8. Sie wollen, dass die anderen sich nur ihnen unterwerfen, nicht der Wahrheit oder Gott (Teil 1) Abschnitt Fünf

Antichristen sind nicht imstande, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten. Das ist ein ernsthaftes Problem. Egal, welche Pflicht ein Antichrist ausführt und mit wem er zusammenarbeitet, es wird immer Konflikte und Streitigkeiten geben. Manche sagen vielleicht: „Wenn er für die Reinigung zuständig ist und jeden Tag das Haus aufräumt, wie kann er da noch mit anderen aneinandergeraten?“ Darin liegt ein dispositionelles Problem: Egal, mit wem er zu tun hat oder eine Arbeit verrichtet, wird er immer auf ihn herabsehen und ihn belehren wollen, damit er tut, was er sagt. Würdet ihr sagen, dass ein solcher Mensch fähig ist, mit anderen zusammenzuarbeiten? Er kann mit niemandem zusammenarbeiten; das liegt daran, dass seine verderbte Disposition zu schwerwiegend ist. Nicht nur, dass er nicht mit anderen zusammenarbeiten kann, er weist andere auch ständig von oben herab zurecht und schränkt sie ein – er will den Leuten immer auf dem Kopf herumtanzen und sie zum Gehorsam zwingen. Das ist nicht nur ein reines Dispositionsproblem – es ist auch ein ernstes Problem mit seiner Menschlichkeit. Er hat kein Gewissen und keine Vernunft. So sind böse Menschen. Sie können mit niemandem zusammenarbeiten; sie können mit niemandem auskommen. Was sind die Dinge, die die Leute in ihrer Menschlichkeit gemein haben? Welche dieser Dinge sind miteinander vereinbar? Gewissen und Vernunft sowie ihre Einstellung, die Wahrheit zu lieben – diese Dinge haben sie gemein. Wenn beide Seiten eine solche normale Menschlichkeit besitzen, dann können sie miteinander auskommen; wenn sie sie nicht besitzen, dann können sie es nicht; und wenn eine Seite sie besitzt und die andere nicht, dann können sie es ebenfalls nicht. Gute Menschen und schlechte Menschen können nicht miteinander auskommen – wohlwollende Menschen und böse Menschen können nicht miteinander auskommen. Damit Menschen normal miteinander auskommen können, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein: Bevor sie zusammenarbeiten können, müssen sie zumindest Gewissen und Vernunft besitzen sowie geduldig und tolerant sein. Um bei der Ausführung einer Pflicht zusammenarbeiten zu können, müssen die Menschen eines Herzens und eines Sinnes sein; sie müssen die Stärken des anderen nutzen und die eigenen Schwächen ausgleichen, geduldig und tolerant sein und eine Grundlinie für ihr eigenes Verhalten haben. So kann man harmonisch miteinander auskommen, und obwohl es manchmal zu Konflikten und Streitigkeiten kommen kann, kann die Zusammenarbeit fortgesetzt werden, und es wird zumindest keine Feindseligkeit aufkommen. Wenn eine Person keine solche Grundlinie für ihr Verhalten hat und weder gewissenhaft noch vernünftig ist, sondern profitorientiert handelt, nur nach Profit strebt und immer auf Kosten anderer profitieren will, ist eine Zusammenarbeit unmöglich. So ist es unter bösen Menschen und unter Teufelskönigen, die unaufhörlich gegeneinander kämpfen. Die verschiedenen bösen Geister des geistlichen Reiches kommen nicht miteinander aus. Auch wenn Teufel manchmal Bündnisse schließen, geht es dabei immer um gegenseitige Ausbeutung, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Ihre Bündnisse sind nur vorübergehend, und es dauert nicht lange, bis sie von selbst zerfallen. Genauso ist es unter den Menschen. Menschen ohne Menschlichkeit sind die schwarzen Schafe in der Herde; nur mit denen, die eine normale Menschlichkeit besitzen, ist es einfach, zusammenzuarbeiten, sie sind geduldig und tolerant gegenüber anderen, fähig, die Meinungen anderer anzuhören, und können bei der Arbeit, die sie verrichten, ihren Status beiseitelegen, um die Aufgabe mit anderen zu besprechen. Auch sie haben verderbte Dispositionen und hegen immer den Wunsch, dass andere ihnen gehorchen – auch sie haben diese Absicht –, aber weil sie Gewissen und Vernunft besitzen, die Wahrheit suchen und sich selbst erkennen können und spüren, dass ein solches Handeln unangemessen ist, weswegen sie sich im Herzen Vorwürfe machen, und sie fähig sind, sich zurückzuhalten, werden sich ihre Vorgehensweisen und Handlungsmethoden nach und nach ändern. Und so werden sie fähig sein, mit anderen zusammenzuarbeiten. Sie offenbaren eine verderbte Disposition, aber sie sind keine bösen Menschen und haben nicht das Wesen von Antichristen. Sie werden keine größeren Probleme haben, mit anderen zusammenzuarbeiten. Wären sie böse Menschen oder Antichristen, wären sie unfähig, mit anderen zusammenzuarbeiten. Alle bösen Menschen und Antichristen, die Gottes Haus entfernt, sind so. Sie sind unfähig, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten, und werden infolgedessen alle offenbart und ausgemustert. Und doch gibt es viele Menschen mit der Disposition von Antichristen, die den Weg der Antichristen beschreiten und die, nachdem sie viel zurechtgestutzt worden sind, die Wahrheit annehmen, aufrichtig Buße tun und geduldig und nachsichtig mit anderen sein können. Solche Menschen sind in der Lage, nach und nach eine harmonische Zusammenarbeit mit anderen zu erreichen. Nur Antichristen sind nicht imstande, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten. Ganz gleich, wie viel verdorbene Disposition sie offenbaren, sie werden nicht die Wahrheit suchen, um sie zu beseitigen, sondern hartnäckig auf ihrem eigenen Weg beharren, skrupellos und zügellos. Es ist nicht nur so, dass sie nicht harmonisch mit anderen zusammenarbeiten können – wenn sie sehen, dass jemand sie erkannt hat und ihnen gegenüber missbilligend eingestellt ist, dann machen sie sich sogar daran, diese Person zu quälen, und nehmen eine ausgrenzende, feindselige Haltung ihr gegenüber ein. Sie bleiben ihr gegenüber feindselig, selbst wenn sie damit die Arbeit der Kirche beeinträchtigen. Das wird durch die Wesensnatur der Antichristen bestimmt.

Welche Lektionen sollt ihr beim Training für harmonisches Zusammenarbeiten lernen? Zu lernen, mit anderen zusammenzuarbeiten, ist ein Element der Praxis, die Wahrheit zu lieben, und auch ein Zeichen dafür. Es ist eine der grundlegenden Arten, auf die es sich äußert, dass jemand Gewissen und Rationalität besitzt. Du sagst vielleicht, du hättest ein Gewissen sowie Würde und Rationalität, aber wenn du mit niemandem zusammenarbeiten kannst, wenn du mit deiner Familie, mit Außenstehenden oder mit Freunden nicht auskommen kannst, deine Beziehungen mit ihnen zerbrechen, ihr euch bei gemeinsamen Aufgaben endlos streitet und dadurch zu Feinden werdet – wenn du also mit niemandem jemals auskommen kannst, dann schwebst du in Gefahr. Wenn eine solche Verhaltensweise eine von vielen ist, die deiner verdorbenen Disposition entspringen, oder wenn sie eine von vielen Verhaltensweisen ist, die nicht der Wahrheit entsprechen, und wenn es nicht mehr als nur eine Verhaltensweise ist, eine, der du dir bewusst bist und in Bezug auf welche du ständig suchst und dich veränderst, dann hast du noch eine Chance. Dann besteht noch Spielraum für deine Rettung; das ist kein großes Problem. Wenn du aber von Natur aus ein solcher Mensch bist, von Natur aus unfähig, mit irgendjemandem auszukommen, und wenn kein Reden darüber etwas bringt – wenn du das einfach nicht zügeln kannst –, dann ist das ein ernsthaftes Problem. Wenn du das nicht als etwas betrachtest, das von Bedeutung ist, ganz gleich, wie mit dir über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten wird, und stattdessen denkst, dass dieses Problem keine große Sache ist, dass das dein normales Leben ist, dass das die primäre Art ist, wie sich deine verdorbene Disposition äußert, dann besitzt du das Wesen eines Antichristen. Und wenn du ein solches Wesen besitzt, dann ist das etwas anderes, als wenn du nur den Weg der Antichristen beschreitest. Manche Menschen beschreiten den Weg der Antichristen, und manche sind selbst Antichristen. Gibt es da nicht einen Unterschied? (Doch.) Diejenigen, die den Weg der Antichristen beschreiten, zeigen in ihrem Handeln diese Verhaltensweisen der Antichristen; sie offenbaren die Disposition eines Antichristen ein wenig auffälliger und offensichtlicher als der Durchschnittsmensch, aber sie sind dennoch in der Lage, Arbeit zu tun, die mit der Wahrheit übereinstimmt und von Menschlichkeit und Rationalität geprägt ist. Wenn jemand überhaupt keine positive Arbeit tun kann und wenn das, was er tut, stattdessen ganz und gar aus diesen Verhaltensweisen der Antichristen besteht, aus diesen Offenbarungen des Wesens eines Antichristen – wenn all die Arbeit, die er verrichtet, und all die Pflichten, die er ausführt, aus solchen Offenbarungen bestehen, ohne dass irgendetwas davon mit der Wahrheit übereinstimmt –, dann ist er ein Antichrist.

Einige Leiter und Mitarbeiter haben in der Vergangenheit oft die Dispositionen eines Antichristen offenbart: Sie waren mutwillig und eigenmächtig, und es ging entweder nach ihrem Willen oder gar nicht. Aber sie haben nichts offensichtlich Böses getan und ihre Menschlichkeit war nicht schrecklich. Dadurch, dass sie zurechtgestutzt werden, dadurch, dass Brüder und Schwestern ihnen helfen, dadurch, dass ihre Pflicht angepasst oder sie entlassen werden, dadurch, dass sie eine Zeit lang negativ sind, wird ihnen schließlich bewusst, dass das, was sie vorher offenbart haben, verdorbene Dispositionen waren, und sie werden bereit, Buße zu tun, und denken: „Das Wichtigste ist, dass ich weiter meine Pflicht ausführe, egal, was passiert. Obwohl ich den Weg eines Antichristen ging, wurde ich nicht als einer charakterisiert. Dies ist Gottes Barmherzigkeit, also muss ich mich in meinem Glauben und meinem Streben anstrengen. Am Weg des Strebens nach der Wahrheit ist nichts auszusetzen.“ Nach und nach vollziehen sie eine Kehrtwende und dann tun sie Buße. Es gibt gute Anzeichen in ihnen, sie sind in der Lage, nach den Wahrheitsgrundsätzen zu suchen, wenn sie ihre Pflicht tun, und sie suchen auch im Umgang mit anderen nach den Wahrheitsgrundsätzen. Sie treten in jeder Hinsicht in eine positive Richtung ein. Haben sie sich also nicht verändert? Sie sind vom Weg der Antichristen auf den Weg des Praktizierens und Strebens nach der Wahrheit übergegangen. Für sie gibt es Hoffnung und eine Chance, Rettung zu erlangen. Kann man solche Menschen als Antichristen charakterisieren, weil sie einst einige Anzeichen eines Antichristen aufwiesen oder den Weg der Antichristen beschritten? Nein. Antichristen würden lieber sterben, als Buße zu tun. Sie haben kein Schamgefühl; davon abgesehen, sind ihre Dispositionen bösartig und niederträchtig, und sie sind der Wahrheit extrem abgeneigt. Kann jemand, der der Wahrheit so abgeneigt ist, sie praktizieren oder Buße tun? Das wäre unmöglich. Dass sie der Wahrheit gegenüber absolut abgeneigt sind, bedeutet, dass sie niemals Buße tun werden. Bei Menschen, die Buße tun können, steht eines fest: Sie haben Fehler gemacht, aber sie sind in der Lage, das Gericht und die Züchtigung von Gottes Worten anzunehmen; sie sind in der Lage, die Wahrheit anzunehmen, und sie sind in der Lage, sich nach Kräften zu bemühen, ihren Teil zur Ausführung ihrer Pflichten beizutragen. Sie nehmen Gottes Worte als ihre persönlichen Maximen und machen Gottes Worte zur Wirklichkeit ihres Lebens. Sie nehmen die Wahrheit an, und in ihrem Innersten sind sie ihr nicht abgeneigt. Ist das nicht der Unterschied? Das ist der Unterschied. Antichristen jedoch begnügen sich nicht damit, es nur abzulehnen, zurechtgestutzt zu werden – sie hören auch auf niemanden, dessen Worte mit der Wahrheit übereinstimmen, und sie glauben nicht, dass Gottes Worte die Wahrheit sind, noch erkennen sie an, dass sie die Wahrheit sind. Welche Natur zeigt sich da bei ihnen? Eine Natur, die der Wahrheit abgeneigt ist und sie hasst, und zwar bis zum Äußersten. Wenn jemand Gemeinschaft über die Wahrheit hält oder über ein Erfahrungszeugnis spricht, finden sie das extrem abstoßend, und sie stehen der Person, die Gemeinschaft hält, feindselig gegenüber. Wenn jemand in der Kirche verschiedene lächerliche und niederträchtige Argumente verbreitet und absurde, lächerliche Dinge sagt, dann erfreut sie das sehr; sie machen sofort mit und suhlen sich in enger Zusammenarbeit mit diesen Menschen gemeinsam im Schmutz. Es ist ein Fall von „Gleich und Gleich gesellt sich gern“, von „Gleiches sucht Gleiches“. Wenn sie hören, wie Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk Gemeinschaft über die Wahrheit halten oder Erfahrungszeugnisse ihrer Selbsterkenntnis und aufrichtigen Buße mitteilen, geraten sie außer sich vor Wut und fangen an, sich zu überlegen, wie sie diese Person ausgrenzen und angreifen können. Kurz gesagt: Sie sind von allen, die nach der Wahrheit streben, angewidert. Sie wollen solche Menschen ausgrenzen und sich zum Feind machen. Jeden, der besonders gut darin ist, sich beim Predigen von Worten und Glaubenslehren zur Schau zu stellen, mögen sie wirklich gerne und heißen ihn gut, als hätten sie einen Vertrauten und Weggefährten gefunden. Wenn jemand sagt: „Wer die meiste Arbeit tut und den größten Beitrag leistet, wird große Belohnungen erhalten und gekrönt werden und gemeinsam mit Gott herrschen“, dann sind sie außer sich vor Aufregung und ihr Blut gerät in Wallung. Sie fühlen sich anderen weit überlegen, glauben, sie würden sich nun endlich von der Masse abheben, glauben, sie hätten nun die Möglichkeit, sich selbst zu präsentieren und ihren Wert zu zeigen. Dann sind sie sehr zufrieden. Ist das nicht Abneigung gegenüber der Wahrheit? Angenommen, du hältst mit ihnen Gemeinschaft und sagst: „Gott mag Menschen wie Paulus nicht, und am meisten verabscheut Er Menschen, die den Weg der Antichristen beschreiten, und Menschen, die den ganzen Tag sagen: ‚Herr, Herr, habe ich nicht viel für Dich gearbeitet?‘ Er verabscheut Menschen, die Ihn den ganzen Tag um eine Belohnung und eine Krone anbetteln.“ Diese Worte sind zweifellos die Wahrheit, aber wie fühlen sie sich, wenn sie einen solchen gemeinschaftlichen Austausch hören? Sagen sie „Amen“ zu diesen Worten und nehmen sie an? Was ist ihre erste Reaktion? Abscheu im Herzen und der Unwille, sich das anzuhören – was sie damit sagen wollen, ist: „Woher willst du so genau wissen, dass das stimmt, was du sagst? Hast du das letzte Wort? Ich glaube nicht, was du sagst! Ich mache, was ich will. Ich werde wie Paulus sein und Gott um eine Krone bitten. So kann ich gesegnet werden und einen guten Bestimmungsort erlangen!“ Sie bestehen darauf, die Ansichten des Paulus beizubehalten. Kämpfen sie damit nicht gegen Gott? Ist das nicht ein offensichtlicher Widerstand gegen Gott? Gott hat das Wesen von Paulus entlarvt und im Detail analysiert; Er hat darüber so viel gesagt, und absolut alles davon ist die Wahrheit – doch diese Antichristen nehmen weder die Wahrheit an noch die Tatsache, dass alles, was Paulus tat, und all seine Verhaltensweisen gegen Gott gerichtet waren. In ihrem Kopf fragen sie weiterhin: „Wenn du etwas sagst, heißt das dann, dass es richtig ist? Auf welcher Grundlage? Meiner Meinung nach waren die Worte und Taten von Paulus richtig. Daran ist nichts fehlerhaft. Ich strebe eine Krone und eine Belohnung an – dazu bin ich fähig! Kannst du mich davon abhalten? Ich werde danach streben, Arbeit zu leisten; wenn ich einmal viel Arbeit geleistet habe, habe ich Kapital – dann habe ich einen Beitrag geleistet, und aufgrund dessen werde ich ins Königreich des Himmels eintreten und belohnt werden können. Daran ist nichts falsch!“ So stur sind sie. Sie nehmen die Wahrheit in keinster Weise an. Du kannst mit ihnen Gemeinschaft über die Wahrheit halten, aber sie dringt nicht zu ihnen durch; sie sind ihr abgeneigt. Das ist die Haltung der Antichristen gegenüber Gottes Worten und der Wahrheit, und das ist auch ihre Haltung gegenüber Gott. Wie fühlt ihr euch denn, wenn ihr die Wahrheit gehört habt? Ihr habt das Gefühl, dass ihr nicht nach der Wahrheit strebt und dass ihr sie nicht versteht. Ihr habt das Gefühl, dass ihr noch weit davon entfernt seid und dass ihr euch um die Wahrheitsrealität bemühen müsst. Und immer dann, wenn ihr euch mit Gottes Worten vergleicht, habt ihr das Gefühl, dass ihr einfach zu viele Mängel habt, dass euer Kaliber gering ist, dass es euch an geistlichem Verständnis fehlt – dass ihr noch immer oberflächlich seid und in euch noch immer Niederträchtigkeit steckt. Und dann werdet ihr negativ. Ist das nicht euer Zustand? Antichristen hingegen sind nie negativ. Sie sind immer voller Enthusiasmus, denken nie über sich selbst nach und erlangen nie Selbsterkenntnis, sondern glauben, dass sie keine großen Probleme haben. So sind Menschen, die immer arrogant und selbstgerecht sind – sobald sie Macht in den Händen halten, werden sie zu Antichristen.

II. Eine detaillierte Analyse des beständigen Verlangens und Ehrgeizes von Antichristen, Menschen zu kontrollieren und zu erobern

Lasst uns nun über den nächsten Punkt Gemeinschaft halten: Antichristen haben stets das Verlangen und den Ehrgeiz, Menschen zu kontrollieren und zu erobern. Dieses Problem ist schwerwiegender als das ihrer Unfähigkeit, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten. Was für Menschen sind das eurer Meinung nach, die gern andere kontrollieren und erobern? Welche Art Mensch hat den Ehrgeiz und das Verlangen, andere zu kontrollieren und zu erobern? Ich gebe euch ein Beispiel. Haben Menschen, die Status besonders mögen, Gefallen daran, andere zu kontrollieren und zu erobern? Sind sie nicht vom gleichen Schlag wie Antichristen? Sie führen andere Menschen in die Irre und kontrollieren und unterwerfen andere Menschen, die sie dann anbeten und auf sie hören. So gewinnen sie die Wertschätzung und den Respekt der Leute und bringen sie dazu, sie anzubeten und zu ihnen aufzuschauen. Existiert dann nicht ein Platz für sie in den Herzen der Menschen? Wenn die Menschen nicht von ihnen überzeugt wären und sie nicht gutheißen würden, würden sie sie dann anbeten? Definitiv nicht. Nachdem diese Menschen also Status erlangt haben, müssen sie immer noch andere von sich überzeugen, sie vollständig für sich gewinnen und sie dazu bringen, sie zu bewundern. Erst dann werden die Leute sie anbeten. Das ist eine Art Mensch. Es gibt noch eine andere: die Art von Menschen, die besonders arrogant sind. Sie behandeln die Menschen auf die gleiche Weise: Sie beginnen damit, die Menschen zu unterwerfen und jeden dazu zu bringen, sie anzubeten und sie zu bewundern. Erst dann sind sie zufrieden. Auch enorm bösartige Menschen kontrollieren gerne andere und lassen die Leute auf sich hören, sie zum Fokus ihrer Aufmerksamkeit machen und Dinge für sie tun. Was sowohl sehr hochmütige Menschen als auch Menschen mit bösartigen Dispositionen betrifft, so werden sie, sobald sie die Macht an sich gerissen haben, zu Antichristen. Antichristen hegen stets den Ehrgeiz und das Verlangen, andere zu kontrollieren und zu erobern; im Umgang mit Menschen wollen sie sich immer vergewissern, wie andere sie sehen, ob sie einen Platz in den Herzen der anderen haben und ob andere sie bewundern und verehren. Wenn sie jemandem begegnen, der sich auf Stiefelleckerei, Schmeichelei und Kriecherei versteht, freuen sie sich besonders; sie stellen sich dann auf eine hohe Position, belehren die Menschen, schwingen hochtrabende Reden und impfen den Menschen Vorschriften, Vorgehensweisen, Glaubenslehren und Auffassungen ein. Sie bringen die Menschen dazu, diese Dinge als die Wahrheit anzunehmen, und geben dem Ganzen sogar einen schönen Anstrich: „Wenn du diese Dinge annehmen kannst, bist du jemand, der die Wahrheit liebt und nach ihr strebt.“ Menschen ohne Urteilsvermögen denken, was sie sagen, sei vernünftig, und obwohl es für sie unklar ist und sie nicht wissen, ob es mit der Wahrheit übereinstimmt, haben sie nur das Gefühl, dass an dem, was sie sagen, nichts auszusetzen sei und es nicht gegen die Wahrheit verstoße. Und so gehorchen sie den Antichristen. Wenn jemand in der Lage ist, einen Antichristen zu erkennen und ihn möglicherweise zu entlarven, ärgert das den Antichristen, der die Person dann kurzerhand mit Vorwürfen überhäufen, sie verurteilen und bedrohen wird, und zwar mit einer Machtdemonstration. Menschen ohne Urteilsvermögen werden von dem Antichristen vollständig unterworfen und bewundern ihn aus tiefstem Herzen, was in ihnen Verehrung für den Antichristen, Abhängigkeit von ihm und sogar Furcht hervorruft. Sie haben das Gefühl, vom Antichristen versklavt zu sein, als ob ihr Herz unruhig wäre, wenn sie die Führung, die Lehren und die Zurechtweisungen des Antichristen verlören. Ohne diese Dinge hätten sie, so scheint es, kein Gefühl der Sicherheit, und Gott würde sie vielleicht nicht mehr wollen. Dann haben alle gelernt, auf den Gesichtsausdruck des Antichristen zu achten, wenn sie handeln, aus Angst, dass der Antichrist unzufrieden sein könnte. Sie alle versuchen, ihm zu gefallen; solche Menschen sind fest entschlossen, dem Antichristen zu folgen. In ihrer Arbeit predigen Antichristen Worte und Glaubenslehren. Sie sind gut darin, die Menschen zu lehren, sich an bestimmte Vorschriften zu halten; sie sagen den Menschen nie, was die Wahrheitsgrundsätze sind, an die sie sich halten sollten, warum sie auf diese Weise handeln müssen, was Gottes Absichten sind, welche Anordnungen Gottes Haus für die Arbeit getroffen hat, was die wesentlichste und wichtigste Arbeit ist oder was die primäre Arbeit ist, die es zu tun gilt. Über diese Dinge von größter Wichtigkeit sagen Antichristen überhaupt nichts. Sie halten niemals Gemeinschaft über die Wahrheit, wenn sie Arbeit verrichten und anordnen. Sie selbst verstehen die Wahrheitsgrundsätze nicht, also können sie die Menschen nur lehren, sich an ein paar Vorschriften und Glaubenslehren zu halten – und sollten die Menschen gegen ihre Sprüche und Vorschriften verstoßen, müssen sie mit dem Tadel und der Zurechtweisung der Antichristen rechnen. Antichristen arbeiten oft unter dem Deckmantel des Hauses Gottes und tadeln andere und belehren sie von einer hohen Position aus. Manche Menschen werden durch ihre Belehrung sogar so durcheinandergebracht, dass sie das Gefühl haben, sie hätten Gott gegenüber eine Schuld auf sich geladen, weil sie nicht gemäß den Anforderungen der Antichristen gehandelt haben. Sind solche Menschen nicht unter die Kontrolle der Antichristen geraten? (Doch, das sind sie.) Um was für eine Art von Verhalten handelt es sich seitens der Antichristen? Es ist ein Verhalten der Versklavung. Im Land des großen roten Drachen wird „Versklavung“ als „Gehirnwäsche“ bezeichnet. Das ist wie wenn der große rote Drache Gottgläubige gefangen nimmt. Neben der Folter, der er sie aussetzt, wendet er noch eine andere Methode an: Gehirnwäsche. Ob es sich um Bauern, Arbeiter oder Intellektuelle handelt: Der große rote Drache nutzt die ganze Reihe seiner Häresien und Irrlehren – Atheismus, Evolution und Marxismus-Leninismus –, um die Menschen einer Gehirnwäsche zu unterziehen; er trichtert ihnen diese Lehren gewaltsam ein, egal wie abstoßend oder widerwärtig sie diese finden, und benutzt dann diese Ideen und Theorien, um den Menschen die Hände zu binden und ihre Herzen zu kontrollieren. So hält der große rote Drache die Menschen davon ab, an Gott zu glauben, die Wahrheit anzunehmen und nach der Wahrheit zu streben, um gerettet und vervollkommnet zu werden. In gleicher Weise können Menschen, die von Antichristen kontrolliert werden, ganz egal, wie viele Predigten sie sich anhören, weder die Wahrheit verstehen noch verstehen, wozu der Glaube an Gott wirklich dient. Zudem verstehen sie nicht, welchen Weg sie einschlagen sollen, welche Sichtweise bei einer jeden ihrer Handlungen die richtige ist oder welche Haltung sie einnehmen sollen. Sie verstehen nichts davon; in ihren Herzen finden sich nur die Worte und Glaubenslehren und die gehaltlosen Theorien jener Antichristen. Und nachdem sie lange Zeit von Antichristen in die Irre geführt und kontrolliert wurden, werden sie schließlich ganz genau wie sie: Sie werden zu Menschen, die an Gott glauben, aber die Wahrheit nicht im Geringsten annehmen, die sich Gott sogar widersetzen und sich gegen Ihn stellen. Welche Art von Menschen sind die Leute, die von Antichristen in die Irre geführt und kontrolliert werden? Zweifellos ist kein einziger von ihnen jemand, der die Wahrheit liebt – sie sind alle Heuchler, Menschen, die in ihrem Glauben an Gott nicht nach der Wahrheit streben und die sich bei der Ausführung ihrer Pflichten nicht um angemessene Angelegenheiten kümmern. In ihrem Glauben an Gott folgen diese Menschen nicht Gott; stattdessen folgen sie den Antichristen, sie werden zu Sklaven der Antichristen, und infolgedessen können sie die Wahrheit nicht erlangen. Dieses Ergebnis ist unvermeidlich.

Nach welchem Grundsatz behandelt Gott die Menschen? Zwang? Kontrolle? Nein – es ist das exakte Gegenteil von Kontrolle. Was ist Gottes Grundsatz in Seinem Umgang mit den Menschen? (Er gibt ihnen freien Willen.) Ja, Er gibt dir freien Willen. Er ermöglicht es dir, aus den Umgebungen, die Er aufstellt, dein eigenes Verständnis zu erlangen, sodass du auf ganz natürliche Weise menschliches Verständnis und menschliche Erfahrung hervorbringst. Er ermöglicht dir, auf natürliche Weise einen Aspekt der Wahrheit zu verstehen, sodass du, wenn du erneut in eine solche Situation kommst, weißt, was du tun und wofür du dich entscheiden solltest. Er ermöglicht es dir auch, aus tiefstem Herzen zu begreifen, was richtig und was falsch ist, damit du letztlich den richtigen Weg einschlägst. Gott kontrolliert dich nicht, und Er zwingt dich nicht. Ein Antichrist dagegen handelt genau gegenteilig: Er wird dich einer Gehirnwäsche und Indoktrination unterziehen, indem er dich in die Irre führt, und dich dann zu seinem Sklaven machen. Warum verwende Ich das Wort „Sklave“? Was ist ein Sklave? Damit meine Ich, dass du nicht erkennen wirst, ob der Antichrist im Recht oder im Unrecht ist, und du wirst es auch nicht wagen – du wirst nicht wissen, ob er im Recht oder im Unrecht ist; in deinem Herzen wirst du verwirrt und verworren sein. Dir wird nicht klar sein, was richtig ist und was nicht; du wirst nicht wissen, was du tun solltest und was du nicht tun solltest. Wie eine Marionette wirst du lediglich auf die Anweisungen des Antichristen warten; du wirst nicht wagen, irgendetwas zu tun, wenn der Antichrist es dir nicht aufträgt, und du wirst dich erst dann trauen, zu handeln, nachdem du seine Anweisungen gehört hast. Du wirst deine eigenen angeborenen Fähigkeiten verloren haben, und dein freier Wille wird seine Funktion nicht mehr erfüllen. Du wirst ein toter Mensch sein. Du wirst ein Herz haben, aber du wirst nicht denken können; du wirst einen Verstand haben, aber du wirst nicht in der Lage sein, über Probleme nachzudenken – du wirst nicht wissen, was richtig und was falsch ist, was positiv und was negativ ist oder welche Vorgehensweise richtig und welche falsch ist. Der Antichrist wird unbemerkt die Kontrolle über dich übernommen haben. Was genau wird er kontrollieren? Dein Herz oder deinen Verstand? Er wird dein Herz kontrollieren; dein Verstand wird dann auf ganz natürliche Weise ebenfalls unter seine Kontrolle fallen. Es wird sein, als hätte er dich in schwere Ketten gelegt, sodass du bei jedem Schritt, den du machst, in Zögern und Zweifel versinkst und anschließend zurückweichst; und dann möchtest du einen weiteren Schritt tun, willst handeln, aber du weichst wieder zurück. Bei allem, was du tust, wird deine Vision getrübt und unklar sein. Das ist untrennbar mit den irreführenden Bemerkungen des Antichristen verbunden. Was ist die hauptsächliche Methode, mit der Antichristen Menschen kontrollieren? All die Dinge, die sie sagen, stimmen mit den Auffassungen und Einbildungen der Menschen überein, mit menschlichen Empfindungen und mit dem logischen Denken der Menschen. Wenn sie sprechen, scheint es, als hätten sie ein wenig Menschlichkeit, aber sie besitzen keine Wahrheitsrealitäten. Sagt Mir: Können Menschen, die von Antichristen kontrolliert werden und ihnen folgen, in Gottes Haus ihre Pflichten mit ganzem Herzen und ganzer Kraft ausführen? (Nein.) Was ist der Grund dafür? Der Hauptgrund ist, dass sie die Wahrheit nicht verstehen. Und es gibt noch einen weiteren Grund: Antichristen ergehen sich in Machtspielen; sie praktizieren nicht die Wahrheit, wenn sie ihre Pflicht tun, und führen diese auch nicht mit ganzem Herzen und ganzer Kraft aus. Können dann ihre Lakaien die Wahrheit praktizieren? Ganz gleich, wie ein Antichrist ist, so werden auch seine Lakaien sein. Antichristen weisen die Richtung, wenn es darum geht, die Wahrheit nicht zu praktizieren, gegen die Grundsätze zu verstoßen, die Interessen von Gottes Haus zu verraten, unvernünftig zu sein und sich wie Diktatoren zu verhalten. Könnte es etwa sein, dass ihre Lakaien davon nicht beeinflusst werden? Auf keinen Fall. Was wird also aus jenen Menschen werden, die sie einschränken und kontrollieren? Sie werden einander gegenüber wachsam und misstrauisch sein und gegeneinander kämpfen – sie werden um Ruhm und Gewinn konkurrieren, um eine Chance, zu glänzen, und um Kapital. Tief in ihrem Inneren sind alle, die von einem Antichristen kontrolliert werden, zerworfen und nicht mehr einmütig. Sie gehen vorsichtig und umsichtig vor; sie sind nicht offen miteinander, und sie haben keine normalen zwischenmenschlichen Beziehungen zueinander. Es gibt keinen normalen gemeinschaftlichen Austausch zwischen ihnen, kein Betenlesen, kein normales geistliches Leben. Sie sind zersplittert, genauso wie die nichtgläubigen Gruppen vom Schlage Satans da draußen in der Welt. Genau so sieht es aus, wenn ein Antichrist an der Macht ist. Die Menschen sind wachsam, es gibt offene und versteckte Streitereien, Sabotage, Eifersucht, Urteile und Vergleiche dazu, wer weniger Verantwortung übernimmt: „Wenn du keine Verantwortung übernimmst, dann übernehme ich auch keine. Mit welchem Recht verlangst du von mir, Rücksicht auf die Interessen von Gottes Haus zu nehmen, wenn du selbst keine Rücksicht auf sie nimmst? Dann nehme ich eben auch keine Rücksicht auf sie!“ Ist ein solcher Ort Gottes Haus? Nein. Was ist es dann für ein Ort? Es ist das Lager Satans. Die Wahrheit regiert dort nicht; der Ort verfügt weder über das Wirken des Heiligen Geistes, noch über Gottes Segen, noch über Seine Führung. Folglich ist jeder einzelne Mensch dort wie ein kleiner Teufel. Oberflächlich betrachtet hören sich ihre lobenden Worte über andere Menschen gut an: „Oh, sie lieben Gott wirklich; sie bringen wirklich Opfer; sie erdulden wirklich Leid bei der Ausführung ihrer Pflicht!“ Doch wenn sie eine Beurteilung über jemanden abgeben sollen, wird das, was sie hinter seinem Rücken sagen, ganz anders sein als das, was sie in seiner Gegenwart sagen. Wenn Brüder und Schwestern in die Hände eines falschen Leiters geraten, wird ihnen bei der Ausführung ihrer Pflichten jeder Zusammenhalt fehlen, wie ein loser Sandhaufen – sie werden keine Ergebnisse erzielen, sie werden nicht über das Wirken des Heiligen Geistes verfügen, und die meisten von ihnen werden nicht nach der Wahrheit streben. Und wenn sie unter die Kontrolle eines Antichristen gerieten, was dann? Diese Menschen könnten nicht mehr Kirche genannt werden. Sie würden vollständig zum Lager Satans und zur Meute des Antichristen gehören.

Warum wollen Antichristen immer Menschen kontrollieren? Weil sie nicht die Interessen von Gottes Haus wahren und ihnen der Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk egal ist. Ihnen geht es nur um ihre eigene Macht, ihren Status und ihr Ansehen. Sie glauben, dass ihr Ehrgeiz und ihr Verlangen erfüllt seien, solange sie die Herzen der Menschen kontrollieren und jeder sie anbetet. Was Angelegenheiten betrifft, die die Interessen von Gottes Haus berühren, oder die Arbeit der Kirche oder den Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk, um diese Dinge kümmern sie sich überhaupt nicht. Selbst wenn Probleme auftreten, sehen sie diese nicht. Zum Beispiel sehen sie nicht, wo Personalzuweisungen in Gottes Haus nicht angemessen sind; oder wo Eigentum von Gottes Haus unangemessen verteilt wurde und zu viel davon verloren gegangen ist und wer es verprasst hat; oder wer bei der Arbeit Störungen und Unterbrechungen verursacht; oder wer Menschen für etwas einsetzt, für das sie nicht geeignet sind; oder wer seine Arbeit nur oberflächlich verrichtet – geschweige denn, dass sie sich um solche Probleme kümmern. Um was für Dinge kümmern sie sich? In welche Angelegenheiten mischen sie sich ein? (In belanglose Angelegenheiten.) Was sind belanglose Angelegenheiten? Nennt ein paar Details. (Einige Leiter ziehen los, um die Familienangelegenheiten bestimmter Brüder und Schwestern zu lösen – zum Beispiel, wenn jemand sich in seiner Familie nicht mit jemand anderem versteht. Das sind einfach nur alltägliche Angelegenheiten.) So etwas tun falsche Leiter. Und was tun Antichristen? (Sie kümmern sich weder um den Lebenseintritt der Brüder und Schwestern, noch um Dinge, die den Wahrheitsgrundsätzen zuwiderlaufen; sie kümmern sich nur um Dinge, die ihr Ansehen und ihren Status berühren – zum Beispiel um Menschen, die nicht tun, was sie sagen, oder um Menschen, die eine Abneigung gegen sie haben. Um solche Dinge kümmern sie sich.) Das ist ein Teil davon. Solche Dinge kommen vor. Antichristen schauen, wer ihnen ein Dorn im Auge ist, wer ihnen gegenüber nicht respektvoll ist und wer ihre wahre Natur erkennen kann. Sie sehen diese Dinge und merken sie sich; solche Dinge sind ihnen sehr wichtig. Was noch? (Wenn die gewählte Person in einer Kirche ihre wahre Natur erkannt hat und mit ihnen nicht einmütig ist, werden sie einen Weg suchen, an dieser Person etwas zu beanstanden, und veranlassen, dass sie ersetzt wird. Solche Dinge tun sie gern.) Welche Fehler oder Probleme jemand, der Schlechtes tut, auch hat, welche Störungen und Unterbrechungen er auch verursacht, einen Antichristen interessiert das nicht – ein Antichrist beanstandet gezielt Dinge an Menschen, die ihre Pflicht ausführen und nach der Wahrheit streben, und sucht nach Rechtfertigungen und Vorwänden, um diese Menschen zu ersetzen. Es gibt noch eine weitere Art und Weise, wie sich die Kontrolle der Antichristen über andere äußert: Sie kontrollieren nicht nur gewöhnliche Brüder und Schwestern, sondern versuchen zudem auch, die Verantwortlichen für jeden Aspekt der Arbeit zu kontrollieren. Sie wollen immer die ganze Macht in ihren Händen halten. Deshalb informieren sie sich über alles; sie behalten alles im Auge und beobachten alles, um zu sehen, wie die Leute Dinge erledigen. Sie halten in keinster Weise mit den Menschen über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft und gewähren ihnen auch keine Handlungsfreiheit. Sie wollen dafür sorgen, dass alle tun, was sie sagen, und alle sich ihnen unterwerfen. Sie haben ständig Angst, dass ihre Macht aufgeteilt und von anderen Menschen übernommen wird. Wenn ein Thema diskutiert wird, ist es ganz egal, wie viele Menschen darüber Gemeinschaft halten oder zu welchen Ergebnissen ihre Gemeinschaft führt: Sobald es bei ihnen ankommt, lehnen sie alles ab, und die Diskussion muss von Neuem beginnen. Und was ist das letztendliche Ergebnis? Das Ganze ist erst dann vorbei, wenn alle auf sie hören, und wenn dem noch nicht so ist, muss weiter Gemeinschaft gehalten werden. Diese Gemeinschaft zieht sich manchmal bis tief in die Nacht, und niemand darf schlafen gehen; sie endet erst dann, wenn die anderen auf das hören, was die Antichristen sagen. Das ist etwas, was Antichristen tun. Gibt es Menschen, die glauben, dass ein Antichrist durch ein solches Verhalten Verantwortung für die Arbeit übernimmt? Worin besteht der Unterschied zwischen dem Übernehmen von Verantwortung für die Arbeit und der Willkürherrschaft der Antichristen? (Der Unterschied liegt in der Absicht.) Wenn Menschen gewissenhaft und verantwortungsvoll in Bezug auf die Arbeit sind, tun sie das, um klar und deutlich über die Wahrheitsgrundsätze Gemeinschaft zu halten, damit alle die Wahrheit verstehen können. Die Absicht der Antichristen hingegen ist es, ihre Macht zu wahren, die Oberhand zu gewinnen und alle Ansichten zu widerlegen, die von ihren eigenen abweichen und ihrem Ansehen schaden könnten. Besteht nicht ein Unterschied zwischen diesen Absichten? (Ja.) Inwiefern unterscheiden sie sich? Könnt ihr das erkennen? Den Menschen durch Gemeinschaft ein Verständnis der Wahrheitsgrundsätze zu vermitteln und um Ansehen zu kämpfen – was ist der Unterschied zwischen diesen beiden Dingen? (Die Absicht.) Nicht nur die Absicht – natürlich sind die Absichten verschieden. (Eine dieser Vorgehensweisen kommt Gottes Haus mehr zugute.) Dass das eine Gottes Haus mehr zugutekommt, ist ein weiterer Unterschied – dass Rücksicht auf die Interessen von Gottes Haus genommen wird. Was aber ist der Hauptunterschied? Wenn man hört, wie jemand wirklich über die Wahrheit Gemeinschaft hält, ist es offensichtlich, dass es sich nicht um eine persönliche Rechtfertigung oder Verteidigung handelt. Alles, worüber diese Person Gemeinschaft hält, soll die Menschen dazu bringen, Gottes Absichten zu verstehen – es ist alles ein Zeugnis von Gottes Absichten. Eine solche Gemeinschaft macht Wahrheitsgrundsätze verständlich, und nachdem sie sie gehört haben, haben die Menschen einen Weg nach vorne – sie wissen, was die Grundsätze sind, sie wissen, was sie künftig tun sollen, sie werden bei der Ausführung ihrer Pflicht wahrscheinlich nicht gegen die Grundsätze verstoßen und in ihrer Praxis ein genaueres Ziel haben. Eine solche Gemeinschaft ist in keiner Weise mit persönlichen Rechtfertigungen oder Verteidigungen verunreinigt. Aber wie predigen diejenigen, die die Dinge zu ihren Gunsten wenden und andere unter ihre Kontrolle bringen wollen? Worüber predigen sie? Sie predigen über ihre Selbstrechtfertigungen und über die Gedankengänge, Absichten und Ziele, die hinter dem standen, was sie getan haben, damit die Menschen das akzeptieren und schlucken und sie nicht missverstehen. Es geht nur um Selbstrechtfertigung – darin findet sich überhaupt keine Wahrheit. Wenn du genau hinhörst, wirst du merken, dass in dem, worüber sie Gemeinschaft halten, keine Wahrheit zu finden ist – das sind alles menschliche Sprüche, Ausflüchte und Rechtfertigungen. Mehr ist das nicht. Und wenn sie zu Ende gesprochen haben, verstehen dann alle die Grundsätze? Nein – aber sie haben einiges über die Absichten des Redners verstanden. Das ist die Vorgehensweise der Antichristen. So kontrollieren sie Menschen. Sobald sie spüren, dass ihr Status und ihr Ansehen innerhalb der Gruppe Schaden genommen haben und beeinträchtigt worden sind, rufen sie sofort eine Versammlung ein, um irgendwie zu versuchen, sie wiederherzustellen. Und wie stellen sie sie wieder her? Durch Ausreden, durch Rechtfertigungen und indem sie erklären, was sie sich in dem Moment gedacht haben. Was ist ihr Ziel, wenn sie diese Dinge sagen? Sie wollen jegliche Missverständnisse, die die Menschen im Hinblick auf sie haben, ausräumen. Es ist genauso wie beim großen roten Drachen: Nachdem er jemanden gequält hat, rehabilitiert er ihn und hebt die Anklagen auf, die gegen ihn erhoben wurden. Was ist das Ziel dieses Vorgehens? (Reinwaschung.) Er rehabilitiert und entschädigt dich, nachdem er dir etwas Böses angetan hat, damit du denkst, dass der große rote Drache eigentlich doch gut und vertrauenswürdig ist. Auf diese Weise bleibt seine Herrschaft unangetastet. So sind auch die Antichristen: Absolut alles, was sie sagen oder tun, ist zu ihrem eigenen Vorteil; sie sagen nichts um der Wahrheit willen, und erst recht sagen oder tun sie nichts um der Interessen von Gottes Haus willen. Alles, was sie sagen und tun, dient ihrem eigenen Ruf und ihrem eigenen Status. Manch einer mag nun sagen: „Es ist ungerecht von Dir, sie als Antichristen zu definieren, denn sie mühen sich wirklich ab, und sie verrichten ihre Arbeit sehr gewissenhaft, sie arbeiten und sind von früh bis spät für Gottes Haus auf den Beinen. Manchmal sind sie so beschäftigt, dass sie nicht einmal zum Essen kommen. Sie haben so viel gelitten!“ Und für wen leiden sie? (Für sich selbst.) Für sich selbst. Wenn sie keinen Status hätten, würden sie dasselbe tun? Ihr geschäftiges Auf-den-Beinen-Sein dient ihrem eigenen Ruf und ihrem Status – sie tun das, um belohnt zu werden. Wenn sie keine Belohnung bekämen, oder wenn sie keinen Ruhm, keinen Vorteil und keinen Status hätten, hätten sie schon längst damit aufgehört. Sie tun all diese Dinge vor den Augen anderer, und ihr Ziel dabei ist es, Gott davon wissen zu lassen und Ihn dazu zu bringen, ihnen für all das, was sie getan haben, ihre wohlverdiente Belohnung zu geben. Was sie letztlich wollen, ist eine Belohnung; sie wollen nicht die Wahrheit erlangen. Du musst diesen Punkt durchschauen. Wenn sie das Gefühl haben, dass sie genug Kapital angesammelt haben, wenn sie die Gelegenheit bekommen, vor anderen zu sprechen, was sagen sie dann inhaltlich betrachtet? Zuerst einmal prahlen sie mit ihren Beiträgen – ein psychologischer Angriff. Was ist ein psychologischer Angriff? Alle tief im Herzen wissen zu lassen, dass sie viele gute Dinge im Namen von Gottes Haus getan haben, dass sie Beiträge geleistet, Risiken auf sich genommen und gefährliche Arbeit getan haben, dass sie viel durch die Gegend gerannt sind und ganz schön gelitten haben – ihre Verdienste allen darzulegen und vor allen über ihr Kapital zu reden. Zweitens reden sie auf großspurige und unsinnige Weise über irgendwelche unrealistischen Theorien, von denen die Menschen glauben, dass sie sie verstehen, es aber in Wirklichkeit nicht tun. Diese Theorien klingen ziemlich tiefgründig, geheimnisvoll und abstrakt, und sie bringen die Menschen dazu, die Antichristen anzubeten. Dann reden sie auf erhabene und verwirrende Weise über Dinge, von denen sie glauben, dass sie niemand je verstanden hat – über Technik zum Beispiel, über das Weltall, über Finanzen und Buchhaltung, über gesellschaftliche und politische Themen – und sogar über kriminelle Angelegenheiten und Betrügereien. Sie erzählen ihre persönliche Lebensgeschichte. Was ist das also? Sie stellen sich zur Schau. Und ihr Ziel dabei ist es, einen psychologischen Angriff durchzuführen. Glaubt ihr, dass sie dumm sind? Wenn das Zeug, das sie sagen, keine Wirkung auf die Menschen hätte, würden sie es trotzdem sagen? Nein, würden sie nicht. Sie verfolgen damit ein Ziel, und zwar, ihre Qualifikationen darzulegen, zu prahlen und sich zur Schau zu stellen.

Welche Haltung nehmen Antichristen außerdem häufig ein? Ganz gleich, wohin sie gehen, nehmen sie die Haltung eines Hausherrn ein – wo sie auch hingehen, sagen sie: „Woran arbeitet ihr gerade? Wie läuft es? Gibt es Schwierigkeiten? Beeilt euch und erledigt, was euch aufgetragen wurde! Seid nicht oberflächlich. Jede Arbeit von Gottes Haus ist wichtig und darf nicht verzögert werden!“ Sie sind genau wie ein Hausherr, der ständig die Arbeit der Menschen in seinem Haus beaufsichtigt. Was bedeutet es, dass sie der Hausherr sind? Es bedeutet, dass jeder in ihrem Haus einen Fehler machen oder den falschen Weg einschlagen könnte, also müssen sie ein Auge auf alle haben; wenn sie das nicht täten, würde niemand seine Pflicht tun – sie würden alle ins Straucheln geraten. Antichristen glauben, dass alle anderen Idioten sind, Kinder, und dass manche von ihnen – wenn die Antichristen sich nicht ständig um sie kümmerten, wenn sie sie auch nur einen Moment aus den Augen ließen – Fehler machen und den falschen Weg einschlagen würden. Was ist das für eine Sichtweise? Nehmen sie da nicht die Haltung eines Hausherrn ein? (Doch.) Und verrichten sie dann praktische Arbeit? Niemals; sie treffen Vorkehrungen, damit die anderen die ganze Arbeit erledigen, und sie kümmern sich nur um die bürokratischen Dinge und darum, der Herr zu sein, und wenn andere die Arbeit erledigt haben, ist es, als hätten sie sie selbst gemacht – das ganze Verdienst steht ihnen zu. Sie kosten nur die Vorzüge ihres Status aus; sie tun nie etwas, das der Arbeit von Gottes Haus zugutekommt, und selbst wenn sie feststellen, dass jemand seine Pflicht oberflächlich oder verantwortungslos ausgeführt hat, dass jemand die Arbeit der Kirche stört und unterbricht, ermahnen sie diese Person nur mit ein paar Worten und trösten sie dann, aber sie stellen solche Menschen nie bloß oder schränken sie ein – sie kränken nie jemanden. Wenn niemand auf sie hören will, sagen sie: „Mein Herz ist vor Sorge um euch zersprungen; ich habe geredet, bis meine Kehle trocken war – ich habe mich so verausgabt, dass ich fast daran zerbrochen bin! Ihr bereitet mir so viele Sorgen!“ Ist es nicht schamlos von ihnen, so etwas zu sagen? Widert es euch an, das zu hören? Das ist eine Art, wie sich das beständige Verlangen der Antichristen, Menschen zu kontrollieren, äußert. Wie halten solche Antichristen mit Leuten Gemeinschaft? Zu Mir sagen sie zum Beispiel: „Die Leute unter mir tun nicht, was man ihnen sagt. Sie nehmen die Arbeit der Kirche nicht ernst. Sie sind oberflächlich, und sie geben willkürlich das Geld von Gottes Haus aus. Diese Leute sind wirklich Bestien – sie sind niedriger als Hunde!“ In was für einem Tonfall sagen sie das? Sie stellen sich selbst als die Ausnahme dar; sie wollen damit sagen: „Ich berücksichtige die Interessen von Gottes Haus – sie tun das nicht.“ Für wen halten sich die Antichristen? Für einen „Markenbotschafter“. Was ist ein Markenbotschafter? Schaut euch die Markenbotschafter einiger Länder an – was für Menschen sind das? Sie werden wegen ihrer Schönheit ausgewählt; sie sind sehr hübsch, sie sind wortgewandt und sie haben alle ein Training durchlaufen. Hinter den Kulissen haben sie alle Beziehungen und Kontakt zu großen, reichen und gutaussehenden Männern, mit hochrangigen Beamten, mit wohlhabenden Geschäftsleuten – deshalb sind sie Markenbotschafter. Auf was verlassen sie sich, um Markenbotschafter zu werden? Sind es allein ihr gutes Aussehen, ihre schöne Figur und ihre Wortgewandtheit? Sie verlassen sich vor allem auf ihre Beziehungen hinter den Kulissen. So läuft das doch, oder? (Ja.) Ja, genau so läuft das. Antichristen, die stets die Haltung eines Leiters oder eines Hausherrn einnehmen, wollen diese Haltung, diese Attitüde, immer benutzen, um die Menschen in die Irre zu führen und sie zu kontrollieren. Ähnelt das nicht ein bisschen dem Stil eines Markenbotschafters? Sie stehen da, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, und wenn die Brüder oder Schwestern nicken und sich vor ihnen verbeugen, sagen sie: „Sehr schön – leistet gute Arbeit!“ Was gibt ihnen das Recht, so etwas zu sagen? An welche Position haben sie sich selbst gesetzt? Ich sage nie so etwas, ganz egal, wo Ich hingehe – habt ihr Mich je so etwas sagen hören? (Nein.) Gelegentlich sage Ich: „Diese Gelegenheit, mit innerem Frieden eure Pflicht zu tun, ist nicht leicht zu bekommen! Ihr müsst sie nutzen und eure Pflicht gut erledigen – passt auf, dass ihr nicht wegen Störungen und bösen Taten weggeschickt werdet.“ Aber aus welchem Antrieb heraus sage Ich das? Aus Aufrichtigkeit. Aber ist das auch die Denkweise eines Antichristen? So denken Antichristen nicht, und so handeln sie auch nicht. Sie sagen anderen, sie sollen gute Arbeit leisten – tun sie das denn auch selbst? Nein, das tun sie nicht. Sie wollen, dass andere gute Arbeit leisten, sich für sie abrackern, für sie schuften, und am Ende heimsen sie das ganze Verdienst dafür ein. Rackert ihr euch momentan für Mich ab, wenn ihr eure Pflichten tut? (Nein.) Ihr schuftet auch nicht für Mich; ihr führt Pflichten aus und erfüllt eure Verpflichtungen, und dann sorgt Gottes Haus für euch. Wäre es übertrieben, zu sagen, dass Ich für euch sorge? (Nein.) Das ist keine falsche Aussage – tatsächlich ist es nämlich so. Aber wenn ihr Mich auffordern würdet, das zu sagen, würde Ich das nicht tun – das käme Mir nie über die Lippen. Ich würde nur sagen, dass Gottes Haus für euch sorgt: Ihr führt im Haus Gottes eure Pflichten aus, und Gott sorgt für euch. Für wen tut ihr also eure Pflichten? (Für uns selbst.) Ihr führt eure eigenen Pflichten aus und erfüllt eure eigenen Verpflichtungen; das ist die Verantwortung, die ihr als geschaffene Wesen erfüllen solltet. Ihr tut das vor Gott. Ihr dürft auf keinen Fall sagen, dass ihr für Mich arbeitet – das brauche Ich nicht. Ich brauche niemanden, der für Mich arbeitet; Ich bin hier nicht der Chef und auch nicht der Präsident irgendeines Unternehmens. Ich verdiene kein Geld an euch, und ihr esst auch nicht Mein Essen. Wir arbeiten einfach zusammen. Ich halte über die Wahrheiten Gemeinschaft, über die Ich Gemeinschaft halten sollte, damit ihr sie versteht und den richtigen Weg einschlagen könnt, und das bringt Meinem Herzen Frieden – damit sind Meine Verantwortung und Meine Verpflichtung erfüllt. Es ist eine gegenseitige Zusammenarbeit, bei der jeder seinen Teil übernimmt. Das ist definitiv kein Fall von „wer hier wen ausnutzt“, „wer wen benutzt“ oder „wer wen ernährt“. Diese Haltung solltet ihr nicht einnehmen – sie ist nutzlos und widerwärtig. Mache die Arbeit wirklich gut, sodass es für alle erkenntlich ist, und du wirst am Ende gut positioniert sein, um vor Gott Rechenschaft ablegen zu können. Verfügen Antichristen über eine solche Vernunft? Nein. Wenn sie ein wenig Verantwortung übernehmen, einen kleinen Beitrag leisten und etwas Arbeit getan haben, dann prahlen sie damit, und das auf eine Weise, die einfach nur widerlich ist – sie wollen sogar Markenbotschafter sein. Wenn du nicht versuchst, ein Markenbotschafter zu sein, und dich daran machst, tatsächliche Arbeit zu verrichten, werden alle einen gewissen Respekt dir gegenüber haben. Wenn du die Attitüde eines Markenbotschafters einnimmst, aber keine konkrete Arbeit leisten kannst, und es so weit kommt, dass sich der Obere um alle Arbeiten kümmern und persönlich für alles Anweisungen geben muss und dich dazu noch beaufsichtigen und dich anleiten muss, wobei der Obere jeden einzelnen Aspekt der Arbeit übernimmt, und du trotzdem noch denkst, dass du kompetent bist, dass deine Fähigkeiten gewachsen sind, dass du das alles selbst getan hast – ist das nicht schamlos? Antichristen sind dazu fähig. Sie berauben Gott Seiner Herrlichkeit. Wenn normale Menschen einige Dinge erlebt haben, dann können sie ein wenig Wahrheit verstehen und Folgendes sehen: „Mein Kaliber ist einfach so gering – ich bin ein Nichts. Würde der Obere sich nicht um mich kümmern und mich beaufsichtigen, würde er mich nicht komplett an die Hand nehmen, um mir zu helfen, könnte ich gar nichts schaffen. Ich war bisher einfach nur ein Trottel. Jetzt habe ich ein wenig Selbsterkenntnis erlangt. Ich weiß um meine eigene Bedeutungslosigkeit. Wenn mich der Obere in Zukunft wieder zurechtstutzt, werde ich mich nicht beklagen. Ich werde mich einfach unterwerfen.“ Wenn du weißt, wie bedeutungslos du bist, dann wirst du deine Arbeit auf fügsame und bodenständige Weise verrichten. Was immer dir vom Oberen aufgetragen wird, wirst du gut erledigen, mit ganzem Herzen und ganzer Kraft. Tun Antichristen das auch? Nein, das tun sie nicht – sie nehmen keine Rücksicht auf die Interessen von Gottes Haus und auch nicht auf die Arbeit von Gottes Haus. Was ist von all den Interessen von Gottes Haus am wichtigsten? Ist es der Reichtum der Kirche? Sind es die Opfergaben für Gott? Nein. Was ist es dann? Welcher Aspekt der Arbeit steht im Mittelpunkt der Pflichtausführung aller Menschen? Das Evangelium zu predigen und für Gott Zeugnis abzulegen, damit die gesamte Menschheit Gott versteht und zu Ihm zurückkehrt. Das ist von all den Interessen von Gottes Haus am wichtigsten. Und dieses wichtigste Interesse gliedert sich nach unten auf, fächert sich auf in jedes Team und in jeden Aspekt der Arbeit und immer weiter, immer feiner, bis hin zu den verschiedenen Pflichten, die jede Person ausführt. Das ist das Interesse von Gottes Haus. Habt ihr das früher schon erkannt? Nein, das habt ihr nicht! Wenn Ich von den Interessen von Gottes Haus spreche, denkt ihr an Geld, Häuser und Autos. Was sind das für Interessen? Sind das nicht einfach nur ein paar materielle Dinge? Werden dann manche Leute sagen: „Wenn diese Interessen nicht wichtig sind, dann lasst sie uns nach Belieben verschwenden“? Ist das in Ordnung? (Nein.) Absolut nicht! Opfergaben zu verschwenden, ist eine schwere Sünde.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

Kontaktiere uns über Messenger