11. Sie akzeptieren es nicht, dass man sie zurechtstutzt, noch zeigen sie eine bußfertige Haltung, wenn sie etwas Falsches tun, sondern verbreiten stattdessen Auffassungen und fällen öffentlich ein Urteil über Gott (Abschnitt Zwei)
Wir haben gerade über sechs Gründe gesprochen, weshalb Antichristen zurechtgestutzt werden. Der erste war, dass sie ihre eigenen unabhängigen Königreiche errichten, zweitens manipulieren sie hinterlistig, drittens quälen sie andere, viertens tun sie Dinge auf ihre eigene Art; fünftens weiden sie sich an besonderen Privilegien, und sechstens täuschen sie die Oberen und Untergebenen. Gibt es noch irgendwelche anderen? (Sie verbreiten Irrlehren und Trugschlüsse, um Brüder und Schwestern in die Irre zu führen.) (Sie erhöhen oder bezeugen Gott nie und bezeugen stattdessen immer sich selbst und geben Worte und Glaubenslehren von sich, um Menschen in die Irre zu führen.) (Sie urteilen über den vom Heiligen Geist eingesetzten Menschen, greifen ihn an und hassen ihn.) Welches von diesen drei Dingen kommt dem Wesen nach vergleichsweise nahe an die sechs Gründe heran, über die wir bereits diskutiert haben? (Sie erhöhen und bezeugen sich immer selbst und bezeugen nie Gott.) Dieser Punkt ist von seiner Natur her relativ ernst. An zweiter Stelle folgt, dass sie den vom Heiligen Geist eingesetzten Menschen angreifen und über ihn urteilen, gefolgt von der Verbreitung von Trugschlüssen, um Menschen in die Irre zu führen. Es sollte bei Antichristen noch einige andere konkrete Manifestierungen geben, aber diese stehen mehr oder weniger für alles, also müssen wir heute nicht unnötig über jede einzelne davon ins Detail gehen. Das ist nicht der Fokus des heutigen gemeinschaftlichen Austauschs; stattdessen geht es schwerpunktmäßig heute darum, inwiefern ein Antichrist es nicht akzeptieren wird, dass man ihn zurechtstutzt, und inwiefern ihm eine bußfertige Haltung fehlt, wenn er irgendein Unrecht begeht, und stattdessen Auffassungen verbreitet und öffentlich ein Urteil über Gott fällt. Mit anderen Worten, welche Haltung ein Antichrist hat, nachdem er zurechtgestutzt worden ist, die Ursache dieser Haltung und welche Dispositionsessenz er wirklich aufweist – das ist der Schwerpunkt, über den wir Gemeinschaft halten sollten. Die anderen Dinge, die wir gerade behandelt haben, sind unbedeutendere Themen, die ein Stück weit damit zusammenhängen. Da wir vorher ausreichend detailliert darüber diskutiert haben, haben wir heute nur grob und allgemein darüber Gemeinschaft gehalten und damit unseren vorherigen gemeinschaftlichen Austausch über die verschiedenen Manifestierungen bei Antichristen zusammengefasst. Antichristen weisen diese Manifestierungen, diese Dispositionen und dieses Wesen auf, und sie haben derartige Dinge getan, also müssen sie zurechtgestutzt und zurückgewiesen werden. Würde allerdings ein wahrer Antichrist, jemand, der das Wesen eines Antichristen besitzt, diese Dinge zugeben, die er getan hat, oder dass das, was er manifestiert, Manifestierungen eines Antichristen sind? (Nein, das würde er nicht.) Wann hast du je gesehen, wie Satan und die Teufel zugeben, dass sie sich Gott entgegenstellen? Sie werden nie gestehen, dass sie sich Gott entgegenstellen, und egal welche Art von Fehlern sie gemacht haben, sie werden nie zugeben, dass sie im Unrecht waren. Wir wollen also mit dem Thema des heutigen gemeinschaftlichen Austauschs aus der Perspektive dieses Wesens der Antichristen beginnen.
II. Wie sich Antichristen verhalten, wenn sie nicht akzeptieren, dass man sie zurechtstutzt
A. Sie weigern sich anzuerkennen, dass sie etwas falsch gemacht haben
Ganz gleich, wie groß der Fehler ist, den ein Antichrist begangen hat, und ganz gleich, wie viel Böses er verübt hat: Wenn er zurechtgestutzt wird, ist die erste Verhaltensweise, die er an den Tag legt, komplett zu leugnen, dass er irgendetwas falsch gemacht hat, und er versucht verzweifelt mit Spitzfindigkeiten, sich selbst zu rechtfertigen. Hierbei fehlt ihm eine bußfertige Haltung, wenn er etwas Falsches tut, was in der elften Äußerungsform von Antichristen erwähnt wird. Antichristen besitzen keine Haltung der Reue, also was denken sie tief in ihrem Inneren? Warum haben sie keine Haltung der Reue? (Weil sie glauben, dass sie nichts falsch gemacht haben.) Richtig. Antichristen geben auf keinen Fall zu, dass sie etwas falsch gemacht haben. Können sie dann zugeben, dass sie Antichristen sind? Das ist sogar noch schwieriger. Wenn du in der Lage bist, eine Liste von Fakten aufzustellen, um einen Antichristen zu enthüllen, wird er sie dann akzeptieren können? Dazu wird er zweifellos noch weniger in der Lage sein. Anhand dieser Art von Äußerungsformen können wir erkennen, dass das Wesen eines Antichristen ein Wesen des Widerstands gegen Gott und des Verrats an Ihm ist, und dass seine Disposition eine Disposition ist, die der Wahrheit abgeneigt ist, die Wahrheit hasst und absolut keine Liebe zur Wahrheit hat. Deshalb suchen Antichristen, wenn sie enthüllt und zurechtgestutzt werden, zuerst nach verschiedenen Argumenten zu ihrer Verteidigung, nach allerlei Ausreden, um aus der Sache heil rauszukommen und so ihr Ziel zu erreichen, sich vor ihren Verantwortungen zu drücken und Vergebung zu erlangen. Was Antichristen am meisten fürchten, ist, dass Gottes auserwähltes Volk ihren Charakter, ihre Schwächen und Mängel, ihre Achillesferse, ihr wahres Kaliber und ihre tatsächliche Arbeitsfähigkeit durchschauen wird – deshalb versuchen sie nach Kräften, sich selbst in ein gutes Licht zu rücken, um ihre Unzulänglichkeiten, Probleme und verdorbenen Dispositionen zu verbergen. Wenn ihre bösen Taten aufgedeckt und entlarvt werden, besteht ihre erste Reaktion nicht darin, diese Tatsache einzugestehen oder anzunehmen, oder ihr Möglichstes zu tun, um ihre Fehler wiedergutzumachen und auszugleichen, sondern sie versuchen, sich verschiedene Methoden auszudenken, um ihre Taten zu vertuschen, um jene hinters Licht und in die Irre zu führen, die über ihre Handlungen Bescheid wissen, um zu verhindern, dass Gottes auserwähltes Volk die wahre Sachlage erkennt und um zu verhindern, dass es erfährt, wie schädlich ihre Taten für Gottes Haus waren und wie sehr sie die Arbeit der Kirche gestört und unterbrochen haben. Am meisten fürchten sie natürlich, dass der Obere davon erfährt, denn sobald der Obere Bescheid weiß, wird man mit ihnen laut den Grundsätzen verfahren, und dann ist es für sie vorbei, und sie werden mit Sicherheit entlassen und ausgemustert werden. Wenn daher die bösen Taten von Antichristen enthüllt werden, denken sie nicht als Erstes darüber nach, worin genau ihr Fehler bestand, bei was sie gegen die Grundsätze verstoßen haben, warum sie getan haben, was sie getan haben, von welcher Disposition sie dabei gesteuert wurden, welche Absichten sie verfolgten, in welchem Zustand sie sich zu jener Zeit befanden und ob es an ihrer Eigensinnigkeit lag oder an den Verfälschungen ihrer Absichten. Anstatt diese Dinge im Detail zu analysieren, geschweige denn über sie nachzudenken, zerbrechen sie sich den Kopf nach jeder nur erdenklichen Methode, um die wahren Fakten zu vertuschen. Gleichzeitig tun sie alles in ihrer Macht, um sich vor den Mitgliedern von Gottes auserwähltem Volk zu erklären und zu rechtfertigen, um sie zu täuschen, wodurch sie große Probleme klein und kleine Probleme unproblematisch erscheinen lassen und sich so aus der Affäre ziehen, damit sie weiterhin im Haus Gottes bleiben und rücksichtslos Übeltaten begehen und ihre Macht missbrauchen können und weiterhin die Menschen in die Irre führen, kontrollieren und dazu bringen können, zu ihnen aufzuschauen und ihren Anweisungen zu folgen, um so ihre eigenen Ambitionen und Wünsche zu befriedigen. Was machen Antichristen wirklich von Anfang bis Ende? Alles, was Antichristen tun, ist, sich den Kopf zu zerbrechen, in dem Versuch, um ihres eigenen Status und Ansehens willen, etwas zu sagen, etwas zu tun, und sich zu betätigen, statt vor Gott zu treten, um zu beten und ihre Fehler und Verfehlungen zuzugeben und ihre eigenen Absichten und verdorbenen Dispositionen zu erkennen. Sie geben auch den Schaden nicht zu, den die von ihnen begangenen Fehler der Arbeit der Kirche und den Brüdern und Schwestern verursacht haben. Stattdessen durchsuchen sie immer wieder fieberhaft die Tiefen ihres Herzens: „Wo genau habe ich einen Fehler gemacht? Wo bin ich nicht vorsichtig gewesen und habe dadurch zugelassen, dass jemand ein Druckmittel gegen mich in die Hand bekommt? Wo habe ich mich nicht genug bemüht oder Dinge nicht ganz bedacht und dadurch zugelassen, dass etwas schiefgeht und zu einer Quelle der Kritik wird oder zu einem Druckmittel, das man gegen mich verwenden kann?“ Sie denken immer wieder über diese Dinge nach und gehen sie immer wieder durch, können weder essen noch schlafen. Aber ein Antichrist denkt nie über sich selbst nach oder erkennt sich selbst, geschweige denn betet er zu Gott und gibt zu, dass er etwas falsch gemacht hat. Er sucht nicht anhand von Gottes Worten nach Antworten, sucht nicht die Wahrheiten, die er praktizieren sollte, oder die Wahrheitsgrundsätze, die er einhalten sollte. Erst recht sucht er keine Brüder oder Schwestern auf, die die Wahrheit verstehen, um sich ihnen im gemeinschaftlichen Austausch zu öffnen und die Wahrheit zu suchen, und dadurch Probleme zu lösen. Wenn er mit einer Sache konfrontiert wird, dann sucht oder unterwirft er sich nicht. Vielmehr setzt er jedes ihm zur Verfügung stehende Mittel ein, um seine Probleme zu verheimlichen. Dabei denkt er, es sei umso besser, je weniger Menschen davon wissen, und dass die beste Vorgehensweise darin besteht, sein Ansehen und seinen Status zu wahren. Die Herzen von Antichristen sind so finster und voller Aufsässigkeit und Niederträchtigkeit, sie haben nicht die geringste Absicht, sich Gott zu unterwerfen. Antichristen suchen immer nach Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass ihr Ansehen und ihr Status keinen Schaden nehmen. Ganz gleich, wer mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft hält, um sie zu unterstützen und ihnen zu helfen, sie akzeptieren es nicht und denken sich: „Ich verstehe alles, ich brauche eure Hilfe nicht! Selbst wenn ich Probleme habe, bin ich besser als ihr. Ihr denkt, ihr könnt mir mit dem Wenigen, was ihr versteht, helfen? Hier überschätzt ihr eure Fähigkeiten wirklich!“ Antichristen sind einfach derart arrogant und selbstgerecht. Sie tun so viel Böses und weigern sich dennoch, zuzugeben, dass sie irgendetwas falsch gemacht oder irgendwelche Probleme haben. Im Herzen sind sie zu uneinsichtig und hören einfach auf nichts von dem, was irgendwer sagt. Das Einzige, was sie in ihren Köpfen nicht beiseitelegen können, ist die Frage, welche Auswirkung ihr Handeln auf ihr Ansehen und ihren Status haben wird. Das ist, was sie am meisten beunruhigt und worüber sie am meisten besorgt sind.
Egal, wie viele falsche Dinge ein Antichrist tut, egal, welche Arten von falschen Dingen er tut, ob er Gottes Opfergaben veruntreut, sie verprasst oder zweckentfremdet oder ob er die Arbeit der Kirche unterbricht und stört, wodurch er diese völlig vermasselt und Gottes Zorn hervorruft, er bleibt immer ruhig, gefasst und völlig unbekümmert. Egal, welche Art Böses ein Antichrist verübt oder welche Konsequenzen es hervorruft, er tritt nie unverzüglich vor Gott, um seine Sünden zu bekennen und Buße zu tun, oder tritt vor die Brüder und Schwestern mit der Einstellung, sich ungeschminkt zu zeigen und zu öffnen, sein Fehlverhalten zuzugeben, seine Verfehlungen und Verderbtheit zu erkennen und seine bösen Taten zu bereuen. Stattdessen zerbricht er sich den Kopf, um diverse Ausflüchte zu finden, sich vor der Verantwortung zu drücken und anderen die Schuld zuzuschieben, um seine eigene Fassade und seinen eigenen Status wiederherzustellen. Solche Menschen interessieren sich nicht für die Arbeit der Kirche, sondern dafür, ob ihr Ansehen und Status Schaden nehmen oder in irgendeiner Weise beeinträchtigt werden. Sie denken überhaupt nicht an die Verluste, die Gottes Haus wegen ihrer Verfehlungen entstanden sind, oder überlegen sich Möglichkeiten, diese wiedergutzumachen, noch versuchen sie, ihre Schuld Gott gegenüber wiedergutzumachen. Das heißt, sie geben nie zu, dass sie fähig sind, etwas Falsches zu tun, oder dass sie einen Fehler gemacht haben. In den Herzen von Antichristen bedeutet es Inkompetenz und Dummheit, Fehler proaktiv zuzugeben und einen ehrlichen Tatsachenbericht abzuliefern. Wenn ihre bösen Taten entdeckt und aufgedeckt werden, geben Antichristen nur einen momentanen Flüchtigkeitsfehler zu und nie ihr eigenes Pflichtversäumnis und ihre Unverantwortlichkeit, und sie werden versuchen, jemand anderem die Verantwortung anzuhängen, um den Schandfleck aus ihrer Akte zu entfernen. In solchen Zeiten beschäftigen sich Antichristen nicht damit, wie man den Schaden wiedergutmacht, der Gottes Haus entstanden ist, wie man sich öffnet, seine Fehler zugibt oder vor Gottes auserwähltem Volk darüber Rechenschaft ablegt. Sie sind damit beschäftigt, Wege zu finden, um große Probleme wie kleine aussehen und kleine Probleme unproblematisch erscheinen zu lassen. Sie nennen sachliche Gründe, damit andere sie verstehen und bemitleiden. Sie versuchen ihr Möglichstes, ihr Ansehen in den Köpfen der anderen wiederherzustellen, den extrem negativen Einfluss ihrer Verfehlungen auf sich zu minimieren, dafür zu sorgen, dass der Obere keinen schlechten Eindruck von ihnen hat, und sicherzustellen, dass der Obere sie nie zur Rechenschaft zieht, sie nie entlässt, die Sache nie überprüft oder sich mit ihnen auseinandersetzt. Um ihr Ansehen und ihren Status wiederherzustellen, damit ihre eigenen Interessen keinen Schaden nehmen, sind Antichristen bereit, jedes Leid zu ertragen, und sie werden sich alle möglichen Methoden ausdenken, um jedwede Schwierigkeit zu lösen. Schon ganz zu Beginn ihrer Verfehlung oder ihres Fehlers haben Antichristen nie die Absicht, Verantwortung für die falschen Dinge zu tragen, die sie tun, sie haben nie die Absicht, die Motive, Absichten und verdorbenen Dispositionen, die hinter den falschen Dingen stecken, die sie tun, zuzugeben, darüber Gemeinschaft zu halten, sie aufzudecken oder auseinanderzunehmen, und ganz sicher haben sie nie die Absicht, den Schaden, den sie der Arbeit der Kirche zufügen oder den Verlust, den sie dem Lebenseintritt von Gottes auserwähltem Volk bescheren, wiedergutzumachen. Deshalb sind Antichristen, egal, aus welcher Perspektive du die Sache betrachtest, Menschen, die sich stur weigern, ihr Fehlverhalten zuzugeben, und eher sterben würden, als Buße zu tun. Antichristen sind schamlos und haben ein dickes Fell, und für sie gibt es keinerlei Hoffnung auf Erlösung, und sie sind nicht weniger als lebende Satane. Ganz gleich, wie groß die Fehler sind, die sie in der Kirche machen, bei ihnen gilt: „Brust raus, Kopf hoch“. Es ist ihnen völlig egal. Sie glauben, dass sie nichts Falsches getan haben, und haben nicht die geringste Absicht, Buße zu tun. Sie vergießen keine Tränen wegen der Schandtaten, die sie begangen haben, noch sind sie deswegen je traurig oder reumütig. Dagegen sind sie doch schmerzerfüllt oder traurig, wenn sie sich versehentlich selbst entlarven und dadurch zulassen, dass die meisten Menschen ihr wahres Gesicht sehen und sie zurückweisen. Nachdem sie Fehler gemacht haben und ihr Handeln Gottes auserwähltem Volk und der Arbeit der Kirche geschadet hat, dient jedes Wort, das sie sagen, und alles, was sie tun, nicht der Wiedergutmachung dieser Fehler oder Schäden. Stattdessen hegen sie ihre eigenen Absichten und denken sich alle möglichen Methoden aus, um sich zu verteidigen, um eine Masche und eine Show abzuziehen. Ihr Ziel ist, mehr Menschen verständlich zu machen, dass das, was sie getan haben, keine Absicht war, dass sie nur einen Augenblick unvorsichtig waren. Dadurch wollen sie erreichen, dass sie ihnen vergeben, für sie sprechen und so das Vertrauen und die Gunst von Gottes auserwähltem Volk erlangen und ihr Ziel erreichen, ein komplettes Comeback zu geben.
Manche Antichristen denken nicht über sich nach, nachdem man sie zurechtgestutzt hat, um zu verstehen, warum sie zurechtgestutzt wurden, um herauszufinden, worin ihr Fehler bei der aufgedeckten Sache lag und wie sie es ab jetzt wiedergutmachen sollten. Stattdessen machen sie es sich zunutze, dass man sie zurechtstutzt. Sie halten mit anderen Gemeinschaft darüber, wie sie das Zurechtstutzen akzeptiert haben, wie sie eine Lehre daraus gezogen haben, wie sie sich unterwerfen konnten und wie sie durch den engeren Kontakt mit dem Oberen dessen Wertschätzung erlangt haben. Gleichzeitig erschaffen diese Antichristen auch eine Fassade, indem sie darüber Gemeinschaft halten, wie sie das Zurechtstutzen akzeptiert haben, um damit ihre eigene Unzufriedenheit mit dem Oberen und ihre Auffassungen von ihm zu verbreiten. Das hinterlässt bei den Menschen den Eindruck, dass der Obere beim Zurechtstutzen der Menschen nicht nach den Grundsätzen vorgeht, dass der Obere Menschen wahllos zurechtstutzt, kein Mitgefühl hat, keine Rücksicht auf die Gefühle der Menschen und menschliche Schwächen nimmt und dass sie sich trotz alldem dennoch gänzlich unterworfen haben und trotzdem in der Lage gewesen sind, bei der ihnen zufallenden Arbeit ihr absolutes Bestes zu geben, nicht negativ, schwach oder ablehnend geworden sind, noch ihre Pflicht aufgegeben haben. Wenn ein Antichrist all das sagt, führt das nicht nur dazu, dass die Menschen sich nicht der Wahrheit unterwerfen und es nicht bereitwillig akzeptieren, dass man sie zurechtstutzt. Im Gegenteil: Dadurch wird bewirkt, dass in den Menschen Auffassungen von Gott und Meinungen über Ihn entstehen und sie sich vor Gott in Acht nehmen, während sie in Bezug auf den Antichristen Neid, Bewunderung und Respekt entwickeln. Sobald diese beiden Resultate vorliegen, übersehen die Menschen am meisten, welche Verfehlung der Antichrist begangen hat, was er falsch gemacht hat und die Tatsache, dass er der Arbeit der Kirche, Gottes Haus, Verluste verursacht hat, weil er bei seiner Arbeit unfähig war und unbekümmert Missetaten beging. Das ist eine der Taktiken eines Antichristen – er erhebt eine falsche Gegenanklage und führt dadurch andere in die Irre. Er erwähnt nie die Tatsache, dass er der Arbeit von Gottes Haus so viel Ärger beschert hat und dem Leben von Brüdern und Schwestern solche großen Verluste, weil er bei seiner Pflicht nachlässig war, weil er dumm und unverständig war, weil er versucht hat, sein eigenes unabhängiges Königreich zu errichten. Diese Dinge gibt er nie zu oder analysiert sie nie im Detail, er erwähnt nie den wahren Sachverhalt, er erwähnt nie den Grund für seine Entlassung oder warum er zurechtgestutzt wurde. Er redet nur darüber, wie der Obere ihn zurechtgestutzt hat, wie brutal es war, als der Obere ihn zurechtgestutzt hat, wie ernst der Obere zu ihm gesprochen hat, wie viel er selbst geweint hat, wie er zum Sündenbock gemacht wurde und wie sehr er gelitten hat, wie er trotzdem wie immer tapfer geblieben ist und weiter unermüdlich seine Pflicht tut. Lässt ein Antichrist von Anfang bis Ende jemals auch nur ansatzweise die Haltung erkennen, sein eigenes Fehlverhalten zuzugeben? Das tut er nicht. Wenn dumme und unverständige Menschen, die die tatsächliche Situation nicht kennen, die die Wahrheit nicht verstehen, das hören, dann denken sie: „Der Obere geht überhaupt nicht nach Grundsätzen vor, wenn er Menschen zurechtstutzt. Ganz gleich, wie gut jemand seine Arbeit macht oder wie er einen Preis zahlt, er wird trotzdem zurechtgestutzt und darf danach keinerlei Schwäche zeigen, er muss sich einfach unterwerfen.“ Nach einer Runde gemeinschaftlichen Austauschs und Irreführung durch einen Antichristen und nachdem dieser sich bei seinem Vorgehen beträchtlich angestrengt hat, ist das Ergebnis, das er erzielt, in den Herzen der Menschen Missverständnisse und Vorsicht in Bezug auf Gott hervorzurufen, sodass die Menschen, wenn man sie zurechtstutzt, mehr Antipathie und Widerstand empfinden werden, statt Gottes Herz besser verstehen zu können oder imstande zu sein, sich gern zu unterwerfen und das Zurechtstutzen zu akzeptieren, woraufhin sie ihre eigene verdorbene Disposition, ihre Dummheit und Unwissenheit erkennen und wissen, wer sie wirklich sind. Erwähnt dieser Antichrist im Verlauf seines gemeinschaftlichen Austauschs jemals, was er falsch gemacht hat? Zeigt er jemals auch nur im Geringsten eine Haltung, mit der er sein Fehlverhalten zugibt? Nicht im Mindesten. Während des gesamten Prozesses erkennt er nie seinen eigenen Fehler an. Habt ihr je von einem Antichristen gehört, der nach seiner Entlassung zuzugeben hätte, dass sein Fehler dem Haus Gottes einen Verlust beschert hat? (Nein.) Wenn diese Person ein Antichrist wäre, würde sie es nicht zugeben. Wir haben vorher über ein paar Antichristen geredet, wie diese „Leiterin“ und ein paar andere wohlbekannte Antichristen, deren Handeln Verluste von zehntausenden von Gottes Opfergaben zur Folge hatte. Doch letztendlich haben sie nie zugegeben, irgendetwas falsch gemacht zu haben. Sie haben kein einziges Wort darüber verloren, was sie falsch gemacht haben, und stattdessen nichts anderes getan, als sich darüber zu beschweren, dass andere nicht mit ihnen zusammengearbeitet hatten. Sie haben all die Verantwortung, das Fehlverhalten, die Schuld auf den Schultern anderer Menschen abgeladen, während sie selbst die Lorbeeren für all die guten Dinge, was auch immer richtig gemacht wurde, und all die richtigen Entscheidungen einheimsten. Während der ganzen Vorfälle behaupteten sie, obwohl hauptsächlich sie zuständig waren, dass all die Fehler von anderen Menschen begangen wurden. Wenn das der Fall ist, was haben sie dann getan? Antichristen verursachen dem Haus Gottes Verluste, und andere Menschen müssen die Verantwortung dafür übernehmen. Und trotzdem tauchen sie, wann immer es die kleinste Errungenschaft gibt, sofort auf und sagen, dass sie das getan hätten, brennen darauf, jeden in der Kirche davon wissen zu lassen, sogar Nichtgläubige. Wenn sie den kleinsten Fehler machen, finden sie eiligst einen Sündenbock, um die Verantwortung abzuladen. Sie lassen große Probleme wie kleine und kleine Probleme unproblematisch erscheinen, versuchen, jegliche Probleme im Keim zu ersticken. Das tun sie, damit niemand etwas herausfindet und alle es so schnell wie möglich vergessen und keiner weiß, was wirklich passiert ist, damit sie die Wertschätzung anderer sofort zurückgewinnen können und ihren ursprünglichen Status und ihre ursprüngliche Macht schnell wiedererlangen. Wenn ein Antichrist etwas falsch gemacht hat, dann wird er, ganz gleich, wie praktisch die Menschen ihn zurechtstutzen oder den Nagel auf den Kopf treffen, sich widersetzen, dagegen sein und es absolut nicht akzeptieren. Selbst wenn es Zeugen oder Beweise gibt, wird er sich stur weigern, seine Fehler zuzugeben, und es im Herzen weder einräumen noch annehmen. Der Antichrist wird sagen: „Selbst wenn ich damit falschlag, es waren auch andere beteiligt. Warum werden sie nicht zurechtgestutzt, sondern nur ich? Warum werden nur bei mir Untersuchungen wegen Verantwortbarkeit angestellt und bei niemandem sonst?“ Ganz gleich, wie sehr das Zurechtstutzen mit der Wahrheit und der Realität im Einklang steht, er wird glauben, er sei zu Unrecht beschuldigt worden, dass man ihm Unrecht tut, dass man ihn nicht so behandeln sollte, nachdem er so viel gelitten und so einen hohen Preis gezahlt hat, und dass man sich nicht wegen eines kleinen Fehlers so auf ihn stürzen sollte. Er glaubt, er sollte diese Art von Zurechtstutzen nicht akzeptieren müssen. Wenn ein normaler Bruder oder eine normale Schwester ihn zurechtstutzt, dann wird er sofort zurückschlagen und sich dem widersetzen, einen Wutanfall bekommen und seine Hitzköpfigkeit zeigen oder es möglicherweise sogar wagen, die Hand gegen denjenigen zu erheben. Wenn es der Obere ist, der ihn zurechtstutzt, dann wird er widerwillig ruhig bleiben, sich innerlich aber unglaublich ungerecht behandelt fühlen. Er ist verärgert und unwillig und wird oft verzerrte Argumente von sich geben und sagen: „Da habe ich wohl einfach Pech gehabt, dass ihr das herausgefunden habt. Tatsächlich haben viele der Leiter auf allen Ebenen und auch Brüder und Schwestern solche schrecklichen Dinge getan, von denen ihr nichts wisst, und ich bin derjenige, der erwischt wurde. Das ist nun mal mein Pech!“ Ganz gleich, wie der Obere oder die Brüder und Schwestern ihn zurechtstutzen, er kann es einfach nicht akzeptieren, wie es ist, er kann die Tatsachen nicht zugeben und Verantwortung übernehmen. Es ist, als würde es ihn umbringen, sich zur Verantwortung zu bekennen und zuzugeben, was wirklich passiert ist. Er wird nie zugeben, dass er ein Unrecht begangen hat, dass er für die Sache verantwortlich ist, geschweige denn, dass er damit Gottes Haus einen großen Verlust beschert hat. Ist das nicht die Disposition eines Antichristen? (Das ist es.) Das ist die Disposition eines Antichristen.
Nachdem ein Antichrist zurechtgestutzt worden ist, weil er etwas falsch gemacht hat, akzeptiert er es nicht und unterwirft sich nicht aus tiefstem Herzen, noch versteht er dadurch die Wahrheit und die Wahrheitsgrundsätze, an die er sich halten sollte, noch gibt er zu, dass er auch etwas falsch machen kann. Seine primäre Eigenschaft ist, dass er keine Überzeugung, keine Akzeptanz und kein Eingeständnis erkennen lässt. Antichristen verhalten sich hauptsächlich deshalb so, weil sie sich für perfekt halten und glauben, dass sie nichts falsch machen können. Wer auch immer sie beschuldigt, einen Fehler zu machen, ist für sie derjenige, der falschliegt – es ist diese Person, die den falschen Standpunkt einnimmt, die in der Sache eine andere Perspektive und Haltung vertritt. Antichristen denken, dass jeder, der sie zurechtstutzt, das tut, weil derjenige ihre Stärken noch erkennen muss, dass er es ihnen schwermacht, an ihnen herumnörgelt und sie absichtlich ins Visier nimmt. Ist das nicht die Art von Disposition, die ein Antichrist aufweist? (Ja.) Ein Antichrist wird es nicht akzeptieren, dass er deswegen zurechtgestutzt wird, noch wird er irgendwelche Reue zeigen. Das liegt vor allem daran, dass er sich nie selbst als jemanden gesehen hat, der Fehler machen kann – er hält sich für perfekt und glaubt, dass allein er keine Fehler machen kann. Das lässt darauf schließen, dass er sich definitiv für gerecht hält, für einen Heiligen. Würde er wirklich zugeben, dass er ein verdorbener Mensch ist, dann sollte er zugeben, dass er Verderbtheit aufweist, dass er Dinge falsch machen kann und dass er, da er ein Mensch ist, zwangsläufig Fehler macht. Manche Menschen wirken recht arglos, aber da gibt es etwas in ihrer Menschlichkeit, was Menschen ihren Auffassungen nach für Stärke halten, wobei es sich um Konkurrenzdenken und ein extremes Verlangen danach, handelt, andere auszustechen. Diese Menschen verfügen über exzellente Selbstbeherrschung und stellen hohe Anforderungen an sich. Sie sind sehr streng mit sich; bei allem, was sie tun, verlangen sie Perfektion und das Allerbeste, ohne den kleinsten Fehler oder das kleinste Versehen zuzulassen. Gleichzeitig glauben sie unterbewusst, dass sie nichts falsch machen können, weil sie bei allem, was sie tun, unglaublich umsichtig sind, großartig darin sind, Dinge zu überdenken, und das extrem gründlich tun; sie machen alles ohne Fehler, während sie jede Sache gründlich und perfekt abwägen. Infolgedessen glauben sie, dass sie sich nie irren werden. Wenn man sie zurechtstutzt, ist das, was für sie am schwersten zu akzeptieren ist, die Tatsache, dass sie einen Fehler machen können. Deshalb wissen solche Menschen nicht, wie man über sich nachdenkt, noch werden sie das je tun. Sie halten das Konkurrenzdenken und das Verlangen danach, andere auszustechen, die in ihrer Menschlichkeit vorhanden sind, für positive Dinge und halten daran fest, als würde es sich dabei um Wahrheitsgrundsätze handeln; sie denken, dass sie, wenn sie etwas machen und ihre Pflicht anhand dieser Grundsätze ausführen, sich nie vertun werden, und selbst wenn Fehler auftreten, sehen sie das als eine Frage der Perspektive und dessen, dass Menschen unterschiedliche Ansichten haben. Sie denken, das bedeute mit Sicherheit nicht, dass das, was sie getan haben, falsch war. Daher spielt es keine Rolle, wer sie zurechtstutzt, ob das Zurechtstutzen oder das, was aufgedeckt wird, den Tatsachen entspricht – sie werden es nicht akzeptieren. Wenn sie herausfinden, dass sie wirklich etwas falsch gemacht haben, werden sie es dann zugeben? (Das werden sie nicht.) So jemand wird das nicht zugeben, er wird sofort verstummen, und er wird der Letzte sein, der das je anspricht. Er wird es nie und nimmer zur Sprache bringen. Wenn ein Antichrist auf jemanden trifft, der einige Fehler oder Schwachstellen bei seiner Arbeit aufdeckt, und sieht, dass er sich davon nicht wegstehlen kann, dann wird er so tun, als würde er weiter nachforschen, wer den Fehler gemacht hat, und nach einer ausgiebigen Suche kommt heraus, dass er der Verantwortliche war. Wenn jemand sagt, „Du hast das getan, nicht irgendjemand anders; du hast es einfach vergessen“, wie würde ein Antichrist darauf reagieren? Was sollte ein normaler Mensch unter diesen Umständen tun? Ein normaler Mensch mit Schamgefühl sollte einen roten Kopf bekommen, sich schämen und peinlich berührt sein, und er sollte es sofort zugeben und sagen: „Ich habe es vergessen. Ich habe das getan, es war mein Fehler. Lasst uns rasch überlegen, wie man das wiedergutmachen und die Dinge in Ordnung bringen kann, damit sich der Fehler nicht fortsetzt.“ Jemand mit Schamgefühl, Gewissen und Vernunft würde seinen Fehler sofort gestehen, ihn dann beheben und in Ordnung bringen. Ein Antichrist hingegen ist schamlos; sobald jemand feststellt, dass er derjenige war, der den Fehler begangen hat, sobald er von jemandem bloßgestellt wird und jemand es herausfindet, wird er sofort seinen Tonfall ändern und sich diverse Möglichkeiten einfallen lassen, um ein Eingeständnis seines Fehlers zu vermeiden, um zu vermeiden, akzeptieren zu müssen, dass er selbst derjenige war, der diesen Fehler gemacht hat – er wird unverschämte Lügen erzählen und für sich plädieren. Jeder um ihn herum wird das befremdlich und peinlich finden, aber der Antichrist wird überhaupt nichts empfinden. Er wird große Probleme wie kleine und kleine Probleme unproblematisch erscheinen lassen und die Sache dann nie wieder zur Sprache bringen. Seine Dummheit ist in dieser Sache offenbart worden, also wird er vor den Augen so vieler Menschen seinen Fehler offen leugnen und lügen, in dem Versuch, sich vor der Verantwortung zu drücken, ohne dass sein Gesicht vor Scham errötet und ohne dass sein Herz kurz aussetzt. Haben Antichristen irgendein Schamgefühl? (Nein.)
Einige Antichristen sind kurz nach ihrer Entlassung voller Groll; sie empfinden ein Gefühl von Verlust, spüren, dass sie keinen Status mehr besitzen, dass keiner sie mehr wertschätzt oder sie bedient und dass sie die Vorteile von Status nicht länger genießen können. Sie haben das Gefühl, als seien der Preis, den sie ständig gezahlt haben, und all ihr vergangenes Leid es nicht wert gewesen, und ein Gefühl von Ungerechtigkeit erfüllt ihre Herzen. Allerdings verspüren sie kein bisschen Schuld wegen der Manifestierungen, die sie an den Tag gelegt haben, als man sie zurechtgestutzt hat, oder wegen der Dinge, die sie falsch gemacht haben, was immer es auch war. Sie empfinden es als unfair, ihre Herzen sind voller Groll und Klagen als auch voller Missverständnisse in Bezug auf Gott. Sie weigern sich nicht nur, ihren Fehler zuzugeben und haben nicht vor, ihren Fehler wiedergutzumachen, es zu akzeptieren, dass man sie zurechtstutzt und entlässt. Im Gegenteil: Sie denken auch noch: „Gott ist nicht gerecht. Ganz gleich, wie viel jemand gelitten hat oder welcher großen Ungerechtigkeit er ausgesetzt gewesen ist, er kann nirgends davon erzählen. Das ist so schmerzlich! Selbst auf Gott kann man sich nicht verlassen, ich kann mich auf niemanden stützen. Selbst wenn ich in Zukunft weiter eine Pflicht in Gottes Haus tue, muss ich extrem vorsichtig vorgehen und darf niemandem vertrauen.“ Sie sind voller Abwehr und Missverständnisse in Bezug auf Gott. Welche Art von Disposition ist das? Ganz gleich, wie viele Dinge sie falsch gemacht haben, welche großen Verluste sie der Arbeit der Kirche beschert haben oder wie sehr sie die Arbeit der Kirche gefährdet haben, sie denken, dass diese Dinge einfach ignoriert werden können, und sie werden ihrerseits keinerlei Verantwortung übernehmen oder irgendeinen Fehler zugeben. Stattdessen werden sie sich jedes Fitzelchen ihres Grolls, welchen dürftigen, wertlosen Preis sie auch immer gezahlt haben, hernehmen und unverhältnismäßig aufblähen, in dem Glauben, Gottes Haus hätte sie im Stich gelassen und Gott hätte sie fälschlicherweise beschuldigt. Der Verlust, den ihr Fehler Gottes Haus beschert hat, ist in ihren Köpfen völlig folgenlos. Sie denken: „Es ist nicht nötig, sich das auszurechnen oder sich darüber Sorgen zu machen. Wer würde das als Verlust bezeichnen? Welcher Leiter verprasst denn nicht ein paar von den Opfergaben? Inwiefern bin ich der Einzige? Welcher Leiter beschert Gottes Haus nie irgendwelche Verluste? Was sind Gottes Opfergaben? Das Geld gehört jedem; wenn andere Menschen es also ausgeben dürfen, warum darf ich das dann nicht? Andere Menschen dürfen es verprassen, aber ich nicht? Wenn wir über Verluste reden, die Gottes Haus beschert wurden, so verursachen andere Menschen viel mehr als ich. Warum bin ich der Einzige, der streng zurechtgestutzt und entlassen wird? Wenn es darum geht, dass jemand nicht im Einklang mit den Grundsätzen handelt, sondern rücksichtslos Missetaten verübt, so sind einige in dieser Hinsicht viel schlimmer als ich, warum also werden sie nicht entlassen, wenn man sie zurechtstutzt? Was das Zahlen eines Preises betrifft, so habe ich einen höheren gezahlt als die meisten Menschen. Was Aufrichtigkeit anbelangt, wessen Aufrichtigkeit kann sich mit der meinen messen? Was ist mit Predigten? Ich habe mehr gehalten als irgendeiner von den anderen. Und wenn es darum geht, die Wahrheit zu verstehen, wer versteht so viel davon wie ich? Wenn es darum geht, zu akzeptieren, dass man von dem Oberen zurechtgestutzt wird, wer akzeptiert das mehr als ich? Was das Entsagen betrifft, wer hat mehr entsagt als ich? Wenn es darum geht, Brüdern und Schwestern zu helfen und ihre Probleme zu lösen, wer tut das mehr als ich? Wenn es darum geht, in der Kirche herumzurennen und zu arbeiten, so kann sich keiner mit mir messen. Wenn es darum geht, für wen die Brüder und Schwestern stimmen, wen sie unterstützen und befürworten, wer bekommt dann mehr Stimmen als ich?“ Wie du siehst, sind das die Vergleiche, die Antichristen anstellen. Wenn sie nur damit konfrontiert sind, dass sie zurechtgestutzt werden, sprechen Antichristen nur über die dazugehörigen Belange. Würdest du all die Fehler zugeben, die du gemacht hast, und all die Wahrheitsgrundsätze, gegen die du verstoßen hast, und könntest du es akzeptieren, dass du zurechtgestutzt wirst, und dich dem unterwerfen, würdest du von da an auf der Basis der Grundsätze handeln und dein Möglichstes tun, um die Verluste, die du der Arbeit der Kirche beschert hast, wiedergutzumachen, würde Gottes Haus sich deine Probleme dann ständig genauer ansehen? Würde es dich verurteilen? Würde es dich in die Hölle werfen? Besteht irgendeine Notwendigkeit, dass du dich so sehr anstrengst, um dich zu erklären und Ausflüchte vorzubringen? Besteht irgendeine Notwendigkeit, dass du dich weiter so umständlich über deine Kümmernisse beklagst? Könnte es wirklich sein, dass du keine verdorbene Disposition hast und keineswegs Fehler machen kannst? Hast du, nachdem du so viele Predigten gehört hast, immer noch keine Ahnung, was du wirklich bist? Nachdem du ein wenig zurechtgestutzt wurdest, fühlst du dich ungerecht behandelt – wenn du nichts Böses getan hast, wer wäre dann gewillt, dich zurechtzustutzen, oder würde das tun wollen? Außerdem, wenn du kein Leiter wärst, der Verantwortung trägt, wer wäre dann gewillt, dich zurechtzustutzen? Gott gewährt den Menschen das Recht, frei zu entscheiden, und erlaubt ihnen, das Kirchenleben zu leben, und was die Frage angeht, welchen Weg die Menschen einschlagen und wonach sie streben, so ist das ihre eigene Angelegenheit. Niemand wird sich darin einmischen. Wenn du aber jetzt, als Leiter im Haus Gottes, als Verantwortlicher, einen Fehler machst, dann werden die Verluste, die das dem Haus Gottes beschert, keine Kleinigkeit sein, und wenn du etwas Falsches sagst, dann wird die Wirkung, die das auf Gottes auserwähltes Volk hat, auch keine Kleinigkeit sein, weil die Verantwortung, die du trägst, sich von der eines normalen Menschen unterscheidet. Deshalb ist es völlig normal, dass der Obere dich zurechtstutzt. Würde der Obere das tun, wenn du nicht diesen Status hättest oder diese Verantwortung nicht übernähmst? Wie viele gewöhnliche Gläubige hat der Obere zurechtgestutzt? Weil du eine große Verantwortung trägst und auch dein Arbeitsbereich sehr umfangreich ist, ist die Auswirkung, wann immer du einen Fehler machst, sehr groß, also steht fest, dass du zurechtgestutzt werden musst. Das ist ganz normal. Wenn du es nicht einmal akzeptieren kannst, dass man dich zurechtstutzt, bist du dann als Leiter qualifiziert? Du bist nicht dafür qualifiziert, du bist nicht qualifiziert, von den Brüdern und Schwestern gewählt zu werden – du bist dessen unwürdig! Wenn du einen Fehler machst, hast du nicht einmal den Mut, die Verantwortung dafür zu übernehmen, ihn zuzugeben. Du weist nicht einmal diese Vernunft auf, wie also kannst du Leiter sein? Du bist unqualifiziert und unwürdig!
Eben weil sie das Wesen von Antichristen aufweisen, können Antichristen nicht anerkennen, dass sie einen Fehler begangen haben, und somit sind sie, wenn man sie zurechtstutzt, nicht gewillt, Verantwortung zu übernehmen oder die Wahrheitsgrundsätze zu suchen. Angesichts der Tatsache, dass sie nicht gewillt sind, das zu tun, und sie sich weigern, ihr Fehlverhalten zuzugeben, können sie dann die Wahrheit in die Praxis umsetzen? Können sie die Arbeitsanordnungen von Gottes Haus ausführen? Keinesfalls. Daher kann ein Antichrist, wenn er Leiter ist, abgesehen davon, dass er sein eigenes Vorhaben durchführt, unmöglich irgendetwas tun, was der Arbeit von Gottes Haus nützen würde, und er wird Dinge nie gemäß den Wahrheitsgrundsätzen tun, noch wird er Arbeiten je im Einklang mit den Arbeitsanordnungen von Gottes Haus ausführen. Ob ein Antichrist nun wegen eines kleinen Fehlers zurechtgestutzt wird oder wegen eines großen Fehlers, durch den die Arbeit der Kirche große Verluste erlitten hat, er ist unfähig, seinen Fehler zuzugeben, und kann nicht anerkennen, dass er eine Verfehlung begangen hat und Gott in dieser Sache etwas schuldet. Im Gegenteil, er würde – egal wann – eher sterben, als zuzugeben, dass er irgendetwas mit den Verlusten, die dadurch entstanden sind, zu tun hatte. Er wird auch nicht eingestehen, dass er in erster Linie die Verantwortung hat, dass sein Handeln falsch war, dass er den falschen Weg gewählt hat, oder seinen Fehler zugeben, dass er bewusst Böses verübt, obwohl er sich der Wahrheit wohl bewusst ist, geschweige denn wird er zugeben, dass er sich in dieser Sache unmöglich vor der Verantwortung drücken kann. Er wird nicht zugeben, dass er bei seinem Vorgehen falsche Absichten hatte, dass er mit niemandem zusammenarbeiten konnte, dass er willkürlich und eigenwillig gehandelt hat, dass er den Vorteilen des Status gefrönt hat, bei seiner Pflicht nachlässig war und der Arbeit von Gottes Haus Verluste beschert hat. Stattdessen wird er, nachdem er einen Fehler gemacht hat, bei jeder Gelegenheit erklären, wie viel er gelitten hat, dass er ins Gefängnis gegangen ist, aber nie zum Judas wurde, welchen hohen Preis er gezahlt und wie viel er zur Arbeit von Gottes Haus beigetragen hat. Das wird er überall verbreiten und verkünden. Abgesehen davon, dass er seinen Beitrag und den Preis, den er gezahlt hat, propagiert, wird er auch verbreiten, dass Gottes Haus, als es ihn zurechtstutzte, falschlag und unfair war, ebenso wie die Art und Weise, wie es mit ihm umgegangen ist. Nicht genug damit, dass er keine bußfertige Haltung hat, er wird auch überall ein Urteil über Gott fällen und darüber, wie Gottes Haus mit ihm umgegangen ist. Wenn mehr Menschen glauben, was er sagt, wenn mehr Menschen versuchen, ihn zu verteidigen, den Preis, den er für Gottes Haus gezahlt hat, anerkennen und akzeptieren, und glauben, dass Gottes Haus in seinem Umgang mit dem Antichristen unfair war und ihm Unrecht getan hat, dann wird der Antichrist sein Ziel erreicht haben. Er wird nie zaudern, wenn er diese Dinge tut, geschweige denn sich zurückhalten. Sein Herz hat keine Angst vor Gott, geschweige denn hat er die Absicht, Buße zu tun. Nachdem er etwas Falsches getan hat, weigert er sich nicht nur, es zuzugeben, im Gegenteil, er versucht, sich vor der Verantwortung zu drücken, und ist gleichzeitig mehr über seinen zukünftigen Bestimmungsort besorgt. Wenn ein Antichrist sieht, dass sein Bestimmungsort bedroht ist, oder hört, dass das Haus Gottes Menschen wie ihn nicht mehr fördert, wird er tief im Herzen noch mehr Hass auf die Menschen empfinden, die ihn zurechtgestutzt und bloßgestellt haben, und auf die Menschen, die dafür gesorgt haben, dass er das Gesicht verlor. Während des gesamten Prozesses, bei dem man ihn zurechtstutzt, wird ein Antichrist in keiner Weise Buße tun. Wenn er wirklich herausfindet, dass sein Status und sein Bestimmungsort nicht sicher sein werden, dass seine Wünsche und Ambitionen sich nie erfüllen werden, zieht er die Samthandschuhe aus und wird anfangen, heimlich seine Auffassungen und seine Negativität zu verbreiten. Antichristen werden ein Urteil über die Brüder und Schwestern oder die Leiter auf den höheren Ebenen fällen, von denen sie zurechtgestutzt wurden, und sie werden auch ein Urteil über den Menschen fällen, der vom Heiligen Geist eingesetzt wurde, und sagen, dass er keinen Grund dafür hatte, sie zurechtzustutzen, dass er ihnen überhaupt keine Möglichkeit ließ, das Gesicht zu wahren. Sie sind einfach unvernünftig. Diese Sorte Mensch kann die Wahrheit nicht verstehen und hat auch nicht das kleinste bisschen von einem gottesfürchtigen Herzen, ganz gleich, wie viele Predigten sich solche Menschen anhören; sie können nicht einmal das Gewissen oder die Vernunft aufweisen, die sie aufweisen sollten, ganz gleich, seit wie vielen Jahren sie an Gott glauben. Sie sind wirklich erbärmlich und verabscheuenswert! Ab dem Moment, in dem ein Antichrist streng zurechtgestutzt wird, weil er rücksichtslos Missetaten verübt hat, gibt er niemals zu, dass er irgendetwas falsch gemacht hat, und er ist auch erfüllt von einem Gefühl der Ungerechtigkeit, während er sich beklagt und ein Urteil über Gottes Haus fällt, weil es ihm gegenüber unfair sei, und schließlich fängt er an, offen seine Auffassungen zu verbreiten, zieht die Samthandschuhe aus und zetert gegen das Haus Gottes, und am Ende wird er ausgeschlossen. Liegt in dem Verhalten des Antichristen in irgendeinem dieser Stadien auch nur das kleinste bisschen normale Menschlichkeit? Was ist mit Gewissen und Vernunft? Gibt es da überhaupt irgendwelche Manifestierungen von Liebe zur Wahrheit und positiven Dingen? Ist da auch nur das kleinste bisschen von einem gottesfürchtigen Herzen? Nein, davon ist nichts da. Ein Antichrist ist aufs Äußerste verabscheuenswert, hat kein Schamgefühl und ist gänzlich unvernünftig! Wenn er die Vorteile von Status nicht länger genießen kann, dann schreibt er sich als hoffnungslos ab und fängt an, sich rücksichtslos aufzuführen. Ganz gleich, wie inkompetent er bei seiner Arbeit ist und wie sehr ihm die Fähigkeit fehlt, zu arbeiten, er will trotzdem die Vorteile von Status und die Wertschätzung durch andere genießen. Er sieht Status und Ansehen als wichtiger als sein Leben an, und ganz gleich, was für einen großen Fehler er begeht, er hat überhaupt keine Schuldgefühle. Ist er überhaupt ein Mensch? Er ist ein Wolf im Schafspelz. Nach außen hin trägt er die Haut eines Menschen und sieht aus wie ein Mensch, aber im Inneren ist er kein Mensch. Er ist wirklich abscheulich – er ist ekelhaft und verabscheuenswert!
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?