Das Wort erscheint im Fleisch

Inhaltsverzeichnis

Arbeit und Eintritt (9)

Verwurzelte „ethnische Traditionen“ und „Denkweisen“ haben vor langer Zeit einen Schatten über den reinen und kindhaften Geist des Menschen geworfen. Sie haben die Seele des Menschen ohne die leiseste „Menschlichkeit“ angegriffen, als wären sie den Gefühlen oder des Selbstsinnes beraubt. Die Methoden dieser Dämonen sind extrem grausam und es ist als wären „Bildung“ und „Erziehung“ zu den traditionellen Methoden geworden, mit denen der König der Teufel den Menschen abschlachtet. Indem er seine „tiefgründige Führung“ anwendet, vertuscht er völlig seine hässliche Seele. Er bekleidet sich mit dem Schafspelz, um das Vertrauen des Menschen zu gewinnen und den Menschen dann auszunutzen, wenn er schläft, um ihn dann komplett zu verschlingen. Arme Menschheit - wie konnten sie ahnen, dass das Land in dem sie großgezogen wurden, das Land des Teufels ist; dass der, der sie großzog in Wahrheit der Feind ist, der ihnen schadet. Trotz allem erwacht der Mensch rein gar nicht. Nachdem er seinen Hunger und Durst gestillt hat, bereitet er sich darauf vor die „Güte“ seiner Eltern, dafür, dass sie ihn großgezogen haben, zurückzuzahlen. So ist der Mensch. Bis heute weiß er noch immer nicht, dass der „König“, der ihn aufgezogen hat, der Feind ist. Die Erde ist mit den Knochen der Toten verschmutzt, der Teufel hält unaufhörlich manische Feiern und verschlingt weiterhin das Fleisch des Menschen in der „Unterwelt“, wobei er ein Grab mit menschlichen Skeletten teilt und verzweifelt versucht, die letzten Überbleibsel des zerfledderten Körpers des Menschen aufzuzehren. Trotz allem ist der Mensch weiterhin ignorant und hat den Teufel nie als einen Feind betrachtet, sondern ihm stattdessen mit ganzem Herzen gedient. Derart verkommene Völker sind einfach unfähig Gott zu kennen und es ist für Gott keine einfache Aufgabe Mensch zu werden und unter sie zu kommen, um Seine ganze Arbeit der Erlösung auszuführen – wie könnte der Mensch, der bereits in den Hades eingetaucht ist, dazu fähig sein, Gottes Voraussetzungen zu erfüllen? Gott hat viele schlaflose Nächte wegen der Arbeit der Menschheit erlitten. Von hoch oben, bis zu den niedrigsten Tiefen, ist Er auf die lebendige Hölle herabgekommen, in der der Mensch lebt, um Seine Tage mit dem Menschen zu verbringen. Er hat sich niemals über die Schäbigkeit unter den Menschen beschwert, hat dem Menschen niemals sein Ungehorsam vorgehalten, sondern erleidet stattdessen bei der Persönlichen Ausführung Seiner Arbeit die allergrößte Demütigung. Wie könnte Gott in die Hölle gehören? Wie könnte Er sein Leben in der Hölle verbringen? Zum Wohl der gesamten Menschheit jedoch, damit die ganze Menschheit früher Ruhe finden kann, hat Er Demütigungen und Ungerechtigkeiten erlitten um zur Erde zu kommen und hat persönlich die Hölle und den Hades betreten, die Höhle des Tigers, um den Menschen zu retten. Was befähigt den Menschen sich Gott zu widersetzen? Welchen Grund hat er, um sich noch ein einziges Mal über Gott zu beschweren? Wie kann er die Frechheit besitzen Gott erneut anzublicken? Der Gott des Himmels ist in dieses aller schmutzigste Land des Lasters gekommen und hat Seinen Beschwerden niemals Luft verschafft, sondern akzeptiert stattdessen im Stillen die Verwüstung[1] und Unterdrückung des Menschen. Niemals hat Er auf die unangemessenen Anforderungen der Menschen hin zurückgeschlagen, niemals hat Er übertriebene Anforderungen an den Menschen gestellt und niemals hat Er dem Menschen unzumutbare Forderungen gestellt. Er tut einfach die für den Menschen notwendige Arbeit, ohne sich zu beschweren: Lehren, erleuchten, tadeln, Verfeinern der Worte, erinnern, ermahnen, trösten, urteilen und offenbaren. Welcher Seiner Schritte ist nicht für das Leben des Menschen gewesen? Obwohl Er die Perspektiven und das Schicksal des Menschen entfernt hat, war etwa irgendeiner der von Gott ausgeführten Schritte nicht des Schicksals des Menschen halber? Welcher davon war nicht zum Wohle des Überlebens des Menschen? Welcher davon diente nicht dazu den Menschen vom Leiden und der Unterdrückung der dunklen Mächte, die so schwarz wie die Nacht sind, zu befreien? Welcher davon ist nicht zum Wohle des Menschen? Wer kann das Herz Gottes, das wie eine liebende Mutter ist, verstehen? Wer kann Gottes sehnliches Herz begreifen? Gottes leidenschaftliches Herz und seine glühenden Erwartungen wurden mit kalten Herzen vergolten, mit herzlosen, gleichgültigen Augen, mit den wiederholten Verweisungen und Beleidigungen des Menschen, mit schnittigen Bemerkungen, Sarkasmus und Verharmlosung. Sie wurden mit dem Spott des Menschen, mit seinem Zertrampeln und Ablehnung, mit seinem Unverständnis und seinem Stöhnen, Entfremdung und Ausweichen, mit nichts als Enttäuschung, Angriffen und Bitterkeit vergolten. Warme Worte trafen auf ernste Blicke und die kalte Missachtung tausender schimpfender Finger. Gott kann das nur mit gesenktem Kopf durchstehen und den Menschen wie ein williger Ochse dienen.[2] Wie viele Sonnen und Monde hat Er gesehen, wie viele Male ist Er den Sternen begegnet, wie viele Male ist Er im Morgengrauen gegangen und in der Abenddämmerung wiedergekommen und hat sich unter Qualen, die tausendmal größer sind, als der Schmerz der Trennung von Seinem Vater, gewunden und gedreht, wobei Er die Angriffe, „das Zerbrechen“, den „Umgang“ und „Beschneidung“ des Menschen aushielt. Gottes Bescheidenheit und Verborgenheit wurden mit Vorurteilen[3] des Menschen, mit ungerechten Ansichten und Umgang des Menschen vergolten. Seine Anonymität, Geduld und Toleranz wurden mit dem gierigen Blick des Menschen vergolten, wobei der Mensch versucht Gott ohne jegliche Schuldgefühle zu Tode zu trampeln und versucht Gott in den Boden zu stampfen. Die Haltung des Menschen in seiner Behandlung Gott gegenüber ist von „seltener Klugheit“. Gott, vom Menschen schikaniert und verachtet, wird unter den Füßen von zehntausenden von Menschen platt gedrückt, während der Mensch selbst hoch oben steht, als wäre er der „König des Schlosses“, als wollte er „absolute Macht“ übernehmen,[4] um „von hinter einer Leinwand aus Hof zu halten“, um Gott zu einem gewissenhaften und Regeln befolgenden „Regisseur hinter den Kulissen“ zu machen, dem es nicht gestattet ist sich zu wehren oder Ärger zu verursachen. Gott muss die Rolle des „letzten Kaisers“ spielen, Er muss eine „Marionette“[5] ohne jegliche Freiheit darstellen. Die Handlungen des Menschen sind unbeschreiblich, wie also ist er dazu befähigt, dieses oder jenes von Gott zu verlangen? Wie ist er dazu befähigt Gott Vorschläge zu machen? Was befähigt ihn zu verlangen, dass Gott mit seinen Schwächen sympathisiert? Wie kann er sich dazu eignen Gottes Gnade zu empfangen? Wie kann er sich dazu eignen Gottes Großzügigkeit immer und immer wieder zu empfangen? Wie kann er sich dazu eignen, Gottes Vergebung immer und immer wieder zu empfangen? Wo ist sein Gewissen? Er hat Gottes Herz vor langer Zeit gebrochen und Gottes Herz in Trümmern hinterlassen. Gott kam mit leuchtenden Augen und buschigem Schwanz unter die Menschen. Er hoffte, der Mensch würde Ihm gegenüber weitherzig sein, auch wenn nur mit ein bisschen Wärme. Doch Gottes Herz braucht lange, um vom Menschen getröstet zu werden. Alles, was Er erhalten hat sind Schneeballattacken[6] und Qualen. Das Herz des Menschen ist zu gierig, sein Verlangen zu groß, er kann nie gesättigt werden, er ist mutwillig und töricht, er gestattet Gott niemals Freiheit oder das Recht zu sprechen und lässt Gott keine andere Wahl, als sich der Demütigung zu unterziehen und es dem Menschen zu erlauben Ihn nach seinem Willen zu manipulieren.

Seit der Schöpfung bis heute, hat Gott so viele Schmerzen ertragen und so viele Angriffe erlitten. Dennoch schraubt der Mensch sogar heute seine Forderungen an Gott nicht zurück. Noch immer studiert er Gott, noch immer ist er Ihm gegenüber intolerant und tut nichts, außer Ihm „Ratschläge“ zu erteilen und Ihn zu „kritisieren“ und Ihn zu disziplinieren, als fürchtete er sich zutiefst, dass Gott den falschen Weg einschlagen wird, dass Gott auf Erden grausam und unvernünftig ist oder randaliert oder dass Er auf nichts hinauswill. Der Mensch hat Gott gegenüber immer diese Art von Haltung. Wie könnte dies Gott nicht traurig machen? Dadurch, dass Er menschgeworden ist, hat Gott enormen Schmerz und Demütigung ertragen. Wie viel schlimmer ist es dann noch, Gott dazu zu bringen, die Lehren der Menschen anzunehmen? Seine Ankunft unter dem Menschen hat Ihm Seine ganze Freiheit genommen, als wäre Er im Hades gefangen und Er hat die „Sezierung“ des Menschen ohne jeglichen Widerstand akzeptiert. Ist das nicht beschämend? Durch Sein Kommen als normaler Mensch, hat Jesus die größte Ungerechtigkeit erlitten. Es ist sogar noch demütigender, dass Er auf diese staubige Welt gekommen ist und Sich auf die allerniedrigsten Tiefen herabgelassen hat und dass Er ein Fleisch von oberster Gewöhnlichkeit angenommen hat. Erleidet der Allerhöchste Gott dadurch, dass Er zu einem dürftigen menschlichen Wesen wird, etwa kein Elend? Und ist das nicht alles für die Menschheit? Gab es jemals Zeiten, in denen Er an sich Selbst gedacht hat? Nachdem Er abgelehnt und von den Juden hingerichtet wurde und vom Volk verspottet und verhöhnt wurde, Hat Er sich nie beim Himmel beschwert oder auf Erden protestiert. Heute ist diese jahrtausendealte Tragödie unter den Juden-ähnlichen Menschen wieder aufgekommen. Begehen sie nicht dieselben Sünden? Was berechtigt den Menschen dazu, die Versprechen Gottes zu empfangen? Widersetzt er sich nicht Gott, um daraufhin Seinem Segen zu akzeptieren? Warum stellt sich der Mensch nie der Gerechtigkeit oder sucht nach der Wahrheit? Warum interessiert er sich nie dafür, was Gott tut? Wo ist die Gerechtigkeit? Wo ist die Fairness? Besitzt er die Unverfrorenheit Gott zu vertreten? Wo ist sein Sinn für Gerechtigkeit? Wie viel von dem, was der Mensch liebt, wird von Gott geliebt? Der Mensch kann Kreide nicht von Käse unterscheiden,[7] er verwechselt immer schwarz mit weiß, er unterdrückt Gerechtigkeit und Wahrheit und hält Ungerechtigkeit und Unrechtschaffenheit hoch in die Luft. Er verscheucht das Licht und springt in der Dunkelheit umher. Diejenigen, die Wahrheit und Gerechtigkeit stattdessen suchen, verscheuchen das Licht, diejenigen, die Gott suchen zertrampeln Ihn unter ihren Füßen und hissen sich zum Himmel. Der Mensch unterscheidet sich nicht von einem Banditen.[8] Wo ist sein Verstand? Wer kann richtig von falsch unterscheiden? Wer kann Gerechtigkeit wahren? Wer ist gewillt für die Wahrheit zu leiden? Die Menschen sind hinterhältig und teuflisch! Nachdem sie Gott ans Kreuz genagelt haben, klatschen und jubeln sie, ihre wilden Schreie sind nicht aufzuhalten. Sie sind wie Hühner und Hunde, sie konspirieren und verschwören sich, sie haben ihr eigenes Königreich gegründet, ihr Einmischen hat keinen Ort ungestört gelassen, sie schließen ihre Augen und heulen wie verrückt immer weiter und weiter, sie sind zusammen eingepfercht und es herrscht eine geschwollene Atmosphäre, sie ist betriebsam und lebhaft. Jene, die sich blind an andere heften, tauchen immer wieder auf und alle erheben die „glorreichen“ Namen ihrer Urväter. Diese Hunde und Hühner haben Gott vor langer Zeit in den Hintergrund ihrer Gedanken geschoben und haben dem Zustand Gottes Herzens niemals irgendwelche Aufmerksamkeit geschenkt. Kein Wunder, dass Gott sagt, die Menschen seien wie ein Hund oder ein Huhn; ein bellender Hund, der hunderte von anderen zum Heulen anstiftet. So hat er mit viel Tamtam Gottes Arbeit zum heutigen Tag gebracht, achtlos dessen, wie Gottes Arbeit aussieht, ob es Gerechtigkeit gibt, ob Gott einen Platz hat, auf dem Er Seine Füße aufsetzen kann, wie Morgen aussieht, gegenüber seiner eigenen Niedrigkeit und gegenüber seiner eigenen Schmutzigkeit. Der Mensch hat nie viel über Dinge nachgedacht, er hat sich nie um Morgen gesorgt und hat alles, was zugutekommend und wertvoll ist in seine eigenen Arme gesammelt und hat Gott, außer Abfall und Resten,[9] nichts übrig gelassen. Wie grausam die Menschheit ist! Er lässt keine Gefühle für Gott übrig und nachdem er heimlich alles von Gott verschlungen hat, wirft er Gott weit hinter sich und beachtet Seine Existenz nicht weiter. Er genießt Gott, doch er widersetzt sich Gott und trampelt auf Ihm herum, wobei sein Mund sich bedankt und Gott lobt. Er betet zu Gott und ist von Gott abhängig, während er Gott gleichzeitig betrügt. Er „preist“ den Namen Gottes und blickt hinauf in das Gesicht Gottes, doch er sitzt auch dreist und schamlos auf Gottes Thron und „urteilt“ die „Ungerechtigkeit“ Gottes. Aus seinem Mund kommen die Worte, dass er „in Gottes Schuld steht“, und er sieht auf Gottes Worte, doch in seinem Herzen schleudert er Beschimpfungen auf Gott. Er ist Gott gegenüber „tolerant“, dennoch unterdrückt er Gott und sein Mund sagt „um Gottes willen“. In seinen Händen hält er die Dinge Gottes und in seinem Mund kaut er Nahrung, die Gott ihm gegeben hat, dennoch starrt er Gott kalt und gefühllos an, als wünschte er sich Ihn gänzlich zu verschlingen. Er sieht auf die Wahrheit, besteht aber darauf, dass es Satans List ist. Er sieht auf die Gerechtigkeit, aber zwingt sie dazu selbstverleugnend zu werden. Er sieht auf die Handlungen des Menschen, beharrt aber darauf, dass sie das sind, was Gott ist. Er sieht auf die natürlichen Begabungen des Menschen, besteht aber darauf, dass sie die Wahrheit sind. Er sieht auf Gottes Handlungen, aber beharrt darauf, dass sie Arroganz und Eitelkeit sind, Getöse und Selbstgerechtigkeit. Wenn der Mensch auf Gott blickt, beharrt er darauf, Ihn als Mensch zu etikettieren und er tut sein Bestes, um Ihn auf den Platz eines erschaffenen Geschöpfes zu stellen, das mit Satan unter einer Decke steckt. Er weiß ganz genau, dass sie die Äußerungen Gottes sind, doch nennt sie nicht anders als die Schriften des Menschen. Er weiß ganz genau, dass der Geist im Fleisch verwirklicht ist, dass Gott zu Fleisch wird, sagt aber, dass dieses Fleisch ein Nachkomme[10] des Satans ist. Er weiß ganz genau, dass Gott bescheiden und verborgen ist, sagt jedoch nur, dass Satan beschämt wurde und Gott gewonnen hat. Welche Taugenichtse! Der Mensch ist es noch nicht einmal würdig als Wachhund zu dienen! Er unterscheidet schwarz nicht von weiß und verwandelt sogar schwarz absichtlich in weiß. Können die Mächte und die Belagerung des Menschen den Tag Gottes Befreiung dulden? Nachdem er sich Gott vorsätzlich entgegensetzt, schert er sich nicht im Geringsten um Ihn und geht sogar soweit, dass er Ihn hinrichtet und so Gott keine Chance gibt sich Selbst zu zeigen. Wo ist die Gerechtigkeit? Wo ist die Liebe? Er sitzt neben Gott und drückt Gott auf seine Knie, damit Er um Verzeihung bittet, allen seinen Anordnungen folgt, all seinen Manövern einwilligt und er bringt Gott dazu, sich in allem was Er tut nach ihm zu richten, weil er sich sonst erbost[11] und in Wut gerät. Wie könnte Gott unter einem solchen Einfluss von Dunkelheit, der schwarz in weiß verwandelt, nicht untröstlich sein? Wie könnte Er sich nicht sorgen? Warum sagt man, dass es wie der Anbruch eines neuen Zeitalters war, als Gott Seine letzte Arbeit begann? Die Taten des Menschen sind so „prächtig“, die „immer fließende Quelle lebenden Wassers“, „füllt“ das Herz des Menschen unaufhörlich „auf“, während die „Quelle lebenden Wassers“ skrupellos[12] mit Gott „rivalisiert“. Die beiden sind unversöhnlich und sie führt dem Menschen anstelle Gottes ohne jegliche Zurückhaltung zu, während der Mensch mit ihr, ohne jegliche Berücksichtigung der Gefahren, kooperiert. Mit welchem Erfolg? Er wirft Gott kalt beiseite und deponiert Ihn weit weg; dahin, wo die Menschen Ihm keine Beachtung schenken. Er fürchtet zutiefst, dass Er ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird und hat große Angst, dass Gottes Quelle lebenden Wassers den Menschen anlocken und ihn gewinnen wird. Nach vielen Jahren von weltlichem Interesse, duldet er Ihn und intrigiert gegen Gott und macht Gott sogar zur Zielscheibe seiner „Züchtigung“. Es ist als wäre Gott ihm zu einem Dorn im Auge geworden und er will Gott verzweifelt packen und Ihn ins Feuer legen, um Ihn zu verfeinern und zu reinigen. Der Mensch sieht Gottes Unbehagen und trommelt dabei auf seine Brust und lacht. Er tanzt aus Freude und sagt, dass Gott auch in Verfeinerung getaucht wurde und sagt, dass er die dreckigen Unreinheiten Gottes abbrennen wird, als wäre das überhaupt rational und sinnvoll, als wären nur das die fairen und vernünftigen Methoden des Himmels. Das gewalttätige Verhalten des Menschen scheint beides zu sein, beabsichtigt und unbewusst. Der Mensch offenbart beides, sowohl sein hässliches Gesicht und seine abscheuliche, dreckige Seele, als auch das mitleiderregende Aussehen eines Bettlers. Nachdem er weit und breit randaliert hat, nimmt er eine pathetische Erscheinung an und bittet den Himmel um Vergebung, wobei er einem äußerst bemitleidenswerten Mops gleicht. Der Mensch handelt immer auf unerwartete Art und Weise. Er „reitet immer auf dem Rücken des Tigers, um andere zu erschrecken“,[a] wann immer er kann, schließt er sich jedem Spaß an, er zeigt für Gottes Herz nicht die geringste Rücksicht und macht auch keinerlei Vergleiche zu seinem eigenen Status. Lautlos widersetzt er sich Gott, als hätte Gott ihm unrecht getan und als dürfe Er ihn nicht so behandeln; als hätte der Himmel keine Augen und als ob Er die Dinge für ihn absichtlich schwer machen würde. Somit plant der Mensch seit jeher heimlich eine gemeine Verschwörung und er lockert seine Forderungen an Gott nicht im Geringsten und schaut mit raubtierhaften Augen zu. Er starrt wütend auf jede Bewegung Gottes und denkt niemals, dass er der Feind Gottes sei. Er hofft, dass der Tag kommen wird, an dem Gott den Nebel teilt, die Dinge deutlich macht, ihn aus dem „Maul des Tigers“ rettet und sich für ihn rächt. Sogar heute glauben die Menschen immer noch nicht, dass sie die Rolle des Widerstands gegen Gott spielen, die von so vielen im Verlauf der Zeitalter gespielt wurde. Woher sollten sie wissen, dass sie bei allem was sie tun, schon vor langer Zeit auf Irrwege geraten sind, dass alles was sie verstanden haben, vor langer Zeit von den Meeren verschlungen wurde.

Wer hat jemals die Wahrheit akzeptiert? Wer hat jemals Gott mit offenen Armen empfangen? Wer hat sich jemals fröhlich das Erscheinen Gottes gewünscht? Das Verhalten des Menschen ist schon vor langer Zeit verfallen und seine Schändung hat Gottes Tempel schon seit langem unerkennbar gemacht. Der Mensch führt unterdessen noch immer seine eigene Arbeit aus und sieht seiner Nase entlang auf Gott herab. Es ist, als wäre der Widerstand gegen Gott in Stein gemeißelt und unveränderlich geworden. Aufgrund dessen, wäre Er lieber verflucht, als weitere „Misshandlungen“ Seiner Worte und Handlungen zu ertragen. Wie könnten derartige Menschen Gott kennen? Wie könnten sie mit Gott Ruhe finden? Und wie könnten sie es würdig sein, vor Gott zu treten? Zweifelsohne ist nichts falsch daran, sich Gottes Führungsplan zu verschreiben - aber warum verdrängen die Menschen immer Gottes Werk und Gottes Gesamtheit, während sie selbstlos ihr eigen Blut und ihre Tränen hingeben? Der Geist der selbstlosen Hingabe der Menschen ist zweifellos kostbar - aber wie könnten sie wissen, dass die „Seide“, die sie spinnen, gänzlich unfähig ist, darzustellen, was Gott ist? Die guten Absichten der Menschen sind ohne Zweifel kostbar und selten - aber wie könnten sie den „unbezahlbaren Schatz“ schlucken?[13] Jeder von euch sollte über seine Vergangenheit nachdenken: Warum seid ihr nie abseits von herzloser Züchtigung und Fluch gewesen? Warum stehen die Menschen immer derart auf „vertrautem Fuß“ mit hoheitsvollen Worten und gerechtem Urteil? Prüft sie Gott tatsächlich? Läutert sie Gott absichtlich? Und wie treten die Menschen inmitten von Läuterung ein? Kennen sie Gottes Werk wirklich? Welche Lektionen haben die Menschen aus Gottes Werk und ihrem eigenen Eintritt gelernt? Mögen die Menschen Gottes Ermahnung nicht vergessen, mögen sie Einblick haben in Gottes Werk, felsenfest daran glauben und ihren eigenen Eintritt richtig handhaben.

Fußnoten:

1. „Verwüstung“ wird verwendet, um den Ungehorsam der Menschheit bloßzulegen.

2. „Trafen auf ernste Blicke und die kalte Missachtung tausender schimpfender Finger. Gott kann das nur mit gesenktem Kopf durchstehen und den Menschen wie ein williger Ochse dienen.“ ist ursprünglich ein einziger Satz, der hier jedoch in zwei aufgeteilt wird, um die Dinge zu verdeutlichen. Der erste Satz bezieht sich auf das Tun des Menschen, während der zweite das Leiden zeigt, das Gott ertrug, und dass Gott demütig und verborgen ist.

3. „Vorurteile“ bezieht sich auf das ungehorsame Verhalten der Menschen.

4. „Absolute Macht übernehmen“ bezieht sich auf das ungehorsame Verhalten der Menschen. Sie halten sich selbst hoch, ketten andere an und bringen sie dazu, ihnen zu folgen und für sie zu leiden. Sie sind die Mächte, die Gott feindlich gesinnt sind.

5. „Marionette“ wird verwendet, um diejenigen lächerlich zu machen, die Gott nicht kennen.

6. „Schneeballattacken“ wird verwendet, um das niedere Verhalten der Menschen hervorzuheben.

7. „Kann Kreide nicht von Käse unterscheiden“ zeigt an, wenn Menschen Gottes Willen in etwas Teuflisches verdrehen, und bezieht sich weitgehend auf Verhaltensweisen, bei denen die Menschen Gott ablehnen.

8. „Bandit“ wird verwendet, um aufzuzeigen, dass die Menschen unvernünftig sind und es ihnen an Einsicht mangelt.

9. „Abfall und Reste“ wird verwendet, um Verhaltensweisen anzuzeigen, bei denen die Menschen Gott unterdrücken.

10. „Nachkomme“ ist hier spöttisch gemeint.

11. „Erbost“ bezieht sich auf das hässliche Gesicht des Menschen, das wütend und verärgert ist.

12. „Skrupellos“ verweist darauf, wenn Menschen unbekümmert sind und nicht die geringste Ehrerbietung Gott gegenüber haben.

13. „Unbezahlbarer Schatz“ bezieht sich auf die Gesamtheit Gottes.

a. Es handelt sich hier um ein chinesisches Sprichwort.