10. Sie verachten die Wahrheit, setzen sich dreist über Grundsätze hinweg und ignorieren die Anordnungen von Gottes Haus (Teil 6) Abschnitt Drei
3. Sie schnüffeln in Gottes Worten herum, in denen die Katastrophen prophezeit werden
Wir haben gerade über zwei Punkte Gemeinschaft gehalten, in denen es darum geht, dass Antichristen herumschnüffeln, um herauszufinden, ob sich Gottes Worte erfüllen: Ein Punkt drehte sich um die Worte über Gottes Verheißungen und Segnungen, und der andere um die Worte über Gottes Verfluchung und Bestrafung, an die Menschen. Als Nächstes wollen wir uns den dritten Punkt ansehen: Die Worte Gottes, in denen die Katastrophen prophezeit werden. Wie bei den vorherigen zwei Punkten ist die Haltung von Antichristen zu derartigen Worten die gleiche: Sie sind neugierig, wollen sie genau prüfen, verstehen und auch den Tag erleben, an dem sich diese Worte erfüllen, miterleben, dass die Tatsachen eintreten. Im Umgang mit derartigen Worten schmieden Antichristen tief im Herzen auch heimlich Pläne, überlegen sich Gegenmaßnahmen und bringen diverse Zweifel hervor. Sie beobachten und testen, ob diese Art von Worten sich erfüllt, um entsprechende Gegenmaßnahmen zu entwerfen. Wenn Antichristen diese Worte lesen, in denen die Katastrophen prophezeit werden, sind ihre Herzen voller Erwartung im Hinblick auf den Tag, an dem sich die Katastrophen verwirklichen, und sie sind voller mannigfaltiger Vorstellungen. Sie hoffen, dass Gottes Worte sich erfüllen werden, und hoffen auch, dass das Aufkommen der Katastrophen ihren Horizont erweitern wird und ihre Wünsche und ihr Verlangen zufriedengestellt werden. Warum ist das so? Weil die von Gott prophezeiten Katastrophen alle damit zusammenhängen, dass Gottes großes Werk vollbracht wird, Gott an dem Tag verherrlicht wird, die Heiligen entrückt werden, die Menschheit in einen wunderbaren Bestimmungsort eintritt usw. Deshalb sind Antichristen erst recht voller Erwartung und Neugier, was diesen Teil von Gottes Worten betrifft, in dem die Katastrophen prophezeit werden. Verglichen mit den ersten beiden Punkten sind Antichristen noch mehr an derartigen Worten interessiert. Wenn jemand eine Katastrophe herbeiführen kann, wie ein Erdbeben, eine Plage, einen Insektenbefall, eine Überschwemmung, eine Schlammlawine oder andere Naturkatastrophen, dann glauben Antichristen im Herzen, dass dieses Wesen folglich ein sehr mächtiges Wesen ist, das über großes Können verfügt und würdig ist, dass sie ihm folgen, es anbeten und ihm vertrauen. Deshalb betrachten Antichristen auch in ähnlicher Weise die Frage, ob solche Worte wie Gottes Prophezeiungen über die Katastrophen sich erfüllen, als Maßstab zur Beurteilung, ob Gott tatsächlich Gott ist. Sie halten buchstabengetreu an dieser Art von logischem Denken, Vorstellung und Standpunkt im Herzen fest und glauben, dass dieser Standpunkt richtig, gültig und ein kluger Schachzug ist. Antichristen denken also seit dem Tag, an dem sie angefangen haben, Gott zu folgen, von dem Moment an, in dem sie gesehen haben, dass die Worte Gottes die Katastrophen prophezeien, im Herzen unablässig daran. Sie sind besorgt über das, was in Gottes Worten steht – wann die letzten Tage kommen, wann Gottes großes Werk vollbracht ist, wie Gott die Menschheit züchtigen wird, welche Arten von Katastrophen Gott herbeiführen wird, um die Menschheit zu bestrafen und zu vernichten, welche Methode Gott anwenden wird, damit die Menschheit von den Katastrophen heimgesucht wird, und wie nur jene, die Gott folgen und die sich Seine Anerkennung verdienen, solchen Katastrophen entgehen können und davon verschont bleiben und nicht die Qualen solcher Katastrophen erleiden müssen. Antichristen betrachten die Worte Gottes, in denen die Katastrophen prophezeit werden, als sehr wichtig, sie analysieren sie im Herzen, lernen sie auswendig und rezitieren sie in ihrem Kopf. Sie erinnern sich an jedes Wort, das mit den Katastrophen zusammenhängt, und denken auch darüber nach, wann und wie sich Gottes Prophezeiungen über die Katastrophen erfüllen werden. Sie überlegen, was mit ihnen passieren wird, falls sich diese Prophezeiungen erfüllen, und was sie tun werden, falls sie sich nicht erfüllen. Seit sie diese Prophezeiungen gesehen haben, scheinen Antichristen etwas gefunden zu haben, wonach sie in ihrem Glauben an Gott streben wollen, eine Richtung und ein Ziel. Während sie darauf warten, dass die Katastrophen einschlagen, bereiten sie sich auch selbst in jeder Hinsicht vor. Um von Gott beschützt zu werden, wenn die großen Katastrophen eintreten, predigen sie das Evangelium, geben ihre Arbeitsstellen auf und entsagen ihren Familien. Damit sie überleben, wenn die Katastrophen einschlagen, beten sie gleichzeitig oft demütig zu Gott, in der Hoffnung, dass Gottes Worte sich bald erfüllen, dass alles, was Gott zu vollbringen beabsichtigt, rasch vollbracht sein wird, dass Gott bald verherrlicht wird und bald Ruhe genießt und dass sie sich bald an den Segnungen des Himmelreiches erfreuen mögen. Wenn man von all diesen Standpunkten der Antichristen ausgeht, von den Worten und Gebeten, die sie oft von sich geben, dann hat es den Anschein, dass Antichristen der Vollendung von Gottes großem Werk und Gottes baldiger Ruhe erwartungsvoll entgegensehen. Allerdings ist den Menschen nicht bekannt, dass hinter diesen Hoffnungen die finsteren Absichten der Antichristen stecken. Sie hoffen, dass sie durch solche Gebete und so ein falsches Erscheinungsbild den Katastrophen entgehen und Gott zu ihrem Zufluchtsort machen können. Während sie sich auf all das vorbereiten, hoffen sie auch, dass die Katastrophen rasch eintreten und sich die Worte Gottes, in denen die Katastrophen prophezeit werden, bald erfüllen. Innerhalb der Grenzen dessen, was sie ertragen können, fahren sie damit fort, einen Preis zu zahlen, sich aufzuwenden, zu leiden und auszuharren wie zuvor und zerbrechen sich die Köpfe, um eine für alle sichtbare gute Vorstellung zu geben. Sie wollen, dass jeder anerkennt, welchen hohen Preis sie gezahlt haben, um das Evangelium zu predigen, wie viel Diskriminierung und Verfolgung sie ertragen haben und welche hohen Kosten sie in Erwartung dieses Tages getragen haben. Sie hoffen, dass Gott, wenn Er sieht, welches Leid sie ertragen und welchen Preis sie gezahlt haben, sie von jeder Katastrophe verschonen wird, wenn sie einschlägt. Gleichzeitig hoffen sie, dass sie wegen des Preises, den sie gezahlt haben, das Glück haben, zu jemandem unter denjenigen zu werden, die nach den Katastrophen einen guten Bestimmungsort haben werden und gesegnet werden. Tief im Inneren kalkulieren Antichristen all das still und unbemerkt. Eines Tages schließlich erleben Antichristen wegen eines unbedeutenden Vorfalls einen Rückschlag, und ihr Handeln und Verhalten scheinen verurteilt zu werden. Das bedeutet, dass ihre Hoffnungen und Fantasien im Begriff sind, zerschmettert zu werden, und ihr Verlangen kurz davor steht, unerfüllt zu bleiben. Was ist in diesem Moment der erste Gedanke, der tief im Herzen von Antichristen aufkommt? „Ich habe so viel gegeben, ich habe so viel gelitten, ich habe so viele Tage ausgeharrt, ich habe so viele Jahre geglaubt, aber ich habe nicht gesehen, dass sich irgendeines von Gottes Worten, in denen die Katastrophen prophezeit werden, erfüllt hat. Wird Gott tatsächlich die Katastrophen herbeiführen? Wird Gott je erfüllen, wofür wir gebetet und worauf wir gewartet haben? Wo genau ist Gott? Wird er uns tatsächlich retten oder nicht? Gibt es die Katastrophen überhaupt, von denen Gott gesprochen hat? Wenn sie nicht existieren, dann sollten wir alle von hier verschwinden. Man kann nicht an diesen Gott glauben, es gibt keinen Gott!“ Das ist für Antichristen das Limit. Ein kleiner Rückschlag, vielleicht ein unbeabsichtigt verurteilendes und bloßstellendes Wort von jemand anderem, trifft ihren wunden Punkt, und dann brechen sie in Wut aus, und sie können sich nicht mehr zurückhalten oder verstellen. Als Erstes bekommen sie einen heftigen Wutanfall, sie zeigen auf Gottes Worte und sagen: „Wenn sich deine Worte nicht erfüllen, wenn die Katastrophen, von denen du gesprochen hast, nicht eintreten, werde ich nicht mehr an dich glauben. Ursprünglich habe ich nur wegen dieser Worte, in denen die Katastrophen prophezeit werden, das Evangelium gepredigt, den Preis gezahlt und meine Pflicht getan. Ohne diese Worte würde ich überhaupt nicht an dich glauben! Wegen dieser Worte, wegen der bevorstehenden Katastrophen habe ich geglaubt, dass du Gott bist. Aber jetzt, nachdem ich so viel gelitten habe, sind die Katastrophen, von denen du geredet hast, nicht eingetreten. Unter den Nichtgläubigen gibt es so viele, die Böses tun, und doch ist keiner von ihnen bestraft worden – nicht ein einziger von ihnen ist von den Katastrophen heimgesucht worden. Sie leben immer noch in Sünde, genießen ihr Leben, während ich so viele Jahre Zugeständnisse gemacht und einfach auf den Tag gewartet habe, an dem sich deine Worte, in denen die Katastrophen prophezeit werden, erfüllen. Aber was hast du getan, Gott? Du hast uns nie, aus Rücksicht auf unsere gespannte Erwartung, irgendwelche Zeichen oder Wunder gezeigt, nie irgendwelche Katastrophen herabkommen lassen, damit wir sehen, damit unser Glauben gestärkt wird, damit unsere Treue gefestigt wird. Warum tust du so etwas nicht? Bist du nicht Gott? Ist es so schwer, die Katastrophen herabregnen zu lassen, um diese böse Welt, diese böse Menschheit zu bestrafen? Wir wollen durch die Erfüllung dieser Dinge bloß unseren Glauben festigen, aber du handelst einfach nicht. Wenn du nicht handelst, dann können wir nicht mehr an Gott glauben; wir werden nichts gewinnen können, und es hat keinen Sinn, an Gott zu glauben. Es besteht keine Notwendigkeit mehr, zu glauben, keine Notwendigkeit, unsere Pflichten zu tun, keine Notwendigkeit, das Evangelium zu predigen.“ Sobald Antichristen im Leben einen kleinen Rückschlag erleiden, ein bisschen mit Widrigkeiten und Unzufriedenheit konfrontiert werden, können das wahre Gesicht und die innersten Gedanken von Antichristen jederzeit und überall bloßgelegt werden, was ziemlich erschreckend ist. Wann die Katastrophen einschlagen werden, ob sich Gottes Worte, in denen die Katastrophen prophezeit werden, erfüllen, wie und wann sie sich erfüllen werden, all das wird von Gott bestimmt. Wenn Gott den Menschen diese Dinge mitteilt, dann tut Er das, um ihnen Würde zu verleihen, sie wie Menschen zu behandeln – nicht, damit die Menschen mit diesen Worten ein Druckmittel gegen Gott in die Hand bekommen und über Gott urteilen. Antichristen glauben fälschlicherweise, dass Gott, da Er diese Worte gesagt hat, die Menschen zu Lebzeiten sehen lassen sollte, wie sie sich erfüllen; anderenfalls wären Gottes Worte nichtig. Der Gott, dessen Worte nichtig werden können, sollte nicht als Gott erachtet werden, ist nicht würdig, Gott zu sein, und ist nicht würdig, ihr Gott zu sein; das ist die Logik von Antichristen.
Von Anfang bis Ende wollten Antichristen aus diesen Worten Gottes, in denen die Katastrophen prophezeit werden, bloß Kapital schlagen. Sie waren von diesen Worten inspiriert, was dazu führte, dass sie sich überlegten, gute menschliche Verhaltensweisen, all ihre Opfer und die Leiden des Fleisches gegen den Segen, den Katastrophen zu entgehen, einzutauschen. Die ganze Zeit war ihr einziges Ziel, den Katastrophen zu entgehen und Segnungen zu erhalten. Nie betrachteten sie den Einen, der diese Worte kundtat, wirklich als Gott. Von Anfang bis Ende haben Antichristen sich Gott immer entgegengestellt, Gott ständig auf die Probe gestellt und beurteilt, als Mittel, um in Gottes Worten herumzuschnüffeln. Wenn sich Gottes Worte erfüllen und ihren Horizont erweitern, diese sich ihrem Geschmack, ihren Ansichten und Bedürfnissen entsprechend erfüllen, dann betrachten sie Gott als Gott. Wenn sie jedoch ihren Wünschen, Ansichten und Bedürfnissen zuwiderlaufen, dann betrachten sie den Einen, der diese Worte gesagt hat, nicht als Gott. Das ist der Standpunkt, den Antichristen vertreten. Tief im Inneren haben sie eindeutig nie zugegeben, dass Gott der Schöpfer ist, noch haben sie die Tatsache anerkannt, dass Gott über alle Dinge herrscht. Nachdem sie eine Reihe von inneren Kämpfen durchlebt haben, geduldig ausgeharrt und einen Kampf der Gedanken durchgestanden haben, haben Antichristen eine Lektion gelernt: „Man darf Gottes Worte nicht gedankenlos einschränken, noch kann man die Erfüllung von Gottes Worten gedankenlos und leichtfertig als Maßstab benutzen, um Gottes Identität und sein Wesen zu beurteilen. Wir sind nicht genug abgehärtet worden und müssen immer noch weiter ausharren, um unseren geistigen Horizont zu erweitern. Wie man so schön sagt: ‚Das Herz eines Premierministers ist groß genug, dass ein Boot darin segeln kann.‘ ‚Wo es Leben gibt, da ist Hoffnung.‘ Was spielt es für eine Rolle, wenn sich diese Worte nicht erfüllen? Keine große Sache. Ich habe all diese Jahre durchgestanden; vielleicht werden sich Gottes Worte, wenn ich noch ein paar mehr durchhalte, erfüllen, und ich werde etwas erlangen. Ich werde es einfach etwas länger ertragen; ich gehe noch ein Risiko ein. Ich darf mich nicht ärgern; anderenfalls werden all meine vorherigen Bemühungen vergeudet gewesen sein, und all das Leid, das ich ertragen habe, wird umsonst gewesen sein. Das wäre so ein Verlust! Würde ich meine Gedanken jetzt offenlegen, mich erheben, um Gott zu leugnen, infrage zu stellen und anzuklagen, wäre das kein kluger Schachzug. Ich muss weiter den Preis zahlen, Not ertragen und weiter ausharren. Man darf den Satz ‚Wer bis zum Schluss aushält, wird gerettet werden‘ nicht vergessen. Dieser Spruch gilt allezeit und bleibt die höchste Wahrheit. Ich muss diesen Spruch hochhalten und dafür sorgen, dass er stets in meinem Herzen eingraviert bleibt.“ Nach einer Zeit der Negativität und Stille haben Antichristen sich schließlich erneut „erhoben“.
Bei der Ausführung ihrer Pflichten in Gottes Haus übernehmen Antichristen alle möglichen Arbeiten, während sie in verschiedenen Funktionen dienen. Nach außen hin gibt es scheinbar keine Veränderung, aber je länger sie an Gott glauben und je länger sie Ihm folgen, desto mehr mäkeln Antichristen innerlich an Gottes Worten herum, in denen die Katastrophen prophezeit werden. Warum ist das so? Je länger sie an Gott glauben, hat die Bedeutung, dass sie mehr geopfert, mehr aufgegeben haben und sie eine geringere Möglichkeit haben, in die säkulare Welt zurückzukehren. Im Hinblick auf diese Worte, in denen die Katastrophen prophezeit werden, denken Antichristen somit zunehmend und unbewusst: „Ich hoffe, dass all das wahr ist. All das muss sich erfüllen.“ Sie halten dieses „muss“ und diese feste Überzeugung für ihren wahren Glauben an Gott. Dieser sogenannte wahre Glaube treibt sie dazu, ihre Pflichten zu tun, zu leiden und den Preis zu zahlen, auszuharren und dann etwas mehr auszuharren, genau wie die Nichtgläubigen sagen: „Du musst alles riskieren, um zu gewinnen.“ Während Antichristen an so einer Überzeugung festhalten, schnüffeln sie herum, um herauszufinden, an welchem Tag sich Gottes Worte erfüllen werden. Schließlich kommt dieser Tag – ständig ereignen sich Unglücke und Unheil auf dieser Welt, was sich in verschiedenen Winkeln der Erde ereignet, in verschiedenen Ländern und inmitten verschiedener Völkergruppen. Diese Unglücke, große und kleine, fordern viele Leben, verändern das Lebensumfeld vieler Menschen, verändern die Umwelt, transformieren viele verschiedene gesellschaftliche Strukturen und Lebensweisen usw. Allerdings erfüllen sich Gottes Worte, egal, was passiert, aus Sicht der Antichristen trotzdem in geringem Maße, was tief in ihren Herzen das Erfüllendste ist. Sie spüren, dass sie nach all diesen Jahren nicht vergeblich ausgeharrt oder gewartet haben und endlich miterlebt haben, wie der Tag und die Phase gekommen sind, da Gottes Worte sich erfüllen. Aber sie glauben, dass sie nicht den Mut verlieren oder aufgeben dürfen; sie müssen weiter ausharren und warten. Was beunruhigt Antichristen im tiefsten Inneren, egal, wie viel sie ausharren oder warten? Es ist Folgendes: „Die Prophezeiungen über Hungersnöte, Plagen und Erdbeben haben sich erfüllt, aber wann werden sich die Prophezeiungen über die großen Katastrophen erfüllen?“ Einerseits glauben Antichristen, dass sich ein Teil von Gottes Worten langsam und allmählich erfüllt, während sie andererseits zweifeln: „Sind diese Unglücke nicht einfach naturbedingt? Im Laufe der Geschichte hat es ständig Unglücke gegeben. Sind die Vorkommnisse dieser Katastrophen die Erfüllung von Gottes Worten? Wenn nicht, was sind sie dann? Ich sollte nicht so denken; jemand, der an Gott glaubt, sollte an Gottes Worte glauben. Aber gehen Gottes Worte so leicht in Erfüllung? Wie hat Gott das gemacht? Warum habe ich nicht gesehen, wie er das gemacht hat? Warum weiß ich nichts darüber? Wenn es Gottes Tun ist, dann sollten die, die an ihn glauben, es sehen, Gott sollte ihnen Visionen geben. Aber wir haben weder Gottes Hand gesehen, noch Gottes Stimme gehört. Könnten diese Geschehnisse also bloß Zufälle sein? Ich sollte nicht so denken; solche Gedanken könnten mich schwächen. Ich muss weiterhin glauben, dass all das die Erfüllung von Gottes Worten ist; ich sehe es einfach als Gottes Herrschaft, als die Erfüllung von Gottes Worten an, nicht als Zufälle. So fühlt mein Herz sich wohler.“ Sie glauben, dass es sehr clever ist, so zu denken, und dass sie die Situation gut analysiert haben und in der Lage sind, nicht an Gott zu zweifeln, während sie auch ihren eigenen Glauben stabilisieren und in ihren Herzen auch das überwältigende Unbehagen und Verlangen stillen. Während sie vorläufig Zugeständnisse machen und Kompromisse eingehen, warten Antichristen darauf, dass die großen Katastrophen kommen. „Wann werden die großen Katastrophen kommen? Wenn sie kommen, dann werden die Heiligen in die Luft entrückt werden, aber wo genau wird das passieren? Wie wird sich das zutragen? Werden sie emporfliegen oder von Gottes Hand hochgehoben werden? Werden die Menschen immer noch ihren physischen Körper haben, wenn die großen Katastrophen eintreten? Werden sie immer noch ihre jetzige Kleidung tragen? Werden all die Nichtgläubigen tot sein? Was für ein Zustand oder was für eine Situation wird das sein? Für Menschen ist es unvorstellbar. Besser, ich denke vorerst nicht darüber nach. Ich werde einfach glauben, dass sich Gottes Worte gewiss erfüllen. Aber können sie sich wirklich erfüllen? Wann wird dieser Tag kommen?“ Innerlich stellen sie sich diese Fragen immer wieder, erheben immer wieder Zweifel. Da diese Katastrophen eng mit ihren Zukunftsaussichten und ihrem Schicksal zusammenhängen und eng damit verknüpft sind, glauben Antichristen: „Ich muss im Hinblick auf die Erfüllung der Prophezeiung darüber, wann die großen Katastrophen herabkommen werden, ständig wachsam sein, ich muss das immer im Hinterkopf behalten, damit ich die Gelegenheit nicht verpasse und mir die Segnungen nicht entgehen.“ Was ist also ihre Sichtweise? „Ich muss das Evangelium weit und breit predigen, meine Pflichten fleißig ausführen, es vermeiden, Störungen oder Unterbrechungen zu verursachen oder Fehler zu machen, und unauffällig bleiben, ohne mich wichtigtuerisch aufzuführen. Solange ich keine Fehler mache und nicht aus der Kirche ausgeschlossen werde, sollte das reichen. Ich werde es mit Sicherheit bis zu dem Zufluchtsort schaffen; das ist Gottes Verheißung – wer könnte mir das wegnehmen?“ Wenn allmählich kleine Katastrophen herabkommen und die ganze Menschheit ins Unheil stürzt, finden Antichristen tief im Inneren Frieden und ein Maß an Ruhe. Gleichzeitig freuen sie sich darauf, dass die großen Katastrophen eintreten und auf den Tag, an dem die Heiligen entrückt werden. Trotzdem schnüffeln Antichristen weiter in Gottes Worten herum, in denen die Katastrophen prophezeit werden. Ein derartiges Herumschnüffeln gleicht aus Gottes Sicht Satans Schnüffelei. Gott sieht es als Zweifeln, Leugnen, Verleumden und als Analysieren von Gottes Richtigkeit. Es ist ein Infragestellen von Gottes Identität, ein Zweifeln an Gottes Autorität und Allmacht und ein Zweifeln an Gottes Treue. Gott lässt nicht zu, dass so etwas geschieht, noch gestattet Er solchen Menschen, zu existieren, und mit Sicherheit wird Er solche Menschen nicht retten. Antichristen denken, dass ihre Gegenmaßnahmen, die im Geheimen erdacht und in ihren Herzen kalkuliert wurden, die schlauesten und geheimsten sind. Sie ahnen nicht, dass Gott all ihre Gedanken sieht und sie verurteilt. Gott sagt Folgendes: „Es werden viele zu Mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr! haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in Deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in Deinem Namen viele wunderbare Werke getan? Dann werde Ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von Mir, ihr Übeltäter!“ (Mt 7,22-23) In Seinem Herzen sagt Gott leise zu diesen Menschen: Weichet alle von Mir, ihr Übeltäter. Ihr schnüffelt in Meinem Tun herum, schnüffelt in Meinen Worten herum. Solche Menschen können nie gerettet werden. Dass Antichristen die Frage, ob sich Gottes Worte, in denen die Katastrophen prophezeit werden, erfüllen, als ihr Ziel ansehen, das es anzustreben gilt, und als Maßstab, um Gottes Richtigkeit zu überprüfen, ist etwas Schreckliches; es ist auch eine böse Tat.
Wenn es nun darum geht, ob sich bestimmte Aspekte von Gottes Worten erfüllen werden, wie sie sich erfüllen und wann und wo sie sich erfüllen, so hat Gott Seine eigenen Methoden. Nur Gottes Gnade schenkt den Menschen das große Glück, diese Worte von Gott zu hören. Gott sagt diese Worte nicht mit dem Ziel, dass die Menschheit sie benutzen soll, um Gott einzuengen, Gottes Richtigkeit zu überprüfen oder Gottes Identität zu bestätigen. Gott spricht diese Worte, einfach um den Menschen mitzuteilen, dass Er solche Dinge tun wird, aber nie hat Gott zu irgendwem gesagt, „Ich werde es so machen, bei diesen Menschen, zu diesem Zeitpunkt und auf diese Art und Weise.“ In dem, was Gott der Menschheit nicht mitgeteilt hat, liegt ein klares Signal: Die Menschheit muss es nicht wissen, noch qualifiziert sie sich für dieses Wissen. Wenn die Menschen immer versuchen, in diesen Dingen herumzuschnüffeln, immer tief graben, diese Dinge immer benutzen wollen, um ein Druckmittel gegen Gott in die Hand zu bekommen, um über Ihn zu urteilen und Ihn zu verurteilen, wird sich die Menschheit daher, wenn diese Phänomene eintreten, unmerklich Gott entgegenstellen. Wenn du dich Gott entgegenstellst, erachtet Gott dich nicht länger als menschliches Wesen. Was bist du dann? Aus Gottes Sicht bist du ein Satan, ein Feind, ein Teufel. Das ist der Teil von Gottes Disposition, der nicht duldet, dass der Mensch Ihn kränkt. Wenn die Menschen das nicht verstehen und aus den von Gott prophezeiten Worten oft ein Problem machen, und sie versuchen, ein Druckmittel gegen Gott in die Hand zu bekommen, dann, lass dir das von Mir gesagt sein, umwerben sie damit den Tod. Die Menschen sollten jederzeit wissen, wer sie sind und auf welche Weise, mit welcher Art von Vernunft und unter welchem Blickwinkel sie Gott und alles an Gott behandeln sollten. Sobald die Menschen ihre Identität und Stellung als geschaffene Wesen verlieren, ändert sich ihr Wesen. Würdest du ein Tier werden, könnte Gott dich ignorieren, da du etwas Unbedeutendes wärst. Würdest du aber zu einem Teufel und Satan, dann wärest du in Gefahr. Zu einem Teufel und einem Satan zu werden, bedeutet, ein Feind Gottes zu werden, und dann wirst du nie Hoffnung auf Errettung haben. Deshalb möchte Ich jedem hier sagen: Schnüffele nicht in Gottes Tun herum, schnüffele nicht in Gottes Worten herum, schnüffele nicht in Gottes Wirken herum, und schnüffele in nichts herum, was mit Gott zu tun hat. Du bist ein Mensch, ein geschaffenes Wesen, also analysiere nicht Gottes Richtigkeit. Erachte Gott nicht als ein Objekt deiner Analyse und genauen Prüfung und auch nicht als ein Objekt deiner Schnüffelei. Du bist ein geschaffenes Wesen, ein Mensch, also ist Gott dein Gott. Was auch immer Gott sagt, ist das, was du akzeptieren solltest. Was auch immer Gott dir sagt, solltest du akzeptieren. Was das betrifft, was Gott dir nicht sagt, jene Dinge, bei denen es um Geheimnisse und Prophezeiungen geht, Dinge, die Gottes Identität betreffen, so ist Eines sicher: Das musst du nicht wissen. Dieses Wissen wird deinem Lebenseintritt keinen Nutzen bringen. Akzeptiere so viel, wie du verstehen kannst. Lass nicht zu, dass daraus Hürden in deinem Streben nach einer Veränderung deiner Disposition und in deinem Streben nach Errettung werden. Das ist der richtige Weg. Wenn sich ein Mensch Gott entgegenstellt und immer wieder in Dingen herumschnüffelt, die Gott betreffen, und derjenige sich beharrlich weigert, sich zu ändern, stur daran festhält, so mit Gott umgeht und dabei eine derartige Haltung einnimmt, dann wird seine Hoffnung auf Errettung sehr gering. Antichristen schnüffeln in Gottes Worten herum, in denen die Katastrophen prophezeit werden – wir wollen unseren gemeinschaftlichen Austausch zu diesem Punkt hier beenden. Und nun wollen wir zum nächsten Punkt übergehen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?