9. Sie führen ihre Pflicht nur deshalb aus, um sich hervorzuheben und ihre eigenen Interessen und Ambitionen zufriedenzustellen; nie berücksichtigen sie die Interessen von Gottes Haus, sie verraten diese Interessen sogar und tauschen sie gegen persönlichen Ruhm ein (Teil 6) Abschnitt Zwei

Die Haltung von Antichristen gegenüber Gottes Worten ist eine des Studiums. Sie betrachten Gottes Worte niemals als Gottes Worte; als was betrachten sie sie? Als eine Sammlung von Geheimnissen? Eine fantastische Geschichte? Obskure und unverständliche Texte? Wenn sie Gottes Worte lesen, suchen sie nicht nach Seinen Absichten, noch versuchen sie, Seine Absichten oder Seine Disposition zu verstehen. Sie wollen auch keine Gotteskenntnis erlangen, geschweige denn Seine Absichten berücksichtigen. Wenn sie diese Worte Gottes lesen: „Mein dringender Wunsch ist es derzeit, eine Gruppe von Menschen ausfindig zu machen, die in der Lage sind, meine Absichten zu hundert Prozent zu berücksichtigen“ – bewegt sie das? Sie sagen: „Was soll das ganze Zeug über ‚Menschen zu suchen, die auf Gottes Absichten Rücksicht nehmen‘? Was bringt es, deine Absichten zu berücksichtigen? Wird mich das sattmachen oder mir ermöglichen, Geld zu verdienen? Bringt es einem einen guten Bestimmungsort ein, wenn man Gottes Absichten berücksichtigt? Kann es mir große Segnungen verschaffen? Wenn nicht, dann vergiss es; dann brauche ich nichts zu berücksichtigen. Ich suche nach einem Weg, nicht in die Hölle geworfen zu werden, und mir einen guten Bestimmungsort zu sichern. Wenn es mir Segnungen bringen kann, deine Absichten zu berücksichtigen, dann werde ich das tun. Sag mir einfach wie.“ Denkt ihr, dass sie den von Gott festgelegten Anforderungen entsprechen können? (Nein.) Gott stellt nur eine: Gottes Willen zu folgen, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden. Wenn du das tust, dann berücksichtigst du Seine Absichten und kannst große Segnungen empfangen. Wenn Antichristen das hören, denken sie: „Das war vorschnell von mir, man hätte mich nicht ernst nehmen dürfen. Ich bin nicht in der Lage, auf Gottes Absichten Rücksicht zu nehmen, vergiss es. Dieser Weg wird nicht funktionieren; ich werde einen anderen finden.“ Dann beginnen sie, ihre Bemühungen auf andere Aspekte von Gottes Worten zu richten. Sie investieren ihre Mühe in die Untersuchung und Analyse anderer Aspekte, aber alles, was ihnen ihre ganze Analyse bringt, sind ein paar Worte und Glaubenslehren. Weil sie die Wahrheit nicht lieben und weil sie ihre eigenen Interessen, ihre Zukunftsaussichten und ihr Schicksal als lebenslange Ziele ihres Strebens betrachten, sind Gottes Worte für sie zu bloßen Schlagworten geworden. Sie haben nie Freude durch Gottes Werk oder die Führung des Heiligen Geistes erfahren. Wenn sie Gottes Worte lesen, sehen sie kein Licht, empfangen keine Erleuchtung und keinerlei Versorgung. Alles, was sie daraus gewinnen, sind ein paar Worte und Glaubenslehren sowie einige Enthüllungen und Sprüche über Geheimnisse und Bestimmungsorte. Wenn sie diese Sprüche und Glaubenslehren als Kapital betrachten, haben sie anscheinend das Gefühl, selbst die Kontrolle über ihren Bestimmungsort zu haben, als ob sie sich ihren Bestimmungsort gesichert hätten. Doch inmitten der fortwährenden Entlarvung, des Gerichts und der Züchtigung durch Gottes Worte oder inmitten von Gottes Anforderungen an den Menschen in verschiedenen Phasen haben sie das Gefühl, ihren Bestimmungsort verloren zu haben und nicht gerettet werden zu können. In dieser Zeit fühlen sie sich innerlich ständig unwohl; tief in ihrem Inneren ringen sie unaufhörlich mit sich, um sich einen guten Bestimmungsort zu sichern. Wegen eines von Gottes Sätzen ringen sie mit sich, wegen eines anderen werden sie negativ, und wegen eines weiteren fühlen sie sich glücklich. Doch ganz gleich, ob sie glücklich sind oder sich an einen lebensrettenden Strohhalm klammern: Für solche Menschen ist das nur vorübergehend. Und so haben einige Antichristen letztendlich das Gefühl, dass Menschen wie sie nicht gerettet werden könnten; sie erkennen aus Gottes Worten, dass Er Menschen wie sie anscheinend nicht mag – können sie Segnungen empfangen oder nicht? Wie sehen ihre Zukunftsaussichten und ihr Schicksal denn genau aus? Sie empfinden all das als ungewiss, sie sind sich dessen nicht sicher. Was werden sie an diesem Punkt tun? Können sie Buße tun? Können sie, wie die Menschen von Ninive, dem Bösen in ihren Händen den Rücken kehren, umkehren, um Gott ihre Sünden zu bekennen und vor Ihm Buße zu tun, Gottes Worte als ihr Leben annehmen und Gottes Worte als Grundlage ihrer Existenz akzeptieren? Das können sie nicht. Was werden sie also demnach tun, wenn sie nach vielen Jahren des Strebens, vielen Jahren der Hoffnung und vielen Jahren des Studierens von Gottes Worten zu dem Schluss kommen, dass Menschen wie sie schlichtweg keine Segnungen empfangen können, dass für sie keinerlei Hoffnung besteht, dass sie absolut nicht zu jenen Menschen gehören, die Gott retten wird, und dass sie nicht bekommen können, was sie wollen? (Sie werden Gott den Rücken kehren.)

Es gibt einen geistlichen Spruch: „Ich erneuere meinen Schwur, Gott zu lieben: Ich weihe Ihm meinen Körper und mein Herz.“ Dieser Spruch ist sehr „erhaben“. Als Ich diese Worte zum ersten Mal hörte, konnte Ich tief in Meinem Herzen die „Erhabenheit“ der menschlichen Sprache spüren. Die Menschen betrachten ihre Schwüre als so kostbar, so rein und makellos; sie halten ihre geweihte Liebe für so rein und heilig. Sind Antichristen in der Lage, ihre Schwüre zu erneuern, Gott zu lieben und Ihm ihren Körper und ihr Herz zu weihen? (Das sind sie nicht.) Warum nicht? Manche Leute sagen: „Nachdem ich so viele von Gottes Worten gelesen habe, erneuere ich, wenn ich sehe, dass meine Denkweise nicht funktioniert oder keine Ergebnisse bringt, einfach meinen Schwur, Gott zu lieben, und wiederhole den Schwur, den ich Ihm ursprünglich geleistet habe. Das zählt doch als Umkehr, oder? Das ist doch nicht schwer.“ Können Antichristen so etwas tun? (Das können sie nicht.) Warum können sie das nicht? Ist „Ich erneuere meinen Schwur, Gott zu lieben“ nicht das Weiseste, das der Mensch je gesagt hat? Ist es nicht die größte und reinste Liebe des Menschen? Warum also schaffen es Antichristen nicht, das zu tun? (Antichristen haben kein Verständnis von Gott, geschweige denn, dass sie wahre Liebe besitzen. Ihre Liebe ist völlig falsch und basiert auf ihren eigenen Interessen. Sobald sie keine Vorteile mehr für sich bekommen können, wenden sie sich ab und verschwinden.) Wenn Antichristen an diesen Punkt kommen, spüren sie, dass etwas schiefgelaufen ist und dass sie auf das falsche Pferd gesetzt haben. Um ihren Geist zu erquicken, müssen sie zur Unterstützung ihrer geistlichen Welt zu einem Schlagwort oder einer Theorie greifen – zu was für einer Art Schlagwort? „Ich erneuere meinen Schwur, Gott zu lieben: Ich weihe Ihm meinen Körper und mein Herz.“ Das bedeutet, dass sie von Neuem anfangen werden. Andernfalls können sie nicht mehr weiterleben, und ihr Glaube an Gott wird ein Ende finden. Gott spricht jeden Tag während Seines Wirkens, und jedes Mal, wenn Er spricht, handeln all Seine Worte von der Wahrheit – es sind alles Worte, die die verdorbenen Dispositionen des Menschen aufdecken, die gebieten, wie Menschen in die Wahrheitsrealitäten eintreten und wie sie die Wahrheitsgrundsätze verstehen sollen – es sind alles diese Worte. Also denken Antichristen dann: „Warum geht es bei keinem dieser Worte um Bestimmungsorte oder um Angelegenheiten, die mit dem Erlangen von Segnungen zu tun haben? Bedeutet das nicht, dass unsere Zukunftsaussichten und unser Schicksal in den Händen Gottes ruiniert wurden? Ist Gottes Verheißung für uns nicht mehr gültig? Wenn Gott diese Dinge nie erwähnt, dann werden unsere Hoffnungen vielleicht zunichtegemacht. Wenn unsere Hoffnungen zunichtegemacht werden, was sollen wir dann tun? Ganz einfach. Wenn Gottes Worte nichts über diese Dinge sagen, dann benutzen wir eben eine menschliche Methode: Lasst uns unsere Schwüre erneuern, Gott zu lieben!“ Wie konnten die Menschen damals, als sie gerade anfingen, an Gott zu glauben, so große Begeisterung, so große Liebe und so großen Glauben haben? Als diese Dinge ihren Höhepunkt erreichten, fassten die Menschen vor Gott Entschlüsse und leisteten Schwüre. Sie sagten: „In diesem Leben, ganz gleich, wann oder wo, werde ich mich ohne Klage oder Bedauern für Gott aufwenden und mich Ihm verschreiben. Ob es nun regnet oder die Sonne scheint, ob in guten oder schlechten Zeiten, ob ich nun krank bin oder in Bedrängnis, spielt keine Rolle: Ich werde Ihm bis zum Schluss folgen, bis das Meer austrocknet und die Felsen zu Staub zerfallen. Wenn ich diesen Schwur breche, wird mich der Donner des Himmels niederstrecken und ich werde keinen guten Bestimmungsort bekommen.“ Warum sind ihre Schwüre heute verschwunden? Sie glauben, es liege daran, dass zu viel Zeit vergangen sei und dass all die Zeit ihre Liebe und ihren Glauben aufgerieben habe. In ihren Herzen denken sie: „Nein, ich muss meinen Geist erquicken. Ich muss so frisch und lebendig sein und genau so viel Glauben und Begeisterung haben wie damals. Ich muss meine Ideale, meinen Bestimmungsort und mein Verlangen, Segnungen zu empfangen, wiedererlangen. Dann werden mein Glaube an Gott und meine Liebe zu Ihm doch wieder so groß sein wie früher, oder? Wird meine wahre Hingabe zu Ihm dann nicht dieselbe sein wie früher?“ Doch es spielt keine Rolle, wie sehr ein Mensch, der überhaupt nicht nach der Wahrheit strebt, innerlich mit sich ringt oder sich an seinen ursprünglichen Glauben und seine Begeisterung für Gott erinnert: Es kann nichts an seiner gegenwärtigen Situation ändern. Was für eine Situation ist das? Wenn ihre Zukunftsaussichten und ihr Schicksal ins Leere laufen, wenn ihre Zukunftsaussichten und ihr Schicksal immer weiter aus ihrer Reichweite gleiten, wenn ihr Verlangen, Segnungen zu erlangen, beinahe zerschlagen ist und wenn all ihre hoffnungsvollen Gedanken und all ihre Sehnsüchte nicht verwirklicht werden können, dann fällt es ihnen sehr schwer, durchzuhalten – tief in ihrem Herzen ist es sehr schmerzhaft für sie, auf diese Weise durchzuhalten. Sie befinden sich oft in einem Zustand und einer Gemütslage, in denen es scheint, als könnten sie nicht mehr durchhalten. Sie sehnen sich oft danach, dass Gottes Werk abgeschlossen wird, damit sie die Segnungen des Himmelreichs genießen können. Manche Menschen hoffen sogar: „Möge Gottes Werk schnell enden, mögen die großen Katastrophen schnell hereinbrechen – wenn der Himmel einstürzt, werden alle sterben, niemand sollte mit einem guten Ende rechnen. Wenn ich keine Segnungen erlangen kann, dann soll auch niemand anders welche bekommen!“ Tief in ihren Herzen hoffen sie nicht auf das Kommen von Gottes Königreich, sie hoffen nicht darauf, dass Gottes großes Unterfangen vollendet wird, und sie hoffen nicht darauf, dass Gottes sechstausendjähriger Führungsplan letztlich verherrlicht wird oder dass Gott Überwinder unter der Menschheit gewinnt und die Menschheit zu einem schönen Bestimmungsort führt – sie hoffen nicht auf diese Dinge. Im Gegenteil, wenn all ihre Sehnsüchte nach Segnungen der Zerstörung entgegengehen, dann werden sie tief in ihren Herzen Gottes Werk verfluchen und nicht nur Gottes Werk gegenüber abgeneigt sein, sondern auch Seinen Worten gegenüber.

Nachdem sie sich so viele Jahre Predigten angehört haben, ist es für manche Menschen so: Je mehr sie sich anhören, desto mehr verstehen sie, desto klarer wird ihr Herz und desto mehr möchten sie hören. Im Gegensatz dazu fühlen sich andere Menschen umso mehr abgestoßen, je mehr sie sich Predigten anhören. Sobald sie Gottes Worte hören, offenbart sich ihre dämonische Seite. Sobald sie sich Gottes gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit anhören und es dabei um die verdorbenen Dispositionen des Menschen geht, kommt ihre aufsässige Denkweise zum Vorschein, und ihre Abneigung zeigt sich in voller Bandbreite – wie weit gehen sie dabei? Manche fluchen in ihren Herzen: Sie verfluchen Gott, verfluchen die Wahrheit, verfluchen die Leiter und Mitarbeiter der Kirche und sie verfluchen diejenigen, die mehr nach der Wahrheit streben. Sie können solche Leute nicht ausstehen, wenn sie sie sehen, und wollen sie attackieren. Wenn sie sehen, wie diese Menschen Gottes Worte predigen, über Gottes Worte sinnieren und über Gottes Worte Gemeinschaft halten, dann fluchen sie in ihren Herzen, bis sie müde und dann schläfrig werden. Daher leuchten bei manchen Menschen die Augen auf, sobald sie Gemeinschaft über Gottes Worte hören, während andere, wenn sie Gemeinschaft über Gottes Worte hören oder hören, wie jemand sagt, er habe durch Gottes Worte etwas Licht empfangen, im Kopf verwirrt werden, ihre Gedanken unklar werden und ihr Geist sinkt. Ihr Herz fühlt sich so erdrückt an, dass sie nicht atmen können, und sie sehnen sich immer danach, vor die Tür zu gehen, um etwas frische Luft zu schnappen. Doch wenn du über Dinge wie Zukunftsaussichten und Bestimmungsorte Gemeinschaft hältst, über Gottes Segnungen, darüber, wann Gottes Werk zu Ende geht, und über Geheimnisse – dann spielt es keine Rolle, wie klein der Raum oder wie schlecht die Luft ist: Sie gehen nicht vor die Tür, um frische Luft zu schnappen, und sie nicken auch nicht ein, sondern spitzen die Ohren und hören zu. Wie lange du redest, ist dabei egal – selbst wenn sie dafür auf Schlaf oder Essen verzichten müssen. Als Mir ein paar neue Gläubige begegneten, hielt Ich mit ihnen Gemeinschaft über die Zustände des Menschen und darüber, wie Menschen nach der Wahrheit streben sollen, aber sie verstanden es nicht und fragten Mich, ob Ich über einige Geheimnisse sprechen könne. Ich sagte: „Ihr wollt von Geheimnissen hören? Dann lasst Mich euch zuerst eine Tatsache mitteilen: Wer ständig nach Geheimnissen fragt und immer darauf achtet, diese Dinge in Gottes Worten zu untersuchen, taugt nichts. Solche Menschen sind alles Ungläubige und Pharisäer.“ Die neuen Gläubigen waren über Meine Antwort völlig verblüfft und zu beschämt, um weiter nachzufragen, aber sie fanden später eine Gelegenheit, noch einmal zu fragen, und Ich antwortete ihnen auf dieselbe Weise. Was haltet ihr davon, wie Ich ihnen geantwortet habe? (Das war gut. Es könnte ihnen helfen, über sich selbst nachzudenken.) Würden sie über sich selbst nachdenken? Das würden sie nicht. Wie kannst du ihnen also helfen? Sag ihnen einfach: „Geheimnisse sind weder das Leben noch die Wahrheit. Es spielt keine Rolle, wie viele Geheimnisse du verstehst, das bedeutet nicht, dass du die Wahrheit verstehst. Selbst wenn du jedes Geheimnis verstanden hast, heißt das nicht, dass du in den Himmel kommen oder einen guten Bestimmungsort haben kannst.“ Was haltet ihr davon, ihnen mit diesen Worten zu helfen? Wird diese Sache damit nicht perfekt erklärt? Wenn Menschen mit geistlichem Verständnis, die die Wahrheit lieben und nach der Wahrheit streben, diese Worte hören, sagen sie: „Ich dachte, Geheimnisse wären das Leben, aber jetzt, wo ich weiß, dass sie es nicht sind, werde ich aufhören, sie zu untersuchen. Was ist also das Leben?“ Das zeigt, dass sie ein wenig Verständnis erlangt haben. Wird Antichristen also geholfen, wenn sie diese Worte hören? Durchlaufen sie einen Wandel? Sie sind nicht in der Lage, sich zu wandeln. Sie sehen keinen Nutzen für sich in diesen Worten, sie glauben, dass es in diesen Worten keine Segnungen gibt, dass sie nichts mit ihren Zukunftsaussichten und ihrem Schicksal zu tun haben, dass sie nicht mit ihren Zukunftsaussichten und ihrem Schicksal in Verbindung stehen und sich nicht auf diese beziehen und dass sie nutzlos sind – also können sie sie nicht annehmen. Was für eine Gemeinschaft hat dann mit ihren Zukunftsaussichten und ihrem Schicksal zu tun? Du kannst zum Beispiel sagen: „Heutzutage treten in der Welt viele seltsame Phänomene auf. In manchen Gegenden sind vier Monde erschienen, und es wurde mehrmals ein Blutmond beobachtet. Seltsame Himmelserscheinungen treten häufig auf. In der Welt der Menschen sind auch verschiedene Seuchen und Katastrophen aufgetreten, und in manchen Gegenden betreiben sogar einige Menschen Kannibalismus. Wenn man sich die Lage ansieht, befinden wir uns bereits in der Zeit der Schalen und Plagen, die im Buch der Offenbarung prophezeit wurde.“ Wenn Antichristen diese Worte hören, leuchten ihre Augen auf und ihre Ohren spitzen sich. Sie freuen sich: „Gut, dass ich in dieser Zeit geboren wurde. Ich kann große Segnungen empfangen. Ich bin wirklich klug! Ich habe mich nicht dafür entschieden, nach weltlichen Dingen zu streben. Ich habe meine weltlichen Zukunftsaussichten und meine Familie aufgegeben, um dieser Phase von Gottes Werk zu folgen – ich bin so froh, dass ich bis jetzt Gott folgen konnte. Der Tag Gottes ist nahe. Der aktuellen Lage nach scheint es, als ob ich noch vor meinem Tod den Tag erleben werde, an dem Gottes Werk vollendet ist. An jenem Tag werde ich ganz sicher zu denen gehören, die von ihm gerettet werden. Wie wunderbar!“ In ihren Herzen freuen sie sich heimlich darüber, dass sie den richtigen Weg gewählt, die richtige Tür gefunden und einige Preise gezahlt haben. Sie freuen sich auch, dass sie bis zu diesem Punkt Gott gefolgt sind, ohne aufzugeben, dass sie immer noch im Haus Gottes sind und keine Schwierigkeiten verursacht haben und nicht entfernt oder ausgestoßen worden sind. Werden sie also von da an die Wahrheit praktizieren oder sich weiterhin an dieselben Hoffnungen klammern? Ihre Haltung in ihrem Innersten wird sich nicht ändern. Wenn sie also einen Abschnitt von Gottes Worten finden, von dem sie glauben, dass er sich erfüllt hat, fühlen sie sich dementsprechend, als hätten sie einen Schatz gefunden. Sofort denken sie, dass sie sich glücklich schätzen können, sie den richtigen Weg gewählt, die richtige Tür durchschritten und den richtigen Gott gewählt haben und sie weise Menschen und kluge Jungfrauen sind. „Zum Glück habe ich damals meinen Job aufgegeben. Ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Wie kann es sein, dass ich so klug bin? Wäre ich damals nicht so vorsichtig gewesen, hätte ich jetzt vielleicht Segnungen verpasst. Ich muss auch in Zukunft vorsichtig sein und mein Leben dem Kampf für meine Zukunftsaussichten und mein Schicksal widmen.“ Welches Wesen der Antichristen erkennt ihr in dieser Sache? Sind solche Menschen nicht Opportunisten? Sie haben keinen wahren Glauben an Gott, an Seine Worte oder an Sein Werk. Sie sind Opportunisten, Menschen, die sich in das Haus Gottes geschlichen haben. Deshalb sind diese Menschen im Haus Gottes immer nur Platzfüller, die sich durchs Leben treiben lassen. Sie zählen an ihren Fingern ab, wie viele Jahre sie Gott gefolgt sind und welche Preise sie gezahlt haben, welche großen Dinge sie getan haben, welches Werk Gottes sie persönlich erlebt haben und welche Stufen von Gottes Werk sie in gewissem Maß verstanden haben. In ihrem Herzen stellen sie den ganzen Tag diese Berechnungen an, wieder und wieder, und lassen dabei die wichtigsten Dinge links liegen – nämlich die Wahrheit und das Leben. Sie glauben nur an Gott, um Segnungen zu empfangen – das ist Opportunismus. Keine von Gottes Worten und auch kein Erfahrungswissen von irgendjemandem kann je ihre opportunistische Einstellung verändern. So sind Antichristen. Wenn es um ihre eigenen Interessen geht, machen sie niemals Zugeständnisse; um ihrer Zukunftsaussichten und ihres Schicksals willen werden sie niemals ihre Sichtweisen ändern, niemals die Richtung und das Ziel ihres eingeschlagenen Wegs ändern und niemals ihre Verhaltensgrundsätze ändern. Um ihrer Zukunftsaussichten und ihres Schicksals willen werden sie kein einziges Wort Gottes in die Praxis umsetzen, nicht ein einziges. Manche sagen: „Gelegentlich setzen sie ein paar Worte in die Praxis um, zum Beispiel, indem sie Dingen entsagen oder sich aufwenden.“ Ganz gleich, was sie in die Praxis umsetzen, sie tun es nur unter der Voraussetzung, dass sie Zukunftsaussichten und ein Schicksal haben und Segnungen empfangen können. Ganz gleich, welche Wahrheit sie praktizieren, ihre Praxis ist verfälscht und wird mit einer Absicht und einem Ziel umgesetzt. Das unterscheidet sich komplett von der Praxis, die Gott verlangt.

Wenn Antichristen Gottes Worte lesen, dann benutzen sie Seine Worte hauptsächlich, um nach ihrem Bestimmungsort und nach Geheimnissen zu suchen sowie nach Inhalten, die damit zu tun haben, wann Gottes Werk und Sein Führungsplan enden werden und wann die Katastrophen hereinbrechen werden und so weiter. Für ihren eigenen Bestimmungsort können sie große Anstrengungen auf sich nehmen und viele Dinge tun. Ob das, was sie getan haben, die Preise, die sie gezahlt haben, und die Dinge, denen sie den Rücken gekehrt haben, gegen die Segnungen eingetauscht werden können, die sie sich erhoffen, und ob sie dem Leid der großen Katastrophen entgehen können, wenn Gottes Werk endet und die großen Katastrophen hereinbrechen – das ist es, was sie wissen wollen und was ihnen wichtig ist. Im gesamten Prozess ihres Studierens von Gottes Worten, ganz gleich, wie viele Jahre das dauert, kümmern sie sich nur um ihre eigenen Zukunftsaussichten und ihr Schicksal. Daher weisen ihr Fokus beim Lesen von Gottes Worten und der Inhalt, nach dem sie in Gottes Worten suchen, gewisse besondere Merkmale und Anzeichen auf. Üblicherweise suchen neue Gläubige in den ersten sechs Monaten oder im ersten Jahr in Gottes Worten nach solchen Themen. Aber nachdem sechs Monate oder ein Jahr vergangen sind, sehen manche Menschen, dass sie all diese Abschnitte schon gelesen haben, und sie finden, dass es sinnlos ist, sie weiter zu untersuchen, dass sie den Menschen nicht ermöglichen können, in die Wahrheit einzutreten, und dass sie den Eintritt in die Wahrheit sogar beeinträchtigen und stören können – also lesen sie diese Abschnitte nicht mehr. Für sie reicht es aus, wenn sie ab und zu einen Blick auf diese Abschnitte werfen und diese verstehen. Den Rest der Zeit denken sie über folgende Dinge nach: „Wie kann ich in die Wahrheit eintreten? Es gibt viele Worte Gottes, die die Menschheit bloßstellen. Sie entlarven die Verlogenheit, Aufsässigkeit und arroganten Dispositionen der Menschen; sie entlarven die verschiedenen religiösen Auffassungen und Einstellungen der Menschen gegenüber Gott. Mehr noch, sie entlarven verschiedene Äußerungsformen einer abnormalen Menschlichkeit. Wie kann ich also anhand von Gottes Worten herausfinden, was Menschen in die Praxis umsetzen sollen?“ Menschen, die die Wahrheit lieben und nach der Wahrheit streben, widmen ihre Bemühungen diesen Dingen. Sie stellen oft Fragen zu tatsächlichen Problemen, die sie im wirklichen Leben verstehen und in die sie eintreten müssen, wie zum Beispiel: „Was sollen wir als Nächstes tun, und wie sollen wir praktizieren? Nachdem wir angefangen haben, an Gott zu glauben, werden wir uns sicherlich von Nichtgläubigen und Menschen mit religiösen Überzeugungen unterscheiden – welche qualitativen Veränderungen sollten also in unserem Leben eintreten? In Bezug auf unser Verhalten und wie wir mit der Welt umgehen, was sollen wir sagen und wie sollen wir handeln, mit anderen interagieren und die Wahrheit in die Praxis umsetzen?“ Antichristen werden sich aber, selbst wenn sie 10, 20 oder 30 Jahre lang gläubig sind, niemals solche Fragen stellen. Sie studieren Gottes Worte und suchen in ihnen nach der Hoffnung, Segnungen zu empfangen, und nach ihrem Bestimmungsort, und selbst wenn sie sie 20 oder 30 Jahre lang suchen, werden sie dessen nicht müde. Sobald sich das kleinste Anzeichen von Problemen zeigt, suchen sie schnell in Gottes Worten nach Inhalten, die mit ihrem Bestimmungsort zu tun haben, und schätzen dann auf Basis ihres aktuellen Glaubens ein, welche Haltung Gott ihnen gegenüber haben könnte. Sie scheinen ihren Bestimmungsort mittels Zyklen und Zeiträumen zu beurteilen. Sie werden niemals aufgrund von Veränderungen in der Art und Weise, wie Gott wirkt, oder aufgrund der Kundtuung Seiner dringlichen Absicht gegenüber der Menschheit ihre Denkweise und Haltungen ändern und anfangen, nach der Wahrheit zu streben. So etwas werden sie niemals tun. Daher investieren manche Menschen, die seit 20 oder 30 Jahren gläubig sind, immer noch ihre Energie in diese Geheimnisse und diese von Gott erwähnten Themen, die mit dem Schicksal und dem Bestimmungsort der Menschheit zu tun haben. Wie viel Energie investieren manche Menschen in diese Dinge? Sie sagen: „Als ich die verschiedenen Teile von Gottes Worten verglichen habe, entdeckte ich das größte aller Geheimnisse: Wenn Christus die Erde verlässt, wird es im Frühling sein.“ Was glaubt ihr, wie Ich mich fühle, wenn Ich das höre? Fühle Ich Mich froh oder traurig? Ich fühle Mich weder froh noch traurig. Ich finde es lächerlich. Es gibt wirklich Menschen, die dieser Sache ihre Bemühungen widmen, bis zu dem Punkt, wo sie die genaue Jahreszeit kennen. Wenn sie das noch weiterführen und die exakte Uhrzeit herausfinden können, auf die Minute und Sekunde genau, dann wären sie wahrlich „Genies“! Dass solche „Genies“ etwas herausfinden können, was nicht einmal Ich Selbst weiß – das ist wirklich sowohl lächerlich als auch ärgerlich. Warum ist es lächerlich? Kein Mensch kennt den genauen Zeitpunkt, zu dem Gott Fleisch wurde, nicht einmal Satan weiß das. Würde Gott irgendeinen Menschen etwas wissen lassen, das nicht einmal Satan weiß? Natürlich nicht. Gleichermaßen, was den Zeitpunkt angeht, zu dem Gott Sein großes Unterfangen vollendet, zu dem Sein Fleisch Sein Werk auf Erden abschließt und die Erde verlässt – ist das etwas, das Gott irgendjemandem mitteilen würde? Gibt es einen Grund, warum jeder das wissen sollte? (Nein.) Wird Gott, wenn Er spricht, irgendetwas preisgeben, von dem Er nicht will, dass die Menschen es wissen? Auf keinen Fall. Und doch sagen manche Menschen tatsächlich, sie hätten in Gottes Worten den Zeitpunkt gefunden, an dem Gott die Erde verlassen wird. Sie sagen sogar, es werde im Frühling sein. Ist das nicht seltsam? Ist das nicht lächerlich? Auf welche Worte Gottes stützen sich diese Menschen bei dieser Aussage? Als Gott davon sprach, etwas im Frühling zu tun, könnte Er sich auf etwas völlig anderes bezogen haben. Könnte es sein, dass Er sich darauf bezogen hat? Wie können sie das darauf projizieren? Was Gott die Menschen wissen lassen möchte, das wird Er ihnen klar und deutlich sagen. Was Er nicht möchte, dass die Menschen wissen, das werden sie nicht verstehen können, ganz gleich, wie viele Untersuchungen sie anstellen; es ist für die Menschheit unmöglich, solche Dinge zu wissen. Diese Leute behaupten, dass sie es wissen und dass ihre Untersuchung Ergebnisse gebracht hat. Sie machen sogar eine konkrete Zeitangabe. Ist das nicht Unsinn? Das führt die Menschen in die Irre, stört ihre Gedanken und unterbricht ihre Vision. Das kommt von Satan und ist ganz sicher keine Erleuchtung durch Gott. Gott würde die Menschen in dieser Sache nicht erleuchten. Es bringt ihnen nichts, das zu wissen. Gott würde niemals versehentlich etwas preisgeben, von dem Er nicht will, dass die Menschen es wissen. Deshalb sage Ich, es ist lächerlich. Und warum ist es ärgerlich? (Gott tut die Wahrheit kund, damit die Menschen durch diese Worte ihre verdorbenen Dispositionen verändern können und um es den Menschen zu ermöglichen, nach der Wahrheit zu streben und sie zu erlangen, doch Antichristen benutzen Seine Worte, um Bestimmungsorte und Geheimnisse zu untersuchen.) Das ist auch etwas ärgerlich, aber was ist der eigentliche Grund für Meinen Ärger? Zum Beispiel, wenn ein wohlhabendes Elternteil für seine Kinder viel Geld verdient und diese Kinder noch jung sind und sich auf diese Person verlassen müssen, damit sie sie großzieht, und ihr kompletter Lebensunterhalt von dieser Person abhängt – werden diese Kinder dann hoffen, dass sie schnell stirbt? Werden sie sich einen Wahrsager suchen, um schnell zu berechnen, wann diese Person sterben wird? Verhält sich irgendjemand so? (Nein.) Wenn jemand so etwas tun würde, wäre das nicht ärgerlich? Das wäre es! Solche Menschen sind abscheulich! Jetzt, wo Gott auf Erden gekommen ist – selbst wenn Sein Fleisch mehr als hundert Jahre leben und hundert Jahre wirken kann, sind die Wahrheiten, die der Mensch verstehen kann, dennoch begrenzt. Denk einmal darüber nach: Von der Menschwerdung des Herrn Jesus bis zu der jetzigen Phase von Gottes Werk – wie viele Wahrheiten hat die Menschheit in diesen zweitausend Jahren erlangt? Im Grunde genommen versteht die Menschheit die Wahrheit nicht. In dieser Phase hat Gott seit 30 Jahren gewirkt und seit fast 30 Jahren gesprochen. Diejenigen, die Gottes Worte am meisten gelesen haben, tun das seit 30 Jahren. Wie viele Wahrheiten haben die Menschen verstanden? Ihr Verständnis ist enorm begrenzt. Die Geschwindigkeit, mit der die Menschheit in die Wahrheit eintritt, ist gering. Das heißt, die Wahrheit in die Menschen hineinzuwirken und sie zu ihrem Leben zu machen, ist sehr schwierig und sehr langsam. Doch obwohl es so langsam ist, fragen manche Menschen trotzdem hoffnungsvoll: „Wann wird Gott die Erde verlassen? Wann wird Gottes Werk enden?“ Würde es ihnen etwas nützen, wenn Gott die Erde verlässt und Sein Werk endet? An dem Tag, an dem Gott die Erde verlässt, werden sie sterben. Das wird ihr Todesurteil sein. Was gibt es da zu feiern? Was ist so jemand für ein Mensch? Fehlt so jemandem nicht jegliche Moral? Solche Menschen nennt man unter weltlichen Leuten respektlose Söhne. Wir nennen sie Ungläubige und Antichristen, und sie sind nicht gut.

Als der Inhalt von „Das Wort erscheint im Fleisch“ kundgetan wurde, glaubten viele Menschen: „Der menschgewordene Gott verrichtet einfach nur sein Werk. Er führt ein paar Schritte des Werks aus, er hat mehrere Methoden zu wirken und mehrere Arten, sich auszudrücken, und das war’s, danach wird sein Werk abgeschlossen sein. Nachdem sein Werk abgeschlossen ist, wird das Fleisch keinen weiteren Nutzen mehr haben, und er wird nicht mehr sprechen müssen. Wir werden etwas gewonnen haben und müssen dann nur noch dem Tag entgegensehen, an dem Gottes Werk abgeschlossen ist. Sobald wir imstande sind, über diese Worte Gottes zu sprechen und sie zu predigen, werden wir einen Bestimmungsort haben und große Segnungen empfangen.“ Es gab Menschen, die diese Haltung hegten. Dann habe Ich viele weitere Worte im gemeinschaftlichen Austausch mitgeteilt, nämlich die Worte aus „Über Gotteskenntnis“ sowie die Worte, über die Ich in dieser Zeit Gemeinschaft halte. Als manche Menschen das sahen, dachten sie: „Sind Gottes Worte nicht alle in ‚Das Wort erscheint im Fleisch‘ enthalten? Warum hat er jetzt den Band ‚Über Gotteskenntnis‘ kundgetan? Warum tut Gott immer mehr Worte kund? Er sollte ab jetzt über einige Mysterien und einige Angelegenheiten des Himmels sprechen und darüber, wie die Menschen künftig mit Gott im Himmel wandeln werden. Über diese Dinge zu sprechen, bringt uns wirklich in Hochstimmung!“ Was für Menschen hegten diese Gedanken? (Antichristen.) Warum entwickelten sie diese Gedanken? Weil sie überhaupt kein Interesse an der Wahrheit haben. Sie dachten: „Wir folgen Gott schon seit vielen Jahren. Wir wissen, wie Gott zu Beginn gewirkt hat. Wir haben mehrere Schritte von Gottes Werk persönlich erlebt. Wir haben auch die verschiedenen Arten, auf die Gott sich ausdrückt, persönlich erlebt und mit eigenen Augen gesehen. Wir sind Gottes Zeugen und die Generation, der Segnungen am meisten gebühren.“ Sie folgten Gott nicht, weil Er gesprochen und die Wahrheit kundgetan hat, sondern wegen Gottes Vorherbestimmung. Gott hat sie dazu geführt, mehrere Schritte des Werks zu erleben, und sie sind Gott passiv gefolgt. Später, als Gottes Werk weiter voranschritt, hat Er mehr Menschen auserwählt, die mit der aktuellen Phase Seines Werks Schritt halten konnten. Die zentralen Empfänger von Gottes Werk haben sich fortschreitend vermehrt und verlagert. Einige Menschen, die Gott am Anfang gefolgt waren, wurden nach und nach ausgemustert, weil sie nicht nach der Wahrheit strebten, weil sie verschiedene Auffassungen und Missverständnisse über Gott entwickelt hatten und weil in ihnen verschiedene Arten von Ungehorsamkeit und Unzufriedenheit gegenüber Gott entstanden waren. Es gab sowohl subjektive als auch objektive Gründe dafür, diese Menschen auszumustern. Subjektive, weil sie nicht nach der Wahrheit strebten und wie die Pharisäer Gottes Worte wie Glaubenslehren behandelten und sie überall predigten. Bis heute verstehen einige Menschen immer noch nicht, was die Wahrheitsrealitäten sind – sie sind wie tote Menschen. Objektiv waren die Menschen, die ausgemustert wurden, Menschen, die den Anfang von Gottes neuem Werk persönlich erlebt hatten, doch aufgrund ihres Charakters, ihres Strebens und ihres Kalibers für das darauffolgende, neuere Werk Gottes nicht geeignet waren. So wurden diese Menschen rasch durch die Schritte von Gottes Werk ausgemustert und verworfen. Man kann sagen, dass sich in der Zeit, bevor die Worte von „Über Gotteskenntnis“ kundgetan wurden, viele Menschen insgeheim in ihrem Herzen freuten und sagten: „Die Person, der ich mich entgegengestellt und die ich verurteilt habe, hat endlich nichts mehr zu sagen. Die Schritte seines Werks sind endlich abgeschlossen. In der Vergangenheit hatte ich Auffassungen über ihn. Ich war ihm ungehorsam und mit ihm unzufrieden, und ich habe ihn auch verurteilt und mich ihm entgegengestellt. Und wie sich herausstellte, hatte ich recht. Er ist nicht Gott; er ist nicht Christus. Es spielt keine Rolle, wie ich ihn behandle, denn er ist nicht Gott. Er ist nur Gottes Sprachrohr, Gottes Sprecher.“ Mehr noch, einige sagten sogar: „Dieses Fleisch unterscheidet sich nicht von uns. Es ist der Geist in ihm, der spricht und wirkt; das hat nichts mit diesem Fleisch zu tun.“ Einige Menschen verurteilten und lästerten Christus heimlich auf diese dreiste Weise. Als die Wahrheiten aus „Das Wort erscheint im Fleisch, Band 2: Über Gotteskenntnis“ kundgetan wurden, fühlten sich diese Menschen, die Christus verurteilt und gelästert hatten, in ihrem Herzen unbehaglich. Was war der Grund für dieses Unbehagen? Zum einen hatten sie lang gehegte Auffassungen in ihrem Herzen und sie hatten sich gegen die Person gestellt, die die Wahrheit kundtat. Sie waren Ihm ungehorsam, mit Ihm unzufrieden und haben Ihn sogar verurteilt und Ihm gelästert. Zum anderen deckten die Worte, die Gott nach 2013 kundtat, viele Mysterien auf, die der Menschheit bis dahin unbekannt gewesen waren. Diese Mysterien hatten eine gewisse, stärkende Wirkung auf den Glauben neuer Gläubiger, die noch kein festes Fundament gelegt hatten, und brachten augenblicklich Gewissheit in ihre zweifelnden Herzen. Doch für diejenigen, die schon viele Jahre an Gott geglaubt hatten, Christus aber zuvor verurteilt und gelästert und sich gegen Ihn gestellt hatten, waren diese Mysterien ein direkter Schlag ins Gesicht, der ihr Unbehagen noch verstärkte. Sie dachten: „Jetzt ist es voll und ganz um uns geschehen. Wir sind von Gott ausgemustert worden. Er will uns nicht mehr. Gott hat früher so viele Worte kundgetan, aber wir haben ihn immer als einen Menschen betrachtet. Wir dachten, dass nach Abschluss der Schritte seines Werks der Rest nichts mehr mit ihm zu tun haben würde, dass diese Person dann ihren Dienst vollendet haben würde und wir von da an mit dem Gott im Himmel interagieren und an den Gott im Himmel glauben würden. Wir hegten Auffassungen über den Gott auf Erden. Wir waren ihm ungehorsam und verachteten ihn.“ Durch die Worte, die im Zeitraum des Jahres 2013 kundgetan wurden, wurde ein großer Teil der Dreistigkeit dieser Menschen ausgelöscht. Davor hatten einige Menschen Zweifel an Gottes Werk entwickelt. Sie widersetzten sich dem menschgewordenen Fleisch Gottes und lästerten ihm, und manche kehrten sogar ihrem Glauben den Rücken. Warum war das so? Weil sie Auffassungen entwickelten. Sie leugneten nicht nur den menschgewordenen Gott und Gottes Werk, sondern auch die Existenz Gottes. Welches Ergebnis sollten diese Menschen aufgrund ihrer Haltung gegenüber Gott haben? Ausgehend von ihrer Haltung und Sichtweise gegenüber Gott, was für ein Wesen haben sie? (Das Wesen eines Ungläubigen.) Das erste Hauptmerkmal von Ungläubigen ist der Opportunismus. Sobald sie Worte Gottes finden, die ihren eigenen Interessen zuträglich sind, klammern sie sich an diese Worte, weigern sich, diese loszulassen und versuchen, von Seinen Worten zu profitieren. Zweitens sind sie jederzeit und überall fähig, Gott zu lästern und Auffassungen über Gott zu entwickeln, und wenn auch nur eine Kleinigkeit nicht mit ihren Auffassungen übereinstimmt, sind sie fähig, über Gott zu richten, Gott zu verurteilen und sich gegen Gott zu stellen. Sie haben nicht die geringste Gottesfurcht. Diese Menschen haben alle das Wesen von Antichristen; sie sind allesamt Antichristen. Was ist ihr anderes Merkmal? Diese Menschen lieben die Wahrheit nicht im Geringsten. Sie waren die Ersten, die Gottes Worte empfingen, sie waren die Ersten, die Gottes Worte hörten, und sie waren auch diejenigen, die die Schritte und Methoden von Gottes Werk persönlich erlebt haben. Diese Menschen sind nun schon seit 30 Jahren gläubig, aber die große Mehrheit von ihnen ist zu keiner Pflicht in Gottes Haus fähig, und sie haben keinerlei Erfahrungen, über die sie sprechen könnten. Überall, wo sie hingehen, reden sie nur über diese leblosen Worte und Glaubenslehren. Was ist ihr deutlichstes Merkmal? Sie glauben seit 30 Jahren an Gott, aber ihre Dispositionen haben sich überhaupt nicht verändert, und sie haben weder Gottesfurcht noch ein Verständnis von Gott. Sie sind fähig, beiläufig über Gottes menschgewordenes Fleisch im Verborgenen zu richten, und sie sind sogar fähig, Aufruhr zu verursachen und Gott zu verurteilen, ohne auch nur den geringsten Anflug von schrecklicher Angst oder Ehrfurcht. Sie lieben die Wahrheit nicht, sie sind der Wahrheit abgeneigt und widersprechen ihr. Was den menschgewordenen Gott betrifft, trauen sie sich, wirklich alles zu sagen; sie trauen sich, alles zu beurteilen und zu verurteilen, und sobald sie Auffassungen entwickeln, wagen sie es, diese zu verbreiten. Sind solche Menschen nicht abscheulich? (Das sind sie.) Sind sie Menschen Gottes? Sie glauben seit 30 Jahren an Gott, besitzen aber keinerlei Realitäten, und ihre Dispositionen haben sich überhaupt nicht verändert – sind das nicht tote Menschen? Können diejenigen, die wirklich nach der Wahrheit streben und wirklich normale Menschlichkeit besitzen, nicht schon nach nur drei Jahren des Glaubens an Gott einige Wahrheiten verstehen und in sie eintreten? (Das können sie.) Aber es gibt Menschen, die seit 30 Jahren an Gott glauben und überhaupt keine Erfahrungen gesammelt haben. Wenn du sie bittest, über ihre Erfahrungen zu sprechen, reden sie nur über Glaubenslehren, Parolen und belehrende Worte. Welche Anstrengungen haben sie also in den letzten 30 Jahren in Gottes Worte investiert? Was haben sie gewonnen? Es versteht sich von selbst, dass sie Gottes Worte nicht annehmen. Sie nehmen Gottes Worte über die Segnungen und Verheißungen für die Menschheit an, Seine wohlklingenden Worte, Seine tröstenden und ermahnenden Worte sowie Worte, die angenehm klingen, aber sie nehmen keine der von Gott kundgetanen Wahrheiten und auch keine Seiner Forderungen an die Menschheit an. Sie akzeptieren nicht eine einzige davon. Sollten diese Menschen nicht ausgemustert werden? (Doch, das sollten sie.) Ist es ungerecht, solche Menschen auszumustern? (Nein.) Und zwar, weil sie absichtlich sündigen, obwohl sie die Wahrheit ganz genau kennen.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

Kontaktiere uns über Messenger