189 Ein neuer Mensch werden

Wenn ich an meinem Glauben an Gott in der Vergangenheit denke, fühlt mein Herz solch eine Schuldenlast.

Weil ich nicht nach der Wahrheit strebte, bleibt mir nur großes Bedauern.

Gott erhob mich, meine Pflicht zu tun, doch ich wusste nicht, wie ich Seinen Willen erachten sollte.

Ich arbeitete und predigte nur, um mich mit anderen Menschen zu vergleichen.

Ich genoss es, dass andere zu mir aufschauten und mich schätzten.

Ich diente vorgeblich Gott, aber in Wirklichkeit etablierte ich mich selbst.

Gott erinnerte und warnte mich so oft, doch ich achtete nicht darauf.

Unerbittlich hetzte ich umher, nur auf Belohnungen, eine Krone, aus.

Ich kämpfte um Namen und Status, es ist so abstoßend für Gott.


Gott verbarg Sein Gesicht, und ich fiel ins Dunkel, ohne mich irgendwohin wenden zu können.

Wie ein wandelnder Leichnam durchlebte ich Tage, die sich wie Jahre anfühlten.

In Prüfungen habe ich meine eigenen Taten und mein Verhalten untersucht.

Ich genoss so viel von Gottes Liebe, aber zog nie in Betracht, es Ihm zurückzuzahlen.

Ich nutzte die Gelegenheiten, meine Pflicht zu tun, nur zum Prahlen.

Meine Natur, wie die des Erzengels, sollte von Gott verflucht werden.

Zitternd vor Angst fiel ich in großer Reue vor Gott nieder.

So rebellisch und aufmüpfig, wie ich mich gegenüber Gott verhielt, wie konnte ich es wert sein, als Mensch bezeichnet zu werden?

Mein Wunsch ist es, Gottes Urteil anzunehmen und meine Gesinnung ändern zu können.


Durch die Erfahrung des Gerichts Gottes lernte ich die Disposition Gottes als rechtschaffen kennen.

In meinem Herzen verehre und gehorche ich Gott und bin einem Menschen etwas ähnlicher.

Erst jetzt weiß ich, dass ich ohne Veränderung meiner Gesinnung unwürdig bin, Gott zu dienen.

Ich bedanke mich für Gottes rechtzeitiges Urteil, das mich unter Seinen Schutz brachte.

Nun habe ich Gottes Liebe gekostet, und sie ist so wahr und so wirklich.

Oh Gott, ich werde nie wieder gegen Dich rebellieren oder Dir Leid verursachen.

Ich möchte nur diese letzten Stunden in Ehren halten und ein neuer Mensch werden,

nicht nach Wertschätzung von anderen streben, sondern nur Deinen Willen erfüllen,

um nach Deinen Worten zu leben, Dich zu erheben und für Dich in allen Dingen Zeugnis abzulegen.

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