Das tägliche Wort Gottes | „Die innere Wahrheit des Eroberungswerkes (1)“ | Auszug 199

Als Mose gegen den Fels schlug und das Wasser heraussprudelte, das Jehova spendete, geschah dies aufgrund seines Glaubens. Als David zu Meinem, Jehovas, Lob die Harfe spielte, mit seinem Herzen voller Freude, geschah dies aufgrund seines Glaubens. Als Hiob sein Vieh verlor, das die Berge füllte, und unermessliche Mengen von Reichtum, und als sein Leib von wunden Schwären übersät wurde, geschah dies aufgrund seines Glaubens. Als er Meine, Jehovas, Stimme hören konnte und Meine, Jehovas, Herrlichkeit sehen konnte, geschah dies aufgrund seines Glaubens. Dass Petrus Jesus Christus folgen konnte, war auf seinen Glauben zurückzuführen. Dass er um Meinetwillen ans Kreuz geschlagen werden konnte und ein glorreiches Zeugnis ablegen konnte, war auch auf seinen Glauben zurückzuführen. Als Johannes das glorreiche Bild des Menschensohns erblickte, war das auf seinen Glauben zurückzuführen. Als er die Vision der letzten Tage erblickte, geschah dies umso mehr aufgrund seines Glaubens. Auch der Grund dafür, dass die sogenannten Scharen der heidnischen Nationen Meine Offenbarung empfangen und erfahren haben, dass Ich im Fleisch wiedergekehrt bin, um Mein Werk unter den Menschen zu tun, ist ihr Glaube. All jene, die von Meinen harten Worten geschlagen und doch durch sie getröstet und gerettet werden, ist das nicht durch ihren Glauben erfolgt? Die Menschen haben aufgrund ihres Glaubens so viel empfangen und dabei handelt es sich nicht immer um Segen. Sie mögen nicht die Art von Glück und Freude empfangen, die David verspürte, oder von Jehova gespendetes Wasser haben, wie es Mose hatte. Hiob, zum Beispiel, wurde von Jehova aufgrund seines Glaubens gesegnet, er durchlitt aber auch Katastrophen. Ob du gesegnet wirst oder eine Plage erleidest, beides sind selige Geschehnisse. Ohne Glauben wärest du nicht in der Lage, dieses Eroberungswerk zu empfangen, geschweige denn heute zu sehen, wie Jehovas Taten sich vor deinen Augen abspielen. Du wärest nicht imstande zu sehen, und noch weniger wärest du imstande zu empfangen. Diese Plagen, diese Nöte und all die Urteile – wenn dich diese nicht befielen, würdest du heute Jehovas Taten sehen können? Heute ist es Glauben, der es dir ermöglicht, erobert zu werden, und das Erobertwerden, das es dir ermöglicht, an jede Tat Jehovas zu glauben. Es ist nur wegen des Glaubens, dass du diese Art von Züchtigung und Urteil empfängst. Durch diese Züchtigungen und dieses Urteil wirst du erobert und vervollkommnet. Ohne die Art von Züchtigung und Urteil, die du heute empfängst, wäre dein Glauben vergebens, weil du Gott nicht kennen würdest; ungeachtet dessen, wie sehr du an Ihn geglaubt hast, dein Glaube würde trotzdem nur ein leerer Ausdruck sein, der nicht in der Wirklichkeit verankert ist. Erst nachdem du dieses Eroberungswerk empfängst, das dich völlig gehorsam macht, wird dein Glauben wirklich und verlässlich und wendet sich dein Herz zu Gott hin. Selbst wenn du wegen dieses Wortes „Glauben“ in hohem Maße Urteil und Verfluchung erleidest, verfügst du dennoch über wahren Glauben und empfängst die wahrsten, wirklichsten und kostbarsten Dinge. Das liegt daran, dass es erst im Laufe des Gerichts geschieht, dass du die endgültige Bestimmung von Gottes Schöpfungen siehst; in diesem Gericht erkennst du die Lieblichkeit des Schöpfers; in einem solchen Eroberungswerk siehst du Gottes Arm; in dieser Eroberung begreifst du menschliches Leben in vollem Umfang; in dieser Eroberung erlangst du den rechten Weg menschlichen Lebens und begreifst die wahre Bedeutung von „Mensch“; nur durch diese Eroberung siehst du die gerechte Disposition des Allmächtigen und Sein wunderbares, herrliches Antlitz; in diesem Eroberungswerk erfährst du vom Ursprung des Menschen und verstehst die ganze „unsterbliche Geschichte“ der Menschheit; in dieser Eroberung lernst du die Vorfahren der Menschheit und den Ursprung der Verderbtheit der Menschheit verstehen; in dieser Eroberung empfängst du Freude und Trost und auch endlose Züchtigung, Disziplin und tadelnde Worte vom Schöpfer an die Menschheit, die Er schuf; in diesem Eroberungswerk empfängst du Segnungen und Nöte, die dem Menschen gebühren … Liegt das nicht alles an deinem bisschen Glauben? Und ist dein Glaube, nachdem du diese Dinge erlangt hast, nicht gewachsen? Hast du nicht unheimlich viel gewonnen? Nicht nur hast du Gottes Wort gehört und Gottes Weisheit gesehen, sondern du hast außerdem persönlich jede Stufe Seines Werks erfahren. Vielleicht würdest du sagen, dass du, wenn du keinen Glauben hättest, dann diese Art von Züchtigung oder diese Art von Gericht nicht erleiden würdest. Doch du sollst wissen, dass du ohne Glauben nicht nur nicht in der Lage wärest, diese Art von Züchtigung oder diese Art von Fürsorge von dem Allmächtigen zu erhalten, sondern du würdest für immer die Gelegenheit versäumen, dem Schöpfer zu begegnen. Du würdest niemals den Ursprung der Menschheit kennen und nie die Bedeutung menschlichen Lebens verstehen. Selbst wenn dein Leib stirbt und deine Seele entweicht, würdest du trotzdem nicht all die Taten des Schöpfers verstehen, geschweige denn würdest du wissen, dass der Schöpfer ein derart großes Werk auf Erden vollbrachte, nachdem Er die Menschheit gemacht hatte. Bist du, als ein Teil dieser Menschheit, die Er gemacht hat, bereit, unwissend in diese Finsternis zu fallen und ewige Bestrafung zu erleiden? Wenn du dich von der Züchtigung und dem Urteil von heute trennst, worauf wirst du dann treffen? Denkst du, dass du, wenn du einmal von dem gegenwärtigen Urteil getrennt bist, imstande sein wirst, diesem schwierigen Leben zu entkommen? Ist es nicht wahr, dass, wenn du „diesen Ort“ verlässt, das, worauf du treffen wirst, schmerzvolle Qual oder grausame Misshandlungen sind, die vom Teufel zugefügt werden? Könntest du auf unerträgliche Tage und Nächte treffen? Denkst du, dass du dich, nur weil du diesem heutigen Urteil entgehst, dieser zukünftigen Folter für immer entziehen kannst? Was wird es sein, das dir entgegenkommt? Kann es wirklich das Shangri-La sein, auf das du hoffst? Meinst du, du kannst dieser ewigen Züchtigung in der Zukunft einfach dadurch entgehen, dass du von der Wirklichkeit so wegläufst, wie du es gerade tust? Wirst du nach dem heutigen Tag jemals diese Art von Gelegenheit und diese Art von Segen wiederfinden können? Wirst du sie finden können, wenn Katastrophen dich heimsuchen? Wirst du sie finden können, wenn die ganze Menschheit in die Ruhe eintritt? Dein jetziges glückliches Leben und deine harmonische kleine Familie – können sie deine zukünftige ewige Bestimmung ersetzen? Wenn du wahren Glauben hast, und wenn du aufgrund deines Glaubens sehr viel erlangst, dann ist all das, was du – ein geschaffenes Wesen – erlangen solltest, und auch, was du eigentlich hättest haben sollen. Nichts ist für deinen Glauben und für dein Leben nutzbringender als eine solche Eroberung.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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