9. Sie führen ihre Pflicht nur deshalb aus, um sich hervorzuheben und ihre eigenen Interessen und Ambitionen zufriedenzustellen; nie berücksichtigen sie die Interessen von Gottes Haus, sie verraten diese Interessen sogar und tauschen sie gegen persönlichen Ruhm ein (Teil 9) Abschnitt Eins
II. Die Interessen der Antichristen
D. Ihre Zukunftsaussichten und ihr Schicksal
4. Wie Antichristen die Bezeichnung „Dienender“ behandeln
Heute setzen wir unseren gemeinschaftlichen Austausch über Punkt 9 der verschiedenen Äußerungsformen von Antichristen fort: Sie führen ihre Pflicht nur deshalb aus, um sich hervorzuheben und ihre eigenen Interessen und Ambitionen zufriedenzustellen; nie berücksichtigen sie die Interessen von Gottes Haus, sie verraten diese Interessen sogar und tauschen sie gegen persönlichen Ruhm ein. Bei diesem Punkt besteht unser Hauptthema für den gemeinschaftlichen Austausch in einer detaillierten Analyse der Interessen von Antichristen, und heute werden wir über das vierte Unterthema innerhalb des vierten Punkts dieser Interessen Gemeinschaft halten – darüber, wie sie die Bezeichnung „Dienender“ behandeln – und im Detail analysieren, wie Antichristen diese Bezeichnung behandeln. Denen, die Gott bis jetzt gefolgt sind, ist das Wort „Dienender“ bekannt, und die meisten von ihnen haben diese Bezeichnung in ihrem Herzen grundsätzlich angenommen. Was ihre subjektiven Neigungen betrifft, so gibt es keinen Widerstand gegen diese Bezeichnung. Doch wenn es konkret darum geht, zu sagen, dass eine bestimmte Person ein Dienender ist, bringt diese Person in erster Linie Widerwillen und Unwillen zum Ausdruck und fühlt sich ungerecht behandelt: Sie möchte eigentlich nicht so genannt werden und möchte eigentlich kein Dienender sein. Nach dem zu urteilen, was die Menschen zum Ausdruck bringen, stimmen sie zwar zu, dass „Dienender“ ihrer subjektiven Neigung nach keine schlechte Bezeichnung ist, aber objektiv betrachtet behandeln die Menschen die Bezeichnung „Dienender“ dennoch mit einer gewissen Diskriminierung und Feindseligkeit und sogar einem gewissen Widerwillen – solche Gefühle haben sie gegenüber dieser Bezeichnung. Unabhängig davon, wie die Menschen über die Bezeichnung „Dienender“ denken, ob sie diese aufrichtig annehmen und ein Dienender sein können oder nicht, oder ob das, was sie über diese Bezeichnung denken, mit vielen menschlichen Unreinheiten und Wünsche behaftet ist: Heute werden wir zunächst darüber Gemeinschaft halten, was ein Dienender eigentlich ist, wie die Bezeichnung „Dienender“ in Gottes Augen genau definiert und charakterisiert wird, was das Wesen dieser Dienenden ist, von denen Gott spricht, wie Gott das Wort „Dienender“ betrachtet und wie sich das von der Sichtweise der Menschen unterscheidet, damit ihr in euren Herzen alle ein zutreffendes Verständnis und eine korrekte Vorstellung von der Bezeichnung „Dienender“ habt.
a. Die Definition und der Ursprung der Bezeichnung „Dienender“
Das Wort „Dienender“ bezieht sich wörtlich auf eine Person, die arbeitet und sich für etwas anstrengt. Wenn wir diese Bezeichnung in Bezug auf die Anstellung bewerten, dann beschreibt sie jemanden, der für einen vorübergehenden Zeitraum benutzt wird. Sprich: Wenn jemand als Dienender betrachtet wird und einen Auftrag annimmt oder in einer Branche eine Arbeit aufnimmt, dann handelt es sich dabei nicht um eine langfristige Karriere in dieser Branche oder eine langfristige Anstellung, sondern um etwas Befristetes. Er wird vorübergehend dazu gebracht, sich abzumühen und eine Zeit lang in dieser Branche oder in diesem Job zu dienen. Er hat keine Zukunftsaussichten oder Zukunft, und er erhält keinen materiellen Nutzen. Er muss keine Verantwortung übernehmen; er wird einfach nur für sein Schuften entlohnt. Wenn die ihm zugewiesene Aufgabe erledigt ist, wird er nicht mehr gebraucht, und er nimmt dann einfach seinen Lohn und geht. Kurz gesagt: Die Position ist zeitlich begrenzt, und solche Leute werden gebeten, Arbeit zu verrichten, wenn sie gebraucht werden. Das ist die wörtliche Bedeutung des Wortes „Dienender“. Wenn wir das Wort „Dienender“ gemäß den Vorstellungen der Menschheit interpretieren, dann spricht man bei Dienenden von „Vertragsarbeitern“ und „Zeitarbeitern“, von Menschen, die vorübergehend für einen Job oder in einer Branche arbeiten oder sich abmühen. Ihre einzige Verbindung besteht zu dem Zeitraum, in dem sie für eine Arbeit gebraucht werden, und sobald dieser Zeitraum vorbei ist, haben sie keinen Wert mehr. Der Grund dafür ist, dass sie nicht mehr gebraucht werden und keinen Nutzwert mehr haben – ihr Wert ist in dieser Zeit aufgebraucht worden. Das ist die wörtliche Bedeutung, die Menschen in Bezug auf das Wort „Dienender“ verstehen und sehen können. Innerhalb der Bedeutung, die die menschliche Sprache ausdrücken kann – das heißt, innerhalb der Bedeutung der von Gott geäußerten Bezeichnung „Dienender“, die Menschen begreifen können – gibt es da eine Bedeutungsebene, die mit der Wahrheit übereinstimmt? Gibt es eine Bedeutungsebene, die mit normaler Menschlichkeit und Rationalität übereinstimmt? Gibt es eine Bedeutungsebene, die Menschen als wahre geschaffene Wesen verstehen sollten? Gibt es eine Bedeutungsebene, die sich darauf bezieht, wie Gott diese Bezeichnung betrachtet? (Nein.) Woher wisst ihr, dass es keine gibt? Da seid ihr sprachlos, das könnt ihr nicht erklären. Unter euch finden sich Hochschulstudenten, Masterstudenten, Doktoranden und Professoren, und doch kann keiner von euch das klar erklären, stimmt’s? (Ja, das stimmt.) Das ist der Unterschied zwischen Wissen und Wahrheit. Du magst gebildet sein, du magst die einzelnen Begriffe „Dienst“ und „tun“ kennen, und wenn diese Begriffe in dem Wort „Dienender“, sprich, „jemand, der einen Dienst tut“, kombiniert werden, um eine Art von Mensch und eine Gruppe von Menschen zu beschreiben, kannst du das Wesen dieser Menschen, ihre Äußerungsformen und ihren Rang innerhalb der gesamten Menschheit verstehen – aber wenn du nicht in der Lage bist, dieses Wort aus der Perspektive der Wahrheit und aus der Perspektive eines geschaffenen Wesens zu verstehen, woher genau stammt dann dein Verständnis? Was genau ist das Wesen dieses Wortes, das du so verstehst? Ist es nicht ein Verständnis des Wortes „Dienender“, das aus dieser verdorbenen Menschheit, aus dieser Gesellschaft und aus dem Wissen der Menschheit stammt? (Ja, das ist es.) Ist das Wissen der Menschheit mit der Wahrheit vereinbar oder steht es im Gegensatz zur Wahrheit? (Es steht im Gegensatz zur Wahrheit.) Wenn du also dieses Wort so verstehst und begreifst, stehst du dann im Widerspruch zu Gott oder auf der Seite der Vereinbarkeit mit Gott? Wenn du dieses Wort mit deinem Wissen, deinem Kopf verstehst und begreifst, stehst du selbstverständlich unwillkürlich und unbewusst im Widerspruch zu Gott. Wenn du dein Wissen benutzt, um dieses Wort zu verstehen, führen die Dinge, die du verstanden hast, unweigerlich dazu, dass du Widerstand, Abneigung, Ekel und sogar Hass gegenüber dem Wort „Dienender“ empfindest. Findet sich hier irgendeine Unterwerfung? Findet sich hier irgendeine echte Akzeptanz? (Nein.) Manche Menschen sagen: „Ich nehme gute Worte an, aber warum sollte ich dieses schlechte Wort annehmen? Es reicht schon, dass ich keinen Widerstand dagegen empfinde. Zum Beispiel nehme ich positive Begriffe wie ‚eine Krone empfangen‘, ‚Belohnungen empfangen‘, ‚gesegnet werden‘, ‚in das Königreich eintreten‘, ‚in den Himmel aufsteigen‘, ‚nicht in die Hölle kommen‘, ‚nicht bestraft werden‘ und ‚ein erstgeborener Sohn sein‘ an. Das ist ganz natürlich, das ist die normale Reaktion des Menschen, und das sind Dinge, nach denen die Menschen streben sollten. Was negative Begriffe wie ‚böse Menschen‘, ‚Antichristen‘, ‚bestraft werden‘ und ‚in die Hölle kommen‘ betrifft, so möchte niemand diese annehmen. Das Wort ‚Dienender‘ ist neutral, aber so, wie ich es verstehe, kann ich es nicht annehmen, und es reicht schon, dass ich es nicht verabscheue. Wenn ich es bereitwillig annehmen, mich ihm unterwerfen und es von Gott annehmen soll, dann ist das einfach nicht möglich.“ So denken die Menschen doch, oder? (Ja, das tun sie.) Ist diese Denkweise richtig oder falsch? (Sie ist falsch.) Wann hast du erkannt, dass sie falsch ist? Gerade eben, richtig? Das ist ein Problem. Du hast erst gerade eben erkannt, dass das falsch ist. Vor dieser Erkenntnis schien es so, als hättest du die Bezeichnung „Dienender“ oberflächlich bereits akzeptiert, und du hattest sie subjektiv bereits akzeptiert – war diese Akzeptanz echt oder falsch? (Sie war falsch.) Offensichtlich war sie weder echt noch warst du vollkommen bereit, sie zu akzeptieren. Hier gab es Falschheit, Vortäuschung und Unlust, und auch das Gefühl, dass du keine andere Wahl hattest.
Worüber wir gerade Gemeinschaft gehalten haben, waren die echten Reaktionen und Äußerungsformen der Menschen in Bezug auf die Bezeichnung „Dienender“. Sie stehen für eine umfassende Darstellung der Meinungen, Ansichten und Verständnisse der Menschen im Hinblick auf diese Bezeichnung und offenbaren voll und ganz, dass sie dieser Bezeichnung mit einer Haltung der Unlust, der Diskriminierung und Ablehnung und des Widerstands aus tiefstem Herzen gegenüberstehen. Das liegt daran, dass die Menschen es verabscheuen, Dienende zu sein, sie verabscheuen das Wort „Dienender“, sie sind nicht bereit, Dienende zu sein, und sie hassen es, wenn sie Dienende sind. Das ist das Verständnis, das die Menschen von dieser Bezeichnung haben, und die Haltung, mit der sie ihr begegnen. Schauen wir uns jetzt einmal an, wie genau Gott Dienende sieht, wie das Wort „Dienender“ entstanden ist, was das Wesen dieser Bezeichnung in Gottes Augen ist und wo ihr Ursprung liegt. Die wörtliche Bedeutung von „Dienender“ ist, in der Sprache der Menschheit ausgedrückt, ein Zeitarbeiter, jemand, der vorübergehend in einer Branche oder Arbeit dient und auf vorübergehender Basis gebraucht wird. In Gottes Führungsplan, in Gottes Werk und in Gottes Haus ist diese Gruppe von Menschen, die man Dienende nennt, unentbehrlich. Als diese Menschen in Gottes Haus kamen, an den Ort von Gottes Werk, wussten sie nichts über Gott oder den Glauben an Gott, geschweige denn etwas über Gottes Werk oder Seinen Führungsplan. Sie verstanden nichts; sie waren nur Außenstehende, Nichtgläubige. Wenn Menschen, die in Gottes Augen Nichtgläubige sind, in Gottes Haus kommen, was können sie für Ihn tun? Man könnte sagen, dass sie nichts tun können. Aufgrund ihrer Wesensnatur und weil die Menschen voller verdorbener Dispositionen sind und überhaupt keine Gotteskenntnis besitzen, können sie nur das tun, was Gott ihnen aufträgt. Sie folgen Gottes Werk bis zu dem Punkt, den es erreicht, und ihr Wissen reicht nur so weit, wie Gottes Worte es ihnen ermöglichen; sie kennen Seine Worte nur und verstehen diese überhaupt nicht. Diese Menschen führen jede Arbeit, die Gott von ihnen verlangt, passiv aus – sie sind komplett passiv, nicht aktiv. „Passiv“ bedeutet hier, dass sie nicht wissen, was Gott tun wird; sie wissen nicht, was Gott von ihnen verlangt, sie wissen nicht, welche Bedeutung oder welchen Wert die Arbeit hat, die Gott von ihnen verlangt, und sie wissen nicht, welchem Weg sie folgen sollen. Wenn sie in Gottes Haus kommen, sind sie wie Maschinen, die nur in der Weise funktionieren, wie Gott sie bedient. Was braucht Gott von ihnen? Wisst ihr das? (Menschen sind die Adressaten, denen Gott die Wahrheit kundtut, um sie zu richten. Menschen sind die Adressaten von Gottes Worten.) Das ist ein Teil; Menschen sind die Adressaten von Gottes Worten. Was noch? Was ist mit den Gaben der Menschen? (Ja.) Was ist mit der Denkweise normaler Menschlichkeit? (Ja.) Gott setzt dich nur ein, wenn du die Denkweise normaler Menschlichkeit besitzt. Wenn du weder Gewissen noch Vernunft besitzt, dann bist du nicht einmal qualifiziert, ein Dienender zu sein. Was gibt es sonst noch? (Die Fähigkeiten und besonderen Talente der Menschen.) Die sind in den Gaben enthalten und gehören ebenfalls dazu – die verschiedenen Fähigkeiten, die die Menschen besitzen. Was noch? (Die Entschlossenheit, mit Gott mitzuwirken.) Auch das ist ein Teil davon, das Verlangen, zu gehorchen und sich zu unterwerfen, und natürlich kann man das auch das Verlangen der Menschen nennen, positive Dinge und die Wahrheit zu lieben. Das Verlangen, zu gehorchen und sich zu unterwerfen, ist die Entschlossenheit, mit Gott mitzuwirken – aber was ist die passendste Art und Weise, das auszudrücken? (Das Verlangen, zu gehorchen und sich zu unterwerfen.) Genau, das Wort „Verlangen“ ist vergleichsweise weiter gefasst und umfasst einen größeren Bereich. Wenn wir das Wort „Entschlossenheit“ verwenden, ist der Rahmen etwas enger gefasst. Darüber hinaus ist „Verlangen“ vergleichsweise weniger stark ausgeprägt als „Entschlossenheit“, was bedeutet, dass du, nachdem du ein Verlangen entwickelt hast, nach und nach verschiedene Arten der Entschlossenheit entwickelst; Entschlossenheit ist konkreter, während Verlangen etwas breiter gefasst sind. Was den Schöpfer anbelangt, so ist das die Liste der Dinge, die Gott von der verdorbenen Menschheit braucht. Das heißt, wenn ein Außenstehender, der absolut nichts über Gott, über Gottes Führung, Gottes Wesen, Gottes Äußerungen und Gottes Disposition weiß, in Gottes Haus kommt, dann ist er wie eine Maschine, und das, was er für Gott und in seinem Mitwirken an Gottes Werk tun kann, hat im Grunde nichts mit dem Maßstab zu tun, den Gott verlangt – nämlich mit der Wahrheit. Die Dinge solcher Menschen, die Gott gebrauchen kann, sind die, die gerade erwähnt wurden: Erstens, dass diese Menschen zu Adressaten von Gottes Worten werden können; zweitens, die Gaben, die diese Menschen besitzen; drittens, dass diese Menschen die Denkweise normaler Menschlichkeit besitzen; viertens, die verschiedenen Fähigkeiten, die diese Menschen besitzen; fünftens – und das ist das Wichtigste – haben diese Menschen das Verlangen, Gottes Worten zu gehorchen und sich ihnen zu unterwerfen. All diese Dinge sind von entscheidender Bedeutung. Sobald jemand all diese Dinge besitzt, beginnt er, im Dienste von Gottes Werk und Seinem Führungsplan zu arbeiten, und schlägt offiziell den rechten Weg ein, was bedeutet, dass er offiziell ein Dienender im Haus Gottes geworden ist.
Wenn Menschen Gottes Worte, die Wahrheit oder Gottes Absichten nicht verstehen und keinerlei Gottesfurcht haben, dann kann es für keinen von ihnen eine andere Rolle geben als die des Dienenden. Das heißt, du bist ein Dienender, ob du nun dazu bereit bist oder nicht – du kannst dieser Bezeichnung nicht entkommen. Manche Leute sagen: „Ich habe mein ganzes Leben an Gott geglaubt. Seit ich angefangen habe, an Jesus zu glauben, bis heute, sind Jahrzehnte vergangen – bin ich wirklich immer noch nur ein Dienender?“ Was haltet ihr von dieser Frage? An wen richtet sich diese Frage? Sie sollten über sich selbst nachdenken und sich selbst fragen: „Verstehe ich heute Gottes Absichten? Wenn ich heute meine Pflicht ausführe, ist das nur ein sich Abmühen, oder praktiziere ich die Wahrheit? Folge ich dem Weg des Strebens nach der Wahrheit und des Verständnisses der Wahrheit? Bin ich in die Wahrheitsrealität eingetreten? Habe ich ein gottesfürchtiges Herz? Bin ich jemand, der sich Gott unterwirft?“ Sie müssen in Anbetracht dieser Dinge über sich selbst nachdenken. Wenn sie diese Kriterien erfüllen, wenn sie standhaft bleiben können, wenn sie mit Gottes Prüfungen konfrontiert werden, und wenn sie Gott fürchten und das Böse meiden können, dann sind sie natürlich nicht länger Dienende. Wenn sie jedoch kein einziges dieser Kriterien erfüllen, dann bleiben sie zweifellos weiterhin Dienende, und dem kann man weder entkommen noch kann man es vermeiden. Manche Leute sagen: „Ich glaube schon über 30 Jahre an Gott – und das schließt noch nicht einmal die Jahre mit ein, in denen ich an Jesus geglaubt habe. Seit der Zeit, in der Gott Fleisch wurde, erschien, wirkte und begann, Seine Äußerungen zu sprechen, bin ich Gott gefolgt. Ich war unter den Ersten, die Gottes Werk persönlich erlebt haben, und unter den Ersten, die Worte hörten, die aus Seinem Mund kamen. So viele Jahre sind seitdem vergangen, und ich glaube immer noch an Gott und folge Ihm. Ich wurde mehrfach verhaftet und verfolgt und bin vielen Gefahren begegnet, und Gott hat mich immer beschützt und hindurchgeführt; Gott hat mir nie den Rücken gekehrt. Ich tue immer noch meine Pflicht, meine Verfassungen werden immer besser, mein Glaube wächst ständig, und ich habe keinerlei Zweifel an Gott – bin ich wirklich immer noch ein Dienender?“ Wen fragst du das? Fragst du da nicht die falsche Person? Du solltest diese Frage nicht stellen. Da du nun schon so viele Jahre glaubst, weißt du denn nicht, ob du ein Dienender bist oder nicht? Wenn du das nicht weißt, warum fragst du dich dann nicht, ob du die Wahrheitsrealität besitzt, ob du ein gottesfürchtiges Herz hast und ob du dich auf eine Art und Weise verhältst, die das Böse meidet? Gott hat so viele Jahre gewirkt, so viele Worte gesprochen – wie viel davon hast du verstanden und in wie viel davon bist du eingetreten? Wie viel hast du gewonnen? Wie oft wurdest du zurechtgestutzt, wie viele Prüfungen und Läuterungen hast du angenommen? Als du diese angenommen hast, bist du da in deinem Zeugnis standhaft geblieben? Bist du fähig, für Gott Zeugnis abzulegen? Wenn du dich Prüfungen gegenübersiehst – wie die, die Hiob erlebte –, bist du dann fähig, Gott zu verleugnen? Wie groß ist dein Glaube an Gott genau? Ist dein Glaube nur eine gewisse Überzeugung oder wahrer Glaube? Stelle dir diese Fragen. Wenn du die Antworten auf diese Fragen nicht kennst, dann bist du ein verworrener Mensch, und Ich kann dir sagen, dass du einfach nur mit der Menge mitläufst – du verdienst es nicht einmal, als Dienender bezeichnet zu werden. Jemand, der eine solche Haltung gegenüber der Bezeichnung „Dienender“ hegt und im Herzen immer noch völlig verwirrt ist, ist wirklich bedauernswert. So jemand weiß nicht einmal, was er ist, wohingegen Gott in Seiner Behandlung aller Menschen völlig klar und eindeutig ist.
Wir haben gerade darüber Gemeinschaft gehalten, was genau die ursprüngliche Bedeutung ist, die Gott mit dem Wort „Dienender“ vermitteln will. Wenn Menschen Gottes Haus beitreten, dann kann die Rolle, die sie in dieser Phase übernehmen, anfänglich, wenn sie die Wahrheit nicht verstehen und nur verschiedene Verlangen oder eine gewisse Entschlossenheit haben, mitzuwirken, nur die des Dienenden sein. Natürlich klingt das Wort „Dienst“ nicht besonders angenehm. Anders ausgedrückt, es bedeutet, Gottes Führungswerk zur Rettung der Menschheit zu dienen und in dessen Dienst zu arbeiten; es bedeutet, sich abzumühen. Diese Menschen verstehen weder irgendwelche Wahrheiten noch Gottes Absichten, und sie können keinen Beitrag zu dem konkreten Werk beitragen, das Gott zur Rettung und Führung der Menschheit verrichtet, noch zu den verschiedenen mit der Wahrheit zusammenhängenden Arbeiten, oder bei diesen Dingen mitwirken. Sie verfügen lediglich über gewisse Fähigkeiten und Gaben, und sie können nur ein wenig Kraft aufwenden und ein paar Worte bei einigen allgemeinen Arbeiten sagen sowie einige unterstützende Dienstleistungen ausführen. Wenn das das Wesen der Arbeit ist, die Menschen bei der Ausführung ihrer Pflicht leisten, wenn sie nur eine dienende Rolle spielen, dann ist es für sie schwierig, die Bezeichnung „Dienender“ abzulegen. Warum ist das schwierig? Hat das etwas mit Gottes Definition dieser Bezeichnung zu tun? Ja, absolut. Es ist sehr einfach für Menschen, ein wenig Kraft aufzuwenden und Dinge gemäß ihren angeborenen Fähigkeiten, ihren Gaben und ihrem Verstand zu tun, aber gemäß der Wahrheit zu leben, in die Wahrheitsrealität einzutreten und im Einklang mit Gottes Absichten zu handeln – das ist äußerst mühsam; das erfordert Zeit, Gottes Führung, Gottes Erleuchtung und Gottes Disziplinierung, und erst recht erfordert es die Annahme des Gerichts und der Züchtigung durch Gottes Worte. Daher sind die Dinge, die die meisten Menschen, während sie daran arbeiten, diese Ziele zu erreichen, leisten und beitragen können, die Dinge, die gerade genannt wurden: Adressaten von Gottes Worten zu sein, gewisse Gaben zu besitzen und von gewissem Nutzen in Gottes Haus zu sein, über die Denkweise normaler Menschlichkeit zu verfügen und in der Lage zu sein, jede Arbeit zu verstehen und auszuführen, die ihnen aufgetragen wird, bestimmte Fähigkeiten zu besitzen und ihre besonderen Talente bei einer bestimmten Arbeit in Gottes Haus einzusetzen, und vor allem das Verlangen zu haben, zu gehorchen und sich zu unterwerfen. Wenn du in Gottes Haus einen Dienst erweist, wenn du dich für Gottes Werk abmühst, wenn du auch nur einen Hauch des Verlangens hast, zu gehorchen und dich zu unterwerfen – dann wirst du nicht negativ und wirst dich nicht vor der Arbeit drücken. Stattdessen wirst du dein Bestes geben, dich in Zurückhaltung zu üben, weniger Schlechtes zu tun und mehr Gutes zu tun. Ist das nicht der Zustand und die Verfassung der meisten Menschen? Natürlich gibt es unter euch allen eine sehr kleine Minderheit von Menschen, die diesen Zustand und Bereich bereits hinter sich gelassen haben. Und was hat diese sehr kleine Minderheit von Menschen erlangt? Sie hat die Wahrheit verstanden, sie besitzt die Wahrheitsrealität. Wenn diese Menschen mit Angelegenheiten konfrontiert sind, können sie beten und Gottes Absichten suchen, und sie können im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen handeln. Ihr Verlangen, zu gehorchen und sich zu unterwerfen, bleibt nicht länger auf der Ebene der Entschlossenheit, sondern sie können Gottes Worte aktiv in die Praxis umsetzen, nach Gottes Forderungen handeln und ein gottesfürchtiges Herz besitzen, wenn sie mit Angelegenheiten konfrontiert sind. Sie reden und handeln nicht gedankenlos, sondern sind vorsichtig und umsichtig. Besonders dann, wenn sie zurechtgestutzt werden und das mit ihren eigenen Vorstellungen im Widerspruch steht, verurteilen sie Gott nicht, sie diskutieren nicht mit Ihm, und sie empfinden keinen Widerstand in ihrem Herzen. Aus tiefstem Herzen akzeptieren sie Gottes Identität, Seinen Status und Sein Wesen. Gibt es irgendwelche Unterschiede zwischen diesen Menschen und Dienenden? Was sind diese Unterschiede? Der erste Unterschied ist, dass sie die Wahrheit verstehen, und der zweite ist, dass sie einige Wahrheiten in die Praxis umsetzen können. Drittens besitzen sie eine gewisse Gotteskenntnis, und viertens sind ihr Gehorsam und ihre Unterwerfung nicht länger nur ein Verlangen, sondern haben sich in eine subjektive Haltung verwandelt – sie sind wahrhaft unterwürfig geworden. Fünftens – und das ist der wichtigste und wertvollste dieser Punkte – ist in ihnen ein gottesfürchtiges Herz entstanden. Man kann sagen, dass die Menschen, die diese Dinge besitzen, die Bezeichnung „Dienender“ bereits abgelegt haben. Denn wenn man ihre verschiedenen Aspekte des Eintritts sowie ihre Haltung gegenüber der Wahrheit und das Maß ihrer Gotteskenntnis betrachtet, dann ist es nicht mehr einfach nur so, dass sie eine einzige professionelle Aufgabe in Gottes Haus verrichten, und sie sind auch keine Zeitarbeiter mehr, die nur vorübergehend bestellt wurden, um ein wenig Arbeit zu leisten. Das heißt, diese Menschen sind nicht für vorübergehende Belohnungen hier; sie werden nicht nur für einen zeitlich begrenzten Einsatz herangezogen und während dieser Einsatzzeit beobachtet, um zu sehen, ob sie diese Arbeit langfristig übernehmen können. Stattdessen sind sie fähig, die Wahrheit in die Praxis umzusetzen und ihre Pflichten gut auszuführen. Deshalb haben diese Menschen die Bezeichnung – den Titel – „Dienender“ abgelegt. Habt ihr solche Menschen gesehen? Solche Menschen gibt es in der Kirche. Ihr wollt wissen, wer diese Menschen sind und wie viele es von ihnen gibt, aber das kann ich euch jetzt gerade nicht sagen; wenn ihr die Wahrheit versteht, werdet ihr in der Lage sein, sie zu erkennen. Was ihr wissen solltet, ist, in welchen Verfassungen ihr euch befindet, welcher Weg vor euch liegt, dem ihr folgt, und welchem Weg ihr folgen solltet – das sind die Dinge, die ihr wissen solltet.
Nun: Wird die Bezeichnung „Dienender“ den Menschen von Gott aufgebürdet? Benutzt Gott diese Bezeichnung, um Menschen herabzusetzen, sie einzuteilen und einzustufen? (Nein.) Wie hat Gott also diese Bezeichnung definiert? Wenn Gott den Menschen eine Bezeichnung verleiht, gibt Er ihnen damit keinen zufälligen Spitznamen, noch definiert Er die Bezeichnung anhand ihres äußeren Erscheinungsbildes; diese Bezeichnung ist nicht einfach nur eine Bezeichnung. Der Name eines Menschen ist lediglich eine Kennzeichnung, eine Anrede, die keine wirkliche Bedeutung trägt. Zum Beispiel hoffen manche chinesischen Eltern, dass ihre Tochter klug und hübsch sein wird, also verwenden sie das Schriftzeichen für „hübsch“ in ihrem Namen, aber das ist nur eine Hoffnung und hat nichts mit ihrem Wesen zu tun. Vielleicht ist sie tatsächlich dumm und wird zu einer unansehnlichen Frau heranwachsen; was nützt es dann, sie „hübsch“ zu nennen? Es gibt auch Jungen, die den Namen „Chenglong“ oder „Chenghu“ bekommen, wobei Schriftzeichen verwendet werden, die bedeuten, wie ein Drache oder Tiger zu sein – sind sie durch solche Namen wirklich beeindruckend? Vielleicht sind sie Feiglinge oder Taugenichtse. Hier handelt es sich lediglich um Hoffnungen, die Eltern für ihre Kinder hegen; sie geben ihnen solche Namen, und diese Namen haben keinerlei Bezug zu ihrem Wesen. Daher tragen die Namen und Bezeichnungen der Menschen deren Einbildungen und gute Wünsche in sich, doch sie sind nur Anreden und Kennzeichnungen und werden nicht anhand ihres Wesens vergeben. Die Bezeichnungen und Namen, die Gott festlegt, werden jedoch definitiv nicht nach dem äußeren Erscheinungsbild der Menschen vergeben und natürlich auch nicht auf Grundlage von Gottes eigenen Wünschen. Will Gott, dass Menschen Dienende sind? (Nein.) Habt ihr jemals in Gottes Worten gelesen, dass Gott sagt: „Ich möchte, dass jeder Mensch ein Dienender wird, und Ich möchte nicht, dass irgendjemand gerettet wird“? (Nein.) Was also will Gott? Früher sagten die Menschen: „Gott will, dass jeder Mensch gerettet wird, und Er will nicht, dass irgendjemand Verdammnis erleidet.“ Das ist ein Wunsch. Doch die Bezeichnung „Dienender“ kam nicht aus dem Nichts. Sie entstand genauso, wie Gott die Begriffe „Baum“ und „Gras“ festlegte. Bäume sind groß und hoch, und wenn jemand von einem Baum spricht, weiß jeder, dass Bäume groß und hoch sind, und wenn jemand von Gras spricht, weiß jeder, dass Gras klein und kurz ist, richtig? (Ja.) Wie steht es also mit der Bezeichnung „Dienender“? Diese Bezeichnung entstand unter Beachtung des Wesens und der Äußerungsformen des Menschen sowie der Phase von Gottes Werk. Wenn die Menschen Schritt für Schritt im Einklang mit Gottes Werk die Wahrheit verstehen, in die Wahrheitsrealität eintreten und Unterwerfung unter Gott sowie Gottesfurcht erreichen können, dann ändert sich zu diesem Zeitpunkt diese Bezeichnung. Daher hat es, selbst wenn du einer der Dienenden bist, keinerlei Auswirkungen auf deine Ausführung der Pflicht eines geschaffenen Wesens, auf dein Streben nach der Wahrheit und darauf, dass du sie in die Praxis umsetzt, geschweige denn, dass es deine Unterwerfung unter Gott und deine Gottesfurcht beeinträchtigt.
Gibt es Menschen, die die Bezeichnung „Dienender“ niemals abschütteln werden? (Ja.) Was für Menschen? Die Art von Menschen, die nicht nach der Wahrheit streben, die die Wahrheit zwar verstehen mögen, sie aber nicht in die Praxis umsetzen, geschweige denn, dass sie sie lieben, und die in ihrem Herzen sogar oft Abscheu gegenüber der Wahrheit empfinden und ihr abgeneigt sind. Warum bleiben sie im Haus Gottes, wenn sie der Wahrheit abgeneigt sind? Sie wollen sich einen Vorteil verschaffen. Voller Wunschdenken mühen sie sich in Gottes Haus etwas ab und zeigen einige gute Verhaltensweisen. Sie setzen den Preis, den sie zahlen, ihre Hingabe und ihr Aufwenden ein, verschwenden einige Jahre ihrer Jugend und setzen etwas von ihrer Zeit ein, um dafür ihren gewünschten Vorteil zu erhalten. Aufgrund des Weges, dem diese Menschen folgen, sind sie am Ende nicht in der Lage, in die Wahrheitsrealität einzutreten, können keine Unterwerfung unter Gott und erst recht keine Gottesfurcht erreichen – sie werden für immer als Dienende charakterisiert bleiben. Unter diesen Menschen im Haus Gottes gibt es einige, die bis zum Ende einen Dienst erweisen können, und einige, die das nicht können, und zwischen denen, die bis zum Ende einen Dienst erweisen können, und denen, die es nicht können, besteht ein kleiner Unterschied in Bezug auf ihre Menschlichkeit. Die Menschen, die nicht nach der Wahrheit streben, aber bis zuletzt einen Dienst erweisen können – also jene Menschen, die, während die Arbeit von Gottes Führungsplan läuft, im Haus Gottes einen gewissen Einsatz für Gottes Werk aufbringen können –, verfügen über eine relativ gute und wohlwollende Menschlichkeit. Während sie einen Dienst erweisen, tun sie nichts Böses und verursachen keine Störungen, und sie werden nicht aus der Kirche entfernt. Solche Menschen können bis zuletzt einen Dienst erweisen, und diese Menschen sind es, die für immer Dienende bleiben werden. Was die anderen betrifft: Weil sie über sehr schlechte Menschlichkeit verfügen und weil sie von niederem Charakter und schlechter Integrität sind, stören und unterbrechen sie beim Erweisen ihres Dienstes häufig die verschiedenen Arbeiten von Gottes Haus, und sie verursachen Verluste für einen Großteil der Arbeit von Gottes Haus. Ihnen ist nicht bewusst, dass sie Buße tun müssen, wenn sie wieder und wieder zurechtgestutzt oder in die Isolation geschickt werden, und sie verfallen stattdessen in ihre alten, schlechten Verhaltensweisen; sie verstehen überhaupt keine Wahrheit und nehmen die Wahrheit nicht an, sondern handeln zügellos, und solche Menschen werden ausgemustert. Warum werden sie ausgemustert? Solche Menschen können nicht einmal einen Dienst erweisen. Sie können keine gute Arbeit leisten, wenn sie sich im Haus Gottes etwas abmühen, und während sie das tun, tun sie auch noch Böses und lassen das Haus Gottes sowie die Brüder und Schwestern den Preis dafür bezahlen. Solche Menschen einzusetzen, ist den Verlust, den sie verursachen, nicht wert. Sie bekommen immer wieder die Gelegenheit, über sich selbst nachzudenken, aber letztendlich bleibt ihre Natur unverändert, und sie hören nicht auf das, was irgendjemand ihnen sagt. Solche Menschen verdienen es nicht einmal, im Haus Gottes einen Dienst zu erweisen, und sie sind nicht dazu in der Lage, und deshalb wird die Kirche von ihnen bereinigt.
Habt ihr nun ein generelles Verständnis der Bezeichnung „Dienender“? Ist „Dienender“ eine diskriminierende Bezeichnung, die Gott der Menschheit gibt? Verwendet Gott diese Bezeichnung absichtlich, um Menschen herabzusetzen? Benutzt Gott diese Bezeichnung, um Menschen zu offenbaren und zu prüfen? Benutzt Gott diese Bezeichnung, um den Menschen genau zu zeigen, was menschliche Wesen sind? Will Gott diese Dinge damit ausdrücken? Tatsächlich will Gott nichts davon ausdrücken. Gott beabsichtigt nicht, Menschen zu offenbaren oder sie herabzusetzen und lächerlich zu machen, und Er will mit der Bezeichnung „Dienender“ die Menschen auch nicht prüfen. Die einzige Bedeutung, die Gott mit der Bezeichnung „Dienender“ verbindet, besteht darin, dass Er anhand der Leistung und des Wesens der Menschen, anhand der Rolle, die die Menschen während Gottes Wirken spielen, sowie anhand dessen, was die Menschen tun können und woran sie mitwirken können Charakterisierungen vornimmt und diese Bezeichnung formt. Aus dieser Bedeutung heraus erkennen wir, dass jeder Mensch im Haus Gottes einen Dienst für Gottes Führungsplan erweist und zu einem bestimmten Zeitpunkt die Rolle eines Dienenden innehatte. Können wir das so sagen? (Ja.) Das können wir in der Tat, und ihr könnt das jetzt alle verstehen. Gott möchte diese Bezeichnung nicht verwenden, um Menschen zu entmutigen oder ihren Glauben zu prüfen, geschweige denn, um sie herabzusetzen oder folgsamer und gehorsamer zu machen oder ihnen ihre Identität und Stellung vor Augen zu führen. Und erst recht will Gott mit der Bezeichnung „Dienender“ den Menschen nicht das Recht nehmen, die Pflicht eines geschaffenen Wesens zu tun. Diese Bezeichnung wird vollständig durch die verschiedenen verdorbenen Dispositionen, die die Menschen offenbaren, bestimmt, sowie durch ihre wahren Zustände, während sie Gott folgen. Deshalb hat diese Bezeichnung absolut nichts mit der Identität, dem Status, der Stellung und dem Bestimmungsort zu tun, die Menschen am Ende von Gottes Führungswerk haben werden. Diese Bezeichnung ergibt sich ausschließlich aus den Notwendigkeiten von Gottes Führungsplan und Führungswerk und stellt einen wahren Umstand der verdorbenen Menschheit im Rahmen von Gottes Führungswerk dar. Was die Menschen betrifft, die für das Haus Gottes als Dienende einen Dienst leisten und die wie Maschinen eingesetzt werden, hängt es von ihrem Streben ab, ob dieser Umstand bis zum Ende bestehen bleibt oder sich auf ihrem Weg mit Gott zum Besseren wenden kann. Wenn jemand nach der Wahrheit strebt und einen Wandel seiner Disposition sowie Unterwerfung unter Gott und Gottesfurcht erreichen kann, wird er die Bezeichnung „Dienender“ vollständig ablegen. Und zu was werden Menschen, nachdem sie die Bezeichnung „Dienender“ abgelegt haben? Sie werden zu wahren Anhängern Gottes, zu Gottes Volk und zum Volk des Königreichs – das heißt, sie werden zum Volk des Königreichs Gottes. Wenn du dich, während du Gott folgst, nur damit zufriedengibst, dich abzumühen, zu leiden und einen Preis zu zahlen, wenn du nicht nach der Wahrheit strebst oder die Wahrheit in die Praxis umsetzt, wenn sich deine verdorbenen Dispositionen überhaupt nicht verändern, du nie im Einklang mit den Grundsätzen von Gottes Haus handelst und du letztlich keine Unterwerfung unter Gott und keine Gottesfurcht erreichst, dann wird die Bezeichnung „Dienender“, diese „Krone“, weder zu groß noch zu klein für dich sein – sie wird dir genau passen, und du wirst sie niemals loswerden können. Wenn du dich noch immer in diesem Zustand befindest, wenn Gottes Werk endet, und sich deine Dispositionen immer noch nicht verändert haben, dann wird die Bezeichnung „Volk des Königreichs Gottes“ nichts mit dir zu tun haben, und du wirst für immer ein Dienender bleiben. Wie solltet ihr diese Worte verstehen? Ihr solltet verstehen, dass in dem Augenblick, in dem Gottes Werk endet, also, wenn alle Menschen, die Gott retten will, gerettet worden sind, wenn das Werk, das Gott vollbringen will, seine Wirkung erzielt und die gesetzten Ziele erreicht hat, Gott nicht mehr sprechen wird, die Menschen nicht mehr leiten wird und kein weiteres Werk zur Rettung des Menschen mehr verrichten wird – an diesem Punkt wird Sein Werk abgeschlossen sein, und damit endet auch der Weg des Glaubens an Gott, dem die Menschen folgen. In der Bibel steht dieser Vers: „Wer unrecht ist, der sei fernerhin unrecht, und wer unrein ist, der sei fernerhin unrein; aber wer gerecht ist, der sei fernerhin gerecht, und wer geheiligt ist, der sei fernerhin geheiligt“ (Offenbarung 22,11). Was bedeutet das? Es bedeutet, dass in dem Moment, in dem Gott sagt, dass Sein Werk beendet ist, dies heißt, dass Gott Sein Werk der Rettung des Menschen sowie der Züchtigung der Menschen und des Gerichts über die Menschen nicht weiter ausführen wird, dass Gott den Menschen nicht mehr erleuchten oder lenken wird und dass Er keine Worte mehr an den Menschen richten wird, um ihn sorgfältig und ernsthaft zu ermahnen oder zurechtzustutzen – Gott wird dieses Werk nicht mehr ausführen. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass dann die Ergebnisse aller Dinge offenbart werden, dass dann das Ergebnis eines jeden Menschen festgelegt sein wird und es niemand mehr ändern kann, und dass es für die Menschen keine Möglichkeit mehr geben wird, gerettet zu werden. Das ist es, was es bedeutet.
Wenn jemand am Ende von Gottes Werk die Bezeichnung „Dienender“ ablegt, wenn er diese Anrede, diesen Umstand ablegt, dann bedeutet das, dass diese Person in Gottes Augen kein Außenseiter und kein Nichtgläubiger mehr ist, sondern ein Mensch von Gottes Haus und Gottes Königreich. Und wie ist die Bezeichnung „ein Mensch von Gottes Haus und Gottes Königreich“ entstanden? Wie erlangen Menschen diese Bezeichnung? Du wirst zu einem Menschen von Gottes Haus, indem du nach der Wahrheit strebst und die Wahrheit verstehst, indem du leidest und einen Preis zahlst und dadurch deine Pflicht gut ausführst, indem du ein gewisses Maß eines Wandels deiner Disposition erreichst und in der Lage bist, dich Gott zu unterwerfen und Gott zu fürchten. Genau wie Hiob und Petrus musst du dann nicht mehr von Satan geschädigt und verdorben werden; du kannst frei in Gottes Königreich und in Gottes Haus leben, du brauchst nicht mehr mit deinen verdorbenen Dispositionen zu ringen, und in Gottes Augen bist du ein echtes geschaffenes Wesen, ein wahres menschliches Wesen. Ist das nicht etwas, das man voller Freude feiern sollte? Was bedeutet es? Es bedeutet, dass das leidvolle und mühsame Leben eines von Satan verdorbenen Menschen voll und ganz ein Ende gefunden hat und dass dieser Mensch beginnt, ein Leben voller Freude, Frieden und Glück zu führen. Er kann im Licht des Angesichts des Schöpfers leben, zusammen mit Gott leben, und das ist etwas, das man voller Freude feiern sollte. Was aber die andere Art von Menschen betrifft, die es bis zum Ende nicht geschafft haben, die Bezeichnung „Dienender“ abzulegen: Was bedeutet es für sie, wenn sie diese Bezeichnung, diese „Krone“, zum Ende von Gottes Werk noch immer auf ihrem Haupt tragen? Es bedeutet, dass sie weiterhin Außenseiter bleiben und in Gottes Augen immer noch Nichtgläubige sind. Der Grund dafür ist, dass sie die Wahrheit überhaupt nicht annehmen und nicht praktizieren, dass sie keinen Wandel ihrer Disposition erreicht haben, sie sich Gott nicht unterwerfen können und sie kein gottesfürchtiges Herz haben. Diese Menschen sollten aus dem Haus Gottes ausgemustert werden, und sie haben im Königreich Gottes nichts verloren. Wenn sie im Königreich Gottes nichts verloren haben – wo befinden sie sich dann? Sie befinden sich außerhalb von Gottes Königreich und sind eine von Gottes Volk getrennte Gruppe. Solche Menschen werden immer noch als „Dienende“ bezeichnet, und das bedeutet, dass sie nicht zu Menschen von Gottes Haus geworden sind, dass sie niemals Anhänger Gottes sein werden, dass Gott sie nicht anerkennt und dass sie nie wieder Segnungen oder Gnade von Gott empfangen werden. Natürlich bedeutet das auch, dass sie keine Gelegenheit haben werden, mit Gott in Seinem Königreich gute Segnungen zu genießen oder Frieden und Freude zu erlangen – diese Gelegenheit ist dahin. Ist dieser Moment für diese Menschen also ein freudiger Anlass oder ein trauriges Ereignis? Es ist ein trauriges Ereignis. Und was ihre Belohnung dafür betrifft, dass sie außerhalb des Hauses Gottes und außerhalb von Gottes Königreich die Bezeichnung „Dienender“ tragen, damit werden wir uns später befassen. In jedem Fall besteht ein enormer Unterschied zwischen der Belohnung, die Dienenden zuteilwird, und der Belohnung, die das Volk von Gottes Königreich erhält; es gibt Unterschiede in ihrer Stellung, in ihrer Belohnung und in anderen Aspekten dieser Art. Ist es nicht bedauernswert, dass solche Menschen während der Zeit, in der Gott Sein Werk zur Rettung der Menschen ausgeführt hat, die Wahrheit nicht erlangt haben und keinen Wandel ihrer Disposition erreichen konnten? Es ist sehr bedauernswert! Das sind einige Worte über die Bezeichnung „Dienender“.
Es gibt einige Menschen, die sagen: „In mir sträubt sich etwas, wenn von Dienenden die Rede ist. Ich möchte kein Dienender sein, und ich bin nicht glücklich darüber, einer zu sein. Wenn ich zu Gottes Volk gehöre, dann kann ich das akzeptieren, selbst wenn ich der Unbedeutendste unter ihnen bin, und es ist in Ordnung, solange ich kein Dienender bin. Ich habe kein anderes Streben und hege keine andere Bestrebung in diesem Leben; ich sehne mich einfach nur danach, die Bezeichnung ‚Dienender‘ loszuwerden. Ich verlange nicht viel.“ Was haltet ihr von solchen Menschen? Ist das die Haltung eines Menschen, der nach der Wahrheit strebt? (Nein.) Was für eine Haltung ist das? Ist das nicht eine negative Haltung? (Ja.) Was die Bezeichnung „Dienender“ betrifft, so musst du dich nicht bemühen, sie abzuschütteln, denn diese Bezeichnung wird aufgrund der Ebene des Fortschritts, den du in deinem Leben machst, vergeben, und was du willst, kann darüber nicht entscheiden. Sie hängt nicht davon ab, was du willst, sondern davon, welchem Weg du folgst und ob sich deine Dispositionen verändert haben. Wenn dein Ziel nur darin besteht, danach zu streben, diese Bezeichnung eines „Dienenden“ ablegen zu können, dann lass dir diese Wahrheit von Mir gesagt sein: Du wirst sie dein Leben lang nicht ablegen können. Wenn du dich darauf konzentrierst, nach der Wahrheit zu streben, und du einen Wandel deiner Disposition erreichen kannst, dann wird sich diese Bezeichnung allmählich ändern. Ist die Bezeichnung „Dienender“ aus diesen beiden Blickwinkeln betrachtet etwas, das Gott den Menschen aufbürdet? Ganz und gar nicht! Sie ist keine Bezeichnung, die Gott den Menschen aufbürdet, und auch keine einfache Kennzeichnung – es ist eine Bezeichnung, die abhängig von dem Maß an Fortschritt vergeben wird, das ein Mensch in seinem Leben macht. Deine Existenz als Dienender verringert sich umso mehr, je mehr Fortschritt du im Leben machst und je mehr sich deine Dispositionen verändern. Wenn du eines Tages in der Lage bist, Unterwerfung unter Gott und Gottesfurcht zu erreichen, dann bist du – selbst wenn du dazu bereit bist, ein Dienender zu sein – kein Dienender mehr. Und das wird durch dein Streben bestimmt, durch deine Haltung gegenüber der Wahrheit und durch den Weg, dem du folgst. Es gibt auch Menschen, die sagen: „Ich möchte diese Bezeichnung eines ‚Dienenden‘ loswerden, und ich will kein Dienender sein, aber ich verstehe die Wahrheit nicht, und ich bin nicht bereit, nach der Wahrheit zu streben. Was kann ich also tun?“ Gibt es dafür eine Lösung? Gott bestimmt das Ergebnis aller Arten von Menschen anhand Seiner Worte und der Wahrheit – da gibt es keinen Spielraum für Kompromisse. Wenn du die Wahrheit liebst und den Weg des Strebens nach der Wahrheit einschlagen kannst, dann ist das ein Grund zur Freude; wenn du der Wahrheit abgeneigt bist und dich entscheidest, dem Weg des Strebens nach der Wahrheit nicht zu folgen, dann ist das ein Grund zur Trauer. Es gibt nur diese beiden Wege – es steht kein Mittelweg zur Auswahl. Die Worte, die Gott kundtut, werden niemals vergehen; obwohl alle Dinge vergänglich sind, kann keine einzige von Gottes Kundgebungen vergehen. Gottes Worte sind das Kriterium, nach dem über alle Dinge geurteilt wird und nach dem alle Dinge entschieden werden; Gottes Worte sind die Wahrheit und können niemals vergehen. Wenn diese Welt, die Menschheit und alle Dinge sich verändern und vergehen, wird kein einziges Wort Gottes vergehen – vielmehr werden all Seine Worte erfüllt werden. Das Ergebnis der Menschheit und aller Dinge wird durch Gottes Worte bestimmt und offenbart – das kann niemand ändern, und es steht nicht zur Diskussion. Dementsprechend sind Menschen, die sich in Bezug auf Gottes Herrschaft über das Ergebnis der Menschen und dessen Bestimmung in Wunschdenken verlieren, absolut töricht. In dieser Angelegenheit steht für sie kein zweiter Weg zur Wahl, denn Gott hat den Menschen keinen zweiten Weg gegeben. Das ist Gottes Disposition, das ist Gottes Gerechtigkeit, und selbst wenn sie wollten, könnten sich die Menschen in dieser Angelegenheit nicht einmischen. Du denkst, dass du dich in der nicht-gläubigen Welt befindest, wo Menschen mit etwas Geld und ihren Beziehungen alles regeln können, aber bei Gott funktioniert das nicht. Denk daran: Damit wirst du bei Gott nichts erreichen!
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?