Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (16) Abschnitt Vier

C. Die Grundsätze und Wege zur Beseitigung von Auffassungen

Es gibt noch einige Dinge bezüglich des Verbreitens von Auffassungen, über die Gemeinschaft gehalten werden muss. Manche Menschen sagen: „Im Kirchenleben müssen wir die Verbreitung von Auffassungen entlarven, im Detail analysieren und einschränken. Doch im Laufe des Glaubens an Gott neigen wir dazu, verschiedene Auffassungen zu entwickeln; das liegt außerhalb unserer Kontrolle. Welchen Weg der Praxis sollten wir also in Bezug auf Auffassungen einschlagen, damit wir korrekt praktizieren können und im Kirchenleben keine Störungen und Unterbrechungen verursachen, andere nicht nachteilig beeinflussen oder Verluste im Leben anderer Menschen verursachen? Was ist die angemessene Vorgehensweise?“ Ist es nicht eine Tatsache, dass Menschen Auffassungen haben? Ist das nicht unvermeidlich? (Ja.) Manche Menschen sagen: „Nur diejenigen, die nicht nach der Wahrheit streben, werden Auffassungen entwickeln.“ Ist diese Aussage richtig? Sie ist nur teilweise richtig. Auch diejenigen, die nach der Wahrheit streben, können gelegentlich Auffassungen von Gott entwickeln, wenn sie auf besondere Situationen stoßen, denn bevor die Menschen die Wahrheit und Gottes Absichten verstehen und bevor sie Gott kennen, werden sie einige Auffassungen von Gottes Worten und Werk entwickeln. Diese Auffassungen sind einige abwegige und absurde menschliche Vorstellungen, die nicht mit der Wahrheit übereinstimmen. Einige Auffassungen mögen mit Moral, Philosophie, traditioneller Kultur, ethischen Theorien und so weiter übereinstimmen, und oberflächlich betrachtet mögen diese Vorstellungen richtig erscheinen. Tatsächlich stimmen sie jedoch einfach nicht mit der Wahrheit überein und stehen im Widerspruch zu ihr. Das ist eine Tatsache. Wie sollten die Menschen diesen Auffassungen begegnen? Bevor die Menschen nach der Wahrheit streben, tragen sie bereits viele Auffassungen in sich; das sind inhärente Auffassungen. Während des Prozesses, in dem die Menschen nach der Wahrheit streben, werden aufgrund sich ändernder Umgebungen und verschiedener Kontexte eine ganze Menge neuer Auffassungen in ihnen aufkommen; das sind erworbene Auffassungen. Beide Arten von Auffassungen sind Dinge, denen sich die Menschen auf ihrer Reise des Glaubens an Gott stellen müssen. Gibt es also eine Lösung, um Auffassungen zu beseitigen? Gibt es einen Weg der Praxis? Manche sagen: „Das ist einfach zu handhaben. Wir können uns gegen unsere angeborenen Auffassungen auflehnen; wir brauchen ihnen keine Beachtung zu schenken. Wir sind sicher, dass diese Auffassungen im Prozess des Strebens nach der Wahrheit allmählich beseitigt werden und verschwinden, wenn wir die Wahrheit verstehen. Was die erworbenen Auffassungen betrifft, so verlassen wir uns darauf, dass Gott sie beseitigt, und wir werden von ihnen auch nicht eingeschränkt. Daher haben wir bis heute in unseren Herzen keine Auffassungen gebildet, die zu Dingen wie Widerstand, Verurteilung oder Lästerung gegen Gott führen könnten.“ Wie ist diese Methode der Praxis, diese Art, Auffassungen zu begegnen und zu handhaben? Kann sie Auffassungen beseitigen? Hat sie Nachteile? Ist diese Haltung gegenüber Auffassungen proaktiv und positiv? (Nein.) Hat diese Haltung irgendeine positive Wirkung auf die Menschen? Ist es der wirksamste Weg, Auffassungen zu beseitigen, wenn du eine passive Methode anwendest, bei der du diese Auffassungen ignorierst, sie in den verborgensten Teilen deines Herzens aufbewahrst, sie unterdrückst und betest, wann immer sie aufkommen, und sie dann als beseitigt betrachtest, sie auf die gleiche Weise behandelst, wann immer sie wieder auftauchen, und danach nicht mehr darüber nachdenkst und so tust, als wären sie kein Problem und glaubst: „Auf jeden Fall ist der Gott, an den ich glaube, immer noch mein Gott, ich bin immer noch Gottes geschaffenes Wesen, und Gott ist immer noch mein Schöpfer; das hat sich nicht geändert“? Erzielt dies ein positives Ergebnis? Beseitigt diese Art der Praxis Auffassungen gründlich von der Wurzel her? Offensichtlich nicht. Egal wie groß oder klein, wie zahlreich oder selten diese Auffassungen auch sein mögen, solange sie in den Herzen der Menschen existieren, werden sie einen negativen Einfluss auf ihren Lebenseintritt und ihre Beziehung zu Gott haben und Störungen verursachen. Besonders wenn die Menschen schwach sind; wenn sie auf eine Umgebung stoßen, die sie nicht überwinden können; wenn sie Gottes Absichten nicht verstehen, keinen Weg der Praxis haben und nicht wissen, wie sie Gott zufriedenstellen können; und wenn sie das Gefühl haben, keine Hoffnung auf Errettung zu haben, werden diese Auffassungen schnell in ihnen aufkommen, ihre Gedanken beherrschen, ihre Herzen besetzen und möglicherweise sogar ihr Bleiben oder Gehen und den Weg, den sie wählen, beeinflussen. Es mag sein, dass es eine Auffassung gibt, die dir nie wichtig war und die dich nie beeinflusst oder zu Fall gebracht hat – du hast immer geglaubt, du wärst ihr Meister, du könntest sie kontrollieren –, aber nachdem du ein bestimmtes Versagen, eine Entlassung oder Ausmusterung oder eine strenge Disziplinierung und Maßregelung von Gott erlebt hast, oder wenn du gar das Gefühl hast, in einen bodenlosen Abgrund gefallen zu sein, ist diese Auffassung zu diesem Zeitpunkt nicht mehr nur ein bloßes Anhängsel für dich. Selbst wenn du sie ignorierst, kann sie deine Gedanken stören und irreführen und sogar deine Gedanken und Standpunkte, deine Haltung gegenüber Gott und deinen Glauben an Gott beherrschen. Wenn du keine angemessene Methode oder keinen Grundsatz der Praxis hast, um mit diesen Auffassungen umzugehen, oder wenn du kein klares Verständnis von ihnen hast, werden sie zeitweise deinen Lebenseintritt oder deine unmittelbaren Entscheidungen beeinflussen. Sie können sogar deine Beziehung zu Gott und deine Haltung Ihm gegenüber beeinflussen. Wenn man also mit verschiedenen Auffassungen konfrontiert wird, die in einem beliebigen Kontext aufkommen, welche Haltung und Methode sollte man dann anwenden, um ihnen zu begegnen und mit ihnen umzugehen, damit Schaden vermieden und ein positives Ergebnis erzielt wird? Das ist eine Frage, über die klar Gemeinschaft gehalten werden sollte.

Menschen, die im Fleisch leben, haben einen freien Willen und freie Gedanken. Unabhängig davon, ob sie gebildet sind, wie ihr Kaliber ist oder welches Geschlecht sie haben, solange Menschen Gedanken haben, werden sie Auffassungen hervorbringen. Wenn eine Auffassung deine verdorbene Disposition beherrscht, wirst du Gott aufgrund dieser Auffassung trotzen. Daher muss dieses Problem, dass Menschen Auffassungen haben, gelöst werden. Es sind nicht nur diejenigen, die Auffassungen verbreiten, die Auffassungen hervorbringen; es ist nur so, dass sie ihre Auffassungen verbreiten, sich Gott rücksichtslos widersetzen und verschiedene Ansichten und Urteile über Ihn verbreiten. Aber ist es so, dass diejenigen, die keine Auffassungen verbreiten, keine haben? Jeder hat Auffassungen; das ist eine Tatsache. Der Unterschied ist, dass diejenigen, die absichtlich Auffassungen verbreiten, eine Wesensnatur haben, die der Wahrheit von Natur aus abgeneigt ist. Weil sie die Wahrheit nicht annehmen und sogar glauben, ihre Auffassungen seien richtig und stimmten vollständig mit der Wahrheit überein, entscheiden sie sich, ihre Auffassungen anzunehmen anstatt der Wahrheit, wenn ihre Auffassungen mit der Wahrheit in Konflikt geraten. Hier scheitern sie und deshalb werden sie eingeschränkt und verurteilt. Warum also werden gewöhnliche, normale Menschen nicht verurteilt, wenn sie Auffassungen hervorbringen? Das liegt daran, dass die meisten von ihnen mit Rationalität sprechen und handeln und in ihren Herzen wissen, dass menschliche Auffassungen nicht mit der Wahrheit übereinstimmen und falsch sind; obwohl sie ihre Auffassungen nicht sofort beseitigen können, sind sie bereit, ihnen den Rücken zu kehren. Wenn sie sich entscheiden, die Wahrheit anzunehmen, werden ihre inneren Auffassungen dadurch durch die Wahrheit ersetzt und beseitigt; sie lassen ihre Auffassungen los und werden nicht länger von ihnen beeinflusst, eingeschränkt oder beherrscht. Diese Menschen verbreiten ihre Auffassungen also nicht, obwohl sie welche haben. Sie können immer noch normal ihre Pflichten ausführen, Gott folgen, Gottes Worte und Gottes Werk annehmen, sich Gottes Herrschaft und Anordnungen und Seiner Errettung unterwerfen. Sie erkennen immer an, dass sie geschaffene Wesen sind und Gott der Schöpfer ist. Unabhängig davon, welche Auffassungen sie in ihren Herzen hegen, können sie eine normale Beziehung zu Gott aufrechterhalten, die Beziehung zwischen einem geschaffenen Wesen und dem Schöpfer aufrechterhalten, es unterlassen, ihre Pflichten aufzugeben, es unterlassen, Gottes Namen den Rücken zu kehren, und ihr Glaube an Gott bleibt unverändert. Obwohl dies der Fall ist, können Auffassungen, wenn sie nie beseitigt werden, die Menschen immer noch ruinieren und zu ihrer Zerstörung führen. Daher müssen wir immer noch darüber Gemeinschaft halten, wie man Auffassungen am besten begegnet und sie beseitigt.

Was meint ihr, ist leichter zu beseitigen: die angeborenen Auffassungen, die die Menschen bereits vor ihrem Glauben an Gott hatten, oder die Auffassungen, die die Menschen in besonderen Umgebungen und Kontexten entwickeln, nachdem sie zum Glauben an Gott gekommen sind? (Angeborene Auffassungen sind leichter zu beseitigen.) Die Vorstellungen und Auffassungen, die die Menschen über Gott haben, wenn sie anfangen, an Ihn zu glauben, sind leichter zu beseitigen, während die Auffassungen, die sie entwickeln, während sie Gottes Werk erleben, nachdem sie zum Glauben an Ihn gekommen sind, nicht so leicht zu beseitigen sind – dies ist eine theoretische Aussage, die aber letztendlich nicht mit den Tatsachen übereinstimmt. Was bedeutet „theoretisch“? Es bedeutet, dass diese Art von Schlussfolgerungen von Menschen auf der Grundlage von Philosophie und Logik abgeleitet werden. Nachdem die Menschen anfangen, an Gott zu glauben und die Wahrheit über Visionen zu verstehen, werden einige ihrer Auffassungen aufgegeben und beseitigt. In Wirklichkeit wird diese Lösung nur auf einer lehrmäßigen Ebene erreicht; es scheint, als ob diese Auffassungen beseitigt worden wären, aber viele der Auffassungen, die die Menschen entwickeln, während sie Gott folgen, hängen mit ihren angeborenen Auffassungen zusammen. Theoretisch sind von diesen beiden Arten von Auffassungen die angeborenen leichter zu beseitigen, aber tatsächlich sind beide Arten von Auffassungen leicht zu beseitigen, solange die Menschen die Wahrheit annehmen und positive Dinge lieben können und solange sie ein Verständnis der Wahrheit erreichen. Zum Beispiel sagen einige von euch, angeborene Auffassungen seien leichter zu beseitigen, aber ihr könntet auf einige Menschen mit verzerrtem Begriffsvermögen stoßen, die sehr stur sind und sich auf unwichtige Details versteifen, die sich in die Bibel, geistliche Klassiker und die Interpretationen von Bibelauslegern vertiefen; diese Menschen wiederholen vor dir das, was sie dabei finden, und egal, wie du über die Wahrheit Gemeinschaft hältst, sie nehmen sie nicht an. Sie können keine reinen Predigten, die Wahrheit oder korrekte Worte annehmen; sie nehmen diese Dinge nicht auf, wenn sie sie hören. Einerseits gibt es ein Problem mit ihrem Begriffsvermögen; andererseits lieben sie keine positiven Dinge oder die Wahrheit. Stattdessen lieben sie es, stur zu sein und sich auf unwichtige Details zu versteifen und mit der Sprache zu spielen, und sie mögen Theorien und Theologie. Können solche Menschen ihre Auffassungen loslassen? (Nein.) Gemessen an den Tatsachen, an der Disposition und den Vorlieben solcher Menschen, können sie die Wahrheit nicht annehmen. Die anfänglichen Auffassungen der Menschen sind tatsächlich sehr seicht und oberflächlich; sie sind sehr leicht zu beseitigen. Wenn eine Person normales Denken und normales Begriffsvermögen hat, kann sie, wenn du mit ihr über die Wahrheit bezüglich von Visionen Gemeinschaft hältst, ihre Auffassungen leicht loslassen, solange sie das im gemeinschaftlichen Austausch besprochene versteht. Aber es gibt eine Art von Menschen, die kein normales Denken hat. Diese Menschen können die Wahrheit nicht begreifen oder annehmen. Können solche Menschen ihre Auffassungen loslassen? (Nein.) Daher sind die Auffassungen solcher Menschen schwer zu beseitigen. Wenn eine Person eine gesunde Vernunft hat und in der Lage ist, die Wahrheit anzunehmen, dann streitet sie nicht mit Gott, egal welche Auffassungen sie nach dem Glauben an Gott über Ihn entwickelt und egal, in welcher Umgebung oder in welchem Kontext diese Auffassungen entstehen. Sie sagt: „Ich bin ein Mensch, ich habe verdorbene Dispositionen, mein Denken und mein Handeln können falsch sein. Gott ist die Wahrheit, Gott macht nie Fehler. Egal, wie vernünftig meine Gedanken sind, es sind immer noch menschliche Gedanken, sie stammen von einem Menschen und sind nicht die Wahrheit. Wenn sie Gottes Worten oder der Wahrheit widersprechen, dann sind diese Gedanken, egal, wie vernünftig sie erscheinen, falsch.“ Sie wissen vielleicht im Moment nicht genau, inwiefern diese Auffassungen falsch sind – wie praktizieren sie also? Sie praktizieren Unterwerfung, sind nicht stur, versteifen sich nicht auf bestimmte Details und lassen die Angelegenheit los, im Glauben, dass Gott sie eines Tages enthüllen wird. Jemand fragt sie: „Was ist, wenn Gott sie nicht enthüllt?“ Sie antworten: „Dann werde ich mich für immer unterwerfen. Gott macht nie Fehler, und was Gott tut, ist nie falsch. Wenn das, was Gott tut, nicht mit menschlichen Auffassungen übereinstimmt, bedeutet das nicht, dass Gott falsch liegt, sondern dass die Menschen es nicht begreifen oder verstehen können. Daher sollten die Menschen am meisten darauf achten, nicht genau zu prüfen, nicht bei ihren Auffassungen zu verweilen und ihre Auffassungen nicht zu nutzen, um Fehler bei Gott zu finden, indem sie ihre Auffassungen als Grund und Ausrede benutzen, um sich Gott nicht zu unterwerfen und Ihm zu trotzen.“ So behandeln sie ihre Auffassungen. Ist diese Art von Praxis das Praktizieren der Wahrheit? Es ist in der Tat das Praktizieren der Wahrheit. Wenn sie Auffassungen entwickeln, vergleichen sie Gott nicht mit ihnen oder benutzen sie, um Gott genau zu prüfen und um zu verifizieren, ob Gott wahr ist oder ob Er existiert. Stattdessen lassen sie ihre Auffassungen los und bemühen sich, die Wahrheit anzunehmen und Gott zu erkennen. Doch obwohl sie sich nach Kräften bemühen, Gott zu erkennen, können sie Ihn immer noch nicht erkennen. Was tun sie dann? Sie unterwerfen sich immer noch. Sie sagen: „Gott macht nie Fehler. Gott ist immer Gott. Gott ist der Eine, der die Wahrheit zum Ausdruck bringt. Gott ist die Quelle der Wahrheit.“ Sie setzen Gott zuerst an die Stelle Gottes und sich selbst an die Stelle von geschaffenen Wesen, wenn sie sich mit diesen Auffassungen befassen. Daher ändert sich ihre Haltung der Unterwerfung gegenüber Gott nicht, auch wenn sie ihre Auffassungen nicht beiseitegelegt oder beseitigt haben. Diese Haltung schützt sie und ermöglicht es ihnen, vor Ihm weiterhin als von Gott anerkannte geschaffene Wesen zu bestehen. Sind also die Auffassungen solcher Menschen leicht zu beseitigen? (Ja.) Wie wird das erreicht? Angenommen, sie sprächen auf diese Weise, wenn sie auf eine Situation stoßen: „Zu sagen, alles, was Gott tut, sei die Wahrheit und sei richtig, Gott sei allmächtig und könne keine Fehler machen – ist das nicht falsch? Obwohl gesagt wird, dass Gott keine Fehler machen kann, ist das nur eine theoretische Aussage. Tatsächlich gibt es einige Dinge, die Gott tut, die nicht rücksichtsvoll sind und die nicht mit den menschlichen Gefühlen übereinstimmen. Ich denke, diese Angelegenheit ist nicht ganz richtig. Was Dinge angeht, die nicht ganz richtig sind, muss ich mich nicht unterwerfen oder sie annehmen, richtig? Auch wenn ich Gottes Namen oder seine Identität nicht leugne, haben mir die Auffassungen, die ich jetzt entwickelt habe, mehr Einblick und ein besseres Verständnis von Gott gegeben – Gott macht auch einige Dinge falsch und hat Zeiten, in denen er Fehler macht. Von nun an werde ich es also nicht mehr glauben, wenn die Leute sagen, Gott sei gerecht, vollkommen und heilig. Ich werde an diese Aussagen ein kleines Fragezeichen hängen. Obwohl Gott der Schöpfer ist und ich seine Herrschaft annehmen kann, muss ich in Zukunft wählerisch annehmen und kann mich nicht verwirrt und blind unterwerfen. Was, wenn ich mich falsch unterwerfe? Würde ich nicht einen Verlust erleiden? Ich kann keine Person sein, die sich töricht unterwirft.“ Wenn sie Auffassungen und Gott mit dieser Haltung behandeln, können sie dann ihre Auffassungen leicht loslassen? Ist diese Art von Praxis das Praktizieren der Wahrheit? (Nein.) Ist die Beziehung zwischen ihnen und Gott nicht problematisch geworden? Prüfen sie Gott nicht ständig genau? Gott ist zum Gegenstand ihrer genauen Prüfung geworden anstatt zum Herrscher, der über ihr Schicksal regiert. Obwohl sie anerkennen, dass sie geschaffene Wesen unter der Herrschaft des Schöpfers sind, führen sie nicht die Pflichten und Obliegenheiten eines geschaffenen Wesens aus. Sie behandeln den Schöpfer nicht von ihrer ursprünglichen Position als geschaffenes Wesen aus, sondern widersetzen sich stattdessen dem Schöpfer, prüfen den Schöpfer genau und analysieren die Handlungen und das Verhalten des Schöpfers, wobei sie nach eigenem Ermessen entscheiden, ob sie sich unterwerfen und annehmen. Sind diese Haltung und diese Art der Praxis die Äußerungsformen, die Menschen, die die Wahrheit annehmen, haben sollten? Können ihre Auffassungen beseitigt werden? (Nein, sie können nicht beseitigt werden.) Sie können niemals beseitigt werden. Das liegt daran, dass ihre Beziehung zu Gott verdreht wurde; es ist keine normale Beziehung, es ist nicht die Beziehung zwischen einem geschaffenen Wesen und dem Schöpfer. Sie behandeln Gott als Gegenstand der genauen Prüfung und prüfen Ihn ständig genau. Sie nehmen an, was sie für richtig und gut halten, aber sie sträuben sich innerlich und streiten mit Gott über das, was nicht mit menschlichen Auffassungen und Vorstellungen oder mit menschlichen Vorlieben übereinstimmt, und entfremden sich von Gott. Ist eine solche Person jemand, der die Wahrheit annimmt? Oberflächlich betrachtet kann sie sich in Abwesenheit jeglicher Vorfälle und ohne jegliche Auffassungen über Gott den Worten unterwerfen, die Gott spricht. Aber sobald sie Auffassungen entwickelt, verschwindet ihre Unterwerfung; sie ist nirgends zu sehen und kann nicht in die Tat umgesetzt werden. Was ist hier los? Es ist klar, dass eine solche Person kein Mensch ist, der die Wahrheit praktiziert. Sie nimmt Gott nicht als die Quelle der Wahrheit oder als die Wahrheit selbst an. Für Menschen, die die Wahrheit nicht annehmen, ist es schwierig, ihre Auffassungen loszulassen oder zu beseitigen, unabhängig davon, wann diese Auffassungen entstehen.

Gemessen am Inhalt des obigen gemeinschaftlichen Austauschs, welche Art von Auffassung ist eurer Meinung nach leichter zu beseitigen? Das hängt von der Situation ab. Die Auffassungen derjenigen, die die Wahrheit annehmen können, die Vernunft haben und die Menschen vom richtigen Schlag sind, sind leicht zu beseitigen, unabhängig davon, wann sie entstehen. Die Auffassungen derjenigen, die die Wahrheit nicht annehmen können, sind schwer zu beseitigen, egal wann sie entstehen. Manche Menschen glauben seit zwanzig oder dreißig Jahren an Gott, und selbst jetzt stimmt nichts, was sie sagen, mit der Wahrheit überein; es sind alles nur Worte und Glaubenslehren und menschliche Auffassungen. Sie verstehen überhaupt keine Wahrheit – können sie ihre Auffassungen loslassen, wenn sie entstehen? Das ist schwer zu sagen. Wenn sie die Wahrheit nicht annehmen, werden sie ihre Auffassungen nicht loslassen können. Es ist unvermeidlich, dass Menschen Auffassungen haben. Der Verstand eines jeden kann jederzeit verschiedene Auffassungen hervorbringen, ob sie nun angeboren oder erworben sind. In den Herzen eines jeden gibt es Auffassungen, unabhängig davon, wie viele Jahre er an Gott geglaubt hat. Was sollte also getan werden? Ist dieses Problem einfach unlösbar? Es kann gelöst werden; es gibt ein paar Grundsätze, an die man sich erinnern sollte. Diese Grundsätze sind sehr entscheidend. Praktiziere nach diesen Grundsätzen, wenn du auf solche Situationen stößt. Nachdem du eine Weile praktiziert hast, wirst du Ergebnisse sehen, und du wirst in die Wahrheitsrealität eintreten. Wenn Auffassungen aufkommen, überlege und analysiere zuerst in deinem Herzen, ob dieses Denken richtig ist, egal um welche Auffassung es sich handelt. Wenn du deutlich spürst, dass dieses Denken falsch und verzerrt ist und dass es Gott lästert, dann bete sofort und bitte Gott, dich zu erleuchten und zu führen, damit du das Wesen dieses Problems erkennst, und besprich danach dein Verständnis während einer Versammlung. Konzentriere dich während du Verständnis gewinnst und Dinge erlebst darauf, deine Auffassungen zu beseitigen. Wenn das Praktizieren auf diese Weise keine offensichtlichen Ergebnisse erzielt, solltest du über diesen Aspekt der Wahrheit mit jemandem Gemeinschaft halten, der die Wahrheit versteht, und dich bemühen, Hilfe von anderen und Lösungen aus Gottes Worten zu erhalten. Durch Gottes Worte und deine Erfahrungen wirst du allmählich bestätigen, dass Gottes Worte richtig sind, und du wirst große Ergebnisse in Bezug auf die Frage der Beseitigung deiner eigenen Auffassungen erzielen. Indem du solche Worte und solches Werk von Gott annimmst und erlebst, wirst du schließlich Gottes Absichten verstehen und ein gewisses Wissen über Gottes Disposition haben, was dich befähigt, deine Auffassungen loszulassen und zu beseitigen. Du wirst Gott nicht länger missverstehen oder dich vor Ihm hüten, und du wirst auch keine unvernünftigen Forderungen stellen. Dies gilt für leicht beseitigbare Auffassungen. Aber es gibt eine andere Art von Auffassung, die für die Menschen schwer zu verstehen und zu beseitigen ist. Für Auffassungen, die schwer zu beseitigen sind, gibt es einen Grundsatz, den du hochhalten musst: Äußere oder verbreite sie nicht, denn das Äußern solcher Auffassungen nützt anderen nichts; es ist eine Widerstandshandlung gegen Gott. Wenn du die Natur und die Folgen des Verbreitens von Auffassungen verstehst, solltest du dieses Verhalten am besten selbst klar abwägen und davon absehen, leichtfertig zu sprechen. Wenn du sagst: „Es fühlt sich schrecklich an, meine Worte in der Kirche zurückzuhalten; ich habe das Gefühl, ich könnte platzen“, solltest du dennoch überlegen, ob das Verbreiten dieser Auffassungen für Gottes auserwähltes Volk wirklich von Nutzen ist. Wenn es nicht von Nutzen ist und andere dazu bringen kann, Auffassungen über Gott zu haben oder sogar Gott zu trotzen und zu richten, schadest du dann nicht Gottes auserwähltem Volk? Du schadest den Menschen; es unterscheidet sich nicht vom Verbreiten einer Seuche. Wenn du wirklich Vernunft hast, würdest du lieber den Schmerz selbst ertragen, als Auffassungen zu verbreiten und andere zu schädigen. Wenn du es jedoch quälend findest, deine Worte zurückzuhalten, solltest du zu Gott beten. Ist es nicht eine gute Sache, wenn das Problem gelöst wird? Wenn du Gott sogar dann mit deinen Auffassungen richtest und missverstehst, wenn du zu Ihm betest, dann bringst du nur Ärger über dich selbst. Du solltest wie folgt zu Gott beten: „Gott, ich habe diese Gedanken, und ich will sie loslassen, aber ich kann es nicht. Bitte diszipliniere mich, enthülle mich durch verschiedene Umgebungen und lass mich erkennen, dass meine Auffassungen falsch sind. Egal, wie Du mich disziplinierst, ich bin bereit, es anzunehmen.“ Diese Denkweise ist richtig. Wirst du dich dann nicht weniger erstickt fühlen, nachdem du mit dieser Denkweise zu Gott gebetet hast? Wenn du weiter betest und suchst und Erleuchtung und Erhellung von Gott empfängst, verstehst du Gottes Absichten, und dein Herz wird hell und du wirst dich nicht länger erstickt fühlen. Wird das Problem dann nicht gelöst sein? Deine Auffassungen, dein Widerstand und deine Aufsässigkeit gegenüber Gott werden größtenteils verschwinden; zumindest wirst du nicht das Bedürfnis verspüren, sie auszudrücken. Wenn das immer noch nicht funktioniert und das Problem nicht vollständig gelöst ist, suche jemanden mit Erfahrung, der dir hilft, deine Auffassungen zu beseitigen. Lass ihn ein paar Passagen von Gottes Worten finden, die sich auf die Beseitigung der Auffassungen beziehen, die du hast, und lies sie dutzende oder hunderte Male; vielleicht werden deine Auffassungen dann gründlich beseitigt. Manche könnten sagen: „Wenn ich während einer Versammlung mit den Brüdern und Schwestern Auffassungen äußere, ist das das Verbreiten von Auffassungen, also kann ich das nicht tun. Aber es fühlt sich schrecklich an, sie zurückzuhalten. Kann ich mit meiner Familie darüber sprechen?“ Wenn deine Familienmitglieder auch Brüder und Schwestern im Glauben sind, würde das Äußern dieser Auffassungen in ihrer Gegenwart sie auch stören. Ist das angemessen? (Nein.) Wenn das, was du sagst, einen schädlichen Einfluss auf andere hätte, sie schädigen und irreführen würde, darfst du es absolut nicht sagen. Bete stattdessen zu Gott, um das Problem zu lösen. Solange du mit einem frommen Herzen, einem Herzen, das nach Gerechtigkeit hungert und dürstet, betest und Gottes Worte isst und trinkst, können deine Auffassungen beseitigt werden. Gottes Worte enthalten die vollständige Wahrheit; sie können jedes Problem lösen. Es hängt nur davon ab, ob du die Wahrheit annehmen kannst und bereit bist, Gottes Worte zu praktizieren, und ob du deine eigenen Auffassungen loslassen kannst. Wenn du glaubst, dass Gottes Worte die vollständige Wahrheit enthalten, solltest du zu Gott beten und die Wahrheit suchen, um Probleme zu lösen, wenn sie auftreten. Wenn du nach einer Weile des Betens immer noch nicht das Gefühl hast, von Gott erleuchtet zu sein, und keine klaren Worte von Gott erhalten hast, was zu tun ist, aber unbewusst deine Auffassungen dich innerlich nicht mehr beeinflussen, dein Leben nicht stören, allmählich verblassen, deine normale Beziehung zu Gott nicht beeinträchtigen und natürlich deine Pflichtausführung nicht beeinträchtigen, ist diese Auffassung dann nicht im Grunde beseitigt worden? (Ja.) Das ist der Weg der Praxis.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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