Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (4) Abschnitt Vier
Jetzt ist die Evangeliumsarbeit in Übersee überall im Gange. Einige Länder haben mehr Menschen, die die Wahrheit annehmen können, während andere eine Bevölkerung von geringerem Kaliber haben, was dazu führt, dass weniger Menschen die Wahrheit annehmen können. In einigen Ländern mangelt es an Glaubensfreiheit, sie zeigen starken Widerstand gegen den wahren Weg und Gottes Werk, und nicht viele Menschen können die Wahrheit annehmen. Darüber hinaus ist die Bevölkerung einiger Länder zu rückständig und von so schlechtem Kaliber, dass sie die Wahrheit nicht verstehen kann, egal wie man mit ihnen darüber Gemeinschaft hält; es scheint, dass die Menschen dort der Wahrheit nicht gewachsen sind. An solchen Orten sollte das Evangelium nicht gepredigt werden. Jedoch erkennen diejenigen, die das Evangelium predigen, das Wesen des Problems nicht; sie predigen nicht denen, die die Wahrheit annehmen können, sondern bestehen darauf, sich die schwierigen Fälle herauszusuchen, während sie die leichten ignorieren. Sie predigen nicht an Orten, an denen die Evangeliumsarbeit bereits verbreitet wird und es einfach ist zu predigen. Stattdessen bestehen sie darauf, in jenen armen und rückständigen Gegenden zu predigen, bei den Menschengruppen mit dem schlechtesten Kaliber, die die Wahrheit nicht begreifen können, und bei den ethnischen Gruppen mit den stärksten religiösen Auffassungen und dem größten Widerstand gegen Gott. Ist das keine Abweichung? Nehmen wir zum Beispiel das Judentum und einige tief verwurzelte ethnische Religionen, die das Christentum als Feind betrachten und es sogar verfolgen. Bei dieser Art von Ländern und ethnischen Gruppen sollte das Evangelium schlichtweg nicht gepredigt werden. Warum nicht? Weil das Predigen vergeblich ist. Selbst wenn du das gesamte Personal, alle finanziellen und materiellen Mittel einsetzt, könnten drei, fünf oder sogar zehn Jahre vergehen, ohne dass nennenswerte Ergebnisse zu sehen sind. Was kann angesichts dieser Situation getan werden? Anfangs könnte man es aus Unwissenheit versuchen; aber sobald man die Umstände klar erkennt – dass es nicht unbedingt gute Ergebnisse bringt, ihnen unter großen Kosten das Evangelium zu predigen –, muss man einen anderen Weg wählen, einen Weg, der Ergebnisse erzielen kann. Ist das nicht etwas, das Leiter und Mitarbeiter durchschauen sollten? (Doch.) Aber falsche Leiter verstehen das nicht. Wenn es darum geht, wo man mit der Verbreitung des Evangeliums in Übersee beginnen soll, sagen einige: „Beginnt mit Israel. Da Israel die Basis für Gottes erste zwei Werkphasen war, muss es dort gepredigt werden. Egal wie schwierig es ist, wir müssen darauf bestehen, ihnen zu predigen.“ Nach langer Zeit des Predigens gibt es jedoch keine nennenswerten Ergebnisse, was zu Enttäuschung führt. Was sollten Leiter in dieser Situation tun? Wäre es ein Leiter mit Kaliber und einer Bürde, würde er sagen: „Unserem Predigen des Evangeliums fehlt es an Grundsätzen; wir wissen nicht, wie wir uns der Situation anpassen sollen, sondern betrachten die Dinge nur auf der Grundlage unserer Einbildungen – das ist zu naiv von uns! Wir haben die Torheit, Sturheit und Absurdität dieser Menschen nicht erwartet. Wir dachten, weil sie seit Tausenden von Jahren an Gott glauben, sollten sie die Ersten sein, die Gottes Evangelium hören, aber wir haben uns geirrt; sie sind zu absurd! Tatsächlich hatte Gott sie bereits aufgegeben, als Er das Werk der Erlösung vollbrachte. Wenn wir jetzt zurückgehen und ihnen predigen, wäre das eine vergebliche Mühe; wir würden umsonst schuften und töricht handeln. Wir haben Gottes Absichten missverstanden. Gott wirkt in dieser Angelegenheit nicht, wie also könnten wir Menschen es schaffen? Wir haben es versucht, aber egal wie wir predigen, sie nehmen den wahren Weg nicht an. Wir sollten es vorerst aufgeben, sie beiseitelegen und ihnen zunächst keine Beachtung schenken. Wenn es welche gibt, die bereit sind zu suchen, dann werden wir sie willkommen heißen und ihnen Gottes Werk bezeugen. Wenn es keine gibt, die suchen, dann müssen wir nicht von uns aus nach ihnen suchen.“ Ist das kein Grundsatz des Predigens des Evangeliums? (Doch.) Kann ein falscher Leiter also an Grundsätzen festhalten? (Nein.) Falsche Leiter haben ein schlechtes Kaliber und können das Wesen der Sache nicht durchschauen; sie werden sagen: „Gott hat gesagt, dass die Israeliten Sein auserwähltes Volk sind. Wir können sie zu keiner Zeit aufgeben. Sie sollten an erster Stelle kommen; wir müssen zuerst ihnen predigen, bevor wir den Menschen in anderen Ländern predigen. Wenn Gottes Werk in Israel verbreitet würde, was für eine große Herrlichkeit das wäre! Gott brachte die Herrlichkeit von Israel in den Osten, und wir sollten diese Herrlichkeit vom Osten zurück nach Israel bringen und sie sehen lassen, dass Gott zurückgekehrt ist!“ Ist das nicht nur eine Parole? Entspricht das den Tatsachen? Das ist es, was diejenigen sagen würden, denen es an geistlichem Verständnis mangelt. Und was ist mit den falschen Leitern, die keine wirkliche Arbeit leisten? Sie schenken diesen Dingen keine Beachtung. Diejenigen, die das Evangelium predigen, sind seit langer Zeit von diesem Problem beunruhigt, hin- und hergerissen zwischen Aufgeben und Weiterpredigen, unsicher, wie sie praktizieren sollen. Falsche Leiter sind sich absolut nicht bewusst, dass dies ein Problem ist. Wenn sie sehen, wie diese Leute sich sorgen, weil sie keinen Weg haben, sagen sie: „Worüber macht ihr euch Sorgen? Wir haben die Wahrheit und Erfahrungszeugnisse; predigt ihnen einfach!“ Jemand sagt: „Du verstehst nicht, diesen Menschen zu predigen ist wirklich schwer.“ Wenn in der Arbeit bedeutende Probleme auftreten, die von den Leitern gelöst werden müssen, rufen diese weiterhin nur Parolen und reden leeres Zeug. Ist das das Verhalten, das man von Leitern erwartet? Wenn sie gefragt werden, ob man solchen potenziellen Evangeliumsempfängern predigen sollte, sagen sie: „Man sollte allen predigen, besonders den Israeliten, denen sollte man auf jeden Fall predigen.“ Erkennt ihr an diesen Worten ein Problem? Wissen sie, dass dies eine Abweichung ist, ein Fehler in der Evangeliumsarbeit, um den sie sich kümmern müssten? Diese Taugenichtse wissen es nicht und stehen immer noch da, schwingen hochtrabende Reden und rufen Parolen, sie sind wirklich nutzloser Abfall! Und doch halten sie sich für scharfsinnig, denken, sie hätten Kaliber und seien klug. Sie sind sich nicht einmal bewusst, dass ein so großer Fehler und eine so große Abweichung in der Arbeit aufgetreten sind; können sie überhaupt daran denken, das Problem zu lösen? Das ist noch unwahrscheinlicher. Diejenigen, die das Evangelium predigen, sind alle zutiefst besorgt; die Evangeliumsarbeit wurde beeinträchtigt, behindert und kann nicht reibungslos voranschreiten, und die falschen Leiter haben überraschenderweise keine Ahnung von der Abweichung, die in der Arbeit auftritt. Die meisten Menschen kümmern sich oft nicht darum, wenn sie auf Probleme oder Abweichungen in der Arbeit stoßen, bemerken sie nicht und beharren stur und mit rücksichtsloser Hemmungslosigkeit auf dem falschen Vorgehen. Wenn auch die Leiter und Mitarbeiter die Situation nicht rechtzeitig verstehen und erfassen, dann sind sie fassungslos, wenn das Problem ernst geworden ist, den Arbeitsfortschritt beeinträchtigt hat und die meisten Menschen das Problem erkennen können. Die Ursache hierfür ist, dass die Leiter und Mitarbeiter ihre Verantwortung vernachlässigen. Wie können sie also solch schwerwiegende Konsequenzen vermeiden? Leiter und Mitarbeiter müssen die Arbeit regelmäßig überprüfen und sich zeitnah über den aktuellen Stand und Fortschritt der Arbeit informieren. Wenn sie feststellen, dass die Arbeitseffizienz nicht hoch ist, müssen sie herausfinden, welcher Teil Mängel und Probleme aufweist, und überlegen: „Im Moment scheinen diese Leute beschäftigt zu sein, aber warum gibt es keine offensichtliche Effizienz? Nehmen wir die Arbeit des Evangeliumsteams: So viele Menschen predigen jeden Tag das Evangelium und legen Zeugnis ab, und einige andere arbeiten mit ihnen zusammen, warum werden dann jeden Monat nicht viele Menschen gewonnen? In welchem Bereich gibt es ein Problem? Wer verursacht das Problem? Wie ist diese Abweichung entstanden? Wann hat sie begonnen? Ich muss zu jeder Gruppe gehen, um herauszufinden, was jeder gerade tut, wie es um die aktuellen potenziellen Evangeliumsempfänger steht und ob die Ausrichtung beim Predigen des Evangeliums stimmt; all das muss ich herausfinden.“ Durch Beratung, gemeinschaftlichen Austausch und Diskussion werden die Abweichungen und Mängel in der Arbeit allmählich offensichtlich. Sobald ein Problem entdeckt wird, darf man es nicht ignorieren; es muss gelöst werden. Welche Art von Leitern kann also Probleme, Abweichungen und Mängel erkennen, die in der Arbeit auftreten? Diese Leiter müssen eine Bürde tragen, fleißig sein und in jedes Detail der konkreten Arbeit einbezogen sein; sie müssen jeden Teil nachverfolgen, verstehen und erfassen; sie müssen feststellen, was jeder tut, wie viele Personen für welche Aufgabe geeignet sind, wer die Verantwortlichen sind, welches Kaliber diese Menschen haben, ob sie ihre Arbeit gut machen oder nicht, wie ihre Effizienz ist, wie die Arbeit voranschreitet und so weiter – all diese Dinge müssen sie feststellen. Darüber hinaus ist der entscheidendste Teil der Evangeliumsarbeit, ob die Evangeliumsprediger die Wahrheit besitzen oder nicht, ob sie klar über die Wahrheiten der Visionen Gemeinschaft halten können, um die Auffassungen und Probleme der Menschen zu lösen, ob sie das zur Verfügung stellen können, was den potenziellen Evangeliumsempfängern fehlt, um sie vollständig zu überzeugen, und ob sie in ihrem gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit einen gesprächsartigen Ton annehmen können, damit die potenziellen Evangeliumsempfänger mehr von Gottes Stimme hören können. Wenn zum Beispiel ein potenzieller Evangeliumsempfänger etwas über die Wahrheiten bezüglich der Bedeutung von Gottes Menschwerdung erfahren möchte, aber ein bestimmter Evangeliumsprediger immer über die Bedeutung von Gottes Werk und darüber spricht, was religiöse Auffassungen sind, ist das dann kein Problem? Wenn eine Person nur erfahren möchte, wie sie gerettet werden kann und was der Inhalt von Gottes Führungsplan zur Rettung der Menschheit ist, ist es dann nicht an der Zeit, über die Wahrheiten der Visionen bezüglich der drei Werkphasen Gottes Gemeinschaft zu halten? (Doch.) Aber dieser Evangeliumsprediger redet ständig darüber, wie Gott züchtigt und richtet, und dass zu Seiner Bloßstellung der verdorbenen Dispositionen der Menschen Arroganz, Verlogenheit und Niederträchtigkeit und andere solche Themen gehören. Bevor die andere Partei Gottes Werk angenommen hat, fängt der Evangeliumsprediger an, mit ihr über Züchtigung und Gericht zu sprechen und ihre verdorbenen Dispositionen aufzudecken. Das Ergebnis ist, dass die Person abgestoßen wird, nicht das bekommt, was sie will, und ihre Probleme, die gelöst werden müssen, ungelöst bleiben; sie verliert das Interesse und ist nicht bereit, weiter zu forschen. Ist das nicht ein Problem des Evangeliumspredigers? Der Evangeliumsprediger versteht die Wahrheit nicht oder es mangelt ihm an geistlichem Verständnis, und so ist er sich völlig unbewusst, was die andere Person braucht. Er redet weitschweifig, ohne auf den Punkt zu kommen, und löst die Probleme des potenziellen Evangeliumsempfängers überhaupt nicht – wie kann er bei einer solchen Art, das Evangelium zu predigen, möglicherweise Menschen gewinnen?
Falsche Leiter ignorieren jegliche Probleme, auf die sie bei ihrer Arbeit stoßen. Egal, welche Probleme in der Evangeliumsarbeit auftreten und wie sehr böse Menschen diese Arbeit stören und beeinträchtigen, sie schenken dem keine Beachtung, als hätte es nichts mit ihnen zu tun. Falsche Leiter sind bei ihrer Arbeit wirrköpfig; unabhängig davon, ob eine Person bei ihrer Pflicht Ergebnisse erzielt oder den Wahrheitsgrundsätzen entspricht, üben sie keine Aufsicht oder Qualitätskontrolle aus und lassen die Menschen nach Belieben handeln, ungeachtet der Konsequenzen. Das führt dazu, dass die Abweichungen und Mängel, die in der Evangeliumsarbeit auftreten, niemals behoben werden, und unzählige Menschen, die den wahren Weg suchen, wieder verloren gehen und nicht so bald wie möglich vor Gott gebracht werden können. Einige Leute sagen, nachdem sie Gottes Werk in den letzten Tagen angenommen haben: „Eigentlich hat mir vor drei Jahren schon einmal jemand das Evangelium gepredigt. Es war nicht so, dass ich es nicht annehmen wollte oder dass ich an negative Beeinflussung glaubte; aber die Person, die mir predigte, war einfach so unverantwortlich. Sie konnte meine Fragen nicht beantworten, und als ich die Wahrheit suchte, war ihr gemeinschaftlicher Austausch unklar und sie sprach nur nutzlose Worte. Am Ende blieb mir nichts anderes übrig, als enttäuscht zu gehen.“ Drei Jahre später, nachdem sie online recherchiert und dann mit den Brüdern und Schwestern gesucht und Gemeinschaft gehalten haben, lösen diese Leute alle Auffassungen und Verwirrungen in ihren Herzen eine nach der anderen, bestätigen vollständig, dass es Gott ist, der erscheint und Sein Werk tut, und nehmen es an. Sie nehmen Gottes Werk also durch ihr eigenes Suchen und Forschen an. Wäre die Person, die das Evangelium predigte, in der Lage gewesen, klar über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten und ihre Auffassungen und Fragen drei Jahre früher zu lösen, hätten sie es drei Jahre eher angenommen. Wie viel Lebenswachstum wurde in diesen drei Jahren verzögert! Das muss als Vernachlässigung der Verantwortung seitens derer, die das Evangelium predigen, angesehen werden und steht in direktem Zusammenhang damit, dass sie die Wahrheit nicht verstehen. Einige Evangeliumsarbeiter konzentrieren sich einfach nicht darauf, sich mit der Wahrheit auszurüsten; sie können nur einige Glaubenslehren von sich geben, sind aber unfähig, die Auffassungen der Menschen oder ihre tatsächlichen Probleme zu lösen. Das führt dazu, dass viele Menschen das Evangelium nicht rechtzeitig annehmen, wenn sie es hören, was ihr Lebenswachstum um mehrere Jahre verzögert. Man muss sagen, dass die Leiter, die für die Evangeliumsarbeit verantwortlich sind, aufgrund ihrer unzureichenden Führung und mangelnden Aufsicht dafür die Verantwortung tragen. Wenn Leiter und Mitarbeiter wirklich eine Bürde tragen würden, fähig wären, ein wenig mehr Leid zu ertragen, sich mehr darin üben würden, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, und ein wenig mehr Treue zeigen würden, indem sie klar und gründlich über alle Aspekte der Wahrheit Gemeinschaft halten, sodass jene Evangeliumsarbeiter ihrerseits fähig wären, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, um die Auffassungen und Zweifel der Menschen auszuräumen, dann würden die Ergebnisse beim Predigen des Evangeliums immer besser. Dies würde es mehr Menschen, die den wahren Weg untersuchen, ermöglichen, Gottes Werk früher anzunehmen und eher vor Gott zurückzukehren, um Seine Errettung zu empfangen. Die Arbeit der Kirche wird schlichtweg dadurch aufgehalten, dass falsche Leiter bei ihren Verantwortlichkeiten ernsthaft nachlässig vorgehen, keine echte Arbeit leisten oder bei der Arbeit nicht nachfassen und sie nicht überwachen und unfähig sind, über die Wahrheit Gemeinschaft zu halten, um Probleme zu lösen. Natürlich liegt es auch daran, dass falsche Leiter sich den Vorteilen von Status hingeben und überhaupt nicht nach der Wahrheit streben. Zudem sind sie nicht gewillt, die Arbeit der Evangeliumsverbreitung nachzuverfolgen, zu beaufsichtigen oder anzuleiten – was dazu führt, dass die Arbeit langsam voranschreitet und viele durch Menschen verursachte Abweichungen, Absurditäten und rücksichtslose Fehlverhalten nicht prompt korrigiert oder gelöst werden, was die Effektivität der Evangeliumsverbreitung schwer beeinträchtigt. Diese Probleme werden erst dann korrigiert, wenn der Obere sie entdeckt und den Leitern und Mitarbeitern gesagt wird, dass sie sie beheben müssen. Wie blinde Menschen sind diese falschen Leiter nicht in der Lage, irgendwelche Probleme zu erkennen. Ihrer Vorgehensweise liegen überhaupt keine Grundsätze zugrunde, und trotzdem sind sie unfähig, ihre eigenen Fehler zu erkennen. Sie geben ihre Irrtümer nur dann zu, wenn sie von dem Oberen zurechtgestutzt werden. Wer kann es sich also leisten, die Verantwortung für den Schaden zu übernehmen, den diese falschen Leiter angerichtet haben? Auch wenn man sie von ihrem Posten entfernt, wie kann der verursachte Schaden wiedergutgemacht werden? Wenn also entdeckt wird, dass es falsche Leiter gibt, die unfähig sind, echte Arbeit zu leisten, sollten diese prompt entlassen werden. In manchen Kirchen kommt die Evangeliumsarbeit besonders langsam voran, und das liegt ganz einfach an falschen Leitern, die keine echte Arbeit leisten, sowie an zu vielen Pflichtversäumnissen und Fehlern ihrerseits.
Tatsächlich gibt es bei all den unterschiedlichen Arbeitsaufgaben, die falsche Leiter erledigen, zahlreiche Probleme, Abweichungen und Mängel, die sie lösen, korrigieren und beheben müssen. Da diesen falschen Leitern jedoch der Sinn dafür fehlt, eine Last zu tragen, sie sich nur den Vorteilen ihres Status hingeben, ohne überhaupt echte Arbeit zu leisten, bringen sie die Arbeit am Ende völlig durcheinander. In manchen Kirchen sind die Menschen im Geiste nicht vereint, wobei jeder jeden verdächtigt, jeder vor jedem auf der Hut ist und jeder jeden untergräbt, während sie die ganze Zeit über fürchten, dass Gottes Haus sie ausmustern wird. Wenn falsche Leiter sich diesen Situationen gegenübersehen, rühren sie sich nicht, um eine Lösung zu finden und schaffen es nicht in irgendeiner Weise echte, konkrete Arbeit zu leisten. Die Kirchenarbeit kommt zum Stillstand, doch falsche Leiter sind davon überhaupt nicht beunruhigt und glauben immer noch, sie hätten selbst viel Arbeit geleistet und die Kirchenarbeit nicht verzögert. Solche falschen Leiter sind grundsätzlich unfähig, die Arbeit der Lebensversorgung zu verrichten, noch können sie tatsächliche Probleme gemäß der Wahrheit lösen. Sie erledigen nur einige allgemeine Angelegenheiten, die vom Oberen speziell zugewiesen und vorgegeben werden, als ob ihre Arbeit einzig für den Oberen getan würde. Wenn es um die grundlegende Arbeit der Kirche geht, die der Obere immer gefordert hat – wie die Arbeit der Lebensversorgung und die Arbeit der Förderung von Menschen – oder um bestimmte spezielle Aufgaben, die vom Oberen angeleitet werden, wissen sie nicht, wie sie diese ausführen sollen und können es nicht. Sie delegieren diese Aufgaben nur an andere und betrachten ihre Arbeit dann als erledigt. Sie tun genau so viel, wie sie vom Oberen angewiesen werden, und werden nur dann ein wenig aktiv, wenn man sie anstößt; andernfalls sind sie untätig und oberflächlich – das sind falsche Leiter. Was ist ein falscher Leiter? Kurz gesagt, es ist jemand, der keine wirkliche Arbeit leistet, der seiner Aufgabe als Leiter nicht nachkommt, bei entscheidender und grundlegender Arbeit seine Verantwortung grob vernachlässigt und nicht handelt – das ist ein falscher Leiter. Falsche Leiter beschäftigen sich nur mit oberflächlichen, allgemeinen Angelegenheiten und verwechseln dies damit, wirkliche Arbeit zu leisten. Tatsächlich aber erledigen sie, wenn es um ihre Aufgabe als Leiter und die entscheidende Arbeit geht, die ihnen vom Haus Gottes zugewiesen wurde, nichts davon gut. Zudem treten in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Kirche häufig Probleme auf, die vom Leiter gelöst werden müssten, doch sie können sie nicht lösen, nehmen oft eine ausweichende Haltung ein, und die Brüder und Schwestern können sie nicht finden, wenn sie ein Problem lösen wollen. Wenn sie es doch schaffen, den Leiter zu finden, weicht dieser ihnen mit der Ausrede aus, zu sehr mit der Arbeit beschäftigt zu sein, und fordert die Brüder und Schwestern auf, Gottes Worte selbst zu lesen und die Wahrheit zu suchen, um ihre Probleme eigenständig zu lösen, wobei er eine Haltung der Nichteinmischung einnimmt. Das führt letztendlich dazu, dass sich zu viele ungelöste Probleme anstauen, der Fortschritt bei allen Arbeiten zum Erliegen kommt und die Kirchenarbeit zum Stillstand gebracht wird. Das ist die Folge davon, dass falsche Leiter keine wirkliche Arbeit leisten. Falsche Leiter sind in Bezug auf ihre Kernverantwortlichkeiten niemals ernsthaft oder fleißig, noch suchen sie die Wahrheit, um verschiedene Probleme zu lösen. Das bedeutet, dass falsche Leiter zwangsläufig unfähig sind, wirkliche Arbeit zu leisten und irgendwelche Probleme zu lösen. Die Stärke falscher Leiter liegt darin, Worte und Glaubenslehren zu predigen, Parolen zu rufen und andere zu ermahnen, wobei sie sich nur darauf konzentrieren, sich mit allgemeinen Angelegenheiten zu beschäftigen. Was die grundlegende Arbeit der Kirche betrifft, die ihnen vom Haus Gottes anvertraut wurde, wie die Lebensversorgung und das Halten von Gemeinschaft über die Wahrheit, um Probleme zu lösen – sie wissen nicht, wie man das macht, üben es nicht, um es zu lernen, und können keine tatsächlichen Probleme lösen – das sind falsche Leiter.
Einige falsche Leiter denken, wenn sie gebeten werden, bei Textarbeiten wie dem Schreiben von Drehbüchern, dem Verfassen von Artikeln mit Erfahrungszeugnissen und anderen spezifischen Aufgaben zu führen, dass sie keine konkrete Arbeit leisten müssen, da es sich lediglich um Führung handelt, also schlendern sie stattdessen nur umher. „Zhang“, sagen sie, „wie geht es mit deinem Artikel voran?“ „Fast fertig.“ „Li, hast du irgendwelche Schwierigkeiten beim Schreiben dieses Drehbuchs?“ „Ja, kannst du mir helfen, sie zu lösen?“ „Diskutiert das untereinander. Betet etwas mehr.“ Diese falschen Leiter versäumen es nicht nur, die Brüder und Schwestern zu führen und zu unterstützen, sie konzentrieren sich auch nicht darauf, ihre eigene Aufgabe gut auszuführen, streifen immer umher und leben ein gemächliches und bequemes Leben. Oberflächlich betrachtet scheint es, als würden sie die Arbeit inspizieren, aber in Wirklichkeit lösen sie keine Probleme – sie sind wahre Sesselpupser! Jene fähigen Beamten in einigen Ländern der nichtgläubigen Welt sind gleichermaßen verdorbene Menschen, aber selbst sie sind diesen falschen Leitern weit überlegen, denen das Verantwortungsgefühl dieser Beamten fehlt. Nach dem Ausbruch der Pandemie begannen beispielsweise Länder auf der ganzen Welt, Präventionsmaßnahmen umzusetzen. Schließlich stimmte die Mehrheit dieser Länder zu, dass Taiwans Präventionsmaßnahmen wirksam waren, was darauf hindeutet, dass die taiwanesischen Regierungsbeamten ihre Aufgaben zur Pandemiebekämpfung nach den höchsten Standards und mit größter Sorgfalt ausführten. Für ein Land der säkularen Welt, für Beamte und Politiker unter der verdorbenen Menschheit, ist es wirklich bewundernswert, eine Aufgabe nach den höchsten Standards und mit solcher Sorgfalt auszuführen. Viele europäische Beamte waren bereit, Taiwan zu besuchen und von dem Land zu lernen; aus dieser Perspektive waren Taiwans Regierungsbeamte denen anderer Nationen weit überlegen. Allein die Tatsache, dass die meisten ihrer Beamten fähig waren, konkrete Arbeit zu leisten und ihre Verantwortlichkeiten aus ganzem Herzen zu erfüllen, beweist, dass diese Beamten den Anforderungen entsprachen. Einige Leiter und Mitarbeiter in der Kirche sind immer oberflächlich, wenn sie ihre Pflichten tun, und egal wie sie zurechtgestutzt werden, es ist wirkungslos. Ich finde, dass der Charakter dieser Leiter und Mitarbeiter nicht einmal dem von Beamten aus der nichtgläubigen Welt entspricht, die wirkliche Arbeit leisten können. Die meisten von ihnen behaupten, an Gott zu glauben und nach der Wahrheit zu streben, aber in Wirklichkeit sind sie nicht bereit, einen Preis zu zahlen. Ihnen wird so viel Wahrheit zuteil, doch so ist ihre Haltung zur Ausführung ihrer Pflicht. Das Ergebnis ist, dass sie alle zu falschen Leitern werden, die verglichen mit fähigen Regierungsbeamten bei weitem nicht mithalten können! Meine Anforderungen an die Menschen sind eigentlich nicht hoch; ich verlange nicht, dass die Menschen zu viele Wahrheiten verstehen oder ein zu hohes Kaliber haben. Der Mindeststandard ist, mit Gewissen zu handeln und seine Verantwortlichkeiten zu erfüllen. Zumindest solltest du deinem täglichen Brot und dem Auftrag, den Gott dir gegeben hat, gerecht werden; das ist ausreichend. Aber Gottes Werk ist bis heute fortgeschritten, und können viele Menschen mit Gewissen handeln? Ich sehe, dass einige Beamte in demokratischen Ländern aufrichtig sprechen und handeln. Sie übertreiben nicht und sprechen keine hochtrabenden Theorien, sie reden besonders präzise und authentisch, und sie sind in der Lage, sich um viele wirkliche Angelegenheiten zu kümmern. Ihre Arbeit ist in der Tat ziemlich gut und spiegelt wirklich ihre Integrität und Menschlichkeit wider. Wenn man sich jetzt die Mehrheit der Leiter und Mitarbeiter in der Kirche ansieht, so erledigen sie ihre Arbeit nur pro forma und oberflächlich, sie haben keine sehr guten Ergebnisse erzielt und ihre Verantwortlichkeiten nicht vollständig erfüllt. Nachdem sie Leiter geworden sind, verwandeln sie sich in religiöse Beamte, thronen auf ihren hohen Posten, geben Befehle und werden zu Sesselpupsern. Sie konzentrieren sich nur darauf, sich den Vorteilen ihres Status hinzugeben, und sie mögen es, wenn alle ihnen nachlaufen und sich um sie drehen. Sie gehen selten tief an die Basis der Kirche, um wirkliche Probleme zu lösen. In ihren Herzen entfernen sie sich immer weiter von Gott. Diese Arten von falschen Leitern und falschen Mitarbeitern sind völlig unverbesserlich! Ich habe so mühevoll und gewissenhaft über die Wahrheit Gemeinschaft gehalten, doch diese Leiter und Mitarbeiter nehmen es nicht an, sie klammern sich stur an ihre irrigen Vorstellungen und sind ungerührt. Ihre Haltung gegenüber ihren Pflichten ist immer oberflächlich, und sie haben nicht die geringste Absicht, Buße zu tun. Ich sehe, dass diese Menschen ohne Gewissen und ohne Vernunft sind, überhaupt keine Menschen! Ich überlege dann: Ist es immer noch notwendig, mit solchen Leuten wiederholt über diese Wahrheiten Gemeinschaft zu halten? Muss Ich die Gemeinschaft so detailliert gestalten? Muss Ich dieses Leid ertragen? Sind diese Worte überflüssig? Nach einigem Nachdenken entscheide Ich, dass Ich trotzdem sprechen muss, denn obwohl diese Worte bei denen, denen jeder Funke von Gewissen oder Vernunft fehlt, keine Wirkung haben, sind sie nützlich für jene, die, obwohl sie von etwas geringerem Kaliber sind, die Wahrheit annehmen und ihre Pflichten aufrichtig tun können. Falsche Leiter leisten keine wirkliche Arbeit und erfüllen ihre Verantwortlichkeiten nicht, aber diejenigen, die nach der Wahrheit streben, werden aus diesen Worten und Angelegenheiten Lehren ziehen, inspiriert werden und einen Weg zur Praxis finden. Der Lebenseintritt ist nicht so einfach; ohne jemanden, der unterstützt und versorgt, ohne dass jeder Aspekt der Wahrheit aufgeschlüsselt und geklärt wird, sind die Menschen sehr schwach und befinden sich oft in einem Zustand der Hilflosigkeit, Ratlosigkeit, Negativität und Passivität. Deshalb verliere Ich oft die Motivation, mit diesen falschen Leitern Gemeinschaft zu halten, wenn Ich sie sehe. Wenn Ich jedoch an das Leid und die Opfer denke, die von denen ertragen und gebracht wurden, die aufrichtig an Gott glauben und ihre Pflichten treu tun, ändere Ich Meine Meinung. Es ist aus keinem anderen Grund als diesem: Selbst wenn es nur 30 bis 50 Menschen – oder zumindest 8 oder 10 – gibt, die sich aufrichtig aufwenden und bei der Ausführung ihrer Pflichten treu sein können und bereit sind zuzuhören und sich zu unterwerfen, dann ist es das wert, diese Worte zu sprechen. Ich hätte keine Motivation in Mir, zu denen zu sprechen und mit denen Gemeinschaft zu halten, die kein Gewissen und keine Vernunft haben; sich mit diesen Menschen zu unterhalten, ist anstrengend und fruchtlos. Die meisten von euch streben nicht nach der Wahrheit und zahlen bei euren Pflichten keinen Preis – ihr habt keine Bürde oder Treue, ihr macht bei euren Handlungen nur pro forma mit und tut widerwillig Dinge in der Hoffnung, Segnungen zu erlangen. Diese Worte zu hören, ist für euch tatsächlich eine unverdiente Gunst. Ihr fahrt im Windschatten derer, die ihre Pflichten aufrichtig tun, die wirklich einen Preis zahlen, die Treue und eine Bürde besitzen und die bereit sind, die Wahrheit zu praktizieren. Diese Worte sind für jene Menschen bestimmt, und ihr erlangt eine unverdiente Gunst, indem ihr sie hört. Wenn man es aus dieser Perspektive betrachtet – nämlich, dass die Mehrheit von euch eine Haltung des oberflächlichen Mitmachens ohne jegliche Ernsthaftigkeit bei euren Pflichten hat – dann seid ihr nicht würdig, diese Worte zu hören. Warum seid ihr unwürdig? Weil es umsonst ist, selbst wenn ihr zuhört; egal wie viel gesagt wird oder wie detailliert es ist, ihr hört nur zum Schein zu und praktiziert diese Worte nicht, egal wie viel ihr nach dem Zuhören versteht. Zu wem sollten diese Worte gesprochen werden? Wer ist würdig, sie zu hören? Nur diejenigen, die bereit sind, einen Preis zu zahlen, die sich aufrichtig aufwenden können und die ihren Pflichten und ihrem Auftrag treu sind, verdienen es zuzuhören. Warum sage Ich, dass sie es verdienen zuzuhören? Weil sie, sobald sie nach dem Zuhören ein wenig Wahrheit verstehen, diese in die Praxis umsetzen können, und sie praktizieren, was sie verstehen; sie sind nicht aalglatt und lassen nicht nach; und sie behandeln die Wahrheit und Gottes Anforderungen mit einer Haltung der Aufrichtigkeit und Sehnsucht und sind fähig, die Wahrheit zu lieben und anzunehmen. So haben diese Worte, nachdem sie zugehört haben, eine Wirkung auf sie und erzielen ein Ergebnis.
13. Februar 2021
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?