Wie man nach der Wahrheit strebt (24) Abschnitt Vier
Betreffen diese trivialen Angelegenheiten des Lebens, die Ich gerade erwähnt habe, die Grundsätze für die Lebensführung und das Erledigen von Dingen? Sind sie für euch hilfreich? (Ja.) Dann lasst uns fortfahren. Irgendwann einmal ging ein Wasserrohr der Rasensprinkleranlage in unserem Garten kaputt, und das austretende Wasser floss in den Garten der Nachbarn. Ich schickte schnell jemanden hin, um den Nachbarn Bescheid zu geben und zu sehen, ob wir das bei ihnen sauber machen mussten. Sie waren etwas ungehalten, als sie sahen, wie viel Wasser zu ihnen hinübergeflossen war, aber weil wir von uns aus zu ihnen gegangen waren, um ihnen Bescheid zu geben, machten sie aus Höflichkeit keine große Sache daraus. Später, zu Weihnachten, schenkten wir ihnen als Entschuldigung eine Schachtel Pralinen. Sie waren ziemlich überrascht und freuten sich sehr. Sie sagten uns, wir sollten einfach Bescheid sagen, falls wir Hilfe bräuchten, und könnten jederzeit bei ihnen anklopfen und fragen. Am Abend brachten sie sogar ihr Kind mit und schenkten uns einen Obstkorb. Sie sagten: „Fröhliche Feiertage! Danke für euer Geschenk und willkommen in unserer Nachbarschaft!“ Wir tauschten ein paar freundliche Worte aus, und dann gingen sie. Ich dachte, dass es ziemlich gut war, die Angelegenheit auf diese Weise zu handhaben; wenn wir auf eine solche Weise mit unseren Nachbarn auskommen, sollte unser Verhältnis zu ihnen nicht allzu schlecht sein. Wenn also ein Problem auftritt, gibt man der anderen Partei als Entschuldigung ein Geschenk, um das Verhältnis zu entspannen oder die Wogen zu glätten, und es kommt zu einem einfachen Austausch von Gefälligkeiten. Natürlich nehmen sie dein Geschenk nicht einfach umsonst an und nutzen dich damit aus; sie geben dir auch etwas zurück. Die Menschen im Westen nehmen es mit solchen Dingen nämlich ziemlich genau. Wenn sie Geschenke machen, sind sie unglaublich aufrichtig. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Geschenke teuer sind; entscheidend ist, dass ihre Herzen außergewöhnlich aufrichtig sind. Die Angelegenheit auf diese Weise zu handhaben, ist durchaus angemessen, und es ist ein Austausch von Gefälligkeiten. Natürlich gibt es einen bestimmten Kontext dafür, eine solche Angelegenheit auf diese Weise zu handhaben. Wenn nichts vorgefallen ist, braucht man sich nicht grundlos bei jemandem einzuschmeicheln, von sich aus chinesisches Essen für ihn zu kochen oder ihm Geschenke zu machen und sich besondere Mühe zu geben, um eine Beziehung zu ihm aufrechtzuerhalten. Das ist nicht nötig. Bei normalen Interaktionen reicht es aus, die Leute zu grüßen, wenn man sie sieht, und friedlich mit ihnen auszukommen. Wenn aber ein Problem auftritt – zum Beispiel, wenn du etwas falsch gemacht hast und dich entschuldigen musst –, dann entschuldige dich. Das tut man aus der Rationalität normaler Menschlichkeit heraus; es ist weder übertrieben noch gekünstelt. Sagt Mir: Ist es angemessen, die Angelegenheit so zu handhaben? Entspricht das den Grundsätzen? (Ja.) Das ist weder unterwürfig noch arrogant und herrisch. Man gibt sich nicht überlegen, bewahrt aber zugleich seine Würde. Manche Leute denken: „Die Menschen im Westen essen gerne chinesisches Essen. Damit sie keine Beschwerde gegen uns einreichen, falls wir in Zukunft gegen irgendwelche Regeln verstoßen, machen wir ihnen doch ein paar Teigtaschen und schenken ihnen ein paar Snacks.“ Sich grundlos bei ihnen einzuschmeicheln – sagt Mir: Ist das angemessen? (Nein.) Einerseits ist gar nicht gesagt, ob das Essen, das du machst, so schmeckt wie in einem authentischen Restaurant und ob die andere Partei überhaupt bereit wäre, es zu essen. Außerdem kennen sie dich auch nicht gut. Wenn du ihnen selbst zubereitetes Essen gibst, würden sie dir vertrauen? Andererseits: Warum machst du ihnen Geschenke, wenn überhaupt nichts Besonderes vorgefallen ist? Kennen sie dich gut? Habt ihr miteinander zu tun oder seid ihr befreundet? Nein. Wäre es dann nicht etwas, das ein Verrückter tun würde, wenn du ständig versuchst, ihnen chinesisches Essen zu geben? (Ja.) Würden die Leute das nicht lästig finden? (Doch.) Schau dir Meine Grundsätze für den Umgang mit Nachbarn an. Ist Meine Denkweise normal? Wende Ich die Grundsätze akkurat und angemessen an? (Ja.) Zeigt sich bei Mir in irgendeiner Weise eine gestörte Logik? (Nein.) Meine Interaktionen mit Menschen sind alle normal. Unter normalen Umständen mache Ich anderen nie Geschenke. Wenn Mir jemand wirklich hilft, gebe Ich ihm etwas, um Meine Dankbarkeit auszudrücken. Auf diese Weise mit Menschen zu interagieren, ist angemessen. Das ist normal und praktisch, und das bedeutet auch, sein Leben regelkonform zu führen und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Die meisten Menschen verstehen diese Grundsätze nicht; das ist Torheit und Unwissenheit. Stimmt ihr Mir da nicht zu? (Doch.) Bei manchen Menschen zeigt sich ihre Torheit in der Art, wie sie Dinge erledigen. Sie machen anderen ständig Geschenke und schmeicheln sich grundlos bei ihnen ein, und wenn die Leute das sehen, denken sie, mit ihnen stimme etwas nicht. Ich tue so etwas nicht. Ich schmeichle Mich bei niemandem ein. Ich habe Würde und Meine eigenen Grundsätze für das Erledigen von Dingen. Wenn wirklich ein Problem auftritt, handle Ich nach Grundsätzen. Ich halte Mich an die Regeln, Ich habe Meine Grenzen und Meine Denkweise ist logisch, entspricht einer normalen Denkweise und der Rationalität. Dieser Aspekt der Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes umfasst viele Einzelheiten, doch auf viele davon brauchen wir nicht näher einzugehen. Kurz gesagt: Seine Denkweise in dieser Hinsicht ist definitiv normal.
Wenn Ich mit anderen Menschen Umgang habe, stelle Ich Mich nie vor; selbst wenn Ich Brüder und Schwestern treffe, stelle Ich Mich nie vor. Wenn Ich mit Menschen verkehre, spiele Ich Mich nie als menschgewordener Gott auf. Findest du, dass dies normale und praktische Äußerungsformen davon sind, sein Leben regelkonform zu führen und Dinge pflichtbewusst zu erledigen? (Ja.) Manche Brüder und Schwestern sagen zum Beispiel: „Du bist Gott, Du bist der Schöpfer. Es ist für jeden eine Ehre, Dinge für Dich zu erledigen. Wer sie nicht gut erledigt, legt es darauf an, zu sterben!“ Wenn Ich solche Leute treffe, sage Ich: „Haltet euch von Mir fern! Was bringt es, so etwas zu sagen? Selbst wenn Brüder und Schwestern Dinge für Mich erledigen, stelle Ich keine solchen Anforderungen an sie.“ Ganz gleich, mit wem Ich interagiere, Ich sage dieser Person nie, welche Identität Ich habe. Sag Mir: Ist das eine Äußerungsform einer normalen Denkweise und normaler Menschlichkeit? (Ja.) Ein Verrückter würde sich nämlich ständig vorstellen und sagen: „Ich bin der Jadekaiser! Ich bin die Königinmutter des Westens, die auf die Erde herabgestiegen ist! Ich komme aus dem Himmel. Wenn ihr kleinen Lakaien nicht auf mich hört, vernichte ich euch!“ Was wäre so jemand? (Ein Satan und ein Teufel.) So jemand wäre ein Satan und ein Teufel. In den Worten der Menschen würde man so jemanden als „geisteskrank“ bezeichnen, als jemanden ohne normale Rationalität. Wird jemand, der keine normale Rationalität besitzt, sein Leben regelkonform führen und Dinge pflichtbewusst erledigen? (Nein.) Das Mindeste ist, dass man über ein optimiertes Gewissen und über eine Rationalität verfügt, die dem Standard entspricht; nur dann kann man sein Leben regelkonform führen und Dinge pflichtbewusst erledigen. Da der menschgewordene Gott normale Menschlichkeit besitzt, werden Seine Lebensführung und Handlungen vom Gewissen und von der Vernunft normaler Menschlichkeit geregelt, und selbstverständlich lebt Er im Rahmen einer solchen normalen Menschlichkeit, die Gewissen und Rationalität besitzt; daher hält Er Sich in Seiner Lebensführung und beim Erledigen von Dingen streng an die Grundsätze, Sein Leben regelkonform zu führen und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Wenn irgendwelche Nichtgläubige ein persönliches Anliegen für Mich vermasseln, Mich absichtlich täuschen oder absichtlich etwas beschädigen, ziehe Ich daraus eine Lehre und greife nie wieder auf sie zurück. Was Nichtgläubige betrifft, so muss Ich auf der Hut sein, ganz gleich, wie schön ihre Worte klingen; wenn Ich nicht vorsichtig bin, falle Ich auf ihre Tricks herein. Es gibt zu viele Betrüger in dieser Welt. Es ist ihnen egal, wer du bist; wenn sie dich täuschen können, dann werden sie es tun. Im geistlichen Reich sehen Satan und Teufel deutlich, dass Gott die Herrschaft über alle Dinge ausübt, und sie sehen Gottes Allmacht und Gottes Wesen, doch sie zeigen Ihm niemals Respekt, haben nie Ehrfurcht vor Ihm und erkennen nie Gottes Identität und Sein Wesen an. Sag Mir: Jetzt, da Gott Fleisch geworden ist, wer aus dem von Satan verdorbenen Menschengeschlecht kann Gott anerkennen und sich Ihm unterwerfen? Selbst die Menschen, die an Gott glauben, erkennen Ihn nicht vollständig an, geschweige denn, dass sie sich Ihm unterwerfen. Manche Leute sagen, sie würden sich vor Gott niederwerfen und Ihn anbeten – sie haben nichts dagegen, vor dem Himmel zu knien, vor dem Kreuz zu knien, vor dem Namen Jehovas zu knien oder vor einem Bildnis des Herrn Jesus zu knien, aber in ihrem Herzen bringen sie es nicht über sich, vor Mir, diesem Menschen, niederzuknien: „Bist du derjenige, an den ich glaube? Du siehst nicht aus wie Gott! Wenn ich vor dir niederknie, würde ich mich da nicht herabsetzen? Ich kann vor dem Himmel, der Erde und meinen Eltern niederknien – wie könnte ich vor einem kleinen Licht wie dir niederknien? Und dann bist du auch noch eine Frau, dein Aussehen ist unauffällig, du bist nicht berühmt und in der Welt hast du weder Status noch Ansehen – warum sollte ich vor dir niederknien?“ Sie fühlen sich innerlich unwohl. Wenn sie sich niederknien wollen, zögern sie, und noch bevor sie wirklich niedergekniet sind, stehen sie wieder auf, unwillig und widerstrebend. Ich sage: „Knie nicht vor Mir. Wenn du knien willst, dann knie vor dem Gott im Himmel. Ich habe es nicht nötig, dass du vor Mir niederkniest; Ich kann es nicht annehmen. Ich besitze keine so große Macht, dass Ich dich in die Luft emporheben und in den dritten Himmel bringen könnte. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch. Ich bringe dich, einen verdorbenen Menschen, vor Gott. Dann sage Ich dir die Wahrheiten, die Ich kenne und verstehe, damit du sie praktizieren und errettet werden kannst; so verwandle Ich dich vollständig in ein geschaffenes Wesen, das dem Standard entspricht, und gebe dich dann dem Schöpfer zurück – das ist Meine Verantwortung und Mein Amt. Für euch alle bin Ich zu nichts anderem zu gebrauchen. Ich habe weder dir gegenüber noch dem Gott im Himmel gegenüber etwas vollbracht, das Anerkennung verdienen würde. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, der die Dinge getan hat, die Ich tun sollte, die Worte gesprochen hat, die Ich sprechen sollte, und das Werk verrichtet hat, das Ich verrichten sollte. Ganz gleich, ob du in deinem Herzen dazu bereit bist oder nicht: Aus der Perspektive Meiner Menschlichkeit bin Ich nicht im Geringsten bereit, dein Niederknien und deine Anbetung anzunehmen. Noch dazu bist du in deinem Herzen unwillig und widerständig, weshalb Ich es erst recht nicht annehmen kann.“ Schau her: Ist Meine Denkweise normal? Ganz gleich, aus welchem Aspekt der Menschlichkeit dies hervorgeht – es ist eine Äußerungsform einer normalen Denkweise. Weil der menschgewordene Gott im Rahmen einer normalen Menschlichkeit lebt, im wirklichen Leben wie ein gewöhnlicher Mensch lebt und nichts Außergewöhnliches ist, wird die Art und Weise, wie Er mit verschiedenen Angelegenheiten umgeht und sie handhabt, weitgehend vom Gewissen und von der Vernunft Seiner Menschlichkeit bestimmt. Dadurch entwickeln viele Menschen Auffassungen; sie denken: „Ist Er nicht einfach ein gewöhnlicher, normaler Mensch?“ Selbst wenn die Menschen die Menschwerdung anerkennen und Gottes Werk annehmen, wollen sie in ihren Herzen nicht vor diesem Menschen niederknien und Ihn anbeten oder sich Ihm unterwerfen. Wenn Ich wirklich ehrlich bin, möchte Ich dein Niederknien und deine Anbetung eigentlich nicht annehmen, weil Ich Würde und Rationalität besitze. Davon, dass du unwillig bist, ganz abgesehen – selbst wenn du willig wärst, vor Mir niederzuknien und Mich anzubeten, wäre Ich nicht bereit, es anzunehmen. Was meine Ich damit? Ich meine, dass es im Gewissen und in der Vernunft der Menschlichkeit dieses menschgewordenen Gottes auch Schamgefühl gibt. Was bedeutet es, Schamgefühl zu haben? Es bedeutet: Wenn jemand sagen würde: „Es widerstrebt mir, vor dieser Person niederzuknien und sie anzubeten; innerlich bin ich ein wenig unwillig“; oder wenn jemand in einem verworrenen Zustand leben würde; oder wenn jemand niederknien und Mich anbeten würde, während er voller Vorstellungen über Gott ist, dann würde Ich sagen, dass ein solches Niederknien und eine solche Anbetung allesamt unrechtmäßig sind. Solche Rituale brauche Ich nicht; ihr dürft euch auf gar keinen Fall auf einen solchen Ritualismus einlassen. Selbst wenn du vor Mir niederknien würdest, wäre es Mir peinlich, das zu akzeptieren. Wenn du darauf bestehen würdest, vor Mir niederzuknien, sollte Ich dann „Ich segne dich“ oder „Ich danke dir“ sagen? Ich wüsste wirklich nicht, was Ich sagen sollte. Warum? Du bist dir derzeit nicht einmal über deine eigene Situation in verschiedener Hinsicht im Klaren, und trotzdem versuchst du noch, vor Mir niederzuknien und Mich anzubeten; Ich kann das wirklich nicht annehmen. Ich weiß nicht, ob du Gott wirklich anbetest. Wenn Ich dich als jemanden annehmen wollte, der Gott fürchtet und das Böse meidet, würdest du diesem Maßstab wirklich nicht gerecht werden. Deshalb hängt die Sache genau an diesem Punkt fest – das ist sehr peinlich. Ich weiß immer noch nicht genau, als was Ich dich annehmen sollte oder was Ich dir angemessenerweise sagen sollte, deshalb sträube Ich Mich innerlich besonders stark gegen diese Angelegenheit. Ihr alle dürft auf gar keinen Fall vor Mir niederknien und Mich anbeten. Ich habe das nicht nötig, und Ich mag es nicht. Wenn ihr irgendeinen Aspekt der Wahrheit verstehen müsst oder irgendeinen Aspekt der Grundsätze für die Lebensführung und das Erledigen von Dingen benötigt, kann Ich darüber Gemeinschaft halten. Wenn ihr jedoch diese Formalität praktizieren wollt, rate Ich euch, das nicht zu tun – zumindest jetzt noch nicht. Bevor ihr in eurem Herzen wahre Unterwerfung unter Gott habt und bevor ihr den Weg eingeschlagen habt, Gott zu fürchten und das Böse zu meiden, solltet ihr das nicht tun; praktiziert diese Formalität nicht. Es wäre nicht gut, das zu tun; es würde die Situation für uns beide unangenehm machen. Am besten vermeidet ihr es; es bringt nichts, einen solchen Ritualismus zu praktizieren.
Beim gemeinschaftlichen Austausch über das Thema der Auffassungen und Vorstellungen der Menschen über den menschgewordenen Gott habe Ich viele Beispiele angeführt, die die Normalität und Praktikabilität des menschgewordenen Gottes betreffen. An diesen Beispielen könnt ihr sehen, dass der menschgewordene Gott weder außergewöhnlich noch transzendent, übernatürlich oder unkonventionell ist. Diese und ähnliche Dinge sollten die Menschen hinsichtlich der Normalität und Praktikabilität sowie der Demut und Verborgenheit des menschgewordenen Gottes verstehen. Sein Ausleben sowie Seine Credos und Grundsätze für die Lebensführung sind allesamt besonders praktisch und besonders normal, und wenn Er mit etwas konfrontiert wird, kann Er zudem Geduld und Toleranz zeigen. Ganz gleich, was Er tut: Alles, was der menschgewordene Gott in Seinem Leben auslebt und offenbart, spiegelt wider, dass die Lebensführung von Gottes menschgewordenem Fleisch eine praktische Seite hat. Das heißt, wie Er verschiedenen Dingen begegnet und verschiedene Probleme handhabt, beruht vollständig auf Seinen Credos und Grundsätzen für die Lebensführung, nämlich Sein Leben regelkonform zu führen und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Vor einigen Jahren sollte das Kind unserer Nachbarn aufs College gehen, und sie veranstalteten zur Feier eine Party im Garten, bei der gesungen und getanzt wurde. Um ein oder zwei Uhr nachts sangen sie immer noch mit einem Mikrofon, und viele Nachbarn in der Umgebung konnten es deutlich hören. Die Menschen im Westen reichen gerne Beschwerden ein, doch in dieser Situation reichte niemand eine Beschwerde ein, weil wir zu diesem Zeitpunkt alle schon seit vielen Jahren Nachbarn waren. Alle dachten: „Die Kinder gehen schon so viele Jahre zur Schule, und es kommt selten vor, dass sie sich einmal richtig austoben können, also lasst sie ruhig ausgelassen feiern. Wenn man ab und zu einmal so gestört wird und eine Nacht nicht gut schläft, ist das kein großes Problem; betrachten wir es einfach so, als wären wir lange aufgeblieben.“ Ist eine solche Denkweise normal? Sollte man anderen gegenüber eine solche Geduld und Toleranz aufbringen? (Ja.) Manche Leute sagen: „Du bist Gott, wie kannst Du gegenüber verdorbenen Menschen, die Lärm machen, Geduld haben? Du solltest ihnen keine Geduld zeigen; Deine Ruhe ist so wichtig!“ Ich sage: „Wessen Ruhe ist denn nicht wichtig? Die Ruhe jedes Menschen ist wichtig.“ Aber Erwachsene müssen manchmal etwas Toleranz aufbringen und Verständnis zeigen; besonders Kindern gegenüber sollten wir etwas tolerant sein. Außerdem: Wenn man in dieser Welt lebt, läuft vieles nicht so, wie man es sich wünscht, und oft muss man einfach Geduld zeigen. Solche Dinge sind überhaupt nicht erwähnenswert; du musst auch Dinge ertragen, die noch schwerwiegender sind und dir wirklich Schaden zufügen. Während sie in dieser Welt leben und überleben, werden alle Menschen mit vielen Situationen konfrontiert, in denen sie keine andere Wahl haben. Wirst du wirklich einfach nicht mehr weiterkommen, wenn du dich mit solchen Situationen konfrontiert siehst? Kannst du dann etwa nicht weiterleben? Die Sonne wird am nächsten Morgen trotzdem wieder aufgehen. Das Leben muss weitergehen. Man muss wegen einer so unbedeutenden Sache nicht kleinlich sein, sich darin verbeißen und so tun, als ginge die Welt unter. Man muss kein großes Aufheben darum machen oder aus einer Mücke einen Elefanten machen. Bei solchen Dingen muss man tolerant und geduldig sein. Wenn man eines Tages mehr Erfahrungen gemacht hat, gewinnt man Einsicht und weiß, wie man damit umgehen sollte. Sag Mir: Ist eine solche Denkweise normal? (Ja.) Was würde ein Mensch mit einer abnormalen Denkweise denken? „Du Bengel, jetzt bist du groß geworden und fängst an, wilde Partys zu feiern. Diese Nichtgläubigen sind wahrlich Teufel! Weißt du, wer ich bin? Du hast meine Ruhe gestört, also werde ich dafür sorgen, dass du das bereust. Ich verfluche dich!“ Sind solche Gedanken normal? (Nein.) Solche Gedanken sind abnormal, also darf man nicht so denken. Ich Selbst würde nicht so denken. Wenn solche Dinge geschehen, kann Ich geduldig sein und korrekt damit umgehen; Ich kann sie mit den Gedanken und Sichtweisen eines Erwachsenen behandeln und handhaben. Natürlich sind auch das konkrete Äußerungsformen davon, sein Leben regelkonform zu führen und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Manche Leute sagen: „Gottes Großmut ist so weit wie das Meer und der Himmel, deshalb sind solche unbedeutenden Menschen für Gott nichts Erwähnenswertes. Ganz gleich, wie laut es wird, Er hört es nicht; Er spürt nichts. Das nennt man, auf einer höheren Ebene zu stehen, das nennt man, sich in einer anderen Sphäre zu befinden, das nennt man, geistige Weite zu besitzen.“ Ist das so? (Nein.) Mit „geistiger Weite“ beschäftige Ich Mich wirklich nicht. Ich weiß nicht genau, was „geistige Weite“ bedeutet, und verstehe auch nicht, was es heißt, „sich in einer anderen Sphäre zu befinden“; zudem befinde Ich Mich nicht auf einer so „hohen“ Ebene. Ich weiß nur, was eine normale Denkweise und eine normale Rationalität sind, wie man in Übereinstimmung mit Menschlichkeit und Rationalität handelt, welche Dinge man geduldig ertragen und welche man ernst nehmen sollte, welche Grundsätze und Credos man im Umgang mit Menschen strikt einhalten sollte, wie man in bestimmten Situationen denken muss, ohne verzerrt, radikal, übernatürlich oder extrem zu sein, und wie man auf normale Weise denkt, ohne zur einen oder anderen Seite abzuweichen. Diese Dinge weiß Ich, aber Ich habe nie gewusst, was es bedeutet, „sich in einer anderen Sphäre zu befinden“, „geistige Weite zu besitzen“ oder „sich in seiner Lebensführung unauffällig zu geben“. Ich halte Mich einfach an die Grundsätze, Mein Leben regelkonform zu führen und Dinge pflichtbewusst zu erledigen. Ist das nicht einfach? (Ja.) Ganz gleich, welche Angelegenheit Ich handhabe: Aus Meiner Perspektive und von Meinem Standpunkt aus betrachte Ich jede Angelegenheit und jeden Menschen korrekt, gerecht, angemessen und rational und bemühe Mich, bei allem, was Ich tue, Gerechtigkeit, Fairness, Angemessenheit und Rationalität zu erreichen, ohne radikal, gehaltlos oder unkonventionell zu sein – und das alles als gewöhnlicher, normaler Mensch. Außerdem gebe Ich Mich nicht überlegen und betrachte niemals etwas aus einer so gehaltlosen Position wie der des dritten Himmels. Obwohl es den Menschen sehr unscheinbar erscheint, wenn Ich viele Dinge im wirklichen Leben auf diese Weise handhabe, sind dies Gedanken und Sichtweisen sowie Formen der Lebensführung, die man haben muss, wenn man als Mitglied der Menschheit lebt und überlebt. Auf diese Weise zu leben, ist ziemlich bodenständig und nicht anstrengend, weshalb viele Menschen das Gefühl haben, dass es leicht ist, ohne alle möglichen unnötigen Komplikationen mit Mir auszukommen. Meine Absicht, euch diese Dinge zu erzählen, besteht nicht darin, euch lediglich einige Dinge wissen zu lassen, sondern euch zu sagen, dass Ich beim Umgang mit jedem Menschen und beim Handhaben von Angelegenheiten Grundsätze habe: Ich eigne Mir niemals etwas mit Gewalt oder durch List an, Ich versuche nie, jemanden mit schönen Worten einzuwickeln, Ich möchte im Umgang mit Menschen niemals jemanden ausnutzen, und Ich werde ganz gewiss nicht gegen das Gesetz verstoßen, um irgendeine Angelegenheit zu erledigen. Kurz gesagt, die Grundsätze für Meine Lebensführung bestehen darin, Mich an die Credos zu halten, Mein Leben regelkonform zu führen und Dinge pflichtbewusst zu erledigen, damit Ich mit Meinem Gewissen im Reinen bin und beim Erledigen von Dingen fair vorgehe, niemanden schädige, niemandem Unrecht tue und die Interessen anderer nicht beeinträchtige. Selbst wenn Ich in irgendeiner Weise einen Vorteil erlange, geschieht dies nicht dadurch, dass Ich den Interessen anderer schade; vielmehr bemühe Ich Mich, fair und gerecht zu sein. Ich habe euch diese Dinge erzählt und diese Beispiele angeführt, und Ich habe auch theoretisch mit euch über die Grundsätze dieses Aspekts – wie man sein Leben führen sollte – gesprochen. So ein Mensch bin Ich nun einmal. Wenn ihr mehr erfahren möchtet, um die Normalität und Praktikabilität sowie die Demut und Verborgenheit zu bestätigen, von denen Ich gesprochen habe, und um zu bestätigen, dass Ich tatsächlich nach diesen Grundsätzen handle – „Mein Leben regelkonform zu führen und Dinge pflichtbewusst zu erledigen“ –, dann seid ihr herzlich eingeladen, überall Nachforschungen anzustellen und Beweise zu sammeln, um zu sehen, ob das, was Ich sage, den Tatsachen entspricht. Kurz gesagt, ihr solltet euch über all diese Dinge im Klaren sein. Im Wesentlichen sind das alle Angelegenheiten, die das Leben und Dasein des menschgewordenen Gottes betreffen. Und genau das solltet und müsst ihr verstehen.