Wie man nach der Wahrheit strebt (5) Teil Zwei

Letztes Mal haben wir über negative Emotionen wie Verzweiflung, Sorge und Angst Gemeinschaft gehalten. Nun wollen wir über einen weiteren Aspekt der negativen Emotionen Gemeinschaft halten, der von seinem Wesen her Verzweiflung, Sorge und Angst sehr ähnelt, aber von seiner Natur her noch negativer ist. Um welche Emotion handelt es sich? Es ist der Geisteszustand, dem die Menschen in ihrem täglichen Leben am häufigsten begegnen: Unterdrückung. Habt ihr alle schon einmal den Begriff „Unterdrückung“ gehört? (Ja, haben wir.) Dann bildet bitte einen Satz oder gebt ein Beispiel mit dem Wort „Unterdrückung“. Ich fange an. Manche Menschen sagen: „Oh, ich fühle mich oft unterdrückt, während ich meine Pflicht tue, und ich kann mich nicht von diesem Gefühl befreien.“ Habe ich diesen Satz korrekt gebildet? (Ja.) Nun seid ihr dran. (Wenn mir etwas zustößt, offenbare ich immer Verdorbenheit, und ich muss ständig über mich selbst nachdenken und versuchen, mich selbst zu kennen, weshalb ich mich unterdrückt fühle.) Du fühlst dich unterdrückt, weil du zu oft und zu angestrengt versuchst, dich selbst zu kennen. Welchen Hintergrund hat diese Unterdrückung? Wodurch wird sie verursacht? Der Grund dafür liegt darin, dass du weißt, dass du nichts bist, und es dir scheint, als hättest du keine Aussichten und keinen Bestimmungsort, der auf dich wartet, als hättest du keine Hoffnung, jemals gerettet zu werden – deswegen fühlst du dich unterdrückt. Wer möchte auch etwas beitragen? (Im Land des großen roten Drachen fühlen sich Menschen unterdrückt, wenn sie an Gott glauben.) Dieses Gefühl der Unterdrückung wird durch die eigene Umgebung hervorgerufen. (Wenn ich meine Pflicht tue, aber ständig von meinem Leiter überwacht werde, fühle ich mich unterdrückt.) Gut gesagt; das drückt das Gefühl der Unterdrückung sehr konkret aus. (Mir widerfahren bei der Ausführung meiner Pflicht immer wieder Misserfolge und Rückschläge, wodurch ich mich unterdrückt fühle.) Misserfolge und Rückschläge führen dazu, dass ihr euch unterdrückt fühlt, als gäbe es kein Vorankommen. Fühlt ihr euch unterdrückt, wenn eure Arbeit nur langsam voranschreitet? (Ja.) Das hat eine eher positive Konnotation. Erzählt Mir mehr darüber. (Ich fühle mich unterdrückt, wenn man ständig mich zurechtstutzt, während ich meine Pflicht tue.) So ist eben die Realität, oder? (Ich fühle mich unterdrückt, wenn ich in meiner Pflicht keine guten Ergebnisse erziele.) Was ist die Ursache für diese Unterdrückung? Liegt es wirklich daran, dass du keine guten Ergebnisse erzielt hast? Hast du keine Angst, dass deine Pflicht angepasst wird oder du ausgemustert werden könntest? (Ja.) Das sind die tatsächlichen Gründe für deine Unterdrückung. Gibt es noch andere Gefühle der Unterdrückung? Erzählt Mir davon. (Alle meine Arbeitspartner sind besser als ich, daher fühle ich mich unterdrückt.) Das ist die Folge von Eifersucht – man fühlt sich unterdrückt. Gibt es noch andere Fälle der Unterdrückung? (Ich fühle unterdrückt, weil ich seit langer Zeit keine Fortschritte in meinem Arbeitsbereich machen kann.) Geht es dabei um Druck oder Unterdrückung? Du spürst etwas Druck. Einen solchen Druck zu verspüren ist demnach eine gute Sache. Solltest du diesen Druck nicht einfach in Motivation umwandeln? Fühlt ihr euch auch unterdrückt, wenn die Pflichten der Mitglieder jedes Teams immer wieder angepasst werden? (Ja.) Auch dann fühlt ihr euch unterdrückt. Aus den Sätzen, die ihr gesagt habt, geht hervor, dass ihr alle die Emotion der Unterdrückung erlebt. Es scheint, dass die Menschen innerlich sehr unruhig und ständig ruhelos sind und unter einer Art unsichtbarem Druck stehen, weshalb in ihnen die Emotion der Unterdrückung entsteht und sie dann in dieser negativen Emotion der Unterdrückung leben. Ist das eine gute Sache? (Nein, das ist es nicht.) Es ist keine gute Sache. Sollte es dann nicht aufgelöst werden? Da es keine gute Sache ist, sollte es aufgelöst werden. Wenn Menschen ständig in einer negativen Emotion leben, unabhängig davon, um welche Emotion es sich handelt, kann dies im Kleinen nachteilige Auswirkungen auf ihren Körper und Geist haben, sie daran hindern, gesund zu leben und stark aufzuwachsen. Im Großen beschränken sich die Auswirkungen verschiedener negativer Emotionen auf die Menschen nicht nur auf die Grundbedürfnisse ihres täglichen Lebens wie Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Beförderungsmittel. Viel wichtiger ist, dass sie sich auf die Art und Weise auswirken, wie sie andere Menschen und Dinge betrachten, sowie auf ihr Verhalten und ihr Handeln. Genauer gesagt beeinflussen sie ihre Effizienz, ihren Fortschritt und ihre Wirksamkeit bei ihren Pflichten. Noch wichtiger ist natürlich, dass sie sich auch auf das auswirken, was die Menschen aus der Ausführung ihrer Pflichten ziehen und welche Gewinne sie durch ihren Glauben an Gott ernten sollten. Die Gedanken der Menschen werden ständig von diesen negativen Emotionen geplagt und gebunden, ihre Herzen sind oft verstört, und sie geben sich häufig Gefühlen wie Rastlosigkeit, Unbehagen und Impulsivität hin. Wenn Menschen Geiseln dieser Gefühle sind, werden ihr normales Gewissen und ihre normale Vernunft sowie ihr normales Leben und die normale Ausführung ihrer Pflichten behindert, beeinträchtigt und zerstört. Deshalb solltet ihr diese negativen Emotionen umgehend beseitigen und verhindern, dass sie euer normales Leben und eure normale Arbeit weiterhin beeinflussen. Die Unterdrückung, über die wir heute gesprochen haben, gleicht von ihrem Wesen her den verschiedenen negativen Emotionen, über die wir zuvor gesprochen haben. Die Menschen machen sich oft viele Sorgen oder haben Bedenken in Bezug auf viele Dinge oder tragen eine große Unruhe in den Tiefen ihres Herzens, wodurch sie sich unterdrückt fühlen. Wenn diese Emotion der Unterdrückung über einen längeren Zeitraum nicht beseitigt wird, werden die Menschen tief in ihren Herzen noch unruhiger und aufgewühlter. In bestimmten Umgebungen und Umständen können Menschen sogar der Kontrolle des Gewissens und der Vernunft der Menschlichkeit entkommen und sich extreme Methoden ausdenken, um ihre Situationen zu bewältigen. Dies geschieht, weil die instinktive Fähigkeit des menschlichen Körpers, bestimmte negative Emotionen zu ertragen, Grenzen hat. Wenn diese Grenze erreicht ist und der Zenit überschritten, lösen sich die Menschen von den Zwängen der menschlichen Vernunft und greifen zu einigen extremen Methoden, um ihren Emotionen und all den irrationalen Ideen, die tief in ihren Herzen liegen, Luft zu machen.

Mit den von euch vorgetragenen Sätzen habt ihr gerade einige der verschiedenen Gründe zum Ausdruck gebracht, warum Menschen sich unterdrückt fühlen. Heute werden wir uns in unserem gemeinschaftlichen Austausch hauptsächlich mit drei Ursachen und Gründen befassen, warum diese negative Emotion der Unterdrückung bei Menschen auftritt. Der erste Grund ist, dass viele Menschen, sei es in ihrem Alltag oder bei der Ausführung ihrer Pflichten, das Gefühl haben, dass sie nicht tun können, was sie wollen. Dies ist der erste Grund: die Unfähigkeit, zu tun, was man will. Was bedeutet es, nicht tun zu können, was man will? Es bedeutet, dass man nicht in der Lage ist, jedem Wunsch nachzugehen, der einem durch den Kopf geht. Tun zu können, was sie wollen, wann sie wollen und wie sie wollen, ist eine Anforderung, die diese Menschen sowohl an ihre Arbeit als auch an ihr Leben stellen. Aus verschiedenen Gründen, einschließlich Gesetzen, Lebensumständen oder den Regeln, Systemen, Bestimmungen und Disziplinarmaßnahmen einer Gruppe und so weiter, können die Menschen jedoch nicht nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen handeln. Folglich fühlen sie sich tief in ihrem Herzen unterdrückt. Um es ganz offen zu sagen, diese Emotion der Unterdrückung tritt auf, weil sich die Menschen gekränkt fühlen – manche fühlen sich sogar ungerecht behandelt. Nicht tun zu können, was man will, bedeutet im Klartext, nicht in der Lage zu sein, dem eigenen Willen zu folgen – es bedeutet, dass man aus unterschiedlichen Gründen und aufgrund der Einschränkungen verschiedener objektiver Umgebungen und Bedingungen nicht eigensinnig oder hemmungslos handeln kann. Zum Beispiel sind manche Menschen bei der Ausführung ihrer Pflichten immer nachlässig und finden Möglichkeiten, zu schlampen. Manchmal erfordert die Gemeindearbeit Eile, aber sie möchten tun, was sie wollen. Wenn sie sich physisch nicht gut fühlen oder ein paar Tage lang schlecht gelaunt und niedergeschlagen sind, sind sie nicht bereit, Mühsal zu ertragen und einen Preis für die Gemeindearbeit zu zahlen. Sie sind besonders faul und gieren nach Bequemlichkeit. Wenn sie keine Motivation haben, wird ihr Körper träge und sie wollen sich nicht bewegen, aber sie haben Angst davor, dass die Leiter sie zurechtstutzen und ihre Brüder und Schwestern sie als faul bezeichnen werden, also bleibt ihnen nichts anderes übrig, als widerwillig gemeinsam mit allen anderen ihre Arbeit zu erledigen. Sie tun das aber sehr ungern und werden dabei unglücklich und widerwillig sein. Sie werden sich ungerecht behandelt, gekränkt, genervt und erschöpft fühlen. Sie möchten nach ihrem eigenen Willen handeln, aber sie wagen es nicht, sich von den Anforderungen und Vorschriften des Hauses Gottes loszureißen oder ihnen zuwiderzuhandeln. Infolgedessen entsteht in ihnen im Laufe der Zeit eine Emotion – Unterdrückung. Sobald diese Emotion der Unterdrückung in ihnen Wurzeln schlägt, werden sie allmählich lustlos und schwach erscheinen. Wie eine Maschine werden sie nicht mehr klar verstehen, was sie tun, aber dennoch jeden Tag erledigen, was man ihnen aufträgt, und zwar so, wie man es ihnen aufträgt. Obwohl sie nach außen hin weiterhin ihre Aufgaben erfüllen, ohne Unterlass und ohne Pause und ohne sich der Ausführung ihrer Pflicht zu entziehen, werden sie sich dennoch in ihren Herzen unterdrückt fühlen und denken, dass ihr Leben erschöpfend und voller Missstände ist. Ihr größter Wunsch in diesem Augenblick ist es, eines Tages nicht mehr von anderen kontrolliert zu werden, nicht mehr von den Vorschriften des Hauses Gottes eingeschränkt zu sein und nicht mehr den Anordnungen des Hauses Gottes zu unterliegen. Sie wollen tun, was immer sie wollen, wann immer sie wollen, ein wenig Arbeit verrichten, wenn sie sich gut fühlen, und dies nicht tun, wenn sie sich nicht gut fühlen. Sie sehnen sich danach, von jeglicher Schuld befreit zu sein, dass man sie nie zurechtstutzt, und dass niemand sie beaufsichtigt, überwacht oder für sie verantwortlich ist. Sie glauben, wenn dieser Tag kommt, dann wird er großartig sein, und sie werden sich so frei und befreit fühlen. Dennoch sind sie noch nicht bereit, zu verschwinden oder aufzugeben. Sie haben Angst, dass sie, wenn sie ihre Pflichten nicht ausführen und eines Tages tatsächlich tun, was immer sie wollen, und frei und befreit sind, sich wie selbstverständlich von Gott entfernen, und sie fürchten, dass sie keine Segnungen erlangen können, wenn Gott sie dann nicht mehr haben will. Manche Menschen befinden sich in folgendem Dilemma: Wenn sie versuchen, sich bei ihren Brüdern und Schwestern zu beklagen, fällt es ihnen schwer, sich zu Wort zu melden. Wenn sie sich im Gebet an Gott wenden, kriegen sie den Mund nicht auf. Wenn sie sich beschweren, spüren sie, dass die Schuld eigentlich bei ihnen selbst liegt. Wenn sie sich nicht beschweren, fühlen sie sich unwohl. Sie fragen sich, warum ihr Leben so voller Missstände ist, warum es so entgegengesetzt zu ihrem eigenen Willen läuft und so erschöpfend ist. Sie wollen so nicht leben, sie wollen nicht mit allen anderen im Einklang sein, sie wollen tun, was immer sie wollen und wie sie wollen, und sie fragen sich, warum sie dies nicht erreichen können. Früher fühlten sie sich nur körperlich erschöpft, aber jetzt fühlen sie sich auch in ihrem Herzen müde. Sie verstehen nicht, was mit ihnen geschieht. Sagt Mir, wird dies nicht durch Emotionen der Unterdrückung verursacht? (Das wird es.)

Manche Menschen sagen: „Alle behaupten, dass Gläubige frei und von allen Fesseln gelöst sind, dass sie ein besonders glückliches, friedliches und erfreuliches Leben führen. Warum kann ich nicht so glücklich und friedlich leben wie andere? Warum fühle ich keine Freude? Warum fühle ich mich so unterdrückt und erschöpft? Wie kommt es, dass andere Menschen ein so glückliches Leben führen? Warum ist mein Leben so elend?“ Sagt Mir, was ist die Ursache dafür? Was hat ihre Unterdrückung herbeigeführt? (Ihre physischen Körper waren nicht zufrieden und ihr Fleisch hat gelitten.) Wenn eine Person körperliche Schmerzen hat und sie das in ihrem Herzen und Geist akzeptieren kann, wird sie dann nicht das Gefühl haben, dass ihr körperliches Leiden nicht mehr so schlimm ist? Wenn sie Trost, Frieden und Freude in ihrem Herzen und Geist findet, wird sie sich dann noch unterdrückt fühlen? (Nein.) Daher ist die Aussage, dass die Unterdrückung durch physisches Leiden verursacht wird, falsch. Wenn die Unterdrückung durch übermäßiges physisches Leiden entsteht, leidet ihr dann nicht auch? Fühlt ihr euch unterdrückt, weil ihr nicht tun könnt, was ihr wollt? Verstrickt ihr euch in unterdrückenden Emotionen, weil ihr nicht tun könnt, was ihr wollt? (Nein.) Habt ihr bei eurer täglichen Arbeit viel zu tun? (Ziemlich.) Ihr seid alle ziemlich beschäftigt, arbeitet von früh bis spät. Von Schlafen und Essen mal abgesehen, verbringt ihr fast den ganzen Tag vor einem Computer, strengt eure Augen und euer Gehirn an und erschöpft euren Körper, aber fühlt ihr euch unterdrückt? Wird diese Müdigkeit in euch Unterdrückung hervorrufen? (Nein.) Was verursacht Unterdrückung in den Menschen? Es liegt definitiv nicht an körperlicher Erschöpfung, was also ist die Ursache? Wenn Menschen ständig auf körperliche Bequemlichkeit und Glück aus sind, wenn sie ständig nach physischem Glück und Bequemlichkeit streben und nicht leiden wollen, dann werden sie sich unterdrückt fühlen, wenn sie auch nur ein wenig körperlich leiden müssen, etwas mehr als andere leiden müssen oder etwas überarbeiteter sind als normal. Dies ist eine der Ursachen für die Unterdrückung. Wenn Menschen ein kleines Maß an körperlichem Leiden nicht als großes Problem erachten und nicht nach körperlicher Bequemlichkeit sondern nach der Wahrheit streben und ihre Pflichten erfüllen wollen, um Gott zufriedenzustellen, passiert es oft, dass sie kein körperliches Leid empfinden. Selbst wenn sie sich gelegentlich beschäftigt, müde oder erschöpft fühlen, werden sie nach dem Schlafen aufwachen und sich besser und erholt fühlen und dann mit ihrer Arbeit weitermachen. Sie werden ihren Fokus auf ihre Pflichten und ihre Arbeit richten; für sie wird etwas körperliche Erschöpfung kein bedeutendes Problem darstellen. Wenn jedoch ein Problem in der Denkweise der Menschen auftritt und sie ständig nach körperlicher Bequemlichkeit streben, werden jedes Mal, wenn ihr physischer Körper ein wenig ungerecht behandelt wird oder keine Befriedigung erfährt, bestimmte negative Emotionen in ihnen aufkommen. Warum wird also ein solcher Mensch, der immer tun möchte, was er will, jemand, der seinem Fleisch nachgeben und das Leben genießen will, oft als Geisel dieser negativen Emotion der Unterdrückung enden, wann immer er unzufrieden ist? (Das liegt daran, dass er nach Bequemlichkeit und körperlicher Freude strebt.) Das trifft auf einige Menschen zu. Es gibt noch eine andere Gruppe von Menschen, die nicht nach körperlicher Bequemlichkeit strebt. Diese Menschen versuchen, Dinge nach Lust und Laune zu tun und sich nach ihren Stimmungen zu richten. Wenn sie glücklich sind, können sie mehr Leid ertragen und den ganzen Tag ununterbrochen arbeiten, und wenn man sie fragt, ob sie müde sind, werden sie sagen: „Ich bin nicht müde, wie könnte mich die Ausführung meiner Pflicht müde machen!“ Aber wenn sie einmal unglücklich sind, werden sie sich schon darüber ärgern, wenn du sie bittest, nur noch eine Minute länger an etwas zu arbeiten, und wenn du sie ein wenig zurechtweist, werden sie sagen: „Hör auf zu reden! Ich fühle mich unterdrückt. Wenn du weiterredest, werde ich meine Pflicht nicht tun, und du wirst daran schuld sein. Wenn ich in Zukunft keine Segnungen erhalte, geht das auf deine Kappe, und du wirst die gesamte Verantwortung dafür tragen!“ Menschen sind unberechenbar, wenn sie sich in einem abnormalen Zustand befinden. Manchmal sind sie in der Lage, zu leiden und einen Preis zu zahlen, aber manchmal beschweren sie sich bereits über ein wenig Leid, und jedes noch so geringfügige Problem bringt sie aus der Fassung. Wenn sie schlecht gelaunt sind, wollen sie nicht mehr ihre Pflichten tun, Gottes Worte lesen, Hymnen singen oder an Versammlungen teilnehmen und Predigten hören. Sie wollen dann einfach nur eine Zeit lang allein sein, was es unmöglich macht, ihnen zu helfen oder sie zu unterstützen. Nach ein paar Tagen sind sie vielleicht darüber hinweg und fühlen sich besser. Wenn sie irgendetwas nicht zufriedenstellt, fühlen sie sich gleich unterdrückt. Sind solche Menschen nicht besonders eigensinnig? (Ja.) Sie sind besonders eigensinnig. Wenn sie zum Beispiel jetzt gleich schlafen gehen wollen, dann bestehen sie darauf. Sie sagen dann: „Ich bin müde und will jetzt schlafen gehen. Wenn ich keine Energie habe, muss ich schlafen!“ Wenn jemand sagt: „Kannst du nicht noch zehn Minuten durchhalten? Wir sind gleich fertig mit dieser Aufgabe, und dann können wir alle ausruhen, wie wäre das?“, antworten sie: „Nein, ich muss jetzt sofort schlafen gehen!“ Wenn jemand sie überredet, werden sie widerwillig eine Weile durchhalten, sich dabei aber unterdrückt und genervt fühlen. Sie fühlen sich oft wegen solcher Angelegenheiten unterdrückt und sind nicht bereit, Hilfe von ihren Brüdern und Schwestern anzunehmen oder von Leitern beaufsichtigt zu werden. Wenn sie einen Fehler machen, erlauben sie es nicht, dass andere sie zurechtstutzen. Sie wollen sich in keiner Weise einschränken lassen. Sie denken: „Ich glaube an Gott, um glücklich zu sein, also warum sollte ich es mir selber schwer machen? Warum sollte mein Leben so erschöpfend sein? Die Menschen sollten glücklich leben. Sie sollten nicht so viel Wert auf diese Vorschriften und Systeme legen. Was bringt es einem, sich immer an diese Dinge zu halten? Ich werde jetzt, in diesem Moment, tun, was immer ich will. Keiner von euch sollte etwas dagegen haben.“ Solche Menschen sind besonders eigensinnig und ausschweifend: Sie lassen sich weder einschränken, noch wollen sie sich in irgendeiner Arbeitsumgebung eingeschränkt fühlen. Sie wollen sich nicht an die Vorschriften und Grundsätze des Hauses Gottes halten, weigern sich, die Grundsätze zu akzeptieren, nach denen sich die Menschen in ihrem Verhalten richten sollten, und wollen noch nicht einmal dem Folge leisten, was Gewissen und Vernunft ihnen vorschreiben. Sie wollen tun, was sie wollen, was sie glücklich macht, was ihnen nützt und was es ihnen bequem macht. Sie glauben, dass es ihren freien Willen verletzen würde, unter solchen Einschränkungen zu leben, dass es eine Art Selbstquälerei wäre und zu streng sich selbst gegenüber und dass Menschen nicht so leben sollten. Sie denken, dass Menschen frei und befreit leben sollten und sich ihrem Fleisch und ihren Begierden sowie ihren Idealen und Wünschen ungezügelt hingeben sollten. Sie denken, dass sie all ihren Ideen nachgeben sollten, dass sie sagen können, was sie wollen, tun können, was sie wollen, und gehen können, wohin sie wollen, ohne auf die Konsequenzen oder die Gefühle anderer Menschen Rücksicht nehmen zu müssen, geschweige denn auf ihre eigenen Verantwortungen und Verpflichtungen oder die Pflichten, die Gläubige ausführen sollten, oder die Wahrheitsrealitäten, die sie hochhalten und leben sollten, oder den Lebensweg, dem sie folgen sollten. Diese Gruppe von Menschen möchte in der Gesellschaft und unter anderen Menschen immer tun, was ihnen gefällt, aber egal wohin sie gehen, können sie das nie erreichen. Sie glauben, dass das Haus Gottes Wert auf Menschenrechte legt, den Menschen vollständige Freiheit gewährt und dass ihm die Menschlichkeit und der tolerante und nachsichtige Umgang mit Menschen wichtig sind. Sie denken, dass sie, nachdem sie in Gottes Haus gekommen sind, in der Lage sein sollten, sich ihrem Fleisch und ihren Begierden hinzugeben, aber weil es im Haus Gottes Verwaltungsverordnungen und Vorschriften gibt, können sie immer noch nicht tun, was sie wollen. Daher kann diese negative Emotion der Unterdrückung nicht beseitigt werden, selbst wenn sie sich dem Haus Gottes anschließen. Sie leben nicht, um irgendwelche Verantwortungen oder Missionen zu erfüllen oder ein wahrer Mensch zu werden. Ihr Glaube an Gott besteht nicht darin, die Pflichten eines geschaffenen Wesens und ihre Mission zu erfüllen und Rettung zu erlangen. Unabhängig von den Menschen, unter denen sie sich befinden, den Umständen, in denen sie sich befinden, oder der beruflichen Tätigkeit, der sie nachgehen, ist ihr ultimatives Ziel, sich selbst zu finden und zu befriedigen. Alles, was sie tun, ist auf dieses Ziel ausgerichtet, und die Befriedigung ihrer selbst ist ihr lebenslanges Verlangen und das Ziel all ihrer Bestrebungen.

Einige von euch sind dafür verantwortlich, Brüder und Schwestern zu beherbergen und für sie zu kochen. In diesem Fall musst du die Brüder und Schwestern fragen, was sie gerne essen, und dich selbst fragen, was die Grundsätze und Anforderungen des Hauses Gottes sind, und deine Gäste dann gemäß dieser beiden Arten von Grundsätzen bei dir beherbergen. Wenn du Menschen aus Nordchina beherbergst, bereite mehr Gerichte aus Weizen zu, wie Dampfbrötchen, Mandarin-Brötchen und gefüllte Teigtaschen. Gelegentlich kannst du auch Reis oder Reisnudeln zubereiten, wie sie die Menschen in Südchina essen. Das ist alles akzeptabel. Nehmen wir an, die meisten der von dir beherbergten Personen stammen aus Südchina. Sie mögen keine weizenlastigen Gerichte, sie bevorzugen Reis, und wenn es keinen Reis für sie gab, haben sie das Gefühl, es sei keine Mahlzeit gewesen. Wenn du sie beherbergst, musst du also öfter Reis zubereiten und sicherstellen, dass deine Gerichte den Geschmack der Menschen aus Südchina treffen. Wenn du Menschen aus Süd- und Nordchina beherbergst, kannst du zwei verschiedene Gerichte zubereiten und ihnen die freie Wahl lassen, welches sie bevorzugen. Menschen auf diese Weise zu beherbergen entspricht den Grundsätzen – die Sache ist wirklich nicht kompliziert. Solange die Mehrheit der Leute zufrieden ist, reicht das aus. Du musst dir keine Sorgen machen, wenn einige wenige unzufrieden sind. Aber wenn die Person, die als Gastgeber fungiert, die Wahrheit nicht versteht und nicht weiß, wie sie Dinge gemäß den Grundsätzen erledigen soll und immer nach ihren eigenen Vorlieben handelt und das Essen macht, das sie gerne mag, ohne darüber nachzudenken, ob die Leute es gerne essen werden – was für ein Problem liegt hier vor? Ein Problem von übermäßigem Eigensinn und Egoismus. Manche Menschen kommen aus dem Süden Chinas, und die Mehrheit der von ihnen beherbergten Personen kommt aus dem Norden. Sie machen jeden Tag Reis, ohne darüber nachzudenken, ob die Brüder und Schwestern das gewohnt sind, und wenn du versuchst, sie zurechtzustutzen und ihnen einige Ratschläge zu geben, taucht eine bestimmte Art von Emotion in ihnen auf, ihr Herz wird widerständig, ungehorsam und voller Groll, und sie sagen: „Im Haus Gottes zu kochen ist nicht einfach. Diese Menschen zu bedienen, ist sehr schwierig. Ich strenge mich von früh bis spät an, um für euch zu kochen, aber ihr seid immer noch so wählerisch. Wo liegt das Problem darin, Reis zu essen? Essen wir Südchinesen nicht drei Mahlzeiten am Tag, die Reis enthalten? Ist das nicht eine ziemlich gute Art zu leben? Wir sind kräftiger als ihr und haben mehr Energie. Was ist so toll daran, immer Nudeln und Dampfbrötchen zu essen? Wird man davon satt? Warum schmecken mir Nudeln nicht? Warum werde ich davon nicht satt? Aber da kann ich wohl nichts machen. Ich schätze, um meine Pflicht in Gottes Haus zu tun, muss ich das wohl aushalten und mich beherrschen. Wenn ich mich nicht beherrsche, könnte ich ersetzt oder ausgemustert werden. Also werde ich eben Nudeln und Dampfbrötchen machen!“ Sie machen das jeden Tag, widerwillig und voller Groll, und denken: „Ich kann nicht einmal eine Mahlzeit Reis essen. Ich möchte einfach zu jeder Mahlzeit Reis haben. Ohne Reis kann ich nicht überleben. Ich will Reis essen!“ Obwohl sie jeden Tag widerwillig Nudeln und Dampfbrötchen machen, ist ihre Stimmung extrem schlecht. Warum fühlen sie sich so niedergeschlagen? Weil sie sich unterdrückt fühlen. Sie denken: „Ich muss euch bedienen und das Essen kochen, das ihr gerne esst, und nicht das, was ich essen möchte. Warum muss ich immer euch zufriedenstellen und nicht mich selbst?“ Sie fühlen sich benachteiligt und unterdrückt und ihr Leben erscheint ihnen erschöpfend. Sie lehnen jede zusätzliche Arbeit ab, und wenn sie etwas Arbeit erledigen, tun sie es nachlässig; sie fürchten, ersetzt oder entfernt zu werden, wenn sie keine Arbeit verrichten. Folglich sind sie bei allem, was sie tun, widerwillig und ungern und tun auf diese Weise ihre Pflicht, ohne Momente des Glücks, der Freiheit oder der Befreiung zu erleben. Die Leute fragen sie: „Wie gefällt es dir, Brüder und Schwestern zu beherbergen und Essen zu kochen?“ Sie antworten: „Besonders anstrengend ist es eigentlich nicht, aber ich fühle mich unterdrückt.“ Die Leute fragen dann: „Warum fühlst du dich unterdrückt? Du hast Reis, Mehl und Gemüse – es ist alles da. Du musst noch nicht einmal dein eigenes Geld ausgeben, um diese Dinge zu kaufen. Du musst dich nur anstrengen und ab und zu etwas mehr Arbeit leisten als andere. Ist das nicht das, was du tun solltest? Der Glaube an Gott und die Ausführung der Pflicht sind erfreuliche Dinge. Sie sind freiwillig. Also warum fühlst du dich unterdrückt?“ Sie antworten: „Obwohl ich diese Dinge freiwillig tue, kann ich nicht oft Reis essen, und ich kann nicht tun, was ich will und essen, was ich mag und was mir wirklich gut schmeckt. Ich habe Angst davor, kritisiert zu werden, wenn man mich dabei ertappt, wenn ich versuche, etwas Köstliches für mich selbst zu kochen, daher fühle ich mich unterdrückt und bin nie glücklich.“ Solche Menschen leben in unterdrückenden Emotionen, weil sie ihr Verlangen nach Essen nicht befriedigen können.

Manche Menschen bauen auf den Farmen der Kirche Gemüse an. Wie sollten sie dabei vorgehen? Sie sollten je nach Jahreszeit, Klima, Temperatur und der Anzahl der zu versorgenden Personen eine geeignete Gemüsesorte pflanzen. Es gibt in Gottes Haus Vorschriften zur Kultivierung verschiedener Gemüsesorten, was für viele Menschen eine Herausforderung darstellen kann. Es gibt Gemüsesorten, die Menschen gerne täglich essen, und solche, die sie nicht gerne essen. Bei einigen ist die Anbaumenge reguliert, andere werden saisonabhängig verzehrt. Die Menge, die die Menschen essen können, ist dementsprechend begrenzt. Es gab da ein paar Leute, die dachten: „Oh, wir können dieses Gemüse nie wirklich genießen. Kaum haben wir ein bisschen gegessen, ist alles weg. Es gibt nicht viel zu verteilen! Wie zum Beispiel bei den Kirschtomaten; wir bekommen jedes Mal nur eine kleine Handvoll, und bevor wir ihren Geschmack richtig genießen können, sind sie schon weg. Es wäre großartig, wenn wir ganze Schalen von ihnen essen könnten!“ Also haben sie in einem Ort, wo etwa zehn Menschen lebten, zweihundert Kirschtomatensetzlinge gepflanzt. Sie haben sofort nach dem Aufwachen morgens angefangen, sie in Massen zu essen, und hörten nicht auf, bis sie abends schlafen gingen. Ganze Schüsseln voll Kirschtomaten und normalen Tomaten zu essen und Gurken körbeweise war für sie wirklich aufregend. Sie empfanden diese Tage als himmlisch, als wahrhaft herrlich. Solche Menschen können sich in ihrem Handeln weder an die Bestimmungen von Gottes Haus halten noch an wissenschaftliche Prinzipien. Sie lassen sich von niemandem etwas sagen, stellen ihre eigenen Interessen in den Vordergrund, denken nur an sich selbst und tun, was ihnen gefällt. Unter der Kontrolle, Aufsicht und Leitung von Gottes Haus, wurden diese Leute, die Früchte und Gemüse in Massen essen wollten, schließlich in ihre Schranken verwiesen, und man hat einige zurechtgestutzt. Was denkt ihr, wie fühlen sie sich jetzt? Sind sie nicht unglaublich enttäuscht? Haben sie nicht das Gefühl, dass die Welt trostlos ist und dass es in Gottes Haus keine Liebe oder Wärme gibt? Fühlen sie sich nicht unglaublich unterdrückt? (Ja.) Sie denken ständig: „Was ist falsch daran, wenn ich tue, was ich will? Kann ich nicht einfach etwas Gemüse genießen? Sie erlauben mir nicht einmal, Kirschtomaten in Massen zu essen. Wie geizig! Gottes Haus gewährt den Menschen keine Freiheit. Wenn wir Kirschtomaten essen wollen, verlangen sie von uns, diese je nach Anzahl der zu versorgenden Personen anzupflanzen. Was ist das Problem, wenn ich zwei- oder dreihundert Pflanzen anbaue? Wenn wir sie nicht alle essen können, verfüttern wir sie eben an die Tiere.“ Ist es angemessen, etwas in Massen zu essen? Sollte man sich nicht in Zurückhaltung üben und eine Grenze für den eigenen Verzehr setzen? Die jeweilige Menge, die die Menschen von den verschiedenen von Gott geschaffenen Lebensmitteln essen, sollte sich nach deren Ertrag und saisonaler Verfügbarkeit richten. Grundnahrungsmittel sollten solche mit hohem Ertrag sein, während solche mit niedrigem Ertrag, kurzen Ernte- und Wachstumszeiten oder begrenztem Ertrag in kleineren Mengen verzehrt werden sollten – es gibt Orte, an denen werden einige davon überhaupt nicht gegessen, und es ist nicht so, als würden die Leute dort etwas verpassen. So vorzugehen ist vernünftig. Die Menschen haben immer Verlangen und möchten sich ständig ihrem Heißhunger hingeben. Ist das angemessen? Es ist nicht angemessen, immer Verlangen und Heißhunger zu hegen. Gottes Haus hat seine eigenen Regeln. Es gibt Vorschriften, die Verwaltung und entsprechende Systeme für alle Bereiche der Arbeit im Haus Gottes. Wenn du ein Mitglied von Gottes Haus werden möchtest, solltest du dich strikt an seine Vorschriften halten. Du solltest nicht vorlaut sein, sondern lernen, dich zu unterwerfen und ein Verhalten an den Tag zu legen, mit dem alle zufrieden sind. Das entspricht den Maßstäben von Gewissen und Vernunft. Keine der Vorschriften des Hauses Gottes wurde zum Nutzen einer einzelnen Person aufgestellt, sondern zum Wohl aller im Hause Gottes. Sie sollen die Arbeit und Interessen von Gottes Haus schützen. Diese Vorschriften und Systeme sind vernünftig, und wenn die Menschen Gewissen und Vernunft besitzen, sollten sie ihnen folgen. Daher musst du, egal was du tust, einerseits gemäß den Vorschriften und Systemen des Hauses Gottes handeln, und andererseits hast du auch die Verantwortung und die Verpflichtung, für all das einzutreten, anstatt dich in deinem Handeln ständig nach deinen persönlichen Interessen und Perspektiven zu richten. Ist das nicht so? (Ja.) Wenn du dich bei deinem Leben und deiner Arbeit in Gottes Haus besonders unterdrückt fühlst, liegt das nicht an einem Problem mit den Vorschriften, Systemen oder Verwaltungsmethoden des Hauses Gottes, sondern an einem Problem mit dir selbst. Angenommen, du suchst im Hause Gottes immer nach Wegen, dich selbst zufriedenzustellen und deine eigenen Wünsche zu erfüllen, und fühlst dich immer unglaublich unterdrückt, eingeschränkt und angebunden, ohne jeglichen Frieden oder Freude zu empfinden. Sagen wir, du fühlst dich ständig unwohl und ungerecht behandelt, du kannst nie tun, was du willst, kannst nicht essen, was du willst, oder dich anziehen, wie du willst, du darfst dich nicht modisch oder verführerisch kleiden, und du fühlst dich wegen dieser Dinge jeden Tag elend und unwohl. Angenommen, du findest es immer unangenehm, mit deinen Brüdern und Schwestern Kontakt zu haben, und denkst: „Diese Leute halten mit mir immer Gemeinschaft über die Wahrheit, das ist mir zu anstrengend! Ich will mich nicht so benehmen. Ich möchte einfach glücklich, zufrieden und frei leben. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht so glücklich und frei bin, wie ich es mir im Glauben an Gott vorgestellt hatte. Ich möchte von niemandem eingeschränkt werden. Es gibt immer Leute, die mich anweisen und einschränken, und ich fühle mich unterdrückt.“ Solche Menschen mögen es nicht, in dieser Art von Umgebung zu leben, und empfinden Abneigung dagegen. Doch um Segnungen zu empfangen, haben sie keine andere Wahl, als sich darauf einzulassen. Sie haben keine Möglichkeit, um ihren Frustrationen Luft zu machen, trauen sich nicht, lauthals loszuschreien, und fühlen sich oft unterdrückt. Die einzige Lösung, die beste Methode, um mit solchen Menschen umzugehen, besteht darin, ihnen zu sagen: „Du kannst gehen. Geh und iss, was du willst, ziehe dich an, wie willst, lebe das Leben, das du willst, tue die Dinge, die du tun willst, verfolge die Karriere, die Ziele und die Richtung, die du verfolgen willst. Gottes Haus hält dich nicht zurück. Deine Hände und Füße sind frei und von allen Fesseln gelöst, ebenso wie dein Herz. Du bist durch niemanden gebunden. Abgesehen davon, dass du dich dem Haus Gottes verpflichtet hast, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, hat dir niemand diese Vorschriften auferlegt, die besagen, dass du im Haus Gottes bleiben sollst und musst und dass sonst das Haus Gottes dir etwas antut.“ Ich sage dir die Wahrheit, Gottes Haus wird dir nichts antun. Wenn du gehen willst, kannst du jederzeit gehen. Gib einfach die Bücher mit Gottes Worten zurück an die Kirche und übergebe die Dinge, an denen du gerade arbeitest, an jemand anderen. Du kannst gehen, wann immer du willst. Gottes Haus schränkt dich nicht ein, es ist weder Kerker noch Gefängnis. Gottes Haus ist ein Ort der Freiheit, und seine Türen stehen weit offen. Wenn du dich unterdrückt fühlst, liegt das daran, dass du nicht tun kannst, was du willst, und das bedeutet, dass Gottes Haus nicht der richtige Ort für dich ist. Es ist nicht das glückliche Zuhause, das du finden möchtest, noch der Ort, an dem du bleiben solltest. Wenn du auf eine Weise lebst, die so sehr gegen deinen Willen geht, solltest du gehen. Verstehst du? Gottes Haus wird niemals Ungläubige oder solche, die nicht die Wahrheit anstreben, zu etwas zwingen. Wenn du Geschäfte machen, reich werden, eine Karriere haben oder in die Welt hinausgehen und dir einen Namen machen möchtest, dann ist das dein persönliches Bestreben, und du solltest in die säkulare Welt zurückkehren. Gottes Haus schränkt niemals die Freiheit der Menschen ein. Die Türen von Gottes Haus stehen weit offen. Ungläubige und diejenigen, die nicht die Wahrheit anstreben, können jederzeit gehen und Gottes Haus verlassen.

Manche Menschen sind einfach nicht bereit, ihre Pflichten zu tun und über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten. Sie haben sich nicht an das Leben in der Kirche angepasst, können sich nicht anpassen und fühlen sich immer besonders elend und hilflos. Nun, Ich würde zu diesen Menschen sagen: Du solltest so bald wie möglich von hier weggehen. Geh in die säkulare Welt, um deine eigenen Ziele und deine eigene Richtung zu finden und das Leben zu leben, das du leben solltest. Gottes Haus wird nie jemanden zu etwas zwingen. Keine der Vorschriften, Systeme oder Verwaltungsverordnungen der Kirche zielen auf dich als Individuum ab. Wenn du sie lästig findest, dich nicht daran halten kannst und dich besonders elend und unterdrückt fühlst, kannst du dich entscheiden, auszutreten. Die Menschen, die in der Lage sind, die Wahrheit anzunehmen und die Grundsätze zu vertreten, sind diejenigen, die geeignet sind, in der Kirche zu bleiben. Wenn du natürlich das Gefühl hast, dass du nicht geeignet bist, in Gottes Haus zu bleiben, gibt es dann einen anderen geeigneten Ort für dich? Ja, die Welt ist groß, und es wird einen passenden Ort für dich geben. Kurz gesagt, wenn du dich hier unterdrückt fühlst, wenn du keine Befreiung findest, wenn du deinem Frust oft Luft machen möchtest und immer die Möglichkeit besteht, dass deine Natur gewaltsam hervortritt, dann schwebst du in Gefahr und bist nicht geeignet, in Gottes Haus zu bleiben. Die Welt ist groß, und es wird immer einen passenden Ort für dich geben. Nimm dir Zeit, um ihn zu finden. Ist das nicht eine angemessene Art, mit dieser Angelegenheit umzugehen? Ist das nicht rational? (Ja.) Wenn sich diese Menschen so unwohl fühlen, du sie aber dennoch hier behalten möchtest, bist du dann nicht töricht? Lassen wir sie gehen, und wünschen wir ihnen Erfolg bei der Verwirklichung ihrer Träume, in Ordnung? Was sind ihre Träume? (Ganze Schalen von Kirschtomaten zu essen.) Sie möchten auch bei jeder Mahlzeit und das ganze Jahr über Reis und Fisch essen. Wovon träumen sie noch? Jeden Tag auszuschlafen, nur zu arbeiten, wann sie es wollen, und von niemandem angewiesen oder beaufsichtigt zu werden, wenn sie nicht arbeiten wollen. Ist das nicht ihr Traum? (Ja.) Und was für ein großartiger Traum das ist! Wie erhaben! Sag Mir, haben solche Menschen gute Zukunftsaussichten? Kümmern sie sich um ihre eigentliche Arbeit? (Nein.) Zusammengefasst, fühlen sich Menschen wie diese immer unterdrückt. Offen gesagt, ist es ihr Wunsch, ihrem Fleisch nachzugeben und ihre Begierden zu befriedigen. Sie sind zu egoistisch, sie wollen alles nach Lust und Laune tun, die Regeln missachten und Angelegenheiten nicht entsprechend den Grundsätzen erledigen. Sie richten sich in ihrem Verhalten nur nach ihren eigenen Gefühlen, Vorlieben und Wünschen und handeln nach ihren eigenen Interessen. Ihnen fehlt es an normaler Menschlichkeit, und solche Menschen kümmern sich nicht um ihre eigentliche Arbeit. Menschen, die sich nicht um ihre eigentliche Arbeit kümmern, fühlen sich immer und überall unterdrückt. Selbst wenn sie alleine leben würden, würden sie sich unterdrückt fühlen. Um es nett auszudrücken, sind diese Menschen keine vielversprechenden Individuen, und sie kümmern sich nicht um ihre eigentliche Arbeit. Genauer betrachtet, haben sie eine abnormale Menschlichkeit, und sie sind ein wenig einfältig. Wie sind Menschen, die sich um ihre eigentliche Arbeit kümmern? Solche Menschen haben eine sehr einfache Sicht auf grundlegende Bedürfnisse wie Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Transportmittel: Solange diese Dinge einem angemessenen Standard gerecht werden, ist das für sie ausreichend. Ihnen geht es mehr um ihren Lebensweg, ihre Mission als Menschen, ihre Lebenseinstellung und ihre Wertvorstellungen. Über was zerbrechen sich wenig vielversprechende Menschen den ganzen Tag den Kopf? Sie denken ständig darüber nach, wie sie sich drücken und mit List und Tücke Verantwortung umgehen können, wie sie gut essen und Spaß haben können und wie sie ein bequemes und komfortables Leben führen können, ohne sich dabei Gedanken um die richtigen Angelegenheiten zu machen. Daher fühlen sie sich im Umfeld und der Umgebung, in der sie ihre Pflichten im Haus Gottes tun, unterdrückt. Das Haus Gottes verlangt von den Menschen, sich bestimmte allgemeine und berufliche Kenntnisse anzueignen, die sich auf ihre Pflichten beziehen, damit sie diese besser ausführen können. Das Haus Gottes verlangt von den Menschen, häufig Gottes Worte zu essen und zu trinken, damit sie ein besseres Verständnis der Wahrheit erlangen, in die Wahrheitsrealität eintreten und die Grundsätze für jede Handlung kennen. All diese Dinge, über die im Haus Gottes Gemeinschaft gehalten wird und die erwähnt werden, beziehen sich auf Themen, praktische Angelegenheiten und so weiter, die mit dem Leben der Menschen und der Ausführung ihrer Pflichten zusammenhängen, und sollen den Menschen helfen, sich um ihre eigentliche Arbeit zu kümmern und den richtigen Weg zu beschreiten. Diese Menschen, die sich nicht um ihre eigentliche Arbeit kümmern und tun, was sie wollen, möchten diese richtigen Dinge nicht tun. Indem sie immer nur tun, was sie wollen, versuchen sie letztendlich körperliches Wohlbefinden, Vergnügen und Bequemlichkeit zu erreichen, ohne in irgendeiner Weise eingeschränkt oder ungerecht behandelt zu werden. Sie wollen genug von allem essen können, was sie wollen, und tun können, was sie wollen. Aufgrund der Qualität ihrer Menschlichkeit und ihrer inneren Bestrebungen fühlen sie sich oft unterdrückt. Egal wie du mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, sie werden sich nicht ändern, und ihre Emotion der Unterdrückung wird nicht beseitigt werden. Das ist eben die Art von Menschen, die sie sind; sie sind nicht mehr als Gegenstände, die ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachkommen. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht, als ob sie große Übel begangen haben oder schlechte Menschen sind, und es scheint, als wären sie nur nicht für die Grundsätze eingetreten und hätten die Vorschriften nicht eingehalten, besteht ihre Wesensnatur in Wirklichkeit darin, dass sie sich weder um ihre eigentliche Arbeit kümmern noch dem richtigen Weg folgen. Solchen Menschen haben nicht das Gewissen und die Vernunft einer normalen Menschlichkeit, und sie können nicht die Intelligenz normaler Menschlichkeit erreichen. Sie machen sich keine Gedanken über die Ziele, die Menschen mit normaler Menschlichkeit verfolgen sollten, oder über die Lebenseinstellungen und Existenzmethoden, die Menschen mit normaler Menschlichkeit annehmen sollten, geschweige denn, dass sie nach diesen streben. Ihre Köpfe sind jeden Tag voll mit Gedanken darüber, wie sie körperliche Bequemlichkeit und Vergnügen finden können. Doch in der Lebensumgebung der Kirche können sie ihre fleischlichen Vorlieben nicht befriedigen, und deshalb fühlen sie sich unwohl und unterdrückt. Und so entstehen diese Emotionen, die sie haben. Sag Mir, haben Menschen wie diese nicht anstrengende Leben? (Ja, das haben sie.) Sind ihre Leben bemitleidenswert? (Nein, das sind sie nicht.) Das stimmt, sie sind nicht bemitleidenswert. Um es vorsichtig auszudrücken: Das sind genau die Menschen, die sich nicht um ihre eigentliche Arbeit kümmern. Wer sind in der weltlichen Gesellschaft die Menschen, die sich nicht um ihre eigentliche Arbeit kümmern? Es sind die Faulenzer, Dummköpfe, Drückeberger, Schläger, Raufbolde und Taugenichtse – solche Menschen. Sie möchten keine neuen Fähigkeiten oder Fertigkeiten erlernen, und sie wollen keine ernsthaften Karrieren verfolgen oder sich einen Job suchen, um über die Runden zu kommen. Sie sind die Faulenzer und Taugenichtse der Gesellschaft. Sie unterwandern die Kirche und wollen dann nichts tun und trotzdem etwas bekommen und ihren Anteil an Segnungen erhalten. Sie sind Opportunisten. Diese Opportunisten sind niemals bereit, ihre Pflichten zu tun. Sobald es einmal auch nur geringfügig nicht nach ihrem Willen läuft, fühlen sie sich unterdrückt. Sie möchten immer frei und ungebunden leben, keine Art von Arbeit verrichten und dennoch gutes Essen essen und schöne Kleidung tragen, essen können, was sie wollen, und schlafen können, wann immer es ihnen gefällt. Wenn dieser Tag kommt, so denken sie, wird es mit Sicherheit wunderbar sein. Sie möchten nicht einmal das kleinste bisschen Mühsal ertragen und wünschen sich ein Leben in Saus und Braus. Diese Menschen empfinden sogar das Leben an sich als anstrengend; sie sind Geiseln ihrer negativen Emotionen. Oft fühlen sie sich müde und verwirrt, weil sie nicht tun können, was sie wollen. Sie möchten sich weder um ihre eigentliche Arbeit kümmern noch ihre eigenen Angelegenheiten regeln. Sie möchten keine Arbeit konsequent und von Anfang bis Ende erledigen, sie als ihre eigene Berufung und Pflicht, als ihre Verpflichtung und Verantwortung betrachten; sie möchten sie nicht abschließen und Ergebnisse erzielen oder sie auf bestmöglichem Niveau erledigen. Das war nie ihre Denkweise. Sie wollen alles nur nachlässig erledigen und ihre Pflicht als Mittel zum Lebensunterhalt nutzen. Wenn sie ein wenig Druck oder irgendeine Form von Kontrolle verspüren oder zu etwas höheren Standards angehalten werden oder ein wenig Verantwortung tragen müssen, fühlen sie sich unwohl und unterdrückt. Dann entstehen diese negativen Emotionen in ihnen, und sie empfinden das als anstrengend und sind unglücklich. Ein wesentlicher Grund, warum sie das Leben als anstrengend empfinden, besteht darin, dass es solchen Menschen an Vernunft fehlt. Ihre Vernunft ist beeinträchtigt, sie verbringen den ganzen Tag damit, in Fantasien zu schwelgen, leben in einem Traum, mit dem Kopf in den Wolken, und stellen sich ständig die wildesten Dinge vor. Aus diesem Grund ist diese Emotion der Unterdrückung in ihnen sehr schwer zu beseitigen. Sie interessieren sich nicht für die Wahrheit, sie sind Ungläubige. Das Einzige, was wir tun können, ist, sie zu bitten, Gottes Haus zu verlassen, in die Welt zurückzukehren und ihren eigenen Ort der Bequemlichkeit und des Komforts zu finden.

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