Das tägliche Wort Gottes | „Die innere Wahrheit des Eroberungswerkes (3)“ | Auszug 202

Der beabsichtigte Effekt des Eroberungswerks ist in erster Linie, dass das Fleisch des Menschen nicht mehr rebelliert; das heißt, dass der menschliche Verstand eine neue Gotteskenntnis erlangt, dass das menschliche Herz Gott völlig gehorcht und dass der Mensch anstrebt, für Gott zu sein. Menschen gelten nicht als erobert, wenn ihr Temperament oder Fleisch sich verändert; wenn sich das Denken des Menschen, das Bewusstsein des Menschen und der Verstand des Menschen ändern, das heißt, wenn sich deine ganze geistige Haltung ändert, wirst du von Gott erobert worden sein. Wenn du beschlossen hast, zu gehorchen und eine neue Mentalität angenommen hast, wenn du nicht länger irgendeine deiner eigenen Auffassungen oder Vorhaben in Gottes Worte und Wirken einbringst, und wenn dein Hirn normal denken kann, das heißt, wenn du dich mit ganzem Herzen für Gott anstrengen kannst –, dann bist du die Art von Person, die vollkommen erobert ist. In der Religion leiden viele Menschen ihr ganzes Leben lang in hohem Maße: Sie bändigen ihre Körper oder tragen ihr Kreuz und leiden und erdulden sogar weiter, wenn sie sich direkt an der Schwelle des Todes befinden! Manche fasten noch am Morgen ihres Todes. Ihr ganzes Leben lang verwehren sie sich gutes Essen und schöne Kleidung und konzentrieren sich nur darauf zu leiden. Sie sind in der Lage, ihren Körper zu bändigen und ihr Fleisch aufzugeben. Ihre Tatkraft, Leid zu ertragen, ist lobenswert. Aber mit ihrem Denken, ihren Auffassungen, ihrer geistigen Haltung und in der Tat ihrer alten Natur, hat man sich nicht im Geringsten befasst. Es fehlt ihnen jegliche wahre Kenntnis von sich selbst. Ihr geistiges Bild von Gott ist das traditionelle eines vagen Gottes. Ihr Entschluss, für Gott zu leiden, kommt von ihrem Eifer und der guten Beschaffenheit ihrer Menschlichkeit. Selbst wenn sie an Gott glauben, verstehen sie Ihn weder, noch kennen sie Seinen Willen. Sie arbeiten und leiden nur blind für Gott. Sie legen überhaupt keinen Wert auf Urteilskraft, scheren sich wenig darum, wie man sicherstellt, dass ihr Dienst tatsächlich Gottes Willen erfüllt, geschweige denn sind sie sich darüber im Klaren, wie man Gotteskenntnis erreicht. Der Gott, dem sie dienen, ist nicht Gott in Seinem inhärenten Bild, sondern ein Gott, den sie sich ausgedacht haben, ein Gott, von dem sie nur gehört haben, oder von dem sie nur Legenden gelesen haben. Dann benutzen sie ihre ergiebige Vorstellungskraft und Frömmigkeit, um für Gott zu leiden und das Werk Gottes auszuführen, das Gott vollbringen will. Ihr Dienst ist zu ungenau, derart, dass praktisch keiner von ihnen wirklich imstande ist, in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes zu dienen. Wie bereitwillig sie auch leiden, ihre ursprüngliche Sichtweise in Bezug auf Dienst und ihr geistiges Bild von Gott bleiben unverändert, weil sie Gottes Urteil, Züchtigung, Läuterung und Vervollkommnung nicht durchlebt haben, noch hat sie irgendjemand mithilfe der Wahrheit geführt. Selbst wenn sie an Jesus den Retter glauben, hat keiner von ihnen je den Retter gesehen. Sie kennen Ihn nur aus Legenden und vom Hörensagen. Infolgedessen beläuft sich ihr Dienst auf nicht mehr, als wahllos mit geschlossenen Augen zu dienen, wie ein Blinder, der seinen eigenen Vater bedient. Was kann letztlich durch einen solchen Dienst erreicht werden? Und wer würde ihn gutheißen? Von Anfang bis zum Ende bleibt ihr Dienst der gleiche; sie erhalten nur menschengemachte Lektionen und stützen ihren Dienst nur auf ihre Natürlichkeit und ihre eigenen Vorlieben. Welchen Lohn könnte dies bringen? Nicht einmal Petrus, der Jesus sah, wusste, wie man in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes dient; erst am Ende, im hohen Alter, erfuhr er es. Was sagt das über diese blinden Menschen aus, die Umgang oder Zurechtstutzung nicht im Geringsten erfahren haben und die niemanden hatten, der sie führt? Ist nicht der Dienst vieler unter euch heute wie jener dieser blinden Menschen? Alle, die kein Gericht empfangen haben, keine Zurechtstutzung und keinen Umgang, und sich nicht geändert haben – sind sie nicht alle unvollständig erobert? Inwiefern sind solche Menschen von Nutzen? Wenn dein Denken, dein Lebenswissen und deine Gotteskenntnis keine neue Veränderung zeigen und du nicht wirklich etwas gewinnst, dann wirst du nie irgendetwas Bemerkenswertes in deinem Dienst erreichen! Ohne eine Vision und ohne ein neues Wissen von Gottes Werk bist du nicht erobert. Dein Weg, Gott nachzufolgen, wird dann wie der jener sein, die leiden und fasten: von geringem Wert! Es ist gerade, weil es wenig Zeugnis in dem gibt, was sie tun, dass Ich sage, ihr Dienst ist nutzlos! Ihr ganzes Leben lang leiden diese Menschen, sitzen Zeit im Gefängnis ab; sie sind stets nachsichtig, liebend und sie tragen stets das Kreuz, sie werden von der Welt verhöhnt und abgelehnt, sie durchleben jede Not, und obwohl sie bis ganz zum Schluss gehorsam sind, sind sie immer noch nicht erobert und können kein Zeugnis dafür anbieten, erobert zu sein. Sie haben viel gelitten, aber im Inneren kennen sie Gott überhaupt nicht. Man hat sich mit keiner ihrer alten Denkweisen, alten Auffassungen, religiösen Praktiken, menschengemachten Kenntnisse und menschlichen Ideen befasst. Es gibt nicht das geringste Anzeichen von Kenntnis in ihnen. Kein bisschen ihrer Gotteskenntnis ist wahr oder richtig. Sie haben Gottes Willen missverstanden. Ist das Gott dienlich? Was auch immer deine Gotteskenntnis in der Vergangenheit war, angenommen, sie bleibt heute gleich und du begründest deine Gotteskenntnis weiter auf deinen eigenen Auffassungen und Ideen, ganz gleich, was Gott tut, das heißt, wenn du keine neue, wahre Gotteskenntnis besitzt und es nicht schaffst, Gottes wahres Bild und wahre Disposition zu erkennen, wenn deine Gotteskenntnis nach wie vor von feudalem, abergläubischem Denken gelenkt wird und nach wie vor aus menschlichen Vorstellungen und Auffassungen hervorgeht, dann bist du nicht erobert worden. Alle diese zahlreichen Worte, die Ich jetzt spreche, sollen dir Wissen geben, damit dieses Wissen dich zu einem neueren, präziseren Wissen führt; sie sind auch dazu gedacht, die alten Auffassungen und das alte Wissen in dir zu beseitigen, damit du neues Wissen besitzen kannst. Wenn du Meine Worte wirklich isst und trinkst, dann wird sich dein Wissen erheblich verändern. Solange du Gottes Worte mit einem Herzen des Gehorsams isst und trinkst, wird deine Sichtweise umgekehrt. Solange du in der Lage bist, die wiederholten Züchtigungen zu akzeptieren, wird sich deine alte Mentalität allmählich ändern. Sofern deine alte Mentalität völlig durch die neue ersetzt ist, wird sich auch deine Praxis entsprechend ändern. Auf diese Weise wird dein Dienst immer mehr auf Kurs sein, den Willen Gottes immer mehr erfüllen können. Wenn du dein Leben, dein Wissen vom menschlichen Leben und deine vielen Auffassungen von Gott ändern kannst, dann wird deine Natürlichkeit allmählich geringer werden. Das, und nichts weniger als das, ist der Effekt, wenn Gott Menschen erobert, es ist die Veränderung, die in Menschen stattfindet. Wenn alles, was du in deinem Glauben an Gott zu tun verstehst, ist, deinen Körper zu bändigen und zu erdulden und zu leiden, und du nicht weißt, ob das richtig oder falsch ist, geschweige denn für wen es getan wird, wie kann eine solche Praxis dann zu Veränderung führen?

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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