Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (7) Abschnitt Eins
Punkt 7: Teile und setze die verschiedenen Arten von Menschen vernünftig nach ihrer Menschlichkeit und ihren Stärken ein, damit jeder von ihnen bestmöglich eingesetzt wird (Teil 2)
Im vorigen gemeinschaftlichen Austausch ging es um Punkt 7 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern: „Teile und setze die verschiedenen Arten von Menschen vernünftig nach ihrer Menschlichkeit und ihren Stärken ein, damit jeder von ihnen bestmöglich eingesetzt wird.“ Wir haben uns gemeinschaftlich hauptsächlich über drei Aspekte dieser Verantwortlichkeit ausgetauscht. Was sind diese drei Aspekte? (Erstens, dass man verschiedene Arten von Menschen entsprechend ihrer Menschlichkeit vernünftig einsetzt, zweitens, dass man verschiedene Arten von Menschen entsprechend ihren Stärken vernünftig einsetzt, und drittens, wie man mit einigen speziellen Arten von Menschen umgeht und sie einsetzt.) Im Wesentlichen sind das die drei Aspekte. Wenn wir diese drei Aspekte durchgehen, lautet dann der Grundsatz von Gottes Haus zum Einsatz von Menschen, dass jeder optimal eingesetzt wird? (Ja.) Ist dieser Grundsatz korrekt? Ist er den Menschen gegenüber fair? (Ja.) Was Dummköpfe mit eingeschränkter Intelligenz betrifft, sie sind unfähig, irgendetwas zu tun, und sie können eine Pflicht nicht einmal ein Stück weit ausführen. Wenn du ihnen eine Arbeit zuweist, ob es dabei um fachliche, technische Aspekte geht oder darum, zu schuften, können sie sie nicht zu Ende bringen. Solche Menschen können keinesfalls eingesetzt werden, nicht einmal, um zu dienen. Dies gilt im Hinblick auf Intelligenz. Was Menschlichkeit betrifft, so werden diejenigen, deren Menschlichkeit schlecht ist und die böse Menschen sind, obwohl sie irgendeine Arbeit verrichten können und irgendeine Pflicht tun können, weil ihre Menschlichkeit zu böse ist, bei der Ausführung ihrer Pflicht Störungen und Unterbrechungen verursachen, was zu mehr Verlust als Gewinn führt, und sie sind nicht in der Lage, irgendetwas gutzumachen. Solche Menschen sind nicht geeignet, eine Pflicht auszuführen, und können keinesfalls eingesetzt werden. Falls es Menschen mit bestimmten Stärken gibt, so können sie sinnvoll eingeteilt und eingesetzt werden, solange sie alle Bedingungen erfüllen, die für Gottes Haus verlangt werden – mit der Grundlage, dass ihre Menschlichkeit dem Standard entspricht. Beim letzten Mal haben wir auch darüber Gemeinschaft gehalten, wie man ein paar spezielle Menschentypen behandelt und einsetzt. Beim ersten Typ handelt es sich um Menschen wie Judas, die besonders feige sind. Ihrer besonderen Feigheit nach zu urteilen, besteht, sobald sie vom großen roten Drachen gefangen genommen werden, eine hundertprozentige Chance, dass sie zum Judas werden; falls ihnen eine wichtige Arbeit zugewiesen wird, werden sie, sobald etwas passiert, alles verraten. Sind das nicht gefährliche Charaktere? Außerdem gibt es einen Menschentyp, der Ungläubigen ähnelt, den wir als Freunde der Kirche bezeichnen. Diese Menschen scheinen im Herzen zu glauben, dass es da irgendeinen alten Mann im Himmel gibt, aber sie wissen nicht, ob Gott wirklich existiert, wo Gott ist oder ob Gott tatsächlich Sein neues Werk getan hat, und sie zweifeln oft an Gottes Existenz. Weder glauben sie wirklich an Gott, noch folgen sie Gott wirklich. Deshalb können solche Menschen nicht eingesetzt werden, sie sind nicht geeignet, in Gottes Haus eine Pflicht auszuführen. Selbst die, die wirklich glauben, können ihre Pflicht nicht zwangsläufig so ausführen, dass sie dem Standard entspricht, geschweige denn ein Ungläubiger, ein Freund der Kirche! Zu einem weiteren Menschentyp gehören jene, die entlassen worden sind; diese Gruppe wird ebenfalls in mehrere Fälle unterteilt.
Der Inhalt des vorigen gemeinschaftlichen Austauschs hinsichtlich Punkt 7 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern deckte im Wesentlichen folgende drei Hauptaspekte ab: Erstens, dass man verschiedene Arten von Menschen entsprechend ihrer Menschlichkeit vernünftig einsetzt, zweitens, dass man verschiedene Arten von Menschen entsprechend ihren Stärken vernünftig einsetzt, und drittens, wie man mit einigen speziellen Arten von Menschen umgeht und sie einsetzt. Es wurde über diese drei Hauptpunkte auf der Basis mehrerer unter Punkt 7 der Verantwortlichkeiten erwähnten Aspekte Gemeinschaft gehalten, und über die Grundsätze wurde auch klar Gemeinschaft gehalten. Manche Menschen sagen: „Obwohl klar über die Grundsätze Gemeinschaft gehalten wurde, wissen wir in Bezug auf einige konkrete Belange und besondere Umstände immer noch nicht, wie man diese Grundsätze anwendet, wie man mit den Menschen umgeht oder wie man einzelne Personen fördert und einsetzt; meist sind wir immer noch ratlos.“ Gibt es so ein Problem? (Ja.) Wie sollte dieses Problem gelöst werden? Wenn man Menschen fördert und einsetzt, gilt es zunächst zu bedenken, was für die Arbeit von Gottes Haus nötig ist. Zweitens ist zu bedenken, ob es mehr Vorteile als Nachteile hat, jemanden bei Arbeiten von Gottes Haus einzusetzen, oder umgekehrt. Falls die Menschlichkeit einer einzelnen Person fehlerbehaftet ist, ihr Einsatz aber für die Arbeit von Gottes Haus mehr Vorteile als Nachteile hat, dann kann so eine Person vorübergehend eingesetzt werden, bis jemand Besseres gefunden wird. Falls der Einsatz dieser Person mehr schadet als nützt, mehr Verluste als Vorteile nach sich zieht und zur Folge hat, dass die Arbeit der Kirche nur verpfuscht und vermasselt wird, darf so eine Person auf keinen Fall eingesetzt werden. Diesen Grundsatz, das Für und Wider abzuwägen, gilt es als Erstes zu verstehen, wenn es keine geeigneten Kandidaten gibt, und dieser Grundsatz gilt auch für den temporären Einsatz von Menschen. Was sollte getan werden, falls kein geeigneter Kandidat gefunden werden kann und unklar ist, wer vergleichsweise besser geeignet sein könnte, wenn nicht offenkundig ist, wer für eine Aufgabe absolut geeignet ist und alle mittelmäßig erscheinen? Die einzige Option ist, zwei Personen zu finden, die im Vergleich über geistliches Verständnis verfügen, das heißt, diejenigen, die die Wahrheit in reiner Weise verstehen, damit sie zusammenarbeiten, um die Arbeit zu erledigen. Während sie ihre Pflichten tun, sollte man mit ihnen mehr über die Wahrheit Gemeinschaft halten und ihre jeweilige Lage sollte beobachtet und verstanden werden; dadurch lässt sich feststellen, wer ein vergleichsweise besseres Kaliber hat, was es einfacher macht, den richtigen Kandidaten zu finden. Egal, wer für eine Pflicht eingeteilt wird, es muss anhand seines Kalibers, seiner Stärken und seines Charakters erfolgen; das ist unerlässlich. Wenn man diese Aspekte nicht durchblicken kann und nicht versteht, welche Stärken die Person hat, dann sollte man ihr zunächst eine einfache Pflicht zuweisen oder sie körperlich schuften lassen oder sie dafür einteilen, nach potenziellen Evangeliumsempfängern Ausschau zu halten, damit ihnen das Evangelium gepredigt werden kann. Nach einer Probezeit ermöglichen Nachverfolgung und weitere Beobachtung, die Situation der betreffenden Person präzise zu beurteilen, und machen es leichter, die am besten geeignete Pflicht für sie zu finden. Wenn ihr Kaliber zu schlecht ist und sie keine Stärken hat, dann reicht es, ihr irgendeine körperliche Arbeit zuzuweisen. Leiter und Mitarbeiter müssen sich aus verschiedenen Quellen ein Bild von den Verantwortlichen wichtiger Arbeiten, den Evangeliumsdirektoren, von jedem Teamleiter und von den Leitern der Filmproduktionsteams und so weiter machen, und diese Leute noch intensiver beobachten und prüfen, bevor sie sich ihrer sicher sein können. Nur durch eine solche sorgfältige Zuweisung der Pflichten an Personen können sie sicherstellen, dass die Anordnungen angemessen sind und dass die Personen ihre Pflichten effektiv ausführen werden. Manche Menschen sagen: „Selbst die Nichtgläubigen sagen: ‚Zweifle nicht an deinen Beschäftigten und beschäftige niemanden, an dem du zweifelst.‘ Wie kann das Haus Gottes so misstrauisch sein? Sie sind alle Gläubige, wie schlimm können sie schon sein? Sind sie nicht alle gute Menschen? Warum muss Gottes Haus sie verstehen, sie beaufsichtigen und beobachten?“ Sind diese Worte berechtigt? Sind sie problematisch? (Ja.) Entspricht es den Grundsätzen, jemanden tief gehend zu verstehen und gründlich zu beobachten und in größter Nähe mit ihm zu verkehren? Es entspricht voll und ganz den Grundsätzen. Welchen Grundsätzen entspricht es? (Punkt vier der Verantwortungsbereiche von Leitern und Mitarbeitern: „Halte dich auf dem Laufenden über die Situation der Verantwortlichen verschiedener Arbeiten und des Personals, das für verschiedene wichtige Aufgaben verantwortlich ist, und passe bei Bedarf umgehend ihre zugewiesene Pflicht an oder entlasse sie, um Verluste, die durch den Einsatz ungeeigneter Personen entstanden sind, zu verhindern oder abzumildern und die Effizienz und den reibungslosen Ablauf der Arbeit zu gewährleisten.“) Das ist ein guter Bezugspunkt, aber was ist der eigentliche Grund für dieses Vorgehen? Der Grund ist, dass Menschen eine verdorbene Disposition haben. Obwohl heute viele Menschen eine Pflicht ausführen, gibt es nur wenige, die nach der Wahrheit streben. Nur sehr wenige Menschen streben nach der Wahrheit und treten in die Wirklichkeit ein, während sie ihre Pflicht ausführen; die meisten haben immer noch keine Grundsätze, nach denen sie die Dinge erledigen, sie sind immer noch keine Menschen, die sich Gott wahrhaft unterwerfen; sie behaupten nur, dass sie die Wahrheit lieben und bereit sind, nach der Wahrheit zu streben, und bereit sind, nach der Wahrheit zu eifern, aber man weiß nach wie vor nicht, wie lange ihr Entschluss anhalten wird. Menschen, die nicht nach der Wahrheit streben, neigen dazu, jederzeit und überall ihre verdorbenen Dispositionen zu offenbaren. Ihnen fehlt jegliches Verantwortungsgefühl im Hinblick auf ihre Pflicht, sie sind oft unachtsam und oberflächlich, sie führen sich auf, wie sie wollen, und sind sogar außerstande anzunehmen, dass man sie zurechtstutzt. Sobald sie negativ und schwach werden, neigen sie dazu, ihre Arbeit aufzugeben – das passiert oft, nichts ist verbreiteter; so verhalten sich alle, die nicht nach der Wahrheit streben. Und wenn die Menschen die Wahrheit daher noch nicht erlangt haben, sind sie unzuverlässig und nicht vertrauenswürdig. Was bedeutet es, dass sie nicht vertrauenswürdig sind? Es bedeutet, dass sie wahrscheinlich scheitern und negativ und schwach werden, wenn sie auf Schwierigkeiten treffen oder Rückschläge erleben. Ist jemand, der oft negativ und schwach ist, jemand, der vertrauenswürdig ist? Keineswegs. Menschen, die die Wahrheit verstehen, sind jedoch anders. Menschen, die wirklich die Wahrheit verstehen, haben zwangsläufig ein gottesfürchtiges Herz und ein Herz, das sich Gott unterwirft, und nur Menschen mit einem gottesfürchtigen Herzen sind vertrauenswürdige Menschen; Menschen ohne ein gottesfürchtiges Herz sind nicht vertrauenswürdig. Wie sollte man an Menschen, die kein gottesfürchtiges Herz haben, herangehen? Man sollte ihnen natürlich liebevolle Hilfestellung und Unterstützung geben. Sie sollten, während sie ihre Pflicht ausführen, mehr überprüft werden und mehr Hilfe und Anweisung erhalten; erst dann kann gewährleistet werden, dass sie ihre Pflicht effektiv ausführen. Und was wird damit bezweckt? Das wichtigste Ziel ist, die Arbeit von Gottes Haus am Laufen zu halten. An zweiter Stelle steht, Probleme prompt zu identifizieren, diese Menschen rasch zu versorgen, sie zu unterstützen oder sie zurechtzustutzen, korrigierend einzugreifen, wenn sie abweichen, und ihre Defizite und Mängel auszugleichen. Davon profitieren die Menschen; daran ist nichts Bösartiges. Menschen zu beaufsichtigen, sie zu beobachten, zu versuchen, sie zu verstehen – das alles dient dazu, ihnen dabei zu helfen, den richtigen Weg des Gottesglaubens zu betreten, um sie in die Lage zu versetzen, ihre Pflicht so auszuführen, wie Gott es verlangt und wie es den Grundsätzen entspricht, um sie davon abzuhalten, eine Störung oder Unterbrechung zu verursachen, und sie davon abzuhalten, sinnlose Arbeit zu verrichten. Dabei geht es einzig und allein darum, ihnen gegenüber und gegenüber der Arbeit von Gottes Haus Verantwortung zu zeigen; darin liegt keine Bosheit. Nehmen wir an, jemand sagt: „Das sind also die Grundsätze, nach denen Gottes Haus Menschen behandelt, das sind die Mittel, von denen es Gebrauch macht. Ab jetzt muss ich aufpassen. In Gottes Haus gibt es kein Gefühl der Sicherheit. Immer bewacht dich jemand; es ist schwer, seine Pflicht zu tun!“ Stimmt diese Aussage? Was für Menschen würden so etwas sagen? (Ungläubige.) Ungläubige, absurde Menschen und diejenigen, denen es an geistlichem Verständnis fehlt – sie neigen dazu, wirren Unsinn zu reden, ohne die Wahrheit zu verstehen. Worin besteht hier das Problem? Wird mit diesen Worten nicht die Arbeit der Kirche beurteilt und verurteilt? Damit werden auch die Wahrheit und positive Dinge beurteilt und verurteilt. Diejenigen, die fähig sind, solche Worte zu reden, sind definitiv verworrene Menschen, die die Wahrheit nicht verstehen, sie alle sind Ungläubige, die die Wahrheit nicht lieben.
Das Haus Gottes beaufsichtigt, beobachtet und versucht, diejenigen zu verstehen, die eine Pflicht tun. Könnt ihr diesen Grundsatz von Gottes Haus akzeptieren? (Ja.) Es ist eine wunderbare Sache, wenn du es annehmen kannst, dass Gottes Haus dich beaufsichtigt, beobachtet und versucht, dich zu verstehen. Es hilft dir bei der Erfüllung deiner Pflicht, dabei, deine Pflicht in einer Weise zu erfüllen, die dem Maßstab entspricht, und dabei, Gottes Absichten zufriedenzustellen. Es nützt dir und hilft dir, und es gibt überhaupt keine Nachteile. Wenn du einmal diesen Grundsatz verstanden hast, solltest du dann nicht aufhören, Gefühle des Widerstandes oder der Vorsicht gegenüber der Aufsicht von Leitern, Mitarbeitern und Gottes auserwähltem Volk zu haben? Selbst wenn jemand gelegentlich versucht, dich zu verstehen, dich beobachtet und deine Arbeit beaufsichtigt, solltest du das nicht persönlich nehmen. Warum sage Ich das? Weil die Aufgaben, die jetzt deine sind, die Pflicht, die du ausführst, und jede Arbeit, die du tust, nicht die Privatangelegenheiten oder die private Tätigkeit irgendeines einzelnen Menschen sind; sie tangieren die Arbeit von Gottes Haus und haben mit einem Teil von Gottes Werk zu tun. Wenn also jemand dich eine Zeit lang beaufsichtigt oder beobachtet oder es schafft, ein tiefgründiges Verständnis von dir zu erlangen, und versucht, ein offenes Gespräch mit dir zu führen und herauszufinden, wie dein Zustand zu dieser Zeit war, und sogar manchmal, wenn seine Haltung ein wenig strenger ist und er dich ein wenig zurechtstutzt, diszipliniert und tadelt, dann geschieht das alles, weil er eine gewissenhafte und verantwortungsvolle Haltung zur Arbeit von Gottes Haus hat. Du solltest, was das angeht, weder negative Gedanken noch Emotionen haben. Was bedeutet es, wenn du es annehmen kannst, dass andere dich beaufsichtigen und beobachten und versuchen, dich zu verstehen? Dass du in deinem Herzen die genaue Prüfung durch Gott akzeptierst. Wenn du die Beaufsichtigung und Beobachtung durch andere Menschen und deren Versuche, dich zu verstehen, nicht akzeptierst – wenn du dich gegen all das wehrst –, kannst du dann die genaue Prüfung durch Gott akzeptieren? Die genaue Prüfung durch Gott ist detaillierter, tiefgreifender und genauer als wenn die Leute versuchen, dich zu verstehen; Gottes Anforderungen sind spezifischer, anspruchsvoller und tiefgreifender. Wenn du es also nicht annehmen kannst, dass du von Mitgliedern von Gottes auserwähltem Volk beaufsichtigt wirst, sind dann deine Behauptungen, dass du Gottes genaue Prüfung annehmen kannst, nicht nur leere Worte? Damit du Gottes genaue Prüfung und Kontrolle akzeptieren kannst, musst du zuerst die Beaufsichtigung durch das Haus Gottes, die Leiter und Mitarbeiter oder die Brüder und Schwestern akzeptieren. Manche Menschen sagen: „Mir stehen Menschenrechte zu, ich habe meine Freiheit, ich arbeite auf meine Weise. Wenn ich bei allem, was ich tue, beaufsichtigt und kontrolliert werde, ist das dann nicht eine erstickende Art zu leben? Wo bleiben meine Menschenrechte? Wo ist meine Freiheit?“ Stimmt diese Aussage? Sind Menschenrechte und Freiheit die Wahrheit? Sie sind nicht die Wahrheit. Menschenrechte und Freiheit stellen bloß eine relativ zivilisierte und progressive Art und Weise im Umgang mit Menschen in der menschlichen Gesellschaft dar, aber in Gottes Haus stehen Gottes Wort und die Wahrheit über allem – man kann sie nicht im gleichen Atemzug wie „Menschenrechte“ und „Freiheit“ nennen. Daher basiert in Gottes Haus alles, was getan wird, nicht auf den hochtrabenden Theorien oder Erkenntnissen der nichtgläubigen Welt, sondern auf Gottes Wort und der Wahrheit. Wenn also manche Menschen sagen, sie wollen Menschenrechte und Freiheit, steht das dann im Einklang mit den Grundsätzen? (Nein.) Es ist ziemlich klar, dass das nicht im Einklang mit dem Grundsatz zur Pflichtausführung steht. Du bist in Gottes Haus, tust die Pflicht eines geschaffenen Wesens und arbeitest nicht in der Gesellschaft, um Geld zu verdienen. Somit muss keiner eine Lanze für dich brechen, um deine Menschenrechte zu schützen; so etwas ist unnötig. Verfügen die meisten Menschen in Bezug auf Menschenrechte und Freiheit über Urteilsvermögen? Diese gehören zu menschlichen Gedanken und Sichtweisen und dürfen nicht im gleichen Atemzug wie die Wahrheit genannt werden; solche Ideen gelten in Gottes Haus nicht. Wenn ein Leiter deine Arbeit beaufsichtigt, ist das eine gute Sache. Warum? Weil es bedeutet, dass er Verantwortung für die Arbeit der Kirche übernimmt; das ist seine Pflicht, seine Verantwortung. Dass er dieser Verantwortung gerecht werden kann, beweist, dass er ein kompetenter und guter Leiter ist. Wenn dir völlige Freiheit und Menschenrechte eingeräumt würden, du tun könntest, was du willst, du nach deinen eigenen Sehnsüchten handeln und völlige Freiheit und Demokratie genießen könntest – und wenn dein Leiter, ganz gleich, was du tust oder wie du es tust, sich nicht darum kümmern würde, dich nicht beaufsichtigen, hinterfragen oder deine Arbeit überprüfen und nichts sagen würde, wenn er Probleme entdeckte, sondern dich lediglich beschwichtigen oder mit dir verhandeln würde –, wäre er dann ein guter Leiter? Definitiv nicht. Ein solcher Leiter schadet dir. Er lässt dich in deinem bösen Handeln gewähren, erlaubt dir, gegen die Grundsätze zu verstoßen und zu tun, was du willst – er stößt dich direkt in Richtung der Feuergrube. Ein solcher Leiter verhält sich weder verantwortungsbewusst noch dem Maßstab entsprechend. Wenn ein Leiter hingegen in der Lage ist, regelmäßig deine Arbeit zu beaufsichtigen, Probleme bei deiner Arbeit zu erkennen und dich dann umgehend zu ermahnen oder zu tadeln und dich bloßzustellen, und dir rechtzeitig mit deinen falschen Bestrebungen und Abweichungen bei der Ausführung deiner Pflicht zu helfen und diese zu korrigieren, und sich unter seiner Beaufsichtigung und durch seine Zurechtweisung, Versorgung und Hilfe deine falsche Einstellung zu deiner Pflicht ändert, du einige absurde Sichtweisen ablegen kannst, deine eigenen Ideen sowie durch Impulsivität entstehende Dinge allmählich abnehmen und du in der Lage bist, Aussagen und Sichtweisen, die richtig sind und den Wahrheitsgrundsätzen entsprechen, ruhig anzunehmen – ist das dann nicht von Vorteil für dich? Das stellt in der Tat einen enormen Vorteil dar!
Dazu, wie Gottes Haus mit seinen Leitern und Mitarbeitern umgeht, gehören Beaufsichtigung, Beobachtung und Verständnis. Worauf beruht ein solcher Umgang mit den Menschen? Welchen Grund hat ein solcher Umgang mit den Menschen? Ist dies nicht eine Methode und Herangehensweise, die aus den Grundsätzen hervorgehen, der eigenen Pflicht Treue, Ernsthaftigkeit und Verantwortung entgegenzubringen? (Ja.) Wenn ein Leiter die Menschen, für die er verantwortlich ist, während sie ihre Pflichten tun, nie beaufsichtigt, beobachtet oder zutiefst versteht, kann er dann als ein Leiter gelten, der seiner Pflicht treu ist? Klarerweise nein. Haben deine Leiter, Mitarbeiter und Verantwortlichen je deine Arbeit überprüft? Haben sie sich je nach den Fortschritten bei deiner Arbeit erkundigt? Haben sie Probleme gelöst, die bei deiner Arbeit aufgetreten sind? Haben sie irgendwelche offensichtlichen Fehler oder Abweichungen bei deiner Arbeit korrigiert? Haben sie dir im Hinblick darauf, wie sich deine Menschlichkeit manifestiert und offenbart und in Bezug auf dein Streben nach dem Lebenseintritt angeboten, dir zu helfen, dich zu versorgen, zu unterstützen oder zurechtzustutzen? Wenn ein Leiter denen, die gewöhnliche Pflichten tun, nicht nur niemals Anleitung gibt, sondern auch denen, die mit wichtigen Arbeiten beschäftigt sind, nie gemeinschaftlichen Austausch, Hilfe oder Unterstützung anbietet – ganz abgesehen von Beaufsichtigung, Beobachtung oder tiefem Verständnis – kann dieser Leiter dann ohne diese Manifestationen und Handlungen als ein Leiter gelten, der konkrete Arbeit verrichtet? Entspricht er den Anforderungen als Leiter? (Nein.) Manche Menschen sagen: „Unser Leiter hält nur zweimal wöchentlich Versammlungen für uns ab, hält ein bisschen Gemeinschaft über Gottes Worte und liest dann irgendeinen gemeinschaftlichen Austausch von dem Oberen vor, und manchmal hält er über sein persönliches erfahrungsbasiertes Verständnis Gemeinschaft. Was aber unsere diversen Zustände betrifft sowie die Schwierigkeiten, auf die wir bei der Ausführung unserer Pflichten stoßen, oder was den Lebenseintritt betrifft, hat er nie angeboten, uns einen Rat zu geben, uns zu versorgen oder zu helfen.“ Was haltet ihr von diesem Leiter? (Er entspricht nicht den Anforderungen, er ist ein falscher Leiter.) Wenn ein Leiter sich weder für seine eigene Arbeit oder die verschiedenen Zustände seiner Untergebenen interessiert, noch seiner Verantwortung nachkommt, dann entspricht er nicht den Anforderungen als Leiter. Er beaufsichtigt und beobachtet niemanden, bzw. versucht nicht, irgendwen zu verstehen. Jedes Mal verlaufen deine Unterhaltungen mit ihm so: „Wie macht sich diese Person jetzt?“ „Ich beobachte sie gerade.“ „Seit wann beobachtest du sie? Kennst du sie gut?“ „Ich beobachte sie seit ein oder zwei Jahren. Ich kenne sie immer noch nicht sehr gut.“ „Was ist mit dieser Person?“ „Ich bin mir über sie immer noch nicht im Klaren, aber sie kann bei der Ausführung ihrer Pflicht Mühsal ertragen, weist Entschlossenheit auf und ist gewillt, sich für Gott aufzuwenden.“ „Das ist alles oberflächlich. Wie steht es um ihr Streben nach der Wahrheit?“ „Das muss ich auch herausfinden? Gut, ich werde dem nachgehen.“ Man weiß nicht, wie lange man noch auf Ergebnisse warten muss, nachdem er gesagt hat, er werde dem nachgehen; es ist ungewiss. So ein falscher Leiter ist bei seiner Arbeit nicht vertrauenswürdig.
Haben eure Kirchenleiter und eure Verantwortlichen eine verantwortungsbewusste Haltung zu eurer Arbeit? Begreifen und verstehen sie wirklich eure Zustände in Bezug auf die Arbeit? Ist dieser Aspekt der Arbeit ordnungsgemäß angegangen worden? (Nein.) Keiner von ihnen ist diesen Aspekt ordnungsgemäß angegangen; keiner hat den Punkt erreicht, an dem er seiner Pflicht treu und in Bezug auf die Arbeit ernsthaft und verantwortungsvoll ist. Ist das also leicht zu erreichen? Ist es schwer? Es ist nicht schwer. Wenn du wirklich ein gewisses Kaliber besitzt, die professionellen Fertigkeiten innerhalb deines Verantwortungsbereiches wirklich beherrschst und kein Branchenfremder bist, dann musst du dich nur an eine Redensart halten, und du wirst deiner Pflicht gegenüber treu sein können. Welche Redensart? „Sei mit dem Herzen dabei.“ Wenn du mit dem Herzen dabei bist, ob es nun um Dinge oder Menschen geht, dann wirst du in der Lage sein, deine Pflicht treu und verantwortungsvoll zu erfüllen. Lässt sich diese Redensart leicht praktizieren? Wie setzt man sie in die Praxis um? Es heißt nicht, dass man mit den Ohren hören oder mit dem Kopf denken soll – es heißt, das eigene Herz zu benutzen. Wenn jemand wirklich sein Herz benutzen kann und er dann sieht, dass jemand etwas tut, sich auf eine bestimmte Weise verhält oder irgendeine Antwort auf etwas hat, oder Meinungen oder Argumente einiger Menschen hört, dann werden ihm einige Vorstellungen, Ansichten und Haltungen in den Sinn kommen, wenn er diese Angelegenheiten mit dem Herzen überdenkt und erwägt. Diese Vorstellungen, Ansichten und Haltungen werden ihm ein tiefes, spezifisches und korrektes Verständnis für die Person oder Sache ermöglichen und gleichzeitig zu geeigneten und korrekten Urteilen und Grundsätzen führen. Nur wenn ein Mensch diese Manifestationen aufweist, sein Herz zu benutzen, bedeutet das, dass er seiner Pflicht treu ist. Wenn du dein Herz allerdings nicht in die Dinge einbringst, wenn dir das Herz dafür fehlt, dann reagieren deine Augen auf nichts, was du siehst, und deine Ohren reagieren auf nichts, was du hörst. Deine Augen beobachten nie Menschen, Ereignisse und Dinge; sie nehmen die Informationen nicht wahr, auf die du stößt. Du wirst die verschiedenen Meinungen und Argumente, die du hörst, im Herzen nicht unterscheiden, du wirst die Informationen, die du hörst, nicht unterscheiden können. Das ist so ähnlich, als wärst du mit offenen Augen blind. Wenn das Herz eines Menschen blind ist, dann sind seine Augen auch blind. Was also führt dazu, dass Vorstellungen, Meinungen und Haltungen daraus entstehen, dass man etwas mit den Augen beobachtet und Informationen mit den Ohren aufnimmt? Es hängt alles davon ab, dass man sein Herz in die Dinge einbringt und die Wahrheit sucht. Wenn du dein Herz in die Dinge einbringst, dann wirst du, wann immer du eine Information aufnimmst, sei es durch Hören oder Sehen, in der Lage sein, dir über etwas oder jemanden eine Meinung zu bilden und ein tiefes Verständnis zu erlangen. Wenn du dein Herz aber nicht in die Dinge einbringst, dann nützt dir keine Menge an aufgenommenen Informationen etwas; wenn du dein Herz nicht darin einbringst, etwas zu unterscheiden oder zu durchschauen, dann wirst du nichts gewinnen, du wirst wertlos, nutzlos. Was ist mit jemandem gemeint, der nutzlos ist? Damit ist jemand gemeint, der sein Herz nicht in seine Pflichtausführung einbringt – er hat Augen und Ohren, aber sie nützen ihm nichts. Ein Mensch, der kein Herz hat, wird seiner Pflicht nicht treu sein, noch wird er es schaffen, eine ernsthafte und verantwortungsvolle Haltung zu seiner Arbeit zu haben.
Gottes Haus praktiziert die Beaufsichtigung von Leitern und Mitarbeitern auf allen Ebenen, es beobachtet und versteht sie auf einer tiefen Ebene, mit dem Ziel, die Arbeit der Kirche zu verbessern und Gottes auserwähltes Volk so schnell wie möglich auf das rechte Gleis des Glaubens an Gott zu führen. Daher ist es wesentlich, Leiter und Mitarbeiter zu beaufsichtigen und zu beobachten, und auf diese Weise muss dies praktiziert werden. Wenn bei der Beaufsichtigung durch Gottes auserwähltes Volk festgestellt wird, dass Leiter und Mitarbeiter keine wirkliche Arbeit leisten und man sich unverzüglich mit ihnen befasst und sich mit ihnen auseinandersetzt, dann ist das für das Vorankommen der Arbeit der Kirche von Vorteil. Die Beaufsichtigung von Leitern und Mitarbeitern liegt in der Verantwortung von Gottes auserwähltem Volk und steht völlig im Einklang mit Gottes Absichten. Da Leiter und Mitarbeiter verdorbene Dispositionen aufweisen, wäre es, wenn man sie nicht beaufsichtigen würde, nicht nur für sie zum Nachteil, sondern es würde auch direkt die Arbeit der Kirche beeinträchtigen. Unter welchen Umständen müssen Leiter und Mitarbeiter nicht mehr von Gottes auserwähltem Volk beaufsichtigt werden? Dann, wenn Leiter und Mitarbeiter die Wahrheit in vollem Umfang verstehen, in die Wahrheitsrealität eintreten, nach den Grundsätzen handeln und Menschen werden, die von Gott vervollkommnet und eingesetzt werden. In solchen Fällen wird eine Beaufsichtigung durch Gottes auserwähltes Volk unnötig, und Gottes Haus wird diese Sache nicht weiter betonen. Ist jedoch gewährleistet, dass jemand, der von Gott vervollkommnet wurde, völlig frei von Fehlern und Abweichungen ist? Nicht unbedingt. Daher ist eine genaue Prüfung durch Gott nach wie vor notwendig, ebenso wie die Beaufsichtigung durch diejenigen, die die Wahrheit verstehen; diese Praxis steht völlig im Einklang mit Gottes Absichten. Weil alle Menschen verdorbene Dispositionen aufweisen, können Leiter und Mitarbeiter nur durch Beaufsichtigung dazu angehalten werden, Verantwortung für ihre Arbeit zu übernehmen und ihren Pflichten treu zu sein. Ohne Beaufsichtigung würden die meisten Leiter und Mitarbeiter mit mutwilliger Rücksichtslosigkeit handeln und sich ein oberflächliches Verhalten aneignen – das ist eine objektive Tatsache. Falls du ein Leiter oder Mitarbeiter bist und die Brüder und Schwestern um dich herum dich häufig beaufsichtigen und beobachten, und versuchen, zu verstehen, ob du jemand bist, der nach der Wahrheit strebt oder nicht, dann ist das für dich eine gute Sache. Wenn sie feststellen, dass es ein Problem mit dir gibt, und du es so schnell wie möglich lösen kannst, dann erweist sich das für dein Streben nach der Wahrheit und deinen Lebenseintritt als vorteilhaft. Wenn sie feststellen, dass du Böses verübst und im Privaten zahllose böse Verhaltensweisen an den Tag legst und du definitiv nicht jemand bist, der nach der Wahrheit strebt, dann werden sie dich bloßstellen und dich von deinem Posten absetzen, wodurch ein schlimmes Übel für Gottes Auserwählte beseitigt wird, und dadurch wird es dir auch möglich sein, einer schlimmeren Bestrafung zu entgehen: Eine solche Beaufsichtigung ist für alle von Vorteil. Und somit sollten Leiter und Mitarbeiter richtig auf die Beaufsichtigung durch Gottes Auserwählte reagieren. Wenn du jemand bist, der Gott fürchtet und das Böse meidet, dann wirst du spüren, dass du die Beaufsichtigung durch Gottes Auserwählte brauchst und mehr noch ihre Unterstützung. Wenn du ein böser Mensch bist und ein schuldbeladenes Gewissen hast, dann wirst du Angst vor einer Beaufsichtigung haben und versuchen, ihr aus dem Weg zu gehen; das ist unvermeidlich. Es besteht daher kein Zweifel daran, dass alle, die sich gegen die Beaufsichtigung durch Gottes Auserwählte sträuben und eine Abneigung dagegen verspüren, etwas zu verbergen haben und definitiv keine ehrlichen Menschen sind; niemand fürchtet sich mehr davor, beaufsichtigt zu werden, als hinterlistige Menschen. Welche Haltung sollten Leiter und Mitarbeiter also in Bezug auf die Beaufsichtigung durch Gottes Auserwählte einnehmen? Sollten sie darin bestehen, dass sie negativ und reserviert sind, sich dagegen sträuben und sich deswegen ärgern oder darin, dass sie dem gehorchen, was Gott orchestriert und arrangiert, und dass sie es demütig akzeptieren? (Es demütig zu akzeptieren.) Was ist damit gemeint, es demütig zu akzeptieren? Es bedeutet, alles von Gott anzunehmen, die Wahrheit zu suchen, die richtige Haltung einzunehmen und nicht ungestüm zu sein. Wenn jemand tatsächlich feststellt, dass es ein Problem mit dir gibt, und dich darauf hinweist, dir dadurch hilft, es zu erkennen und zu verstehen, dich somit bei der Lösung dieses Problems unterstützt, dann verhält er sich dir gegenüber verantwortungsvoll und ist im Hinblick auf die Arbeit von Gottes Haus und den Lebenseintritt von Gottes Auserwählten verantwortungsvoll; das ist das richtige Vorgehen und es ist vollkommen normal und gerechtfertigt. Wenn es Personen gibt, die meinen, die Beaufsichtigung der Kirche würde von Satan und böswilligen Absichten herrühren, dann sind sie Teufel und Satane. Mit so einer teuflischen Natur würden sie Gottes genaue Prüfung mit Sicherheit nicht akzeptieren. Wenn jemand die Wahrheit wirklich liebt, dann wird er die Beaufsichtigung durch Gottes Auserwählte richtig verstehen können, er wird es so sehen können, dass es aus Liebe geschieht, von Gott kommt, und er wird es von Gott annehmen können. Er wird definitiv nicht ungestüm sein oder impulsiv handeln, geschweige denn werden in seinem Herzen Widerstand, Argwohn oder Misstrauen aufkommen. Die korrekteste Haltung, mit der man an die Beaufsichtigung durch Gottes Auserwählte herangeht, ist folgende: Alle Worte, alle Handlungen, jede Beaufsichtigung, Beobachtung oder Korrektur – sogar das Zurechtstutzen – die dir hilfreich sind, solltest du von Gott annehmen; sei nicht ungestüm. Ungestümes Verhalten kommt von dem Bösen, von Satan, es kommt nicht von Gott und entspricht nicht der Haltung, die die Menschen zur Wahrheit haben sollten.
Das ist alles, was wir dem Punkt 7 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern hinzufügen werden und worüber wir Gemeinschaft halten werden. Bedeutet das also, dass hinsichtlich der Verantwortung vollumfänglich Gemeinschaft gehalten wurde, ohne dass noch irgendwelche weiteren spezifischen Inhalte dazukommen müssten? Nein, jeder einzelne Verantwortungsbereich umfasst viel mehr konkrete und detaillierte Inhalte. Worüber Ich Gemeinschaft gehalten habe, das sind die übergreifenden Grundsätze; der Rest – wie man die spezifischen Details umsetzt und diese Grundsätze praktiziert und anwendet – hängt von eurem eigenen erfahrungsbasierten Engagement ab. Wenn ihr diese Grundsätze immer noch nicht durchblickt oder nicht wisst, wie man sie anwendet, dann sucht und haltet zusammen Gemeinschaft. Falls der gemeinsame gemeinschaftliche Austausch immer noch zu keinem Ergebnis führt, dann fragt bei euren Vorgesetzten nach. Kurzum, ob es um den Umgang mit irgendeinem Personentyp oder die Entscheidung geht, wer befördert und eingesetzt werden soll, bei allem müssen die Grundsätze befolgt werden. Wenn ihr bestimmte talentierte Personen nicht ganz durchschauen oder verstehen könnt, dann können sie vorläufig befördert und eingesetzt werden, je nachdem, was für die Arbeit der Kirche vonnöten ist – die Arbeiten dürfen sich nicht verzögern, und die Förderung der Menschen darf sich nicht verzögern; das ist entscheidend. Manche fragen: „Was, wenn sie die Arbeit durch ihren Einsatz vermasseln? Wer ist dann dafür verantwortlich?“ Wenn du jemanden einsetzt, ist es dann so, als würdest du ihn auf einer verlassenen Insel absetzen, wo niemand ihn kontaktieren kann? Sind nicht tatsächlich viele andere um ihn herum mit konkreten Aufgaben beschäftigt? Es gibt Möglichkeiten, all das zu lösen; nämlich, indem man sie beaufsichtigt, beobachtet und versteht und, falls es die Umstände zulassen, durch engen Kontakt. Was genau beinhaltet enger Kontakt? Es beinhaltet, dass man mit ihnen zusammenarbeitet; der Arbeitsprozess ist der Prozess, durch den man sie versteht. Wirst du sie durch diese Art von Kontakt nicht allmählich verstehen? Wenn du die Gelegenheit hast, Kontakt aufzunehmen, es aber nicht tust, und bloß anrufst, um ein paar Fragen zu stellen, und es dann dabei belässt, kannst du die Menschen unmöglich verstehen. Du musst mit denjenigen Kontakt aufnehmen, bei denen das möglich ist, um Probleme zu lösen. Daher dürfen Leiter und Mitarbeiter bei ihrer Arbeit nicht faul sein. Wenn du also jemanden beobachten und verstehen willst, wie solltest du das dann tun? (Indem du mit diesen Menschen Kontakt aufnimmst.) Richtig? Entscheidend ist, dass ihr euer Herz darin einbringt! Die Informationen, die ihr im Kopf behalten könnt, lassen sich mit einem Affen vergleichen, der Kornähren pflückt – er pflückt sie, während er geht, lässt sie dabei fallen, und am Ende bleibt nur eine Kornähre übrig, wodurch die ganze Mühe umsonst gewesen ist. Nachdem ihr euch eine Predigt zu Ende angehört habt, könnt ihr euch nicht an den Inhalt erinnern, über den zuvor Gemeinschaft gehalten wurde; woran liegt das? (Wir bringen unsere Herzen nicht darin ein.) Ihr konzentriert euch für gewöhnlich nicht darauf, die Wahrheit zu praktizieren, also konzentrieren sich eure Herzen nicht auf diese Themen. Wenn es darum geht, wie man die Wahrheit versteht und in die Realität eintritt, wie man sich selbst erkennt und wie man das Wesen verschiedener Menschen, Ereignisse und Dinge anhand der Wahrheit durchschaut, habt ihr überhaupt keinen Eintritt vorzuweisen; somit haben diese Themen in euren Herzen keine Grundlage. Wenn es um jene Dinge geht, die mit dem Eintritt in die Wahrheitsrealität zu tun haben, seid ihr immer ratlos. Jetzt besucht ihr immer noch jede Woche Versammlungen, um euch Predigten anzuhören. Klingt der geringe Glaube an Gott in euren Herzen nicht ab und verschwindet Stück für Stück, wenn ihr euch keine Predigten anhört? Das ist ein gefährliches Signal! Könnt ihr eure Herzen darin einbringen oder nicht? Ich habe euch alle Details gesagt; wenn du wirklich das Herz dazu hast, dann wirst du es können. Wenn du nicht das Herz dazu hast, dann wirst du es nicht verstehen, egal, in welcher Weise Ich spreche. Hiermit endet unser gemeinschaftlicher Austausch zu diesem Thema.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?