Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (7) Abschnitt Drei

B. Die richtigen Sichtweisen und Haltungen, die man beim Umgang mit Schwierigkeiten haben sollte

Was Ich euch hier erklären muss, richtet sich nicht nur an Leiter und Mitarbeiter, sondern auch an jeden hier Anwesenden – es ist ein überaus wichtiger Grundsatz. Wo auch immer ihr die Arbeit der Kirche gerade ausführt, eure Pflichten tut oder das Evangelium predigt, die See wird immer rau sein. Selbst Gottes eigenes Wirken ist von Schwierigkeiten umwittert – habt ihr diese Tatsache alle bemerkt? Obwohl ihr die Einzelheiten vielleicht nicht kennt oder nicht eindeutig versteht, seid ihr euch der Umstände im Großen und Ganzen bewusst. Wenn man Gottes Evangelium verbreitet, läuft nicht alles glatt, und darauf solltet ihr alle mental vorbereitet sein und das anerkennen. Diese feststehende Tatsache wird hier dargelegt; welche Haltung sollten wir also diesbezüglich einnehmen, die am angemessensten, am vernünftigsten und am korrektesten ist? Ist es richtig, im Inneren ängstlich und furchtsam zu sein? (Nein.) Da es nicht richtig ist, ängstlich und furchtsam zu sein, ist es dann richtig, die Haltung und den Standpunkt zu vertreten, dass du weder Himmel noch Erde fürchtest, mit der ganzen Welt verfeindet bist, dich bis zum Schluss gegen die ganze Welt zur Wehr setzt und gegen den Strom schwimmst? (Nein.) Ist das die Rationalität normaler Menschlichkeit oder Impulsivität? Diese inkorrekten Standpunkte sind alle ein Spiegelbild von Impulsivität, nicht echter Glaube. Welche Standpunkte und Haltungen sind also korrekt? Ich will euch ein paar aufzählen. Als Erstes sollten die Menschen folgenden Standpunkt haben: Ob im Ausland oder in China, die gerechteste Sache inmitten der ganzen Menschheit, von der Antike bis zur Gegenwart, ist, dass sie sich mit ganzem Herzen für Gott aufwenden und ihre Pflichten tun. Wir tun unsere Pflicht offen und ehrlich, nicht im Geheimen, weil das, was wir jetzt tun, inmitten der ganzen Menschheit die gerechteste Sache ist. Was ist mit diesem „gerecht“ gemeint? Damit ist die Wahrheit gemeint, Gottes Wille, das, was der Schöpfer arrangiert und in Auftrag gibt; es übertrifft vollkommen die Moral, Ethik und Gesetze der Menschen, und diese Sache wird unter der Führung und Fürsorge des Schöpfers ausgeführt. Ist das nicht der korrekteste Standpunkt? Zum einen ist dieser Standpunkt eine tatsächlich bestehende Tatsache; zum anderen ist es auch die korrekteste Anerkennung der Pflicht, die man ausführt. Zweitens sollten die Menschen folgenden Standpunkt haben: Gott ist Herrscher über alle Dinge und alle Ereignisse. Gottes Hand herrscht über alles und lenkt alles, einschließlich der Herrscher der Welt und jeglicher Macht, Religion, Organisation und Ethnie auf der Welt – keiner kontrolliert sein eigenes Schicksal. Wir bilden keine Ausnahme; Gottes Hand herrscht über unser Schicksal und lenkt es, und niemand kann ändern, in welche Richtung wir gehen und wo wir bleiben, noch kann irgendjemand unsere Zukunft und unseren Bestimmungsort ändern. Genau wie es in der Bibel steht: „Des Königs Herz ist in der Hand Jehovas wie Wasserbäche, und Er neigt es, wohin Er will“ (Sprüche 21,1). Wie viel mehr gilt das für das Schicksal von uns unbedeutenden Menschen! Herrschaft und Ordnung des Machthabers in dem Land, in dem wir wohnen, sowie das Lebensumfeld in diesem Land, ob es uns gegenüber bedrohlich, feindlich gesinnt oder freundlich ist – all das unterliegt Gottes Herrschaft, und es gibt nichts zu befürchten und keinen Grund zur Sorge. Diesen Standpunkt und diese Erkenntnis sollten die Menschen haben, und diese Wahrheit sollten sie aufweisen und verstehen. Und was nun folgt, ist der dritte Standpunkt, der natürlich auch der wichtigste ist: Egal, wo wir leben, in welchem Land, und egal, welche Fähigkeiten und welches Kaliber wir haben, wir sind bloß ein Teil der Menge unbedeutender geschaffener Wesen. Die einzige Verantwortung und Pflicht, die wir erfüllen sollten, ist, dass wir uns der Herrschaft, den Anordnungen und Orchestrierungen des Schöpfers unterwerfen; es gibt nichts anderes, so einfach ist es. Obwohl wir uns momentan in einem freien Land und in einem freien Lebensumfeld befinden, sollten wir, falls Gott eines Tages eine feindliche Macht erweckt, damit sie uns verfolgt und uns schadet, uns nicht im Geringsten beklagen. Warum sollten wir uns nicht beklagen? Weil wir längst vorbereitet worden sind; es ist unsere Schuldigkeit, Verantwortung und Pflicht, uns allem zu unterwerfen, was Gott tut, allem, was Gott orchestriert. Ist diese Unterwerfung die Wahrheit? Ist das die Einstellung, die die Menschen haben sollten? (Ja.) Wenn sich eines Tages die ganze Menschheit und das gesamte Umfeld gegen uns wenden und wir dem Tod gegenübertreten, sollten wir uns dann beklagen? (Nein.) Manche sagen: „Hat Gott uns nicht ins Ausland geführt, damit wir nicht mehr so grausam von Satan verfolgt werden, damit wir frei unsere Pflichten tun können und die Luft der Freiheit atmen können? Warum will Gott also immer noch, dass wir dem Tod gegenübertreten?“ Diese Worte stimmen nicht. Sich dem zu unterwerfen, was Gott orchestriert und arrangiert, ist eine Einstellung, die Einstellung, die die Menschen zu Gott, zu Gottes Herrschaft haben sollten. Ein geschaffenes Wesen sollte diese Einstellung aufweisen.

Es gibt noch einen weiteren, überaus entscheidenden Punkt, den die Menschen erkennen sollten: Obwohl man im Ausland relative Stabilität und Freiheit hat, ist es trotzdem schwierig zu vermeiden, dass man immer wieder von dem großen roten Drachen schikaniert wird. Angesichts der Schikane durch den großen roten Drachen machen sich einige Menschen Sorgen: „Die Macht des großen roten Drachen ist zu groß. Er kann wichtige Persönlichkeiten auf der ganzen Welt bestechen, damit sie ihm dienen und in seinem Auftrag arbeiten. Deshalb sind wir, selbst wenn wir ins Ausland fliehen, immer noch in Gefahr, immer noch unmittelbar gefährdet! Was können wir tun?“ Jedes Mal, wenn sie solche Nachrichten hören, machen sich einige Menschen Sorgen und bekommen es mit der Angst zu tun, wollen Kompromisse eingehen, wollen fliehen und wissen nicht, wo sie sich verstecken sollen. Wann immer das passiert, denken manche: „Die Welt ist so riesengroß, aber für mich gibt es keinen Platz! Unter der Macht des großen roten Drachen erleide ich seine Verfolgung, und warum werde ich sogar noch außerhalb seines Herrschaftsbereiches von ihm gestört? Die Macht des großen roten Drachen ist zu groß; warum kann er mich immer noch finden, selbst wenn ich bis ans Ende der Welt fliehe?“ Die Menschen sind unweigerlich verängstigt und unsicher, was sie tun sollen. Manifestiert sich darin Glaube? Worin liegt hier das Problem? (Ihnen fehlt der Glaube an Gott.) Ist es nur fehlender Glaube an Gott? Meint ihr tief im Inneren, dass ihr geringer seid als andere? Fühlt ihr euch ein wenig geheimniskrämerisch, wie ein Dieb, wenn ihr an den Allmächtigen Gott glaubt und in der Kirche eure Pflicht tut? Fühlt ihr euch denen in der religiösen Welt irgendwie unterlegen? „Sieh dir ihre Macht an; bei ihnen gibt es offizielle Pastoren und staatlich anerkannte große Kathedralen, es ist so opulent! Sie haben Chöre und Unternehmen in verschiedenen Ländern. Aber sieh uns an, wir werden immer schikaniert, überall ausgegrenzt – warum sind wir anders als sie? Warum können wir nicht überall offen darüber sprechen? Warum müssen wir so elend leben? Insbesondere gibt es all diese negative Propaganda im Internet. Warum müssen andere Kirchen das nicht aushalten, warum müssen wir das immer ertragen? Andere, die an Gott glauben, verkünden ihren Glauben an das Christentum überall, aber wir, die wir an den Allmächtigen Gott glauben, trauen uns nicht, offen zu reden, aus Angst, dass schlechte Menschen uns vielleicht melden und wir dann verhaftet werden.“ Kürzlich hörte Ich, dass jemand, der behauptete, ein Regierungsbeamter zu sein, einigen Brüdern und Schwestern ein paar Fragen stellte. Als sie erkannten, dass ein Beamter sie befragte, wurden sie ängstlich, gaben alles preis, was sie wussten, und beantworteten jede Frage. Was war das Problem daran, dass sie sich so verhielten? Du glaubst an Gott – warum solltest du Angst vor Amtspersonen haben? Wenn du nichts Illegales getan hast, dann gibt es keinen Grund, Angst zu haben. Wenn du die Wahrheit hast, warum solltest du dann Teufel und Satan fürchten? Denkst du, dass es nicht der richtige Weg ist, an Gott zu glauben? Glaubst du, du hast etwas Illegales getan? Warum also hast du Angst vor einer Amtsperson? Sind solche Menschen nicht dumm und unwissend? Einige Menschen wurden auf dem Festland in hohem Maße gejagt und verfolgt; fühlen sie sich, nachdem sie ins Ausland gegangen sind, schuldig, weil sie an Gott glauben? Empfinden sie es als Schmach, vom großen roten Drachen verfolgt zu werden? Schämen sie sich, ihren Vorfahren gegenüberzutreten, und fühlen sich entehrt, weil sie gezwungen wurden, ins Ausland zu fliehen, um an Gott zu glauben und ihre Pflicht zu tun? Sehen sie, dass das satanische Regime und die religiöse Welt Gott und die Kirche wie Feinde behandeln, und fühlen sich unterlegen, vielleicht sogar schmachvoller, als wenn sie eine Straftat begangen hätten? Empfindet ihr das so? (Nein.) Vielleicht schüttelt ihr nach außen hin den Kopf und wollt diese Gedanken und Gefühle nicht hegen, aber wenn jemand tatsächlich in eine bestimmte Situation gerät, stellen seine Geisteshaltung, seine Verhaltensweisen und seine unbewussten Handlungen unweigerlich die tiefsten, verborgensten Aspekte seines Herzens bloß. Was geht hier vor sich? Wenn all das nicht auf dich zutrifft, warum hast du dann Angst? Fürchtet ein Mensch, der nicht gegen das Gesetz verstoßen hat, die Polizei? Fürchtet er den Richter? Nein. Nur die, die gegen das Gesetz verstoßen haben, fürchten die Polizei am meisten, und nur die Chinesen, die sich daran gewöhnt haben, von der Polizei unterdrückt zu werden, fürchten sie am meisten, weil die Polizisten der KPCh Gesetzlose sind und tun, was immer sie wollen. Wenn also Chinesen das erste Mal im Ausland ankommen, dann bekommen sie es mit der Angst zu tun, wenn sie die Polizei nur sehen. Das ist die Folge davon, dass sie Angst vor der Herrschaft des großen roten Drachen haben, es ist etwas, das sich in ihrem Unterbewusstsein offenbart. In westlichen Ländern ist dein Status legal, du hast ein Aufenthaltsrecht, du hast gegen keine Gesetze verstoßen, noch die Regierung angegriffen, und du hast keine Straftaten begangen. Egal, wie viel Kontroverse dein Glaube in der religiösen Welt aufwirbeln mag, eine Tatsache ist nach wie vor sicher: Dein Glaube wird vom Gesetz geschützt, du kannst ihn rechtmäßig und frei ausüben, und das ist dein rechtmäßiges Menschenrecht. Du hast gegen keine Gesetze verstoßen, wenn also jemand behauptet, Polizist zu sein, und dich fragt, „Glauben Sie an den Allmächtigen Gott? Weisen Sie sich aus! Wo kommen Sie her? Wie alt sind Sie? Seit wie vielen Jahren sind Sie gläubig? Wo wohnen Sie? Sagen Sie mir Ihre Adresse!“, wie würdest du dann antworten? Wie würdest du die erste Frage beantworten: „Glauben Sie an den Allmächtigen Gott?“ (Ja.) Warum würdet ihr „Ja“ sagen? Beruht das auf Tatsachen? Oder ist das eure Verantwortung als Bürger, dass ihr „Ja“ sagen müsst, wenn ihr gefragt werdet? Oder hat Gott euch angewiesen, „Ja“ zu sagen? Worauf beruft ihr euch? Und würdet ihr auf die zweite Frage hin, „Weisen Sie sich aus!“, euren Ausweis zeigen? (Nein.) Und würdet ihr nach der dritten Frage, „Wo wohnen Sie? Schreiben Sie Ihre Adresse auf“, eure Adresse aufschreiben? (Nein.) Was ist mit der vierten Frage: „Seit wie vielen Jahren glauben Sie an Gott? Wer hat Sie mit dem Glauben bekanntgemacht? Warum glauben Sie? Seit wie vielen Jahren sind Sie im Ausland?“ Würdet ihr darauf antworten? (Nein.) Was ist mit der fünften Frage: „Welcher Aufgabe gehen Sie hier nach? Wer ist Ihr Leiter?“ Würdet ihr darauf antworten? (Nein.) Warum nicht? (Ich bin nicht verpflichtet, ihm das zu sagen.) Kommen wir also zur ersten Frage zurück: Ihr alle habt für den Fall, dass man euch fragen würde, ob ihr an den Allmächtigen Gott glaubt, einstimmig gesagt, ihr würdet mit „Ja“ antworten. Ist es richtig, so zu antworten? (Nein.) Warum ist es nicht richtig? (Weil Glaube eine persönliche Freiheit ist. Die Polizei hat keine Autorität, sich da einzumischen. Deshalb habe ich das Recht, es dem Polizisten nicht zu sagen.) Warum also würdest du es ihm nicht sagen? (Weil ich zuerst abklären muss, warum er mich befragt, in welcher Funktion er das tut und ob seine Befragung rechtmäßig ist oder nicht. Wenn seine Absicht und Identität unklar sind, dann bin ich nicht verpflichtet, seine Fragen zu beantworten.) Diese Aussage ist korrekt. Zuerst habt ihr alle behauptet, ihr würdet mit „Ja“ antworten, aber als Ich weiterfragte, habt ihr gemerkt, dass etwas verkehrt war, dass eure Antwort nicht richtig war. Habt ihr herausgefunden, worin das Problem bestand? In dieser Frage solltet ihr folgendes Verständnis aufweisen: Wir haben durch unseren Glauben an Gott gegen keine Gesetze verstoßen, wir sind keine Kriminellen, uns stehen unsere Menschenrechte und unsere Freiheit zu. Nicht jede beliebige Person kann uns willkürlich verhören oder befragen. Es ist nicht so, dass wir wahrheitsgemäß antworten müssen, wenn irgendwer uns Fragen stellt; dazu sind wir nicht verpflichtet. Sind diese Worte richtig? (Ja.) Jeder, egal wer, der uns willkürlich verhört, handelt unrechtmäßig; wir müssen das Gesetz verstehen und lernen, wie man es zu unserem Schutz anwendet. Diese Weisheit sollte Gottes auserwähltes Volk besitzen. Was also solltest du tun, wenn du in Zukunft in so eine Situation gerätst? Wenn irgendjemand dich fragt, ob du an den Allmächtigen Gott glaubst, wie würdest du antworten, wie würdest du damit umgehen? Als Erstes sagst du: „Wer sind Sie? Mit welchem Recht fragen Sie mich das? Kenne ich Sie?“ Wenn derjenige sagt, er sei bei irgendeiner Regierungsbehörde angestellt, dann solltest du ihn bitten, sich auszuweisen. Wenn er sich nicht ausweist, sagst du: „Sie sind nicht berechtigt, mit mir zu sprechen, und ich bin in keiner Weise verpflichtet, Ihnen zu antworten. Es gibt viele, die für die Regierung arbeiten; soll ich ihnen allen antworten? Die Regierung hat Menschen für bestimmte Aufgaben bestimmt – sind Sie wirklich für diese Sache zuständig? Selbst wenn, ich habe nicht gegen das Gesetz verstoßen, warum also sollte ich Ihnen antworten? Warum sollte ich Ihnen alles sagen? Wenn Sie meinen, dass ich etwas Falsches getan und gegen das Gesetz verstoßen habe, dann können Sie Beweise vorlegen. Aber wenn Sie wollen, dass ich irgendeine Ihrer Fragen beantworte, dann reden Sie mit meinem Anwalt. Ich bin nicht verpflichtet, Ihnen zu antworten, und Sie haben nicht das Recht, zu fragen!“ Was haltet ihr von dieser Vorgehensweise beim Antworten? Vermittelt sie Würde? (Ja.) Was also hat eure Antwort gezeigt? Hat sie Würde vermittelt? (Nein.) Eure Art zu antworten, zeigt eine Unkenntnis des Gesetzes. Du beantwortest einfach alles, was andere dich fragen, und was passiert am Ende? Du wirst zum Judas. Ihr könnt unbekümmert antworten, und das hier ist ein Grund dafür: Menschen im Land des großen roten Drachen sind indoktriniert und einer Gehirnwäsche unterzogen worden, damit sie denken, dass Menschen, die an Gott glauben, unwissend sind, einer Unterschicht angehören und vom Staat verfolgt werden, dass sie ohne Menschenrechte oder Würde in diesem Land leben sollten; somit weisen gläubige Menschen sich einen niedrigeren Status zu. Nachdem sie in westlichen Ländern angekommen sind, verstehen sie solche Dinge nicht, wie beispielsweise, was Menschenrechte sind, was Würde ist oder was Bürgerpflichten sind. Wenn dich also jemand fragt, ob du an Gott glaubst, dann gibst du es aus Angst hastig zu, erzählst demjenigen alles, was du weißt, und zeigst überhaupt keine Größe. Wer hat all das verursacht? Der große rote Drache hat das mit seiner Indoktrination und Herrschaft verursacht. Tief im Unterbewusstsein eines jeden auf dem Festland gibt es die Vorstellung, dass man, sobald man an Gott glaubt, den niedrigsten Stand in dieser Gesellschaft, unter den Menschen einnimmt; man wird von der Gesellschaft und den Menschen getrennt. Somit haben diese Menschen keine Würde, keine Menschenrechte und kein Bewusstsein für ihren eigenen Schutz; sie sind dumm, unwissend und ihnen fehlt Erkenntnis, was es anderen ermöglicht, sie nach Belieben zu schikanieren und zu manipulieren. Das ist eure Geisteshaltung. Da du zu weit davon entfernt bist, in deinem Zeugnis für Gott standhaft zu bleiben, verrätst du Ihn zu jeder Zeit, wirst jederzeit zum Judas. Wie also kannst du würdevoll vorgehen? Wie solltest du einem Fremden gegenübertreten, der dir Fragen stellt? Als Erstes fragst du denjenigen, wer er ist, und dann bittest du ihn, sich auszuweisen. Das ist das richtige, gesetzlich zulässige Vorgehen. In westlichen Ländern weisen sich Polizisten bzw. alle anderen Personen, die für den Staat tätig sind, immer zuerst aus, wenn sie als Repräsentanten, die im Auftrag der Regierung arbeiten, mit der Öffentlichkeit interagieren. Nachdem du anhand ihrer Ausweispapiere ihre Identität verifiziert hast, entscheidest du dann, wie du auf ihre Fragen antwortest oder wie du mit ihren Forderungen an dich umgehst. Natürlich hast du in dieser Sache definitiv Spielraum für Entscheidungen, du bist absolut eigenständig, du bist keine Marionette. Obwohl du Chinese bist und Mitglied der Kirche des Allmächtigen Gottes, gehörst du auch dem Land an, in dem du wohnst, du bist rechtmäßig hier und anerkannt. Vergiss nicht, dass du eigenständig bist; du bist kein Sklave oder Gefangener irgendeines Landes; du bist jemand, der sich an den Gesetzen, den Menschenrechten und den Systemen in diesem Land erfreuen kann.

Wie solltet ihr, basierend auf dem Inhalt, über den Ich Gemeinschaft gehalten habe, einem plötzlich veränderten Umfeld und unerwarteten Ereignissen begegnen? Das ist der vierte Punkt, über den wir Gemeinschaft halten werden – seid nicht furchtsam. Manche Menschen fragen: „Bedeutet, nicht furchtsam zu sein, dass man bloß leichtsinnig ein kühnes Verhalten an den Tag legt?“ Nein, nicht furchtsam zu sein, bedeutet, dass wir keine Macht fürchten, weil wir keine Kriminellen sind, weil wir keine Sklaven sind; wir sind das ehrwürdige auserwählte Volk Gottes, die ehrwürdigen, geschaffenen Menschen unter der Herrschaft des Schöpfers. Seid bei eurer Herangehensweise an diese Sache vor allen Dingen nicht furchtsam; überdies müsst ihr aktiv sowohl eure Pflicht wahren als auch das Umfeld, in dem ihr eure Pflicht tut, sowie verschiedenen Umfeldern und den Aussagen, Taten und anderen Dingen, die von verschiedenen Mächten kommen, die uns ins Visier nehmen, proaktiv entgegentreten. Stellt euch ihnen aktiv entgegen und seid nicht furchtsam – was haltet ihr von dieser Haltung? (Sie ist gut.) So zu leben, ist würdevoll, wie ein Mensch; es ist nicht, auf unehrenhafte Weise zu leben, bloß, um über die Runden zu kommen. Wir kommen ins Ausland, um unsere Pflicht zu tun, nicht, um uns den Magen vollzuschlagen oder uns mühsam unseren Lebensunterhalt zu verdienen; wir haben gegen keine Gesetze verstoßen, haben keinem Land Ärger beschert, und wir sind mit Sicherheit nicht Sklaven irgendeines Landes. Wir tun die Pflicht von geschaffenen Wesen innerhalb von Gottes Haus; wir versorgen uns selbst und sind nicht von anderen abhängig; das ist völlig legal.

Jeder von den vier Punkten, über die wir gerade diskutiert haben, ist entscheidend. Wie lautete der erste Punkt? (Ob im Ausland oder in China, die gerechteste Sache inmitten der ganzen Menschheit, von der Antike bis zur Gegenwart, ist, dass man sich mit ganzem Herzen für Gott aufwendet und seine Pflichten tut. Wir tun unsere Pflicht offen und ehrlich, nicht im Geheimen, weil das, was wir jetzt tun, inmitten der ganzen Menschheit die gerechteste Sache ist.) Und der zweite? (Gott ist Herrscher über alle Dinge und alle Ereignisse. Gottes Hand herrscht über alles und lenkt alles, einschließlich der Herrscher der Welt und jeglicher Macht auf der Welt – keiner kontrolliert sein eigenes Schicksal. Wir bilden keine Ausnahme; Gottes Hand herrscht über unser Schicksal und lenkt es, und niemand kann ändern, in welche Richtung wir gehen und wo wir bleiben. Wie die Herrschaft und Ordnung des Machthabers in dem Land sind, in dem wir wohnen, wie das Lebensumfeld in diesem Land ist, ob es uns gegenüber bedrohlich, feindlich gesinnt oder freundlich ist – all das unterliegt Gottes Herrschaft, und es gibt nichts zu befürchten und keinen Grund zur Sorge.) Der dritte Punkt? (Egal, wo wir sind, und egal, welche Fähigkeiten und welches Kaliber wir haben, wir sind bloß ein Teil der Menge unbedeutender geschaffener Wesen. Die einzige Verantwortung und Pflicht, die wir erfüllen sollten, ist, dass wir uns der Herrschaft, den Anordnungen und Orchestrierungen des Schöpfers unterwerfen. Obwohl wir uns momentan in einem freien Land befinden, sollten wir, falls Gott eines Tages eine feindliche Macht erweckt, damit sie uns verfolgt und uns schadet, uns nicht im Geringsten beklagen. Das liegt daran, dass es unsere Schuldigkeit, Verantwortung und Pflicht ist, uns allem zu unterwerfen, was Gott tut, allem, was Gott orchestriert.) Der vierte Punkt lautet, aktiv allen auswärtigen Personen, Ereignissen und Dingen ohne Furchtsamkeit entgegenzutreten. Diese vier Punkte stellen die Einstellung und das Verständnis dar, die jeder, der seine Pflicht tut, aufweisen sollte, und sie sind auch die Wahrheiten, die jeder, der seine Pflicht tut, verstehen sollte. Obwohl diese vier Punkte nicht viel mit Punkt 8 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern, über den wir heute Gemeinschaft hielten, zu tun haben, müssen wir, da wir über die Schwierigkeiten bei der Arbeit reden, diese Themen trotzdem streifen; es hat seinen Grund.

C. Die Grundsätze, die Leiter und Mitarbeiter praktizieren sollten, wenn sie auf Schwierigkeiten stoßen

Einige Leiter und Mitarbeiter begegnen im Zusammenhang mit externen Angelegenheiten Problemen, die ziemlich schwierig zu bewältigen sind, und stehen am Ende ratlos da und sind nicht in der Lage, die Ursache des Problems zu erkennen, noch wissen sie, wie man es angehen sollte. Sie ignorieren es einfach, was zur Folge hat, dass sich die Sache hinauszögert. Welches Problem ist das? Dass falsche Leiter nicht imstande sind, Arbeit zu verrichten, und nur Verzögerungen verursachen. Falschen Leitern fehlt die Vernunft eines normalen Menschen; da sie nicht mit Problemen umgehen können, warum melden sie sie dann nicht dem Oberen? Wenn du dem Oberen ein Problem meldest, können wir es gemeinsam angehen, und letztendlich wird das Problem gelöst werden. Es gibt einige Dinge, die ihr nicht durchschauen könnt; Ich werde euch helfen, sie zu analysieren. Solange wir nicht gegen das Gesetz oder staatliche Vorschriften verstoßen, gibt es kein Problem, das zu groß wäre, um es zu überwinden. Was Probleme betrifft, die mit den Wahrheitsgrundsätzen zu tun haben, diese lösen wir selbst; was Probleme betrifft, die mit dem Gesetz zu tun haben, können wir juristischen Rat suchen und sie mit legalen Mitteln lösen. Egal, welche bösen Mächte die Arbeit von Gottes Haus absichtlich stören und sabotieren, vergesst eins nicht: Solange wir nicht gegen das Gesetz verstoßen oder staatliche Vorschriften verletzen, kann keiner uns etwas tun, weil die meisten Überseeländer Demokratien sind und dort das Gesetz herrscht; selbst wenn böse Mächte dem Gesetz zuwiderhandeln, fürchten sie auch Entlarvung und rechtliche Sanktionen. Das ist eine Tatsache. Ganz gleich, wie die finsteren Klauen des großen roten Drachen die Arbeit von Gottes Haus stören und sabotieren oder unser normales Leben bedrängen oder irgendjemanden bestechen, damit er schlechte Dinge tut, wir müssen Fotos und authentische Videoaufnahmen machen, ernsthaft genaue Aufzeichnungen anfertigen und Zeitpunkt, Ort und beteiligte Personen genau aufschreiben. Wenn die Zeit reif ist, werden wir es mit rechtlichen Mitteln lösen und brauchen uns nicht zu fürchten. So wahnsinnig der große rote Drache uns auch unterdrückt, wir haben keine Angst vor ihm, weil Gott unsere Stütze ist, und eines Tages wird Gott Katastrophen schicken, um ihn zu vernichten, Gott wird direkt Vergeltung an ihm üben, und wir müssen nichts tun. Manchmal könnt ihr gewisse Probleme nicht durchschauen; in diesem Fall solltet ihr das rasch nach oben melden, und der Obere wird euch einen Weg zeigen und aus großen Problemen kleine machen und aus kleinen Problemen gelöste Probleme machen. Tatsächlich wisst ihr bei vielen Fragen nicht, wie man sie analysiert, ihr könnt ihren Kern nicht durchschauen und haltet eine Situation für bedeutsam und schlimm, aber nachdem der Obere sie analysiert hat, werdet ihr erkennen, dass es im Grunde nichts ist; es ist nichts, was man fürchten müsste, und nichts Bedeutsames – wählt einfach den Ansatz, nicht einzugreifen, und es wird sich nach einer Weile von selbst klären. Die Störungen durch böse Mächte können keine große Aufregung auslösen; sie haben am meisten Angst davor, öffentlich bloßgestellt zu werden, also trauen sie sich nicht, Grenzen zu überschreiten. Falls es eine Handvoll Witzbolde wagen sollte, Grenzen zu überschreiten, können wir das auf legalem Weg lösen und rechtliche Schritte einleiten. Das sollten alle Leiter und Mitarbeiter durchschauen. Egal, mit welcher Situation du es zu tun hast, du darfst keinesfalls verworren oder töricht vorgehen. Wenn du eine Situation nicht durchschauen oder nicht bewältigen kannst, solltest du sie umgehend nach oben melden und dir von dem Oberen Ratschläge und Strategien geben lassen. Das Einzige, was es wirklich zu fürchten gilt, ist, dass falsche Leiter nicht in der Lage sind, Probleme zu durchschauen oder zu bewältigen, und es dem Oberen trotzdem nicht melden oder den Oberen nicht darüber informieren; sie warten ab, bis die Situation eskaliert und die Arbeiten sich verzögern, bevor sie es nach oben melden, und lassen sich damit wahrscheinlich die beste Chance entgehen, das Problem zu bewältigen. Es ist wie bei jemandem, der Krebs hat, sich aber nicht rechtzeitig untersuchen oder behandeln lässt und sich erst im Endstadium der Krebserkrankung zur Behandlung ins Krankenhaus begibt, aber bis dahin ist es zu spät, und er kann nur noch auf seinen Tod warten. Somit ist es bei falschen Leitern am wahrscheinlichsten, dass es bei der Arbeit zu Verzögerungen kommt. Falsche Leiter sind geistig beschränkt, sie sind Halunken, sie sind weder verantwortungsvoll noch schützen sie die Arbeit von Gottes Haus. Warum sagt man, dass falsche Leiter Abschaum sind, Vorboten des Untergangs, Idioten, denen es extrem an Vernunft mangelt? Eben aus diesem Grund. Jeder falsche Leiter mit einem derart schlechten Kaliber, dass er nicht einmal mit externen Angelegenheiten umgehen kann, sollte sofort entlassen und ausgemustert werden und darf nie wieder eingesetzt werden, um zu verhindern, dass sich die Arbeit von Gottes Haus weiter verzögert. Die Arbeit falscher Leiter stellt das größte Hindernis dar. Wenn ein Problem auftritt, kann es oft dadurch gelöst werden, dass man es rechtzeitig mit allen bespricht; die einzige Sorge ist, dass der zuständige falsche Leiter geistig beschränkt ist, dass er nicht in der Lage ist, das Problem selbst zu lösen, und es trotzdem nicht mit der Entscheidungsgruppe diskutiert oder es dem Oberen meldet und er eine fahrlässige Haltung einnimmt, das Problem vertuscht und ausblendet – das verzögert die Dinge am meisten. Wenn die Sache verzögert wird und die Umstände sich ändern, könnte das dazu führen, dass die Initiative, sich des Problems anzunehmen, verloren geht, was zu einer passiven Situation führt. Was wird damit bewiesen? Einiges darf nicht hinausgezögert werden und muss umgehend angegangen werden, bei der ersten sich bietenden Gelegenheit. Falsche Leiter sind sich dessen allerdings nicht bewusst, also sollten Personen mit extrem schlechtem Kaliber keinesfalls die Leitung haben. Falsche Leiter wissen nur, wie man ein paar Worte und Glaubenslehren von sich gibt, und können keine tatsächlichen Probleme lösen; entweder schaden sie den Menschen nur oder sie verursachen Verzögerungen. Nur indem diese falschen Leiter entlassen werden und Personen mit einer Bürde und Verantwortungsbewusstsein als Leiter und Mitarbeiter ausgewählt werden, können die Arbeiten der Kirche normal voranschreiten. Egal, vor welchen Problemen du stehst, solange du die Wahrheit suchen kannst, gibt es einen Weg, um sie zu lösen. Externe Angelegenheiten und Störungen, die der große rote Drache auslöst, können, wenn nötig, durch rechtliche Mittel behoben werden, das ist keine große Sache. Solange wir nicht gegen das Gesetz verstoßen oder staatliche Vorgaben missachten, kann uns keiner etwas tun, und mit dieser Zuversicht brauchen wir keine Störungen durch Satan oder Teufel zu fürchten.

Das Thema „Falsche Leiter“ muss jetzt im Detail analysiert und verstanden werden. Das ist entscheidend, um die Arbeiten der Kirche gut auszuführen! Wir wollen nun Gemeinschaft darüber halten, warum falsche Leiter, wenn sie mit Problemen konfrontiert sind, die sie nicht allein lösen können, sie trotzdem nicht dem Oberen melden. Wie sollten wir das betrachten? Ihr alle könnt das analysieren und davon profitieren. Es ist bereits ein schwerwiegendes Problem, dass falsche Leiter keine tatsächliche Arbeit leisten, aber es gibt ein noch schwerwiegenderes Problem: Wenn die Kirche es mit Störungen durch böse Menschen und Antichristen zu tun hat, beheben falsche Leiter diese nicht nur nicht; noch schlimmer ist, dass sie sie auch nicht dem Oberen melden und zulassen, dass böse Menschen und Antichristen die Kirche stören – sie sehen einfach sicher vom Seitenrand aus zu und kränken niemanden. Egal, in welchem Ausmaß die Arbeit der Kirche gestört wird, falschen Leitern ist das egal. Worin liegt hier das Problem? Mangelt es solchen falschen Leitern nicht zu sehr an Moral? Diese Tatsache allein reicht aus, um solche falschen Leiter auszuschließen. Dass falsche Leiter böse Menschen und Antichristen ungehindert die Kirche stören lassen, ist gleichbedeutend damit, die Kirche und Gottes auserwähltes Volk diesen bösen Menschen und Antichristen zu übergeben, für böse Menschen und Antichristen die Funktion eines Schutzschilds zu übernehmen. Das verursacht der Arbeit der Kirche einen viel zu großen Verlust! An diesem Punkt allein stellt sich nicht die Frage, ob falsche Leiter entlassen werden sollten, sondern ob sie entfernt werden sollten. Was ist von seiner Natur her gravierender: dass falsche Leiter keine tatsächliche Arbeit leisten oder dass falsche Leiter zulassen, dass böse Menschen und Antichristen die Kirche stören? Dass sie keine tatsächliche Arbeit leisten, kann Auswirkungen auf den Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk und die Fortschritte bei der Arbeit der Kirche haben; das verzögert bereits wichtige Dinge. Wenn falsche Leiter allerdings zulassen, dass böse Menschen und Antichristen willkürlich die Kirche stören, ohne dass sie nach einer Lösung suchen oder es dem Oberen melden, dann sind die Folgen unvorstellbar. Mindestens wird das Kirchenleben von bösen Menschen und Antichristen ins völlige Chaos und Durcheinander gestürzt, und hinzukommt, dass die Arbeit der Kirche vermasselt und lahmgelegt wird. Hat das nicht direkte Auswirkungen auf die Verbreitung der Evangeliumsarbeit? Die Folgen sind in der Tat schwerwiegend! Daher müssen falsche Leiter, falls sie diesen Fehler machen, ausgeschlossen werden. Viele Leiter und Mitarbeiter haben stets eine abweichende Denkweise und Auffassung, wenn es darum geht, Probleme dem Oberen zu melden. Manche sagen: „Selbst wenn man Probleme dem Oberen meldet, werden sie vielleicht nicht gelöst.“ Das ist eine absurde Behauptung! Was heißt „vielleicht nicht gelöst“? Nur weil du es nicht lösen kannst, heißt das nicht, dass der Obere es nicht kann. Wenn der Obere dir einen Weg gibt, ist das Problem im Grunde genommen tatsächlich gelöst. Wenn der Obere dir keinen Weg bereitstellt, stehst du ohne da. Du kannst nicht einmal diese unbedeutende Sache durchschauen – du bist zu arrogant und selbstgerecht! Manche Leute sagen auch: „Wenn wir auf Schwierigkeiten oder Probleme stoßen, müssen wir erst ein paar Tage darüber nachdenken, und es erst dann melden, wenn wir wirklich keine Lösung finden.“ Das mag sich so anhören, als ob die Leute, die das sagen, eine gewisse Vernunft besitzen, aber werden diese Tage des Nachdenkens nicht wahrscheinlich zu Verzögerungen führen? Kannst du dir sicher sein, dass ein paar Tage des Nachdenkens das Problem lösen werden? Kannst du garantieren, dass sie nicht zu weiteren Verzögerungen führen werden? Andere Leute sagen: „Wenn wir ein Problem sofort melden, wird der Obere dann nicht denken, dass wir nicht einmal diese unbedeutende Sache durchschauen können? Wird er uns dann nicht als töricht und unwissend bezeichnen und uns zurechtstutzen?“ Es ist falsch, dass sie das sagen – egal, ob du das Problem meldest oder nicht: Die Qualität deines Kalibers ist bereits offensichtlich; der Obere weiß das alles. Glaubst du wirklich, dass der Obere eine hohe Meinung von dir haben wird, wenn du ein Problem nicht meldest? Wenn du das Problem meldest und es nicht zu Verzögerungen bei wichtigen Angelegenheiten geführt hat, wird das Haus Gottes dich nicht zur Rechenschaft ziehen. Wenn du es jedoch nicht meldest und es zu Verzögerungen führt, wird man dich dafür direkt verantwortlich machen, und du wirst sofort entlassen und nie wieder eingesetzt werden. Auch Gottes auserwähltes Volk wird dich für unwissend, töricht, schwachsinnig und geistesgestört halten, und sie werden dich hassen und dich für immer verachten. Menschen, die immer Angst davor haben, wegen der Meldung von Problemen von dem Oberen zurechtgestutzt oder geringgeschätzt zu werden, haben ein schlechtes Kaliber und sind die törichtesten von allen; sie müssen entlassen werden, und man darf sie nie wieder einsetzen. So ein schlechtes Kaliber zu haben und trotzdem sein Gesicht wahren zu wollen – ist das nicht völlig schamlos? Sagt Mir: Sind falsche Leiter, die ihre Arbeit nicht nur schlecht machen, sondern auch bei wichtigen Angelegenheiten Verzögerungen verursachen, nicht abscheulich? Sollten sie entlassen werden? (Ja.) Wenn Leiter mit einem großen Problem konfrontiert werden und es sofort melden können, ohne Verzögerungen oder schwerwiegende Folgen zu verursachen, wie sollte man solche Leiter dann betrachten? Das Mindeste ist, dass man sie als Menschen mit Vernunft erachtet, die zudem in der Lage sind, die Arbeit der Kirche zu schützen. Sollten solche Leiter weiterhin eingesetzt werden? Ja, das sollten sie. Nur die geistesschwächsten Leiter würden es aus Angst davor, zurechtgestutzt zu werden, unterlassen, Probleme zu melden. Können solche Leiter in Zukunft noch eingesetzt werden? Meiner Meinung nach nicht, denn der Einsatz solcher Leute verursacht zu viele Verzögerungen. Inzwischen solltet ihr alle in der Lage sein, diese Art von Problemen zu durchschauen, oder? Wenn ihr auf Probleme stoßt, die ihr nicht bewältigen könnt, solltet ihr sie rasch der Entscheidungsgruppe melden und mit dieser darüber Gemeinschaft halten, um Lösungen zu finden. Wenn die Entscheidungsgruppe diese Probleme nicht bewältigen kann, meldet sie sofort dem Oberen; macht euch keine Sorgen über dieses oder jenes – das absolut Wichtigste ist, dass das Problem umgehend gelöst werden kann. Das soeben erwähnte Beispiel kommt in allen Gemeinden vor; diese Schwierigkeiten und Probleme werden auftreten. Im Vergleich zu einigen internen Schwierigkeiten der Kirche führen diese externen Probleme zu schwerwiegenderen Folgen. Daher ist die Schwierigkeit externer Probleme im Vergleich zu den internen Problemen der Kirche etwas größer. Wenn ihr mit externen Problemen konfrontiert werdet, solltet ihr diese eilig durch Rücksprache lösen oder sie dem Oberen melden; das ist unerlässlich. Nur durch eine solche Praxis kann sichergestellt werden, dass die Kirchenarbeit normal voranschreitet, und garantiert werden, dass die Verbreitung des Evangeliums des Königreichs nicht aufgehalten wird. Damit ist unsere Gemeinschaft über die Grundsätze für den Umgang mit den externen Problemen der Kirche beendet.

In jeder Kirche gibt es einige Leute von schlechtem Kaliber, und sie stoßen bei der Ausführung ihrer Pflichten immer auf Schwierigkeiten; sie sind unfähig, Grundsätze der Praxis zu finden, egal wie mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, und wenden nur blind Vorschriften an, ohne jegliche wirkliche Effektivität. In solchen Fällen müssen die Pflichten dieser Leute angepasst werden. Diese Anpassung ist die Personalumverteilung. Zum Beispiel gibt es eine Person, die einer wichtigen Aufgabe zugewiesen ist, aber sie hat einige Probleme bei ihrer Arbeit, die nicht gelöst werden können, egal wie du mit ihr Gemeinschaft hältst. Du kannst den Kern des Problems nicht durchschauen oder durchschauen, ob diese Person noch einsetzbar ist oder nicht, und Beobachtung oder weitere Gemeinschaft bringen auch keine Ergebnisse. Obwohl diese Person nicht zu viele Verzögerungen bei der Arbeit verursacht, werden die kritischen Probleme nie gelöst, was bei dir immer ein etwas unbehagliches Gefühl hinterlässt. Was solltest du tun, wenn du damit konfrontiert wirst? Das ist ein entscheidendes Problem. Wenn du es nicht selbst lösen kannst, solltest du es in einer Versammlung von Leitern und Mitarbeitern zur Sprache bringen, um darüber Gemeinschaft zu halten, es zu sezieren und zu analysieren. Wenn schließlich ein Konsens erreicht werden kann, wird das Problem gelöst werden. Wenn das Problem durch diese Praxis nicht gelöst wird und es sich hinzieht, könnte es dann Verzögerungen bei wichtigen Angelegenheiten verursachen? Wenn ja, dann solltest du es so bald wie möglich dem Oberen berichten und eine Lösung suchen. Kurz gesagt, egal auf welche Verwirrungen oder Schwierigkeiten du bei deiner Arbeit stößt, solange sie Gottes auserwähltes Volk bei der Ausführung seiner Pflichten beeinträchtigen oder den normalen Fortschritt der Kirchenarbeit behindern können, sollten die Probleme umgehend gelöst werden. Wenn du ein Problem nicht allein lösen kannst, solltest du ein paar Leute suchen, die die Wahrheit verstehen, um es gemeinsam mit ihnen zu lösen. Wenn selbst das nicht funktioniert, dann musst du das Problem vorbringen und es dem Oberen berichten, um eine Lösung zu suchen. Das ist die Verantwortung und Verpflichtung von Leitern und Mitarbeitern. Leiter und Mitarbeiter müssen alle Schwierigkeiten oder Unklarheiten, denen sie begegnen, ernst nehmen, egal, welche es sind, und dürfen nicht einfach beiläufig ein paar Worte und Glaubenslehren predigen, Slogans rufen, um den Brüdern und Schwestern einzuheizen, oder sie zurechtstutzen und es dann als erledigt betrachten, nachdem sie Probleme oder Schwierigkeiten festgestellt haben. Manchmal können vielleicht ein paar oberflächliche Themen dadurch geklärt werden, dass man Worte und Glaubenslehren redet, aber letzten Endes können die Grundprobleme dadurch nicht gelöst werden. Grundlegende Probleme, verdorbene Dispositionen, und Auffassungen und Vorstellungen der Menschen, müssen durch gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit, basierend auf Gottes Worten, gelöst werden. Da sind auch die individuellen Schwierigkeiten der Menschen, Probleme mit dem Umfeld und Probleme, die mit dem für die Ausführung von Pflichten notwendigen Fachwissen zusammenhängen; diese praktischen Probleme müssen allesamt von Leitern und Mitarbeitern gelöst werden. Bei diesen Problemen können jegliche Unklarheiten und Schwierigkeiten, die Leiter und Mitarbeiter nicht lösen können, entweder bei einer Versammlung von Leitern und Mitarbeitern vorgebracht werden, um diese Dinge zu sezieren, zu analysieren und zu beheben, oder sie können dem Oberen direkt gemeldet werden, um zu deren Lösung nach der Wahrheit zu suchen. Das nennt man echte Arbeit leisten, und nur, wenn man sich in dieser Weise darin übt, echte Arbeit zu leisten, kann man an Größe zunehmen und kann man seine Pflichten gut ausführen. Leiter und Mitarbeiter werden, solange sie Verantwortungsbewusstsein haben, Probleme jederzeit und überall identifizieren; es gibt Probleme, die sie täglich lösen sollten. Beispielsweise habe Ich gerade einen Fall erwähnt, bei dem jemand fragt, ob du an den Allmächtigen Gott glaubst, und ihr wart alle ratlos. Anfangs hat jeder ausgesagt, er würde mit „Ja“ antworten, aber später sagten einige, das wäre nicht die richtige Antwort, und andere sagten, sie wüssten es nicht; es gab alle möglichen Antworten. Am Ende waren Leiter und Mitarbeiter auch perplex und dachten: „Auf die Frage nach dem Glauben an den Allmächtigen Gott mit ‚Nein‘ zu antworten, hieße, Gott vor anderen zu verleugnen, und dann würde Gott uns nicht anerkennen – aber welche Konsequenzen hätte es, wenn man auf die Frage nach dem Glauben an den Allmächtigen Gott mit ‚Ja‘ antworten würde? Beide Entscheidungen scheinen falsch zu sein.“ Die Leiter und Mitarbeiter wussten nicht, wie man das löst und konnten keine Entscheidung treffen; wenn die Brüder und Schwestern erneut in solche Situationen geraten, haben sie somit immer noch nicht die richtigen Standpunkte und Einstellungen, und das Problem wird ungelöst bleiben, was bedeutet, dass die Leiter und Mitarbeiter ihre Verantwortung nicht erfüllt haben – sie sind ihrer Verantwortung nicht nachgekommen. Wenn man seiner Verantwortung nicht nachkommt, hängt das Problem mit Fähigkeit und Kaliber zusammen, doch wenn solche Probleme auftreten und du weißt, dass sie nicht gelöst worden sind, was solltest du dann tun? Du solltest sie nicht ignorieren oder das Thema ausblenden, um Gras über die Sache wachsen zu lassen, und du solltest nicht zulassen, dass alle ungehindert tun und lassen, wonach ihnen der Sinn steht. Stattdessen musst du es dem Oberen melden und nach den entsprechenden Maßnahmen suchen und nach dem angemessenen Weg, auf dem es in solchen Situationen zu praktizieren und den es einzuschlagen gilt. Letzten Endes sollte jedem klargemacht werden, was in diesen Situationen Gottes Absichten sind, welche Grundsätze die Menschen wahren sollten und welche Haltung und welchen Standpunkt sie vertreten sollten. Wenn sie in Zukunft dann erneut mit solchen Situationen konfrontiert sind, werden sie die Wahrheitsgrundsätze verstehen und einen Weg zum Praktizieren haben. So werden Leiter und Mitarbeiter ihrer Verantwortung gerecht. Warum also habt ihr alle anfangs gesagt, ihr würdet mit „Ja“ antworten, wenn euch jemand fragt, ob ihr an den Allmächtigen Gott glaubt? Dafür gibt es einen Grund: Leiter und Mitarbeiter haben nie mit euch Gemeinschaft darüber gehalten, wie man solche Probleme löst. Sie betrachten sie als Belanglosigkeiten, von denen jeder sein eigenes Verständnis hat, die jeder so verstehen kann, wie er will, und praktizieren kann, wie er es für angebracht hält. Als man euch also diese Frage gestellt hat, gab es alle möglichen Antworten. Habt ihr dahingehend nun ein Fazit gezogen? Was solltest du tun, falls dich jemand fragt, ob du an den Allmächtigen Gott glaubst? Zuerst fragst du denjenigen, wer er ist. Zweitens bittest du ihn, sich auszuweisen. Wenn er dich nach anderen persönlichen Angaben fragt, antwortest du nicht. Selbst wenn er sich ausweist, sagst du es ihm nicht, weil das deine Privatsache ist. Seit wie vielen Jahren du an Gott glaubst, wer dir das Evangelium gepredigt hat, wo du deine Pflichten ausgeführt hast, wie stark dein Glaube ist, wie du deinen zukünftigen Pfad wählst, wie du nach der Wahrheit strebst und sie erlangst – diese Dinge sind zu kostbar, als dass man sie gegenüber irgendeinem Fremden beiläufig preisgeben würde. Fremde haben kein Recht, solche wichtigen Informationen zu erfragen. Wenn Leiter und Mitarbeiter solche Probleme nicht lösen können, sollten sie sie schnellstens dem Oberen melden, um nach Lösungen zu suchen und Ihn zu fragen, wie man angemessen reagiert. Der Obere wird dich nicht verspotten; er wird höchstens sagen, dass du zu töricht bist. Wie dem auch sei, das beste Ergebnis ist, das Problem lösen zu können.

Heute haben wir im Hinblick auf Punkt 8 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern – melde Unklarheiten und Schwierigkeiten bei der Arbeit umgehend und suche nach Wegen, sie zu beseitigen – in erster Linie darüber Gemeinschaft gehalten, was Unklarheiten und Schwierigkeiten darstellen und wie Leiter und Mitarbeiter diese Probleme, wenn sie damit konfrontiert sind, bewältigen und lösen sollten und wie man an solche Angelegenheiten herangeht. Bei unserem nächsten gemeinschaftlichen Austausch wird es darum gehen, welche Manifestationen falsche Leiter aufweisen, wenn sie auf diese Probleme stoßen.

27. März 2021

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