Wie man nach der Wahrheit strebt (3) Abschnitt Eins

Die erste Praxis, um nach der Wahrheit zu streben: Loslassen

Die Barrieren zwischen sich und Gott und die eigene Feindseligkeit Ihm gegenüber loszulassen

I. Die eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gott loslassen: Die eigenen Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk loslassen

Seit einiger Zeit halten wir Gemeinschaft über das Thema des Strebens nach der Wahrheit. Der Inhalt, der sich auf dieses Thema bezieht, ist ziemlich umfassend, aber ganz gleich, wie umfassend er auch sein mag, ist er untrennbar mit den Problemen verbunden, denen die Menschen im täglichen Leben begegnen und die ihre Sicht auf andere Menschen und Dinge, ihr Verhalten und ihre Handlungen betreffen, nicht wahr? (Ja.) Das sind reale Probleme im Leben der Menschen. Sie sind weder vom täglichen Leben der Menschen noch von ihrer normalen Menschlichkeit getrennt. Diese Probleme umfassen die Haltungen und Ansichten der Menschen zu verschiedenen Dingen sowie alle möglichen wichtigen Angelegenheiten, denen die Menschen in ihrem Dasein und auf ihrem Lebensweg begegnen. In unserer letzten Gemeinschaft ging es um einen Aspekt der Praxis innerhalb des „Loslassens“ im Rahmen von „Wie man nach der Wahrheit strebt“: die Barrieren zwischen sich selbst und Gott und die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loslassen. Worauf bezieht sich diese Praxis? Sie bezieht sich auf die Beziehung zwischen den Menschen und Gott, nicht wahr? (Ja.) Der Inhalt der letzten paar Gemeinschaften befasste sich damit, wie man alle Arten von Menschen und Dingen gemäß den von Gott geforderten Grundsätzen und Maßstäben betrachten und wie man mit ihnen umgehen sollte. In unserer letzten Gemeinschaft ging es um die Beziehung zwischen den Menschen und Gott. Sie informierte die Menschen darüber, wie sie die verschiedenen Auffassungen und Vorstellungen loslassen sollten, die nicht mit Gottes Absichten, nicht mit Gottes Anforderungen und nicht mit den Wahrheitsgrundsätzen übereinstimmen. Dies sind reale Probleme, die zwischen den Menschen und Gott auf dem Weg des Glaubens an Gott und im Prozess des Daseins existieren. Wir haben dieses große Thema, „die Barrieren zwischen sich selbst und Gott und die eigene Feindseligkeit gegenüber Gott loslassen“, in vier Aspekte unterteilt: Der erste Aspekt umfasst Auffassungen und Vorstellungen, der zweite unvernünftige Forderungen, der dritte Vorsicht und Misstrauen und der vierte das genaue Prüfen und Ausspionieren. Wir begannen unsere Gemeinschaft mit Auffassungen und Vorstellungen. Der erste Punkt innerhalb der Auffassungen und Vorstellungen bezieht sich auf Gottes Werk – das heißt, auf die Auffassungen und Vorstellungen, die Menschen über Gottes Werk haben. Darüber haben wir etwas Gemeinschaft gehalten. In unserer Gemeinschaft zu diesem Punkt ging es darum, wie die Menschen Gottes Werk betrachten und welche Abweichungen, Auffassungen und Vorstellungen sie in ihrem Wissen und ihren Ideen über Gottes Werk haben; diese Auffassungen und Vorstellungen sollten die Menschen loslassen. Wenn die Menschen diese Auffassungen und Vorstellungen loslassen und die Wahrheit suchen, werden sie in der Lage sein, Gottes Werk zu erkennen und ein reines Verständnis von Gottes Worten zu haben. Wenn Gottes Werk nicht mit den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen übereinstimmt, sollten sie über sich selbst nachdenken und versuchen, sich selbst zu erkennen. Sie sollten auch ihre eigenen Auffassungen und Vorstellungen loslassen, anstatt sich auf sie zu verlassen, um zu beurteilen, wie Gottes Werk sein sollte oder welche Wirkung Gott mit Seinem Werk in den Menschen zu erzielen beabsichtigt. Die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über Gottes Werk haben einen direkten Einfluss auf ihren Lebenseintritt und ihre Haltung gegenüber Gott. Daher müssen die Menschen auch diese Auffassungen und Vorstellungen loslassen. Zum Beispiel hielten wir Gemeinschaft darüber, dass Gott das angeborene Kaliber, die Persönlichkeit, die Instinkte und so weiter der Menschen nicht verändert und dass die angeborenen Eigenschaften der Menschen und die Instinkte ihres Fleisches nicht Gegenstand von Gottes Werk sind und dass Sein Werk auf die verdorbenen Dispositionen der Menschen abzielt und auf die Dinge in ihnen, die gegen Gott rebellieren und mit Gott unvereinbar sind. Wenn sich die Menschen vorstellen, dass Gottes Werk darauf abzielt, ihr Kaliber, ihre Instinkte und sogar ihre Persönlichkeit, ihre Gewohnheiten, ihre Lebensmuster und so weiter zu verändern, dann wird jeder einzelne Aspekt ihrer Praxis im täglichen Leben von ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen beeinflusst und gelenkt, und es wird unweigerlich viele verdrehte Züge oder extreme Dinge geben. Diese verdrehten Züge und extremen Dinge stehen nicht im Einklang mit den Wahrheitsgrundsätzen und veranlassen die Menschen, vom Gewissen und der Vernunft der normalen Menschlichkeit abzuweichen und sich von der Bahn der normalen Menschlichkeit zu entfernen. Nehmen wir zum Beispiel an, du glaubst in deinen Auffassungen und Vorstellungen, Gott wolle das Kaliber, die Fähigkeiten und sogar die Instinkte der Menschen verändern. Welche Art von Streben wirst du haben, wenn du denkst, dass dies die Dinge sind, die Gott verändern will? Dein Streben wird verdreht und hartnäckig sein – du wirst nach einem überlegenen Kaliber streben wollen und dich darauf konzentrieren, verschiedene Arten von Fertigkeiten zu erlernen und verschiedene Arten von Wissen zu meistern, damit du zu einem überlegenen Kaliber, überlegenen Fähigkeiten, überlegener Einsicht und Selbstkultivierung und sogar zu einigen Fähigkeiten gelangst, die denen gewöhnlicher Menschen überlegen sind. Auf diese Weise wirst du auf äußere Fähigkeiten und Talente achten. Was sind dann die Konsequenzen eines solchen Strebens für die Menschen? Sie werden nicht nur daran scheitern, den Weg des Strebens nach der Wahrheit einzuschlagen, sondern stattdessen den Weg der Pharisäer gehen. Sie werden miteinander wetteifern, um zu sehen, wer ein überlegenes Kaliber hat, wer überlegene Begabungen hat, wer überlegenes Wissen hat, wer größere Fähigkeiten hat, wer mehr Stärken hat und wer unter den Menschen ein höheres Ansehen genießt und von anderen bewundert und geschätzt wird. Auf diese Weise werden sie nicht nur unfähig sein, die Wahrheit zu praktizieren und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, sondern sie werden stattdessen einen Weg einschlagen, der von der Wahrheit wegführt.

F. Gottes Wirken verändert nicht die angeborenen Voraussetzungen der Menschen; es zielt darauf ab, ihre verdorbenen Dispositionen zu verändern
1. Gottes Wirken verändert nicht die angeborenen Voraussetzungen der Menschen

Gottes Werk zielt darauf ab, die verdorbenen Dispositionen der Menschen sowie ihre verschiedenen, der Wahrheit widersprechenden, abwegigen und absurden Gedanken und Ansichten im Rahmen ihrer normalen Menschlichkeit zu verändern, damit ihr Gewissen und ihre Vernunft wiederhergestellt und optimiert werden können. Anders gesagt: Je mehr du die Wahrheit verstehst, desto normaler werden dein Gewissen und deine Vernunft, und sie werden sich auch weiterhin in eine günstige Richtung entwickeln. Das ist überhaupt nicht übernatürlich. Was ist unter diesem Wort „normal“ zu verstehen? Wenn Menschen Gewissensbewusstsein und einen Sinn für Gerechtigkeit haben, werden sie gütig – mit menschlichen Worten ausgedrückt, sie sind verständnisvoll, rechtschaffen, vernünftig, und sind weder starrsinnig noch neigen sie zu Verdrehungen. Das ist die Wirkung, die Gott in Bezug auf die Menschlichkeit der Menschen zu erzielen beabsichtigt. Wenn die Menschen die Wahrheit mehr und mehr verstehen, ist eine Begleiterscheinung, dass ihre Menschlichkeit immer normaler wird. Wenn die Menschen jedoch gemäß ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen streben, werden diese einen sehr großen negativen Einfluss und negative Führung auf ihr Streben ausüben und sie auf alle möglichen verdrehten, hartnäckig verfolgten, extremen und abwegigen und absurden Wege führen. Zum Beispiel glauben die Menschen in ihren Auffassungen und Vorstellungen, dass Gottes Werk darauf abzielt, die Menschlichkeit der Menschen zu erhöhen und sie zu befähigen, menschliche Instinkte, menschliches Kaliber und sogar menschliches Alter und Geschlecht zu überwinden. Wenn die Menschen solche Auffassungen haben, werden sie in diese Richtung streben, sich bemühen und vorantasten. Worauf werden sie sich dann konzentrieren? Einerseits werden sie sich auf Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Begabungen und Talente konzentrieren; andererseits werden sie sich auf das Übernatürliche konzentrieren. Wisst ihr, was die Äußerungsformen des Übernatürlichen sind? (Bedeutet das, dass Menschen in manchen Dingen direkt qualitative Veränderungen erfahren, ohne einen Preis zu zahlen?) Es ist wie wenn jemand normalerweise nicht Gottes Worte liest, aber ihm etwas widerfährt und Gottes Worte plötzlich in seinem Kopf auftauchen. Oder wenn jemand nie singen oder tanzen konnte, aber nach einer Inspiration plötzlich singen und tanzen kann, und das sogar ziemlich gut. Oder wenn jemand nie eine Fremdsprache gelernt hat, aber plötzlich eine Fremdsprache sprechen kann. Sind diese Dinge übernatürlich? (Ja.) Nehmen wir zum Beispiel an, du musst in einer dringenden Angelegenheit weg, kannst aber nicht Auto fahren. In deiner Verzweiflung betest du, und sofort fühlst du dich voller Tatendrang, und plötzlich kannst du Auto fahren, und du fährst sogar so sicher wie ein erfahrener Fahrer. Jemand fragt dich: „Wie kommt es, dass du so gut fährst?“ Du sagst: „Ich weiß es auch nicht. Das hat alles Gott getan; ich wurde vom Heiligen Geist bewegt. Schau, meine Hände sind nicht mehr meine eigenen; sie werden vom Heiligen Geist gehalten!“ Tatsächlich tut der Heilige Geist dies nicht; stattdessen ist eine andere Art von Geist in dich eingedrungen und manipuliert dich, sodass du zu einer anderen Person geworden bist und dich nicht mehr selbst kontrollieren kannst. Übersteigt das nicht die eigenen angeborenen Fähigkeiten? Das ist übernatürlich, nicht wahr? (Ja.) Was bedeutet übernatürlich? Ist das ein gutes Phänomen? (Nein, das macht einen Menschen abnormal.) Wenn du plötzlich eine Sprache beherrschst, eine Fertigkeit besitzt oder Wissen erlangst, ohne eine Zeit lang gelernt zu haben oder von einem Experten angeleitet worden zu sein, ist das übernatürlich. Ist es nicht eine erschreckende Angelegenheit, wenn sich die Lebensdisposition eines Menschen verändert hat, ohne dass er nach der Wahrheit streben, suchen, warten oder Dinge erfahren musste? (Ja.) Wenn es in deinem Kopf und in deinem Unterbewusstsein noch viele Auffassungen und Vorstellungen gibt, dann solltest du sie loslassen und nicht danach streben, denn sie sind keine wahre Erkenntnis von Gottes Werk und sie stimmen nicht mit den Methoden und Grundsätzen von Gottes Werk überein. Gottes Werk wird deine normale Menschlichkeit absolut nicht übersteigen, und die Wirkung, die Gottes Werk in dir erzielt, besteht absolut nicht darin, deine normale Menschlichkeit in eine erhöhte, übernatürliche Menschlichkeit zu verwandeln. Darüber hinaus würde Gott dich nicht von einer normalen Person in eine ungewöhnliche Person verwandeln. Angenommen, im Prozess des Erlebens von Gottes Werk wird dein Gewissen immer empfindsamer und du entwickelst ein stärkeres Schamgefühl. Du wirst gütig, fähig, auf Gottes Absichten Rücksicht zu nehmen und die Arbeit der Kirche und die Interessen von Gottes Haus zu schützen. Außerdem verstoßen deine Worte und Taten nicht gegen dein Gewissen und deine Vernunft, und du wirst allmählich fähig, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen zu handeln, und du kannst alle Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen auf der Grundlage von Gottes Worten identifizieren. Das beweist, dass du in deinem Glauben an Gott auf dem richtigen Weg bist. Angenommen aber, du konzentrierst dich beim Beten immer noch darauf, auf irgendeine Stimme zu hören, und wartest auf irgendeine Eingebung, einen Lichtblitz oder eine übernatürliche Offenbarung, wenn du bei Gott suchst und Ihn anflehst. Außerdem sind dein Gewissen und deine Vernunft in keiner Weise wiederhergestellt oder korrigiert worden, und du hast weder einen Sinn für Gerechtigkeit erlangt noch unterwirfst du dich Gott. Das beweist, dass es Probleme mit deinem Streben und dem Weg gibt, den du gehst, und man könnte sogar sagen, dass du den Weg des Strebens nach der Wahrheit überhaupt nicht eingeschlagen hast. Du strebst oft auch unbewusst danach, eine übernatürliche Person zu werden, und hast oft das Gefühl, du solltest über das Fleisch hinauswachsen – keinen Hunger verspüren, wenn du nichts isst, und dich nicht müde oder schläfrig fühlen, wenn du mehrere Tage nicht schläfst oder dich ausruhst – und du strebst sogar danach, im Prozess der Pflichtausführung plötzlich Dinge zu verstehen und zu beherrschen, die du nicht verstehst oder nicht gelernt hast, wenn du sie dringend brauchst. Diese Vorstellungen über übernatürliche Dinge stammen allesamt aus menschlichen Auffassungen und Vorstellungen. Da die Menschen Gottes Werk nicht erfahren haben, sind sie natürlich voller Vorstellungen über Sein Werk. Tatsächlich ist Gottes Werk das Realste und Praktischste von allem. Gott handelt niemals nach den Auffassungen und Vorstellungen der Menschen; Er vollbringt niemals diese Art von Werk an den Menschen. Er vollbringt nur unter ganz besonderen Umständen und an sehr wenigen Menschen ein wenig übernatürliches Werk, aber dieses Werk ist nur vorübergehend und etwas, das in besonderen Situationen benötigt wird – es ist keine Arbeitsmethode, die sich im Rahmen der Errettung durch Gott oft in den Menschen manifestiert. In Seinem Führungswerk beabsichtigt Gott, die Menschen zu retten, sie zu befähigen, ihre verdorbenen Dispositionen abzulegen und Errettung zu erlangen. Die grundlegende Methode, nach der Gott wirkt, besteht darin, die Menschen mit der Wahrheit zu versorgen, damit sie, nachdem sie die Wahrheit verstanden haben, gemäß den Wahrheitsgrundsätzen praktizieren können. Daher gilt: Ganz gleich, welche Auffassungen und Vorstellungen du in deinem Kopf und in deinem Unterbewusstsein hast, ganz gleich, wie logisch sie sind oder wie sehr sie deinen geistlichen Bedürfnissen entsprechen – was auch immer die Gründe sein mögen, sie werden immer Auffassungen und Vorstellungen bleiben, und du solltest sie loslassen und nicht an ihnen festhalten. Ganz gleich, in welchem Ausmaß Gottes Werk getan wird und ganz gleich, wie lange es andauert, die Menschen werden immer Menschen sein und niemals Engel werden. Selbst wenn du von Kopf bis Fuß weiß wirst, mit weißen Haaren, einem weiß geschminkten Gesicht, einem weißen Oberteil und einer weißen Hose, und du dir auch noch zwei Flügel ansteckst, kannst du kein Engel werden – die Menschen werden immer Menschen sein. Darüber hinaus bezieht sich „Menschen“ hier auf Menschen mit dem Gewissen und der Vernunft der normalen Menschlichkeit, nicht auf außergewöhnliche Menschen und schon gar nicht auf ungewöhnliche Menschen. Diese Menschen sind überhaupt nicht übernatürlich, aber sie unterscheiden sich deutlich von den Nichtgläubigen, die nicht an Gott glauben, da sie kein Böses tun, die Wahrheit in die Praxis umsetzen können, sobald sie sie verstanden haben, und verstehen, wie man auf der Grundlage von Gottes Worten und gemäß Gottes Anforderungen und den Wahrheitsgrundsätzen Menschen und Dinge betrachten und sich verhalten und handeln sollte, anstatt nach verdorbenen Dispositionen und den verschiedenen Gedanken und Ansichten zu leben, die Satan den Menschen einflößt. Ganz gleich, wie lange die Menschen im Prozess des Glaubens an Gott gemäß ihren eigenen Auffassungen und Vorstellungen gestrebt haben und ganz gleich, wie viel sie ihrer Meinung nach gewonnen haben, es zählt in den Augen Gottes nicht, und Gott erinnert sich an nichts davon. Worauf beziehe Ich Mich, wenn ich das sage? Ich beziehe Mich auf Folgendes: Wenn du, basierend auf deinen Auffassungen und Vorstellungen, all die verschiedenen normalen Bedürfnisse deines Fleisches zurückhältst oder dich sehr bemühst, deine Instinkte, dein Kaliber, deine Fähigkeiten, deine Persönlichkeit, deine Lebensmuster und deine Lebensgewohnheiten zu ändern, dann ist es egal, wie sehr du dich bemühst, diese Dinge zurückzuhalten und zu ändern. Denn selbst wenn du einige Ergebnisse erzielen kannst, bedeutet das nicht, dass du auf dem Weg der Praxis der Wahrheit bereits etwas gewonnen hast. Und noch weniger bedeutet es, dass du bereits jemand bist, der nach der Wahrheit strebt – Gott erinnert sich an diese Dinge nicht. Hast du das verstanden? (Ja.)

Obwohl die Auffassungen und Vorstellungen der Menschen unsichtbar sind und äußerlich nicht den Anschein erwecken, die Menschen zu zwingen, etwas zu sagen oder zu tun oder einen bestimmten Weg zu gehen, kontrollieren sie doch tief in ihren Herzen und in ihrem Unterbewusstsein streng ihre Gedanken und ihr Innerstes. Warum ist das so? Weil die Dinge, die die Menschen lieben und anstreben, allzu gut zu ihren Auffassungen und Vorstellungen passen und gleichzeitig den Bedürfnissen des menschlichen Fleisches entgegenkommen und alle möglichen menschlichen Begierden und Neugierden befriedigen. Zum Beispiel glauben die Menschen in ihren Auffassungen und Vorstellungen, dass Gottes Werk darauf abzielt, sie in außergewöhnliche Wesen zu verwandeln, die sich von gewöhnlichen Menschen unterscheiden, und dass sie, wenn sie vom Heiligen Geist bewegt werden, mehrere Sprachen sprechen können. Das übersteigt offensichtlich die angeborenen Fähigkeiten der Menschen und den Rahmen der normalen Menschlichkeit, aber es befriedigt in sehr hohem Maße ihre Eitelkeit, Neugier und ihren Wettbewerbsgeist. Anders ausgedrückt: Bevor die Menschen die Wahrheit erlangt haben, mögen sie übernatürliche Dinge, und diese Dinge geben ihnen das Gefühl, wichtig und den gewöhnlichen Menschen überlegen und anders als sie zu sein – genau das ist es, was die verdorbene Menschheit liebt und wonach sie sich sehnt. Jeder hofft, sich vom Rest der Menschheit abzuheben, sich von allen anderen zu unterscheiden, einzigartig und einmalig zu sein und von anderen bewundert und verehrt zu werden. Zum Beispiel gibt es in der verdorbenen Menschheit folgendes Phänomen: Wenn von etwas nur ein einziges Exemplar hergestellt wird, wetteifern die reichen und prominenten Leute fieberhaft darum, es zu erwerben. Wie weit gehen sie dabei? So weit, dass dieses Produkt am Ende zu einem Preis verkauft wird, der um ein Vielfaches oder sogar mehr als ein Zehnfaches über dem ursprünglichen Preis liegt. Die Person, der es gelingt, es zu ergattern, denkt: „Schau, ich habe mir das einzige Exemplar in der ganzen Welt gesichert! Ich bin wirklich mächtig, nicht wahr? Ich bin besser als andere, nicht wahr? Niemand sonst ist so fähig wie ich!“ Innerlich ist sie mit sich selbst zufrieden und hat das Gefühl, besonders, außergewöhnlich und sehr fähig zu sein. Was für eine Disposition ist das? (Arroganz.) Es wird durch eine arrogante Disposition verursacht. Manche Menschen fühlen sich unwohl, wenn sie das gleiche Kleidungsstück wie eine andere Person tragen. Wenn sie ein Kleidungsstück tragen, das sich andere nicht leisten können und noch nie zuvor gesehen haben, und jeder, der es sieht, neidisch ist, wie fühlen sie sich dann? (Mit sich selbst zufrieden.) Sie sind besonders zufrieden mit sich und denken, sie seien unvergleichlich und eine Klasse für sich. Welche Art von Disposition verursacht das? (Arroganz.) Auch dies wird durch eine arrogante Disposition verursacht. Siehst du, fast 100 % der Menschen haben folgende Mentalität: Wenn sie eine technische oder berufliche Fähigkeit beherrschen, denken sie, sie seien besser als andere und niemand sei so gut wie sie. Wenn jemand anderes dieselbe technische oder berufliche Fähigkeit beherrscht, werden sie auf diese Person eifersüchtig sein und sich verzweifelt wünschen, niemand könnte ihnen das Wasser reichen. Warum haben sie eine solche Mentalität? (Sie wollen einzigartig werden.) Wenn sie die Einzigen sind, die diese berufliche Fähigkeit beherrschen, sind sie dem Durchschnittsmenschen in ihrer Gruppe überlegen. Da sie Kenntnis von dieser technischen oder beruflichen Fähigkeit haben, fürchten sie, dass andere sie von ihnen lernen könnten. Werden sie andere anleiten, wenn diese sie um Hilfe bitten? (Nein, das werden sie nicht.) Sie werden dir nur einige einfache Dinge beibringen; was die wichtigsten und entscheidenden Dinge betrifft, so werden sie diese niemandem beibringen und es dir überlassen, sie selbst herauszufinden. Was geht ihnen wirklich durch den Kopf? „Wenn ich es dir beibringe, wie kann ich dann noch herausstechen? Wenn es jeder könnte, würde ich dann nicht zu einer gewöhnlichen Person werden? Wenn keiner von euch das kann, dann bin ich hier die überlegenste Person, und ihr alle müsst euch bei mir einschmeicheln – so fühle ich mich wichtig, nicht wahr? Bin ich nicht derjenige mit dem höchsten Status und der Fähigste unter euch? Ich bin der Platzhirsch unter euch, nicht wahr?“ Da sie etwas von einer beruflichen oder technischen Fähigkeit verstehen, haben sie große Angst, dass andere diese von ihnen lernen könnten, und wollen nicht, dass andere so sind wie sie. Sie fühlen sich aufgebracht, wenn jemand dieselbe berufliche oder technische Fähigkeit oder dieselben Fachkenntnisse hat, also denken sie sich immer Wege aus, etwas zu lernen, um andere zu übertreffen. Sie wollen anderen überlegen sein und immer andere überstrahlen, um sich wichtig zu fühlen. Ist das das richtige Streben? (Nein.) Gerade weil die verdorbene Menschheit solche Sehnsüchte und Bestrebungen hat, entwickeln die Menschen natürlich alle möglichen Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk. Sie streben danach, eine Klasse für sich zu sein, Status und Ansehen zu haben, sich wichtig zu fühlen, einzigartig zu werden und sogar in den Augen anderer zu Übermenschen oder außergewöhnlichen Menschen zu werden. Daher sollten die Menschen diese Auffassungen und Vorstellungen über Gottes Werk loslassen. Wie sollte dies konkret praktiziert werden? Strebe nicht nach überlegenen Begabungen oder Talenten und strebe nicht danach, dein eigenes Kaliber oder deine Instinkte zu verändern. Tue stattdessen entsprechend deinen angeborenen Bedingungen – wie Kaliber, Fähigkeiten und Instinkten – deine Pflicht gemäß Gottes Anforderungen und tue jede Sache so, wie Gott es verlangt. Gott verlangt nichts, was über deine Fähigkeiten oder dein Kaliber hinausgeht – du solltest es dir selbst auch nicht schwer machen. Es ist in Ordnung, wenn du einfach basierend auf dem, was du verstehst und was du erreichen kannst, dein Bestes gibst, und entsprechend dem praktizierst, was deine eigenen Bedingungen zulassen. Wenn dein Kaliber und deine Talente dich beispielsweise nur für die Rolle des Teamleiters qualifizieren, dann mache deine Arbeit als Teamleiter gut. Sortiere alle Aufgaben und beruflichen Fähigkeiten, die in den Bereich dieser Rolle fallen, nimm sie eine nach der anderen in Angriff und setze sie gemäß den Methoden und Grundsätzen um, die Gott dich gelehrt hat – auf diese Weise wirst du Gott zufriedenstellen. Nehmen wir an, du handelst nach deinen Auffassungen und Vorstellungen und denkst: „Da ich fähig bin, Teamleiter zu sein, werde ich dann nicht zum Kirchenleiter oder Leiter einer Entscheidungsgruppe werden können, wenn ich mich mehr anstrenge, um besser zu werden, ein wenig Mühsal ertrage und einen kleinen Preis zahle und der Heilige Geist ein großes Werk an mir tut? Die Leute mögen denken, dass ich das Zeug dazu nicht habe, aber ich werde Gott anflehen – nichts ist für Gott schwer zu erreichen! Ich will kein Teamleiter sein. Ich werde zu Gott beten und Ihn bitten, mir größere Aufgaben anzuvertrauen, mich zum Leiter oder Mitarbeiter werden zu lassen.“ Ist diese Art von Streben richtig? (Nein, es ist falsch.) Warum sagst du, dass es falsch ist? (Solche Leute wollen immer Dinge tun, die über ihr eigenes Kaliber und ihre Fähigkeiten hinausgehen, und sind nicht in der Lage, sich daran zu halten, ihre eigene Arbeit auf der Grundlage ihres eigenen Kalibers und ihrer eigenen Talente zu tun und an ihrem richtigen Platz zu bleiben.) Es ist nicht angemessen, immer ein Übermensch sein zu wollen; das ist nicht das, was eine normale Person anstreben sollte.

Manche Leute sagen oft: „Für Gott ist nichts schwierig“; diese Aussage ist eine Tatsache, und jeder kann das verstehen. Aber manche Leute haben ein verdrehtes Verständnis. Sie glauben, dass alles, was für Menschen unmöglich ist, von Gott für sie vollbracht werden kann, wenn sie nur zu Ihm beten, und dass die Menschen, indem sie sich auf diese Weise auf Gott verlassen, ihre eigenen Instinkte überwinden und zu Übermenschen werden können. Ist das wirklich der Fall? (Nein.) Die Aussage „Für Gott ist nichts schwierig“ bezieht sich offensichtlich auf Gottes Macht und Wesen, auf Gottes Allmacht und auch auf Gottes Herrschaft über alle Dinge – es gibt nichts, was Gott nicht vollbringen kann. Es bedeutet jedoch nicht, dass die Menschen die normale Menschlichkeit überwinden und übernatürlich werden müssen. Ganz gleich, wie allmächtig Gott ist, das Werk, das Er an den Menschen tut, basiert auf ihrer normalen Menschlichkeit und wird im Rahmen der normalen Menschlichkeit getan. Gott orchestriert und lenkt alle Dinge, Er lenkt Menschen, Ereignisse und Dinge, damit sie Seiner Vollbringung aller Arten von Dingen dienen und die Tatsachen vollenden, die Er im Begriff ist zu vollenden. Während der Zeit, in der Gott alle Arten von Dingen vollbringt, befinden sich die Menschen immer noch in der normalen Menschlichkeit – an ihnen hat sich nichts geändert und sie sind nach wie vor Menschen. Ganz gleich, wie allmächtig Gott ist und ganz gleich, welche Methoden Gott anwendet, um Herrschaft über etwas auszuüben oder etwas zu vollbringen, geschaffene Menschen sind immer geschaffene Menschen; sie leben immer noch in der normalen Menschlichkeit und sind in keiner Weise übernatürlich. Würdet ihr alle sagen, dass das Tatsachen sind? (Ja.) Was bedeutet „nicht übernatürlich“? Es bedeutet, dass, wenn Gott Menschen, Ereignisse und Dinge orchestriert, die Menschen nicht anders können, als unter Gottes Orchestrierung zu leben, zu überleben, jede Sache zu tun und im gegenwärtigen Moment zu leben. Aber wenn du im gegenwärtigen Moment lebst, ist dein Bewusstsein dann verschwommen? (Nein.) Du bist immer noch bei klarem Verstand. Hat sich also dein Kaliber augenblicklich verbessert oder verändert? (Nein.) Es bleibt so, wie es ursprünglich war. Haben sich dann deine Instinkte schlagartig verändert? Nein, auch nicht. Unter Gottes Herrschaft, Orchestrierungen und Anordnungen gibt es, ganz gleich, wie viele Dinge du erlebst, keinerlei Veränderung in deiner Persönlichkeit, deinen Gewohnheiten, deinen Lebensmustern und im Kaliber, den Fähigkeiten und den verschiedenen Funktionen deiner normalen Menschlichkeit. Es ist lediglich so, dass die Menschen, wenn sie Gottes Werk erfahren, alle Arten von Dingen und Menschen in ihren jeweiligen Umgebungen erfahren. Das Endergebnis ist dann, dass sie während des Prozesses des Erlebens von Gottes Werk Einsicht gewinnen und einige Lektionen lernen. Wenn sie Menschen sind, die nach der Wahrheit streben, dann können sie in Bezug auf die Wahrheit und die Erkenntnis Gottes eine Ernte einfahren. Im Prozess des Erlebens von Gottes Werk ist das Denken der Menschen normal, ihr Bewusstsein ist nicht verschwommen, und ihr Kaliber, ihre Fähigkeiten und ihre Instinkte bleiben so, wie sie ursprünglich waren, ohne jede Veränderung. Daher bezieht sich „Für Gott ist nichts schwierig“ auf Gottes Allmacht und Gottes Orchestrierung aller Dinge. Es bezieht sich nicht darauf, die Menschen übernatürlich zu machen oder das Wesen der geschaffenen Menschen zu verändern. Gott verändert nicht das Wesen der Menschen; Menschen sind immer noch Menschen, und ganz gleich, ob du männlich oder weiblich bist, gibt es in dieser Hinsicht keinerlei Veränderung. Gott orchestriert alles, und Gott ist allmächtig; das ist das, was Gott hat und ist, und das ist das, was Gott besitzt. „Für Gott ist nichts schwierig“ bedeutet weder, dass die Menschen übernatürlich geworden sind, noch bedeutet es, dass die Menschen allmächtig sind. Selbst wenn einige Einzelne manchmal bestimmte Dinge erreichen können, die über ihr eigenes Kaliber oder über ihre körperlichen Instinkte hinausgehen, ist es das Werk des Heiligen Geistes. Es ist Gott, der ihnen diese Begabung gegeben hat; es ist nicht so, dass sie mit dieser Fähigkeit geboren wurden. Das liegt daran, dass geschaffene Menschen nicht die Fähigkeit haben, all das zu ändern, was Gott bestimmt hat. Ich werde ein einfaches Beispiel bezüglich der Angelegenheit des menschlichen Instinkts geben. Wenn Menschen zum Beispiel ein furchterregendes Geräusch hören, werden sie Angst empfinden und sich instinktiv zusammenkauern. Ganz gleich, wie alt du bist, du bist seit deiner Kindheit so gewesen, und du wirst bis zu deinem Tod so bleiben – das ist Instinkt. Was bedeutet „Instinkt“? Es ist eine angeborene Funktion des physischen Körpers, und sie wird sich niemals ändern. Nur durch den Besitz angeborener Instinkte kann eine normale Person das Leben und Überleben der normalen Menschlichkeit aufrechterhalten. Daher sind menschliche Instinkte nicht etwas, das Gott zu ändern beabsichtigt. Habt ihr das verstanden? (Ja.) Worauf bezieht sich „Gott ist allmächtig“? (Es bezieht sich auf Gottes eigene Autorität und Gottes Allmacht.) Hat es irgendetwas mit den Menschen zu tun? (Es hat nichts mit den Menschen zu tun, und es bedeutet nicht, dass die Menschen übernatürliche Dinge tun können.) Es bedeutet nicht, dass die Menschen unter Gottes Kontrolle allmächtig sind; selbst wenn die Menschen unter Gottes Kontrolle stehen, können sie keine Allmacht erreichen. Warum ist das so? (Weil die Menschen nicht Gott sind; die Menschen sind nur geschaffene Wesen, während Gott einzigartig ist.) Das ist richtig, genau so ist es. Die Menschen werden immer Menschen sein. Sie werden nicht zu einer anderen Spezies werden, und natürlich werden sie schon gar nicht zu Gott werden; die Eigenschaften der Menschen werden sich nicht ändern. Die Eigenschaften der Menschen werden sich nicht ändern, werden sich also ihre Instinkte ändern? (Nein, das werden sie nicht.) Weder die Instinkte noch die Lebensgewohnheiten und -muster oder die von Gott gegebenen angeborenen Persönlichkeiten der Menschen werden sich ändern. Nehmen wir zum Beispiel die Lebensmuster. Wie die meisten Geschöpfe arbeiten die Menschen nach Sonnenaufgang und ruhen nach Sonnenuntergang. Wenn sie morgens aufstehen, ihr Gehirn gut ausgeruht ist und sich ihr Körper wohlfühlt, beginnen sie mit der Arbeit. Nachts, wenn ihr Körper müde wird, sie gähnen und ihr Gehirn erschöpft ist, beginnen sie, in einen Ruhezustand überzugehen – das ist ein sehr normales Lebensmuster. Dies ist ein gemeinsames Merkmal der Menschen, und es ist auch ein menschlicher Instinkt, und natürlich ist es auch ein Lebensmuster, das Gott für die Menschheit festgelegt hat. Dieses Muster wird durch die Rotation von Sonne, Mond und Sternen und den Auf- und Untergang der Sonne bestimmt. Wenn du dieses Lebensmuster durchbrichst, mag es kurzfristig keine größeren Probleme geben – wenn du dich gelegentlich müde fühlst und schlafen möchtest, kannst du Selbstbeherrschung üben und etwas Tee oder Kaffee trinken, und deine körperliche Müdigkeit wird etwas gelindert – aber auf lange Sicht wird dein Körper Probleme entwickeln. Warum wird er Probleme entwickeln? Weil du gegen das Lebensmuster verstoßen hast, das Gott für die Menschen festgelegt hat. Wenn dein Körper Probleme entwickelt und du zum Arzt gehst, wird er sagen: „Du musst nachts früh ins Bett gehen, ab 22 Uhr ruhen und morgens um 4 oder 5 Uhr aufstehen; in ein paar Monaten wirst du wieder gesund sein.“ Nachdem du drei Monate lang den Rat des Arztes befolgt hast, werden alle deine Symptome körperlichen Unbehagens im Grunde verschwunden sein, also wirst du bei dir denken: „Es stellt sich heraus, dass meine körperlichen Probleme keine ernsthafte Krankheit waren, sondern dadurch verursacht wurden, dass ich diesem normalen Muster in meinem Leben nicht gefolgt bin.“ Seht ihr, würdet ihr nicht sagen, dass die Lebensmuster der Menschen nicht durchbrochen werden können? (Ja.) Dieses Lebensmuster der Menschen ist dasselbe wie das anderer Geschöpfe; sie alle arbeiten nach Sonnenaufgang und ruhen nach Sonnenuntergang. Natürlich gibt es einige Geschöpfe, wie Eulen, die tagsüber ruhen und nachts herauskommen und aktiv werden; ihr Lebensmuster unterscheidet sich von dem der Menschen und anderer Geschöpfe, aber wenn du ihr Muster durchbrechen wolltest, wäre das unmöglich. Außerdem halten einige Geschöpfe im Winter Winterschlaf. Haben die Menschen dieses Muster? (Nein.) Nein, die Menschen müssen keinen Winterschlaf halten. Das Leben der Menschen hat ein Muster – sie ruhen ein oder zwei Tage pro Woche, sie arbeiten nach Sonnenaufgang und ruhen nach Sonnenuntergang, und sie halten ständig dieses normale Muster von Arbeit und Ruhe aufrecht, wodurch ihr Leben geschützt und ihr Überleben erhalten wird. Die Menschen haben ihre eigenen Lebensmuster, und diese Lebensmuster wurden von Gott festgelegt. Sie sind alle bedeutungsvoll und dienen alle dem Zweck, das normale Leben und Überleben der Menschheit zu erhalten. Daher wird Gottes Werk die Muster des menschlichen Lebens und Überlebens keinesfalls durchbrechen, wie die Menschen es sich vorstellen, und auch du solltest diese Auffassung und Vorstellung loslassen. Wenn die Menschen diese Muster, die Gott für sie festgelegt hat, gewaltsam durchbrechen würden oder wenn die Menschen sie ständig ändern wollten, weil sie von einigen Vorstellungen über übernatürliche Dinge beherrscht werden, dann wäre das dumm. Wenn du denkst, dass eine Veränderung der Muster dein Leben erheben und deine Menschlichkeit verbessern wird, dann versuche, sie zu ändern, und sieh, wie lange du leben kannst, sieh, wie sich die Dinge in den folgenden Tagen verändern, ob deine normale Menschlichkeit erhoben wird und ob du ein Übermensch oder ein Engel wirst. Wenn du glaubst, dass Gottes Werk ein übernatürliches Element haben und deine Lebensmuster verändern sollte, und du sie auch gewaltsam ändern willst, um transzendent zu werden, dann kannst du es versuchen. Es mag sein, dass du nach mehreren Jahren des Versuchs die Muster deines Lebens und Überlebens wirklich veränderst. Es gibt nur eine Situation, in der dies geschehen könnte, nämlich dass dein physischer Körper nicht mehr existiert. An diesem Punkt wärst du wirklich übernatürlich und würdest zu einer Rauchwolke und zu einem „himmlischen Wesen“ und unsterblich werden. Wenn du deinen physischen Körper normal und gesund erhalten und Gottes Werk und Seine Worte in einem normalen Zustand annehmen können willst, dann solltest du nicht basierend auf deinen eigenen Auffassungen und Vorstellungen danach streben, ein sogenannter Übermensch zu werden oder eine vermeintlich erhobene Menschlichkeit zu verfolgen. Vielmehr solltest du in normaler Menschlichkeit leben, das Lebens- und Überlebensmuster deiner normalen Menschlichkeit beibehalten und auch die Instinkte deiner normalen Menschlichkeit bewahren. Stelle keine unvernünftigen Forderungen an Gott; diese unvernünftigen Forderungen stammen alle aus deinen Vorstellungen und Auffassungen. Deine Instinkte, Lebensmuster und so weiter sind nicht das, was Gott zu ändern beabsichtigt, und sie sind auch keine Dinge, die Er mit Seinem Werk zu ändern beabsichtigt. Eine gerettete Person ist definitiv nicht jemand, der voller Auffassungen und Vorstellungen ist, und noch weniger ist sie ein Übermensch oder eine ungewöhnliche Person. Vielmehr ist sie eine Person mit normaler Menschlichkeit, Gewissen und Vernunft, eine Person, die in der Lage ist, Gottes Worte zu beherzigen, und gemäß den Wahrheitsgrundsätzen Menschen und Dinge zu betrachten und sich zu verhalten und zu handeln. Sie ist eine Person, die sich Gott in allen Dingen unterwerfen kann, die überhaupt nicht übernatürlich ist und deren Menschlichkeit besonders normal und praktisch ist.

Dank sei Gott, dass Er dich hierher geführt hat. Heute Abend um 20:00 Uhr findet unsere kostenlose Online-Predigt statt. Das Thema lautet: Wie man die Wiederkunft des Herrn willkommen heißt und sich von einem Leben voller Schmerz befreit. Möchtest du die Worte Gottes hören und Segen empfangen?

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