Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (6) Abschnitt Drei

Wie man mit einigen speziellen Arten von Menschen umgeht

I. Wie man mit Menschen umgeht, die ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachgehen

Einige Menschen besitzen eine passable Menschlichkeit, sie haben Stärken und einen klugen Kopf, sie reden normal, sind für gewöhnlich sehr optimistisch und bei der Ausführung ihrer Pflicht sehr proaktiv, doch sie haben einen Makel: Sie sind sehr sentimental. Während sie Gott folgen und ihre Pflicht in der Kirche tun, vermissen sie ständig ihre Familie und Verwandten, oder sie denken ständig daran, die gute heimatliche Küche zu genießen, und es schmerzt sie, dies nicht zu können, was wiederum die Ausführung ihrer Pflicht beeinträchtigt. Es gibt eine andere Art Mensch, die gerne allein an einem Ort lebt und ihren persönlichen Freiraum hat. Wenn solche Menschen mit den Brüdern und Schwestern zusammen sind, empfinden sie das Arbeitstempo als zu schnell und haben das Gefühl, keine Privatsphäre zu haben. Sie fühlen sich ständig unter Druck und empfinden das Zusammenleben mit den Brüdern und Schwestern stets als einengend und unbehaglich. Sie wollen immer nach Belieben tun und lassen, was sie möchten, und sich ihrem eigenen Verlangen hingeben. Sie wollen ihre Pflicht nicht gemeinsam mit allen anderen tun und denken ständig daran, nach Hause zurückzukehren. Sie empfinden das Ausführen ihrer Pflicht im Haus Gottes immer als unangenehm. Obwohl die Brüder und Schwestern umgänglich sind und sie niemand im Haus Gottes schikaniert, fällt es ihnen etwas schwer, den Arbeits- und Ruheplan einzuhalten: Wenn morgens alle aufstehen, wollen sie ausschlafen, aber es ist ihnen peinlich, und wenn nachts alle anderen bereits ruhen, wollen sie nicht ins Bett gehen und möchten immer etwas tun, das sie interessiert. Manchmal gibt es etwas Bestimmtes, das sie wirklich gerne essen würden, aber es ist in der Kantine nicht verfügbar, und es ist ihnen zu peinlich, danach zu fragen. Manchmal möchten sie einen Spaziergang machen, aber da niemand sonst darum bittet, wagen sie nicht, sich diesen Wunsch zu erfüllen. Sie sind immer vorsichtig und zurückhaltend und haben Angst davor, dass man sie auslacht, auf sie herabsieht oder sie als kindisch bezeichnet. Wenn sie ihre Pflicht nicht gut ausführen, werden sie manchmal zurechtgestutzt. Sie haben das Gefühl, jeden Tag wie auf Nadeln zu sitzen und sich auf dünnem Eis zu bewegen, und sie sind ziemlich unglücklich. Sie denken: „Ich erinnere mich, als ich zu Hause war, war ich das Nesthäkchen der Familie, frei und ungezwungen, wie ein kleiner Engel. Wie glücklich ich war! Jetzt tue ich meine Pflicht im Haus Gottes, wie kommt es, dass die Spuren meines früheren Ichs verschwunden sind? Ich kann nicht mehr tun, was ich will, so wie früher“, und deshalb wollen sie diese Art Leben nicht führen. Aber sie wagen nicht, es ihrem Leiter gegenüber zu erwähnen, und geben diese Gedanken ständig an die Menschen in ihrer Umgebung weiter, sie haben immer Heimweh und weinen nachts heimlich im Bett. Was sollte man mit solchen Menschen tun? Jeder, der davon Kenntnis hat, sollte es unverzüglich melden. Der Leiter sollte sofort prüfen, ob die Meldung der Wahrheit entspricht, und wenn ja, kann der betreffenden Person gestattet werden, nach Hause zurückzukehren. Sie genießt das Essen, die Getränke und die Gastfreundschaft des Hauses Gottes, ist aber dennoch nicht bereit, ihre Pflicht zu tun, und ist ständig schlecht gelaunt, fühlt sich gekränkt und unglücklich – also schickt sie so schnell wie möglich fort. Solche Menschen haben diese Launen nicht nur vorübergehend, um sie dann durch Nachdenken zu überwinden – das ist bei ihnen nicht der Fall. Manche Menschen haben den subjektiven Willen, standhaft ihre Pflicht zu tun, und obwohl sie ihr Zuhause vermissen, wissen sie, um was für ein Problem es sich handelt, und sie sind in der Lage, die Wahrheit zu suchen und es zu lösen. Im Fall dieser Menschen besteht keine Notwendigkeit, sie gehen zu lassen oder sich um sie zu sorgen. Die Situation, von der wir sprechen, ist, wenn Menschen in den Dreißigern sich noch immer wie Kinder verhalten, nie erwachsen werden und immer unbeständig bleiben. Sie tun nur das, worum man sie bittet, und wenn sie nichts zu tun haben, denken sie ans Vergnügen und daran, über belanglose Themen zu plaudern, und wollen niemals ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen. Nichtgläubige sagen, dass man mit 30 Jahren im Leben stehen sollte. Im Leben zu stehen bedeutet, seiner eigentlichen Arbeit nachzugehen, fähig zu sein, eine Arbeit zu schultern und für sich selbst sorgen zu können, zu wissen, dass man sich um seine eigentlichen Angelegenheiten kümmern muss, weniger Zeit mit Vergnügen zu verbringen und seine eigentliche Arbeit nicht aufzuschieben. Was bedeutet es, „sich wie Kinder zu verhalten“? Es bedeutet, unfähig zu sein, irgendeine eigentliche Arbeit zu schultern, immer mit den Gedanken abschweifen zu wollen und ständig spazieren gehen, umherstreifen, herumblödeln, Snacks essen, Serien schauen, über Belangloses plaudern, Spiele spielen und das Internet nach seltsamen Ereignissen und ungewöhnlichen Geschichten durchstöbern zu wollen. Es bedeutet, nie geneigt zu sein, an Versammlungen teilzunehmen, bei jeder Versammlung schlafen zu wollen, schlafen zu wollen, sobald man schläfrig wird, und essen zu wollen, sobald man hungrig wird; es bedeutet, eigensinnig zu sein und seiner eigentlichen Arbeit nicht nachzugehen. Man kann von solchen Menschen nicht sagen, dass sie eine schlechte Menschlichkeit haben, es ist nur so, dass sie nie erwachsen werden und immer unreif bleiben. Mit 30 sind sie so, und mit 40 sind sie immer noch so; sie sind unfähig, sich zu ändern. Wenn sie darum bitten, gehen zu dürfen und ihre Pflicht nicht länger tun wollen, wie sollte damit umgegangen werden? Das Haus Gottes drängt sie nicht zu bleiben. Du solltest ihnen sofort antworten – lass sie umgehend gehen und unter die Nichtgläubigen zurückkehren und sag ihnen, sie sollen auf keinen Fall erwähnen, dass sie an Gott glauben. Können Menschen, die ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachgehen, die Wahrheit erlangen? Wenn du erwartest, dass sie durch die Ausführung einer Pflicht im Haus Gottes in ihrer Menschlichkeit reifen und anfangen, ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen, dass sie fähig werden, eine wichtige Arbeit zu schultern, und dann die Wahrheit verstehen, praktizieren und das Abbild eines Menschen ausleben, solltest du dich absolut nicht darauf verlassen. In jeder Gruppe wird man solche Menschen finden. Nichtgläubige haben einen Spitznamen für diese Art von Menschen: „Kindsköpfe“. Solche Menschen können 60 Jahre alt werden, ohne jemals ihrer eigentlichen Arbeit nachgegangen zu sein. Sie reden und handeln auf unangebrachte Weise, sie lachen, scherzen und springen ständig herum, sie tun nichts auf ernsthafte Weise und sind besonders auf Vergnügen aus. Das Haus Gottes kann solche Menschen nicht verwenden.

Haltet ihr diese „Kindsköpfe“ für schlecht? Sind sie böse Menschen? (Nein.) Einige von ihnen sind keine bösen Menschen, sie sind ziemlich einfach gestrickt und nicht schlecht. Einige von ihnen sind ziemlich gutherzig und hilfsbereit. Aber sie alle haben einen Makel – sie sind eigensinnig, vergnügungssüchtig und gehen ihrer eigentlichen Arbeit nicht nach. Nehmen wir zum Beispiel an, eine Frau lernt nach ihrer Heirat nicht, den Haushalt zu führen. Sie kocht nur, wenn sie gut gelaunt ist, aber nicht, wenn sie schlecht gelaunt ist – man muss ihr ständig gut zureden. Wenn jemand möchte, dass sie etwas tut, muss man das mit ihr aushandeln, und sie muss dabei beaufsichtigt werden. Sie macht sich immer gerne zurecht, um auszugehen und Kleidung und Kosmetika zu kaufen und sich Schönheitsbehandlungen zu unterziehen. Wenn sie nach Hause kommt, erledigt sie keine einzige Hausarbeit und will nur Karten und Mah-Jongg spielen. Wenn du sie fragst, wie viel ein Pfund Kohl kostet, weiß sie es nicht; wenn du sie fragst, was sie morgen essen wird, weiß sie es auch nicht; und wenn du sie bittest, etwas zu kochen, verpfuscht sie es. Aber was kann sie am besten? Sie weiß am besten, welches Restaurant das beste Essen serviert, welches Geschäft die modischste Kleidung führt und welches Geschäft preiswerte und wirksame Kosmetika verkauft, aber andere Dinge, wie sie ihren Alltag bestreiten soll oder die Fähigkeiten, die im normalen menschlichen Leben erforderlich sind, versteht sie nicht und lernt sie auch nicht. Lernt sie diese Dinge nicht, weil ihr Kaliber unzureichend ist? Nein, das ist es nicht. Gemessen an den Dingen, in denen sie gut ist, hat sie Kaliber, aber sie geht ihrer eigentlichen Arbeit nicht nach. Solange sie Geld ausgeben kann, geht sie in Restaurants essen und kauft Make-up und Kleidung. Wenn zu Hause Töpfe und Pfannen fehlen und sie gebeten wird, welche zu kaufen, sagt sie: „Draußen gibt es leckeres Essen zu kaufen, wozu muss ich das alles kaufen?“ Wenn der Staubsauger zu Hause kaputt ist und sie gebeten wird, ein Kleidungsstück weniger zu kaufen, um Geld für einen neuen zu sparen, sagt sie: „Wenn ich in Zukunft Geld verdiene, stelle ich einfach eine Haushälterin ein, die das Haus putzt, also muss ich keinen Staubsauger kaufen.“ Normalerweise spielt sie entweder Spiele oder Mah-Jongg oder kauft modische Kleidung, und sie putzt nie das Haus. Das bedeutet doch, dass sie ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachgeht, oder? Dann gibt es einige Männer, die, sobald sie etwas Geld verdienen, davon ein Auto kaufen oder es verspielen. Wenn zu Hause etwas kaputt ist, reparieren sie es nicht. Sie führen kein ordentliches Leben. In ihrem Haus funktioniert der Kühlschrank nicht, ebenso wenig die Waschmaschine, die Abflüsse sind verstopft, das Dach ist undicht, wenn es regnet, und sie reparieren diese Dinge auch nach langer Zeit nicht. Was haltet ihr von solchen Männern? Sie gehen ihrer eigentlichen Arbeit nicht nach. Ob Männer oder Frauen, das Haus Gottes kann Menschen, die übermäßig eigensinnig sind und ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachgehen, nicht verwenden.

Manche Menschen kommen ihrer eigentlichen elterlichen Arbeit nicht nach und versäumen es, sich richtig um ihre Kinder zu kümmern. Infolgedessen verbrühen sich ihre Kinder mit kochendem Wasser oder ziehen sich Beulen und Schrammen zu; manche Kinder brechen sich die Nase, andere verbrennen sich den Hintern am Ofen, und wieder andere verbrühen sich den Hals, weil sie kochendes Wasser getrunken haben. Solche Menschen sind bei nichts, was sie tun, aufmerksam und unfähig, irgendetwas richtig zu machen. Sie gehen ihrer eigentlichen Arbeit nicht nach, sie treiben sich herum, sie sind eigensinnig und vergnügungssüchtig und unfähig, die Verantwortlichkeiten zu schultern, die eine Person tragen sollte. Als Eltern sind sie nicht in der Lage, ihre Verantwortlichkeiten zu erfüllen, und sie sind unaufmerksam. Können solche Menschen dann bei der Ausführung einer Pflicht im Haus Gottes die Verantwortlichkeiten schultern, die normale Menschen tragen sollten? Nein, absolut nicht. Menschen, die ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachgehen, können nicht verwendet werden. Wenn sie sagen, dass sie ihre Pflicht nicht mehr tun wollen und bitten, nach Hause zurückzukehren, dann lasst sie sofort gehen. Niemand sollte sie drängen oder zum Bleiben überreden, denn es handelt sich um ein Problem, das mit ihrer Natur zusammenhängt, nicht um eine gelegentliche, vorübergehende Äußerungsform. Diese Menschen waren voller Illusionen, als sie ins Haus Gottes kamen, um ihre Pflicht zu tun; sie dachten, eine Pflicht zu tun und Gott zu folgen, wäre wie in den Garten Eden zu kommen, wie im guten Land Kanaan zu sein. Das Leben, das sie sich vorstellten, war wunderbar, es gab den ganzen Tag über köstliche Dinge zu essen und zu trinken, Freiheit und keine Zwänge und überhaupt keine Arbeit, die zu erledigen war. Sie wollten ein sorgenfreies, müßiges Leben führen, aber es stellte sich als völlig anders heraus, als sie es sich vorgestellt hatten. Diese Menschen haben genug erlebt, sie finden es hier langweilig und eintönig und wollen gehen, also lasst sie unverzüglich gehen, das Haus Gottes drängt diese Menschen nicht zu bleiben. Das Haus Gottes drängt die Menschen nicht, und das solltet auch ihr nicht tun; das bedeutet, die Wahrheit zu praktizieren und in Übereinstimmung mit den Grundsätzen zu handeln. Ihr müsst Dinge tun, die mit den Wahrheitsgrundsätzen im Einklang stehen, ihr müsst Menschen sein, die Gottes Absichten verstehen, weise Menschen – seid keine wirrköpfigen Menschen oder wahllose Jasager. Behandelt die Art von Menschen, die ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachgehen, auf diese Weise – kann dies als lieblos oder als Verweigerung der Gelegenheit zur Buße angesehen werden? (Nein.) Gott ist zu jedem gerecht, und das Haus Gottes hat das Recht, dich zu befördern, zu fördern und zu verwenden. Wenn du nicht bereit bist, deine Pflicht zu tun, und darum bittest, die Kirche verlassen zu dürfen, ist das deine freie Wahl, also sollte die Kirche deiner Bitte nachkommen; sie wird dich absolut nicht zwingen. Dies steht im Einklang mit der Moral, im Einklang mit der Menschlichkeit und natürlich besonders im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen. Diese Vorgehensweise ist sehr angemessen! Wenn jemand eine Zeit lang seine Pflicht tut und sie als anstrengend und schwierig empfindet, nicht mehr glücklich dabei ist und folglich seine Pflicht aufgeben und aufhören möchte, an Gott zu glauben, gebe Ich dir heute eine klare Antwort darauf: Das Haus Gottes wird dem zustimmen, und es wird dich niemals zwingen zu bleiben oder dir Schwierigkeiten bereiten. Das ist kein Dilemma, und du brauchst nicht zu denken, dass du dich in einer Zwickmühle befindest oder dass du dein Gesicht verloren hättest. Noch weniger ist es ein Problem für das Haus Gottes, und das Haus Gottes stellt auch keine Anforderungen an dich. Wenn du gehen willst, wird das Haus Gottes dich außerdem nicht verurteilen oder dir im Weg stehen, denn dies ist der Weg, den du gewählt hast, und das Haus Gottes kann nur deinen Wünschen nachkommen. Ist diese Vorgehensweise angemessen? (Ja.)

Ich habe gerade mehrere Situationen geschildert, in denen Menschen ihrer eigentlichen Arbeit nicht nachgehen. Das Haus Gottes wird diese Menschen nicht drängen; wenn sie nicht bereit sind, ihre Pflicht zu tun, oder persönliche Schwierigkeiten haben und darum bitten, keine Pflicht mehr ausführen zu müssen, dann wird das Haus Gottes dem zustimmen. Es wird sie nicht mehr verwenden und ihnen keine Pflicht mehr übertragen. So wird mit solchen Menschen verfahren, und diese Vorgehensweise ist absolut angemessen.

II. Wie man mit Judassen umgeht

Es gibt einige Menschen, die extrem mutlos sind, und wann immer sie hören, dass ein Bruder oder eine Schwester verhaftet wurde, haben sie extreme Angst, selbst verhaftet zu werden. Es ist klar, dass die Gefahr besteht, dass sie die Kirche verraten, sollten sie tatsächlich verhaftet werden. Wie sollte mit solchen Menschen verfahren werden? Sind diese Menschen geeignet, einige wichtige Pflichten auszuführen? (Nein.) Manche mögen sagen: „Wer kann garantieren, dass er nicht selbst zum Judas wird?“ Niemand kann garantieren, dass er unter Folter niemals zum Judas werden würde. Warum verwendet das Haus Gottes dann keine feigen Menschen, die zu Judassen werden könnten? Weil Menschen, die offensichtlich feige sind, jederzeit verhaftet werden und Verrat begehen könnten; wenn solche Menschen für eine wichtige Pflicht eingesetzt werden, ist es äußerst wahrscheinlich, dass etwas schiefgeht. Dies ist ein Grundsatz, der bei der Auswahl und dem Einsatz von Menschen in der gefährlichen Umgebung Festlandchinas verstanden werden muss. Es gibt hier einen besonderen Umstand, nämlich dass manche Menschen schwerer, langanhaltender Folter ausgesetzt waren, die ihr Leben in Gefahr brachte, und sie es schließlich wirklich nicht mehr ertragen konnten, sodass sie aus Schwäche zu Judassen wurden und einige unbedeutende Dinge verrieten. Niemand kann solche Menschen durchschauen, und diese Menschen können immer noch verwendet werden. Aber dann gibt es Menschen, die sich bereits vor ihrer Verhaftung einen Ausweg vorbereitet haben. Sie haben lange und gründlich darüber nachgedacht, wie sie nach einer Verhaftung ihre sofortige Freilassung sicherstellen können, ohne irgendeine Folter erleiden zu müssen – erstens, Folter vermeiden, zweitens, eine Verurteilung vermeiden, und drittens, nicht ins Gefängnis müssen. So denken sie. Sie haben nicht die Entschlossenheit, lieber zu leiden oder inhaftiert zu werden, als zu einem Judas zu werden. Sie könnten sogar ohne Folter Verrat begehen, könnte man also sagen, dass sie bereits vor ihrer Verhaftung und Inhaftierung Judasse sind? (Ja.) Das sind die wahren Judasse. Wagt es die Kirche, solche Menschen zu verwenden? (Nein.) Wenn sie erkannt werden können, dürfen sie auf keinen Fall gefördert und verwendet werden. Wie äußern sich diese Menschen für gewöhnlich? Sie sind extrem mutlos. Sobald etwas schiefgeht, entziehen sie sich bei der ersten Gelegenheit ihrer Verantwortung, und wann immer sie dem geringsten Risiko begegnen, geben sie ihre Pflicht auf und machen sich davon. Jedes Mal, wenn sie hören, dass die Umgebung gefährlich geworden ist, finden sie einen sicheren Ort, um sich zu verstecken; niemand kann sie finden, und sie halten mit niemandem Kontakt. Im Untertauchen sind sie außergewöhnlich gut. Es ist ihnen egal, welchen Schwierigkeiten die Arbeit der Kirche auch immer begegnet, und sie sind in der Lage, jede Art von wichtiger Arbeit beiseitezulegen; sie erachten ihre eigene Sicherheit als wichtiger als alles andere. Darüber hinaus werden sie bei drohender Gefahr andere dazu bringen, den Kopf hinzuhalten und Risiken einzugehen, wann immer etwas aufkommt, während sie sich selbst schützen. Egal, wie viel Gefahr sie andere aussetzen, sie empfinden es als lohnenswert und richtig, dies um ihrer eigenen Sicherheit willen zu tun. Auch wenn sie mit Gefahr konfrontiert sind, kommen sie nicht eilig vor Gott, um zu beten, noch sorgen sie eilig für die Verlegung von Brüdern und Schwestern oder von Kircheneigentum, die in Gefahr sein könnten. Stattdessen denken sie zuerst gründlich darüber nach, wie sie entkommen, sich verstecken und der Gefahr entgehen können. Sie haben sogar ihren Ausstiegsplan ausgearbeitet – wen sie zuerst verraten, wenn sie doch verhaftet werden, wie sie Folter vermeiden, wie sie einer Gefängnisstrafe entgehen und wie sie der Drangsal entkommen können. Wann immer sie auf irgendeine Art von Drangsal stoßen, haben sie Todesangst und besitzen kein bisschen Glauben. Sind solche Menschen nicht gefährlich? Wenn sie gebeten werden, gefährliche Arbeit zu übernehmen, murren sie endlos darüber, sie bekommen Angst, denken ständig ans Weglaufen und sind nicht bereit, sie zu übernehmen. Solche Menschen zeigen bereits Anzeichen davon, dass sie Judasse sind, noch bevor sie verhaftet werden. Sobald sie verhaftet werden, werden sie die Kirche mit hundertprozentiger Sicherheit verraten. Bei der Ausführung ihrer Pflicht im Haus Gottes sind sie wirklich proaktiv bei allem, was sie ins Rampenlicht rückt, ohne sie einem Risiko auszusetzen; aber wenn es darum geht, Risiken einzugehen, ziehen sie sich zurück, und wenn du sie bittest, etwas Riskantes zu tun, werden sie es nicht tun – sie übernehmen einfach keine Verantwortung. Sobald sie von Gefahr an einem Ort hören, zum Beispiel, dass der große rote Drache Verhaftungen durchführt oder dass einige Gläubige gefasst wurden, nehmen sie nicht mehr an Versammlungen teil, sie brechen den Kontakt zu den Brüdern und Schwestern ab, und niemand kann sie finden. Sie tauchen wieder auf, sobald die Gerüchte nachgelassen haben und alles in Ordnung ist. Sind solche Menschen zuverlässig? Können sie eine Pflicht im Haus Gottes tun? (Nein.) Warum nicht? Sie haben nicht einmal die Entschlossenheit oder den Wunsch, keine Judasse zu werden; sie sind nur Feiglinge, Schwächlinge und Nichtsnutze. Solche Menschen haben ein offensichtliches Merkmal, nämlich dass sie, egal welche Stärken und Fähigkeiten sie besitzen, niemals von ganzem Herzen die Interessen des Hauses Gottes verteidigen werden, wenn das Haus Gottes sie verwendet. Verteidigen sie die Interessen des Hauses Gottes nicht, weil sie dazu nicht in der Lage sind? Nein, das ist nicht der Fall; selbst wenn sie dazu in der Lage sind, werden sie die Interessen des Hauses Gottes nicht verteidigen. Sie sind typische Judasse. Wann immer sie im Zuge ihrer Pflicht mit Nichtgläubigen zu tun haben müssen, pflegen sie harmonische Beziehungen zu ihnen und sorgen dafür, dass die Nichtgläubigen eine hohe Achtung, Respekt und Anerkennung für sie bewahren. Was ist dann der Preis, mit dem sie all dies erlangen? Der Preis dafür ist, dass sie die Interessen des Hauses Gottes im Austausch für ihren persönlichen Ruhm und ihre Interessen verraten. Diese Art Mensch ist schon vor der Verhaftung besonders feige, und nach einer Verhaftung wird er mit hundertprozentiger Sicherheit Verrat begehen. Das Haus Gottes kann solche Menschen – nämlich Judasse – absolut nicht verwenden und muss sie so schnell wie möglich ausmustern.

Was die Art von Menschen betrifft, die Judasse sind, so erscheinen sie äußerlich zwar nicht als böse, doch in Wirklichkeit sind sie Menschen von äußerst geringer Integrität und diabolischem Charakter. Ganz gleich, wie oft sie Predigten hören oder Gottes Worte lesen, sie können die Wahrheit einfach nicht verstehen, und sie empfinden auch nicht, dass es die beschämendste, niederträchtigste und böswilligste Sache ist, den Interessen des Hauses Gottes zu schaden. Sie sind bereit, bei Dingen in den Vordergrund zu treten, die ihnen Beachtung verschaffen, aber wenn es um riskante oder knifflige Angelegenheiten geht, überlassen sie es anderen, diese zu übernehmen und anzupacken. Was für Menschen sind das? Sind das nicht Menschen von äußerst geringer Integrität? Manche Menschen kaufen Dinge für das Haus Gottes ein und sollten dabei die Interessen des Hauses Gottes berücksichtigen und fair und vernünftig sein. Die Art von Menschen, die Judasse sind, versäumen es jedoch nicht nur, die Interessen des Hauses Gottes zu verteidigen, sondern im Gegenteil, sie helfen Nichtgläubigen auf Kosten des Hauses Gottes, erfüllen bei jeder Gelegenheit die Forderungen von Nichtgläubigen und nehmen lieber in Kauf, dass die Interessen des Hauses Gottes geschädigt werden, wenn es ihnen hilft, sich bei Nichtgläubigen einzuschmeicheln. Das meint man damit, dass man die Hand beißt, die einen füttert, und es zeugt von Tugendlosigkeit! Zeugt das nicht von einer verachtenswerten Menschlichkeit? Das ist nicht viel besser als Judas, der den Herrn und seine Freunde verraten hat. Was auch immer das Haus Gottes solchen Menschen anvertraut, sie berücksichtigen nicht die Interessen des Hauses Gottes. Wenn sie gebeten werden, etwas zu kaufen, sehen sie sich nie bei mehreren Anbietern um, vergleichen weder Preise, Qualität noch Kundendienst, um dann die Optionen sorgfältig abzuwägen und sie der richtigen Prüfung zu unterziehen, damit sie nicht betrogen werden, dem Haus Gottes ein wenig Geld sparen und die Interessen des Hauses Gottes vor Schaden schützen – das tun sie nie. Wenn ein Bruder oder eine Schwester vorschlägt, dass es am besten wäre, sich umzusehen, sagen sie: „Es ist nicht nötig, sich umzusehen; der Lieferant sagt, dass seine Ware die beste ist.“ Wenn der Bruder oder die Schwester sie fragt: „Kannst du dann mit ihnen über den Preis verhandeln?“, antworten sie: „Warum über den Preis verhandeln? Sie haben mir bereits gesagt, was der Preis ist, und wenn ich anfange, mit ihnen zu feilschen, wäre das sicher peinlich, und es würde so aussehen, als hätten wir kein Geld. Das Haus Gottes ist wohlhabend, oder nicht?“ Ganz gleich, wie viel etwas kostet oder wie die Qualität ist, solange sie es für geeignet halten, lassen sie es sofort von jemandem kaufen und kritisieren, tadeln und verurteilen sogar jeden, der beim Kauf zögert. Niemand wagt es, ihnen „Nein“ ins Gesicht zu sagen, und niemand wagt es, seine Meinungen vorzubringen. Ob sie nun eine große Angelegenheit oder eine kleine Besorgung für das Haus Gottes erledigen, was sind ihre Grundsätze? „Das Haus Gottes muss nur das Geld bezahlen, und ob die Interessen von Gottes Haus geschädigt werden oder nicht, hat nichts mit mir zu tun. So erledige ich die Dinge eben; ich muss gute Beziehungen zu Nichtgläubigen aufbauen. Was auch immer die Nichtgläubigen sagen, ist richtig, und ich werde mich danach richten. Ich werde die Angelegenheiten nicht gemäß den Anforderungen von Gottes Haus behandeln. Wenn du mich einsetzen willst, dann tu es; wenn du mich nicht einsetzen willst, dann lass es – das ist deine Sache. So bin ich eben!“ Handelt es sich dabei nicht um eine teuflische Natur? Solche Menschen sind Nichtgläubige und Ungläubige. Können sie eingesetzt werden, um Angelegenheiten für das Haus Gottes zu erledigen? Diese Art Mensch besitzt eine gewisse Bildung, hat Stärken und einige äußerliche Fähigkeiten, ist redegewandt und kann einige Aufgaben erledigen. Aber ganz gleich, welche Angelegenheiten sie für das Haus Gottes erledigen, sie tun es unweigerlich rücksichtslos und eigenwillig und schaden somit den Interessen des Hauses Gottes. Sie täuschen auch hartnäckig das Haus Gottes und verbergen den wahren Sachverhalt, und sobald sie die Dinge vermasselt haben, muss das Haus Gottes jemanden beauftragen, ihr Chaos zu beseitigen. Das ist ein typisches Beispiel von Konspiration mit Außenstehenden, um die Interessen des Hauses Gottes zu verraten. Worin unterscheidet sich das von Judas, der den Herrn und seine Freunde verraten hat? Wenn Menschen dieser Art eingesetzt werden, um eine Pflicht zu tun, versäumen sie es nicht nur, dem Haus Gottes einen Dienst zu erweisen, sondern sie entpuppen sich als Verschwender und Unglücksboten. Sie sind nicht einmal als Dienende qualifiziert; sie sind schlicht und einfach Verkommene! Solche Menschen sind genau die Diener Satans und die Nachkommen des großen roten Drachen, und sobald sie offenbart sind, sollten sie sofort entfernt und ausgemustert werden. Als ein Gläubiger an Gott und ein Mitglied des Hauses Gottes können sie nicht einmal ihre Verantwortung erfüllen, die Interessen des Hauses Gottes zu verteidigen – haben sie noch Gewissen und Vernunft? Sie sind sogar schlimmer als ein Wachhund!

Die Art von Menschen, die Judasse sind, haben nicht das Wort „Judas“ auf der Stirn geschrieben, aber ihre Handlungen und ihr Verhalten sind von genau derselben Natur wie die von Judas, und ihr solltet diese Art von Menschen niemals einsetzen. Was meine Ich mit „niemals einsetzen“? Ich meine, dass ihnen niemals, unter keinen Umständen, wichtige Angelegenheiten anvertraut werden dürfen. Wenn es sich um eine triviale Angelegenheit handelt, die keine Auswirkungen auf die Interessen des Hauses Gottes hat, ist es in Ordnung, sie vorübergehend einzusetzen, aber diese Art Mensch entspricht definitiv nicht den Grundsätzen des Hauses Gottes für den Einsatz von Menschen, denn solche Menschen sind geborene Judasse und von Natur aus schlecht. Kurz gesagt, diese Menschen sind gefährliche Charaktere und dürfen absolut nicht eingesetzt werden. Je länger du diese Art von Menschen einsetzt, desto unwohler wirst du dich fühlen, und desto mehr Nachwirkungen wird es in der Zukunft haben. Wenn du also bereits klar siehst, dass es sich um die Art von Menschen handelt, die Judasse sind, dann solltest du sie absolut nicht einsetzen – all das ist wahr. Ist es angemessen, so mit ihnen umzugehen? Manche Leute mögen sagen: „Es ist lieblos, so mit ihnen umzugehen. Sie haben niemanden verraten; wie können sie Judasse sein?“ Muss man warten, bis sie jemanden verraten? Wie hat sich Judas manifestiert? Gab es irgendwelche Anzeichen dafür, dass er den Herrn verraten würde? (Ja, er stahl Geld aus dem Geldbeutel des Herrn Jesus.) Menschen, die ständig die Interessen des Hauses Gottes verraten, haben dieselbe Natur wie Judas, der Geld aus dem Geldbeutel stahl. Sobald Menschen wie diese verhaftet werden, werden sie Verrat üben und alles, was sie wissen, Satan übergeben, ohne etwas zurückzuhalten. Diese Art Mensch hat das Wesen von Judas. Ihr Wesen ist bereits klar offenbart und aufgedeckt worden; wenn du sie trotzdem einsetzt, suchst du dann nicht nach Ärger? Schädigst du das Haus Gottes dann nicht absichtlich? Manche Menschen sagen offen: „Wenn mich jemand stutzt oder wenn jemand etwas tut, das meinen Interessen schadet oder meine gute Sache hier ruiniert, bekommt er es mit mir zu tun!“ Insbesondere diese Art Mensch hat das Wesen von Judas; es ist allzu offensichtlich. Solche Menschen sagen anderen selbst, dass sie Judas sind, also können sie definitiv nicht eingesetzt werden.

III. Wie man mit Freunden der Kirche umgeht

Es gibt eine andere Art von Menschen, die weder als gut noch als schlecht angesehen werden können und die nur dem Namen nach Gläubige sind. Wenn man sie bittet, gelegentlich etwas zu tun, können sie es tun, aber sie werden nicht proaktiv ihre Pflicht tun, wenn du es nicht für sie veranlasst. Wann immer sie frei haben, nehmen sie an Versammlungen teil, aber man weiß nicht, ob sie in ihrer eigenen Freizeit Gottes Worte essen und trinken, Hymnen lernen oder beten. Sie sind jedoch dem Haus Gottes und der Kirche gegenüber relativ freundlich. Was bedeutet relativ freundlich? Es bedeutet, dass sie zustimmen, wenn die Brüder und Schwestern sie bitten, etwas zu tun; um des gemeinsamen Glaubens willen können sie helfen, ein paar Dinge zu erledigen, im Rahmen ihrer Fähigkeiten. Wenn sie jedoch gebeten werden, große Anstrengungen zu unternehmen oder irgendeinen Preis zu zahlen, werden sie es absolut nicht tun. Wenn ein Bruder oder eine Schwester in Schwierigkeiten ist und ihre Hilfe braucht, zum Beispiel, um gelegentlich dabei zu helfen, auf das Haus aufzupassen, eine Mahlzeit zu kochen oder gelegentlich bei ein paar kleinen Arbeiten zu helfen – oder solche Personen eine Fremdsprache beherrschen und den Brüdern und Schwestern helfen können, Briefe zu lesen –, können sie bei solchen Dingen helfen und sind relativ freundlich. Sie kommen normalerweise ziemlich gut mit anderen aus und tragen den Leuten nichts nach, aber sie nehmen nicht regelmäßig an Versammlungen teil und bitten nicht darum, eine Pflicht zu tun, geschweige denn, irgendeine wichtige oder gar gefährliche Arbeit zu übernehmen. Wenn du sie bittest, eine gefährliche Aufgabe zu erledigen, werden sie dich definitiv abweisen und sagen: „Ich glaube an Gott, um Frieden zu suchen, wie könnte ich da gefährliche Aufgaben erledigen? Würde ich mir damit nicht selbst Ärger bereiten? Ich kann das auf keinen Fall tun!“ Aber wenn die Brüder und Schwestern oder die Kirche sie bitten, etwas Kleines zu tun, können sie wie ein Freund helfen und eine symbolische Anstrengung unternehmen. Diese Art sich anzustrengen und zu helfen kann nicht als Ausführen einer Pflicht bezeichnet werden, noch kann sie als Handeln in Übereinstimmung mit den Wahrheitsgrundsätzen bezeichnet werden, und noch viel weniger kann sie als Praktizieren der Wahrheit bezeichnet werden; es zeigt nur, dass sie einen positiven Eindruck von Gläubigen an Gott haben, ihnen gegenüber ziemlich freundlich sind und in der Lage sind, eine helfende Hand zu reichen, wenn jemand Hilfe braucht. Wie nennt man solche Menschen? Das Haus Gottes nennt sie Freunde der Kirche. Wie sollte diese Art von Menschen, nämlich Freunde der Kirche, behandelt werden? Wenn sie über Kaliber und einige Stärken verfügen und der Kirche helfen können, einige äußere Angelegenheiten zu erledigen, dann sind sie auch Dienende und sind Freunde der Kirche. Das liegt daran, dass Menschen dieser Art nicht als Gläubige an Gott gelten und das Haus Gottes sie nicht anerkennt. Und wenn sie vom Haus Gottes nicht anerkannt werden, kann Gott sie dann als Gläubige anerkennen? (Nein.) Bittet daher niemals, unter keinen Umständen, diese Art von Menschen, sich den Reihen derer anzuschließen, die eine Pflicht in Vollzeit ausführen. Es gibt jene, die sagen: „Manche Menschen haben wenig Glauben, wenn sie anfangen zu glauben, und wollen nur Freunde der Kirche sein. Sie verstehen viele Dinge über den Glauben an Gott nicht, wie können sie da bereit sein, eine Pflicht zu tun? Wie können sie bereit sein, sich von ganzem Herzen aufzuwenden?“ Wir sprechen nicht von Menschen, die seit drei bis fünf Monaten oder seit höchstens einem Jahr an Gott glauben, sondern von Menschen, die dem Namen nach seit über drei Jahren oder sogar seit fünf oder zehn Jahren an Gott glauben. Ganz gleich, wie sehr Menschen wie diese mit ihrem Mund anerkennen, dass Gott der allein wahre Gott ist und dass Die Kirche des Allmächtigen Gottes die wahre Kirche ist, es beweist nicht, dass sie wahre Gläubige sind. Basierend auf den verschiedenen Äußerungsformen dieser Art von Menschen und ihrer Art des Glaubens nennen wir sie Freunde der Kirche. Behandelt sie nicht als Brüder oder Schwestern – sie sind keine Brüder oder Schwestern. Lasst solche Menschen nicht der Kirche mit Vollzeitpflicht beitreten und lasst sie nicht den Reihen derer beitreten, die eine Pflicht in Vollzeit ausführen; das Haus Gottes setzt solche Menschen nicht ein. Manche mögen sagen: „Bist Du voreingenommen gegenüber dieser Art von Menschen? Obwohl sie äußerlich lauwarm erscheinen mögen, sind sie innerlich tatsächlich sehr eifrig.“ Es wäre für aufrichtige Gläubige unmöglich, fünf oder zehn Jahre an Gott geglaubt zu haben und immer noch lauwarm zu sein; das Verhalten dieser Art von Menschen offenbart bereits vollständig, dass sie Ungläubige sind, Menschen außerhalb von Gottes Worten, und Nichtgläubige. Wenn du sie weiterhin Brüder und Schwestern nennst und weiterhin sagst, dass sie unfair behandelt werden, dann sprechen daraus nur deine Auffassung und deine Gefühle.

Wie sollten wir die Art von Menschen behandeln, die Freunde der Kirche sind? Sie sind warmherzig und bereit, bei der Erledigung einer kleinen Anzahl von Angelegenheiten zu helfen. Wenn Bedarf an ihnen besteht, könnt ihr ihnen die Gelegenheit geben, eine kleine Anzahl von Angelegenheiten zu erledigen. Wenn sie etwas tun können, lasst sie es tun. Was Dinge betrifft, die sie nicht gut machen können und vielleicht sogar vermasseln, überlasst ihnen solche Aufgaben definitiv nicht, um Ärger zu vermeiden – ihr dürft euch nicht von ihren guten Absichten genötigt fühlen. Sie verstehen die Wahrheit nicht, und sie verstehen auch nicht die Grundsätze. Wenn es äußere Angelegenheiten gibt, die sie erledigen können, lasst sie gewähren. Aber lasst sie niemals wichtige Angelegenheiten erledigen, die die Arbeit der Kirche betreffen – in einem solchen Fall sollten ihre guten Absichten und ihre enthusiastische Hilfe zurückgewiesen werden. Wenn ihr auf diese Art Mensch trefft, dann habt nur oberflächlich mit ihnen zu tun, aber belasst es dabei; nehmt sie nicht ernst. Warum solltet ihr sie nicht ernst nehmen? Weil sie nur Freunde der Kirche sind und überhaupt keine Brüder oder Schwestern. Entsprechen solche Menschen den Grundsätzen des Hauses Gottes für den Einsatz von Menschen? (Nein, das tun sie nicht.) Wenn diese Art Mensch also nicht an Versammlungen teilnimmt, keine Predigten hört oder keine Pflicht tut, besteht keine Notwendigkeit, sie einzuladen. Wenn sie Gottes Worte nicht essen und trinken oder beten, wenn sie nicht die Wahrheitsgrundsätze suchen, wann immer ihnen etwas widerfährt, und wenn sie nicht bereit sind, sich mit den Brüdern und Schwestern einzulassen, besteht keine Notwendigkeit, sie zu unterstützen oder ihnen zu helfen. Fünf Wörter – schenkt ihnen einfach keine Beachtung. Nehmt die Arten von Menschen, die Freunde der Kirche und Ungläubige sind, nicht ernst und schenkt ihnen keine Beachtung. Es besteht keine Notwendigkeit, sich um sie zu sorgen, und keine Notwendigkeit, sich nach ihnen zu erkundigen. Warum sich nicht nach ihnen erkundigen? Was nützt es, sich nach Menschen zu erkundigen, die nichts mit uns zu tun haben? Es ist überflüssig, nicht wahr? Wollt ihr solchen Menschen Beachtung schenken? Vielleicht mischt ihr euch gerne ein und wollt besorgt sein und euch fragen: „Wie geht es ihnen gerade? Sind sie verheiratet oder nicht? Geht es ihnen gut? Welche Arbeit machen sie jetzt?“ Ganz gleich, wie es ihnen geht, es hat nichts mit dir zu tun. Was nützt es, sich darum zu kümmern? Schenk ihnen keine Beachtung und äußere dich auch nicht über sie. Manche Leute äußern sich gerne und sagen zum Beispiel: „Siehst du? Sie glauben nicht richtig an Gott, sie führen jeden Tag ein entmutigendes und auslaugendes Dasein und sehen die ganze Zeit so müde und erschöpft aus“, oder „Siehst du? Sie glauben nicht richtig an Gott, also haben sie keinen Frieden, und in ihrer Familie ist wieder etwas Schlimmes passiert.“ All das ist Unsinn und unnötig. Wie sie ihr Leben leben und wie sie ihren Weg gehen, geht dich nichts an. Erwähne sie nicht einmal; du bist nicht auf demselben Weg wie sie. Du wendest dich aufrichtig für Gott auf und tust deine Pflicht in Vollzeit, du willst nur nach dem Erlangen der Wahrheit streben und Errettung erreichen, und egal, was Gott sagt, du willst dein Bestes tun, um Ihn zufriedenzustellen; diese Menschen haben diese Dinge nicht in ihren Herzen. Wenn du böse Trends siehst, findest du sie abscheulich und abstoßend, und du fühlst, dass es kein Glück gibt, in dieser Welt zu leben, und du kannst nur Glück finden, indem du an Gott glaubst; bei ihnen ist es jedoch genau umgekehrt: Das beweist, dass sie nicht auf demselben Weg sind wie du. Der Grundsatz des Hauses Gottes für den Umgang mit dieser Art Mensch ist, dass das Haus Gottes ihnen eine Gelegenheit geben kann, wenn sie bereit sind zu helfen, solange keine potenziellen Nachwirkungen zu befürchten sind. Wenn das Haus Gottes sie überhaupt nicht braucht und sie immer noch bereit sind zu helfen, dann ist es am besten, höflich abzulehnen – schafft euch keinen Ärger. Gläubige halten täglich Gemeinschaft über die Wahrheit und akzeptieren es, gestutzt zu werden, können aber dennoch oberflächlich handeln; können dann Freunde der Kirche eine Angelegenheit ohne Gegenleistung ordentlich erledigen? (Nein, das können sie nicht.) Sagt Mir, bedeutet das, schlechter über die Menschen zu denken? Betrachtet man die Menschen damit in einem übermäßig negativen Licht? (Nein, das tut man nicht.) Hier wird auf der Grundlage von Tatsachen gesprochen, auf der Grundlage des Wesens der Menschen. Seid nicht unwissend, seid nicht dumm und tut nichts Törichtes. Gläubige müssen immer noch Stutzungen, Gerichte und Züchtigungen, strenge Disziplinierung, Maßregelung und Bloßstellung durchmachen, bevor die Ausführung ihrer Pflicht nach und nach mit Gottes Absicht übereinstimmen kann. Ein Freund der Kirche oder ein Nichtgläubiger akzeptiert überhaupt keine Wahrheit, und alles, woran er denkt, sind seine eigenen Interessen, was kann dann Gutes dabei herauskommen, wenn er Angelegenheiten für das Haus Gottes oder für die Brüder und Schwestern erledigt? Das kommt überhaupt nicht in Frage. Es ist also nur angemessen, dieser Art von Menschen keine Beachtung zu schenken, nicht wahr? (Ja.) Was bedeutet es, „ihnen keine Beachtung zu schenken“? Es bedeutet, dass das Haus Gottes sie nicht als Gläubige betrachtet. Sie können an Gott glauben, wie sie wollen, aber die Arbeit und die Angelegenheiten des Hauses Gottes haben absolut nichts mit ihnen zu tun. Sie sind bereit zu helfen, aber wir müssen die Dinge abwägen und beurteilen, ob sie dafür geeignet sind, und wenn sie nicht dafür geeignet sind, können wir ihnen eine solche Gelegenheit nicht geben. Sagt Mir, ist ein solches Handeln im Einklang mit den Grundsätzen? Haben wir das Recht, solche Menschen so zu behandeln? Und wie!

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:30 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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