7. Sie sind niederträchtig, heimtückisch und betrügerisch (Teil 1) Abschnitt Vier
Worin besteht die primäre Erscheinungsform der Niederträchtigkeit der Antichristen? Sie besteht darin, dass sie klar wissen, was richtig ist und was mit der Wahrheit übereinstimmt, aber wenn es ans Handeln geht, werden sie sich immer nur für das entscheiden, was gegen Grundsätze verstößt, der Wahrheit zuwiderläuft und ihre eigenen Interessen und ihren Status befriedigt – dies ist die primäre Erscheinungsform ihrer niederträchtigen Disposition. Ganz gleich, wie viele Worte und Glaubenslehren sie verstehen, wie wohlklingend ihre Predigten klingen oder wie geistlich verständig sie auf andere wirken mögen – wenn sie handeln, wählen sie nur einen einzigen Grundsatz und eine einzige Methode: der Wahrheit zuwiderzuhandeln, ihre eigenen Interessen zu schützen und sich der Wahrheit bis zum Ende zu widersetzen, und das ohne jeden Abstrich. Das ist der Grundsatz und die Methode, nach denen sie zu handeln wählen. Was genau sind außerdem der Gott und die Wahrheit, die sie sich in ihren Herzen vorstellen? Ihre Haltung gegenüber der Wahrheit beschränkt sich lediglich darauf, darüber sprechen und predigen zu können, nicht aber darauf, sie in die Praxis umzusetzen zu wollen. Sie reden nur darüber, um von Gottes auserwähltem Volk hochgeschätzt zu werden, was sie dann nutzen, um die Position des Kirchenleiters zu ergreifen und ihr Ziel zu erreichen, die Herrschaft über Gottes auserwähltes Volk zu erlangen. Sie nutzen das Predigen von Glaubenslehren, um ihre Ziele zu erreichen – ist das nicht Verachtung der Wahrheit, ein Spiel mit der Wahrheit und ein Zertrampeln der Wahrheit? Verletzen sie nicht Gottes Disposition, indem sie die Wahrheit auf diese Weise behandeln? Sie benutzen die Wahrheit nur. In ihren Herzen ist die Wahrheit ein Slogan, einige hochtrabende Worte, hochtrabende Worte, die sie benutzen können, um Menschen irrezuführen und für sich zu gewinnen, und die den Durst der Menschen nach wunderbaren Dingen stillen können. Sie denken, es gäbe niemanden auf dieser Welt, der die Wahrheit praktizieren oder ausleben kann. Für sie ist dies schlichtweg undurchführbar und unmöglich. Nur das, was jeder anerkennt und was praktikabel ist, ist in ihren Augen die Wahrheit. Auch wenn sie über die Wahrheit sprechen, erkennen sie in ihren Herzen nicht an, dass sie die Wahrheit ist. Wie prüfen wir diese Angelegenheit? (Sie praktizieren die Wahrheit nicht.) Sie praktizieren niemals die Wahrheit; das ist ein Aspekt. Und was ist ein weiterer wichtiger Aspekt? Stoßen sie im wirklichen Leben auf Probleme, erweisen sich die Glaubenslehren, die sie verstehen, als niemals praktikabel. Sie erwecken den Anschein, als hätten sie wirklich geistliches Verständnis; sie predigen eine Glaubenslehre nach der anderen, aber wenn sie auf Probleme stoßen, sind ihre Methoden verzerrt. Auch wenn sie nicht in der Lage sind, die Wahrheit zu praktizieren, muss ihr Handeln zumindest mit den menschlichen Auffassungen und Vorstellungen übereinstimmen, mit den menschlichen Maßstäben und dem Geschmack der Menschen, und muss zumindest bei anderen Anklang finden, damit ihre Position stabil bleibt. Im wirklichen Leben jedoch sind die Dinge, die sie tun, unglaublich verzerrt, und ein Blick genügt, um zu erkennen, dass sie die Wahrheit nicht verstehen. Warum verstehen sie die Wahrheit nicht? In ihren Herzen sind sie der Wahrheit abgeneigt; sie erkennen die Wahrheit nicht an, sie ziehen es vor, gemäß satanischen Philosophien zu handeln, sie wollen Angelegenheiten immer auf menschliche Weise handhaben, und wenn sie durch ihre Handhabung dieser Angelegenheiten andere überzeugen und Ansehen gewinnen können, dann reicht ihnen das. Wenn ein Antichrist bei einer Zusammenkunft jemanden hört, der leere Theorien predigt, ist er hellauf begeistert. Wenn aber jemand dort über die Wahrheitsrealität predigt und auf Details wie die verschiedenen Zustände der Menschen eingeht, hat er immer das Gefühl, der Sprecher kritisiere ihn, und die Worte seien wie ein Stich in sein Herz, und so empfindet er Abscheu und will es nicht hören. Wenn man ihn bittet, darüber Gemeinschaft zu halten, wie sein Zustand in letzter Zeit war, ob er Fortschritte gemacht hat und ob er bei der Ausführung seiner Pflicht auf Schwierigkeiten gestoßen ist, hat er nichts zu sagen. Wenn du dann weiterhin über diesen Aspekt der Wahrheit Gemeinschaft hältst, schläft er ein; er hört es nicht gern. Es gibt auch einige Leute, die sich nach vorne beugen, wenn du mit ihnen plauderst, doch sobald sie jemanden über die Wahrheit Gemeinschaft halten hören, verstecken sie sich in der Ecke und nicken ein – sie haben keinerlei Liebe für die Wahrheit. Inwieweit haben sie keine Liebe für die Wahrheit? Im milderen Fall sind sie nicht daran interessiert, und es genügt ihnen, Arbeitskräfte zu sein; im ernsteren Fall sind sie der Wahrheit abgeneigt, sie empfinden eine besondere Abscheu gegenüber der Wahrheit und sie können sie nicht annehmen. Wenn diese Art von Person ein Leiter ist, dann ist sie ein Antichrist; wenn sie ein gewöhnlicher Nachfolger ist, dann geht sie immer noch den Weg der Antichristen und ist eine ihrer Sprösslinge. Von außen betrachtet erscheint sie intelligent und begabt, mit etwas gutem Potenzial, aber ihre Wesensnatur ist die eines Antichristen – so ist es. Worauf basieren diese Urteile? Sie basieren alle auf der Haltung dieser Menschen gegenüber der Wahrheit und ihrer Haltung gegenüber positiven Dingen. Das ist der Aspekt, der den Umgang der Menschen mit der Wahrheit betrifft. Der andere Aspekt ist, dass die Menschen sehr oft nicht direkt mit der Wahrheit konfrontiert sind, manche Dinge die Wahrheit nicht betreffen, und es ihnen nicht einfällt, welcher Aspekt der Wahrheit betroffen ist. Wem stehen die Menschen dann direkt gegenüber? Der Eine, dem sie direkt gegenüberstehen, ist Gott. Und wie behandeln diese Menschen Gott? In welchen Erscheinungsformen zeigen sie ihre niederträchtigen Dispositionen? Führen sie wahres Gebet und wahre Gemeinschaft mit Gott? Haben sie eine ehrliche Haltung? Haben sie wahren Glauben? (Nein.) Verlassen sie sich wirklich auf Gott und vertrauen sie sich wirklich Gott an? Fürchten sie Gott wirklich? (Nein.) Das alles sind praktische Angelegenheiten und absolut keine leeren Floskeln oder Klischees. Wenn du nicht begreifst, dass diese Worte praktisch sind, dann hast du kein geistliches Verständnis. Lasst Mich euch ein Beispiel für die Erscheinungsformen von Menschen wie diesen geben. Manche Leute ballen bei Versammlungen die Fäuste und schwören Eide und sagen: „Ich werde mein ganzes Leben lang nicht heiraten, ich werde meinen Job kündigen, und ich werde alles aufgeben und Gott bis zum Ende folgen!“ Wenn sie mit dem Rufen fertig sind und kurz davor stehen, sich für Gott aufzuwenden, denken sie nach: „Wie kann ich mehr Segen von Gott bekommen? Ich muss etwas tun, damit Gott es sieht.“ Sie hören jedoch, wie Gott sagt, dass Er Menschen wie sie nicht liebt, und sie denken: „Was soll ich jetzt tun? Ich werde mich von Gott distanzieren, damit Gott mich nicht sehen kann.“ Was für ein Zustand ist das? (Reserviertheit.) Sie halten sich von Gott fern, um sich vor Ihm in Acht zu nehmen. Und welche Disposition verbirgt sich in dieser Reserviertheit? Niederträchtigkeit. Sie nehmen sich bei allem, was sie tun, immer vor Gott in Acht, sie haben Angst, dass Gott sie durchschaut, und sie akzeptieren Gottes genaue Prüfung nicht – ist das Glaube an Gott? Ist das nicht Widerstand gegen Gott? Das ist ein so negativer Zustand, er ist nicht normal. Obwohl sie immer noch mit dem Essen und Trinken von Gottes Worten mitziehen können, laufen sie in dem Moment, in dem sie hören, wie Gott Worte spricht, um Menschen zu richten und zu entlarven, weg, oder sie heucheln rasch und suchen nach einem Mittelweg, um sich zu verbergen. Sie bemühen sich sehr, sich zu verbergen, und tun alles Mögliche, um ausweichend und reserviert zu sein, während sie gleichzeitig in ihrem Herzen ständig gegen Gott kämpfen. Sie suchen bei den Dingen, die sie tun, weder nach Gottes Absichten noch nach der Wahrheit. Stattdessen wollen sie noch mehr zeigen, dass sie die Wahrheit annehmen und sich Gott ohne Klage unterwerfen können, und versuchen, durch falschen Anschein und Falschheit die Billigung aller zu gewinnen. Was Gott sagt, was Er von solchen Menschen verlangt und wie Er solche Menschen bewertet und definiert, darum kümmern sie sich nicht, und sie wollen es nicht wissen. Sie sind sich in ihren Herzen nicht wirklich im Klaren darüber, wer Gott genau ist. Stattdessen ist alles Vorstellung und Urteil. Wenn Gott etwas tut, das mit ihren Auffassungen im Widerspruch steht, verurteilen sie es in ihren Herzen. Obwohl sie sagen, dass sie an Gott glauben, sind ihre Herzen mit Zweifel erfüllt. Das ist die niederträchtige Disposition der Menschen.
Manche Antichristen versuchen oft, Gott auf die Probe zu stellen. Sie machen einen Schritt nach vorne, schätzen die Lage ein und machen dann den nächsten; vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, sie haben eine „abwartende“ Haltung. Was bedeutet „abwartend“? Lasst Mich euch ein Beispiel geben. Jemand kündigt zum Beispiel seinen Job und betet dann vor Gott und sagt: „Oh Gott, ich habe keinen Job mehr. Ich werde in Zukunft darauf zählen, dass du mich versorgst. Ich lege alles in deine Hände. Ich widme dir mein Leben.“ Wenn er mit dem Beten fertig ist, wartet er ab, ob Gott ihn mit irgendetwas segnet, ob Er ihm irgendeine übernatürliche Offenbarung oder größere Gnade schenkt, ob er zumindest mehr erhält und ein besseres Leben genießt als bei seiner früheren Arbeit in der Welt. Damit stellt er Gott auf die Probe. Was ist dieses Gebet und diese Hingabe? (Es ist eine Transaktion.) Steckt in dieser Transaktion nicht eine niederträchtige Disposition? (Ja.) Seine Vorgehensweise ist es, einen Köder auszuwerfen, um eine wertvollere Gegenleistung zu erhalten, und so um Gnade und Segen von Gott zu erbitten – das ist sein Ziel. Jemand klagt: „Die Lage in China ist so schrecklich. Die Situation mit dem großen roten Drachen, der Menschen verhaftet, wird immer schlimmer. Es ist gefährlich, wenn sich auch nur zwei Leute versammeln, gefährlich, wenn sich auch nur eine vierköpfige Familie versammelt. Es ist so gefährlich, in dieser Situation in China an Gott zu glauben. Wenn wirklich etwas schiefgehen sollte, würden wir dann noch gerettet werden? Hätten wir dann nicht umsonst geglaubt?“ Und so reift in ihm der Gedanke: „Ich muss einen Weg finden, das Land zu verlassen. Als die Lage früher gut war, habe ich Bequemlichkeit und Komfort begehrt und wollte China nicht verlassen. Es war so gut, mit meiner Familie zusammen zu sein, und ich konnte auch an Gott glauben und Segnungen empfangen; ich konnte so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Jetzt, da die Lage schlecht ist und die Katastrophen gekommen sind, muss ich mich beeilen und China verlassen. Ich kann immer noch meine Pflicht tun, wenn ich das Land erst einmal verlassen habe, und indem ich meine Pflicht tue, habe ich die Chance, Segnungen zu erlangen.“ Am Ende flieht er aus dem Land. Was ist das? Das ist Opportunismus. Jeder kann berechnend sein, und jeder hat eine Händlermentalität – ist das nicht niederträchtig? Gibt es solche Leute unter euch? In ihren Herzen sagen sie: „Wenn ich in der Welt schikaniert werde, dann können mich meine Eltern und meine Familie beschützen. Wenn ich wegen meines Glaubens an Gott verhaftet werde, wird Gott mich dann beschützen? Es scheint, als ließe sich das nur schwer mit Sicherheit sagen. Was soll ich also tun, wenn ich das nicht mit Sicherheit wissen kann? Meine Eltern werden mich sicherlich nicht beschützen können. Wenn jemand wegen seines Glaubens an Gott verhaftet wird, können ihn gewöhnliche Leute nicht retten, und wenn ich die grausamen Folterungen und Qualen durch den großen roten Drachen nicht ertragen kann und zum Judas werde, wird dann nicht mein kleines Leben ruiniert sein? Ich sollte am besten das Land verlassen und im Ausland an Gott glauben.“ Gibt es jemanden, der so denkt? Es muss jemanden geben, richtig? Gibt es also jemanden, der sagt: „Du verleumdest uns; so haben wir nicht gedacht“? Leute wie diese sind definitiv nicht in der Minderheit, und mit der Zeit wirst du das sehen und verstehen.
Was sind die Hauptmerkmale der Niederträchtigkeit von Antichristen? Das erste ist, dass sie positive Dinge nicht anerkennen. Sie erkennen nicht an, dass es so etwas wie die Wahrheit gibt, und sie denken, dass ihre ketzerischen Trugschlüsse und ihre niederträchtigen negativen Dinge die Wahrheit sind – das ist eine Erscheinungsform der Niederträchtigkeit von Antichristen. Zum Beispiel sagen manche Leute: „Das eigene Glück liegt in den eigenen Händen“ und „Nur mit Macht kann man alles haben“ – das ist die Logik von Antichristen. Sie glauben, dass mit der Macht Leute kommen, die vor ihnen katzbuckeln und die ihnen schmeicheln, Leute, die Geschenke machen und sich bei ihnen einschmeicheln, sowie alle Arten von Vorteilen des Status und alle Arten von Genuss. Sie glauben auch, von niemandem mehr herumgeschubst oder geführt werden zu müssen und selbst andere führen zu können – das hat für sie oberste Priorität. Was haltet ihr von dieser berechnenden Denkweise? Ist sie nicht niederträchtig? (Ja.) Antichristen benutzen ihre satanische Logik und ihre ketzerischen Trugschlüsse anstelle der Wahrheit – das ist ein Aspekt ihrer Niederträchtigkeit. Zunächst einmal erkennen sie die Wahrheit nicht an, sie erkennen nicht an, dass es positive Dinge gibt, und sie erkennen die Richtigkeit positiver Dinge nicht an. Und obwohl manche Leute anerkennen, dass es auf dieser Welt positive und negative Dinge gibt, stellt sich zusätzlich die Frage: Wie gehen sie mit positiven Dingen und der Existenz der Wahrheit um? Sie lieben sie immer noch nicht; das Leben, das sie wählen, und der Weg, den sie in ihrem Glauben an Gott gehen, bleiben negativ und stehen im Widerspruch zur Wahrheit. Sie schützen nur ihre eigenen Interessen. Ob etwas positiv oder negativ ist, solange es ihre eigenen Interessen schützen kann, ist es in Ordnung, es ist das Höchste. Ist das nicht eine niederträchtige Disposition? Es gibt noch einen weiteren Aspekt: Leute wie diese, die ein niederträchtiges Wesen besitzen, verachten von Natur aus Gottes Demut und Verborgenheit, Seine Treue und Güte; sie verachten von Natur aus diese positiven Dinge. Seht zum Beispiel Mich an: Bin Ich nicht sehr gewöhnlich? Ich bin gewöhnlich, warum traut ihr euch nicht, es zu sagen? Ich Selbst erkenne an, dass Ich gewöhnlich bin. Ich habe Mich nie für außergewöhnlich oder großartig gehalten. Ich bin nur eine gewöhnliche Person; Ich habe diese Tatsache immer anerkannt, und Ich wage es, mich dieser Tatsache zu stellen. Ich will kein Übermensch oder eine große Persönlichkeit sein – wie anstrengend das wäre! Manche Leute sehen auf diese gewöhnliche Person, die Ich bin, herab und hegen immer Auffassungen über Mich. Wenn diejenigen, die wahrhaft an Gott glauben, vor Mich treten, kommen sie immer noch mit einer gewissen Frömmigkeit, unabhängig davon, wie Ich von außen aussehe. Dann gibt es einige, die, obwohl sie sehr höflich mit Mir sprechen, in ihren Herzen eine verächtliche Haltung Mir gegenüber hegen, und Ich kann das an ihrem Tonfall und an der Art, wie sie ihren Körper bewegen, erkennen. Auch wenn sie manchmal sehr respektvoll erscheinen, antworten sie auf alles, was Ich ihnen sage, immer mit einem „Nein“ und verneinen somit alles, was Ich sage. Zum Beispiel sage Ich, das Wetter ist heute sehr heiß, und sie sagen: „Nein, ist es nicht. Gestern war es richtig heiß.“ Sie verneinen, was Ich sage, richtig? Egal, was du zu ihnen sagst, sie verneinen es immer. Gibt es nicht solche Leute in eurer Umgebung? (Doch.) Ich sage: „Das Essen heute ist salzig. Ist zu viel Salz drin oder zu viel Sojasoße?“ Und sie sagen: „Weder noch. Es ist zu viel Zucker drin.“ Egal, was Ich sage, sie verneinen es, also sage Ich nichts mehr. Wir sind nicht auf einer Wellenlänge und reden aneinander vorbei. Dann gibt es einige, die, wenn sie Mich über den Glauben an Gott sprechen hören, sagen: „Du bist ein Experte darin, über dieses Thema zu sprechen, also werde ich zuhören.“ Wenn Ich ein wenig über irgendetwas Äußerliches spreche, wollen sie nicht mehr zuhören, als ob Ich nichts über äußerliche Dinge wüsste. Es ist in Ordnung, dass sie Mir keine Beachtung schenken, Ich will meine Ruhe haben. Ich brauche niemanden, der Mir Beachtung schenkt. Ich tue nur das, was Ich tun muss. Ich habe Meine Verantwortlichkeiten, und Ich habe Meine Lebensweise. Sagt Mir, was zeigen diese Haltungen, die die Menschen haben? Sie sehen, dass Ich nicht wie eine große oder fähige Person aussehe und dass Ich wie eine gewöhnliche Person spreche und handle, und so denken sie: „Wieso bist du nicht wie Gott? Sieh mich an. Wenn ich Gott wäre, würde ich ihm am meisten ähneln.“ Es geht nicht darum, ob man Gott ähnlich ist oder nicht. Du bist es, der verlangt, dass Ich Gott ähnlich bin, Ich habe nie gesagt, dass Ich Ihm ähnlich bin, und Ich wollte Ihm nie ähnlich sein; Ich tue nur, was Ich tun muss. Wenn Ich irgendwo hingehe und manche Leute Mich nicht erkennen, dann ist das großartig, denn es erspart Mir Ärger. Siehst du, der Herr Jesus sprach und wirkte damals so viel in Judäa, und egal welche verderbten Dispositionen die Jünger hatten, die Ihm folgten, ihre Haltung Ihm gegenüber war wie die Haltung des Menschen gegenüber Gott – ihre Beziehung war normal. Doch es gab einige, die über den Herrn Jesus sagten: „Ist er nicht der Sohn eines Zimmermanns?“ Und sogar einige, die Ihm lange Zeit folgten, hegten ständig diese Haltung. Das ist etwas, dem der menschgewordene Gott oft begegnet, wenn Er ein gewöhnlicher, normaler Mensch wird, und es ist ein gewöhnliches Ereignis. Manche Leute sind so enthusiastisch, wenn sie Mich zum ersten Mal treffen, und wenn Ich gehe, werfen sie sich nieder und weinen, aber im wirklichen Umgang bewährt sich das nicht, und sehr oft muss Ich es ertragen. Warum muss Ich es ertragen? Weil manche Leute töricht sind, manche nicht belehrt werden können, manche Leute als Dienende gebraucht werden und manche für jede Vernunft taub sind. Deshalb muss Ich manchmal etwas ertragen, und manchmal gibt es bestimmte Leute, denen Ich nicht erlauben kann, Mir nahezukommen; diese Leute sind zu widerwärtig und sie haben eine feindselige Disposition. Wie feindselig? Zum Beispiel sehe Ich einen kleinen Hund, der so niedlich aussieht, und Ich sage: „Nennen wir ihn Huamao.“ Und welche Haltung haben die meisten Leute gegenüber diesem Namen? Es ist nur ein Name, und da Ich ihn zuerst vorgeschlagen habe, soll der Hund so genannt werden; es ist nur eine ganz normale Angelegenheit. Bestimmte Leute mit einer feindseligen Disposition werden ihn nicht so nennen, und sie sagen: „Was für ein Name ist Huamao? Ich habe noch nie von einem Hund namens Huamao gehört. Nennen wir ihn nicht so; wir sollten ihm einen englischen Namen geben.“ Ich sage: „Ich bin nicht sehr gut darin, mir englische Namen auszudenken, also nennt ihn einfach, wie ihr wollt, und ich werde nachgeben.“ Warum gebe Ich nach? Das ist eine geringfügige Angelegenheit, warum also darüber streiten? Manche Leute geben nicht nach und müssen stattdessen über solche Dinge streiten. Nur weil Ich nachgebe, bedeutet das nicht, dass Ich glaube, Ich hätte etwas falsch gemacht; es ist nur der Grundsatz, nach dem ich mich verhalte und handle. Nur weil Ich nicht mit dir streite, bedeutet das nicht, dass Ich Angst vor dir habe. Ich streite nicht, aber Ich weiß in Meinem Herzen, dass du ein Ungläubiger bist, und Ich würde lieber mit einem Hund zu tun haben als mit deinesgleichen. Abgesehen von den wenigen Leuten, mit denen Ich im Rahmen Meines Lebenskreises interagieren muss, sind die Menschen, mit denen Ich verkehren werde, Brüder und Schwestern, die Angehörigen des Hauses Gottes – das ist Mein Grundsatz. Ich interagiere nicht mit einem einzigen Nichtgläubigen; das brauche Ich nicht zu tun. Wenn es jedoch Ungläubige im Haus Gottes gibt, die dem Haus Gottes freundlich gesinnt sind, dann können sie Freunde der Kirche sein. Ob sie der Kirche helfen oder sich etwas anstrengen und einige Angelegenheiten für die Kirche erledigen, die Kirche kann sie aufnehmen, aber Ich werde nicht mit ihnen zu tun haben wie mit Brüdern und Schwestern; Ich bin sehr mit Meiner Arbeit beschäftigt und habe keine Zeit, mich mit solchen Angelegenheiten zu befassen. Manche Leute, die seit mehreren Jahren an Gott glauben, sollten eine gewisse Vorstellung von Gottes Werk, dem menschgewordenen Gott und der Errettung der Menschen durch Gott haben, doch sie haben überhaupt kein gottesfürchtiges Herz. Sie sind genauso wie Nichtgläubige und haben sich überhaupt nicht verändert. Sag Mir, was für Kreaturen sind diese Leute? Sie sind geborene Teufel, die Feinde Gottes. Wenn die Verbindung zu denen, die Satane und Teufel sind, sich vertieft, wird alles zu einem Unheil und einer Katastrophe.
Ihr alle erlebt es vielleicht in eurem täglichen Leben: Egal welcher Gruppe von Menschen du dich anschließt, es wird immer jemanden geben, der dich nicht mag. Selbst ohne ihn zu provozieren oder ihm zu missfallen, wird er schlecht über dich reden, über dich urteilen und dich verleumden. Du hast keine Ahnung, was passiert ist, und doch mag er dich nicht, er kommt nicht gut mit dir aus und will dich schikanieren – was ist hier los? Du hast keine Ahnung, was du getan hast, um ihm zu missfallen, aber aus irgendeinem unbekannten Grund wirst du von ihm schikaniert. Gibt es solche bösen Menschen? (Ja.) Das sind deine Widersacher, anders ist es nicht zu erklären. Bevor du überhaupt mit ihnen interagiert hast, haben sie eine sofortige Abneigung gegen dich und denken darüber nach, wie sie dir schaden können – sind sie nicht deine erbitterten Widersacher? (Ja, das sind sie.) Kannst du gut mit einem erbitterten Widersacher auskommen? Könnt ihr denselben Weg gehen? Sicherlich nicht. Würdest du also mit solchen Leuten aneinandergeraten und streiten? (Nein, ich würde nicht mit ihnen streiten.) Warum nicht? Weil sie für Vernunft unzugänglich sind. Manche Leute sind von Natur aus positiven und richtigen Dingen, Dingen, die unter der Menschheit als vergleichsweise gut gelten, also positiven Dingen, nach denen sich die Menschen sehnen und die sie mögen, abgeneigt und stehen diesen mit Abscheu gegenüber. Eine klare Disposition, die Leute wie diese besitzen, ist die der Niederträchtigkeit – sie sind niederträchtige Menschen. Zum Beispiel sucht ein Mann eine Freundin und denkt: „Ob sie hässlich oder hübsch ist, solange sie tugendhaft und gut ist und im Leben zurechtkommt, ist das genug. Besonders was eine Frau mit Menschlichkeit und Glauben betrifft, so wird sie mir immer treu zur Seite stehen, egal ob ich reich oder arm, hässlich oder gutaussehend bin oder krank werde.“ Anständige Leute haben normalerweise diese Ansicht. Welche Art von Leuten mag diese Art von Ansicht nicht oder billigt sie nicht? (Niederträchtige Menschen.) Dann sagt Mir, welche Ansicht haben niederträchtige Menschen? Wie reagieren sie, wenn sie diese Worte hören? Sie verspotten dich und sagen: „Idiot. In welcher Ära leben wir? Und du suchst jemanden wie sie? Du solltest eine reiche und schöne Frau suchen!“ Gewöhnliche Männer heiraten anständige und tugendhafte Frauen und führen mit ihnen zusammen ein anständiges, korrektes Leben in einer harmonischen und glücklichen Familie; sie verhalten sich anständig im Leben. Denken niederträchtige Menschen so? (Nein.) Sie sagen: „Kann ein Mann heutzutage noch als Mann gelten, wenn er nicht um die 10 Freundinnen und mehrere Frauen hatte? Wenn er die nicht hatte, dann ist das ein verschwendetes Leben!“ Sie alle haben diese Ansicht. Du sagst zu ihnen: „Finde eine anständige, tugendhafte und gute Frau, besonders eine mit Menschlichkeit und Glauben“, aber ist das für sie akzeptabel? (Nein.) Sie verspotten dich und sagen: „Du bist so dumm! Niemand kümmert sich heute auf der Welt um die Angelegenheiten anderer, jeder lebt befreit und frei. Besonders wenn du China verlässt und in den Westen gehst, ist es noch freier, und niemand sitzt dir im Nacken. Warum bist du so hart zu dir selbst? Du bist so albern!“ Das ist die Ansicht, die sie haben. Wie fühlen sie sich also, wenn du mit ihnen über positive Dinge sprichst, über die wunderbarsten positiven Dinge des Menschen, die von der Wahrheit und Gerechtigkeit sind? Sie empfinden Abscheu, und sie verfluchen dich in ihren Herzen. Sobald sie wissen, dass du diese Art von Person bist, werden ihre Herzen dir gegenüber reserviert sein, und sie werden dich meiden. Leute, die nicht von derselben Art sind, gehen nicht denselben Weg. Sie wissen, dass du Abscheu gegenüber Leuten wie ihnen empfindest, und sie sehen in ihren Herzen auf Leute wie dich herab. Sie wollen nicht mit dir darüber reden, wie sehr sie sich herausputzen und mit anderen herumtreiben. Sie haben Angst, dass du mit ihnen über die Wahrheit Gemeinschaft halten und versuchen wirst, sie auf den richtigen Weg zu bringen, und sie empfinden totale Abscheu; mit anderen Worten, in ihrem tiefsten Inneren sehen sie auf alle positiven Dinge herab. Wenn ihr also beim Predigen des Evangeliums auf solche Leute trefft, dann könnt ihr es ihnen nicht predigen. Selbst wenn ihr es tut und sie zum Glauben kommen, sind sie immer noch Antichristen und können nicht gerettet werden. Warum könnt ihr alle hier sitzen und Meiner Predigt zuhören? Ist es nicht, weil ihr ein Herz habt, das die Wahrheit zumindest ein wenig liebt? Solange der Heilige Geist an dir wirkt, während Ich zu euch spreche, wirst du dich in deinem Herzen bewegt und ermutigt fühlen, und du wirst den Wunsch haben, dich im Streben nach Gerechtigkeit, Wahrheit und Errettung hinzugeben, zu leiden und aufzuwenden. Sobald jene niederträchtigen Menschen jemanden davon reden hören, sich für Gerechtigkeit, für die Wahrheit und für Gott aufzuwenden, empfinden sie diese Worte als leer, als Slogans, als unbegreiflich, und sie benachteiligen solche Leute. Wenn ihr also auf diese niederträchtigen Leute trefft, haltet über nichts mit ihnen Gemeinschaft, ihr seid nicht von derselben Art wie sie; haltet daher einfach Abstand. Wenn Ich auf solche Leute treffe und sehe, dass sie diese Haltung Mir gegenüber haben und in diesem Tonfall sprechen, sollte Ich sie dann zurechtstutzen und ihnen eine Standpauke halten? (Nein, das ist nicht notwendig.) Es ist nicht notwendig; man braucht sie weder zu beachten noch auf sie zu reagieren. Kannst du sie ändern, indem du auf sie reagierst? Du kannst sie nicht ändern. Stell sie einfach beiseite und belass es dabei; Leute wie diese werden in ihrem Glauben an Gott nicht lange durchhalten. Erstens lieben sie die Wahrheit nicht; zweitens empfinden sie Abscheu gegenüber positiven Dingen; drittens diskriminieren sie Gott, sie halten Gottes Disposition und alles Liebenswerte an Gott für das Geringste und Verachtenswerteste – diese Dinge bestimmen, dass sie niemals von Gott gerettet werden. Egal, wo solche Leute sind, ob sie arglos oder verräterisch sind – die Tatsache, dass sie diese Erscheinungsformen aufweisen, legt fest, dass es definitiv etwas Niederträchtigkeit in ihren Dispositionen gibt.
Wo ein Antichrist herrscht, leidet das Kirchenleben, und die Pflichtausführung von Gottes auserwähltem Volk bringt keine guten Ergebnisse hervor und die Arbeit von Gottes Haus wird behindert. Wenn also die Antichristen nicht beseitigt und ausgeschlossen werden, wird die Arbeit der Kirche großen Schaden erleiden und viele von Gottes auserwähltem Volk werden zu Schaden kommen! Falsche Leiter können hauptsächlich keine praktische Arbeit ausführen; erledigen sie allgemeine Angelegenheiten, arbeiten sie langsam und ineffektiv. Darüber hinaus wissen sie nicht, wie sie gute Menschen von gutem Kaliber, die nach der Wahrheit streben, fördern und einsetzen können. Und die Antichristen? Wenn ein Antichrist herrscht, handelt er nur für seinen eigenen Ruhm, Gewinn und Status. Er verrichtet überhaupt keine wirkliche Arbeit, sondern unterbricht und stört direkt die Kirchenarbeit – Antichristen sind speziell auf Zerstörung aus und unterscheiden sich in nichts von Satan. Sieht ein Antichrist Menschen, die die Wahrheit lieben und nach ihr streben, fühlt er sich unwohl. Woher kommt dieses Unbehagen? Es kommt von seiner niederträchtigen Disposition. Das heißt, in seiner Natur gibt es eine niederträchtige Disposition, die Gerechtigkeit, positive Dinge und die Wahrheit hasst und sich Gott widersetzt. Wenn er also jemanden sieht, der nach der Wahrheit strebt, sagt er: „Du bist nicht sehr gebildet und machst auch nicht viel her, aber du strebst dennoch tatsächlich nach der Wahrheit.“ Was für eine Haltung zeigt das? Verachtung. Nehmen wir zum Beispiel einige Brüder und Schwestern, die eine besondere Gabe oder Fähigkeit haben und eine entsprechende Pflicht ausführen wollen. Wie behandeln Antichristen sie, obwohl sie von ihren Voraussetzungen her dafür geeignet sind? In ihrem Herzen denken sie: „Wenn du diese Pflicht ausführen willst, musst du dich zuerst bei mir einschmeicheln und zu meiner Clique gehören. Nur dann werde ich dir erlauben, diese Pflicht auszuführen. Sonst kannst du dir das abschminken!“ Handeln Antichristen nicht genau so? Warum empfinden Antichristen eine solche Abneigung gegen diejenigen, die aufrichtig an Gott glauben, die einen gewissen Gerechtigkeitssinn und eine gewisse Menschlichkeit besitzen und die sich bemühen, nach der Wahrheit zu streben? Warum liegen sie immer mit solchen Leuten im Clinch? Wenn sie Menschen sehen, die nach der Wahrheit streben, sich gut verhalten, niemals negativ sind und gütige Absichten haben, fühlen sie sich unwohl. Wenn Antichristen Menschen sehen, die unparteiisch handeln, ihre Pflicht gemäß den Grundsätzen ausführen und die Wahrheit praktizieren können, sobald sie sie verstehen, werden sie richtig wütend. Sie zerbrechen sich den Kopf, um einen Weg zu finden, diese Leute zu quälen, und versuchen, ihnen Schwierigkeiten zu bereiten. Wenn jemand die Wesensnatur, die Hinterhältigkeit und die Niederträchtigkeit eines Antichristen durchschaut und ihn entlarven und melden möchte, was wird der Antichrist tun? Er wird sich jeden erdenklichen Weg ausdenken, um diesen Dorn im Auge und Stachel im Fleisch zu entfernen, und er wird die Brüder und Schwestern dazu aufstacheln, diese Person abzulehnen. Ein gewöhnlicher Bruder oder eine gewöhnliche Schwester hat kein Ansehen und keinen Status in der Kirche; er oder sie hat nur ein gewisses Urteilsvermögen, was diesen Antichristen angeht, und stellt keine Bedrohung für ihn dar. Warum also mag der Antichrist diese Person trotzdem nicht und behandelt sie wie einen Dorn im Auge und einen Stachel im Fleisch? Inwiefern steht diese Person dem Antichristen im Weg? Warum kann der Antichrist solchen Menschen nicht entgegenkommen? Es liegt daran, dass im Antichristen eine niederträchtige Disposition ist. Er kann es nicht tolerieren, dass Menschen nach der Wahrheit streben oder dem rechten Weg folgen. Er stellt sich gegen jeden, der den rechten Weg gehen will, und macht ihm absichtlich Schwierigkeiten. Er wird sich den Kopf darüber zerbrechen, wie er dich loswerden kann, oder er unterdrückt dich, sodass du negativ und schwach wirst, oder er findet etwas, das er gegen dich verwenden kann und verbreitet es, damit andere dich ablehnen. Und dann ist er glücklich. Wenn du nicht auf ihn hörst und nicht tust, was er sagt, und stattdessen weiterhin nach der Wahrheit strebst, den rechten Weg gehst und versuchst, ein guter Mensch zu sein, macht ihn das in seinem Herzen unruhig. Er ist aufgebracht und es ist ihm zuwider, dich deine Pflicht ausführen zu sehen. Worum geht es hier? Hast du ihn verärgert? Nein, das hast du nicht. Warum behandelt er dich so, obwohl du ihm nichts getan und seine Interessen in keinster Weise verletzt hast? Das zeigt nur, dass die Natur dieser Art von Kreaturen – von Antichristen – niederträchtig ist und dass sie von Natur aus gegen Gerechtigkeit, positive Dinge und die Wahrheit sind. Wenn du sie fragst, was genau los ist, wissen sie es selbst nicht; sie legen dir einfach absichtlich Steine in den Weg. Sagst du, man solle etwas auf eine Weise tun, müssen sie es auf eine andere tun. Sagst du, der und der tauge nicht viel, behaupten sie, diese Person sei großartig. Sagst du, dies sei eine großartige Methode, um das Evangelium zu predigen, sagen sie, sie sei schlecht. Sagst du, eine Schwester, die erst seit ein oder zwei Jahren an Gott glaubt, sei negativ und schwach geworden und sollte unterstützt werden, entgegnen sie: „Nicht nötig, sie ist stärker als du.“ Kurz gesagt, sie liegen immer mit dir im Clinch und handeln absichtlich gegen dich. Und ihr Grundsatz dabei? Alles, was du für richtig hältst, bezeichnen sie als falsch, und alles, was du für falsch hältst, bezeichnen sie als richtig. Gibt es in ihrem Handeln irgendwelche Wahrheitsgrundsätze? Nicht die geringsten. Sie wollen dich lediglich zum Narren halten, dich bloßstellen und dich zerbrechen. Sie wollen dich so niederschlagen, dass du den Kopf nicht mehr heben kannst, nicht mehr nach der Wahrheit strebst, schwach wirst und nicht mehr glaubst. Dann ist ihr Ziel erreicht, und ihr Herz ist voller Freude. Was geht hier vor? Das ist das niederträchtige Wesen der Art von Menschen, die Antichristen sind. Wenn sie sehen, dass Brüder und Schwestern Gott preisen und für Ihn Zeugnis ablegen, ihnen aber keine Beachtung schenken, sind sie dann glücklich? Nein, sind sie nicht. Wie fühlen sie sich? Sie sind neidisch. Wenn Menschen für gewöhnlich hören, wie jemand anderes gelobt wird, ist ihre normale Reaktion: „Ich bin auch ziemlich gut; warum lobst du mich nicht auch?“ Sie haben diesen kleinen Gedanken, aber wenn sie jemanden für Gott Zeugnis ablegen hören, denken sie: „Er hat eine solche Erfahrung und legt ein solches Zeugnis ab, und jeder stimmt ihm zu. Er hat dieses Verständnis; warum habe ich dieses Verständnis nicht?“ Sie beneiden und bewundern diese Person. Antichristen weisen jedoch ein bestimmtes Merkmal auf: Wenn sie jemanden für Gott Zeugnis ablegen hören, der sagt: „Das ist Gottes Wirken, das ist Gottes Disziplin, das sind Gottes Taten, Gottes Anordnungen, und ich bin bereit, mich zu unterwerfen“, fühlen sich Antichristen unglücklich und denken: „Du sagst, alles sei Gottes Wirken. Hast du gesehen, wie Gott über irgendetwas herrscht? Hast du gefühlt, wie Gott irgendetwas anordnet? Wie kommt es, dass ich nichts davon weiß?“ Einerseits ähneln sie darin Satan, als er auf Gottes Anerkennung für Hiob reagierte. Denn Antichristen haben die gleiche Mentalität wie Satan, wenn Gott eine Person gewinnt – sie haben die Disposition Satans. Andererseits entwickeln die Antichristen, wenn jemand die Wahrheit versteht und die Antichristen durchschaut, ihnen nicht folgt, sondern sie ablehnt, eine rasende Mentalität und denken: „Ich kann diese Person überhaupt nicht gewinnen, also werde ich sie vernichten!“ Deshalb sagte Gott, als Hiob Prüfungen erlebte, zu Satan: „Er ist in deiner Hand; doch schone seines Lebens.“ Wenn Gott das nicht gesagt hätte, hätte Satan dann Gnade gezeigt? (Nein.) Das steht fest; er hätte absolut keine Gnade gezeigt.
Welche Haltung legen Antichristen gegenüber Brüdern und Schwestern, die nach der Wahrheit streben und sie lieben, gegenüber Menschen, die einen gewissen Glauben haben und ihre Pflicht mit einer gewissen Treue ausführen, an den Tag? Und welche Haltung haben sie gegenüber denen, die über Lebenserfahrungen sprechen, um für Gott Zeugnis abzulegen, und die oft mit Brüdern und Schwestern über die Wahrheit Gemeinschaft halten? (Sie empfinden Neid und Hass.) Wovon hängt ihre Haltung ab? Sie hängt von ihrer niederträchtigen Disposition ab. Wenn du also oft siehst, wie sie unerklärlicherweise jemanden unterdrücken, jemanden hassen und jemandem Qualen bereiten, dann weißt du, dass niemand die niederträchtige Disposition eines Antichristen ändern kann; sie ist tief verwurzelt und angeboren. Von diesem Punkt aus kann man sehen, dass diese Menschen, die Antichristen sind, unmöglich die Errettung erlangen können. Sie erlauben den Brüdern und Schwestern nicht, für Gott Zeugnis abzulegen. Können sie also selbst für Gott Zeugnis ablegen? (Nein.) Sie hassen es so sehr, wenn andere für Gott Zeugnis ablegen, dass sie mit den Zähnen knirschen. Sagt Mir also, können sie für Gott Zeugnis ablegen? Sie sind absolut unfähig, für Gott Zeugnis abzulegen. Manche Leute sagen: „Das stimmt nicht, manche Antichristen legen sehr gutes Zeugnis für Gott ab, und die Brüder und Schwestern weinen, wenn sie es hören.“ Was für eine Art von Zeugnis ist das? Bei dieser Art von „Zeugnis“ müsst ihr genau hinhören, um zu erkennen, ob es echt ist oder nicht. Nehmen wir an, es gibt jemanden mit einem guten Job und einer guten Familie. Von Gott bewegt, gibt er seinen guten Job und seine gute Familie auf und wendet sich mit Leib und Seele für Gott auf. Obwohl er im Herzen traurig ist, gibt er dennoch alles auf. Brüder und Schwestern fragen ihn: „Fühlst du dich nicht einmal ein wenig schwach?“ Er antwortet: „Ja, ein wenig, aber dass ich in der Lage bin, meine Familie und meinen Job aufzugeben, ist das nicht alles Gottes Wirken? Früher habe ich zwei- oder dreitausend am Tag verdient, Zehntausende im Monat, und ich besaß viele Vermögenswerte. Nachdem ich zum Glauben an Gott gekommen war, habe ich, um meine Pflicht auszuführen, meine Vermögenswerte jemand anderem zur Verwaltung übergeben.“ Die anderen fragen: „Hast du deine Vermögenswerte überhaupt nicht mehr verwaltet, nachdem du sie jemand anderem übergeben hast? Gehört dir jetzt kein Teil mehr davon? Wie hast du deine Vermögenswerte losgelassen?“ Er antwortet: „Es war Gottes Wirken.“ Ist das nicht zu vage? (Ja.) Das sind nur leere Worte. Ist es außerdem nicht reine Angeberei, wenn er sagt, wie hoch sein Einkommen war? Warum sagt er das? Er legt Zeugnis darüber ab, wie viel er aufgegeben hat. Legt er Zeugnis für Gott ab? Er legt Zeugnis für sein kleines bisschen „ruhmreiche“ Geschichte ab, für den Preis, den er gezahlt hat, für das, was er in der Vergangenheit aufgewendet hat, dafür, wie viel er hingegeben hat, und dafür, dass er keine Klagen über Gott hat. Gibt es hier irgendeinen Teil, der ein Zeugnis für Gott darstellt? Ihr habt nicht gesehen, was Gott in all diesen Dingen getan hat, oder? Es ist nicht wahr, dass er für Gott Zeugnis ablegt; offensichtlich legt er für sich selbst Zeugnis ab, und doch behauptet er, er lege für Gott Zeugnis ab! Ist das nicht Betrug? Er gibt vor, für Gott Zeugnis abzulegen, um für sich selbst Zeugnis abzulegen – ist das nicht Heuchelei? Warum also fühlen sich manche Leute sehr bewegt und weinen ununterbrochen, wenn sie es hören? Es gibt alle Arten von Narren! Wann immer jemand erwähnt, für Gott Zeugnis abzulegen, müssen Antichristen über einige kleine Dinge sprechen, die sie getan haben, die kleinen Dinge, die sie hingegeben haben, und die wenige Zeit, die sie damit verbracht haben, sich aufzuwenden. Mit der Zeit schenken die Leute dem keine Beachtung mehr, und so denken sie sich neue Dinge aus, die sie sagen können, und auf diese Weise legen sie für sich selbst Zeugnis ab. Wenn jemand besser ist als sie und besser als sie Gemeinschaft halten kann und dabei etwas Licht der Wahrheit hervorbringt, fühlen sie sich unwohl. Fühlen sie sich unwohl, weil ihre Bemühungen um die Wahrheit denen anderer unterlegen sind und sie sich hervortun wollen? Nein, sie dulden es nicht, dass jemand besser ist als sie, sie können es nicht ertragen, dass andere besser sind als sie, und sie sind nur glücklich, wenn sie besser sind als andere. Ist das nicht niederträchtig? Wenn jemand anderes besser ist als du und die Wahrheit mehr versteht als du, dann solltest du von ihm lernen – ist das nicht eine gute Sache? Das ist etwas, worüber sich jeder freuen sollte. Es gab da zum Beispiel Hiob, diesen Mann unter den Anhängern Gottes in der Menschheitsgeschichte. War dies eine ruhmreiche Sache, die in Gottes sechstausendjährigem Führungswerk geschah, oder war es eine schändliche Sache? (Es war eine ruhmreiche Sache.) Es war eine ruhmreiche Sache. Welche Haltung solltet ihr dieser Angelegenheit gegenüber einnehmen? Welche Perspektive solltet ihr haben? Ihr solltet euch für Gott freuen und Ihn feiern, Gottes Macht preisen, preisen, dass Gott Herrlichkeit erlangt hat – das war eine gute Sache. Es war eine so gute Sache, und doch fühlen sich manche Leute sogar davon abgestoßen und verabscheuen sie. Ist das nicht niederträchtig? Um es offen zu sagen, es ist niederträchtig, und dies wird durch ihre niederträchtige Disposition hervorgerufen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?