Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (27) Abschnitt Vier
Was für Menschen sind diejenigen, die die Kirche jederzeit verlassen können? Eine Art sind geistlose, gedankenlose, wirrköpfige Menschen, die keine Ahnung haben, warum sie an Gott glauben, egal, wie viele Jahre sie schon gläubig sind. Sie haben keine Ahnung, worum es beim Glauben an Gott eigentlich geht. Eine andere Art sind Ungläubige, die überhaupt nicht an die Existenz Gottes glauben und die Bedeutung oder den Wert des Glaubens an Gott nicht verstehen. Sich Predigten anzuhören und Gottes Worte zu lesen ist für sie wie Theologie zu studieren oder sich Fachwissen anzueignen – sobald sie es verstehen und etwas dazu sagen können, ist die Sache für sie erledigt. Sie setzen es nie in die Praxis um. Für sie sind Gottes Worte nur eine Art Theorie, eine Parole, und sie können niemals ihr Leben werden. Für diese Menschen ist also alles, was mit dem Glauben an Gott zusammenhängt, uninteressant. Dinge wie seine Pflicht zu tun, nach der Wahrheit zu streben, Gottes Worte zu praktizieren, sich mit den Brüdern und Schwestern zu versammeln und ein gemeinsames Kirchenleben zu führen und so weiter finden bei ihnen keinerlei Anklang, und nichts davon bringt ihnen die Freude und die Begeisterung, die ihnen Essen, Trinken und Vergnügen bereiten. Andererseits haben aufrichtige Gottgläubige das Gefühl, dass es ihnen immer Vorteile und Gewinn bringen kann, mit den Brüdern und Schwestern zusammen zu sein, um Gemeinschaft über die Wahrheit zu halten oder das Kirchenleben zu leben. Obwohl sie manchmal Gefahren und Verfolgung ausgesetzt sind oder Risiken beim Predigen des Evangeliums eingehen und bei der Ausführung ihrer Pflicht einige Mühsal ertragen, erlangen sie, egal was passiert, ein Verständnis der Wahrheit und schaffen es, Gotteskenntnis zu erlangen, indem sie Mühsal ertragen und einen Preis zahlen, und diese Mühsal und dieser Preis bewirken eine Verwandlung ihrer Lebensdisposition. Nachdem sie all das abgewogen und abgeschätzt haben, sind sie der Meinung, dass der Glaube an Gott gut ist und dass es unglaublich wertvoll ist, die Wahrheit verstehen zu können. Ihre Herzen entwickeln eine besonders starke Bindung an die Kirche, und sie denken nie daran, das Kirchenleben zu verlassen. Wenn sie sehen, wie ein paar Leute in B-Gruppen geschickt oder von der Kirche isoliert oder entfernt werden, weil sie die Arbeit der Kirche stören, quält das die Herzen der Menschen, die aufrichtig an Gott glauben, ein wenig. Sie denken: „Ich muss meine Pflicht gewissenhaft tun. Ich darf auf keinen Fall entfernt werden. Entfernt zu werden, kommt einer Bestrafung gleich, was das Ergebnis, in die Hölle zu kommen, bedeutet! Welchen Sinn hätte das Leben dann noch?“ Die meisten Menschen haben Angst davor, die Kirche zu verlassen; sie glauben, dass sie, sobald sie die Kirche und Gott verlassen, nicht mehr weiterleben können und alles vorbei sein wird. Aber für die Menschen, die die Kirche jederzeit verlassen können, ist die Kirche zu verlassen etwas ganz Normales, als würde man einen Job kündigen, um einen anderen zu finden. Sie sind nie betrübt, noch verspüren sie Schmerz in ihrem Inneren. Was meint ihr: Besitzen die Menschen, die die Kirche jederzeit verlassen können, irgendein Maß an Gewissen oder Vernunft? Solche Menschen sind wirklich unglaublich! Die Pflichtausführung mancher Menschen entspricht nicht den Anforderungen und sie begehen ständig rücksichtslos Missetaten und verursachen Unterbrechungen und Störungen bei der Arbeit der Kirche. Die Kirche untersagt ihnen daraufhin die Pflichtausführung und schickt sie in eine gewöhnliche Kirche. Was ist dann das Ergebnis? Gleich am nächsten Tag verhalten sie sich wie ein völlig anderer Mensch und beginnen ein ganz neues Leben. Einige fangen an, auf Dates zu gehen, und heiraten, andere suchen nach Arbeit, manche gehen studieren und wiederum andere erneuern alte Freundschaften, knüpfen Beziehungen und suchen nach Möglichkeiten, reich zu werden. Diese Menschen fügen sich schnell in die große, weite Welt ein und verschwinden im Meer der Menschen – so schnell geht das. Einige Brüder und Schwestern machen eine qualvolle Zeit durch, nachdem sie aufgrund schlechter Ergebnisse bei der Ausführung ihrer Pflicht in eine gewöhnliche Kirche geschickt wurden, sind aber in der Lage, über sich selbst nachzudenken und ihre eigenen Probleme zu erkennen, und zeigen eine gewisse Bereitschaft zur Umkehr. Aber Menschen, die die Kirche jederzeit verlassen können, wollen, sobald sie einige Schwierigkeiten haben, ihre Pflicht nicht mehr tun, verlassen am nächsten Tag die Kirche und kehren ins Leben eines Nichtgläubigen zurück. Das bereitet ihnen überhaupt keinen Schmerz, und sie denken sogar: „Was ist so toll daran, an Gott zu glauben? Man wird ständig von anderen verspottet und verleumdet, und es ist sogar wahrscheinlich, dass man verhaftet und eingesperrt wird. Wenn der große rote Drache mich zu Tode prügelt, wäre mein Leben dann nicht umsonst gewesen? Ich habe all die Jahre, in denen ich an Gott geglaubt habe, so viel Mühsal ertragen, aber was habe ich gewonnen? Wenn ich nicht an Gott geglaubt hätte, wäre ich inzwischen ein Beamter, hätte Geld verdient und ein angesehenes Leben geführt! Ich habe bis jetzt an Gott geglaubt und bereue es sogar – wenn ich gewusst hätte, dass es so sein würde, wäre ich schon längst gegangen! Was bringt es, die Wahrheit zu verstehen? Kann dieses Verständnis dich ernähren oder die Rechnungen bezahlen?“ Seht ihr? Nicht nur, dass sie keine Reue fühlen, sie sind sogar glücklich darüber, dass sie die Kirche verlassen können. Wird hier nicht ihr wahres Gesicht als Ungläubige entlarvt? (Ja.)
Manche Menschen sind gewohnheitsmäßig nachlässig bei der Ausführung ihrer Pflicht und begehen dabei rücksichtslose Missetaten. Nachdem sie von der Kirche entfernt wurden, schauen sie die Brüder und Schwestern an, als wären sie Feinde, wenn sie sie sehen. Selbst wenn die Brüder und Schwestern freundlich versuchen, mit ihnen zu sprechen, ignorieren sie sie, schauen sie hasserfüllt an und sagen: „Ihr seid diejenigen, die mich aus der Kirche entfernt haben. Und jetzt schaut mich an! Ich stehe besser da als ihr! Ich glänze und blitze mit Gold und Silber und bin ein hohes Tier! Ich komme in der Welt enorm gut zurecht, und jetzt schaut euch an, wie armselig und erschöpft ihr in eurem Glauben an Gott seid! Ihr alle strebt ständig danach, die Wahrheit zu erlangen, aber ich denke nicht, dass ihr klüger seid als ich! Was ist so toll daran, die Wahrheit zu erlangen? Kann man sich mit ihr wie mit Essen den Magen füllen oder sie wie Geld ausgeben? Auch ohne nach der Wahrheit zu streben, lebe ich immer noch ziemlich gut, oder? Es war mein großes Glück, dass ihr mich entfernt habt – ich sollte mich bei euch dafür bedanken!“ An ihren Worten wird deutlich, dass sie Ungläubige sind, und die Ausführung ihrer Pflicht hat sie offenbart. Kann ein Nichtgläubiger, der nur behauptet, an Gott zu glauben, bereitwillig seine Pflicht tun? Seine Pflicht zu tun bedeutet, Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen zu erfüllen, ohne einen Lohn zu bekommen oder Geld zu machen. Sie betrachten das als einen Verlust, also sind sie nicht bereit, ihre Pflicht zu tun. So wird ihr wahres Gesicht als Ungläubige entlarvt; auf diese Weise enthüllt Gottes Werk die Ungläubigen und mustert sie aus. Manche Menschen haben bei der Ausführung ihrer Pflicht immer eine nachlässige Haltung und lassen sich einfach Tag für Tag treiben. Sobald sie in der Welt die Gelegenheit bekommen, Geld zu verdienen oder befördert zu werden, verlassen sie die Kirche jederzeit – das hatten sie schon immer im Sinn. Wenn sie in eine gewöhnliche Kirche versetzt werden, weil sie bei der Ausführung ihrer Pflicht gewohnheitsmäßig nachlässig sind und rücksichtslose Missetaten begehen, werden sie nicht nur versäumen, über sich selbst nachzudenken, sondern sogar folgender Meinung sein: „Dass du die Kirche mit Vollzeitpflicht von mir bereinigst, ist für dich ein Verlust und für mich ein Gewinn.“ Sie sind sogar ziemlich zufrieden damit. Sind solche Menschen nicht Ungläubige? Sagt Mir: Was jene Ungläubigen betrifft, von denen die Kirche gesäubert wird, weil sie die Arbeit der Kirche durch ihre rücksichtslosen Missetaten schwerwiegend unterbrochen und gestört haben – steht es im Einklang mit den Grundsätzen, dass Gottes Haus die Kirche auf diese Weise von ihnen bereinigt? (Ja.) Es steht voll und ganz im Einklang mit den Grundsätzen; sie werden hier nicht im Geringsten ungerecht behandelt. Die Haltung, die sie gegenüber Gott und gegenüber der Ausführung ihrer Pflicht an den Tag legen, ist, dass sie fähig sind, sowohl Gott als auch ihre Pflicht jederzeit aufzugeben und zu verraten. Das genügt, um zu beweisen, dass sie in ihrem Herzen keinerlei Interesse an positiven Dingen haben. Sie glauben seit so vielen Jahren an Gott und haben sich so viele Predigten angehört, doch weder die Wahrheiten des Glaubens an Gott noch die Erfahrungszeugnisse von Gottes auserwähltem Volk können ihre Herzen fesseln. Keines dieser Dinge interessiert sie, berührt sie oder lässt sie eine innere Bindung dazu empfinden. Das ist das Wesen ihrer Menschlichkeit: Sie haben keinerlei Interesse an positiven Dingen. An was sind sie dann interessiert? Sie sind an Essen, Trinken und Vergnügen interessiert, an den Freuden des Fleisches, an bösen Trends und an Satans Philosophien. Ganz besonders interessieren sie all die negativen Dinge in der Gesellschaft; nur die Wahrheit und Gottes Worte interessieren sie nicht. Deshalb können sie das Haus Gottes jederzeit verlassen. Sie haben keinerlei Interesse daran, bei den Versammlungen des Hauses Gottes regelmäßig Gottes Worte zu lesen oder regelmäßig Gemeinschaft über die Wahrheit zu halten. Die Ausführung einer Pflicht finden sie ganz besonders abstoßend, und sie halten sogar jene Menschen, die ihre Pflicht tun, allesamt für Dummköpfe. Was für eine Denkweise und was für eine Menschlichkeit sind das? Sie haben kein Interesse an der Wahrheit oder an Gottes Rettung der Menschen, und sie hängen nicht im Geringsten am Kirchenleben. Obwohl sie Gottes Worte nicht offen gerichtet oder verurteilt haben, haben sie sich mehrere Jahre lang Predigten angehört, ohne auch nur ein bisschen der Wahrheit zu verstehen – das deutet eindeutig auf ein Problem hin. Niemand findet sowohl positive als auch negative Dinge abstoßend. Solange du positive Dinge nicht magst, wirst du ganz besonders an negativen Dingen interessiert sein. Wenn du besonders an negativen Dingen interessiert bist, dann wirst du definitiv nicht an positiven Dingen interessiert sein. So ein Mensch hat keinerlei Interesse an positiven Dingen. Daher gibt es im Haus Gottes nichts, an dem er hängt, nichts, das er mag oder wonach er sich sehnt. Die bösen Trends der Welt, Geld, Ruhm und Gewinn, ein offizielles Amt, Reichtum und verschiedene populäre Irrlehren und Trugschlüsse sind das, was so jemanden am meisten interessiert. Das Herz solcher Menschen ist auf die Welt gerichtet, nicht auf das Haus Gottes, weshalb sie jederzeit gehen können. Sie bedauern es nicht, das Haus Gottes und das Kirchenleben zu verlassen, und fühlen weder Schmerz noch Qual, sondern empfinden vielmehr völlige Erleichterung. Sie denken bei sich: „Endlich muss ich mir nicht mehr jeden Tag Predigten oder gemeinschaftlichen Austausch über die Wahrheit anhören, ich muss mich nicht mehr von diesen Dingen einschränken lassen. Jetzt kann ich kühn Ruhm und Gewinn verfolgen, nach Geld streben, schönen Frauen nachjagen und meine persönlichen Zukunftsaussichten verfolgen. Endlich kann ich ohne Sorge unverschämt lügen und andere betrügen, Intrigen und böswillige Pläne durchführen und alle möglichen niederträchtigen Taktiken anwenden. Ich kann im Umgang mit anderen Menschen zu jedem Mittel greifen!“ Sich im Haus Gottes Predigten anzuhören und Gemeinschaft über die Wahrheit zu halten, ist für sie schmerzhaft, und das Haus Gottes zu verlassen, fühlt sich wie eine Erleichterung an. Das bedeutet, dass diese positiven Dinge nicht das sind, was ihr Herz braucht. Was sie brauchen, sind all die Dinge aus der Welt und der Gesellschaft. Daraus wird deutlich, dass der Grund, warum sie die Kirche verlassen haben, in direktem Zusammenhang mit ihrem Streben und ihren Vorlieben steht.
Was ist die Wesensnatur dieser Menschen, die das Haus Gottes jederzeit verlassen können? Könnt ihr diese jetzt erkennen? (Ja. Solche Menschen sind Ungläubige. Die meisten dieser Menschen sind wiedergeborene Tiere, sie sind allesamt wirrköpfige Individuen ohne Gehirn oder Verstand.) Ganz genau. Sie verstehen nichts von Glaubensangelegenheiten. Sie verstehen nicht, worum es im menschlichen Leben wirklich geht, welchen Weg die Menschen einschlagen sollten, was die sinnvollsten Dinge sind, die man tun sollte, welche Grundsätze der Praxis man in seinem eigenen Verhalten befolgen sollte und so weiter, und sie wollen auch nicht die Wahrheit suchen, um das herauszufinden. Wonach streben sie gerne? Ihre Gedanken drehen sich den ganzen Tag darum, was sie tun können, um Vorteile zu erlangen und ein Leben zu genießen, das dem anderer überlegen ist. Manche Menschen beginnen, an Gott zu glauben, während sie in der Welt angestellt sind. Aber sobald sie zum Vorgesetzten oder Manager befördert werden oder sogar der Chef werden, hören sie auf zu glauben. Wenn die Brüder und Schwestern sie kontaktieren, sagen sie: „Ich bin jetzt jemand mit Status und Ansehen, mit gesellschaftlicher Stellung. Mit euch an Gott zu glauben, ist zu demütigend. Haltet euch alle bloß von mir fern und sucht mich ja nicht wieder auf! Wenn ihr wollt, könnt ihr meinen Namen tilgen oder mich ausschließen. Auf jeden Fall ist das Kapitel meines Glaubens an Gott beendet, und ich habe nichts mehr mit euch zu tun!“ Seht ihr, was sie da sagen? Was sind das für Menschen? Würdet ihr immer noch versuchen, sie zu kontaktieren? (Nein.) Sie haben sich klar und deutlich ausgedrückt, und doch finden es einige Kirchenleiter immer noch bedauerlich, dass sie gehen, und kontaktieren sie wiederholt, um es ihnen auszureden: „Du hast so ein gutes Kaliber, und du warst sogar früher ein Leiter und Mitarbeiter. Du wurdest nur entlassen, weil du nicht nach der Wahrheit gestrebt hast. Wenn du gewissenhaft nach der Wahrheit strebst, wirst du sicher gerettet werden und künftig definitiv eine Säule, eine Stütze im Haus Gottes sein!“ Je mehr die Leiter solche Dinge sagen, desto mehr fühlt sich die andere Person davon abgestoßen. Einige Kirchenleiter sind wirrköpfig und es fehlt ihnen an Urteilsvermögen; diese Person wurde in der Welt befördert und doch beneiden diese Leiter sie immer noch und wollen Beziehungen zu ihr aufbauen – zeigt das nicht einen Mangel an Selbstachtung? Menschen, die die Wahrheit verstehen, können diese Angelegenheit klar erkennen: In der Gesellschaft befördert zu werden, ist kein gutes Zeichen; diesem Weg zu folgen, ist nicht richtig! Manche Menschen hören auf, an Gott zu glauben, sobald sie ein wenig Status in der Gesellschaft erlangen – genau das offenbart sie und beweist, dass sie keine Menschen sind, die aufrichtig an Gott glauben oder die Wahrheit lieben. Wenn sie aufrichtige Gläubige wären, würden sie Gott selbst dann nicht verlassen, wenn sie in der Gesellschaft befördert würden und dort eine vielversprechende Zukunft hätten. Da sie Gott verraten haben, besteht für die Kirche nun noch die Notwendigkeit, sie zu kontaktieren und an ihnen zu arbeiten? Dafür besteht keine Notwendigkeit, denn sie sind bereits als Ungläubige enthüllt worden. Indem sie nicht an Gott glauben, sind sie diejenigen, die den Kürzeren ziehen – diese Segnungen besitzen sie einfach nicht. Sie sind nur elende Kreaturen; wenn du immer noch darauf bestehst, sie zum Glauben an Gott zu drängen, ist das dann nicht dumm? Je mehr du versuchst, sie auf diese Weise zu drängen, desto mehr schauen sie auf dich herab. Sie denken, dass alle Menschen, die an Gott glauben, von niedrigem sozialen Status sind und es ihnen an Kaliber mangelt. Deshalb sind sie besonders arrogant und selbstgerecht und blicken auf jeden mit Verachtung herab. Wenn sich jemand um sie sorgt oder wenn sie ihm am Herzen liegen, sehen sie das als einen Versuch, sich bei ihnen einzuschmeicheln. Was ist das für eine Denkweise? Eine Unfähigkeit, die Brüder und Schwestern richtig zu betrachten. Sind das Menschen, die aufrichtig an Gott glauben? Wenn man auf solche Menschen trifft, sollte man sie zurückweisen. Sobald sie sagen: „Ich bin jetzt ein leitender Verantwortlicher. Versucht nicht mehr, mich zu kontaktieren. Wenn ihr mich weiterhin kontaktiert, werde ich mich gegen euch stellen! Kommt vor allem nicht in meine Firma und blamiert mich – ich habe nichts mit Leuten zu tun, die an Gott glauben!“ – sobald sie diese Worte sagen, solltet ihr sofort gehen, ihren Namen tilgen und euch nie wieder mit solchen Menschen abgeben. Sie haben Angst, dass wir ihren Erfolg ausnutzen; deshalb müssen wir etwas Selbsterkenntnis besitzen. Sie sind erfolgreich und klettern die Karriereleiter hinauf; wir spielen nicht in ihrer Liga. Wir sind nur gewöhnliche Leute, Menschen am unteren Ende der Gesellschaft. Wir sollten nicht versuchen, Beziehungen zu ihnen aufzubauen – lasst euch nicht so herab! Es gibt auch einige ältere Menschen, deren Kinder ein luxuriöses Haus in der Stadt kaufen. Nachdem sie eingezogen sind, brechen sie allen Kontakt zu den Brüdern und Schwestern ab und sagen: „Sucht mich ja nicht wieder auf. Ihr seid alle Landeier. Wenn ihr versucht, mich zu kontaktieren, werden die Leute denken, dass ich auch ein Landei bin, dass ich Verwandte auf dem Land habe. Wie peinlich das wäre! Wisst ihr, was für ein Mensch mein Sohn ist? Er hat Geld wie Heu, er ist ein wohlhabender Mann, jemand mit öffentlichem Ansehen! Wenn ihr mit mir in Kontakt bleibt, wäre das nicht demütigend für meinen Sohn? Also versucht künftig nicht mehr, mich zu kontaktieren!“ Sobald sie diese Worte sagen, solltet ihr einfach antworten: „Da das deine Haltung ist, haben wir verstanden. Dann wünschen wir dir Glück und Freude!“ In diesem Moment würde euch jedes weitere Wort dumm und niedrig erscheinen lassen. Das Richtige ist, sofort zu gehen. Versucht niemals, Ungläubige energisch zu überzeugen – so ein Verhalten ist schlichtweg dumm. Versteht ihr das? (Ja.) Wie dumm können manche Menschen sein? Sie sagen: „Der Sohn dieser Person ist wohlhabend, er hat Geld wie Heu und Status in der Gesellschaft. Er hat sogar Beziehungen zu Regierungsbeamten. Wenn wir sie überreden, weiterhin an Gott zu glauben, könnte ihre Familie sogar als Gastgeber für Brüder und Schwestern fungieren!“ Was haltet ihr von dieser Idee? Betrachtet man das aus der Perspektive, dass man die Arbeit der Kirche, die Brüder und Schwestern und die allgemeine Sicherheit berücksichtigt, so erscheint diese Idee absolut angemessen. Aber du musst schauen, ob diese Person aufrichtig an Gott glaubt. Wenn sie nicht bereit ist, an Gott zu glauben, und keinen Kontakt zu den Brüdern und Schwestern haben möchte, du sie aber trotzdem überreden willst, an Gott zu glauben, ist das nicht dumm? Tu nichts, was einen Mangel an Selbstachtung zeigen würde. In unserem Glauben an Gott haben wir Gottes Schutz und Gottes Führung. In welcher Umgebung wir auch leben, es unterliegt alles Gottes Herrschaft und Seinen Anordnungen. Egal welches Leid wir ertragen, wir sollten mit Würde leben. Manche Menschen beneiden sogar diese Person, die das Haus Gottes verlassen hat, und sagen, sie sei kompetent – ist diese Ansicht richtig? Wie sollten wir diese Angelegenheit betrachten? Kaum war sie in ein großes Haus gezogen, hörte sie auf, an Gott zu glauben. In der Gesellschaft hat sie Status und Ansehen, und in ihrem Herzen schaut sie auf die Brüder und Schwestern herab und betrachtet sie als Menschen am unteren Ende der Gesellschaft, die es nicht wert sind, Umgang mit ihr zu haben. Also sollten wir Selbsterkenntnis besitzen und nicht versuchen, Beziehungen zu solchen Menschen aufzubauen oder uns bei ihnen anzubiedern, richtig? (Ja.)
Was die Menschen betrifft, die das Haus Gottes jederzeit verlassen können: Ob sie nun Ungläubige oder nur Faulenzer sind, ob sie an Gott glauben, um Segnungen zu erlangen oder um Katastrophen zu entgehen – wie die Situation auch sein mag, solange sie das Haus Gottes jederzeit verlassen können und, nachdem sie gegangen sind, es abstoßend finden, wenn die Brüder und Schwestern sie kontaktieren, und die Hilfe und Unterstützung der Brüder und Schwestern noch abstoßender finden und jedem mit Feindseligkeit begegnen, der mit ihnen Gemeinschaft über die Wahrheit hält, besteht keine Notwendigkeit, solchen Menschen irgendeine Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn Ungläubige dieser Art entdeckt werden, sollten sie rechtzeitig entlarvt und entfernt werden. Manche Menschen lieben vielleicht die Wahrheit nicht, aber sie mögen es, gute Menschen zu sein, und genießen das gemeinsame Leben mit den Brüdern und Schwestern; es versetzt sie in eine fröhliche Stimmung, und obendrein vermeiden sie es, schlecht behandelt zu werden. In ihrem Herzen wissen sie, dass sie an den wahren Gott glauben und bereit sind, fleißig zu schuften. Wenn sie wirklich eine solche Haltung haben, was meint ihr: Sollte man ihnen erlauben, ihre Pflicht weiterhin auszuführen? (Ja.) Wenn sie bereit sind, zu schuften, und keine Störungen oder Unterbrechungen verursachen, dann können sie weiterhin schuften. Aber wenn sie eines Tages nicht mehr bereit sind, zu schuften, und das Haus Gottes verlassen wollen und sagen: „Ich ziehe los, um in der Welt mein Glück zu versuchen. Ich werde nicht mehr mit euch an Gott glauben. Hier macht es keinen Spaß, und manchmal, wenn ich bei der Ausführung meiner Pflicht nachlässig bin, werde ich zurechtgestutzt. Hier zu leben ist wirklich hart; ich will gehen“ – sollte eine solche Person überredet werden, zu bleiben? (Nein.) Wir können solchen Menschen nur eine Frage stellen: „Hast du dir das gut überlegt?“ Wenn sie sagen: „Ich habe lange darüber nachgedacht“, kannst du sagen: „Dann wünschen wir dir alles Gute. Mach’s gut und auf Wiedersehen!“ Ist diese Vorgehensweise in Ordnung? (Ja.) Was für Menschen sind das eurer Meinung nach? Sie gehören zu der Sorte Mensch, die sich für überdurchschnittlich hält, die die Welt und wie es dort abläuft verabscheut und die oft Verse von berühmten Persönlichkeiten zitiert, wie: „Ich schwinge meinen Ärmel, ohne auch nur einen Hauch der Wolke mitzunehmen.“ Sie denken, dass sie ihre Reinheit bewahren und nicht in diese Welt passen, und sie wollen im Glauben an Gott etwas Trost finden. Sie sehen sich immer als jemand Außergewöhnliches, aber in Wirklichkeit sind sie die banalsten aller Menschen, die nur für Essen, Trinken und Vergnügen leben. Sie haben keine echten Vorstellungen und keine echten Bestrebungen. Sie halten sich selbst für erhaben, als ob niemand ihre Ideen verstehen oder ihren Gedanken gerecht werden könnte. Sie halten ihren eigenen geistigen Horizont für breiter als den des Durchschnittsmenschen und sagen Dinge wie: „Ihr seid alle gewöhnliche Menschen, aber schaut mich an – ich bin anders. Wenn du mich fragst, woher ich komme, werde ich dir sagen, dass meine Heimat in weiter Ferne liegt.“ Haben sie dir gesagt, woher sie kommen? Weißt du, wo dieser Ort ist, der angeblich „in weiter Ferne liegt“? Genau so sind Menschen, die die Kirche jederzeit verlassen können. Sie haben das Gefühl, dass sie kein Ort der Welt zufriedenstellen kann, und denken immer an irgendwelche unrealistischen, vagen, illusorischen Dinge. Sie konzentrieren sich nicht auf die Realität und verstehen nicht, worum es im menschlichen Leben geht oder welchen Weg die Menschen einschlagen sollten. Sie verstehen diese Dinge nicht – sie sind einfach Sonderlinge. Wenn sich so jemand entschieden hat, die Kirche zu verlassen, und sagt, er habe es sich lange überlegt, dann besteht keine Notwendigkeit, ihn zum Bleiben zu überreden. Sagt kein einziges Wort mehr – tilgt einfach ihren Namen, und das war’s. So sollte mit solchen Menschen umgegangen werden; das entspricht den Grundsätzen über den Umgang mit Menschen. Damit ist der gemeinschaftliche Austausch über die Menschen, die die Kirche jederzeit verlassen können, abgeschlossen.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?