15. Sie glauben nicht an die Existenz Gottes und leugnen das Wesen Christi (Teil 1) Abschnitt Zwei
Während sie an Gott glauben und Gott folgen, kommen in Antichristen immer Auffassungen von Gottes Identität und Wesen auf, und sie hinterfragen immer, warum Gott nur redet und keine Zeichen und Wunder vorführt. Obwohl Antichristen auch Gottes Worte lesen, haben sie nicht vor, die Wahrheit zu suchen oder zu akzeptieren, stattdessen lesen sie sie mit einer Geisteshaltung, mit der sie sie studieren und Überlegungen anstellen. Infolgedessen entsteht in ihnen nicht nur kein echter Glaube, sondern, je mehr sie sie genau prüfen, kommen in ihnen stattdessen noch mehr Zweifel auf und hegen sie mehr Auffassungen von dem menschgewordenen Gott. Ihre hauptsächliche Auffassung ist die Überzeugung, dass Christus übernatürliche Menschlichkeit besitzen sollte. Sie denken: „Wenn Christus normale Menschlichkeit besitzt und keine Zeichen oder Wunder vollbringt, wie kann man dann beweisen, dass er Gott ist?“ Im Herzen von Antichristen ist nur der Geist Gottes Gott, und nur ein Fleisch, das Zeichen und Wunder vorführen kann, ist Gott. Wenn ein Fleisch nur normale Menschlichkeit besitzt und keine Zeichen und Wunder vollbringt, dann gilt derjenige, selbst wenn er die Wahrheit kundtun kann, nicht als Gott. Daher überrascht es nicht, dass Antichristen immer am Wesen des menschgewordenen Gottes zweifeln. Ganz gleich, wie viele Dinge ihnen widerfahren, Menschen, die Antichristen sind, werden niemals die Wahrheit in Gottes Worten suchen, um sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen, geschweige denn, sie im Licht von Gottes Worten zu betrachten – was allein daran liegt, dass sie nicht glauben, dass jede Zeile von Gottes Worten die Wahrheit ist. Es spielt keine Rolle, auf welche Weise das Haus Gottes über die Wahrheit Gemeinschaft hält, die Antichristen bleiben unempfänglich, und somit fehlt ihnen in jeder Situation, der sie sich gegenübersehen, die richtige Einstellung; vor allem, wenn es um ihre Einstellung zu Gott und der Wahrheit geht, weigern sich die Antichristen hartnäckig, ihre Auffassungen beiseite zu schieben. Der Gott, an den sie glauben, ist der Gott, der Zeichen und Wunder vollbringt, der übernatürliche Gott. Jeden, der Zeichen und Wunder vollbringen kann – sei es Guanyin Bodhisattva, Buddha oder Mazu – bezeichnen sie als Götter. Sie glauben, dass nur diejenigen, die Zeichen und Wunder vollbringen können, Götter sind, die die Identität von Göttern besitzen, und diejenigen, die das nicht können, sind, ganz gleich, wie viele Wahrheiten sie kundtun, nicht zwingend Götter. Sie verstehen nicht, dass es Gottes große Kraft und Allmacht ist, die Wahrheit kundzutun; stattdessen denken sie, dass die große Kraft und Allmacht von Göttern nur darin besteht, Zeichen und Wunder zu vollbringen. Was daher das praktische Wirken des menschgewordenen Gottes angeht, die Wahrheit kundzutun, um Menschen zu erobern und zu retten, die Menschen aus Gottes auserwähltem Volk zu bewässern, zu hüten und anzuführen und ihnen zu ermöglichen, tatsächlich Gottes Gericht, Züchtigung, Prüfungen und Läuterung zu erleben und schließlich die Wahrheit zu verstehen, ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen und Menschen zu werden, die sich Gott unterwerfen und Gott anbeten usw. – so halten Antichristen all das für das Werk des Menschen und nicht für Gottes Werk. In den Köpfen der Antichristen sollten sich Götter hinter einem Altar verstecken und sich Opfergaben darbringen lassen, die Speisen essen, die die Menschen ihnen opfern, den Rauch der Räucherstäbchen einatmen, den sie verbrennen, ihnen eine helfende Hand reichen, wenn sie in Schwierigkeiten sind, sich als enorm mächtig erweisen und ihnen sofort im Rahmen ihres Verständnisses Hilfe leisten und ihre Bedürfnisse befriedigen, wenn die Menschen um Hilfe bitten und ihre Bitten ernsthaft vorbringen. Für die Antichristen ist nur ein solcher Gott ein wahrer Gott. Alles, was Gott heute tut, stößt bei den Antichristen hingegen auf Verachtung. Und warum ist das so? Der Wesensnatur der Antichristen nach zu urteilen, verlangen sie nicht das Werk der Bewässerung, der Behütung und der Rettung, das der Schöpfer an den geschaffenen Wesen vollbringt, sondern sie wollen in diesem Leben in allen Dingen Wohlstand, die Erfüllung ihrer Wünsche und frei von Bestrafung sein und in der kommenden Welt in den Himmel eingehen. Ihre Sichtweise und Bedürfnisse bestätigen, dass es ihr Wesen ist, die Wahrheit zu hassen. Antichristen lieben Niederträchtigkeit, das Übernatürliche und Wunder und verehren sogar das Handeln und die teuflischen Worte von Satan und bösen Geistern – was negative und niederträchtige Dinge sind – als göttlich und als die Wahrheit. Sie sehen diese als Objekte ihrer lebenslangen Verehrung und Bestrebungen an und als Dinge, die in der Welt geachtet und propagiert werden sollten. Infolgedessen werden sich ihre Auffassungen und Ansichten zu Gottes Identität niemals ändern, während sie Gott folgen. Wenn solche Menschen ihre Ambitionen in Gottes Haus nicht verwirklichen können, wenn sie nicht befördert oder eingesetzt werden und es nicht schaffen, schnelle und große Erfolge zu erzielen, dann werden sie bereit sein, Gott jederzeit, in jedem Augenblick und überall zu verraten. Einige dieser Menschen glauben seit zehn Jahren, manche seit zwanzig, und du würdest denken, dass sie über eine Grundlage verfügen und Gott nicht verlassen würden, aber in Wirklichkeit sind sie bereit, Gott zu verraten und jederzeit in die säkulare Welt zurückzukehren. Selbst wenn sie die Kirche nicht verlassen, so sind ihre Herzen bereits von Gott abgeirrt und haben Gott verraten. Wann immer es die Umstände zulassen oder sich Gelegenheiten dafür ergeben, werden sie losgehen und an falsche Götter und böse Geister glauben. Wenn sie die Chance haben, kometenhaften Erfolg zu erzielen, ein hochrangiger Funktionär zu werden, berühmt zu werden und Ruhm und Reichtum zu genießen, werden sie nicht zögern, die Kirche zu verlassen und den Trends der säkularen Welt zu folgen. Einige Antichristen hinterfragen Folgendes: „Wenn er Gott ist, warum erträgt er es dann, dass er vom großen roten Drachen verfolgt wird und dieser Jagd auf ihn macht? Wenn er Gott ist, warum führt er dann nicht Zeichen und Wunder vor, um den großen roten Drachen auszulöschen? So viele aus Gottes auserwähltem Volk sind vom großen roten Drachen gefangengenommen und verfolgt worden. Warum schützt und rettet Gott sie nicht vor der Verfolgung durch Satan?“ Es ist wie bei den Pharisäern des Judentums, die dachten: „Wenn Jesus Gott ist, wieso konnte er dann gekreuzigt werden? Warum konnte er sich nicht selbst retten?“ Antichristen verstehen das nie, weil sie die Wahrheit nicht akzeptieren und auch nicht glauben, dass Gottes Worte alles herbeiführen werden. Sie glauben nur, was sie sehen, und sie haben keinen Glauben an den Wert oder die Bedeutung, die durch all das, was Gott getan hat, demonstriert werden. Sie glauben nicht, dass jedes Wort, das Gott kundtut, die Wahrheit ist, und dass jedes Seiner Worte sich erfüllen und Wirklichkeit werden wird; sie glauben nicht, dass Gottes Weisheit basierend auf Satans Intrigen ausgeübt wird oder dass Gott den großen roten Drachen einsetzt, damit dieser als Kontrastfigur dient, die Seine Allmacht und Weisheit offenbart. Sie glauben nicht, dass Gott Herrscher über alles ist und dass Gottes Worte alles herbeiführen; glauben Antichristen also trotzdem an Gott? Das tun sie nicht. Antichristen sind Menschen, die Gott leugnen und sich Gott widersetzen; sie sind pure Ungläubige.
Was sind die Hauptgründe dafür, dass Antichristen sich weigern, Gottes Identität anzuerkennen? Einer ist, dass Gott die ganze Ungerechtigkeit in der Welt nicht behebt, für die Menschheit nicht Recht spricht oder diejenigen, die Böses tun, nicht sofort bestraft, wie es sich die Antichristen in ihren Auffassungen vorstellen; viele unfaire Begebenheiten passieren jeden Tag inmitten von all dem, worüber Gott die Herrschaft hat, und dennoch scheint Gott das egal zu sein und sagt als Reaktion darauf kein einziges Wort oder tut irgendetwas. Aus Sicht der Antichristen passt alles, was sie im Rahmen dessen, womit sie in Berührung kommen, auf der Welt geschehen sehen, nicht mit ihren Auffassungen zusammen und sollte sich nicht ereignen. Warum denken sie, dass diese Dinge sich nicht ereignen sollten? Sie denken: „Wenn Gott existiert, warum kümmert er sich dann nicht darum? Wenn Gott existiert, warum führen dann so viele böse Menschen immer noch ein gutes Leben? Warum werden die Reichen reicher und die Armen ärmer? Warum essen reiche Leute jeden Tag üppige Speisen und amüsieren sich so sehr, während so viele immer noch um Essen betteln müssen? Warum werden arglose Menschen schikaniert, unterdrückt und ausgebeutet? Warum schuften und schwitzen manche Menschen und arbeiten jeden Tag mehr als acht Stunden für so eine mickrige Bezahlung, während andere in einer Stunde mehr verdienen, als man sich zu Lebzeiten erarbeiten könnte? Warum geht Gott diese gesellschaftlichen und irdischen Ungerechtigkeiten nicht an? Warum werden manche mit einem Silberlöffel im Mund geboren, während andere in Armut und Erschöpfung hineingeboren werden? Warum können manche Menschen ihr ganzes Leben lang Ruhm und Reichtum und die abgöttische Liebe ihrer Familien genießen, während andere das nicht können, wenn sie in dem gleichen gesellschaftlichen Umfeld geboren wurden?“ In den Herzen von Antichristen sind das ewig unlösbare Rätsel. Sie denken, dass sie, da sie an Gott glauben, Gott alles, was sie nicht durchschauen können und nicht verstehen, und all diese Rätsel, die sie nicht lösen können, übergeben und Ihn dazu bringen sollten, die Lösungen zu liefern, und dass sie in Gottes Worten Antworten darauf finden sollten. Nachdem sie drei bis fünf Jahre an Gott geglaubt haben, können sie diese Antworten jedoch nicht finden, und nachdem sie acht bis zehn Jahre geglaubt haben, können sie sie trotzdem nicht finden. Nachdem sie zwanzig Jahre geglaubt haben, fragen sie sich: „Warum habe ich immer noch keine Antworten bekommen? Warum hat Gott diese Probleme nicht gelöst? Warum handelt Gott nicht wie Guanyin Bodhisattva oder der Jadekaiser? Gott besitzt Autorität und Kraft und die Identität Gottes, also sollte er diese Dinge tun! Warum tauchen, besonders in der Kirche, oft böse Menschen auf und sorgen für Störungen und Unterbrechungen, wobei manche sogar Opfergaben stehlen, ohne dass sie irgendwelche Konsequenzen tragen müssen? Einige Menschen lügen oft, und einige verbreiten Auffassungen und haltlose Gerüchte, ohne dass sie von Gott diszipliniert oder bestraft werden; andere hören abrupt auf, an Gott zu glauben, und werden in der Gesellschaft tätig, und nach ein paar Jahren werden sie wohlhabend, ohne je schwere Zeiten erlebt zu haben. Einige Gläubige führen ein schlimmeres Leben als Menschen, die nicht an Gott glauben. Tatsächlich leiden Menschen, die an Gott glauben, und viele von ihnen werden verfolgt, können nicht in ihr Zuhause zurückkehren und leben in Armut und Not. Sicherlich ist das nicht das, was Glaube an Gott bedeutet? Sicherlich ist das nicht der Wert dessen, Gott zu folgen? Sicherlich ist das nicht der Alltag, den Gott den Menschen schenken will? Wenn Menschen mit etwas in Berührung kommen, das sie nicht schaffen können, warum tut Gott dann nicht etwas Außergewöhnliches, damit sie es sofort verstehen und begreifen? Es gibt vieles, was die Menschen nicht verstehen, und sie wissen nicht, warum Gott so handelt. Warum zündet Gott keine Lampe an, um die Herzen der Menschen zu erhellen? Warum gibt er den Menschen keine Eingebung? Wenn Menschen Böses verüben und Störungen und Unterbrechungen verursachen, dann erhebt sich Gott nicht und verflucht diese bösen Menschen nicht direkt und konfrontiert sie nicht mit Vergeltung. Ich habe nicht viele Beispiele gesehen, wo Gott so etwas tut. Manchmal brauchen die Menschen Gottes Erleuchtung, Erhellung und Versorgung, warum also können sie Gott nicht spüren oder sehen? Wo ist Gott?“ Alle Warum-Fragen wie diese bleiben in den Herzen von Antichristen unbeantwortet. Sie verstehen nicht, warum sich diese Dinge und Phänomene nie ändern, sich nie umkehren, geschweige denn verbessern. Sie denken, dass der Glaube an Gott Menschen vollkommen verwandeln sollte und dass sich ihr ganzes Leben, ihr Auftreten, ihre Gedanken und insbesondere ihre Lebensqualität und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten alle in eine positive Richtung entwickeln sollten. Warum können sie diese Veränderungen nach zehn oder zwanzig Jahren Beobachtung nicht sehen? Worüber die Menschen in ihren Auffassungen fantasieren und wovon sie diesen entsprechend träumen, wird nie aufgelöst oder verwirklicht, nachdem sie zum Glauben an Gott finden. Was bedeutet es also, an Gott zu glauben? Welchen Wert hat es, an Gott zu glauben und Gott zu folgen? Diese Fragen bleiben in den Herzen von Antichristen ungelöst und unbeantwortet, und sie werden sich nicht so verwirklichen oder erfüllen, wie Antichristen es sich vorstellen, also gibt es den Gott, der Antichristen im Geiste vorschwebt, nicht. Und natürlich wird der Eine, der die Identität Gottes besitzt, in den Köpfen von Antichristen auf ewig geleugnet.
Der Glaube der Antichristen an Gott ist zu sehr verfälscht. In Wirklichkeit glauben Antichristen nicht wirklich an Gott; es ist alles vorgespielt. Sie glauben an Gott, so wie Nichtgläubige Teufel und Götzen anbeten. Sie finden alles, was Gott tut, schwer zu akzeptieren, und sie haben immer Zweifel und Fragen. Sie verstecken diese Zweifel und Fragen in ihren Herzen und trauen sich nicht, sie auszusprechen, und sie sind auch geschickt darin, anderen etwas vorzuspielen; ganz gleich also, seit wie vielen Jahren sie an Gott glauben, sie bleiben durch und durch Ungläubige. Mit ihren Fantasien, ihren diversen Vorstellungen und Auffassungen von Gott sowie mit etwas traditionellem menschlichen Wissen und einigen Moralauffassungen ermessen sie Gott und all Sein Tun. Sie verwenden diese Dinge, um Gottes Identität und die Frage, ob Er existiert oder nicht, zu ermessen. Und was ist das Endergebnis? Sie leugnen die Existenz Gottes und erkennen die Identität und das Wesen des menschgewordenen Gottes nicht an. Ist der Maßstab, nach dem Antichristen ermessen, ob der menschgewordene Gott die Identität und das Wesen Gottes besitzt, nicht falsch? Um es klar zu sagen, Antichristen verehren Wissen und berühmte, große Persönlichkeiten, also haben sie nie etwas einzuwenden oder hegen irgendeine Abneigung gegen das, was von diesen berühmten, großen Persönlichkeiten kommt. Warum also verachten sie Christus, wenn sie sehen, dass Er ein normaler und gewöhnlicher Mensch ist, und fangen an, Abneigung und Hass zu empfinden, wenn sie sehen, dass Christus so viele Wahrheiten kundtut? Weil das, was sie verehren und bewundern, keineswegs positive Dinge sind, nicht ein einziges bisschen davon. Was mögen Antichristen? Sie mögen Bizarrheit, Niederträchtigkeit, Wunder und übernatürliche Dinge, wohingegen die Normalität und Praktikabilität Gottes, Gottes echte Liebe zu den Menschen, Gottes Weisheit, Treue, Heiligkeit und Gerechtigkeit aus Sicht der Antichristen allesamt verurteilt werden. Beispielsweise hat Gott eine Situation eingerichtet, damit die Brüder und Schwestern Urteilsvermögen entwickeln und auf praktische Weise eine Lektion lernen. Welche Situation war das? Er richtete es so ein, dass jemand unter ihnen lebte, der von einem Dämon besessen war. Am Anfang war die Art und Weise, wie dieser Mensch redete und handelte, normal, ebenso wie seine Vernunft; er erschien überhaupt nicht problematisch. Aber nachdem die Brüder und Schwestern eine Zeitlang Kontakt zu ihm gehabt hatten, stellten sie fest, dass alles, was er sagte, unsinnig war und keine richtige Struktur und Ordnung aufwies. Später trugen sich bestimmte übernatürliche Dinge zu: Er erzählte den Brüdern und Schwestern immer, er hätte diese oder jene Vision gehabt und die und die Offenbarung empfangen. Eines Tages wurde ihm zum Beispiel offenbart, er müsse gedämpfte Teigtaschen machen – er musste sie machen – und tags darauf trug es sich zu, dass er nach draußen gehen musste, also nahm er die Teigtaschen mit. Später wurde ihm in einem Traum offenbart, dass er Richtung Süden gehen musste; da sei jemand, der in zehn Kilometer Entfernung auf ihn wartete. Er ging, um nachzusehen, und genau dort war eine Person, die sich verlaufen hatte; er bezeugte dieser Person gegenüber Gottes Werk der letzten Tage, und sie nahm es an. Er empfing ständig Offenbarungen, er hörte ständig Stimmen, ihm passierten ständig übernatürliche Dinge. Jeden Tag, wenn es darum ging, was man essen, wohin man gehen, was man tun, mit wem man Umgang pflegen sollte, befolgte er nicht die Gesetze des Lebens normaler Menschlichkeit, noch suchte er die Worte Gottes als Basis oder Grundsatz oder suchte Menschen auf, um mit ihnen Gemeinschaft zu halten. Er verließ sich immer auf seine Gefühle und wartete auf eine Stimme oder eine Offenbarung oder einen Traum. War dieser Mensch normal? (Nein.) Die drei Mahlzeiten, die er pro Tag aß, und seine tägliche Routine schienen regelmäßige Muster aufzuweisen, doch er hörte ständig Stimmen. Einige Menschen erkannten ihn und sagten, dass die Äußerungsformen der Besessenheit durch einen bösen Geist seien. Die Brüder und Schwestern wurden, was ihn anging, Stück für Stück urteilsfähiger, bis bei ihm eines Tages eine Geisteskrankheit ausbrach, er anfing, verrückte Dinge zu sagen, und nackt sowie mit völlig zerzaustem Haar davonlief, psychotisch. Damit wurde die Sache schließlich abgeschlossen. Weisen die Brüder und Schwestern jetzt nicht Erkenntnis und Urteilsfähigkeit in Bezug darauf auf, wie es sich konkret manifestiert, wenn ein böser Geist am Werk ist und jemand von einem Dämon besessen ist? Natürlich waren einige von ihnen vorher schon mit so etwas in Berührung gekommen und besaßen dahingehend bereits Urteilsvermögen, wohingegen andere noch nicht lange an Gott glaubten, so etwas noch nicht durchgemacht hatten und somit wahrscheinlich in die Irre geführt wurden. Aber ungeachtet dessen, ob sie in die Irre geführt wurden oder über Urteilsvermögen verfügten, hätte Gott nicht dieses Umfeld eingerichtet, könnten sie dann wahres Urteilsvermögen dahingehend haben, dass ein böser Geist am Werk war oder jemand von einem bösen Geist besessen war? (Nein.) Was also genau bedeutete es und welchen Zweck hatte es, dass Gott dieses Umfeld einrichtete und diese Dinge tat? Es diente dazu, sie in die Lage zu versetzen, auf praktische Weise Urteilsvermögen zu erlangen und eine Lektion zu lernen und zu wissen, wie man diejenigen erkennt, an denen böse Geister am Werk sind oder die von Dämonen besessen worden sind. Würde man Menschen einfach erzählen, was es damit auf sich hat, wenn ein böser Geist am Werk ist – so wie ein Lehrer aus einem Buch lehrt und nur über Lehrbuchtheorien redet, ohne seine Schüler irgendwelche Übungen oder Trainings machen zu lassen – dann würden die Menschen nur einige Glaubenslehren und Behauptungen verstehen. Du kannst nur klar erklären, was genau das Wirken eines bösen Geistes ist und wie sich das konkret manifestiert, wenn du es persönlich miterlebt hast, es mit deinen eigenen Augen gesehen und mit deinen eigenen Ohren gehört hast. Und dann, wenn du wieder solchen Menschen begegnest, wirst du in der Lage sein, sie zu erkennen und zurückzuweisen; du wirst solche Angelegenheiten richtig angehen und handhaben können. Ist also das, was du in so einem Umfeld gewinnst, nicht viel praktischer als das, was du daraus gewinnst, wenn du den ganzen Tag lang Versammlungen besuchst und dir Predigten anhörst? Menschen, deren Denken und Rationalität normal sind und die nach der Wahrheit streben, werden die Art und Weise, wie Gott diese Dinge tut, richtig verstehen. Sie werden sich nicht beklagen und sagen: „Warum lässt Gott zu, dass böse Geister in der Kirche auftauchen? Warum hat Gott mich vorher nicht gewarnt? Warum säubert Er die Kirche nicht von den bösen Geistern?“ Sie werden sich nicht über diese Dinge beklagen, stattdessen werden sie dankbar sein, Gott für Sein exzellentes und kluges Wirken preisen und sagen, dass Gott den Menschen so sehr liebt! Allerdings akzeptieren Antichristen die Wahrheit nicht, und gleichzeitig sind ihre Herzen voller Auffassungen und Vorstellungen von Gott, außerdem beten sie im Herzen wirklich Teufel und Götzen an, und sie vergleichen alles, was der wahre Gott tut, mit ihren Götzen und ermessen es dementsprechend. Wenn sie also auf solche Situationen treffen, fragen sie sich zuerst: „Ist das das Werk Gottes? Wie könnt ihr so dumm sein? Wie könnte Gott zulassen, dass böse Geister in der Kirche auftauchen?“ Ist das nicht ein irriges Verständnis? Als Erstes leugnen sie, dass dies Gottes Werk ist, und denken außerdem: „Ein Gott würde das definitiv nicht tun. Götter wollen nicht, dass Menschen leiden. Wenn Guanyin Bodhisattva Menschen leiden sieht, dann vergießen ihre Statuen Tränen; sie will alle Wesen von ihren Qualen befreien, alle Menschen unter dem Namen Buddha versammeln und sie von all dem Leid der Menschenwelt befreien. Götter sollten mitfühlend sein, sich um ihr auserwähltes Volk kümmern und nicht zulassen, dass böse Geister in der Kirche auftauchen. Das kann unmöglich Gottes Werk sein.“ Sobald so etwas passiert, zweifeln Antichristen im Herzen als Erstes Gottes Identität noch mehr an und sind gleichzeitig hundertmal, tausendmal mehr nicht gewillt, Gottes Taten zu akzeptieren, und beurteilen und verurteilen sie sogar. Sie verspotten auch die Brüder und Schwestern, die diese Sache von Gott akzeptieren, und sagen: „Ihr Narren glaubt immer noch, alles sei Gottes Werk. Ein Gott würde nicht so handeln! Ein Gott sollte seine Lämmer beschützen und umsorgen und sie mit seinen Händen abschirmen. Götter sind Zufluchtsorte für die Menschen; die Menschen sollten all diese Nöte nicht erleiden. Den Menschen sollten alle negativen und schlechten Dinge nicht passieren, so wirken Götter.“ Die Herzen von Antichristen sind im Hinblick auf Gott voller Zweifel, Leugnungen, Auffassungen und Verurteilungen. Infolgedessen ist, was Gott auch immer tut, aus ihrer Sicht falsch und nicht das, was Gott tun sollte, und für sie ist es Beweis und Druckmittel, um Gott zu verurteilen und zu leugnen. Dadurch wird die Wesensnatur der Antichristen, sich Gott zu widersetzen, vollkommen offenbart. Wenn beispielsweise Brüder und Schwestern die Verfolgung und Folter durch die KPCh aushalten, dann erhitzen die Polizisten elektrische Brenneisen, bis sie glühend heiß sind, und pressen sie auf deren Körper, was so viel Schmerz verursacht, dass sie ohnmächtig werden und das Blut aller Anwesenden gefrieren lässt. Was denken Antichristen, wenn sie diese Szene sehen? „Diese Satane und Teufel sind zu grausam! Sie weisen keine Menschlichkeit auf, haben kein Erbarmen und kein Mitleid. Ihre Methoden sind zu brutal, ich ertrage es nicht, zuzusehen! Wäre ich dort, würde ich die Brenneisen abkühlen, sie in Baumwolle verwandeln und damit die Körper der Menschen berühren, sanft, warm und weich, wie die Hand eines Gottes, der seine Lämmer liebkost, die Menschen sein mitfühlendes Herz spüren lässt, seine Liebe und Wärme, und in ihnen mehr Glauben und Entschlossenheit weckt, ihm zu folgen. Aber Menschen sind bloß Menschen – wir sind machtlos, irgendetwas zu tun, während wir zusehen, wie unsere Brüder und Schwestern und Mitmenschen so viel leiden. Und wo ist Gott? Warum hält Gott die Hände dieser Satane und Teufel in diesem Moment nicht auf? Warum kühlt er die glühend heißen Brenneisen nicht ab? Wenn die Brenneisen die Brüder und Schwestern berühren, warum sorgt Gott dann nicht dafür, dass sie keinen Schmerz empfinden? Wäre es Guanyin Bodhisattva, dann würde sie das definitiv tun; sie will nicht sehen, wie Lebewesen einander misshandeln und umbringen, sie will nicht sehen, dass irgendeiner von ihnen auch nur ein bisschen Schikane oder Schmerz erleidet. Sie denkt an alle Wesen, ihr Herz ist weiter als der Himmel, und ihre Liebe ist grenzenlos. Das ist wirklich eine Gottheit! Warum handelt Gott nicht so? Ich bin kein Gott, ich habe diese Fähigkeit nicht. Wäre ich Gott, würde ich mein Volk nicht so leiden lassen.“ Ganz gleich, was ihnen widerfährt, Antichristen haben ihre eigenen Ansichten, Thesen, Meinungen und sogar „brillante Ideen“. Ganz gleich, was ihnen passiert, sie bringen es nie mit Gottes Worten in Verbindung, sie suchen nie die Wahrheit, um Gott zu verstehen, um Gott zu bezeugen, um Gottes Identität zu bestätigen, um zu bestätigen, wo und wie das Wesen Gottes, der die Identität Gottes besitzt, zum Ausdruck kommt – so praktizieren Antichristen nicht. Bei jeder Gelegenheit beurteilen sie Gott stattdessen und wetteifern mit Ihm, wobei sie die Perspektive Satans, diverser böser Geister oder von Guanyin Bodhisattva und Buddha einnehmen. Zu welchem Endergebnis führt das? Antichristen verleugnen Gott bei jeder Gelegenheit, leugnen Sein Handeln und Sein Wesen, welche Bedeutung und welchen Wert alles hat, was Er tut, und wie Menschen davon erbaut werden. Sie leugnen die Wirkung, die Gott auf die Menschen haben will, indem Er auf diese Weise wirkt, sowie die Existenz von Gottes Absichten. Leugnen Antichristen nicht Gottes Identität, indem sie die Bedeutung und den Wert von allem, was Gott tut, leugnen? (Das tun sie.) Diese Manifestationen und das Wesen von Antichristen, die Gedanken, die sie offenbaren, und die Wut, Forderungen, Unzufriedenheit und Fragen, die sie zu Gott haben, wenn ihnen etwas widerfährt usw., sind alles konkrete Manifestationen dessen, dass Antichristen Gottes Identität nicht anerkennen. Das sind die Fakten.
Welches Wesen von Antichristen habt ihr im Zuge des gemeinschaftlichen Austauschs und der detaillierten Analyse, die wir gerade zu den Manifestationen und Ursprüngen dessen, dass Antichristen Gottes Identität leugnen, vorgenommen haben, festgestellt? Könnt ihr feststellen, dass Antichristen im Hinblick auf diese Welt zynisch sind und Fairness und Gerechtigkeit lieben? Sind Antichristen Menschen, die über eine gütige Menschlichkeit, Mitgefühl, Barmherzigkeit, große Liebe und einen Hass auf Niederträchtigkeit verfügen? (Nein.) Was für Menschen sind also Antichristen? (Sie sind böse Menschen, die die Wahrheit hassen und ihr abgeneigt sind, die Gott auf Schritt und Tritt bekämpfen.) Das ist ein Aspekt. Was noch? Befürworten Antichristen nicht durchaus den in der Gesellschaft verbreiteten Spruch: „Wer Brücken baut und Straßen repariert, erblindet, während die Nachkommen von Mördern und Brandstiftern sich vermehren“? Bedeutet das nicht, dass sie den Zustand der Welt beklagen und die Menschheit bemitleiden? Welche Natur liegt dem zugrunde, dass sie diesem Spruch zustimmen? Enthält dieser Spruch nicht etwas von einer Beschwerde über die Ungerechtigkeit des Himmels? Obwohl sie nichts dagegen tun können, hegen Antichristen so einen Groll und solche Gefühle und beklagen sich, der Himmel sei ungerecht: „Heißt es nicht, der Himmel sei fair und der Himmel hätte Augen? Warum also ernten diejenigen, die in dieser Welt Gutes tun, keinen Lohn, wohingegen böse Menschen Erfolg haben? Wo ist die Fairness in dieser Welt? Wie kamen die Angelegenheiten der Ungerechtigkeit in dieser Welt zustande? Es liegt daran, dass der Himmel blind und ungerecht ist!“ Die indirekte Bedeutung darin lautet, dass es bei Gott keine Fairness gibt und dass nur Buddha und Guanyin fair sind. Deshalb sind die Herzen von Antichristen voller Groll, Klagen, Leugnung und Verurteilung im Hinblick auf das, was der wahre Gott tut. Wodurch wird all das verursacht? Was ist der Grund dafür? Ursache ist das Wesen von Antichristen. Welches Wesen ist das? Um es konkret zu sagen, die Herzen von Antichristen sind voller Auffassungen und Vorstellungen davon, wie man einen Gott definiert; sie wissen oder verstehen nicht, wie genau der wahre Gott wirkt und Menschen rettet. Ihre Beurteilung von all dem, was Gott tut, basiert auf ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen. Und worauf basieren diese? Sie basieren ganz auf den diversen Irrlehren und Trugschlüssen, die Satan und Teufelskönige der Menschheit eingeflößt haben. Ganz gleich, wie niederträchtig oder voreingenommen diese Irrlehren und Trugschlüsse sind, sie decken sich mit den Auffassungen der Menschen, ihren psychologischen Erfordernissen und emotionalen Bedürfnissen, und es sind genau diese Dinge, die bei Antichristen zu den Maßstäben für ihr Verhalten und Ermessen aller Dinge werden und auch zu ihrem Maßstab, um Gott zu ermessen; Antichristen liegen von Grund auf falsch. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass Antichristen Macht und prächtige Dinge mögen. Sagen wir beispielsweise, jemand wird in einem Palast geboren und genießt jeden Tag eine erstklassige Behandlung, isst die besten Speisen und trägt die besten Kleider, braucht nichts zu tun und bekommt, was immer er will. Streben Menschen, die an Gott glauben, nach so einem Leben? Ein normaler Mensch wird ein kleines bisschen Neid oder Missgunst empfinden, wird dann aber denken: „Das ist alles von Gott bestimmt. Wo auch immer Gott uns einen Platz zuweist, dort leben wir. So ein Leben wird nicht zwangsläufig zu uns passen. Kann man in so einem Umfeld an Gott glauben? Kann man die Wahrheit verstehen und gerettet werden? Das wäre schwierig. Was Gott uns gab, ist genug; solange wir an Gott glauben können und die Bedingungen richtig sind, um Gottes Worte zu lesen, unsere Pflicht zu tun und schließlich Errettung zu erlangen, ist das das Erfreulichste.“ Aber würden Antichristen so denken? (Nein.) Sie würden denken: „Warum war mein Vater nicht Kaiser? Wäre mein Vater ein reicher Mann oder Kaiser, wäre mein Leben wirklich lebenswert. Warum ist sein Vater Kaiser? Warum führt er ein sorgloses Leben, macht sich keine Sorgen um Essen oder Kleidung, bekommt, was immer er will, wobei ihm Geld und Macht immer zur Verfügung stehen? Der Himmel ist ungerecht! Er ist nicht so kompetent, und er hat keinerlei Talent, keine Bildung oder Hirn. Auf welcher Grundlage hat er all das bekommen? Warum kann ich das nicht bekommen? Wenn ich das nicht bekommen kann und andere schon, dann werde ich sie hassen! Und wenn ich sie nicht hassen kann, dann werde ich den Himmel hassen, weil er ungerecht ist und ein mieses Schicksal für mich vorgesehen hat, und ich werde mein Unglück hassen, die gemeine Person hassen, die sich mir in den Weg stellt, und das schlechte Feng-Shui meines Hauses hassen!“ Was geht ihnen durch den Kopf? Sobald in den Herzen von Antichristen Hass aufkommt, können aus ihrem Mund alle möglichen abwegigen Argumente kommen.
Nach außen hin erscheinen Antichristen so gütig, aber Tatsache ist, dass nichts von dem, was sie verehren und wonach sie streben, positiv ist. Die Sprüche und Redewendungen, die sie predigen, klingen vielleicht so, als würden sie den Zustand der Welt beklagen und die Menschheit bemitleiden, und so, als würden sie Wohlwollen im Herzen hegen, tatsächlich aber sind sie durch und durch Teufel und Satane. Wenn sie Macht erlangen und in dieser Welt aufsteigen, sind sie dann imstande, Böses zu tun? Sind sie imstande, gute Menschen zu sein? Sie sind Halunken, voller abscheulicher Sünden. Weil sie keine Macht erlangen können und in der Welt nicht viel Erfolg haben, empfinden sie es so, als würde ihnen ein wenig Unrecht geschehen, und dann glauben sie schließlich an Gott und folgen Gott. Im Wesentlichen wollen sie allerdings überhaupt nicht nach der Wahrheit streben, und insbesondere lieben sie keine positiven Dinge; stattdessen sind sie positiven Dingen abgeneigt und lieben böse Mächte, Macht, ein luxuriöses Leben und die bösen Trends der Welt. Deshalb verachten sie alles, was von dem Gott kundgetan und getan wird, der Gottes Identität und Wesen besitzt, und sie verurteilen, beurteilen und verleumden diese Dinge. Ganz gleich, wie wertvoll oder bedeutsam Gottes Werk für die Menschen ist, weder erkennen sie es an, noch akzeptieren sie es. Nicht nur akzeptieren sie Gottes Identität und Wesen nicht, sondern sie wollen sich auch als Gott ausgeben, vorgeben, ein Retter zu sein, der alle Wesen vom Leid erlösen kann, der sicherstellen kann, dass diejenigen, die Brücken schlagen und Wege erneuern, nicht erblinden, dass Mörder und Brandstifter bestraft werden und keine Nachkommen haben können, die sich vermehren, und dass die Menschen, die sich auf der untersten Sprosse der gesellschaftlichen Leiter befinden und Leid erdulden, nicht länger leiden und einen Ort haben, an dem Ungerechtigkeiten, die ihnen widerfahren sind, wiedergutgemacht werden können. Sie wollen all den Schmerz in der Welt beseitigen und die Menschen aus dem Elend retten. Antichristen hegen in der Tiefe ihres Herzens wirklich „universelle Liebe“ und eine grenzenlose „große Liebe“! Welcher Grund steckt letzten Endes dahinter, dass Antichristen Gottes Identität und Wesen nicht anerkennen? Sie sagen: „Ganz gleich, was Gott tut, er ist nicht wie ein Gott. Ich bin am ehesten ein Gott; ich bin am meisten dafür qualifiziert, ein Gott zu sein. Das liegt daran, dass das, was Gott tut, nicht meinem Geschmack entspricht oder sich nicht mit dem Geschmack und den Bedürfnissen der Massen deckt; nur ich kann die Bedürfnisse und die Gedanken der Massen verstehen, nur ich kann alle Wesen vom Leid erlösen, und nur ich kann der Retter der Menschheit sein.“ Ihre Ambitionen und ihr Wesen sind entlarvt worden, nicht wahr? Was genau ist die wahre Gestalt von Antichristen, die solche Ambitionen und so ein Wesen besitzen? Es ist der Erzengel, der Teufel Satan. Sie leugnen Gottes Identität und glauben nicht an Gottes Existenz, weil sie selbst Gott sein wollen. Sie glauben, dass ihre Gedanken das sind, was ein Gott denken sollte, und dass ihre Manifestationen, ihre Disposition und ihr Wesen von großer Liebe das sind, was ein Gott aufweisen sollte. Sie denken, dass nur jemand, der mit seiner Geisteshaltung den Zustand der Welt beklagt und die Menschheit bemitleidet, wenn er all die Ungerechtigkeiten in der Welt sieht, ein Gott ist. Sie denken, dass der Gott, an den sie glauben, diese Eigenschaften nicht hat, dass nur sie so ein Gemüt haben, so ein großes Herz und diese Art von Tugend und großer Liebe besitzen. Das ist das Wesen von Antichristen, das sind die diversen Manifestationen und das Wesen ihrer Weigerung, Gottes Identität anzuerkennen. Wenn du daher Antichristen als Götter verehrst und sie anbetest, dann werden sie dir gegenüber keinen Groll hegen. Wenn du ihnen folgst und sagst, dass ihre Identität und ihr Wesen die von Göttern sind, dass sie dasselbe Gemüt und dieselbe große Liebe wie Buddha aufweisen und dass sie Götter sind, dann werden sie glücklich sein und vollkommen zufrieden mit dir. Das ist das Wesen von Antichristen. Ist dieses Wesen, das Antichristen erkennen lassen, nicht niederträchtig? Ganz gleich, wie du Gottes Namen und Seine wunderbaren Taten lobst und alles bezeugst, was Gott getan hat, und bezeugst, welchen Preis Er für die Rettung des Menschen bezahlt hat, sie werden im Innersten trotzig sein und sagen: „Ich kann das nicht loben. Ich sehe es nicht so; das ist alles menschliches Wunschdenken und Einbildung.“ Wenn du Gott bezeugst, Seine Weisheit, Seine Allmacht, Seine mühevolle Absicht, die Menschheit zu retten, und den Preis, den Er gezahlt hat, und du Sein Wesen, Seine Identität und alles, was der Schöpfer an der Menschheit vollbracht hat, bezeugst, dann fühlt sich nur eine Sorte Mensch unbehaglich, und das sind Antichristen. Und was denken sie? „Warum redest du immer über Gott? Ich habe dich auch viel bewässert und unterstützt. Ich habe dich geliebt, dir geholfen, dir Medizin gekauft, als du krank warst, und dich unterstützt, mit dir Gemeinschaft gehalten und dich begleitet, als andere dir den Rücken kehrten. Warum preist du mich nicht?“ Sobald jemand Gott bezeugt oder Gott preist, ist der Antichrist verärgert und hasst denjenigen aus Neid. Was empfinden normale Gottesgläubige, wenn sie hören, dass Gott von jemandem gepriesen wird? Als Erstes werden sie „Amen“ zu dem sagen, was derjenige gesagt hat, und zu dem Erfahrungszeugnis, über das er Gemeinschaft gehalten hat. Außerdem werden sie aufmerksam zuhören und denken: „So hat Gott auf ihn eingewirkt – Gott ist so groß, Er liebt den Menschen wirklich! Ich werde auch die Wahrheit suchen, falls ich in Zukunft in ähnliche Situationen gerate. Er tut Gott weh, indem er sich so aufführt; ich habe mich früher auch so aufgeführt, ich war mir dessen einfach nicht bewusst. Ich schulde Gott etwas! Dass Gott so handelt, ist für die Menschen von Vorteil, und ich habe es nicht erkannt. Es hat den Anschein, dass meine Größe geringer ist als die von dieser Person, mein Verständnis ist nicht rein, und mein Kaliber ist dürftig. Ich bete dafür, dass Gott mich erleuchtet und leitet, mich, die Person von geringer Größe, die ich bin. Wie kommt es, dass sie nicht schwach wurde, als sie vor Prüfungen stand? Sie hatte die Führung der Worte Gottes. Wäre ich mit dergleichen Umständen konfrontiert, würde ich schwach werden und vielleicht sogar straucheln. Gott hat mir Güte gezeigt, indem Er meine geringe Größe bemerkte und mich noch nicht in so eine Situation geraten ließ. Alles, was Gott tut, ist so gut!“ Aber Antichristen sind unglücklich, wenn sie das hören: „Wie bitte? Alles, was Gott tut, ist gut? Wo ist diese Güte? Wenn alles, was Gott tut, so gut ist, warum sind die Menschen dann negativ und schwach? Wenn alles, was Gott tut, gut ist, warum werden dann manche Menschen ausgeschlossen? Wenn alles, was Gott tut, gut ist, warum gibt es dann immer Störungen und Unterbrechungen, während das Evangelium gepredigt wird und Pflichten ausgeführt werden? Ich habe so viele gute Taten vollbracht; ich habe mich angestrengt, Opfergaben dargebracht und Menschen gewonnen, als ich das Evangelium predigte. Warum preist mich niemand? Warum hat Gott mir nicht im Gegenzug etwas gegeben, irgendeine Belohnung? Wenn Menschen sich genieren, mir ihr Lob ins Gesicht zu sagen, dann ist es in Ordnung, wenn sie es einfach hinter meinem Rücken tun. Warum preist oder lobt mich niemand? Habe ich denn keine Vorzüge?“ Sie werden verärgert. Wenn jemand einen gewöhnlichen Menschen preist, werden Antichristen nicht viel dabei empfinden. Sobald aber jemand Gottes große Kraft, große Liebe und Weisheit oder Gottes Identität bezeugt, empfinden Antichristen Hass und Missgunst. Wann auch immer irgendjemand gewillt ist, sich Gott zu unterwerfen, ein richtiges geschaffenes Wesen zu sein und ein Mensch zu sein, der seine Grenzen nicht übertritt und sich der Herrschaft des Schöpfers unterwirft, mögen Antichristen das nicht und sagen: „Warum unterwirfst du dich Gott so bereitwillig und aktiv? Warum fällt es dir so schwer, auf irgendetwas zu hören, was ich sage? Was ich sage, ist nicht falsch!“ Es gefällt ihnen, wenn Menschen ihre Anhänger sind, sie auf Schritt und Tritt preisen, ihren Namen auf den Lippen haben, sie im Herzen tragen, sogar von ihrer Güte und ihren Stärken träumen und sie gegenüber jedem, den sie treffen, preisen. Wenn sie krank werden und sich nicht sehen lassen, werden die Menschen sagen: „Was tun wir ohne dich? Ohne dich sind wir verstreut; wir können nicht weiterglauben oder weiterleben!“ Würden Antichristen das hören, wären sie überglücklich, und um das zu hören, wären sie gewillt, jedes Leid zu ertragen oder tagelang ohne Essen und Schlaf auszukommen. Aber wenn niemand sie preist, zum Vorbild nimmt, sie verehrt oder sie ernst nimmt, dann sind sie verärgert und hegen Hass im Herzen – so sind typische Antichristen. Kurzum, Antichristen werden niemals Gottes Identität anerkennen. Sie akzeptieren Gottes Identität und Wesen nicht, geschweige denn das Werk, das der Eine, der Gottes Identität und Wesen besitzt, an ihnen vollbringt, und sie erkennen auch nicht all das Werk an, das Gott inmitten der Menschheit vollbracht hat, oder akzeptieren es.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?