XI Klassische Worte über das Eintreten in die Wirklichkeit der Wahrheit

1. Es geht auch nicht nur darum, an Gott zu glauben, um menschliche Ähnlichkeit zu besitzen. Tatsächlich sollten die Menschen Glauben nicht einfach als einen Glauben daran betrachten, dass es einen Gott gibt; es ist nicht so, dass du nur glauben solltest, dass Gott die Wahrheit ist, der Weg, das Leben und dann nichts weiter. Auch geht es nicht nur darum, dass du Gott anerkennst, und glaubst, dass Gott der Herrscher über alle Dinge ist, dass Gott allmächtig ist, dass Gott alle Dinge in der Welt erschaffen hat, dass Gott einzigartig ist und dass Gott absolut ist. Es geht nicht nur darum, dich diese Tatsachen glauben zu lassen. Gottes Wille ist, dass dein ganzes Wesen und dein ganzes Herz Gott gegeben werden sollten und sich Gott unterwerfen sollten; das heißt, du solltest Gott folgen, Gott erlauben, dich zu verwenden, glücklich sein, Ihm einen Dienst zu erweisen, und du solltest alles für Gott tun. Es ist nicht so, dass nur die von Gott Vorherbestimmten und Auserwählten an Ihn glauben sollten. Tatsächlich sollte die gesamte Menschheit Gott anbeten, Ihm Beachtung schenken und Ihm gehorchen, weil die Menschheit von Gott gemacht wurde. Das berührt nun die Frage des Wesens. Wenn du immer sagst: „Glauben wir nicht an Gott, um das ewige Leben zu erlangen? Glauben wir nicht an Gott, um erlöst zu werden?“, wie wenn dein Glaube an Gott wie eine Art zweitrangige Angelegenheit ist, nur an etwas zu glauben, um etwas zu erhalten, dann ist das nicht die Ansicht, die du von deinem Glauben an Gott haben solltest.

aus „Nur das Streben nach der Wahrheit ist der wahre Glaube an Gott“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

2. „Glaube an Gott“ bedeutet zu glauben, dass es einen Gott gibt; das ist das einfachste Konzept vom Glauben an Gott. Außerdem ist glauben, dass es einen Gott gibt, nicht dasselbe, wie wahrhaft an Gott zu glauben; vielmehr ist es eine Art von simplem Glauben mit starken religiösen Untertönen. Wahrer Glaube an Gott bedeutet, die Worte und das Wirken Gottes zu erfahren, basierend auf einer Überzeugung, dass Gott die Oberhoheit über alle Dinge innehat. So wirst du befreit werden von deiner verdorbenen Gesinnung, wirst das Verlangen Gottes erfüllen und wirst Gott kennenlernen. Nur über solch einen Weg kann man von dir sagen, dass du an Gott glaubst.

aus dem Vorwort zu Das Wort erscheint im Fleisch

3. Was ist heute wahrer Glaube an Gott? Es ist das Annehmen von Gottes Wort als die Wirklichkeit deines Lebens, und die Kenntnis Gottes durch Sein Wort, um eine wahre Liebe zu Ihm zu erreichen. Um deutlich zu sein: Es ist der Glaube an Gott, damit du Gott gehorchen kannst, Gott lieben kannst und die Pflicht erfüllen kannst, die von einem Geschöpf Gottes erfüllt werden sollte. Das ist das Ziel des Glaubens an Gott. Du musst eine Kenntnis über die Lieblichkeit Gottes erlangen, darüber, wie würdig Gott der Ehrfurcht ist, darüber, wie Gott in Seinen Geschöpfen das Werk der Errettung vollbringt und sie vollkommen macht – das ist das Mindeste, was dein Glauben an Gott umfassen sollte. Der Glaube an Gott ist vorwiegend der Wechsel von einem Leben im Fleisch, zu einem Leben der Gottesliebe, von einem Leben in Natürlichkeit, zu einem Leben im Wesen Gottes; er ist, unter der Domäne Satans hervorzukommen und unter der Fürsorge und dem Schutz Gottes zu leben; er ist, fähig zu sein, Gott gegenüber Gehorsam zu erreichen und nicht Gehorsam gegenüber dem Fleisch, er ist, Gott zu erlauben, dein ganzes Herz zu gewinnen, Gott zu erlauben, dich zu vervollkommnen und dich von der verdorbenen satanischen Veranlagung zu befreien. Beim Glauben an Gott geht es vor allem darum, dass die Kraft und Herrlichkeit Gottes in dir verwirklicht werden kann, damit du Gottes Willen ausführen und Gottes Plan erfüllen kannst, und in der Lage sein kannst, vor Satan Zeugnis für Gott abzulegen. Glaube an Gott sollte nicht dem Zweck dienen, Zeichen und Wunder zu erblicken, und auch nicht, um deines persönlichen Fleisches willen sein. Er sollte dem Streben nach Gotteskenntnis dienen und der Fähigkeit Gott gehorchen zu können und Ihm, wie Petrus, bis hin zum Tod gehorchen zu können. Das ist, was es in erster Linie zu erreichen gilt. Das Essen und Trinken von Gottes Wort dient dazu, Gott zu kennen und Gott zufriedenzustellen. Das Essen und Trinken von Gottes Wort gibt dir eine umfangreichere Gotteskenntnis; erst danach kannst du Gott gehorchen. Nur wenn du Gott kennst, kannst du Ihn lieben, und das Erreichen dieses Zieles ist das einzige Ziel, das der Mensch mit seinem Glauben an Gott haben sollte. Wenn du in deinem Glauben an Gott immer versuchst, Zeichen und Wunder zu erblicken, dann ist die Sichtweise dieses Glaubens an Gott falsch. Glauben an Gott ist in erster Linie das Annehmen von Gottes Wort als die Wirklichkeit des Lebens. Nur die Worte Gottes aus Seinem Mund in die Praxis umzusetzen und sie in deinem Inneren auszuüben, ist das Erreichen von Gottes Ziel. Beim Glauben an Gott sollte der Mensch danach streben, von Gott vervollkommnet zu werden, sich Gott unterwerfen zu können und nach dem absoluten Gehorsam Gott gegenüber streben. Wenn du Gott ohne Klage gehorchen kannst, auf die Wünsche Gottes achten kannst, die Statur von Petrus erreichen kannst und die Art und Weise von Petrus besitzt, von der Gott spricht, dann wirst du erfolgreich den Glauben an Gott erreicht haben, und es wird bedeuten, dass du von Gott gewonnen worden bist.

aus „Alles wird durch das Wort Gottes erreicht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

4. Da du ja an Gott glaubst, musst du folglich von Seinem Wort essen und trinken, Sein Wort erfahren und Sein Wort ausleben. Nur das kann als Glauben an Gott bezeichnet werden! Wenn du mit deinem Mund sagst, du glaubst an Gott, und dennoch keines Seiner Worte in die Praxis umsetzen kannst oder keine Wirklichkeit hervorbringen kannst, wird dies nicht als Glauben an Gott bezeichnet. Vielmehr ist es „Brot suchen, um den Hunger zu stillen“. Nur von belanglosen Zeugnissen, nutzlosen Dingen und oberflächlichen Angelegenheiten zu sprechen, ohne das geringste bisschen Wirklichkeit zu besitzen, das stellt keinen Glauben an Gott dar, und du hast den richtigen Weg des Glaubens an Gott einfach nicht begriffen. Warum musst du so viel wie möglich von Gottes Worten essen und trinken? Wenn du nicht von Seinen Worten isst und trinkst, sondern nur danach trachtest, in den Himmel aufzufahren, ist das Glauben an Gott? Was ist der erste Schritt, den jemand machen sollte, der an Gott glaubt? Durch welchen Weg vervollkommnet Gott den Menschen? Kannst du vervollkommnet werden, ohne vom Wort Gottes zu essen und zu trinken? Kannst du als ein Mensch des Königreiches angesehen werden, ohne dass das Wort Gottes als deine Wirklichkeit dient? Was genau bedeutet Glauben an Gott? Gottesgläubige sollten zumindest nach außen gutes Benehmen haben; am wichtigsten ist es, das Wort Gottes zu besitzen. Was auch immer passiert, du kannst dich nie von Seinem Wort abwenden. Gott zu kennen und Seinen Willen zu erfüllen, all das wird durch Sein Wort erreicht. In Zukunft wird jede Nation, Konfession, Religion und jeder Bereich durch das Wort erobert werden. Gott wird direkt sprechen und alle Menschen werden das Wort Gottes in ihren Händen halten; dadurch wird die Menschheit vervollkommnet werden. Innen und außen durchdringt das Wort Gottes ganz und gar: Die Menschheit wird Gottes Wort mit ihrem Munde sprechen, im Einklang mit Gottes Wort praktizieren und das Wort Gottes im Inneren behalten, und sowohl innen als auch außen von Gottes Wort durchdrungen bleiben. So wird die Menschheit vervollkommnet werden. Jene, die den Willen Gottes erfüllen und imstande sind, Ihn zu bezeugen, das sind die Menschen, die das Wort Gottes als ihre Wirklichkeit besitzen.

aus „Das Zeitalter des Königreichs ist das Zeitalter des Wortes“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

5. Du musst dich heute auf den richtigen Weg begeben, weil du an den praktischen Gott glaubst. Da du an Gott glaubst, solltest du nicht nur nach Segnungen streben, sondern es verfolgen Gott zu lieben und Gott zu kennen. Durch Seine Erleuchtung und dein eigenes Streben kannst du Sein Wort essen und trinken, ein wahres Verständnis von Gott entwickeln und eine wahre Liebe zu Gott haben, die aus deinem Herzen kommt. Mit anderen Worten, deine Liebe zu Gott ist überaus aufrichtig, sodass niemand deine Liebe zu Ihm zunichtemachen oder sich ihr in den Weg stellen kann. Dann bist du auf dem richtigen Weg des Glaubens an Gott. Es beweist, dass du zu Gott gehörst, weil dein Herz von Gott in Besitz genommen worden ist, und dann kann dich nichts anderes mehr einnehmen. Aufgrund deiner Erfahrung, des Preises, den du bezahlt hast, und Gottes Wirken, bist du in der Lage eine unvorhergesehene Liebe zu Gott zu entwickeln. Dann bist du vom Einfluss Satans befreit und lebst im Licht von Gottes Wort. Erst wenn du dich von dem Einfluss der Finsternis befreit hast, kann erachtet werden, dass du Gott gewonnen hast. In deinem Glauben an Gott musst du dieses Ziel verfolgen. Das ist die Pflicht eines jeden von euch. Niemand sollte sich mit den Dingen so zufriedengeben, wie sie sind. Ihr könnt in Bezug auf Gottes Werk nicht hin- und hergerissen sein oder es auf die leichte Schulter nehmen. Ihr solltet in jeder Beziehung und zu jeder Zeit an Gott denken und alle Dinge Seinetwillen tun. Wenn ihr sprecht oder handelt, sollten die Interessen des Hauses Gottes an erster Stelle stehen. Nur dies entspricht Gottes Willen.

aus „Da du an Gott glaubst, solltest du für die Wahrheit leben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

6. Jetzt haben die Menschen alle gesehen, dass jemand, der Gott dient, nicht nur wissen sollte, wie er um Seinetwillen leidet, sondern darüber hinaus sollten sie verstehen, dass der Glaube an Gott um des Strebens willen ist, Ihn zu lieben. Gott benutzt dich nicht nur, um dich zu verfeinern oder um dich leiden zu lassen, sondern um dich Seine Handlungen, die wahre Bedeutung des menschlichen Lebens wissen zu lassen, und vor allem um dich wissen zu lassen, dass Gott zu dienen keine leichte Aufgabe ist. Bei der Erfahrung von Gott geht es nicht darum, Seine Gnade zu genießen, sondern mehr um das Leiden wegen deiner Liebe zu Ihm. Da du dich an Gottes Gnade erfreust, musst du dich auch an Gottes Züchtigung erfreuen – du musst all diese Dinge erfahren. Du kannst Gottes Erleuchtung in dir erfahren, und du kannst auch Seinen Umgang mit dir erfahren und Sein Urteil. Auf diese Weise erfährst du alle Seiten. Gott hat die Arbeit des Gerichts an dir geleistet, und Er hat auch die Arbeit der Züchtigung an dir geleistet. Gottes Wort ist mit dir umgegangen, hat dich aber auch erleuchtet, dich erhellt. Wenn du weglaufen willst, hält dich Gottes Hand immer noch fest. All diese Arbeit soll dich wissen lassen, dass alles, was den Menschen betrifft, der Gnade Gottes unterliegt. Du magst glauben, dass es beim Glauben an Gott um Leiden geht oder darum, viele Dinge für Ihn zu tun, oder um den Frieden deines Fleisches oder darum, dass alles für dich gut geht, dass alles bequem ist – aber nichts davon sind Gründe, die Menschen für den Glauben an Gott haben sollten. Wenn du das glaubst, dann ist deine Sichtweise falsch und du kannst schlichtweg nicht vervollkommnet werden. Gottes Handlungen, Gottes gerechte Disposition, Seine Weisheit, Sein Wort und Seine Herrlichkeit und Unergründlichkeit sind alles Dinge, die Menschen zu verstehen versuchen sollten. Benutze dieses Verständnis, um die persönlichen Wünsche sowie die individuellen Hoffnungen und Vorstellungen in deinem Herzen loszuwerden. Nur durch deren Beseitigung kannst du die von Gott geforderten Bedingungen erfüllen. Nur dadurch kannst du Leben haben und Gott zufriedenstellen. An Gott zu glauben ist, um Gott zufriedenzustellen, die Disposition auszuleben, die Er verlangt, um Seine Handlungen und Herrlichkeit durch diese Gruppe von unwürdigen Menschen manifestieren zu lassen. Das ist die richtige Sichtweise für den Glauben an Gott, und auch das Ziel, das du verfolgen solltest. Du solltest den richtigen Standpunkt dafür haben, um an Gott zu glauben, und danach streben, das Wort Gottes zu erlangen. Du musst Gottes Wort essen und trinken und die Wahrheit ausleben können, sowie besonders die praktischen Taten Gottes sehen, Seine wunderbaren Taten über das ganze Universum hinweg, sowie die praktische Arbeit, die Er am Fleisch verrichtet. Durch ihre tatsächlichen Erfahrungen können die Menschen würdigen, wie Gott Seine Arbeit an ihnen tut, was Sein Wille ihnen ist. All dies geschieht, um ihre verdorbene satanische Disposition zu beseitigen. Beseitige das Unreine und Ungerechte in dir, wirf deine falschen Absichten über Bord und dann kannst du den wahren Glauben an Gott entwickeln. Nur indem du wahren Glauben hast, kannst du Gott wahrhaftig lieben. Du kannst Gott nur auf den Grundlagen deines Glaubens an Ihn wirklich lieben. Kannst du es erreichen, Gott zu lieben, ohne an Ihn zu glauben? Da du an Gott glaubst, kannst du darüber nicht verwirrt sein. Manche Menschen werden von Lebenskraft erfüllt, sobald sie erkennen, dass der Glaube an Gott ihnen Wohltaten bringen wird, verlieren aber alle Energie, sobald sie erkennen, dass sie Verfeinerungen gegenübertreten müssen. Ist das an Gott glauben? Letzten Endes handelt es sich beim Glauben an Gott um totalen Gehorsam gegenüber Ihm. Du glaubst an Gott, hast aber immer noch Forderungen an Ihn, hast viele religiöse Vorstellungen, die du nicht ablegen kannst, persönliche Interessen, die du nicht loslassen kannst, oder suchst immer noch Wohltaten des Fleisches und willst, dass Gott dein Fleisch rettet, deine Seele erlöst – das sind alles Darstellungen von Menschen mit der falschen Sichtweise. Obwohl Menschen mit religiösen Überzeugungen an Gott glauben, suchen sie keine dispositionelle Veränderung, streben nicht nach Wissen von Gott und sind nur hinter den Interessen ihres Fleisches her. Viele unter euch haben Glauben, die in die Kategorie der religiösen Überzeugungen gehören. Das ist kein wahrer Glaube an Gott. Um an Gott zu glauben, musst du ein Herz besitzen, um für Ihn zu leiden, und den Willen, dich selbst aufzugeben. Wenn du diese beiden Bedingungen nicht erfüllst, zählt es nicht als Glaube an Gott, und du wirst eine dispositionelle Veränderung nicht erreichen können. Nur Menschen, die die Wahrheit wirklich suchen, die versuchen, Gott zu kennen, und nach Leben streben, sind diejenigen, die wirklich an Gott glauben.

aus „Diejenigen, die vervollkommnet werden sollen, müssen sich einer Verfeinerung unterziehen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

7. Der größte Fehler des menschlichen Glaubens an Gott ist, dass sein Glaube nur aus Worten besteht und Gott in seinem praktischen Leben überhaupt nicht existiert. Alle Menschen glauben in der Tat an die Existenz Gottes, und doch ist Gott kein Teil ihres alltäglichen Lebens. Viele Gebete zu Gott kommen aus dem Mund des Menschen, aber in seinem Herzen hat Gott wenig Platz, und deshalb prüft Gott den Menschen immer wieder. Da der Mensch unrein ist, bleibt Gott nichts anderes übrig, als den Menschen zu prüfen, damit er sich schämen und sich während der Prüfungen selbst kennenlernen kann. Andernfalls werden alle Menschen zu den Kindern des Erzengels und zunehmend verderbt werden. Während des menschlichen Glaubens an Gott werden viele persönliche Beweggründe und Ziele abgelegt, da er unaufhörlich von Gott gereinigt wird. Andernfalls kann kein Mensch von Gott verwendet werden und Gott hat keine Möglichkeit, im Menschen das Werk zu verrichten, das Er zu verrichten hat. Zunächst reinigt Gott den Menschen. In diesem Verfahren kann der Mensch sich selbst kennenlernen und Gott kann den Menschen ändern. Nur danach kann Gott Sein Leben in den Menschen einwirken und nur auf diesem Weg kann das Herz des Menschen Gott völlig zugewandt werden. An Gott zu glauben ist demnach nicht so einfach, wie der Mensch es vielleicht sagt. Wenn du Gottes Ansicht nach nur Wissen besitzt, jedoch Sein Wort nicht als Leben hast; wenn du dich nur auf dein eigenes Wissen beschränkst, aber die Wahrheit nicht in die Praxis umsetzen oder das Wort Gottes nicht ausleben kannst, dann ist das der Beweis, dass du immer noch kein Herz der Liebe zu Gott hast und es zeigt, dass dein Herz nicht Gott gehört. Gott kennenzulernen, indem man an Ihn glaubt, ist das endgültige Ziel und das, was der Mensch anstreben soll. Du musst Mühe dafür aufbringen, die Worte Gottes auszuleben, damit sie in deiner Praxis verwirklicht werden können. Wenn dein Wissen nur aus Lehren besteht, wird dein Glaube an Gott scheitern. Nur wenn du Sein Wort dann auch in die Praxis umsetzt und auslebst, kann dein Glaube als umfassend und mit Gottes Willen übereinstimmend erachtet werden.

aus „Da du an Gott glaubst, solltest du für die Wahrheit leben“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

8. Du glaubst an Gott und folgst Gott, und so musst du in deinem Herzen Gott lieben. Du musst deine verdorbene Veranlagung zur Seite legen, musst danach streben, Gottes Wunsch gerecht zu werden und musst die Aufgabe als Geschöpf Gottes erfüllen. Da du an Gott glaubst und Ihm folgst, solltest du Ihm alles anbieten und solltest keine persönlichen Entscheidungen treffen und Forderungen machen, und du solltest die Erfüllung des Wunsches Gottes erreichen. Da du erschaffen wurdest, solltest du dem Herrn gehorchen, der dich erschaffen hat, denn inhärent bist du ohne Herrschaft über dich selbst und hast keine Fähigkeit, dein Schicksal zu kontrollieren. Da du eine Person bist, die an Gott glaubt, solltest du nach Heiligkeit und Veränderung streben. Da du ein Geschöpf Gottes bist, solltest du dich an deine Aufgabe halten und deinen Platz bewahren und darfst deine Aufgabe nicht überschreiten. Der Zweck ist nicht, dich einzuschränken oder dich durch die Lehre zu unterdrücken, sondern es ist der Weg, durch den du deine Aufgabe erfüllen kannst und gewonnen werden kannst – und gewonnen werden solltest – von all jenen, die Rechtschaffenheit ausüben.

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

9. Die grundlegendste Voraussetzung für den Glauben des Menschen an Gott ist, dass er ein aufrichtiges Herz hat und dass er sich völlig hingibt und wirklich gehorcht. Das schwierigste für den Menschen ist, sein ganzes Leben im Austausch für wahren Glauben zur Verfügung zu stellen, wodurch er die gesamte Wahrheit erlangen und seiner Aufgabe als Geschöpf Gottes nachkommen kann. Das ist unerreichbar für diejenigen, die scheitern, und es ist sogar noch unerreichbarer für diejenigen, die Christus nicht finden können. Da der Mensch nicht gut darin ist, sich Gott völlig hinzugeben, da der Mensch nicht bereit ist, dem Schöpfer gegenüber seiner Aufgabe nachzukommen, da der Mensch die Wahrheit gesehen hat, sie jedoch vermeidet und seinen eigenen Weg geht, da der Mensch stets sucht, indem er dem Weg jener folgt, die gescheitert sind, da der Mensch ständig dem Himmel trotzt, scheitert der Mensch ständig, fällt ständig auf Satans Betrügerei rein und ist in seinem eigenen Netz gefangen. Da der Mensch Christus nicht kennt, da der Mensch im Verstehen und in der Erfahrung der Wahrheit nicht bewandert ist, da der Mensch Paulus zu sehr verehrt und zu sehr das Himmelreich begehrt, da der Mensch ständig verlangt, dass Christus ihm gehorche und Gott herumkommandiert, sind die großen Persönlichkeiten und jene, die die Wechselfälle der Welt erlebt haben, weiterhin sterblich und sterben noch immer inmitten der Züchtigung Gottes. Alles, was Ich über solche Menschen sagen kann, ist, dass sie einen tragischen Tod sterben und dass die Konsequenz für sie – ihr Tod – nicht unbegründet ist. Ist ihr Scheitern für das Gesetz des Himmels nicht sogar noch untragbarer? Die Wahrheit kommt aus der Welt des Menschen, jedoch wird die Wahrheit unter den Menschen durch Christus weitergegeben. Sie stammt von Christus, das heißt von Gott Selbst, und ist für den Menschen unerreichbar. Allerdings liefert Christus nur die Wahrheit; Er kommt nicht, um darüber zu entscheiden, ob der Mensch in seinem Streben nach der Wahrheit erfolgreich sein wird. Daraus folgt, dass der Erfolg oder das Scheitern an der Wahrheit gänzlich vom Bestreben des Menschen abhängt. Der Erfolg oder das Scheitern des Menschen an der Wahrheit hatte nie etwas mit Christus zu tun, sondern wird stattdessen durch sein Streben bestimmt. Der Bestimmungsort des Menschen und sein Erfolg oder Scheitern können nicht Gottes Haupt aufgeladen werden, um dies Gott Selbst erdulden zu lassen, denn dies ist kein Anliegen für Gott Selbst, sondern steht im direkten Zusammenhang zu der Aufgabe, der Gottes Geschöpfe nachkommen sollten. Die meisten Menschen haben wohl etwas Kenntnis vom Streben und dem Bestimmungsort von Paulus und Petrus, doch die Menschen kennen nichts weiter, als das Ergebnis für Petrus und Paulus und wissen nichts über das Geheimnis hinter dem Erfolg von Petrus oder von den Unzulänglichkeiten, die zu Paulus’ Scheitern führten. Wenn ihr also vollkommen unfähig seid, das Wesen ihres Bestrebens zu durchschauen, werden die meisten von euch weiterhin in ihren Bestrebungen scheitern. Selbst wenn eine kleine Anzahl von euch erfolgreich sein wird, wird sie dennoch nicht auf Augenhöhe mit Petrus sein. Wenn der Weg deines Strebens der richtige ist, hast du eine Hoffnung auf Erfolg; wenn der Weg, den du im Streben nach der Wahrheit beschreitest, der falsche ist, wirst du für immer des Erfolges unfähig sein und dasselbe Ende finden wie Paulus.

aus „Erfolg oder Scheitern hängt von dem Weg ab, den der Mensch geht“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

10. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass den Weg des Petrus im Glauben zu nehmen bedeutet, den Weg des Strebens nach der Wahrheit zu gehen, der auch der Weg ist, sich selbst wahrlich kennenzulernen und seine eigene Disposition zu verändern. Nur indem man den Weg des Petrus geht, wird man auf dem Weg der Vervollkommnung durch Gott sein. Man muss sich klar darüber sein, wie genau der Weg des Petrus gegangen werden kann sowie wie es in die Praxis umgesetzt werden kann. Zuerst muss man seine eigenen Absichten, unangemessenen Bestrebungen und sogar die Familie und alle Dinge des eigenen Fleisches zurückstellen. Man muss mit ganzem Herzen hingegeben sein; das heißt, man muss sich vollständig dem Wort Gottes widmen, sich auf das Essen und Trinken von Gottes Wort konzentrieren, sich auf die Suche nach der Wahrheit und auf die Suche nach Gottes Absichten in Seinen Worten konzentrieren und versuchen, Gottes Willen in allem zu verstehen. Das ist die grundlegendste und wichtigste Methode der Ausübung. Dies tat Petrus, nachdem er Jesus gesehen hatte, und nur indem man auf diese Weise ausübt, erhält man die besten Ergebnisse. Hingabe mit ganzem Herzen an die Worte Gottes erfordert hauptsächlich, die Wahrheit zu suchen, Gottes Absichten in Seinen Worten zu suchen, sich darauf zu konzentrieren, den Willen Gottes zu verstehen, und mehr Wahrheit aus den Gottes Worten zu begreifen und zu erlangen. Während Petrus Seine Worte las, war er nicht darauf konzentriert, Glaubenslehren zu verstehen, noch weniger war er darauf konzentriert, theologisches Wissen zu erlangen. Stattdessen konzentrierte er sich darauf, die Wahrheit zu verstehen und Gottes Willen zu begreifen, sowie ein Verständnis für Seine Disposition und Seine Lieblichkeit zu erreichen. Petrus versuchte auch, die verschiedenen verdorbenen Zustände des Menschen von Gottes Worten aus zu verstehen sowie die verdorbene Natur des Menschen und seine wahren Mängel, und so erfüllte er alle Aspekte von Gottes Forderungen an den Menschen, um Ihn zufriedenzustellen. Petrus hatte so viele richtige Praktiken, die sich an die Worte Gottes hielten; das war weitestgehend im Einklang mit Gottes Willen und es war die beste Weise, wie eine Person zusammenarbeiten konnten, während sie Gottes Werk erfuhr. Während er die Hunderte von Prüfungen von Gott erfuhr, prüfte Petrus sich selbst streng gegen jedes Wort von Gottes Gericht über den Menschen, jedes Wort der Offenbarung Gottes über den Menschen und jedes Wort Seiner Forderungen an den Menschen, und bemühte sich, die Bedeutung jener Worten zu ergründen. Er versuchte ernsthaft, über jedes Wort nachzudenken, das Jesus zu ihm sagte, und es im Gedächtnis zu behalten, und erzielte sehr gute Ergebnisse. Durch diese Art der Ausübung war er in der Lage, ein Verständnis von sich selbst aus den Worten Gottes zu erlangen, und er erreichte nicht nur ein Verständnis der verschiedenen verdorbenen Zustände des Menschen, sondern erlangte auch ein Verständnis des Wesens, der Natur und der verschiedenen Arten von Mängeln des Menschen. Das bedeutet, sich selbst wahrlich zu verstehen. Aus Gottes Worten erlangte Petrus nicht nur ein wahres Verständnis von sich selbst, sondern von den in Gottes Wort ausgedrückten Dingen – Gottes gerechte Disposition, was Er hat und ist, Gottes Wille für Sein Werk, Seine Forderungen an die Menschheit – aus diesen Worten lernte er Gott vollständig kennen. Er fand Gottes Disposition und Sein Wesen heraus, er fand heraus, was Gott hat und ist, sowie Gottes Lieblichkeit und Gottes Forderungen an den Menschen. Obwohl Gott damals nicht so viel sprach, wie Er es heute tut, wurden in Petrus dennoch Ergebnisse in diesen Gesichtspunkten erzielt. Dies war etwas Seltenes und Kostbares. Petrus ging durch Hunderte Prüfungen, doch litt er nicht vergeblich. Er verstand nicht nur sich selbst aus den Worten und dem Werk Gottes, sondern er lernte auch Gott kennen. Zusätzlich konzentrierte er sich auch besonders auf die Anforderungen Gottes an die Menschheit in Seinen Worten. In welchen Gesichtspunkten auch immer der Mensch Gott zufriedenstellen sollte, um mit Gottes Willen in Einklang zu sein, war Petrus imstande, in diesen Gesichtspunkten große Anstrengungen zu unternehmen und vollständige Klarheit zu erreichen; dies war hinsichtlich seines eigenen Eintritts äußerst vorteilhaft. Egal wovon Gott sprach, solange diese Worte sein Leben werden konnten und sie der Wahrheit angehörten, war Petrus in der Lage, sie in sein Herz einzuprägen, um oft über sie nachzudenken und sie zu schätzen. Nachdem er die Worte des Jesu gehört hatte, war er in der Lage, sie sich zu Herzen zu nehmen, was zeigt, dass er besonders auf Gottes Worte konzentriert war, und er erreichte am Ende wirklich Ergebnisse. Das heißt, er war in der Lage, die Worte Gottes frei in die Praxis umzusetzen, die Wahrheit genau auszuüben und im Einklang mit Gottes Willen zu sein, vollständig in Übereinstimmung mit Gottes Absichten zu handeln und seine eigenen persönlichen Meinungen und Vorstellungen aufzugeben. Auf diese Weise trat Petrus in die Realität von Gottes Worten ein.

aus „Wie man den Weg des Petrus nimmt“ in „Aufzeichnungen der Vorträge Christi“

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