8. Sie wollen, dass die anderen sich nur ihnen unterwerfen, nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 2) Abschnitt Vier
Eine detaillierte Analyse der Antichristen: Wie sie andere dazu bringen, sich nur ihnen zu unterwerfen, und nicht der Wahrheit oder Gott
III. Eine detaillierte Analyse: Antichristen verbieten anderen, sich in ihre Arbeit einzumischen, Erkundigungen darüber einzuziehen oder diese zu beaufsichtigen
Wir fahren nun mit dem Thema unseres letzten gemeinschaftlichen Austauschs fort, dem achten Punkt unter den verschiedenen Arten und Weisen, wie sich Antichristen manifestieren: Sie wollen, dass andere sich nur ihnen unterwerfen, nicht der Wahrheit oder Gott. Wir haben diesen Punkt in vier Unterpunkte aufgeteilt. Zwei davon haben wir bei unserer letzten Versammlung besprochen: Der erste war, dass sie unfähig sind, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten; der zweite war, dass sie das Verlangen und den Ehrgeiz haben, Menschen zu kontrollieren und zu erobern. Was ist der dritte? Sie verbieten anderen, sich in jegliche Arbeit, die sie übernommen haben, einzumischen, Erkundigungen darüber einzuziehen oder diese zu beaufsichtigen. Was könnte zu jeder Arbeit, die sie übernommen haben, gehören? Dazu gehören jegliche Aufgaben und Arbeiten, für die ein Leiter oder Mitarbeiter verantwortlich sein kann, ebenso wie die Arbeit, für die ein Teambetreuer oder ein Teamleiter verantwortlich sein kann; es kann auch Berufsarbeit in einem bestimmten Bereich sein oder die Arbeit einer einzelnen Person. Diese Person, die irgendeine Arbeit übernommen hat, kann ein Leiter oder ein Mitarbeiter oder ein ganz gewöhnlicher Bruder oder eine ganz gewöhnliche Schwester sein. Wenn sie anderen verbieten, sich einzumischen, sich zu erkundigen oder sie zu beaufsichtigen, in welchem Zustand befinden sie sich dann? Welche Verhaltensweisen sind mit diesem Verbot verbunden? Es handelt sich um ein weiteres Verhalten, das zur achten Manifestierung bei Antichristen gehört, eine weitere Offenbarung ihres Wesens. Bei jeder Art von Pflicht gibt es Arbeit, die beruflicher Natur ist, und Arbeit, die direkt mit dem Lebenseintritt zu tun hat. Berufsarbeit umfasst alle Aspekte wie praktisches Knowhow, Wissen, Fachkenntnisse und Personaleinsatz. Das alles ist darin enthalten. Manche Menschen, die eine Arbeit übernommen haben, fangen an, sie allein zu erledigen. Sie besprechen nichts mit anderen, und wenn sie auf Schwierigkeiten stoßen, wollen sie andere nicht um deren Meinungen bitten; sie wollen nur die alleinigen Entscheidungsträger sein und das letzte Wort haben. Andere Menschen bieten ihnen vielleicht ihre Ideen und Anregungen an, in der Hoffnung, ihnen ein wenig zu helfen – aber nehmen sie das an? (Nein.) Nein, das können sie nicht. Was für eine Disposition ist das? Von welcher Disposition werden sie beherrscht, dass sie anderen verbieten, sich in die Ausführung ihrer Pflicht einzumischen, Erkundigungen darüber einzuziehen oder diese zu beaufsichtigen? Sie glauben: „Ich kenne mich mit diesem Arbeitsbereich aus und habe das theoretische Wissen. Die Kirche hat mir diese Arbeit zugewiesen. Also werde ich sie allein erledigen.“ Oft behaupten sie, sie würden sich mit dem Beruf auskennen und „Insider“ sein, um ihre Weigerung, anderen jegliche arbeitsbezogene Informationen oder den Arbeitsfortschritt mitzuteilen, zu rechtfertigen. Sie wollen nicht einmal, dass andere von Patzern, Fehlern oder Pannen erfahren, die bei der Arbeit auftreten. Sobald jemand anderes von so etwas erfährt und sich erkundigen, beteiligen oder mehr erfahren möchte, weigern sie sich, zu antworten. Stattdessen sagen sie: „Was in meinen Arbeitsbereich fällt, das ist mein Revier. Du hast kein Recht, dich zu erkundigen. Dir hat die Kirche das nicht aufgetragen – sie hat es mir aufgetragen, und ich muss das vertraulich behandeln.“ Ist das eine vernünftige Rechtfertigung? Ist es richtig von ihnen, „es vertraulich zu behandeln“? (Nein.) Warum nicht? Würde es eine Vertraulichkeitsverletzung darstellen, wenn man mit anderen über den Stand der Arbeit, über Patzer und Probleme, die bei dieser aufgetreten sind, sowie über deren Planung und Richtung Gemeinschaft hält? (Nein.) Das tut es nicht, es sei denn, es geht um bestimmte Details, die, sollten sie bekannt werden, ein Sicherheitsrisiko für die Kirche darstellen würden, und bei denen es unangemessen wäre, anderen davon zu erzählen. In solchen Fällen ist es in Ordnung, sie nicht mitzuteilen. Aber wenn sie ihre Verschwiegenheit als Rechtfertigung benutzen, und andere über nichts, was in ihren Arbeitsbereich fällt, in Kenntnis setzen wollen, und sie sich dagegen sträuben und sich weigern, darauf einzugehen, wenn sowohl gewöhnliche Brüder und Schwestern als auch Leiter und Mitarbeiter Erkundigungen einziehen, Fragen stellen und um Information bitten, was für ein Problem liegt dann vor? Es kann zum Beispiel sein, dass sie etwas auf eine bestimmte Art und Weise machen wollen. Jemand anderes sagt zu ihnen: „Wenn du das so machst, wird es den Interessen von Gottes Haus schaden und du wirst einen falschen Kurs einschlagen. Wie wäre es, wenn wir es stattdessen so machen?“ Sie denken sich: „Wenn ich es so mache, wie du sagst, dann wird das anderen zeigen, dass meine Vorgehensweise nicht gut ist, oder? Und dann wird der Verdienst für die Arbeit an dich gehen, oder? Das geht nicht an; ich schlage lieber einen falschen Kurs ein, als deinem zu folgen. Ich muss an meiner Methode festhalten. Ob das den Interessen von Gottes Haus schadet, ist mir egal; mein Ruf und mein Status sind das, was zählt – mein Ansehen ist das, was zählt!“ Selbst wenn das, was sie tun, falsch ist, werden sie ihren Fehler einfach immer weiter verschlimmern und niemandem erlauben, sich einzumischen. Ist das nicht die Disposition eines Antichristen? (Ja.) Was ist das Wesen davon, es anderen zu verbieten, sich einzumischen? Ein eigenes Vorhaben durchzuführen. Die Interessen von Gottes Haus sind ihnen nicht wichtig, und die Arbeit von Gottes Haus steht für sie nicht im Mittelpunkt. Sie arbeiten nicht nach diesem Grundsatz. Stattdessen konzentrieren sie sich bei ihrer Arbeit auf ihre persönlichen Interessen und ihren Status und ihr Ansehen; die Arbeit und die Interessen von Gottes Haus müssen ihrem eigenen Status und ihren eigenen Interessen dienen. Deshalb lassen sie es nicht zu, dass andere sich in ihre Arbeit einmischen oder sich darüber erkundigen. Sie glauben, dass ihr Status und ihre Interessen gefährdet sind, sobald sich jemand in ihre Arbeit einmischt, dass ihre Unzulänglichkeiten und Mängel sowie die Probleme und Abweichungen bei ihrer Arbeit vermutlich aufgedeckt werden. Deshalb sind sie fest entschlossen, anderen zu verbieten, sich in ihre Arbeit einzumischen, und sie akzeptieren es nicht, dass irgendwer mit ihnen zusammenarbeitet oder sie beaufsichtigt.
Egal, mit welcher Arbeit Antichristen sich beschäftigen, sie haben Angst davor, dass der Obere mehr darüber erfährt und sich darüber erkundigt. Wenn der Obere sich über den Stand der Arbeit oder über die Personalbesetzung erkundigt, geben sie ihm nur oberflächlich Auskunft über ein paar Belanglosigkeiten, über ein paar Dinge, von denen sie meinen, dass der Obere sie ruhig wissen darf und es keine Folgen hat, wenn er davon erfährt. Wenn der Obere darauf besteht, Erkundigungen über den Rest einzuziehen, glauben sie, dass er ihnen damit in ihre Pflicht und in ihre „internen Angelegenheiten“ hineinredet. Sie sagen ihm nichts Weiteres, sondern stellen sich dumm, spielen mit falschen Karten und vertuschen die Dinge. Verweigern sie damit nicht die Beaufsichtigung durch Gottes Haus? (Das tun sie.) Und was tun sie, wenn jemand eines ihrer Probleme aufdeckt und vorhat, sie bloßzustellen und es dem Oberen zu melden? Sie blockieren es, fangen es ab – sie sprechen sogar Drohungen aus: „Wenn du das sagst und wir deshalb von dem Oberen zurechtgestutzt werden, dann ist das deine Schuld. Wenn jemand zurechtgestutzt werden soll, dann bist du das!“ Versuchen sie damit nicht, ein unabhängiges Königreich zu errichten? (Ja.) Sie lassen es nicht einmal zu, dass der Obere sich erkundigt, und niemand hat das Recht, von irgendetwas zu wissen, das in ihren Arbeitsbereich fällt, oder sie danach zu fragen, geschweige denn, Empfehlungen auszusprechen. Wenn sie eine Aufgabe in die Hände bekommen haben, dann dürfen nur sie allein in allen Dingen, die in den Bereich dieser Arbeit fallen, das letzte Wort haben; nur sie dürfen entscheiden; nur sie dürfen tun und sagen, was sie wollen, und egal, wie sie sich verhalten, sie haben dafür eine Rechtfertigung. Auf welche Vorgehensweise greifen sie zurück, sobald sich jemand erkundigt? Oberflächlichkeit und Vertuschung. Und was noch? (Täuschung.) Richtig: Täuschung – sie präsentieren dir sogar eine falsche Fassade. In einer Kirche kann es zum Beispiel vorkommen, dass ein Leiter oder Evangeliumsdiakon in der Kirche unter seiner Verantwortung im Verlauf eines Monats eindeutig nur drei Menschen hinzugewonnen hat, was erheblich weniger sind als in anderen Kirchen. Sie empfinden es als unmöglich, dem Oberen davon zu berichten – was tun sie also? Wenn sie Bericht über ihre Arbeit erstatten, setzen sie eine Null hinter diese Drei und sagen, sie hätten dreißig Menschen hinzugewonnen. Jemand anders erfährt davon und fragt sie: „Ist das nicht Täuschung?“ „Täuschung?“, sagen sie. „Warum? Wenn wir nächsten Monat dreißig Menschen hinzugewinnen und das wieder wettmachen, dann ist das doch in Ordnung, oder?“ Sie haben dafür eine Rechtfertigung. Sollte jemand anderes die Sache ernst nehmen und die Fakten dem Oberen melden wollen, glauben sie, dass diese Person ihnen Schwierigkeiten bringt, dass sie es auf sie abgesehen hat. Also unterdrücken sie diese Person und räumen sie aus dem Weg – sie bringen diese Person in Schwierigkeiten. Quälen sie damit nicht die Menschen? Tun sie damit nicht Böses? Sie suchen bei ihrer Arbeit nie nach den Wahrheitsgrundsätzen – was ist also ihr Ziel bei der Arbeit? Ihren Status und ihre Lebensgrundlage zu sichern. Welche schlechten Dinge sie auch tun, sie teilen den Menschen weder ihre Absicht noch ihr Motiv für ihre Handlungen mit. Sie müssen diese Dinge geheim halten; sie gelten für sie als Geheimsache. Was ist für solche Menschen das heikelste Thema? Wenn du sie fragst: „Was hast du in letzter Zeit gemacht? Hat die Ausführung deiner Pflicht irgendwelche Ergebnisse hervorgebracht? Gab es in deinem Arbeitsbereich Störungen oder Unterbrechungen? Wie bist du damit umgegangen? Bist du mit deiner Arbeit an dem Punkt, an dem du sein solltest? Hast du deine Pflicht treu ausgeführt? Haben die Arbeitsentscheidungen, die du getroffen hast, den Interessen von Gottes Haus geschadet? Wurden Leiter, die den Anforderungen nicht gerecht werden, entlassen? Sind Menschen mit gutem Kaliber, die in einem gewissen Maß nach der Wahrheit streben, befördert und gefördert worden? Hast du Menschen unterdrückt, die sich dir nicht untergeordnet haben? Welche Erkenntnisse hast du von deiner verdorbenen Disposition? Was für eine Art Mensch bist du?“ Das sind die Themen, die für sie am heikelsten sind. Nichts macht ihnen mehr Angst, als diese Fragen gestellt zu bekommen, also suchen sie sich, anstatt darauf zu warten, dass du sie fragst, schnell ein anderes Thema, um diese zu übertünchen. Sie möchten dich mit allen Mitteln fehlleiten, dich davon abhalten, die tatsächliche Lage, den Stand der Dinge, zu erfahren. Sie lassen dich immer im Dunkeln, verhindern immer, dass du weißt, wie weit sie mit ihrer Arbeit tatsächlich gekommen sind. Es gibt keinerlei Transparenz. Glauben solche Menschen wirklich an Gott? Sind sie gottesfürchtig? Nein. Sie berichten niemals proaktiv über ihre Arbeit, noch berichten sie proaktiv über Missgeschicke bei ihrer Arbeit; sie stellen niemals Fragen zu den Schwierigkeiten und dem Durcheinander, auf die sie bei ihrer Arbeit gestoßen sind, noch suchen oder öffnen sie sich diesbezüglich. Stattdessen treiben sie es so weit, dass sie diese Dinge vertuschen, andere hinters Licht führen und sie täuschen. Bei ihrer Arbeit fehlt jegliche Transparenz, und erst wenn der Obere sie drängt, einen sachlichen Bericht einzureichen und Rechenschaft abzulegen, geben sie widerwillig ein wenig preis. Sie würden lieber sterben, als über irgendwelche Probleme zu sprechen, die ihren Ruf und Status betreffen – sie würden sterben, bevor sie ein einziges Wort darüber verlieren. Stattdessen tun sie so, als hätten sie es nicht verstanden. Ist das nicht die Disposition eines Antichristen? Was für ein Mensch ist das? Ist es leicht, ein solches Problem zu lösen? Wenn der Obere ihnen Anweisungen für ihre Arbeit gibt, welches Verhalten zeigen sie dann? Oberflächlichkeit. Sie tun so, als würden sie zustimmen, und holen sogar ein Notizbuch oder einen Computer heraus und machen sich eifrig Notizen – aber sobald sie das getan haben, werden sie dann die Anweisungen verstanden haben und mit der Arbeit beginnen? (Nein.) Sie schauspielern für dich, damit du es siehst, ziehen eine Show ab, um dich in die Irre zu führen. Was denken sie in Wirklichkeit? „Da mir diese Arbeit übertragen wurde, gilt das, was ich sage. Niemand darf mir in das, was ich tun will, hineinreden. ‚Beamte vor Ort haben mehr Kontrolle als Staatsbeamte‘, also steht mir dieses Recht zu. Wenn dem nicht so ist, dann soll man mich nicht beauftragen, mich darum zu kümmern. Feuert mich!“ Das denken sie, und so verhalten sie sich auch. Was für eine Disposition ist das? Ist das nicht die Disposition eines Antichristen? (Ja.) Das bringt Probleme. Du darfst dich nicht einmischen oder erkundigen, darfst auch nicht nachhaken und Fragen stellen. Da sind sie äußerst empfindlich. Sie denken: „Will der Obere etwa meine Probleme und meine Arbeit überprüfen? Wer hat das ausgeplaudert?“ In Panik unternehmen sie entschlossene Anstrengungen, um herauszufinden, wer sie verraten hat. Am Ende konzentriert sich ihr Verdacht auf zwei Personen, und sie jagen sie fort. Welches Problem liegt hier vor? Es ist die Disposition eines Antichristen.
Was ist das Hauptmerkmal der Disposition eines Antichristen? Dass er sich an Status klammert und andere Menschen kontrolliert. Antichristen erlangen Status, um andere zu kontrollieren. Solange sie Status haben, werden sie auf legitime Weise Menschen unter ihre Kontrolle bringen. Warum sage Ich, dass sie es auf legitime Weise tun? Weil ihnen ihre Aufgabe von Gottes Haus übertragen wurde; sie wurden von den Brüdern und Schwestern dafür ausgewählt. Werden sie dementsprechend nicht glauben, dass es für sie legitim ist, das zu tun? (Doch.) Somit dient ihnen das als etwas, woraus sie Kapital schlagen können, und zwar in diesem Sinne: „Ihr habt mich doch ausgewählt, oder? Wenn ihr mich ausgewählt habt, müsst ihr mir vertrauen. Es gibt da diesen Spruch der Nichtgläubigen: ‚Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst.‘“ Sie greifen hier sogar auf einen satanischen Leitsatz zurück. Ist dieser Spruch die Wahrheit? (Nein.) Es ist eine satanische Häresie und ein Trugschluss. Wenn du dich nach ihrer Arbeit erkundigst, kommen sie mit so einer Theorie an: „‚Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst.‘ Wenn du mich einsetzt, kannst du mir nicht misstrauen. Wenn du nicht weißt, was für ein Mensch ich bin, wenn du mich nicht durchschauen kannst, dann setze mich nicht ein. Aber du setzt mich ein, und da dem so ist, muss ich in meiner Position standhaft bleiben. Was ich sage, muss gelten.“ Was sie sagen, muss in allen Arbeitsangelegenheiten gelten; es geht nicht, dass man ihnen das nicht zugesteht, ihnen einen Partner zur Seite stellt oder andere sie beaufsichtigen und anleiten lässt. Kommt jemand, um ihre Arbeit zu kontrollieren, lehnen sie das einfach ab – sie meinen, sie hätten nichts falsch gemacht und man müsse nicht nach ihnen sehen. Sie nutzen ihren Status und ihre Autorität aus, um andere Leute, den Arbeitsplatz und die Arbeit der Kirche unter ihre Kontrolle zu bringen – genau wie es ihnen ihrer Meinung nach zusteht. Gründen sie damit nicht ein unabhängiges Königreich? Sind solche Menschen nicht Antichristen? Gottes Haus mag sie damit beauftragen, diese Arbeit zu tun und diese Pflicht auszuführen, aber es würde niemals zulassen, dass sie wie ein Diktator Macht ausüben. Hat so jemand Gottes Absicht und die Anordnungen von Gottes Haus nicht missverstanden? Warum greifen solche Menschen immer nach Status und Macht, anstatt ihre Pflicht gut auszuführen? (Sie werden von der Disposition eines Antichristen beherrscht.) Genau – so ist die Disposition eines Antichristen. Warum verstehen sie es falsch, wenn die Kirche ihnen Arbeit zuteilt? Weil ihnen eine Vorliebe innewohnt, Menschen zu kontrollieren. Das ist ihre Wesensnatur – es ist, was sie sind. Besorge ihnen eine Arbeit, und sie werden das Gefühl haben, dass sie jetzt Macht und Status besitzen und ihr Revier somit unter ihrer Kontrolle steht. Wenn du in ihr Revier kommst, musst du tun, was sie sagen. Zum Beispiel hat Gottes Haus einmal veranlasst, dass ein Leiter die Arbeit eines Antichristen überprüfen sollte. Dieser Leiter und der Antichrist waren beide Kirchenleiter; sie waren vom selben Rang. Der Antichrist sagte: „Du bist Kirchenleiter, und ich bin Kirchenleiter. Wir sind vom selben Rang. Du mischst dich nicht bei mir ein, und ich mich nicht bei dir. Halte nicht Gemeinschaft mit mir – das steht dir nicht zu! Und du möchtest wissen, wie es bei uns in der Kirche läuft – hat der Obere dir das aufgetragen? Beweise es.“ Der Leiter sagte: „Der Obere hat mich nur gebeten, eine Nachricht zu übermitteln. Frag ruhig nach, wenn du mir nicht glaubst.“ Der Antichrist sagte: „Was gibt dir dann das Recht, mit mir Gemeinschaft zu halten und mich zu beschuldigen? Was gibt dir das Recht, dich über Dinge zu erkundigen, die in meinen Arbeitsbereich fallen? Dazu bist du nicht berechtigt!“ Stimmen diese Worte mit der Wahrheit überein? (Nein.) Was für eine Maßnahme ist das? Eine, die nur ein Antichrist ergreifen kann. Es gibt da einen Spruch unter den Nichtgläubigen: „Macht geht vor Recht“. Sie wetteifern, um festzustellen, wer den höheren Rang hat, wessen Macht größer ist, wer fähiger ist. Sie wetteifern, um festzustellen, wer mehr Menschen unter seiner Verantwortung hat. Und im Haus Gottes wetteifern Antichristen mit anderen, um eben diese Dinge festzustellen. Sind sie da nicht am falschen Ort gelandet? Wird jemand, der eine verdorbene Disposition hat, aber kein Antichrist ist, normalerweise so denken, wenn er einem Kirchenleiter vom selben Rang begegnet? Er wird etwas offenbaren, aber er kann trotzdem normal mit diesem Kirchenleiter Gemeinschaft halten. Er wird keinesfalls sagen: „Bist du etwa berechtigt, dich über meine Arbeit zu erkundigen?“ Das würde er nicht sagen, weil er eine normale Vernunft und ein gottesfürchtiges Herz besitzt. Wie verhält sich jemand, der eine normale Vernunft besitzt? Er denkt: „Dass wir die Kirche leiten dürfen – das ist Gottes Erhöhung; das ist Sein Auftrag, und das ist unsere Pflicht. Hätte Gott uns nicht damit beauftragt, wären wir nichts. Das ist nicht irgendein offizielles Amt. Ich kann mit dir über die Arbeit der Kirche Gemeinschaft halten, darüber, wie es bei den Brüdern und Schwestern läuft, und über meine Arbeitserfahrungen.“ Werden Antichristen mit anderen über diese Dinge Gemeinschaft halten? Nein – sie werden diese Dinge auf keinen Fall enthüllen. Ein Kennzeichen von Antichristen ist also ein Verlangen nach Status und Macht, das weit über das gewöhnlicher Menschen hinausgeht; zudem sind sie verschlagener und heimtückischer als gewöhnliche Menschen. Worin manifestiert sich ihre Verschlagenheit und Heimtücke? (Sie sagen nichts zu dir. Sie teilen dir nichts direkt mit.) Darin, dass sie jede Angelegenheit als ein Geheimnis betrachten, als etwas, worüber sie mit anderen nicht sprechen sollten. Bei jeder Angelegenheit sind sie anderen gegenüber auf der Hut; sie halten alles verhüllt, verdeckt und verschleiert. Können sie mit anderen normal verkehren und kommunizieren, wenn sie Umgang mit ihnen pflegen? Können sie irgendetwas von Herzen sagen? Nein. Sie bringen nur ein paar oberflächliche hohle Phrasen und angenehme Worte vor, damit du die tatsächliche Lage nicht einschätzen kannst. Nachdem du eine Weile mit ihnen Kontakt gehabt hast, denkst du: „Dem äußeren Anschein nach wirkt diese Person nicht böse, aber warum habe ich immer das Gefühl, dass ihr Herz so weit von anderen Menschen entfernt ist? Warum ist es immer so unangenehm, mit ihnen zu verkehren? Ich habe immer das Gefühl, dass sie unergründlich sind.“ Hast du dieses Gefühl? (Ja.) Das ist die Disposition eines Antichristen: Sie sind gegenüber jedem misstrauisch. Und warum sind sie misstrauisch? Weil aus ihrer Sicht jeder eine Bedrohung für ihren Status darstellen kann. Wenn sie nicht vorsichtig sind, wenn sie unachtsam werden, könnten andere erfahren, was wirklich bei ihnen los ist, könnten ihr wahres Ich sehen – und dann wäre ihr Status nicht mehr zu wahren. Wenn sie es also mit jemandem zu tun bekommen, der nach dem Stand ihrer Arbeit und ihrer Pflicht fragt oder nach ihrem persönlichen Zustand, versuchen sie, alles, was sie können, zu vertuschen und zu verhüllen. Was sie nicht verhüllen können, werden sie auf irgendeine Weise schönreden, oder sie verstecken sich vor dir. Manche Antichristen haben eine bizarre Disposition: Obwohl sie unter anderen Menschen leben, wirst du nie sehen, dass sie mit irgendjemandem normalen Umgang pflegen, und es findet keine normale Kommunikation zwischen ihnen und anderen statt. Jeden Tag halten sie sich abseits, tauchen zur Essenszeit auf und verschwinden danach wieder. Sie geben ständig eine Vorstellung, bei der sie verschwinden. Warum pflegen sie keinen Umgang mit anderen? Ihrer Familie erzählen sie alles Mögliche, warum also haben sie den Brüdern und Schwestern nichts zu sagen? Die Nichtgläubigen haben einen Spruch: „Wer viel redet, wird unweigerlich Fehler machen.“ Solche Menschen sind diesem Leitspruch verschrieben; sie hüten sich davor, etwas Unüberlegtes zu sagen, denn es könnte leicht auffliegen lassen, welches Spiel sie hier spielen, und eine ihrer Schwächen offenbaren. Man kann nie wissen, welches Wort dazu führen könnte, dass andere auf sie herabschauen oder erfahren, was wirklich bei ihnen los ist, also tun sie alles, um anderen auszuweichen. Ist dieses Ausweichen von ihnen unabsichtlich, oder gibt es da etwas in ihnen, das es steuert? Es gibt etwas, das es steuert. Ist das etwas Gerechtes und Ehrenhaftes oder etwas Zwielichtiges? (Es ist zwielichtig.) Natürlich ist es zwielichtig. Das ist nicht die einzige Verhaltensweise der Antichristen – die meiste Zeit gibt es zwischen ihnen und anderen keinen normalen Umgang und keine normale Kommunikation; manchmal jedoch sind sie sehr redegewandt und können viel erzählen – aber über welche Dinge reden sie? Was beinhalten sie? Sie predigen Worte und Glaubenslehren und stellen sich selbst zur Schau. Sie sagen, sie könnten echte Arbeit leisten und tatsächliche Probleme lösen, während sie in Wirklichkeit keine wirklichen Fähigkeiten haben. Frag sie, welche Unzulänglichkeiten sie haben, ob sie eine arrogante Disposition haben, und sie werden antworten: „Wer unter all den verdorbenen Menschen ist denn nicht arrogant?“ Da, schau: Sogar ihre Arroganz hat ihre Grundlage. Sie schließt alle mit ein, als ob ihre Arroganz völlig angemessen wäre. Sie werden niemals nach der Wahrheit suchen und scheinen nicht wahrzunehmen, dass es bei der Arbeit irgendwelche Probleme oder Schwierigkeiten gibt. Und durch Fragen wirst du ihnen die tatsächliche Lage nicht entlocken. Wenn sie nichts zu tun haben, sitzen sie einfach nur stillschweigend da, und wenn sie etwas sagen, dann reden sie nur von ihren Qualifikationen. Sie öffnen sich nie; sie sprechen nie darüber, welche Aufsässigkeit oder extravaganten Begierden in ihnen stecken, oder wie sie versuchen, mit Gott Geschäfte zu machen, oder wen sie belogen haben, oder welche Ambitionen sie bei ihrer Arbeit verfolgen. Sie bringen diese Themen nie zur Sprache, und wenn andere das tun, haben sie kein Interesse. Selbst bei Fragen, die Dinge betreffen, die in ihren Arbeitsbereich fallen, äußern sie sich nur flüchtig. Kurz gesagt: Jeder, der mit ihnen in Kontakt kommt, ganz gleich, wie lange, wird es äußerst schwer haben, wenn er gerne Genaueres über irgendetwas im Bereich ihrer Pflicht herausfinden möchte, ob nun im Hinblick auf Personal, berufliche Praxis oder den Fortschritt der Arbeit. Ganz gleich, aus welcher Perspektive du es angehst – ob du versuchst, deine Frage indirekt einzubringen, sie direkt stellst oder sie jemandem stellst, der ihnen nahesteht – es wird nicht leicht für dich sein, Ergebnisse zu erzielen. Es ist so mühsam. Ist das nicht heimtückisch? (Ja.) Warum ist es so mühsam, von ihnen irgendwelche Informationen über die tatsächliche Situation zu bekommen? Warum halten sie alles so fest verhüllt? Was ist ihr Ziel? Sie wollen ihren Status und ihre Lebensgrundlage sichern. Sie glauben: „Es war nicht leicht, diesen Status zu bekommen, es dahin zu schaffen, wo ich heute bin – würde es nicht bedeuten, dass ich Probleme bekomme, wenn ich mich in einem unachtsamen Augenblick durch einen Fehler blamieren würde? Und außerdem: Wenn Gottes Haus von den schlechten Dingen erfahren würde, die ich getan habe – wer weiß, ob man sich dann mit mir befassen würde?“ Ganz gleich, wie viel du davon sprichst, offen zu sein, ein ehrlicher Mensch zu sein und die eigene Pflicht treu auszuführen: Wird das zu ihnen durchdringen? Nein, wird es nicht. Für sie gibt es nur ein Credo: Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Wenn du anderen alles erzählst, bist du unfähig – ein Nichtsnutz! Das ist ihr Credo. So ist die Disposition der Antichristen.
Welche Arbeit auch immer ein Antichrist tut, er verbietet anderen, sich einzumischen oder Erkundigungen darüber einzuziehen, und erst recht verbietet er dem Haus Gottes, ihn zu beaufsichtigen. Was ist sein Ziel dabei? Er möchte hauptsächlich Gottes auserwähltes Volk kontrollieren, seinen Status und seine Macht sichern, was bedeutet, dass er seinen Lebensunterhalt sichert. Das ist sein Hauptziel. Wenn ihr Leiter oder Mitarbeiter seid, habt ihr Angst davor, dass das Haus Gottes Erkundigungen über eure Arbeit einzieht und sie beaufsichtigt? Habt ihr Angst, dass das Haus Gottes Makel und Abweichungen in eurer Arbeit entdecken und euch zurechtstutzen wird? Habt ihr Angst, dass der Obere, nachdem er euer wahres Kaliber und eure wahre Größe kennengelernt hat, euch in einem anderen Licht sehen und euch nicht für eine Beförderung in Betracht ziehen wird? Wenn du diese Ängste hast, beweist das, dass deine Beweggründe nicht auf die Kirchenarbeit abzielen, sondern du um des Rufs und des Status willen arbeitest, was beweist, dass du die Disposition eines Antichristen hast. Wenn du die Disposition eines Antichristen hast, läufst du Gefahr, den Weg der Antichristen zu gehen und all das Böse zu begehen, das von Antichristen begangen wird. Wenn du in deinem Herzen keine Angst davor hast, dass das Haus Gottes deine Arbeit beaufsichtigt, und du in der Lage bist, ehrliche Antworten auf die Fragen und Erkundigungen des Oberen zu geben, ohne etwas zu verheimlichen, und so viel sagst, wie du weißt, dann wirst du – unabhängig davon, ob das, was du sagst, richtig oder falsch ist, ungeachtet der Verdorbenheit, die du offenbart hast – selbst wenn du die Disposition eines Antichristen offenbart hast – absolut nicht als Antichrist charakterisiert werden. Entscheidend ist, ob du fähig bist, deine eigene Disposition eines Antichristen zu erkennen, und ob du fähig bist, die Wahrheit zu suchen, um dieses Problem zu lösen. Wenn du jemand bist, der die Wahrheit akzeptiert, kann deine Disposition eines Antichristen behoben werden. Wenn du ganz genau weißt, dass du die Disposition eines Antichristen hast, und dennoch nicht die Wahrheit suchst, um sie zu beheben, wenn du sogar versuchst, auftretende Probleme zu vertuschen oder darüber zu lügen und dich der Verantwortung zu entziehen, und wenn du die Wahrheit nicht akzeptierst, wenn du zurechtgestutzt wirst, dann ist das ein ernstes Problem, und du unterscheidest dich nicht von einem Antichristen. Wenn du weißt, dass du die Disposition eines Antichristen hast, warum wagst du es nicht, dich dem zu stellen? Warum kannst du nicht offen damit umgehen und sagen: „Wenn der Obere sich nach meiner Arbeit erkundigt, werde ich alles sagen, was ich weiß, und selbst wenn die schlechten Dinge, die ich getan habe, ans Licht kommen und der Obere mich nicht mehr braucht, sobald er es weiß, und ich meinen Status verliere, werde ich trotzdem klar sagen, was ich zu sagen habe“? Deine Angst vor der Beaufsichtigung und den Erkundigungen über deine Arbeit durch das Haus Gottes beweist, dass du deinen Status mehr schätzt als die Wahrheit. Ist das nicht die Disposition eines Antichristen? Den Status über alles zu schätzen, ist die Disposition eines Antichristen. Warum schätzt du Status so sehr? Welche Vorteile kannst du durch Status erhalten? Wenn Status dir Unglück, Schwierigkeiten, Peinlichkeiten und Schmerz bringen würde, würdest du ihn dann immer noch schätzen? (Nein.) Es gibt so viele Vorteile, die sich aus Status ergeben, Dinge wie Neid, Respekt, Wertschätzung und Schmeichelei von anderen Leuten sowie deren Bewunderung und Verehrung. Da ist auch das Gefühl der Überlegenheit und des Privilegs, die dir dein Status verleiht, das dich stolz sein lässt und dir ein Selbstwertgefühl vermittelt. Darüber hinaus kannst du auch Dinge genießen, die andere nicht genießen können, wie die Vorteile von Status und Sonderbehandlungen. Das sind die Dinge, an die du nicht einmal zu denken wagst, und das sind die Dinge, nach denen du dich in deinen Träumen gesehnt hast. Schätzt du diese Dinge? Wenn Status nur etwas Gehaltloses ist, ohne wirkliche Bedeutung, und es keinen wirklichen Zweck erfüllt, ihn zu schützen, ist es dann nicht töricht, ihn zu schätzen? Wenn du von Dingen wie fleischlichen Interessen und fleischlichen Vergnügungen ablassen kannst, dann wirst du nicht mehr an Ruhm, Gewinn und Status gefesselt sein. Was muss man also in Bezug auf Probleme, die damit zu tun haben, dass man Status schätzt und nach Status strebt, zuerst beheben, um diese zu lösen? Zuerst musst du die Natur des Problems durchschauen, dass man Böses tut und zu List, Verschleierung und Vertuschung greift sowie die Beaufsichtigung, das Erkundigen und die Nachforschungen von Gottes Haus ablehnt, um die Vorteile von Status zu genießen. Heißt das nicht, dass man sich Gott unverfroren widersetzt und entgegenstellt? Wenn du sowohl die Natur, bei der man die Vorteile von Status begehrt, als auch die Folgen davon durchschauen kannst, wird das Problem des Strebens nach Status gelöst. Wenn du nicht durchschauen kannst, auf welches Wesen es zurückzuführen ist, wenn man die Vorteile von Status begehrt, wird dieses Problem niemals gelöst werden.
Arbeitet ihr mit anderen zusammen, um Arbeit zu erledigen und eure Pflichten auszuführen? Akzeptiert ihr, dass man euch beaufsichtigt? Habt ihr irgendetwas unternommen, um andere davon abzuhalten, sich einzumischen oder sich zu erkundigen? Wenn jemand Erkundigungen einzieht, widersetzt du dich dieser Person dann und sagst: „Für wen hältst du dich, dass du dich in meine Angelegenheiten einmischst? In puncto Status stehe ich einen Rang über dir, und bei meiner Arbeit gilt das, was ich sage. Der Obere hat keine Erkundigungen eingezogen, was gibt dir also das Recht dazu?“ Irgendetwas in der Art? Was ist die Hauptdisposition von Antichristen? Sie halten an ihrem Status fest und greifen nach Macht; sie tun nichts, was der Arbeit von Gottes Haus zugutekommt, nichts, was aus Rücksicht auf die Interessen von Gottes Haus geschieht, sondern sie gehen oberflächlich und betrügerisch vor und tun alles nur der Form halber. Nach außen hin wirken sie bei ihren Aufgaben sehr geschäftig, aber schau dir an, was sie tun: Erstens gibt es keine Fortschritte, zweitens, ist es ineffizient und drittens hat das, was sie tun, kaum eine Wirkung – alles führt zu einem völligen Durcheinander. Es gibt nur eine Sache, von der sie nicht ablassen, und zwar die Gelegenheit zu nutzen, die ihnen ihre Aufgabe bietet, um Macht an sich zu reißen und sie nicht loszulassen. Solange sie Macht haben, ist bei ihnen alles in Ordnung. Welche Aufgabe sie auch immer erledigen, ob sie einen Beruf betrifft, externe Angelegenheiten, Fachwissen oder andere Aspekte, es gibt auf der ganzen Linie keine Transparenz. Ist dieser Mangel an Transparenz unbeabsichtigt? Nein – das, was unbeabsichtigt ist, rührt nicht von einer Disposition her, sondern hat mit einem Mangel an Kaliber zu tun und damit, dass sie nicht wissen, wie man die Arbeit erledigt. Warum also sage Ich, dass diese Disposition die Disposition eines Antichristen ist? Ihr Vorgehen ist beabsichtigt. Sie hegen eine Absicht in sich: Sie halten dich bewusst davon ab, diese Dinge zu erfahren, und sie verstecken sich bewusst vor dir und gehen dir bewusst aus dem Weg. Sie reden und kommunizieren so wenig wie möglich mit dir; sie pflegen so wenig wie möglich Umgang mit dir. Sie geben so wenig von diesen Dingen wie möglich preis, damit du sie nicht ständig beschuldigst und nicht ständig Erkundigungen bei ihnen einziehst, damit du nicht zu viel Kenntnis davon hast, was tatsächlich vor sich geht, damit du ihr wahres Gesicht nicht erkennst. Ist das nicht gewollt? Steckt da nicht eine Absicht dahinter? Worin liegen ihre Absicht und ihr Ziel? Sie wollen dich austricksen, sich durchschwindeln; sie vermitteln dir einen falschen Eindruck und verhindern, dass du erfährst, wie die Dinge wirklich stehen. Auf diese Weise haben sie sich dann ihren Status gesichert, was sie zufriedenstellen wird. Ist das nicht von dieser Natur? (Ja.) Es ist die Disposition von Antichristen, absichtlich zu täuschen, zu hintergehen und Dinge zu vertuschen. Alles geschieht bewusst. Sag Mir: Welche Arbeit gibt es, die die Leute so beschäftigt hält, dass sie keine Zeit mehr haben, sich mit anderen zu treffen? Keine, oder? Es gibt keine Arbeit, die einen so in Anspruch nimmt, dass man keine Zeit zum Essen oder Schlafen hat oder keine Zeit, sich mit anderen zu treffen. So viel gibt es noch nicht zu tun. Für solche Dinge lässt sich immer etwas Zeit herausholen. Warum haben diese Leute also keine Zeit? Sie wollen sich nicht mit dir treffen; sie wollen nicht, dass du dich nach ihrer Arbeit erkundigst. Ist das nicht die Disposition eines Antichristen? (Doch.) Was für Menschen sind das? Sind sie nicht Ungläubige? Das sind sie – jeder einzelne Antichrist ist ein Ungläubiger. Wären sie es nicht, würden sie nicht die Arbeit von Gottes Haus für ihre eigenen Zwecke verwenden oder diejenigen, die Gott folgen, unter ihre eigene Macht bringen. So etwas würden sie nicht tun. Das erste Verhalten von Ungläubigen ist, dass sie überhaupt kein gottesfürchtiges Herz haben. Sie schmieden für ihre eigenen Interessen Pläne, unter dem Vorwand, an Gott zu glauben; sie sind dreist und rücksichtslos und unerschrocken. Ihr Glaube an Gott ist kein wahrer Glaube, sondern eine Parole. Sie haben überhaupt keine Gottesfurcht im Herzen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?