7. Sie sind niederträchtig, heimtückisch und betrügerisch (Teil 2) Abschnitt Fünf

In Kirchen, in denen Antichristen Macht ausüben, können die Arbeitsanordnungen von Gottes Haus nicht umgesetzt werden. Gleichzeitig tritt in diesen Kirchen ein seltsames Phänomen auf, bei dem nur Arbeiten verrichtet werden, die nichts mit den Arbeitsanordnungen von Gottes Haus zu tun haben oder diesen sogar widersprechen, was dazu führt, dass unter den Brüdern und Schwestern unterschiedliche Meinungen und Argumente aufkommen und Chaos in der Kirche gestiftet wird. Wie handeln falsche Leiter? Sie arbeiten nicht gemäß den Arbeitsanordnungen von Gottes Haus; es ist, als hätten sie nichts zu tun, und sie reagieren überhaupt nicht auf die Arbeitsanordnungen. Die Menschen unter diesen Leitern sind ahnungslos; wie ein Haufen Sand ohne Zusammenhalt gibt es niemanden, der sie organisiert – jeder tut, was er will und wie er will. Falsche Leiter geben keine Stellungnahmen ab und übernehmen dafür keine Verantwortung. Antichristen hingegen handeln anders. Sie setzen nicht nur die Arbeitsanordnungen nicht um, sondern entwickeln auch ihre eigenen Aussagen und Vorgehensweisen. Einige nehmen die Arbeitsanordnungen des Oberen, verändern sie und machen sie zu ihren eigenen Aussagen, die sie dann umsetzen, während andere überhaupt nicht nach den Arbeitsanordnungen des Oberen handeln, sondern einfach ihr eigenes Ding machen. Sie halten die Arbeitsanordnungen des Oberen zurück und geben sie nicht nach unten weiter, lassen die Menschen unter ihnen im Dunkeln tappen, während sie tun und lassen, was sie wollen, und entwickeln sogar ihre eigenen Theorien und Aussagen, um die Menschen unter ihnen in die Irre zu führen und zu täuschen. Schau also nicht darauf, wie vielen Dingen Antichristen äußerlich entsagen können oder welches Leid sie ertragen können. Wenn du ihr äußeres Verhalten und ihre Handlungen beiseitelässt und das Wesen ihrer Taten betrachtest, welche Art von Beziehung besteht dann zwischen ihnen und Gott? Sie widersetzen sich allem, was Gott gesagt und getan hat, allem, was Gott von den Brüdern und Schwestern verlangt, dass sie es verstehen, und allem, von dem Er fordert, dass es weiter unten in der Kirche umgesetzt wird – all diesen Dingen widersetzen sie sich. Manche mögen fragen: „Ist die Nichtumsetzung dieser Dinge dasselbe wie sich ihnen zu widersetzen?“ Warum setzen sie diese Dinge nicht um? Weil sie ihnen nicht zustimmen. Stehen sie über Gottes Haus, da sie diesen Dingen nicht zustimmen? Haben sie einen besseren Plan, da sie diesen Dingen nicht zustimmen? Nein, haben sie nicht. Warum wagen sie es dann, diese Dinge nicht umzusetzen, nur weil sie ihnen nicht zustimmen? Weil sie die Kirche beherrschen und kontrollieren wollen. Sie glauben, dass, wenn sie alles vollständig gemäß den Arbeitsanordnungen und den Anforderungen des Oberen umsetzen würden, ihre Verdienste möglicherweise unbemerkt blieben, nicht hervorstechen und von niemandem gesehen werden würden. Für Antichristen wäre das eine Katastrophe. Wenn alle Gott bezeugen und regelmäßig über die Wahrheit Gemeinschaft halten würden, wenn alle die Wahrheit verstehen, Angelegenheiten gemäß den Grundsätzen behandeln, bei Problemen die Wahrheit suchen, zu Gott beten und Ihn anrufen könnten, was wäre dann ihre Funktion? Antichristen streben nicht nach der Wahrheit, also hätten sie keine Funktion; sie würden zu bloßer Zierde werden. Wenn sie zu bloßer Zierde würden und niemand sie mehr beachten würde, würden sie das akzeptieren? Nein, würden sie nicht. Sie würden nach Wegen suchen, um die Situation zu retten. Antichristen besitzen eine niederträchtige Disposition und ein niederträchtiges Wesen – ahnen sie, dass sie enthüllt würden, wenn alle Brüder und Schwestern nach der Wahrheit strebten? Antichristen sind so schlecht und streben nicht nach der Wahrheit; sie sind niederträchtig, betrügerisch, heimtückisch und lieben keine positiven Dinge. Wenn alle die Wahrheit verstehen würden, könnten sie die Antichristen durchschauen. Wissen die Antichristen das? Ja, das tun sie. Sie können dies in ihrem Geist spüren. Es ist, als ob du an einen Ort gehst und einem bösen Geist begegnest. Wenn der böse Geist dich ansieht, findet er dich unangenehm, und mit nur einem Blick findest du den bösen Geist abstoßend und willst nicht mit ihm reden. Eigentlich hat er dich nicht beleidigt oder dir etwas zuleide getan, aber du findest ihn widerlich anzusehen, und ihm zuzuhören, widert dich noch mehr an. In Wirklichkeit kennt er dich nicht, und du kennst ihn nicht. Was geht hier vor sich? Du kannst in deinem Geist spüren, dass ihr beide nicht von derselben Art seid. Antichristen sind die Feinde von Gottes auserwähltem Volk. Wenn du keine Wahrnehmung oder kein Bewusstsein hast, wenn du mit ihnen interagierst, bist du dann nicht ziemlich abgestumpft? Nehmen wir an, wenn ein Antichrist nicht viel spricht und nur ein paar Worte sagt, während er ein Argument vorbringt, einen Standpunkt vertritt oder bei seinen Handlungen eine bestimmte Haltung hegt, kannst du diese Dinge nicht klar erkennen. Wenn du lange mit ihm interagierst und immer noch nicht dieses Bewusstsein hast, und eines Tages charakterisiert ihn der Obere als Antichristen, und erst dann hast du diese plötzliche Erkenntnis und fühlst eine gewisse Angst und denkst: „Wie konnte ich einen so offensichtlichen Antichristen nicht erkennen! Das war aber knapp!“, wie träge und abgestumpft musst du dann sein!

Die Niederträchtigkeit der Antichristen weist eine offensichtliche Eigenschaft auf, und Ich werde euch in das Geheimnis einweihen, es zu erkennen: Es liegt darin, dass man anhand ihrer Sprechweise, ebenso wie anhand ihrer Vorgehensweise, weder ihre Tiefe ergründen noch in ihr Herz blicken kann. Wenn sie mit dir sprechen, huschen ihre Augen immer umher, und du kannst nicht sagen, welche Art von Intrige sie gerade aushecken. Manchmal geben sie dir das Gefühl, sie seien treu oder sehr aufrichtig, was aber nicht der Fall ist – du kannst sie nie durchschauen. Du hast ein bestimmtes Gefühl in deinem Herzen, eine Ahnung, dass ihre Gedanken eine tiefe Subtilität aufweisen, eine unergründliche Tiefe, dass sie hinterhältig sind. Das ist das erste Merkmal der Niederträchtigkeit von Antichristen, und es deutet darauf hin, dass Antichristen ein Merkmal der Niederträchtigkeit besitzen. Was ist das zweite Merkmal der Niederträchtigkeit von Antichristen? Es besteht darin, dass alles, was sie sagen und tun, äußerst irreführend ist. Worin äußert sich das? In ihrer besonderen Geschicklichkeit, die Psyche der Menschen zu erfassen, Dinge zu sagen, die mit den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen übereinstimmen und leicht zu akzeptieren sind. Es gibt jedoch eine Sache, die du erkennen solltest: Sie verkörpern niemals die angenehmen Dinge, die sie sagen. Zum Beispiel predigen sie anderen Glaubenslehren, erzählen ihnen, wie man ein ehrlicher Mensch sein kann und wie man bei Problemen beten und Gott Herr sein lassen kann. Aber wenn den Antichristen selbst etwas zustößt, praktizieren sie die Wahrheit nicht. Alles, was sie tun, ist, nach ihrem eigenen Willen zu handeln und sich unzählige Wege auszudenken, um sich selbst zu nützen, indem sie alle anderen dazu bringen, ihnen zu dienen und ihre Angelegenheiten zu erledigen. Sie beten niemals zu Gott oder lassen Ihn ihren Herrn sein. Sie sagen Dinge, die den Ohren schmeicheln, aber ihre Handlungen stehen im Widerspruch zu dem, was sie sagen. Das Erste, was sie bei einer Handlung berücksichtigen, ist der eigene Vorteil; sie akzeptieren Gottes Orchestrierungen und Anordnungen nicht. Die Menschen sehen, dass sie beim Handeln nicht gehorsam sind, dass sie immer nach einem Weg suchen, sich selbst zu nützen, und nach einem Weg nach vorn. Das ist die betrügerische und niederträchtige Seite der Antichristen, die die Menschen sehen können. Bei der Arbeit können Antichristen manchmal Mühsal ertragen und einen Preis zahlen; manchmal vergessen sie sogar zu schlafen und zu essen, aber sie tun dies nur, um Status zu erlangen oder sich einen Namen zu machen. Sie ertragen Mühsal um ihrer Ambitionen und Ziele willen, gehen aber mit der wichtigen Arbeit, die das Haus Gottes für sie anordnet, oberflächlich um und führen sie kaum aus. Sind sie also bei allem, was sie tun, Gottes Anordnungen unterwürfig? Führen sie ihre Pflichten aus? Hier gibt es ein Problem. Es gibt auch eine andere Art von Verhalten: Wenn Brüder und Schwestern andere Meinungen vorbringen, weisen Antichristen sie auf Umwegen zurück, reden im Kreis und erwecken bei den Leuten den Eindruck, sie hätten mit ihnen Gemeinschaft gehalten und Dinge besprochen – aber wenn es darauf ankommt, muss jeder tun, was sie sagen. Sie suchen immer nach Wegen, die Vorschläge anderer Leute abzuschmettern, damit die Leute ihren Vorstellungen folgen und tun, was sie sagen. Ist das ein Suchen nach den Wahrheitsgrundsätzen? Sicherlich nicht. Was ist also das Prinzip ihrer Arbeit? Es ist, dass jeder auf sie hören und ihnen gehorchen muss, dass es niemanden Besseren gibt, dem man folgen könnte, und dass ihre Vorstellungen die besten und erhabensten sind. Antichristen möchten, dass jeder das Gefühl hat, dass das, was sie sagen, richtig ist, dass sie die Wahrheit sind. Ist das nicht niederträchtig? Das ist das zweite Merkmal der Niederträchtigkeit von Antichristen. Das dritte Merkmal der Niederträchtigkeit von Antichristen ist, dass sie, wenn sie sich selbst bezeugen, oft ihre Beiträge, die Mühsal, die sie erlitten haben, und die nützlichen Dinge, die sie für alle getan haben, bezeugen und es den Menschen ins Gedächtnis einprägen, damit diese Leute sich daran erinnern, dass sie sich im Licht der Antichristen sonnen. Wenn jemand einen Antichristen lobt oder ihm dankt, sagt er vielleicht sogar einige sehr geistliche Worte, wie: „Dank sei Gott. Das ist alles das Werk Gottes. Die Gnade Gottes ist für uns genug“, damit jeder sieht, dass er ziemlich geistlich und ein guter Diener Gottes ist. In Wirklichkeit erhöht und bezeugt er sich selbst, und in seinem Herzen ist überhaupt kein Platz für Gott. In den Köpfen aller anderen hat der Status des Antichristen den Gottes bereits bei Weitem übertroffen. Ist das nicht ein echter Beweis dafür, dass Antichristen sich selbst bezeugen? In Kirchen, in denen ein Antichrist Macht hat und die Kontrolle ausübt, haben sie in den Herzen der Menschen den höchsten Status. Gott kann nur an zweiter oder dritter Stelle stehen. Wenn Gott in eine Kirche geht, in der ein Antichrist die Macht hat, und etwas sagt, wird das, was Er sagt, bei den Leuten dort ankommen? Werden sie es von Herzen annehmen? Das ist schwer zu sagen. Dies genügt, um zu beweisen, wie viel Mühe Antichristen darauf verwenden, sich selbst zu bezeugen. Sie legen überhaupt kein Zeugnis für Gott ab, sondern nutzen stattdessen alle Gelegenheiten, für Gott Zeugnis abzulegen, um sich selbst zu bezeugen. Ist diese Taktik, die Antichristen anwenden, nicht heimtückisch? Ist sie nicht unglaublich niederträchtig? Mittels dieser drei Merkmale, über die wir hier Gemeinschaft gehalten haben, ist es leicht, Antichristen zu erkennen.

Antichristen haben noch ein weiteres Merkmal, und es ist auch eine wesentliche Äußerungsform ihrer niederträchtigen Disposition. Es ist, dass sie, egal wie das Haus Gottes über die Wahrheit Gemeinschaft hält, wie Gottes auserwähltes Volk über seine Selbsterkenntnis Gemeinschaft hält oder Gericht, Züchtigung und Zurechtstutzung annimmt, keinerlei Notiz davon nehmen. Sie streben immer noch nach Ruhm, Gewinn und Status und lassen niemals ihre Absicht und ihr Verlangen los, Segnungen zu erlangen. In den Herzen der Antichristen sollte jemand von Gott gesegnet werden, solange er in der Lage ist, eine Pflicht zu tun, einen Preis zu zahlen und eine gewisse Härte zu ertragen. Und so beginnen sie, nachdem sie eine Weile in der Kirche gearbeitet haben, eine Bestandsaufnahme der Aufgaben, die sie für die Kirche erledigt haben, der Beiträge, die sie für das Gotteshaus geleistet haben, und dessen, was sie für die Brüder und Schwestern getan haben. Sie behalten all das fest im Hinterkopf und warten darauf, welche Gnaden und Segnungen sie von Gott erhalten werden, damit sie bestimmen können, ob sich ihr Tun lohnt. Warum beschäftigen sie sich immer mit solchen Dingen? Wonach streben sie in der Tiefe ihres Herzens? Was ist das Ziel ihres Glaubens an Gott? Von Anfang an ging es in ihrem Glauben an Gott darum, Segnungen zu erlangen. Und egal, wie viele Jahre sie Predigten hören, egal, wie viele Worte Gottes sie essen und trinken, egal, wie viele Glaubenslehren sie verstehen, sie werden ihr Verlangen und ihre Absicht, gesegnet zu werden, nie loslassen. Wenn du sie aufforderst, ein pflichtbewusstes geschaffenes Wesen zu sein und Gottes Herrschaft und Anordnungen zu akzeptieren, werden sie sagen: „Das hat nichts mit mir zu tun. Es ist nicht das, wonach ich streben sollte. Was ich anstreben sollte, ist Folgendes: Wenn ich den Kampf gekämpft habe, wenn ich die erforderlichen Anstrengungen unternommen und die erforderlichen Härten erlitten habe – wenn ich dies gemäß Gottes Forderungen getan habe –, dann sollte Gott mich belohnen und mir erlauben, zu bleiben und im Königreich gekrönt zu werden und eine höhere Position als das Volk Gottes einzunehmen. Ich sollte mindestens über zwei oder drei Städte herrschen“. Das ist es, worum sich die Antichristen am meisten kümmern. Ganz gleich, wie das Haus Gottes über die Wahrheit Gemeinschaft hält, ihre Absichten und ihr Verlangen, Segnungen zu erhalten, lassen sich nicht vertreiben; sie sind die gleiche Art von Mensch wie Paulus. Birgt eine solche blanke Transaktion nicht eine Art von niederträchtiger und bösartiger Disposition? Einige religiöse Menschen sagen: „Unsere Generation folgt Gott auf dem Kreuzweg. Gott hat uns erwählt, also haben wir ein Recht darauf, gesegnet zu werden. Wir haben gelitten und einen Preis bezahlt, und wir haben aus dem bitteren Kelch getrunken. Einige von uns wurden sogar verhaftet und zu Gefängnisstrafen verurteilt. Nachdem wir all diese Härten erlitten, so viele Predigten gehört und so viel über die Bibel gelernt haben, werden wir, wenn wir eines Tages nicht gesegnet werden, in den dritten Himmel kommen und mit Gott streiten.“ Habt ihr jemals etwas Ähnliches gehört? Sie sagen, dass sie in den dritten Himmel kommen werden, um mit Gott zu streiten – wie kühn ist das? Macht es euch nicht schon Angst, wenn ihr das nur hört? Wer wagt den Versuch, mit Gott zu streiten? Zum Glück ist der Jesus, an den sie glauben, seitdem längst in den Himmel aufgefahren. Wenn Jesus noch auf der Erde wäre, würden sie dann nicht versuchen, Ihn erneut zu kreuzigen? Natürlich mögen einige Leute solche Worte anfangs, wenn sie gerade erst beginnen, an Gott zu glauben, für kraftvoll und beeindruckend halten und denken, dass Menschen diese Art von Rückgrat und Entschlossenheit haben sollten. Aber wie seht ihr, die ihr bis heute geglaubt habt, diese Worte? Sind solche Menschen nicht Erzengel? Sind sie nicht Satane? Du kannst mit jedem streiten, aber nicht mit Gott. So etwas solltest du nicht tun und nicht einmal daran denken. Segnungen kommen von Gott: Er gibt sie, wem auch immer Er will. Selbst wenn du die Bedingungen für den Empfang von Segnungen erfüllst und Gott sie dir nicht gewährt, solltest du dennoch nicht mit Gott streiten. Das gesamte Universum und die ganze Menschheit stehen unter Gottes Herrschaft; Gott bestimmt alles. Wie kannst du, ein winziger Mensch, es wagen, mit Gott zu streiten? Wie kannst du deine Fähigkeiten so sehr überschätzen? Warum schaust du nicht in den Spiegel, um zu sehen, wer du bist? Forderst du nicht den Tod heraus, indem du es wagst, auf diese Weise gegen den Schöpfer zu wettern und mit Ihm zu streiten? „Wenn wir eines Tages nicht gesegnet werden, werden wir in den dritten Himmel gehen und mit Gott streiten“ – das ist eine Aussage, die offen gegen Gott wettert. Was für ein Ort ist der dritte Himmel? Es ist der Ort, an dem Gott wohnt. Es ist gleichbedeutend mit dem Versuch, Gott zu „stürzen“, wenn man es wagt, in den dritten Himmel zu gehen, um mit Gott zu streiten! Ist das nicht der Fall? Manche mögen fragen: „Was hat das mit Antichristen zu tun?“ Es hat sehr viel mit ihnen zu tun, denn all jene, die in den dritten Himmel gehen wollen, um mit Gott zu streiten, sind Antichristen. Nur Antichristen können solche Dinge sagen. Worte wie diese sind die Stimme, die Antichristen tief in ihrem Herzen hegen. Das ist ihre Niederträchtigkeit. Auch wenn Antichristen diese Worte nicht offen aussprechen mögen, hegen sie diese Dinge tatsächlich in ihren Herzen; sie wagen es nur nicht, sie zu offenbaren, und lassen niemanden davon wissen. Jedoch brennen das Verlangen und der Ehrgeiz in den Tiefen ihrer Herzen wie unauslöschliche Feuer. Warum ist das so? Weil Antichristen die Wahrheit nicht lieben. Sie lieben nicht Gottes Fairness und Gerechtigkeit, Gottes Gericht und Züchtigung, und sie lieben gewiss nicht Gottes Allmacht, Weisheit und Seine Herrschaft über alle Dinge. Sie lieben nichts von alledem – sie hassen es. Was also lieben sie? Sie lieben Status und legen Wert auf Belohnungen. Sie sagen: „Ich habe Begabungen, Talente und Fähigkeiten. Ich habe für die Kirche geschuftet, also muss Gott mich entlohnen und mir Belohnungen geben!“ Stecken sie nicht in Schwierigkeiten? Fordern sie nicht den Tod heraus? Ist das nicht eine direkte Herausforderung an Gott? Fordern sie nicht den Schöpfer heraus? Zu wagen, ihre Speerspitzen direkt auf Gott, den Schöpfer, zu richten – dazu ist nur der Erzengel, Satan, fähig. Wenn es wirklich Menschen mit solchen Ansichten gibt, die zu solchen Handlungen fähig sind, dann besteht kein Zweifel, dass sie Antichristen sind. Auf Erden wagen es nur Antichristen, Gott offen auf diese Weise zu widerstehen und über Ihn zu richten. Manche mögen sagen: „Die Antichristen, die wir gesehen haben, waren nicht so dreist oder unverschämt.“ Das muss entsprechend dem Kontext und der Umgebung betrachtet werden, in der sich Antichristen befinden. Wie könnten sie es wagen, ihre Krallen zu zeigen, wenn sie noch nicht die volle Macht erlangt und sich noch nicht etabliert haben? Antichristen wissen, dass sie den richtigen Zeitpunkt abwarten müssen und warten auf einen günstigen Moment, um sich zu erheben. Wenn sie erst einmal fest im Sattel sitzen, werden ihre Ecken und Kanten vollständig zum Vorschein kommen. Obwohl einige Antichristen ihr wahres Gesicht recht gut verbergen, solange sie keinen Status haben, und man an der Oberfläche keine Probleme bei ihnen erkennen kann, werden ihre Niederträchtigkeit und Hässlichkeit vollständig entblößt, sobald sie Status erlangen und sich etablieren. Es ist wie bei bestimmten Menschen, denen es an der Wahrheitsrealität mangelt. Wenn sie keinen Status haben, können sie sich nur widerwillig der Zurechtstutzung unterwerfen und hegen in ihren Herzen keinen Trotz. Wenn sie jedoch Leiter oder Mitarbeiter werden und unter Gottes auserwähltem Volk etwas Ansehen erlangen und dann zurechtgestutzt werden, ist es höchst wahrscheinlich, dass sie ihr wahres Selbst entblößen und anfangen, mit Gott zu streiten und gegen Ihn zu wettern. Es ist, wie wenn manche Leute unter normalen Umständen ihre Pflichten gut erfüllen und keine Beschwerden haben, aber wenn sie mit Krebs und einem schnell nahenden Tod konfrontiert werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie ihr wahres Selbst entblößen. Sie werden anfangen, sich über Gott zu beklagen, mit Ihm zu streiten und gegen Ihn zu wettern. Antichristen, diese Gruppe von Menschen, sind der Wahrheit abgeneigt und hassen die Wahrheit, und sie praktizieren sie niemals. Warum also sind sie, selbst nachdem sie entlarvt und enthüllt wurden, immer noch bereit, in der Kirche zu schuften und sogar die geringsten aller Anhänger zu sein? Was geht da vor sich? Sie haben ein Ziel: Sie haben ihre Absicht, Segnungen zu erlangen, niemals losgelassen. Ihre Denkweise ist: „Ich werde mich an diesen allerletzten Strohhalm klammern. Wenn ich keine Segnungen erlangen kann, werde ich Gott keine Ruhe lassen. Wenn ich keine Segnungen erlangen kann, dann ist Gott nicht Gott!“ Was für eine Disposition ist das? Gott dreist zu leugnen und gegen Ihn zu wettern – das ist Niederträchtigkeit. Solange sie auch nur die geringste Hoffnung haben, Segnungen zu erlangen, werden sie im Haus Gottes bleiben und auf diese Segnungen warten. Woran kann man das erkennen? Sie sind wie die Pharisäer, die immer vorgeben, gut zu sein – sind die Absicht und das Ziel dahinter nicht offensichtlich? Ungeachtet dessen, wie gut ihr äußeres Verhalten erscheinen mag, egal wie sehr sie äußerlich leiden mögen, praktizieren sie niemals die Wahrheit, sie suchen beim Handeln nicht nach der Wahrheit, beten nicht zu Gott und suchen nicht nach Seinen Absichten. Sie tun niemals Dinge, die Gott gefallen. Stattdessen tun sie, was sie tun wollen und was ihnen gefällt, und streben nur danach, ihre eigenen Ambitionen und ihr Verlangen nach Segnungen zu befriedigen. Wird sie das nicht in Schwierigkeiten bringen? Entblößt das nicht das Wesen der Antichristen? Was Antichristen lieben und wonach sie streben repräsentiert lediglich ihre satanische Disposition. Sie behandeln das, was sie lieben und wonach sie streben, als positive Dinge, die Gott gefallen, und versuchen, Ihn dazu zu bringen, sie zu akzeptieren und zu segnen. Steht das im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen? Ist das nicht ein Widerspruch zu Gott und ein Sich-gegen-Ihn-Stellen? Antichristen versuchen bei jeder Gelegenheit, mit Gott zu handeln. Sie benutzen ihr eigenes Leiden und den Preis, den sie zahlen, um Belohnungen und Kronen von Gott zu fordern, um sie gegen einen guten Bestimmungsort einzutauschen. Aber haben sie sich da nicht verrechnet? Wie können sie, indem sie sich Gott auf diese Weise widersetzen, nicht Gottes Bestrafung erfahren? Das ist der wohlverdiente Lohn für ihre Sünden. Das ist Vergeltung.

Es gab einmal einen Antichristen, der sich ein wenig auf das Handwerk des Singens und Tanzens verstand, und damals wurde für ihn angeordnet, die Brüder und Schwestern im Chor anzuleiten, um das Handwerk zu erlernen. Diese Brüder und Schwestern waren jung, und die meisten von ihnen hatten noch nicht sehr lange an Gott geglaubt; sie waren einfach nur voller Eifer und bereit, ihre Pflichten zu tun; das war alles. Aber sie verstanden die Wahrheit nicht, und einige von ihnen hatten nicht einmal ein Fundament gelegt. Während dieser Antichrist wirkte, führte er sie dazu, das Gefühl des Wirkens des Heiligen Geistes zu erfahren, und ließ sie den Unterschied zwischen dem Gefühl der Gegenwart Gottes und dem Seiner Abwesenheit erfahren – er ließ sie sich immer auf ihre Gefühle verlassen. Er verstand die Wahrheit nicht, noch hatte er irgendeine wirkliche Erfahrung, aber er führte die Brüder und Schwestern auf diese Weise basierend auf seinen Auffassungen und Vorstellungen in die Irre und leitete sie fehl. Der Obere wusste, dass er nicht die Wahrheitsrealität besaß, und forderte von ihm lediglich, das Handwerk zu lehren und zu erklären. Diesen Aspekt seiner Pflicht zu erfüllen, wäre bereits als dem Maßstab entsprechend und als Erfüllung seiner Verantwortungen angesehen worden. Aber er wollte dennoch über die „Wahrheit Gemeinschaft halten“ und die Leute dazu bringen, ihre Gefühle zu erfassen und sich auf ihre Gefühle zu verlassen. Wäre es für ihn durch ein solches Handeln nicht leicht gewesen, die Menschen in das übernatürliche Gefühl des Wirkens eines bösen Geistes zu führen? Das ist zu gefährlich! Sobald ein böser Geist eine solche Gelegenheit ergreift und von einer Person Besitz ergreift, ist diese Person ruiniert. Während der Trainingszeit ließ er diese Leute beten, und nach dem Gebet ließ er sie erfahren, wie der Heilige Geist wirkte, und ob sie schwitzten, weinten oder irgendwelche anderen Gefühle in ihren Körpern hatten. Er legte Wert auf diese Dinge, aber in Wirklichkeit waren diese Dinge bereits deutlich genug erklärt worden. Es gibt so viele Wahrheiten, aber er hielt keine Gemeinschaft über sie, noch leitete er diese Leute an, Gottes Worte zu essen und zu trinken, und er vernachlässigte die Erfüllung seiner eigentlichen Aufgabe. Er erlaubte den Brüdern und Schwestern nicht, Tänze zu choreografieren, sondern ließ stattdessen alle nach Herzenslust auf der Bühne tanzen und nach Belieben improvisieren und sagte sogar: „Es ist in Ordnung, Gott führt uns, also haben wir keine Angst; der Heilige Geist ist am Werk!“ Dieser Antichrist verstand die Wahrheit nicht, also tat er immer dumme Dinge. Die Brüder und Schwestern hatten keinerlei Urteilsvermögen, also hörten sie auf ihn und begannen zu beten: „Gott, bitte wirke, Gott, bitte wirke …“ Sie versuchten ihr Bestes, „von ganzem Herzen“ zu beten, und weinten sogar nach dem Gebet, und dann gingen sie auf die Bühne und improvisierten Tänze. Diejenigen, die von unterhalb der Bühne zusahen, fanden, dass die Atmosphäre großartig war und dass der Heilige Geist mächtig wirkte! Sie weinten, als sie die anderen tanzen sahen, als ob sie das Wirken des Heiligen Geistes gefühlt hätten. Am Ende zeichneten diese Leute all diese Dinge auf und machten Fotos, damit Ich sie sehen konnte. Einige der Leute auf den Bildern weinten mit geschlossenen Augen, und mitten im Winter waren ihre Gesichter ganz rot vor Hitze. Ich sah, dass sich etwas Unheilvolles zusammenbraute und dass diese Leute von ihm ruiniert werden würden. Er wurde nur gebeten, das Handwerk zu lehren, und er verstand nichts von der Wahrheit. Er handelte einfach blindlings nach seinen Vorstellungen und wollte das Gefühl des Wirkens des Heiligen Geistes finden. Ist das Wirken des Heiligen Geistes eine Frage von Gefühlen? Du musst die Wahrheit verstehen – das ist real. Gefühle allein sind leer und nutzlos. Kannst du die Wahrheit und die Absichten Gottes aufgrund deiner Gefühle verstehen? Absolut nicht. Du musst nicht nach einem Gefühl suchen, du musst nur die Grundsätze und Gottes Absichten auf der Grundlage von Gottes Worten suchen und sie dann mit den Dingen vergleichen, die dir widerfahren – das ist sehr praktisch, und du wirst langsam anfangen, die Wahrheit zu verstehen. Wenn du gemäß Gottes Worten praktizierst, wird der Heilige Geist ganz natürlich zu wirken beginnen. Selbst wenn der Heilige Geist nicht wirkt, wird Gott dich, da du gemäß Seinen Worten praktiziert hast, als Seinen Anhänger anerkennen – das ist so praktisch, das ist am wahrhaftigsten. Jener Antichrist hielt nicht auf diese Weise Gemeinschaft, sondern ermutigte diese Leute ununterbrochen, nach Gefühlen zu suchen, nach Dingen wie Zeichen und Wundern und nach Träumen. Dies war ein Laie ohne geistliches Verständnis. Er brachte eine Gruppe törichter und unwissender Kinder dazu, absurde Dinge zu tun. Die Leute auf den Bildern weinten und schluchzten. Was repräsentiert das? Es repräsentiert nichts, aber es gibt etwas, das die Natur dessen erklärt, was er tat. Dieser Antichrist machte Fotos von all diesen Dingen und gab ihnen den Namen „die Details von Gottes Wirken“. Was waren diese „Details“? Jene Leute verstanden die Wahrheit nicht; sie suchten grundlos nach dem Gefühl des Wirkens des Heiligen Geistes und improvisierten, und jedes Mal, wenn sie tanzten, war es anders, weil jedes Mal das Gefühl anders war und Gottes „Führung“ anders war – das waren die „Details“. Was beinhalteten diese „Details“ noch? Der Antichrist sagte auch, dass sie die Ergebnisse des Wirkens des Heiligen Geistes seien. Als er das sagte, wurden die Brüder und Schwestern aufgeregt, als ob ihr Glaube und ihre Größe plötzlich erheblich gewachsen wären. Warum sagte er „Details“? Woher kam das Wort „Details“? Ich habe einmal die Details von Gottes Wirken erwähnt. Worauf beziehen sich diese Details? Sie sind die Ergebnisse von Gottes Wirken an den Menschen, die vom Menschen gesehen und erfasst werden können, und sie sind weder übernatürlich noch vage. Sie sind etwas Greifbares. Sie entstehen, wenn Gott viel an dir gewirkt, viele Worte zu dir gesprochen, Sein Herzblut vergossen und dadurch deine Existenzweise, deine Ansichten über die Dinge, die Haltung, die du beim Handeln hegst, deine Haltung gegenüber Gott sowie andere Teile von dir verändert hat. Das heißt, sie sind der Ertrag und die Früchte von Gottes Wirken – das ist es, was mit Details gemeint ist. Jener Antichrist nannte diese Dinge, die er tat, ebenfalls „Details“. Lässt man die Natur dieser Dinge vorerst beiseite, was könnt ihr allein aus der Analyse dieses Ausdrucks erkennen? Gott wirkt an den Menschen, und Er hat gesagt, dass die Menschen die Details des Werkes sehen werden, das Er an ihnen tut, aber dieser Antichrist führte alle an, Amok zu laufen, und richtete ein einziges Durcheinander an, und doch nannte er dies auch „Details“ – was versuchte er zu tun? (Er wollte sich mit Gott gleichstellen.) Das ist richtig. Woher kam seine Verwendung des Begriffs „Details“? Sie kam von seinem Verlangen, sich mit Gott gleichzustellen und Gott nachzuahmen. Indem er diesen Begriff verwendete, meinte er: „Gott wirkt im Detail, und was ich diese Gruppe von Menschen tun lasse, betrifft ebenfalls die Details.“ Der Zusatz zu „Details“ lautet „von Gottes Wirken“, aber in seinem Herzen schrieb er die Ergebnisse der Details des Wirkens des Heiligen Geistes tatsächlich sich selbst zu, wie es Antichristen eben tun. Wann immer es eine Chance gibt, sich hervorzutun, wann immer es einen Schimmer einer Gelegenheit gibt, werden sie sie nicht ungenutzt lassen; sie werden mit Gott um die Menschen kämpfen. Um welche Art von Menschen kämpfen sie? Einige von ihnen verstehen die Wahrheit nicht; sie können Menschen nicht gemäß den Wahrheitsgrundsätzen unterscheiden, und sie sind töricht und unwissend; einige von ihnen streben nicht nach der Wahrheit, und sie schwimmen gerne mit dem Strom und handeln äußerlich blindlings; und es gibt auch einige, die neue Gläubige sind und ein oberflächliches Fundament haben – sie verstehen noch nicht, worum es beim Glauben an Gott überhaupt geht, und sie werden von Antichristen in die Irre geführt. Dieses Verhalten wurde später unterbunden, gerade noch rechtzeitig. Die Tatsache, dass es unterbunden wurde, ist nicht besonders außergewöhnlich, aber es bedeutete, dass die törichten Dinge, die der Antichrist getan hatte, alle auf einmal entlarvt wurden. Als alle Gemeinschaft hielten und zurückdachten, sagten sie: „Bevor dieser Antichrist kam, konnten wir, obwohl wir uns manchmal in Bezug auf die professionellen und technischen Aspekte des Singens nicht zurechtfanden, beim Singen mit dem Herzen dabei sein und jedes Wort mit unserem Herzen singen. Nachdem er kam und einige professionelle Theorien von sich gab, fühlten wir uns alle ausgetrocknet und wollten nicht mehr singen, weil wir den Sinn dessen, was Gott in jedem Wort sagte, nicht mehr genießen konnten – wir konnten Gott nicht fühlen.“ Steckten diese Leute nicht in Schwierigkeiten? Sobald Antichristen ihre Hände ausstrecken, um zu handeln, sind die Konsequenzen, die sie herbeiführen, dass die Menschen nicht mehr fühlen können, wo Gott ist, und nicht wissen, wie sie sich angemessen verhalten sollen. Sie verlieren die Orientierung. Können Menschen noch ihre Pflichten erfüllen, wenn sie unfähig sind, Gott zu fühlen? Können sie dann noch Dinge mit Treue tun, um für Gott Zeugnis abzulegen? Nachdem die Menschen von Satan verdorben wurden, entwickelten sie eine bestimmte Eigenschaft, nämlich gerne mit dem Strom zu schwimmen. Sie sind wie Fliegen: Es muss kein klares Ziel geben; solange es einen Anführer gibt, werden sich andere ihnen anschließen und blindlings herumalbern, weil es so lebhafter ist. Und wenn sie so handeln, müssen sie sich nicht zurückhalten; ihr Handeln hat keine Grundlinie, und niemand handelt nach Grundsätzen. Sie müssen nicht beten oder suchen, sie müssen nicht fromm oder still sein; solange sie Köpfe haben und atmen können, können sie so handeln. Ist das nicht mehr oder weniger dasselbe wie bei Tieren? Weil die verdorbenen Menschen diese Eigenschaft besitzen, werden sie leicht in die Irre geführt, aber wenn du die Wahrheit verstehst und diese Dinge unterscheiden kannst, wirst du nicht so leicht in die Irre geführt. Nachdem dieser Antichrist entlarvt worden war, analysierten alle die irreführenden Dinge, die er sagte, und die Taktiken, die er anwandte, um so zu handeln, im Detail, indem sie diese mit Gottes Worten verglichen. Sie erkannten, dass dieser Kerl wirklich gut darin war, Menschen in die Irre zu führen, dass er die Dinge in Unordnung gebracht hatte, und dass sie, obwohl das, wozu er sie geführt hatte, ziemlich beeindruckend gewirkt hatte und es so geschienen hatte, als ob sie das mächtige Wirken des Heiligen Geistes fühlten, in Wirklichkeit Gott überhaupt nicht hatten fühlen können. An der Oberfläche hatte es so ausgesehen, als ob jeder von großen Eifer erfüllt war und dass ihr Glaube und ihre Größe plötzlich gewachsen waren; aber in Wirklichkeit war dies eine Illusion, das Werk eines bösen Geistes. Diese übernatürlichen Umstände traten auf, also wirkte der Heilige Geist nicht. Für eine gewisse Zeit danach war jeder durch die Gemeinschaft über die Wahrheit in der Lage, den Antichristen zu erkennen, und ihre Zustände normalisierten sich nach und nach wieder. Diese Leute waren vom Antichristen in die Irre geführt worden, und sie hatten sich von Mir entfernt. Wenn ich sprach, sahen Mich diese Leute an, als wäre Ich eine fremde Person; sie wollten Meine Fragen nicht beantworten, und wir entfremdeten uns sofort voneinander. Sie warteten darauf, dass der Antichrist sprach, bevor sie irgendetwas befolgten; sie hörten auf alles, was der Antichrist sagte, und was immer er sagte, repräsentierte sie. Also hatten diese Leute kein Mitspracherecht mehr, aber sie fügten sich bereitwillig darein; sie warteten darauf, dass er sprach und wurden von ihm kontrolliert. Böse Geister und Antichristen tun solche Dinge, um Menschen in die Irre zu führen.

Manche niederträchtigen Dinge können mit Worten klar ausgedrückt und im Detail analysiert werden, aber bei anderen kann man nur sagen, dass in ihnen böse Geister wirken, und sie können nicht mit Worten klar ausgedrückt werden; sie können nur anhand deiner Gefühle oder anhand der Wahrheiten, die du verstehst, und anhand deiner Erfahrungen beurteilt werden. Dieser Antichrist wurde schnell durchschaut und angegangen, und das Kirchenleben normalisierte sich wieder. Danach empfanden alle eine nachwirkende Furcht, wenn sie über diesen Vorfall Gemeinschaft hielten. Sie sagten: „Das war wirklich gefährlich! Die sogenannten ‚Details‘ dieses Antichristen haben uns so sehr geschadet, dass wir von ihm beinahe zugrunde gerichtet worden wären.“ Deshalb müsst ihr lernen, Antichristen zu erkennen. Wenn du das Erkennen von Antichristen niemals ernst nimmst, wirst du in Gefahr sein, und wer weiß, wann oder bei welcher Gelegenheit du von ihnen irregeführt werden wirst. Du könntest einem Antichristen sogar wirrköpfig folgen, ohne zu wissen, was vor sich geht. Du wirst zu diesem Zeitpunkt nicht das Gefühl haben, dass daran etwas falsch ist, und du wirst sogar das Gefühl haben, dass das, was dieser Antichrist sagt, richtig ist – auf diese Weise wirst du irregeführt worden sein, ohne es zu merken. Die Tatsache, dass du irregeführt wurdest, zeigt, dass du Gott verraten hast, und dann wird Gott keine Möglichkeit haben, dich zu erretten. Es gibt einige Menschen, die sich normalerweise gut verhalten, aber eine Zeit lang von Antichristen hinters Licht geführt werden, und die Kirche bringt sie durch Zureden und Gemeinschaft letztendlich zurück. Es gibt jedoch einige, die nicht zurückkehren, ganz gleich, wie mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, und sind darauf versessen, mit den Antichristen zu gehen – sind sie dann nicht völlig zugrunde gerichtet? Sie weigern sich entschieden, umzukehren, und Gott wirkt nicht mehr an ihnen. Manchen Menschen mangelt es an Urteilsvermögen, und sie haben Mitleid mit dieser Art von Mensch und sagen: „Diese Person ist ziemlich anständig: Sie hat viele Jahre an Gott geglaubt und Dingen entsagt und sich aufgewendet; sie hat ihre Pflicht früher ziemlich treu ausgeführt, ihr Glaube an Gott war groß, und sie war ein wahrer Gläubiger – sollten wir ihr nicht noch eine Chance geben?“ Ist diese Sichtweise richtig? Stimmt sie mit der Wahrheit überein? Die Menschen können nur die Oberfläche eines anderen Menschen sehen, aber nicht sein Herz; sie können nicht klar erkennen, was für eine Art Mensch er wirklich ist oder was für ein Wesen er hat. Sie müssen eine Zeit lang mit ihm in Kontakt sein oder ihn beobachten, und diese Person muss mit Ereignissen konfrontiert werden, die sie offenbaren, damit die Menschen sie durchschauen können. Wenn du außerdem aus der Güte deines Herzens versuchst, diesen Menschen zu helfen, sie aber nicht umkehren, ganz gleich, wie sehr du mit ihnen Gemeinschaft hältst, wirst du nicht wissen, was der Grund für all das ist. In Wirklichkeit hat Gott diese Menschen bereits durchschaut und ausgemustert. Warum hat Gott sie ausgemustert? Der einfachste Grund ist, dass manche Antichristen offensichtlich böse Geister sind und als Antichristen charakterisiert werden können, in denen böse Geister wirken. Wenn Menschen ihnen eine Zeit lang folgen, werden ihre Herzen finster, und sie werden so schwach, dass sie kollabieren, was beweist, dass Gott sie längst aufgegeben hat. Gott hat eine gerechte Disposition, und Er hasst Satan. Da diese Menschen Satan und bösen Geistern folgen, kann Gott sie dann noch als Seine Anhänger anerkennen? Gott ist heilig und verabscheut das Böse. Er will diejenigen nicht, die bösen Geistern gefolgt sind; selbst wenn andere denken, sie seien gute Menschen, will Er sie nicht. Was bedeutet es also, dass Gott das Böse verabscheut? Was bedeutet es, das Böse zu verabscheuen? Hört zu, was Ich jetzt sage, dann werdet ihr es verstehen. Von dem Zeitpunkt an, da Gott einen Menschen erwählt, bis zu dem Moment, da dieser Mensch anerkennt, dass Gott die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Weisheit und die Allmacht ist, dass Er der Einzige und Einzigartige ist – sobald er diese Dinge verstanden und einige Erfahrungen gemacht hat, wird er tief in seinem Herzen ein grundlegendes Verständnis für Gottes Disposition, Sein Wesen und das, was Er hat und ist, haben, und dieses grundlegende Verständnis wird zu seinem Glauben werden. Es wird ihn auch dazu motivieren, Gott zu folgen, sich für Gott aufzuwenden und seine Pflicht auszuführen. Sobald er Erfahrung hat, die Wahrheit versteht und sein Verständnis von Gottes Disposition und seine Erkenntnis Gottes in seinem Herzen Wurzeln geschlagen haben – wenn er diese Größe erlangt hat –, wird er Gott nicht verleugnen. Aber wenn er keine wahre Erkenntnis von Christus, dem praktischen Gott, hat, und wenn er geneigt ist, einen Antichristen anzubeten und ihm zu folgen, dann ist er immer noch in Gefahr. Er könnte Christus im Fleisch immer noch den Rücken kehren, um einem niederträchtigen Antichristen zu folgen. Das wäre eine offene Verleugnung Christi und ein Abbruch der Beziehung zu Gott. Die unausgesprochene Botschaft dahinter ist: „Ich folge Gott nicht mehr – ich folge Satan. Ich liebe Satan, und ich bin bereit, ihm zu dienen; ich bin bereit, Satan zu folgen. Egal, wie er mich behandelt, wie er mich zugrunde richtet, mit Füßen tritt und verdirbt, ich bin dazu mehr als bereit. Egal, wie gerecht und heilig Gott ist, egal, wie viel Wahrheit Er zum Ausdruck bringt, ich bin nicht bereit, Ihm zu folgen. Ich mag die Wahrheit nicht. Ich mag Ruhm, Status, Belohnungen und Kronen; selbst wenn ich sie nicht erlangen kann, mag ich sie.“ Einfach so ist er einer Person gefolgt, die nichts mit ihm zu tun hat; er ist mit einem Antichristen davongelaufen, der Gott feindlich gesinnt ist. Würde Gott eine solche Person noch wollen? Sicherlich nicht. Ist es vernünftig, dass Gott sie nicht will? Überaus vernünftig. Du weißt aus der Glaubenslehre, dass Gott ein Gott ist, der das Böse verabscheut, und dass Er heilig ist. Du verstehst diese Glaubenslehre, aber weißt du auch, wie Gott solche Menschen behandelt? Wenn Gott jemanden verschmäht, wird Er ihn ohne Zögern aufgeben. Sind die Dinge nicht so, wie Ich sage? (Doch.) So sind die Dinge. Bedeutet die Tatsache, dass Gott einen solchen Menschen aufgibt also, dass Er ein grausames Herz hat? (Nein.) Gott handelt grundsatzgetreu. Wenn du weißt, wer Gott ist, aber Ihm nicht gerne folgst – wenn du weißt, wer Satan ist, aber dennoch darauf bestehst, ihm zu folgen –, dann wird Gott dich nicht zwingen. Mach doch, folge Satan für immer. Komm nicht zurück; Gott hat dich aufgegeben. Wie kann man Gottes Disposition verstehen? Gottes Disposition ist gerecht und heilig, und es gibt in Seiner Disposition ein Element, das das Böse verabscheut. Anders ausgedrückt: Wenn du als geschaffenes Wesen bereit bist, verkommen zu sein, was kann Gott dann noch sagen? Gott zwingt die Menschen niemals, Dinge zu tun, zu denen sie nicht bereit sind. Er zwingt die Menschen niemals, die Wahrheit anzunehmen. Wenn du verkommen sein willst, ist das deine persönliche Entscheidung – letztendlich bist du es, der die Konsequenzen tragen wird, und das hast du dir selbst zuzuschreiben. Gottes Grundsätze im Umgang mit Menschen sind unveränderlich; wenn du also mit der Verkommenheit zufrieden bist, dann ist dein unausweichliches Ende die Bestrafung. Es spielt keine Rolle, wie viele Jahre du Gott gefolgt sein magst; wenn du verkommen sein willst, wird Gott dich nicht zwingen, Buße zu tun. Du bist es, der bereit ist, Satan zu folgen, von Satan irregeführt und zugrunde gerichtet zu werden, und so bist du es am Ende, der die Konsequenzen tragen muss. Manche Menschen haben Mitleid mit solchen Leuten und verschwenden ihre Güte, um ihnen zu helfen, aber egal, wie sehr diese Leute sie ermahnen, sie werden nicht umkehren. Was geht hier vor sich? Tatsache ist, dass Gott eine solche Person nicht errettet; Er will sie nicht. Was kann der Mensch dagegen tun? Das ist der eigentliche Grund. Aber wenn die Menschen eine Situation nicht klar durchschauen können, sollten sie tun, was sie tun sollen, und die Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten erfüllen, die sie erfüllen sollen. Was die Ergebnisse der Ausführung dieser Aufgaben betrifft, so müssen sie auf Gottes Führung blicken. Habt ihr nicht durch diese Details, über die Ich gesprochen habe, ein gewisses Verständnis für den Satz „Gott ist ein Gott, der das Böse verabscheut“ gewonnen? Dies ist ein Aspekt davon, dass Gott diejenigen nicht will, die von bösen Geistern befleckt sind. Was ist der Grund, warum Gott sie nicht will? Wenn du Satan erwählt hast, wie könnte Gott dich dann noch wollen? Wenn du Satan erwählt hast, wie könnte Gott dann noch Barmherzigkeit zeigen und dein Herz bewegen, damit du zurückkehrst? Ist Gott dazu fähig? Er ist mehr als fähig dazu, aber Er entscheidet sich, dieses Werk nicht zu tun, weil Seine Disposition gerecht ist und weil Er ein Gott ist, der das Böse verabscheut.

Letztes Mal konzentrierte sich unser gemeinschaftlicher Austausch darauf, dass die Hauptäußerungsform des niederträchtigen Wesens der Antichristen in ihrer Feindseligkeit und Abscheu gegenüber allen positiven Dingen und Wahrheiten besteht. Heute halte Ich aus einer anderen Perspektive Gemeinschaft, und zwar aus der, dass Antichristen alles lieben, was im Gegensatz zu positiven Dingen steht. Und was ist das? (Negative Dinge.) Richtig, es sind negative Dinge, also alles, was gegen die Wahrheit verstößt, ihr widerspricht und nicht mit ihr übereinstimmt. Antichristen mögen keine positiven Dinge, also muss es doch etwas geben, was sie mögen, oder? Und was mögen sie? Sie mögen Täuschung und Lügen, ebenso wie Intrigen, Komplotte und Tricks. Gibt es Antichristen, die in ihrer Freizeit die „Sechsunddreißig Strategeme“ lesen? Ich gehe davon aus. Glaubst du, Ich lese die „Sechsunddreißig Strategeme“? Ich lese sie nicht. Ich studiere sie nicht. Was nützt es, sie zu lesen? Beim Lesen wird Mir übel und Mir dreht sich der Magen um. Wie fühlt ihr euch nach dem Lesen der „Sechsunddreißig Strategeme“? Bewirkt es nicht, dass ihr euch noch mehr vor der niederträchtigen Menschheit ekelt? Erlebt ihr dieses Gefühl? Je mehr man sie liest, desto mehr ekelt man sich. Man hat das Gefühl, dass dieser Mensch einfach zu schlecht ist! Lohnt es sich, für jede Kleinigkeit Strategeme anwenden zu müssen, sich so große Mühe zu geben, nachts nicht schlafen und tagsüber nicht essen zu können und sich das Hirn zu zermartern, um herauszufinden, wie man kämpfen soll? Einige Antichristen mögen in ihrer Freizeit die „Sechsunddreißig Strategeme“ studieren und ihren Verstand mit dem anderer und sogar mit dem Gottes messen. Sie haben Gefallen an Lügen, Täuschung, Komplotten, Intrigen sowie an Taktiken und Strategien – aber haben sie Gefallen an Gottes Fairness und Gerechtigkeit? Was ist das Gegenteil von Fairness und Gerechtigkeit? (Niederträchtigkeit und Hässlichkeit.) Niederträchtigkeit und Hässlichkeit. Sie mögen hässliche Dinge, alles, was ungerecht und unfair ist, alles, was nicht gerecht und nicht angemessen ist. Zum Beispiel ist das Streben der Menschen nach der Wahrheit eine gerechte Sache – wie definieren Antichristen das? Sie sagen: „Diejenigen, die nach der Wahrheit streben, sind Dummköpfe! Welchen Wert hat das Leben, wenn man es nicht so lebt, wie man es will? Die Menschen müssen für sich selbst leben, und was diejenigen betrifft, die für die Wahrheit und für Gerechtigkeit leben, so sind diese Menschen allesamt Dummköpfe!“ Das ist ihre Sichtweise. Sind sie also fähig, gerechte Dinge zu tun? Das sind sie nicht. Können sie aufstehen und ihre Stimme erheben, wenn in der Kirche Dinge geschehen, die die Kirchenarbeit stören und unterbrechen? Sie stehen nicht nur nicht auf, sie lachen sich insgeheim sogar ins Fäustchen und erfreuen sich an diesem Unglück – das ist eine üble Brut. Sie machen sich nie Sorgen um die Angelegenheiten der Arbeit des Hauses Gottes, noch stehen sie jemals auf, um irgendetwas zum Schutz von Gottes auserwähltem Volk zu tun. Was für Menschen sind diejenigen, die sich insgeheim amüsieren und sich über Gottes Haus lustig machen, wenn sie sehen, wie böse Menschen Böses tun und schlechte Menschen die Kirche tyrannisieren? Das sind niederträchtige Individuen. Was für Menschen sind dann Leiter, die fähig sind, diesen bösen Menschen Schutz zu gewähren? Sie sind Antichristen. Sie werden nicht zulassen, dass ihre eigenen Interessen geschädigt werden, aber sie zucken nicht mit der Wimper, wenn die Interessen der Kirche geschädigt werden, und sie sind überhaupt nicht traurig. Hinter verschlossenen Türen sind sie sogar froh, dass sie selbst keinen Verlust erlitten haben. Das ist die Niederträchtigkeit der Antichristen.

Wir haben gerade darüber gesprochen, dass Antichristen der Wahrheit abgeneigt sind, dass ihnen ungerechte und niederträchtige Dinge gefallen, dass sie Interessen und Segnungen verfolgen, ihre Absicht und ihr Verlangen nach Segnungen niemals aufgeben und immer versuchen, mit Gott zu feilschen. Wie sollte man diese Angelegenheit also beurteilen und charakterisieren? Wenn wir sagen würden, dass der Profit über alles andere gestellt wird, wäre das zu milde ausgedrückt. Es ist wie als Paulus zugab, dass er einen Stachel im Fleisch hatte und dass er arbeiten sollte, um für seine Sünden zu büßen, aber am Ende immer noch eine Krone der Gerechtigkeit erlangen wollte. Was ist die Natur davon? (Bösartigkeit.) Es ist eine Art bösartiger Disposition. Aber was ist die Natur hiervon? (Mit Gott zu feilschen.) Es hat diese Natur. Er suchte bei allem, was er tat, nach Profit und behandelte alles wie eine Transaktion. Unter Nichtgläubigen gibt es ein Sprichwort: „Nichts ist umsonst.“ Auch Antichristen folgen dieser Logik und denken: „Wenn ich für dich arbeite, was gibst du mir dann dafür? Welche Vorteile kann ich daraus ziehen?“ Wie lässt sich diese Natur zusammenfassen? Sie ist gewinnorientiert, stellt den Profit über alles und ist selbstsüchtig und verachtenswert. Dies ist die Wesensnatur der Antichristen. Sie glauben an Gott einzig und allein, um Profit und Segnungen zu erlangen. Selbst wenn sie ein gewisses Leid ertragen oder einen gewissen Preis zahlen, geschieht das alles, um mit Gott zu feilschen. Ihre Absicht und ihr Verlangen, Segnungen und Belohnungen zu erlangen, sind immens, und sie klammern sich fest daran. Sie akzeptieren keine der vielen Wahrheiten, die Gott kundgetan hat. In ihrem Herzen denken sie immer, dass es beim Glauben an Gott nur darum geht, Segnungen zu erlangen und sich einen guten Bestimmungsort zu sichern, dass dies der höchste Grundsatz ist und dass nichts ihn übertrumpfen kann. Sie sind der Meinung, dass Menschen nicht an Gott glauben sollten, es sei denn, um Segnungen zu erlangen, und dass der Glaube an Gott ohne Segnungen weder Bedeutung noch Wert hätte, dass er seine Bedeutung und seinen Wert verlieren würde. Wurden diese Ideen den Antichristen von jemand anderem eingepflanzt? Sind sie auf die Erziehung oder den Einfluss von jemand anderem zurückzuführen? Nein, sie sind durch die angeborene Wesensnatur der Antichristen bestimmt, die niemand ändern kann. Obwohl der menschgewordene Gott heute so viele Worte spricht, akzeptieren die Antichristen keines davon, sondern widersetzen sich ihnen und verurteilen sie. Die Natur dessen, dass sie der Wahrheit abgeneigt sind und sie hassen, kann sich niemals ändern. Wenn sie sich aber nicht ändern können, was zeigt das? Es zeigt, dass ihre Natur niederträchtig ist. Hier geht es nicht darum, ob man nach der Wahrheit strebt oder nicht; dies ist eine niederträchtige Disposition und bedeutet, dreist gegen Gott zu wettern und sich gegen Ihn zu stellen. Dies ist die Wesensnatur der Antichristen; es ist ihr wahres Gesicht. Da Antichristen in der Lage sind, dreist gegen Gott zu wettern und sich Ihm zu widersetzen, was für eine Disposition haben sie? Sie ist niederträchtig. Warum sage Ich, dass sie niederträchtig ist? Antichristen wagen es, sich um der Segnungen willen und um Ruhm, Gewinn und Status willen Gott zu widersetzen und gegen Ihn zu wettern. Warum wagen sie das? Tief in ihrem Herzen gibt es eine Kraft, eine niederträchtige Disposition, die sie beherrscht, sodass sie in der Lage sind, skrupellos zu handeln, mit Gott zu streiten und gegen Ihn zu wettern. Noch bevor Gott überhaupt sagt, dass Er ihnen keine Krone geben wird, bevor Gott ihnen ihren Bestimmungsort entzieht, bricht ihre niederträchtige Disposition aus ihren Herzen hervor, und sie sagen: „Wenn du mir keine Krone und keinen Bestimmungsort gibst, werde ich in den dritten Himmel hinaufsteigen und mit dir streiten!“ Woher würden sie eine solche Energie nehmen, wenn sie nicht ihre niederträchtige Disposition hätten? Können die meisten Menschen eine solche Energie aufbringen? Warum glauben Antichristen nicht, dass Gottes Worte die Wahrheit sind? Warum halten sie hartnäckig an ihrem Verlangen nach Segnungen fest? Ist das nicht wieder ihre Niederträchtigkeit? (Ja.) Gerade die Segnungen, die Gott den Menschen verheißt, sind zum Ehrgeiz und Verlangen der Antichristen geworden. Sie sind entschlossen, sie zu erlangen, aber sie wollen nicht dem Weg Gottes folgen, und sie lieben die Wahrheit nicht. Stattdessen streben sie nach Segnungen, Belohnungen und Kronen. Schon bevor Gott sagt, dass Er ihnen diese Dinge nicht gewähren wird, wollen sie mit Gott streiten. Was ist ihre Logik? „Wenn ich keine Segnungen und Belohnungen erlangen kann, werde ich mit dir streiten; ich werde mich dir widersetzen, und ich werde sagen, dass du nicht Gott bist!“ Drohen sie Gott nicht mit solchen Worten? Versuchen sie nicht, Ihn zu stürzen? Sie wagen es sogar, Gottes Herrschaft über alles zu leugnen. Solange Gottes Handeln nicht mit ihrem Willen übereinstimmt, wagen sie es, zu leugnen, dass Gott der Schöpfer ist, der einzig wahre Gott. Ist das nicht Satans Disposition? Ist das nicht Satans Niederträchtigkeit? Gibt es irgendeinen Unterschied zwischen der Handlungsweise von Antichristen und der Haltung Satans gegenüber Gott? Diese beiden Herangehensweisen können vollständig gleichgesetzt werden. Antichristen weigern sich, Gottes Herrschaft über alles anzuerkennen, und sie wollen Gottes Händen Segnungen, Belohnungen und Kronen entreißen. Was für eine Disposition ist das? Auf welcher Grundlage wollen sie so handeln und die Dinge an sich reißen? Wie können sie eine solche Energie aufbringen? Der Grund dafür lässt sich nun zusammenfassen: Das ist die Niederträchtigkeit der Antichristen. Antichristen lieben die Wahrheit nicht, wollen aber dennoch Segnungen und Kronen erlangen und diese Belohnungen Gottes Händen entreißen. Fordern sie damit nicht den Tod heraus? Ist ihnen bewusst, dass sie den Tod herausfordern? (Nein, das ist es nicht.) Sie haben vielleicht auch eine leise Ahnung, dass es unmöglich ist, Belohnungen zu erlangen, also machen sie zuerst eine Aussage wie: „Wenn ich keine Segnungen erlangen kann, werde ich in den dritten Himmel hinaufsteigen und mit Gott streiten!“ Sie sehen bereits voraus, dass es für sie unmöglich sein wird, Segnungen zu erlangen. Schließlich hat Satan viele Jahre lang mitten in der Luft gegen Gott gewettert, und was hat Gott ihm gegeben? Gottes einzige Aussage an ihn lautet: „Nachdem das Werk vollendet ist, werde Ich dich in den bodenlosen Abgrund werfen. Du gehörst in den bodenlosen Abgrund!“ Dies ist Gottes einzige „Verheißung“ an Satan. Ist es nicht verdreht, dass er sich immer noch nach Belohnungen sehnt? Das ist Niederträchtigkeit. Das angeborene Wesen der Antichristen ist Gott feindlich gesinnt, und die Antichristen selbst wissen nicht einmal, warum das so ist. Ihre Herzen sind ausschließlich darauf konzentriert, Segnungen und Kronen zu erlangen. Wann immer etwas die Wahrheit oder Gott betrifft, entsteht in ihnen Widerstand und Wut. Das ist Niederträchtigkeit. Normale Menschen können die inneren Gefühle von Antichristen wahrscheinlich nicht verstehen; es ist ziemlich hart für die Antichristen. Antichristen besitzen solch immense Ambitionen, sie tragen eine solch immense niederträchtige Energie in sich und ein so großes Verlangen nach Segen. Man kann sie als von Begierde verzehrt beschreiben. Aber das Haus Gottes hält kontinuierlich Gemeinschaft über die Wahrheit – es muss für sie sehr schmerzhaft und schwierig sein, das zu hören. Sie tun sich selbst so sehr Unrecht und verstellen sich so sehr, um das zu ertragen. Ist das nicht eine Art niederträchtige Energie? Wenn gewöhnliche Menschen die Wahrheit nicht lieben würden, fänden sie das Kirchenleben uninteressant und empfänden sogar eine Art Abneigung dagegen. Gottes Worte zu lesen und über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, würde sich für sie eher wie Leiden als wie Freude anfühlen. Wie können Antichristen es also ertragen? Es liegt daran, dass ihr Verlangen nach Segnungen so immens ist, dass es sie zwingt, sich selbst Unrecht zu tun und es widerwillig zu ertragen. Darüber hinaus schleichen sie sich in das Haus Gottes ein, um als Satans Diener zu agieren, und widmen sich dem Stören und Unterbrechen der Arbeit der Kirche. Sie glauben, dass dies ihre Mission sei, und bis sie ihre Aufgabe des Widerstands gegen Gott vollendet haben, fühlen sie sich unwohl und meinen, sie hätten Satan im Stich gelassen. Dies wird durch die Natur der Antichristen bestimmt.

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