Das tägliche Wort Gottes | „Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum: Über das Leben des Petrus“ | Auszug 532

Das tägliche Wort Gottes | „Interpretationen der Mysterien der Worte Gottes an das gesamte Universum: Über das Leben des Petrus“ | Auszug 532

0 |Okt 17, 2020

Petrus schloss sich Jesus einige Jahre lang an und sah in Ihm vieles, was in anderen Menschen nicht vorhanden war. Nachdem Petrus Ihm ein Jahr lang gefolgt war, wurde er von Jesus aus den zwölf Jüngern ausgewählt. (Natürlich sprach Jesus dies nicht laut aus, und andere waren sich dessen überhaupt nicht bewusst.) Im Leben maß sich Petrus an allem, was Jesus tat. Vor allem die Botschaften, die Jesus predigte, waren in sein Herz eingebrannt. Er war Jesus völlig ergeben und treu, und er brachte nie Klagen gegen Ihn vor. Infolgedessen wurde er der treue Begleiter Jesu, wohin Er auch ging. Petrus achtete auf die Lehren Jesu, auf Seine sanften Worte, auf das, was Er aß, auf Seine Kleidung, Seine Unterkunft und die Art und Weise, wie Er sich fortbewegte. Er eiferte Jesus in jeder Hinsicht nach. Er war nie selbstgerecht, sondern warf alles ab, was überholt war, und folgte dem Beispiel Jesu in Wort und Tat. Damals fühlte Petrus, dass Himmel und Erde und alle Dinge in der Hand des Allmächtigen waren und dass er aus diesem Grund keine persönliche Wahl hatte. Petrus assimilierte auch alles, was Jesus war, und benutzte es als Beispiel. Das Leben Jesu zeigt, dass Er nicht selbstgerecht war in dem, was Er tat; statt mit sich selbst zu prahlen, bewegte Er die Menschen mit Liebe. Verschiedene Dinge zeigten, was Jesus war, und aus diesem Grund eiferte Petrus allem an Ihm nach. Petrus’ Erfahrungen gaben ihm ein immer stärkeres Gefühl für die Lieblichkeit Jesu, und er sagte solche Dinge wie: „Ich habe den Allmächtigen im ganzen Universum gesucht und die Wunder der Himmel und der Erde und aller Dinge gesehen, und so habe ich einen tiefen Sinn für die Lieblichkeit des Allmächtigen gewonnen. Ich hatte jedoch nie echte Liebe in meinem eigenen Herzen gehabt, und ich hatte die Lieblichkeit des Allmächtigen nie mit eigenen Augen gesehen. Heute bin ich in den Augen des Allmächtigen von Ihm mit Wohlwollen betrachtet worden, und ich habe endlich Gottes Lieblichkeit gespürt. Ich habe endlich entdeckt, dass es nicht nur Gottes Schöpfung aller Dinge ist, die die Menschheit Ihn lieben lässt; in meinem täglichen Leben habe ich Seine grenzenlose Lieblichkeit gefunden. Wie könnte sie sich je auf das beschränken, was man gerade jetzt sehen kann?“ Im Laufe der Zeit wurde auch in Petrus vieles, was lieblich war, sichtbar. Er wurde Jesus gegenüber sehr gehorsam, und natürlich erlitt er auch einige Rückschläge. Wenn Jesus ihn an verschiedenen Orten zum Predigen mitnahm, demütigte Petrus sich immer und hörte sich Jesu Predigten an. Er wurde nie arrogant, weil er Jesus jahrelang gefolgt war. Nachdem Jesus ihm gesagt hatte, dass Er gekommen sei, um gekreuzigt zu werden, damit Er Sein Werk beenden könne, fühlte sich Petrus oft gequält im Herzen und weinte allein im Verborgenen. Dennoch kam schließlich dieser „unglückliche“ Tag. Nachdem Jesus verhaftet worden war, weinte Petrus allein in seinem Fischerboot und sprach dafür viele Gebete. Aber in seinem Herzen wusste er, dass dies der Wille Gottes, des Vaters, war und dass niemand in der Lage war, ihn zu ändern. Nur aufgrund seiner Liebe fühlte er sich weiterhin gequält und hatte weiterhin Tränen in den Augen. Das ist natürlich eine menschliche Schwäche. Als er also erfuhr, dass Jesus ans Kreuz geschlagen werden würde, fragte er Jesus: „Wirst Du, nachdem Du weggegangen bist, zurückkehren, um unter uns zu sein und über uns zu wachen? Werden wir Dich noch sehen können?“ Obwohl diese Worte sehr naiv und voller menschlicher Vorstellungen waren, erkannte Jesus, wie bitterlich Petrus litt, und so war Er durch Seine Liebe auf Petrus’ Schwäche bedacht: „Petrus, Ich habe dich geliebt. Weißt du das? Obwohl in dem, was du sagst, keine Vernunft liegt, hat der Vater verheißen, dass Ich nach Meiner Auferstehung den Menschen 40 Tage lang erscheinen werde. Glaubst du nicht, dass Mein Geist euch allen häufig Gnade schenken wird?“ Obwohl sich Petrus dadurch etwas getröstet fühlte, hatte er dennoch das Gefühl, dass eine Sache fehlte, und so erschien ihm Jesus nach Seiner Auferstehung zum ersten Mal öffentlich. Um jedoch zu verhindern, dass Petrus weiterhin an seinen Vorstellungen festhielt, lehnte Jesus das üppige Mahl ab, das Petrus für Ihn zubereitet hatte, und war augenblicklich wieder verschwunden. Von diesem Moment an hatte Petrus endlich ein tieferes Verständnis des Herrn Jesu und liebte Ihn noch mehr. Jesus erschien Petrus oft nach Seiner Auferstehung. Er erschien Petrus noch dreimal, nachdem die vierzig Tage vorüber waren und Er in den Himmel aufgefahren war. Jede Erscheinung erfolgte genau dann, wenn ein Werk des Heiligen Geistes kurz vor dem Abschluss stand und ein neues Werk beginnen sollte.

Sein ganzes Leben lang arbeitete Petrus als Fischer, aber vor allem lebte er, um zu predigen. In seinen späteren Jahren schrieb er den ersten und zweiten Petrusbrief und verfasste mehrere Schreiben an die damalige Gemeinde in Philadelphia. Die Menschen dieser Zeit waren zutiefst von ihm berührt. Anstatt die Menschen anhand seiner eigenen erprobten Fähigkeiten zu belehren, versorgte er sie mit einer angemessenen Zuführung von Leben. Er vergaß die Lehren Jesu nie, bevor Er ging, und ließ sich sein ganzes Leben lang von ihnen inspirieren. Während er Jesus folgte, hatte er beschlossen, die Liebe des Herrn mit seinem Tod zu erwidern und Seinem Beispiel in allen Dingen zu folgen. Jesus stimmte dem zu, und so erschien ihm, als Petrus 53 Jahre alt war (mehr als 20 Jahre nachdem Jesus fortgegangen war), Jesus, um ihm zu helfen, sein Ziel zu erreichen. In den darauf folgenden sieben Jahren verbrachte Petrus sein Leben damit, sich in Selbsterkenntnis zu üben. Eines Tages, am Ende dieser sieben Jahre, wurde er kopfüber gekreuzigt, womit sein außergewöhnliches Leben ein Ende fand.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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