229 Schätze die letzten Momente

In nur einem Augenblick wurde mir klar, dass ich all die Jahre Vertrauen in Gott hatte. Ich sehe, dass Sein Werk vor der Vollendung steht, und denke darüber nach, ob ich die Wahrheit und das Leben gewonnen habe. Ich bin ratlos, ich weiß nicht, was ich Gott berichten kann. So oft habe ich Gottes Worte gelesen und nicht wirklich über sie nachgedacht. So oft wurde ich zurechtgestutzt und abgefertigt und habe anschließend nicht die Wahrheit gesucht. So viele Jahre habe ich mich aufgeopfert und dachte, ich sei Gott treu. Wenn ich meine Motive sorgfältig untersuche, ging es nur um Rang und Namen. Gott hat so viele Worte gesprochen, aber ich verstand kaum eine Wahrheit. Ich wurde so oft geprüft, so oft geläutert, aber meine Gesinnung hat sich nicht geändert. Jetzt, da Gott bald gehen wird, ist mein gefühlloses Herz plötzlich wach. Ich habe so viele Gelegenheiten der Perfektionierung versäumt, weil ich die Wahrheit nicht verfolgte.

Gott wird zurück nach Zion gehen, das große Unheil wird hereinbrechen. Gott macht sich noch immer Sorgen wegen unserer Unreife im Leben. Er ermahnt uns ernst, keine Zeit bei der Verfolgung der Wahrheit zu verlieren. Immer wieder erwecken Urteil und Züchtigung mein gefühlloses Herz. Ich weine, wenn ich Gottes tiefempfundenen Worte sehe. Gott hat einen solch hohen Preis bezahlt, um die Menschheit zu retten. Wie könnte ich mich Gott widersetzen und Ihn verletzen, wenn ich tatsächlich Verstand und ein Gewissen hätte? Wenn ich noch immer nicht die Wahrheit verfolge, würde mir Menschlichkeit fehlen, ich wäre es nicht wert zu leben. Gottes Disposition ist gerecht und heilig und wird die Vergehen der Menschheit nicht tolerieren. Wie kann ich gerettet werden, wenn ich nur arbeite, diene, ohne die Wahrheit zu erlangen? Ich bedauere so viele Dinge aus der Vergangenheit, mein Herz ist voll von Reue. Ich schätze die letzten Momente, verfolge die Wahrheit, um als Ebenbild des Menschen zu leben und Gott zufriedenzustellen.

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