Sechs Anzeichen für geistliches Wachstum im Leben

Habt ihr alle einen Weg und Wachstum, was euren Lebenseintritt anbelangt? Kennt ihr die Anzeichen für Wachstum im Hinblick auf den Lebenseintritt? Welche Veränderungen deines geistlichen Zustands oder welche Äußerungsformen, die anders sind als jene, die du davor hattest, geben dir das Gefühl, dass du im Leben wächst, bzw. lassen die Brüder und Schwestern feststellen, dass du herangewachsen bist und deine Gesinnung begonnen hat, sich zu ändern? Betrachtet man den geistlichen Zustand, wenn jemand beim Lebenseintritt Wachstum erfährt, dann hat er im Glauben an Gott kein vages Gefühl mehr, er zögert nicht und hat einen Weg, dem er folgen kann; er weiß, der Glaube an Gott dient der Errettung, und er weiß, nur diejenigen, die nach der Wahrheit suchen, können Errettung erlangen. Das klare Erkennen und Betreten dieses Weges bringt den Menschen Frieden und Trost. Habt ihr jetzt diesen Frieden und Trost in euren Herzen? (Ja. Wenn wir auf Menschen, Ereignisse oder Dinge treffen und in der Lage sind, Gottes Willen zu erfassen, und sehen, dass diese Umstände speziell für die Dinge, an denen es uns mangelt, angeordnet sind – dass es sich um die Dinge handelt, die wir brauchen –, dann empfinden wir in diesem Moment inneren Frieden. Aber wenn wir auf Schwierigkeiten stoßen und nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen, sind wir beunruhigt.) Unabhängig davon, welchen innerlichen Zustand ihr normalerweise aufweist, wenn ihr auf Schwierigkeiten stoßt, betrachtet zunächst das große Ganze: Denkt ihr im Herzen nicht, dass die Entscheidung, den Weg des Glaubens an Gott zu wählen, richtig ist, dass es mit den Grundsätzen sowohl des Himmels als auch der Erde im Einklang steht? Habt ihr nicht bereits festgestellt, dass dieser Weg der richtige für das Leben ist? Habt ihr nicht den Entschluss und den Willen, weiterzumachen, ohne im Zwiespalt zu sein? Ist das nicht euer Zustand? (Doch.) Das ist ein Aspekt der Veränderung und das erste Anzeichen dafür, dass euer Leben am Wachsen ist. Gibt es außerdem, was viele Angelegenheiten betrifft – zum Beispiel die Menschen, die Welt, diese Gesellschaft, den Lebensweg, die Ziele und die Richtung im Leben, welche Bedeutung Leben für euch hat und welche Wertvorstellungen ihr im Leben habt –, Veränderungen in euren Gedanken und Ansichten? (Es gibt einige Veränderungen.) Wenn Menschen regelmäßig Predigten hören, dann finden in ihrer Pflichterfüllung, ihrem Verhalten und Benehmen und ihren Gedanken Veränderungen statt; aber verändern sie sich wirklich, was ihre Ansichten zu den Menschen, Angelegenheiten und Zielen und zur Richtung im Leben betrifft? Wenn sie sich in dieser Hinsicht verändern, dann geht es mit dem Lebenseintritt einher. Das Ausmaß deiner Veränderung beweist, über wie viel Lebenseintritt du verfügst. Viele Menschen verwirrt dieser Aspekt immer noch. Sie wissen nicht, wie sie Menschen oder Angelegenheiten betrachten sollen, noch wissen sie, wie sie die Dinge und Umstände, die ihnen begegnen, erleben sollen. Verglichen mit der Zeit vor ihrem Glauben an Gott scheint es oberflächlich betrachtet, als hätten sie einige richtige Ansichten akzeptiert, die mit der Wahrheit im Einklang sind, aber sie wissen nicht, wie sie sie anwenden sollen, wenn ihnen Dinge begegnen, und sie können sie nicht mit den Dingen in Verbindung bringen. Ist das eine wahre Veränderung? (Nein.) Es ist keine wahre Veränderung. Wie viele Anzeichen, durch die man erkennen kann, ob eine Person Wachstum in ihrem Lebenseintritt erfahren hat, wurden genannt? (Zwei.) Dabei handelt es sich um die ersten beiden Anzeichen, die mit der Wahrheit von Visionen und Theorien zu tun haben.

Es gibt verschiedene weitere Anzeichen, um zu beurteilen, ob jemand in seinem Lebenseintritt Wachstum erfahren hat oder nicht, die mit der Praxis zusammenhängen. Zunächst einmal ist das vorrangige und grundlegendste Anzeichen folgendes: wie lange dein Herz jeden Tag vor Gott zur Ruhe kommt und in Seiner Gegenwart lebt, egal womit du beschäftigt bist oder welche Pflicht du ausübst. Diese Größenverhältnis ist entscheidend. Wenn du fast den ganzen Tag damit beschäftigt bist, dich mit externen Angelegenheiten zu beschäftigen und für deinen Lebensunterhalt zu arbeiten, ohne Zeit zum Lesen von Gottes Worten oder zum Beten einzuplanen, ohne über die Wahrheit nachzudenken, dann ist deine Beziehung zu Gott nicht normal; du hast keinen Platz für Gott in deinem Herzen, und du betrachtest den Glauben an Gott nicht als wichtig. Wenn dein Herz immer in einem solchen Zustand lebt, wirst du dich immer weiter von Gott entfernen, dein Glaube an Ihn wird immer schwächer werden, und wenn dir etwas widerfährt, wirst du passiv und schwach. Wenn dies geschieht, wird dein innerer Zustand zunehmend unnormal. Das heißt, ob du in einem Zustand bist, in dem du an Gott glaubst, oder nicht, ob du den normalen Zustand aufweist, den an Gläubiger aufweisen sollte, wie viel Zeit du in diesem normalen Zustand lebst und wie viel Zeit du neben den vielen Angelegenheiten des physischen Lebens, die dein Herz einnehmen, vor Gott verbringst – das ist das erste Anzeichen in Bezug auf die Praxis. Neben ihrem physischen Leben verbringen einige Menschen sehr wenig Zeit damit, Gottes Worte zu lesen oder über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten. Die meiste Zeit verbringen sie ihr Leben mit externen Angelegenheiten und leben für die Freuden des Fleisches. Lebt man so nicht innerhalb einer verdorbenen Disposition? Wenn jemand oft innerhalb einer verdorbenen Disposition lebt, werden seine Widersetzlichkeit und Aufsässigkeit gegen Gott zunehmen, und das führ zu einer unnormalen Beziehung mit Gott, was gleichbedeutend damit ist, keine Beziehung zu Ihm zu haben. Ist es also wichtig, eine normale Beziehung zu Gott aufrechtzuerhalten? (Es ist wichtig.) Wie wichtig ist es? Inwiefern ist es wichtig? (Wenn jemand bei seiner Pflichterfüllung keinen Platz für Gott in seinem Herzen hat, dann verlässt er sich auf sich selbst, womit er in keiner Weise die Wahrheit praktiziert. Auf diese Weise kann er keinen Lebenseintritt haben.) Vielleicht könnt ihr das auf theoretischer Ebene verstehen, was aber den praktischen Aspekt betrifft, könnt ihr euch nicht klar ausdrücken; damit meine Ich, dass dieser Aspekt der Wahrheit den meisten Menschen nicht besonders klar ist und sie diesen Aspekt der Wahrheit nicht gut verstehen und dass ihr nur wenig aus der Wahrnehmung gewonnenes Wissen aufweist, richtig? (Richtig.) Dann frage Ich euch alle: Wenn die Taten, die Worte, das Verhalten oder die Pflichterfüllung eines Gläubigen häufig nichts mit dem Glauben an Gott oder mit Gott Selbst zu tun haben, hat dann irgendetwas von dem, was er tut, mit der Wahrheit zu tun? (Das hat es nicht.) Für wen tut er das alles? Auf welcher Grundlage baut das alles auf? Woher kommen sein Ansatzpunkt, seine Motivationen, Ziele und Grundsätze? Wenn jemand nicht in der Lage ist, eine normale Beziehung zu Gott zu haben, und nichts, was er tut, etwas mit Gott zu tun hat, worauf stützt er sich dann bei seinen Handlungen? Was ist die Quelle seines Handelns? (Satanische Philosophien.) Er stützt sich auf satanische Philosophien, um zu handeln, so viel ist offensichtlich. Wenn das, was Menschen bei ihrem Tun und ihrer Pflichterfüllung ausführen und ausleben, nichts mit Gott zu tun hat – was bedeutet, dass es nichts mit der Wahrheit zu tun hat, – worauf stützen sie sich dann, wenn sie Tag für Tag geschäftig herumlaufen? Sie stützen sich auf Satans Gifte und auf ihre satanische, verdorbene Dispostion, um zu handeln, ihre Pflicht zu tun, stützen ihr Leben und ihr Verhalten darauf. Dies ist das dritte Anzeichen, um zu ermessen, ob eine Person in Bezug auf ihren Lebenseintritt Wachstum aufweist – kurz gesagt, es geht darum, ob eine Person eine normale Beziehung zu Gott hat oder nicht.

Es gibt noch ein weiteres Anzeichen der Praxis, um zu beurteilen, ob eine Person Wachstum und Veränderung in ihrem Lebenseintritt erfahren hat. Könnt ihr euch vorstellen, um welches es sich handelt? (Dass jemand, wenn ihm etwas zustößt, glaubt, Gott habe es orchestriert und angeordnet und dass er ein unterwürfiges Herz hat?) Richtig, ein unterwürfiges Herz zu haben ist ein Anzeichen; es wird beurteilt, indem man schaut, wie fügsam jemand im Hinblick auf Menschen, Dinge und Ereignisse ist, denen er begegnet, und in welchem Maße er sich fügen kann. Ob ein Mensch sich unterwerfen kann, wenn ihm etwas widerfährt, oder nicht, in welchem Maße er gehorchen kann und welche Wahrheit er erlangen kann, nachdem er sich Gottes Orchestrierungen unterworfen hat – welcher Aspekt des Lebenseintritts eines Menschen wird hierbei getestet? (Es wird getestet, ob die Menschen wahren Glauben haben.) Es wird getestet, ob sie wirklich an Gott glauben, und es wird getestet, wie groß ihr Glaube an Gott ist; das ist ein Teil davon. Gibt es noch etwas anderes? (Gottesfurcht.) Es wird getestet, ob die Menschen Gott fürchten oder nicht, das ist ein weiterer Teil davon. Was noch? (Ob sie die Wahrheit lieben.) Richtig, es wird auch geprüft, ob sie die Wahrheit lieben, ob sie in der Lage sind, die Wahrheit zu praktizieren oder nicht. Insgesamt sind das drei Aspekte. Ob du dich unterwerfen kannst, hängt von deiner Haltung ab, wenn dir etwas passiert, ob du dich widersetzt oder es akzeptiert; das ist das Grundlegendste. Manchmal ist deine Haltung vielleicht unterwürfig, wenn dir etwas zustößt, aber wenn die Sache nicht mit deinen Auffassungen übereinstimmt, kostet es dich einige Mühe, dich zu unterwerfen; wenn sie deinem Geschmack entspricht und du davon profitieren kannst, fällt es dir leichter, dich zu unterwerfen. Bedeutet das nicht, dass dein Gehorsam nicht ausreicht? Steht gelegentliche oder zeitweilige Unterwerfung für wahre Unterwerfung gegenüber Gott? Im Hinblick darauf, was von Gott kommt, und auf die Anordnungen Gottes, gibt es einige Dinge, die du akzeptieren kannst, und andere Dinge, die du nicht akzeptieren kannst. Das ist ein Problem. Ist das nicht eindeutig Aufbegehren gegen Gott? Nehmen wir zum Beispiel an, Gott hat dich einen Narren genannt, wie reagierst du? Einen Moment lang denkst du: „Gottes Worte sind mit Sicherheit nicht falsch“, und du akzeptierst es im Herzen und sagst „Amen“ zu Gottes Wort. Das heißt, im Grunde bist du zu etwa achtzig oder neunzig Prozent gehorsam, aber während du es erlebst, hältst du dich manchmal für ziemlich klug und gar nicht töricht – das sind die letzten zehn Prozent, die dich daran hindern, dich vollständig zu unterwerfen. Ein derartiger Zustand ist normal. An welcher Stelle deines Erlebens wirst du diese Aussage voll und ganz verstehen? (An dem Tag, an dem wir entlarvt werden, erkennen, dass wir Narren sind und uns wirklich selbst kennen.) Genau. Wenn du etwas Kenntnis von deiner eigenen Natur, deiner Disposition und Handlungsgrundsätzen hast und auch davon, wie deine Menschlichkeit und dein Kaliber usw. beschaffen sind, wird dir klar werden: „Ich bin ein Narr! Meine Gedanken sind keineswegs klar, noch drücke ich mich klar aus; ich erledige die Dinge schlecht, und ich wurschtle mich durch die Dinge, die mir widerfahren; ich nehme nichts ernst, und selbst wenn ich es tue, verstehe ich es nicht – genau so verhält sich ein Narr!“ Je mehr du erlebst, desto mehr wirst du schließlich der Meinung sein, dass Gottes Worte richtig sind, dass Er von dir spricht; du wirst dich diesen Worten immer mehr unterwerfen. Hinsichtlich dieser Worte durchlaufen die Menschen einen Prozess des Akzeptierens, doch was will Gott als Erstes? Wenn Gott sagt, dass du ein Narr bist, will Gott dann eine widerständige, nachlässige Haltung von dir oder eine Haltung der Akzeptanz? (Eine Haltung der Akzeptanz.) Gott will, dass die Menschen eine Haltung der Akzeptanz haben. Die Menschen müssen einen solchen Zustand aufweisen, das heißt, dass sie sich als Erstes Akzeptanz und Unterwerfung aneignen sollten, ganz gleich, wie viel sie wissen. Auch wenn du vielleicht denkst, du seist nur in geringem Maße töricht, nicht der absolute Narr, wie Gott dich nennt, solltest du das dennoch akzeptieren. Im Laufe des Erlebens, im Laufe des Strebens nach einer Veränderung der Disposition, wirst du nach und nach Kenntnis erlangen deiner eigenen Menschlichkeit, der Ausströmung deiner verdorbenen Disposition, deiner Haltung und den Ergebnissen deiner Handlungen und aller Zustände, die du während deiner Pflichterfüllung aufweist. Du wirst erkennen, dass du nicht nur ein bisschen töricht bist, sondern dass du tatsächlich ein Narr bist, und nicht gerade ein kleiner. Zu diesem Zeitpunkt wirst du keine Gedanken über diesen Narren haben, den Gott entlarvt hat, oder dich dieser Bezeichnung widersetzen, noch wirst du irgendwelche Auffassungen hegen, und du wirst es akzeptieren können. Gott durchsucht die Tiefen der menschlichen Herzen. Nimmst du Gottes Offenbarung als Tatsache an, oder nimmst du sie als Verurteilung von dir an? (Als Tatsache.) Akzeptierst du sie demnach als die Wahrheit? In Wirklichkeit entsprechen Gottes Offenbarungen des Menschen alle den Tatsachen, sie sind die Wahrheit, und die Menschen sollten sie als solche akzeptieren. Manche Menschen sagen: „Ist das Wort ‚Narr‘ die Wahrheit?“ Wie kann man das erklären? In Wirklichkeit geht es nicht darum, dass dieses Wort die Wahrheit ist, sondern vielmehr um das Wesen dieses Wortes – Gottes Definition und Bewertung einer derartigen Disposition ist die Wahrheit. Das ist der wahre Sachverhalt. Die Aussage, dass ihr Narren seid, könnt ihr bei eurer derzeitigen geistlichen Größe im Grunde genommen akzeptieren. Ist das Wort „Narr“ beleidigend? (Nein.) Warum nicht? (Weil es eine Tatsache ist.) Manche Menschen mögen das im Herzen nicht so empfinden und sagen: „Das Wort Narr ist geradezu elegant und zivilisiert, es ist kein Schimpfwort, warum sollten wir es also nicht akzeptieren? Wir haben schon viel schlimmere Worte als dieses gehört – diese können wir akzeptieren, wie viel mehr sollten wir demnach ein so elegantes Wort akzeptieren können?“ Deutet das nicht darauf hin, dass ihr ein dickes Fell habt und ein so elegantes, zivilisiertes Wort euch nicht wie eine spitze Bemerkung vorkommt? Ist es so? In Wirklichkeit ist es nicht so. Ob ein Wort nun elegant oder hart ist, wenn du denkst, du seist keine solche Person, wenn du nicht weißt, ob diese bewertenden Worte richtig sind oder nicht, ob es sich dabei um dein Wesen handelt oder nicht, dann wirst du es selbst dann nicht akzeptieren können, wenn das Wort angenehm klingt und elegant ist. Das hat mit der Frage zu tun, ob jemand die Wahrheit akzeptieren kann oder nicht, und auch mit der Frage, ob er über wahre Kenntnis seiner eigenen Natur und seines Wesens verfügt. Ihr habt schon schlimmere Worte gehört und diese schlimmeren Worte akzeptiert, ertragen und eingeräumt, daher stört euch das weniger schlimme Wort „Narr“ nicht, tatsächlich aber wendet ihr das Wort nicht wirklich auf euch selbst an. Das ist keine Haltung wahrer Unterwerfung und Akzeptanz. Wenn du wirklich in der Lage wärst, dieses Wort als die Wahrheit zu akzeptieren und es auf dich selbst anzuwenden, dann würde deine Selbstkenntnis tiefer werden. Wenn Gott dich einen Narren nennt, verlangt Er nicht, dass du irgendeine Aussage, irgendein Wort oder irgendeine Definition akzeptierst – Er verlangt, dass du die Wahrheit darin verstehst. Wenn Gott also jemanden einen Narren nennt, welche Wahrheit ist darin enthalten? Jeder versteht die oberflächliche Bedeutung des Wortes „Narr“. Aber welches die Erscheinungsformen und Veranlagungen eines Narren sind, welche der Dinge, die Menschen tun, töricht sind und welche nicht, warum Gott Menschen auf diese Weise bloßstellt, ob Narren vor Gott treten können oder nicht, ob Narren nach den Grundsätzen handeln können oder nicht, ob sie verstehen können, was richtig und was falsch ist, ob sie unterscheiden können, was von Gott geliebt und was von Gott verachtet wird – all diese Dinge sind den Menschen meistens nicht klar. Sie sind für sie zweideutig und schlecht definiert, ganz und gar nicht offensichtlich. So wissen die Menschen beispielsweise meistens nicht, – es ist ihnen nicht klar – ob man einfach Regeln befolgt oder die Wahrheit praktiziert, wenn man etwas auf eine bestimmte Art und Weise tut. Auch wissen sie nicht, – auch das ist ihnen nicht klar – ob etwas von Gott geliebt oder verachtet wird. Sie wissen nicht, ob das Praktizieren auf eine bestimmte Art und Weise bedeutet, die Menschen einzuschränken oder ob es bedeutet, Gemeinschaft über die Wahrheit zu halten und Menschen ganz normal zu helfen. Sie wissen nicht, ob die Grundsätze, nach denen sie Menschen gegenüber handeln, richtig sind und ob sie versuchen, Verbündete zu gewinnen oder Menschen zu helfen. Sie wissen nicht, ob sie die Grundsätze befolgen und in ihrer Haltung standhaft sind, wenn sie auf eine bestimmte Art und Weise handeln, oder ob sie arrogant und selbstgerecht sind und angeben. Wenn sie sonst nichts zu tun haben, starren manche Menschen gerne in einen Spiegel; sie wissen nicht, ob das Selbstverliebtheit oder Eitelkeit ist oder ob es normal ist. Manche Menschen sind jähzornig und ein wenig seltsam; können sie sagen, ob das damit zusammenhängt, dass sie eine schlechte Gesinnung haben? Die Menschen können nicht einmal zwischen diesen häufig beobachteten, häufig auftretenden Dingen unterscheiden – und dennoch sagen sie, sie hätten durch den Glauben an Gott so viel gewonnen. Ist das nicht töricht? Könnt ihr es also akzeptieren, als Narr bezeichnet zu werden? (Ja.) Im Augenblick sieht es so aus, als würden die meisten Menschen das akzeptieren. Was solltet ihr tun, nachdem ihr es akzeptiert habt? Ihr müsst es mit eurem eigenen Zustand vergleichen und insbesondere über jene Angelegenheiten nachdenken, bei denen ihr euch wie ein Narr verhaltet und bei welchen ihr einen klaren Kopf habt. Vergleicht das mit eurem eigenen Zustand, grabt eure verdorbene Disposition aus, und lernt euch selbst kennen in diesen Dingen und strebt danach, zu den Narren gezählt zu werden. Was haltet ihr von dieser Art des Praktizierens? Ist dieses Wissen komplett? (Das ist sie nicht. Wir müssen nach der Wahrheit streben und in dieser Hinsicht eine Veränderung erfahren.) Das ist richtig. Und wollt ihr euer ganzes Leben lang Narren bleiben? (Nein.) Niemand will ein Narr sein. Tatsächlich sind der gemeinschaftliche Austausch und das Analysieren auf diese Art und Weise nicht dazu gedacht, dass du versuchst, dich als Narr einzustufen; egal, wie Gott dich bezeichnet, egal, was Er über dich enthüllt, wie Er über dich urteilt und dich züchtigt oder sich mit dir befasst und dich zurechtstutzt, das endgültige Ziel ist es, dir zu helfen, diesen Zuständen zu entkommen, die Wahrheit zu verstehen und zu erlangen, und zu versuchen, kein Narr zu sein. Was solltest du also tun, wenn du kein Narr sein möchtest? Du musst nach der Wahrheit streben. Zunächst einmal musst du wissen, in welchen Angelegenheiten du ein Narr bist, bei welchen Angelegenheiten du ständig die Glaubenslehre predigst, immer in der Theorie und den Worten der Glaubenslehre umherschweifst und verblüfft vor dich hin starrst, wenn du mit den Tatsachen konfrontiert wirst. Wenn du diese Probleme löst und dir über jeden Aspekt der Wahrheit im Klaren bist, wirst du weniger oft töricht sein. Wenn du ein klares Verständnis jeder Wahrheit hast, wenn dir nicht bei allem, was du tust, Hände und Füße gefesselt sind, wenn du nicht gezügelt und eingeengt bist – wenn du, sobald dir etwas widerfährt, in der Lage bist, die richtigen Grundsätze zum Praktizieren zu finden und wirklich nach den Grundsätzen handeln kannst, nachdem du zu Gott gebetet hast, wenn du die Wahrheit suchst oder jemanden findest, mit dem du Gemeinschaft halten kannst, dann wirst du nicht mehr töricht sein. Wenn dir etwas klar ist und du die Wahrheit korrekt praktizieren kannst, dann wirst du nicht mehr töricht sein, wenn es um diese Sache geht. Die Menschen müssen die Wahrheit verstehen, damit ihr Herz auf natürliche Weise erleuchtet wird.

Gott sagt, manche Menschen seien Narren, und anfangs können sie es vielleicht nicht akzeptieren. Doch nach einiger Zeit erkennen sie, dass sie tatsächlich nichts klar verstehen; sie wissen nicht, wie sie falsche Leiter und Antichristen erkennen können; sie haben das Gefühl, ziemlich töricht zu sein, und dass ihr Kaliber gering ist, also akzeptieren sie es und unterwerfen sich. „Narr“ ist ein relativ angenehm klingendes, elegantes Wort, und die Menschen brauchen eine gewisse Zeit, bis sie es akzeptieren können; womöglich ist es schwieriger für sie, weniger angenehm klingende, unelegante Worte zu akzeptieren. Unter den Worten Gottes gibt es einige, die den Nagel direkt auf den Kopf treffen, während sie die Menschen entlarven und richten; diese Worte sind härter. Die meisten Menschen weisen jedoch eine zu geringe geistliche Größe auf, um sie zu akzeptieren. Nachdem sie sie gehört haben, fühlen sie sich gequält und sind unglücklich. Sie haben das Gefühl, dass ihre Würde verletzt wurde, ihre unreifen Herzen gereizt und verwundet wurden. Welche Worte bewirken, dass ihr euch besonders unwohl fühlt, wenn ihr sie hört, sodass ihr der Meinung seid, Gott sollte sie nicht sagen? Welche könnt ihr nicht akzeptieren? Zum Beispiel: Abfall, Made, schmutziger Dämon, weniger als Schweine oder Hunde, Tier usw. Für die meisten Menschen scheint es nicht einfach zu sein, diese Worte zu akzeptieren. Sagen zivilisierte Menschen normalerweise solche Worte? Ihr alle habt eine gute Bildung. Ihr alle achtet auf eine gewählte und dezente Art zu sprechen und darauf, wie ihr redet: Ihr seid taktvoll und habt gelernt, die Würde und den Stolz anderer nicht zu verletzen. Ihr lasst den Menschen mit euren Worten und Handlungen Platz, sich zu lavieren. Ihr tut alles, was ihr könnt, für das Behagen der Menschen. Ihr stellt ihre Narben oder Unzulänglichkeiten nicht bloß und ihr versucht, sie nicht zu verletzen oder zu beschämen. Das ist das zwischenmenschliche Prinzip, nach dem sich die meisten Menschen verhalten. Und welche Art von Prinzip ist das? (Es ist das Prinzip, ein Schmeichler zu sein; es ist hinterlistig und gerissen.) Es ist hinterhältig, gerissen, listig und heimtückisch. Hinter den lächelnden Gesichtern der Menschen liegen zahlreiche böswillige, heimtückische und verabscheuungswürdige Dinge. Zum Beispiel fangen manche Menschen beim Umgang mit anderen an, auf eine sanfte, freundlich klingende, schmeichelnde Weise zu sprechen, sobald sie erkennen, dass die andere Person ein bisschen Status hat, und denken im Herzen: „Ich muss angenehm klingende Worte wählen, wenn ich mit ihnen spreche, andernfalls könnte ich ihrem Ruf schaden – was, wenn sie mich dafür bestrafen?“ Sie sagen einfach nichts, oder wenn sie etwas sagen, dann auf eine taktvolle, angenehm klingende, schmeichelhafte Art und Weise. Wenn sie einander begegnen, sagen sie: „Ach, noch nie habe ich jemanden kennengelernt, der so gut aussehend ist wie du. Bist du eine Fee? Du bist so hübsch, dass du nicht einmal Make-up brauchst. Wenn du Make-up auflegen würdest, wärst du noch unvergleichlicher. Schau dir deine Figur an, alles, was du trägst, sieht gut aus! Kleidung, die so gut aussieht und so schön ist, muss wohl speziell für Leute wie dich entworfen worden sein!“ Ihre Sprechweise ist besonders angenehm, sodass jeder, der sie hört, sich wohlfühlt – aber denken sie das in ihrem Herzen tatsächlich? (Das tun sie nicht.) Was denken sie tatsächlich? Sie hegen mit Sicherheit Absichten und Hintergedanken, die mit Sicherheit schändlich sind; womöglich sind sie besonders hinterlistig, bösartig oder verachtenswert, was anderen zuwider wäre. Sobald ihre Wege sich getrennt haben, reden sie schlecht über diese Person, sagen alle möglichen Dinge über sie, die beleidigend und voller Hass sind. Ihre Worte bergen einen Angriff, ein Gift! Die schmeichelnden Worte, die sie gerade ausgesprochen haben, bewirken, dass sie verärgert sind und Widerwillen empfinden; wenn sie andere Menschen hinter deren Rücken herabsetzen und verleumden, bringt sie das wieder ins Gleichgewicht. Die Herzen solcher Menschen sind voller Finsternis; sie sind egoistisch und verachtenswert. Ein derartiges Verhalten ist widerlich und abscheulich. Um welche Art von Person handelt es sich hier? Das ist eine betrügerische Person. Es gibt zu viele solcher Menschen unter den Ungläubigen, und es gibt sogar einige im Hause Gottes. Wenn sie diese angenehm klingenden Worte sagen, haben sie schändliche und verächtliche Absichten und Hintergedanken; sie sagen, was auch immer ihnen dabei hilft, ihr Ziel zu erreichen. Was sie sagen, entspricht überhaupt nicht den Tatsachen, und sie übertreiben; hinter ihren angenehm klingenden Worten hegen sie Absichten und Ziele. Wenn sie anstößig sprechen, geben sie alles Hasserfüllte von sich, das sie hervorbringen können, und sie sind in der Lage, alle möglichen giftigen Worte auszusprechen. Welche Art von Mensch ist so jemand? Was gibt es abgesehen von den oberflächlichen Ausströmungen ihrer Dispositionen, die heuchlerisch, verschlagen und betrügerisch sind, sonst noch in ihrer Natur? Sie sind giftig – zu giftig! Wenn sie anderen Komplimente machen, bitten die anderen darum? (Nein.) Warum machen sie ihnen Komplimente? (Sie haben ein Ziel.) Genau. Sie spielen mit Menschen, mit ehrlichen oder unehrlichen Mitteln, um ihre Absichten und Ziele zu erreichen; sie würden alles sagen, egal wie widerlich es ist. Ist das nicht giftig? Dann, um das Ungleichgewicht in ihrem Herzen zu beheben, fallen sie den Menschen in den Rücken, beschimpfen und verleumden sie und sagen nach besten Kräften alle möglichen beleidigenden und hasserfüllten Dinge. Ist das nicht giftig? Es ist außerordentlich giftig! Daran kann man die Natur der Menschen erkennen. Nichts von dem, was sie vor den Leuten oder hinter ihrem Rücken tun, ist unverfälscht oder aufrichtig, noch stimmt irgendetwas davon mit der Wahrheit oder der Menschlichkeit überein; alles ist böse, giftig. Enthält nicht alles, was die verdorbene Menschheit sagt, giftige Elemente? (Das tut es.) Kann man sich demnach auf die Worte der Menschen verlassen? Kann man ihren Worten vertrauen? Die Menschen sind so unzuverlässig, so unglaubwürdig! Warum? Weil alle Dinge, die aus ihren Handlungen und Worten hervorströmen, jede ihrer Taten und Handlungen, jeder ihrer Gedanken und jede ihrer Ideen, während sie leben, die einer satanischen Disposition sind und restlos für ihre satanische Natur und ihr satanisches Wesen stehen.

Warum glauben die Menschen an Gott, glauben aber nicht, dass Seine Worte die Wahrheit sind? Weil sie blind sind, nicht verstehen, was die Wahrheit ist, und keine Gotteskenntnis haben. Viele Menschen lesen die Worte Gottes und können einräumen, dass Seine Worte die Wahrheit sind, aber sie hegen Auffassungen und leisten Widerstand im Hinblick darauf, was Gott über „Maden“, „Abfall“, „Teufel“ und „Tiere“ gesagt hat, sodass sie völlig unfähig sind, diese Dinge zu akzeptieren. Das liegt daran, dass sie ihre eigene Natur nicht kennen. Wie betrachten die Menschen die menschliche Natur und das menschliche Wesen? (Sie geben ihre eigenen satanischen Dispositionen zu, denken aber, dass sie dennoch eine gute Seite haben, und sie sehen nicht, dass sie selbst ein lebendiger Satan sind.) Verstehen Menschen ihre eigene Natur und ihr eigenes Wesen so genau, deutlich und wahrhaft, wie Gott es tut? (Nein.) Tatsächlich sind die Natur und das Wesen der Menschen völlig widergöttlich. Gott schaut auf das Wesen und die Natur der Menschen. Er schaut nicht darauf, was die Menschen nach außen hin sagen oder tun, Er schaut auf ihre Herzen, ihr Wesen und ihre Natur. Woher stammen die Definitionen und Anreden, die Gott für den Menschen hat? Er definiert sie auf der Grundlage der menschlichen Natur und des menschlichen Wesens sowie der aus den Menschen hervorströmenden verdorbenen Dispositionen. Habt ihr an diesem Punkt verstanden, was mit „Gott erforscht die Tiefen der menschlichen Herzen“ gemeint ist? Die Leute sagen immer, dass „Gott die Tiefen der menschlichen Herzen erforscht“, welche Erfahrungen habt ihr also mit diesen Worten? Habt ihr sie jemals wirklich erlebt? Was sind eure Kenntnis und euer Verständnis dieser Worte? Manche Menschen sind verwirrt; sie denken, es bedeute, dass Gott die Gedanken und Ideen kennt, die aus ihnen hervorströmen, dass Er weiß, welche ihrer Handlungen nicht mit der Wahrheit übereinstimmen, dass Er den Schmutz, die Verdorbenheit und die extravaganten Begierden ihres Herzens kennt; selbst wenn sie etwas Schlechtes tun und nicht darüber sprechen, weiß Gott Bescheid. Wenn Gott die Menschen erforscht, untersucht Er sie dann wirklich nur an der Oberfläche, d. h. nur die Dinge, deren sich die Menschen bewusst sind? Kann man das als „Gott erforscht die Tiefen der menschlichen Herzen“ bezeichnen? (Nein.) Was ist der tiefste Bereich eines Menschenherzens? (Die Natur und das Wesen des Menschen.) Sind Menschen imstande, sich ihrer eigenen Natur und ihres eigenen Wesens bewusst zu sein? Können sie diese spüren? Können sie sie kennen? (Das können sie nicht.) Wenn Menschen diese Dinge nicht spüren können, wie schaffen sie es dann, sich selbst wirklich zu kennen? (Sie können sich nur durch die Offenbarung von Gottes Worten und dadurch, dass Er sie entlarvt, selbst kennen.) Gott nimmt die Natur und das Wesen der Menschen in Augenschein, die sie weder spüren noch kennen können; wenn Gott die Natur und das Wesen der Menschen offenbart, wenn die Tatsachen sie entlarven, sind sie zutiefst überzeugt. Die Gedanken, Ideen und Ansichten der Menschen sind alles oberflächliche Dinge. Manchmal werden sie laut ausgesprochen, manchmal sind sie nur eine flüchtige Idee, ein Gedanke aus dem Herzen oder ein zeitweiliger lebendiger Gedanke, aber all das sind Dinge an der Oberfläche. Diese lebendigen Gedanken können zeitweise eure Handlungen beeinflussen und lenken, aber können sie die Richtung und Ziele eures Lebens beeinflussen oder lenken? Das können sie nicht. Also, was kann eure Handlungen beeinflussen und lenken, sowie die Richtung und Ziele eures Lebens? Könnt ihr diese Sache klar erkennen? Das, was in den tiefsten Bereichen der menschlichen Herzen verborgen liegt, was sich in ihren Köpfen versteckt. Es ist das, was die Gedanken und Handlungen der Menschen kontrolliert, das, was ihre Sichtweisen begründet. Einige Menschen verstehen nicht, was der Satz „Gott erforscht die Tiefen der menschlichen Herzen“ bedeutet. Was ist hier mit „die Tiefen menschlicher Herzen“ gemeint? Welche Dinge steigen vom Grunde eines Menschenherzens auf? Sind es ihre tiefsten inneren Gedanken? Oberflächlich betrachtet scheint es so, aber was ist es in Wirklichkeit? Es sind die Dinge der menschlichen Natur und des menschlichen Wesens, die niemand von ihrem Platz bewegen kann, die wahrsten Gedanken der Menschen, die sie niemals irgendjemandem mitteilen; manchmal wissen sie nicht einmal selbst, was diese Dinge sind. Die Menschen leben nach diesen Dingen. Sie denken, sie könnten vielleicht nicht mehr an Gott glauben, wenn sie diese Dinge verlieren, wenn sie die Motivation verlieren, die diese Dinge ihnen geben. Wisst ihr also, welche Dinge in den Tiefen der menschlichen Herzen liegen? (Glaube an Gott, um Segnungen zu erlangen; das ist etwas, das in den Herzen der Menschen liegt.) Das stimmt, die Menschen glauben an Gott, damit sie gesegnet werden, belohnt werden, gekrönt werden. Steht das nicht in jedermanns Herz? Tatsächlich tut es das. Obwohl die Menschen nicht oft darüber reden und sogar ihr Motiv und ihren Wunsch verschleiern, Segnungen zu erlangen, sind dieser Wunsch und dieses Motiv tief in den Herzen der Menschen immer unerschütterlich gewesen. Ganz gleich, wie viel geistliche Theorie die Menschen verstehen, welche Erfahrung oder Erkenntnis sie besitzen, welche Pflicht sie erfüllen können, wie viel Leid sie erdulden oder wie hoch der Preis ist, den sie zahlen, nie lassen sie die Motivation, Segnungen zu erlangen, die tief in ihren Herzen verborgen ist und immer still in ihrem Dienst arbeitet, los. Ist das nicht die Sache, die am tiefsten in den Herzen der Menschen vergraben ist? Wie würdet ihr euch ohne diese Motivation fühlen, Segnungen zu erhalten? Mit welcher Einstellung würdet ihr eure Pflicht ausführen und Gott folgen? Was würde aus den Menschen werden, wenn diese in ihren Herzen verborgene Motivation, Segen zu empfangen, beseitigt würde? Viele Menschen würden womöglich negativ werden, während einige in ihren Pflichten demotiviert werden würden. Sie würden das Interesse an ihrem Glauben an Gott verlieren, als wäre ihre Seele verschwunden. Sie würden den Anschein erwecken, als wäre ihr Herz fortgerissen worden. Deshalb sage Ich, dass die Motivation, Segnungen zu erlangen, etwas ist, das tief in den Herzen der Menschen verborgen ist. Während sie ihre Pflicht ausführen oder das Leben der Kirche ausleben, sind sie vielleicht der Meinung, in der Lage zu sein, ihre Familie zu verlassen und sich Gott bereitwillig hinzugeben und dass sie nun ihre Motivation, Segen zu empfangen, kennen und diese Motivation abgelegt haben und nicht mehr von ihr beherrscht oder eingeschränkt werden. Dann denken sie, dass sie die Motivation, gesegnet zu werden, nicht mehr aufweisen, doch Gott glaubt etwas anderes. Die Menschen betrachten Angelegenheiten nur oberflächlich. Ohne Prüfungen sind sie mit sich zufrieden. Solange sie die Kirche nicht verlassen oder den Namen Gottes leugnen und sie darauf beharren, sich Gott hinzugeben, glauben sie, sie hätten sich geändert. Sie haben das Gefühl, bei der Ausübung ihrer Pflicht nicht länger von persönlichem Enthusiasmus oder momentanen Impulsen angetrieben zu werden. Stattdessen glauben sie, sie können nach der Wahrheit streben und dass sie die Wahrheit fortlaufend suchen und praktizieren können, während sie ihrer Pflicht nachgehen, sodass ihre verdorbenen Gesinnungen gereinigt sind und sie irgendeine echte Veränderung erreichen. Wenn allerdings Dinge passieren, die direkt mit dem Bestimmungsort und Ende der Menschen zusammenhängen, wie verhalten sie sich dann? Die Wahrheit wird in ihrer Gesamtheit offenbart. Handelt es sich hierbei, soweit es die Menschen betrifft, letztendlich um eine Situation der Errettung und Vervollkommnung oder um eine Situation, in der man entlarvt und verstoßen wird? Handelt es sich um etwas Gutes oder um etwas Schlechtes? Für diejenigen, die nach der Wahrheit streben, bedeutet es Errettung und Vervollkommnung, was gut ist; für diejenigen, die nicht nach der Wahrheit streben, bedeutet es, entlarvt und verstoßen zu werden, was schlecht ist. Durchleben nicht alle Menschen eine Zeit, in der sie auf Situationen der Prüfung und Läuterung stoßen? Warum tut Gott dies? Es hat sicherlich Bedeutung, denn Gott erforscht die Tiefen der menschlichen Herzen; Er kennt den wahren Zustand der innersten Bereiche der Menschen, Er versteht die Menschen, und Er sieht ihre Natur und ihr Wesen deutlich und vollständig. Nach einiger Zeit kann es sein, dass jemand gewisse Erfolge verzeichnet, vielleicht hat er einige gute Dinge getan, keine großen Fehler gemacht, und vielleicht kann er akzeptieren, dass man sich mit ihm befasst und ihn zurechtstutzt. Wenn ihm etwas widerfährt, hat er vielleicht eine Einstellung, die einigermaßen gehorsam ist. Deshalb denkt er, er sei ziemlich gut und habe den richtigen Weg im Glauben an Gott eingeschlagen, dass er gerettet und vervollkommnet worden ist. Wenn sie am selbstgefälligsten und selbstzufriedensten sind, kommt Gottes Disziplinierung, Gericht und Züchtigung. Diese Umstände entlarven die Menschen, decken ihre geistliche Größe, ihre verdorbenen Dispositionen, ihre Natur und ihr Wesen sowie ihre Haltung zu Gott auf. In Wirklichkeit ist es gut für die Menschen, auf diese Weise entlarvt zu werden. Wenn sie nach der Wahrheit streben, dann wird diese Entlarvung, diese Situation, sie rein machen. Wovon wird sie sie rein machen? Sie wird dich von deinen unvernünftigen Forderungen an Gott und deinen extravaganten Begierden reinigenen und bewirken, dass du eine richtige Sichtweise annimmst; du wirst nicht mehr versuchen, mit Gott zu handeln oder deiner extravaganten Begierden wegen Forderungen an Ihn zu stellen; vielmehr wird sich dein Herz Gott immer mehr wirklich unterwerfen. Du wirst nichts verlangen, sondern dich nur darum bemühen, nach der Wahrheit zu streben und Gottes Herz zufriedenzustellen, was bewirkt, dass du zunehmend rein wirst, bis du schließlich Errettung erlangen kannst. Ist das nicht ein Ergebnis, das durch Gottes Wirken erreicht wird? (Doch.) Ist es von Bedeutung, wenn Gott dies tut? Macht dies die Menschen nicht rein? Müssen die Menschen auf diese Weise gereinigt werden? (Das müssen sie.) Wenn Gott die Menschen nicht auf diese Weise entlarven bzw. reinigen würde, könnten die Menschen dann die Wahrheit erlangen? (Nein.) Sie könnten die Wahrheit nicht erlangen. Auf der Grundlage ihrer satanischen Natur, welchen Weg können die Menschen einschlagen? (Den Weg, Satan zu folgen und sich Gott zu widersetzen.) Können solche Menschen gesegnet werden? Nein, können sie nicht, sie können nur verstoßen werden.

Wisst ihr, was ein Pharisäer tatsächlich ist? Gibt es in eurer Umgebung Pharisäer? Warum werden diese Leute als „Pharisäer“ bezeichnet? Wie beschreibt man Pharisäer? Das sind Menschen, die heuchlerisch sind, völlig verlogen, die bei allem, was sie tun, eine Show abziehen. Welche Show ziehen sie ab? Sie tun so, als wären sie gut, freundlich und positiv. Sind sie tatsächlich so? Keineswegs. Angesichts der Tatsache, dass sie Heuchler sind, ist alles, was sich in ihnen zeigt und offenbart, falsch; es ist alles nur Schein – es ist nicht ihr wahres Gesicht. Wo versteckt sich ihr wahres Gesicht? Es ist tief in ihren Herzen versteckt, damit andere es nie sehen können. Nach außen hin ist alles eine Show, es ist alles Schwindel, aber sie können nur Menschen zum Narren halten; sie können nicht Gott zum Narren halten. Wenn Menschen die Wahrheit nicht verfolgen, wenn sie Gottes Worte nicht in die Praxis umsetzen und erleben, dann können sie die Wahrheit nicht wirklich verstehen, und deshalb sind ihre Worte, so schön sie auch klingen mögen, nicht die Wirklichkeit der Wahrheit, sondern Worte der Glaubenslehre. Manche Menschen konzentrieren sich nur darauf, Worte der Glaubenslehre nachzuplappern, sie ahmen denjenigen nach, der die höchsten Predigten hält, mit dem Ergebnis, dass ihr Vortrag der Glaubenslehre in nur wenigen Jahren immer fortgeschrittener wird und sie von vielen Menschen bewundert und verehrt werden, woraufhin sie beginnen, sich zu tarnen und genau darauf zu achten, was sie sagen und tun, um sich besonders fromm und geistlich zu zeigen. Sie nutzen diese sogenannten geistlichen Theorien, um sich zu tarnen. Das ist alles, worüber sie reden, egal wo sie hingehen, trügerische Dinge, die zu den Auffassungen der Menschen passen, denen aber jegliche Wirklichkeit der Wahrheit fehlt. Und indem sie diese Dinge predigen – Dinge, die mit den Auffassungen und Geschmäckern der Menschen übereinstimmen – führen sie viele Menschen hinters Licht. Anderen Menschen erscheinen solche Menschen als sehr fromm und demütig, aber tatsächlich ist das vorgetäuscht; sie scheinen tolerant, nachsichtig und liebevoll, aber tatsächlich ist das nur vorgespielt; sie sagen, sie lieben Gott, aber tatsächlich ist das eine Show. Andere halten solche Menschen für heilig, aber der Schein trügt. Wo kann man einen Menschen finden, der wahrhaft heilig ist? Menschliche Heiligkeit ist alles nur Schein. Es ist alles nur Show, eine Vortäuschung. Nach außen hin erscheinen sie Gott gegenüber loyal, aber tatsächlich führen sie nur etwas vor, damit andere es sehen sollen. Wenn niemand hinsieht, sind sie nicht das kleinste bisschen loyal, und sie tun alles nur oberflächlich. Oberflächlich betrachtet, wenden sie sich für Gott auf und haben ihre Familien und Karrieren aufgegeben. Aber was tun sie insgeheim? Sie leiten ihr eigenes Unternehmen und betreiben in der Kirche ihre eigenen Geschäfte, schlagen Profit aus der Kirche und stehlen heimlich Opfergaben unter dem Deckmantel, für Gott zu arbeiten. … Diese Menschen sind die heuchlerischen Pharisäer der Neuzeit. Woher kommen „Pharisäer“ – diese Leute? Tauchen sie unter den Ungläubigen in auf? Nein, sie alle tauchen unter den Gläubigen auf. Warum werden diese Menschen zu Pharisäern? Hat jemand sie dazu gemacht? Offensichtlich ist dem nicht so. Was ist der Grund? Es liegt daran, dass ihr Wesen und ihre Natur so sind, und das ist auf den Weg zurückzuführen, den sie eingeschlagen haben. Sie verwenden Gottes Worte nur als Werkzeug, um in der Kirche zu predigen und von der Kirche zu profitieren. Sie bewaffnen ihren Verstand und ihren Mund mit Gottes Worten, predigen falsche geistliche Theorien und präsentieren sich als heilig. Das nutzen sid dann als Kapital, um von der Kirche zu profitieren. Sie predigen nur Glaubenslehren, haben die Wahrheit jedoch nie in die Praxis umgesetzt. Was sind das für Menschen, die, obwohl sie Gottes Weg nie gefolgt sind, trotzdem Worte und Glaubenslehren predigen? Sie sind heuchlerische Pharisäer. Ihre dürftiges, sogenanntes gutes Verhalten und ihr gutes Benehmen sowie das Wenige, was sie aufgegeben und aufgewendet haben, werden gänzlich durch die Einschränkung und Präsentation ihres eigenen Willens erreicht. Diese Handlungen sind gänzlich gefälscht und nur vorgespielt. In ihren Herzen gibt es keinerlei Ehrfurcht vor Gott, noch haben sie irgendeinen echten Glauben an Gott, ja sie sind Nichtgläubige. Wenn Menschen nicht nach der Wahrheit streben, dann werden sie einen solchen Weg gehen und zu Pharisäern werden. Ist das nicht erschreckend? Der religiöse Ort, an dem sich die Pharisäer versammeln, wird zum Marktplatz. In Gottes Augen ist das Religion; es ist nicht die Kirche Gottes, noch ist es ein Ort, an dem Er angebetet wird. Daher spielt es keine Rolle, mit wie vielen buchstäblichen Worten und oberflächlichen Glaubenslehren über Gottes Kundgebungen die Menschen sich ausrüsten, wenn sie nicht nach der Wahrheit streben, ist es nutzlos. Manche sagen: „Es ist zwecklos, egal, mit wie viel ich mich ausrüste, also werde ich mich überhaupt nicht ausrüsten.“ Was sagen sie da? Ist das nicht Unsinn? Ist das nicht absurdes Gerede? Worin liegt Meine Absicht, wenn Ich über diese Worte Gemeinschaft halte? Soll es verhindern, dass du dich mit Gottes Worten ausrüstest? (Nein.) Du solltest dich mit Gottes Worten ausrüsten, aber das Entscheidende, worüber du dir im Klaren sein musst, ist, dass du sie nicht dazu verwendest, dich auf irgendeine Weise zu präsentieren, noch dürfen sie als Kapital dienen, um aus der Kirche Profit zu schlagen, geschweige denn als Waffe, um auf andere einzuschlagen. Was sind Gottes Worte? Gottes Worte sind die Wahrheit, der Weg und das Leben, die die verdorbenen Dispositionen der Menschen beseitigen. Wenn du diese Worte perfekt anwendest und praktizierst, dann wirst du die Wahrheit erlangen; die Wahrheit wird für dich keine Glaubenslehre, bloße Worte sein, sondern die Wirklichkeit deines Lebens.

Ich werde zu dem Thema „Gott erforscht die Tiefen des menschlichen Herzens“, über das Ich gerade gesprochen habe, eine Geschichte erzählen: Es war einmal eine schöne Frau, die mit einem reichen Mann verheiratet war. Wie betrachtet die Welt solche Ehen in der Regel? Die schöne Frau ist hinter dem Geld des reichen Mannes her, und der reiche Mann hat es auf die schöne Frau wegen ihres Aussehens abgesehen; jeder nimmt, was er braucht, und es ist keine wahre Liebe vorhanden – es ist eine auf einem Geschäft beruhende Ehe. Nach den Vorstellungen der Welt gab diese schöne Frau mit Sicherheit verschwenderisch Geld aus und lebte in Luxus, aber das tat sie nicht. Sie lebte wie eine gewöhnliche Hausfrau und erledigte die Hausarbeit; sie war jeden Tag fleißig und gewissenhaft, sie war gut zu ihrem Ehemann und seiner Familie, sodass man sie als tugendhaft und freundlich bezeichnen konnte. Aber wie behandelte der reiche Mann sie? Zunächst einmal hatte er Bedenken, dass diese schöne Frau nicht wirklich mit ihm leben wollte, und er befürchtete, ihre Ehe würde nicht lange halten. Deshalb behielt er seinen ganzen Reichtum und seine wichtigen Sachen für sich. Er ließ sie alle auf seinen Namen registrieren, anstatt seine Frau darüber walten zu lassen. Aber die schöne Frau kümmerte das alles nicht. Egal wie ihr Ehemann sie behandelte – ob er ihr nicht vertraute oder ob er sie finanziell einschränkte –, sie ließ weder Unwillen noch Missfallen erkennen. Im Gegenteil, sie war noch fleißiger. Nach einigen Jahren hatte die schöne Frau mehrere Kinder, und sie kümmerte sich weiterhin um ihre ganze Familie, wie sie es zuvor getan hatte, als gute Ehefrau und liebevolle Mutter; sie war ihrem Ehemann gegenüber gehorsam, sanft und fürsorglich. Eines Tages stellte der reiche Mann fest, dass seine Frau gar nicht so war, wie er sie sich vorgestellt hatte: Sie war nicht hinter seinem Reichtum her, noch war sie hinter seinen materiellen Dingen her. Sie hatte keine zusätzlichen Anforderungen, die über die eines normalen Lebens hinausgingen, und außerdem wendete sie viel auf, um das Familienleben am Laufen zu halten – ihre Jugend, ihr Aussehen und ihre Zeit. Um der Familie willen war sie fleißig und gewissenhaft und beschwerte sich nie. Der reiche Mann war gerührt. Was war sein erster Gedanke, nachdem er so bewegt war? Dachte er nicht: „Ach, meine Frau ist so zuverlässig, aber ich habe an ihr gezweifelt und war vor ihr auf der Hut. Es war unfair von mir, sie so zu behandeln. Ich sollte ihr meinen ganzen Reichtum und alles, was ich habe, geben, damit sie sich darum kümmert, denn sie ist meine wahre Liebe, die Person, der ich am meisten vertrauen sollte und die meines Vertrauens am meisten würdig ist. Wenn ich nicht an sie glaube, wenn ich vor ihr auf der Hut bin, dann bin ich unfair zu ihr. Ein solches Verhalten zeugt nicht von Charakter. Sie hat bereits so viele Jahre der Prüfung durchgestanden, ich kann nicht länger an ihr zweifeln.“ Kam dieser Gedanke nicht auf, nachdem er alle Fakten erkannt hatte? (Doch.) Ein derartiger Gedanke wird von menschlicher Beurteilung hervorgerufen. Seine Beurteilung beruhte auf der Beobachtung ihres Verhaltens, während ihr Dinge widerfuhren, was dazu führte, dass er seine Frau so definierte. Deshalb registrierte der Mann seinen ganzen Reichtum auf den Namen seiner Frau, was sein absolutes Vertrauen in sie zeigte und womit er ihre vielen Jahre der Treue zu ihm und ihren Einsatz für ihn erwiderte. Was die meisten Menschen betrifft, entspricht das einem normalen menschlichen Gewissen, normaler menschlicher Urteilskraft, Moral und Ethik. Endet die Sache hier? (Nein.) Als alle gesetzlichen Schritte erledigt waren, übertrug der reiche Mann seinen ganzen Reichtum auf den Namen seiner Frau. Eines Tages kehrte der reiche Mann zum Essen nach Hause zurück, und sobald er zur Tür reinkam, spürte er, dass die Atmosphäre nicht stimmte. Seine Frau hieß ihn weder zu Hause willkommen noch sprach sie mit ihm, und das Haus war kalt. Warum war der Tisch, der normalerweise bereits mit Essen beladen sein sollte, heute leer? Er schaute sich um und sah auf dem Esstisch ein Blatt Papier liegen, auf dem in großer Schrift zwei Wörter standen: Leb wohl!

Die Geschichte ist nun zu Ende. Vermutlich versteht ihr alle mehr oder weniger den Sinn. Welche Absicht steckt also dahinter, diese Geschichte zu erzählen? (Um uns wissen zu lassen, dass man Menschen nicht vertrauen kann und dass sie zu gut im Vortäuschen sind.) Der reiche Mann wurde von einem falschen äußeren Erscheinungsbild getäuscht. Diese schöne Frau war sehr gut im Vortäuschen; in all den Jahren ist ihr nie auch nur der kleinste Fehler unterlaufen, und in all den Jahren, in denen der reiche Mann mit ihr zusammengelebte, hat er nie den geringsten Hinweis darauf entdeckt. Um welche Art von Mensch handelt es sich bei dieser schönen Frau? (Sie ist düster und betrügerisch, und besonders abgefeimt.) Hegte sie diese Absicht von Anfang an oder hatte sie bloß vor, dies erst am Schluss zu tun, nachdem sie all den Reichtum bekommen hatte? (Von Anfang an.) Worin lagen ihre ursprünglichen Absichten, als sie den reichen Mann heiratete? Hat sie sie gezeigt? (Nein, sie hat sie versteckt.) Was strömte sie also nach außen hin aus? (Ein falsches Erscheinungsbild.) Ein durch und durch falsches Erscheinungsbild. Was verbarg sich hinter diesem falschen Erscheinungsbild in dessen innerster Tiefe? (Sie wollte zu Reichtum und Vorteilen kommen.) Sie heiratete den reichen Mann nicht von Herzen, sie wollte nur seinen Reichtum. Ob es zehn oder zwanzig Jahre dauerte, solange es ihr möglich war, ihn um seinen Reichtum zu betrügen, war es ihr egal, dass sie ihn heiraten musste oder all die Jahre ihrer Jugend und harten Arbeit dafür aufwenden musste. Das war der tiefste Gedanke in ihrem Herzen. Welche Eigenschaft liegt ihrem Handeln für diesen Gedanken zugrunde? (Vortäuschung und Betrug.) Lohnt es sich, sich daran zu erinnern oder sollten die Leute sie verachten? (Sie verachten.) Ist es gut oder böse? (Böse.) Es ist alles böse. Worauf beruht es, dass ihr ganzes Handeln und der ganze Preis, den sie bezahlte, als böse beurteilt werden? Woher kommt diese Schlussfolgerung? (Sie beruht auf den Absichten und dem Ansatzpunkt ihres Handelns.) Zu welchem Verständnis kommt ihr durch diese Geschichte? (Menschen schauen auf das äußere Erscheinungsbild, aber Gott schaut auf das Wesen der Menschen.) Das steht fest. Warum schauen Menschen auf das äußere Erscheinungsbild? Können Menschen an den Worten und Handlungen anderer deren Absichten und Beweggründe erkennen? Wisst ihr, wie man sie erkennt? (Wir können einige offensichtliche, oberflächliche erkennen.) Ihr könnt einige äußere Anzeichen sehen, aber wenn ihr die Wahrheit versteht und ein wenig von der Wirklichkeit der Wahrheit aufweist, werdet ihr dann nicht in der Lage sein, das Wesen der Menschen etwas deutlicher zu sehen? (Doch.) Warum kann Gott die Herzen der Menschen so deutlich sehen? Weil Gott die Wahrheit ist, Er ist allmächtig und Er durchforscht die Tiefen der menschlichen Herzen. Denkt ihr, dass Menschen den richtigen Beurteilungsmaßstab haben, an dem sie andere so beurteilen können, wie Gott es tut? (Nein, den haben sie nicht, weil die Menschen alle von derselben Art sind und Gott der Schöpfer ist.) Menschen sind alle von derselben Art, gibt es jedoch Unterschiede zwischen Menschen? Gibt es einen Unterschied zwischen jemandem, der die Wahrheit besitzt und jemandem, der sie nicht besitzt? Gibt es einen Unterschied zwischen jemandem, der Gott kennt und jemandem, der Ihn nicht kennt? Gibt es einen Unterschied zwischen jemandem, der Gott fürchtet und jemandem, der Ihn nicht fürchtet? (Ja, gibt es.) Welche Art von Person kann das Wesen einer anderen Person durchschauen? (Jemand, der Gott kennt und Ihn fürchtet.) Wie kann eine Person letztendlich das Wesen einer anderen Person erkennen? Was die Menschen betrifft, so können sie es nur dann erkennen, wenn sie die Wahrheit verstehen und die Wirklichkeit der Wahrheit besitzen. Was Gott betrifft, warum kann Er dann das Wesen der Menschen durchschauen? Wie kann man sich diese Frage erklären? Kann man sagen, dass Gott der Maßstab ist, an dem es alle Menschen, Ereignisse und Dinge zu bemessen gilt, dass Er das Kriterium ist, an dem es alle positiven und negativen Dinge zu bemessen gilt? (Ja.) Was ist der praktische Bestandteil dieser Worte? Das äußere Verhalten einer Person mag gut und perfekt sein, aber wenn du die Wirklichkeit der Wahrheit hast, kannst du erkennen, ob sie die Wahrheit praktiziert oder nicht. Wenn du die Wirklichkeit der Wahrheit jedoch nicht hast und eine Person mit perfektem Verhalten siehst, die ihr äußeres Erscheinungsbild sehr gut tarnt, eine makellose Maskerade trägt, wirst du dann in der Lage sein zu erkennen, ob sie die Wahrheit praktiziert oder nicht? Du wirst nicht wissen, wie man sie erkennt. Ohne die Wirklichkeit der Wahrheit wirst du keinen Maßstab haben, um andere zu beurteilen, und du wirst nicht wissen, wie du sie beurteilen kannst. Wenn du jemanden mit gutem äußerem Verhalten siehst, der sehr freundlich spricht, der viel leidet und sich ziemlich viel einbringt, der äußerlich keine Probleme zeigt und der keinen nennenswerten Fehler hat, wie beurteilst du dann, ob es sich hierbei um einen guten oder einen schlechten Menschen handelt, ob er die Wahrheit liebt oder sie satthat? Wie erkennst du das? Wenn deiner Beurteilung ein Maßstab fehlt, wirst du leicht vom äußerlichen Verhalten und Handeln solcher Menschen geblendet. Wenn du von ihnen geblendet und getäuscht wirst, wirst du dann erkennen können, ob sie gut oder schlecht sind, ob sie gütig oder böse sind? Das wirst du nicht. Manche Menschen sagen: „Können Menschen, die die Wahrheit verstehen, die Herzen anderer so prüfen, wie Gott es tut?“ Menschen haben diese Fähigkeit nicht. Selbst wenn sie ein tieferes Verständnis der Wahrheit haben, bedeutet das nicht, dass sie die Wirklichkeit der Wahrheit besitzen. Wenn eine Person jedoch die Wahrheit versteht, kann sie erkennen, ob jemand ein guter oder ein schlechter Mensch ist, ob jemand die Wahrheit liebt oder nicht, ob er ehrlich oder betrügerisch ist, ob er Gott fürchtet oder rebellisch und feindselig gegenüber Gott ist, und ob er Gott aufrichtig folgt oder ob er ein Heuchler ist. Du wirst all diese Dinge erkennen können. Was ist letztendlich am wichtigsten? (Die Wirklichkeit der Wahrheit zu besitzen.) Menschen, die die Wirklichkeit der Wahrheit nicht besitzen, können nichts eingehend verstehen; sie handeln immer töricht und auf eine Art und Weise, die im Widerspruch zur Wahrheit steht und sich Gott widersetzt. Solche Menschen sind bedauerlich. Dies spricht die Wichtigkeit im Hinblick darauf an, ob eine Person die Wahrheit erlangen und in die Wirklichkeit der Wahrheit eintreten kann oder nicht. Wie sehen Menschen andere, wenn sie selbst die Wahrheit nicht verstehen? Sie können andere nur anhand ihrer eigenen Auffassungen und Vorstellungen betrachten. Wenn sie eine andere Person beurteilen und einstufen, betrachten sie nur deren Kaliber und Wissen; sie betrachten nur, ob ihr äußerliches Verhalten ethisch ist, ob es der Traditionskultur und der menschlichen Moral entspricht und ob ihre Handlungen für andere von Nutzen sind oder nicht. Wenn sie sehen können, dass die Worte und Taten einer Person im Grunde vernünftig sind, dass sie völlig mit den menschlichen Auffassungen, was Ethik und Moral betrifft, übereinstimmen und dass sie dem Geschmack aller entsprechen, dann werden sie diese Person als gut einstufen. Aber wie stuft Gott die Menschen ein? Sind alle diese Methoden, mit denen die Menschen Schlussfolgerungen ziehen, und ihre Ansatzpunkte die Maßstäbe, nach welchen Gott das Wesen einer Person bestimmt? (Nein.) Worauf stützt sich Seine Bestimmung? Wenn Gott die Natur und das Wesen eines Menschen bestimmt, dann stützt Er sich dabei auf die Gedanken und Ideen in ihrem Herzen und auf den Beweggrund für ihre Worte und Taten, das heißt, auf ihre Absichten und Ziele. Genau aus diesem Grund wird Gott als der Eine bezeichnet, der die Tiefen der menschlichen Herzen erforscht. Kann ein Mensch die Tiefen der Herzen anderer Menschen durchforschen? (Nein.) Die Menschen können nur die äußeren Erscheinungsformen anderer sehen und die Absichten, die sie an ihre Sprechweise erkennen können, oder dadurch, dass sie zwischen den Zeilen lesen. Im besten Fall können Menschen diese Dinge erkennen, daher können sie das Verhalten anderer nur gestützt auf das bestimmen, was sie sehen und hören. Wenn Gott hingegen die Menschen einschätzt, schaut Er nicht nur auf ihre Handlungen, die Richtung, in die sie gehen, oder die Eigenschaft einer bestimmten Handlung. Gott will ihre wahrsten Gedanken sehen, um festzustellen, welche Absichten und Ziele sie tatsächlich bei ihrem Handeln haben, welche Dinge ihre Natur und ihr Wesen hervorbringen und zum Beschreiten welches Weges diese Dinge sie zwingen. Das sind die Dinge, auf die Gott schaut. Also frage Ich euch: Gott erforscht die Tiefen der menschlichen Herzen – was ist mit „die Tiefen der menschlichen Herzen“ gemeint? Einfach ausgedrückt sind es die wahrsten Gedanken im Herzen der Menschen. Demnach spielt es keine Rolle, wie du dich tarnst, wie du dich verschleierst oder was du, was dich betrifft, erfindest, wenn du in Gottes Gegenwart bist, erfasst Gott alle deine wahrsten Gedanken und die Dinge, die in deinem tiefsten Inneren verborgen sind, äußerst klar; es gibt keinen einzigen Menschen, dessen verborgenen, innersten Dinge Gottes genauer Prüfung entkommen können. Versteht ihr, was Ich sage? Mit ihrem Leben und ihrem Verhalten hat diese schöne Frau jahrzehntelang die Person, die ihr am nächsten stand, getäuscht – wenn euch dasselbe widerfahren würde, würdet ihr nicht auch getäuscht werden? (Doch.) Könnte man dann nicht sagen, dass sie nicht nur ihren Ehemann getäuscht hat, sondern auch euch und alle anderen? (Doch.) Sie hat niemandem die wahrsten Gedanken ihres Herzens offenbart – sie hat niemandem etwas verraten – und außerdem war ihre Maskerade makellos, und niemand war sich dessen bewusst. Dennoch hat sie eine Sache außer Acht gelassen – Gott beobachtet alles, was die Menschen tun. Vielleicht war sie in der Lage, alle anderen zu täuschen, aber sie konnte Gott nicht täuschen. Nach außen hin schien der reiche Mann scharfsinnig zu sein, er war imstande, viel Geld zu verdienen, aber er fiel seiner Frau zum Opfer. War das eine zeitweilige Unachtsamkeit seinerseits? (Nein.) Was hat dann dazu geführt? Es lag daran, dass er sie nicht durchschauen konnte. Welche Tatsachen teile Ich euch mit dieser Geschichte mit? Ich teile euch mit, dass ihr im Glauben an Gott den richtigen Weg gehen und euch benehmen müsst, und dass ihr euch nicht auf betrügerische und bösen Wege einlassen sollt. Was sind betrügerische und böse Wege? Gläubige wollen sich immer auf kleine Pläne, auf betrügerische und durchtriebene Spielchen und auf Tricksereien stützen, um ihre eigene Verdorbenheit, ihre Mängel und Fehler sowie Probleme, wie ihr eigenes geringes Kaliber, zu vertuschen; sie gehen mit Angelegenheiten immer nach satanischen Philosophien um, was sie für nicht allzu schlimm halten. Bei Angelegenheiten auf oberflächlicher Ebene schmeicheln sie Gott und ihren Leitern, aber sie praktizieren die Wahrheit nicht, noch handeln sie nach den Grundsätzen. Sie wägen die Worte und Äußerungen anderer sorgfältig ab und überlegen ständig: „Wie war meine Leistung in letzter Zeit? Unterstützen mich alle? Weiß Gott von all den guten Dingen, die ich getan habe? Wenn Er es weiß, wird Er mich dann loben? Welche Stellung habe ich in Gottes Herzen? Bin ich dort wichtig?“ Die Bedeutung ist: Werden sie als jemand, der an Gott glaubt, Segnungen empfangen oder werden sie ausgestoßen werden? Stellt es nicht eine betrügerische und böse Art dar, ständig über diese Dinge nachzudenken? Es handelt sich in der Tat um eine betrügerische und böse Art, und nicht um den richtigen Weg. Was ist also der richtige Weg? (Nach der Wahrheit und einer Veränderung der Gesinnung zu streben.) Genau. Für diejenigen, die an Gott glauben, besteht der einzige richtige Weg darin, nach der Wahrheit zu streben, die Wahrheit zu erlangen und eine Veränderung der Disposition zu erreichen. Nur der Weg, auf dem Gott die Menschen führt, damit sie Errettung erlangen, ist der wahre Weg, der richtige Weg.

Gott erforscht die Tiefen der menschlichen Herzen; Er kann die tiefsten Bereiche der menschlichen Herzen, ihre wahrsten Gedanken, sehen. Auf welcher Grundlage spricht Er, wenn Er sagt: „Die Menschen sind Maden“? (Auf der Grundlage der menschlichen Natur und des menschlichen Wesens.) Habt ihr jemals das Wesen, den Zustand und die Erscheinungsformen der „Maden“ seziert, von denen Gott spricht und die Er sieht? Welche Elemente des menschlichen Wesens veranlassen Gott, dies zu ihnen zu sagen? Warum sagt Gott, dass die Menschen Maden sind? In Gottes Augen ist die verdorbene Menschheit eindeutig Seine Schöpfung; aber erfüllen die Menschen die Verantwortungen und Pflichten, die geschaffene Wesen erfüllen sollten? Viele Menschen tun ihre Pflicht, aber wie ist ihre Leistung dabei? Sie ergreifen bei ihrer Pflichterfüllung nicht die Initiative; wenn sie nicht zurechtgestutzt werden, man sich nicht mit ihnen befasst oder sie nicht diszipliniert werden, gehen sie nicht weiter nach vorn; sie müssen sich ständig versammeln, Gemeinschaft halten und versorgt werden, um auch nur ein klein wenig Glauben, einige kleine Bestandteile des Aktivseins aufzuweisen – ist dies nicht ihre verdorbene Gesinnung? (Doch.) Die Menschen kennen ihre eigene Stellung nicht, noch wissen sie, was sie tun sollten, was sie anstreben sollten oder kennen den Weg, den sie gehen sollten; oft handeln sie sogar nach ihrem eigenen Willen und laufen Amok. Wenn sie nicht häufig bewässert, sie nicht häufig Zurechtstutzen und Umgang erfahren würden, wenn Gott nicht ständig Umstände arrangieren würde, um die Menschen zu Ihm zurückzuführen, was würden die Menschen dann tun? Man könnte sagen, dass eine solche Person nicht nur ihre Pflicht nicht gut erfüllen könnte, sondern auch so weit verkommen würde, dass sie negativ werden würde, sie würde bei ihrer Arbeit nachlässig werden, oberflächlich handeln und Gott täuschen. Wenn Menschen ihre Pflicht, die sie erfüllen sollen, nicht erfüllen können, welche Eigenschaften weisen dann alle ihre Handlungen auf? Man könnte sagen, dass sie alle böse Taten darstellen – sie tun nur Böses! Den ganzen Tag lang haben ihre Gedanken nichts mit der Wahrheit zu tun, haben nichts damit zu tun, den Weg Gottes zu beschreiten. Jeden Tag essen sie drei Mahlzeiten, ohne nachzudenken oder sich anzustrengen; selbst wenn sie einen Gedanken hegen, entspricht dieser nicht den Grundsätzen der Wahrheit und hat überhaupt keine Beziehung zu Gottes Anforderungen an den Menschen. Sie unterbrechen und stören, ohne von Gott Zeugnis abzulegen. Ihr Herz ist voller Gedanken darüber, wie sie ihrem materiellen Wohlergehen nachjagen können, wie sie Status und Ruhm anstreben können, wie sie unter anderen Menschen standhalten können, um Status und Ansehen zu genießen. Sie essen die Nahrung, die Gott ihnen zuteilwerden lässt, und genießen alles, was Gott bereitstellt, ohne sich mit menschlichen Angelegenheiten zu befassen. Gott mag solche Menschen nicht – Er hasst sie. Einige Menschen erfüllen ihre Pflicht nur als bloße Formalität. Sie kommen in die Kirche, um die Arbeit zu beobachten, wie ein ungläubiger Leiter; sie machen einmal die Runde, rufen ein paar Parolen, belehren die Brüder und Schwestern und bringen alle dazu, ihnen gehorsam zuzuhören, und damit hat sich die Sache für sie erledigt. Wenn sie sehen, dass jemand seine Pflicht nur oberflächlich erfüllt, ohne Verantwortung zu übernehmen, denken sie: „Das hat nichts mit mir zu tun und stellt keine Bedrohung für meinen Status dar, also ist es mir egal.“ Tag für Tag treiben sie so dahin, ohne eigentliche Arbeit zu leisten, ohne eigentliche Probleme zu lösen. Was für ein Mensch ist das? (Jemand, der drei Mahlzeiten am Tag isst, ohne nachzudenken oder sich anzustrengen.) Sie wissen nicht, was sie jeden Tag tun sollten, also treiben sie gedankenlos durch die Tage, ohne zu wissen, ob Gott mit ihnen zufrieden ist oder sie hasst, oder ob Er sie prüft. Entspricht das, was sie tun, der Wahrheit? Kommen sie ihrer Verantwortung nach? Sind sie loyal? Sind sie nachlässig? Erhöhen sie sich mit ihren Taten selbst? Bezeugen sie Gott? Sie wissen nichts davon. Jemand, der drei ordentliche Mahlzeiten am Tag isst, ohne nachzudenken oder sich anzustrengen, wird im Allgemeinen als „Schmarotzer“ bezeichnet. Sie leisten keine wirkliche Arbeit; sie sind sogar zu faul, sich selbst einen Teller Essen zu servieren, und möchten, dass andere sie bedienen. Was für ein Mensch ist das? Sie bleiben dort, wo immer sie jeden Tag hintreiben, sie essen dort, wo das Essen gut ist, sie gehen dorthin, wo auch immer es einen bequemen Platz zum Schlafen gibt oder wo es Menschen gibt, die ihnen schmeicheln. Gibt es einen Unterschied zwischen einem solchen Menschen und einer Made? (Nein.) Es gibt keinen Unterschied. Ist es, basierend auf diesen menschlichen Verhaltensweisen, unfair, Menschen als „Maden“ zu bezeichnen? (Es ist nicht unfair.) Die Menschen leben ständig innerhalb einer verkommenen Natur dieser Art; nachdem sie ein wenig echte Arbeit geleistet haben, wollen sie für ihre Leistungen anerkannt werden. Einige Leute sagen: „Ich führe meine Pflicht bereits seit fünf oder sechs Jahren aus. Ich halte jeden Tag an meiner Pflicht fest, und mein Haar wird weiß.“ Ist dies nicht eine widerwärtige Art zu sprechen? Wie kannst du genauso sprechen wie Paulus? Was ist das Ziel hinter dem Streben nach Anerkennung für deine Leistungen? Ist es nicht so, dass du von Gott eine Belohnung haben willst? Wie nennt man im Allgemeinen Menschen, die eine Belohnung wollen? Nennt man sie nicht „Bettler“? Sind solche Menschen nicht schamlos? Ihr erfüllt die Pflicht eines geschaffenen Wesens, und wem gilt eure harte Arbeit? Gilt sie Gott? Gott schätzt so etwas nicht. Tatsächlich gilt euer Handeln euch selbst, damit ihr Errettung erlangen könnt. Welche Anerkennung wollt ihr also, und welche Belohnung fordert ihr? Hat Gott euch nur ein wenig Gnade bzw. nur wenige Segnungen geschenkt? Hat Gott euch dieses Leben gegeben, damit ihr eine Belohnung verlangen könnt? Damit ihr eure Hand ausstreckt, um bei Gott um Nahrung zu betteln? Im Augenblick tust du deine eigene Pflicht. Das ist deine Verpflichtung und deine Verantwortung. Gott hat dich mit einer Aufgabe betraut, was Seinerseits gnädig ist, also solltest du um nichts betteln; wenn du es doch tust, wird Gott dich hassen und von dir angewidert sein. Die Menschen wollen Gott immer um Gnade und Belohnung anbetteln. Welche Art von Menschen sind sie? Sind sie nicht schamlose Menschen von schlechtem Charakter? Befindet ihr euch alle in einem solchen Zustand? (Ja.) Wie solltest du diesen Zustand beheben? Du musst erkennen, welche deiner Worte und Taten zu diesem Zustand gehören, und danach schnell im Gebet vor Gott treten und Seine genaue Überprüfung annehmen; seziere deine Hässlichkeit, deine Natur und dein Wesen. Wenn du etwas Wissen und Verständnis erlangt hast, dann bring diese Dinge deinen Brüdern und Schwestern vor und halte über sie Gemeinschaft und offenbare dich ihnen. Während du auf diese Art Gemeinschaft hältst und dich so offenbarst, wirst du tatsächlich Gottes genaue Überprüfung annehmen, und auf diese Weise wird dein Zustand langsam behoben werden. Um deine eigene verdorbene Gesinnung zu beseitigen, musst du zuerst klar erkennen, wie böse und abscheulich deine verdorbene Gesinnung ist; nur dann kannst du dich im Herzen selbst verachten und verabscheuen – wenn du dich nicht selbst verabscheust, kannst du das Problem nicht lösen. Wenn du immer denkst, dass nichts falsch daran ist, nach einer verdorbenen Gesinnung zu leben, dass es anderen Menschen nichts ausmacht und dass alles bei dir in Ordnung ist, solange du nichts Böses tust – ist das nicht Unsinn? Können solche Menschen die Wahrheit erlangen? Können sie Gottes Errettung erlangen? Warum deckt Gott die verdorbenen Zustände der Menschen auf? Ihr solltet ernsthaft über Gottes Worte Gemeinschaft haben, die verdorbenen Zustände und die verdorbenen Ausströmungen der Menschen in Verbindung bringen und sie dann mit den Worten vergleichen, mit denen Gott offenbart, dass die verdorbene Menschheit aus Maden besteht – könnt ihr sehen, dass dieses Problem sehr ernst ist? Könnt ihr es akzeptieren? (Ja.) Wenn Gott sagt, dass die Menschen Maden sind, an wen richtet Er sich in erster Linie? Welche Zustände und verdorbenen Gesinnungen des Menschen spricht Er hauptsächlich an? Welche Seite der verdorbenen Natur des Menschen offenbart Er? Zunächst einmal ist jemand, der eine Made ist, wertlos und kennt keine Scham; in Gottes Augen sind sie keinen einzigen Cent wert! Warum sage Ich, dass sie keinen einzigen Cent wert sind? Gott hat dich erschaffen und dir das Leben gegeben, und du kannst noch nicht einmal das Allermindeste deiner Pflicht erledigen; du bist ein Schmarotzer. Aus Gottes Sicht bist du wertlos, und dein Leben ist überflüssig! Sind solche Menschen nicht Maden? (Doch.) Was sollten die Menschen tun, wenn sie keine Maden sein wollen? Zunächst einmal solltest du deinen eigenen Platz finden und auf Biegen und Brechen einen Weg ausmachen, um deine Pflicht zu erfüllen, damit du eine normale Beziehung zum Schöpfer aufbauen kannst und damit dur vor Gott Rechenschaft ablegen kannst. Überlege dann, wie du bei deiner Pflichterfüllung Loyalität erreichen kannst, ohne oberflächlich zu sein; du solltest dein ganzes Herz darin einbringen. Versuche nicht, den Schöpfer zu täuschen. Tu, was auch immer Gott von dir verlangt, hör zu und unterwirf dich. Habt ihr jetzt noch weitere Gedanken dazu, dass Gottes Worte die Menschen als Maden bezeichnen oder wehrt ihr euch gegen sie? Könnt ihr das auf euch selbst beziehen? Manche Leute sagen: „Ich erfülle meine Pflicht schon seit vielen Jahren, also bin ich wahrscheinlich keine Made, oder?“ Haben sie recht? (Nein.) Warum liegen sie falsch? Ob du eine Made bist oder nicht, hat nichts mit dem zu tun, was du nach außen hin tust. Gott will sehen, wie du deine Pflicht erfüllst, in welchem Zustand du dich befindest, während du deine Pflicht erfüllst, worauf du dich stützt, um deine Pflicht zu erfüllen, ob du Ergebnisse erzielst oder nicht, ob du deiner Verantwortung nachkommen kannst oder nicht und ob du deine Arbeit erledigen kannst oder nicht. Wenn du deine Pflicht den Grundsätzen der Wahrheit entsprechend erfüllst, Loyalität erreichst, deine Pflicht einem akzeptablen Standard entsprechend tun kannst und Gott zufriedenstellst, wirst du der Anrede „Made“ entkommen sein.

Während du Gottes Wirken erlebst, musst du zunächst Seine Worte akzeptieren, die die Natur und das Wesen des Menschen aufdecken. Wenn du in der Lage bist, die verdorbene Gesinnung der Menschen und die Wahrheit ihrer Verdorbenheit klar zu erkennen und wenn du dich schließlich wirklich selbst kennst, ist das dann nicht der Weg nach vorn für dich, um Errettung zu erlangen? Die Art und Weise, wie du Gottes Worte angehst, die den Menschen richten und entlarven, ist entscheidend. Zunächst solltest du über die Worte Gottes, die die Natur des Menschen aufdecken, nachdenken und sie verstehen. Wenn du klar erkennen kannst, dass das, was Gottes Worte aufgedeckt haben, völlig mit deinem tatsächlichen Zustand übereinstimmt, wirst du die Ernte einholen. Einige Menschen vergleichen Gottes Worte, nachdem sie diese gelesen haben, immer mit anderen. Sie denken stets, dass sie an andere gerichtet sind und dass die Worte, die Gott gesprochen hat, wie streng sie auch sein mögen, nichts mit ihnen zu tun haben. Das ist problematisch – diese Art von Mensch akzeptiert die Wahrheit nicht. Wie solltest du dann an Gottes Worte herangehen? Jedes Mal, wenn du etwas der Worte Gottes liest, solltest du es mit dir selbst vergleichen, es mit deinem eigenen Zustand, deinen eigenen Gedanken und Ansichten sowie mit deinem eigenen Verhalten abgleichen. Wenn du wirklich mit ihnen vergleichbar bist und die Wahrheit suchst, um deine eigenen Probleme zu lösen, wirst du auf diese Weise die Ernte einholen. Du solltest dann die Wirklichkeit der Wahrheit, die du verstanden hast, nutzen, um anderen zu helfen; hilf ihnen, die Wahrheit zu verstehen und Probleme zu lösen, hilf ihnen, vor Gott zu treten und Seine Worte und die Wahrheit zu akzeptieren. Dies zeugt von Liebe zu anderen, und du kannst die Ernte dessen einholen; es bringt sowohl dir als auch anderen Nutzen, es ist eine zweifache Ernte. Auf diese Weise wirst du in Gottes Haus zu einem nützlichen Menschen werden; wenn du eine solche Wirklichkeit der Wahrheit besitzt, dann bist du in der Lage, für Gott Zeugnis abzulegen. Erhältst du dann nicht Gottes Zustimmung? Du solltest dieselben Methoden anwenden, um die restlichen Worte, mit denen Gott die Menschen entlarvt hat, zu akzeptieren und dich ihnen zu unterwerfen, und dich dann selbst sezieren und dich schließlich selbst kennen. Wisst ihr, wie ihr euch auf diese Weise vergleichen könnt? (Ein wenig.) Wenn Gott sagen würde, dass du Satan bist, dass du ein Teufel bist, dass du eine verdorbene Gesinnung hast und dass du dich Ihm widersetzt, dann könntest du diese größeren Dinge vielleicht mit dir selbst vergleichen; wenn aber Seine Worte gewisse andere Zustände und Ausströmungen betreffen, um festzustellen, was für eine Art von Mensch du bist, bist du nicht in der Lage, sie mit dir selbst zu vergleichen, und du kannst sie nicht akzeptieren – das ist sehr problematisch. Was bedeutet das? (Es bedeutet, dass wir uns selbst nicht wirklich kennen.) Du kennst dich selbst nicht wirklich und du akzeptierst die Wahrheit nicht, ist das nicht der Fall? (Das ist es.) Die Menschen müssen langsam die Worte verstehen können, die Gott verwendet, um die Menschen zu entlarven, wie „Maden“, „schmutziger Dämon“, „keinen Cent wert“, „Abfall“ und „Nichtsnutz“. Liegt Gottes Ziel, wenn Er die Menschen entlarvt, darin, sie zu verurteilen? (Nein.) Worin liegt es dann? (Sie sollen sich selbst kennen und ihre Verdorbenheit beseitigen.) Das ist richtig. Gottes Ziel beim Aufdecken dieser Dinge ist, dir zu ermöglichen, dich selbst zu kennen, dabei die Wahrheit zu erlangen und Seinen Willen zu verstehen. Wenn Gott dich als Made, als niedriger Mensch, als Nichtsnutz oder als schmutzigen Dämon entlarvt, wie solltest du dich dann verhalten? Du könntest sagen: „Gott sagt, dass ich eine Made bin, also werde ich eine Made sein. Gott sagt, dass ich ein Nichtsnutz bin, also werde ich ein Nichtsnutz sein. Gott sagt, dass ich keinen Cent wert bin, also werde ich ein wertloses Stück Abfall sein. Gott sagt, dass ich ein schmutziger Dämon bin, dass ich Satan bin, also werde ich ein schmutziger Dämon sein, ich werde Satan sein.“ Ist das der Weg, auf dem man die Wahrheit erlangen kann? (Nein.) Gottes Ziel, wenn Er diese Worte spricht, Sein ultimatives Ziel bei Seinem ganzen Richten, Seiner ganzen Züchtigung und Entlarvung, ist, den Menschen zu ermöglichen, Seinen Willen zu verstehen, den Weg des Praktizierens der Wahrheit zu beschreiten, Gott zu erkennen und sich Ihm zu unterwerfen. Wenn die Menschen Gott ständig missverstehen, während sie diesen Weg gehen, wenn sie Sein Urteil und Seine Züchtigung nicht ganz annehmen können und wenn ihre Aufsässigkeit zu stark ist, was können sie dann tun? Du musst oft vor Gott treten, Seine genaue Überprüfung annehmen, Ihm erlauben, dich wiederholt durch Prüfungen und Läuterungen zu führen, und Ihm erlauben, Umstände zu arrangieren, um dich rein zu machen. Die Verdorbenheit der Menschen ist so tief, sie brauchen Gott, um sie zu reinigen! Wenn die Menschen nicht den Willen haben, dies zu tun, wenn sie sich immer Bequemlichkeiten hingeben, wenn sie immer verwirrt sind und überhaupt nicht nach der Wahrheit suchen, dann ist ihre Hoffnung darauf, die Wahrheit zu erlangen, sehr gering. Es gibt viele praktische Manifestierungen davon, wie Gott die Tiefen der menschlichen Herzen gründlich prüft, was man an den vielen Dingen in den verdorbenen menschlichen Gesinnungen sehen kann, die Gott offenbart. Nur Gott kann das, was sich in der Natur und im Wesen der Menschen befindet, sehen. Wenn du also nicht auf Gottes Worte hörst, nicht so lebst, wie Gott es dir gesagt hat, und nicht an Ihn glaubst oder deine Pflicht nicht so erfüllst, wie Er es dir gesagt hat, dann ist es dir unmöglich, den Weg, Gottes Willen zufriedenzustellen, einzuschlagen; du hast keine Möglichkeit, dich auf den richtigen Weg des Glaubens an Gott zu begeben, und es ist sehr schwierig für dich, Errettung zu erlangen. Ist das, was Ich sage, richtig? (Das ist es.) Können die Menschen Gott zufriedenstellen, indem sie ihren eigenen Methoden nach an Ihn glauben? (Nein.) Die Methoden, Vorstellungen und die Mittel und Wege, auf die die Menschen kommen, stimmen nicht mit der Wahrheit überein, daher kann dieser Glaube an Gott Ihn niemals zufriedenstellen.

Ich habe gerade über das vierte Anzeichen gesprochen, wie man beurteilen kann, ob ein Mensch in seinem Lebenseintritt Wachstum erfahren hat, nämlich anhand des Ausmaßes, in dem sich jemand Gott unterwerfen kann, wenn es um Menschen, Ereignisse und Dinge geht, denen er begegnet. Was bestimmt das Ausmaß, in dem du dich Gott unterwerfen kannst? Wenn du nicht in der Lage bist, Gottes Worte zu empfangen oder zu verstehen, wenn du die Dinge, die Gott sagt und verlangt, überhaupt nicht erfassen kannst, kannst du dich Ihm dann unterwerfen? (Nein.) Das ist viel zu schwierig. Was ist also nötig, um Unterwerfung zu erreichen? (Die Wahrheit zu verstehen.) Wenn eine Person die Wahrheit versteht, ist das dann nicht gleichbedeutend damit, den Willen Gottes zu verstehen? (Doch.) Erst, wenn die Menschen den Willen Gottes verstehen, können sie nach und nach erreichen, sich Gott zu unterwerfen und Seinen Willen zufriedenzustellen.

Um zu beurteilen, ob ein Mensch in seinem Lebenseintritt Wachstum erfahren hat, gibt es ein weiteres wichtiges Anzeichen, und zwar, ob du inmitten der Dinge, denen du begegnest, in der Lage bist, Gottes Willen zu verstehen und die Wahrheit zu erlangen. Nun, wenn die meisten von euch mit einer Angelegenheit oder Umständen konfrontiert werden, wie viel Wahrheit könnt ihr durch diese verstehen? Könnt ihr daraus die Wahrheit erlangen? Erhaltet ihr bei den meisten Angelegenheiten die Wahrheit oder könnt ihr die Wahrheit meistens nicht erlangen und handelt ständig wirrköpfig und lasst etwas ungelöst? (Wir lassen meistens etwas ungelöst.) Das ist euer wahrer Zustand: Ihr könnt die Wahrheit meistens nicht erlangen. Was zeigt das? Es zeigt, dass eure geistliche Größe sehr gering ist und dass ihr, wenn ihr mit vielen Angelegenheiten konfrontiert werdet, nicht über die nötige geistliche Größe oder Wahrheit verfügt, um Probleme zu lösen. Ob du nun auf Prüfungen oder Versuchungen stößt, du bist in deinem Zeugnis nicht standhaft, weshalb du nicht über die Wirklichkeit der Wahrheit verfügst. Wenn du deine eigenen Probleme nicht durchschauen kannst und nicht weißt, wie du die Wahrheit suchen sollst, um deine eigenen Probleme zu lösen, dann hast du völlig versagt. Wenn du erneut auf die gleiche Art von Prüfung stößt, wirst du immer noch wirrköpfig sein und du wirst dieselbe Methode verwenden, um eine Lösung zu finden, und bei deinem Ansatz dieselbe Haltung einnehmen. Zeigt das nicht einen Mangel an Wachstum? (Das tut es.) In welchem Maße steckt eure geistliche Größe im Augenblick fest? Wenn euch Dinge passieren, lasst ihr euch verwirren und dann sucht ihr Gottes Worte, Hymnen, Predigten und gemeinschaftliche Austausche sowie die verschiedenen Prinzipien, die ihr normalerweise anwendet, oder ihr sucht andere Menschen auf, um mit ihnen Gemeinschaft zu halten – ist das eure derzeitige geistliche Größe (Ja.) Ist eure geistliche Größe demnach beachtlich oder gering? (Gering.) Könnt ihr mit einer derartigen geistlichen Größe eigenständig leben? Könnt ihr eure Probleme eigenständig lösen? (Nein.) Wenn ihr derzeit diese geistliche Größe erreicht habt, seid ihr dann noch in der Lage, Gott zu folgen, sobald ihr das Kirchenleben aufgebt, eure Brüder und Schwestern verlasst und die Verhältnisse eurer Pflichterfüllung und die Orte, an denen ihr eure Pflicht erfüllt, hinter euch lasst? Könnt ihr Ihm wirklich bis ganz zum Schluss folgen? Das weiß man noch nicht. Es kann auch sein, dass ihr Gott nach drei oder fünf Jahren immer noch folgt, doch euer Verhalten und Benehmen, die Ziele, die ihr verfolgt, die Richtung eures Lebens, wie ihr die Dinge betrachtet, die Art und Weise, wie ihr mit anderen zurechtkommt, und die Einstellung, mit der ihr mit Angelegenheiten umgeht, nichts davon wird sich verändert haben, und ihr werdet euch in keiner Weise von einem Ungläubigen unterscheiden. Der einzige Unterschied wird darin bestehen, dass du dich lediglich als Gläubiger bezeichnet, du weiterhin nur dem Namen nach an Gott glaubst und dich immer noch als einen Seiner Anhänger bezeichnest. Aber im Grunde ist Gott nicht mehr in deinem Herzen, du trägst Seinen Weg nicht mehr in deinem Herzen und hast nichts mit Ihm zu tun. Weil du oft vor Gott trittst, ohne zu wissen, was du in deinem Gebet zu Ihm sagen oder wonach du suchen sollst, und nichts in deinem Herzen hast, was du Ihm sagen kannst, fängst du an, dich immer mehr von Gott zu entfernen. Wenn du auf etwas stößt, dienen Gottes Worte nicht als dein Leitfaden, und du weißt nicht, wie du die Wahrheit suchen kannst, und du handelst gemäß deiner eigenen Vorstellung. Bist du demnach nicht durch und durch zu einem Ungläubigen geworden? Was meine Ich mit diesen Worten? Bevor Menschen die Wahrheit erlangt haben, geraten sie ständig in Verwirrung, wenn ihnen etwas widerfährt, sie wissen nicht, wie sie die Wahrheit anwenden sollen, und sie wissen nicht, wie sie im Einklang mit Gottes Willen mit den Dingen umgehen sollen. Unabhängig davon, ob du dich inmitten guter oder entsetzlicher Umstände befindest, ob du in Versuchung geführt oder auf die Probe gestellt wirst, du bist immer ratlos; du gehst nur passiv damit um und bist außerstande, etwas anhand einer positiven Einstellung oder der Wahrheit zu lösen. Auf welche Umstände du auch stößt, dir fehlt völlig die Fähigkeit, ihnen standzuhalten, und du bist unfähig, die Initiative zu ergreifen, um Probleme anhand der Wahrheit zu lösen. Selbst wenn du genau in diesem Moment die Wahrheit suchen würdet, um sie zu lösen, und versuchen würdest, Gottes Willen in dieser Angelegenheit zufriedenzustellen, wärst du dazu nicht in der Lage. Wie viel von deinem Verhalten und Leben hat demnach mit Gott zu tun, hat mit dem Verhalten und Leben, die ein Gläubiger aufweisen sollte, zu tun? Wenn nur ein Prozent, was Formalitäten und die subjektiven Wünsche deines Herzens angeht, mit Gott zu tun hat, und neunundneunzig Prozent in keinem Zusammenhang mit der Wahrheit stehen, dann bist du genau so, wie Gott es gesagt hat: „Ihr habt viel getan, was für die Wahrheit irrelevant ist.“ Ist das nicht erschreckend und gefährlich? (Das ist es.) Das ist sehr erschreckend und sehr gefährlich. Welchen Problemen stehen die Menschen also gegenüber? Wenn die Menschen die von Gott angeordneten Umstände belassen, verpassen sie die Gelegenheit, von Gott perfekt gemacht zu werden, sie sind Gottes aufrichtigen Absichten unwürdig geworden, und sie verzichten auf die Lektionen, die Gott speziell für sie vorgesehen hat. Das ist die eine Sache, die Gott am meisten betrübt. Gott arrangiert geeignete Umstände für die Menschen, damit sie nach der Wahrheit streben können. Wenn Menschen ihre Pflichten aufgeben, es aufgeben, nach der Wahrheit zu suchen, Gottes Worte nicht lesen und dazu imstande sind, sich jederzeit und überall von Gott zu entfernen, sind sie dann aufrichtige Anhänger Gottes? Auf keinen Fall. Ihr könnt das wahrscheinlich deutlich sehen – das ist eure derzeitige wahre geistliche Größe. Menschen, die nicht nach der Wahrheit streben, verstehen den Willen Gottes überhaupt nicht. Wenn Menschen die Umstände, die Gott für sie vorsieht, überhaupt nicht verstehen und nicht wissen, wie sie zu Gott beten oder mit Ihm kommunizieren sollen, welche geistliche Größe haben diese Menschen dann? Ist es nicht so, dass ihre geistliche Größe zu gering ist und sie nicht wissen, wie sie die Wahrheit suchen sollen? Wenn sie nicht wissen, wie sie die Wahrheit suchen sollen, wie können sie sie dann erlangen? Aus einer subjektiven Perspektive betrachtet, denkst du vielleicht, dass du alles weggeworfen hast und dass dein Glaube an Gott echt ist, doch eigentlich akzeptierst du die Wahrheit nicht, und Gott hat dein Herz nicht erlangt – ist das nicht so? (So ist es.) Gott hat dein Herz nicht erlangt, was bedeutet, dass du in vielen Angelegenheiten immer noch fähig dazu bist, dich Gott zu widersetzen, Ihn zu verraten und dich von Ihm zu entfernen, in dem Ausmaß, dass du die Existenz Gottes sogar abstreiten würdest. Nicht nur, dass du dich Gott nicht unterwerfen kannst, Ihm gegenüber nicht loyal sein und Ihn nicht verehren kannst, du bist auch noch imstande, dich Gott jederzeit und überall zu widersetzen und Ihn zu verraten. Das ist die Situation, in der sich die Menschen befinden, bevor sie die Wahrheit erlangen. Mit welcher Absicht sage Ich euch das alles? Warum sage Ich diese Worte? Um kaltes Wasser über euch zu schütten? (Nein, hierdurch sollen wir unsere eigene geistliche Größe erkennen.) Diese Worte sind ein Weckruf für euch und werden euch von Nutzen sein. Wenn du als Gläubiger die Wahrheit nicht erlangst, wirst du Gott niemals erlangen, und Er wird keine Möglichkeit haben, dich zu gewinnen. Daher ist bei eurem Glauben das Streben nach der Wahrheit das Wichtigste.

Um nach der Wahrheit zu streben, muss man sich darauf konzentrieren, die Wahrheit zu praktizieren, aber wo sollte man anfangen, die Wahrheit zu praktizieren? Dafür gibt es keine Regeln. Du solltest welche Aspekte der Wahrheit du auch immer verstehst praktizieren. Wenn du gerade erst mit einer Pflicht begonnen hast, dann solltest du bei deiner Pflichterfüllung anfangen, die Wahrheit zu praktizieren. Bei der Ausübung deiner Pflicht sind viele Aspekte der Wahrheit zu praktizieren, und du solltest welche Aspekte der Wahrheit du auch immer verstehst praktizieren. Du kannst beispielsweise anfangen, indem du ein ehrlicher Mensch bist, aufrichtig redest und dein Herz öffnest. Wenn es etwas gibt, was dir zu peinlich ist, um mit deinen Brüdern und Schwestern darüber zu sprechen, solltest du dich hinknien und es Gott durch Gebet sagen. Was solltest du Gott sagen? Sag Gott, was in deinem Herzen ist; rede keine leeren Höflichkeiten und versuche nicht, Ihn zu betrügen. Beginne damit, ehrlich zu sein. Wenn du schwach gewesen bist, dann sag, dass du schwach gewesen bist; wenn du böse gewesen bist, dann sag, dass du böse gewesen bist; wenn du hinterlistig gewesen bist, dann sag, dass du hinterlistig gewesen bist; wenn du bösartige und heimtückische Gedanken gehabt hast, erzähl Gott davon. Wenn du immer um Status wetteiferst, sag Ihm das ebenfalls. Lass Gott dich disziplinieren; lass Ihn Umgebungen für dich arrangieren. Erlaube Gott, dir zu helfen, alle deine Schwierigkeiten zu überwinden und alle deine Probleme zu lösen. Du solltest dein Herz vor Gott öffnen; verschließe es nicht. Selbst wenn du Gott ausschließt, kann Er trotzdem in dich hineinsehen. Wenn du Ihm jedoch dein Herz öffnest, kannst du die Wahrheit erlangen. Welchen Weg solltest du also wählen? Du solltest dein Herz öffnen und Gott ehrlich mitteilen, was in deinem Herzen ist. Auf keinen Fall solltest du irgendetwas Unwahres sagen oder dich verstellen. Du solltest damit anfangen, ein ehrlicher Mensch zu sein. Jahrelang haben wir Gemeinschaft über Wahrheiten gehalten, die davon handelten, ein ehrlicher Mensch zu sein, und trotzdem gibt es heute immer noch viele Menschen, die gleichgültig bleiben, die nur nach ihren eigenen Absichten, Wünschen und Zielen reden und handeln und denen es nie in den Sinn gekommen ist, Buße zu tun. Das ist nicht die Haltung von Menschen, die ehrlich sind. Warum bittet Gott die Menschen, ehrlich zu sein? Um die Menschen leichter zu verstehen? Mit Sicherheit nicht. Gott verlangt von den Menschen, ehrlich zu sein, weil Gott ehrliche Menschen liebt und segnet. Ein ehrlicher Mensch zu sein, bedeutet, ein Mensch mit Gewissen und Vernunft zu sein. Es bedeutet, jemand zu sein, der vertrauenswürdig ist, jemand, den Gott liebt, und jemand, der die Wahrheit praktizieren und Gott lieben kann. Ein ehrlicher Mensch zu sein, ist das grundlegendste Anzeichen dafür, dass man normale Menschlichkeit besitzt und ein wahres Abbild eines Menschen auslebt. Wenn jemand nie ehrlich gewesen ist oder erwogen hat, ehrlich zu sein, dann kann er die Wahrheit nicht verstehen, geschweige denn kann er die Wahrheit erlangen. Wenn du Mir nicht glaubst, dann geh und überzeuge dich selbst bzw. geh hin und erlebe es selbst. Nur indem du ein ehrlicher Mensch bist, kann dein Herz Gott gegenüber offen sein, kannst du die Wahrheit akzeptieren, kann die Wahrheit dein Leben werden und kannst du die Wahrheit verstehen und erlangen. Wenn dein Herz immer verschlossen ist, wenn du dich niemandem öffnest oder niemandem sagst, was in deinem Herzen ist, sodass keiner dich verstehen kann, dann sind deine Mauern zu dick, und du bist der hinterlistigste Mensch von allen. Wenn du an Gott glaubst, dich aber Gott nicht auf eine reine Art öffnen kannst, wenn du Gott anlügen oder übertreiben kannst, um Gott zu täuschen, wenn du unfähig bist, Gott dein Herz zu öffnen, und dich beim Reden im Kreis drehen und deine Absichten verbergen kannst, dann wirst du dir nur selbst schaden, und Gott wird dich ignorieren und nicht in dir wirken. Du wirst nichts von der Wahrheit verstehen, und du wirst nichts von der Wahrheit erlangen. Könnt ihr jetzt erkennen, wie wichtig es ist, nach der Wahrheit zu streben und sie zu erlangen? Was ist das Erste, das du tun solltest, um nach der Wahrheit zu streben? Du solltest ein ehrlicher Mensch sein. Nur wenn die Menschen danach streben, ehrlich zu sein, können sie wissen, wie tief verdorben sie sind, ob sie wirklich das Abbild eines Menschen aufweisen oder nicht und sich selbst klar einschätzen oder ihre Unzulänglichkeiten erkennen. Nur wenn sie Ehrlichkeit praktizieren, können sie sich dessen bewusst werden, wie viele Lügen sie erzählen und wie tief ihre Arglist und Unehrlichkeit verborgen liegen. Nur indem sie über die Erfahrung des Praktizierens verfügen, ehrlich zu sein, können die Menschen nach und nach die Wahrheit ihrer eigenen Verdorbenheit in Erfahrung bringen und ihre eigene Natur und ihr eigenes Wesen kennen, und nur dann werden ihre verdorbenen Gesinnungen beständig gereinigt werden. Nur während ihre verdorbenen Gesinnungen beständig gereinigt werden, werden die Menschen imstande sein, die Wahrheit zu erlangen. Nehmt euch Zeit, diese Worte zu fühlen. Gott vervollkommnet nicht diejenigen, die betrügerisch sind. Wenn dein Herz nicht ehrlich ist – wenn du kein ehrlicher Mensch bist – dann wirst du von Gott nicht gewonnen werden. Gleichermaßen wirst du die Wahrheit nicht erlangen und auch unfähig sein, Gott zu gewinnen. Was bedeutet es, wenn du Gott nicht gewinnst? Wenn du Gott nicht gewinnst und die Wahrheit nicht verstanden hast, dann wirst du Gott nicht kennen, und so wirst du unmöglich mit Gott vereinbar sein können, in welchem Fall du der Feind Gottes bist. Wenn du mit Gott unvereinbar bist, ist Gott nicht dein Gott; und wenn Gott nicht dein Gott ist, kannst du nicht gerettet werden. Wenn du nicht danach strebst, Heil zu erlangen, warum glaubst du dann an Gott? Wenn du kein Heil erlangen kannst, wirst du für immer ein erbitterter Feind Gottes sein und dein Ende wird fix sein. Wenn die Menschen demnach gerettet werden möchten, dann müssen sie damit anfangen, ehrlich zu sein. Am Ende sind jene, die von Gott erlangt sind, mit einem Zeichen gekennzeichnet. Wisst ihr, was es ist? Es steht in der Offenbarung, in der Bibel: „Und in ihrem Munde ist kein Falsch gefunden; denn sie sind unsträflich vor dem Stuhl Gottes“ (Offenbarung 14,5). Wer sind „sie“? Sie sind diejenigen, die von Gott gerettet, vervollkommnet und gewonnen werden. Wie beschreibt Gott diese Menschen? Welche sind die Merkmale und Ausdrucksformen ihres Verhaltens? Sie sind ohne Makel. Sie lügen nicht. Ihr könnt wahrscheinlich alle verstehen und begreifen, was es bedeutet, nicht zu lügen: Es bedeutet, ehrlich zu sein. Was ist mit „ohne Makel“ gemeint? Es bedeutet, nichts Böses zu tun. Und auf welcher Grundlage baut „nichts Böses tun“ auf? Zweifellos baut es auf der Grundlage der Gottesfurcht auf. Makellos zu sein bedeutet also, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Wie definiert Gott jemanden ohne Makel? In Gottes Augen sind nur diejenigen vollkommen, die Gott fürchten und das Böse meiden; somit sind Menschen, die makellos sind, diejenigen, die Gott fürchten und Böses meiden, und nur diejenigen, die vollkommen sind, sind makellos. Das ist völlig richtig. Ist es nicht ein Makel, wenn jemand jeden Tag lügt? Ist es nicht ein Makel, wenn Menschen ihrem eigenen Willen nach sprechen und handeln? Ist es nicht ein Makel, wenn sie handeln und dabei immer Anerkennung verlangen und ständig eine Belohnung von Gott fordern? Ist es nicht ein Makel, wenn sie Gott niemals erhöht haben, sondern sich immer nur selbst bezeugen? Ist es nicht ein Makel, wenn sie ihre Pflicht oberflächlich erfüllen, opportunistisch handeln, böse Absichten hegen und nachlassen? Alle diese Ausströmungen verdorbener Gesinnungen sind Makel. Es ist nur so, dass die Menschen, bevor sie die Wahrheit verstehen, es nicht wissen. Jetzt wisst ihr alle, dass es sich bei diesen verdorbenen Ausströmungen um Makel und Schmutz handelt; erst wenn ihr ein bisschen von der Wahrheit versteht, könnt ihr eine derartige Einsicht haben. Alles, was verdorbene Ausströmungen betrifft, hängt mit Lügen zusammen; die Worte der Bibel: „ward keine Lüge gefunden“, sind das Schlüsselelement, um darüber nachzudenken, ob ihr Makel aufweist oder nicht. Wenn es daher darum geht, zu beurteilen, ob ein Mensch Wachstum in seinem Leben erfahren hat oder nicht, gibt es noch ein weiteres Anzeichen, und zwar: ob du darin eingetreten bist, ein ehrlicher Mensch zu sein oder nicht, wie viele Lügen in dem, was du sagt, zu finden sind und ob deine Lügen allmählich weniger werden oder ob sie genauso sind wie früher. Wenn deine Lügen, einschließlich deiner verhüllenden und täuschenden Worte, allmählich weniger werden, beweist das, dass du angefangen hast, in die Wirklichkeit einzutreten und dass dein Leben am Wachsen ist. Ist das nicht eine praktische Art, die Dinge zu betrachten? (Das ist es.) Wenn du das Gefühl hast, dass du bereits Wachstum erfahren hast, aber deine Lügen überhaupt nicht weniger geworden sind und du im Grunde genommen genauso bist wie ein Ungläubiger, ist das dann eine normale Äußerung des Eintritts in die Wirklichkeit der Wahrheit? (Nein.) Wenn jemand in die Wirklichkeit der Wahrheit eingetreten ist, wird zumindest viel weniger lügen; er wird im Grunde genommen ein ehrlicher Mensch sein. Wenn du zu viel lügst und deine Worte zu verfälscht sind, beweist das, dass du dich überhaupt nicht verändert hast und dass du noch kein ehrlicher Mensch bist. Wenn du kein ehrlicher Mensch bist, dann hast du keinen Lebenseintritt, und welches Wachstum kannst du dann erfahren? Deine verdorbene Gesinnung ist immer noch intakt und du bist ein Ungläubiger und ein Teufel. Ein ehrlicher Mensch zu sein, ist ein Anzeichen, an dem beurteilt werden kann, ob ein Mensch Wachstum in seinem Leben erfahren hat; Die Menschen müssen wissen, wie sie diese Dinge mit sich selbst vergleichen und wie sie sich selbst einschätzen können.

Über wie viele Anzeichen dafür, ob ein Mensch Wachstum in seinem Lebenseintritt erfahren hat, haben wir insgesamt gesprochen? (Sechs.) Fasst zusammen, welche diese sechs Dinge sind. (Das erste ist, ob jemand im Herzen glaubt, dass die Entscheidung, den Weg des Glaubens an Gott einzuschlagen, richtig und angemessen ist, ob er bereits festgelegt hat, dass dieser Weg der richtige Weg im Leben ist, und ob er die Entschlossenheit und den Willen hat, Gott zu folgen, ohne im Zwiespalt zu sein. Das zweite ist, ob sich seine Sichtweise auf sie Menschen, die Welt, diese Gesellschaft, den Weg, die Ziele und die Richtung im Leben sowie auf die Bedeutung des Lebens und Wertvorstellungen zu diesem geändert hat. Das dritte ist, ob die Menschen eine normale Beziehung zu Gott haben oder nicht. Das vierte ist, ob sie sich Gott in Bezug auf Menschen, Ereignisse, Dinge und Umstände, denen sie begegnen, unterwerfen können, und in welchem Maße sie sich unterwerfen können. Das fünfte ist, ob sie in der Lage sind, Gottes Willen zu verstehen und die Wahrheit zu erlangen, wenn ihnen Dinge widerfahren. Das sechste ist, ob sie darin eingetreten sind, ein ehrlicher Mensch zu sein.) Ihr müsst euch regelmäßig selbst darauf prüfen, ob ihr in diese Dinge eingetreten seid und bei Versammlungen darüber Gemeinschaft halten. Wenn ihr euch nicht stets auf diese Dinge konzentriert, wird euer Leben unmöglich wachsen können und eure Gesinnung wird sich unmöglich ändern können. Worauf die Menschen sich auch immer konzentrieren, darin erzielen sie Ergebnisse, worin auch immer sie Anstrengungen investieren. Wenn du dich immer auf Glaubenslehren konzentriert, wirst du nur Glaubenslehren erlangen; wenn du dich darauf konzentriert, Status und Macht zu erlangen, mögen dein Status und deine Macht gefestigt sein, aber du hast die Wahrheit nicht erlangt und wirst verstoßen werden. Unabhängig von der Pflicht, die du erfüllt, ist der Lebenseintritt das Wichtige. In dieser Hinsicht kannst du dich weder entspannen noch nachlässig sein.

31. Januar 2017

Zurück: Das Wichtigste im Glauben an Gott ist, Seine Worte zu praktizieren und zu erfahren

Weiter: Nur mit Gottesfurcht kann man den Heilsweg beschreiten

Du hast Glück. Kontaktiere uns durch den Button, du hast 2024 die Chance, den Herrn zu begrüßen und Gottes Segen zu erhalten.

Einstellungen

  • Text
  • Themen

Volltöne

Themen

Schriftart

Schriftgröße

Zeilenabstand

Zeilenabstand

Seitenbreite

Inhaltsverzeichnis

Suchen

  • Diesen Text durchsuchen
  • Dieses Buch durchsuchen

Kontaktiere uns über Messenger