7. Sie sind niederträchtig, heimtückisch und betrügerisch (Teil 3) Abschnitt Fünf

Lasst uns mit einer Diskussion über Paulus fortfahren. In was für eine Familie wurde Paulus hineingeboren? Er wurde in eine Intellektuellenfamilie hineingeboren, eine gelehrte Familie. Er wurde in eine solche Familie hineingeboren, und der Hintergrund seiner Geburt galt als gut. Er war hochgebildet. Nach heutigen Maßstäben wäre er vielleicht der Typ gewesen, der Theologie studiert oder eine Universität besucht hätte. War sein Wissen und seine Gelehrtheit dann höher als die der meisten Menschen? (Ja.) Wäre es, gemessen an Paulus’ Wissen und Gelehrtheit, für ihn einfach gewesen zu erkennen, dass der Herr Jesus Christus war? (Ja, das wäre es.) Sehr einfach. Aber warum hat er den Herrn Jesus nicht als Christus erkannt? (Er verehrte das Wissen und meinte, der Herr Jesus sei nicht so kenntnisreich wie er, also erkannte er Ihn nicht.) Das ist zu einfach ausgedrückt. Wäre der Herr Jesus nicht so kenntnisreich wie er, könnte er Ihn nicht erkennen. Wenn Er wirklich Wissen hätte, könnte Paulus Ihn vielleicht erkennen. Diese Aussage ist eher eine Art unvollständige Schlussfolgerung. Wir sagen jetzt nur, dass Antichristen das Wissen verehren; das heißt, wenn sie den Menschen zuhören und mit Menschen und Angelegenheiten umgehen, haben sie eine Sichtweise, die andere erkennen lässt, dass sie Wissen und Gelehrtheit verehren. Wenn deine Worte zum Beispiel sehr logisch, anspruchsvoll, klug, unergründlich und abstrakt sind, ist das genau das, was er mag. Abstrakt und im Einklang mit Logik, Philosophie und sogar mit einer bestimmten Gelehrtheit – das ist genau das, was er will. Der Herr Jesus ist die Menschwerdung Gottes, und alles, was Er spricht, sind Gottes Worte und Wahrheiten. Wenn also Menschen mit Wissen und Gelehrtheit auf diese Worte und Wahrheiten blicken, wie bewerten sie diese? „Die Worte, die du sprichst, sind zu vulgär und oberflächlich. Es sind alles belanglose Dinge über den Glauben an Gott. Sie sind weder tiefgründig noch unergründlich. Es gibt keine Mysterien. Dennoch sagst du, sie seien die Wahrheit. Was ist an der Wahrheit schon so besonders? Diese Dinge kann ich auch sagen!“ Glauben Antichristen das nicht? (Ja.) Sie wägen es so ab und denken: „Lass mich mal sehen, ob die Dinge, über die du sprichst, letztendlich höher oder niedriger sind als mein Wissen.“ Sobald sie sie hören, fechten sie sie an und sagen: „Du klingst wie ein Grundschüler. Ich bin ein Universitätsstudent, also bist du nicht so gut wie ich!“ Dann finden sie Fehler in Gottes Worten und sagen: „Es scheint, du verstehst die Grammatik nicht, und manchmal sind die Worte, die du beim Sprechen verwendest, nicht angemessen. Du scheinst nicht wie Gott.“ Sie schauen auf Sein Äußeres, um zu sehen, ob Er Gott ist oder nicht; sie hören nicht auf den Inhalt Seiner Worte, sie hören nicht darauf, ob das, was ausgedrückt wird, die Wahrheit ist, oder ob die Worte von Gott kommen. Fehlt es hier nicht an geistlichem Verständnis? (Ja, das tut es.) Deshalb haben Antichristen auch ein weiteres Merkmal: Es fehlt ihnen an geistlichem Verständnis. Weil sie Wissen und Gelehrtheit schätzen, verstehen sie die Wahrheit nicht. Sie werden niemals in der Lage sein, die Wahrheit zu verstehen. Diese Menschen sind dazu bestimmt, zu den Typen zu gehören, denen es an geistlichem Verständnis fehlt. Sie benutzen ihr Wissen, um jeden Satz, den Gott spricht, abzuwägen. Können sie die Wahrheit verstehen? Können sie wissen, dass dies die Wahrheit ist? Können sie schließlich zu einem Schluss kommen und sagen, dass all diese von Gott gesprochenen Worte die Wahrheit sind? Können sie das erkennen? Sie können das nicht erkennen. Wie also sehen sie in ihren Augen den menschgewordenen Gott? Sie denken: „Egal, wie ich es betrachte, er ist ein Mensch. Egal, wie ich es betrachte, ich kann keine göttliche Qualität an ihm erkennen. Egal, wie ich zuhöre, ich kann nicht sagen, welche seiner Worte mit der Wahrheit übereinstimmen und welche von ihnen die Wahrheit sind.“ Deshalb denken sie tief in ihrem Herzen: „Wenn du etwas Neues und Frisches hast und ich mir bei dir etwas Theorie aneignen und daraus Kapital schlagen kann, dann werde ich dir vorerst folgen und sehen, was das Ergebnis ist.“ Aber können sie den Herrn Jesus aus tiefstem Herzen annehmen? (Nein, das können sie nicht.) Sie werden Ihn absolut nicht annehmen. Warum nehmen sie Ihn nicht an? Was ist die Ursache dafür? Die Ursache ist, dass sie das Wissen zu sehr mögen. Ihre Vorliebe und das Wissen, mit dem sie ausgestattet sind und das sie gelernt haben, blenden ihre Augen und ihren Verstand und hindern sie daran, all das zu sehen, was Gott getan hat. Selbst wenn das, was Gott sagt, offensichtlich die Wahrheit ist, selbst wenn das von Gott getane Werk eindeutig Gottes Identität und Wesen zum Ausdruck bringt, können sie es nicht sehen. Warum können sie es nicht sehen? Weil ihr Wissen und ihre Gelehrtheit sie mit Auffassungen, Vorstellungen und Urteilen über Gott erfüllen. Egal wie sie letztendlich Predigten hören oder mit Gott in Kontakt kommen, können sie nicht verstehen, was Gott sagt, geschweige denn akzeptieren, dass das, was diese Person gesagt hat, die Menschen verändern kann oder dass es die Wahrheit, der Weg und das Leben ist. Das ist etwas, dass sie niemals akzeptieren können. Da sie dies niemals akzeptieren können, sind sie dazu bestimmt, nicht gerettet zu werden – genau wie Paulus. Hat Paulus anerkannt, dass der Herr Jesus Christus war? Er hat es bis zum Ende nicht anerkannt. Manche Menschen sagen: „Hat er nicht den Herrn angerufen, als er auf dem Weg nach Damaskus niedergestreckt wurde? Er hätte Ihn anerkennen sollen. Wie kann man sagen, dass er Ihn nicht anerkannt hat?“ Eine Tatsache beweist, dass Paulus den Herrn Jesus Christus niemals als seinen Retter anerkannt hat. Das heißt, selbst nachdem er niedergestreckt worden war, strebte er immer noch danach, Christus zu sein. Ist Christus jemand, zu dem die Menschen nach Belieben werden können? Christus ist der menschgewordene Gott. Er ist Gott, und niemand kann zu Ihm werden, nur weil er es will. Wer möchte nicht Christus sein? Aber ist das etwas, was Menschen tun können? Das ist keine Frage des Wollens der Menschen. Paulus wollte sogar Christus sein. Gemessen an Paulus’ Streben, konnte er erkennen, dass der Herr Jesus Christus und der Herr ist? (Nein, das konnte er nicht.) Wo also hat er die Identität und den Status des Herrn Jesus positioniert? Als den Sohn Gottes. Was ist der Sohn Gottes? Es ist: „Du bist nicht Gott, du bist ein Sohn Gottes, du bist kleiner als Gott, du bist genauso wie wir; wir sind die Söhne Gottes, und du bist auch ein Sohn Gottes, aber Gott hat dir einen anderen Auftrag gegeben, und du hast andere Arbeit getan. Würde Gott mir diese Arbeit geben, könnte ich sie auch tun und ihr gewachsen sein.“ Bedeutet das nicht, dass Paulus die Tatsache nicht anerkannte, dass der Herr Jesus Christus Gott ist? (Ja, das tut es.) Er glaubte, dass der Gott seines Glaubens im Himmel war, dass dieser Christus nicht Gott war und dass Gottes Identität und Status nichts mit diesem Christus zu tun hatten. Wie entwickelten sich sein Verständnis und seine Haltung gegenüber dem Herrn Jesus? Sie wurden aus seinem Wissen und seinen Vorstellungen abgeleitet. Wie hat er sie abgeleitet? In welchem Satz hat er sie gesehen? Der Herr Jesus sagte: „Mein Vater ist so oder so“ und „Ich tue dies oder jenes durch Meinen Vater im Himmel“, und er hörte das und dachte: „Du bezeichnest Gott auch als Gott? Du bezeichnest Gott im Himmel auch als Vater? Bist du in diesem Fall ein Sohn Gottes?“ Ist das nicht eine Vorstellung des menschlichen Gehirns? Dies ist eine Schlussfolgerung, die von Gelehrten gezogen wird: „Wenn du den Gott im Himmel Vater nennst und wir ihn auch Vater nennen, dann sind wir Brüder. Du bist der älteste Sohn, wir sind die zweiten Söhne, und der Gott im Himmel ist unser gemeinsamer Gott. Also bist du nicht Gott, und wir sind alle auf Augenhöhe. Daher ist es nicht der Herr Jesus Christus, der letztendlich entscheidet, wer belohnt wird, wer bestraft wird und was ihr Ergebnis ist – es ist Gott im Himmel.“ Diese Schlussfolgerungen und absurden Standpunkte von Paulus wurden alle durch die Anwendung seines Verstandes zum Richten und Analysieren nach dem Studium von Theologie und Wissen gewonnen. Das war das Ergebnis.

Paulus betrachtete das Wissen als einen lebensrettenden Strohhalm, als sein Kapital und erst recht als das Ziel seines Strebens. Hätte Paulus das Wissen nicht verehrt, sondern stattdessen das, was er zuvor gelernt hatte, loslassen können; hätte er den Herrn Jesus als den Herrn – als den Einen, dem man folgen kann und der die Wahrheit kundtun kann – und Seine Worte als Wahrheit zum Gehorchen und Praktizieren betrachtet, dann wäre das Ergebnis ein anderes gewesen. Dass Petrus den Herrn dreimal verleugnen konnte, lag einerseits an seiner Furcht und andererseits daran, dass er den Herrn Jesus als einen gewöhnlichen Menschen sah, der verhaftet wurde und litt. Die Schwäche in seinem Herzen war nicht der fatale Fehler, und auch die Tatsache, dass er Ihn einen Moment lang verleugnen konnte, war nicht der fatale Fehler. Das ist nicht der Beweis, der letztlich über das Ergebnis eines Menschen entscheiden kann. Was ist es, das letztlich über das Ergebnis eines Menschen entscheidet? Es ist die Frage, ob er Gottes Worte als Gottes Worte behandelt, ob er Gottes Worte als die Wahrheit annehmen, befolgen und praktizieren kann. Paulus und Petrus sind zwei völlig unterschiedliche Beispiele. Petrus war einst schwach, er verleugnete einst den Herrn und zweifelte einst an Ihm, aber das Endergebnis war, dass Petrus vervollkommnet wurde. Paulus arbeitete viele Jahre für den Herrn und litt viele Jahre. Es leuchtet ein, dass er eine Krone hätte erhalten sollen, aber warum wurde er letztendlich von Gott bestraft? Warum waren sein Ergebnis und das von Petrus unterschiedlich? Das hängt von der Wesensnatur einer Person und dem Weg ab, nach dem sie strebt. Was war die Wesensnatur von Paulus? Zumindest wies seine Wesensnatur den Wesenszug der Niederträchtigkeit auf. Er strebte wie wild nach Wissen und Status, er strebte nach Belohnungen und einer Krone, und er lief umher, arbeitete und zahlte den Preis für diese Krone, ohne im Geringsten nach der Wahrheit zu streben. Darüber hinaus legte er im Laufe seiner Arbeit niemals Zeugnis für die Worte des Herrn Jesus ab, noch bezeugte er, dass der Herr Jesus der Christus ist, Gott ist oder der menschgewordene Gott ist, dass der Herr Jesus Gott repräsentiert und alle Worte, die Er spricht, die von Gott gesprochenen Worte sind. Paulus konnte diese Dinge nicht verstehen. Welchen Weg schlug Paulus also ein? Er verfolgte halsstarrig Wissen und Theologie, sträubte sich gegen die Wahrheit, weigerte sich, die Wahrheit anzunehmen, und nutzte seine Begabung und sein Wissen, um durch seine Arbeit seinen Status zu pflegen, zu wahren und zu festigen. Was war sein endgültiges Ergebnis? Vielleicht kannst du von außen nicht sehen, welche Bestrafung er vor seinem Tod erhielt oder ob er eine anormale Äußerungsform an den Tag legte, aber sein endgültiges Ergebnis unterschied sich von dem des Petrus. Wovon hing dieser „Unterschied“ ab? Das eine ist die Wesensnatur eines Menschen, und das andere ist der Weg, den er einschlägt. Worin unterschied sich in Bezug auf Paulus’ Haltung und Sichtweise gegenüber dem Herrn Jesus sein Widerstand von dem gewöhnlicher Menschen? Und was ist der Unterschied zwischen der Verleugnung und Ablehnung des Herrn durch Paulus und der dreimaligen Verleugnung des Namens Gottes und des Nicht-Anerkennens des Herrn durch Petrus aus Schwäche und Angst? Paulus nutzte Wissen, Gelehrtheit und seine Begabung, um seine Arbeit zu verrichten. Er praktizierte die Wahrheit überhaupt nicht, noch folgte er dem Weg Gottes. Konnte man daher in der Zeit, in der er umherlief und arbeitete, oder in seinen Briefen seine Schwäche erkennen? Wohl kaum, oder? Immer wieder lehrte er die Menschen, was sie tun sollten, und ermutigte sie, nach Belohnungen, Kronen und einem guten Bestimmungsort zu streben. Ihm fehlten jegliche erfahrungsbasierten Erkenntnisse und jegliche Erfahrung mit dem Praktizieren der Wahrheit. Petrus hingegen war in seinem Handeln sehr unauffällig. Er hatte keine tiefgründigen Theorien oder allzu berühmte Briefe. Er besaß einiges an echtem Verständnis und praktischer Umsetzung der Wahrheit. Obwohl er in seinem Leben Schwäche und Verdorbenheit erlebte, war die Beziehung, die er nach vielen Prüfungen zu Gott aufbaute, die Beziehung zwischen Mensch und Gott, was sich völlig von Paulus’ Fall unterschied. Obwohl Paulus arbeitete, hatte nichts, was er tat, etwas mit Gott zu tun. Er legte kein Zeugnis für Gottes Worte, Sein Werk, Seine Liebe oder Seine Rettung der Menschheit ab, und noch weniger für Gottes Absichten gegenüber den Menschen oder Seine Forderungen. Er sagte den Menschen sogar oft, der Herr Jesus sei der Sohn Gottes, was letztendlich dazu führte, dass die Menschen Gott als eine Dreieinigkeit betrachteten. Der Begriff „Dreieinigkeit“ hat seinen Ursprung bei Paulus. Wenn es so etwas wie „Vater und Sohn“ nicht gibt, kann es dann eine „Dreieinigkeit“ geben? Das kann es nicht. Die Vorstellungen der Menschen sind einfach zu „blühend“. Wenn du die Menschwerdung Gottes nicht verstehen kannst, solltest du keine blinden Urteile fällen oder blind urteilen. Höre einfach auf die Worte des Herrn Jesus und behandle Ihn als Gott, als Gott, der im Fleisch erscheint und ein Mensch wird. Es ist objektiver, es auf diese Weise zu behandeln.

Als in dieser Phase Seines Werks zum ersten Mal Zeugnis dafür abgelegt wurde, dass Gott als Frau Fleisch geworden ist, konnten viele Menschen das nicht akzeptieren und blieben an diesem Punkt stecken. Sie dachten: „Die Worte, die gesprochen werden, sind alle Wahrheiten, das Werk, das getan wird, ist das des Gerichts durch Worte – diese Dinge scheinen Gottes Werk zu sein, und ich kann zugeben, dass diese Person der menschgewordene Gott ist – nur dieses Geschlecht ist nicht leicht zu akzeptieren.“ Aber weil diese Worte alle die Wahrheit sind, akzeptierten sie Ihn dennoch widerwillig und dachten in ihren Herzen: „Ich folge erst einmal mit und schaue, ob Er wirklich Gott ist“ – viele Menschen folgten auf diese Weise. Gottes Schöpfung der Menschheit besteht aus den beiden Geschlechtern männlich und weiblich, und die Menschwerdung Gottes ist keine Ausnahme, sie ist entweder männlich oder weiblich. Eines Tages fragte Mich plötzlich jemand: „Wie kann man es verstehen, dass die Menschwerdung diesmal weiblich ist?“ Ich antwortete: „Nun, wie siehst du das? Gott handelt nicht nach den Auffassungen der Menschen: Wenn du sicher bist, dass dies von Gott getan wird, dann solltest du nicht erforschen, was Gott tut, und wenn du es nicht verstehst, dann solltest du warten. Wenn du suchst und immer noch keine Ergebnisse bekommst, dann schau einfach, ob du dich unterwerfen kannst. Wenn du dich unterwerfen kannst, dann bist du rational, aber wenn du wegen dieser Sache stecken bleibst und alles, was Gott getan hat, leugnest, dann bist du nicht rational; du bist kein wahrer Gottesgläubiger. Gott tut zehn Dinge, die du als richtig und mit deinen Auffassungen übereinstimmend ansiehst, aber wenn eine Sache nicht mit deinen Auffassungen übereinstimmt, verwirfst du alle zehn Dinge – was für ein elender Wicht ist das? Ist das nicht ein Teufel?“ Als Ich auf diese Weise Gemeinschaft hielt, sagte er: „Ja, dann sollte ich es jetzt akzeptieren.“ Nachdem Ich Meine Gemeinschaft beendet hatte, verstand und akzeptierte er es sofort – ist sein Kaliber nicht ziemlich gut? Sagen wir, es ist gut. Er fuhr fort zu sagen: „Gott schuf Mann und Frau, und als Gott das erste Mal Fleisch wurde, war er ein Mann, ein Sohn Gottes. Diesmal wurde er als Frau Fleisch – wäre das dann nicht eine Tochter Gottes? Schau mal, ob ich das so richtig verstehe. Wenn Menschen Kinder haben, wünschen sie sich sowohl einen Sohn als auch eine Tochter – will Gott auch beides haben?“ Wie hätte Ich ihm antworten und diese Angelegenheit erklären sollen? Sollte man diese Angelegenheit nicht ernst nehmen? Muss sie nicht korrigiert werden? Gibt es ein Problem mit dem, was er sagte? Es gibt ein Problem. Er sagte: „Gott hat einen Sohn, den Herrn Jesus, und diesmal ist die Menschwerdung weiblich, also ist es in diesem Fall seine Tochter. Also hat Gott einen Sohn und eine Tochter; er hat beides, also braucht man den Heiligen Geist nicht mehr. Es gibt den Heiligen Vater, den Heiligen Sohn und die Heilige Tochter, diese Dreieinigkeit – wie passend und würdevoll das ist! Ohne eine Tochter wäre es nicht vollständig.“ Wie fühlst du dich, nachdem du das gehört hast? Man weiß nicht, ob man lachen oder weinen soll. Sag Mir, ist das nicht ein Witz? (Ja, das ist es.) Gibt es einen Unterschied zwischen seinem Verständnis der Menschwerdung und dem von Paulus? (Nein.) Es gibt keinen Unterschied. Wenn Menschen sich immer auf ihre Klugheit, ihre Vorstellungen und ihre Auffassungen verlassen, um über Angelegenheiten des Verständnisses Gottes zu spekulieren und Schlussfolgerungen zu ziehen, insbesondere wenn sie sich Angelegenheiten der Identität und des Wesens Gottes nähern, und sie diese mit bestimmten Sichtweisen anwenden, wird das problematisch sein, und sie werden Fehler machen und auf Probleme stoßen. Was ist also die angemessenste Art, mit dieser Angelegenheit umzugehen? Einige Angelegenheiten sind tiefgründiger und abstrakter, sie sind für Menschen nicht leicht zu verstehen, und es ist nicht leicht, das Wesen und die Wurzel dieses Problems zu durchschauen; wenn diese Dinge nicht die Wahrheit betreffen oder dein Streben nach der Wahrheit nicht beeinflussen, was solltest du dann tun? Lass sie zuerst einmal los. Was nützt es, sie zu erforschen? Es ist nicht deine Aufgabe, sie zu erforschen. Alles, was du tun musst, ist, dich auf den Lebenseintritt zu konzentrieren und deine Pflicht gut ausführen zu können. Eines Tages wirst du diese Angelegenheiten von selbst verstehen. Manche Menschen sagen, sie können sie nicht loslassen und wollen sie erforschen, was problematisch ist. Du darfst sie nicht erforschen. Menschen dürfen sich Angelegenheiten, die Gottes Identität, Gottes Wesen und Gottes Status betreffen, nicht mit einer Haltung der Forschung nähern. Wenn du weiter forschst, wird das ernste Konsequenzen haben. In ernsten Fällen wirst du Gott lästern. Wie sollten Menschen mit Angelegenheiten umgehen, die Gottes Identität und Wesen betreffen? Halte es einfach: Selbst wenn du dir über diese Angelegenheit nicht ganz im Klaren bist, ist eines sicher: Er kann Gott repräsentieren, Er ist die Erscheinung Gottes, was Er kundtut, ist die Wahrheit, was die Menschen annehmen sollten, ist die Wahrheit, und es genügt, die Wahrheit zu erlangen.

Betrachtet man die Wesensnatur von Antichristen, was ist es, das sie am meisten verehren? Es sind hochtrabende, leere, abstrakte sogenannte theologische Theorien. Für sie sind diese Theorien äußerst wertvoll. Sie schätzen und lieben diese Dinge so sehr und denken sich alle möglichen Wege aus, um diese Dinge zu erlangen, um sich von der Masse abzuheben. Sie prägen sich diese Dinge in ihrem Herzen ein und betrachten sie als Kapital, als Trittsteine, um ihre eigenen Lebensziele zu verwirklichen, ohne zu wissen, dass diese Dinge von Grund auf nicht die Wahrheit sind. Aber sie wappnen sich gerne mit diesen theologischen Theorien, die zu ihren vorgefassten Meinungen werden, und sie halten sie für die Wahrheit. Sie nutzen dieses theologische Wissen, um Gottes Worte und die von Gott kundgetanen Wahrheiten zu studieren. Wenn sie sehen, dass Gottes Worte und die von Gott kundgetanen Wahrheiten nicht mit den von ihnen befürworteten theologischen Theorien übereinstimmen, können sie nicht anders, als Gottes Worte zu beurteilen und zu verurteilen. Sie empfinden keine Furcht in ihrem Herzen, da sie glauben, dass sie dafür eine biblische Grundlage haben. Einige von ihnen verurteilen sogar Gottes Worte und sagen: „Gottes Worte sind zu langatmig. Manche davon sind nicht logisch, manche nicht grammatikalisch korrekt, und selbst die Wortwahl ist mitunter unangebracht.“ Sie leben nur in ihrem Kopf und in ihren Gedanken und nutzen das Wissen und die Gelehrtheit, die sie besitzen, um Gottes Worte zu analysieren und zu studieren. Viele von ihnen nutzen sogar ihre Vorstellungen und ihr Urteilsvermögen, um in Gottes Worten zu finden, wie Gott bestimmte Menschen definiert oder welche Bestimmungsorte Er für bestimmte Menschen festlegt, und dann analysieren und verurteilen sie diese Dinge gemäß dem, was die Bibel sagt, und beginnen so, Gottes Worte zu leugnen. Während sie Gottes Worte analysieren und verurteilen, geschieht etwas Schreckliches. Wisst ihr, was das ist? Wenn Menschen Gott analysieren und studieren und wenn eine Haltung der Verurteilung in ihnen aufkommt, verschmäht der Heilige Geist diese Menschen und wirkt nicht in ihnen. Ist das nicht eine schreckliche Sache? Und ihr wisst, worauf es hindeutet, wenn der Heilige Geist nicht wirkt. Wenn der Heilige Geist nicht wirkt, meidet Er diese Menschen, was dem gleichkommt, dass Er ihnen den Rücken kehrt. Mit anderen Worten, Gott wird sie nicht retten. Wir können den Grund dafür analysieren. Woher kommen diese theologischen Theorien, mit denen sie sich ihr halbes Leben lang gewappnet haben? Wen repräsentieren sie? Darüber sind sie sich im Herzen nicht im Klaren. In Wirklichkeit stammen diese Dinge weder von Gott, noch sind sie reines menschliches Verständnis; sie sind vielmehr die absurden und abwegigen Interpretationen von Menschen und man kann somit sagen, dass sie von Satan stammen und Satan vollständig repräsentieren. Was beinhaltet dieses theologische Wissen noch? Abgesehen von abwegigen und absurden Interpretationen der Bibel beinhaltet es die Logik und die Schlussfolgerungen der Menschen, ihre Auffassungen und Vorstellungen sowie ihre Erfahrungen, ihre Ethik, ihre Moral und ihre philosophischen Ideen. Wenn sie diese Dinge benutzen, um zu bewerten, was Gott sagt, und um Sein Werk zu beurteilen, dann stellen sie sich in ihrer Behandlung Gottes offensichtlich auf die Seite Satans. Deshalb verbirgt Gott Sein Angesicht vor ihnen, und der Heilige Geist kehrt ihnen den Rücken. Habt ihr das jemals erlebt? In der Vergangenheit haben einige Menschen ihre Erfahrungen in dieser Hinsicht diskutiert und gesagt: „Als ich anfing, an Gott zu glauben, war ich sehr daran interessiert, Gott zu studieren; ich studierte, was Er sagt, Seinen Wortgebrauch, wie Er Menschen behandelt, zu wem Er gut ist und welche Art Mensch Er mag oder hasst. Als Ergebnis all dieses Studierens wurde mein Herz finster, ich konnte Gott in meinen Gebeten nicht mehr spüren, die Verfassung der Freiheit und Befreiung in meinem Herzen war verschwunden, und ich fühlte nicht länger Frieden oder Freude. Es war, als ob ein Stein auf meinem Herzen lastete.“ Habt ihr jemals eine solche Erfahrung gemacht? (Ja.) Diejenigen, die Gott ständig studieren, erlangen keine Erleuchtung oder Erhellung vom Heiligen Geist. Selbst das Lesen von Gottes Worten bringt kein Licht. Antichristen sind Meister darin, Gott zu studieren, aber sie nehmen die Wahrheit überhaupt nicht an. In der Kirche haben sie keine normalen zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern stellen sich stattdessen immer über andere, um sie zu belehren. Sie prahlen oft mit ihrem Wissen und blicken auf die gewöhnlichen Brüder und Schwestern herab. Wenn ein Antichrist mit dir interagiert und herausfindet, dass du nicht gut ausgebildet bist, wird er sich nicht mit dir abgeben. Selbst wenn du die Kriterien erfüllst, um Kirchenleiter oder Teamleiter zu sein, wird er dich nicht einsetzen. Welche Art Menschen setzt er ein? Er sucht nach Menschen mit sozialem Status, Macht, Wissen und Begabung, die redegewandt sind – auf solche Menschen richtet er seine Augen und macht sich daran, sie einzusetzen. Wenn es an ihm liegt, Menschen auszuwählen und einzusetzen, wählt er nur Personen aus, die redegewandt sind, hochgebildet sind, kenntnisreich sind und in der Gesellschaft Status haben. Selbst wenn solche Menschen nicht nach der Wahrheit streben oder keine Arbeit verrichten können, mag er sie trotzdem. Worauf deutet das hin? Sie gehören zur selben Kategorie. Schließlich sucht sich eine Krähe die andere. Manche Antichristen verstehen bestimmte Worte und Glaubenslehren und denken sich dann alle erdenklichen Methoden aus, um das Halten von Predigten zu üben. In welchem Maße üben sie? Bis zu dem Grad, dass sie gewandt und wortreich sprechen können, die Bühne betreten, ohne Notizen zu verwenden, und stundenlang am Stück sprechen. Sie denken, das sei das Verrichten von Arbeit, das sei ihr glorreichster Moment, die Zeit, in der sie sich am besten zur Schau stellen können. Sie ergreifen solche Gelegenheiten und lassen sie niemals los. Was jedoch die Themen betrifft, über die Gott oft Gemeinschaft hält, die Dinge, die mit der normalen Menschlichkeit, dem Gewissen und der Vernunft der Menschen zu tun haben, und die Dinge, die im wirklichen Leben normaler Menschen am engsten mit der Menschlichkeit verbunden sind – auch wenn sie den Menschen wie kleine und unbedeutende Details erscheinen mögen, so sind sie in Wirklichkeit eng mit dem Eintritt in die Wahrheitsrealität verbunden. Wie betrachten Antichristen diese Dinge? Sie verachten sie von Herzen, sie nehmen diese Worte nicht ernst und verurteilen diese Angelegenheiten in ihren Herzen, weil sie sie für bedeutungslos halten. Egal, wie du über die Wahrheitsrealität Gemeinschaft hältst, wie zum Beispiel ein ehrlicher Mensch, ein treuer Mensch oder ein bodenständiger und pflichtbewusster Mensch zu sein, egal, wie du darüber Gemeinschaft hältst, ihre Sichtweise bleibt unverändert. Sie wollen jemand sein, der redegewandt sprechen kann, der scheinbar überaus talentiert ist und besondere Fähigkeiten hat, oder sogar jemand mit übernatürlichen Fähigkeiten, wie zum Beispiel in Zungen zu sprechen, außergewöhnlich schnell lesen zu können, ein fotografisches Gedächtnis zu haben und so weiter. Wenn sie auch noch diese Fähigkeiten besäßen, dann wären ihre Herzen mit Freude erfüllt. In den Tiefen ihres Herzens streben sie nach diesen Dingen und schätzen sie hoch. Zum Beispiel sage Ich gerade etwas, und einen Augenblick später habe Ich es vergessen. Wenn Ich alle frage, erinnert sich auch sonst niemand. Du siehst, unser Gedächtnis ist doch ziemlich ähnlich, nicht wahr? (Ja.) Aber wenn Antichristen das sehen, sagen sie: „Dein Gedächtnis ist auch nicht gut! Schau dir diesen geistlichen Menschen Soundso an; er kann schnell lesen und hat ein fotografisches Gedächtnis. Du bist doch der Christus – wie viele Zeilen kannst du auf einen Blick lesen?“ Ich sage: „Ich habe diese übernatürliche Fähigkeit nicht. Manchmal erinnere Ich Mich nach dem Lesen nicht an einen Satz und muss ihn noch einmal lesen.“ Sie sagen: „Sollte Gott nicht allmächtig sein?“ Auf diese Weise fangen sie an, Auffassungen zu bilden. Wie betrachten sie in den Tiefen ihres Herzens den menschgewordenen Gott? „Der menschgewordene Gott ist nur eine durch und durch gewöhnliche und völlig normale Person. Sein Gedächtnis ist nicht gut, seine körperliche Verfassung ist nicht besonders gut; er scheint in keiner Hinsicht wie Gott zu sein.“ Wenn sie jemanden über die Liebe zu Gott predigen hören, denken sie deshalb: „Wenn dieser geistliche Mensch Soundso oder dieser berühmte Mensch Soundso Gott wäre, dann könnte ich ihn akzeptieren und lieben. Aber wenn dieser jetzige Christus Gott ist, kann ich ihn nicht lieben, weil er überhaupt nicht wie Gott aussieht.“ In ihren Herzen muss jemand wie Gott aussehen, um Gott zu sein; er muss sprechen, handeln und aussehen wie Gott, sodass die Menschen, wenn sie ihn sehen, überhaupt keine Auffassungen haben – das ist es, was sie denken. Warum? Sie denken: „Erstens besitzt du keine übernatürlichen Fähigkeiten. Zweitens hast du keine besonderen Talente. Drittens hast du nicht die Begabung jener Menschen in der Welt, die große Dinge vollbringen. Du bist in keiner Weise außergewöhnlich, warum sollte ich also auf das hören, was du sagst? Warum sollte ich dich respektieren? Warum sollte ich mich dir unterwerfen? Ich kann mich nicht unterwerfen.“ Was für ein Problem ist das? Was für eine Art von Disposition ist das? Selbst wenn sie die Wahrheit nicht verstehen, sollten sie dennoch das Gewissen und die Vernunft eines normalen Menschen haben. Dass Menschen Auffassungen haben, dafür verurteilt Gott sie nicht, aber wenn Menschen Auffassungen hegen und Gott dann vorsätzlich widerstehen und Ihn verurteilen, verletzt das leicht Gottes Disposition. Dass Antichristen Gott frei verurteilen und Ihm frei widerstehen können, wird durch ihre niederträchtige Natur verursacht. Nachdem sie sich Wissen angeeignet haben, haben sie reichere, umfassendere und weitreichendere Vorstellungen von Gott und Seiner Erhabenheit, Seinem Wesen, Seiner Autorität und Seiner Allmacht. Dann versuchen sie, diese Vorstellungen mit dem Gott in Einklang zu bringen, den sie sehen und mit dem sie interagieren können. Können sie sie in Einklang bringen? Sie können sie niemals in Einklang bringen. Je mehr sie Gott studieren, desto mehr leugnen sie Gott in ihren Herzen und können Gott verurteilen und Ihm widerstehen; das ist unvermeidlich.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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