15. Sie glauben nicht an die Existenz Gottes und leugnen das Wesen Christi (Teil 2) Abschnitt Eins
Heute werden wir mit dem gemeinschaftlichen Austausch zu Punkt fünfzehn in Bezug auf die verschiedenen Manifestationen bei Antichristen fortfahren: Sie glauben nicht an die Existenz Gottes und leugnen das Wesen Christi. Während unseres letzten gemeinschaftlichen Austauschs haben wir dieses Thema in zwei Teile untergliedert. Der erste Teil betrifft die verschiedenen Manifestationen des Unglaubens der Antichristen an Gottes Existenz, welche wir in zwei weitere Punkte unterteilt haben: Erstens: Antichristen leugnen Gottes Identität und Wesen; zweitens: Antichristen leugnen Gottes Herrschaft über alle Dinge. Beim letzten Mal haben wir in erster Linie darüber Gemeinschaft gehalten, inwiefern Antichristen Gottes Wesen oder Seine Disposition nicht anerkennen und inwiefern Antichristen nicht anerkennen, dass alles, was Gott tut, die Wahrheit ist und Seine Identität darstellt, und dass Antichristen mit Sicherheit nicht die Bedeutung und Wahrheit hinter allem, was Gott tut, akzeptieren. Antichristen beten Satan an, sehen Satan als Gott an und benutzen alle Aussagen und Standpunkte Satans als Grundlage und Maßstab, nach denen sie Gottes Identität, Wesen und alles, was Er tut, ermessen. In ihren Herzen erhöhen und verehren sie also wiederholt, was Satan tut, sie loben und preisen Satans Handeln, und an die Stelle von Gottes Identität und Wesen rücken sie Satan. Schlimmer noch, aufgrund dessen, dass sie alles anerkennen, was Satan tut, hinterfragen sie Gottes Worte und Wirken bei jeder Gelegenheit und bringen diesbezüglich Auffassungen und Beurteilungen hervor, und am Ende verurteilen sie Seine Worte und Sein Werk. Daher nehmen Antichristen, während sie Gott folgen, Gottes Worte nicht als ihr Leben, ihre Wahrheit oder als Richtung und Ziel ihres Lebens an. Stattdessen stellen sie sich bei jeder Gelegenheit gegen Gott und ermessen Gottes Identität und Wesen anhand von solchen Dingen wie ihren Auffassungen und Vorstellungen, Satans Logik und Gedanken und Satans Disposition und Methoden. Während sie Gott folgen, bezweifeln, misstrauen und beobachten sie Gott ständig, sie beurteilen Ihn ständig und in ihren Herzen verachten, verurteilen und verleugnen sie Ihn. All diese Dinge, die Antichristen tun, und ihre diversen Manifestationen beweisen in der Tat, dass sie keine Anhänger Gottes, keine wahren Gläubigen sind und keine Menschen, die die Wahrheit und positive Dinge lieben, und dass sie stattdessen Feinde der Wahrheit und Feinde Gottes sind. Wenn diese Menschen in Gottes Haus kommen, in die Kirche, dann sind sie nicht hier, um Gottes Errettung zu empfangen oder um vor Gott zu treten und Seine Worte als das Leben anzunehmen. Was also haben sie hier vor? Wenn diese Menschen in Gottes Haus kommen, versuchen sie als Erstes, wenigstens ihre Neugier zu stillen, zweitens wollen sie diesem Trend folgen, und drittens wollen sie Segnungen. Das sind ihre Absichten und Ziele, mehr nicht. Der Wesensnatur von Antichristen nach zu urteilen, haben sie nie die Absicht, Gottes Worte als ihr Leben anzunehmen, sie haben nie vor, Gottes Worte als Grundsätze der Praxis oder als Richtung und Ziel ihres Lebens anzusehen, und sie haben nie vor, ihre eigenen Ansichten zu ändern oder aufzugeben oder ihre eigenen Auffassungen zu verändern oder aufzugeben und vor Gott zu treten, um gründlich Buße zu tun und sich vor Ihn niederzuwerfen und Ihn als ihren Retter anzunehmen. Sie haben keine solchen Absichten. Sie prahlen vor Gott einfach weiter, wie großartig sie doch seien, wie fähig, wie kompetent, begabt und talentiert sie doch seien, wie sie zur Stütze und tragenden Säule von Gottes Haus werden können usw. Dadurch wollen sie ihr Ziel erreichen, in Gottes Haus hoch angesehen, von Gott anerkannt und in Gottes Haus befördert zu werden, um ihre Ambitionen und Begierden zu stillen. Nicht nur das, sondern sie wollen auch im Hinblick darauf, „in diesem Leben das Hundertfache und in der kommenden Welt das ewige Leben zu empfangen“, ihren Ehrgeiz und ihr Verlangen stillen sowie ihr Vorhaben durchsetzen. Haben sie diese Ambitionen, Begierden und Vorhaben jemals aufgegeben? Können sie diese Probleme subjektiv verstehen, aufgeben und lösen? Das haben sie nie vor. Selbst wenn sie Gottes Worte mit sich selbst in Verbindung bringen können, selbst wenn sie wissen, dass ihre Vorhaben, Gedanken und Absichten Gottes Worten entgegenstehen und nicht mit diesen übereinstimmen, dass sie gegen die Wahrheitsgrundsätze verstoßen und es sich dabei um Manifestationen der Disposition von Antichristen handelt, halten sie, ganz gleich, was Gottes Worte sagen oder entlarven, trotzdem an ihren eigenen Ansichten, Ambitionen und Begierden fest und haben keineswegs vor, sich zu ändern, ihre Ansichten umzukehren, ihre Ambitionen und Begierden aufzugeben und vor Gott zu treten, um zu akzeptieren, dass Er sie entlarvt, über sie richtet, sie züchtigt und zurechtstutzt. Diese Menschen sind nicht nur im Herzen uneinsichtig, sondern auch arrogant und eingebildet – sie sind dermaßen arrogant, dass sie völlig unvernünftig sind. Gleichzeitig sind sie jedem Wort, das Gott sagt, zutiefst abgeneigt und hassen es aus tiefstem Herzen; sie hassen es, dass Gott die Wesensnatur der verdorbenen Menschheit entlarvt und dass Er diverse verdorbene Dispositionen entlarvt. Sie hassen Gott und die Wahrheit ohne guten Grund, hassen sogar jene, die nach der Wahrheit streben, und jene, die Gott liebt. Das zeigt vollumfänglich, dass die Disposition von Antichristen in der Tat niederträchtig ist. Dass sie Gott und die Wahrheit grundlos hassen, ihnen feindlich gesinnt sind, sich gegen sie stellen, über sie urteilen und sie leugnen, zeigt uns auch, dass Antichristen in der Tat eine bösartige Disposition haben.
Die verschiedenen Dispositionen von Antichristen sind typische Beispiele für die der verdorbenen Menschheit, und die verschiedenen Dispositionen von Antichristen sind gravierender als die eines jeden gewöhnlichen verdorbenen Menschen. Ganz gleich, wie tiefgehend oder konkret Gott die verdorbenen Dispositionen der Menschheit entlarvt, Antichristen leugnen das und weisen es von sich, sie nehmen es nicht als die Wahrheit oder als Gottes Wirken an. Sie erkennen einfach an und glauben, dass, hinlänglich böse, rücksichtslos, niederträchtig, teuflisch und bösartig zu sein, die einzige Möglichkeit ist, um letztlich in dieser Gesellschaft und inmitten der bösen Trends bis ganz zum Schluss standzuhalten und hervorzustechen und einen festen Halt zu wahren. Das ist die Logik von Antichristen. Deshalb hegen Antichristen Feindseligkeit und Hass gegenüber dem gerechten und heiligen Wesen Gottes, gegenüber Gottes Treue und Allmacht und anderen solchen positiven Dingen. Ganz gleich, wie Menschen Gottes Identität, Sein Wesen und all Sein Wirken bezeugen und ganz gleich, wie konkret und wahrhaftig sie das tun, Antichristen nehmen es nicht an, sie erkennen nicht an, dass es das Wirken Gottes ist, dass darin Wahrheit liegt, die es zu suchen gilt, oder dass es für die Menschheit im Hinblick auf ihre Gotteserkenntnis das beste Lehrmaterial und Zeugnis ist. Im Gegensatz dazu werfen sich Antichristen in Bewunderung für Satan bei jeder Kleinigkeit, die er bewusst oder unbewusst tut, zu Boden. Was die Dinge betrifft, die Satan tut, akzeptieren, glauben, verehren und befolgen Antichristen diese einheitlich, ungeachtet dessen, ob sie unter den Menschen als vornehm oder niedrig gelten. Allerdings gibt es eine Sache, die Antichristen verunsichert: Buddha hat gesagt, er könne Menschen dazu bringen, in das Reine Land zu transzendieren, und Antichristen denken: „Dieses Reine Land scheint schlechter zu sein als das Himmelreich und der Himmel, von denen Gott redet – es ist nicht gerade ideal. Obwohl Satan mächtig ist und er Menschen endlose Vorteile bringen und all ihre Ambitionen und Begierden stillen kann, gibt es eine Sache, die er nicht tun kann, nämlich dem Menschen etwas verheißen und Menschen in die Lage versetzen, ins Himmelreich einzugehen und ewiges Leben zu erlangen. Weder traut sich Satan, so etwas zu behaupten, noch kann er das bewirken.“ Tief im Herzen spüren Antichristen, dass dies undenkbar ist, und gleichzeitig spüren sie, dass es das Bedauernswerteste ist. Und während sie also widerwillig Gott folgen, hecken sie trotzdem einen Plan dazu aus, wie sie größere Segnungen bekommen können und wer ihre Verlangen und ihren Ehrgeiz stillen kann. Sie kalkulieren und kalkulieren, und schließlich haben sie keine andere Wahl, als einen Kompromiss einzugehen und in Gottes Haus zu bleiben. Wenn man von diesen Manifestationen von Antichristen ausgeht, was ist dann ihre Haltung und ihr Standpunkt in Bezug auf Gott? Haben sie auch nur einen Funken echten Glaubens? Haben sie wahren Glauben an Gott? Erkennen sie Gottes Handeln auch nur ein bisschen an? Können sie aus tiefstem Herzen „Amen“ zu der Tatsache sagen, dass Gottes Worte die Wahrheit, das Leben und der Weg sind? Gott hat unter den Menschen ein so großes Werk vollbracht – können Antichristen Gottes große Kraft und gerechte Disposition aus tiefstem Herzen preisen? (Nein.) Eben weil Antichristen Gottes Identität, Sein Wesen und all Sein Wirken leugnen, erhöhen und bezeugen sie sich ständig selbst, während sie Ihm folgen, und versuchen, die Gunst der Menschen und ihre Herzen zu gewinnen, und versuchen sogar, Menschenherzen zu kontrollieren und einzusperren, und konkurrieren mit Gott um Seine Auserwählten. Alle solchen Manifestationen beweisen, dass Antichristen Gottes Identität und Wesen nie anerkennen oder zugeben, dass die Menschheit und alle Dinge der Herrschaft des Schöpfers unterstehen. Das ist, was wir beim letzten Mal im Detail analysiert haben: die Ansichten von Antichristen zu Gottes Existenz und was sich bei ihnen diesbezüglich manifestiert und offenbart. Da Antichristen diese Ansichten und Manifestationen hinsichtlich Gottes Existenz haben, was ist dann ihre Haltung zu Christus, Gottes menschgewordenem Fleisch? Können sie wahrhaft an Ihn glauben, Ihn anerkennen, Ihm folgen und sich Ihm unterwerfen? (Nein.) Nach dem zu urteilen, wie die Antichristen mit Gottes Existenz umgehen, haben sie diese Art von Haltung zu Gottes Geist, also erübrigt es sich zu sagen, dass ihre Haltung zu Gottes menschgewordenem Fleisch noch abscheulicher sein muss als ihre Haltung zu Seinem Geist und noch ausgeprägtere und schwerwiegendere Manifestationen aufweist.
II. Antichristen leugnen das Wesen Christi
Heute werden wir darüber Gemeinschaft halten, wie Antichristen aufgrund ihres Unglaubens an Gottes Existenz mit Christus, Gottes menschgewordenem Fleisch, umgehen. Es ist eine weitgehend anerkannte Tatsache, dass Antichristen nicht an die Existenz Gottes glauben. Seid ihr nach all diesem gemeinschaftlichen Austausch, dieser Entlarvung und detaillierten Analyse zu irgendeinem konkreten Verständnis der Dispositionen und Manifestationen bei Antichristen gelangt? Egal, ob sie das Werk akzeptieren, welches der menschgewordene Gott vollbracht hat, oder die Tatsache, dass Gott Fleisch wird, in Wirklichkeit leugnen sie die Existenz Gottes. Was genau sind das also für Menschen? Genau gesagt, sind es opportunistische Ungläubige, sie sind Pharisäer. Manche von ihnen wirken eindeutig böse, während andere demütig wirken und ihr Verhalten kultiviert, würdevoll und vornehm wirkt – sie sind Musterbeispiele für Pharisäer. Was diese beiden Menschentypen betrifft – jene, die böse wirken, und jene, die fromm und nicht böse wirken –, wenn sie grundsätzlich nicht an die Existenz Gottes glauben, können wir dann sagen, dass sie Ungläubige sind? (Ja.) Heute halten wir Gemeinschaft darüber, welche Ansichten und Haltungen Ungläubige zu Christus vertreten, welche Manifestationen sie hinsichtlich der verschiedenen Aspekte von Christus an den Tag legen und wie wir anhand dieser Manifestationen das Wesen von Antichristen verstehen können.
A. Wie Antichristen mit der Herkunft Christi umgehen
Wenn es um Christus geht, der ein gewöhnlicher Mensch mit einer besonderen Identität ist, welche Dinge interessieren die Menschen dann an Ihm normalerweise am meisten? Interessiert viele Menschen nicht in erster Linie Seine Herkunft? Das ist ein zentraler Punkt, auf den die Menschen ihre Aufmerksamkeit richten. Wir wollen also zunächst darüber Gemeinschaft halten, wie Antichristen mit der Herkunft Christi umgehen. Bevor wir darüber Gemeinschaft halten, wollen wir darüber reden, wie Gott die verschiedenen Aspekte der Herkunft Seines Fleisches plante, als Er Mensch wurde. Wie allgemein bekannt ist, wurde Christus während des Zeitalters der Gnade durch den Heiligen Geist empfangen und von einer Jungfrau geboren. Er wurde in eine überaus gewöhnliche, normale Familie geboren, die man mit heutigen Worten als eine gewöhnliche bürgerliche Familie bezeichnen würde. Er wurde nicht in eine Großfamilie geboren, die aus wohlhabenden Menschen, Beamten oder berühmten Persönlichkeiten besteht – Er wurde sogar in einem Stall geboren, was völlig undenkbar war und jedermanns Vorstellung überstieg. Wenn wir uns jeden Aspekt der Herkunft von Gottes erstem menschgewordenen Fleisch ansehen, so war die Familie, in die der menschgewordene Gott geboren wurde, ganz gewöhnlich. Maria, Seine Mutter, war auch gewöhnlich und keine herausragende Persönlichkeit, und sie besaß mit Sicherheit keine besonderen Kräfte oder außergewöhnliche, einzigartige Talente. Allerdings ist es erwähnenswert, dass sie keine Ungläubige oder Nichtgläubige war, sondern Gott folgte. Das ist sehr wichtig. Josef, Marias Ehemann, war Zimmermann. Ein Zimmermann ist eine Art von Handwerker, und sein Einkommen war durchschnittlich, aber er war nicht vermögend und hatte nicht viel Geld übrig. Allerdings war er weit von Verarmung entfernt und konnte all den grundlegenden Bedürfnissen seiner Familie gerecht werden. In diese Art von Familie wurde der Herr Jesus geboren; nach heutigen Maßstäben zu Einkommen und Lebensbedingungen zu urteilen, konnte Seine Familie kaum als Mittelklasse gelten. Würde so eine Familie unter den Menschen als nobel oder niedrig gelten? (Niedrig.) Somit war die Familie, in die der Herr Jesus geboren wurde, weit davon entfernt, berühmt, wohlhabend oder glanzvoll zu sein, und noch weiter von dem entfernt, was heutzutage als vornehm gilt. Wenn Kinder aus wohlhabenden oder hochrangigen Familien ausgehen, dann scharen sich die Menschen üblicherweise um sie und drängen sich um sie, aber die Familie des Herrn Jesus war das Gegenteil. Er wurde in eine Familie ohne luxuriöse Lebensbedingungen oder namhaften Status geboren. Es war eine ganz gewöhnliche Familie, die von den Menschen unbeachtet blieb und ignoriert wurde, ohne dass irgendwer ihr Loblieder sang oder sich um sie drängte. War Christus mit einem solchen Hintergrund und in so einem gesellschaftlichen Umfeld zu der Zeit in der Position, dass Er in den Genuss höherer Bildung kam oder von den diversen Lebensstilen, Gedanken, Ansichten usw. der oberen Gesellschaftsschichten beeinflusst oder angesteckt wurde? Das war Er eindeutig nicht. Er erhielt eine allgemeine Schulbildung, las zu Hause die Schriften, hörte von Seinen Eltern Geschichten und besuchte mit ihnen Gottesdienste. In jeder Hinsicht waren die Herkunft des Herrn Jesus und der Kontext, in welchem Er aufwuchs, nicht prestigeträchtig; diese waren auch nicht vornehm, wie es sich die Menschen vielleicht ausmalen. Das Umfeld, in dem Er aufwuchs, war das gleiche wie das eines gewöhnlichen Menschen. Sein Alltagsleben war schlicht und gewöhnlich, Seine Lebensbedingungen ähnelten denen eines Durchschnittsmenschen, sie waren nichts Besonderes, und Seine Lebensumstände waren nicht die besonderen, höhergestellten der oberen Gesellschaftsschichten. Das war der Kontext, in dem Gottes erstes menschgewordenes Fleisch geboren wurde, und das Umfeld, in dem Er aufwuchs.
Obwohl das Geschlecht des menschgewordenen Gottes diesmal ganz anders ist als beim letzten Mal, ist Sein familiärer Hintergrund ähnlich gewöhnlich und ohne namhaften Status. Manche fragen: „Wie gewöhnlich?“ In der jetzigen Ära bedeutet gewöhnlich ein übliches Lebensumfeld. Christus wurde in eine Arbeiterfamilie geboren, das heißt, eine Familie, die auf Löhne angewiesen ist, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, die für ihre eigenen Grundbedürfnisse sorgen kann, aber nicht so begütert ist wie die Reichen. Christus verkehrte mit gewöhnlichen Menschen und hatte Kontakt mit dem Leben gewöhnlicher Menschen; Er lebte in so einem Umfeld, daran war nichts Besonderes. Sind Kinder aus Arbeiterfamilien im Allgemeinen in der Position, dass sie musische Fähigkeiten erlernen? Haben sie die Chance, mit verschiedenen, in der Oberschicht gängigen Ansichten in Berührung zu kommen? (Nein.) Sie sind nicht nur nicht in der Position, diverse Fähigkeiten zu erlernen, erst recht haben sie keine Gelegenheit, in der Oberschicht mit Menschen, Ereignissen und Dingen in Kontakt zu kommen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, ist die Familie, in die der menschgewordene Gott diesmal geboren wurde, ganz gewöhnlich. Seine Eltern sind Menschen, die ihr Leben auf respektable Art und Weise verbringen, deren Auskommen von ihrer Arbeit und ihren Tätigkeiten abhängt und deren Lebensumstände durchschnittlich sind. Solche Gegebenheiten sind in der modernen Gesellschaft am verbreitetsten. Aus der Perspektive von Nichtgläubigen betrachtet, beruhten die Umstände von Christi Geburt auf keinen höhergestellten Umständen, und nichts an Seinem familiären Hintergrund oder Seiner Lebensqualität war es wert, dass man damit hätte angeben können. Einige Berühmtheiten werden in Akademikerfamilien geboren; ihre Vorfahren waren alle Pädagogen und ranghohe Intellektuelle. Sie wuchsen in diesem Umfeld auf, in dem der Stil und das Auftreten einer Akademikerfamilie sie begleiteten. Wählte Gott für Sein menschgewordenes Fleisch einen ähnlichen familiären Hintergrund? Nein. Auch diesmal hat der menschgewordene Gott keinen vornehmen familiären Hintergrund und keinen prominenten gesellschaftlichen Status, und erst recht war Sein Lebensumfeld nicht höhergestellt – Seine Familie ist absolut gewöhnlich. Wir wollen nicht darüber diskutieren, warum der menschgewordene Gott sich so eine Familie, so ein Lebensumfeld und solche Verhältnisse zum Aufwachsen aussuchte; wir wollen vorläufig nicht darüber reden, welche Bedeutung das hat. Sagt Mir, machen sich einige Menschen nicht Gedanken darüber, ob Christus eine Universität besucht hat? Ich werde euch die Wahrheit sagen: Ich habe vor der Prüfung zur Fachschulreife die Schule abgebrochen und bin mit 17 von zu Hause weggegangen. Habe Ich also eine Universität besucht? (Nein.) Sind das für euch schlechte Nachrichten oder gute Nachrichten? (Ich denke, dass dieses Wissen keinen Unterschied macht, es spielt für Menschen, die Gott folgen, keine Rolle.) Das ist die richtige Betrachtungsweise. Ich habe das nie zuvor erwähnt, nicht, weil Ich es verstecken oder verschleiern wollte, sondern weil die Aussage unnötig ist, da diese Dinge völlig irrelevant sind, um Gott zu kennen und Gott zu folgen. Warum spreche Ich diese Themen hier an, obwohl doch der Hintergrund der Geburt des menschgewordenen Gottes, Sein familiäres Umfeld und die Umgebung, in der Er aufwuchs, keine Auswirkung darauf haben, dass man Gott oder den menschgewordenen Gott kennt, und nicht wirklich damit zusammenhängen? Das tangiert eine der Ansichten, die Antichristen vertreten, und die wir heute im Detail analysieren. Gott wählte für Sein menschgewordenes Fleisch keinen prominenten Status, keine vornehme Identität und auch keine angesehene Familie und keinen angesehenen gesellschaftlichen Hintergrund, noch weniger wählte Er ein höhergestelltes, sorgenfreies, wohlhabendes, luxuriöses Umfeld zum Aufwachsen. Gott hat sich auch keinen familiären Hintergrund ausgesucht, in dem Er in den Genuss höherer Bildung oder mit der Oberschicht in Berührung kommen konnte. Wenn man diese Aspekte der Auswahl bedenkt, die Gott traf, als Er Mensch wurde, würden sich dann diese Dinge auf das auswirken, was Christus vorhatte? (Nein.) Wenn wir uns den Verlauf, die Natur und die Ergebnisse Seines späteren Wirkens ansehen, so haben diese Aspekte keinerlei Auswirkung auf den Plan, die Schritte oder die Resultate von Gottes Wirken, sondern, ganz im Gegenteil – diese Aspekte Seiner Auswahl haben einen gewissen Vorteil, und zwar den folgenden: Dass Er sich entschied, in so einem Umfeld geboren zu werden, ist für die Errettung von Gottes auserwähltem Volk vorteilhafter, da 99 % dieser Menschen einen ähnlichen Hintergrund haben. Das ist ein Aspekt davon, welche Bedeutung die Herkunft des menschgewordenen Gottes hat, den die Menschen verstehen sollten.
Ich habe gerade in einfachen, allgemeinen Worten über den Hintergrund und das Umfeld von Christi Geburt gesprochen, um euch ein generelles Verständnis davon zu vermitteln. Als Nächstes wollen wir im Detail analysieren, wie Antichristen mit der Herkunft des menschgewordenen Gottes umgehen. Erstens verachten Antichristen insgeheim das Umfeld und den Hintergrund von Christi Geburt und sind diesbezüglich trotzig. Warum verachten sie diese Dinge und trotzen ihnen? Weil sie innerlich Gedanken und Auffassungen hegen. Was ist ihre Sichtweise dazu? „Gott ist der Schöpfer, er steht allwaltend über allem, er ist über den Himmeln und über der Menschheit und allen anderen geschaffenen Wesen. Wenn er Gott ist, dann sollte er zum höchsten Platz unter den Menschen emporsteigen.“ Was meinen sie damit, dass er zum höchsten Platz emporsteigt? Sie meinen damit, dass er allen anderen haushoch überlegen sein sollte, dass er in eine angesehene, vornehme Großfamilie geboren werden und es ihm an nichts mangeln sollte, dass er mit einem Silberlöffel im Mund zur Welt kommen, absolute Macht haben sowie Autorität und Einfluss besitzen und besonders wohlhabend und ein Milliardär sein sollte. Gleichzeitig sollte er hochgebildet sein und alles lernen, was Menschen in dieser Welt wissen sollten. Er sollte beispielsweise wie ein Kronprinz einen Privatlehrer haben, Eliteschulen besuchen und das Leben der Oberschicht genießen. Er sollte nicht das Kind einer gewöhnlichen Familie sein. Da Christus das menschgewordene Fleisch ist, sollte seine Ausbildung die aller anderen übertreffen, und seine Lernmaterialien sollten anders sein als die von gewöhnlichen Leuten. Sie denken, dass Christus, da er kommt, um als König zu regieren, die Kunst des Regierens lernen sollte und auch, wie man über die Menschheit herrscht und sie kontrolliert, und die Sechsunddreißig Strategeme studieren und mehrere Sprachen und einige musische Fähigkeiten erlernen sollte, damit diese Dinge für sein zukünftiges Wirken eingesetzt werden können und damit er in Zukunft über alle Menschentypen herrschen kann. Für sie wäre nur so ein Christus erhaben, groß und in der Lage, Menschen zu retten, weil er genug Wissen und Talente besäße und eine hinreichende Begabung, die Gedanken der Menschen zu lesen, sodass er sie kontrollieren könnte. Antichristen hegen solche Auffassungen in Bezug auf die Herkunft von Gottes menschgewordenem Fleisch, und während sie den menschgewordenen Gott annehmen, halten sie an diesen Auffassungen fest. Erstens legen sie ihre Auffassungen nicht beiseite und verstehen oder begreifen schließlich nicht erneut aus tiefstem Herzen, was Gott vollbringt. Sie verleugnen ihre eigenen Auffassungen und Ansichten nicht, noch erreichen sie den Punkt, an dem sie schließlich ihre Trugschlüsse verstehen und Christus und das menschgewordene Fleisch Gottes mit einer Haltung und dem Grundsatz entsprechend, sich der Wahrheit zu unterwerfen, erkennen, und alles akzeptieren, was Christus sagt und tut. Stattdessen bemessen sie alles, was Christus sagt, anhand ihrer eigenen Auffassungen und Ansichten. „Diese Aussage von Christus ist unlogisch; jene ist schlecht formuliert; diese enthält einen grammatikalischen Fehler; man merkt, dass Christus nicht hochgebildet ist. Redet er nicht wie ein gewöhnlicher Mensch? Wie kann Christus so reden? Es ist nicht sein Fehler. Eigentlich will er auch angesehen sein, von anderen geschätzt werden, aber das ist einfach nicht möglich – er kommt nicht aus einer guten Familie. Seine Eltern waren bloß gewöhnliche Leute, und ihre eigene Art, hat ihn dahingehend beeinflusst, eine ebensolche Person zu werden. Wie konnte Gott das tun? Warum wirken Christi Worte und Auftreten nicht sehr elegant und vornehm? Warum redet und verhält er sich nicht wie Gelehrte und kultivierte Intellektuelle in der Gesellschaft, wie Prinzessinnen und Prinzen aus der Oberschicht der Gesellschaft? Warum stehen Christi Worte und Taten anscheinend so im Widerspruch zu seiner Identität?“ Antichristen nehmen dahingehend, wie sie Christus und all Seine Worte und Sein Wirken sehen, wie Er mit Menschen umgeht, wie Er redet und sich verhält, diese Art von Sichtweise und diese Art von beobachtender Perspektive ein, und in ihren Herzen entstehen zwangsläufig Auffassungen. Nicht nur, dass sie sich Christus nicht unterwerfen, sie gehen auch nicht richtig mit Seinen Worten um. Sie sagen: „Kann so ein einfacher Mensch, so jemand Gewöhnliches, mein Retter sein? Kann er mich segnen? Kann ich von ihm irgendwelche Vorteile bekommen? Können meine Wünsche und Ambitionen erfüllt werden? Dieser Mensch ist zu gewöhnlich, so gewöhnlich, dass man auf ihn herabsieht.“ Je mehr Antichristen Christus als gewöhnlich und durchschnittlich wahrnehmen und denken, dass Christus ganz normal ist, desto mehr fühlen sie sich selbst erhaben und vornehm. Gleichzeitig stellen einige Antichristen sogar Vergleiche an: „Du bist jung und weißt nicht, wie man sich kleidet oder mit Leuten redet. Du weißt nicht, wie man Leuten etwas aus der Nase zieht. Warum bist du so freimütig? Inwiefern ähnelt irgendetwas von dem, was du sagst, Gott? Inwiefern steht irgendetwas von dem, was du sagst, dafür, dass du Gott bist? Inwiefern ähneln dein Handeln, Reden, Verhalten, Auftreten und deine Kleidung Gott? Ich denke nicht, dass du Gott in irgendeinem von diesen Punkten ähnelst. Christus sollte einen höheren Bildungsgrad haben, die Bibel in- und auswendig kennen und wortgewandt sein, aber du wiederholst dich immer, und manchmal benutzt du Wörter, die unpassend sind.“ Antichristen haben, nachdem sie Christus viele Jahre nachgefolgt sind, nicht nur Gottes Worte und die Wahrheit im Herzen nicht angenommen, sie haben auch die Tatsache nicht angenommen, dass Christus das menschgewordene Fleisch Gottes ist. Das ist gleichbedeutend damit, dass sie Christus nicht als ihren Retter annehmen. Stattdessen verachten sie das menschgewordene Fleisch Gottes, diesen gewöhnlichen Menschen, umso mehr in ihren Herzen. Weil sie in Christus nichts Besonderes sehen, weil Seine Herkunft ganz gewöhnlich und alltäglich war und es den Anschein hat, als könne Er ihnen in der Gesellschaft oder unter den Menschen keinerlei Nutzen bringen oder dafür sorgen, dass sie in den Genuss irgendwelcher Vorteile kommen, fangen sie an, mutwillig und offen ein Urteil über Ihn zu fällen: „Bist du nicht bloß ein Kind aus der Familie Soundso? Was ist also falsch daran, dass ich über dich urteile? Was kannst du mir schon antun? Hättest du eine angesehene Familie oder Eltern, die Beamte wären, dann hätte ich vielleicht Angst vor dir. Warum sollte ich vor dir, so wie du bist, Angst haben? Selbst wenn du also Christus bist, das menschgewordene Fleisch, das von Gott bezeugt wird, habe ich keine Angst vor dir! Ich werde hinter deinem Rücken trotzdem ein Urteil über dich fällen und mich frei über dich äußern. Wann immer ich Gelegenheit dazu habe, werde ich Nachforschungen zu deiner Familie und deinem Geburtsort anstellen.“ Das sind die Dinge, um die Antichristen am liebsten viel Aufhebens machen. Sie suchen nie die Wahrheit, und alles, was nicht mit ihren Auffassungen und Vorstellungen übereinstimmt, wird wiederholt von ihnen beurteilt und immer wieder sträuben sie sich dagegen. Diese Menschen wissen sehr wohl, dass das, was Christus kundtut, die Wahrheit ist, warum also streben sie nicht nach der Wahrheit? Sie sind wirklich unvernünftig!
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?