Wie man nach der Wahrheit strebt (5) Abschnitt Zwei
Die erste Praxis, um nach der Wahrheit zu streben: Loslassen
Die Barrieren zwischen sich und Gott und die eigene Feindseligkeit Ihm gegenüber loszulassen
I. Die eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gott loslassen: Die eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk loslassen
F. Gottes Werk verändert nicht die angeborenen Voraussetzungen der Menschen; es zielt darauf ab, ihre verdorbenen Dispositionen zu verändern
Lasst uns mit unserer Gemeinschaft zum Thema „Wie man nach der Wahrheit strebt“ fortfahren. Der Inhalt, den wir in dieser Zeit besprechen, bezieht sich weiterhin auf das „Loslassen“ im Rahmen von „Wie man nach der Wahrheit strebt“. Wir befassen uns dabei mit dem großen Thema, „die Barrieren zwischen sich selbst und Gott und die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loszulassen“. Der erste Aspekt dieses Themas ist das Loslassen der eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gott. Hierbei haben wir die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gottes Werk erörtert, was ein relativ komplexes Thema betrifft: die Unterschiede zwischen angeborenen Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen. Darin stecken viele Details. Wenn Menschen im täglichen Leben mit Problemen konfrontiert werden, verwechseln sie ständig die Begriffe und können nicht klar unterscheiden, zu welcher Kategorie ein Problem gehört oder wie man es abgrenzen kann. Zum Beispiel können die Menschen bei bestimmten Äußerungsformen nicht unterscheiden, ob sie sich auf die Menschlichkeit oder die angeborenen Voraussetzungen beziehen. Und bei einigen anderen Äußerungsformen können die Menschen nicht sagen, ob es sich um Probleme handelt, die mit verdorbenen Dispositionen oder mit der Menschlichkeit zusammenhängen. Die Menschen können diese Dinge nicht unterscheiden. Oft betrachten sie bestimmte Probleme und Mängel der angeborenen Voraussetzungen als verdorbene Dispositionen oder bestimmte Mäkel und Probleme der Menschlichkeit als verdorbene Dispositionen. Selbst wenn es sich um die Offenbarung einer verdorbenen Disposition handelt, betrachten sie es stattdessen manchmal als Offenbarung einer angeborenen Voraussetzung, die sich nicht ändern lässt. Daher sind sich die Menschen im Prozess des Glaubens an Gott oft sehr unklar über die Fragen der angeborenen Voraussetzungen, der Menschlichkeit und der verdorbenen Dispositionen und können sie nicht unterscheiden. Letztes Mal haben wir einen Teil davon im gemeinschaftlichen Austausch besprochen und natürlich einige Beispiele angeführt, aber ich finde, es war nicht konkret genug. Heute werden wir die Probleme innerhalb dieser drei Kategorien aufgreifen und sie konkreter im gemeinschaftlichen Austausch besprechen. Ich werde einige konkrete Äußerungsformen und Beispiele ansprechen, und ihr sollt dann beurteilen, zu welcher Kategorie sie gehören: angeborene Voraussetzungen, Menschlichkeit oder verdorbene Dispositionen. Wenn ihr sie nicht unterscheiden könnt, werden wir sie gemeinsam erörtern. Wie klingt das? (Gut.) Letztes Mal haben wir etwas mehr über die angeborenen Voraussetzungen Gemeinschaft gehalten, daher ist euer Unterscheidungsvermögen in dieser Hinsicht natürlich etwas klarer. Es gibt jedoch immer noch einige Dinge, die relativ grenzwertig sind oder Aspekten der Menschlichkeit ähneln, und die Menschen können immer noch nicht unterscheiden, ob sie den angeborenen Voraussetzungen oder der Menschlichkeit zugeordnet werden sollten. Ich werde einige Äußerungsformen oder einige Verhaltensweisen und Handlungen vorschlagen, und ihr werdet dann sagen, welchem Aspekt sie zugeordnet werden sollten. Was ist der Nutzen eines solchen gemeinschaftlichen Austauschs? Sobald du weißt, zu welchem Aspekt eine Äußerungsform gehört, wirst du wissen, wie du sie angehen und wie du damit umgehen solltest.
6. Verschiedene Äußerungsformen von angeborenen Voraussetzungen, Menschlichkeit und verdorbenen Dispositionen
Fleiß beim Tun von Dingen und Faulheit
Beginnen wir mit der ersten Äußerungsform: fleißig bei der Erledigung von Dingen zu sein, was bedeutet, dass man sehr arbeitsam ist. Zu welchem Aspekt gehört das? (Das ist eine Äußerungsform der eigenen Menschlichkeit.) Ist das dann ein Vorzug oder ein Makel der Menschlichkeit? (Ein Vorzug der Menschlichkeit.) Sehr fleißig und arbeitsam zu sein, ist ein Vorzug der Menschlichkeit. Ordentlichkeit und Sauberkeit zu lieben und auf Hygiene zu achten – was für eine Äußerungsform ist das? (Ein Vorzug der Menschlichkeit.) (Das ist eine gute Lebensgewohnheit, es fällt unter die angeborenen Voraussetzungen.) Ist das eine angeborene Voraussetzung? Ist das nicht ein Vorzug und eine Stärke der eigenen Menschlichkeit? (Doch.) Eben hat jemand gesagt, es sei eine angeborene Voraussetzung; das ist falsch. Es betrifft die eigene Menschlichkeit sowie die Lebensgewohnheiten; es ist natürlich auch ein Vorzug und eine Stärke der Menschlichkeit. Die nächste Äußerungsform: Manche Menschen sind faul; sie lieben die Bequemlichkeit und hassen die Arbeit – sie arbeiten nicht gern. Wenn sie nicht arbeiten, fühlen sie sich besonders wohl, aber sobald sie anfangen zu arbeiten, verschlechtert sich ihre Stimmung – sie werden missmutig, gereizt und wütend. Wenn Arbeit ansteht, fühlen sie sich träge, energielos und wollen nicht arbeiten. Wenn es jedoch ums Essen, Trinken und Vergnügen geht, haben sie unbändige Energie. Faulheit – was für ein Problem ist das? (Schlechte Menschlichkeit.) Zumindest ist dies ein Makel der Menschlichkeit, ein Fehler und ein erhebliches Problem in der Menschlichkeit. Es erreicht noch nicht das Niveau einer schlechten Menschlichkeit. Wenn solche Leute gern andere herumkommandieren und ausnutzen und die Arbeit von anderen erledigen lassen, während sie selbst nichts tun, was für ein Problem ist das? (Schlechte Menschlichkeit.) Wenn man sie bittet, etwas Arbeit zu erledigen, finden sie allerlei Gründe und Ausreden, um sich davor zu drücken; sie wollen einfach nicht arbeiten. Sie sagen nicht offen, was ihre Absichten sind, sondern benutzen stattdessen verschiedene Methoden, Taktiken oder Lügen und Betrügereien, um andere dazu zu bringen, die Arbeit zu erledigen, während sie sich drücken, um die Freizeit zu genießen. Was für ein Problem ist das? (Eine verdorbene Disposition, eine niederträchtige Disposition.) Ist es lediglich eine verdorbene Disposition? Menschen, die andere gern ausnutzen und herumkommandieren, haben zuallererst eine schlechte Menschlichkeit und einen abscheulichen Charakter. Zweitens entlarven ihre listigen Methoden, andere herumzukommandieren, ihre betrügerische, niederträchtige Disposition. Ihre Äußerungsformen, andere gern auszunutzen und herumzukommandieren, zeigen sowohl, dass sie eine schlechte Menschlichkeit haben, als auch, dass ihre verdorbene Disposition schwerwiegend ist – betrügerisch und niederträchtig. Du siehst, manche Äußerungsformen spiegeln lediglich eine schlechte Menschlichkeit oder einen gewissen Mangel in der eigenen Menschlichkeit wider und erreichen nicht das Niveau einer verdorbenen Disposition. Einige Äußerungsformen jedoch, die auf einer abscheulichen Menschlichkeit beruhen, betreffen verdorbene Dispositionen direkt. Daher ist keine Äußerungsform so einfach. Manche Äußerungsformen betreffen nicht nur ein Problem, sondern zwei.
Oberflächlichkeit
Oberflächlichkeit – welchem Aspekt ist das zuzuordnen? (Das ist ein Makel der Menschlichkeit.) Richtig, das ist ein Makel der Menschlichkeit. Wenn es lediglich darum geht, sich gern aufzuhübschen, sich schön zu machen und gern Komplimente dafür zu bekommen, dass man gut aussieht, schön, attraktiv oder jugendlich ist – wenn man also möchte, dass andere eine hohe Meinung oder eine positive Ansicht von der eigenen Erscheinung haben – dann beschränkt sich das auf ein Problem der Menschlichkeit. Was für ein Problem der Menschlichkeit? Offensichtlich ist es kein Vorzug, sondern ein Makel. Manche Leute mögen sagen: „Jeder hat eine Liebe zur Schönheit – wie kann das ein Makel sein?“ Warum sage Ich also, dass Oberflächlichkeit ein Makel der Menschlichkeit ist? Da Oberflächlichkeit ein Makel ist, sind ihre Äußerungsformen nicht legitim. Bei Oberflächlichkeit geht es nicht darum, anständig, würdevoll, fromm oder ernst auszusehen und anderen einen Eindruck von Würde und Anstand zu vermitteln; es bewegt sich nicht auf der Ebene eines anständigen Aussehens, sondern ist übermäßiger und schwerwiegender als ein berechtigtes Augenmerk auf ein anständiges Aussehen. Wenn Menschen oberflächlich sind, achten sie besonders darauf, sich aufzuhübschen und zur Schau zu stellen und andere dazu zu bringen, sich auf ihr Image zu konzentrieren, bis hin zu einer gewissen Schamlosigkeit – mit anderen Worten, diese Menschen werden in vielen Angelegenheiten von ihrem Äußeren beeinflusst und eingeschränkt. Das ist ein Makel der Menschlichkeit. Zum Beispiel ist es manchen Leuten peinlich, ohne Make-up auszugehen. Es ist ihnen peinlich, andere zu treffen, wenn sie nicht etwas Parfüm aufgetragen haben. Sie sind ständig mit diesen Dingen beschäftigt und wollen sich immer übermäßig aufhübschen, damit andere sie hochschätzen und mögen. Das ist übertriebene Oberflächlichkeit – an diesem Punkt wird es zu einem Makel. Dieser Makel hat bereits den Rahmen und die erforderlichen Maßstäbe der normalen Menschlichkeit überschritten. Zu oberflächlich zu sein, ist ein Makel der Menschlichkeit. Damit schließen wir unsere Erörterung dieser Äußerungsform ab.
Es lieben, im Rampenlicht zu stehen
Die nächste Äußerungsform ist, es zu lieben, sich in den Vordergrund zu drängen. Was für eine Äußerungsform ist das? (Es ist eine Schwäche der eigenen Menschlichkeit; es ist die Vorliebe, sich hervorzutun, sich gern zur Schau zu stellen.) Steckt da auch eine verdorbene Disposition dahinter? (Ja, denn wenn jemand es liebt, im Rampenlicht zu stehen, will er sich zur Schau stellen und herausragen.) Es zu lieben, im Rampenlicht zu stehen und sich immer zur Schau stellen zu wollen – was für ein Problem ist das? Liegt es daran, dass derjenige Führungsqualitäten hat, oder daran, dass er die Wahrheit versteht und eine Bürde verspürt? Wenn er eine Bürde verspürt, Arbeitsvermögen besitzt und eine Aufgabe schultern kann, dann ist das kein Bestreben, im Rampenlicht zu stehen. Was für ein Problem ist es dann, es zu lieben, im Rampenlicht zu stehen? Einerseits ist es ein Makel der eigenen Menschlichkeit. Menschen dieser Art lieben es, im Rampenlicht zu stehen. Wo auch immer sie hingehen, lieben sie es, sich zur Schau zu stellen, aus Angst, von anderen nicht gesehen zu werden. Sie sprechen auch ziemlich prahlerisch, übertrieben und laut. Je mehr Leute anwesend sind, desto eifriger sind sie, das Wort zu ergreifen, immer darauf bedacht, einen Platz in der Menge zu haben. Das Bestreben, im Rampenlicht zu stehen, kann nicht als eine Äußerungsform schlechter Menschlichkeit betrachtet werden. Es betrifft nicht den Charakter einer Person, sondern ist lediglich ein Makel der Menschlichkeit, eine Art Fehler oder Problem. Warum sage Ich, es ist ein Fehler oder Problem der Menschlichkeit? Weil es eine Äußerungsform mangelnder Vernunft ist. Diese Leute versuchen ständig, im Rampenlicht zu stehen, aber sind sie wirklich fähig, die Arbeit zu schultern? Warum wollen sie immer im Rampenlicht stehen? Geschieht das, weil sie von Ehrgeiz und Verlangen getrieben sind? Geschieht es, weil sie Status lieben, es lieben, erhöht zu werden und sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen? Geschieht es, weil sie es lieben, Ansehen unter den Menschen zu haben, anderen überlegen zu sein und andere zu führen? (Ja.) Wird da nicht die Menschlichkeit einer solchen Person offengelegt? Was für eine Menschlichkeit ist das? Es mangelt ihr an Vernunft. Ist das nicht ein Makel der Menschlichkeit? (Ja.) Einerseits ist es ein Makel der Menschlichkeit. Andererseits drängt sich eine solche Person nicht nur gelegentlich vor oder stellt sich zur Schau; vielmehr liebt sie es, im Rampenlicht zu stehen, weil sie von Ehrgeiz und Verlangen getrieben ist, weil sie Status und Macht liebt und gerne das letzte Wort hat. Betrifft das also nicht auch eine verdorbene Disposition? (Doch.) Was für eine Art von verdorbener Disposition ist das? (Eine arrogante.) Das ist Arroganz. Was gibt ihr das Recht, im Rampenlicht zu stehen? Was gibt ihr das Recht, das letzte Wort zu haben und andere zu führen? Manche Leute sagen: „Ich verstehe die Wahrheit und ich verspüre eine Bürde.“ Selbst wenn du eine Bürde verspürst, muss man immer noch schauen, ob du fähig bist, tatsächliche Arbeit zu leisten. Es ist nicht so, dass du, nur weil du eine Bürde verspürst und es tun willst, es auch tatsächlich gut tun kannst. Zwischen diesen beiden Dingen gibt es keinen logischen Zusammenhang. Es tun zu wollen und es gern zu tun, bedeutet nicht, dass du es tun kannst oder dass du kompetent die Arbeit der Leitung erledigen kannst. Du liebst es, im Rampenlicht zu stehen, du liebst Status – bedeutet das, dass jeder dich wählen muss? Was sind die Grundsätze für die Wahl von Kirchenleitern? (Die Wahl muss darauf basieren, ob die Person Arbeitsvermögen hat, ob sie jemand ist, der nach der Wahrheit strebt, und ob sie ein Mensch vom richtigen Schlag ist.) Zumindest musst du ein Mensch vom richtigen Schlag sein. Du musst spirituelles Verständnis haben, die Fähigkeit besitzen, die Wahrheit zu begreifen, und auch Arbeitsvermögen haben. Nur dann erfüllst du die Bedingungen, um gefördert zu werden, und wirst ein Kandidat für die Förderung. Du musst all diese Bedingungen erfüllen. Wenn du keine dieser Bedingungen erfüllst, würde dich dann jeder zum Leiter wählen, nur weil du es liebst, im Rampenlicht zu stehen? Das würde niemals geschehen. Wenn du es also immer liebst, im Rampenlicht zu stehen, dich immer gern zur Schau stellst, ist das nicht Arroganz? (Doch.) Das ist Arroganz und Selbstüberschätzung. Aus der Perspektive der Menschlichkeit ist Arroganz ein Mangel an Vernunft. Wenn man es an der Wahrheit misst, ist dies eine verdorbene Disposition, und es ist eine satanische Disposition. Die Äußerungsform, es zu lieben, im Rampenlicht zu stehen, ist sowohl ein Makel der Menschlichkeit als auch eine verdorbene Disposition, was ebenfalls zwei Probleme beinhaltet. Obwohl das Bestreben, im Rampenlicht zu stehen, nicht das Niveau einer schlechten oder unzureichenden Menschlichkeit erreicht, ist es dennoch eine konkrete Äußerungsform mangelnder Vernunft und auch eine Äußerungsform einer arroganten Disposition. Wenn eine Person es lediglich liebt, im Rampenlicht zu stehen, und sie andere Menschen nicht unterdrückt oder quält und nicht die Mittel böser Menschen einsetzt, um Zwietracht zu säen oder Cliquen zu bilden, dann ist dies nur ein Makel ihrer Menschlichkeit. Wenn sie jedoch die Äußerungsformen böser Menschen oder Antichristen an den Tag legt und sich auch an einigen bösen Taten beteiligt, dann steigert sich dieser Makel der Menschlichkeit – was wird daraus? Schlechte, schreckliche und böse Menschlichkeit – diese Aspekte werden verwendet, um eine solche Menschlichkeit zu charakterisieren. Zusätzlich umfassen die Äußerungsformen der verdorbenen Dispositionen, die solche Menschen offenbaren, sowohl Arroganz als auch Bösartigkeit; natürlich gibt es auch noch konkretere Äußerungsformen. Die Menschlichkeit solcher Menschen sollte also auf der Grundlage des Grades charakterisiert werden, in dem sie diese verdorbenen Dispositionen offenbaren. Wenn sie es lediglich lieben, im Rampenlicht zu stehen, und keine Äußerungsformen böser Menschlichkeit zeigen – ohne Menschen zu unterdrücken oder zu quälen, ohne Cliquen zu bilden und im Geheimen ein unabhängiges Königreich zu errichten oder unorthodoxe Methoden anzuwenden, um Menschen irrezuführen und sie zum Gehorsam zu zwingen – dann ist diese Liebe, im Rampenlicht zu stehen, lediglich ein Makel der Menschlichkeit. Aber sobald solche bösen Taten begangen werden, ist dies nicht mehr nur ein Makel der Menschlichkeit. Was für eine Art Problem ist es dann? (Es ist eine schlechte, schreckliche und böse Menschlichkeit.) Genau. Es ist nicht mehr nur ein Makel der Menschlichkeit, sondern es ist eine böse Menschlichkeit. Es zu lieben, im Rampenlicht zu stehen, ist lediglich ein Makel der Menschlichkeit. Wenn eine solche Person geistliches Verständnis, ein gewisses Kaliber und Arbeitsvermögen hat, würdet ihr sie dann als Leiter wählen? (Ja.) Warum würdet ihr sie wählen? (Weil sie keine böse Person ist.) Dass sie es liebt, im Rampenlicht zu stehen, ist lediglich eine Offenbarung einer verdorbenen Disposition. Darin, dass sie es liebt, im Rampenlicht zu stehen, gibt es kein Element des Bösen, und sie ist keine böse Person. Solange sie die Bedingungen für die Position eines Leiters erfüllt, kann sie gewählt und weiter gefördert werden. Obwohl es eine Äußerungsform mangelnder Vernunft in Bezug auf die Menschlichkeit ist, das Rampenlicht zu lieben, kann sie gewählt werden, da sie Arbeit leisten kann, Arbeitsvermögen hat, geistliches Verständnis besitzt, die Fähigkeit hat, die Wahrheit zu begreifen, und zusätzlich bereit ist, etwas Arbeit zu leisten und als Verantwortlicher zu dienen. Warum kann sie gewählt werden? Weil ihre Menschlichkeit dem Maßstab entspricht, ebenso wie ihr Kaliber. Solange sie keine böse Person oder ein Antichrist ist, Menschen nicht quält oder unterdrückt und nicht versuchen würde, ein unabhängiges Königreich zu errichten, kann sie als Leiter gewählt werden. Aber sollte eine Person gewählt werden, wenn ihre Liebe zum Rampenlicht Elemente böser Menschlichkeit enthält? (Nein.) Noch bevor sie überhaupt als Leiter gewählt wird, fängt sie bereits an, hinterhältige Mittel einzusetzen, heimlich Cliquen zu bilden und Stimmen zu manipulieren. Um ihre Ziele zu erreichen, greift sie zu zwielichtigen Manövern, und sie ist sogar fähig, Gerüchte über einige gute Menschen zu erfinden, die in ihrem Streben nach der Wahrheit relativ ernsthaft sind und ihre Pflichten tun, und schlecht über diese zu sprechen. Sie tut viele Dinge, die gegen die Wahrheit und die menschliche Moral verstoßen, und begeht einige böse Taten. Könnt ihr eine solche Person als Leiter wählen? (Nein.) Warum nicht? (Weil ihre Menschlichkeit böse ist.) Genauer gesagt, weil sie eine böse Person ist; sie erfüllt nicht die Grundsätze des Hauses Gottes für den Einsatz von Menschen. Das Haus Gottes setzt keine bösen Menschen ein. Was sind die Konsequenzen, wenn Gottes auserwähltes Volk in die Hände böser Menschen fällt? Zum einen wird es gequält und unterdrückt werden. Zum anderen wird die Kirche wie loser Sand zerstreut werden und in Unordnung geraten. In diesem Fall würdest du nicht deine Pflicht tun, sondern bösen Menschen dienen, von bösen Menschen kontrolliert werden und bösen Menschen folgen. Was wären die Konsequenzen davon? Deine Hoffnung, Errettung zu erlangen, wäre zerstört. Versteht ihr das jetzt? (Ja.) Wenn also zwei Personen beide gern im Rampenlicht stehen und beide arrogante verdorbene Dispositionen haben, auf welcher Grundlage würdet ihr eine von ihnen zum Leiter wählen? (Auf der Grundlage ihrer Menschlichkeit.) Richtig, auf der Grundlage ihrer Menschlichkeit. Die Offenbarungen verschiedener verdorbener Dispositionen wie Arroganz, Verlogenheit und Verstocktheit sind universell; in dieser Hinsicht sind alle gleich. Worin liegt also der Unterschied? In der Menschlichkeit der Menschen. Oberflächlich betrachtet sind einige Menschen hemmungsloser, während andere konservativer sind; manche sind relativ wirrköpfig und nachlässig, während andere relativ scharfsinnig und akribisch sind. Manche sind extrovertierter und fröhlicher, während andere introvertierter sind. Die äußeren Äußerungsformen der Persönlichkeiten der Menschen unterscheiden sich, und ihre Menschlichkeitsessenz ist sicherlich auch nicht dieselbe. Manche Menschen haben Grenzen des Gewissens und der Moral, während andere das nicht haben. Manche sind sogar böse, rücksichtslos und bösartig – sie töten, ohne mit der Wimper zu zucken, und verschlingen Menschen mit Haut und Haaren. Sie sind zu allem fähig. Daher ist es für böse Menschen ein Leichtes, andere zu quälen. Wenn ihr in die Hände böser Menschen fallt, sind eure guten Tage vorbei, und ihr werdet fortan in Finsternis leben. Wenn jemand in die Hände böser Menschen fällt, ist es dasselbe, als fiele er in die Hände des großen roten Drachen. Habt ihr das erlebt? (Ja.) Die hervorstechendsten und offensichtlichsten Äußerungsformen böser Menschen in Bezug auf ihre Menschlichkeit sind Bosheit, Bösartigkeit, Rücksichtslosigkeit, das Fehlen moralischer Grenzen und fehlende Maßstäbe des Gewissens. Gemessen an ihrer Haltung gegenüber Gott und der Wahrheit besitzen sie überhaupt kein gottesfürchtiges Herz. Sie sind dreist und rücksichtslos, wagen es, alles zu tun, und kennen keine Grenzen des Gewissens. Was die Wahrheit betrifft, so akzeptieren sie sie nicht im Geringsten. Oberflächlich betrachtet können sie sich in ihren Pflichten anstrengen und Mühsal ertragen, und sie können auch Almosen geben. Jedoch haben sie nicht die geringste Furcht in ihrem Umgang mit Gott und der Wahrheit. Wann immer es darum geht, Zeugnis für Gott abzulegen, Zeugnis für den menschgewordenen Gott abzulegen, Zeugnis für Gottes Identität und Wesen abzulegen, Zeugnis für Gottes Taten abzulegen oder Zeugnis dafür abzulegen, wie Gott einen Preis für die Menschheit zahlt und wie Gott Sein Herzblut und Sein Leben einsetzt, um die Menschheit zu retten, haben sie nichts zu sagen und wollen nicht sprechen. In ihren Herzen verachten sie Gott. Aber wenn sie für sich selbst Zeugnis ablegen, haben sie viel zu sagen und sprechen endlos. Es zu lieben, im Rampenlicht zu stehen, ist lediglich ein Makel der Menschlichkeit. Wenn solche Menschen nichts Böses tun und Grenzen in Hinblick auf ihr Gewissen und ihre Moral besitzen, dann können sie Angelegenheiten im Allgemeinen nach den Grenzen ihres Gewissens bemessen, vorausgesetzt, sie können einige Wahrheiten verstehen; ihr Gewissen funktioniert. Wenn sie zum Beispiel jemanden des anderen Geschlechts nach ihrem Geschmack finden und sich ihm nähern wollen, werden sie sich, weil sie in ihrer Menschlichkeit Grenzen des Gewissens und einen Sinn für Integrität und Scham haben, natürlich zurückhalten. Böse Menschen jedoch kümmern sich nicht um solche Dinge. Wenn sie jemanden mögen, werden sie sich ihm gewaltsam nähern; wenn die andere Partei nicht einwilligt, werden sie allerlei Wege ersinnen, um sie zu quälen, zu unterwerfen oder ihr Schwierigkeiten zu bereiten. Menschen mit Gewissensgrenzen werden von ihrem Gewissen zurückgehalten; es gibt bestimmte Verfehlungen, die sie nicht begehen werden, und bestimmte Grenzen, die sie nicht überschreiten werden, weil sie einen Sinn für Integrität und Scham besitzen. Wenn sie die Wahrheit verstehen und sie diese relativ tief und fest annehmen, werden sie ein gottesfürchtiges Herz haben. Weil sie schreckliche Angst vor Gott haben und Ihn ehren, werden sie im Allgemeinen bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Daher ist es für euch so vorteilhaft, jemanden mit Gewissensgrenzen als Leiter zu haben. Zumindest wird er dich nicht verletzen, geschweige denn dich behindern oder dir schaden, und er kann dir auch etwas Versorgung und Hilfe bieten. Böse Menschen hingegen sind anders. Sie benutzen nicht nur Worte, um dich irrezuführen; sie wenden auch verschiedene Methoden an, um dich zu quälen, dich zu unterdrücken und dich mit Füßen zu treten. Wenn du ihnen nicht gehorchst, ihnen nicht zuhörst oder mit ihnen über etwas streitest, werden sie dich nicht nur angreifen, sondern dich auch verurteilen, dich in Verlegenheit bringen und sogar versuchen, dich zu unterwerfen. Auf diese Weise wirst du ihnen vollständig in die Hände fallen. Der größte Unterschied zwischen gewöhnlichen verdorbenen Menschen und bösen Menschen liegt darin, ob ihre Menschlichkeit gut oder böse ist und ob ihr Gewissen funktioniert. Böse Menschen haben kein Gewissen, also haben sie auch keinen Sinn für Integrität oder Scham und sind fähig, jede Art von schlechter Tat zu begehen. Gewöhnliche verdorbene Menschen hingegen werden, obwohl ihre Menschlichkeit auch Makel und Fehler aufweist, von Gewissen und Vernunft zurückgehalten, sodass es viele Arten von Grenzen gibt, die sie nicht überschreiten können. Selbst wenn sie nicht an Gott glauben, werden sie bestimmte offensichtliche böse Taten nicht begehen; sie sind zum Beispiel unfähig zu Taten wie sexueller Unmoral oder Diebstahl. Denk darüber nach: Hättest du dich, bevor du an Gott glaubtest und noch in der Welt warst, auf promiskuitives Verhalten eingelassen, wenn dir jemand die Möglichkeit dazu gegeben hätte? Worauf bezieht sich Promiskuität? Promiskuität bezieht sich darauf, mehrere Sexualpartner zu haben, sogar gleichzeitig mit mehreren Personen des anderen Geschlechts involviert zu sein, ohne ein Gefühl des Unrechts oder der inneren Anklage zu verspüren. Könntet ihr so etwas tun? (Nein.) Seht euch diese promiskuitiven Frauen, Prostituierten und Lüstlinge an – sie können solche Dinge tun. Seid ihr nicht anders als diese Leute? (Ja.) Worin liegt der Unterschied? Er liegt darin, ob man das Gewissen und die Vernunft der Menschlichkeit besitzt. Gewissen und Vernunft geben dir einen Sinn für Integrität und Scham, sodass du keine promiskuitiven Handlungen begehen wirst und einen Maßstab hast: „Sich so zu verhalten ist nicht gut; ich werde nicht so ein Mensch sein. Ich werde eine klare Grenze zwischen mir und diesen Leuten ziehen. Selbst wenn ich zu Tode geprügelt würde, würde ich mich nicht auf Promiskuität einlassen.“ Wenn sie in eine solche Situation verkauft würden, würden manche Leute sagen: „Ich würde lieber sterben, als so ein Mensch zu werden!“ Manche Leute ertragen Demütigung und Ungerechtigkeit und machen widerwillig mit, aber sie sind in ihren Herzen unwillig und werden jede Gelegenheit ergreifen, aus der Situation herauszukommen. Andere jedoch werden eine solche Umgebung von sich aus aufsuchen, selbst wenn andere versuchen, sie aufzuhalten. Sie tun es, auch wenn sie kein Geld damit verdienen – sie genießen es einfach, sich auf Promiskuität einzulassen, und es ist ihnen völlig egal, ob es profitabel ist. Sind diese beiden Arten von Menschen nicht unterschiedlich? (Doch.) Genau das ist der Unterschied in der Menschlichkeit der Menschen. Der Unterschied in der Menschlichkeit ist entscheidend. Wenn ihr die Unterschiede in den Äußerungsformen der Menschlichkeit bei verschiedenen Arten von Menschen durchschauen könnt, dann werdet ihr in der Lage sein, Menschen zu beurteilen. Daher kann die Beurteilung einer Person nicht vollständig auf ihrer verdorbenen Disposition oder auf ihren kurzfristigen oder einmaligen Äußerungsformen und Offenbarungen beruhen. Vielmehr muss die Art von Person, die sie wirklich ist, auf der Grundlage ihrer Menschlichkeit und ihrer Wesensnatur beurteilt werden. Damit schließen wir unsere Erörterung der Äußerungsform, es zu lieben, im Rampenlicht zu stehen, ab.
Dinge methodisch, mit einem klaren Konzept im Kopf und auf geordnete Weise tun
Kommen wir zu einer weiteren Äußerungsform. Manche Menschen erledigen Dinge methodisch, mit einem Konzept und geordnet; sie können durch Nachdenken und Überlegen bestimmen, was zuerst und was später zu tun ist. Sie gehen schrittweise vor und haben Pläne, anstatt Dinge überstürzt anzugehen. Egal, was sie tun, sie gehen schrittweise vor, selbst bei der einfachsten Aufgabe wie dem Wäschewaschen. Sie trennen die Kleidung nach Farben und waschen dunkle und helle Kleidungsstücke getrennt; sie wissen, wie viel Wasser und Waschmittel sie je nach Wäschemenge verwenden müssen, um Verschwendung zu vermeiden – all das ist geplant, so organisiert, sorgfältig und sparsam. Was für eine Äußerungsform ist das? (Das ist ein Vorzug und eine Stärke der Menschlichkeit.) Kann dieser Vorzug dann bedeuten, dass diese Art von Mensch eine gute Menschlichkeit hat? (Nein.) Dies sind lediglich ein Vorzug und eine Stärke ihrer Menschlichkeit. Diese Dinge erreichen nicht die Ebene, auf der sie den Charakter oder die Grundsätze des eigenen Verhaltens betreffen, noch betreffen sie eine verdorbene Disposition. Sie sind einfach eine Lebensgewohnheit oder eine Haltung dem Leben gegenüber. Manche Menschen erledigen Dinge mit einem Konzept, mit einem Plan; sie können Muster erfassen, und wenn die Aufgabe erledigt ist, finden andere das Ergebnis zufriedenstellend. Das sind Menschen mit gutem Kaliber. Aber bei denen mit schlechtem Kaliber ist es anders – sie erledigen alles ungeordnet und chaotisch, ohne Konzept oder Plan, völlig aufs Geratewohl, sodass am Ende alles ein einziges Durcheinander ist. Was für ein Problem ist das? (Ein Makel der Menschlichkeit.) Was betrifft dieser Makel der Menschlichkeit? (Ein äußerst schlechtes Kaliber.) Solche Menschen mit äußerst schlechtem Kaliber werden einfach als hirnlos bezeichnet. Manche Leute, denen Ich sage: „Hast du ein Schweinehirn? Wie kannst du so eine einfache Sache nicht verstehen?“, antworten mit: „Ich bin hirnlos.“ Was bedeutet es, „hirnlos“ zu sein? Es bedeutet, kein Kaliber oder ein schlechtes Kaliber zu haben – das ist ein Problem des Kalibers. Welchem Bereich ist dieses Problem zuzuordnen? Ist das nicht eine angeborene Voraussetzung? (Doch.) Wenn jemand von Natur aus hirnlos ist, hat es dann einen Sinn, ihn auszubilden? Solche Menschen gehen alles ohne Planung oder Konzept an. Eine einfache Aufgabe dauert bei ihnen den ganzen Tag und verzögert wichtige Angelegenheiten. Das bedeutet, kein oder nur ein schlechtes Kaliber zu haben. Nichtgläubige bezeichnen Menschen mit schlechter Menschlichkeit oft als Leute, die kein Kaliber haben. Wenn zum Beispiel jemand sieht, wie eine andere Person Müll auf die Straße wirft, unhygienisch ist oder in der Öffentlichkeit laut schreit und andere stört, die lernen oder sich ausruhen, könnte er sagen, diese Person habe kein Kaliber. Für Mich ist das ein Mangel an Verständnis für Verhaltensnormen und ein Mangel an Menschlichkeit – wie kann man das als „kein Kaliber haben“ bezeichnen? Bezieht sich „kein Kaliber haben“ darauf? Worauf bezieht sich „Kaliber“? Es bezieht sich auf die Effizienz und Effektivität bei der Erledigung von Dingen – das nennt man Kaliber. Sind also Menschen, die Dinge ohne Konzept erledigen, von schlechtem Kaliber? (Ja.) Das ist auch ein Makel der Menschlichkeit. Ist dieser Makel angeboren? Ist er leicht zu ändern? Kann er durch Training geändert werden? Kann man ein Schwein dazu bringen, auf einen Baum zu klettern? Ein Schwein ist dafür nicht geschaffen – es hat nicht das Kaliber. Dinge ohne Konzept anzugehen, ist ein Problem des Kalibers.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?