Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (24) Abschnitt Vier

B. Die Vorliebe, Vorteile auszunutzen

Die zweite Art von Menschen sind jene, die gerne Vorteile ausnutzen. Manche Menschen haben definitiv Auffassungen, was den gemeinschaftlichen Austausch über die Vorliebe betrifft, Vorteile auszunutzen, und denken: „Welcher verdorbene Mensch nutzt nicht gerne Vorteile aus? Das liegt in der menschlichen Natur; solange dadurch nichts Böses getan wird, was ist schon dabei, ein bisschen Vorteile auszunutzen?“ Die Vorliebe, Vorteile auszunutzen, über die wir hier Gemeinschaft halten, geht über den Rahmen der Vorliebe, Vorteile auszunutzen, normaler Menschen hinaus – sie erreicht den Grad von etwas Bösem. In der Kirche sollte es eine ganze Menge Menschen dieser Art geben, oder zumindest einen Teil. Unter dem Vorwand „Wir sind alle Brüder und Schwestern“ nutzen sie überall Vorteile aus: unter Brüdern und Schwestern, im Haus Gottes und in der Kirche. Welche Vorteile nutzen sie aus? Wenn ihre Familie zum Beispiel ein Haus kaufen muss, sie aber nicht genug Geld haben, wenden sie sich nicht an Verwandte oder Freunde, um es sich zu leihen, noch gehen sie zur Bank für einen Kredit; sie leihen es sich von den Brüdern und Schwestern, ohne aber Zinsen oder einen Rückzahlungstermin zu erwähnen – sie leihen es sich einfach. Zu sagen, sie „leihen“ es sich, ist noch schmeichelhaft ausgedrückt; in Wahrheit nehmen sie es sich einfach, denn sie haben keine Absicht, das Geld zurückzuzahlen oder Zinsen zu zahlen. Warum nehmen sie dafür die Brüder und Schwestern ins Visier? Sie denken, da sie ja alle Brüder und Schwestern sind, sollten sie in schwierigen Zeiten aushelfen, und wenn jemand nicht hilft, dann ist diese Person kein Bruder oder keine Schwester. Also gehen sie zu den Brüdern und Schwestern, um sich Geld zu leihen, und erfinden Gründe, um den Brüdern und Schwestern das Gefühl zu geben, dass es selbstverständlich sein sollte, ihnen Geld zu leihen. Einige Leute sehen, dass die Familie eines Bruders oder einer Schwester ein Auto hat, und es geht ihnen nicht aus dem Kopf und sie fragen alle paar Tage, ob sie es sich ausleihen können. Sie leihen es sich aus, geben es aber nicht zurück, tanken es nicht auf und fahren manchmal sogar Dellen in die Karosserie oder bauen einen Unfall. Gutes Essen, nützliche Gegenstände oder wertvolle Dinge – wenn sie irgendwelche Dinge dieser Art in den Häusern anderer sehen, weckt das ihre Gier und sie schmieden Pläne, um sie sich unter den Nagel zu reißen. In wessen Haus sie auch gehen, ihre Augen leuchten vor diebischer Gier, während sie alles absuchen und überall nach einem Vorteil oder Dingen Ausschau halten, die sie sich greifen könnten – nicht einmal eine kleine Topfpflanze ist vor ihnen sicher. Wenn sie mit anderen ausgehen oder essen gehen, bieten sie nie an, für die Fahrt oder das Essen zu bezahlen. Immer wenn sie etwas Schönes sehen, wollen sie es kaufen, aber wenn es ans Bezahlen geht, lassen sie andere die Rechnung für sich begleichen und erwähnen danach nicht einmal, es zurückzuzahlen; sie wollen einfach Vorteile ausnutzen, selbst wenn sie dabei nur einen oder fünf Cent gewinnen. Wenn du schöne Dinge haben willst, kannst du selbst dafür bezahlen; wenn du nicht mit deinem eigenen Geld bezahlen willst, dann versuche auch nicht, andere auszunutzen, und sei nicht so gierig; du solltest etwas Integrität besitzen, um dir den Respekt anderer Menschen zu verdienen. Aber Menschen dieser Art fehlt es an Integrität; sie wollen nur Vorteile ausnutzen und fühlen sich umso glücklicher, je mehr Vorteile sie ausnutzen. Ist das Auftauchen solcher Menschen in der Kirche eine Schande oder eine Herrlichkeit? (Eine Schande.) Es ist eine Schande. Würdet ihr sagen, dass es für sie notwendig ist, auf diese Weise Vorteile auszunutzen? Liegt es daran, dass sie sich kein Essen leisten oder ihre Familie nicht ernähren können? Keineswegs. Tatsächlich haben sie genug Geld zum Ausgeben und genug zu essen; es ist nur so, dass ihre Gier so groß ist, dass sie ihnen ihre Integrität nimmt und bei anderen Leuten Abscheu und Ekel hervorruft. Ist ein solcher Mensch gut? (Nein.) Manche Menschen versuchen immer, Vorteile auszunutzen, wenn sie ihre Pflichten tun, und fühlen sich benachteiligt, wenn sie auch nur den geringsten Verlust erleiden, und müssen sich darüber äußern. Wenn ihnen eine Aufgabe zugewiesen wird, bringen sie immer das Thema Geld zur Sprache: „Die Reisekosten für eine Fahrt betragen so und so viel, die Unterkunft kostet so und so viel, die Mahlzeiten kosten so und so viel und so weiter.“ Man sagt ihnen: „Mach dir keine Sorgen um das Geld, die Kirche wird dafür aufkommen.“ Aber nachdem sie das Geld erhalten haben, denken sie weiter darüber nach und sagen: „Das ist nicht genug. Was kann ich da draußen mit nur 200 Yuan schon tun? Es gibt einen Spruch: ‚Sei zu Hause sparsam, aber nimm auf Reisen reichlich Geld mit.‘ Ich muss noch etwas mehr Geld zur Sicherheit mitnehmen; wenn ich nicht alles verbrauche, gebe ich den Rest an die Kirche zurück.“ Wenn sie zurückkommen, erwähnen sie mit keinem Wort, dass noch Geld übrig ist, noch geben sie einen Bericht über ihre Ausgaben ab. Sie wagen es sogar, die Kirche zu ihrem Vorteil auszunutzen; würden sie es wagen, Gottes Opfergaben zu veruntreuen? (Ja.) Was für Kreaturen sind das? Ihnen fehlt es an Integrität sowie an Gewissen und Vernunft. Würde Gott solche Menschen billigen? Einige andere gehen sogar zu Versammlungsorten oder Gastunterkünften, um zu baden, ihre Haare zu waschen und ihre Wäsche zu waschen, und benutzen dabei die Waschmaschine der Kirche sowie den Wasserboiler, das Shampoo und das Waschmittel der Kirche und so weiter; sie nutzen sogar diese Annehmlichkeiten zu ihrem Vorteil aus und machen vom Eigentum der Kirche Gebrauch, um bei ihrem eigenen zu sparen. Sie denken, da sie an Gott glauben, gehören sie zum Haus Gottes, und somit steht jeder Gegenstand des Hauses Gottes ihnen zur freien Verfügung. Sie denken, es wäre eine Verschwendung, diese Dinge nicht zu benutzen, sie nicht zu nehmen oder keinen Vorteil daraus für sich zu ziehen; und selbst wenn sie etwas kaputtmachen, haben sie nicht die Absicht, dafür aufzukommen. Wenn es um ihre eigenen Sachen geht, verstehen sie es, damit sparsam umzugehen und sie mit größter Sorgfalt zu behandeln, aber die Geräte und Gegenstände des Hauses Gottes benutzen sie, wie es ihnen gefällt, ohne für diese aufzukommen, wenn sie sie kaputtmachen. Sind das gute Menschen? Sie sind gewiss keine guten Menschen. Vor allem in Fällen, in denen die Kirche einige Gegenstände kaufen muss, bieten sie aktiv ihre Dienste an und sind ganz besonders bereit, solche Aufgaben zu übernehmen. Warum sind sie so eifrig? Sie glauben, dass es einen Gewinn zu erzielen und Vorteile auszunutzen gibt; nachdem sie die Gegenstände gekauft haben, verschwindet das restliche Geld in ihrer eigenen Tasche. Sie wollen jeden möglichen Vorteil ausnutzen und denken, es wäre eine Verschwendung, es nicht zu tun; das ist die Logik, an die sie sich halten. Wenn sie keine Vorteile ausnutzen können, verfluchen sie die Brüder und Schwestern und verfluchen das Haus Gottes – sie verfluchen jeden; sie sind schlichtweg böse Dämonen, stinkende Bettler, waschechte Schnorrer, die überall ihre Schale hinhalten, um sich Vorteile zu erschleichen und Dinge zu ihrem Vorteil auszunutzen. Die Leute sagen: „Du fragst ständig nach Dingen; bist du nicht einfach ein stinkender Bettler?“ Sie antworten: „Das ist in Ordnung, nenne mich, wie du willst – einen Geizhals, einen Knauser, einen stinkenden Bettler, einen Schnorrer, einen armen Schlucker – solange ich einen Vorteil für mich herausschlagen kann, ist das okay.“ Haben Menschen dieser Art irgendeine Integrität? (Nein.) Verursachen solche Menschen nicht ein gewisses Maß an Störung für die Brüder und Schwestern? Verursachen sie nicht insbesondere für jene Familien, die in schwierigen Verhältnissen leben und finanziell schlecht dastehen, ein gewisses Maß an Störung und Schaden? (Ja.) Könnten sie einen negativen Einfluss auf jene Menschen haben, deren Größe unreif ist und die besonders gefährdet sind? (Ja.) Die Leute empfinden schon bei ihrem bloßen Anblick Ekel; jeder, der sie sieht, ist genervt, doch alle sind zu verlegen, um sie zurückzuweisen, und lassen sich so schamlos von ihnen erpressen. Jeder weiß, dass sie eine schlechte Menschlichkeit und einen niederen Charakter haben, aber in Anbetracht der Tatsache, dass sie alle Brüder und Schwestern sind und sie manchmal in der Lage sind, einige Pflichten zu tun, ein Mindestmaß an Glauben haben und gelegentlich ein wenig Mühe aufwenden können, indem sie Leute bei sich beherbergen – aufgrund dieser Dinge drücken die meisten Menschen bei ihrem Verhalten, überall Vorteile auszunutzen, ein Auge zu und betrachten das nicht als etwas Ernstes. Aber die Störungen, die sie innerhalb der Kirche verursachen, werden immer schwerwiegender – schwerwiegend genug, dass sich die meisten Menschen unwohl fühlen; ist das nicht ein Problem? (Ja.) Auch wenn diese Individuen keine tollwütigen Hunde sind, die überall Menschen beißen und sie töten können, so sind sie doch wie lästige Fliegen, deren Belästigung den Menschen keine Ruhe lässt. Wenn sie nicht entfernt werden, werden sie endlos Störungen verursachen. Wenn sie in der Kirche bleiben, wird das ständig zu Unheil führen und den Menschen den Frieden rauben. Nachdem sie gestört wurden, sind die Menschen ziemlich gereizt und hegen oft eine Abneigung gegen solche Individuen; doch da sie keine Lösung haben, nehmen sie es einfach hin, wieder und wieder. Was sind das für Menschen? Es gibt selbst so verabscheuungswürdige Schurken unter den Menschen; warum glauben solche Individuen überhaupt an Gott? Sie haben es schlichtweg nicht verdient, zu leben! Jede mögliche Sache zu ihrem Vorteil auszunutzen – wie schändlich! Genieße einfach so viele materielle Dinge, wie es dein Können erlaubt; wenn dir dieses Können fehlt, dann solltest du dich nicht an dem, was anderen gehört, erfreuen oder diese Dinge veruntreuen. Wenn du gelegentlich einen kleinen, unbedeutenden Vorteil ausnutzt, weil andere ab und zu großzügigerweise etwas umsonst anbieten oder weil du eine besondere Vorliebe für etwas hast oder dich in etwas verliebst, kann das jeder verzeihen. Wie der Spruch besagt: „Armut schränkt den Ehrgeiz ein“; das ist kein großes Problem. Aber wenn du dich immer so um Vorteile bemühst, bis zu dem Punkt, an dem du dabei schamlos und ungeniert wirst, zu einem stinkenden Bettler oder in den Augen aller zu einem tollwütigen Hund oder einer Fliege wirst, dann solltest du sofort entfernt werden. Es sollte ein für alle Mal gegen diese Menschen vorgegangen werden, um all diesen Problemen ein Ende zu setzen.

Wie viel Toleranz habt ihr für die Menschen, die gerne Vorteile ausnutzen? Wenn ihr sie wirklich nicht ertragen könnt und euch fühlt, als hättet ihr eine tote Fliege verschluckt, nachdem sie euch ausgenutzt haben – wobei die meisten von euch ausrasten und sich ständig über sie beschweren, wenn ihr unter euch seid –, hätten sie an diesem Punkt nicht schon längst entfernt werden müssen? (Ja.) Wenn es unerträglich wird, wenn die Grenze erreicht ist, sollten sich alle zusammentun, um sie zu entfernen. Man entfernt hier eine Plage aus dem Haus Gottes, und es handelt sich hierbei um eine Sache, die die Menschen sehr erfreut. Eine solche Person ist nur Abschaum, der bei den meisten Menschen Unruhe stiftet. Das stellt einen bösartigen Vorfall dar, der das Kirchenleben stört und unterbricht und die Menschen zwingt, zusammenzukommen, um über diese Person Gemeinschaft zu halten und das Problem, das sie darstellt, zu lösen. Diese Praxis ist gerechtfertigt, da die Störung durch die böse Person bereits einigen Menschen geschadet hat. Um zu verhindern, dass die böse Person weiterhin Böses tut, um die normale Ordnung des Kirchenlebens aufrechtzuerhalten und um zu verhindern, dass Gottes auserwähltes Volk weiter geschädigt wird, sollte man schnell gegen die böse Person vorgehen und die Kirche von ihr bereinigen. Wenn sie nach ihrer Entfernung die Kirche anzeigen kann, sollte man ihr Folgendes auf kluge Weise mitteilen: „Du wirst nicht entfernt oder ausgeschlossen. Geh nach Hause, isoliere dich und denke über dich nach. Wenn du gründlich nachgedacht hast, schreibe einen Reuebrief, und dann können wir dich wieder in der Kirche willkommen heißen. Zunächst einmal solltest du versuchen, mehr Geld zu verdienen und das Leben zu genießen; außerdem solltest du über die Frage des Glaubens an Gott nachdenken. Auf diese Weise vernachlässigst du keinen der beiden Aspekte.“ Wie klingt das? (Gut.) Wir werden nicht sagen, dass sie entfernt oder ausgeschlossen werden; es ist nur so, dass diese Person von heute an nicht mehr in der Kirche sein wird. Wie wäre es, das so zu handhaben? (Gut.) Es ist großartig! Man muss sich nicht streiten oder mit jemandem abrechnen. Eine einfache und klare Lösung, die sie in die Welt zurückkehren lässt, um zu arbeiten, Geld zu verdienen und ihr eigenes Leben zu leben, reicht aus. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Menschlichkeit jener Menschen, die gerne Vorteile ausnutzen, nicht besonders gut ist. Obwohl man sie nicht als böse bezeichnen kann, macht sie dieser Charakterzug, gerne Vorteile auszunutzen, wirklich lästig und verabscheuungswürdig. Sie nutzen jede erdenkliche Gelegenheit aus! Selbst wenn solche Menschen keine illegalen oder kriminellen Handlungen begehen, sind die langfristigen Unterbrechungen und Störungen, die ihre Handlungen und Verhaltensweisen für das Kirchenleben mit sich bringen – diese Konsequenzen – schwerwiegender als jede böse Tat; sie reichen aus, um sie als Ungläubige oder böse Menschen zu charakterisieren, die aus der Kirche entfernt werden müssen. Auf diese Weise werden die Störungen, die die Kirche erleidet, und die Belästigung der Brüder und Schwestern durch Ungläubige vollständig unterbunden.

Wir haben zuvor über eine besondere Methode, mit Menschen umzugehen, die gerne Vorteile ausnutzen, Gemeinschaft gehalten, über eine Methode, die auf der Grundlage der besonderen Umstände der Verfolgung auf dem Festland entwickelt wurde. In den Kirchen im Ausland ist es in Ordnung, sie einfach direkt zu entfernen. Unabhängig davon, gegen welche Art von Menschen sich eine Vorgehensweise richtet, ist es jedoch unerlässlich, sicherzustellen, dass sie sowohl den Grundsätzen entspricht als auch weise ist. Die Kirche hat Verwaltungsverordnungen und Regeln, die alle darauf abzielen, das normale Kirchenleben für die Brüder und Schwestern und die normale Ordnung der Pflichtausführung zu schützen. Wenn jemand das Kirchenleben der Brüder und Schwestern oder die Ausführung ihrer Pflichten stört, ist das nicht erlaubt; Gott wird diese Person verschmähen. Jegliche Belästigung oder Einmischung in das tägliche Leben der Brüder und Schwestern ist mit Sicherheit nicht gestattet. Das ist ein Problem, für dessen Lösung die Leiter und Mitarbeiter verantwortlich sein sollten. Es mag sein, dass Verwandte, Freunde oder Bekannte der Brüder und Schwestern unter dem Deckmantel, „Brüder und Schwestern“ zu sein, versuchen, die Brüder und Schwestern auf ihre Seite zu ziehen und in die Irre zu führen, und sie daran hindern, ihre Pflichten zu tun. Die Leiter und Mitarbeiter oder die Brüder und Schwestern haben die Verpflichtung und Verantwortung, gegen solche Leute vorzugehen. Ihr Benehmen und ihre Handlungen hindern andere daran, ihre Pflichten zu tun und Gott zu folgen, und verursachen auch Störungen bei der Arbeit der Kirche. Daher sollten Leiter und Mitarbeiter auf den Plan treten, um die Situation zu regeln und ihnen Einschränkungen aufzuerlegen. Wir haben natürlich angemessene Methoden, um mit solchen Individuen umzugehen und gegen sie vorzugehen. Es ist nicht nötig, zu Schlägen oder Schelte zu greifen; wir machen ihnen einfach bewusst, was das Wesen ihres Problems ist und welche Anschuldigungen und Vorwürfe die Mehrheit von Gottes auserwähltem Volk gegen sie erhoben hat, und sagen ihnen schließlich: „Dich zu entfernen ist eine Entscheidung, die von der Mehrheit getroffen und genehmigt wurde. Ob du damit einverstanden bist oder nicht, die Kirche hat die Autorität, diese Entscheidung zu treffen und dich entsprechend zu behandeln. Du solltest gehorchen.“ Damit ist diese Angelegenheit geregelt, und ein solches Vorgehen entspricht voll und ganz den Grundsätzen. Man sollte mit Menschen, die gerne Vorteile ausnutzen, gemäß den Grundsätzen umgehen und sie entsprechend behandeln. Wenn sie sich etwas leihen wollen, um dich auszunutzen, kannst du es ihnen leihen, wenn du willst, oder ablehnen, wenn nicht; die Entscheidung liegt bei dir. Es ihnen zu leihen, ist ein Akt der Güte; es abzulehnen, ist dein gutes Recht. Wenn sie sagen: „Sind wir nicht alle Brüder und Schwestern? Wie geizig das ist, nicht einmal bereit zu sein, jemandem etwas zu leihen!“, kannst du antworten: „Das gehört mir, und ich habe das Recht, es nicht zu verleihen. Das steht im Einklang mit den Grundsätzen. Setze mich nicht mit dem Argument ‚wir sind alle Brüder und Schwestern‘ unter Druck; was du sagst, ist nicht die Wahrheit. Nur wenn Gott sagt: ‚Du musst es ihnen leihen‘, dann werde ich es dir leihen.“ Niemand hat das Recht, unter dem Vorwand der Kirche oder der Vorstellung, dass „wir alle Gläubige und alle Brüder und Schwestern sind“, persönliches Eigentum zu erpressen oder sich auszuleihen. Ist das die Wahrheit? (Ja.) Das ist die Wahrheit. Nur wenn alle an dieser Wahrheit festhalten, kann Gerechtigkeit für jeden gewährleistet werden, und jeder kann seine wahren Rechte genießen. Aber wenn jemand die Ausreden „die Bedürfnisse der Arbeit des Hauses Gottes“, „die Bedürfnisse der Arbeit der Kirche“ oder „die Bedürfnisse der Brüder und Schwestern“ benutzt, um persönliche Gegenstände zu erpressen oder sich auszuleihen, entspricht das dann der Wahrheit? (Nein.) Hast du das Recht, Anfragen abzulehnen, die nicht mit der Wahrheit übereinstimmen? (Ja.) Und wenn dich jemand dafür als geizig oder knauserig abstempelt, würdest du dich dann fürchten? (Nein.) Wenn jemand aus dieser Angelegenheit eine große Sache macht und behauptet, du würdest die Arbeit der Kirche nicht unterstützen oder hättest keine Liebe für die Brüder und Schwestern, was die Brüder und Schwestern dazu veranlassen würde, dich abzulehnen und zu isolieren, würdest du dich dann fürchten? Du würdest klein beigeben. In diesem Moment würdest du denken: „Was ist schon dabei, jemandem ein Auto zu leihen? Es ist egal, ob die Kirche, das Haus Gottes oder die Brüder und Schwestern es ausleihen. Ich sollte die Brüder und Schwestern besser nicht kränken. Eine Person zu kränken ist nicht schlimm, aber wenn alle Brüder und Schwestern gekränkt sind und ihre Herzen mir gegenüber kalt werden und ich dadurch isoliert werde, was dann?“ Du glaubst an Gott – was gibt es da zu fürchten? Dass sie dich isolieren, bedeutet nicht, dass sie die Wahrheit besitzen oder dass ihre Handlungen mit der Wahrheit übereinstimmen. Die Wahrheit ist immer die Wahrheit. Egal, ob eine Minderheit oder eine Mehrheit der Menschen ihr zustimmt, sie ist die Wahrheit. Ohne die Wahrheit, selbst wenn sich die Minderheit der Mehrheit beugt, ist es nicht die Wahrheit. Das ist eine Tatsache, die niemand leugnen kann. Ob jemand die Wahrheitsrealität besitzt, hängt nicht davon ab, wie angenehm seine Worte sind, sondern davon, ob er die Wahrheit in die Praxis umsetzen und nach den Grundsätzen handeln kann. Sagen wir zum Beispiel, du hast dir einen neuen Computer gekauft, um deine Pflicht zu tun, und jemand will ihn sich ausleihen und behauptet, es sei für die Arbeit der Kirche. Du weigerst dich, ihm den Computer zu leihen, und er sagt: „Dir fehlt es an Liebe, du liebst Gott nicht, du bist nicht aufopferungsvoll. Selbst zu einem so kleinen Opfer bist du nicht bereit.“ Sind diese Worte richtig? Entsprechen sie der Wahrheit? (Nein.) Du solltest antworten: „Der Computer ist zur Ausführung meiner Pflicht. Ich tue gerade meine Pflicht, also kann ich nicht ohne meinen Computer auskommen. Würde es nicht die Ausführung meiner Pflicht beeinträchtigen, wenn du dir meinen Computer leihst? Wäre das im Einklang mit der Wahrheit? Wofür genau brauchst du den Computer? Du sagst, es ist für die Kirchenarbeit; wenn das der Fall ist, dann musst du jemanden finden, der mir das beweist. Außerdem: Selbst wenn es für die Kirchenarbeit ist, solltest du dir nichts von mir ausleihen. Was soll ich für meine Pflicht benutzen, wenn du meinen Computer nimmst? Das ist unglaublich egoistisch von dir! Nutze die Bedürfnisse der Kirchenarbeit nicht als Ausrede, um Vorteile auszunutzen, darauf falle ich nicht herein. Denk nicht, ich sei ein verworrener Mensch ohne Urteilsvermögen; du willst mich ausnutzen, aber das lasse ich nicht zu!“ Es ist notwendig, auf diese Weise mit solchen Menschen zu sprechen, um nicht in Satans Falle zu tappen. Ist dieses Problem leicht zu lösen? Sobald du die Wahrheit verstehst und nach den Grundsätzen handelst, musst du keine Angst haben, was irgendjemand sagt. Kümmere dich nicht um ihre falschen Einstufungen; das bisschen Glaubenslehre, das sie von sich geben, wird niemanden überzeugen. Hiermit wurden die Äußerungsformen der Menschlichkeit derer, die gerne Vorteile ausnutzen, und die Grundsätze für den Umgang mit ihnen im gemeinschaftlichen Austausch einfach erklärt.

Was jene Menschen in der Kirche betrifft, die gerne Vorteile ausnutzen, so müssen die Menschen sie einerseits genauer und in der Praxis durchschauen und andererseits die Wahrheit verstehen; sie müssen sich in ihren Herzen darüber im Klaren sein, welche Haltung sie gegenüber dem Glauben an Gott einnehmen, welche Arbeit sie tun, welche Grundsätze sie wahren und welche Einstellung sie gegenüber Menschen, Ereignissen und Dingen haben sollten. Folge nicht der Masse, fürchte dich nicht davor, Menschen zu kränken, und gib vor allem nicht die Grundsätze, an die du dich halten, und die Haltung, die du haben solltest, auf, um bestimmten Personen zu gefallen, sodass du am Ende zwar den Menschen gefällst, aber Gottes Herz verletzt und Er dich verabscheut. Wenn es sich um eine Handlung handelt, die mit den Grundsätzen übereinstimmt, dann ist es, selbst wenn du dadurch Menschen kränkst oder deswegen hinter deinem Rücken beschimpft wirst, von geringer Bedeutung; wenn es sich jedoch um eine Handlung handelt, die nicht mit den Grundsätzen übereinstimmt, dann hast du damit, selbst wenn du dadurch die Zustimmung und Unterstützung aller gewinnst und mit allen gut auskommst – du es aber nicht vor Gott verantworten kannst –, einen Verlust erlitten. Wenn du Beziehungen zur Mehrheit pflegst, dafür sorgst, dass sie glücklich und zufrieden ist, und dir ihr Lob verdienst, aber Gott, den Schöpfer, kränkst, dann bist du ein Narr sondergleichen. Deshalb musst du, was auch immer du tust, klar und deutlich verstehen, ob es mit den Grundsätzen übereinstimmt, ob es Gott gefällt, was Gottes Einstellung dazu ist, welche Haltung die Menschen einnehmen sollten, welche Grundsätze die Menschen wahren sollten, welche Anweisungen Gott gegeben hat und wie du es tun solltest – darüber solltest du dir zuerst im Klaren sein. Deine Beziehungen zu anderen und deine materiellen Tauschgeschäfte und Transaktionen mit anderen – bauen diese auf einer Grundlage der Übereinstimmung mit den Grundsätzen auf? Bauen sie auf einer Grundlage auf, Gott zu gefallen? Wenn nicht, dann wird Gott sich an nichts von dem, was du tust, erinnern, ganz gleich, wie gut du dich darum kümmerst, wie perfekt du es tust oder wie viel Lob du von anderen erhältst. Daher sollte es bei den Grundsätzen deiner Beziehungen und Interaktionen mit anderen nicht darum gehen, ob sie dich ausnutzen oder ob du sie ausnutzt – sie sollten nicht auf dieser Grundlage aufbauen. Vielmehr sollte es bei diesen Grundsätzen darum gehen, ob das, was ihr tut, mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmt. Nur dann kann es wirklich als „angesichts unseres Glaubens an Gott“ betrachtet werden; nur dann könnt ihr sagen: „Wir sind alle Gläubige, alle Brüder und Schwestern“; nur dann könnt ihr das als Prämisse nehmen. Abgesehen von Angelegenheiten, die den Lebenseintritt, die Pflicht und die Kirchenarbeit betreffen, sollten keine anderen Interaktionen auf der Prämisse basieren, „Brüder und Schwestern“ zu sein. Wenn es nicht um die Pflicht, den Lebenseintritt oder normale zwischenmenschliche Interaktionen geht, sondern jemand immer den Deckmantel, „ein Bruder oder eine Schwester“ zu sein, als Ausrede benutzt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, dann versucht er zweifellos, solche Aussagen, Methoden und vorteilhaften Bedingungen als Vorwand zu benutzen, um jemanden oder etwas auszunutzen und Pläne für seine persönlichen Vorteile zu schmieden. Gottes auserwähltes Volk sollte diesbezüglich wachsam sein und solche Probleme auf kluge Weise angehen, um nicht hereingelegt zu werden. Das liegt daran, dass die meisten Menschen in der Kirche die Wahrheit nicht verstehen, und einige Menschen sind sogar Ungläubige, die ohne Grundsätze handeln und rücksichtslose Missetaten begehen. Wenn sie unter dem Deckmantel handeln, „Brüder und Schwestern“ zu sein, beeinflusst und stört das am leichtesten die Arbeit der Kirche. Zu welchem Zweck sage Ich das heute alles? Es soll klargemacht werden, dass die Grundlage eurer Handlungen auf den Wahrheitsgrundsätzen beruhen sollte, ganz gleich, ob es um die Kommunikation oder die Interaktion mit anderen geht. Das verhindert unangemessene Interaktionen zwischen den Menschen; natürlich hält es auch diejenigen, die gerne Vorteile ausnutzen, davon ab, Schlupflöcher zu finden, die sie ausnutzen können, und gleichzeitig verhindert es, dass diejenigen, die sich übermäßig um ihr Ansehen sorgen oder eine schwache Menschlichkeit besitzen, ständig ausgenutzt und betrogen werden und ständig Verluste erleiden. Manche Menschen tun letztendlich auf eigene Kosten so, als würde es ihnen nichts ausmachen, und verleihen trotz der offensichtlich schwierigen Umstände ihrer eigenen Familie ihr hart verdientes Geld, weil jemand, der gerne Vorteile ausnutzt, sie darum bittet, es sich zu leihen, und behauptet, sich gezielt an diese Menschen gewandt zu haben, weil er sie schätzt. Was passiert, nachdem das Geld geliehen wurde? Der Schuldner verschwindet. Dann beschwert sich der Verleiher über Gott, weil Er ihn nicht beschützt hat. Ist das vernünftig? Dachtest du, an Gott zu glauben bedeutet, dass du nicht nachdenken musst, wenn du etwas tust, dass Gott sich um alles kümmern wird? Macht dich das nicht zu einem Taugenichts? Gott verlangt von den Menschen, ehrlich und weise zu sein und nach den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln. Verstehst du das denn nicht? Wenn du nicht nach diesen Wahrheitsgrundsätzen handelst, dann verdienst du es, ständig Verluste zu erleiden und hereingelegt zu werden. Wenn dir am Ende in deinem Leben kein Ausweg mehr bleibt, wem kannst du dann die Schuld geben? Du hast dir das selbst zuzuschreiben. Du hast nicht aus Liebe gehandelt – sondern aus Dummheit! Du hast einem Betrüger Geld geliehen, um ihm zu gefallen, aber wenn du Geld brauchst, könntest du es vom Haus Gottes verlangen? Sollte das Haus Gottes diese Verantwortung für dich übernehmen? Indem du erwartest, dass das Haus Gottes für diese Ausgaben aufkommt, stehst du dadurch nicht in Gottes Schuld? Wie kannst du deine Pflicht tun, wenn dein Leben ausweglos ist? Wenn du zu Gott betest, wird Gott dich vielleicht nicht zufriedenstellen; das wäre ein Fall, in dem du erntest, was du gesät hast, und das zu Recht. Wie kannst du nur so dumm sein! Hat Gott dir gesagt, dieser Person zu vertrauen? Hat Er dir gesagt, ihr Geld zu leihen? Das hat Er nicht; es war dein persönliches Tun, kein Ausdruck von Gottes Absicht. Wenn dein persönliches Tun fehlerhaft ist und zu nachteiligen Konsequenzen führt, hast du allein die Verantwortung zu tragen. Warum solltest du das Haus Gottes verantwortlich machen oder Gott zur Rechenschaft ziehen? Warum dich über Gott beschweren, weil Er dich nicht beschützt hat? Du bist ein erwachsener Mensch; warum fehlt dir das Urteilsvermögen, das von einem erwartet wird? Würdest du in der Gesellschaft einfach jedem Geld leihen, der darum bittet? Du müsstest darüber nachdenken, nicht wahr? Warum würdest du jemandem Geld leihen, nur weil er in seiner Bitte die Bezeichnung „Brüder und Schwestern“ erwähnt hat? Zeigt das nicht, dass du töricht bist? Du bist nicht nur töricht, du bist dumm; extrem dumm! Denkst du, dass alle Brüder und Schwestern aufrichtig an Gott glauben, dass sie alle die Wahrheit verstehen? Mindestens ein Drittel von ihnen hegt keine Liebe für die Wahrheit und besteht aus Ungläubigen. Kannst du das nicht erkennen? Denkst du, alle Brüder und Schwestern sind Gegenstände von Gottes Rettung und wahrhaft von Gott auserwählt? Weißt du nicht, dass „viele berufen, doch wenige auserwählt sind“? Wen repräsentieren die Brüder und Schwestern? Sie repräsentieren die verdorbene Menschheit! Wenn du ihnen vertraust, bist du dann nicht dumm? Unabhängig davon, welche nachteiligen Konsequenzen deine persönlichen Handlungen haben, wende dich nicht an das Haus Gottes oder die Brüder und Schwestern; niemand kann für dich einstehen, noch hat jemand die Verpflichtung, die Verantwortung für dich zu tragen. Du hast dir die Suppe eingebrockt, also musst du sie auch auslöffeln; du musst Rechenschaft ablegen. Bringe diese Angelegenheiten auch nicht ins Kirchenleben zum gemeinschaftlichen Austausch und zur Diskussion; niemand will das hören, und andere Leute sind nicht verpflichtet, sich mit deinen vertrackten Angelegenheiten zu befassen. Wenn dir jemand wirklich helfen will, könnt ihr beide es privat regeln. Habt ihr das verstanden?

Der gemeinschaftliche Austausch über diese Angelegenheiten dient den Menschen als Erinnerung, erweitert ihr Wissen und läutet für sie die Alarmglocken, um ihnen klarzumachen, dass es unter jenen, die an Gott glauben, alle Arten von Menschen gibt. Es gibt einen wichtigen Punkt, den ihr euch merken müsst, den Ich schon mehrmals erwähnt habe: Diejenigen, die an Gott glauben, sind aus der verdorbenen Menschheit erwählt worden. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass jeder einzelne Mensch von Satan verdorben wurde, dass jeder Mensch verdorbene Dispositionen hat und in der Lage ist, in unterschiedlichem Maße Böses zu tun, und dass er unter den richtigen Umständen Dinge tun kann, die sich Gott widersetzen. Tatsachen zu verdrehen und Unwahrheiten zu verbreiten sowie die Vorliebe, Vorteile auszunutzen, über die wir gerade Gemeinschaft gehalten haben – diese Dinge werden von Gläubigen getan; Nichtgläubige sind für uns irrelevant, also werden wir sie hier nicht erwähnen. Diese Äußerungsformen der Menschlichkeit, über die wir Gemeinschaft gehalten haben, sind genau die Äußerungsformen der Menschen, die an Gott glauben. Betrachte also den Titel „die Brüder und Schwestern“ nicht als etwas Erhabenes, Edles oder Heiliges und Unantastbares. Wenn du das tust, zeigt das deine Dummheit. Gott hat nie gesagt: „Die Brüder und Schwestern sind kostbar. Sobald sie Brüder und Schwestern werden, sind sie geheiligt, sie werden zu Gottes Vertrauten und vollkommen vertrauenswürdig; du kannst ihnen voll und ganz vertrauen, und was immer sie sagen oder tun, ist die Wahrheit.“ Das ist nie geschehen; das sind deine Auffassungen und Einbildungen. Wenn du bis jetzt immer noch nicht die tatsächliche Konnotation hinter dem Titel „die Brüder und Schwestern“ erkennen kannst, dann bist du wirklich dumm; du hast dir all die Jahre umsonst die Predigten angehört. Du hast nicht einmal herausgefunden, was für eine Art Mensch du bist, und doch vertraust du anderen so sehr und betrachtest sie – die Brüder und Schwestern – als enorm heilig und erhaben und redest unaufhörlich darüber, dass „die Brüder und Schwestern diese Sache nicht mögen“, „die Brüder und Schwestern wütend sind“, „die Brüder und Schwestern leiden“, „die Brüder und Schwestern dies und das“, und sprichst von den Brüdern und Schwestern mit einer solchen Zuneigung. Hast du irgendwo gesehen, dass es in Gottes Worten heißt, dass die Brüder und Schwestern so enorm edel und heilig und so enorm vertrauenswürdig sind? Keinen einzigen Satz, richtig? Warum würdest du sie dann so betrachten? Das macht dich zu einem ausgemachten Narren. Dementsprechend spielt es keine Rolle, wie groß der Nachteil oder der Verlust ist, den du durch die Brüder und Schwestern erleidest: Es ist einzig und allein deine Schuld. Letztendlich solltest du die Verluste und Nachteile, die du erleidest, als Lehrgeld betrachten. Es stellt eine Lektion dar, die du lernen musst. Ihr müsst euch immer daran erinnern: Die Brüder und Schwestern stehen nicht für die Wahrheit, geschweige denn für Gott; sie sind nicht mit Gottes Vertrauten, Gottes Zeugen oder Gottes geliebten Kindern gleichzusetzen. Wer sind die Brüder und Schwestern? Sie sind verdorbene Menschen, genau wie du; sie haben Auffassungen über Gott, hegen keine Liebe für die Wahrheit, sind der Wahrheit abgeneigt, besitzen eine arrogante Disposition sowie bösartige und niederträchtige Dispositionen und sie sind in der Lage, sich in jeder Hinsicht Gott zum Feind zu machen, ihre Pflichten nachlässig zu tun und sogar die anderen Brüder und Schwestern unter dem Deckmantel des Glaubens an Gott auszunutzen. Zu welchem Zweck sage Ich das alles? Es geht nicht darum, Zwietracht zwischen dir und den Brüdern und Schwestern zu säen, sondern darum, dir zu helfen, das wahre Gesicht eines jeden Menschen klar zu erkennen, mit der Bezeichnung „die Brüder und Schwestern“ richtig umzugehen, die Menschen um dich herum richtig zu behandeln und richtige zwischenmenschliche Beziehungen zu allen aufzubauen. Versuche nicht, gute Beziehungen zu anderen durch persönliche Gefälligkeiten, materielle Tauschgeschäfte, Schmeichelei, Anbiederung, Zugeständnisse oder andere derartige Mittel aufzubauen oder aufrechtzuerhalten, mit dem Ziel, dich in die Brüder und Schwestern zu integrieren. Das ist unnötig, und alles, was du in dieser Hinsicht tust, findet Gott widerwärtig und verabscheuungswürdig. Was ist dann unter Menschen die beste Lebensweise, die beste Lebenshaltung und der beste Lebensgrundsatz? Das Wort Gottes. Was besagen Gottes Worte? Sie besagen: Baue angemessene und normale zwischenmenschliche Beziehungen auf. Wie werden diese Beziehungen aufgebaut? Richte dich, wenn du mit anderen zu tun hast, mit ihnen sprichst und mit ihnen verkehrst, nach Gottes Worten. Wenn zum Beispiel jemand umzieht und dich fragt, ob du Zeit hast, zu helfen, kannst du, wenn du willst, hingehen; wenn du nicht willst, weil du Angst hast, es könnte sich auf deine Pflicht auswirken, kannst du ablehnen. Das ist dein Recht und natürlich auch der Grundsatz, nach dem du dich richten solltest. Aus Angst, sie zu verärgern oder die Harmonie unter den Brüdern und Schwestern zu stören, musst du weder Zugeständnisse machen noch ungern und zwiespältig zustimmen und dann hinterher voller Widerwillen in deinem Herzen sein, was die Ausführung deiner Pflichten beeinträchtigen wird. Du weißt genau, dass ein solches Handeln gegen die Grundsätze verstößt, und doch erlaubst du anderen, um sie zufriedenzustellen und gute Beziehungen aufrechtzuerhalten, dich zu erpressen und dich wie einen Sklaven herumzukommandieren. Andere zufriedenzustellen ist keine gute Tat, und Gott wird sich nicht daran erinnern. Was du tust, dient lediglich dazu, zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen; du tust das nicht um der Arbeit der Kirche willen oder um deine Pflicht zu tun, geschweige denn, dass es deine Verantwortlichkeit oder Verpflichtung ist. Gott wird sich niemals an solche Handlungen erinnern, und selbst wenn du sie tust, bringt es nichts. Solltest du also, wenn du mit solchen Angelegenheiten konfrontiert wirst, nicht ernsthaft und sorgfältig überlegen, wie du dich entscheiden sollst? Manche Menschen werden um Hilfe gebeten, aber eigentlich sind sie komplett mit ihren Pflichten beschäftigt und konnten gerade mal die Zeit finden, an einer Versammlung teilzunehmen oder eine geistliche Andacht zu halten. Es ist offensichtlich, dass sie nicht helfen wollen, und gemäß den Grundsätzen sollten sie das auch nicht. Aber weil sie sich zu sehr um ihr Ansehen sorgen, bringen sie es nicht über sich, nein zu sagen. Was passiert letztendlich? Sie erlauben diesen niederen, vorteilssuchenden Menschen, sie auszunutzen, was dazu führt, dass sie die Zeit verschwenden, die sie ihrem Lebenseintritt widmen sollten. Ist das nicht ein Verlust? Es ist einer, den sie sich redlich verdient haben! Einen solchen Verlust zu erleiden, verdient weder Mitgefühl noch Mitleid von anderen. Warum sage Ich, dass sie diesen Verlust verdient haben? Wer hat dich dazu gebracht, Gottes Worte zu missachten? Wer hat dich dazu gebracht, Angst davor zu haben, Menschen zu kränken? Wenn du es vorziehst, Menschen nicht zu kränken, anstatt auf Gottes Worte zu hören, dann geschieht dir dieser Verlust nur recht! Manche Leute sagen: „Der Mensch lebt nicht im Vakuum; es muss Interaktionen zwischen den Menschen geben.“ Es kommt darauf an, wie du mit anderen interagierst. Was steht im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen, entspricht Gottes Absichten und ist für deinen Lebenseintritt zuträglicher: Interaktionen, die auf den Grundsätzen basieren, oder Interaktionen ohne jegliche Grundsätze, bei denen du ein Jasager bist, der versucht, alles glattzubügeln? Du weißt, wofür du dich entscheiden solltest, nicht wahr? Wenn du weißt, wofür du dich entscheiden solltest, und dennoch im Morast versinkst, musst du die letztendliche Konsequenz allein tragen. Ist das nicht offensichtlich? (Ja.)

Es gibt noch mehr Äußerungsformen der Menschlichkeit böser Menschen, und der heutige gemeinschaftliche Austausch war begrenzt und konzentrierte sich nur auf die Aspekte der Vorliebe, Tatsachen zu verdrehen und Unwahrheiten zu verbreiten, und der Vorliebe, Vorteile auszunutzen. Die meisten Menschen entwickeln erst, nachdem sie von diesen beiden Aspekten gehört haben, ein gewisses Gefühl und Urteilsvermögen und sagen: „So sieht also eine schlechte Menschlichkeit aus!“ Solche Menschen gibt es aber tatsächlich in der Kirche. Was sollte also getan werden? Ihre Anwesenheit ist kein großes Problem, da die Kirche Grundsätze und Vorschriften hat; sie kann entsprechende Maßnahmen ergreifen, um gegen solche Leute vorzugehen. Der Zweck des heutigen gemeinschaftlichen Austauschs über diese Angelegenheiten ist es, den meisten Menschen zu ermöglichen, ein klares Verständnis und Urteilsvermögen in Bezug auf diese beiden Arten von bösen Menschen zu erlangen, und dann zusammenzuarbeiten, um sie zu entfernen.

20. November 2021

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