Was es bedeutet, nach der Wahrheit zu streben (14) Teil Eins

Wir haben einige Zeit darauf verwendet, über das Thema „Behauptungen zum Moralverhalten in der traditionellen Kultur“ Gemeinschaft zu halten und dieses zu analysieren – habt ihr irgendwelche realen Erfahrungen damit? (Früher erkannte ich nur, dass diese Aussagen zum Moralverhalten nicht der Wahrheit entsprechen, war mir aber nicht im Klaren darüber, wie tief sie die Menschheit verdorben haben. Erst durch Deinen gemeinschaftlichen Austausch und Deine Analyse habe ich begriffen, dass die verschiedenen Aussagen zum Moralverhalten, die den Menschen von Satan eingeflößt werden, in den Augen der Menschen zwar richtig und gut zu sein scheinen, dass sie aber die Gedanken der Menschen verdorben, gelähmt und gefangen gehalten haben, was die Menschen dazu bringt, Gott zu verleugnen und sich Ihm zu widersetzen, und sie immer weiter von Ihm wegführt. Auf diese Weise hat Satan bis zum heutigen Tag die Menschheit Schritt für Schritt verdorben.) Könnten die Leute das selbst erkennen, wenn Ich nicht ausführlich über diese Dinge Gemeinschaft halten würde? Könnten sie das Wesen dieser Aussagen zum Moralverhalten analysieren? (Die Menschen könnten das Wesen dieser Aussagen zum Moralverhalten nicht analysieren oder durchschauen.) Wie sieht es nach längerer Erfahrung aus? (Die Menschen wären in der Lage, zu erkennen, wie problematisch einige dieser Aussagen zum Moralverhalten sind, aber sie wären nicht in der Lage, ihr Wesen klar zu analysieren.) Oft setzen die Menschen bekannte Redensarten aus der traditionellen Kultur mit der Wahrheit gleich und vermischen diese, vor allem, wenn es sich um Dinge handelt, die äußerlich der Wahrheit ähneln oder die mit der menschlichen Moral, den Maßstäben des Gewissens und menschlichen Gefühlen übereinzustimmen scheinen. Alle sind überzeugt, diese Dinge seien positiv und stimmten mit der Wahrheit überein, aber niemand kann sehen, dass sie ihren Ursprung in Satan haben und in Wirklichkeit negativ sind. Ist denn irgendetwas, das Satan den Menschen einflößt, positiv? (Nein.) Diese Dinge haben überhaupt nichts Positives an sich. Im Gegenteil, es sind alles negative Dinge und satanische Gifte. Daran gibt es keinen Zweifel. Habt ihr jetzt also diese negativen Dinge und satanischen Gifte erkannt und ausgegraben? Gibt es irgendetwas in eurem Denken, das diesen von euch für richtig erachteten Dingen aus der traditionellen Kultur ähnelt? Wenn ja, dann ist es eine Geißel, ein Krebsgeschwür! Ihr solltet jetzt gründlich noch weiter darüber nachdenken und dies sorgfältig in eurem täglichen Leben beobachten und darauf achten. Achtet darauf, ob in dem, was andere sagen und was ihr hört, oder in den Dingen, die euch beeindrucken oder an die ihr euch erinnert, oder in den Dingen, die ihr in eure Herzen aufnehmt und als wertvoll anseht, etwas steckt, das dem ähnelt, wofür die traditionelle Kultur eintritt. Wenn es so etwas gibt, müsst ihr es erkennen und analysieren und es dann vollständig aufgeben. Das wird eurem Streben nach der Wahrheit zugutekommen.

Manche Leute bringen den Satz „Erfolg und Misserfolg der Dinge hängen von den Menschen ab“ ins Spiel, wenn sie Erfahrungsberichte schreiben – ihr solltet erkennen, ob diese Aussage richtig oder falsch ist, ob sie etwas Positives oder Negatives ist und ob sie mit der Wahrheit, mit Gottes Anforderungen und mit den Grundsätzen zu tun hat, die Menschen im Umgang mit den Dingen besitzen sollten. Ist die Aussage „Erfolg und Misserfolg der Dinge hängen von den Menschen ab“ zutreffend? Steht sie in Einklang mit der Wahrheit? Ist sie etwas, das durch die von Gott aufgestellten Gesetze und Vorschriften hervorgebracht wird? Hat sie etwas mit der Tatsache zu tun, dass Gott Herrscher über alle Dinge ist? Was wisst ihr von diesem Spruch und wie versteht ihr ihn? (Ich habe dies auch schon früher gesagt, vor allem beim Organisieren von Arbeiten in der Kirche. Wenn das Personal nicht richtig und in Übereinstimmung mit den Grundsätzen eingeteilt wird, kommt es manchmal vor, dass die Arbeit völlig verpfuscht wird. Wenn das Personal hingegen nach den Grundsätzen eingeteilt wird, kann die Arbeit gut erledigt werden. Damals sah ich die Rolle, die Menschen dabei spielen, als sehr wichtig und bedeutsam an, weshalb ich den Satz zitierte: „Erfolg und Misserfolg der Dinge hängen von den Menschen ab.“ Heute weiß ich, dass es mir an Verständnis von Gottes Souveränität und Allmacht mangelte. Stets konzentrierte ich mich auf die Rolle der Menschen, für Gott war in meinem Herzen überhaupt kein Platz.) Wer möchte sonst noch seine Gedanken mitteilen? (Die Aussage „Erfolg und Misserfolg der Dinge hängen von den Menschen ab“ ist kein Zeugnis für Gott, sondern ein Zeugnis für die Menschen, als ob der Erfolg von menschlichen Anstrengungen abhinge. Sie ist eine Leugnung der Souveränität Gottes und kommt einem Zeugnis für Satan gleich. Wenn diese Aussage in die Herzen der Menschen eingepflanzt wird, werden sie im Laufe der Zeit, sobald sie mit Problemen konfrontiert sind, denken, sie müssten nur die richtigen Leute finden, um erfolgreich zu sein, und sie werden keinen Glauben an Gott haben oder sich auf Ihn verlassen. Daher ist dies eine besonders verzerrte Aussage.) Euer Verständnis dieser Aussage besteht im Wesentlichen darin, dass sie nicht richtig oder positiv ist, und dass sie ganz bestimmt nicht der Wahrheit entspricht. Warum verwendet ihr sie dann? Welches Problem offenbart das, wenn ihr sie verwendet? (Dass es uns in Hinsicht auf diese Aussage an Urteilsvermögen mangelt.) Was ist der Grund für euren Mangel an Urteilsvermögen? Liegt es daran, dass ihr immer noch glaubt, die Aussage habe einen richtigen und gültigen Aspekt? (Ja.) Was ist also falsch an dieser Aussage? Warum sagt ihr, sie sei nicht richtig oder positiv? Zunächst wollen wir uns ansehen, ob sie den objektiven Gesetzen der Dinge entspricht. Oberflächlich betrachtet scheinen es Menschen zu sein, die eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Sie organisieren die Arbeit, sie führen die Arbeit aus und sie verfolgen sie weiter. Bei jedem Schritt spielen sie eine entscheidende Rolle und bestimmen letztlich die Ergebnisse und den Fortschritt der jeweiligen Arbeit. Nach außen hin sieht es so aus, als würden die Ursachen, der Prozess der Entwicklung und alle Ergebnisse von Menschen bestimmt. Aber wer regiert, orchestriert und arrangiert das Ganze in Wirklichkeit? Hat es irgendetwas mit den Menschen zu tun? Nehmen die Menschen die Orchestrierungen des Schicksals und des Herrschers passiv hin, oder nehmen sie alles aktiv selbst in die Hand? (Sie nehmen sie passiv hin.) Die Menschen nehmen Gottes Souveränität, Seine Orchestrierungen und Seine Anordnungen passiv hin. Welche Rolle spielen die Menschen hier? Sind sie nicht Marionetten in den Händen Gottes? (Ja.) Die Menschen sind wie Marionetten, die von Fäden gesteuert werden. Der Faden, der gezogen wird, bestimmt, was sie tun und was sie zum Ausdruck bringen. Wohin die Menschen jeden Tag gehen, was sie jeden Tag sagen und was sie jeden Tag tun – in wessen Händen liegt das alles? (In Gottes Händen.) Es liegt alles in Gottes Händen. Die Menschen akzeptieren passiv Gottes Souveränität. Während dieses ganzen Prozesses bestimmt Gott, was Er tun wird, ob Er jemanden entlarven wird, welche Veränderungen und Fortschritte Er in dieser Angelegenheit herbeiführen wird und wann, wie das Endergebnis aussehen wird und wen Er entlarven oder eliminieren wird; Er bestimmt, welche Lektionen die Menschen durch diese Sache lernen werden, welche Wahrheiten sie verstehen und welche Art von Wissen über Gott sie dadurch erlangen werden, welche Ansichten Er sie dazu bringen wird, zu revidieren, und welche Vorstellungen Er sie dazu bringen wird, loszulassen. Können Menschen all diese Dinge vollbringen, die Gott tut? Können sie das? (Nein, das können sie nicht.) Die Menschen können es nicht. Sie können diese Dinge nicht vollbringen. Während der gesamten Entwicklung einer Angelegenheit tun Menschen nur passiv, bewusst oder unbewusst Dinge, aber kein Mensch kann die Ursachen, den Prozess, die Endergebnisse und die erzielten Erfolge des Ganzen vorhersehen, noch kann irgendein Mensch irgendetwas von diesen Dingen kontrollieren. Wer sieht all das voraus und kontrolliert es? Gott allein! Ob es sich um ein bedeutendes Ereignis im Universum handelt oder um einen kleinen Vorfall in irgendeiner Ecke irgendeines Planeten, es liegt nicht in Menschenhand. Kein Mensch kann die Gesetze, die alles regeln, oder den Prozess der Entwicklung aller Dinge und ihre endgültigen Ergebnisse kontrollieren. Kein Mensch kann die Zukunft von allem vorhersehen oder vorhersagen, was geschehen wird, geschweige denn das Endergebnis aller Dinge kontrollieren. Nur Gott, der Herrscher über alle Dinge ist, kontrolliert und regiert all dies. Die einzige Wirkung, die Menschen haben können, ist das Spielen verschiedener Rollen, die positiv oder negativ sein können, in großen und kleinen Umgebungen und Seite an Seite mit verschiedenen Arten von Menschen, Ereignissen und Dingen, die von Gott beherrscht, orchestriert und arrangiert werden. Das ist die Wirkung, die Menschen haben, und die Rolle, die sie spielen. Wenn etwas nicht erfolgreich ist oder die Ergebnisse nicht so gut erscheinen, wie erwartet, und wenn das Ergebnis nicht das ist, was die Menschen sich wünschen, wenn das Ergebnis sogar große Traurigkeit und großen Kummer mit sich bringt, dann sind auch das Dinge, über die die Menschen keine Souveränität haben, die sie nicht vorhersehen können und die sie ganz bestimmt nicht kontrollieren können. Wenn das Endresultat einer Sache sehr gut ist, wenn es sehr positive und aktive Auswirkungen hat, wenn es überaus erbaulich für die Menschen ist und einen tiefgreifenden Einfluss auf sie hat, dann ist es von Gott. Wenn etwas nicht das gewünschte Ergebnis hat, wenn das Ergebnis nicht sehr gut oder optimistisch ist und wenn es einige negative Auswirkungen auf Leute zu haben scheint, anstatt positive und aktive, dann ist der gesamte Prozess dieser Angelegenheit ebenfalls von Gott orchestriert und angeordnet. Sie wird nicht von einem Menschen kontrolliert. Wir wollen hier nicht über ferne Dinge sprechen, sondern über das, was in der Kirche zu beobachten ist, wie zum Beispiel das Auftreten von Antichristen. Von dem Moment an, in dem ein Antichrist hervortritt und zu handeln beginnt, in die Position eines Leiters oder Mitarbeiters aufsteigt und wichtige Arbeit in der Kirche übernimmt, bis zu dem Punkt, an dem er als Antichrist enthüllt wird, von den Brüdern und Schwestern erkannt und entlarvt und schließlich eliminiert und zurückgewiesen wird – während dieses ganzen Prozesses werden viele Menschen in die Irre geführt, einige folgen dem Antichristen sogar, und einige erleiden durch den Einfluss des Antichristen Verluste für ihren Lebenseintritt und so fort. All das rührt von Satans Störungen her und ist das Werk von Satans Dienern, aber bedeutet das, dass Gott das Auftauchen und die Entwicklung all dieser Dinge nicht sieht? Weiß Gott nicht, welche Folgen das Auftreten eines Antichristen haben wird? Weiß Gott nicht, welchen Einfluss ein Antichrist auf die Kirche und auf die Brüder und Schwestern haben wird? Ist das alles nur das Ergebnis eines von Menschen verursachten Fehlers? Konfrontiert mit dem Auftauchen solcher negativen Dinge, denken die Menschen oft: „Oh nein, da hat Satan einen blinden Fleck ausgenutzt, das war eine Störung durch Satan.“ Soll heißen: „Warum hat Gott die Dinge nicht im Auge behalten? Überwacht Gott nicht alle Dinge? Ist Gott nicht allgegenwärtig? Ist Gott nicht allmächtig? Wo war Gottes Autorität und Kraft?“ Zweifel kommen auf in den Herzen der Menschen. Was ist die Quelle dieser Zweifel? Weil der Ausgang des Ereignisses negativ, unerwünscht und nicht das ist, was die Menschen sehen wollen – geschweige denn, dass das Ergebnis mit ihren Vorstellungen und Ideen übereinstimmt –, wird ihr heiliger Glaube an Gott erschüttert. Die Menschen können es nicht verstehen und denken: „Wenn Gott Herrscher über alle Dinge ist und alles kontrolliert, warum findet dann so etwas wie die Irreführung von Leuten durch einen Antichristen direkt vor unseren Augen statt? Warum geschieht so etwas Unerwünschtes in der Kirche und unter Brüdern und Schwestern?“ Zweifel kommen auf in den Herzen der Menschen, und ihr Glaube, dass „Gott allmächtig und allgegenwärtig ist“, wird in Frage gestellt. Wenn der Glaube der Menschen an Gott in Frage gestellt wird, werden sie, wenn du sie fragst: „Wer ist schuld daran, dass du Vorstellungen von Gott entwickelst?“, zur Antwort geben: „Satan ist schuld.“ Aber da Satan von den Menschen nicht gesehen werden kann, wem sollte diese Verantwortung letztendlich zufallen? Sie sollte dem Antichristen zufallen oder der Gruppe, der er angehört. Einige Leute werden sagen, dass diejenigen, die vom Antichristen in die Irre geführt wurden und deren Leben Schaden genommen hat, es verdient haben, vom Antichristen in die Irre geführt zu werden. Auf welche Aussage läuft das Verständnis, das die Leute in dieser ganzen Sache haben, letztlich hinaus? „Erfolg und Misserfolg der Dinge hängen von den Menschen ab.“ Das ist die Schlussfolgerung, zu der sie kommen. Welchen Platz räumen sie Gott dabei ein? Sie verstehen nicht, dass Gott Herrscher über alles ist, also führen sie alles, was geschieht, auf die hohle Theorie zurück, dass „Erfolg und Misserfolg der Dinge von den Menschen abhängen“.

Wenn die Menschen sehen, wie um sie herum relativ gute und positive Dinge geschehen, z. B. wenn der Heilige Geist mächtig wirkt und alle einen starken Glauben haben, wenn Leute selbst inmitten von Verfolgung und Widrigkeiten standhaft bleiben, ohne dass jemand zum Judas wird, und wenn die Besitztümer des Hauses Gottes und das Leben der Brüder und Schwestern keinen Schaden nehmen, sagen die Leute: „Das ist Gottes Schutz. Dieser Erfolg ist nicht auf Menschen zurückzuführen; er ist zweifellos das Werk Gottes.“ Nehmen wir an, dass die Dinge, die die Leute um sich herum geschehen sehen, unerwünscht sind, etwa wenn die Kirche von dem großen roten Drachen unterdrückt wird und Verhaftungen ins Haus stehen und die Güter der Kirche von Satan in Besitz genommen werden. Angenommen, das Leben der Brüder und Schwestern erleidet Schaden, und Gottes auserwähltes Volk ist überall verstreut, vertrieben und kann nicht nach Hause zurückkehren. Stell dir vor, das kirchliche Leben ist ausgelöscht und die Kirchenmitglieder können nicht mehr das gleiche Kirchenleben führen wie zuvor. Stell dir vor, sie können nicht länger ein frohes, glückliches Leben in friedlicher Koexistenz mit ihren Brüdern und Schwestern führen, in dem sie sich versammeln, um Gottes Worte zu essen und zu trinken und ihre Pflichten zu tun, und einige böse Menschen und Nichtgläubige beginnen, Vorstellungen zu verbreiten, um andere in die Irre zu führen, wodurch diese den Glauben an Gott verlieren und in Negativität und Schwäche versinken. In solchen Momenten fangen die Leute unwillkürlich an, sich zu beschweren. Sie wagen es nicht, sich über Gott zu beschweren, also klingt ihre Klage so: „So-und-so ist ein böser Mensch, so-und-so ist Satan, so-und-so ist ein Teufel. Wäre er in den Versammlungen nicht so unvorsichtig gewesen und verhaftet worden, wären wir jetzt nicht in dieser Situation, dass wir nicht nach Hause zurückkehren können. Wenn er nicht gewesen wäre, würden wir immer noch fröhlich das kirchliche Leben leben, Gottes Worte essen und trinken und ganz normal unsere Pflichten tun. Die ganze Sache ist auf eine bestimmte Person, einen bestimmten Teufel, einen bestimmten Satan oder ein bestimmtes satanisches Regime zurückzuführen.“ Obwohl die Menschen es nicht wagen, Gott etwas vorzuwerfen oder Gott die Verantwortung für die gesamte Situation zuzuschreiben, haben sie in diesem Moment ein unerklärliches Misstrauen gegenüber Gott entwickelt, das nicht groß, aber auch nicht unbedeutend ist. Was wird aus diesen misstrauischen Gedanken hervorgehen? Die Leute werden sagen: „Ich habe aus dieser Erfahrung eine Lehre gezogen. Von nun an werde ich alles, was mir begegnet, sorgfältig abwägen und zweimal nachdenken, bevor ich handle. Ich werde nicht unbesonnen sein und niemandem leichtfertig vertrauen. Ich werde in allen Situationen besonders vorsichtig sein und lernen, mich zu schützen.“ Haben sie noch Gott im Herzen? Verlassen sie sich immer noch auf Gott und haben sie Vertrauen in Ihn? Manche Menschen sagen: „Wie könnte es anders sein? In meinem Herzen glaube ich immer noch an Gott, und ich habe immer noch echtes Vertrauen in Ihn.“ Insgeheim jedoch sagen sie sich: „Vertraue den Worten Gottes nicht so leicht. Gott prüft und läutert die Menschen ständig. Auf Gott kann man sich nicht verlassen! Man braucht sich nur anzusehen, was vor unseren Augen geschehen ist. Mitglieder unserer Kirche wurden von dem großen roten Drachen verhaftet. Warum hat Gott uns nicht beschützt? Will Gott, dass die Interessen Seines Hauses Schaden nehmen? Ist Gott apathisch, wenn Er sieht, wie Nichtgläubige die Menschen in die Irre führen? Wenn Gott es tatsächlich sieht, warum kümmert es Ihn nicht? Warum verhindert oder blockiert Er es nicht? Warum klärt Er uns nicht auf, damit wir erkennen können, dass die Person, die uns in die Irre führt, ein böser Mensch und ein Nichtgläubiger ist und damit wir uns so früh wie möglich von ihr distanzieren und all diese Folgen vermeiden können? Warum beschützt uns Gott nicht, wenn der Nichtgläubige die Menschen in die Irre führt? Eine kurze Warnung würde doch genügen!“ Auf all diese „Warums“ erhalten sie keine Antwort – können sie auch nicht erhalten. Am Ende, nach dieser Erfahrung, kommen sie zu dem Schluss: „Ich werde mich auf Gott verlassen, wo ich mich auf Ihn verlassen sollte, und ich werde mich auf mich selbst verlassen, wo ich mich nicht auf Gott verlassen sollte. Ich darf nicht töricht sein. Wir Brüder und Schwestern müssen lernen, uns zusammenzutun, um uns gegenseitig zu wärmen und zu helfen. Was alles andere angeht, so soll Gott tun, was Er will. Wir können es nicht kontrollieren.“ Wenn der große rote Drache Mitglieder von Gottes auserwähltem Volk verhaftet, behindert das massiv die Arbeit der Kirche und das kirchliche Leben, und die Pflichterfüllung der Brüder und Schwestern wird stark beeinträchtigt. In solchen Zeiten treten Nichtgläubige und Antichristen auf, um zu unterbrechen und irrezuführen, indem sie Irrlehren und Irrtümer verbreiten und behaupten, die Verhaftungen seien erfolgt, weil die Leiter und Mitarbeiter gegen Gottes Willen gehandelt hätten, und die Menschen werden von diesen Antichristen und bösen Menschen in die Irre geführt werden. Wenn solche Ereignisse eintreten, die weder den Vorstellungen und Ideen der Menschen noch ihren Gefühlen entsprechen, ziehen die Menschen nie Lehren daraus. Die Menschen lernen nie, Gottes Souveränität, Seine Orchestrierung und Seine Disposition anhand dieser Ereignisse zu verstehen. Die Menschen begreifen niemals Gottes Willen oder verstehen, welche Lektionen Gott ihnen erteilen will, welche Erbauung Er ihnen geben möchte, welche Unterscheidungsfähigkeit Er ihnen anhand dieser Ereignisse vermitteln will. Die Menschen wissen nichts von diesen Dingen, und sie wissen nicht, wie sie solche Dinge erfahren können. Deshalb glauben sie bei allen Dingen, die um sie herum geschehen, wirklich, der Satz „Erfolg und Misserfolg der Dinge hängen von den Menschen ab“ sei zutreffend und zudem verlässlicher und realer als die Tatsache, dass „Gott Herrscher über alle Dinge ist, Gott allgegenwärtig ist und Gott alles eingehend prüft“. Tief im Innern glaubt ihr tatsächlich noch immer, der Satz „Erfolg und Misserfolg der Dinge hängen von den Menschen ab“ sei realer, die Menschen würden alles bestimmen, und zu sagen, dass Gott alles entscheidet, erscheine etwas vage. Warum halten die Menschen es für vage? Warum halten die Menschen die Aussage „Gott entscheidet alles“ für unglaubwürdig? Theoretisch liegt es daran, dass die Menschen die Wahrheit nicht verstehen und Gott nicht kennen, aber was ist in Wirklichkeit der Grund? (In Wirklichkeit erkennen die Menschen nicht an oder glauben nicht, dass Gott Herrscher über alles ist.) Die Aussage, dass die Menschen nicht daran glauben oder anerkennen, dass Gott Herrscher über alles ist, ist richtig. Doch es gibt noch einen spezifischeren Grund, nämlich dass der Satz „Erfolg und Misserfolg der Dinge hängen von den Menschen ab“ die fehlerhafte Perspektive offenbart, aus der Menschen gute und schlechte Dinge betrachten. Die Menschen glauben, Dinge, die ihnen Frieden, Freude, Trost und Glück bringen, seien gut und kämen von Gott. Andere Dinge beunruhigen oder ängstigen die Menschen, bringen sie zum Weinen, lassen sie leiden oder erfüllen sie mit so viel Kummer, dass sie sich wünschen, sie wären tot – manche Dinge machen es den Menschen sogar unmöglich, ein normales Kirchenleben und ein normales Umfeld für die Ausführung ihrer Pflichten sicherzustellen. Solche Dinge werden von den Menschen als „schlechte Dinge“ angesehen. Der Begriff „schlechte Dinge“ muss in Anführungszeichen gesetzt werden. Können „schlechte Dinge“ eine gute Wirkung auf Menschen haben? Die Menschen können diese guten Wirkungen nicht sehen oder spüren, deshalb umfasst in ihrer Vorstellung „alles“, über das Gott Herrscher ist, nur Dinge, die ihnen Frieden, Freude, Sättigung, Nutzen, Erbauung und Gewinn bringen, und Dinge, die ihren Glauben an Gott stärken. Dies sind die Dinge, von denen die Menschen glauben, sie gehörten zu Gottes Herrschaft über alles. Wenn dagegen, oberflächlich betrachtet, einige Dinge das Leben der Menschen zu beeinträchtigen und den Interessen der Kirche zu schaden scheinen, wenn einige Leute in die Irre geführt werden oder sogar ausscheiden, wenn einigen Missliches zustößt und sie einige Schmerzen erleiden, dann glauben die Leute, diese Dinge hätten nichts mit Gottes Souveränität zu tun, sondern seien das Werk Satans. Die Menschen glauben, wenn es das Werk Gottes wäre, träten diese negativen Dinge nicht in Erscheinung, würden nicht existieren; das haben die Menschen so bestimmt. Daher ist ihr Verständnis des Satzes „Gott ist Herrscher über alles“ sehr einseitig und oberflächlich. Es beschränkt sich auf menschliche Vorstellungen, ist mit menschlichen Gefühlen beladen und entspricht nicht den Tatsachen. Ich nenne euch ein Beispiel. Gott hat alle Arten von Insekten und Vögeln geschaffen. Manche Menschen sagen: „Ich glaube, alle Dinge, die Gott geschaffen hat, sind von Bedeutung, es gibt nur nützliche Insekten, und alle sind gut. Bienen wurden von Gott erschaffen, und alle Arten von guten Vögeln wurden von Gott erschaffen. Mücken stechen Menschen und verbreiten Krankheiten, also sind Mücken nicht gut. Vielleicht wurden Mücken nicht von Gott erschaffen.“ Ist das nicht ein verdrehtes Verständnis? In Wirklichkeit hat Gott alle Dinge geschaffen. Es gibt nur einen Gott, den Schöpfer, und alles, was lebt und was nicht lebt, kommt von Gott. In ihren Vorstellungen glauben die Menschen, nur all die nützlichen Insekten, Vögel und andere nützliche Lebewesen stammten von Gott – Fliegen, Mücken, Bettwanzen und fleischfressende Tiere, die von den Menschen als besonders brutal angesehen werden, scheinen nicht von Gott zu stammen, und selbst wenn sie von Ihm stammen, sind sie nichts Gutes. Ist das nicht eine menschliche Vorstellung? In den Ideen und Vorstellungen der Menschen wurden diese Dinge nach und nach systematisch in Kategorien eingeteilt: Alles, was den Menschen gefällt oder ihnen nützt, gilt als positiv und von Gott geschaffen, während alles, was den Menschen missfällt oder ihnen schadet, als negativ und nicht von Gott geschaffen gilt. Es wurde möglicherweise von Satan erschaffen oder von der Natur hervorgebracht. In den Köpfen der Menschen herrscht oft unbewusst der folgende Glaube: „Fliegen, Mücken und Wanzen sind nichts Gutes, sie wurden nicht von Gott geschaffen. Gott würde so etwas bestimmt nicht erschaffen.“ Oder sie denken: „Löwen und Tiger fressen immer Schafe und Zebras, sie sind zu grausam. Das sind keine guten Dinge. Wölfe sind unheimlich, gerissen, wild, brutal und grausam. Wölfe sind schlecht, aber Kühe und Schafe sind gut, und Hunde sind noch besser.“ Ob etwas, das Gott geschaffen hat, gut ist oder nicht, lässt sich nicht an menschlichen emotionalen Bedürfnissen oder Geschmacksvorlieben messen – so werden diese Dinge nicht gemessen. Gott hat alle Arten von Tieren geschaffen, darunter Zebras, Rehe und verschiedene Arten von Pflanzenfressern, aber eben auch wilde Fleischfresser wie Löwen, Tiger, Leoparden und Krokodile, die besonders brutal sind, darunter auch Raubtiere, die ihre Beute mit einem einzigen Biss töten. Unabhängig davon, ob diese Tiere in den Augen der Menschen gut oder böse sind, wurden sie alle von Gott geschaffen. Manche Menschen sehen einen Löwen, der ein Zebra frisst, und denken: „Oh nein, das arme Zebra. Löwen sind so bösartig, weil sie Zebras fressen.“ Wenn sie einen Wolf sehen, der ein Schaf verschlingt, denken sie: „Wölfe sind so grausam und schlau. Warum hat Gott Wölfe erschaffen? Schafe sind so niedlich, freundlich und sanft. Warum hat Gott nicht nur sanfte Tiere erschaffen? Wölfe sind die natürlichen Feinde der Schafe, warum hat Gott also sowohl Wölfe als auch Schafe erschaffen?“ Sie verstehen das Geheimnis dahinter nicht und hegen immer menschliche Vorstellungen und Einbildungen. Wenn es Vorfälle gibt, in denen Antichristen die Leute in der Kirche irreführen, sagen manche: „Wenn Gott Mitleid mit dieser Menschheit hat, warum hat Er dann Satan geschaffen? Warum lässt Er zu, dass Satan die Menschheit verdirbt? Wenn Gott uns auserwählt hat, warum lässt Er dann zu, dass Antichristen in der Kirche auftauchen?“ Ihr versteht das nicht, oder? Das ist Gottes Souveränität. Auf diese Weise herrscht Gott über alle Dinge, und nur wenn Er auf diese Weise über sie herrscht, können alle Dinge normal innerhalb der Regeln und Gesetze existieren, die Er festgelegt hat. Wenn Gott dich beschützen und verhindern würde, dass Antichristen in der Kirche auftauchen, würdest du dann wissen, was Antichristen sind? Würdest du wissen, wie die Disposition eines Antichristen aussieht? Wenn man dir nur einige Worte und Glaubenssätze über das Erkennen von Antichristen nennen würde, ohne dass du jemals einem Antichristen begegnest, wärst du dann in der Lage, Antichristen zu erkennen? (Nein.) Definitiv nicht. Wenn Antichristen und böse Menschen nicht in Erscheinung treten dürften, würdest du immer wie eine Blume im Gewächshaus sein: Sobald es einen abrupten Temperaturwechsel gibt, würdest du unter einem plötzlichen Kälteeinbruch verkümmern und der Kälte nicht standhalten können. Wenn die Menschen die Wahrheit verstehen wollen, müssen sie daher alle Umgebungen und alle Menschen, Ereignisse und Dinge, über die Gott herrscht und die Er orchestriert, akzeptieren und sich ihnen unterwerfen. „Alle Menschen, Ereignisse und Dinge“ umfassen das Positive und das Negative, sie umfassen Dinge, die mit deinen Vorstellungen und Ideen übereinstimmen, und solche, die damit nicht übereinstimmen. Sie beinhalten Dinge, die du als positiv ansiehst, und negative Dinge, die du nicht magst. Sie beinhalten Dinge, die mit deinen Gefühlen übereinstimmen, und sie beinhalten Dinge, die nicht mit deinen Gefühlen oder deinem Geschmack übereinstimmen. Du musst all diese Dinge akzeptieren. Was ist der Zweck davon, all diese Dinge zu akzeptieren? Es geht nicht nur darum, dein Wissen zu erweitern und deine Erfahrungen zu vermehren, sondern darum, dass du Gottes Worte auf praktischere und konkretere Weise kennenlernen, die Wahrheit verstehen und die Wahrhaftigkeit und Genauigkeit von Gottes Worten durch diese Tatsachen erfahren kannst. Am Ende wirst du bestätigen, dass Gottes Worte die Wahrheit sind, du wirst Lehren aus verschiedenen Menschen, Ereignissen und Dingen ziehen, die es dir ermöglichen, mehr Wahrheiten zu verstehen, viele Dinge zu durchschauen und dich selbst reicher zu machen. Das Endergebnis, das dadurch erreicht wird, ist, dass du durch das Erscheinen und die Entwicklung verschiedener Menschen, Ereignisse und Dinge Wissen über den Schöpfer erlangen kannst. Du wirst Seine Disposition und Sein Wesen verstehen lernen und begreifen, dass Er über alle Dinge regiert und sie orchestriert.

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