Das tägliche Wort Gottes | „Gott Selbst, der Einzigartige X“ | Auszug 189

Das tägliche Wort Gottes | „Gott Selbst, der Einzigartige X“ | Auszug 189

150 |Jul 30, 2020

Für jede Seele ist die Rolle, die sie nach der Reinkarnation spielt – welche ihre Rolle in diesem Leben ist – in welche Familie sie geboren wird und wie ihr Leben ist, eng mit ihrem vorherigen Leben verbunden. Alle möglichen Leute kommen in die Welt der Menschen, und die Rollen, die sie spielen, sind unterschiedlich, ebenso wie die Aufgaben, die sie ausführen. Welche Aufgaben sind diese? Einige Menschen kommen, um eine Schuld zu begleichen: Wenn sie anderen in ihrem vorigen Leben zu viel Geld schuldeten, begleichen sie eine Schuld. Währenddessen kommen einige Menschen, um eine Schuld einzutreiben: Sie wurden um zu viele Dinge und zu viel Geld in ihrem vorigen Leben betrogen. Nachdem sie also in der geistlichen Welt ankommen, wird ihnen die geistliche Welt Gerechtigkeit zusprechen und ihnen gestatten, ihre Schuld in diesem Leben einzutreiben. Einige Menschen sind gekommen, um eine Schuld der Dankbarkeit zu begleichen: Während ihres vorigen Lebens – bevor sie starben – war jemand liebenswürdig zu ihnen. In diesem Leben ist ihnen eine große Chance zur Reinkarnation gegeben worden, und so werden sie wiedergeboren, um diese Schuld der Dankbarkeit zu begleichen. Währenddessen sind andere in dieses Leben wiedergeboren worden, um ein Leben zu fordern. Wessen Leben fordern sie wohl? Das jenes Menschen, der sie in ihrem vorigen Leben tötete. Zusammengefasst steht jedes gegenwärtige Leben eines Menschen in starkem Zusammenhang zu seinem vorherigen Leben, es ist untrennbar damit verbunden. Das heißt, das gegenwärtige Leben eines jeden Menschen wird außerordentlich von seinem vorherigen Leben beeinflusst. Zum Beispiel betrog Zhang bevor er starb, Li um eine große Summe Geld. Steht Zhang also in der Schuld von Li? Wenn er das tut, ist es dann natürlich, dass Li seine Schuld von Zhang eintreiben sollte? Also besteht, nachdem sie gestorben sind, eine Schuld zwischen ihnen, und wenn sie reinkarniert werden und Zhang ein Mensch wird, wie treibt dann Li seine Schuld von ihm ein? Eine Möglichkeit ist, dass Li seine Schuld eintreibt, indem er als Zhangs Sohn wiedergeboren wird, mit Zhang als seinem Vater. Dies wäre, was in diesem Leben geschieht, im gegenwärtigen Leben. Lis Vater Zhang verdient viel Geld und es wird von seinem Sohn Li verschwendet. Ganz gleich wie viel Zhang verdient, sein Sohn Li „hilft“ ihm, indem er es ausgibt. Ungeachtet dessen wie viel Zhang verdient, es ist nie genug. Währenddessen gibt sein Sohn aus irgendeinem Grund letztendlich ständig das Geld seines Vaters über verschiedene Mittel und Wege aus. Zhang ist verblüfft: „Was geht hier vor? Warum ist mein Sohn seit jeher ein Unglücksbringer? Warum sind die Söhne anderer Menschen so gut? Warum hat mein Sohn keinen Ehrgeiz, warum ist er so nutzlos und nicht imstande, Geld zu verdienen, warum muss ich ihn immer unterstützen? Da ich ihn unterstützen muss, werde ich es tun, aber wie kommt es, dass, egal wie viel Geld ich ihm gebe, er immer mehr braucht? Warum kann er keinem ehrlichen Tagwerk nachgehen? Warum ist er ein Faulenzer, der isst, trinkt, hurt, wettet – dies alles tut? Was in aller Welt geht hier vor?“ Dann überlegt Zhang eine Weile: „Liegt es daran, dass ich ihm etwas im vorherigen Leben schuldete? Ah, es könnte sein, dass ich bei ihm im vergangenen Leben Schulden hatte. Nun gut, dann werde ich sie abbezahlen! Dies wird kein Ende finden, bis ich sie nicht voll und ganz bezahlt haben werde!“ Der Tag mag kommen, an dem Li tatsächlich seine Schuld wieder hereinbekommen hat, und wenn er vierzig oder fünfzig ist, wird es einen Tag geben, an dem er plötzlich zur Vernunft kommt: „Während der ersten Hälfte meines Lebens habe ich nicht eine einzige gute Sache getan! Ich habe all das Geld verschleudert, das mein Vater verdiente – ich sollte ein guter Mensch sein! Ich werde all meinen Mut zusammennehmen: Ich werde jemand sein, der ehrlich ist und angemessen lebt, und ich werde meinem Vater nie mehr Kummer bereiten!“ Warum denkt er das? Warum verändert er sich plötzlich zum Besseren? Gibt es hierfür einen Grund? Was ist der Grund? Tatsächlich liegt es daran, dass er seine Schulden eingetrieben hat; die Schuld ist beglichen worden. Hierin liegen Ursache und Wirkung. Die Geschichte begann vor langer, langer Zeit, bevor beide geboren waren, und so geschah es, dass diese Geschichte ihrer vergangenen Leben in ihr gegenwärtiges Leben gebracht wurde, und keiner kann den anderen beschuldigen. Ganz gleich was Zhang seinem Sohn beibrachte, sein Sohn hörte niemals zu und verrichtete niemals ein ehrliches Tagwerk – an dem Tag jedoch, an dem die Schuld beglichen war, war es nicht nötig, ihn zu belehren; sein Sohn verstand auf natürliche Weise. Dies ist ein einfaches Beispiel, und es gibt zweifellos viele weitere solcher Beispiele. Und was sagt das den Menschen? (Dass sie gut sein sollten.) Dass sie nichts Böses tun sollten und dass es für die Missetaten Vergeltung geben wird! Wie du siehst, begehen die meisten Ungläubigen viel Böses, und ihre Missetaten sind auf Vergeltung getroffen, richtig? Ist diese Vergeltung jedoch willkürlich? Alles, was auf Vergeltung trifft, hat einen Hintergrund und eine Ursache. Glaubst du, dass dir nichts passieren wird, nachdem du jemanden um Geld betrogen hast? Glaubst du, dass es, nachdem du sie um ihr Geld geprellt hast, keine Konsequenzen für dich geben wird, nachdem du ihr Geld genommen hast? Das wäre unmöglich: Was man sät, das wird man ernten – dies trifft absolut zu! Das bedeutet, ungeachtet dessen, wer sie sind oder ob sie daran glauben, dass es einen Gott gibt oder nicht, müssen alle Menschen Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen und die Konsequenzen für ihre Handlungen tragen. Was dieses simple Beispiel anbelangt – dass Zhang bestraft wird und Li entgolten wird – ist das fair? Es ist fair. Wenn Menschen Dinge wie diese tun, gibt es diese Art von Folge. Und ist das von der Verwaltung der geistlichen Welt getrennt? Es ist von der Verwaltung der geistlichen Welt untrennbar. Ungeachtet dessen, dass sie Ungläubige sind, unterliegt das Dasein jener, die nicht an Gott glauben, solch himmlischen Erlassen und Verordnungen, denen niemand entkommen kann; ganz gleich wie hoch ihre Position in der Welt der Menschen ist, kann niemand dieser Realität aus dem Wege gehen.

aus „Das Wort erscheint im Fleisch“

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