Die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern (12) Abschnitt Eins
Bei unserer letzten Versammlung haben wir über Punkt 10 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern Gemeinschaft gehalten: „Verwahre ordnungsgemäß die verschiedenen Materialien des Hauses Gottes (Bücher, verschiedene Ausrüstungsgegenstände, Getreide usw.) und teile sie sinnvoll auf und führe regelmäßige Überprüfungen, Wartungen und Reparaturen durch, um Schäden und Verschwendung zu verringern; außerdem: Verhindere, dass böse Menschen sie sich zu eigen machen.“ Unser gemeinschaftlicher Austausch zu Punkt 10 betraf sowohl die Arbeit, die Leiter und Mitarbeiter im Hinblick auf die verschiedenen Materialien von Gottes Haus verrichten sollten, als auch die Verantwortlichkeiten, denen sie diesbezüglich nachkommen sollten, und gleichzeitig wurden im Vergleich die verschiedenen Manifestierungen an falschen Leitern aufgedeckt. Wenn Leiter und Mitarbeiter in jedem Arbeitsbereich von Gottes Haus die Verantwortlichkeiten erfüllen, die sie erfüllen sollten und erfüllen können, dann entsprechen sie den Anforderungen als Leiter und Mitarbeiter; wenn sie ihre Verantwortlichkeiten nicht erfüllen und gar keine wirkliche Arbeit verrichten, dann ist ziemlich klar, dass sie falsche Leiter sind. Was Punkt 10 betrifft, leisten falsche Leiter natürlich keine gute Arbeit dabei, die verschiedenen Materialien von Gottes Haus sicher zu verwahren und vernünftig zu verteilen – diese Dinge werden nicht gut verwahrt oder vielleicht sogar überhaupt nicht verwahrt, und bei deren Verteilung richten die falschen Leiter ein Chaos an. Möglicherweise nehmen sie diese Arbeit überhaupt nicht ernst. Obwohl die Arbeit allgemeine Angelegenheiten betrifft, ist es trotzdem eine Verantwortung, der Leiter und Mitarbeiter nachkommen sollten, und eine Arbeit, die sie verrichten sollten. Unabhängig davon, ob sie die Arbeit selbst erledigen oder geeignete Personen dafür einteilen und die Arbeit auch beaufsichtigen, inspizieren und weiterverfolgen usw., ist diese Arbeit in jedem Fall untrennbar mit den Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern verbunden – sie hängt direkt damit zusammen. Wenn Leiter und Mitarbeiter, was diese Arbeit angeht, die verschiedenen Materialien von Gottes Haus nicht ordnungsgemäß verwahren und nicht vernünftig verteilen, kommen sie somit ihrer Verantwortung nicht nach und machen ihre Arbeit nicht gut. Das ist eine Manifestierung bei falschen Leitern. Bei unserer letzten Versammlung haben wir die Manifestierungen, die falsche Leiter in ihrem Umgang mit diesem Punkt betreffs der Arbeit mit allgemeinen Angelegenheiten erkennen lassen, in einfacher Weise aufgedeckt und im Detail analysiert und ein paar Beispiele genannt. Wenn jemand ein falscher Leiter ist, dann ist er seiner Verantwortung in Bezug auf diese Arbeit absolut nicht nachgekommen, und die Arbeit, die er verrichtet, entspricht nicht den Anforderungen. Das liegt daran, dass falsche Leiter sich bei der eigentlichen Arbeit nie Mühe geben – sobald sie organisiert worden ist, hat sich die Sache für sie erledigt, und sie verfolgen die Arbeit nie nach oder beteiligen sich daran. Ein weiterer Hauptgrund ist, dass falsche Leiter die Grundsätze gar keiner Arbeit, die sie verrichten, verstehen. Selbst wenn sie bei ihrer Arbeit nicht untätig sind, ist das, was sie tun, mit den von Gottes Haus verlangten Grundsätzen und Regeln unvereinbar oder ist sogar völlig unstimmig mit den Grundsätzen. Was bedeutet, dass es unstimmig mit den Grundsätzen ist? Damit wird impliziert, dass sie rücksichtslos handeln und sich auf Grundlage ihrer Vorstellungen, ihres Willens und ihrer Gefühle unbändig aufführen, und so weiter. In jedem Fall gibt es also, was diesen Punkt der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern betrifft, zwei primäre Manifestationen, die sich an falschen Leitern zeigen: Erstens, dass sie keine eigentliche Arbeit verrichten, und zweitens, dass sie die Grundsätze nicht erfassen können, sodass sie keine eigentliche Arbeit verrichten können. Das sind die wesentlichen Manifestationen. Bei unserer letzten Versammlung haben wir uns gemeinschaftlich darüber ausgetauscht und aufgedeckt, wie sich die Menschlichkeit falscher Leiter in ihrem Umgang mit dieser Art von Arbeit, die allgemeine Angelegenheiten betrifft, manifestiert. Selbst bei dieser einfachen, einzigen Arbeitsaufgabe können falsche Leiter ihren Verantwortlichkeiten nicht nachkommen. Sie haben die Fähigkeit, diese Arbeit zu verrichten, tun es aber nicht. Das hat mit dem Charakter und der Menschlichkeit von dieser Sorte Mensch zu tun. Was ist das Problem mit ihrer Menschlichkeit? Sie haben das Herz nicht am rechten Fleck und einen niedrigen Charakter. Wir sind im Grunde fertig mit unserem gemeinschaftlichen Austausch zu Punkt 10 über die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern, die allgemeinen Grundsätze und die verschiedenen Manifestationen, die sich an falschen Leitern zeigen. Heute werden wir weitermachen und uns gemeinschaftlich über Punkt 11 zu den Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern austauschen.
Punkt 11: Wähle zuverlässige Menschen, deren Menschlichkeit dem Standard entspricht, aus, vor allem für die Aufgabe der systematischen Registrierung, Zählung und Verwahrung der Opfergaben; überprüfe regelmäßig die Einnahmen und Ausgaben und gleiche sie ab, so dass Fälle von Vergeudung, Verschwendung und unangemessenen Ausgaben sofort erkannt werden können – unterbinde solche Dinge und verlange eine angemessene Entschädigung und verhindere außerdem mit allen Mitteln, dass Opfergaben in die Hände böser Menschen fallen und sie sich diese zu eigen machen
Was Opfergaben sind
Punkt 11 der Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern beinhaltet Folgendes: „Wähle zuverlässige Menschen, deren Menschlichkeit dem Standard entspricht, aus, vor allem für die Aufgabe der systematischen Registrierung, Zählung und Verwahrung der Opfergaben; überprüfe regelmäßig die Einnahmen und Ausgaben und gleiche sie ab, so dass Fälle von Vergeudung, Verschwendung und unangemessenen Ausgaben sofort erkannt werden können – unterbinde solche Dinge und verlange eine angemessene Entschädigung und verhindere außerdem mit allen Mitteln, dass Opfergaben in die Hände böser Menschen fallen und sie sich diese zu eigen machen.“ Was sind bei dieser Arbeit die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern? Welche Arbeit sollen sie hauptsächlich erledigen? (Sie sollen Opfergaben ordnungsgemäß verwahren.) Bei Punkt 10 ging es um die sichere Verwahrung und vernünftige Verteilung der verschiedenen Materialien von Gottes Haus; hier geht es jetzt um die ordnungsgemäße Verwahrung von Opfergaben. Die verschiedenen Materialien von Gottes Haus und dessen Opfergaben ähneln sich in gewisser Weise – aber handelt es sich dabei um dasselbe? (Nein.) Worin besteht der Unterschied? (Bei Opfergaben handelt es sich hauptsächlich um Geld.) Geld ist ein Aspekt. Inwiefern unterscheiden sich die verschiedenen Materialien von Gottes Haus und Opfergaben in ihrer Natur? Handelt es sich bei Büchern mit Gottes Worten um Opfergaben? Sind die verschiedenen Gerätschaften, die für die Arbeit verwendet werden, Opfergaben? Handelt es sich bei den verschiedenen Dingen des täglichen Bedarfs, die Gottes Haus erwirbt, um Opfergaben? (Nein.) Worum handelt es sich dabei also? In Gottes Haus sind alle Bücher mit Gottes Worten und all die verschiedenartigen Geräte, die für die Arbeit benötigt werden und die dieses mit dem Geld kauft, das Gottes auserwähltes Volk dargebracht hat, einschließlich einer Vielfalt von Dingen wie Kameras, Tonaufnahmegeräte, Computer und Handys – das alles sind die materiellen Dinge des Hauses Gottes. Darüber hinaus zählen Tische, Stühle, Bänke, Lebensmittel und andere solche Dinge des täglichen Bedarfs auch zu den Materialien von Gottes Haus. Manche dieser Dinge werden von Brüdern und Schwestern erworben, und andere kauft Gottes Haus von den Opfergaben; sie alle werden als die Materialien von Gottes Haus klassifiziert. Wir haben über dieses Thema bei unserer letzten Versammlung Gemeinschaft gehalten. Wir wollen nun dazu übergehen, uns etwas Wichtiges anzusehen, worüber wir unter Punkt 11 Gemeinschaft halten werden: Opfergaben. Was genau sind Opfergaben? Wie wird deren Rahmen festgelegt? Bevor wir uns über die Verantwortlichkeiten von Leitern und Mitarbeitern gemeinschaftlich austauschen, ist es notwendig, dass wir die Frage klären, was Opfergaben sind. Obwohl die meisten Menschen in der Vergangenheit an Jesus geglaubt und diese Phase des Werks seit mehreren Jahren angenommen haben, bleibt ihre Vorstellung von Opfergaben unscharf. Sie sind sich nicht im Klaren darüber, was Opfergaben wirklich sind. Einige werden sagen, dass es sich bei Opfergaben um Geld und Materialien handelt, die Gott dargebracht werden, wohingegen andere sagen werden, dass mit Opfergaben hauptsächlich Geld gemeint ist. Welche dieser Aussagen ist richtig? (Solange etwas Gott dargebracht wird, egal ob es sich dabei um Geld oder irgendeinen Gegenstand handelt, groß oder klein, ist es eine Opfergabe.) Das ist eine relativ präzise Zusammenfassung. Da nun der Rahmen und die Grenzen von Opfergaben klar sind, wollen wir exakt definieren, was Opfergaben genau sind, sodass sich jeder über das Konzept im Klaren sein kann.
Zum Thema Opfergaben steht in der Bibel, dass Gott vom Menschen ursprünglich verlangte, Ihm den Zehnt darzubringen – das ist eine Opfergabe. Egal ob es eine große oder eine kleine Menge war und egal was geopfert wurde – sei es Geld oder Materialien – solange es ein Zehntel vom Einkommen eines Menschen war, das dargebracht werden sollte, war es definitiv eine Opfergabe. Das war, was Gott vom Menschen verlangte, es war das, was diejenigen, die an Gott glaubten, Gott darbringen sollten. Dieser Zehnt ist ein Aspekt der Opfergaben. Manche Menschen fragen: „Bezieht sich dieses eine Zehntel nur auf Geld?“ Nicht zwangsläufig. Wenn jemand beispielsweise zehn Morgen Getreide aberntet, dann ist ein Morgen davon, egal, um wie viel Getreide es sich handelt, das, was letztlich Gott dargebracht werden sollte – dieses eine Zehntel ist das, was die Menschen opfern sollten. Somit bezieht sich das Konzept von „einem Zehntel“ nicht nur auf Geld – es bedeutet nicht nur, dass jemand, der 1.000 Yuan verdient, Gott 100 opfern muss – stattdessen ist damit alles gemeint, was die Menschen erlangen, was viel mehr umfasst, darunter auch Materielles und Geld. Davon ist in der Bibel die Rede. Heutzutage richtet sich Gottes Haus natürlich nicht so streng nach der Bibel, als dass es von den Menschen verlangt, ein Zehntel von allem zu geben, was sie erlangen. Hier halte Ich bloß über das Konzept und die Definition von „ein Zehntel“ Gemeinschaft und verbreite diese, damit die Menschen wissen, dass der Zehnt ein Aspekt der Opfergaben ist. Ich appelliere nicht an die Menschen, ein Zehntel darzubringen; wie viel die Menschen darbringen, hängt von ihrem persönlichen Verständnis und ihrer Bereitschaft ab, und Gottes Haus stellt dahingehend keine weiteren Anforderungen.
Ein weiterer Aspekt der Opfergaben betrifft die Dinge, die die Menschen Gott darbringen. Allgemein formuliert gehört dazu natürlich auch der Zehnt; konkret zählt, abgesehen vom Zehnt, alles, was die Menschen Gott darbringen, zur Kategorie Opfergaben. Ein großer Bereich umfasst Dinge, die Gott dargebracht werden, zum Beispiel Lebensmittel, Geräte, Dinge des täglichen Bedarfs, Nahrungsergänzungsmittel als auch die Kühe, Schafe usw., die zu Zeiten des Alten Testaments auf dem Altar dargebracht wurden. Das sind alles Opfergaben. Ob etwas eine Opfergabe ist, hängt von der Absicht der Person ab, die das Opfer darbringt; wenn derjenige sagt, dass er Gott dies oder jenes darbringt, dann zählt es, egal ob es Gott direkt gegeben oder im Haus Gottes zur sicheren Verwahrung untergebracht wird, zur Kategorie Opfergaben und darf von den Menschen nicht beliebig angerührt werden. Als Beispiel: Wenn jemand einen hochwertigen Computer kauft und ihn Gott darbringt, dann wird daraus eine Opfergabe; wenn jemand Gott ein Auto kauft, wird daraus eine Opfergabe; wenn jemand zwei Flaschen mit Nahrungsergänzungsmitteln kauft und sie Gott darbringt, dann werden aus diesen Flaschen Opfergaben. Es gibt keine spezifische, eindeutige Definition, was Gott dargebrachte materielle Dinge sind. Kurz gesagt, sie umfassen ein breites Spektrum – es sind die Dinge, die Gott von denen dargebracht werden, die Ihm folgen. Manche sagen vielleicht: „Gott ist jetzt auf Erden fleischgeworden, und das, was Ihm dargebracht wird, gehört Ihm – aber was, wenn Er nicht auf Erden wäre? Wenn Gott im Himmel ist, sind dann die Dinge, die Ihm dargebracht werden, keine Opfergaben?“ Ist das richtig? (Nein.) Es beruht nicht darauf, ob Gott sich in einer Phase der Menschwerdung befindet. Solange etwas Gott dargebracht wird, ist es in jedem Fall eine Opfergabe. Andere sagen vielleicht: „So viele Dinge werden Gott dargebracht. Kann Er mit all dem etwas anfangen? Kann Er das alles verwenden?“ (Das hat nichts mit dem Menschen zu tun.) Das ist eine korrekte und griffige Formulierung. Diese Dinge werden Gott von Menschen dargebracht; wie Er sie verwendet und ob Er sie alle verwenden kann und wie Er sie verteilt und damit umgeht, hat nichts mit dem Menschen zu tun. Darüber muss man nicht beunruhigt oder besorgt sein. Kurz gesagt, sobald jemand Gott etwas darbringt, fällt es in den Bereich der Opfergaben. Es gehört Gott und hat nichts mit irgendeinem Menschen zu tun. Manche sagen vielleicht: „So wie Du es sagst, klingt es, als würde Gott gewaltsam Eigentumsansprüche auf diese Sache erheben.“ Ist es das, was da passiert? (Nein.) Diese Sache gehört Gott, also wird sie als Opfergabe bezeichnet. Menschen dürfen sie nicht anfassen oder nach Belieben verteilen. Manche fragen vielleicht: „Ist das nicht Verschwendung?“ Selbst wenn, geht dich das nichts an. Andere sagen vielleicht: „Wenn Gott im Himmel ist und nicht fleischgeworden ist, dann kann Er sich an dem, was die Menschen Ihm darbringen, nicht erfreuen oder es verwenden. Was sollte man also tun?“ Das lässt sich leicht lösen: Gottes Haus und die Kirche sind da, um mit diesen Dingen entsprechend den Grundsätzen umzugehen; darüber musst du nicht beunruhigt oder besorgt sein. Kurz gesagt, egal wie mit einer Sache umgegangen wird, sobald es in die Kategorie Opfergaben fällt, sobald es als Opfergabe klassifiziert wird, hat es nichts mehr mit dem Menschen zu tun. Und weil diese Sache Gott gehört, können die Menschen damit nicht machen, was sie wollen – das hat Konsequenzen. Im Zeitalter des Alten Testaments brachten die Menschen im Herbst zur Erntezeit alles Mögliche auf den Altären dar. Manche brachten Getreide, Früchte und verschiedene andere Feldfrüchte dar, während andere Kühe und Schafe darbrachten. Erfreute Gott sich daran? Isst Er diese Dinge? (Nein.) Woher weißt du, dass Er das nicht tut? Hast du es gesehen? Das ist deine Auffassung. Du sagst, Gott isst das nicht – nun, würde Er einen Bissen nehmen, was würdest du dabei empfinden? Würde das deinen Auffassungen und Vorstellungen widersprechen? Glauben manche Menschen nicht, dass man keine Opfergaben bringen muss, da Gott sie nicht isst oder sich daran erfreut? Wie könnt ihr euch so sicher sein? Sagt ihr, „Gott isst sie nicht“, weil ihr denkt, dass Er ein spiritueller Leib ist und nicht essen kann, oder weil ihr denkt, dass Gott in Seiner Identität als Gott, da Er nicht fleischlich und nicht sterblich ist, sich an diesen Dingen nicht erfreuen sollte? Ist es schändlich von Gott, sich an den Opfergaben zu erfreuen, die die Menschen Ihm darbringen? (Nein.) Widerspricht es also den Auffassungen der Menschen oder widerspricht es Gottes Identität? Was genau ist es? (Die Menschen sollten darüber nicht diskutieren.) Das ist richtig – damit sollten sich die Menschen nicht befassen. Du brauchst nicht zu entscheiden, dass Gott sich daran erfreuen muss oder dass Er sich nicht daran erfreuen sollte. Tu, was du tun solltest, erfülle deine Pflicht und komme deinen Verantwortlichkeiten und deinen Verpflichtungen nach – das genügt. Dann wirst du deine Aufgabe erledigt haben. Was das angeht, wie Gott mit diesen Dingen umgeht, das ist Seine Sache. Ob Gott sie mit den Menschen teilt oder sie verderben lässt oder ob Er sich ein wenig daran erfreut oder sie sich ansieht, steht nicht zur Debatte, und das ist legitim. Was das anbelangt, wie Er mit diesen Angelegenheiten umgeht, darin ist Er frei. Es handelt sich nicht um etwas, womit sich die Menschen befassen sollten, noch um etwas, worüber sie ein Urteil fällen sollten. Die Menschen sollten sich von diesen Dingen nicht willkürlich Vorstellungen machen, geschweige denn sie willkürlich verurteilen oder ein Urteil darüber fällen. Versteht ihr jetzt? Wie sollte Gott mit den Opfergaben umgehen, die die Menschen Ihm darbringen? (Er wird damit umgehen, wie auch immer Er will.) Das ist richtig. Menschen, die das so verstehen, besitzen normale Vernunft. Gott wird mit diesen Dingen umgehen, wie auch immer Er will. Vielleicht wirft Er einen Blick darauf oder schaut sie sich einfach nicht an oder nimmt überhaupt keine Notiz davon. Befass dich nur damit, Opfergaben darzubringen, wenn die Zeit reif dafür ist und du es tun willst, entsprechend Gottes Anforderungen, womit der Verantwortung des Menschen nachgekommen wird. Befass dich nicht damit, wie Gott solche Angelegenheiten handhabt und damit umgeht. Kurz gesagt, es genügt, wenn das, was du tust, im Rahmen von Gottes Anforderungen erfolgt, im Einklang mit dem Maßstab des Gewissens und im Einklang mit der Pflicht, Verpflichtung und Verantwortung der Menschheit. Was das betrifft, wie Gott diese Dinge handhabt und damit umgeht, so ist das Seine Sache, und die Menschen dürfen das keinesfalls verurteilen oder ein Urteil darüber fällen. Innerhalb von nur ein paar Sekunden habt ihr einen großen Fehler gemacht. Ich habe euch gefragt, ob Gott sich an diesen Dingen erfreut oder sie isst, und ihr habt gesagt, Er würde sie weder essen noch sich daran erfreuen. Was war euer Fehler? (Wir haben über Gott geurteilt.) Damit habt ihr unüberlegte Einschränkungen vorgenommen und voreilig geurteilt, und das beweist, dass die Menschen in ihrem Inneren immer noch Ansprüche an Gott stellen. Für sie ist es falsch, dass Gott sich an diesen Dingen erfreut, und es ist falsch, dass Er es nicht tut. Wenn Er es tut, werden sie sagen: „Du bist ein spiritueller Leib, nicht ein fleischlicher, sterblicher. Warum würdest Du Dich an diesen Dingen erfreuen? Das ist so undenkbar!“ Und wenn Gott diesen Dingen keine Beachtung schenkt, dann werden die Menschen sagen: „Wir haben mühevoll geschuftet, um Dir unsere Herzen als Opfer darzubringen, und dann wirfst Du nicht einmal einen Blick auf die Dinge, die wir dargebracht haben. Nimmst Du denn überhaupt keine Rücksicht auf uns?“ Auch hier haben die Menschen etwas zu sagen. Das bedeutet, dass es ihnen an Vernunft mangelt. Was ist, zusammengefasst, die Haltung, mit der die Menschen an diese Angelegenheit herangehen sollten? (Die Menschen sollen Gott das darbringen, was sie Ihm darbringen sollten, und was das betrifft, wie Gott mit diesen Dingen umgehen wird, sollten die Menschen überhaupt keine Auffassungen oder Vorstellungen haben, noch sollten sie es verurteilen.) Ja – das ist die Vernunft, welche die Menschen besitzen sollten. Das hat mit Dingen zu tun, die Gott dargebracht werden, die auch einen Aspekt der Opfergaben darstellen. Die Materialien, die Gott dargebracht werden, umfassen ein breites Spektrum an Dingen. Das liegt daran, dass die Menschen in einer materiellen Welt leben und es neben Geld, Gold, Silber und Juwelen viele weitere Dinge gibt, die sie für ziemlich gut und wertvoll halten, und wenn manche Menschen an Gott denken oder über Gottes Liebe nachdenken, dann sind sie bereit, Gott das darzubringen, was sie für kostbar und wertvoll halten. Wenn Gott diese Dinge dargebracht werden, dann fallen sie in den Bereich der Opfergaben; sie werden zu Opfergaben. Und gleichzeitig damit, dass sie zu Opfergaben werden, ist es Gott überlassen, wie Er damit umgeht – die Menschen dürfen sie dann nicht anrühren, sie unterliegen nicht der Kontrolle der Menschen und gehören den Menschen nicht. Sobald du Gott etwas dargebracht hast, gehört es Gott, der Umgang damit ist nicht dir überlassen, und du darfst dich nicht länger in diese Angelegenheit einmischen. Egal, was Gott mit dieser Sache tut oder wie Er damit umgeht, es hat nichts mit dem Menschen zu tun. Materielles, das Gott geopfert wird, stellt auch einen Aspekt der Opfergaben dar. Manche Menschen fragen: „Können nur Geld und kostbares Gold, Silber und Juwelen Opfergaben sein? Sagen wir, jemand hat Gott ein Paar Schuhe, ein Paar Socken oder ein Paar Einlegesohlen dargebracht – zählen diese als Opfergaben?“ Wenn wir uns danach richten, wie Opfergaben definiert werden, dann ist etwas, wenn es Gott dargebracht wurde, egal, wie groß oder klein oder wie kostbar oder billig es ist – selbst wenn es ein Stift oder ein Blatt Papier ist – eine Opfergabe.
Es gibt noch einen weiteren Aspekt von Opfergaben: materielle Dinge, die dem Haus Gottes und der Kirche dargebracht werden. Diese Dinge zählen auch zur Kategorie Opfergaben. Was gehört zu solchen materiellen Dingen? Sagen wir beispielsweise, jemand hat ein Auto gekauft, und nachdem er es eine Weile gefahren hat, meint er, es sei etwas alt geworden, und kauft sich dann ein neues und bringt das alte dem Haus Gottes dar, damit das Haus Gottes es für die Arbeit einsetzen kann. Dann gehört dieses Auto dem Haus Gottes. Dinge, die dem Haus Gottes gehören, sollten als Opfergaben eingestuft werden – das ist richtig. Natürlich sind Geräte und Apparaturen nicht die einzigen Dinge, die der Kirche und dem Haus Gottes dargebracht werden, da gibt es auch noch ein paar andere Dinge; der Bereich ist ziemlich groß. Manche Menschen sagen: „Der eine Zehnt, den die Menschen von allem, was sie erlangen, darbringen, ist eine Opfergabe, ebenso wie das Geld und die materiellen Dinge, die Gott dargebracht werden; wir haben nichts dagegen, dass diese Dinge als Opfergaben eingestuft werden, daran ist nichts Fragwürdiges. Aber warum zählen die materiellen Dinge, die der Kirche und dem Haus Gottes dargebracht werden, auch zur Kategorie Opfergaben? Das ergibt nicht viel Sinn.“ Sagt Mir, ergibt es Sinn, dass sie als Opfergaben eingestuft werden? (Ja.) Und warum sagt ihr das? (Es gibt die Kirche nur, weil es Gott gibt, und somit ist alles, was der Kirche dargebracht wird, auch eine Opfergabe.) Gut gesagt. Die Kirche und das Haus Gottes gehören Gott, und es gibt sie nur, weil es Gott gibt; es gibt für die Brüder und Schwestern nur deshalb einen Ort, an dem sie sich versammeln und leben, weil es die Kirche gibt, und für all die Probleme der Brüder und Schwestern gibt es nur deshalb einen Ort, an dem diese gelöst werden können, und die Brüder und Schwestern haben nur deshalb ein echtes Zuhause, weil es das Haus Gottes gibt. All das gibt es nur auf der Grundlage von Gottes Existenz. Die Menschen bringen der Kirche und dem Haus Gottes nicht deshalb Dinge dar, weil die Menschen in der Kirche an Gott glauben und dem Haus Gottes angehören – das ist nicht der richtige Grund. Wegen Gott bringen die Menschen der Kirche und dem Haus Gottes Dinge dar. Was wird damit impliziert? Wer würde der Kirche leichthin Dinge darbringen, wenn es nicht wegen Gott wäre? Ohne Gott gäbe es die Kirche nicht. Wenn die Menschen Dinge haben, die sie nicht brauchen oder die überflüssig sind, dann könnten sie sie wegwerfen oder ungenutzt lassen; manche Dinge könnten auch verkauft werden. Alle diese Vorgehensweisen könnten für den Umgang mit diesen Dingen angewendet werden, richtig? Warum also gehen die Menschen nicht so mit ihnen um – warum bringen sie sie stattdessen der Kirche dar? Tun sie das nicht wegen Gott? (Ja.) Eben weil es Gott gibt, bringen die Menschen der Kirche Dinge dar. Deshalb sollte alles, was der Kirche oder dem Haus Gottes dargebracht wird, als Opfergabe eingestuft werden. Manche Menschen sagen: „Ich habe hier etwas und bringe es der Kirche dar.“ Dieses Etwas der Kirche darzubringen, ist gleichbedeutend mit einer Opfergabe an Gott, und die Kirche und das Haus Gottes haben im Umgang damit absolute Autorität. Wenn du der Kirche etwas darbringst, dann verliert es jegliche Verbindung mit dir. Das Haus Gottes und die Kirche werden diese materiellen Dinge entsprechend den von Gottes Haus vorgegebenen Grundsätzen vernünftig verteilen, verwenden und damit umgehen. Woher kommen also diese Grundsätze? Von Gott. Im Wesentlichen lautet der Grundsatz zur Nutzung dieser Dinge, dass sie für Gottes Führungsplan und für die Verbreitung von Gottes Evangeliumsarbeit genutzt werden sollten. Sie sind nicht für die exklusive Nutzung durch irgendeine einzelne Person gedacht, geschweige denn durch irgendeine Gruppe von Menschen, sondern sollen für die Verbreitung der Evangeliumsarbeit und die verschiedenen Arbeitsbereiche von Gottes Haus genutzt werden. Daher hat niemand das Privileg, diese Dinge zu verwenden; der einzige Grundsatz und die einzige Grundlage für deren Nutzung und Verteilung ist, dass diese entsprechend den von Gottes Haus verlangten Grundsätzen erfolgen. Das ist vernünftig und ordnungsgemäß.
Das sind die drei Definitionsteile für Opfergaben, die jeweils einen Aspekt der Definition der Opfergaben und einen Aspekt ihres Umfangs darstellen. Ihr seid euch jetzt alle darüber im Klaren, was Opfergaben sind, richtig? (Ja.) Vorher gab es einige, die sagten: „Das da ist kein Geld, und die Person, die das dargebracht hat, hat nicht gesagt, dass es für Gott ist. Sie hat nur gesagt, dass sie es darbringt. Es kann also nicht dafür bestimmt sein, dass Gottes Haus es verwendet, geschweige denn kann es Gott gegeben werden.“ Also haben sie es nicht eingetragen und heimlich verwendet, wie es ihnen gefiel. Ist das vernünftig? (Nein.) Ihre Aussage ist an sich unvernünftig; außerdem sagten sie: „Opfergaben an die Kirche und an Gottes Haus sind Gemeingut – jeder kann sie verwenden.“ Das ist eindeutig unvernünftig. Eben weil die Definition und das Konzept zu den Opfergaben für die meisten Menschen nur verschwommen und unklar sind, nutzen einige niederträchtige Schurken und einige Menschen mit habgierigen Herzen und unangemessenen Begierden die Situation aus und überlegen sich, diese Dinge an sich zu reißen. Jetzt, da ihr euch über die genaue Definition und das exakte Konzept von Opfergaben im Klaren seid, werdet ihr über Urteilsvermögen verfügen, wenn ihr es in Zukunft mit solchen Ereignissen und solchen Menschen zu tun habt.
Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?