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(IV) Klassische Worte: Wie man den Unterschied zwischen dem Werk Gottes und Menschenwerk erkennt

73. Das Wirken Gottes Selbst beinhaltet die Arbeit der ganzen Menschheit und repräsentiert auch das Wirken des ganzen Zeitalters. Das heißt, Gottes Eigenes Wirken repräsentiert die Bewegung und Entwicklung des gesamten Werks des Heiligen Geistes, während die Arbeit der Apostel Gottes Eigenem Wirken folgt und weder das Zeitalter leitet noch die Entwicklung des Werks des Heiligen Geistes im gesamten Zeitalter repräsentiert. Sie leisten nur die Arbeit, die der Mensch tun sollte, was überhaupt nicht mit der Führungsarbeit zu tun hat. Gottes eigenes Wirken ist das Projekt innerhalb der Führungsarbeit. Die Arbeit des Menschen ist nur die Pflicht der benutzten Menschen und hat keine Beziehung zur Führungsarbeit. Trotz der Tatsache, dass beide das Werk des Heiligen Geistes sind, gibt es aufgrund der verschiedenen Identitäten und Repräsentationen des Wirkens klare und wesentliche Unterschiede zwischen Gottes eigenem Wirken und der Arbeit des Menschen. Darüber hinaus variiert das Ausmaß des vom Heiligen Geist geleisteten Werkes an Objekten des Wirkens mit unterschiedlichen Identitäten. Dies sind die Prinzipien und der Bereich des Wirkens des Heiligen Geistes.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

74. Das Wort Gottes kann nicht als das Wort des Menschen gesprochen werden, geschweige denn kann das Wort des Menschen als das Wort Gottes gesprochen werden. Ein Mensch, der von Gott gebraucht wird, ist nicht der Mensch gewordene Gott, und der Mensch gewordene Gott ist nicht ein von Gott gebrauchter Mensch; darin besteht ein wesentlicher Unterschied. Vielleicht akzeptierst du nach dem Lesen dieser Worte nicht, dass sie die Worte Gottes sind, und akzeptierst sie nur als die Worte eines Menschen, der erleuchtet worden ist. In diesem Fall bist du von Unwissenheit geblendet. Wie können die Worte Gottes dieselben sein wie die Worte eines Menschen, der erleuchtet worden ist? Die Worte des Mensch gewordenen Gottes leiten ein neues Zeitalter ein, führen die ganze Menschheit, offenbaren Geheimnisse und zeigen dem Menschen die Richtung voraus in ein neues Zeitalter. Die vom Menschen erlangte Erleuchtung ist nur einfache Praxis oder Erkenntnis. Sie kann nicht die ganze Menschheit in ein neues Zeitalter führen oder das Geheimnis von Gott Selbst offenbaren. Gott ist schließlich doch Gott, und der Mensch ist Mensch. Gott hat das Wesen von Gott, und der Mensch hat das Wesen des Menschen.

aus „Vorwort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

75. Die Arbeit des menschgewordenen Gottes beginnt ein neues Zeitalter, und diejenigen, die Seine Arbeit fortsetzen, sind die Menschen, die von Ihm eingesetzt werden. Die gesamte Arbeit des Menschen erfolgt innerhalb des Amtes Gottes im Fleisch und ist außerstande, über diesen Bereich hinauszugehen. Wenn der menschgewordene Gott nicht kommt, um Seine Arbeit zu machen, ist der Mensch nicht in der Lage, das alte Zeitalter zu beenden, und ist außerstande, eine neue Epoche einzuleiten. Die Arbeit des Menschen ist lediglich im Bereich seiner menschenmöglichen Pflicht und stellt nicht die Arbeit Gottes dar. Nur der menschgewordene Gott kann kommen und Seine Arbeit vollenden; abgesehen von Ihm kann keiner diese Arbeit an Seiner Stelle tun. Meine Worte beziehen sich natürlich auf die Arbeit der Menschwerdung.

aus „Die verdorbene Menschheit hat einen großen Bedarf an der Erlösung des fleischgewordenen Gottes“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“ 

76. Einige denken vielleicht: „Warum muss das Zeitalter von Gott Selbst eingeleitet werden? Kann ein erschaffenes Geschöpf es nicht an Seiner Stelle tun“? ... Würde die Menschheit der Schöpfung damit beauftragt werden, das Zeitalter abzuschließen, ob nun aus der Sichtweise des Menschen oder aus der Sichtweise Satans, so wäre es nichts anderes als eine Handlung, die sich Gott widersetzt oder Ihn verrät und keineswegs eine des Gehorsams Gottes. Die Arbeit des Menschen würde Satan somit eine Möglichkeit geben. Nur wenn der Mensch Gott in einem von Gott Selbst eingeleiteten Zeitalter gehorcht und folgt, wäre Satan völlig überzeugt, denn das ist die Pflicht eines erschaffenen Geschöpfes. Und so sage Ich, dass ihr nur zu folgen und zu gehorchen braucht, nichts weiter wird von euch verlangt. Seine Pflicht zu tun und seinen Zweck zu erfüllen beziehen sich hierauf. Gott tut Seine eigene Arbeit und braucht den Menschen nicht um Seine Arbeit an Seiner Stelle zu erledigen. Ebenso wenig verwickelt Er sich in die Arbeit der erschaffenen Geschöpfe. Der Mensch erfüllt seine eigene Pflicht und greift nicht in die Arbeit Gottes ein, das ist wahres Gehorsam und der Beweis, dass Satan besiegt ist. Nachdem Gott Selbst das neue Zeitalter eingeleitet hat, arbeitet Er nicht mehr Selbst unter den Menschen. Erst dann betritt der Mensch offiziell das das neue Zeitalter, um seine Pflicht und Mission als erschaffenes Geschöpf zu erfüllen. So sind die Arbeitsprinzipien, die von niemandem überschritten werden können. Nur auf diese Art und Weise zu arbeiten ist sinnvoll und vernünftig. Die Arbeit Gottes wird von Gott Selbst ausgeführt. Er setzt Seine Arbeit in Bewegung und auch Er schließt sie ab. Es ist Er, der die Arbeit plant und auch Er, der sie führt und vor allem ist Er es, der die Arbeit erfolgreich verwirklicht. Es ist so, wie es in der Bibel steht: „Ich bin der Anfang und das Ende; Ich bin der Sämann und der Schnitter“. Das alles steht im Zusammenhang damit, dass Seine Führung durch Seine Hand vollzogen wird. Er ist der Herrscher über den sechstausend jährigen Führungsplan. Niemand kann an Seiner Stelle Seine Arbeit tun oder Seine Arbeit abschließen, denn Er ist es, der über alles Kontrolle hat. Da Er diese Welt erschaffen hat, wird Er die ganze Welt führen, um in Seinem Licht zu leben und Er wird das ganze Zeitalter abschließen, um Seinen gesamten Plan erfolgreich zu verwirklichen.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“ 

77. Würde der Mensch diese Arbeit durchführen, wäre sie zu eingeschränkt: Sie könnte den Menschen zu einem bestimmten Punkt führen, aber sie könnte ihn nicht zum ewigen Bestimmungsort tragen. Der Mensch ist nicht in der Lage, über das Schicksal des Menschen zu entscheiden, und ist zudem unfähig, die Erwartungen und den zukünftigen Bestimmungsort des Menschen zu sichern. Die durch Gott ausgeführte Arbeit ist jedoch anders. Da Er den Menschen erschuf, führt Er ihn. Da Er den Menschen rettet, wird Er ihn gänzlich erretten und ihn vollkommen gewinnen. Da Er den Menschen führt, wird Er den Menschen zum angemessenen Bestimmungsort leiten, und da Er den Menschen erschuf und ihn führt, muss Er die Verantwortung für das Schicksal und die Erwartungen des Menschen übernehmen. Das ist es, was die Arbeit des Schöpfers ist.

aus „Die Wiederherstellung des normalen Lebens des Menschen und seine Hinführung zu einem wunderbaren Bestimmungsort“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“ 

78. Die Arbeit des Menschen stellt nur einen begrenzten Umfang dar. Wenn Gott Seine Arbeit tut, spricht Er nicht mit einer bestimmten Person, sondern er spricht die ganze Menschheit an, alle, die Sein Wort akzeptieren. Das Ende, das Er verkündet, ist das Ende aller Menschen, nicht nur das Ende einer bestimmten Person. Er lässt niemanden eine besondere Behandlung zuteil werden, noch wird jemand ein Opfer. Er arbeitet für die ganze Menschheit und spricht zur ganzen Menschheit. Dieser fleischgewordene Gott hat bereits die ganze Menschheit gemäß ihrer Art geordnet, hat bereits über die ganze Menschheit gerichtet und hat ein geeignetes Ziel für die ganze Menschheit arrangiert.

aus „Die verdorbene Menschheit hat einen großen Bedarf an der Erlösung des fleischgewordenen Gottes“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“ 

79. Die gesamte Arbeit, die Gott Selbst ausübt, ist die geplante Arbeit Seines eigenen Führungsplans und betrifft die hohe Führung. Die Arbeit, die vom Menschen ausgeführt wird (ein vom Heiligen Geist benutzter Mensch), bringt seine individuelle Erfahrung mit ein. Er findet einen neuen Weg der Erfahrung über den Weg, der von denjenigen vor ihm begangen wurde und er führt seine Brüder und Schwestern unter der Anleitung des Heiligen Geistes. Was diese Menschen miteinbringen, sind ihre individuelle Erfahrung oder geistliche Aufzeichnungen geistlicher Menschen. Obwohl sie vom Heiligen Geist benutzt werden, hat die Arbeit solcher Menschen nichts mit der Arbeit der hohen Führung des sechstausend jährigen Plans zu tun. Sie werden lediglich vom Heiligen Geist während verschiedener Epochen erhoben, um die Menschen im Zustrom des Heiligen Geistes zu führen, bis sie ihren Zweck erfüllt haben oder ihr Leben zu einem Ende kommt. Ihre Arbeit besteht lediglich darin, für Gott Selbst einen geeigneten Weg vorzubereiten oder eine Angelegenheit unter der Führung Gottes Selbst auf Erden weiterzuführen. Solche Menschen können nicht eine größere Arbeit in Seiner Führung auszuführen. Sie können keine neuen Wege erschließen, geschweige denn die Arbeit Gottes eines vorigen Zeitalters abschließen. Folglich stellt ihre Arbeit nur die eines erschaffenen Geschöpfes dar, welches seinen Zweck erfüllt, aber Gott Selbst nicht bei Seinem Amt vertreten kann. Das liegt daran, dass ihre Arbeit sich von der von Gott Selbst getanen Arbeit unterscheidet. Die Arbeit, die darin besteht, ein neues Zeitalter einzuleiten, kann nicht von einem Menschen anstelle von Gott getan werden. Sie kann von keinem anderen, außer Gott Selbst ausgeführt werden. Die Arbeit, die von den Menschen ausgeführt wird, ist die Erfüllung seiner Pflicht als ein Teil der Schöpfung und wird dann getan, wenn er vom Heiligen Geist bewegt oder erleuchtet wird. Solche Menschen erläutern, wie es im täglichen Leben des Menschen Anwendung findet und wie der Mensch im Einklang mit dem Willen Gottes handeln sollte. Die Arbeit des Menschen umfasst weder die Führung Gottes, noch vertritt sie die Arbeit des Geistes.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“ 

80. Die vom Heiligen Geist benutzten Menschen können teilweise auch Arbeiten ausführen, die neu sind. Ebenso können sie einige Arbeiten, die in einem vorherigen Zeitalter vollbracht wurden, eliminieren. Jedoch kann ihre Arbeit die Disposition und den Willen Gottes in einem neuen Zeitalter nicht zum Ausdruck bringen. Sie arbeiten nur, um die Arbeit eines vergangenen Zeitalters zu eliminieren, jedoch nicht um die neue Arbeit auszuführen, indem sie die unmittelbare Disposition Gottes Selbst vertreten. Somit vertreten sie, ungeachtet davon wie viele überholte Praktiken sie abschaffen oder wie viele neue Praktiken sie einführen, lediglich den Menschen und erschaffene Geschöpfe. Wenn Gott Selbst jedoch Arbeit vollbringt, verkündet Er nicht öffentlich die Abschaffung von Praktiken des alten Zeitalters oder direkt den Beginn eines neuen Zeitalters. Er ist bei Seiner Arbeit direkt und eindeutig. Er ist bei Seiner geplanten Arbeit geradlinig, das heißt, Er gibt der Arbeit, die Er zuwege brachte, unmittelbar Ausdruck, führt Seine Arbeit direkt durch, so wie Er es ursprünglich vorhatte und äußert Sein Wesen und Seine Disposition. Nach Ansicht des Menschen unterscheiden sich Seine Disposition und auch Seine Arbeit von denen der vergangenen Zeitalter. Allerdings ist dies, von der Perspektive Gottes Selbst aus gesehen, lediglich eine Fortsetzung und Weiterentwicklung Seiner Arbeit. Wenn Gott Selbst arbeitet, äußert Er Sein Wort und führt die neue Arbeit direkt herbei. Wenn der Mensch im Unterschied dazu arbeitet, geschieht das durch Überlegung und Studium oder aber es ist die Entwicklung von Wissen und Systematisierung von Praxis, basierend auf der Arbeit anderer. In anderen Worten, das Wesen der vom Menschen ausgeführten Arbeit besteht darin, sich an Grundsätze zu halten und „alte Wege in neuen Schuhen zu begehen“. Das bedeutet, dass sogar der Weg des vom Heiligen Geist benutzten Menschen auf dem von Gott Selbst erschlossenen Weg gebaut ist. Also ist trotz allem der Mensch ein Mensch und Gott ist Gott.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“ 

81. Was ist der Unterschied zwischen dem Werk, das vom fleischgewordenen Gott vollbracht worden ist, und der Arbeit, die von den Propheten und den Aposteln in vergangenen Zeiten getan wurde? David wurde auch der Herr genannt, und so auch Jesus. Obwohl die Arbeit, die sie taten unterschiedlich war, wurden sie mit demselben Titel benannt. Sag du mir, weshalb ihre Identität nicht die gleiche war? Was Johannes sah, war eine Vision, eine, die auch vom Heiligen Geist kam, und er war in der Lage, die Worte zu sagen, die der Heilige Geist zu sagen beabsichtigte. Warum ist dann die Identität von Johannes anders als die von Jesus? Die Worte, die Jesus sprach, konnten Gott vollständig repräsentieren und das Werk Gottes vollständig verkörpern. Was Johannes sah, war eine Vision, und er war nicht in der Lage, das Werk Gottes vollständig zu verkörpern. Warum haben Johannes, Petrus und Paulus nicht die gleiche Identität wie Jesus, obwohl sie doch, wie Jesus, viele Worte gesprochen hatten? Es ist hauptsächlich wegen der unterschiedlichen Arbeit, die sie ausführten. Jesus verkörperte den Geist Gottes und war der unmittelbar wirkende Geist Gottes. Er führte das Werk des neuen Zeitalters aus, das Werk, das niemand vorher getan hatte. Er eröffnete damit einen neuen Weg, Er verkörperte Jehova und Er verkörperte Gott Selbst. Wohingegen Petrus, Paulus und David, ungeachtet dessen, wie sie bezeichnet wurden, nur die Identität eines Geschöpfs Gottes repräsentierten oder von Jesus oder von Jehova gesandt waren. Unabhängig davon, wie viel Arbeit sie geleistet haben oder wie großartig ihre Wunder waren, sie waren dennoch nur Geschöpfe Gottes und nicht in der Lage, den Geist Gottes zu repräsentieren. Sie arbeiteten im Namen Gottes oder arbeiteten, nachdem sie von Gott gesandt wurden. Darüber hinaus arbeiteten sie in den Zeitaltern, die Jesus oder Jehova begonnen hatte, und die Arbeit, die sie verrichteten, war nicht eigenständig. Trotz allem waren sie lediglich Geschöpfe Gottes.

aus „Bezüglich Benennungen und Identität“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“ 

82. Johannes tat nur die Arbeit zu Beginn; mehr von dem neuen Werk wurde von Jesus vollbracht. Auch Johannes verrichtete neues Werk, aber er war nicht derjenige, der ein neues Zeitalter einleitete. ... Obwohl Johannes ebenfalls sagte „Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“ und auch das Evangelium des Himmelreichs predigte, war seine Arbeit nicht tiefgründig und stellte lediglich einen Anfang dar. Im Unterschied dazu leitete Jesus ein neues Zeitalter ein und brachte das alte zu Ende. Er erfüllte jedoch zugleich das Gesetz des Alten Testaments. Die Arbeit, die Er tat, war größer als die des Johannes und Er führte diese Arbeitsphase aus, um die gesamte Menschheit zu erlösen. Johannes bereitete lediglich den Weg vor. Obwohl seine Arbeit groß war, seine Worte viele und die Anhänger, die ihm folgten zahlreich waren, so bewirkte seine Arbeit nicht mehr, als dem Menschen einen neuen Anfang zu bringen. Die Menschen empfingen niemals das Leben, den Weg oder tiefgründigere Wahrheiten von ihm und erlangten durch ihn auch nicht ein Verständnis von Gottes Willen. Johannes war ein großer Prophet (Elia), der neue Wege für die Arbeit Jesu bahnte und die Auserwählten vorbereitete. Er war der Vorreiter des Zeitalters der Gnade. Solche Angelegenheiten können nicht nur einfach dadurch wahrgenommen werden, dass man ihre normale, menschliche Erscheinung beobachtet. Insbesondere Johannes vollbrachte ein ziemlich großartiges Werk. Darüber hinaus wurde er durch das Versprechen des Heiligen Geistes geboren und seine Arbeit wurde vom Heiligen Geist unterstützt. Somit können ihre jeweiligen Identitäten nur durch ihre Arbeit unterschieden werden, denn das äußere Erscheinungsbild eines Menschen erzählt nichts über sein Wesen und der Mensch ist unfähig das wahre Zeugnis des Heiligen Geistes wahrzunehmen. Die vollbrachte Arbeit des Johannes und die des Jesus waren nicht gleich und von verschiedener Beschaffenheit. Das sollte festlegen, ob er Gott ist oder nicht. Die Arbeit Jesu war sie zu beginnen, weiterzuführen, abzuschließen und zu vollenden. Jeder dieser Schritte wurde von Jesus durchgeführt, wohingegen die Arbeit des Johannes nichts mehr als ein Anfang war. Zu Beginn verkündete Jesus das Evangelium und predigte den Weg der Buße, dann fuhr Er damit fort, die Menschen zu taufen, Krankheiten zu heilen und Dämonen auszutreiben. Am Ende erlöste Er die Menschheit von der Sünde und vervollständigte Sein Werk des gesamten Zeitalters. Er predigte zu den Menschen und verkündete überall das Evangelium des Himmelreichs. Dasselbe gilt auch für Johannes, mit dem Unterschied, dass Jesus ein neues Zeitalter einleitete und den Menschen das Zeitalter der Gnade brachte. Aus Seinem Mund kamen die Worte, was der Mensch ausüben sollte und welchem Weg der Mensch im Zeitalter der Gnade folgen sollte und am Schluss vollendete Er die Arbeit der Erlösung. Eine solche Arbeit hätte niemals von Johannes ausgeführt werden können. Somit war es Jesus, der die Arbeit Gottes Selbst tat und es ist Er, der Gott Selbst ist und Gott unmittelbar vertritt.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (1)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“ 

83. Der, der in Göttlichkeit wirkt, repräsentiert Gott, während die, die in Menschlichkeit wirken, Menschen sind, die von Gott gebraucht werden. Das bedeutet, dass der Fleisch gewordene Gott Sich substantiell von den Menschen, die Gott gebraucht, unterscheidet. Der inkarnierte Gott kann das Werk der Göttlichkeit tun, aber die von Gott gebrauchten Menschen können das nicht. Zu Beginn jedes Zeitalters spricht Gottes Geist persönlich, um die neue Ära einzuläuten und den Menschen zu einem Neuanfang zu bringen. Wenn Er Seine Rede beendet, bedeutet dies, dass Gottes Werk in der Göttlichkeit vollbracht ist. Danach folgen alle Menschen der Führung der von Gott gebrauchten Menschen, um in die Lebenserfahrung einzutreten.

aus „Der wesentliche Unterschied zwischen dem leibhaftigen Gott und von Gott gebrauchten Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

84. Das Werk, das von demjenigen ausgeführt wird, der von Gott verwendet wird, ist dazu da, um mit dem Werk Christi oder dem des Heiligen Geistes zusammenzuwirken. Dieser Mensch wird von Gott unter den Menschen erhoben. Er ist da, um alle Auserwählten Gottes zu führen und er wird auch von Gott erhoben, um die Arbeit der menschlichen Kooperation zu tun. Mit so jemandem wie diesem, der in der Lage ist, die Arbeit der menschlichen Kooperation auszuführen, können mehr von Gottes Anforderungen an den Menschen, und das Wirken, das der Heilige Geist unter den Menschen vollbringen muss, durch ihn erreicht werden. Eine andere Art es auszudrücken ist folgende: Gottes Ziel dabei, diesen Menschen zu gebrauchen, besteht darin, dass alle, die Gott folgen, Gottes Willen besser verstehen können und mehr von Gottes Anforderungen erlangen können. Da die Menschen unfähig sind, Gottes Worte oder Gottes Willen direkt zu verstehen, hat Gott jemanden erhoben, der gewohnt ist, eine solche Arbeit auszuführen.

aus „Hinsichtlich Gottes Verwendung des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

85. Diese Person, die von Gott verwendet wird, kann auch als Medium bezeichnet werden, durch das Gott die Menschen führt, als der „Übersetzer“, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt. Demnach unterscheidet sich ein solcher Mensch von denen, die in Gottes Haushalt arbeiten oder die Seine Apostel sind. Man kann sagen, dass er, so wie sie, jemand ist, der Gott dient, dennoch unterscheidet er sich im Wesen seiner Arbeit und im Hintergrund seiner Verwendung durch Gott erheblich von den anderen Arbeitern und Aposteln. Was das Wesen seiner Arbeit und den Hintergrund seiner Verwendung anbelangt, so wird der Mensch, der von Gott verwendet wird, von Ihm erhoben, er wird von Gott für Gottes Werk vorbereitet, und er arbeitet im Werk von Gott Selbst mit. Kein Mensch könnte ihn jemals in seiner Arbeit vertreten, es handelt sich um menschliche Kooperation, die ein wesentlicher Bestandteil des göttlichen Werks ist. Die Arbeit, die durch andere Arbeiter oder Apostel ausgeführt wird, ist währenddessen nur die Übermittlung und Umsetzung der vielen Aspekte der Vorkehrungen für die Kirchen während jeder Phase, beziehungsweise, die Arbeit bestehend aus etwas an einfacher Versorgung des Lebens, um das Kirchenleben aufrechtzuerhalten. Diese Arbeiter und Apostel werden nicht von Gott ernannt, geschweige denn, können sie als jene bezeichnet werden, die vom Heiligen Geist verwendet werden. Sie werden innerhalb der Kirchen ausgewählt und nachdem sie eine Zeit lang geschult und ausgebildet worden sind, werden diejenigen, die geeignet sind, behalten, während diejenigen, die ungeeignet sind, dorthin zurückgeschickt werden, wo sie herkamen. ... Derjenige, der von Gott verwendet wird, ist andererseits jemand, der von Gott vorbereitet worden ist und der ein gewisses Kaliber besitzt und Menschlichkeit hat. Er ist vom Heiligen Geist im Voraus vorbereitet und vervollkommnet worden, und wird voll und ganz durch den Heiligen Geist geführt. Insbesondere wenn es um seine Arbeit geht, wird er vom Heiligen Geist gelenkt und befehligt – infolgedessen gibt es keine Abweichung auf dem Weg, die Auserwählten Gottes zu leiten, denn Gott übernimmt gewiss die Verantwortung für Sein eigenes Werk, und Gott führt Sein eigenes Werk zu jeder Zeit aus.

aus „Hinsichtlich Gottes Verwendung des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

86. Die Worte und das Werk der Propheten und jener, die vom Heiligen Geist genutzt wurden, erfüllten alle die Pflicht des Menschen, übten seine Funktion als erschaffenes Wesen aus und taten, was der Mensch tun sollte. Die Worte und das Werk des fleischgewordenen Gottes dienten jedoch dazu, Sein Amt auszuführen. Obwohl Seine äußerliche Form die eines erschaffenen Wesens war, war Sein Werk nicht, Seine Funktion auszuführen, sondern Sein Amt. Der Begriff „Pflicht“ wird in Bezug auf erschaffene Wesen verwendet, während „Amt“ in Bezug auf das Fleisch des verkörperten Gottes verwendet wird. Zwischen diesen beiden besteht ein wesentlicher Unterschied und sie sind nicht austauschbar. Die Arbeit des Menschen besteht nur darin, seine Pflicht zu tun, wohingegen das Werk Gottes darin besteht, zu führen und Sein Amt auszuführen. Obwohl viele Apostel vom Heiligen Geist genutzt wurden und viele Propheten von Ihm erfüllt waren, waren ihre Arbeit und Worte darum lediglich, ihre Pflicht als erschaffenes Wesen zu tun. Obwohl ihre Prophezeiungen vielleicht größer waren als der Weg des Lebens, von dem der fleischgewordene Gott spricht, und sogar ihre Menschlichkeit überweltlicher war als die des fleischgewordenen Gottes, haben sie trotzdem ihre Pflicht getan, und nicht ihr Amt erfüllt. Die Pflicht des Menschen bezieht sich auf die Funktion des Menschen und ist etwas für den Menschen Erreichbares. Das Amt, welches der fleischgewordene Gott ausführt, bezieht sich jedoch auf Seine Führung, und ist für den Menschen unerreichbar. Ob der fleischgewordene Gott spricht, wirkt oder Wunder vollbringt, verrichtet Er ein großes Werk innerhalb Seiner Führung, und ein derartiges Werk kann von keinem Menschen an Seiner Stelle getan werden. Die Arbeit des Menschen ist es nur, seine Pflicht als erschaffenes Wesen in einer bestimmten Phase in Gottes Führungsarbeit zu erfüllen. Ohne eine derartige Führung, das heißt, wenn das Amt des fleischgewordenen Gottes verloren ist, ist auch die Pflicht des erschaffenen Wesens verloren. Das Werk Gottes bei der Ausführung Seines Amtes ist, den Menschen zu führen, während der Mensch durch das Erfüllen seiner Pflicht seine eigene Verpflichtung erfüllt, um den Forderungen des Schöpfers gerecht zu werden. Dies kann in keinster Weise als die Ausführung seines Amtes betrachtet werden. Für das inhärente Wesen Gottes, das heißt, für den Geist, ist das Werk Gottes Seine Führung, aber für den fleischgewordenen Gott, der die äußerliche Form eines erschaffenen Wesens trägt, ist Sein Werk das Ausführen Seines Amtes. Was immer Er für ein Werk verrichtet, besteht es darin, Sein Amt auszuführen. Der Mensch kann sein Bestes nur innerhalb Seines Rahmens der Führung und unter Seiner Leitung tun.

aus „Der Unterschied zwischen dem Amt des fleischgewordenen Gottes und der Pflicht des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

87. Die Arbeit des Menschen repräsentiert seine Erfahrung und Menschlichkeit. Was der Mensch liefert und die Arbeit, die er leistet, repräsentieren ihn. Die Arbeit des Menschen beinhaltet sein Sehen, sein Denken, seine Logik und seine reiche Vorstellungskraft. Speziell die Erfahrung des Menschen ist besonders gut geeignet, seine Arbeit zu repräsentieren und was eine Person erfahren hat, wird Bestandteil ihrer Arbeit sein. Die Arbeit des Menschen kann seine Erfahrung ausdrücken. ... Der Mensch drückt aus, was er sieht, erfährt und sich vorstellen kann. Auch wenn es Lehren oder Vorstellungen sind, das Denken des Menschen kann sie alle erreichen. Egal welche Größe die Arbeit des Menschen hat, sie kann nicht über den Umfang der Erfahrungen des Menschen hinausgehen, das heißt über das, was der Mensch sieht, sich vorstellen oder begreifen kann. Gott drückt das aus, was Gott Selbst ist und dies ist außerhalb der Reichweite des Menschen, das heißt, außerhalb der Reichweite des Menschdenkens. Er drückt Sein Wirken aus, die Menschen zu leiten und das ist nicht relevant für die Einzelheiten der menschlichen Erfahrung, sondern es geht stattdessen um Seine eigene Führung. Der Mensch drückt seine Erfahrung aus, während Gott Sein Wesen ausdrückt. Diese Wesenheit ist Seine angeborene Disposition und ist außerhalb der Reichweite des Menschen. Die Erfahrung des Menschen ist das Sehen und Wissen, das er sich basierend auf Gottes Ausdruck Seiner Wesenheit angeeignet hat. Dieses Sehen und Wissen werden die Wesenheit des Menschen genannt. Sie werden auf der Grundlage der angeborenen Disposition des Menschen und seines tatsächlichen Kalibers ausgedrückt; daher werden sie auch die Wesenheit des Menschen genannt.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

88. Der Bereich, in dem die Wahrheit vom Menschen erfahren wird, basiert immer auf den verschiedenen Verfassungen der Einzelnen und ist deshalb nicht derselbe. Das Wissen, das von verschiedenen Menschen über die gleiche Wahrheit ausgedrückt wird, ist deshalb nicht dasselbe. Das heißt, die Erfahrung des Menschen ist immer beschränkt und kann den Willen des Heiligen Geistes nicht vollkommen repräsentieren. Die Arbeit des Menschen kann nicht für das Werk Gottes gehalten werden, auch wenn das, was der Mensch ausdrückt, dem Willen Gottes sehr nahekommt oder die menschliche Erfahrung der Arbeit der Vervollständigung durch den Heiligen Geist sehr nahe ist. Der Mensch kann nur Gottes Diener sein und die Arbeit tun, die Gott ihm anvertraut. Der Mensch kann nur das Wissen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes und die Wahrheiten, die er aus persönlicher Erfahrung gewonnen hat, ausdrücken. Der Mensch ist unqualifiziert und hat nicht die Voraussetzungen, das Betätigungsfeld des Heiligen Geistes zu sein. Er ist nicht dazu berechtigt zu sagen, dass die menschliche Arbeit das Werk Gottes ist. Der Mensch hat die Arbeitsgrundsätze des Menschen; alle Menschen haben unterschiedliche Erfahrungen und besitzen verschiedene Verfassungen. Die Arbeit des Menschen beinhaltet alle seine Erfahrungen unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes. Diese Erfahrungen können nur die Wesenheit des Menschen repräsentieren und repräsentieren nicht die Wesenheit Gottes oder den Willen des Heiligen Geistes. Deshalb kann der Weg, der vom Menschen beschritten wird, nicht als der Weg, den der Heilige Geist geht, bezeichnet werden, weil die Arbeit des Menschen das Werk Gottes nicht repräsentieren kann und weil die Arbeit des Menschen und seine Erfahrung nicht der vollständige Wille des Heiligen Geistes sind. Die Arbeit des Menschen ist dafür anfällig, einer Regel zu folgen. Seine Arbeitsmethode ist oft auf einen begrenzten Umfang beschränkt und außerstande, andere Menschen auf einen freien Weg zu führen. Die meisten Nachfolger leben innerhalb eines eingeschränkten Bereiches und ihre Art des Erfahren ist auch auf diesen Bereich beschränkt. Die Erfahrung des Menschen ist immer beschränkt. Seine Arbeitsmethode ist ebenfalls auf ein paar Arten beschränkt. Sie kann nicht mit dem Werk des Heiligen Geistes oder dem Wirken von Gott Selbst verglichen werden. Dies ist der Fall, weil die Erfahrung des Menschen letztendlich beschränkt ist. Wie auch immer Gott Sein Werk vollbringt, es gibt keine Regeln dafür. Wie auch immer es geleistet wird, es ist nicht auf einen Weg beschränkt. Für Gottes Werk gibt es keinerlei Regeln. Sein ganzes Wirken wird unbehindert freigegeben. Egal wie viel Zeit der Mensch damit verbringt, Gott zu folgen, er kann keine Gesetze über die Wege von Gottes Werk zusammenfassen. Obwohl Sein Wirken prinzipiengetreu ist, wird es auf immer neuen Wegen ausgeführt und entwickelt es sich immer neu. Dies liegt außerhalb der Reichweite des Menschen. Gott kann in einem Zeitraum einige verschiedene Arten des Wirkens und unterschiedliche Wege der Leitung haben. Dies ermöglicht den Menschen, immer neue Eintritte und Änderungen zu haben. Du kannst die Gesetze Seines Wirkens nicht herausfinden, weil Er immer auf neue Art und Weise wirkt. Nur auf diese Weise fallen jene, die Gott nachfolgen, nicht unter Vorschriften. Das Wirken von Gott Selbst vermeidet stets die Vorstellungen der Menschen und tritt deren Vorstellungen entgegen. Nur jene, die Ihm mit einem treuen Herz folgen, werden die Transformation ihrer Disposition erzielen und imstande sein, frei, ohne Regeln unterworfen zu sein und uneingeschränkt von religiösen Vorstellungen zu leben.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

89. Ihr müsst wissen, wie Gottes Werk von der Arbeit des Menschen zu unterscheiden ist. Was kannst du von der Arbeit des Menschen sehen? In der menschlichen Arbeit finden sich viele Bestandteile der Erfahrung des Menschen. Der Mensch drückt das aus, was er ist. Gottes Eigenes Werk drückt ebenfalls aus, was Er ist. Aber was Er ist, unterscheidet sich von dem, was der Mensch ist. Was der Mensch ist, repräsentiert die Erfahrung und das Leben des Menschen (was der Mensch in seinem Leben erfährt oder was ihm begegnet oder die Lebensphilosophie, die er hat). Menschen, die in unterschiedlichen Umgebungen leben, drücken verschiedenartige Wesenheiten aus. Aus dem, was du ausdrückt, kann gesehen werden, ob du gesellschaftliche Erfahrungen hast oder nicht, wie du tatsächlich lebst und deine Familie erfährst. Im Wirken des fleischgewordenen Gottes könnt ihr allerdings nicht sehen, ob Er gesellschaftliche Erfahrungen hat oder nicht. Er ist sich des Wesens des Menschen sehr wohl bewusst. Er kann alle möglichen Praktiken, die eine Menge Menschen betreffen, offenlegen. Er kann sogar noch besser die verdorbene Disposition des Menschen und sein rebellisches Benehmen offenlegen. Er lebt nicht unter den weltlichen Menschen. Er ist sich aber der Natur der Sterblichen und der ganzen Verfälschungen der weltlichen Menschen bewusst. Dies ist, was Er ist. Obwohl Er sich nicht mit der Welt beschäftigt, kennt Er die Regeln im Umgang mit der Welt, weil Er die menschliche Natur völlig versteht. Er kennt das Wirken des Geistes von heute und früher, das Werk, das der Mensch weder mit seinen Augen sehen, noch mit seinen Ohren hören kann. Dies beinhaltet eine Weisheit, die keine Lebensphilosophie ist, und Wunder, die sich der Mensch schlecht vorstellen kann. Dies ist, was Er ist, offen gemacht für die Menschen und auch verborgen vor den Menschen. Er drückt nicht aus, was eine außerordentliche Person ist, sondern die angeborenen Eigenschaften und die Wesenheit des Geistes. Er reist nicht durch die Welt, weiß aber alles über sie. Er kontaktiert die „Menschenaffen“, die weder Wissen noch Erkenntnis haben, aber die Worte, die Er ausdrückt, gehen über das Wissen und großartige Menschen hinaus. Er lebt inmitten einer Gruppe von begriffsstutzigen und abgestumpften Menschen, die keine Menschlichkeit haben und menschliche Grundsätze des Lebens nicht verstehen. Wenn er die niedrige und geringwertige Menschlichkeit der Menschen offenlegt, kann er aber gleichzeitig die Menschen auffordern, eine normale Menschlichkeit auszuleben. All dies ist das, was Er ist, größer als jede Person aus Fleisch und Blut. Er hat es nicht nötig, ein kompliziertes, beschwerliches und erbärmliches Sozialleben zu führen, um das Werk, das Er tun muss, auszuführen und das Wesen der verdorbenen Menschheit völlig offenzulegen. Sein Fleisch ist vom erbärmlichen Sozialleben nicht erbaut. Sein Wirken und Seine Worte legen nur den Ungehorsam des Menschen offen und geben ihm nicht die Erfahrung und die Lektion im Umgang mit der Welt. Wenn Er den Menschen mit Leben versorgt, muss er die Gesellschaft oder die Familie des Menschen nicht untersuchen. Den Menschen bloßzustellen und zu richten ist kein Ausdruck der Erfahrungen Seines Fleisches; es dient dazu, die Unredlichkeit des Menschen offenzulegen, da Er den Ungehorsam des Menschen seit langem kennt und die Verderbnis der Menschheit verabscheut. Das Werk, das Er leistet, dient dazu, dem Menschen Seine Disposition offenzulegen und Seine Wesenheit auszudrücken. Nur Er kann dieses Werk verrichten. Es ist nicht etwas, das eine Person aus Fleisch und Blut erzielen könnte.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

90. Es ist Gottes Instinkt, der Ihm erlaubt, die Göttlichkeit auszudrücken, egal ob sie im Fleisch oder direkt vom Heiligen Geist ausgedrückt wird. Dies ist Gottes Amt. Während oder nach Gottes Wirken drückt der Mensch seine eigenen Erfahrungen oder sein eigenes Wissen aus (Das heißt, er drückt aus, was er ist.). Das sind der Instinkt und die Pflicht des Menschen und es ist das, was der Mensch erreichen sollte.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

91. Das Wirken Gottes repräsentiert nicht die Erfahrung Seines Fleisches. Die Arbeit des Menschen repräsentiert die Erfahrung des Menschen. Jeder spricht über seine persönliche Erfahrung. Gott kann die Wahrheit direkt ausdrücken, während der Mensch die entsprechende Erfahrung nur ausdrücken kann, nachdem er die Wahrheit erfahren hat. Gottes Werk hat keine Regeln und unterliegt keiner Zeit und keinen geographischen Begrenzungen. Er kann das, was Er ist, jederzeit und überall ausdrücken. Er wirkt nach Seinem Belieben. Die Arbeit des Menschen hat Bedingungen und Zusammenhang; andernfalls kann er nicht arbeiten und ist außerstande, sein Wissen über Gott oder seine Erfahrung der Wahrheit auszudrücken. Du musst nur die Unterschiede zwischen ihnen vergleichen, um herauszufinden, ob es Gottes Eigenes Werk oder die Arbeit des Menschen ist.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

92. Wenn Menschen am Wirken sind, suchen und tasten sie herum, kopieren immer und erwägen, basierend auf der Grundlage, die von anderen gelegt wurde, um tieferen Eintritt zu erreichen. Gottes Werk ist die Bereitstellung dessen, was Er ist, Er vollbringt das Werk, das Er Selbst tun sollte, und sorgt nicht für die Kirche, indem Er Wissen anwendet, das aus der Arbeit irgendeines Menschen resultierte; stattdessen vollbringt Er das gegenwärtige Werk basierend auf dem Zustand der Menschen. Somit ist Wirken auf diese Weise tausendmal freier, als wenn Menschen am Wirken sind. Für die Menschen hat es sogar den Anschein, als halte Gott sich nicht an Seine Pflicht und als wirke Er, wie auch immer es Ihm gefällt. Doch all das Werk, das Er verrichtet, ist neues Werk, und du solltest wissen, dass das Werk des menschgewordenen Gottes nie auf Emotionen basiert.

aus „Praxis (5)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

93. Im Laufe der Zeit hatten die Menschen, die Gott gebrauchte, alle normale Gedanken und Vernunft. Sie alle wissen, wie sie sich verhalten und die Angelegenheiten des Lebens bewältigen können. Sie haben eine normale menschliche Ideologie und besitzen alles, was normale Menschen haben sollten. Die meisten von ihnen haben ein außergewöhnliches Talent und angeborene Intelligenz. Indem Er durch diese Menschen arbeitet, macht sich Gottes Geist ihre Talente, die ihre gottgegebenen Geschenke sind, nutzbar. Es ist der Geist Gottes, der ihre Talente ins Spiel bringt und ihre Stärken nutzt, um Gott zu dienen. Allerdings ist das Wesen Gottes frei von Ideologie und frei von Gedanken. Es berücksichtigt die menschlichen Vorstellungen nicht und ihm fehlt auch das, was Menschen normalerweise ausmacht. Das heißt, Er ist noch nicht einmal vertraut mit den Prinzipien des menschlichen Verhaltens. So ist es, wenn Gott heute auf die Erde kommt. Sein Werk und Seine Worte sind von menschlichen Absichten oder menschlichem Denken unverfälscht, sie sind jedoch eine direkte Manifestation der Absichten des Geistes und Er wirkt direkt im Namen Gottes. Das heißt, der Geist kommt, um zu wirken und bringt dabei nicht die geringsten menschlichen Ideen mit sich. Das heißt, der Fleisch gewordene Gott verkörpert Göttlichkeit unmittelbar, hat keine menschliche Ideologie oder Gedanken und versteht die Prinzipien des menschlichen Verhaltens nicht.  

aus „Der wesentliche Unterschied zwischen dem leibhaftigen Gott und von Gott gebrauchten Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

94. Der Mensch benötigt eine lange Phase der Ausbildung und Perfektion, bevor er eingesetzt werden kann, die Arbeit auszuführen und darüber hinaus ist besonders große Menschlichkeit notwendig. Der Mensch muss nicht nur im Stande sein, seinen normalen, menschlichen Verstand zu erhalten, sondern muss außerdem viele Prinzipien und Regeln des Verhaltens gegenüber anderen verstehen. Des Weiteren muss er sich mehr Wissen über die Weisheit und Moral des Menschen aneignen. Damit muss der Mensch ausgestattet sein. Das trifft jedoch nicht auf den menschgewordenen Gott zu, denn Seine Arbeit repräsentiert weder den Menschen, noch ist sie die des Menschen. Sie ist eher ein unmittelbarer Ausdruck Seines Seins und eine direkte Umsetzung der Arbeit, die Er ausführen muss. (Natürlich wird Seine Arbeit dann ausgeführt, wenn sie getan werden muss und nicht zufällig nach Belieben. Seine Arbeit wird vielmehr begonnen, wenn die Zeit gekommen ist, Sein Amt zu erfüllen). Er beteiligt Sich nicht am Leben des Menschen oder der Arbeit des Menschen, sprich, Seine Menschlichkeit ist nicht mit diesen Dingen ausgestattet (das beeinträchtigt Seine Arbeit jedoch nicht). Er führt Sein Amt nur dann aus, wenn die Zeit für Ihn gekommen ist, dies zu tun. Ungeachtet Seines Status schreitet Er einfach mit der Arbeit, die Er ausführen muss, voran. Was auch immer die Menschen von Ihm wissen oder was sie auch über Ihn denken, Seine Arbeit wird davon nicht beeinflusst.

aus „Das Geheimnis der Menschwerdung (3)“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

95. Was der Mensch kommuniziert, vermittelt sein individuelles Sehen und seine individuelle Erfahrung und drückt aus, was er auf der Grundlage von Gottes Werk sieht und erfährt. Nachdem Gott wirkt oder spricht, ist es seine Pflicht, herauszufinden, was er praktizieren oder in was er eintreten soll und dies dann den Nachfolgern zu übermitteln. Deswegen repräsentiert die Arbeit des Menschen seinen Eintritt und seine Praxis. Eine solche Arbeit ist natürlich mit menschlichen Lektionen und Erfahrungen oder einigen menschlichen Gedanken vermischt.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

96. Wenn es kein Werk gibt, das von Gott Selbst getan wurde und nur die Arbeit der Menschen vorliegt, wirst du erkennen, dass die Lehren der Menschen von hoher Qualität und jenseits der Fähigkeiten anderer sind. Der Ton ihrer Sprache, die Grundregeln, wie sie Dinge handhaben, ihre Erfahrung und ihr normaler Arbeitsmodus sind außerhalb der Reichweite von anderen. Ihr alle bewundert diese Menschen mit großer Menschlichkeit; von Gottes Werk und Worten kannst du jedoch nicht sehen, wie groß Seine Menschlichkeit ist. Stattdessen ist Er ganz gewöhnlich und wenn Er wirkt, ist Er normal und real, aber für den Sterblichen auch unermesslich. Die Menschen fühlen Ihm gegenüber deshalb eine Art Ehrfurcht. Vielleicht ist die Erfahrung einer Person in ihrer Arbeit besonders groß oder seine Vorstellungskraft und Kombinationsfähigkeit sind besonders groß und seine Menschlichkeit besonders gut. Dies kann jedoch nur die Bewunderung der Menschen gewinnen, nicht aber deren Ehrfurcht und Angst wecken. Alle Menschen bewundern jene, die fähig sind zu arbeiten, besonders große Erfahrung haben und die Wahrheit in die Praxis umsetzen können. Sie können aber nie Ehrfurcht, sondern nur Bewunderung und Neid hervorrufen. Menschen die jedoch Gottes Wirken erfahren haben, bewundern Gott nicht, sondern haben das Gefühl, dass Sein Werk über die Reichweite der Menschen hinausgeht, dass es für den Menschen unbegreiflich sowie frisch und wundervoll ist. Wenn sie Sein Wirken erfahren und damit ihre erste Gotteserfahrung machen, realisieren sie, dass Er unermesslich, weise und wundervoll ist. Sie verehren Ihn unbewusst und fühlen das Geheimnis Seines Werkes, das über den Verstand des Menschen hinausgeht. Menschen wollen nur imstande sein, Seinen Anforderungen zu entsprechen und Sein Verlangen zu erfüllen. Sie wollen Ihn nicht übertreffen, weil Sein Wirken über das Denkvermögen und die Vorstellungskraft des Menschen hinausgeht und nicht vom Menschen stattdessen getan werden kann.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

97. Das Wissen oder die Erfahrungen des Menschen entspringen nicht seinen angeborenen Gaben oder seinem Instinkt. Sie entstehen durch Gottes Führung und das direkte Umsorgen Gottes. Der Mensch hat nur das Organ, dieses Umsorgen zu akzeptieren, aber nicht das Organ, direkt auszudrücken, was die Göttlichkeit ist. Der Mensch ist außerstande, die Quelle zu sein. Er kann nur das Gefäß sein, das Wasser aus der Quelle akzeptiert. Das ist der menschliche Instinkt, das Organ, das man als menschliche Wesenheit haben sollte. Wenn eine Person das Organ verliert, das ihr ermöglicht, Gottes Wort zu akzeptieren und den menschlichen Instinkt verliert, verliert diese Person auch das Kostbarste und die Pflicht des geschaffenen Menschen. Wenn eine Person kein Wissen oder keine Erfahrung von Gottes Wort oder Seinem Werk hat, verliert diese Person ihre Pflicht. Die Pflicht, die sie als erschaffene Wesenheit erfüllen soll. Sie verliert auch die Würde einer erschaffenen Wesenheit.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

98. Die Arbeit des Menschen ermöglicht es Menschen, sich klarer darüber zu werden, in was sie eintreten und was sie verstehen sollen. Sie beinhaltet, die Menschen zum Verständnis und zum Erfahren der Wahrheit zu leiten. Die Arbeit des Menschen ist es, die Menschen zu unterstützen. Gottes Werk ist es, neue Wege zu eröffnen und neue Zeitalter für die Menschlichkeit zu öffnen; den Menschen das zu offenbaren, was den Sterblichen nicht bekannt ist und ihnen zu ermöglichen, Seine Disposition zu erkennen. Gottes Werk ist die Leitung der gesamten Menschheit.

aus „Das Werk Gottes und die Arbeit des Menschen“ in „Das Wort erscheint im Fleisch“

Vorherig:(IV) Klassische Worte über Gott als der Quell des Lebens für alle Dinge

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