8. Sie wollen, dass die anderen sich nur ihnen unterwerfen, nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 3) Abschnitt Zwei
Ergänzung:
Ein Tag im Leben von Xiaojia
Kommen wir zum nächsten Thema. Was sollte es sein? Ich sollte wohl eine Geschichte erzählen. Geschichten berühren auch die Wahrheit und Maßstäbe für das eigene Verhalten eines Menschen, seine Handlungen und seine Anbetung Gottes. Hört euch an, was diese Geschichte mit der Wahrheit und den Kriterien für menschliches Verhalten zu tun hat! Sie handelt von einem Tag im Leben von Xiaojia. Unser Held ist Xiaojia, und über welchen Zeitraum erstreckt sich die Geschichte ungefähr? (Einen Tag.) Einen Tag. Manche Leute könnten sagen: „Sind die Ereignisse eines einzigen Tages überhaupt erzählenswert?“ Nun, es hängt davon ab, was man erzählt. Wenn es nur um Klatsch und Tratsch und Richtig und Falsch geht, dann ist es nicht erzählenswert. Aber wenn es die Wahrheit berührt, dann sind – ganz zu schweigen von einem Tag – sogar die Ereignisse einer Minute erzählenswert, richtig? (Das ist richtig.)
Xiaojia ist jemand, der leidenschaftlich bei seinen Bestrebungen ist und enthusiastisch seine Pflicht tut. Seine Geschichte beginnt früh an einem Morgen, nachdem er gerade das Bett verlassen hatte. Nachdem er aufgestanden war, Gottes Wort gelesen und seine Andacht gehalten hatte, machte sich Xiaojia auf den Weg zum Frühstück und nahm sich eine Schale Haferbrei und etwas Gemüse. Dann sah er einige Eier und dachte: „Ich sollte ein paar nehmen. Zwei Eier am Tag liefern genug Nährstoffe.“ Aber gerade, als er zugreifen wollte, zögerte er: „Zwei nehmen oder eines? Es wäre schlecht, wenn andere mich zwei nehmen sehen. Das ist zu gierig, und andere werden denken, ich sei ein Vielfraß. Es ist besser, nur eines zu nehmen.“ Er zog seine Hand zurück, bevor er erneut zugriff und ein Ei nahm. Genau in diesem Moment kam jemand anderes herüber, um ein Ei zu nehmen, und Xiaojias Herz machte einen Sprung, als diese Person das tat. Er dachte: „Eigentlich ist es am besten, keine Eier zu essen. Ich habe Haferbrei und Gemüse sowie einige gedämpfte Brötchen, und das reicht zum Frühstück. Ich sollte nicht so gierig sein. Und warum überhaupt Eier essen wollen? Wie schrecklich, wenn andere das sähen. Wäre das nicht ein Schwelgen in Luxus? Ich werde keines nehmen.“ So denkend, legte Xiaojia das Ei zurück und begann, nachdem er einige Minuten später sein Frühstück beendet hatte, seine Pflicht zu tun. Er beschäftigte sich mit den anstehenden Aufgaben und erledigte eine nach der anderen. Die Zeit vergeht schnell, und im Handumdrehen ist es Zeit für das Mittagessen. Alle anderen gingen essen, aber Xiaojia blickte auf seine Uhr und sah, dass es 12:40 Uhr war. „Einen Moment noch. Ich sollte mich nicht beeilen, essen zu gehen, wenn alle anderen es tun. Wenn ich mit allen anderen losstürze, bin ich dann nicht genauso wie sie und wirke wie ein Vielfraß? Ich werde noch ein kleines bisschen länger warten.“ Er machte mit seiner Arbeit weiter, aber sein Magen ließ ihn im Stich und begann zu knurren. Er umklammerte seinen Bauch und blickte geistesabwesend auf den Computer und dachte: „Ich sterbe vor Hunger! Was gibt es heute Mittag zu essen? Könnte es etwas Fleisch geben? Es wäre großartig, wenn ich ein wenig Fleisch haben könnte!“ Sein Magen knurrte weiter, während er nachdachte, und nur mit großer Mühe schaffte er es zu warten, bis alle anderen vom Mittagessen zurückgekommen waren. Jemand sagte: „Warum hast du nicht zu Mittag gegessen? Beeil dich und geh, das Essen wird kalt.“ Xiaojia sagte: „Keine Sorge. Ich bin noch nicht fertig mit dem, was ich tue. Ich gehe, wenn ich fertig bin.“ „Wäre es nicht besser, weiterzuarbeiten, nachdem du gegessen hast?“ „Das macht nichts. Ich bin bald fertig.“ Also ertrug Xiaojia seinen Hunger und machte mit seiner Arbeit weiter. Tatsächlich war er jetzt sehr hungrig und überhaupt nicht in der Stimmung, weiterzuarbeiten, aber er ertrug trotzdem seinen Hunger und hielt seine Fassade aufrecht. Nach einer Weile blickte er wieder auf seine Uhr, sah, dass es 13:30 Uhr war, und dachte: „Das wird reichen. Ich sollte jetzt wohl zum Mittagessen gehen.“ Gerade als er aufstehen und essen gehen wollte, brachte ihm eine Schwester ein Tablett mit Essen und sagte: „Es ist so spät! Warum bist du nicht zum Mittagessen gegangen? Egal wie beschäftigt du bist, du musst trotzdem essen; du bekommst Magenprobleme, wenn du nicht pünktlich isst.“ Er antwortete: „Das macht nichts. Ich esse, wenn ich fertig bin.“ „Du brauchst nicht zu gehen. Ich habe dir dein Essen gebracht, also beeil dich und iss.“ „Was soll die Eile? Ich bin noch gar nicht hungrig.“ Gerade als er sagte, er sei nicht hungrig, knurrte sein Magen mit einem Geräusch wie Donner. Xiaojia umklammerte seinen Bauch, lächelte verlegen und sagte zu der Schwester: „Kümmer dich nicht darum, mir wieder Essen zu bringen.“ „Aber wenn ich es nicht tue, wird das Essen nur kalt und muss wieder aufgewärmt werden. Es wurde schon einmal aufgewärmt.“ „Nun denn, ich danke dir!“ Das Wasser lief ihm im Mund zusammen, als Xiaojia sein Essen von der Schwester entgegennahm. Als er einen Blick auf das Tablett warf, war er sehr glücklich: zwei gedämpfte Brötchen, Gemüse, Fleisch und Suppe. Xiaojia hatte einen weiteren Gedanken, als er die gedämpften Brötchen sah, und sagte zu der Schwester: „Ich kann keine zwei Brötchen essen. Ich bin in diesen Tagen zu beschäftigt, kann nicht gut schlafen und habe nicht viel Appetit. Ist es nicht eine Verschwendung, wenn du mir zwei Brötchen gibst? Nimm eines zurück.“ „Das ist in Ordnung. Du kannst es zurückgeben, wenn du es wirklich nicht aufessen kannst“, antwortete die Schwester, bevor sie ging. Xiaojia dachte bei sich: „Beeil dich und geh. Ich sterbe vor Hunger.“ Er nahm die Schüssel, als er sah, dass niemand in der Nähe war. Aber er fühlte sich immer noch ein wenig verlegen und nahm vorsichtig einen Schluck. Dann blickte er auf das Fleisch: „Wow! Ich konnte das geschmorte Schweinefleisch schon von Weitem riechen. Aber ich kann es nicht sofort essen, da ich zuerst mein Gemüse essen muss. Ich werde weniger Fleisch essen, wenn ich mich mit Gemüse satt esse, sonst würde ich die halbe Schale Fleisch aufessen, und wäre das nicht peinlich?“ Er überlegte einen Moment, bevor er genau das tat. Er knabberte an den gedämpften Brötchen und dem Gemüse und trank seine Suppe. Während er aß, verspürte er den Wunsch nach etwas Fleisch, also schnappte er sich ein Stück geschmortes Schweinefleisch. Als er es zum Mund führte, schloss er die Augen und genoss es sorgfältig: „So köstlich! Fleisch ist wirklich gut, aber ich darf nicht zu viel essen. Nur ein Bissen reicht, dann mehr Gemüse und mehr Suppe.“ Er aß weiter von den gedämpften Brötchen, starrte aber beim Gemüseessen auf das Fleisch: „Soll ich dieses Fleisch essen? Es ist so gut, es wäre wirklich schade, es nicht zu essen.“ Das Wasser lief ihm erneut im Mund zusammen, und er dachte: „Ich weiß! Ich reiße die Brötchen in Stücke und tunke sie in die Brühe. Ist das nicht dasselbe wie Fleisch essen? Auf diese Weise können andere sehen, dass ich kein Fleisch esse, aber ich bekomme trotzdem den ganzen fleischigen Geschmack ab. Wie großartig ist das denn!“ Bei diesem Gedanken legte er ein Stück gedämpftes Brötchen in die Brühe, bevor er es herausfischte und aß, und fand es köstlich und fast genauso wie Fleisch. Xiaojia riss dann sofort das ganze Brötchen auseinander und legte es in die Brühe … In weniger als zehn Minuten hatte er alles aufgegessen und auch seine Suppe ausgetrunken. Er hatte nur ein gedämpftes Brötchen gegessen und seinem Wunsch, das andere auch zu essen, widerstanden und sich zurückgehalten. Nachdem alle Gerichte wie geplant aufgegessen waren, war Xiaojia mehr oder weniger satt und dachte nicht, dass er noch mehr brauchte. Dann dachte er: „Oh, es ist nicht wirklich angebracht, so schnell zu essen, als ob ich verhungere. Ich war wirklich ziemlich hungrig, aber es ist nicht gut, wenn die Leute mich so sehen. Ich muss langsam essen. Aber was kann ich jetzt tun, da ich schon fertig bin? Nun, ich habe eine Idee. Ich schicke es in zehn Minuten zurück.“ Er hielt seine Uhr in der Hand und starrte auf das Zifferblatt: „Fünf Minuten … zehn … fünfzehn … Okay, zwei Uhr. Großartig, zurückschicken!“ Glücklich schickte er das restliche geschmorte Schweinefleisch und das gedämpfte Brötchen zurück.
Es war nach 14 Uhr, als Xiaojia zurückkehrte. Seine Brüder und Schwestern waren zu ihrer Nachmittagspause gegangen, und er hatte alleine nichts zu tun, also langweilte er sich sehr. Er dachte: „Sollte ich auch ein Nickerchen machen? Es ist immer gut, nach dem Essen ein Nickerchen zu machen. Aber nein, wenn ich schlafe, während alle anderen schlafen, was macht das aus mir? Ich kann nicht schlafen. Ich muss durchhalten. Aber wie bleibe ich wach? Im Stehen könnte ich nicht schlafen, aber wenn ich immer stehe, dann erschrecke ich jemanden, wenn er plötzlich hereinkommt. Nein, ich kann nicht stehen. Nun, dann setze ich mich einfach vor meinen Computer. Wenn mich irgendjemand sieht, wird er nur denken, ich arbeite, aber eigentlich mache ich eine Pause. Was für ein guter Schachzug.“ Also setzte er sich wie selbstverständlich vor den Computer und starrte geistesabwesend darauf, aber innerhalb von fünf Minuten war er eingeschlafen und schnarchte auf der Tastatur. Vierzig Minuten später wachte Xiaojia plötzlich aus seinem tiefen Schlaf auf und sprang hoch: „Stehe ich nicht? Wie konnte ich einschlafen?“ Er blickte auf die Uhr, sah, dass es spät wurde und ging sein Gesicht waschen, während niemand da war. Als er sich im Waschraum sah, sagte er sich: „Oh, nein! Mein Gesicht ist voller Tastaturabdrücke! Wie kann ich so gesehen werden?“ Er schrubbte hastig sein Gesicht, rieb und tupfte es und war eine ganze Weile im Waschraum. Dann blickte er in den Spiegel, sah, dass die Tastaturabdrücke größtenteils verschwunden waren, und freute sich innerlich: „Niemand würde es je bemerken, es sei denn, er würde wirklich genau hinsehen.“ Danach kämmte er sein Haar und richtete seinen Kragen, wobei er plötzlich bemerkte, dass der Kragen seines hellen Hemdes ein wenig fettig war, und bei genauerem Hinsehen waren auch seine Manschetten etwas schmutzig. Er dachte bei sich: „Ich habe mich jetzt seit ein paar Tagen nicht gewaschen oder umgezogen, aber es hat auch einige Vorteile, sich nicht zu waschen. Ein bisschen Schmutz schadet niemandem, und ein wenig Dreck stört mich nicht. Sieht es nicht sowieso geistlicher aus, ein bisschen schmuddelig zu sein?“ Er krempelte einfach den Kragen und die Ärmel seines Hemdes nach außen und rollte die Ärmel seiner Jacke hoch, sodass alle schmutzigen Stellen zum Vorschein kamen. Sehr zufrieden damit, munterte er sich auf und ging gelassen aus dem Waschraum. Nach einer Weile waren die meisten Leute an ihren Plätzen und begannen, sich mit der Arbeit zu beschäftigen. Als Xiaojia sah, dass alle anderen da waren, sagte er: „Ihr habt kein langes Nickerchen gemacht! Ihr könnt wirklich leiden und den Preis zahlen! Ich habe nicht einmal ein Nickerchen gemacht, sondern nur eine Minute meine Augen ausgeruht, bevor ich mir etwas Wasser ins Gesicht gespritzt habe. Sonst hätte ich keine Energie.“ Niemand antwortete. Er fühlte sich ziemlich gelangweilt, also machte er sich auch an die Arbeit. Weil er beim Mittagessen so viel Suppe getrunken hatte, wollte er ständig auf die Toilette, widerstand aber dem Drang und dachte: „Wenn ich gehe, denken die Leute dann nicht, ich sei faul? Das ist kein guter Ruf, also kann ich nicht gehen.“ Also hielt er durch und ertrug es, bis schließlich jemand anderes zur Toilette ging, und er sah seine Chance. Er stellte sich schnell in die Schlange und dachte: „Es ist großartig, einfach der Menge zu folgen, da wird niemand etwas über mich sagen.“
Es war ein geschäftiger Nachmittag. Xiaojia erledigte viel Arbeit, hielt Gemeinschaft mit dieser Person, stellte jener Person Fragen, suchte nach Materialien und erledigte alle möglichen Aufgaben, die für seine Pflichten relevant waren. Nach all dem Trubel war es endlich Zeit für das Abendessen. Diesmal kam Xiaojia nur ein wenig später als die anderen, aber er war mehr oder weniger pünktlich mit dem Essen fertig. Die Zeit nach dem Abendessen war Xiaojias glücklichste Zeit des Tages. Denn es war die einzige Zeit, in der er in Ruhe eine Tasse des Kaffees trinken konnte, den er mochte, ohne jegliche Selbstvorwürfe oder die Kritik anderer, sondern mit einem ruhigen Herzen. Warum? Weil er genügend Gründe dafür hatte, warum er Kaffee trinken musste, Gründe, die in den Augen aller anderen völlig legitim waren. Daher war dies seine glücklichste Zeit. Als er seinen Kaffee zubereitete, murmelte er vor sich hin: „Puh, ich muss heute schon wieder Überstunden machen. Ich weiß nicht einmal, wie lange. Mal sehen, wie lange dieser Kaffee mich wachhalten kann.“ Er knallte den frisch gebrühten Kaffee auf den Tisch, als wollte er allen sagen: „Na und? Ich trinke meinen Kaffee, was wollt ihr dagegen tun?“ Er blickte zu den anderen um sich herum. Niemand sah ihn an, aber er nahm trotzdem lässig seine Tasse und nahm einen Schluck Kaffee, während er dachte: „Alle sagen, Kaffee ist gut, und das ist er wirklich. Er schmeckt jeden Tag anders und bietet ein anderes Erlebnis. Er ist wunderbar!“ Glücklich nippte er stolz an seinem Kaffee und suchte dann geistesabwesend nach seiner Arbeit für den Abend. Er hatte im Grunde keine Ziele vor Augen und fühlte sich nach einem anstrengenden Tag erschöpft, zwang sich aber, weiterzumachen. Er durfte nicht einnicken und durfte andere nicht sehen lassen, dass er müde war oder irgendeine oberflächliche, verantwortungslose oder respektlose Haltung bei der Erledigung seiner Arbeit oder seiner Pflicht an den Tag legte. Er zwang sich, munter zu werden, setzte sich an seinen Computer, um weiterzuarbeiten, und trank natürlich einen Kaffee nach dem anderen. Je mehr er trank, desto wacher wurde er und desto weniger schläfrig. Xiaojia blickte gelegentlich auf seine Uhr: „Es ist nach ein Uhr, aber ich kann nicht schlafen, da ich mir das Ziel gesetzt habe, bis drei Uhr wach zu bleiben. Ich kann nicht einmal um 2:50 Uhr schlafen gehen, denn das würde mein Versprechen brechen, und ich hätte keine Erklärung für Gott. Das ist ein Versprechen, das ein geschaffenes Wesen halten sollte, also muss ich es einhalten. Ich habe gesagt, ich schlafe um 3 Uhr, also schlafe ich um 3 Uhr, selbst wenn ich Unmengen Kaffee trinken muss.“ Also trank er Kaffee und widerstand seiner Müdigkeit, wobei er sich mental zügelte und kontrollierte. Um drei Uhr hatte Xiaojia eine wichtige Aufgabe zu erledigen, also nahm er sein Telefon und schickte eine Nachricht, die lautete: Schwester Soundso, hier ist Xiaojia. Ich habe eine wichtige Erinnerung für dich: Vergiss nicht, dass morgen früh um 10 Uhr eine Gruppenversammlung stattfindet. Die Teilnahme ist verpflichtend, und sei nicht zu spät. Gezeichnet: Xiaojia. Während Xiaojia nach dem Absenden der Nachricht erleichtert war, dachte er gleichzeitig: „Das Absenden ist eine Sache, aber was, wenn sie sie nicht erhält? Weiß sie, dass ich ihr eine Nachricht geschickt habe? Ich kann noch nicht schlafen. Ich muss warten und sehen, ob sie antwortet.“ Nachdem er eine halbe Stunde gewartet hatte und immer noch keine Antwort da war, dachte er: „Schläft sie? Wie kommt es, dass sie so früh schläft? Wie nutzlos, schon um drei Uhr zu schlafen.“ Er wartete, bis die Schwester um 3:50 Uhr antwortete: „Ich habe 10 Uhr morgen nicht vergessen. Ich hoffe, du vergisst es auch nicht und kommst pünktlich.“ Xiaojia las es und dachte: „Oh, was ist das für eine Person? Wie kann sie später schlafen gehen als ich?“ Aber er konnte nicht mehr. „Kein Kaffee mehr! Wenn ich noch mehr trinke, werde ich heute Nacht überhaupt nicht schlafen. Ich muss ins Bett gehen, da ich um 5:30 Uhr aufstehen muss, spätestens um 6 Uhr. Ich darf nicht später dran sein als meine anderen Brüder und Schwestern, denn ich muss alle sehen lassen, wie ich bete, Gottes Worte lese und Predigten höre, nachdem sie aufgestanden sind. Also darf ich nicht spät aufstehen. Alles nur wegen dieser Nachricht, dass ich nicht früh schlafen gehen konnte. Aber das macht nichts, die anderen wissen, dass ich lange wach war. Ich habe jedoch mein Ziel erreicht und werde versuchen, morgen um vier Uhr einzuschlafen.“ Während Xiaojia versuchte nachzudenken, konnte er nicht umhin, sich so benommen zu fühlen, dass er nicht einmal seine Kleider auszog, als er in sein Zimmer zurückkam. Er sank auf seinem Bett zusammen, schon halb im Schlaf, zwang sich aber dennoch, sich zu erinnern: morgens keine Eier essen, zum Mittagessen nur ein gedämpftes Brötchen, kein geschmortes Schweinefleisch essen, um 3 Uhr morgens schlafen gehen, es müssen noch Nachrichten verschickt werden … Xiaojia dachte und dachte, bis er schließlich still dalag und in Müdigkeit, Erschöpfung, Träumen und Täuschung einschlief. Und das war ein Tag im Leben von Xiaojia.
Sagt Mir, worum ging es bei all dem? War es für Xiaojia nicht anstrengend, sich immer so zu verstellen? (Ja, das war es.) Roboter werden nicht müde, jeden Tag dasselbe zu tun, weil sie keine Sinne und keine Wahrnehmung haben, aber für Menschen ist es erschöpfend. Warum lebte Xiaojia so, obwohl er so müde war? Warum tat er das? Hatte er einen Plan? (Ja, den hatte er.) Worum drehte sich sein Plan? (Sich vor anderen zur Schau zu stellen.) Hatte es irgendeinen Vorteil für ihn, sich zur Schau zu stellen? (Es könnte die Menschen dazu bringen, ihn zu bewundern.) Es könnte die Menschen dazu bringen, ihn zu bewundern. Ist euch Xiaojias Vorgehensweise vertraut? Welche Art von Menschen handelt so? (Pharisäer.) Das ist richtig. Pharisäer nehmen gute Verhaltensweisen und Verhaltensweisen und Praktiken, die mit den Auffassungen der Menschen übereinstimmen, und führen sie vor anderen auf, damit sie gut dastehen und angebetet werden. Sie benutzen diese Methode, um ihr Ziel zu erreichen, Menschen irrezuführen. Was ist die primäre Natur dessen, dass sie sich auf diese Weise verstellen und sich auf alle möglichen guten Verhaltensweisen einlassen, um sich vor anderen Menschen zur Schau zu stellen? Es ist eine des Vortäuschens, der Trickserei, der Irreführung – sonst noch etwas? (Falsche Spiritualität.) Wie viele Dinge in Xiaojias Alltag betrafen Dispositionen und sind all denen gemeinsam, die fähig sind, etwas vorzutäuschen? Eier essen, gedämpfte Brötchen essen, geschmortes Schweinefleisch essen und Kaffee trinken. Das sind alles äußerliche Dinge, aber welches Wesen könnt ihr darin erkennen? Vortäuschung und Selbstbeherrschung. Welche Vortäuschung? (Die Vortäuschung des Leidens.) Betrachten die Menschen Leiden als eine gute oder eine schlechte Sache? (Eine gute Sache.) Leiden ist ein gutes Verhalten, das jeder sehr bewundert. Wofür halten es die Menschen? Sie halten es für die Praxis der Wahrheit. Also zögerte Xiaojia nicht, zu leiden und einen Preis zu zahlen. Was beinhaltete sein Leiden? Keine guten Speisen zu essen, lange aufzubleiben, früh aufzustehen und seinen Körper zu disziplinieren. Welcher Natur sind diese Arten von Leiden? Sie sind allesamt Vortäuschung. Er litt nicht für die Wahrheit oder Gerechtigkeit, sondern für die Wertschätzung und Bewunderung anderer und für einen guten Ruf und Ansehen für sich selbst. Litt er für die Wahrheit? (Nein, das tat er nicht.) Welche seiner Handlungen standen im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen und in welchen lehnte sich Xiaojia gegen sich selbst auf und stellte seine persönlichen Interessen um der Wahrheit willen zurück? Gab es solche Handlungen? (Nein.) Welcher Natur war sein Leiden? War es das Praktizieren der Wahrheit? War es eine Erscheinungsform seiner Liebe zur Wahrheit? (Nein, war es nicht.) Nun, was war es dann? (Heuchelei.) Es war Heuchelei; es war eine Abneigung gegen die Wahrheit, es war Trickserei, Vortäuschung, Falschheit und Irreführung. Es waren nur Handlungen und Entscheidungen, die auf seinen eigenen Einbildungen und Auffassungen basierten und sich um seine eigenen Interessen drehten, und es hatte überhaupt nichts mit der Wahrheit zu tun. Er suchte nicht die Wahrheit, also waren seine Handlungen auch nicht die Wahrheit. Sie hatten nicht nur nichts mit der Wahrheit zu tun, sie standen auch völlig im Widerspruch zu den normalen Bedürfnissen der Menschlichkeit, die tief in seinem Herzen verankert waren. Ist es eine Sünde, Eier zu essen? (Nein, das ist es nicht.) Aber Xiaojia betrachtete das Essen von Eiern als gierig. Eier sind eine Art von Nahrung, die Gott für den Menschen geschaffen hat. Wenn du die Mittel hast, sie zu essen, dann ist es nicht gierig, dies zu tun, aber wenn du nicht die Mittel hast, sie zu essen, und du die Eier anderer stiehlst und isst, dann ist das gierig. Wie definierte Xiaojia diese Angelegenheit? Er glaubte, dass das Essen von Eiern gierig sei, und noch gieriger, wenn andere es sehen würden. Er dachte, wenn er Eier essen könnte, ohne dass es jemand sieht, hinter ihrem Rücken, dann wäre das nicht gierig. Was war sein Maßstab, um Gier zu messen? Er basierte darauf, ob jemand zusah. Basierte er auf Gottes Worten? Nein, es war seine eigene persönliche Ansicht. Haben andere tatsächlich irgendwelche Gedanken oder Ansichten zu dieser Angelegenheit des Eieressens? (Nein, die haben sie nicht.) Das war nur eine Theorie, die Xiaojia selbst fabriziert hatte. Er glaubte, dass das Essen von Eiern zum Frühstück gierig, dem Luxus frönen und ein Rücksichtnehmen auf das Fleisch sei. Frönen, basierend auf seiner Ansicht, dann nicht alle, die Eier essen, dem Luxus und nehmen Rücksicht auf das Fleisch? Was er implizit meinte, war: „Wenn ihr alle Eier esst, nehmt ihr Rücksicht auf das Fleisch. Ich nehme keine Rücksicht auf das Fleisch; ich kann mich zurückhalten, also esse ich keine Eier. Legt Eier direkt vor mich hin, und ich kann sie immer noch zurücklegen, selbst nachdem ich sie aufgehoben habe. Das ist einfach die Art von Entschlossenheit und Willenskraft, die ich habe, und so sehr liebe ich die Wahrheit. Könntet ihr das tun? Wenn ihr es nicht könntet, dann liebt ihr die Wahrheit nicht.“ Als was behandelte er seine Vorstellung? Als den Maßstab, um Richtig und Falsch zu messen. War das nicht Falschheit? (Ja, das war es.) Das war Falschheit.
Eine weitere Manifestation, die Xiaojia zeigte, war, dass er nicht essen ging, als es Zeit für das Mittagessen war. Was tat er stattdessen? (Er schob es auf.) Er unterdrückte seinen Hunger und schob das Essen auf. Aber warum? (Um sich vor anderen zur Schau zu stellen.) Er zog eine Show ab und tat dies, damit andere es sehen konnten. Was wollte er andere dadurch sehen und verstehen lassen? Er wollte anderen zeigen, wie viel Leid er ertragen konnte und wie gewissenhaft, loyal, ernsthaft und verantwortungsbewusst er bei seiner Arbeit war! Er wollte, dass die Menschen sehen, dass er wirklich übermenschlich war! Dann hätte er sein Ziel erreicht; das war die Einschätzung, die er wollte. Was bedeutete diese Einschätzung für ihn? Es war sein Leben, sein Lebensnerv. Ist das eine Liebe zur Wahrheit? (Nein, ist es nicht.) Was also mögen Menschen wie er? Sie zögern nicht, sich zur Schau zu stellen, sich auf Ränkespiele und Intrigen einzulassen und andere zu täuschen, indem sie eine Fassade aufsetzen, um ihnen zu zeigen, wie sehr sie leiden können und dadurch von ihnen Kommentare zu erhalten wie: „Du kannst wirklich Leid ertragen. Du bist jemand, der Gott wirklich liebt, und du tust deine Pflicht mit Loyalität.“ Sie zögern nicht, einen falschen Anschein zu erwecken und sich Tricks zu bedienen, um die tatsächlichen Fakten zu verbergen, Gott zu täuschen und andere Menschen hereinzulegen. Alles, um ein gutes Wort oder eine günstige Einschätzung von anderen zu erhalten. Was für eine Disposition ist das? (Eine niederträchtige Disposition.) Das ist niederträchtig. Sie sind so gut im Vortäuschen und darin, eine Show abzuziehen und sich Tricks zu bedienen! Es ist nur eine Mahlzeit, was ist das Problem daran, in Ruhe essen zu gehen? Welcher lebende Mensch isst nicht? Ist es eine Sünde, pünktlich zu essen? Ist es eine Sünde, etwas zu essen zu suchen, wenn man hungrig ist? (Nein, ist es nicht.) Es ist ein körperliches Bedürfnis, es ist vernünftig. Diese Menschen behandeln alle vernünftigen Bedürfnisse als unvernünftig und verurteilen sie. Was fördern sie? Sie fördern ständige körperliche Disziplin, das Verbergen der wahren Tatsachen und das Präsentieren einer Fassade, damit andere sehen können, wie sie leiden, wie sie darauf verzichten, sich der Bequemlichkeit hinzugeben, und wie sie jeden Preis zahlen und ihre Zeit, Energie und alles, was sie haben, für ihre Arbeit opfern. Das ist es, was sie die Menschen sehen lassen wollen. Tun sie das tatsächlich? Nein, tun sie nicht. Sie führen andere mit einem falschen Anschein irre, und das ist eine Manifestation einer niederträchtigen Disposition. Sie machen so viel Aufhebens um etwas so Unbedeutendes wie das Essen einer Mahlzeit – was für Menschen sind das? Ist das etwas, was ein Mensch mit normaler Menschlichkeit tun sollte? (Nein, ist es nicht.) Das ist es nicht. Es ist zu heimtückisch! Würden die meisten Menschen es billigen oder sich abgestoßen fühlen, wenn sie hörten, dass jemand wegen einer geringfügigen Angelegenheit eine so große Show abzieht? (Sie würden sich abgestoßen fühlen.) Könntet ihr jemals so handeln? (Manchmal.) So schwerwiegend wie dies? (Nein.) Hunger ist ein schwer zu ertragendes Gefühl, aber manche Menschen sind in der Lage, dieses Leiden zu erdulden. Wenn du sie bittest, sich Gottes Worten zu unterwerfen, sich um Seine Worte zu bemühen, gemäß den Grundsätzen von Gottes Worten zu handeln und ehrlich zu sprechen, würden sie es als zu anstrengend und schwierig empfinden. Für diese Menschen wäre es schwerer, ihre eigenen Interessen und ihren Stolz aufzugeben, als zum Himmel aufzusteigen. Aber sie sind bereit, egal zu welchem Preis, Gottes Worte beiseitezulegen und gemäß ihren eigenen Vorstellungen zu handeln und ihre eigenen fleischlichen Interessen zu schützen. Ist das nicht eine Manifestation davon, die Wahrheit nicht zu lieben? (Ja, ist es.) Das ist ein Aspekt.
Welche anderen Erscheinungsformen zeigte Xiaojia? Er war furchtbar müde, ging aber nicht zu Bett. Sagt Mir, wenn jemand müde ist und sich eine Weile hinlegt oder ein kurzes Nickerchen macht und dann mehr Kraft für die Arbeit hat, ist das nicht vernünftig? (Ja, das ist es.) Es ist vernünftig. Würde irgendjemand Xiaojia dafür verurteilen, dass er schläft? (Nein, das würde niemand.) Warum also hatte er solche Angst, wenn ihn niemand verurteilen würde? Wovor hatte er Angst? (Dass er sich verrät.) Genau, er fürchtete sich davor, dass er sich verrät. In seinen Vorstellungen glaubte er, dass er von allen hoch angesehen würde, dass jeder dächte, er sei besonders leidensfähig und außergewöhnlich fromm. Er hatte das Gefühl, wenn seine wahre Natur enthüllt würde und jeder entdeckte, dass er nicht so ein Mensch war, würde sein ganzes gutes Image zusammenbrechen. Diesen Gedanken konnte er nicht ertragen, und so zügelte er sich sogar bei einem Nickerchen. So streng war er mit sich selbst. Was für ein Mensch ist er? Ist er nicht geisteskrank? Solche Menschen hören oft Predigten, lesen Gottes Worte und versammeln sich zur Gemeinschaft, warum also konzentrieren sie sich nicht auf die Wahrheit? Es ist großartig für dich, über die Wahrheitsgrundsätze nachzusinnen. Schau, was Gottes Worte sagen: Gibt es in Gottes Worten irgendwelche Erklärungen über Menschen, die Nickerchen machen? (Nein, die gibt es nicht.) Gott hat keine Erklärungen zu dieser Angelegenheit abgegeben, Er hat sie nicht einmal erwähnt. Jeder, dessen Denkweise von normaler Menschlichkeit geprägt ist, sollte wissen, wie man dies handhabt. Es ist vernünftig, ein Nickerchen zu machen, wenn man müde ist. Es ist vernünftig, an einem heißen Sommertag mittags zu ruhen. Insbesondere einige ältere Menschen, die körperlich, von der Energie her und so weiter nicht mehr mithalten können, müssen nach dem Mittagessen eine Weile schlafen. Das basiert nicht auf ihren Lebensgewohnheiten, sondern auf ihren körperlichen Bedürfnissen. Gott hat dir die Wahrnehmung, das Bewusstsein und die Reaktionen, die von normaler Menschlichkeit geprägt sind, gegeben, damit du deine tägliche Ernährung, Anstrengungen und Ruhe entsprechend deiner Arbeit und Umgebung selbst regeln kannst; du solltest dich nicht selbst misshandeln. Angenommen, du isst keine üppigen Mahlzeiten und sagst: „Gott erlaubt den Menschen nicht, gute Speisen zu essen; immer gute Speisen zu essen macht die Menschen gierig.“ Gott hat das nie gesagt, und Er hat keine derartigen Anforderungen an die Menschen. Aber das dachte Xiaojia, und er rechnete damit, dass Gott wahrscheinlich genauso denkt. Er dachte, wenn jemand zu früh schlafen geht, ist das ein Schwelgen in Bequemlichkeit, und Gott mag das nicht. Ist das nicht ein Nichtverstehen der Wahrheit? (Ja, das ist es.) Als Xiaojia die Wahrheit nicht verstand, hätte er sie suchen können, aber das tat er nicht, er handelte einfach nach seinem eigenen subjektiven Willen. Wie weit trieb er das? Er trank drei oder vier Tassen Kaffee an einem Tag, nur um lange aufbleiben zu können. Manche Leute sagen: „Ich habe in den letzten Jahren bei der Ausführung meiner Pflicht viel Kaffee getrunken, damit ich die Arbeit des Hauses Gottes tun kann.“ Wenn eine andere Person sagt: „Wer hat dich gezwungen, Kaffee zu trinken? Hast du dich nicht selbst dafür entschieden, ihn zu trinken?“, werden sie bei sich denken: „Weißt du überhaupt, warum ich Kaffee trinke? Es ist nicht, um lange aufzubleiben, sondern um abzunehmen. Wusstest du das nicht? Aber das kann ich dir nicht sagen, denn dann wüsstest du es ja. Sehe ich dünn aus, wenn du dünner bist als ich?“ Das ist wirklich berechnend, nicht wahr? Welche Ansichten und Ideen sind darin enthalten? Liegt darin irgendein Verständnis oder irgendeine Rationalität von normaler Menschlichkeit? (Nein, die gibt es nicht.) Nein, darin sind nur intellektuelle Spielchen, Tricks und Ränke, Verstellung, Falschheit und Irreführung enthalten. Das ist alles, was es ist. Es ist ein berechnendes Verhalten, wann immer etwas geschieht. Sie werden absolut keiner Person ihre ehrlichen Ansichten und Gedanken mitteilen, geschweige denn zulassen, dass jeder sie kennt oder dass Gott sie sieht. Ihre Mentalität ist nicht die von: „Ich lege mich bloß. Meine Handlungen stimmen mit meinen Gedanken überein, und so bin ich eben.“ Ihre Mentalität ist definitiv nicht diese, was ist sie also? Sie verbergen und verstellen sich so gut sie können, aus Angst, das Bild, das andere von ihnen haben, sei nicht großartig, fromm oder spirituell genug.
Warum wollte Xiaojia lange aufbleiben? Für viele Arbeiten muss man nicht bis spät in die Nacht aufbleiben, und die meisten Menschen sind nach 22 Uhr schläfrig. Selbst wenn sie weiterarbeiten, wäre es nicht effektiv, denn die Energie der Menschen ist begrenzt. Aber Xiaojia zwang sich immer dazu und kümmerte sich nicht darum, ob es effektiv war, obwohl er ganz genau wusste, dass es das nicht war. Warum schickte er eine Nachricht, bevor er schlafen ging? (Damit andere es mitbekommen würden.) Um andere zu Zeugen zu machen, dass er um drei Uhr ins Bett ging. Selbst wenn du die ganze Nacht nicht schläfst, wirst du nicht letztendlich derjenige sein, der schläfrig ist? Und hast du es dir dann nicht selbst zuzuschreiben? Manche Leute bleiben lange auf und schicken um 3 Uhr morgens eine Nachricht. Wenn der Empfänger um 4 Uhr morgens antwortet, warten sie bis 5 Uhr morgens mit der Antwort, um zu zeigen, dass sie noch später schlafen gehen. Auf diese Weise quälen sie sich selbst und schaden einander, und am Ende schläft keiner von beiden die ganze Nacht. Sind das nicht ein paar unbesonnene Dummköpfe? Was für ein Verhalten ist das? Es ist dummes Verhalten. Woher kommt diese Art von Verhalten? Es kommt alles von einer verdorbenen Disposition. Vorerst wollen wir nicht untersuchen, von welcher verdorbenen Disposition dieses Verhalten herrührt, wir wollen nur sagen, wie lächerlich es ist. Diese Menschen könnten diese Art von lächerlichem Verhalten und lächerlicher Vorgehensweise ändern, indem sie irgendein Wort Gottes auswählen, um es zu praktizieren. Jedes einzelne Seiner Worte könnte sie befähigen, friedlich und sicher zu leben und ihr Leben realistischer und praktischer zu gestalten. Warum entscheiden sie sich nicht dafür, gemäß Gottes Wort zu leben? Warum quälen sie sich so? Ernten sie nicht, was sie säen? (Ja, das tun sie.) Wie sehr jemand wie dieser auch leidet, es wird immer vergeblich sein, und wie viel Leid er auch erträgt, die Konsequenzen davon wird er selbst zu tragen haben. Manche Leute sagen: „Ich glaube all diese Jahre an Gott und war 20 Jahre lang Leiter. Ich bin immer lange aufgeblieben und habe nicht geschlafen, und am Ende litt ich unter nervlicher Erschöpfung.“ Ich sage: „Mit nervlicher Erschöpfung bist du noch glimpflich davongekommen. Wenn du dich weiterhin törichterweise so quälst und so handelst, ist eine Psychose nicht mehr weit.“ Kann jemand gesund sein, wenn er nachts nicht schläft, immer angespannt ist und sein Körper nicht normal funktioniert? Das hat er selbst verschuldet! Angenommen, du sagst ihnen: „So zu handeln, geht nicht. Versucht euer Bestes, eure Arbeit auf den Tag zu legen und steigert eure Produktivität. Wenn alle über die Arbeit diskutieren, redet weniger Unsinn und sprecht nicht so viel über unwichtige Dinge. Ihr solltet die Kernpunkte, den Kern und das Thema der Diskussion erfassen, und wenn sie vorbei ist, sollte jeder mit seinen eigenen Aufgaben weitermachen. Redet nicht ständig weitschweifig und trödelt nicht.“ Sie werden nicht auf dich hören. Sie sind nicht gut darin, sich auszudrücken, aber sie fassen keine Erfahrungen zusammen; sie reden nur Stuss, um die Zeit bis ein oder zwei Uhr morgens totzuschlagen, schlafen selbst nicht und lassen auch andere nicht schlafen. Ist das nicht Quälerei und Schädigung anderer? Schließlich denken sie: „Gott, Du hast es gesehen, nicht wahr? Es war drei Uhr, und ich hatte immer noch nicht geschlafen!“ Gott hat es gesehen. Er sah nicht nur ihr äußeres Erscheinungsbild, sondern auch ihr innerstes Herz, und Er sagt: „Dein Herz ist schmutzig. Du bleibst die ganze Nacht in sinnloser Qual wach, aber Gott wird sich niemals daran erinnern. Wenn es Zeit zum Schlafen ist, gehst du nicht ins Bett, sondern zwingst dich stattdessen durchzuhalten. Dieses Leiden hast du dir selbst zuzuschreiben!“ Wenn Menschen schläfrig sind, schließen sich ihre Augenlider von selbst. Das ist ein Instinkt, also verdienst du es zu leiden, wenn du ständig gegen Instinkte und die Naturgesetze verstößt! Gott wird von dir nicht verlangen, sinnloses Leid zu ertragen, oder Leid, das durch Verstöße gegen die Naturgesetze oder Verstöße gegen die Grundsätze oder die Wahrheit verursacht wird. Wenn du auf diese Arten von Leiden bestehst, dann sei es eben so. Manche Leute, wenn sie hören, dass jemand erst um 3 Uhr morgens schlafen geht, denken: „Ist das nicht genau wie ich? Na gut, dann gehe ich in Zukunft eben um 3:30 Uhr schlafen.“ Hören sie dann, dass jemand um 3:30 Uhr schläft, wollen sie um 4 Uhr schlafen. Ist das nicht eine Geisteskrankheit? Man könnte ja über alles Mögliche wetteifern, aber ausgerechnet darüber, wer am spätesten schläft – das zeigt doch, dass man geistig nicht normal ist. Haben solche Leute ein Problem mit dem Verständnis? (Ja, das haben sie.) Sie können die Wahrheit nicht verstehen. Wenn du Zeit hast, verschwende deine Mühe, dein Kopfzerbrechen und deine Gedanken nicht auf Dinge wie äußerliches Verhalten, Verstellung und Vortäuschung. Worauf solltest du dich dann konzentrieren? Sieh doch, wie Gottes Worte die verderbte Natur und die niederträchtige Disposition der Menschheit entlarven und wie Er entlarvt, wenn Menschen oberflächlich handeln! Bemühe dich, dich mit diesen Worten Gottes, die die Menschen entlarven, zu vergleichen. Denke darüber nach, wie viele der von Gott enthüllten Erscheinungsformen du bei dir findest und wie viele davon du oft auslebst oder offenbarst. Es ist eine großartige Sache, das einmal zusammenzufassen! Wie verabscheuungswürdig ist es, wenn sich jemand ständig wegen ein paar Eiern oder Dampfbrötchen so anstrengt oder wegen des Eintunkens von Essen in Brühe! Was soll das? Das ist berechnend und zeugt nicht gerade von Weisheit. Was ist so jemand für einer? (Ein Dummkopf.) Gut gesagt. Wenn es um Leute geht, die ständig überlegen, wie viele Eier sie essen sollen, oder immer nur daran denken, Kaffee zu trinken, um nachts wach zu bleiben, ist es keine Übertreibung, sie als Dummköpfe zu bezeichnen, die vom Essen besessen sind. Worin zeigt sich ihre Dummheit? Warum sagen wir, dass diese Leute dumm sind? (Das Leid, das sie auf sich nehmen, ist völlig wertlos.) Es ist definitiv wertlos. Warum solltest du solch kindische Dinge tun wollen? Glaubst du etwa, wenn du dein Leben lang keine Eier isst, wirst du dadurch die Wahrheit verstehen? Ist ein solches Handeln nicht töricht? (Ja, das ist es.) Tu keine törichten Dinge! Welche Art von Menschen neigt dazu, törichte Dinge zu tun? (Menschen, denen es an geistlichem Verständnis mangelt.) Haben diese Menschen das Begriffsvermögen, die Wahrheit zu verstehen? (Nein, das haben sie nicht.) Manche Leute sagen: „Ihr Kaliber ist aber gut, und sie können so geschickt predigen.“ Sie mögen geschickt predigen, aber warum verfallen sie immer in kindische Machenschaften, wenn es ans Handeln geht? Warum handeln sie auf solch unreife und lächerliche Weise? Was ist da los? Ihre Worte und Taten stimmen nicht überein. Was sie predigen, ist ihr Verständnis gemäß der Glaubenslehren, aber was sie tatsächlich ausleben, sind nur jene Dinge, die sie wirklich verstehen und akzeptieren können. Befürworten oder anerkennen sie denn tief im Innern die Glaubenslehren, die sie predigen? (Nein, sie anerkennen sie nicht.) Sie anerkennen nicht, dass diese Dinge die Wahrheit sind oder Kriterien, die sie in die Praxis umsetzen und einhalten sollten. Tatsächlich sind es die Ränke und Auffassungen in ihren Herzen, die vorgetäuschten Ideen und Praktiken und die Verhaltensweisen, die andere für gut halten, die sie wirklich für Kriterien und Wege der Praxis halten. Werden solche Leute nicht abgeschrieben, wenn sie niemals umkehren? Werden sie dann noch irgendeine Chance auf Errettung haben? Da gibt es wenig Hoffnung.
Sagt Mir, ist es vernünftig, bei heißer Sonne einen Schirm aufzuspannen oder einen Strohhut zu tragen? (Ja, das ist vernünftig.) Menschen, die in der Sonne arbeiten, bekommen schnell einen Sonnenbrand, wenn sie keinen Hut tragen, also ist es absolut vernünftig, dies zu tun. Manche Leute denken aber nicht so und sagen: „Einen Strohhut tragen? Wäre das nicht eine Beleidigung für mich? Ich einen Hut tragen? Ich habe doch keine Angst vor Leiden, auch nicht davor, braun zu werden. Das ist doch gesund!“ Wenn sie das wirklich denken, ist es kein Problem. Der springende Punkt ist aber, dass manche Leute tief im Innern eben nicht so denken. Sie denken: „Seht euch nur an! Ihr setzt an einem heißen Tag Strohhüte auf, weil ihr Angst habt, braun zu werden oder einen Sonnenbrand zu kriegen. Ich setz’ keinen auf! Was ist schon dabei, braun zu werden oder einen Sonnenbrand zu bekommen? Gott gefällt das, also ist es mir egal, was andere Leute denken!“ Was haltet ihr von Leuten, die so reden? Kommen sie euch nicht auch ein wenig betrügerisch, ein wenig unecht vor? Tatsächlich steckt ein Motiv hinter ihrer Weigerung, einen Hut zu tragen: Sie wollen den Leuten zeigen, dass sie Leiden ertragen können und wirklich geistlich sind. Diese Art von heuchlerischem Verhalten ist einfach ekelhaft! Können Menschen, die sich so gut verstellen, ihre Pflichten gut erfüllen? Können sie für ihre Pflichten leiden und einen Preis zahlen? Sobald sie braun werden oder einen Sonnenbrand bekommen, werden sie sich dann nicht beklagen und Gott die Schuld geben? Heuchlerische Pharisäer setzen die Wahrheit niemals in die Praxis um, sondern täuschen nur Geistlichkeit vor. Könnten die denn wirklich leiden und einen Preis zahlen? Am Wesen von Heuchlern erkennt man, dass sie keinerlei Liebe zur Wahrheit haben und erst recht nicht fähig sind, für sie zu leiden oder einen Preis zu zahlen. Mehr noch, egal wie viele Worte der Wahrheit sie hören, sie nehmen sie niemals als Wahrheit an oder verstehen sie als solche; stattdessen behandeln und predigen sie diese als eine Art geistliche Theorie. Diese Art von Heuchlern versteht nicht, warum Menschen an Gott glauben, warum Er den Menschen die Wahrheit geben will, wie der Prozess aussieht, durch den Menschen Gottes Errettung annehmen, worin dessen eigentliche Bedeutung liegt und was Gott mit Errettung wirklich meint. All diese Wahrheiten verstehen sie nicht. Wenn es in einer Kirche einen Heuchler gibt, der die Wahrheit nicht liebt, sondern es liebt, zu heucheln, dann ist er ein wahrhaftiger Pharisäer. Solche Leute achten auf Verhaltensweisen, das Erscheinungsbild und die Beurteilungen der Menschen in ihrem Herzen, und egal wie viele Wahrheiten sie hören, sie setzen sie nie in die Praxis um. Alles, was sie sagen, ist korrekt, und sie können jede Art von Glaubenslehre von sich geben, aber sie praktizieren nicht, was sie predigen. Wenn jemand wirklich auf ihrer Wellenlänge ist, ist er dann nicht dieselbe Art von Person? (Ja, das ist er.) Wie wird jemand, der normal denkt, die Erscheinungsformen dieses Heuchlers sehen? Er wird denken: „Seine Art des Praktizierens sei falsch, nicht wahr? Warum ist sie so seltsam? Wenn es Zeit für eine Mahlzeit ist, sollten sie einfach gehen und essen, warum drehen sie sich deswegen immer wieder im Kreis?“ Man wird sagen, diese Person sei seltsam, sie verstehe die Dinge anders als andere, auf eine verdrehte Weise – und man wird sich nicht von ihr beeinflussen lassen. Aber wenn jemand von derselben Sorte ist wie dieser Heuchler und besondere Aufmerksamkeit auf äußerliches Verhalten und die Meinungen anderer legt, dann wird er sich mit ihm vergleichen und wetteifern. Das ist genau wie bei Xiaojia, der um 3 Uhr morgens eine Nachricht schickte, und der Empfänger antwortete um 4 Uhr und dachte: „Du hast mir um 3 Uhr eine Nachricht geschickt, also antworte ich um 4 Uhr“, und dann dachte Xiaojia: „Du hast mir um 4 Uhr geantwortet, also schicke ich meine um 5 Uhr.“ Wenn man sich ständig so misst, werden mit der Zeit alle zu Heuchlern. Wenn ein Kirchenleiter so ein Mensch ist und es den Brüdern und Schwestern an Urteilsvermögen mangelt, dann sind sie in Gefahr und können jederzeit irregeführt werden. Warum sage Ich das? Jemand, der die Wahrheit nicht versteht, lässt sich leicht vom äußerlich guten Verhalten anderer irreführen und beeinflussen. Weil er nicht weiß, was richtig ist, hält er in seinen Auffassungen ein solches Verhalten für gut. Wenn jemand anderes dieses Verhalten an den Tag legen kann, wird diese Person zum Gegenstand seiner Bewunderung, und er wird denken, diese Person sollte ein Leiter sein, sollte vervollkommnet werden und von Gott geliebt werden. Er wird diese Art von Verhalten innerlich gutheißen und es tief in seinem Herzen bekräftigen. Und was passiert, wenn er es bekräftigt? Er wird dieser Person folgen. Wenn beide Leiter sind, werden sie sich miteinander vergleichen und wetteifern. Einmal versammelten sich Leiter und Mitarbeiter aus Kirchen verschiedener Länder online. Nachdem Ich online gegangen war und eine Weile zugehört hatte, spürte Ich, dass etwas nicht stimmte. Ich dachte: „Was machen diese Leute hier eigentlich? Predigen die?“ Nachdem Ich die Situation verstanden hatte, wurde mir klar, dass sie beteten. Ich fragte Mich, warum sie auf diese Weise beteten. Es klang beängstigend, als würden sie die Zähne fletschen und mit den Krallen fuchteln! Das ist an sich keine große Sache, also was war das Hauptproblem? Sie schienen mit offenen Augen zu beten, nicht vor Gott, und sagten nicht, was in ihren Herzen war. Vielmehr wetteiferten sie darum, wer am redegewandtesten war, wer mehr Glaubenslehren von sich geben konnte und wer am ausführlichsten und tiefgründigsten sprach. Es klang wie ein Wettstreit in einer Arena und ganz sicher nicht wie ein Gebet zu Gott. Sind diese Leute nicht erledigt? Sind sie nicht längst abgeschrieben? Wenn solche Leute als Leiter dienen, wie viel Leid müssen dann diejenigen unter ihnen ertragen? Kommen die Leute unter ihnen dabei nicht zu Schaden? Jede Person betete mit großem Eifer mindestens 20 Minuten lang, und trotz der Bestimmungen des Oberen, dass Versammlungen nicht von einer einzigen Person dominiert werden sollten und dass die Leute nur 5 bis 10 Minuten Gemeinschaft halten dürfen, nahmen sie dennoch dreist so viel Zeit zum Beten in Anspruch. Später verstand ich endlich, warum so viele Versammlungen von morgens bis abends dauern: Diese sogenannten Leiter brauchen allein schon für das Beten eine halbe Ewigkeit, einer nach dem anderen, während diejenigen unter ihnen leiden. Diese falschen Leiter waren da, um sich Wortgefechte zu liefern, um endlos zu faseln, manche so unzusammenhängend, dass sie vergaßen, ob sie etwas bereits gesagt hatten. Für sie war alles in Ordnung, solange sie nur länger sprachen als die anderen. Es war mir ein Rätsel: Wenn man betet, sollte man doch mit geschlossenen Augen zu Gott beten, warum also hatten die ihre Augen offen? Störte es ihren Geist denn wirklich nicht, die Augen offen zu haben und zu beobachten, wie die anderen beteten? Vor allem, wenn man ständig darüber nachgrübeln muss, wie die anderen beten, welche Worte sie benutzen, und man ihnen dabei noch überlegen sein will – wäre es mit einem Herzen voll solcher Dinge möglich, zu Gott zu beten und aus tiefstem Herzen sprechen zu können? Ist das nicht eine abnorme Vernunft? Sind das nicht alles Erscheinungsformen der falschen Geistlichkeit von falschen Leitern und falschen Mitarbeitern? Es ist ja eine gute Sache, wenn sich alle versammeln, Gottes Worte lesen und über die Wahrheit Gemeinschaft halten, aber manche Leute haben berichtet: „Ach, du hast ja keine Ahnung! Wenn diese Leiter sich versammeln und beten, ist das wie ein ständiges Herunterleiern von Mantras; sie reden immer wieder über dieselbe Sache, und es ist jedes Mal dasselbe, wenn wir uns versammeln. Ich kann es einfach nicht mehr hören!“ Wie sollen solche Versammlungen die Menschen denn erbauen? Falsche Leiter und Mitarbeiter machen das immer so; kann das im Einklang mit Gottes Absichten stehen? Sie kümmern sich nicht darum, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, um den Menschen zu helfen, sie zu verstehen, und auch nicht darum, Probleme durch Gemeinschaft über die Wahrheit zu lösen; stattdessen verfallen sie in die falsche Geistlichkeit der Religion. Führt das die Menschen nicht geradewegs in die Irre? Wo liegt hier das Problem? Sie verstehen Gottes Absichten überhaupt nicht, auch nicht Seine Anforderungen an die Menschen. Sie zelebrieren nur religiöse Riten und stellen sich selbst zur Schau! Schlimmer noch, sie benutzen das Gebet, um andere bloßzustellen, anzugreifen und zu verurteilen, während einige das Gebet benutzen, um sich selbst zu rechtfertigen. Ihre Gebete scheinen für Gottes Ohren bestimmt zu sein, aber tatsächlich sind sie für die Ohren der Menschen. Daher haben diese Leute nicht das geringste gottesfürchtige Herz; sie sind allesamt Ungläubige, die die Arbeit von Gottes Haus stören. Diese falschen Leiter offenbaren so viel Hässlichkeit in ihren Gebeten! Manche beten und sagen Dinge wie: „Gott, einige Leute haben mich missverstanden. So habe ich das doch gar nicht gemeint. Ich bete zu Dir, ich bin nicht negativ, die anderen können ja denken, was sie wollen.“ Manche tragen Glaubenslehren vor, und wieder andere wetteifern darum, wer mehr Predigten hört, wer sich die meisten Liedtexte oder Gottes Worte merkt, wessen Gebete am längsten dauern, wer am redegewandtesten ist oder wer die meisten Gebetsvarianten draufhat und auf vielfältige Weise betet. Ist das etwa Gebet? (Nein, das ist es nicht.) Was ist es dann? Das ist auf skrupellose Weise Übles tun! Das ist ein Spielen mit der Wahrheit und ein Trampeln auf ihr, eine Schändung und Lästerung Gottes! Diese Teufel und Ungläubigen wagen es, im Gebet alles Mögliche zu sagen – sagt Mir, sind das wahre Gläubige? Haben sie auch nur einen Funken Frömmigkeit? (Nein, das haben sie nicht.) Solche Leute werden negativ, sobald ihr Leiterstatus entfernt wird. Sie denken überhaupt nicht über sich selbst nach, sondern beklagen sich überall: „Ich habe so viel Leid in meiner Arbeit für Gott erlitten, und trotzdem sagten sie, ich hätte keine tatsächliche Arbeit geleistet und sei ein falscher Leiter und haben mich entlassen! Außerdem, wie viele Menschen können Glaubenslehren so umfassend darlegen wie ich? Wie viele sind so liebevoll wie ich? Ich habe meine Familie und meine Karriere aufgegeben und jeden Tag in der Kirche damit verbracht, mich mit meinen Brüdern und Schwestern zu versammeln und jeweils drei oder fünf Tage am Stück zu sprechen. Wie konnten sie mich einfach so entlassen?“ Sie sind uneinsichtig und voller Klage. Es gibt auch solche, die dann die Behauptung verbreiten: „Sei bloß kein Leiter in Gottes Haus! Wenn du als Leiter ausgewählt wirst, wirst du Ärger haben, und sobald du entlassen wirst, hast du nicht einmal mehr die Chance, ein gewöhnlicher Gläubiger zu sein.“ Was sind das für Worte? Das sind die absurdesten und lächerlichsten Worte, und man kann auch sagen, es sind Worte des Nichtbefolgens, der Unzufriedenheit und der Lästerung gegen Gott. Ist das nicht die Bedeutung dieser Worte? (Ja, das ist es.) Was steckt in diesen Worten? Ein Angriff – das sind keine gewöhnlichen Urteile mehr! Diese Leute sagen nicht, dass sie entlassen wurden, weil sie Amok liefen, Schlechtes taten und keine wirkliche Arbeit leisteten, sondern sie beklagen sich, dass Gott ihnen gegenüber ungerecht gewesen sei, dass Er bei Seinen Handlungen ihren Stolz nicht berücksichtigt und ihre Gefühle und ihren emotionalen Einsatz nicht verstanden habe. Ihre Mentalität ist die eines Nichtgläubigen, sie sind völlig bar jeder Wahrheitsrealität!
Wie lange betet ihr normalerweise während der Versammlungen? Nimmt das nicht zu viel von jedermanns Zeit in Anspruch? Haben eure Gebete schon einmal die Leute verärgert? Manche Leute verbringen eine Menge Zeit mit Beten, und alle sind es schon längst leid, ihnen zuzuhören. Doch diese Leute halten sich immer noch für die Geistlichsten und glauben, das sei der Gewinn und die Errungenschaft aus ihren vielen Jahren Gottesglauben. Sie werden nicht müde, selbst wenn sie stundenlang gebetet haben. Währenddessen leiern sie doch nur immer wieder dasselbe alte, belanglose Zeug herunter, tragen all die Worte, Glaubenslehren und Slogans vor, die sie kennen, oder Dinge, die sie von anderen aufgeschnappt oder sich selbst zusammengereimt haben. Und das ziehen sie durch, ganz gleich, ob es alle schon längst satt haben oder nicht, und völlig unabhängig davon, ob es ihnen gefällt oder nicht. Betet ihr auch so? Sagt Mir, ist es richtig, kurz oder ausführlich zu beten? (Es gibt da kein Richtig oder Falsch.) Ganz genau! Man kann da kein Urteil fällen, was richtig oder falsch ist. Man sollte einfach so zu Gott beten, wie es das eigene Herz gerade braucht. Manchmal braucht ein Gebet irgendeine Zeremonie, ein andermal vielleicht schon; das hängt ganz von der Umgebung ab und von dem, was gerade vorgefallen ist. Wenn du denkst, ein Gebet könnte länger dauern, dann bete privat zu Gott über deine persönlichen Angelegenheiten. Bete über all dies nicht in den Versammlungen und stiehl den anderen nicht die Zeit. Das nennt man Vernunft. Aber manche Leute, um ihres Stolzes und Ansehens willen, scheren sich darum keinen Deut. Das ist ignorant und unvernünftig. Haben Menschen, denen es an Vernunft mangelt, überhaupt ein Schamgefühl? Sie merken nicht einmal, dass es allen zuwider ist, ihnen beim Beten zuzusehen! Können Menschen, die nicht einmal dieses bisschen Wahrnehmung oder Bewusstsein haben, die Wahrheit verstehen? Das können sie nicht! Die Wahrheitsgrundsätze, deren Umsetzung Gott vom Menschen verlangt, sind allesamt in Seinen Worten zu finden. Und alle Worte, in denen Gott Gemeinschaft darüber hält, wie die Wahrheit praktiziert werden soll, enthalten und sind Grundsätze, über die die Menschen nur sorgfältig nachdenken müssen. Es gibt so viele Grundsätze in Gottes Worten über die praktische Umsetzung der Wahrheit; für alle möglichen Angelegenheiten, Situationen und Hintergründe gibt es Grundsätze und Wege zur Praxis. Entscheidend ist allein, ob du geistliches Verständnis und Begriffsvermögen besitzt oder nicht. Wenn jemand dieses Begriffsvermögen besitzt, dann kann er die Wahrheit verstehen. Besitzt er sie aber nicht, wird er, egal wie detailliert Gottes Worte auch sein mögen, immer nur Vorschriften verstehen – und das ist kein wahres Verständnis der Wahrheit. Gott gibt dir daher einen Grundsatz, damit du ihn flexibel an verschiedene Umstände anpassen kannst. Indem du Seine Worte hörst und Ihn kennenlernst, durch vielfältige Erfahrungen und Gemeinschaft sowie durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes, wirst du nach und nach einen Aspekt der Grundsätze, nach denen Er spricht, verstehen und Seine geforderten Maßstäbe für diese Art von Angelegenheit erfassen. Dann wirst du diesen Aspekt der Wahrheit wirklich verstanden haben. Müsste Gott alles näher erklären und den Menschen für diese Angelegenheit oder für jene Angelegenheit vorschreiben, wie sie handeln sollen, dann wären die Grundsätze, von denen Er spricht, ja nutzlos. Wenn Gott sich dieser Methode bedienen würde und der Menschheit für eine Sache nach der anderen Vorschriften machen würde, was würden die Menschen denn letztendlich gewinnen? Bloß einige Praktiken und Verhaltensweisen. Sie würden niemals Gottes Absichten oder Seine Worte verstehen. Wenn die Menschen Gottes Worte nicht verstehen, dann werden sie auch niemals fähig sein, die Wahrheit zu verstehen. Ist es nicht so? (Ja, so ist es.) Seid ihr fähig, die Wahrheit zu verstehen? Die meisten Menschen können es nicht. Und es sind nur die wenigen, die geistliches Verständnis haben und die Wahrheit lieben, die dies wirklich erreichen können. Was sind also die Voraussetzungen für diejenigen, die das erreichen können? Sie können es erreichen, wenn sie geistliches Verständnis und Begriffsvermögen besitzen, aufrichtig danach streben und die Wahrheit sowie positive Dinge lieben. Bei denjenigen, die es nicht erreichen, liegt es zum einen an Problemen mit ihrem Kaliber oder ihrer Auffassungsgabe und zum anderen ist es eine Frage der Zeit. Das ist wie bei Leuten in ihren Zwanzigern – wenn du von ihnen verlangst, das zu erreichen, was jemand in seinen Fünfzigern erreichen könnte und sollte, zwingt man sie damit nicht etwas zu tun, was ihre Fähigkeiten übersteigt? (Ja, so ist es.) Nun denkt einmal darüber nach: Womit hängt die Fähigkeit einer Person zusammen, die Wahrheit zu verstehen? (Mit ihrem Kaliber.) Es hängt mit ihrem Kaliber zusammen. Und womit noch? (Ob sie nach der Wahrheit streben oder nicht.) Es hat eine gewisse Beziehung zu ihrem Streben. Manche Leute sind tatsächlich, was ihre Auffassungsgabe, ihre Denkgeschwindigkeit und ihren IQ angeht, ausreichend befähigt und können die Wahrheit verstehen, aber sie lieben die Wahrheit nicht oder streben nicht nach ihr. Sie haben kein Gespür für die Wahrheit in ihren Herzen und unternehmen in dieser Hinsicht keinerlei Anstrengung. Für solche Leute wird die Wahrheit immer etwas Nebulöses und Unerkennbares bleiben, und egal wie viele Jahre sie an Gott glauben, es wird ihnen nichts nützen.
Nun gut, Ich habe Meine Geschichten zu Ende erzählt. Können die Handlung und der Inhalt dieser Geschichten euch helfen, einige Wahrheiten zu verstehen? (Ja.) Warum erzähle Ich diese Geschichten? Wäre es denn notwendig, diese Geschichten zu erzählen, wenn sie keinen Bezug zu den Lebensumständen der Menschen, zu den Dispositionen, die sie offenbaren, oder zu ihren Gedanken im wirklichen Leben hätten? (Nein.) Es wäre nicht notwendig. Die Dinge, die wir besprochen haben, sind allesamt alltägliche Erscheinungen und Zustände, die Menschen oft in ihrem Leben offenbaren, und sie stehen in Beziehung zu menschlichen Dispositionen, Ansichten und Gedanken. Wenn ihr nach dem Anhören dieser Geschichten meint, es seien lediglich Geschichten, vielleicht ein wenig humorvoll und leidlich interessant, aber weiter nichts, und ihr unfähig seid, die Wahrheiten darin zu verstehen, dann werden sie für euch ohne Nutzen sein. Ihr müsst aus diesen Geschichten einige Wahrheiten verstehen – dies wird zumindest eine korrigierende Wirkung auf euer Verhalten haben, insbesondere auf eure Ansichten zu bestimmten Dingen. Es wird euch befähigen, von euren verdrehten Verständnismethoden umzukehren und ein reines Verständnis für derartige Dinge zu erlangen. Dies zielt nicht nur auf eine Verhaltensänderung ab, sondern darauf, diese Zustände, die aus verdorbenen Dispositionen entstehen, von Grund auf zu lösen. Versteht ihr? Lasst uns nun zum Hauptthema übergehen und darüber Gemeinschaft halten.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?