15. Sie glauben nicht an die Existenz Gottes und leugnen das Wesen Christi (Teil 2) Abschnitt Zwei

Antichristen verehren insbesondere Macht und Status. Käme Christus aus einer wohlhabenden, einflussreichen Familie, würden sie sich nicht trauen, irgendetwas zu sagen. Käme Er aber aus einer gewöhnlichen Familie, die keine Macht hat, dann hätten sie überhaupt keine Angst vor Ihm, sie würden es so empfinden, dass sie Gott, Christus, ungezwungen studieren und ungezwungen über Ihn urteilen könnten, und sie wären dabei völlig unbekümmert. Würden sie tatsächlich anerkennen und glauben, dass diese Person das menschgewordene Fleisch Gottes ist, könnten sie sich dann so verhalten? Würde irgendjemand mit ein bisschen Gottesfurcht im Herzen so etwas tun? Würde er sich nicht zurückhalten? (Ja.) Was für Menschen können sich so aufführen? Ist das nicht das Verhalten von Antichristen? (Ja.) Wenn du anerkennst, dass das Wesen Christi Gott selbst ist und dass die Person, der du folgst, Gott ist, wie solltest du dann mit allem umgehen, was mit Christus zusammenhängt? Sollten Menschen nicht Grundsätze haben? (Ja.) Warum also trauen sie sich, ohne die geringsten Bedenken gegen diese Grundsätze zu verstoßen? Ist das nicht eine Manifestation von Feindseligkeit gegenüber Christus? Weil Christus in eine gewöhnliche Familie geboren wurde, hegen Antichristen, während sie gleichzeitig unzufrieden mit Ihm sind, auch Feindseligkeit gegenüber Seiner Familie und deren Mitgliedern. Und während diese Feindseligkeit in ihnen entsteht, hören sie nicht auf und geben keine Ruhe, stattdessen treiben sie sich in der Nähe von Christi Haus herum und stellen Nachforschungen an, wann immer sie die Gelegenheit dazu haben, als gingen sie einer legitimen Beschäftigung nach: „Ist Christus zurückgekehrt? Hat sich seit Christi Erscheinen irgendein Bereich des Familienlebens geändert?“ Bei jeder Gelegenheit stecken sie ihre Nasen in diese Angelegenheiten. Sind solche Leute nicht widerwärtig? Sind sie nicht widerlich? Sind sie nicht verachtenswert? Sie sind extrem verachtenswert und schäbig! Wir wollen vorläufig beiseitelassen, wie ihr Glaube an Gott ist, und einfach überlegen: Was für einen Charakter müssen Menschen haben, die solche Dinge tun können und solche schäbigen Gedanken hegen? Sie müssen einen schlechten Charakter haben. Sie sind alle Gesindel und über alle Maßen verachtenswert und schäbig! Wenn du nicht an Christus glaubst, dann kannst du klar zu Mir sagen: „Du machst nicht den Anschein, Gott zu sein; du bist bloß ein Mensch. Ich habe hinter deinem Rücken ein Urteil gefällt – was kannst du schon dagegen tun? Ich habe dich verleugnet – was kannst du schon dagegen tun?“ Wenn du nicht glaubst, dann werde Ich dich nicht zwingen, und niemand wird darauf bestehen. Aber es ist nicht nötig, dass du dich insgeheim auf so kleinliche Aktionen einlässt. Welchem Zweck dient das? Kann dir das dabei helfen, deinen Glauben zu stärken? Kann dir das dabei helfen, dass dein Leben vorankommt, oder dir helfen, dass du Gott mehr verstehst? Es dient keinem dieser Zwecke, warum dich also darauf einlassen? Zumindest weisen diejenigen, die sich auf ein solches Vorgehen einlassen, eine extrem verachtenswerte Menschlichkeit auf; sie glauben nicht an das Wesen Christi oder erkennen Seine Identität an. Wenn du nicht glaubst, dann glaube eben nicht. Geh! Warum deinen Aufenthalt in Gottes Haus in die Länge ziehen? Nicht an Gott glauben, aber trotzdem Segnungen haben wollen und Ambitionen und Begierden zu haben – das ist das Verachtenswerte an Antichristen. Solche Menschen sind, da sie so extrem verachtenswert sind, zu einem solchen „außergewöhnlichen“ Vorgehen fähig. Ich war zwanzig Jahre weg von zu Hause, und diese Menschen haben zwanzig Jahre „gut“ auf dieses Zuhause „aufgepasst“; Ich war dreißig Jahre weg, und sie haben dreißig Jahre darauf „aufgepasst“. Ich habe Mich gefragt, warum sie so „freundlich“ und untätig waren. Ich habe die Antwort auf diese Frage gefunden, und sie lautet, dass sie sich bis zum Schluss gegen Gott stellen wollen. Sie glauben nicht an Gottes Wesen oder an alles, was Er getan hat. Oberflächlich betrachtet, wirken sie neugierig und besorgt, aber im Wesentlichen beobachten sie und suchen ein Druckmittel, im Inneren sind sie feindselig, leugnen und verurteilen. Warum glauben diese Leute noch? Welchen Sinn hat der Glaube an Gott für sie? Sie sollten aufhören, zu glauben, und schnell von hier verschwinden! Gottes Haus braucht solche Menschen nicht. Sie sollten sich nicht lächerlich machen! Würdet ihr unter ähnlichen Umständen und wenn ihr in einer ähnlichen Verfassung wärt, dasselbe tun? Wenn ihr das könntet, dann seid ihr genau wie sie, eine Gruppe von Antichristen, die entschlossen ist, sich Gott bis zum Schluss entgegenzustellen, unermüdlich bis zum Tod, und versucht, Druckmittel und Beweise gegen Gott zu finden, um Ihn, Sein Wesen und Seine Identität zu verleugnen.

Ganz gleich, was Gott tut, Er liegt nie falsch. Egal, ob die Umgebung, in die Er geboren wurde, und Seine Herkunft einfach und gewöhnlich oder vornehm sind, darin läge kein Fehler, und da wäre nichts, was den Menschen die Möglichkeit gäbe, ein Druckmittel gegen Ihn zu finden. Wenn du versuchst, an Gottes menschgewordenem Fleisch irgendeinen Fehler oder Beweis zu finden, um nachzuweisen, dass Er nicht Christus ist oder dass Er nicht Gottes Wesen hat, dann sage Ich dir, du brauchst dir nicht die Mühe zu machen, es zu versuchen, und du brauchst dir nicht die Mühe zu machen, zu glauben. Geh einfach – wird dir das nicht die Mühe ersparen? Warum dir das Leben so schwer machen? Zu versuchen, an Christus Fehler zu finden oder Beweise gegen Ihn, um Ihn zu beschuldigen, zu verleugnen oder zu verurteilen, ist nicht deine legitime Beschäftigung, Pflicht oder Verantwortung. Egal, in welche Familie Christus geboren wurde, in welchem Umfeld Er aufwuchs oder welche Menschlichkeit Er besitzt, dies war Gottes eigene Entscheidung, die des Schöpfers, und sie hat nichts mit irgendjemandem zu tun. Was auch immer Gott tut, ist richtig, es ist die Wahrheit, und es geschieht der Menschheit zuliebe. Wäre Gott nicht in eine gewöhnliche Familie geboren worden, sondern in einem Palast, hättest du, ein gewöhnlicher Bürgerlicher, ein niederer Mensch aus den unteren Schichten der Gesellschaft, dann noch irgendeine Chance, mit Gott zu interagieren? Die Chance hättest du nicht. Ist also irgendetwas falsch daran, dass Gott sich entschied, so geboren zu werden und so aufzuwachsen? Diese Liebe ist in der Welt beispiellos, sie ist die positivste Sache überhaupt. Antichristen sehen die positivste Sache überhaupt, die Gott getan hat, jedoch als Zeichen dafür, dass man Ihn leicht schikanieren und leicht mit Ihm spielen kann, und wollen Ihn ständig überwachen und nach einem Druckmittel suchen, um es gegen Ihn zu verwenden. Was überwachst du? Wenn du nicht einmal Christi Charakter und Menschlichkeit vertrauen kannst und du Ihm als Gott folgst, verpasst du dir dann nicht selbst einen Schlag ins Gesicht? Machst du es dir damit nicht selbst schwer? Warum dieses Spiel spielen? Macht es Spaß? Anschließend stellte Ich fest, dass die meisten Menschen, die den Allmächtigen Gott später angenommen haben, richtig mit dieser Sache umgehen konnten. Ein paar waren neugierig, wenn sie mit Mir interagierten, aber Ich habe solche Menschen gemieden und ignoriert. Wenn du die Wahrheit akzeptieren kannst, sind wir eine Familie. Wenn du das nicht kannst und immer versuchst, Nachforschungen zu Meinen persönlichen Angaben anzustellen, dann geh. Ich erkenne dich nicht an; wir sind keine Familie, sondern Feinde. Wenn Menschen, nachdem sie über so viele Jahre hinweg so viele von Gottes Worten gehört haben, Sein Wirken empfangen haben und von Ihm gehütet worden sind, immer noch solche Gedanken über Gottes menschgewordenes Fleisch hegen und sogar diesen entsprechend handeln, dann muss man sagen, dass solche Menschen eine Disposition haben, die Gott gegenüber feindselig ist. Sie sind geborene Feinde Gottes, unfähig, positive Dinge anzunehmen.

Vor zweitausend Jahren bemühte sich Paulus sehr, sich dem Herrn Jesus zu widersetzen; wie wild verfolgte er Ihn, urteilte über Ihn und verurteilte er Ihn. Warum? Weil der Herr Jesus in eine gewöhnliche Familie geboren wurde, Er gehörte dem breiten Volk an, war weder in den Genuss der sogenannten Bildung der Schriftgelehrten und Pharisäer gekommen noch hatten diese auf ihn eingewirkt oder ihn beeinflusst. Aus Paulus Sicht war so ein Mensch nicht würdig, Christus genannt zu werden. Warum nicht? Weil Er eine geringe Identität besaß, kein großes gesellschaftliches Ansehen genoss und Er der niederen Schicht der menschlichen Gesellschaft angehörte und somit nicht würdig war, Christus oder der Sohn des lebendigen Gottes genannt zu werden. Deswegen traute sich Paulus, jede Anstrengung zu unternehmen, um sich dem Herrn Jesus zu widersetzen; er machte sich seinen Einfluss, sein Charisma und die Obrigkeit zunutze, um Ihn zu verurteilen und sich Ihm zu widersetzen, Sein Werk zu zerlegen und Seine Anhänger zu verhaften. Während Paulus sich dem Herrn Jesus widersetzte, glaubte er, er würde Gottes Werk verteidigen, dass er anständig handeln und eine Macht des Rechts vertreten würde. Er dachte, er würde sich nicht Gott widersetzen, sondern einem gewöhnlichen Menschen. Eben weil er Christi Herkunft für gering und nicht grandios hielt, traute er sich, Christus skrupellos und rücksichtslos zu beurteilen und zu verurteilen, und was sein Handeln betrifft, fühlte er sich im Herzen besonders im Reinen mit sich und gefestigt. Was für eine Kreatur war er? Selbst wenn er nicht begriff, dass der Herr Jesus das menschgewordene Fleisch Gottes war oder er nicht wusste, dass Seine Predigten und Worte von Gott kamen, hatte so ein gewöhnlicher Mensch so einen Generalangriff seinerseits verdient? Hatte Er einen solch böswilligen Angriff verdient? Hatte Er es verdient, dass Paulus Gerüchte und Lügen erfand, um andere zu täuschen und mit Ihm um Menschen zu konkurrieren? Waren Paulus Lügen nicht haltlos? Beeinträchtigte irgendetwas von dem, was Jesus tat, Paulus Interessen oder Status? Nein. Der Herr Jesus predigte inmitten der unteren Gesellschaftsschichten, und gleichzeitig folgten Ihm etliche Menschen. Das war im Vergleich zu dem Lebensumfeld von einer Person wie Paulus eine völlig andere Welt, warum also verfolgte Paulus den Herrn Jesus? Hier ist sein Wesen am Werk, das eines Antichristen. Er dachte: „Ganz gleich, wie grandios, richtig oder akzeptiert deine Predigten sind, wenn ich sage, dass du nicht Christus bist, dann bist du nicht Christus. Wenn ich dich nicht leiden kann, werde ich dich verfolgen, dich willkürlich beschuldigen, und du wirst dafür büßen.“ Weil das, was Christus innerhalb Seiner normalen Menschlichkeit aufwies, Paulus Anforderungen nicht erfüllte und nicht im Einklang mit Paulus Auffassungen und Vorstellungen stand und nicht dementsprechend erfolgte, waren Antichristen wie Paulus in der Lage, Ihn bedenkenlos zu beurteilen, zu verleugnen und zu verurteilen. Was geschah am Ende? Was gab Paulus schließlich zu, nachdem er vom Herrn Jesus niedergestreckt worden war? „Herr, wer bist du?“ Daraufhin sagte der Herr Jesus: „Ich bin Jesus, dem du dich widersetzt.“ Von da an glaubte Paulus nicht mehr, dass Jesus ein gewöhnlicher Mensch war oder jemand, der wegen Seiner niedrigen Herkunft nicht Christus glich. Warum? Weil das Licht des Herrn Jesus Menschen blenden konnte, Er Autorität besaß und Seine Worte Menschen niederstrecken und ihre Seelen niederstrecken konnten. Paulus dachte sich: „Könnte dieser Mensch, der Jesus genannt wird, tatsächlich Gott sein? Könnte er ein Sohn des lebendigen Gottes sein? Er kann Menschen niederstrecken, also muss er Gott sein. Aber da ist nur eine Sache – derjenige, der Menschen niederstreckt, ist nicht dieser gewöhnliche Mensch, der Christus genannt wird, sondern der Geist Gottes. Ich werde mich also, solange man dich Jesus nennt, in jedem Fall nicht in Anbetung vor dir verbeugen. Ich bete nur den Gott im Himmel an, den Geist Gottes.“ Nachdem Paulus niedergestreckt worden war, kam ihm ein Gedanke. Obwohl es eine schlimme Sache war, dass er niedergestreckt worden war, hatte ihn das erkennen lassen, dass ein Mensch, der Christus genannt wurde, eine besondere Identität besaß und dass es eine solche Ehre war, Christus zu werden, und dass derjenige, der Christus wurde, wer immer es auch war, ein Sohn des lebendigen Gottes werden, sich Gott mehr nähern und seine Beziehung zu Gott ändern konnte, wodurch dieser gewöhnliche Mensch zu etwas Besonderem und die Identität dieses gewöhnlichen Menschen in die eines Gottessohnes verwandelt wurde. Er dachte: „Auch wenn du, Jesus, ein Sohn des lebendigen Gottes bist, was ist daran so beeindruckend? Dein Vater war ein armer Zimmermann, und deine Mutter eine gewöhnliche Hausfrau. Du bist unter einfachen Leuten aufgewachsen, deine Familie hatte geringen gesellschaftlichen Status, und du selbst hast keine besonderen Fähigkeiten. Hast du je in einem Tempel gepredigt? Erkennen Schriftgelehrte und Pharisäer dich an? Welche Bildung hast du genossen? Besitzen deine Eltern ein hohes Maß an Wissen? Du hast nichts davon vorzuweisen, aber du bist trotzdem ein Sohn des lebendigen Gottes. Nun, da ich so ein hohes Maß an Wissen habe und ich Umgang mit Menschen in der Oberschicht pflege und meine Eltern sehr intellektuell und gebildet sind und von einer gewissen Herkunft sind, wäre es da nicht leicht für mich, Christus zu werden?“ Was deutete er damit an? „Wenn jemand wie Jesus Christus sein kann, bin dann nicht ich, Paulus, erst recht dazu imstande, Christus, ein Sohn des lebendigen Gottes, zu sein, da ich so außergewöhnlich, charismatisch und reich an Wissen bin und einen hohen gesellschaftlichen Status besitze? Als Jesus am Leben war, hat er bloß gepredigt, die Schriften gelesen, den Weg der Buße verbreitet, ist überall hingegangen, hat Menschen von ihren Krankheiten geheilt, Dämonen ausgetrieben und eine Menge Zeichen und Wunder vollbracht. Das ist alles, richtig? Danach wurde er ein Sohn des lebendigen Gottes und fuhr in den Himmel auf. Wie schwer kann das sein? Ich, Paulus, stecke voller Wissen und habe einen vornehmen gesellschaftlichen Status und eine ebensolche Identität. Wenn ich mehr inmitten der Menschen gehe, wie Jesus es tat, meinen Ruhm mehre, mir mehr Menschen folgen und ich mehr Menschen Nutzen bringe und ich Nöte ertragen, den Preis zahlen, mein gesellschaftliches Ansehen mindern, mehr Predigten halten, mehr Arbeit verrichten und mehr Menschen gewinnen kann, wird sich dann meine Identität nicht ändern? Werde ich mich dann nicht von einem Menschensohn in einen Gottessohn verwandeln? Ist ein Sohn Gottes nicht Christus? Was ist so schwer daran, Christus zu sein? Ist Christus nicht ein Menschensohn, der von einem Menschen geboren wurde? Da Jesus Christus werden konnte, warum kann ich, Paulus, das nicht? Es ist zu einfach! Was auch immer Jesus tat, werde ich tun; was auch immer er gesagt hat, werde ich sagen; wie auch immer er unter den Menschen ging, ich werde dasselbe tun. Werde ich dann nicht dieselbe Identität und dasselbe Ansehen wie Jesus haben? Werde ich dann nicht die Bedingungen erfüllen, um von Gott gutgeheißen zu werden, genau wie Jesus?“ Es ist daher nicht schwer, in Paulus Briefen sein Verständnis und seine Wahrnehmung von Jesu Identität zu erkennen. Er glaubte, der Herr Jesus wäre ein gewöhnlicher Mensch, der durch sein Wirken und dadurch, dass er den Preis zahlte, und insbesondere nach seiner Kreuzigung die Anerkennung des himmlischen Vaters erlangte und der Sohn des lebendigen Gottes wurde – dass sich Seine Identität später änderte. In den Köpfen von Menschen wie Paulus erkennen diese also Jesus nie als das Fleisch an, welches Gott auf Erden trug, als das menschgewordene Fleisch Gottes unter den Menschen. Sie erkennen das Wesen Christi nie an.

Heutige Antichristen sind wie Paulus. Zunächst einmal teilen sie dieselben Gedanken, Ambitionen und Methoden sowie eine weitere Sache – ein gemeinsames Merkmal der Dummheit. Woher kommt ihre Dummheit? Sie rührt von ihren Ambitionen und Verlangen her. Wenn Antichristen das menschgewordene Fleisch Gottes ansehen, ganz gleich, aus welchem Blickwinkel, dann sehen sie nicht das Wesen Gottes in Christus. Ganz gleich, wie sie hinsehen, sie können daraus nicht die Wahrheit gewinnen oder Gottes Disposition verstehen. Ganz gleich, wie sie hinsehen, sie glauben immer, dass Christus ein gewöhnlicher Mensch ist. Sie denken, dass Christus, wenn er für alle sichtbar direkt vom Himmel herabgekommen wäre, nicht gewöhnlich wäre; sie denken, wenn Christus überhaupt keine Herkunft oder Vorgeschichte hätte und aus dem Nichts unter den Menschen aufgetaucht wäre, dann wäre das so ungewöhnlich und außergewöhnlich! Dinge, die Menschen nicht ergründen können, die außergewöhnlich sind, sind genau das, was die Ambitionen, Verlangen und die Neugier von Antichristen stillt. Sie würden lieber so einem Christus nachfolgen als einem gewöhnlichen Menschen, der die Wahrheit kundtun und ihnen Leben schenken kann. Eben weil Christus von einem Menschen geboren wurde und wirklich ein gewöhnlicher Mensch ist – ein normaler, praktischer Mensch, der nicht genug Aufmerksamkeit auf sich zieht oder nicht auf eine Art und Weise spricht, die den Himmel und die Erde erschüttert – glauben Antichristen, wenn sie Ihn eine Weile beobachtet haben, dass hinter all dem, was Christus tut, nicht mehr steckt. Nachdem sie einige Muster zusammengefasst haben, fangen sie dann an, Christus zu imitieren. Sie imitieren Seinen Tonfall, Seine Art zu reden und Seine Intonation. Manche imitieren sogar die speziellen Worte, die Er benutzt, machen sogar Seine Atemgeräusche und Seinen Husten nach. Manche Menschen fragen: „Geschieht dieses Imitieren aus Unwissenheit?“ Nein. Was ist die Ursache dafür? Wenn Antichristen so einen gewöhnlichen Menschen wie Christus sehen, der bloß ein paar gewöhnliche Worte sagt, dem so viele nachfolgen und dem sich so viele unterwerfen, kommen dann nicht tief in ihren Herzen einige Gedanken diesbezüglich auf? Jubeln sie für Gott, freuen sie sich für Ihn und preisen Ihn oder sind sie entrüstet, voller Groll, feindselig, neidisch und eifersüchtig? (Neidisch und eifersüchtig.) Sie denken: „Wie bist du Gott geworden? Warum bin ich nicht Gott? Wie viele Sprachen sprichst du? Kannst du Zeichen und Wunder vollbringen? Was kannst du den Menschen bringen? Welche Begabungen und Talente hast du? Welche Fähigkeiten hast du? Wie hast du so viele Menschen dazu gebracht, dir zu folgen? Wenn deine Fähigkeiten ausreichend waren, um so viele Menschen dazu zu bringen, dir zu folgen, dann werden mir bei meinen Fähigkeiten noch mehr folgen.“ Antichristen wollen also ihre Bemühungen schwerpunktmäßig darauf richten. Was sie betrifft, stimmen sie Paulus daher vollkommen zu, dass es ein erfüllbarer Traum ist, Christus zu werden.

Wenn Gott den Menschen sagt, sie sollen pflichtbewusste Menschen und pflichtbewusste geschaffene Wesen sein, dann empfinden Antichristen eine besondere Verachtung für diese Worte und sagen: „Alles, was Gott sagt, ist gut und richtig, aber es ist falsch, dass man uns nicht erlaubt, Christus zu werden. Warum können Menschen nicht Christus werden? Ist Christus nicht bloß jemand, der Gottes Leben hat? Wenn wir also Gottes Worte annehmen, uns von ihm bewässern und hüten lassen und Gottes Leben haben, können wir dann nicht auch Christus werden? Du bist nur ein gewöhnlicher Mensch, von Menschen geboren, und das sind wir auch. Auf welcher Grundlage kannst du Christus sein, wir aber nicht? Bist du nicht erst später im Leben Christus geworden? Wenn wir leiden und den Preis zahlen, mehr von Gottes Worten lesen, Gottes Leben haben, dieselben Worte sprechen wie Gott, das tun, was Gott tun will, und Gott nachahmen, können wir dann nicht auch Christus werden? Was ist so schwer daran?“ Antichristen sind unzufrieden damit, Christus zu folgen und gewöhnliche Anhänger Christi zu werden oder geschaffene Wesen unter der Herrschaft des Schöpfers zu sein. Ihre Verlangen und Ambitionen drängen sie: „Sei kein gewöhnlicher Mensch. Christus auf Schritt und Tritt zu folgen und zu gehorchen, ist eine Manifestation von Inkompetenz. Über Christi Worte und Gottes Verheißungen hinaus solltest du höhere Ziele haben, wie danach zu streben, ein Sohn Gottes, der erstgeborene Sohn, Christus selbst zu werden, von Gott in bedeutendem Maße eingesetzt zu werden oder eine Stütze in Gottes Königreich zu sein. Welche großen und inspirierenden Ziele das sind!“ Was haltet ihr von diesen Vorstellungen? Sind sie es wert, angepriesen zu werden? Sind sie etwas, was normale Menschen haben sollten? (Nein.) Eben weil Antichristen so eine Auffassung von Christi Identität und Wesen haben, nehmen sie ihre Worte und ihr Handeln nicht ernst, mit denen sie sich Christus widersetzen, über Ihn urteilen, Ihn auf die Probe stellen, verleugnen und verurteilen. Sie denken: „Was ist so beängstigend daran, über einen Menschen zu urteilen? Du bist nur ein Mensch, oder nicht? Du gibst zu, dass du ein Mensch bist, was also ist falsch daran, dass ich dich beurteile, bewerte oder verurteile? Was ist falsch daran, dass ich dich beobachte oder ausforsche? Es steht mir frei, das zu tun!“ Sie sehen das nicht so, dass man Gott Widerstand leistet oder Ihn bekämpft, was ein sehr gefährlicher Standpunkt ist. Daher haben sich viele Antichristen zwanzig oder dreißig Jahre Christus in dieser Weise entgegengestellt und in ihren Herzen immer mit Ihm konkurriert. Ich werde dir die Wahrheit sagen – was du tust, steht dir frei, wenn du aber, als ein Anhänger Gottes, mit dem menschgewordenen Fleisch Gottes so skrupellos umgehst, dann ist eins sicher: Du machst nicht einem Menschen das Leben schwer, du zeterst offen gegen Gott und stellst dich gegen Ihn – du leistest Widerstand gegen Gott. Alles, was Gottes Wesen, Disposition, Handeln und insbesondere Gottes menschgewordenes Fleisch tangiert, hängt mit den Verwaltungsverordnungen zusammen. Wenn du so skrupellos mit Christus umgehst und so skrupellos über Ihn urteilst und Ihn verurteilst, dann lass dir gesagt sein, dass dein Ende bereits festgelegt worden ist. Erwarte nicht, dass Gott dich retten wird. Gott kann nicht jemanden retten, der offen gegen Ihn zetert und sich skrupellos gegen Ihn stellt. So ein Mensch ist Gottes Feind, er ist ein Satan und ein Teufel, und Gott wird ihn nicht retten. Beeil dich und geh zu dem, von dem du denkst, dass er dich retten kann, wer auch immer das sei. Gottes Haus wird dich nicht zurückhalten, seine Türen stehen weit offen. Wenn du denkst, dass Paulus dich retten kann, geh zu ihm; wenn du denkst, ein Pastor kann dich retten, geh zu ihm. Aber eins ist sicher: Gott wird dich nicht retten. Was du tust, steht dir frei, aber ob Gott dich rettet, steht Ihm frei, und Er hat das letzte Wort. Hat Gott diese Macht? Besitzt Er diese Würde? (Ja.) Der menschgewordene Gott lebt unter den Menschen, Er bezeugt, dass Er Christus ist, kommt, um das Werk der letzten Tage zu verrichten. Manche Menschen erkennen Gottes Wesen und folgen Ihm rückhaltlos, und sie behandeln Ihn wie Gott und unterwerfen sich Ihm als Gott. Andere wollen sich Ihm bis zum Schluss stur widersetzen: „Ganz gleich, wie viele Menschen glauben, dass du Christus bist, ich werde es nicht glauben. Ganz gleich, was du sagst, ich werde dich nicht rückhaltlos als Gott ansehen. Erst wenn ich sehe, dass Gott wirklich spricht und dich bezeugt, wenn der Gott im Himmel persönlich zu mir mit donnernder Stimme sagt, ‚Das ist mein menschgewordenes Fleisch, mein Lieber, mein lieber Sohn‘, werde ich dich als Gott anerkennen und annehmen. Erst wenn ich persönlich höre und sehe, dass der Gott im Himmel spricht und dich bezeugt, werde ich dich annehmen, ansonsten ist das unmöglich!“ Sind solche Menschen nicht Antichristen? Wenn dieser Tag wirklich kommt, wird es, selbst wenn sie Christus als Gott anerkennen, der Tag sein, an dem sie bestraft werden. Sie haben sich Gott widersetzt, gegen Ihn gezetert, und sie waren Ihm auf Schritt und Tritt feindselig gesinnt – kann das, was sie da getan haben, mit einem einzigen Schlag abgeschrieben werden? (Nein.) Hier kommt also eine Aussage, die wahr ist, nämlich, dass Gott einem jeden Menschen seinen Taten entsprechend vergelten wird. Diese Menschen werden nicht nur mit Vergeltung konfrontiert sein, sondern sie werden auch nie hören, dass Gott persönlich zu ihnen spricht. Haben sie es verdient? Gott will den Menschen von sich selbst Zeugnis ablegen, den Menschen und wahren geschaffenen Wesen erscheinen, indem Er Seine wahre Person offenbart und Worte spricht und kundtut. Er erscheint Teufeln nicht oder spricht zu ihnen und tut ihnen keine Worte kund. Antichristen werden also nie die Chance haben, Gottes wahre Person zu sehen oder mit ihren eigenen Ohren Seine Worte und Kundgebungen zu hören. Sie werden nie diese Gelegenheit haben. Wird es also in Zukunft schwierig für sie werden? (Ja.) Warum? Antichristen, diese schamlosen Wesen, stellen sich gegen Gott und zetern auf Schritt und Tritt gegen Ihn, und sie verachten, verurteilen und verspotten sogar alles, was Er tut. Wie also wird Gott mit ihnen umgehen? Wird Er freundlich mit ihnen umgehen und ihnen vergeben? Wird Er sie segnen? Wird Er ihnen Seine Verheißung schenken? Wird Er sie retten? Um es praktisch zu sagen, können solche Menschen Gottes Erleuchtung und Führung empfangen? In diesem Leben werden sie Gottes Erhellung und Erleuchtung nicht empfangen oder Seine Maßregelung und Sein Disziplinieren, noch Seine Versorgung, die ihrem Leben gilt. Sie werden nicht gerettet werden, und in der kommenden Welt werden sie einen hohen Preis für ihre bösen Taten zahlen, auf immer und ewig. So ist ihr Ende. Es wird für Antichristen genauso enden wie für Paulus.

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