren Teil.

Das Werk, das von demjenigen ausgeführt wird, der von Gott verwendet wird, ist dazu da, um mit dem Werk Christi oder dem des Heiligen Geistes zusammenzuwirken. Dieser Mensch wird von Gott unter den Menschen erhoben. Er ist da, um alle Auserwählten Gottes zu führen und er wird auch von Gott erhoben, um die Arbeit der menschlichen Kooperation zu tun. Mit so jemandem wie diesem, der in der Lage ist, die Arbeit der menschlichen Kooperation auszuführen, können mehr von Gottes Anforderungen an den Menschen, und das Wirken, das der Heilige Geist unter den Menschen vollbringen muss, durch ihn erreicht werden. Eine andere Art es auszudrücken ist folgende: Gottes Ziel dabei, diesen Menschen zu gebrauchen, besteht darin, dass alle, die Gott folgen, Gottes Willen besser verstehen können und mehr von Gottes Anforderungen erlangen können. Da die Menschen unfähig sind, Gottes Worte oder Gottes Willen direkt zu verstehen, hat Gott jemanden erhoben, der gewohnt ist, eine solche Arbeit auszuführen. Diese Person, die von Gott verwendet wird, kann auch als Medium bezeichnet werden, durch das Gott die Menschen führt, als der „Übersetzer“, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt. Demnach unterscheidet sich ein solcher Mensch von denen, die in Gottes Haushalt arbeiten oder die Seine Apostel sind. Man kann sagen, dass er, so wie sie, jemand ist, der Gott dient, dennoch unterscheidet er sich im Wesen seiner Arbeit und im Hintergrund seiner Verwendung durch Gott erheblich von den anderen Arbeitern und Aposteln. Was das Wesen seiner Arbeit und den Hintergrund seiner Verwendung anbelangt, so wird der Mensch, der von Gott verwendet wird, von Ihm erhoben, er wird von Gott für Gottes Werk vorbereitet, und er arbeitet im Werk von Gott Selbst mit. Kein Mensch könnte jemals seine Arbeit an seiner Stelle verrichten – das ist menschliche Kooperation, die ein wesentlicher Bestandteil des göttlichen Werks ist. Die Arbeit, die durch andere Arbeiter oder Apostel ausgeführt wird, ist währenddessen nur die Übermittlung und Umsetzung der vielen Aspekte der Vorkehrungen für die Kirchen während jeder Phase, beziehungsweise, die Arbeit bestehend aus etwas an einfacher Versorgung des Lebens, um das Kirchenleben aufrechtzuerhalten. Diese Arbeiter und Apostel werden nicht von Gott ernannt, geschweige denn, können sie als jene bezeichnet werden, die vom Heiligen Geist verwendet werden. Sie werden innerhalb der Kirchen ausgewählt und nachdem sie eine Zeit lang geschult und ausgebildet worden sind, werden diejenigen, die geeignet sind, behalten, während diejenigen, die ungeeignet sind, dorthin zurückgeschickt werden, wo sie herkamen. Da diese Menschen innerhalb der Kirchen ausgewählt werden, zeigen manche ihre wahren Gesichter, nachdem sie zu Leitern geworden sind, und einige tun sogar viele schlimme Dinge und werden letzten Endes beseitigt. Der Mensch, der von Gott verwendet wird, ist andererseits jemand, der von Gott vorbereitet worden ist und der ein gewisses Kaliber besitzt und Menschlichkeit hat. Er ist vom Heiligen Geist im Voraus vorbereitet und vervollkommnet worden, und wird voll und ganz durch den Heiligen Geist geführt. Insbesondere wenn es um seine Arbeit geht, wird er vom Heiligen Geist gelenkt und befehligt – infolgedessen gibt es keine Abweichung auf dem Weg, die Auserwählten Gottes zu leiten, denn Gott übernimmt gewiss die Verantwortung für Sein eigenes Werk, und Gott führt Sein eigenes Werk zu jeder Zeit aus.

aus „Hinsichtlich Gottes Verwendung des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 172

Das Wirken im Strom des Heiligen Geistes ist das Werk des Heiligen Geistes, unabhängig davon, ob es Gottes eigenes Werk oder die Arbeit der Menschen ist, die eingesetzt werden. Die Wesenheit von Gott Selbst ist der Geist, der der Heilige Geist oder der siebenfach verstärkte Geist genannt werden kann. Alles in allem sind sie der Geist Gottes. Es ist nur so, dass der Geist Gottes in verschiedenen Zeitaltern unterschiedlich bezeichnet wird. Aber Ihre Wesenheit ist immer noch eins. Deswegen ist das Werk von Gott Selbst das Werk des Heiligen Geistes. Das Werk des fleischgewordenen Gottes ist nichts Geringeres als das Werk des Heiligen Geistes. Die Arbeit der verwendeten Menschen ist auch das Werk des Heiligen Geistes. Es ist nur so, dass das Werk Gottes der vollständige Ausdruck des Heiligen Geistes ist und dass kein Unterschied besteht, wohingegen die Arbeit der verwendeten Menschen mit vielen menschlichen Dingen gemischt und nicht der direkte Ausdruck des Heiligen Geistes ist, geschweige denn der vollständige Ausdruck. Das Werk des Heiligen Geistes ist vielfältig und nicht durch irgendwelche Bedingungen begrenzt. Das Werk variiert bei unterschiedlichen Menschen und enthält verschiedene Inhalte des Wirkens. Das Werk in den verschiedenen Epochen unterscheidet sich ebenso, wie auch das Wirken in unterschiedlichen Ländern. Obwohl der Heilige Geist natürlich in vielfältiger Weise und nach vielen Prinzipien wirkt, unterscheidet sich der Inhalt immer, ungeachtet dessen, wie das Werk getan wird oder an welcher Art von Menschen. Das gesamte Werk, das Er an verschiedenen Menschen verrichtet, hat Grundsätze und alle können die Wesenheit des Objekts des Wirkens repräsentieren. Dies liegt daran, dass das Werk des Heiligen Geistes einen durchaus spezifischen Rahmen hat und durchaus bemessen ist. Das im menschgewordenen Fleisch verrichtete Werk ist nicht das Gleiche wie das Werk, das an Menschen ausgeführt wird, und das Werk unterscheidet sich auch je nach dem jeweiligen Kaliber der Menschen. Werk, das im menschgewordenen Fleisch verrichtet wird, wird nicht an Menschen verrichtet, und im menschgewordenen Fleisch verrichtet Er nicht dasselbe Werk, das an Menschen verrichtet wird. Kurzum, ganz gleich wie Er wirkt, das Werk an verschiedenen Objekten ist nie dasselbe und die Grundsätze, nach denen Er wirkt, unterscheiden sich entsprechend dem Zustand und der Natur verschiedener Menschen. Der Heilige Geist wirkt an verschiedenen Menschen auf der Grundlage ihrer inhärenten Wesenheit. Er stellt keine Anforderungen an sie, die über ihre inhärenten Wesenheit hinausgehen noch wirkt Er an ihnen über ihr eigentliches Kaliber hinaus. Das Werk des Heiligen Geistes am Menschen erlaubt den Menschen die Wesenheit des Objekts des Wirkens zu sehen. Die inhärente Wesenheit des Menschen ändert sich nicht; das tatsächliche Kaliber des Menschen ist begrenzt. Ob der Heilige Geist Menschen verwendet oder an Menschen wirkt, das Werk entspricht immer den Grenzen des Kalibers der Menschen, damit sie davon profitieren können. Wenn der Heilige Geist an Menschen wirkt, die Er verwendet, werden sowohl ihre Gaben als auch ihr eigentliches Kaliber ins Spiel gebracht und nicht vorbehalten. Ihr eigentliches Kaliber wird ganz eingesetzt, um dem Werk zu dienen. Man kann sagen, dass Er wirkt, indem Er die verfügbaren Bestandteile der Menschen verwendet, um die Erfolge des Wirkens zu erzielen. Das im menschgewordenen Fleisch verrichtete Werk dagegen, soll das Wirken des Geistes direkt auszudrücken und ist nicht mit dem menschlichen Verstand und den menschlichen Gedanken vermischt. Es kann durch die Gaben des Menschen, die Erfahrung des Menschen oder den angeborenen Zustand des Menschen nicht erreicht werden. Das unzählige Wirken des Heiligen Geistes ist ganz darauf gerichtet dem Menschen Nutzen zu bringen und ihn zu erbauen. Allerdings können manche Menschen vervollkommnet werden, während andere nicht die Voraussetzungen zur Vervollkommnung haben. Das heißt, sie können nicht vervollkommnet und kaum gerettet werden. Obwohl sie vielleicht das Wirken des Heiligen Geistes hatten, werden sie letztendlich beseitigt. Das heißt, obgleich das Werk des Heiligen Geistes Menschen erbauen soll, bedeutet dies nicht, dass es alle, die das Wirken des Heiligen Geistes gehabt hatten, gänzlich zu vervollkommnen gilt, denn der Weg, den viele Menschen verfolgen, ist nicht der Weg dahin, vervollkommnet zu werden. Sie haben nur das einseitige Wirken des Heiligen Geistes und keine subjektive menschliche Zusammenarbeit oder das richtige menschliche Streben. Auf diese Weise wird das Werk des Heiligen Geistes an diesen Menschen zur Erbringung eines Dienstes an jenen, die vervollkommnet werden. Das Werk des Heiligen Geistes kann von Menschen nicht direkt gesehen oder von Menschen selbst direkt berührt werden. Es kann nur durch die Hilfe der Menschen mit der Gabe des Wirkens ausgedrückt werden, was bedeutet, dass das Werk des Heiligen Geistes der Anhängerschaft durch den Ausdruck der Menschen gegeben wird.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 173

Das Werk des Heiligen Geistes wird durch viele Arten von Menschen und viele verschiedene Gegebenheiten vollbracht und vollendet. Obwohl das Werk des fleischgewordenen Gottes das Werk eines ganzen Zeitalters und den Eintritt der Menschen in ein ganzes Zeitalter repräsentieren kann, muss das Wirken am genauen Eintritt der Menschen immer noch von Menschen, die der Heilige Geist einsetzt, und nicht vom fleischgewordenen Gott vollbracht werden. Das Werk Gottes oder Gottes eigenes Amt ist also das Werk von Gottes menschgewordenem Fleisch und kann nicht an Seiner Stelle vom Menschen ausgeübt werden. Das Werk des Heiligen Geistes wird durch viele verschiedene Arten von Menschen vollendet und kann nicht nur von einer bestimmten Person erfüllt oder durch eine bestimmte Person vollständig geklärt werden. Diejenigen, die die Kirchen leiten, können das Werk des Heiligen Geistes auch nicht gänzlich repräsentieren; sie können nur etwas wegweisende Arbeit leisten. So kann das Werk des Heiligen Geistes in drei Teile aufgeteilt werden: Gottes eigenes Werk, die Arbeit der eingesetzten Menschen und das Werk an all jenen im Strom des Heiligen Geistes. Unter diesen dreien ist Gottes eigenes Werk, das gesamte Zeitalter zu leiten. Die Arbeit der eingesetzten Menschen ist alle zu führen, die Gott nachfolgen, indem sie Gottes eigenem Werk entsprechend ausgesandt werden oder Aufträge empfangen. Diese Menschen sind jene, die mit Gottes Werk kooperieren. Das vom Heiligen Geistes erbrachte Werk an denjenigen im Strom dient dem Wahren Seines gesamten eigenen Werkes, das heißt, dem Wahren der gesamten Führung und Seines Zeugnisses, während Er gleichzeitig diejenigen vervollkommnet, die vervollkommnet werden können. Diese drei Teile sind das gesamte Werk des Heiligen Geistes, aber ohne das Wirken Gottes Selbst, würde die ganze Führungsarbeit stagnieren. Das Werk von Gott Selbst bezieht die Arbeit der ganzen Menschheit ein und repräsentiert auch das Werk des gesamten Zeitalters. Das heißt, Gottes Eigenes Werk repräsentiert die Bewegung und Entwicklung des gesamten Wirkens des Heiligen Geistes, während die Arbeit der Apostel Gottes Eigenem Werk folgt und weder das Zeitalter leitet noch die Tendenz des Wirkens des Heiligen Geistes im gesamten Zeitalter repräsentiert. Sie verrichten nur die Arbeit, die der Mensch verrichten sollte, was keineswegs etwas mit der Führungsarbeit zu tun hat. Gottes eigenes Werk ist das Projekt innerhalb der Führungsarbeit. Die Arbeit des Menschen ist nur die Pflicht der eingesetzten Menschen und steht nicht im Zusammenhang mit der Führungsarbeit. Trotz der Tatsache, dass beide das Werk des Heiligen Geistes sind, gibt es aufgrund der verschiedenen Identitäten und Darstellungen des Werkes klare und wesentliche Unterschiede zwischen Gottes eigenem Werk und der Arbeit des Menschen. Darüber hinaus variiert das Ausmaß des vom Heiligen Geist verrichteten Werkes an Objekten des Wirkens unterschiedlicher Identitäten. Dies sind die Prinzipien und der Rahmen des Wirkens des Heiligen Geistes.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 174

Die Arbeit des Menschen repräsentiert seine Erfahrung und seine Menschlichkeit. Was der Mensch liefert und die Arbeit, die der Mensch leistet, repräsentieren ihn. Das Erkennen des Menschen, das Urteilsvermögen des Menschen, die Logik des Menschen und seine reiche Fantasie, sind alle in seiner Arbeit enthalten. Insbesondere die Erfahrung des Menschen kann besonders gut seine Arbeit repräsentieren und was eine Person erfahren hat, wird Bestandteil ihrer Arbeit sein. Die Arbeit des Menschen kann seine Erfahrung zum Ausdruck bringen. Wenn manche Menschen einen passiven Zustand durchleben, besteht der Großteil ihrer Gemeinschaft aus negativen Elementen. Wenn ihre Erfahrung eine gewisse Zeit lang positiv ist und sie vor allem über Wege auf der positiven Seite verfügen, ist das, was sie in der Gemeinschaft teilen, sehr ermutigend und Menschen werden von ihnen eine positive Versorgung erhalten. Wenn ein Arbeiter eine gewisse Zeit lang passiv wird, dann wird seine Gemeinschaft immer negative Elemente beinhalten. Diese Art der Gemeinschaft ist deprimierend und andere, die seiner Kommunikation folgen, werden ohne es zu bemerken, deprimiert sein. Der Zustand der Anhänger ändert sich, je nachdem wie der Zustand des Leiters ist. Wie ein Arbeiter im Inneren ist, ist das, was er ausdrückt und das Wirken des Heiligen Geistes ändert sich oft mit dem Zustand des Menschen. Er arbeitet gemäß der Erfahrung des Menschen und zwingt den Menschen nicht, stattdessen stellt er in Übereinstimmung mit dem normalen Verlauf der Erfahrung des Menschen Anforderungen an ihn. Das heißt, dass die Gemeinschaft des Menschen sich vom Wort Gottes unterscheidet. Über was der Mensch Gemeinschaft führt, enthält sein individuelles Sehen und seine individuelle Erfahrung und drückt aus, was er auf der Grundlage von Gottes Werk sieht und erfährt. Nachdem Gott gewirkt oder gesprochen hat, ist es seine Pflicht, herauszufinden, was er praktizieren oder worin er eintreten soll und dies dann den Anhängern zu übermitteln. Deshalb repräsentiert die Arbeit des Menschen seinen Eintritt und seine Praxis. Eine solche Arbeit ist natürlich mit menschlichen Lektionen und Erfahrungen oder einigen menschlichen Gedanken vermischt. Unabhängig davon, wie der Heilige Geist wirkt, ob Er am Menschen oder im fleischgewordenen Gott wirkt, es sind immer die Arbeiter, die zum Ausdruck bringen, was sie sind. Obwohl es der Heilige Geist ist, der wirkt, basiert das Wirken auf dem, was der Mensch inhärent ist, denn der Heilige Geist wirkt nicht ohne Grundlage. Mit anderen Worten, das Wirken wird nicht aus dem Nichts getan, sondern ist immer im Einklang mit tatsächlichen Umständen und wahren Gegebenheiten. Nur auf diese Weise kann die Disposition des Menschen umgewandelt und seine alten Vorstellungen und Gedanken geändert werden. Der Mensch drückt das aus, was er sieht, erfährt und sich vorstellen kann. Selbst wenn es sich um Lehren oder Vorstellungen handelt, sie alle können durch das Denken des Menschen erreicht werden. Unabhängig vom Umfang der Arbeit des Menschen, sie kann nicht über den Rahmen der Erfahrungen des Menschen hinausgehen oder über das, was der Mensch sieht, sich vorstellen oder begreifen kann. Gott bringt jenes zum Ausdruck, was Gott Selbst ist, und dies ist für den Menschen nicht zu erreichen, das heißt, unerreichbar für das menschliche Denken. Er bringt Sein Werk der Führung der Menschheit zum Ausdruck und dies ist nicht relevant für die Einzelheiten der menschlichen Erfahrung, sondern betrifft stattdessen Seine eigene Führung. Der Mensch bringt seine Erfahrung zum Ausdruck, während Gott Sein Wesen zum Ausdruck bringt – dieses Wesen ist Seine inhärente Disposition und ist für den Menschen nicht zu erreichen. Die Erfahrung des Menschen ist das Sehen und die Kenntnis, die er sich anhand von Gottes Ausdruck Seines Wesens angeeignet hat. Sehen und Kenntnis dieser Art nennt man das Wesen des Menschen. Sie werden auf der Grundlage der inhärenten Disposition des Menschen und seines tatsächlichen Kalibers ausgedrückt; daher werden sie auch das Wesen des Menschen genannt. Der Mensch ist imstande, über das, was er erfährt und sieht, Gemeinschaft zu führen. Was er nicht erfahren oder gesehen hat oder sein Verstand nicht erfassen kann, das heißt, über die Dinge, die er nicht in sich hat, kann er nicht Gemeinschaft führen. Wenn das, was der Mensch ausdrückt, nicht seine Erfahrung ist, dann ist es seine Vorstellung oder Lehre. Kurzum, seine Worte beinhalten keine Wirklichkeit. Wenn du nie mit den Dingen der Gesellschaft in Verbindung getreten bist, kannst du nicht deutlich über die komplizierten Beziehungen der Gesellschaft Gemeinschaft führen. Wenn du keine Familie hast, aber andere Menschen über Familienangelegenheiten sprechen, verstehst du das meiste von dem, was sie sagen, nicht. Über was der Mensch Gemeinschaft führt und die Arbeit, die er leistet, repräsentieren also sein inneres Wesen. Wenn jemand über sein Verständnis von Züchtigung und Urteil Gemeinschaft führt, du darin aber keine Erfahrung hast, traust du dich nicht, sein Wissen anzuzweifeln, geschweige denn traust du dich, dir dessen hundertprozentig sicher zu sein. Das liegt daran, dass das, über was er Gemeinschaft führt, etwas ist, das du nie erfahren hast, etwas, das du nie gekannt hast, und dein Verstand kann es sich nicht vorstellen. Du kannst durch sein Wissen nur einen zukünftigen Weg in Bezug auf Züchtigung und Urteil einschlagen. Dieser Weg kann aber nur als Verständnis dienen, das auf Lehre basiert und kann nicht dein eigenes Verständnis ersetzen, geschweige denn deine eigene Erfahrung. Du denkst vielleicht, dass das, was er sagt, durchaus richtig ist. Wenn du es aber erfährst, stellst du fest, dass es in vielen Dingen nicht praktiziert werden kann. Du hast womöglich das Gefühl, dass einiges von dem Wissen, das du hörst, absolut nicht praktiziert werden kann. Zu diesem Zeitpunkt hegst du Vorstellungen darüber und obwohl du es akzeptierst, tust du dies nur widerwillig. Wenn du es aber erfährst, wird das Wissen, das Vorstellungen in dir hervorruft, dein Weg der Praxis. Und je mehr du praktizierst, desto besser verstehst du den wahren Wert und die Bedeutung seiner Worte. Nachdem du die Erfahrung gehabt hast, kannst du über das Wissen sprechen, das du über die Dinge, die du erfahren hast, besitzen solltest. Zusätzlich kannst du auch zwischen denjenigen unterscheiden, deren Kenntnis wirklich und praktisch ist, und denjenigen, deren Wissen auf Lehren basiert und wertlos ist. Ob das Wissen, von dem du sprichst, mit der Wahrheit übereinstimmt, hängt somit hauptsächlich davon ab, ob du praktische Erfahrung hast. Wenn in deiner Erfahrung die Wahrheit vorhanden ist, wird dein Wissen praktisch und wertvoll sein. Durch deine Erfahrung kannst du auch Scharfsinn und Einblick gewinnen, dein Wissen vertiefen und deine Weisheit und deinen gesunden Menschenverstand in deinem Verhalten steigern. Das Wissen, das von Menschen geäußert wird, die nicht die Wahrheit besitzen, ist Lehre, ganz gleich, wie umfangreich es ist. Diese Art von Person mag wohl in Fragen des Fleisches sehr klug sein, kann aber bei geistlichen Fragen nicht unterscheiden. Der Grund dafür ist, dass solche Menschen mit geistlichen Fragen überhaupt keine Erfahrungen haben. Dies sind Menschen, die in geistlichen Fragen nicht erleuchtet sind und den Geist nicht verstehen. Unabhängig davon, von welchem Aspekt des Wissens du sprichst, solange es dein Wesen ist, ist es deine persönliche Erfahrung, dein wahres Wissen. Man kann sagen, dass das, worüber diejenigen sprechen, die nur über Lehre reden, das heißt, diejenigen, die weder die Wahrheit noch Wirklichkeit besitzen, ebenso ihr Wesen ist, denn ihre Lehre ist nur aus tiefer Betrachtung hervorgegangen und ist das Ergebnis des tiefen Nachdenkens ihres Verstands. Es ist aber nur Lehre und nichts weiter als Einbildung!

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 175

Die Erfahrungen verschiedener Arten von Menschen repräsentieren die Dinge in ihrem Inneren. All jene, die keine geistliche Erfahrung haben, können nicht über die Kenntnis der Wahrheit sprechen oder das Wissen über verschiedene Arten von geistlichen Dingen korrigieren. Das, was der Mensch ausdrückt, ist das, was er in seinem Inneren ist – das ist sicher. Wenn jemand Kenntnis über geistliche Dinge und die Wahrheit haben möchte, muss er wirkliche Erfahrung besitzen. Wenn du nicht deutlich über den gesunden Menschenverstand in Bezug auf das menschliche Leben sprechen kannst, wie viel weniger wirst du dann erst in der Lage sein, über geistliche Dinge zu sprechen? Diejenigen, die Kirchen leiten, Menschen mit Leben versorgen und ein Apostel für das Volk sein können, müssen tatsächliche Erfahrungen haben, ein richtiges Verständnis von geistlichen Dingen und eine richtige Wertschätzung und Erfahrung der Wahrheit besitzen. Nur solche Menschen sind berufen, Arbeiter oder Apostel zu sein, welche die Kirchen leiten. Andernfalls können sie nur als die Geringsten folgen und können nicht führen, geschweige denn ein Apostel sein, um die Menschen mit Leben zu versorgen. Dies ist so, weil es nicht die Funktion der Apostel ist zu rennen oder zu kämpfen; sie ist, dem Leben zu dienen und die Veränderungen der menschlichen Disposition zu leiten. Es ist eine Funktion, die von jenen ausgeführt wird, denen anvertraut wurde, große Verantwortung zu übernehmen und ist nicht etwas, was jede Person tun kann. Derartige Arbeit kann nur von denjenigen mit einem Wesen des Lebens übernommen werden, das heißt, von denen, die Erfahrung mit der Wahrheit haben. Sie kann nicht von jemandem durchgeführt werden, der aufgeben oder weglaufen kann, oder bereit ist auszugeben. Menschen die keine Erfahrung mit der Wahrheit haben, die nicht zurechtgestutzt oder gerichtet wurden, sind unfähig derartige Arbeit zu erledigen. Menschen ohne Erfahrung, das heißt Menschen ohne Wirklichkeit, sind außerstande, die Wirklichkeit deutlich zu sehen, weil sie selbst in diesem Aspekt das Wesen nicht besitzen. Diese Art von Person ist also nicht nur außerstande, leitende Arbeit zu leisten, sondern wird das Objekt der Beseitigung sein, wenn sie über eine lange Zeit hinweg keine Wahrheit besitzt. Das Sehen, von dem du sprichst, kann die Härten, die du im Leben erfahren hast, beweisen, wegen welchen Angelegenheiten du gezüchtigt worden bist und in welchen Aspekten du gerichtet worden bist. Dies trifft auch auf Prüfungen zu: Die Dinge, in denen man geläutert wird und die Dinge, in denen man schwach ist, sind die Dinge, in denen man Erfahrung hat, die Dinge, in denen man Möglichkeiten hat. Wenn jemand zum Beispiel in seiner Ehe frustriert ist, wird er die meiste Zeit über Folgendes Gemeinschaft führen: „Dank sei Gott, gepriesen sei Gott! Ich muss Gottes Herzenswunsch erfüllen, mein ganzes Leben darbringen und meine Ehe völlig in Gottes Hände geben. Ich bin bereit, Gott mein ganzes Leben zu verpfänden.“ Alles, was im Menschen ist, was er ist, kann durch das Führen von Gemeinschaft dargestellt werden. Wie schnell ein Mensch spricht und ob er laut oder leise spricht, solche Dinge, die nichts mit Erfahrung zu tun haben, können nicht darstellen, was er hat und ist. Sie können nur mitteilen, ob sein Charakter gut oder schlecht ist oder ob seine Natur gut oder schlecht ist, aber kann nicht damit gleichgestellt werden, ob der Mensch Erfahrung hat. Die Fähigkeit, sich beim Sprechen zum Ausdruck zu bringen oder die Fertigkeit oder Geschwindigkeit des Sprechens, sind nur eine Frage der Praxis und können seine Erfahrung nicht ersetzen. Wenn du über deine individuellen Erfahrungen sprichst, tauschst du dich über das aus, worauf du Wert legst und alle Dinge in dir. Meine Rede repräsentiert Mein Wesen, aber was Ich sage, ist für den Menschen unerreichbar. Was Ich sage, ist nicht das, was der Mensch erfährt, und es ist nicht etwas, was der Mensch sehen kann. Es ist auch nicht etwas, was der Mensch anfassen kann, sondern es ist das, was Ich bin. Manche Menschen räumen nur ein, dass das, worüber Ich Gemeinschaft führe, das ist, was Ich erfahren habe. Sie erkennen aber nicht, dass es der direkte Ausdruck des Geistes ist. Was Ich sage, ist natürlich das, was Ich erfahren habe. Ich bin es, der das Werk der Führung mehr als sechstausend Jahre lang verrichtet hat. Ich habe seit Anbeginn der Schöpfung der Menschheit bis heute alles erlebt; wie könnte Ich nicht in der Lage sein, darüber zu reden? Was die Natur des Menschen angeht, Ich habe sie deutlich gesehen und Ich beobachte sie seit langem. Wie könnte Ich nicht in der Lage sein, klar darüber zu sprechen? Weil Ich das Wesen des Menschen deutlich gesehen habe, bin Ich berufen, den Menschen zu züchtigen und ihn zu richten, weil jeder Mensch von Mir kam, aber von Satan korrumpiert wurde. Ich bin natürlich auch berufen, das Werk, das Ich verrichtet habe, zu beurteilen. Auch wenn dieses Werk nicht durch Mein Fleisch verrichtet wird, ist es der direkte Ausdruck des Geistes und das ist, was Ich habe und was Ich bin. Deswegen bin Ich berufen, es auszudrücken und das Werk zu verrichten, das Ich zu verrichten habe. Was der Mensch sagt, ist das, was er erfahren hat. Es ist das, was er gesehen hat, was sein Verstand erfassen kann und was seine Sinne fühlen können. Das ist, worüber er sich austauschen kann. Die Worte, die von Gottes menschgewordenem Fleisch gesprochen wurden, sind der direkte Ausdruck des Geistes und drücken das Werk aus, das vom Geist verrichtet worden ist. Das Fleisch hat es nicht erfahren oder gesehen, bringt aber dennoch Sein Wesen zum Ausdruck, weil die Wesenheit des Fleisches der Geist ist, und Er bringt das Wirken des Geistes zum Ausdruck. Auch wenn das Fleisch es nicht erreichen kann, ist es das Werk, das bereits vom Geist verrichtet wurde. Nach der Menschwerdung ermöglicht Er den Menschen Gottes Wesenheit durch den Ausdruck des Fleisches kennenzulernen. Er erlaubt den Menschen, Gottes Disposition und das Werk, das Er verrichtet hat, zu sehen. Die Arbeit des Menschen ermöglicht es den Menschen sich klarer darüber zu sein, in was sie eintreten und was sie verstehen sollten. Sie umfasst die Menschen zum Verständnis und zum Erfahren der Wahrheit zu hinzuführen. Die Arbeit des Menschen soll die Menschen unterstützen. Gottes Werk soll der Menschheit neue Wege und neue Zeitalter eröffnen und den Menschen das offenbaren, was Sterblichen unbekannt ist, was ihnen ermöglicht, Seine Disposition zu kennen. Gottes Werk dient der Führung der gesamten Menschheit.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 176

Im ganzen Werk des Heiligen Geistes geht es darum, den Menschen zu befähigen, Nutzen zu erlangen. Es geht darum, die Menschen zu erbauen. Es gibt kein Wirken, das dem Menschen nicht zugutekommt. Ungeachtet dessen, ob die Wahrheit tiefgründig oder oberflächlich ist und ungeachtet dessen, wie das Kaliber jener ist, die die Wahrheit akzeptieren, was immer der Heilige Geist tut, ist alles zum Nutzen der Menschen. Aber das Werk des Heiligen Geistes kann nicht direkt verrichtet werden. Es muss über die Menschen gehen, die mit Ihm zusammenarbeiten. Nur auf diesem Weg können die Erfolge des Wirkens des Heiligen Geistes erzielt werden. Wenn es das direkte Wirken des Heiligen Geistes ist, ist es natürlich in keiner Weise verfälscht worden. Wenn aber der Mensch als Mittel eingesetzt wird, ist es sehr vermischt und es ist nicht das ursprüngliche Werk des Heiligen Geistes. Auf diese Weise verändert sich die Wahrheit in unterschiedlichem Ausmaß. Anhänger empfangen nicht die ursprüngliche Absicht des Heiligen Geistes, sondern eine Kombination aus dem Wirken des Heiligen Geistes und der Erfahrung und dem Wissen des Menschen. Der Teil des Werkes des Heiligen Geistes, den die Anhänger empfangen, ist richtig. Die Erfahrung und die Kenntnis, die der Mensch erhält, variieren, weil die Arbeiter verschieden sind. Sobald die Arbeiter die Erleuchtung und die Führung des Heiligen Geistes haben, machen sie anschließend beruhend auf dieser Erleuchtung und Führung Erfahrung. In diesen Erfahrungen vereinen sich der Verstand und die Erfahrung des Menschen sowie das Wesen der Menschlichkeit, wonach sie das Wissen und Sehen gewinnen, die es zu gewinnen gilt. Dies ist der Weg der Praxis, nachdem der Mensch die Wahrheit erlebt hat. Dieser Weg der Praxis ist nicht immer derselbe, da die Menschen unterschiedliche Erfahrungen haben und die Dinge, die die Menschen erleben, verschieden sind. Auf diese Weise führt dieselbe Erleuchtung des Heiligen Geistes zu unterschiedlicher Erkenntnis und Praxis, weil diejenigen, die die Erleuchtung empfangen, verschieden sind. Manche Menschen machen während ihrer Praxis kleinere Fehler, während andere größere Fehler machen und manche machen nichts als Fehler. Dem ist so, weil die Fähigkeiten der Menschen zum Verständnis unterschiedlich sind und weil ihre jeweiligen Kaliber sich unterscheiden. Manche Menschen verstehen es auf diese Art, nachdem sie eine Botschaft gehört haben, und einige Menschen verstehen es jene Art, nachdem sie eine Wahrheit gehört haben. Einige Menschen weichen nur geringfügig ab und andere verstehen die wahre Bedeutung der Wahrheit überhaupt nicht. Wie auch immer der Mensch sie versteht, wird er andere deshalb nach diesem Verständnis leiten. Dies stimmt genau, weil seine Arbeit nur seine Wesenheit ausdrückt. Menschen, die von jenen geleitet werden, die das richtige Verständnis der Wahrheit haben, werden auch das richtige Verständnis der Wahrheit besitzen. Auch wenn es Menschen gibt, die ein fehlerhaftes Verständnis haben, sind es dennoch nicht viele und nicht bei allen Menschen ist es fehlerhaft. Menschen, die von denen geleitet werden, die ein fehlerhaftes Verständnis der Wahrheit haben, werden zweifellos auch Fehlerhaftigkeit aufweisen. Diese Menschen werden im wahrsten Sinne des Wortes fehlerhaft sein. Unter den Anhängern hängt der Grad des Verständnisses der Wahrheit hauptsächlich von den Arbeitern ab. Die Wahrheit von Gott ist selbstverständlich richtig und ohne Fehler und ist absolut gewiss. Die Arbeiter sind aber nicht vollkommen fehlerfrei und können nicht als absolut zuverlässig gelten. Wenn Arbeiter einen Weg haben, die Wahrheit auszuüben, der sehr praktisch ist, haben auch die Anhänger einen Weg zum Praktizieren. Wenn Arbeiter keinen Weg haben, die Wahrheit auszuüben, sondern nur die Lehre haben, haben die Anhänger keine Wirklichkeit. Das Kaliber und die Natur der Anhänger sind von Geburt an festgelegt und stehen nicht mit den Arbeitern im Zusammenhang. Das Ausmaß, in welchem die Anhänger die Wahrheit verstehen und Gott kennen, hängt aber von den Arbeitern ab (dies trifft nur für manche Menschen zu). So, wie ein Arbeiter ist, so wird auch der Anhänger sein, den er leitet. Was ein Arbeiter ausdrückt, ist sein eigenes Wesen, und zwar ohne Vorbehalte. Die Forderungen, die er an seine Anhänger stellt, sind das, was er selbst bereit ist zu erreichen oder das, was er erreichen kann. Die Forderungen, die die meisten Arbeiter an ihre Anhänger stellen, basieren auf dem, was sie selbst tun, obwohl darunter viele sind, die von Menschen gar nicht erreicht werden können. Was Menschen nicht erreichen können, wird zu einem Hindernis für ihren Eintritt.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 177

In der Arbeit jener, die dem Zurechtstutzen und dem Gericht unterzogen wurden, sind Fehler viel seltener. Und der Ausdruck ihrer Arbeit ist viel genauer. Diejenigen, die sich beim Arbeiten auf ihre Natürlichkeit verlassen, begehen ziemlich große Fehler. Es gibt zu viel Natürlichkeit in der Arbeit der nicht vervollkommneten Menschen, was ein großes Hindernis für das Wirken des Heiligen Geistes darstellt. Selbst diejenigen, die inhärent die Voraussetzung zum Arbeiten haben, müssen Zurückstutzen und Urteil erfahren haben, um das Werk Gottes ausführen zu können. Wenn sie sich einem solchen Urteil nicht unterzogen haben, dann kann es nicht mit den Prinzipien der Wahrheit übereinstimmen und ist ausschließlich Natürlichkeit und menschliche Tugend, ungeachtet dessen, wie gut sie sich schlagen. Während sie Gottes Werk tun, ist die Arbeit derjenigen, die dem Zurückstutzen und Urteil unterzogen wurden, genauer als die Arbeit jener, die nicht gerichtet wurden. Jene, die keinem Urteil unterzogen wurden, bringen nichts Anderes als menschliches Fleisch und menschliche Gedanken zum Ausdruck, vermischt mit einer Menge menschlicher Intelligenz und angeborenen Talenten. Es ist nicht der exakte Ausdruck des Menschen von Gottes Werk. Die Menschen, die ihnen folgen, werden durch ihr inhärentes Kaliber vor sie gebracht. Da sie zu viel menschliches Sehen und menschliche Erfahrung zum Ausdruck bringen, die mit Gottes ursprünglicher Absicht so gut wie unzusammenhängend sind, und zu weit von ihr abweichen, kann die Arbeit dieser Art von Personen die Menschen nicht zu Gott, sondern nur vor ihn bringen. Diejenigen, die dem Zurechtstutzen und dem Gericht nicht unterzogen worden sind, sind also nicht berufen, Gottes Werk auszuführen. Die Arbeit eines qualifizierten Arbeiters kann Menschen auf den richtigen Weg bringen und ihnen ermöglichen, tiefer in die Wahrheit einzudringen. Die Arbeit, die er leistet, kann Menschen vor Gott bringen. Weiterhin kann sich seine Arbeit von Person zu Person unterscheiden und ist nicht an Regeln gebunden, was den Menschen Befreiung und Freiheit ermöglicht. Darüber hinaus können sie allmählich im Leben wachsen und immer tiefer in die Wahrheit eindringen. Die Arbeit eines unqualifizierten Arbeiters bleibt weit zurück – seine Arbeit ist töricht. Er kann Menschen nur dazu bringen Regeln anheimzufallen. Was er von den Menschen verlangt, variiert nicht von Person zu Person; Seine Arbeit richtet sich nicht nach den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen. In dieser Art der Arbeit gibt es zu viele Regeln und zu viele Lehren und sie kann die Menschen nicht in die Wirklichkeit oder in die normale Praxis des Wachstums im Leben führen. Sie kann den Menschen nur ermöglichen, sich an ein paar bedeutungslose Regeln zu halten. Diese Art des Leitens kann die Menschen nur in die Irre führen. Er leitet dich, damit du so wirst wie er. Er kann dich zu dem bringen, was er hat und ist. Damit die Anhänger erkennen können, ob die Leiter qualifiziert sind, müssen sie den Weg, den sie anweisen, und die Ergebnisse ihrer Arbeit betrachten und prüfen, ob die Anhänger die Grundsätze in Übereinstimmung mit der Wahrheit erhalten und ob sie Wege zum Praktizieren erhalten, die sich für sie eignen, damit sie gewandelt werden können. Du solltest zwischen den verschiedenen Arbeiten verschiedener Arten von Menschen unterscheiden und kein törichter Anhänger sein. Dies wirkt sich in Hinsicht auf deinen Eintritt aus. Wenn du außerstande bist, zu unterscheiden, wessen Führung über einen Weg verfügt und wessen nicht, wirst du leicht getäuscht werden. All dies steht direkt mit deinem eigenen Leben im Zusammenhang. Es gibt zu viel Natürliches in der Arbeit von nicht vervollkommneten Menschen; zu viel des menschlichen Willens ist darin vermischt. Ihr Wesen ist Natürlichkeit, das, womit sie geboren werden, nicht das Leben nach dem Umgang oder die Wirklichkeit nach der Wandlung. Wie kann diese Art von Person diejenigen unterstützen, die nach dem Leben streben? Das ursprüngliche Leben des Menschen ist seine angeborene Intelligenz oder Begabung. Diese Art der Intelligenz oder Begabung ist ziemlich weit entfernt von den genauen Anforderungen, die Gott an den Menschen hat. Wenn ein Mensch nicht vervollkommnet wurde und seine verdorbene Disposition nicht zurechtgestutzt und mit ihr umgegangen wurde, wird es zwischen dem, was er ausdrückt und der Wahrheit, eine große Lücke geben. Es wird mit vagen Dingen, wie seiner Fantasie oder einseitiger Erfahrung usw. vermischt sein. Ganz gleich, wie er überdies arbeitet, die Menschen werden das Gefühl haben, dass es kein Gesamtziel und keine Wahrheit gibt, die für den Eintritt aller Menschen geeignet wären. Die Mehrzahl der Forderungen an die Menschen verlangen, dass sie etwas tun, was sie übersteigt, was die Grenze ihrer Fähigkeiten übertrifft. Das ist die Arbeit des menschlichen Willens. Die verdorbene Disposition des Menschen, seine Gedanken und seine Vorstellungen erfüllen alle Teile Seines Körpers. Der Mensch wird weder mit dem Instinkt geboren, die Wahrheit auszuüben noch hat er den Instinkt, die Wahrheit direkt zu verstehen. Wenn man dies zusammen mit der verdorbenen Disposition des Menschen betrachtet, stellt es nicht eine Unterbrechung dar, wenn diese Art von natürlicher Person arbeitet? Ein Mensch, der jedoch perfektioniert wurde, hat Erfahrung mit der Wahrheit, die die Menschen verstehen sollten, und Kenntnis von ihrer verdorbenen Disposition, sodass die vagen und unrealistischen Dinge in seiner Arbeit weniger werden, was bedeutet, dass die Wahrheit, die er ausdrückt, genauer und realistischer wird. Insbesondere die Gedanken im Kopf des Menschen blockieren das Werk des Heiligen Geistes. Der Mensch hat eine üppige Fantasie und vernünftige Logik und ist alterfahren im Umgang mit Angelegenheiten. Wenn diese nicht zurechtgestutzt und korrigiert werden, sind sie alle Hindernisse für die Arbeit. Die Arbeit des Menschen, insbesondere die der nicht vervollkommneten Menschen, kann deshalb nicht an die genaueste Ebene heranreichen.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 178

Die Arbeit des Menschen hat einen Wirkungsbereich und Einschränkungen. Eine Person ist nur imstande, die Arbeit einer bestimmten Phase zu verrichten und kann nicht die Arbeit des ganzen Zeitalters vollbringen – anderenfalls würde er Menschen Regeln anheimfallen lassen. Die Arbeit des Menschen kann nur auf eine bestimmte Zeit oder eine bestimmte Phase anwendbar sein, weil die Erfahrung des Menschen in einem bestimmten Rahmen liegt. Man kann die Arbeit des Menschen nicht mit dem Werk Gottes vergleichen. Die Wege der Praxis und die Kenntnis der Wahrheit des Menschen sind nur in einem bestimmten Rahmen anwendbar. Ihr könnt nicht sagen, dass der Weg, den der Mensch beschreitet, ausschließlich der Willen des Heiligen Geistes ist, denn der Mensch kann vom Heiligen Geist nur erleuchtet werden, aber nicht völlig vom Heiligen Geist erfüllt werden. Die Dinge, die der Mensch erleben kann, liegen alle im Rahmen von normaler Menschlichkeit und können die Reihe an Gedanken des normalen menschlichen Verstands nicht überschreiten. Alle mit dem praktischen Ausdruck, machen ihre Erfahrungen innerhalb dieses Rahmens. Wenn sie die Wahrheit erleben, erfolgt dies immer im normalen menschlichen Leben unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes und nicht in einer Weise, die vom normalen menschlichen Leben abweicht. Sie erleben die Wahrheit erleuchtet durch den Heiligen Geist, beruhend auf der Erfahrung in ihrem menschlichen Leben. Diese Wahrheit ist zudem von Mensch zu Mensch verschieden und ihre Tiefe hängt vom Zustand der jeweiligen Person ab. Man kann nur sagen, dass der Weg, den sie gehen, das normale menschliche Leben eines Menschen ist, der nach der Wahrheit strebt, und dass es der Weg ist, der von einer normalen Person beschritten wird, die die Erleuchtung des Heiligen Geistes hat. Du kannst nicht sagen, dass der Weg, den sie beschreiten, der Weg ist, den der Heilige Geist nimmt. Da sich außerdem die Umstände die sie erfahren, und die Rahmen ihrer Erfahrung unterscheiden, sind ihre Erfahrungen in verschiedenen in unterschiedlichem Maße aufgrund der Vermengung ihres Verstands und ihrer Gedanken vermischt. Jede Person versteht eine Wahrheit je nach ihren individuellen unterschiedlichen Zuständen. Ihr Verständnis der wirklichen Bedeutung der Wahrheit ist nicht komplett und ist nur ein Aspekt oder wenige Aspekte davon. Der Rahmen, nach welchem die Wahrheit vom Menschen erfahren wird, basiert immer auf den verschiedenen Zuständen der Einzelnen und ist deshalb nicht derselbe. Das Wissen, das von verschiedenen Menschen über die gleiche Wahrheit ausgedrückt wird, ist deshalb nicht dasselbe. Das heißt, die Erfahrung des Menschen ist immer begrenzt und kann den Willen des Heiligen Geistes nicht ganz repräsentieren. Die Arbeit des Menschen kann nicht für das Werk Gottes gehalten werden, auch wenn das, was der Mensch ausdrückt, dem Willen Gottes sehr nahekommt, auch wenn die menschliche Erfahrung dem Werk der Perfektion durch den Heiligen Geist sehr nahe kommt. Der Mensch kann nur Gottes Diener sein und die Arbeit tun, die Gott ihm anvertraut. Der Mensch kann nur das Wissen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes ausdrücken und die Wahrheiten, die er aus persönlicher Erfahrung gewonnen hat. Der Mensch ist unqualifiziert und hat nicht die Voraussetzungen, der Auslass des Heiligen Geistes zu sein. Er ist nicht berechtigt zu sagen, dass die menschliche Arbeit das Werk Gottes sei. Der Mensch hat die Arbeitsgrundsätze des Menschen und alle Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen und sind in verschiedenen Zuständen. Die Arbeit des Menschen beinhaltet alle seine Erfahrungen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes. Diese Erfahrungen können nur das Wesen des Menschen repräsentieren und repräsentieren nicht das Wesen Gottes oder den Willen des Heiligen Geistes. Deshalb kann der Weg, der vom Menschen beschritten wird, nicht als der Weg, den der Heilige Geist beschreitet, bezeichnet werden, weil die Arbeit des Menschen das Werk Gottes nicht repräsentieren kann und weil die Arbeit des Menschen und seine Erfahrung nicht der vollständige Wille des Heiligen Geistes sind. Die Arbeit des Menschen neigt dazu Regeln anheimzufallen und seine Arbeitsmethode ist oft auf einen begrenzten Umfang beschränkt und kann andere Menschen zu keinem freien Weg führen. Die meisten Anhänger leben innerhalb eines begrenzten Rahmens und ihre Art und Weise zu erfahren ist auch auf diesen Rahmen begrenzt. Die Erfahrung des Menschen ist immer begrenzt. Seine Arbeitsmethode ist ebenfalls auf ein paar wenige Weisen beschränkt und kann nicht mit dem Werk des Heiligen Geistes oder dem Werk von Gott Selbst verglichen werden, denn die Erfahrung des Menschen ist letztendlich begrenzt. Wie auch immer Gott Sein Werk vollbringt, hierzu gibt es keine Regeln; wie auch immer es verrichtet wird, es ist nicht auf einen Weg begrenzt. Für Gottes Werk gibt es keinerlei Regeln. Sein ganzes Werk wird ungehindert freigesetzt. Unabhängig davon, wie viel Zeit der Mensch damit verbringt, Gott zu folgen, er kann keine Gesetze über die Wege von Gottes Werk zusammenfassen. Obwohl Sein Werk prinzipientreu ist, wird es auf immer neuen Wegen ausgeführt und weist ständig neue Entwicklungen auf, was für den Menschen unerreichbar ist. Im Laufe eines Zeitraums kann Gott auf mehrere verschiedene Arten wirken und auf unterschiedlichen Wegen führen, was den Menschen ermöglicht ständig über neue Eintritte und Änderungen zu verfügen. Du kannst die Gesetze Seines Wirkens nicht herausfinden, weil Er immer auf neue Art und Weise wirkt. Nur so fallen Anhänger Gottes keinen Regeln anheim. Das Werk von Gott Selbst vermeidet stets die Vorstellungen der Menschen und wirkt deren Vorstellungen entgegen. Nur jene, die Ihm mit einem treuen Herz folgen und Ihn so anstreben, können die Wandlung ihrer Disposition erzielen und imstande sein frei zu leben, ohne Regeln unterworfen zu sein und uneingeschränkt von religiösen Vorstellungen. Die Forderungen, die die menschliche Arbeit des Menschen an die Menschen stellt, basieren auf seiner eigenen Erfahrung und auf dem, was er selbst erreichen kann. Der Maßstab dieser Anforderungen ist auf einen bestimmten Rahmen begrenzt und die Methoden der Praxis sind ebenfalls sehr begrenzt. Die Anhänger leben somit unbewusst innerhalb dieses begrenzten Rahmens. Im Laufe der Zeit werden diese zu Regeln und Ritualen. Wenn die Arbeit in einem Zeitraum von einer Person, die Gottes persönliche Vervollkommnung nicht erfahren und kein Urteil empfangen hat, geleitet wird, werden seine Anhänger, alle zu religiösen Fanatikern und zu Experten im Widerstand gegen Gott. Wenn jemand ein qualifizierter Leiter ist, muss die Person daher dem Gericht unterzogen worden sein und die Vervollkommnung akzeptiert haben. Jene, die keinem Urteil unterzogen worden sind, drücken nur vage und unwirkliche Dinge aus, auch wenn sie vielleicht das Wirken des Heiligen Geistes haben. Mit der Zeit werden sie die Menschen in vage und übernatürliche Regeln hineinführen. Das Werk, das Gott vollbringt, stimmt nicht mit dem Fleisch des Menschen überein; es entspricht nicht seinen Gedanken, sondern wirkt den Vorstellungen des Menschen entgegen; es ist nicht mit einer vagen religiösen Färbung vermischt. Die Ergebnisse Seines Wirkens können von einem Menschen, der nicht von Ihm vervollkommnet wurde, nicht erzielt werden und befinden sich außerhalb der Reichweite menschlichen Denkens.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 179

Im Denken des Menschen wird Arbeit durch den Menschen zu einfach erzielt. Zum Beispiel verlassen sich Pastoren und Leiter in der religiösen Welt auf ihre Gaben und Positionen, um ihre Arbeit zu erledigen. Menschen, die ihnen lange Zeit folgen, werden von ihren Gaben angesteckt und von einigem, was sie sind, beeinflusst werden. Sie konzentrieren sich auf die Gaben, Fähigkeiten und das Wissen von Menschen und schenken manchen übernatürlichen Dingen und vielen tiefgründigen unrealistischen Lehren Aufmerksamkeit (Diese tiefgründigen Lehren sind natürlich unerreichbar.). Sie konzentrieren sich nicht auf die Veränderung der Disposition der Menschen, sondern konzentrieren sich vielmehr darauf, deren Fähigkeiten im Predigen und Arbeiten zu schulen und das Wissen der Menschen über ergiebige religiöse Lehren zu verbessern. Sie legen den Schwerpunkt nicht darauf, wie sehr die Disposition der Menschen verändert wird oder wie sehr die Menschen die Wahrheit verstehen. Sie kümmern sich nicht um die Wesenheit der Menschen geschweige denn versuchen sie, die normalen und abnormalen Zustände der Menschen in Erfahrung zu bringen. Sie wirken den Vorstellungen der Menschen nicht entgegen oder legen deren Vorstellungen offen, geschweige denn stutzen sie deren Unzulänglichkeiten oder Verderbtheit zurecht. Die meisten Menschen, die ihnen folgen, dienen durch ihre natürlichen Gaben und was sie zum Ausdruck bringen ist Wissen und eine vage religiöse Wahrheit, die keinen Bezug zur Wirklichkeit haben und vollkommen außerstande ist, Menschen Leben weiterzugeben. Das Wesentliche ihrer Arbeit ist es, Talente zu fördern, eine Person ohne irgendetwas zu einem talentierten Seminarabsolventen heranzuziehen, der dann später weiterarbeitet und leitet. Kannst du aus sechstausend Jahren von Gottes Werk irgendwelche Gesetze ermitteln? Es gibt in der Arbeit des Menschen eine Menge Regeln und Einschränkungen und das menschliche Gehirn ist zu dogmatisch. Was der Mensch also ausdrückt, ist etwas Wissen und Erkenntnis im Rahmen all seiner Erfahrungen. Abgesehen davon ist der Mensch nicht in der Lage irgendetwas zum Ausdruck zu bringen. Das Wissen oder die Erfahrungen des Menschen entspringen nicht seinen angeborenen Gaben oder seinem Instinkt. Sie entstehen durch Gottes Führung und das direkte Behüten Gottes. Der Mensch hat nur das Organ, um dieses Behüten zu akzeptieren, aber nicht das Organ, um direkt auszudrücken, was Göttlichkeit ist. Der Mensch ist außerstande, die Quelle zu sein, er kann nur ein Gefäß sein, das Wasser aus der Quelle annimmt. Das ist der menschliche Instinkt, das Organ, das man als Mensch haben sollte. Wenn eine Person das Organ verliert Gottes Wort zu akzeptieren und den menschlichen Instinkt verliert, dann verliert diese Person auch das Kostbarste und die Pflicht des erschaffenen Menschen. Wenn eine Person kein Wissen von oder keine Erfahrung mit Gottes Wort oder von Seinem Werk hat, verliert diese Person ihre Pflicht – die Pflicht, die sie als erschaffenes Wesen zu erfüllen hat und verliert auch die Würde eines erschaffenen Wesens. Es ist Gottes Instinkt zum Ausdruck zu bringen, was Göttlichkeit ist, ob es nun im Fleisch zum Ausdruck gebracht wird oder direkt vom Geist. Dies ist Gottes Amt. Während oder nach Gottes Wirken, drückt der Mensch seine eigenen Erfahrungen oder sein eigenes Wissen aus (Das heißt, er drückt aus, was er ist). Das sind der Instinkt und die Pflicht des Menschen und es ist das, was der Mensch erreichen sollte. Obwohl der Ausdruck des Menschen bei weitem nicht dem entspricht, was Gott zum Ausdruck bringt, und das, was der Mensch ausdrückt, viele Regeln umfasst, muss der Mensch die Pflicht erfüllen, die er zu erfüllen hat, und das tun, was er tun muss. Der Mensch sollte alles Menschenmögliche tun, um seine Pflicht zu erfüllen und es sollte nicht der geringste Vorbehalt bestehen.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 180

Ihr müsst wissen, wie Gottes Werk von der Arbeit des Menschen zu unterscheiden ist. Was kannst du der Arbeit des Menschen entnehmen? In der Arbeit des Menschen finden sich viele Bestandteile der menschlichen Erfahrung; was der Mensch zum Ausdruck bringt, ist das, was er ist. Gottes Eigenes Werk drückt ebenfalls aus, was Er ist. Aber was Er ist, unterscheidet sich von dem, was der Mensch ist. Was der Mensch ist, repräsentiert die Erfahrung und das Leben des Menschen (was der Mensch in seinem Leben erfährt oder was ihm begegnet oder die Lebensphilosophie, die er hat) und Menschen, die in unterschiedlichen Umgebungen leben, bringen verschiedene Wesen zum Ausdruck. Dem, was du ausdrückst, kann man entnehmen, ob du gesellschaftliche Erfahrungen hast oder nicht und wie du tatsächlich in deiner Familie lebst und erfährst, während man dem Wirken des fleischgewordenen Gottes nicht entnehmen kann, ob Er gesellschaftliche Erfahrungen hat oder nicht. Er ist Sich des Wesenskerns des Menschen sehr wohl bewusst. Er kann alle möglichen Praktiken offenbaren, die auf alle Arten von Menschen zutreffen. Er kann sogar noch besser die verdorbene Disposition des Menschen und sein rebellisches Benehmen offenbaren. Er lebt nicht unter den weltlichen Menschen, Er ist sich aber der Natur der Sterblichen und der ganzen Verderbtheit der weltlichen Menschen bewusst. Dies ist, was Er ist. Obwohl Er sich nicht mit der Welt beschäftigt, kennt Er die Regeln im Umgang mit der Welt, weil Er die menschliche Natur völlig versteht. Er kennt das Wirken des Geistes, sowohl das gegenwärtige als auch das der Vergangenheit, das der Mensch weder mit seinen Augen sehen, noch mit seinen Ohren hören kann. Dies beinhaltet eine Weisheit, die keine Lebensphilosophie ist, und Wunder, die für Menschen schwer zu begreifen sind. Dies ist, was Er ist, es ist den Menschen eröffnet und auch vor den Menschen verborgen. Er drückt nicht aus, was eine außerordentliche Person ist, sondern die angeborenen Eigenschaften und das Wesen des Geistes. Er reist nicht um die Welt, weiß aber alles über sie. Er kontaktiert die „Anthropoiden“, die weder Wissen noch Erkenntnis haben, stattdessen bringt Er Worte zum Ausdruck, die höher sind als Wissen und über großen Menschen stehen. Er lebt inmitten einer Gruppe von begriffsstutzigen und benommenen Menschen, die keine Menschlichkeit haben und menschliche Konventionen und menschliches Leben nicht verstehen, Er kann jedoch von der Menschheit verlangen normale Menschlichkeit auszuleben und gleichzeitig die Grundlage und geringe Menschlichkeit der Menschheit offenlegen. Alles hiervon ist das, was Er ist, größer als das, was eine jede Person aus Fleisch und Blut ist. Er hat es nicht nötig, ein kompliziertes, beschwerliches und erbärmliches Sozialleben zu führen, um das Werk, das Er tun muss, auszuführen und den Wesenskern der verdorbenen Menschheit gründlich offenzulegen. Das erbärmliche Sozialleben erbaut nicht Sein Fleisch. Sein Wirken und Seine Worte legen nur den Ungehorsam des Menschen offen und versorgen ihn nicht mit der Erfahrung und den Lektionen im Umgang mit der Welt. Wenn Er den Menschen mit Leben versorgt, muss Er die Gesellschaft oder die Familie des Menschen nicht untersuchen. Den Menschen bloßzustellen und zu richten ist kein Ausdruck der Erfahrungen Seines Fleisches; es dient dazu, die Unredlichkeit des Menschen offenzulegen, da Er den Ungehorsam des Menschen seit langem kennt und die Verderbnis der Menschheit verabscheut. Das Werk, das Er verrichtet, dient allein dazu, dem Menschen Seine Disposition offenzulegen und Sein Wesen zum Ausdruck zu bringen. Nur Er kann dieses Werk verrichten. Es ist nicht etwas, das ein Mensch aus Fleisch und Blut erzielen könnte.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 181

Das Werk, das Gott verrichtet, repräsentiert nicht die Erfahrung Seines Fleisches; die Arbeit des Menschen repräsentiert die Erfahrung des Menschen. Jeder spricht über seine persönliche Erfahrung. Gott kann die Wahrheit direkt ausdrücken, während der Mensch die entsprechende Erfahrung nur ausdrücken kann, nachdem er die Wahrheit erfahren hat. Gottes Werk hat keine Regeln und unterliegt keiner Zeit und keinen geografischen Begrenzungen. Er kann das, was Er ist, jederzeit und überall ausdrücken. Er wirkt nach Seinem Belieben. Die Arbeit des Menschen unterliegt Bedingungen und Umständen; andernfalls ist er nicht in der Lage zu arbeiten und außerstande, seine Gotteskenntnis oder seine Erfahrung der Wahrheit auszudrücken. Du musst nur die Unterschiede zwischen ihnen vergleichen, um herauszufinden, ob es Gottes eigenes Werk oder die Arbeit des Menschen ist. Wenn es da kein Werk gibt, das von Gott Selbst getan wird und nur die Arbeit der Menschen vorliegt, wirst du einfach erkennen, dass die Lehren der Menschen hoch sind und die Fähigkeiten aller anderer übersteigen. Ihr Tonfall beim Sprechen, ihre Prinzipien zur Handhabung von Dingen und ihre erfahrene und konstante Arbeitsweise sind für andre unerreichbar. Ihr alle bewundert diese Menschen mit großer Menschlichkeit, doch du kannst Gottes Werk und Worten nicht entnehmen, wie groß Seine Menschlichkeit ist. Wenn Er wirkt, ist Er vielmehr gewöhnlich, Er ist normal und wirklich, aber für den Sterblichen auch unermesslich, wodurch Menschen Ihm gegenüber eine Art Ehrfurcht empfinden. Vielleicht ist die Erfahrung eines Menschen in seiner Arbeit besonders groß oder seine Vorstellungskraft und Argumentation sind besonders groß und seine Menschlichkeit ist besonders gut; all dies kann jedoch nur die Bewunderung der Menschen gewinnen, nicht aber deren Ehrfurcht und Angst wecken. Alle Menschen bewundern jene, die Arbeitsfähigkeit besitzen und die vor allem tiefe Erfahrung haben und die Wahrheit in die Praxis umsetzen können. Sie können aber niemals Ehrfurcht, sondern nur Bewunderung und Neid hervorrufen. Menschen, die jedoch Gottes Werk erfahren haben, bewundern Gott nicht, sondern haben das Gefühl, dass Sein Werk für Menschen unerreichbar ist, dass es für den Menschen unergründlich sowie frisch und wundervoll ist. Wenn sie Gottes Werk erfahren, ist ihre Kenntnis von Ihm, dass Er unergründlich, weise und wundervoll ist. Sie verehren Ihn unbewusst und spüren das Geheimnis Seines Werkes, das über den Verstand des Menschen hinausgeht. Menschen wollen nur imstande sein, Seinen Anforderungen zu entsprechen, Seine Wünsche zu erfüllen. Sie wollen Ihn nicht übertreffen, weil das Werk, das Er verrichtet, über das Denkvermögen und die Vorstellungskraft des Menschen hinausgeht und stattdessen nicht vom Menschen getan werden kann. Selbst der Mensch kennt seine eigenen Unzulänglichkeiten nicht, während Er einen neuen Weg eröffnet hat und gekommen ist, um den Menschen in eine neuere und schönere Welt zu bringen, sodass die Menschheit neue Fortschritte gemacht hat und einen neuen Anfang hatte. Was der Mensch für Ihn fühlt, ist nicht Bewunderung, oder ist vielmehr nicht nur Bewunderung. Ihre tiefste Erfahrung ist Ehrfurcht und Liebe, ihr Gefühl, dass Gott tatsächlich wundervoll ist. Er vollbringt Werke, die der Mensch nicht tun kann, und Er sagt Dinge, die der Mensch nicht sagen kann. Menschen, die Sein Werk erfahren haben, erfahren immer ein unbeschreibliches Gefühl. Menschen mit tieferen Erfahrungen lieben Gott ganz besonders. Sie fühlen immer Seine Lieblichkeit; fühlen, dass Sein Werk so weise und wundervoll ist, was unter ihnen eine grenzenlose Kraft erzeugt. Es ist nicht Furcht oder zeitweilige Liebe und Respekt, sondern ein tiefes Gefühl von Gottes Barmherzigkeit und Nachsicht dem Menschen gegenüber. Menschen, die jedoch Seine Züchtigung und Sein Gericht erfahren haben, fühlen, dass Er majestätisch und unverletzlich ist. Sogar Menschen, die viel von Seinem Werk erfahren haben, können Ihn nicht ergründen. Alle Menschen, die Ihn aufrichtig ehren, wissen, dass Sein Werk nicht mit den Vorstellungen der Menschen im Einklang steht, sondern ihren Vorstellungen immer entgegenwirkt. Er braucht es nicht, dass Ihm die Menschen volle Bewunderung schenken oder den Anschein erwecken, sich Ihm wirklich unterwerfen, sondern vielmehr, dass sie wahre Ehrfurcht und wahre Unterwerfung besitzen. Bei so vielem von Seinem Werk empfindet jeder, der wirkliche Erfahrung hat, Ehrfurcht für Ihn, was höher als Bewunderung ist. Durch Sein Werk der Züchtigung und des Urteils haben die Menschen Seine Disposition gesehen und ehren Ihn deshalb in ihren Herzen. Gott soll geehrt und Ihm soll gehorcht werden, denn Sein Wesen und Seine Disposition sind nicht dieselben wie die eines erschaffenen Wesens und stehen über denen eines erschaffenen Wesens. Gott ist eine nicht erschaffenes Wesen und nur Er ist der Ehrfurcht und Unterwerfung würdig; der Mensch ist nicht dazu berufen. Somit empfinden alle Menschen, die Sein Wirken erfahren haben und Ihn wirklich gekannt haben, Ehrfurcht Ihm gegenüber. Diejenigen jedoch, die ihre Vorstellungen von Ihm nicht loslassen, das heißt, jene die Ihn einfach nicht als Gott ansehen, haben Ihm gegenüber keinerlei Ehrfurcht. Auch wenn sie Ihm folgen, werden sie nicht erobert. Sie sind von Natur aus ungehorsame Menschen. Er verrichtet dieses Werk, um das Ergebnis zu erzielen, dass alle erschaffenen Wesen den Schöpfer ehren, Ihn anbeten und sich bedingungslos Seiner Herrschaft unterwerfen können. Dies ist das Endergebnis, auf das Sein gesamtes Werk abzielt. Wenn Menschen, die ein solches Werk erfahren haben, Gott nicht ehren, nicht einmal ein bisschen, wenn ihr früherer Ungehorsam sich überhaupt nicht ändert, dann werden diese Menschen mit Sicherheit beseitigt. Wenn die Haltung eines Menschen Gott gegenüber nur darin besteht, aus der Ferne zu bewundern oder Respekt zu zeigen und nicht im Geringsten zu lieben, dann ist es das, was ein herzloser Mensch dafür, dass er Gott liebt, erreicht, und dieser Person fehlt es an den Voraussetzungen, vervollkommnet zu werden. Wenn so viel Wirken die wahre Liebe eines Menschen nicht erhalten kann, bedeutet dies, dass dieser Mensch Gott nicht gewonnen hat und nicht aufrichtig nach der Wahrheit strebt. Ein Mensch, der Gott nicht liebt, liebt die Wahrheit nicht und kann Gott somit nicht gewinnen und noch weniger Gottes Zustimmung erhalten. Solche Menschen, ganz gleich, wie sie das Werk des Heiligen Geistes erfahren, und ganz gleich, wie sie das Gericht erfahren, sind trotzdem außerstande, Gott zu ehren. Dies sind Menschen, deren Natur unveränderlich ist, und sie haben eine sehr frevelhafte Disposition. Alle, die Gott nicht ehren, werden beseitigt werden, Gegenstand der Bestrafung sein und wie jene bestraft werden, die Böses getan haben, und mehr leiden als jene, die unredliche Dinge getan haben.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 182

Schließlich unterscheidet sich Gottes Wirken vom Wirken des Menschen und wie könnten außerdem Seine Ausdrucksformen dieselben sein wie ihre? Gott besitzt Seine eigene spezielle Disposition, während der Mensch Pflichten hat, die er erfüllen muss. Gottes Disposition kommt in Seinem Wirken zum Ausdruck, während die Pflicht des Menschen in den Erfahrungen des Menschen verkörpert ist und in den Bestrebungen des Menschen zum Ausdruck kommt. Durch die verrichtete Arbeit wird daher deutlich, ob etwas Gottes Ausdruck ist oder der Ausdruck des Menschen. Es muss weder von Gott Selbst erklärt werden noch muss der Mensch danach streben, Zeugnis abzulegen; außerdem bedarf es nicht Gott Selbst, um einen Menschen zu unterdrücken. All das kommt in Form einer natürlichen Offenbarung; es ist weder erzwungen noch etwas, worin der Mensch sich einmischen kann. Die Pflicht des Menschen kann durch seine Erlebnisse in Erfahrung gebracht werden und die Menschen müssen keine zusätzliche erfahrungsbezogene Arbeit verrichten. Das gesamte Wesen des Menschen kann offenbart werden, während er seine Pflicht erfüllt, wohingegen Gott Seine inhärente Disposition zum Ausdruck bringen kann, während Er wirkt. Wenn es das Wirken des Menschen ist, dann kann es nicht verdeckt werden. Wenn es Gottes Wirken ist, dann ist es erst recht unmöglich, dass Gottes Disposition von jemandem verdeckt wird, geschweige denn vom Menschen kontrolliert wird. Man kann von keinem Menschen sagen, er sei Gott, noch können ihre Arbeit und ihre Worte als heilig angesehen oder als unumstößlich betrachtet werden. Von Gott kann man sagen, dass Er menschlich ist, weil Er sich in Fleisch gekleidet hat, doch Sein Wirken kann nicht als die Arbeit des Menschen gelten oder als die Pflicht des Menschen. Darüber hinaus können Gottes Kundgebungen und die Paulusbriefe nicht gleichgestellt werden noch kann von Gottes Gericht und Züchtigung und den anleitenden Worten des Menschen auf gleicher Basis gesprochen werden. Deshalb gibt es Grundsätze, die Gottes Wirken vom Wirken des Menschen unterscheiden. Diese werden nach ihren Wesen unterschieden, nicht nach dem Umfang der Arbeit oder deren zeitweiliger Wirksamkeit. In diesem Bereich begehen die meisten Menschen grundsätzliche Fehler. Das liegt daran, dass der Mensch auf das Äußere blickt, das er erreichen kann, während Gott auf das Wesen blickt, das die physischen Augen der Menschen nicht wahrnehmen können. Wenn du Gottes Worte und Wirken als die Pflichten eines durchschnittlichen Menschen betrachtest und die umfangreiche Arbeit des Menschen als das Werk des im Fleisch gekleideten Gottes ansiehst, anstatt als die Pflicht, die der Mensch erfüllt, hast du dich dann nicht grundsätzlich geirrt? Die Briefe und Biografien des Menschen können leicht verfasst werden, doch nur auf der Grundlage des Wirkens des Heiligen Geistes. Gottes Kundgebungen und Werk können allerdings nicht mit Leichtigkeit vom Menschen vollbracht werden oder durch menschliche Weisheit und menschliches Denken noch können Menschen sie gründlich erklären, nachdem sie sie erforscht haben. Wenn diese Grundsatzfragen bei euch keine Reaktion hervorrufen, dann ist euer Glaube offensichtlich nicht sehr wahrhaft oder geläutert. Man kann nur sagen, dass euer Glaube voller Vagheit ist und sowohl verwirrt als auch prinzipienlos ist. Wenn man noch nicht einmal die grundlegendsten Fragen über Gott und den Menschen versteht, ist das dann nicht die Art von Glauben, der es völlig an Wahrnehmungsvermögen fehlt?

aus „Wie stehst du zu den dreizehn Episteln?“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 183

Jesus war dreiunddreißigeinhalb Jahre lang auf der Erde. Er kam, um das Werk der Kreuzigung zu verrichten, und durch die Kreuzigung gewann Gott einen Teil der Herrlichkeit. Als Gott im Fleisch kam, konnte Er bescheiden und verborgen sein und konnte ungeheures Leid ertragen. Obwohl Er Gott Selbst war, erduldete Er dennoch jede Demütigung und jede Verunglimpfung, und Er ertrug qualvolle Schmerzen, als Er an das Kreuz genagelt wurde, um das Werk der Erlösung zu vollenden. Nachdem dieses Stadium Seines Werkes beendet war, war das, obwohl die Menschen sahen, dass Gott große Herrlichkeit erlangt hatte, nicht die Gesamtheit Seiner Herrlichkeit; es war nur ein Teil Seiner Herrlichkeit, die Er durch Jesus gewonnen hatte. Obwohl Jesus in der Lage war, jegliche Not zu erdulden, bescheiden und verborgen zu sein, um für Gott gekreuzigt zu werden, gewann Gott nur einen Teil Seiner Herrlichkeit und Er gewann Seine Herrlichkeit in Israel. Gott hat noch einen anderen Teil der Herrlichkeit: Zur Erde kommen, um tatsächlich zu wirken und eine Gruppe von Menschen zu vervollkommnen. Während des Stadiums des Werkes Jesu vollbrachte Er einige übernatürliche Dinge. Allerdings diente dieses Stadium keineswegs nur dazu, die Zeichen und Wunder zu vollbringen. Es diente in erster Linie dazu, um zu zeigen, dass Jesus leiden und für Gott gekreuzigt werden konnte, dass Jesus fähig war, ungeheures Leid zu ertragen, weil Er Gott liebte, und obwohl Gott Ihn verließ, war Er trotzdem bereit, Sein Leben für den Willen Gottes zu opfern. Nachdem Gott Sein Werk in Israel vollendet hatte und Jesus ans Kreuz genagelt worden war, wurde Gott verherrlicht und Gott hatte vor Satan Zeugnis abgelegt. Weder wisst ihr, noch habt ihr gesehen, wie Gott in China Fleisch geworden ist, wie könnt ihr also sehen, dass Gott verherrlicht worden ist? Wenn Gott viel Eroberungswerk in euch verrichtet und ihr standhaltet, dann ist dieses Stadium von Gottes Werk erfolgreich, und das ist ein Teil der Herrlichkeit Gottes. Ihr seht nur dies und ihr müsst erst noch von Gott vervollkommnet werden, müsst Gott erst noch euer Herz ganz geben. Ihr müsst diese Herrlichkeit erst noch ganz sehen; ihr seht nur, dass Gott euer Herz bereits erobert hat, dass ihr Ihn nie verlassen könnt, Ihm bis zum Ende folgen werdet und sich euer Herz nicht verändern wird, und dies ist Gottes Herrlichkeit. Worin seht ihr Gottes Herrlichkeit? In den Auswirkungen Seines Werkes in den Menschen. Die Menschen sehen, dass Gott so lieblich ist, sie haben Gott in ihren Herzen und sind nicht bereit, Ihn zu verlassen, und dies ist Gottes Herrlichkeit. Wenn sich die Stärke der Brüder und Schwestern der Kirchen zeigt und sie Gott von Herzen lieben können, die allwaltende Macht des von Gott vollbrachten Werkes und die unvergleichbare Macht Seiner Worte sehen können, wenn sie sehen, dass Seine Worte Autorität haben und Er Sein Werk in der Geisterstadt auf dem chinesischen Festland in Angriff nehmen kann, wenn sich ihre Herzen vor Gott niederbeugen und sie bereit sind, Gottes Worte anzunehmen, obwohl die Menschen schwach sind, und sie, obwohl sie schwach und ungeeignet sind, sehen können, dass Gottes Worte so liebenswert und ihrer Wertschätzung so würdig sind, dann ist dies die Herrlichkeit Gottes. Wenn der Tag kommt, an dem die Menschen von Gott perfekt gemacht werden und sie fähig sind, sich vor Ihm hinzugeben, und Gott völlig gehorchen können und sie ihre Erwartungen und ihr Schicksal in Gottes Händen lassen können, dann wird der zweite Teil der Herrlichkeit Gottes komplett gewonnen worden sein. Das heißt, wenn das Werk des praktischen Gottes gänzlich vollendet worden ist, wird Sein Werk auf dem chinesischen Festland ein Ende finden. Mit anderen Worten, wenn diejenigen, die von Gott vorherbestimmt und auserwählt wurden, vervollkommnet worden sind, wird Gott verherrlicht werden. Gott sagte, dass Er den zweiten Teil Seiner Herrlichkeit in den Osten gebracht habe, dies ist jedoch für das bloße Auge unsichtbar. Gott hat Sein Werk in den Osten gebracht: Er ist bereits in den Osten gekommen, und dies ist Gottes Herrlichkeit. Obwohl Sein Werk noch vollendet werden muss, wird es heute gewiss vollendet werden, weil Sich Gott entschlossen hat, zu wirken. Gott hat Sich dazu entschieden, dass Er Sein Werk in China vollenden wird, und Er hat Sich vorgenommen, euch perfekt zu machen. Daher lässt Er euch keinen Ausweg – Er hat eure Herzen bereits erobert und du musst weitermachen, ob du willst oder nicht, und wenn ihr von Gott gewonnen worden seid, wird Gott verherrlicht. Heute muss Gott die Herrlichkeit noch komplett gewinnen, weil du noch perfekt gemacht werden musst, und obwohl eure Herzen zu Gott zurückgekehrt sind, gibt es noch viele Schwächen in eurem Fleisch, ihr seid unfähig, Gott komplett gerecht zu werden, ihr seid unfähig, auf Gottes Willen zu achten, und es gibt viele negative Dinge, von denen ihr befreit werden müsst.

aus „Ein kurzer Vortrag über „Das Tausendjährige Königreich ist gekommen““ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 184

Zu der damaligen Zeit war die Arbeit Jesu die Erlösung der gesamten Menschheit. Die Sünden all jener, die an Ihn glaubten, wurden vergeben; solange du an Ihn glaubtest, würde Er dich erlösen. Wenn du an Ihn glaubtest, warst du kein Sünder mehr, du warst von deinen Sünden befreit. Das bedeutete es, errettet und durch den Glauben gerechtfertigt zu werden. In denjenigen, die glaubten, verblieb jedoch das, was gegen Gott aufbegehrte, sich widersetzte und noch langsam beseitigt werden musste. Erlösung bedeutete nicht, dass der Mensch von Jesus vollkommen gewonnen war, sondern dass der Mensch keine Sünden mehr hatte, dass ihm seine Sünden vergeben worden waren: unter der Voraussetzung, dass du glaubtest, würdest du nie mehr von der Sünde sein. Jesus führte zu der Zeit sehr viel Arbeit aus, die Seine Jünger nicht begriffen, und sagte vieles, was die Menschen nicht verstanden. Das geschah, weil Er damals keine Erklärung abgab. Deshalb erstellte Matthäus einige Jahre nach Seinem Fortgehen Seine Genealogie, und auch andere vollbrachten viel Arbeit, die dem Willen des Menschen entsprang. Jesus kam nicht, um den Menschen zu vervollkommnen und zu gewinnen, sondern um eine Stufe der Arbeit zu vollbringen: das Evangelium des Himmelreichs hervorzubringen und die Arbeit der Kreuzigung zu erfüllen. Und so kam Seine Arbeit, nachdem Jesus gekreuzigt worden war, zu einem Stillstand. Aber in der gegenwärtigen Phase – bei der Arbeit der Eroberung – müssen mehr Worte gesprochen, mehr Arbeit erbracht werden, und es muss viele Prozesse geben. Zudem müssen auch die Geheimnisse der Arbeit von Jesus und Jehova enthüllt werden, damit alle Menschen Einsicht und Klarheit in ihrem Glauben haben, denn das ist die Arbeit der letzten Tage, und die letzten Tage sind der Abschluss der Arbeit Gottes, die Zeit, als diese Arbeit zu einem Ende gebracht wird. Diese Phase des Werks wird dir das Gesetz Jehovas und die Erlösung Jesu erläutern, und sie ist wesentlich, damit du das gesamte Werk des sechstausend-jährigen Führungsplans Gottes verstehen kannst, und all die Bedeutung und die Wesenheit dieses sechstausend-jährigen Führungsplans schätzen lernst, und zudem den Zweck des gesamten von Jesus getanen Werkes, die Worte, die Er sprach, und sogar deinen blinden Glauben an die Bibel wie auch deine Verherrlichung von ihr verstehst. All das wird dir ein gründliches Verständnis erlauben. Du wirst ein Verständnis von beiden erhalten: von der Arbeit, die Jesus vollbrachte, und von der Arbeit Gottes von heute. Du wirst all die Wahrheit, das Leben und den Weg verstehen und sehen. Warum ging Jesus fort, ohne die abschließende Arbeit zu vollbringen? Weil die Phase der Arbeit Jesu nicht die abschließende Arbeit war. Als Er an das Kreuz genagelt wurde, kamen Seine Worte auch zu einem Ende; nach Seiner Kreuzigung endete Seine Arbeit vollständig. Die gegenwärtige Phase ist anders: Erst nachdem die Worte bis zu Ende gesprochen werden und die gesamte Arbeit Gottes vollendet ist, wird Sein Werk fertig sein. Während der Arbeitsphase Jesu gab es viele Worte, die ungesagt blieben oder die nicht völlig artikuliert wurden. Aber Jesus kümmerte sich nicht darum, was Er sagte oder nicht sagte, denn Sein Amt war nicht das Amt von Worten, und so entfernte Er sich, nachdem Er an das Kreuz genagelt wurde. Diese Phase der Arbeit war hauptsächlich der Kreuzigung zuliebe und unterscheidet sich von der Phase von heute. Diese Phase der Arbeit ist prinzipiell zum Zwecke der Vervollständigung und Klarstellung, und um die gesamte Arbeit zu Ende zu führen. Wenn die Worte nicht bis zu Ende gesprochen werden, gibt es keine Möglichkeit, diese Arbeit zu beenden, denn in dieser Phase der Arbeit wird unter Verwendung von Worten alle Arbeit zu Ende geführt und erfüllt. Zu der Zeit leistete Jesus viel Arbeit, die für den Menschen unverständlich war. Er verschwand in aller Stille, und heute gibt es immer noch viele, die Seine Worte nicht verstehen und deren Verständnis fehlerhaft ist, aber von ihnen selbst als richtig eingestuft wird; die nicht wissen, dass sie falsch liegen. Am Ende wird diese gegenwärtige Phase die Arbeit Gottes zu einem vollständigen Abschluss bringen und ihr Ergebnis liefern. Alle werden den Führungsplan Gottes verstehen und kennenlernen. Die Vorstellungen im Menschen, seine Absichten, sein fehlerhaftes Verständnis, seine Auffassungen vom Werk Jehovas und Jesu, seine Ansichten bezüglich der Nichtjuden und all seine anderen Abweichungen und Fehler werden korrigiert werden. Und alle Menschen werden den richtigen Pfad des Lebens und all die Arbeit, die von Gott ausgeführt wurde, wie auch die gesamte Wahrheit verstehen. Wenn das geschieht, wird diese Stufe der Arbeit zu Ende gehen. Die Arbeit von Jehova war die Schöpfung der Welt, sie war der Beginn; diese Phase der Arbeit ist das Ende der Arbeit, und sie ist der Abschluss. Am Anfang wurde das Werk Gottes unter den Auserwählten in Israel ausgeführt und es war die Dämmerung einer neuen Epoche, in dem heiligsten aller Orte. Die letzte Phase der Arbeit wird im unreinsten aller Länder durchgeführt, um die Welt zu richten und das Zeitalter zu einem Ende zu bringen. In der ersten Stufe wurde die Arbeit Gottes am hellsten aller Orte vollbracht, und in der letzten Stufe, wird sie am finstersten aller Orte ausgeführt, und diese Finsternis wird hinausgetrieben, das Licht hervorgebracht und alle Menschen werden erobert. Wenn die Menschen dieses unreinsten und finstersten aller Orte erobert worden sind und die gesamte Bevölkerung anerkannt hat, dass es einen Gott gibt und wer der wahre Gott ist, und wenn jede Person gründlich überzeugt wurde, dann wird diese Tatsache dazu verwendet, um die Arbeit der Eroberung im gesamten Universum auszuführen. Diese Phase der Arbeit ist symbolisch: Wenn die Arbeit dieses Zeitalters erst mal beendet ist, wird die 6000 Jahre lange Führungsarbeit vollständig zu Ende gehen. Wenn erst mal diejenigen am dunkelsten aller Orte erobert sind, dann muss nicht erwähnt werden, dass das überall sonst auch so sein wird. Von daher trägt nur die Eroberungsarbeit in China eine bedeutungsvolle Symbolik. China verkörpert alle Kräfte der Finsternis, und das chinesische Volk verkörpert all jene, die des Fleisches sind, die Satans sind und die aus Fleisch und Blut sind. Das chinesische Volk ist es, das durch den großen roten Drachen am meisten verdorben wurde, das den größten Widerstand gegen Gott leistet, dessen Menschlichkeit am niederträchtigsten und unreinsten ist, und somit ist es die Urform der gesamten, verdorbenen Menschheit. Das soll nicht bedeuten, andere Länder hätten überhaupt keine Probleme. Die Auffassungen der Menschen sind alle gleich, und obwohl die Menschen dieser Länder guten Kalibers sein mögen, wenn sie jedoch Gott nicht kennen, dann heißt das wohl, dass sie sich Gott widersetzen. Warum haben sich auch die Juden Gott widersetzt und Ihm getrotzt? Warum haben sich auch die Pharisäer Ihm widersetzt? Warum hat Judas Jesus verraten? Zu der Zeit kannten die meisten Jünger Jesus nicht. Warum glaubten die Menschen, nachdem Jesus gekreuzigt worden und auferstanden war, noch immer nicht an Ihn? Ist der Ungehorsam des Menschen nicht immer gleich? Es ist lediglich so, dass das chinesische Volk als Beispiel dient, und wenn sie erobert worden sind, werden sie zu einem Beispiel und zu einem Vorbild und dienen anderen als Referenz. Warum habe Ich immer wieder gesagt, dass ihr eine Beigabe zu Meinem Führungsplan seid? Im chinesischen Volk haben sich Verdorbenheit, Unreinheit, Ungerechtigkeit, Widerstand und Rebellion am gründlichsten manifestiert und sich in all ihren verschiedenen Formen enthüllt. Einerseits sind die Chinesen von schwachem Kaliber, und andererseits sind ihr Leben und ihre Denkweisen rückständig und ihre Gewohnheiten, ihr soziales Umfeld, ihre Familien und Geburten sind allesamt schwach und sehr rückständig. Ihr Stand ist auch sehr niedrig. Die Arbeit an diesem Ort ist symbolisch, und nachdem diese Probearbeit in ihrer Gesamtheit ausgeführt wurde, wird Seine nachfolgende Arbeit viel besser werden. Wenn diese Stufe der Arbeit erfüllt werden kann, dann wird die nachfolgende Arbeit ohne Frage funktionieren. Sobald diese Stufe der Arbeit erreicht worden ist, wird ein großer Erfolg völlig erlangt worden sein und die Eroberungsarbeit im gesamten Universum wird zu einem vollständigen Ende gekommen sein.

aus „Die Vision von Gottes Werk (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 185

Jetzt an den Nachkommen von Moab zu wirken, heißt, diejenigen zu retten, die ins Allerfinsterste gefallen sind. Obwohl sie verflucht wurden, ist Gott bereit, Ruhm von ihnen zu erlangen. Das liegt daran, dass sie ursprünglich alle Menschen waren, denen Gott in ihren Herzen fehlte – erst sie zu denen zu machen, die Ihm gehorchen und Ihn lieben, ist wahre Eroberung, und derartige Frucht des Werkes ist die wertvollste und die überzeugendste. Erst das ist Ruhm erlangen – das ist der Ruhm, den Gott in den letzten Tagen erlangen will. Obwohl diese Menschen von niedrigem Stand sind, können sie jetzt solch großes Heil erlangen, welches wahrlich Gottes Erhöhung ist. Dieses Werk ist sehr bedeutungsvoll, und Er gewinnt diese Menschen durch Urteil. Er bestraft sie nicht absichtlich, sondern Er ist gekommen, um sie zu retten. Wenn Er das Eroberungswerk in Israel während der letzten Tage ausführen würde, wäre es wertlos; selbst wenn es Frucht trüge, hätte es keinerlei Wert oder irgendeine großartige Bedeutung, und Er könnte nicht allen Ruhm erlangen. Er wirkt an euch, das heißt, denen, die in den finstersten aller Orte gefallen sind, denen, die am rückständigsten sind. Diese Menschen erkennen nicht an, dass es einen Gott gibt, und haben nie gewusst, dass es einen Gott gibt. Diese Geschöpfe sind von Satan so weit verdorben worden, dass sie Gott vergessen haben. Sie sind von Satan verblendet worden, und sie wissen überhaupt nicht, dass es einen Gott im Himmel gibt. In euren Herzen betet ihr alle Götzen an, betet Satan an – seid ihr nicht die niedrigsten, die rückständigsten unter den Menschen? Ihr seid vom niedrigsten Fleisch, es fehlt euch an jedweder persönlicher Freiheit, und ihr ertragt auch Nöte. Ihr seid auch die Menschen auf der niedrigsten Stufe in dieser Gesellschaft, sogar ohne Glaubensfreiheit. Das ist die Bedeutung des Wirkens an euch. Das jetzige Wirken an euch, den Nachkommen von Moab, dient nicht dazu, euch bewusst zu erniedrigen, sondern dient dazu, die Bedeutung des Werkes zu offenbaren. Es ist eine große Erbauung für euch. Wenn ein Mensch Verstand und Einsicht hat, wird er sagen: „Ich bin ein Nachkomme von Moab. Ich bin dieser großen Erbauung durch Gott, die ich jetzt empfangen habe, oder solch großer Segnungen wirklich nicht würdig. Nach dem, was ich tue und sage, und basierend auf meinem Status und Wert – bin ich solch großer Segnungen von Gott absolut nicht würdig. Die Israeliten haben große Liebe für Gott, und die Gnade, die sie genießen, wird ihnen von Ihm zuteil, aber ihr Status ist viel höher als unserer. Abraham war Jehova sehr ergeben, und Petrus war Jesus sehr ergeben – ihre Ergebenheit übertraf unsere um das Hundertfache, und basierend auf unseren Taten sind wir absolut unwürdig, Gottes Gnade zu genießen.“ Der Dienst dieser Menschen in China kann überhaupt nicht vor Gott gebracht werden. Es ist einfach ein komplettes Durcheinander, und dass ihr jetzt so viel von Gottes Gnade genießt, ist rein Gottes Erhöhung! Wann habt ihr Gottes Werk gesucht? Wann habt ihr euer Leben für Gott geopfert? Wann habt ihr bereitwillig eure Familie, eure Eltern und eure Kinder aufgegeben? Keiner von euch hat einen hohen Preis gezahlt! Wäre nicht der Heilige Geist gewesen, der euch herausgeholt hat, wie viele von euch wären imstande gewesen, alles zu opfern? Nur weil ihr gezwungen und genötigt worden seid, seid ihr bis heute gefolgt. Wo ist eure Hingabe? Wo ist euer Gehorsam? Aufgrund eurer Taten hättet ihr längst vernichtet werden sollen – mit euch hätte gründlich aufgeräumt werden sollen. Welches Recht habt ihr, euch an solch großen Segnungen zu erfreuen – ihr seid absolut nicht würdig! Wer unter euch hat seinen eigenen Pfad geschmiedet? Wer unter euch hat selbst den wahren Weg gefunden? Ihr seid alle faul und gefräßig, nichtsnutzige Schufte, die gierig in Bequemlichkeit schwelgen! Denkt ihr, ihr seid so großartig? Womit könnt ihr angeben? Selbst wenn Ich nicht sagte, ihr seid die Nachkommen von Moab, ist eure Natur, euer Geburtsort der erhabenste? Selbst wenn Ich nicht sagte, ihr seid seine Nachkommen, seid ihr nicht alle wirklich Kinder von Moab? Kann die Wahrheit der Tatsachen geändert werden? Steht das Bloßlegen eurer Natur nun im Widerspruch zur Wahrheit der Tatsachen? Seht euch an, wie unterwürfig ihr seid, eure Leben und eure Charaktere – wisst ihr nicht, dass ihr die Niedrigsten der Niedrigen unter den Menschen seid? Worüber habt ihr zu prahlen? Seht euch eure Stellung in der Gesellschaft an. Seid ihr nicht auf der niedrigsten Stufe? Denkt ihr, Ich habe etwas Falsches gesagt? Abraham opferte Isaak. Was habt ihr geopfert? Hiob opferte alles. Was habt ihr geopfert? So viele Menschen haben ihr Leben gegeben, ihre Häupter niedergelegt, ihr Blut vergossen, um den wahren Weg zu suchen. Habt ihr diesen Preis gezahlt? Im Vergleich dazu seid ihr überhaupt nicht berechtigt, solch große Gnade zu genießen, tut es euch also unrecht, heute zu sagen, dass ihr die Nachkommen von Moab seid? Seht euch nicht zu hoch an. Du hast nichts zu prahlen. Solch großes Heil, solch große Gnade wird euch umsonst gegeben. Ihr habt nichts geopfert, sondern habt die Gnade einfach umsonst genossen. Schämt ihr euch nicht? Ist dieser wahre Weg etwas, das ihr selbst durch Suchen gefunden habt? War es nicht der Heilige Geist, der euch zwang, ihn zu akzeptieren? Ihr hattet nie ein suchendes Herz, und insbesondere hattet ihr keine Herzen, die die Wahrheit suchen, die sich nach der Wahrheit sehnen. Ihr habt euch einfach zurückgelehnt und euch daran erfreut, und ihr habt diese Wahrheit ohne Anstrengung eurerseits erlangt. Welches Recht habt ihr, euch zu beklagen? Denkst du, dass du von größtem Wert bist? Verglichen mit denen, die ihr Leben opferten und ihr Blut vergossen, worüber habt ihr euch zu beklagen? Euch jetzt sofort zu vernichten, wäre eine Selbstverständlichkeit! Abgesehen vom Gehorchen und Folgen habt ihr keine andere Wahl. Ihr seid einfach nicht würdig! Die meisten von denen unter euch wurden aufgerufen, aber wenn die Umgebung euch nicht gezwungen hätte, oder wenn ihr nicht berufen worden wäret, wäret ihr völlig unwillig gewesen, herauszukommen. Wer ist bereit, Dinge auf diese Weise aufzugeben? Wer ist bereit, die Freuden des Fleisches aufzugeben? Ihr seid alle Menschen, die gierig in Bequemlichkeit schwelgen und ein luxuriöses Leben suchen! Ihr habt solch große Segnungen erlangt – was habt ihr noch zu sagen? Welche Beschwerden habt ihr? Ihr habt euch an den größten Segnungen und der größten Gnade im Himmel erfreut, und jetzt ist euch Wirken offenbart worden, dass nie zuvor auf Erden getan worden ist. Ist das nicht ein Segen? Weil ihr euch Gott widersetzt und gegen Ihn aufbegehrt habt, habt ihr nun so viel Züchtigung durchgemacht. Wegen dieser Züchtigung habt ihr Gottes Barmherzigkeit und Liebe gesehen, und mehr noch habt ihr Seine Gerechtigkeit und Heiligkeit gesehen. Wegen dieser Züchtigung und wegen der Schmutzigkeit der Menschheit habt ihr Gottes große Macht gesehen, und ihr habt Seine Heiligkeit und Größe gesehen. Ist das nicht die seltenste der Wahrheiten? Ist das nicht ein Leben mit Bedeutung? Das Werk, das Gott vollbringt, ist voller Bedeutung! Je niedriger also euer Stand ist, desto mehr zeigt es Gottes Erhöhung, und desto mehr beweist es, wie wertvoll Sein Werk an euch heute ist. Es ist schlichtweg ein unbezahlbarer Schatz! Man kann ihn nirgendwo sonst bekommen. Durch alle Zeitalter hat sich keiner an solch großem Heil erfreut. Die Tatsache, dass euer Stand niedrig ist, zeigt, wie groß Gottes Heil ist, und es zeigt, dass Gott der Menschheit treu ist – Er rettet und zerstört nicht.

aus „Die Bedeutung der Rettung der Nachkommen von Moab“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 186

Als Gott auf die Erde kam, war Er nicht von der Welt, und Er wurde nicht Fleisch, um Sich an der Welt zu erfreuen. Der Ort, wo das Wirken Seine Disposition am besten offenbaren würde und der am bedeutungsvollsten wäre, ist der Ort, wo Er geboren wurde. Ob es ein heiliges oder ein schmutziges Land ist, und ganz gleich wo Er wirkt, Er ist heilig. Alles in der Welt wurde von Ihm geschaffen; es ist nur so, dass alles von Satan verdorben worden ist. Alle Dinge gehören jedoch immer noch Ihm; sie sind alle in Seinen Händen. Sein Kommen in ein schmutziges Land, um zu wirken, soll Seine Heiligkeit offenbaren; Er tut dies um Seines Werkes willen, das heißt, Er erträgt große Erniedrigung, um auf diese Weise zu wirken, um die Menschen in diesem schmutzigen Land zu retten. Das geschieht um des Zeugnisses wegen, und es geschieht für die ganze Menschheit. Was diese Art von Wirken den Menschen zu sehen ermöglicht, ist Gottes Gerechtigkeit, und es kann Gottes Vormachtstellung mehr aufzeigen. Seine Größe und Aufrichtigkeit werden durch die Rettung einer Gruppe von niedrigen Menschen gezeigt, von denen niemand viel hält. In einem schmutzigen Land geboren zu sein, beweist überhaupt nicht, dass Er gering ist; es ermöglicht nur der ganzen Schöpfung, Seine Größe und Seine wahre Liebe für die Menschheit zu sehen. Je mehr Er auf diese Weise tut, desto mehr offenbart es Seine reine Liebe für den Menschen, Seine makellose Liebe. Gott ist heilig und gerecht. Obwohl Er in einem schmutzigen Land geboren wurde, und obwohl Er bei jenen Menschen lebt, die voller Schmutzigkeit sind, genau wie Jesus im Zeitalter der Gnade bei Sündern lebte, ist nicht all Sein Wirken um des Überlebens der ganzen Menschheit willen? Ist es nicht alles, damit die Menschheit großes Heil erlangen kann? Vor zweitausend Jahren lebte Er einige Jahre bei Sündern. Dies war um der Erlösung willen. Heute lebt Er bei einer Gruppe schmutziger, geringer Menschen. Das ist um der Errettung wegen. Ist nicht Sein ganzes Werk wegen euch, diesen Menschen? Wenn es nicht gewesen wäre, um die Menschheit zu retten, weshalb hätte Er bei Sündern gelebt und gelitten, so viele Jahre, nachdem Er in einer Krippe geboren wurde? Und wenn es nicht wäre, um die Menschheit zu retten, warum würde Er ein zweites Mal zum Fleisch zurückkehren, geboren in diesem Land, wo Dämonen sich versammeln, und bei diesen Menschen leben, die zutiefst von Satan verdorben worden sind? Ist Gott nicht treu? Was von Seinem Werk ist nicht für die Menschheit gewesen? Was ist nicht für euer Schicksal gewesen? Gott ist heilig. Das ist unveränderbar! Er ist nicht von Schmutz verunreinigt, obwohl Er in ein schmutziges Land gekommen ist; all das bedeutet nur, dass Gottes Liebe für die Menschheit so selbstlos ist, das Leid und die Erniedrigung, die Er erträgt, so groß sind! Wisst ihr nicht, dass Er derart große Erniedrigung für euch alle und für eure Bestimmung erleidet? Wisst ihr das nicht? Er rettet keine bedeutenden Menschen oder die Kinder reicher und mächtiger Familien, sondern Er rettet insbesondere diejenigen, die gering sind und auf die andere herabschauen. Ist all das nicht Seine Heiligkeit? Ist all das nicht Seine Gerechtigkeit? Er würde lieber in einem schmutzigen Land geboren werden und all die Erniedrigung um des Überlebens der ganzen Menschheit willen erleiden. Gott ist äußerst wahr – Er verrichtet kein falsches Werk. Ist nicht jede Stufe Seines Werkes so praktisch verrichtet worden? Obwohl die Menschen Ihn alle verleumden und sagen, dass Er mit Sündern zu Tisch sitzt, auch wenn die Menschen Ihn alle verspotten und sagen, dass Er bei den Kindern des Schmutzes lebt, bei den niedrigsten Menschen, gibt Er Sich Selbst trotzdem selbstlos hin, und Er wird trotzdem unter den Menschen so abgelehnt. Ist nicht das Leiden, das Er erduldet, größer als das eure? Ist Sein Werk nicht mehr als der Preis, den ihr gezahlt habt? Ihr wurdet in einem Land von Schmutz geboren, dennoch habt ihr Gottes Heiligkeit erlangt. Ihr wurdet in einem Land geboren, wo sich Dämonen versammeln, dennoch habt ihr großen Schutz erhalten. Welche andere Wahl habt ihr? Welche Klagen habt ihr? Ist nicht das Leiden, das Er erduldet hat, größer als das Leiden, das ihr erduldet habt? Er ist auf die Erde gekommen und hat Sich nie an den Vergnügungen der menschlichen Welt erfreut. Er verabscheut diese Dinge. Gott kam nicht auf die Erde, um materielle Vorteile von den Menschen zu genießen, noch geschah es, um Sich an den schönen Dingen der Menschheit zu erfreuen, um sie zu essen, zu tragen und anzuziehen. Er achtet nicht auf diese Dinge; Er kam auf Erden, um für den Menschen zu leiden, nicht um Sich an irdischen schönen Dingen zu erfreuen. Er kam, um zu leiden, Er kam, um zu wirken und um Seinen Führungsplan zu vollenden. Er wählte keinen schönen Platz, lebte nicht in einer Botschaft oder einem schicken Hotel, noch hat Er mehrere Diener, die Ihn bedienen. Nach dem, was ihr gesehen habt, wisst ihr nicht, ob Er kam, um zu wirken oder um Freude zu haben? Funktionieren eure Augen nicht? Wie viel hat Er euch gegeben? Wäre Er in einem behaglichen Ort geboren worden, wäre Er dann imstande, Ruhm zu erlangen? Wäre Er imstande zu wirken? Hätte das irgendeine Bedeutung? Wäre Er imstande, die Menschheit restlos zu erobern? Wäre Er imstande, Menschen aus dem Land des Schmutzes zu retten? Nach menschlichen Begriffen, „Gott, da Du heilig bist, warum wurdest Du in einem derart schmutzigen Ort geboren? Du hasst und verabscheust uns schmutzige Menschen; Du verabscheust unseren Widerstand und unsere Aufsässigkeit, weshalb also lebst Du bei uns? Du bist solch ein großer Gott – Du konntest nicht einfach irgendwo geboren werden, sondern Du musstest in diesem schmutzigen Land geboren werden? Du züchtigst und richtest uns jeden Tag, und Du weißt zweifellos, dass wir die Nachkommen von Moab sind, weshalb also lebst Du immer noch unter uns? Warum wurdest du in eine Familie aus Nachkommen von Moab hineingeboren? Warum hast Du das getan?“ Derartigem Verständnis von euch fehlt es dermaßen an Vernunft! Nur diese Art von Wirken ermöglicht es den Menschen, Seine Größe, Seine Demut und Verborgenheit zu sehen. Er ist bereit, alles Seinem Werk zuliebe zu opfern, und Er hat alles Leiden für Sein Werk erduldet. Er tut es der Menschheit wegen, und noch mehr, um Satan zu bezwingen, damit sich alle Geschöpfe Seiner Herrschaft unterwerfen können. Nur das ist bedeutungsvolles, wertvolles Wirken.

aus „Die Bedeutung der Rettung der Nachkommen von Moab“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Das tägliche Wort Gottes Auszug 187

Zu der Zeit, als Jesus in Judäa arbeitete tat Er dies öffentlich, aber nun arbeite Ich und spreche heimlich zu euch. Die Ungläubigen sind darüber vollkommen ahnungslos. Meine Arbeit unter euch ist von anderen isoliert. Diese Worte, diese Züchtigungen und Urteile, kennt nur ihr alle und sonst niemand. Die Gesamtheit dieser Arbeit wird unter euch ausgeführt und nur euch eröffnet. Keiner dieser Ungläubigen weiß das, denn die Zeit ist noch nicht gekommen. Diese Menschen stehen kurz davor vollkommen gemacht zu werden, nachdem sie Züchtigungen ertragen haben, aber die Außenstehenden wissen nichts davon. Diese Arbeit ist viel zu verdeckt! Für sie ist der menschgewordene Gott geheim, aber für diejenigen in dieser Gruppe kann er als aufgeschlossen erachtet werden. Obwohl in Gott alles offen, klar und alles freigesetzt ist, so ist das nur für jene wahr, die an Ihn glauben und nichts wird den Ungläubigen offenbart. Die Arbeit hier wird streng isoliert verrichtet, um sie daran zu hindern davon zu erfahren. Sollten sie davon erfahren, so bleibt nur die Verurteilung und die Verfolgung. Sie werden nicht glauben. Das Arbeiten in der Nation des großen roten Drachen, dem rückständigsten aller Orte, ist keine leichte Aufgabe. Wenn diese Arbeit bekannt werden sollte, dann wäre es unmöglich, fortzufahren. Dieser Arbeitsabschnitt kann an diesem Ort einfach nicht vorankommen. Wie könnten sie es dulden, wenn diese Arbeit öffentlich ausgeführt würde? Würde das nicht ein noch größeres Risiko bergen? Wenn diese Arbeit nicht verdeckt wäre, sondern wie zu den Zeiten Jesus weitergeführt werden würde, als Er aufsehenerregend die Kranken heilte und Dämonen austrieb, wäre sie dann nicht schon vor langer Zeit von den Teufeln „konfisziert“ worden? Könnten sie die Existenz Gottes dulden? Wenn Ich jetzt in Sälen zu den Menschen predigen und sie belehren würde, wäre Ich dann nicht schon vor langer Zeit in Stücke zerschmettert worden? Wenn dem so wäre, wie könnte Meine Arbeit dann weitergeführt werden? Der Grund, warum Zeichen und Wunder nicht öffentlich gezeigt werden, dient der Geheimhaltung. So kann Meine Arbeit von Ungläubigen weder gesehen, gekannt, noch entdeckt werden. Würde diese Arbeitsphase auf dieselbe Weise ausgeführt werden, wie die von Jesus im Zeitalter der Gnade, so könnte sie nicht so standhaft sein. Dass die Arbeit also verborgen bleibt ist zu eurem Wohl und zum Wohl der gesamten Arbeit. Wenn die Arbeit Gottes auf Erden beendet wird, das heißt wenn die verdeckte Arbeit endet, wird dieser Arbeitsschritt auf einen Schlag bekannt werden. Alle werden wissen, dass es in China eine Gruppe von Überwindern gibt. Alle werden wissen, dass Gott in China Mensch geworden ist und dass Seine Arbeit ihr Ende erreicht hat. Erst dann wird es den Menschen dämmern: Woran liegt es, dass in China der Verfall und ein Kollaps noch aussteht? Es stellt sich heraus, dass Gott persönlich Seine Arbeit in China verrichtet und eine Gruppe von Leuten zu vollkommenen Überwindern gemacht hat.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (2)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

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